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Ausflugtipps – sehen und erleben

Gesundheit – damit Sie heile wieder kommen

11.1 Allgemeine Tipps

Gesundheitstipps für den Österreich-Urlauber

Zecken... Da gesamt Österreich als Zeckenenepidemiegebiet gilt, wird eine vorsorgende FSME-Impfung für jedes Bundesland/Gebiet Österreichs empfohlen.


Reiseapotheke

Welche Medikamente Sie auf Ihrer Österreich Reise begleiten sollten, hängt entscheidend von Art und Weise der geplanten Reise (Wandern oder Kuren) sowie von Ihrem eigenen Gesundheitszustand ab.

Wenden Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt an Ihren Hausarzt. Dieser wird Ihnen sicher gerne bei der Zusammenstellung Ihrer individuellen Reiseapotheke helfen und gegebenenfalls auch eine Impfberatung durchführen können. Die Medikamente die Sie auch zu Hause ständig einnehmen müssen, gehören auf jeden Fall in Ihre Reiseapotheke. Darüber hinaus sollte jede Reiseapotheke ein Thermometer, Mittel zur Haut- und Wunddesinfektion sowie Heilsalbe und Verbandsmaterial enthalten.

Reisetypische Erkrankungen

Fieber

Erkältungskrankheiten und grippale Infekte (Husten, Schnupfen, Heiserkeit)

Augen- und Ohrenentzündungen

Übelkeit, Erbrechen

Durchfall

Verstopfung

Schmerzen, insbesondere Kopfschmerzen oder Migräne

Sonnenbrand

Allergien

Insektenstiche und Zeckenbisse

Verstauchungen und Schwellungen


Packen Sie Ihren Koffer...

und vergessen Sie nicht Medikamente gegen diese typischen Reisekrankheiten einzupacken.


11.2 Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Notruf

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Kostenübernahme

Falls während des Österreich Urlaubs ein Notfall in Form einer Erkrankung oder eines Unfalls eintritt, ist die medizinische Versorgung beim Arzt bzw. im Krankenhaus grundsätzlich gewährleistet. Es empfiehlt sich aber in jedem Fall, vor der Reise nach Österreich Rücksprache mit der zuständigen Krankenkasse zu halten und die neuesten Bestimmungen zu erfragen.

Besorgen Sie sich eine Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) oder einen Auslandsreisekranken-schein bei Ihrer Krankenkasse. Die EHIC gilt für alle notwendigen medizinischen Leistungen beim Arzt, Zahnarzt oder im Krankenhaus. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte zusätzlich eine private Aus-landsreisekrankenversicherung abschließen. Diese Versicherung bekommt man für einen kleinen Jahresbei-trag und sichert im Krankheitsfall den Rücktransport aus dem Ausland ab.


Wichtige Notrufnummern in Österreich:

122 Feuerwehr
140 Bergrettung
141 Ärztlicher Notdienst
144 Rettungsdienst
01/4064343 Gift-Notruf
oder die 112 – die europaweit gültige,
kostenlose Notrufnummer!

Apotheken

Die Apotheken in Österreich haben in der Regel folgende Öffnungszeiten:

Mo. - Fr. 08.00-12.00 Uhr und 14.00-18.00 Uhr
Sa. 08.00-12.00 Uhr


Nicht geöffnete Apotheken weisen, wie in Deutschland auch, auf die nächstgelegene offene Apotheke hin.

Ärzte

Einen notdiensthabenden Arzt findet man über die Notrufnummer 141


Krankenhäuser

In jedem der österreichischen Bundesländer gibt es zahlreiche Krankenhäuser, so dass auch im Notfall Ihre ärztliche Behandlung gesichert ist.


Salzburg: 20 Krankenhäuser
Oberösterreich: 33 Krankenhäuser
Niederösterreich: 58 Krankenhäuser
Kärnten: 23 Krankenhäuser
Vorarlberg: 28 Krankenhäuser
Steiermark: – 53 Krankenhäuser
Tirol: 16 Krankenhäuser
Burgenland: 7 Krankenhäuser
Wien: 54 Krankenhäuser


11.3 Heilanzeigen Reizklima

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Gesundes Österreich - Heil- bzw. Reizklima

Als Heilklima, auch Reizklima oder Schonklima, bezeichnet man ein therapeutisch wirksames Klima. Im Idealfall schließt ein Heilklima durch seine reine Luft alle belastenden Faktoren für den menschlichen Organismus aus. Heilklima kann aber noch mehr: Als therapeutisch wirksames und anwendbares Klima besitzt es eine stimulierende Wirkung durch Reize, die bei dosierter Anwendung Anpassungsreaktionen im Organismus auslösen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Kältereizen und der UV-Strahlung zu.

Heilklimatische Bedingungen findet man in Österreich vor allem in den Mittelgebirgen. Eine Klimatherapie ist ein Naturheilverfahren, das die Heilfaktoren des Klimas zur Behandlung von Krankheiten einsetzt, oder diesen vorbeugt.


Klimabereiche und deren therapeutische Wirkungen

Das Mittelgebirgsklima bietet ein ausgezeichnetes Schonklima durch die Wälder. Weniger windig, ausgeglichene Luftfeuchtigkeit, ruhig, kaum Wärmebelastung. Schonklima findet man in Kurorten in Tallagen oder im Flachland.

Indikationen: allgemeine Rehabilitation, leichte Herzkrankheiten, Hypertonie (im frühen Stadium), Rekonvaleszenz, chronische Bronchitis, Lungenerkrankungen, Schlaflosigkeit

Das Hochgebirgsklima wirkt durch das Reizklima: höhere UV-Strahlung, mehr Wind, kälter, Schneelage. Schonend wirkt hingegen die reine, allergiearme Luft – besonders ausgeprägt ist das Reizklima in den Herbstmonaten.

Indikationen: Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma und Bronchitis, Förderung der funktionellen Leistungsfähigkeit der Atemwege und des Kreislaufsystems, Prävention und Therapie bei Bewegungsmangel, allgemeine Rehabilitation bei Patienten ohne Einschränkung der funktionellen Reserven


Ein paar österreichische Orte mit Heilklima oder Heilstollen (zur Reiztherapie):

Millstatt

Velden am Wörthersee

Seefeld

Bad Gastein


Österreich blickt auf eine lange Kurtradition zurück. Bereits im 19. und zu Beginn des 20. Jh.s kamen viele Könige, Kaiser, Dichter und Komponisten nach Österreich, um Linderung für diverse Beschwerden zu finden. In Bad Gastein traf sich bereits damals alles, was Rang und Namen hatte. Mittlerweile gibt es viele weitere Kurorte die über modern ausgestattete Kur- und Wellnesszentren verfügen und dem Besucher ganzjährig tolle Programme anbieten. In diesen Zentren geht es heute übrigens nicht mehr ausschließlich nur um die Behandlung bzw. Heilung von Krankheiten, sondern in erster Linie um eine gesundheitsorientierte Auszeit vom Alltag und den Wunsch nach Pflege- und Entspannungsangeboten, auf die die Menschen immer mehr Wert legen.


Die heilende Wirkung der Radon-Thermalquellen hat Bad Gastein bereits damals berühmt gemacht. Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Rheuma, Arthrose, Morbus Bechterew, Erkrankungen der Atemwege wie Asthma, Bronchitis und Hautkrankheiten wie Neurodermitis können hier behandelt und gemindert werden.


Die Wirkung des Heilklimas auf den Organismus

Wetter und Klima wirken unterschiedlich auf den menschlichen Organismus. Es fällt schwer eine klare Definition für ein Heilklima zu finden. Die Wirkung von Klimafaktoren auf den menschlichen Organismus ist kompliziert zu beurteilen, weil die Beziehungen zwischen Organismus und Klima einem ständigen Wechsel unterworfen sind.

In Österreich findet man zwei Anwendungsformen eines Heilklimas:

Luftkurorte, in denen prophylaktische Klimakuren gemacht werden. D.h. in diesen Kurorten herrschen besonders für die Erhaltung der Gesundheit günstige klimatische Bedingungen.

Heilklimatische Kurorte, in denen besonders günstige klimatische Faktoren nachweisbar sind, die sich heilend auf bestimmte Erkrankungen auswirken.


Klimareize wirken sich beim menschlichen Organismus besonders auf das Hormonsystem, das Atmungssystem und das Herz-Kreislaufsystem aus.


 

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