Sicherheit

Sicherheit – bitte aufpassen

12.1 Botschaft

Die deutsche Botschaft in Rom ist der Ansprechpartner für alle ernsten Probleme und Notfälle während des Urlaubs. Bei Verlust der Reisepapiere z. B. kann man sich an die Auslandsvertretung seines Heimatlandes wenden. Das Generalkonsulat der BRD finden Sie in Mailand und Napoli.

Wichtige Adressen in Notfällen:
Deutsche Botschaft
Via San Martino della Battaglia, 4
00185 Rom

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr (letzter Einlass ist um 11.30 Uhr)
Tel.: +39 06 49 213-1
Fax: +39 06 445 26 72
www.rom.diplo.de

Eine telefonische Beratung kann man durch die Mitarbeiter des Rechts- und Konsularreferats, montags bis donnerstags in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr erhalten.

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Via Solferino 40
20121 Mailand

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr.
Die Passstelle ist zusätzlich dienstags nachmittags von 14.00 bis 16.00 Uhr und donnerstags nachmittags, dann allerdings nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung, geöffnet.

Telefonzentrale: +39-02-623.110-1
Passstelle: +39-02-623.110-26
Visastelle: +39-02-623.110-27
Fax :+39-02-655.42.13
www.mailand.diplo.de

Telefonisch erreichen Sie die Mitarbeiter montags bis donnerstags zwischen 8.30 Uhr und 17 Uhr sowie freitags von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr. Die Passstelle ist telefonisch montags, mittwochs und donnerstags nachmittags zu erreichen.

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Via Crispi 69
80121 Neapel

Öffnungszeiten:
Die Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr sind Montag bis Freitag von 08.30 - 12.00 Uhr.

Telefon: (0039-)081-24885-11
Fax: (0039-)081-7614687
www.neapel.diplo.de

Für dringende Notfälle gibt es unter der Mobiltelefonnummer: (0039-)335-476719 einen Bereitschaftsdienst an allen Wochentagen nach Dienstschluss bis 24.00 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 09.00 bis 24.00 Uhr.

12.2 Diebstahl

Diebstahl gibt es in Italien wie in allen anderen Ländern der Welt auch. Überall wo sich viele Touristen aufhalten gibt es eine erhöhte Diebstahlrate. Man sollte keine Wertsachen im Auto liegen lassen, das Handschuhfach leeren und offen stehen lassen, damit für jeden Langfinger sofort zu erkennen ist, dass es nichts zu holen gibt. Bei Einbrüchen in Autos werden häufig Scheiben eingeschlagen und das Auto binnen weniger Sekunden ausgeräumt. Man sollte, wenn möglich, in Parkhäusern oder auf bewachten Parkplätzen parken. Falls es diese nicht gibt, empfiehlt sich eine belebte Seitenstraße. Aber bitte auf Parkverbotszeichen achten – Bußgelder in Italien sind teuer!
Taschen- und Handtaschendiebstähle sind leider ebenfalls weit verbreitet. In Rom gibt es besonders viele Fälle, mehrsprachige Schilder warnen davor. Man sollte also immer ganz besonders auf Taschen und die darin mitgeführten Wertsachen achten. Geldbeutel, wenn möglich unter der Kleidung tragen, Taschen und Kameras eng am Körper.
Im Falle eines Diebstahls sollte man auf jeden Fall die Polizei hinzuholen. Um später bei der Versicherung Schadenersatz geltend machen zu können, benötigt man eine Bestätigung der Polizei.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Diebstahlhäufigkeit in Italien von Nord nach Süd zunimmt, dennoch sollte man in allen Regionen auf sein Hab und Gut aufpassen. Nicht nur der Verlust ist sehr ärgerlich, auch die Beschaffung gestohlener Papiere kostet oft viel Zeit und bedeutet häufig auch Ärger.

12.3 Gesetze

Auch wenn, oder gerade weil man sich im Ausland aufhält, sollte man sich an die Gesetze halten. Die wichtigsten im Überblick: Straßenverkehr:

Geschwindigkeitsbegrenzung in km/h:

Innerorts Außerorts Schnellstraßen Autobahnen
PKW/Motorräder u. Wohnmobile bis 3,5t 50 90 110 130 Wohnmobile 100
Wohnmobile über 3,5t 50 80 80 90
PKW mit Anhänger 50 70 70 80



Promillegrenze:
Die Promille-Grenze in Italien liegt bei 0,5 Promille.

Weitere wichtige Verkehrsregeln:
Das Abblendlicht ist für PKW auch tagsüber auf allen Landstraßen und Autobahnen Pflicht. Zweiräder sollten immer das Licht eingeschaltet haben. Das Abschleppen auf Autobahnen ist grundsätzlich verboten und ein Handyverbot besteht für alle, die ein Fahrzeug steuern, Freisprecheinrichtungen sind erlaubt. Besonders zu beachten sind die Vorfahrtsregeln im Kreisverkehr. Anders als bei uns gilt hier rechts vor links. Der in den Kreisverkehr Einfahrende hat also Vorfahrt! Vorfahrt muss man auch allen Bussen auf Pass- oder Bergstraßen gewähren. Straßenbahnen dürfen nicht überholt werden und bei einer Panne außerhalb geschlossener Ortschaften ist beim Verlassen des Fahrzeuges das Tragen einer Warnweste Pflicht.

Grundsätzlich sollte man beachten, dass die italienischen Bußgelder zu den höchsten Europas zählen. Geschwindigkeitsüberschreitungen und Alkohol am Steuer werden deutlich strenger geahndet als in Deutschland. Wer z. B. mit mehr als 0,5 Promille am Steuer erwischt wird, kann mit einem Bußgeld von bis zu 2.500 Euro bestraft werden oder mit einem sofortigen Einzug des Führerscheins rechnen. Mit Radarkontrollen sollte man überall im Land rechnen.
Auch das Falschparken kann bereits teuer werden. Die Mindestgebühr hierfür beträgt zur Zeit ca. 35 Euro. An weißen Bordsteinstreifen kann man gratis parken, an blauen Streifen ist das Parken gebührenpflichtig und an schwarz-gelben Streifen ist es verboten. Gelbe Parkflächen sind für Busse, Taxis etc. reserviert. In manchen Städten gibt es zusätzlich ausgewiesene grüne Parkflächen: Hier besteht an Werktagen Parkverbot von 8 Uhr bis 9.30 Uhr und von 14.30 Uhr bis 16 Uhr. Parken in den großen Zentren Italiens ist ein schwieriges Unterfangen, und man sollte sich an die Regeln halten, um unnötigen Ärger und Kosten zu vermeiden.

Wichtige Richtlinien für den Alltag:
Rauchen in öffentlichen Räumen ist strikt verboten. Raucher gehen vor die Tür, Nichtraucher haben ihre rauchfreie Umgebung und alle können scheinbar gut damit umgehen. Zu den öffentlichen Räumen zählen Bars, Züge, Restaurants, Krankenhäuser, Post, Museen und Wartehallen aller Art, also auch Flughäfen und Bahnhöfe. Das Bußgeld für das Rauchen an genannten Orten liegt zwischen 27,50 und 275 Euro. Wer in der Nähe von Kindern oder Schwangeren erwischt wird, muss mit noch höheren Strafen rechnen. Alkohol kann derjenige kaufen und trinken, der 16 Jahre und älter ist.

Tiere an italienischen Stränden sind verboten, und selbst der Bau einer Sandburg kann eine Strafe nach sich ziehen. In Italien gibt es mittlerweile einen richtigen Verbotswahn, alle hier aufzuzählen wäre also müßig. Kuriose Gesetze lassen das eine oder andere Mal auch schmunzeln, wenn es heißt, dass Küssen im Auto verboten ist, oder dass das Tragen von zu lauten Holzschuhen bestraft wird.

12.4 Unwetter

Italiens Erdkruste ist bis dato nicht zur Ruhe gekommen. Erdbeben erschüttern auch heute noch das Land. Das schwerste Erdbeben, und gemessen an der Zahl der Opfer, die wohl größte Naturkatastrophe des 20. Jahrhunderts, mit einer Stärke von 7,2 auf der Richterskala, gab es 1908. Damals starben bei dem Erdbeben ca. 130.000 Menschen in den Städten Messina und Reggio Calabria. Erdbeben mit etlichen Toten und Verletzten gab es in den nachfolgenden Jahren immer wieder. Nicht nur der Süden Italiens war, bzw. ist, von dieser Form der Naturkatastrophe betroffen, auch der Norden des Landes wird immer wieder heimgesucht.

Das letzte Erdbeben traf die Region Abruzzen und ereignete sich am 6. April 2009. Die Zahl der Opfer beläuft sich auf 298. Ganze Dörfer und viele Gebäude sind bei dem Beben, mit einer Stärke von 5,9 auf der Richterskala, zerstört worden.

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