Sicherheit

Sicherheit – bitte aufpassen

12.1 Reiseversicherung

Eine Reiserücktrittsversicherung bietet sich für jede Reise an, besonders natürlich bei teuren Reisen. So ist man bei einem Krankheitsfall oder in anderen Notfällen, wie beispielsweise dem Tod eines nahen Angehörigen, abgesichert. Ausführliche Informationen über eine Reiserücktrittsversicherung erhalten Sie von unserem Reisebüro.

12.2 Diebstahl

In Deutschland besteht kein erhöhtes Risiko, einem Diebstahl oder einem Taschendiebstahl zum Opfer zu fallen. Aber, wie auch in anderen Ländern, bieten bestimmte Gebiete in größeren Städten Taschendieben bessere Möglichkeiten für einen Diebstahl. So zum Beispiel an Orten, an denen großer Publikumsverkehr herrscht, wie an Bahnhöfen, U-Bahnstationen, Busbahnhöfen, Fußgängerzonen und überfüllten Geschäftspassagen, hier sollte Gepäck nicht unbeaufsichtigt bleiben. Handtaschen sollten nah am Körper getragen werden. Zudem schützen Reisverschlüsse an den Taschen vor einem Hineingreifen. Geld und Wertsachen verwahrt man besten im Brustbeutel. Wenn man das Auto verlässt, sollten Wertgegenstände, wie Navigationsgeräte, Mobilfunktelefone, Geldbörsen und Notebooks nicht offen auf den Sitzen liegen gelassen werden. Am besten ist es, keine Wertgegenstände im Auto zu lassen. Auch die Haltevorrichtung für das Navigationsgerät sollte abmontiert werden, um Dieben keinen Hinweis auf ein teures Gerät zu geben.

12.3 Gesetze

Die im Grundgesetz festgeschriebenen Grundrechte bilden die gesetzliche Basis der Bundesrepublik. Neben dem Grundgesetz sind für Urlauber Regeln des Straßenverkehrs wichtig und interessant.
Wer mit dem Auto nach Deutschland reist oder sich hier einen Mietwagen nehmen möchte, sollte die StvO (Straßenverkehrsordnung) beachten, die den Straßenverkehr regelt.

Wichtig ist unter anderem die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen. In den Ortschaften darf meist 50km/h gefahren werden, außerhalb der Ortschaften 70 oder 100km/h. Auf den Autobahnen gilt eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. In verkehrsberuhigten Bereichen gibt es sogenannte dreißiger Zonen, hier sind 30 km/h vorgeschrieben. Zudem ist die Vorfahrt in diesen Zonen meist die „rechts vor links“ Regelung. In Spielstraßen darf nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Überschreitungen der Geschwindigkeitsbeschränkungen können, je nach Höhe der Überschreitung, mit Geldbußen und Fahrverboten geahndet werden.
Aber nicht nur Geschwindigkeitsübertretungen werden bestraft. Auch wer Alkohol getrunken hat, darf sich nicht hinters Steuer setzen. Ab 0,3 Promille ist mit einer Strafe zu rechnen und Fahrer unter 21 Jahren und in der Probezeit dürfen nur mit 0,0 Promille Auto fahren.

Die Anschnallpflicht ist ein weiterer wichtiger Punkt, der im Straßenverkehr beachtet werden muss. Wer den Sicherheitsgurt nicht anlegt, muss mit einem Verwarngeld von 30 Euro rechnen. Die Gurtpflicht besteht sowohl in Pkws, als auch in Bussen. Falls ältere Busmodelle nicht über Sicherheitsgurte verfügen, gilt diese Regel noch nicht. Aber nicht nur für die eigene Anschnallpflicht ist man verantwortlich, sondern auch für die der Kinder im Auto. Wer seine Pflicht vernachlässigt und ein Kind im Wagen nicht anschnallt, muss mit einer Strafe von 35 bis 50 Euro rechnen und eventuell einem Punkt in Flensburg. Denn als Führer des Pkws ist man verpflichtet, Kinder, die mitfahren, ordnungsgemäß zu transportieren. So besteht für Kinder bis zu einer Größe von 150 cm und einem Alter von 12 Jahren Kindersitzpflicht. Die Sitze müssen der Größe und dem Gewicht des Kindes entsprechen.

Neben diesen Verboten ist auch das Handyverbot am Steuer zu berücksichtigen. Wenn man bei laufendem Motor zum Handy greift, kostet das 40 Euro und einen Punkt in Flensburg.

Seit einiger Zeit existieren in Deutschland auch einige Umweltzonen, die nur mit einer entsprechenden Plakette befahren werden dürfen. Das Einfahren in eine solche Zone ohne Umweltplakette kostet 40 Euro und einen Punkt. Eine hohe Strafe findet sich im Bußgeldkatalog auch, wenn man eine rote Ampel überfährt. Wenn das Rotlicht missachtet wird, können Strafen von 90 Euro bis zu 360 Euro, 3 bis 4 Punkte und im schlimmsten Fall 1 Monat Fahrverbot verhängt werden.

12.4 Botschaft

In Deutschland finden sich viele diplomatische Vertretungen verschiedener Länder. In der Hautstadt der Bundesrepublik Deutschland befinden sich die meisten Botschaften. Diplomatische Vertretungen unterstützen Ausländer bei ihren Belangen und kümmern sich um der Pflege von auswärtigen Beziehungen zum Gastland.
Neben den Botschaften sind auch Konsulate zu finden. Die Vertretung der staatlichen Verwaltung des Landes stellt amtliche Dokumente und Pässe aus. Auch Hilfe in Notlagen wird von den Konsulaten gestellt.

12.5 Unwetter

Die Wahrscheinlichkeit eines starken Erdbebens ist in Deutschland sehr gering. Auch andere Naturkatastrophen sind in Deutschland eher nicht zu erwarten.

An den Nord- und Ostseeküsten kann es im Herbst und Winter zu Sturmfluten kommen. Doch das Festland und die Inseln sind durch Deiche und Befestigungen gut gesichert.

Im Landesinneren kann es im Herbst zu Stürmen, Hagel- und Regenschauern kommen. Der Winter ist meist gemäßigt, kann aber auch kälter mit Eis und Schnee ausfallen.
Eine akute Bedrohung durch bestimmte Wetterlagen gibt es in Deutschland nicht, Sie können daher zu jeder Jahreszeit beruhigt durch ganz Deutschland reisen.

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