Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Wellnessgefühl und Gesundheit für trockene Haut im Winter

Gerade Frauen haben im Winter immer ein sehr großes Problem – eine trockene Haut. Aber um das Wellnessgefühl und vor allen Dingen auch die Gesundheit der Haut zu erhalten, kann man einiges tun. Woran erkennt man aber zuerst einmal, dass die Haut trocken ist? Die Anzeichen sind immer ganz unterschiedlich, bei manchen Frauen ziept es, andere haben den Eindruck, dass die Gesichtshaut einfach viel zu klein geworden ist.

Bei manchen schuppt es am Körper, oder andere Stellen fühlen sich an, als wenn man Schmirgelpapier aufgeklebt hätte.

Trockene Haut hat zuwenig Fett und Feuchtigkeit, aber beides wird benötigt, um den ganzen Körper gegen Umwelteinflüsse zu schützen. Hautexperten raten daher dazu, auf einen ausgewogenen Hydro-Lipid- Film zu achten. Die Lipide, also die Fette der Haut, werden auch als Kleber zwischen den Hautzellen bezeichnet. Zwar produziert der Körper dieses Fett selbst, aber mit zunehmenden Alter nimmt diese Produktion leider ab. Auch Feuchtigkeit ist sehr wichtig für die Haut, denn sie ist wichtig für die Zellfunktionen. Eigentlich speichert die Haut durch hauteigene Feuchthaltefaktoren wie Hyaluronsäure oder auch Harnstoff diese Feuchtigkeit. Wenn es aber vorkommt, dass zuviel davon verdunstet, spielt die Haut auch gerne einmal verrückt.

Dass immer mehr Menschen unter der trockenen Haut leiden hat nicht nur mit dem Alter, sondern auch mit den heutigen Lebensgewohnheiten zu tun. Ein zuviel an Sonne, zu lange Bäder oder auch zu heiße, aggressive Reinigungsmittel und auch Klimaanlagen oder ein ständiger Wechsel von Wärme und Kälte sind auslösende Faktoren. Auch durch kratzige Textilien oder falsche Pflegeprodukte kann die Haut angegriffen werden. Wenn man dann nichts dagegen unternimmt, kann die Haut faltig werden, da sie ihre Elastizität verliert. Es beginnt zunächst mit Knitterfältchen, und dann werden tiefe Falten daraus. Dann geht es weiter, mit der Zeit wird die Haut dann dünner und auch poröser. Daher können dann auch Fremdstoffe leichter in die Haut eindringen. So ist es dann wahrscheinlich, dass sich aus der trockenen Haut eine hypersensible Haut entwickelt, die Allergien und Neurodermitis zur Folge haben kann.

Im Notfall sollte man daher immer die passenden Produkte zur Hand haben. Wer viel unter Stress leidet, der kann Thermalwassersprays nutzen, die die Haut beruhigen. Auf Dauer muss man aber auch zusehen, dass man das Wasser in der Haut bindet, und nicht nur aufsprüht. Bei rissigen oder auch spröden Stellen haben sich Fluids oder auch Spezial-Seren bewährt. Bei einem Wellness Wochenende Deutschland hat man die Möglichkeit, sich ausführlich zum Thema trockene Haut beraten zu lassen. Verschiedene Wellnessanwendungen bilden die Grundlage zur Pflege der trockenen Haut. Darauf aufbauend kann man auch zu Hause die passende Pflege anwenden.

Wichtig ist es hier, bei der Reinigung auf alkoholfreie Produkte zurückzugreifen. Bei den Cremes ist darauf zu achten, dass sie möglichst Wirkstoffe wie Panthenol, Glyzerin oder Urea beinhalten. Diese Wirkstoffe helfen der Haut, die Feuchtigkeit auch wirklich langfristig zu binden. Lipide, die aus Sheabutter oder auch aus Jojobaöl, Arganöl oder Mandelöl hergestellt sind, halten die Haut besonders schön geschmeidig. Um das hauteigene Schutzsystem zu stärken sind Vitamin A und E bestens geeignet.

Wer trockene Haut hat und sie auch dementsprechend pflegt, der wird ohne Probleme durch den Winter gehen können.

Dezember 28th, 2015 | Leave a Comment

Durch den Winter ganz ohne eine Erkältung

Gegen den Winter kann man nichts machen, er kommt einfach jedes Jahr wieder, und damit auch die Kälte, Regen, dunkle Tage und der Schnee. Leider kommt so ganz selbstverständlich auch immer die eine oder andere Erkältung gleich mit dazu. Wer sich gegen solche eine fiese Erkältung wappnen möchte, kann dies mit recht einfachen Tipps auf jeden Fall sehr wirkungsvoll durchführen.

Eigentlich ist ja das Immunsystem dafür da, uns vor allen schädlichen Angreifern zu schützen. Das kann es für gewöhnlich auch ganz gut, denn insgesamt besteht das Immunsystem aus einer Reihe sehr raffinierter körpereigener Schutzwälle. Den ersten Wall bilden hier die Haut und auch die Schleimhäute. Sie verhindern, dass die Krankheitserreger überhaupt in den Körper eindringen können. Sie haben ein Sekret auf der Oberfläche, und dieses befördert die Erreger fast noch schneller wieder heraus, wie sie überhaupt hineingekommen sind. Sollte es doch einmal vorkommen, dass Erreger eindringen können, stehen als nächstes die weißen Blutkörperchen auf dem Plan. Dazu kommen noch diverse Helfer, und zusammen versuchen sie dann, die Erreger unschädlich zu machen.

In Studien konnte gezeigt werden, dass eine regelmäßige Bewegung dabei hilft, den Stoffwechsel im menschlichen Körper zu aktivieren. Schon einfaches Walken, Radfahren oder auch Schwimmen sind hier bestens geeignet. Das ist sehr wichtig, denn je stärker der gesamte Blutfluss des Körpers ist, desto besser ist es auch für das Immunsystem möglich zu arbeiten. Dennoch können auch alle Sportmuffel beruhigt sein, denn man sollte es hier auf keinen Fall übertreiben, denn auch ein Zuviel an Sport kann die Abwehr komplett überfordern.

Um mögliche Krankheitserreger von den Schleimhäuten zu spülen, haben sich Nasensprays oder auch Nasenduschen bewährt, die Meersalz enthalten. Zur Abhärtung empfehlen sich regelmäßige Saunabesuche, Wechselbäder und auch gute frische Luft. Es gibt aber auch eine ganz einfache Methode, sein Immunsystem in Schuss zu halten, und diese funktioniert so ganz nebenbei im Schlaf. Während man so schön vor sich hinschlummert, arbeiten unsere Zellen und auch die Antikörper unserer Abwehr ganz besonders intensiv.

Natürlich gibt es auch Hilfe aus der Natur für das Immunsystem. Sehr beliebt ist dafür ein Wirkstoff, der aus der Kapland-Pergonie gewonnen wird, die aus Südafrika stammt. Dieser hat sich bereits bewährt als guter Mitstreiter im Kampf gegen die fiesen Erkältungserreger. Hierzu gibt es nun aktuelle Studien, die zeigen, dass dieser Extrakt aus der Wurzel einen effektiven Schutz bietet, und das gleich auf dreifache Weise. Zum einen aktiviert er die Abwehrzellen, und die so typischen Erkältungssymptome werden effektiv gelindert. Sind akute Infekte vorhanden, dann hemmt er auch gleich die Viren- und die Bakterienvermehrung, und das direkt in den Zellen der Schleimhaut. So kann eine Ausbreitung der Infektion im ganzen Körper effektiv verhindert werden. Damit verkürzt man auch die Dauer der Erkrankung um einige Tage.

Im Alltag und auch auf der Arbeit sind es meistens recht kleine Tipps, die einen aber effektiv gegen diese Erkältungen schützen. Da viele Viren und auch Bakterien oft durch einen direkten Kontakt übertragen werden empfehlen Experten, dass man sich die Hände auf jeden Fall mehrmals am Tag waschen sollte. Dies sollte für gut zwanzig bis dreißig Sekunden erfolgen, und eine einfache Seife reicht hier vollkommen aus. Vergessen sollte man allerdings auch nicht die Regionen zwischen den Fingern.

Um gesund durch die kalte und nasse Jahreszeit zu kommen, sind Obst und Gemüse bestens geeignet. Sie sind hier eine ideale Grundlage, denn auch einige Teile des Immunsystems benötigen Vitamine und natürlich auch Nährstoffe, um wirklich ihre volle Leistung bringen zu können. Wenn man im Supermarkt kistenweise Nüsse angeboten bekommt, sollte man beispielsweise sofort zugreifen. In ihnen ist viel Vitamin E enthalten, und das ist ein sehr wichtiger Schutz für die Membranen der Zelle. Ebenfalls gut zu sein scheint Fischöl, denn dieses enthält sehr viele Omega-3-Fettsäuren. Natürlich ist auch eine intakte Darmflora sehr wichtig. Hier kann man dem Darm auch ein klein wenig auf die Sprünge helfen, indem man Milchsäurebakterien zu sich nimmt, die man in Joghurts und auch anderen Produkten finden kann. Auch Ballaststoffe sind bestens geeignet, um den Aktivität des Darms so richtig anzukurbeln. So kommt man wunderbar und wahrscheinlich ohne Erkältungen durch die Winterzeit.

Dezember 22nd, 2015 | Leave a Comment

Winterliche Outdoor-Sportarten als eiskalte Fatburner

Im Winter gibt es viele Sportarten, die man machen kann. Die wenigsten wissen aber, dass diese Sportarten nicht nur Spaß machen, sondern auch als eiskalte Fatburner angesehen werden. Sechs der beliebtesten winterlichen Outdoor-Sportarten sind am besten geeignet, um auch gleich ein paar Pfunde schmelzen zu lassen.

Die effektivste Wintersportart ist eindeutig der Langlauf. Dabei ist es vollkommen egal, ob man den klassischen Diagonalschritt bevorzugt oder den Skatingschritt, bei dieser Sportart ist immer der Einsatz des gesamten Körpers gefragt. Wer eine ganze Stunde lang Langlauf betreibt, der verbrennt mindestens 700 Kalorien. Dabei werden dann noch alle Muskelgruppen gekräftigt, und es aktiviert das Herz und auch den Fettstoffwechsel sowie den Kreislauf. Wer in diese Sportart einsteigen will, der sollte zuerst in einer Skischule die unterschiedlichen Techniken ausprobieren, denn je nach favorisierter Technik werden ganz unterschiedliche Ausrüstungen benötigt.

Der Evergreen des Sports ist ganz eindeutig Jogging. Ausreden, damit man im Winter nicht joggen gehen muss, sind oft sehr schnell bei der Hand und zudem noch sehr vielfältig. Aber auch in der kalten Jahreszeit ist Jogging ideal geeignet, um die Ausdauer und auch das Fatburning auf Trab zu bringen. Pro Stunde verbraucht man rund 600 Kalorien. Beine und Po werden hier am meisten trainiert. Aufpassen und einen Gang herunterschalten sollte man aber auf jeden Fall bei Schnee und Glätte und auch bei Dunkelheit, denn hier ist die Verletzungsgefahr um einiges höher. Der Fettstoffwechsel wird hauptsächlich von langen Bummelläufen angeregt. Für den Winter sollte man sich aber auf jeden Fall einen besonderen Winterlaufschuh besorgen oder auch eine Trail-Modell nehmen, denn sie haben eine besonders profilierte Sohle und sind besonders robust.

Auf Platz drei der Liste befindet sich überraschenderweise eine Sportart, die von vielen gar nicht als solche angesehen wird und noch relativ neu ist – das Schneeschuh-Wandern.

Der große Vorteil ist hier, dass man sich mit Schneeschuhen überall im Schnee fortbewegen kann, sei es auf Waldwegen, im Gebirge oder auch ganz einfach querfeldein. So kann man ganz bequem durch den hohen Schnee stapfen. An der Unterseite befinden sich Steighilfen, damit kann man auch schon einmal sanfte Hügel bezwingen. Dabei kann man in aller Ruhe die Natur genießen. Im Grunde genommen kann man Schneeschuh-Wandern auch als Wintervariante des Nordic Walking bezeichnen. Da es hier eine recht niedrige Intensität gibt, wird der Fettstoffwechsel enorm angekurbelt. Auch Ausdauer und Kraft werden gefördert. In einer Stunde kann man hier locker 400 Kalorien verbrennen. Der große Vorteil beim Schneeschuh-Wandern ist eben, dass man es überall ausführen kann. Wer sich nicht extra die Ausrüstung dafür kaufen will, der kann sie meistens auch in verschiedenen Wintersportorten ausleihen. Oft gibt es hier auch geführte Touren.

Wenn man bei der nächsten Sportart erst einmal den Dreh raus hat, dann ist sie sehr entspannend – Schlittschuh-Laufen. Zugegeben, zunächst ist es gar nicht so einfach, sich auf den schmalen und wackligen Kufen fortzubewegen, und der ein oder andere Sturz wird auch nicht zu vermeiden sein. Aber kann man es erst einmal, dann verbrennt man auch hier pro Stunde 400 Kalorien. Diese Sportart fördert die Ausdauer, und auch der Fettstoffwechsel wird angeregt. Am besten läuft man auf dem Eis, als wenn man Inliner unter den Füßen hat. Und statt Pirouetten zu machen ist es wohl besser, auf eine ausreichende Strecke zu achten, das ist besser für die Fettverbrennung.

Etwas anstrengender wird es beim Alpinski oder auch Snowboarden. Es ist nicht so einfach, mit einem oder zwei Bretter die Hänge hinabzugleiten. Zwar benötigt man dafür auch 400 Kalorien die Stunde, und Po und Beine werden in Form gebracht, aber die Fettverbrennung wird nicht sonderlich angeheizt. Wer sich zwischen einem oder zwei Brettern entscheiden will, der kann dies auch wieder in der Skischule machen, bevor man sich die jeweilige Ausrüstung kauft.

Was auch bei den Erwachsenen wieder hoch im Kurs steht, das ist Rodeln. Man fühlt sich wie in Kindertagen, allerdings hat sich das Equipment im Laufe der Jahre sehr geändert. Früher gab es nur Schlitten aus Holz, heute gibt es auch Varianten aus Kunststoff, manche haben sogar eine Hightech-Dämpfung. Auch superleichte Varianten sind im Angebot. Fit macht diese Sportart allerdings nur, wenn man den Weg auf den Berg hinauf zu Fuß vornimmt. Wenn man beispielsweise 45 Minuten braucht für den Aufstieg und dann 15 Minuten lang rodelt, dann kann man schon 500 Kalorien verbrennen.

Dezember 22nd, 2015 | Leave a Comment

Klima-Schutz ist wichtig – auch für die Haut im Winter

Jetzt ist es wieder soweit – Winterstürme, Temperaturen, die sich locker unter null Grad bewegen, und Regentage, die einfach nur ungemütlich sind – der Winter ist da. Und genau das ist die Zeit, wo man seine Pflege wieder einmal richtig überprüfen sollte.

Im Herbst und auch im Winter regnet es nicht gerade wenig. Alles, was sich dann so in der Luft befindet wie beispielsweise Feinstaub, Autoabgase und auch alle anderen Umweltbelastungen werden dann durch den Regen quasi auf die Haut gespült. Bei einer gesunden Haut stellt dies auch nicht wirklich ein Problem dar, denn genügend Abwehrmechanismen sind hier in der Lage, dies abzuwehren. Aber wenn die Tage kälter werden dann kann es vorkommen, dass diese hauteigene Schutzbarriere löchrig wird. Dann ist es giftigen Molekülen ohne Probleme möglich, ganz leicht in die Haut einzudringen. Sind sie erst einmal in die Haut eingedrungen, dann docken sie sich an Sauerstoffteile an und werden zu den gefürchteten freien Radikalen, die dann die Zellen bombardieren. Dann sollte man Gesichtscremes benutzen, die essentielle Fettsäuren beinhalten, denn diese stärken die Barrierefunktion der Haut, und auch Vitamin C sollte enthalten sein, damit die freien Radikale bekämpft werden können.

Kälte sorgt wiederum für eine andere Gefahr für die Haut, denn wenn es draußen unter acht Grad wird, dann produzieren die Talgdrüsen weniger Fett, als Folge davon wird der hauteigene Schutzfilm löchrig, und so kommt es dazu, dass die Haut spannt, gerötet ist und auch schuppen kann. Noch dazu kommt, dass eine richtig kalte Luft immer trocken ist, und der Haut somit auch noch Feuchtigkeit entzieht. Eigentlich ist im Winter jeder Hauttyp trocken. Die perfekte Pflege stellt sich im Winter also aus Lipiden und feuchtigkeitsbindenden Wirkstoffen wir Urea oder Hyaluronsäure zusammen.

Hier sollte man sich die passenden Cremes zulegen, auch eine Winter-Wellness-Behandlung, die sich gezielt auf die Zufuhr von Feuchtigkeit richtet, ist sehr empfehlenswert. Vermeiden sollte man auf jeden Fall Cremes, die sich auf eine Wasserbasis aufbauen. Im schlimmsten Fall kann es hier sogar zu Erfrierungen kommen, denn sie verdunsten sehr schnell. Cremes mit beruhigenden Wirkstoffen sind ideal geeignet für eine irritierte Haut. Wer mit einem Make-Up seine Rötungen im Gesicht kaschieren möchte, der sollte auf eine sanfte Grüntönung achten.

Wenn es zu der Kälte auch noch windig ist, dann verstärkt sich das Kältegefühl erneut, denn die Haut registriert bei Wind kältere Temperaturen als man sie auf dem Thermometer erkennen kann. Beispielsweise bei einer Temperatur von 0 Grad und dazu eine Windstärke 5 fühlt sich die Haut, als wenn es 15 Grad minus wären. Das ist deshalb so, weil der Körper der Haut bei frostigen Bedingungen weniger Aufmerksamkeit schenkt, sondern mehr mit den inneren Organen beschäftigt ist. Dadurch wird die Haut weniger durchblutet, wird also weniger erwärmt. Wer wirklich bei klirrenden Temperaturen an die frische Luft muss, der sollte seine Haut auf jeden Fall mit besonders reichhaltigen Cremes oder Ölen schützen. Wer sich längere Zeit in der Kälte aufhalten muss, für den ist es ratsam, so genannte Coldcreams zu nutzen, die das Gesicht regelrecht abschirmen mit Hilfe von Shea-Butter und Bienenwachs. Wenn man dann aber wieder ins Haus geht, dann sollte man diese Schicht auf jeden Fall wieder abnehmen, denn sonst kann sich ein Hitzestau unter der Creme bilden.

Viele denken sich, ach, was soll´s im Winter habe ich die Heizung an, da ist es schön muckelig warm. Das ist zwar richtig, aber man sollte immer bedenken, dass in Wohnungen und auch Büroräumen im Winter eine Luftfeuchtigkeit herrscht, die gerade einmal bei 20 Prozent liegt. Damit sich die Haut aber wohlfühlt, sollte der Wert dreimal so hoch sein. So ist es sicher einleuchtend, dass Heizungsluft auf Dauer dazu führt, dass die Haut ausgetrocknet wird und zudem noch Fältchen entstehen. Ein weiterer Hautstress, der noch dazu kommt, ist der ständige Wechsel von warm zu kalt und umgekehrt. Es gibt einige SOS-Helfer für die Haut, beispielsweise reichhaltige Feuchtigkeitshelfer wie Thermalwasser oder auch eine Thalasso-Therapie. Im Sport- und Ferienhotel Baltic in Zinnowitz kann man solche entspannenden Thalasso-Anwendungen genießen. Aber auch zu Hause kann man sich mit schönen Masken selbst etwas Gutes tun, damit die Haut ohne Probleme durch den Winter kommt.

Dezember 21st, 2015 | Leave a Comment

Heiltees für den Winter auch für Wellness und Entspannung

Ob Erkältung, Husten oder Blasenentzündung, gegen wintertypische Erkrankungen und allgemeines Unwohlsein ist garantiert ein Kraut gewachsen, aus dem sich ein wohltuender Tee aufbrühen lässt.

Die klassischen Vorboten einer Erkältung sind Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Hilfe bringen Heilpflanzen wie der Eibisch. Seine Wurzel enthält rund 15 Prozent Schleimstoffe, die reizlindernd wirken. Auch Thymian ist dank seiner krampflösenden und antibakteriellen Inhaltsstoffe Bestandteil vieler Hustentees.

Gesellt sich noch die Süßholzwurzel dazu, die Entzündungsvorgänge hemmt, werden die Beschwerden schnell wohltuend gelindert. Oft lässt sich sogar eine Bronchitis auf diesem sanften Wege verhindern.

Mit Erkältungen geht oft auch eine Magen-Darm-Verstimmung einher. Ein Magentee beruhigt die gereizte Magenschleimhaut und lindert Beschwerden wie Aufstoßen, Völlegefühl und Sodbrennen. Dazu tragen in erster Linie bewährte Kräuter wie Pfefferminze, Schafgarbe und Frauenmantel bei. Wer den Geschmack mag, kann sich auch aus einem halben Teelöffel zerstoßenem Kümmel pro Tasse kochendem Wasser einen Aufguss bereiten.

Der Wetterwechsel von warm zu kalt und trüb belastet den Organismus. Vor allem Frauen reagieren auf die veränderte Klimaanlage sensibel. Schweißausbrüche und Schwäche sind erste Anzeichen, Kräutermischungen aus Salbei, Rotklee, Melisse, Karotten und Frauenmantel wirken schnell lindernd. Auch für einen schönen Wellnesstag zu Hause sind diese Tees eine reine Wohltat, es muss nicht immer erst eine Erkrankung vorliegen. Das hat man auch in den Wellnesshotels Polen erkannt, denn bei Kur- und Wellnessreisen in unser Nachbarland wird sehr viel mit unterschiedlichen Tees gearbeitet.

Die zunehmende Kälte schwächt die Abwehrkräfte und macht die Harnwege anfällig für Entzündungen. Birke in Kombination mit Goldrute oder Süßholz und Hauhechel durchspülen die Harnwege und wirken entzündungshemmend.

Und ein kleiner Tipp am Rande: Die einen schwören auf selbst gepflückte Kräuter, die anderen verwenden Tee nur im praktischen Filterbeutel, die dritten bevorzugen die lösliche Pulverform. Doch welcher Tee ist der beste? Das ist in erster Linie Geschmackssache und hängt auch davon ab, welche Zubereitungsart man von klassisch bis modern bevorzugt. Die losen Tees, die wir aus selbst geernteten Heilpflanzen herstellen oder in der Apotheke kaufen, wollen richtig gelagert sein. Beim Kauf von Teebeutel auf Qualität und Hersteller achten und im Zweifelsfall mehr Geld anlegen, um erstklassige Qualität zu erhalten. Löslicher Extrakt besitzt dank seines Herstellungsverfahrens, lichtgeschützter Verpackung und Aromaversiegelung beste Qualität und ist unschlagbar praktisch in der Anwendung, einfach portionieren, aufgießen, fertig.

Dezember 17th, 2015 | Leave a Comment

Sich vom Winter verzaubern lassen – Südtirol

Um sich vom Winter richtig verzaubern zu lassen, muss man sich aufmachen nach Südtirol, um das Ultental zu finden. Kurz hinter Meran bei Lana sollte man gen Westen abzweigen, dann gelangt man in die tief in Granitfelsen eingeschnittene Gaulschlucht, und danach, wenn man einige Serpentinen hinter sich gebracht hat, eröffnet sich dem Reisenden das rund vierzig Kilometer lange und mit schönen dichten Wäldern gesäumte Ulmental.

Jahrhundertelang lag es sehr abgeschieden, daher ist es sehr beliebt gerade bei den Feriengästen, die keinen Touristenrummel suchen, sondern eher Ruhe und die Ursprünglichkeit. Die gesamte Landschaft wirkt mit ihrem weißen Wintergewand wie verzaubert. Wenn man die Hänge entlangblickt kann man Bauerngehöfte erkennen, die teilweise noch aus dem Mittelalter stammen. Viele Dörfer hier tragen den Namen von katholischen Heiligen. St. Walburg, St. Nikolaus und St. Gertraud sind hier nur ein paar Beispiele.

Im eben genannten St. Gertraud, das am Talende auf 1500 Metern liegt, gibt es eine kleine Natursensation. Hier kann man drei alte Lärchen bewundern, die bereits über 2000 Jahre alt sind und auch unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes stehen. Die größte und mächtigste dieser drei Lärchen ist ganze 28 Meter hoch und der Umfang misst 8,20 Meter.

Auf der Strecke zwischen St. Walburg und St. Nikolaus gibt es vier Lifte, die in das Skigebiet Schwemmalm führen. Dieses Skigebiet reicht bis auf 2600 Meter hoch und bietet einen traumhaften Blick auf die Dreitausender des Ortlermassivs. Wer gut geübt ist beim Skifahren, der sollte die rasante Strecke von Muteck hinunter ins Tal nehmen, hier gibt es einen Unterschied von 1100 Höhenmetern.

Wer es lieber erst einmal sanft angehen lassen möchte oder auch Anfänger ist, für den sind die Übungshänge an der Bergstation Breiteben ideal geeignet, man kann sie per Schlepplift erreichen. Auch für die Kinder gibt es passende Angebote, beispielsweise den Skikindergarten „Bärenhöhle“.

Wer sich mehr für den Langlauf interessiert, der ist bestens aufgehoben, wenn er die landschaftlich reizvoll gelegene Loipe zwischen St. Gertraud und St. Walburg nutzt. Sie führt auch direkt am Zoggler Stausee vorbei. Auch für Reitsportfreunde hat Südtirol etwas zu bieten. Mit den gemütlichen Haflingern lässt sich die romantische Winterwelt auch hoch zu Ross erleben. Da die Wege geräumt sind, kann man hier auch wunderbar wandern.

Winterluft macht hungrig. Wer sich einige Stunden an der frischen Luft aufgehalten hat, dem munden die regionalen Köstlichkeiten wie Wildgulasch, deftige Knödel oder auch der Ultner Mohnkrapfen besonders gut. Außerdem sollte man hier auf jeden Fall auch einmal das Ultner Pindl, dies ist ein traditionelles Vollkornbrot mit Kümmel, Fenchel und Brotklee, probieren. Es entstammt den Backstuben der Region. Das Ultental ist auch bekannt für sein traditionelles Handwerk. Leinentischdecken, Holzspielzeug, Korbflechtereien oder auch wollene Hirtenmäntel kann man sich hier für sich selbst sichern oder auch damit den Angehörigen eine Freude bereiten.

Dezember 10th, 2015 | Leave a Comment

Sport im Freien – auch bei Minusgraden empfehlenswert

Sport ist gesund. Allerdings nur dann, wenn er regelmäßig betrieben wird, und in diesem Zusammenhang bedeutet das mindestens dreimal pro Woche. Natürlich wird es umso leichter, je mehr der Sport in den Alltag integriert werden kann.

Eine gute Jahreszeit, um mit Sport zu beginnen, gibt es nicht. Zu den Sportarten, die man leicht und unkompliziert absolvieren kann, gehört das Laufen. Lediglich gute Schuhe sind wichtig, und die lässt man sich nach Möglichkeit im Fachhandel anpassen. Mit dem Laufen muss man langsam beginnen, und zwar nicht nur beim Einstieg, sondern auch nach längeren Pausen. Im Winter geben einige Läufer ihren Sport vorübergehend auf, dabei ist das gar nicht nötig. Im Gegenteil. Wer jetzt weiterläuft, ist weniger anfällig für Erkältungen.

Wie überzeugt man vom Sport aber auch ist, je kälter es wird, desto schwerer fällt es, hinauszugehen und zu laufen. Wird es dann noch dunkel, ist noch mehr Überwindung nötig. Dazu kommt noch die Frage nach der Sicherheit. Wer im Winter laufen möchte, leistet seiner Gesundheit einen Bärendienst. Allerdings gibt es andere Regeln als im Sommer, um sich nicht zu gefährden.

Die Kleidung muss den Temperaturen angepasst sein. Grundsätzlich gilt, dass man sich beim Laufen so kleidet, als wären die Temperaturen um 10°C höher. Das kann auf den ersten zwei bis drei Kilometern etwas ungemütlich werden. Ungemütlich ist aber nicht ungesund. Ungesund wird es erst dann, wenn man ernsthaft anfängt zu frieren, denn dann ziehen sich die Muskeln zusammen und es besteht die Gefahr einer Muskelverletzung. Ein Halstuch, Handschuhe, Thermohose und eine winddichte Jacke über einem atmungsaktiven Pullover, das ist dann genau die richtige Kleidung. Wer sehr kurze Haare hat, sollte außerdem eine Mütze tragen und die beim Laufen auch aufbehalten.

Aufgewärmt wird sich möglichst vor dem Laufen im Haus. Erst dann streift man Jacke, Mütze und Handschuhe über und kann loslaufen. Manche Läufer kommen im Winter damit nicht zurecht. Sie schwitzen im Haus und fangen dann draußen durch den Temperatursturz an zu frieren. Für sie eignet sich für die ersten drei Kilometer eine Mischung aus Marschieren und Joggen mit kurzen Schritten. Die Streckenlänge hängt von persönlichen Möglichkeiten ab. Auch bei Minusgraden kann die Leistung kontinuierliche gesteigert werden. Wird die Luft zu kalt, kann eine Sturmmaske Abhilfe schaffen, denn bei längerem Laufen atmet man durch den Mund und nicht mehr durch die Nase.

Läufer, die am Nachmittag ihr Training beginnen oder die Morgenstunden nutzen müssen darauf achten, gut sichtbar zu sein. Das gilt auch dann, wenn sie auf Fuß- oder Wanderwegen unterwegs sind. Ein gut trainierter Läufer ist schnell unterwegs und wird von möglichen Radfahrern oft zu spät erkannt. Optimal für den Läufer ist eine Warnweste, die es bei Sportausrüstern gibt. Eine Stirnlampe sorgt dafür, dass man Hindernisse auf dem Weg rechtzeitig erkennt. Wer Langstrecken läuft und Wasser mit sich führt, muss darauf achten, dass das Wasser nicht zu sehr abkühlt.

Bei Glatteis, Matsch und Schnee wird ein Schuhwechsel nötig. Der Fachhandel bietet das richtige Schuhwerk. Laufschuhe können mit Spikes aufgerüstet werden, die an der Sohle befestigt werden und auch auf Eis sicheren Halt bieten.

Dezember 7th, 2015 | Leave a Comment

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür – jetzt an die Füße denken

Die warme Jahreszeit ist schon längst vorbei, der Herbst hatte bereits einige kalte Tage zu bieten, und so langsam aber sicher meldet sich der Winter an. Die dicken Sachen sind längst wieder aus den hinteren Ecken des Kleiderschranks hervorgeholt worden, und auch die Stiefel stehen schon bereit. Füße Winter 1Nun werden unsere Füße wieder für viele Wochen in dicke, warme Schuhe gesteckt werden, und noch dazu werden sie von vielen während dieser Jahreszeit sträflich vernachlässigt.

Dabei ist die Pflege der Füße gerade im Winter sehr wichtig. Um die Füße gesund zu erhalten sollte man sie nach jedem Duschen auf jeden Fall eincremen. Am besten geeignet ist dafür eine Urea-Creme mit einer Konzentration von zehn Prozent, diese kann man in der Apotheke bekommen. Dadurch kann verhindert werden, dass Hornhaut einreißt, und dann die gefürchteten Schrunden entstehen. Diese entzünden sich immer sehr schnell, und dies kann eine sehr schmerzhafte Angelegenheit werden. Zudem sollte man seinen Füßen auf jeden Fall einmal in der Woche ein schönes Fußbad gönnen. Nach einem solchen Bad lässt sich auch die überschüssige Hornhaut viel besser entfernen, dazu reicht ein einfacher Bimsstein aus, und schon sind die Füße wieder schön glatt. Auf keinen Fall sollte man die im Handel angebotenen Hornhauthobel nutzen, die Verletzungsgefahr ist einfach zu groß. Stellt man fest, dass der Bimsstein die Hornhaut nicht ausreichend beseitigen kann, dann ist der Weg zum Profi auf jeden Fall die beste Alternative.

Eine große Gefahr für die Füße stellen auch Pilze dar. Egal ob Fußpilz oder Nagelpilz, beide Arten sind sehr unangenehm und auch oft nur durch eine langwierige Behandlung zu bekämpfen. Pilze jeder Art lieben es feucht, und darum bietet sich gerade im Winter der beste Nährboden, denn wenn die Füße in warmen Socken und wasserfesten Schuhen stecken, bildet sich sehr schnell Feuchtigkeit in den Schuhen, und dann können Pilze entstehen. Daher ist es wichtig, dass man gerade die Zehenzwischenräume immer trocken hält, entweder mit dem Handtuch, oder auch ganz einfach einmal mit dem Föhn.

Viele Menschen leiden schnell unter kalten Füßen, und auch die dicken Socken ändern daran nichts. Kalte Füße sind aber bekannt dafür, dass sie dafür sorgen, dass die Abwehr des Körpers geschwächt wird. Sehr schnell holt man sich dann eine Blasenentzündung. Dies kann man aber verhindern, indem man für warme Füße sorgt. Füße WinterDies gelingt recht einfach wenn man ein bewährtes Prinzip anwendet, auch bekannt als „Zwiebelprinzip“. Dafür zieht man ganz einfach zwei Paar Socken übereinander an, und zusätzlich legt man sich noch eine Einlage aus Schaffell oder eine sogenannte Thermoeinlage in die Schuhe. Diese gibt es bereits für ein paar Euro zu kaufen.

Im Winter fürchten viele, gerade die älteren Menschen, die Zeit, in der auf den Straßen und den Bürgersteigen Schnee und Eis das Regiment übernommen hat. Trotz Räumpflicht erachten es viele Hausbesitzer nicht für notwendig, die Wege ausreichend zu räumen, und schon steht man vor dem Problem, sicher und ohne einen Sturz das Haus zu verlassen und auch wiederzukommen. Gerade Eisglätte stellt ein großes Problem dar. Am besten besorgt man sich dafür sogenannte Spikes, die es mittlerweile für die Schuhe zu kaufen gibt. Diese Spikes werden ganz einfach unter die Schuhe gespannt und bieten einen weitaus besseren Halt bei Schnee- und Eisglätte.

So gut vorbereitet kann der Winter kommen, und das wird sicherlich auch nicht mehr so lange dauern.

November 20th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür – jetzt an die Füße denken

Was tun gegen trocken Lippen im Winter

Jetzt ist die kalte Jahreszeit da, und somit auch wieder das große Problem der trockenen Lippen. Fast jeder hat die eine oder andere Variante eines Lippenpflegestiftes in der Tasche, aber oft hat man den Eindruck, dass man es mit dem Einsatz dieser Stifte nur noch schlimmer macht.

Und das ist auch sehr oft der Fall, zumindest dann, wenn Paraffin in den Stiften verwendet wird.

Die Ursache für solch trockene Lippen ist in den meisten Fällen in Feuchtigkeitsmangel, daher ist es auch hier sehr wichtig, dass man immer ausreichend trinkt. Aber auch Klimaanlagen sowie trockene Luft machen es den Lippen nicht gerade leicht. Unbedingt vermeiden sollte man es, die Lippen in einem solchen Fall mit der Zunge zu befeuchten, so wie viele das bewusst oder unbewusst machen. Dies bringt zwar für einen Moment eine Abhilfe, aber gleichzeitig werden die Lippen dadurch auch wieder viel anfälliger für die Kälte, aber auch für die Strahlen der Sonne und die im Winter doch oft sehr trockene Luft.

Schon wenn die ersten Zeichen auftreten von trockenen Lippen macht es Sinn, zu einer Pflege zu greifen, allerdings sollte diese natürlicher Art sein. In den herkömmlichen Pflegestiften sind sehr oft, wie bereits erwähnt, Paraffine enthalten, und dieses kann die Haut, langfristig gesehen, eher austrocknen als ihr guttun.

Daher ist es besser, wenn man sich im Bereich der Naturkosmetik umschaut, denn hier wird als Grundlage meistens Bienenwachs genutzt, auch hochwertige Bio-Öle kommen dabei zum Einsatz. Den so nötigen Schutzfilm erzeugen dann weitere Zusätze so wie Carnaubawachs, Nachtkerzenöl, Rosenwachs, Mandelöl oder auch Sheabutter.

Sehr gut ist es auch, wenn man zwischendurch den Lippen einmal eine Kur gönnt. Dafür muss man auch nicht tief in die Tasche greifen, denn man kann sie durchaus auch selbst herstellen. Am besten eignen sich dafür Honig oder Olivenöl, aber auch die gute alte Butter erfüllt ihren Zweck. Dies sind Zutaten, die eigentlich fast jeder daheim hat. Die beste Wirkung gibt es hier, wenn man regelmäßig etwas davon auf die Lippen aufträgt, am besten sollte hier der Abend genutzt werden. So kann man die Lippen nicht nur pflegen sondern sorgt auch dafür, dass die Lippen in der Nacht nicht trocken und rissig werden.

Diese Anwendungen kann man schon zurecht als eine kleine Kur bezeichnen, denn sie schützt auch die Haut der Lippen, die ganz besonders dünn und dadurch auch empfindsam ist. Zudem verleiht sie ihnen auch noch einen tollen Glanz, der sehr natürlich aussieht. Es empfiehlt sich zudem, ab und zu einmal ein sanftes Peeling für die Lippen zu nutzen. Dies kann man sich auch ganz leicht selbst herstellen aus etwas Zucker und Honig.

So ist man dann bestens gerüstet für die kalte Jahreszeit, und wenn es wieder richtig bitterkalt werden sollte, müssen die Lippen nicht darunter leiden, wenn man sie rechtzeitig und kontinuierlich pflegt.

November 19th, 2015 | Leave a Comment

Wellness auf Hiddensee im Winter

Wie schön wäre es, wenn ich einen eigenen Leuchtturm hätte. So einen weiß-rot-gestreiften, auf den ich klettern kann, wenn ich mal wieder den verlorenen Überblick zurückholen will. Ob Arbeit, Liebe oder Zukunft – aus der Vogelperspektive sieht immer alles deutlicher und klarer aus. Wahrscheinlich war es genau diese Sehnsucht die dafür gesorgt hat, dass ich mich ausgerechnet im Herbst für Hiddensee entschieden habe. Ganz allein, ohne Kind und Kegel. Auf diese Insel mit circa 18 Kilometer Natur hinter dem Rücken von Rügen. Denn dieser beliebte Urlaubsort Hiddensee hat so einen Leuchtturm, wie ich ihn mir gewünscht habe. Inmitten des Dornbusch thront er rot auf weiß. Also auf einer Hügellandschaft im oberen Teil des Ortes Kloster. Der Ort ist umgeben von windgeformten Schwarzkiefern, Sanddornsträuchern und Hagebutten. Hier, aus etwa 45 Meter Höhe sieht die ganze Landschaft wunderbar übersichtlich aus. Die Schaumkronen der Ostsee ganz vorne, die Windräder von Rügen weiter hinter und am Horizont scheinen die Backstein-Kirchtürme von Stralsund zu verschwimmen. Sehr weit weg und ganz still – so könnte man die Atmosphäre von Hiddensee beschreiben. Vor allem dann, wenn, meistens ab November, sich nicht der tägliche Strom der Tagesausflügler durch die Straßen schiebt. Hier spürt man genau, was es bedeutet, an einem verkehrsfreien Ort mitten im Meer zu sein. Hiddensee ist wie geschaffen als ein Ort für die Seele. Jedes Rascheln, jeder Schreien der Möwen ist meilenweit zu hören. Hier wird das Wenig besonders beachtet. Und was für den Klang gilt, gilt auch für Gedanken und Gefühle. Ich kann mich an die Zeit nicht mehr erinnern, dass ich zuletzt einen Baumast in die Hand genommen oder mein Gesicht in den Nieselregen gehalten habe.

Wie gesagt, auf Hiddensee ist wenig, wo aber jede Kleinigkeit wichtig wird. Ein Skandal auf Hiddensee? Ja auch das gibt es hier. Nur, weil die Einkaufstaschen an den Lenkstangen nicht verkehrstauglich erscheinen, hält ein Polizist die Radfahrer an, und das verursachte für die ungefähr 1000 Inselbewohner ein Gesprächsthema und Stoff für Wochen der Empörung.

Jede zweite Woche tauscht Bürgermeister Manfred Gau seine Rolle und schlüpft aus dem legeren Jackett in die Kapitänsuniform und schifft Einheimische und Gäste zwischen Rügen und Hiddensee hin und her. Deshalb wird Politik vor allem an Bord der Personenfähre gemacht. Wellness auf Hiddensee? Einfach jeden Tag einmal an den Strand gehen, die Schuhe ausziehen, sich bis zu den Knöcheln in die Brandung stellen – und schon genießt man Wellness auf Hiddensee.

Selbstverständlich bin ich nicht die Erste, die auf der Suche nach dem Wahren, Guten und Einfachen auf die Insel Hiddensee gekommen ist. Der heutige Trend bewegte schon vor langem die Gemüter und machte bereits vor hundert Jahren die Inselfläche zu einem Treffpunkt der Erholungssuchenden.

Mein Programm am Nachmittag: Tagträumen am Meer. Entlang der Westküste, zwischen Strandhafer und Dünen schlängelt sich der Weg. Mit aufgeregtem Kreischen begleiten mich die Möwen während meines Ausfluges, Wellen scheinen um die Wette zu glitzern und Muscheln – eine schöner als die andere – warten darauf, in meinen Taschen ihr neues Zuhause zu finden. Ein Strandspaziergang mit alltäglichem Wunder. Die mit Schilfrohr gedeckten Häuser hinter dem Deich, der schmale Strandstreifen mit seiner sonnenglitzernden Wasserkante, am Horizont die Schiffe – all das wirkt wie aus Erinnerungen lang vergangener Sommer, die beim Spaziergang auf Hiddensee wieder herausgespült werden.

Es ist ein süßes Gefühl, das mich begleitet, und hier tauchen meine Kindheitserinnerungen wieder auf. Die Erinnerung daran, wie es war, zum allerersten Mal das Meer zu sehen, das fühle ich jetzt in meinem höheren Lebensalter. Ein Erlebnis, das nicht jeder mitbekommt. Hier verbringt man Ferienwochen und fühlt die unberührbare Unendlichkeit. Hier auf Hiddensee werde ich wieder klein, merke wie man alles als Kind empfindet – und mit schlechtem Gewissen denke ich an meine Tochter. Jetzt bemerke ich, wie falsch ich gehandelt habe, indem ich meine Kleine gezerrt habe, wenn sie bei einem Spaziergang im Wald ein Steinchen aufsammeln wollte. Und nun habe ich die Lust und den Drang danach. Jeder meiner Schritte ist langsamer, aufmerksamer und bedächtiger als der letzte. Den kalten Wind im Gesicht, den salzig aber herben Meeresduft, die feinen Farben der Insel, jedes Detail nehme ich intensiv wahr. Hier habe ich ein Panorama- statt Tunnelblick. Alles was ich bisher auf diesem stillen Stückchen Land entdeckt habe, ist mindestens ebenso wertvoll. Hier tanke ich innere Ruhe und wohlige Gelassenheit auf.

Jetzt hinter Vitte stehe ich vor der Entscheidung: Soll ich weiter am Wasser entlang oder mich links in die Heide begeben? Neben einem Birkenwäldchen streckt sich eine freundlich-hügelige Landschaft vor mir aus, die mich anzieht. Die einzigen Lebewesen sind Mufflons, denen man nur mit etwas Glück begegnen kann. In den 80er-Jahren wurden Wildschafe aus Korsika importiert und hier ausgewildert. Vereinzelt finde ich lila Sprenkel im Heidekraut, und es schaut so aus, als hielten die Büsche noch immer am späten Sommer fest. Hier macht eben alles auch in der Natur einen langsameren Gang. Deshalb kommt mir auch mein Tag langsam vor aber wunderschön, so dass ich viel weiter laufe, als ich eigentlich wollte.

Ich erreiche Neuendorf, den letzten Ort vor der Insel-Südspitze. Am Hafen wird mir klar, dass ich mich auf einer Insel voller Kunst befinde. Schlafende Boote werden von Holzplastiken junger Mecklenburger Bildhauer eingerahmt, worunter viele Fische und jede Menge halbnackte Frauen sind.

Ungern gehen meine Hiddensee-Tage doch zu schnell zu Ende, so dass die langsam tickende Inselzeit in meinem Kopf wieder Fahrt aufnimmt. Zwar war es keine lange Zeit, aber in meinem Notizbuch werden allmählich die Seiten knapp. Und alles fast nur voller Tagträume, Nachtbilder und guter Vorsätze für die Zukunft, die ich von Hiddensee-Urlaub mitnehme. Früh am nächsten Morgen wird das Schiff in Vitte ablegen. Ich bin um ein paar Sorgen leichter, um einige gesammelte Strandmuscheln schwerer und um viele Gedanken reicher. Ein Gepäck, das ich nach Hause nehmen kann. Doch solch ein Souvenir nimmt man gerne mit.

Hiddensee ist zwar winzig klein und wunderbar leer – und genau das macht die Insel einfach zu einem sanften Schonprogramm für Körper und Seele.

November 3rd, 2015 | Leave a Comment

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