Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Wellness mit China-Medizin gute Tipps gegen Winterbeschwerden

Sie ist eine uralte Heilkunst, die aber heute auch gerne im Bereich Wellness eingesetzt wird – die über 2000 Jahre alte Traditionelle Chinesische Medizin. Die meisten Bereiche der TCM werden von geschulten Medizinern durchgeführt, Qi-Gong und Kräutertherapie finden immer öfters Anwendung im Wellnessbereich. Wer aber unter Winterbeschwerden leidet, der kann sich auch schon einmal selber helfen, ohne den Arzt aufsuchen zu müssen.

Bei Kopfschmerzen hilft Akupressur. Mit leicht kreisenden Bewegungen drückt man auf die speziellen Akupunktur-Punkte. Erkennen kann man sie daran, dass diese Punkte druckempfindlich sind und leicht schmerzen. Bei Kopfschmerzen findet man diese Punkte häufig an den Schläfen, in der Mitte zwischen den Augenbrauen oder auch am Übergang vom Schädel zum Nacken.

Beim Thema Halsweh sollte man zu Beginn der Symptome einen heißen Ingwer-Tee trinken, den man frisch zubereitet und mit Honig oder Zucker süßt, denn zu dieser Zeit ist es wichtig, sich warm zu halten. Wenn die Schmerzen stärker sind, kann man kühlende Lebensmittel wie Gurken und rohe Birnen zu sich nehmen, zusätzlich sollte man sich vom Arzt Kräuter verschreiben lassen.

Bei Müdigkeit ist natürlich die beste Maßnahme, schlafen zu gehen. Da dies aber nicht immer möglich ist, kann man es auch hier wieder mit Akupressur versuchen. Eine Handbreit unter der Kniescheibe und eine Daumenbreite seitlich des Schienbeins befindet sich der Punkt „Magen 36“. Diesen sollte man nach außen kreisend drücken. Sehr oft kann man an diesem Punkt eine kleine Mulde spüren.

Gelenk- und Muskelschmerzen sind heute ja gar nicht mehr so selten. Wenn diese Schmerzen auf eine Erkältung zurückzuführen sind, dann helfen die üblichen Mittel dagegen. Ist dies nicht der Fall, dann kann man auch eine Tuina-Massage anwenden. Sie ist so ausgelegt, dass sie an den Akupunktur-Punkten ansetzt. Diese liegen auf den Leitbahnen der Energie. Diese Massage sollte man sich zuerst zeigen lassen, am besten vom Arzt, dann kann man sie auch ganz einfach selbst durchführen. Nutzen kann man hier auch sehr gut Lotionen mit Kampfer oder Pfefferminze. Diese Massage wird auch oft in den Wellnesshotels durchgeführt, die TCM-Anwendungen anbieten. Im Vital- und Wellnesshotel Zum Kurfürsten kann man diese Behandlungen erleben und vieles davon auch zu Hause weiter durchführen.

Bei Schnupfen kann man sich auch wieder einen Ingwertee aufbrühen. Auch in der Akupressur kann man wieder Hilfe finden. Wenn dieser Schnupfen mit einer Verschleimung einhergeht, dann sollte man auf Milchprodukte verzichten und sich eher auf Reis und Birnenzubereitungen konzentrieren. Stärkend wirkt hier auch eine Hühnersuppe.

Das momentane trübe Wetter kann schon einmal ganz schön auf das Gemüt schlagen. Das ist dann die Zeit, wo man sich besonders stärkend ernähren sollte, um Niedergeschlagenheit zu vermeiden. Drei mal täglich sollte man warm essen und Bewegung im Tageslicht ausführen, beispielsweise Qi-Gong. Dies wirkt emotional ausgleichend. Dazu kann man einen Qi-Gong-Kurs besuchen, die Kosten hierfür trägt meistens die Krankenkasse, einfach einmal nachfragen.

Bei Unterleibsschmerzen hilft am besten eins – Wärme. Die gute alte Wärmflasche tut hier immer gute Dienste. Beim Arzt kann man die Moxa-Technik erlernen, dabei werden zum Beispiel mit einer Beifuß-Zigarre Akupunktur-Punkte erwärmt. Dies löst Blockaden, sollte aber nicht ohne Anleitung durchgeführt werden. Der Arzt kann dann auch die passenden Kräuter verschreiben.

Einfache Methoden mit großer Wirkung, Wellness und China-Medizin passen wunderbar zusammen.

Dezember 29th, 2015 | Leave a Comment

Akupunktur und Akupressur – was diese Trendtherapien wirklich können

Sowohl die Akupunktur als auch die Akupressur sind im Trend. Zu den alternativen Heilbehandlungen gehören sie beide nicht. Bei der Akupunktur handelt sich um einen Schwerpunkt der Schulmedizin. Das Wort Akupunktur kommt aus dem Lateinischen.

Acus ist das Wort für Nadel. Pungere steht für das Verb „stechen“.

Die Akupunktur ist ein wichtiger Bestandteil der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Verfahren sind kompliziert und werden in China von Ärzten praktiziert, die sich über etliche Jahre mit dieser Lehre befasst haben. Mit westlichem Verständnis hat diese Medizin nichts zu tun, weshalb sie für westliche Heilkundige auch schwer nachvollziehbar ist. In China können gut ausgebildete Akupunkteure aus westlicher Sicht wahre Wunder vollbringen. Das setzt jedoch voraus, dass noch Energien fließen.

Ein chinesischer Arzt setzt eine einzige Nadel, denn er weiß, wo der entsprechende Punkt sitzt. Er weiß, wie lang die Nadel sein muss und wie dick und er weiß, wie tief sie gestochen werden muss. Für dieses Wissen hat der Arzt Jahrzehnte investiert. So funktioniert Akupunktur. Nicht der Fall ist das, wenn medizinische Fachkräfte nach diversen Kursen mehrere Nadeln in verschiedene Körperregionen stechen, in der Hoffnung, dass irgendeine hilft.

Die Akupunktur ist mehrere tausend Jahre alt und in China bewährt. Deutsche Krankenkassen überprüfen immer wieder die Wirksamkeit, indem sie versuchen herauszufinden, ob deutsche Ärzte nach Zusatzausbildungen die gleichen Erfolge erzielen. Daran machen die Kassen fest, ob Akupunktur wirkt oder nicht. Tatsächlich müsste die Frage lauten: Sind deutsche Ärzte in der Lage, den Patienten mit Akupunktur zu helfen?

In einigen Fällen sind sie es sicherlich, denn auch manche deutsche Ärzte haben sich mit der Philosophie hinter der Akupunktur befasst und fangen an zu verstehen. Sie setzen die Nadel tatsächlich nur dort, wo sie hingehört.

Bei der Akupressur ist es etwas anders. Hier wird unblutig agiert. Die Punkte sind für Finger gut erreichbar. Die Akupressur ist laientauglich. Sie hat ganz viel mit Gefühl zu tun. Deshalb gibt es Menschen, die eigentlich keine medizinischen Vorkenntnisse haben und trotzdem in der Lage sind, anderen Menschen mit einer einzigen sanften Berührung zu helfen.

Die Akupressur ist das älteste aller Heilverfahren und jeder wendet es unwissentlich an, denn die Akupressur gehört zum alten Wissen, das jeder Mensch in sich trägt. Der reibende Finger an der Stirn bei Kopfschmerzen ist nur ein Beispiel. Es gibt viele Punkte, die Schmerzen lindern und Ängste nehmen. Sie alle haben heute Namen und sind ganz leicht wiederzufinden, da die Stellen nicht nur eine andere Temperatur, sondern auch eine andere Oberflächenspannung haben.

Wer sich einmal hat einweisen lassen, wird die eigenen Akupressurpunkte daher sofort wiederfinden.

Für Laien empfehlen sich vor allem die Alarmpunkte und die Schmerzpunkte. Sie wirken schon bei kleinen Kindern und können im Schock als zusätzliche Maßnahme lebensrettend sein. Laien, die sich für Akupressur interessieren, können sich recht gefahrlos selbst einlesen. Optimal sind allerdings Kurse, bei denen die Punkte zuerst markiert werden, damit das Erfühlen leichter möglich ist. Die Akupressur ermöglicht die Selbsthilfe, wie man mit ihr auch anderen helfen kann.

Dezember 1st, 2015 | Leave a Comment

Mit Alexander-Technik, Akupunktur und TCM den Kopfschmerz abschalten

Es sind heute bereits mehr als zwei Drittel aller Bundesbürger, die regelmäßig unter auch langfristig über Kopfschmerzen klagen. Das bedeutet, dass es mehr als 50 Millionen Menschen gibt, die mit chronischen Beschwerden zu kämpfen haben.

Sehr oft trifft es hier Menschen, die ganz einfach unter Stress stehen, aber auch alle, die sich eine falsche Körperhaltung angeeignet haben können hiervon betroffen sein. Beides führt dann zu den bekannten Spannungskopfschmerzen. Dies ist bei weitem die häufigste Form solcher Beschwerden. Gleich danach folgt dann die Migräne.

Gegen Migräne gibt es heute spezielle, recht wirksame Medikamente, die auch nötig sind. Beim Spannungskopfschmerz sieht das ganz anders aus, denn hierfür gibt es überaus effektive und auch komplett arzneimittelfreie Therapien. Beispielsweise kann man die Alexander-Technik nutzen, denn dabei lernt man, sich der Anspannung bewusst zu werden, und so kann man sie lösen. Hier ist der erste Schritt, sich seiner Reaktion auf bestimmte Reize bewusst zu werden. Das bedeutet, dass man gleich bei den ersten Symptomen prüft, wo denn die Muskulatur gerade spannt und sich auch verhärtet. Anschließend geht es dann darum, sich ganz einfach systematisch zu lockern. Hier ist allerdings eine fachliche Unterstützung vonnöten, denn sonst fällt der Betroffene nach Abklingen der Schmerzen oft wieder ganz unbewusst in das alte Fehlverhalten zurück.

Durch die Therapeuten wird dem Betroffenen gezeigt, wie sich Nacken, Hals und Schultern ganz einfach ausrichten lassen. Danach werden sich die Fachleute auf erweiterte oder auch verengte Blutgefäße im Gehirn konzentrieren, und auch auf die Spannung im Becken und zudem die Ausrichtung der Augen. Am Ende dieser Behandlung ist es so, dass rund drei Viertel der Patienten schmerzfrei oder auch zumindest mit deutlich geminderten Beschwerden die Praxis wieder verlassen.

Dieses Prinzip wird seit mehr als 100 Jahren praktiziert, und die Betroffenen lernen so, die ganz alltäglichen Bewegungen mit weitaus weniger Muskelaufwand durchzuführen. So werden Spannungen und Überforderungen vermieden.

Von den Ärzten wird als Ergänzung zu dieser Technik auch Akupunktur empfohlen, sowie auch eine ganz behutsame Ernährungsumstellung, und zwar auf Pilze, Sprossen, Kräuter und Wurzelgemüse der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin. Mittlerweile kann man sich eine solche Ernährungsumstellung auch anschauen, während man eine TCM-Kur unternimmt, denn hier hat man wirklich genug Zeit, um sich an diese etwas andere Art der Ernährung wirklich zu gewöhnen.

November 18th, 2015 | Leave a Comment

Heilende Piekser – mit Akupunktur Yin und Yang auf die Sprünge helfen

Seit mehr als 2000 Jahren wird die Methode der Akupunktur in China angewendet. Wie Akupunktur eigentlich richtig wirkt, kann bis heute noch nicht zweifelsfrei erklärt werden, aber es hat sich bis heute ein Erklärungsmodell zur Wirkungsweise herauskristallisiert. Demzufolge strebt der Körper danach, in Harmonie mit sich und auch der Umwelt zu leben. Die Lebensenergie Qi zirkuliert ständig im Körper, und zwar in den so genannten Meridianen, den Leitbahnen. Wenn diese Zirkulation behindert ist, egal ob durch innere oder äußere Faktoren, wird der Qi-Fluss blockiert. So kommt es dann zu Disharmonien, Schmerzen, Krankheiten und auch Befindlichkeitsstörungen. Bei der Akupunktur werden Nadeln in die jeweiligen Körperstellen platziert, um diese Blockaden zu lösen und den Fluss der Lebensenergie wieder frei laufen zu lassen. So wird dann die Harmonie wiederhergestellt. Anwendungsbereiche, in denen sich die Akupunktur bereits bewährt hat, sind Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates, Allergien und Kopfschmerzen oder auch Migräne und auch funktionelle Regulationsstörungen.

Basierend auf der Fünf-Elementen-Lehre verbindet die Akupunktur zwei Verfahren. Zum einen ist dies die Moxibustion, also das Erwärmen der Punkte, und zum anderen das Einstechen der Nadeln in die Akupunkturpunkte.

Der heutige Stand der Dinge ist bei der Akupunktur, dass die Existenz von 361 Akupunkturpunkten angenommen wird. Diese sind auf den Meridianen angeordnet.

Bei den Meridianen gibt es zwölf Hauptmeridiane, diese sind jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angeordnet. Zudem gibt es acht Extrameridiane und noch einige Extrapunkte.

Wer sich zu einer Akupunktur-Sitzung entschließt, der sollte zwischen 20 und 30 Minuten dafür einrechnen. Für den Patienten ist das Ganze recht entspannend, denn er liegt oder sitzt in der Regel bei der Behandlung. Bevor die Nadel in die Haut gestochen wird, massiert man die betreffende Stelle und die Umgebung leicht. Im Allgemeinen wird immer versucht, so wenig Punkte wie möglich zu stechen. Eine komplette Therapie mit der Akupunktur umfasst circa 10 bis 15 Behandlungen zu einer bestimmten Erkrankung.

November 17th, 2015 | Leave a Comment

Makko-Ho – effektive Stärkung der Meridiane

Die Traditionelle Chinesische Medizin, kurz TCM, die, wie der Name schon sagt, seit vielen Jahrhunderten in China und anderen ostasiatischen Ländern verbreitet ist, lässt sich auf ihrem Vormarsch in westliche Länder nicht mehr aufhalten.

Wichtige Grundlage zum Verständnis dieser ganzheitlichen, natürlichen Medizin und ihrer Praktiken ist das Anerkennen der Lebensenergie Qi (neu auch Ki geschrieben), die unseren Körper innerhalb bestimmter Linien durchfließt, die Meridiane genannt werden. Stauungen und Blockaden innerhalb dieser Meridiane behindern den Energiefluss und erzeugen so Krankheiten und Beschwerden.

Die Harmonisierung des Energieflusses kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Einige davon erfordern die Anwendung durch einen Therapeuten, andere Therapien und Übungen lassen sich mit ein wenig Anleitung allein durchführen und ermöglichen so die Eigentherapie, die innerhalb der TCM als sehr effektiv geschätzt wird. Viele spezialisierte Wellness Hotels in ganz Deutschland bieten heute TCM an, und dort kann man auch diese Makko-Ho Übungen erlernen.

Zur Stärkung der Meridiane zum Beispiel gibt es die so genannten Makko-Ho Übungen, die mit einfachen Dehnungen die Energiebahnen stimulieren und Verspannungen lösen. Zur Durchführung der Übungen sollte man sich bequem kleiden und sich in eine ruhige Umgebung zurückziehen. Der Körper sollte warm sein, eine Aufwärmphase ist aber nicht erforderlich. Die Gesamtdauer aller Übungen liegt bei etwa 20 Minuten. Wichtig ist, alle Dehnungen nur bis zu dem Grad auszuüben, der angenehm und schmerzfrei ist!

Begonnen wird mit der Dehnung des Meridians, der Dickdarm und Lunge tangiert. Mit schulterbreit gestellten Beinen verschränkt man bei geradem Stand die Daumen hinter dem Rücken und streckt die Zeigefinger heraus. Nun beugt man sich langsam nach vorn und hebt die Arme dabei hinter dem Rücken an. Einige tiefe Atemzüge lang wird diese Position gehalten, dann werden die Daumen gewechselt, und es wird noch einmal auf die gleiche Weise gedehnt.

Um den Magen-Milz Meridian zu stimulieren hockt man sich auf die Fersen, umfasst diese mit den Händen und lehnt sich nach hinten, bis Oberschenkel und Leiste spürbar gedehnt werden. Auch diese Position wird einige Atemzüge lang gehalten und auf jeden Fall nur so weit ausgeführt, wie die eigene Beweglichkeit es schmerzfrei zulässt.

Die nächste Übung harmonisiert den Energiefluss Herz-Dünndarm. Man hockt mit angezogenen Knien und geradem Rücken auf dem Boden, lässt die Knie dann nach außen fallen und zieht sich durch umfassen der Füße mit den Händen nach vorn, bis die Dehnung im Unterbrauch spürbar wird. Der Rücken sollte möglichst gerade bleiben. Die Position wird einige Atemzüge lang gehalten.

Blase und Niere energetisiert man, in dem man mit geradem Bein sitzend die Zehen umfasst und den Oberkörper nach vorn zieht. Setzt man sich im Schneidersitz, umfasst mit überkreuzten Armen die Knie und beugt sich mit rundem Rücken nach vorn, werden der Herz-Kreislauf-Meridian und der Dreifache Erwärmer stimuliert.

Um die Gallenblase zu harmonisieren setzt man sich mit geradem Bein auf den Boden und spreizt zu einer weiten Grätsche. Die Finger werden über dem Kopf verschränkt, die Handflächen nach außen gedreht. Nun beugt man sich zunächst zur linken Seite, hält diese Position ein paar Atemzüge lang und wechselt dann zur rechten Seite. In der gleichen Position beugt man sich abschließend mit geradem Rücken nach vorn und erzielt so die Stimulation des Leber-Meridians.

November 3rd, 2015 | Leave a Comment

Kinesio-Tapes – heute wird geklebt

Spätestens bei den Olympischen Spielen in diesem Jahr haben wahrscheinlich alle die bunten Streifen gesehen, die die Athleten teilweise auf ihrem Körper trugen. Dies hat nichts mit einem Modetrend zu tun und auch nichts mit Sponsoren, ganz im Gegenteil.

Diese bunten Pflasterstreifen, die so schön bunt sind, sind dafür gedacht, Schmerzen zu lindern. Sie können aber auch eingesetzt werden, um eine Heilung zu beschleunigen und Entzündungen zu hemmen. Wichtig ist allerdings die Art und Weise, wie sie aufgeklebt werden. Obwohl man dies auch nach Anleitung selbst machen kann ist es ratsam, den Experten aufzusuchen.

Diese Klebestreifen, auch bekannt als Kinesio-Tapes, sind auf der Rolle zu bekommen, sie sind sehr hautfreundlich und kommen, wie so vieles in diesem Bereich, vom Ursprung her aus Asien. Entwickelt wurden sie bereits in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, und zwar von Kenzo Kase, einem Chiropraktiker aus Japan. Gemäß der Traditionellen Chinesischen Medizin stellt diese Art des Heilverfahrens einen Zusammenhang her zwischen dem Zustand von den Organen und den Muskeln. Berühmt wurde dieses Taping-Verfahren durch Sportler wie beispielsweise David Beckham. Zwar ist die genaue Wirkungsweise bis heute nicht wirklich klar, aber es ist Sportmedizinern möglich gewesen festzustellen, dass verletzte Sportler sehr viel schneller wieder einsatzfähig sind, wenn die bunten Tapes zum Einsatz kamen. Seitdem ist es so, dass auch dieses sogenannte „Medical Taping“ auch von Ärzten und Physiotherapeuten angeboten wird, und zwar als eine ergänzende Behandlungsmethode.

Diese Pflaster werden auf der Basis von Baumwolle hergestellt, daher sind sie atmungsaktiv und auch dehnbar, fast wie eine zweite Haut. Dies hat den Vorteil, dass die die Bewegungen nicht einschränken, aber dennoch offensichtlich irgendwie stabilisieren. Andere Pflasterstreifen sind eher unelastisch, daher behindern diese immer die Blutzirkulation und die Zirkulation der Lymphe. Bei diesen Tapes ist das anders, denn sie bewirken dadurch, dass sie so elastisch sind, dass eine andauernde kleine Massage stattfindet. Durch diese werden dann die Schlacken abtransportiert, Schmerzen gelindert und dazu noch Entzündungsprozesse schneller zum Abklingen gebracht. Eingesetzt werden die bunten Tapes bei Prellungen, aber auch bei Knieverletzungen oder Knöchelverletzungen, sie stabilisieren Sprunggelenke und lockern auch Verspannungen im Rücken- und Nackenbereich. Bewährt haben sie sich aber auch schon bei Sehnenscheidenentzündungen und beim Tennisarm. Bringt man die Bänder absolut richtig an, dann sollen sogar Verletzungen wie Muskelfaserrisse schneller heilen, und das sogar bis zu fünfzig Prozent schneller.

Die Tapes beinhalten keine Klebemittel, sie sind lediglich wellenförmig beschichtet mit Acryl, und das ist der Grund, warum die Streifen halten wie eine zweite Haut. Auch Menschen, die sonst eher empfindlich reagieren, können diese Tapes nutzen. Nicht genutzt werden dürfen die Bänder aber bei Hauterkrankungen oder auch Thrombosen, offenen Wunden oder Krampfadern.

Gibt es keine Schwierigkeiten, können diese Bänder locker bis zu einer Woche auf der Haut bleiben. Auch duschen oder schwimmen ist damit problemlos möglich. Aufpassen sollte man nur beim Abtrocknen. Nach einer Woche ist es dann so, dass die Elastizität der Bänder nachlässt, dann sollte man sie austauschen.

In der Apotheke erhält man diese Tapes ohne Rezept, und auch eine Anleitung gibt es dazu, aber es ist ungemein wichtig, dass die Bänder richtig angebracht werden, wenn sie wirken sollen. Daher ist es ratsam, zunächst einen Arzt oder Physiotherapeuten aufzusuchen, der einem die richtige Anwendung zeigt. Hat man dies hinterher raus, ist es kein Problem mehr, die Tapes immer wieder auszutauschen.

Bietet einem der Arzt diese Zusatzleistung an, muss man sie selbst zahlen, denn die Kassen übernehmen diese Behandlung nicht. Oft ist es allerdings ratsam, sich zeigen zu lassen, wie man die Bänder am besten einsetzt, nur so kann der Einsatz auch wirklich effektiv sein.

Oktober 30th, 2015 | Leave a Comment

Das TCM Programm im Gesundheitszentrum Saarschleife

Seit 10 Jahren leide ich unter Migräne. Ich bin sehr früh erkrankt und man hat mir dann irgendwann erklärt, dass eine Migräne Schicksal ist, dass ich mich nicht zu sehr hineinsteigern soll, und dann hat man mir Schmerzmittel verschrieben. Die habe ich zwar nicht vertragen, aber der unerträgliche Schmerz in meinem Kopf hörte auf.

Nach jedem Migräneanfall war ich zwei Tage krank. Mindestens. Als mein Chef mir dann erklärte, dass er mich so nicht weiter beschäftigen könnte, wusste ich, dass ich etwas ändern muss. Da die Schulmedizin mir nicht helfen konnte kam ich zu dem Schluss, mir von Ärzten helfen zu lassen, die sich der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin, verschrieben haben.

Nach einem intensiven Gespräch mit der Krankenkasse und meinem behandelnden Arzt wurde mir klar, dass mir nur eine entsprechende Kur helfen kann. Aus Kostengründen konnte ich nicht sehr weit fahren, deshalb war ich sehr erleichtert, als man mir das Gesundheitszentrum Saarschleife im Saar-Hunsrück empfahl. Bei mir kommt erschwerend hinzu, dass ich an Diabetes leide, und das seit meinem 12. Lebensjahr.

Die Heilfasten-Angebote, die mir sinnvoll erschienen, kamen für mich nicht in Frage. Im Gesundheits-Zentrum Saarschleife werden auch Diabetiker betreut. Für mich waren zwei Wochen Aufenthalt vorgesehen. Ich hatte natürlich Vollpension gebucht. Als insulinpflichtiger Diabetiker muss ich regelmäßig essen.

Ich muss ehrlich sagen, viel Hoffnung hatte ich nicht. Schon bei der Anreise ging es mir schlecht. Ich war überzuckert und habe viel Insulin gespritzt, ohne Wirkung. Dabei wusste ich genau, dass mein Blutzucker in einigen Stunden in den Keller rasen würde, die Diabetiker wissen, was ich meine. Ich war also gestresst, genervt, hatte Sirup im Gehirn und Hunger hatte ich auch.

Die Eingangsuntersuchung folgte gleich nach meiner Anreise. Der untersuchende Arzt empfahl mir sofort, mich auszuruhen. Er erklärte, dass er mir jemanden schicken würde, und wenige Minuten später bekam ich meine erste Akupunktur. Es hat etwas gedauert, aber dieses Mal hat sich mein Blutzucker normalisiert, ohne den Umweg über den Unterzucker zu nehmen. Nach zwei Stunden ging es mir richtig gut und ich konnte normal am Abendessen teilnehmen.

Das richtige Gespräch mit dem Arzt folgte am nächsten Tag. Dabei ging es um meine Konstitution. Als Diabetiker ist man in Bezug auf Arztgespräche ziemlich abgehärtet, denn man hat alles schon gehört und jede Frage schon zig Mal beantwortet. Das hier war anders. Ich fühlte mich aufgehoben und ernst genommen. Da war ich nicht ein Patient von vielen anderen, sondern eine Person. Das hat mir gut getan.

In den folgenden Tagen habe ich mich intensiv mit TCM beschäftigt und bekam auch einige Bücher in die Hand, die ich verschlungen habe. Natürlich kann TCM meinen Diabetes nicht heilen. Aber die Insulinresistenzen, mein persönlicher Stress und diese schrecklichen Kopfschmerzen…. da konnte man mir helfen. Und nicht nur das. Mit einer umfassenden Beratung hat man mir die Hilfestellung gegeben, mit der ich mir in Zukunft helfen kann. Ich habe außerdem jede Menge Info-Material für meinen sehr interessierten Hausarzt mitbekommen. Ich bin mit diesem Urlaub durch ein Tor gegangen.

Oktober 28th, 2015 | Leave a Comment

Kampo – japanische Medizin

Kampo ist eine japanische Variante der Traditionellen Chinesischen Medizin, die schon über 1500 Jahre alt ist. Diese Medizin ist stärker als TCM an die westlichen Bedürfnissen orientiert, obwohl beide Heilkünste sich in ein paar Punkten überschneiden, wie zum Beispiel bei verwendeten Kräutern. In Kampo spielen sowohl Massage als auch Akupunktur  eine Nebenrolle und die Vorstellungen, dass die Gesundheit über Energiebahnen geregelt wird, ist fremd. Diese Medizin ist eher rational als philosophisch und das ist der Hauptpunkt, in der sie sich von TCM unterscheidet. Auch die Auswahl und Dosierung von Heilpflanzen sowie Rezepturen wurden reduziert. Die Rezepte sind sehr strukturiert und nicht so kompliziert wie bei TCM. Kampo hat die Rezepturen auf 300 beschränkt, davon 150 sind verschreibungspflichtig und werden auch von den Krankenkassen bezahlt. In Japan zum Beispiel unterliegen die Kampo-Zubereitungen hohen Qualitätsregeln, die Pflanzen, die aus Vietnam, Taiwan oder China kommen, unterziehen sich einer sehr strenger Kontrolle.

Im Gegenteil zu TCM dürfen Kampo nur ausgebildete Mediziner praktizieren. Diese japanische Heilkunst wird meistens bei chronischen Beschwerden wie Allergien, Darmerkrankungen, Durchblutungsstörungen sowie bei Magen-Darm Beschwerden verwendet und ihre Wirkungen wurden auch schon durch verschiedene Studien belegt. Die beliebten Heilpflanzen sind unter anderem Ingwer, Ginseng und Pfingstrose. Die Anwendungen sind genauso unkompliziert wie die Medizin, und so wird die Tagesdosis einer Rezeptur mit 600 ml Wasser aufgekocht. Der Aufguss

muss noch ca. 30 Minuten sieden, dann füllt man ihn in die Thermoskanne und verteilt über den Tag, so dass man ihn dreimal trinken kann. Während einer Untersuchung beim Kampo-Arzt wird Zunge, Puls und der Bauch des Patienten analysiert. Kampo, im Gegenteil zu TCM, ist keine Wellness-Therapie, sondern eine geprüfte, saubere und durch Studien belegte Medizin. In Deutschland gibt es leider erst wenige Kampo – Spezialisten und Praxen.

August 24th, 2015 | Leave a Comment

Gegen Gedächtnisschwäche hilft das richtige Essen weiter

Viele kennen es, und auch in jungen Jahren kommt es vor, dass man schon die ersten Gedächtnis-Aussetzer hat, einem Namen nicht mehr einfallen usw. Das muss aber noch lange nichts heißen, vielleicht ernährt man sich einfach nicht richtig. Das Gehirn braucht jede Menge Energie, und daher sollte man immer die richtigen Lebensmittel wählen, damit das Gehirn auch länger fit bleibt.

Am Morgen sollte man immer mit einem Fitmacher beginnen. Das Gehirn macht bei uns gerade einmal zwei Prozent des gesamten Körpergewichts aus, aber es benötigt rund 20 Prozent der Energie. Und genau diese Energie kommt aus dem, was wir täglich zu uns nehmen, also aus unserer Nahrung.

Unsere grauen Zellen benötigen schon so einiges an Nähr- und Mineralstoffen, damit ihr Stoffwechsel auch gut funktioniert. Ganz besonders gute Fitmacher sind hier Haferflocken, die gutes Eisen bieten, und auch Nüsse oder Trockenfrüchte und Milch werden benötigt. In ihnen stecken Magnesium und auch Zink. Daher ist es am sinnvollsten, wenn man den Tag startet mit einer Mischung von all dem, also mit einem ganz einfachen kernigen Müsli.

Richtig viel Energie für die grauen Zellen bietet Ginkgo. Vor rund 1000 Jahren war es noch so, dass die Samen dieses Baumes in China dermaßen begehrt waren, dass sie es in einigen Provinzen vorkam, dass sie ihren Tribut an den Kaiser mit ihnen bezahlten. Heute noch sind die Kerne der Samen in China und auch Japan eine sehr beliebte Beilage zu Reisgerichten. Hier bekommt man sie allerhöchstens noch als Konserve. Dennoch wissen auch wir hier den Ginkgo zu schätzen. In der Medizin sind es die Blätter, die es den Forschern angetan haben. Genau in diesen Blättern sind Stoffe enthalten, die die Energieversorgung des Gehirns wieder so richtig in Schwung bringen. Und diese Stoffe stecken in dem Trockenextrakt aus Ginkgo, den man in den Apotheken kaufen kann.

Es gibt viele Energieriegel zu kaufen, aber es gibt auch einen, der direkt aus der Natur stammt, und das ist die Banane. Sie enthält reichlich Kohlenhydrate, und damit hat sie sehr viel Energie für das Gehirn zu bieten. Außerdem sind in ihr noch jede Menge an B-Vitaminen enthalten. Beispielsweise ist Vitamin B6 einfach unentbehrlich, wenn es um die Produktion der Botenstoffe im Gehirn geht. Ganz ähnlich ist die Aufgabe des Vitamin B1. Dieses ist vor allen Dingen in getrockneten Bananen zu finden. Bereits ein geringer Mangel an diesem Vitamin kann dazu führen, dass Depressionen, Müdigkeit und auch Konzentrationsschwäche auftreten.

Durch Vitamine wird unter anderem auch der Zellaufbau gefördert, auch in den Nervenzellen. Zudem wirken die Vitamine auch dafür, dass unser Gehirn überhaupt in der Lage ist, die bereitgestellten Energien zu verwerten. Zudem schützen sie unsere Nerven auch vor aggressiven Verbindungen wie den freien Radikalen. Schon ein Glas eines frisch gepressten Orangensaftes reicht aus, um uns einen ganzen Cocktail dieser lebenswichtigen Vitamine zu liefern.

Zu den B-Vitaminen zählt auch die Folsäure. Diese hat aber noch eine ganz besondere Bedeutung, denn wenn es dann soweit ist, dass im Alter Nervenzellen absterben, dann ist die Folsäure in der Lage, dem entgegen zu wirken. In Studien wurde herausgefunden, dass Folsäure die Demenz bremsen kann. Viel davon findet man im Salat, Tomaten, Getreide, Leber und auch Spinat.

Die Wurzel der Kurkuma-Pflanze ist uns eigentlich nur bekannt, weil sie ein Hauptbestandteil ist des Currys. Aber in der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin, wird Kurkuma und hier vor allen Dingen sein Wirkstoff Curcumin schon seit einigen Jahrtausenden verwendet, und das bei sehr verschiedenen Krankheiten. In Laborversuchen konnte gerade erst herausgefunden werden, dass Curcumin in der Lage ist, Eiweiß-Ablagerungen im Gehirn zu verhindern oder gar auch aufzulösen.

Für die Aktivierung des Zellstoffwechsels ist die Zucchini sehr gut geeignet. Sie liefert zudem auch noch sehr wertvolle Nährstoffe. Dadurch werden die Konzentration und auch die Gehirnleistung verbessert. Zudem wirken Zucchini auch noch beruhigend auf die Nerven, und sie werden auch gestärkt. Gleichzeitig können wir auch viel besser mit Stress umgehen. Der Grund ist ganz einfach, denn durch die Zucchini werden in jeder einzelnen Körperzelle die Mitochondrien vermehrt, das sind die winzigen Kraftwerke der Zelle. Diese sorgen für die Energie.

Unsere Nervenzellen bestehen zum größten Teil aus Wasser. Daher ist es wichtig, dass sie auch genug Flüssigkeit bekommen. Wenn wir zu wenig trinken, dann wird unser Blut dicker, und Sauerstoff sowie Nährstoffe können nicht mehr so gut in das Gehirn transportiert werden. Zwei Liter Wasser oder Kräutertee pro Tag sind hier gut.

Als Nahrungsmittel sind sie eigentlich selten anzutreffen, aber dennoch sind sie sehr gesund. Die Rede ist von Brennnesseln. Sie enthalten sehr viel des grünen Farbstoffs Chlorophyll, der auch in Salat, Kräutern und Spinat enthalten ist. Dieser Farbstoff ist mitunter dafür verantwortlich, dass der Sauerstoff auch in unser Gehirn transportiert wird und vor allen Dingen dort auch gespeichert wird. Für ein gut funktionierendes Gehirn ist Sauerstoff eine absolute Grundvoraussetzung.

Roher Fisch ist mit Sicherheit nichts für jeden. Wenn man sich aber dann doch darauf eingelassen hat, dann ist Sushi nicht nur ein toller Leckerbissen, sondern auch gesund und gut für das Gehirn. Die Gründe dafür sind recht einfach, das sind die Algen, die im Sushi verarbeitet wurden, und natürlich auch der Fisch. In beidem findet man viel der mehrfach ungesättigten Fettsäuren so wie das Omega-3. Dieses Fett ist sehr wichtig für die Weitergabe von Informationen durch die Nervenzellen. Es gibt aber auch einen kleinen Trost, um eine positive Wirkung zu bekommen, muss der Fisch nicht gerade roh sein.

Unser Gehirn ist zu einigen Leistungen imstande, aber eines kann es nicht, und das ist viel Energie speichern. Wer also keine Denkpausen riskieren will, der der sollte dafür sorgen, dass das Gehirn ständig Energie über das Blut bekommt. Dafür ist ein regelmäßiges Essen sehr wichtig. Das ist die einzige Möglichkeit, um den Blutzuckerspiegel immer gleichmäßig hoch zu halten. Eine Mischung aus Obst oder auch Gemüse und Vollkorngetreide ist hier bestens geeignet. Ungünstig dagegen sind Traubenzucker oder auch Zucker, denn diese Energie geht zwar schnell ins Blut und somit auch ins Gehirn, aber genauso schnell ist sie dann auch wieder verpufft. Man kann hier lieber mehrere kleine Portionen essen, als zu viel auf einmal, denn das macht einen auch gleich wieder träge. Dann müssen wir wiederum sehr viel Energie aufwenden für die Verdauung.

 

 

August 16th, 2015 | Leave a Comment

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) – die 5-Elemente-Küche in Deutschland erlernen

Die 5-Elemente-Küche ist eine Ernährungsform aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, auch kurz TCM genannt. Die Chinesen vertrauen dieser Form der Ernährung bereits seit Jahrtausenden. Es hört sich zwar sehr kompliziert an, ist es bei genauer Betrachtung aber nicht. In China wird jedes Gericht nach den fünf Elementen ausgerichtet, Feuer, Erde, Holz, Metall und Wasser. Jedem Element sind hier sowohl einzelne Lebensmittel als auch eine eigene Geschmacksrichtung und Organe des Körpers zugeordnet. Wenn eine Mahlzeit zubereitet wird, dann sollte sie jedes Element enthalten.

Hört sich immernoch etwas kompliziert an, kann aber auf einen einfachen Nenner gebracht werden. Als Faustregel gilt, dass täglich Gemüse, Eiweiß und Getreide mit Gewürzen, Kräutern und Pflanzenöl gegessen werden soll. Der Grund ist ganz einfach, denn jedes Element aktiviert den Stoffwechsel. Entweder wärmt es oder es kühlt den Organismus. Wenn allerdings das Verhältnis ausgewogen ist, dann funktioniert der Körper optimal. So setzt der Körper auch kein Fett an.

Diese Elemente können auch ausgleichend verwendet werden. Wem oft heiß ist, der sollte kühlende kühlende Lebensmittel zu sich nehmen, dazu gehören Blattsalate und vollreifes Obst. Wärmende Lebensmittel sind Gewürze, Kräuter, Lauch- und Kohlgemüse. Mit dieser Ernährung kommt der Körper in Balance. Der Mensch kann sich so von Heißhunger, Verdauungsproblemen und auch Müdigkeit verabschieden. Übergewichtige nehmen so sogar ab, und das ganz ohne Diät.

Wer diese Art der Ernährung näher kennenlernen möchte, der kann dies im Rahmen eines Wellnessurlaubs in Rheinland-Pfalz tun. Denn um mehr über die TCM zu erlernen, muss man nicht unbedingt nach China fahren. In Bernkastel-Kues gibt es ein Hotel, in dem nicht nur ein 5-Elemente-Kochkurs angeboten wird, sondern auch eine große Auswahl an Behandlungen der TCM. Das Vital- & Wellnesshotel Zum Kurfürsten bietet diese Anwendungen an. Für alle, die eine solche Küche lieber hautnah erlernen wollen und nicht aus Büchern, ist ein Urlaub hier die beste Voraussetzung dafür.

Wer gerne schon einmal zu Hause etwas ausprobieren möchte, hier ein paar Beispiele für die Nahrungsmittel, die den Elementen zugeordnet werden.

Erde unterstützt Milz und Magen. Die zugehörigen Lebensmittel sind hier Nahrung mit Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten, Eier, Brot, Fleisch, Kuhmilch, Kartoffeln, Honig und Öle gehören dazu.

Das Element Feuer unterstützt Herz und Dünndarm. Alle Lebensmittel mit bitterem Geschmack gehören zu diesem Element. Sie wirken wärmend, beruhigend und ausgleichend. Radicchio, Rucola, Kakaopulver und auch Artischocken und Basilikum gehören zu dieser Gruppe.

Metall unterstützt die Lunge. Scharfe Lebensmittel werden hier genutzt, sie wärmen den Körper und fördern den Stoffwechsel. Hier gilt, je aromatischer desto wirksamer. Als Lebensmittel gehören hier Chili und Ingwer dieser Gruppe an.

Wasser ist zuständig für Nieren und Blase. Auch was salzig schmeckt gehört zum Element Wasser. Sie wirken kühlend und sind zudem reich an Mineralstoffen. Außerdem sorgen sie dafür, dass andere Speisen besser vertragen werden. Wasser, Kochsalz, Meersalz, Fisch und Meeresfrüchte gehören dazu.

Nicht zuletzt gibt es noch das Element Holz. Dieses unterstützt Leber und Galle. Alles was sauer schmeckt gehört zu dieser Gruppe. Dieses Lebensmittel erfrischen, kühlen und machen Lebensmittel der anderen Gruppen bekömmlicher. Saures Obst, Essig, Sauerkraut und Sojasoße, aber auch Mangold und Fruchtsäfte und gesäuerte Milchprodukte wie Joghurt gehören dazu.

Ob zu Hause oder im Rahmen eines Wellnessurlaubs, eine Ernährung nach der 5-Elemente-Küche kann nur vorteilhaft sein.

Juli 22nd, 2015 | Leave a Comment

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