Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Psycho-Neuro-Immunologie – eine neue Therapie gegen Stress und Depressionen

Übergewicht, Stoffwechselstörungen, Stress- und Erschöpfungszustände – all das ist in unserer Hochleistungsgesellschaft weit verbreitet. Wenn uns die Psyche drückt, wird oft auch der Körper krank – das wissen zwar viele, doch wenige finden bisher die richtigen Mittel dagegen. Die Schulmedizin konnte bisher meist nur die Symptome solcher Erkrankungen und Beschwerden lindern.

Erstmals bezieht jetzt ein neues, interdisziplinäres Forschungsgebiet die Wechselwirkung zwischen Seele, Nerven- und Immunsystem in die Therapie ein: die Psycho-Neuro-Immunologie (PNI). Dieser Zweig der Wissenschaft geht von einer dauernden Wechselwirkung zwischen den Botenstoffen des Nervensystems und denen des Immunsystems aus. Das bedeutet: Körper und Seele sind in ständigem Austausch begriffen.

Diese Interaktion läuft unsichtbar und ganz ohne unser Wissen ab und beeinflusst wesentlich unser Wohlbefinden. Die gute Nachricht der aktuellen Forschungsergebnisse der PNI: Jeder Mensch besitzt die Macht, diese Funktionen zu steuern. Wir brauchen dazu nur den Willen und Entscheidungsfreude. Dann können wir erreichen, dass bestimmte Erkrankungen gar nicht erst auftreten. Was den Menschen die Kraft raubt, ihr Leben positiv zu gestalten, ist neurophysiologisch gesehen ein chronischer Energiemangel – ein Defizit im Gehirn und Nerven, das durch verschiedene Faktoren ausgelöst wird. Überarbeitung, Konflikte, Ärger, Bewegungsmangel, Reizüberflutung, Genussmittelkonsum und Schlafmangel. Es gibt Tausende von Patienten, die trotz vieler Medikamente ihre Beschwerden nicht loswerden. Das Kernproblem dabei ist, dass viele die Fähigkeit verloren haben, im täglichen Leben zu entscheiden, was ihnen guttut, und was ihre Lebensqualität verschlechtert. Mit der PNI-Therapie wird ihnen diese Entscheidungsfähigkeit zurückgegeben.

Das klingt fast schon banal. Doch es ist bereits seit 4000 Jahren ein Grundprinzip der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die versteht den Organismus als Einheit von Körper, Geist und Seele. Auch die altindische Ayurveda-Lehre betrachtet ein körperliches Symptom nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit der seelischen und geistigen Verfassung. Und jetzt findet diese Vorstellung zunehmend Einzug in die moderne wissenschaftliche Forschung. Therapieangebote, die auf einer Verschmelzung von westlichen und fernöstlichen Praktiken basieren, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, wie die wachsende Zahl an TCM- und Ayurveda-Kliniken beweist. Mehr als 60 Prozent der Deutschen wünschen sich etwa eine Behandlung durch die Traditionelle Chinesische Medizin.

Aber wie unterscheidet sich das neue Verfahren von den Behandlungsmethoden in konventionellen Praxen? Man erfasst nicht nur Symptome, sondern untersucht auch die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, das Schlafverhalten, das soziale Umfeld, die Bedingungen im Job und in der Familie, die persönlichen Interessen, Träume, Ziele und ihre Realisierungsmöglichkeiten. Dann sucht der Arzt eine genau auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnittene Behandlung aus. Diese kann neben Psychotherapie den gezielten Einsatz von Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen beinhalten. Auch Akupunktur, Massagen, Yoga oder Pilates werden verordnet.

Am wichtigsten aber ist es, dass die Patienten erkennen, wie sie ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten umstellen müssen, damit Genesungsprozesse im Organismus in Gang gesetzt werden und die Gesundheit langsam von Grund auf wiederhergestellt wird. Das heißt nicht, dass man innerhalb von zwei Wochen sein ganzes Leben umkrempeln muss. Aber, man kann mit ein paar Dingen anfangen, die nicht sonderlich aufwendig sind, zum Beispiel mehr Obst und Gemüse essen. Selbst kleine Veränderungen können sich schon sehr positiv auf das Immunsystem auswirken. Wer die passende Kur mitmacht, der gewöhnt sich recht schnell an die Umstellung. Verschiedene Kurorte bieten solche Kuren an.

Die Erfolge der Psycho-Neuro-Immunologie spiegeln sich in zahlreichen wissenschaftlichen Studien wider. Forscher der renommierten University of California stellten zum Beispiel fest, dass sich das Risiko älterer Menschen, an Gürtelrose, einer Infektion, die von einem Virus der Herpes-Grippe ausgelöst wird, zu erkranken, deutlich reduzierte , wenn sie regelmäßig chinesisches Thai Chi machten. Durch die uralten asiatischen Körperübungen schien das Immunsystem wesentlich besser gegen das Virus gewappnet zu sein.

Offenbar hat die Meditationstechnik eine ausgleichende Wirkung auf die Nervenzellen im Gehirn, die über biochemische und physikalische Prozesse auf das Nervengeflecht sowie die Gefäßbahnen bis zu den Organen und dem Immunsystem ausstrahlt.

Mit der PNI-Therapie könnte es schon bald möglich sein, Stress und Depressionen ohne Medikamente, aber mir der Stärkung des „emotionalen Gehirns“ zu heilen.

Dezember 14th, 2015 | Leave a Comment

Ein starker Rücken macht Schluss mit Rückenschmerzen

Früher war es ganz normal, dass Menschen mit Rückenschmerzen sehr schnell im OP landeten. Heute ist das etwas anders, denn selbst Bandscheibenvorfälle landen heute nicht mehr so schnell unter dem Messer. Rund achtzig Prozent der Bandscheibenvorfälle heilen heute bereits ganz ohne eine Operation aus. Die Mediziner haben eine neue Erkenntnis, und die besagt, dass ein Rücken mit starken Rückenmuskeln sowie auch eine unverkrampfte Haltung und einer Seele in Balance sehr oft dazu beitragen, dass Kreuzschmerzen der Vergangenheit angehören.

Heute gibt es für alle drei dieser Bereiche sehr wirksame Therapiemethoden. Welche davon man wählt, das hängt immer vom eigenen Geschmack ab. Ob man sich besser mit einer Selbsthypnose oder mittels Schattenboxen entspannen kann, muss jeder selbst entscheiden.

Und ob ein Muskelaufbau an Geräten oder lieber beim Yoga gemacht wird, ist immer vom Einzelnen abhängig.

Hier sind einmal die besten und effektivsten Methoden für einen starken Rücken:

Mit Rolfing kann man sowohl den Körper als auch die Seele locker machen. Ein Merksatz dieser Methode besagt, dass jeder, der aufrecht und auch locker durch das Leben geht, keine Rückenprobleme bekommt. Durch diese ganzheitliche Therapie wird die Harmonie von Körper und Seele gefördert. Durch den Therapeuten wird mittels einer Bindegewebsmassage versucht, vorhandene Verspannungen und Wirbelsäulenschäden wegzumassieren. Anschließend lernt man dann, wie man kraftschonender geht, sitzt oder auch steht. Durch diese neue Lockerheit wird der Rücken entlastet. Die gesetzlichen Kassen geben hier für gewöhnlich keinerlei Zuschüsse. Wer trotzdem an dieser Methode interessiert ist, der kann eines der Pakete von zehn Sitzungen nutzen, in denen Rolfing meistens angeboten wird.

Feldenkrais – viele werden schon einmal davon gehört haben. Feldenkrais ist eine Art von Unterricht der zum Ziel hat, das Gefühl für die lang eingeschliffenen Gewohnheiten zu stärken. Bei den meisten Menschen ist es leider so, dass sie im Laufe des Lebens ganz einfach verlernen, sich ganz natürlich und gesund zu bewegen, wie dies beispielsweise Kinder tun. Dadurch kommt es schnell zu Fehlhaltungen und dann zu Rückenschmerzen. Der Lehrer gibt Hinweise, was man alles besser machen kann, und oft würde man dies ohne eine Hilfe gar nicht feststellen können. Feldenkrais wird meistens als Gruppenunterricht gegeben, und pro Stunde werden zwischen zehn und zwölf Euro fällig. Auch hier gibt es von den gesetzlichen Kassen fast nie etwas dazu.

Zu sich selbst finden gelingt vielen sehr gut mit der Bewegungstherapie Heil-Eurythmie. Sie stammt aus der anthroposophischen Medizin. Hier arbeitet man mit der Tatsache, dass Bewegungen und Laute unser Inneres beeinflussen können, genauso wie Gestik und Mimik unsere Empfindungen nach außen darstellen. Man aktiviert bei dieser Methode die Selbstheilungskräfte und verbessert auch die Haltung mit ganz individuell zusammengestellten Übungen. Hierfür werden für gewöhnlich zehn bis fünfzehn Therapieeinheiten genutzt, die jeweils 45 Minuten umfassen. Anschließend kann man dann auch gut zu Hause weitermachen. Im Gegensatz zu den anderen Methoden ist Heil-Eurythmie auch erstattungsfähig. Von den Krankenkassen werden die Kosten im Rahmen ihrer Verträge mit anthroposophischen Zentren gezahlt. Diese Methoden kann man wunderbar auch bei Wellnessreisen in die Hotels an der Ostsee erlernen.

Den Stress vergessen, das kann man mit autogenem Training, Tai-Chi oder auch der Breuß-Massage.

Autogenes Training ist vielen bereits bekannt. Gerade für alle Menschen mit einer verkrampften Rückenmuskulatur ist autogenes Training absolut ideal geeignet. Das Ziel dieser sogenannten Selbsthypnose ist die völlige Entspannung. Dazu gehört natürlich auch, dass Gefäße und Muskeln locker werden. Vielen fällt es gar nicht leicht, die Umwelt völlig auszublenden und sich einfach nur auf sich selbst zu konzentrieren. Beim autogenen Training lernt man dies Schritt für Schritt, und zwar am besten in mehrtägigen Kursen. Oft bieten gesetzliche Kassen solche Kurse auch selbst an, oder sie übernehmen teilweise die Kosten. Auch an den Volkshochschulen gibt es gute Möglichkeiten, das autogene Training günstig zu erlernen.

Mit der Breuß-Massage geht das etwas anders, denn mittels dieser Massage versucht man, die Spannungen wegzustreichen. Die Breuß-Therapeuten konzentrieren sich hierbei ganz ausschließlich auf den Rücken.

Dieser wird mit Johanniskrautöl eingerieben, dann werden die Bandscheiben zurechtgerückt, und auch die Wirbelsäule des Patienten wird vorsichtig gestreckt. Die Theorie besagt, dass dadurch die Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Diese Behandlung ist sehr langsam und vor allen Dingen auch sehr sanft. Im Anschluss wird der Körper mit schönem Seidenpapier bedeckt. Den Effekt des Ganzen kann man direkt nach der Behandlung spüren, denn man fühlt sich zutiefst entspannt. Eine solche Breuß-Massage dauert rund eine Stunde und schlägt mit dreißig bis fünfzig Euro zu Buche. Natürlich zahlen auch hier die gesetzlichen Kassen wieder einmal nichts dazu.

Tai-Chi – viele kennen es, aber haben eine falsche Vorstellung von dem, was dabei passiert. Tai-Chi ist das chinesische Schattenboxen, und es besteht aus fest vorgegebenen Bewegungsfolgen. Bei diesen Bewegungsfolgen atmet man tief in den Bauch. Diese Körperpositionen, auch Bilder genannt, gehen alle fließen ineinander über. Wenn man sich das einmal anschaut hat man den Eindruck, dass die Akteure sich in einer Zeitlupe bewegen. Das Ergebnis dieser Übungen ist eine ganz tiefe seelische und auch körperliche Entspannung. Wer Tai-Chi erlernen möchte, der sollte dies in einem Kurs tun, denn die Korrekturen des Lehrmeisters sind hier sehr wichtig. Die günstigsten Kurse bekommt man wohl bei den Volkshochschulen, und nur wenige gesetzliche Kassen beteiligen sich an den Kosten.

Obwohl man für all diese Anwendungen in den meisten Fällen selbst in die Tasche greifen muss, sollte man sie dennoch ausprobieren, gerade wenn man unter Rückenproblemen leidet, denn der finanzielle Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.

Oktober 25th, 2015 | Leave a Comment

Open-Air-Wellness oder auch Outdoor-Wellness – der neue Trend nicht nur für Naturfreunde

Massagen, die bei einem Kunstlicht durchgeführt werden, womöglich noch in irgendeinem Keller, das ist heute nicht mehr das, was viele unter Wellness verstehen. Angesagt ist heute, die Natur zu riechen, fühlen und auch zu hören. Dabei kann man bestens relaxen. Und schon ist der neue Trend da – Open-Air-Wellness.

Man stelle sich vor: Blauer Himmel, ein warmer Wind und Wellen, die richtig schön sanft gegen den Strand plätschen.

Dann noch eine versierte Wellness-Therapeutin dazu, und schon ist man gewappnet für Wellness unter dem großen blauen Himmel. Sehr oft liegen die Gäste dabei unter einem bestimmten Stoffpavillon, der von allzu neugierigen Blicken von den anderen Hotelgästen schützt. Wer ein passendes Wellnesshotel am Wasser gefunden hat, der wird wohl einen freien Blick auf das Wasser haben und vielleicht auch einige Segelboote sehen können, je nachdem, welches Hotel man sich für diese Wellness-Erfahrung ausgesucht hat. Viele Wellnesshotels an der wunderbaren Ostseeküste haben sich bereits auf diese Wellness-Variante eingerichtet.

Eine schöne Chi-Massage unter freiem Himmel, die neue Energie bringt, und dabei dann den Duft von frisch gemähtem Gras und lustiges Vogelgezwitscher, das ist doch viel schöner als im Wellnesstempel mit ätherischen Ölen berieselt zu werden. Natürlich ist dies auch etwas sehr Schönes, aber nicht mit einer Behandlung in der Natur zu vergleichen.

Die Gäste werden bei einer solchen Behandlung natürlich auch von unten mit einer entsprechenden Heizdecke versorgt, damit es nicht kalt wird.

Dank der Klimaerwärmung ist es mittlerweile nicht nur in den warmen Ländern möglich, auch Europa kommt nun in den Genuss der Outdoor-Wellness. Bewegungsangebote wie Qigong, Yoga, Tai-Chi oder Nordic Walking laufen ja schon lange unter diesem Oberbegriff. Und jetzt ist es so, dass noch die wunderbaren Körperbehandlungen dazu kommen. Sehr viele Angebote, die auch draußen machbar sind mit Hilfe einer Massageliege und auch eines Stromgenerators werden dann nach draußen verlegt.

Viele Wellnesshotels haben auch Holzhäuser im Angebot, in denen dann die Wellnessanwendungen angeboten werden. Viele werden das schon kennen, denn einige Hotels bieten bereits seit längerem, bevor dieser Trend aufkam, schöne Bäder unter freiem Himmel an.

Outdoor-Wellness ist deshalb so beliebt, weil sie ihre schöne Wirkung aus einem Zusammenspiel mit der Vielfalt der Sinnesreize der Natur schöpft. Zwar taucht man dabei nicht komplett aus der Welt weg, wie dies der Fall ist bei einer Indoor-Behandlung, aber dafür werden all die menschlichen Wahrnehmungskanäle mit der Natur und auch den wunderbar entspannenden Effekten der Wellnessbehandlung beglückt. Wellness und Landlust – wenn das keine gute Kombination ist.

Wellness wirkt am besten mit Bewegung, daher ist in vielen Wellnessangeboten auch Yoga oder Tai-Chi enthalten. Das wurde bereits seit längerem sehr gerne im Freien ausgeführt, sei es am Fluss oder auf der Hotelwiese.

Ganzheitliche Wellness findet immer in der Natur statt. Durch ein tiefes Atmen wird der Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt, die gestressten Nerven werden beruhigt, und die Durchblutung wird gefördert.

Der Mensch von heute möchte in seinem Wellnessurlaub einfach nur noch Stille, nicht mehr. Einfach einmal eine Abkehr von der Welt unternehmen, kein Klingelton und keine Akustiksignale. Dass es hier besser ist für diesen Prozess, das schöne Bachgeplätscher zu hören als die Musik in den Behandlungsräumen, ist wohl eine ganz klare Sache.

Durch die moderne Ausstattung der Wellnesshotels, die diese Outdoor-Wellness anbieten, ist es auch noch gut im Herbst möglich, diese Art von Wellness zu erleben.

Oktober 12th, 2015 | Leave a Comment

Fit ohne Leistungsdruck – mit dem Ganzkörpertraining Nia

Entspannung und Ausgleich selbst im Alltag? Fit werden nicht durch Leistungsdruck, sondern durch Spaß? Das Ganzkörpertraining Nia verspricht genau das. Im Vordergrund des intensiven Trainings stehen stets der Spaß, und vor allem der Wunsch nach einem fitten und gesunden Körper.

Geeignet ist das Training für alle Altersgruppen und ist unabhängig vom jeweiligen Trainingsgrad der Teilnehmer. Da die Übungen sehr individuell ausgeführt werden können und sehr leicht zu vereinfachen sind, können sowohl untrainierte als auch geübte Sportler die Kurse verfolgen.

Entwickelt wurde das Ganzkörpertraining Nia in den Vereinigten Staaten von Amerika von Debbie und Carlos Rosas. Ihr Ziel: Fit werden ohne langweiliges oder allzu anstrengendes Training. Was sie entwickelten wurde schließlich weltweit bekannt. Seit der Vorstellung des Programms im Jahre 1983 nehmen immer mehr Menschen am ungewöhnlichen Kursus teil und haben dabei durchaus Erfolg. Nia verspricht eine innere Ausgeglichenheit und ein intensives Trainingserlebnis.

Im Allgemeinen ist Nia dabei eine Mischung aus den verschiedensten Tänzen und Kampfsportarten aus östlicher wie westlicher Welt. Tai Chi und Aikido fließen ebenso in das Programm der Kurse ein wie Jazz und Modern Dance oder Yoga. Die verschiedenen Bewegungsabläufe steigern dabei sowohl seelische als auch körperliche Belastbarkeit: Der Körper wird auf sehr wirksame Weise trainiert, während der alltägliche Stress in den Kursen bekämpft wird.

Da die Musik ein essentieller Bestandteil des Nia ist, fühle sich die Teilnehmenden ausgeglichener, was ihr Wohlbefinden erheblich steigert. Auch die Leistungsfähigkeit und Beweglichkeit wird im Laufe des immer intensiver werdenden Trainings gestärkt, was für Teilnehmer auch im Alltag eine große Hilfe sein kann.

Die verschiedenen Schwierigkeitslevels der Übungen sorgen dabei für das Wohlbefinden jedes einzelnen Teilnehmers, welche sich während des Trainings nicht überfordert aber auch nicht unterfordert fühlen sollen. Insgesamt gibt es bei Nia schließlich dreizehn Prinzipien, sieben Phasen und neun Bewegungsenergien gehören.

Zu den Prinzipien zählen dabei beispielsweise die Freude an natürlichen Bewegungsformen, sowie das Bewusstsein des eigenen Körpers und Strategie bei den gewählten Trainingsformen. Die sieben Phasen umfassen vor dem Aufwärmen und dem eigentlichen Training zunächst Konzentrationsphasen, in denen die Teilnehmer sich auf die bevorstehenden Übungen vorbereiten sollen, wogegen auch der Ausklang und die Entspannung für das Ganzkörpertraining wichtig sind.

Die neun Bewegungsenergien beschreiben schließlich die im Training enthaltenen Tänze und Kampfkünste: In ihrer langen Vorbereitungsphase haben die Entwickler des Trainings zahlreiche Künste aus West und Ost erprobt und die schließlich mit verschiedenen Tänzen kombiniert.

Tai Chi verbindet sich so mit Jazz Dance und beruhigendem Yoga, was den Teilnehmern ein intensives Trainingserlebnis garantiert. Es bleibt zu sagen, dass das Ganzkörpertraining Nia wirklich eine gute Möglichkeit ist, um den eigenen Körper besser kennen zu lernen. Stärken können auf diese Weise gefestigt, Schwächen solange trainiert werden, bis der gesamte Körper gut trainiert ist.

Das Wichtigste: Bei dieser Trainingsart können Teilnehmer ihren Fortschritt selbstständig festsetzen, weshalb Nia auch beispielsweise für Überwichtige geeignet ist. Übungen können vereinfacht werden, damit sie nicht länger eine Hürde für Bewegungseingeschränkte darstellen. Das Ganzkörpertraining ist also für Teilnehmer allen Alters mehr als empfehlenswert.

Juli 30th, 2015 | Leave a Comment

Medical Wellness – wer wirklich gesund bleiben will muss aktiv sein

Wellness – dies ist heute schon ein echtes Modewort geworden. Mittlerweile wird dieses Wort für alles verwendet, was es im Bereich der guten Sachen für Körper und Seele gibt. Aber nicht jedes Bad mit einem ätherischen Öl ist auch gleich eine Gesundheitsmaßnahme. Und Medical Wellness ist wieder etwas ganz anderes.

Der Begriff Wellness an sich setzt sich zusammen aus den Wörtern wellbeing, also zu Deutsch Wohlfühlen, und happyness, also dem Glück. Demnach ist alles, was in der Lage ist, das Wohlbefinden zu steigern, bereits eine Wellness-Maßnahme.

Das kann zum Beispiel eine Aromamassage sein, ein Rosenblütenbad oder auch ein gesundes und leckeres Getränk. Aber auch körperliche Bewegung zählt dazu, oder das allgemeine Ausspannen. Wie man sieht, ist Wellness ein Begriff, der sehr dehnbar ist.

Der Deutsche Wellness-Verband hat daher eine passende Definition gefunden, hier ist Wellness eine „genussvoll gesunde Lebensweise“. Dabei wird hervorgehoben, dass es auf jeden Fall die Aufgabe von allen Wellness-Maßnahmen sein muss, dass sie unsere Lebensweise sehr positiv verändern. Dies sollte zu mehr Selbstverantwortung führen, und zwar für die eigene Gesundheit. Dafür muss man auch schon einmal selbst in die Tasche greifen.

Mittlerweile ist es so, dass schon die meisten Krankenkassen die Bedeutung dieser Eigenverantwortung der Mitglieder erkannt haben, und deshalb fördern sie auch diese Maßnahmen. Daher bedeutet Wellness in diesem Sinne auch Vorsorge. Dabei ist es wichtig, sich um sich selbst zu kümmern, die Verantwortung zu übernehmen für den eigenen Körper, und sich selbst als System vieler Einheiten zu betrachten, und zwar geistig, spirituell, mental und natürlich körperlich. Das ist längst nicht so kompliziert, wie es sich anhört. Das ist natürlich nur eine Ansatz, womit man die im Menschen angelegten Möglichkeiten im Blick behalten kann, anstatt sie, wie es oft in der Schulmedizin vorkommt, auszublenden.

Durch die Medizin werden Krankheiten geheilt, Wellness ist dafür da, um die Gesundheit zu fördern. In den achtziger Jahren entstand dann der Begriff Medical Wellness. Dieser Begriff ist aber nicht besonders unproblematisch, denn er suggeriert, dass sich dahinter eine wertvollere oder auch qualitativ hochwertigere Behandlung verbirgt, also einfach eine noch bessere Wellness.

Es ist hier allerdings eher entscheidend, dass dieses Angebot medizinisch im Einzelfall durch eine ärztliche Diagnose gut begründet ist.

Bei einer Wellness-Behandlung wird allgemeine Entspannung vermittelt, dagegen lernt der Gast bei der Medical Wellness ganz spezielle und auch fundierte Techniken, die genau auf das Problem zugeschnitten sind. Dies kann vielleicht eine Schulung in progressiver Muskelrelaxion sein, oder auch im Tai Chi.

Wellnesshotels locken im allgemeinen eher mit Verwöhnpauschalen, Wellnessarrangements und auch gutem Essen, bei Medical Wellness wird eher nach bewussten Ernährungsformen gesucht, beispielsweise bei Bluthochdruckpatienten oder auch Diabetikern. Daher ist bei Medical Wellness auch immer der Arzt der Partner. Um es sich nur gut gehen zu lassen, das kann man auch ganz allein.

Durch diesen medizinischen Aspekt kamen auch uralte Methoden wieder in Mode, wie beispielsweise die alte indische Heilkunst Ayurveda oder auch die TCM, die Traditionelle Chinesische Medizin. Beide bieten ganzheitliche Gesundheitskonzepte.

Auch Pfarrer Kneipp kreierte zu seiner Zeit bereits seine eigene Medical Wellness, indem er schon Mitte des 19. Jahrhunderts die Elemente Wasser, Bewegung, Pflanzen, Ernährung und auch Balance verband.

Diese Ganzheitlichkeit ist sehr umfassend, und wer positiv und auch umfassend lebt, der interessiert sich automatisch auch für seine Umwelt, und auch für die Nachhaltigkeit der Mittel.

Ein paar Anwendungen sind sowohl im Bereich Wellness als auch im Bereich Medical Wellness sehr beliebt. Zum einen sind dies Saunagänge. Durch diese Abfolge von Kälte und Wärme entspannt sich der ganze Körper, der Blutdruck und auch der Muskeltonus sinken, und die Atmung und der Kreislauf werden gestärkt, auch das Immunsystem profitiert hier.

Die Medizinische Massage gehört zur Manuellen Therapie. Hier beeinflussen ganz spezielle Griffe die Haut, die Muskeln, die Gelenke und auch das Lymphsystem. So wird die Durchblutung gesteigert, verklebtes Gewebe löst sich und diese Massage wirkt auch auf das Nervensystem.

Im Bereich Ayurveda ist es eindeutig der bekannte Öl-Stirnguss, der für beide Bereiche interessant ist. Dadurch erfolgt eine richtige Tiefenentspannung.

Mai 9th, 2015 | Leave a Comment

Längst nicht mehr nur eine chinesische Kampfkunst – Tai Chi

Wer Tai Chi heute mit Kampfsport und Aggression assoziiert, hat eine weitgreifende Veränderung in dieser Art Sport verpasst bzw. sich nie intensiver mit dem Grundgedanken von Tai Chi auseinander gesetzt.

Tai Chi ist zwar tatsächlich aus der chinesischen Kampfkunst heraus entstanden, wird aber seit Jahrzehnten von vielen Millionen Menschen überall auf der Welt nur noch als eine Art meditativer Gymnastik betrieben. Die Bilder ganzer Gruppen von Menschen, die morgens im Freien stehen und sich langsam, konzentriert und fließend bewegen – das ist Tai Chi, wie es heute praktiziert wird.

Ursprünglich diente das ganz langsame und damit sehr bewusste Ausführen von im Kampf benötigten Bewegungsabläufen dazu, diese absolut zu verinnerlichen und sie ohne darüber nachdenken zu müssen perfekt ausführen zu können. Dieses Training war für die chinesischen Kämpfer sehr wichtig und hat sie zu besonders effizienten und ernstzunehmenden Gegnern gemacht.

Schon vor Jahrhunderten allerdings stellte man fest, dass die Langsamkeit der Bewegung auch gut dazu geeignet ist, den Geist vollkommen auf den Körper zu konzentrieren und so einen meditativen Zustand zu erreichen. Schon damit löste sich Tai Chi weitestgehend vom Training der Kampfkunst und schaffte den Sprung in Richtung der Lebensphilosophie. Dennoch behielt Tai Chi immer den körperlichen Aspekt, die Bewegung – und ist damit wunderbar geeignet, den modernen Zivilisationsmenschen aus dem Alltag herauszuholen und ihm sportliche Aktivität zu ermöglichen, bei der nicht nur der Körper sondern auch der Geist einen Ausgleich erfährt.

Hektik bestimmt unseren Alltag in so vielen Situationen, körperliche Beschwerden schließen das Betreiben einiger Sportarten für manche Menschen aus – Tai Chi ist die ideale Kombination, um zu geistiger und körperlicher Entspannung und Ruhe zu gelangen ohne sich körperlich zu überfordern. Denn Tai Chi kann von jedem ausgeübt werden und kann vor allem auch in jeder Altersgruppe begonnen werden. Die körperliche Beweglichkeit von untrainierten Menschen wird mit jeder Übung besser, und nach einigen Trainingseinheiten gelangt auch der Ungeübteste zu den fließenden, mühelos aussehenden Bewegungsabläufen, die man vom Sehen kennt.

Übrigens ist Tai Chi als Präventionssport anerkannt und wird daher von vielen Krankenkassen bezuschusst. Wer also nach einem körperlich nicht allzu fordernden, sanften und dennoch intensiven Weg sucht, einen geistigen und körperlichen Ausgleich zum Alltag zu finden und wer körperlich wieder fitter und beweglicher werden möchte, der sollte nach einem Tai Chi Kurs suchen, der von einer anerkannten Stelle angeboten wird. Dies können Kurse in Fitnessstudios ein, aber auch einzelne Lehrer haben oft eine Anerkennung des Dachverbandes, oder man besucht eine selbstständige Schule für Tai Chi, die es zumindest in größeren Städten gibt.

Ein kurzes Gespräch oder Telefonat mit der eigenen Krankenkasse gibt Auskunft über die Anerkennung und die Höhe der möglichen Zuschüsse. Solch einen Kurs kann man auch durchführen, während man einen Wellnessurlaub unternimmt, sofern solche Kurse angeboten werden, und das ist sehr oft der Fall.

Nach wenigen besuchten Unterrichtseinheiten kann man sicher auch kostenlos in privaten Gruppen mit Tai Chi weitermachen. Auch alleine zu Hause kann man mit ein wenig Grundwissen Tai Chi praktizieren, die Gruppe eröffnet allerdings mehr Möglichkeiten. Denn nur mit einem Gegenüber ist es möglich, die eigenen Bewegungsabläufe effektiv kontrollieren und verbessern zu lassen und die Gemeinschaft im Allgemeinen wirkt ebenfalls positiv unterstützend auf Geist und Seele.

April 26th, 2015 | Leave a Comment

Jung bleiben – eigentlich ganz einfach

Die Zeit vergeht wie im Fluge – noch vor ein paar Jahren hat man diesen Spruch hauptsächlich von der älteren Generation gehört, immer hieß es, dass die Zeit schneller vergeht, je älter man wird. Heute klagen aber schon die jungen Leute darüber, dass die Zeit einfach zu schnell verfliegt, ruck zuck wird man älter. Gut, das ist eine Tatsache und lässt sich nicht ändern, aber es ist recht einfach, mit einem passenden Lebensstil seine Vitalität länger zu behalten und

sich besser zu fühlen.

Heute ist sogar schon erforscht worden, ob man die biologische Uhr beeinflussen kann, und es ist wirklich so, es ist möglich. Man kann die Uhr durchaus rund zehn oder gar fünfzehn Jahre zurückdrehen, allerdings geht das nicht mal eben so von heute auf morgen, es benötigt schon ein klein wenig Zeit. Drei wichtige Faktoren sind es, die den Menschen jung halten, und dazu gehören die Bewegung, das innere Gleichgewicht und natürlich auch die Ernährung.

Gerade die Ernährung spielt hier eine sehr große Rolle. Wenn man beispielsweise die Faltenmacher vermeidet, wird man länger jung aussehen. Zu diesen Faltenmachern gehören Zucker und auch tierische Lebensmittel, diese enthalten die sogenannte Arachidonsäure. Beides sollte man nur in Maßen genießen, denn sie sind dafür bekannt, dass sie unterschwellige Entzündungen hervorrufen können.

Fünf Tassen grüner Tee sorgen dafür, dass die Zellen geschützt sind. Auch ein Glas Rotwein am Abend erfüllt diesen Zweck. In Aprikosen ist das sogenannte Coenzym Q10 enthalten. Dieses bindet nicht nur die gefährlichen freien Radikale, sondern unterstützt dazu auch noch das Immunsystem. Zudem sollte man öfters Lachs essen, denn darin sind viele Omega-3-Fettsäuren enthalten, die Entzündungen hemmen können. Zudem wird durch den ebenfalls enthaltenen Stoff DMAE eine Verbesserung der Hautspannung erreicht. Wer zu wenig Eiweiß isst, altert auch schneller, denn steht zu wenig Eiweiß zur Verfügung, nutzt der Körper die eigenen Eiweißdepots. Daher ruhig zugreifen bei Nüssen, magerem Fleisch oder auch Fisch. Auch bei der Wahl des Öls, das man täglich nutzt, sollte man wählerisch sein. Am besten ersetzt man Margarine, Sonnenblumenöl und Distelöl durch Walnussöl, Rapsöl oder auch Leinöl.

Den Stoffwechsel kann man verbessern, indem man jeden Bissen sehr gründlich kaut. Eine sichtbare Verjüngung soll man auch mit der Yamswurzel erreichen können, denn sowohl die Knolle als auch alle Extrakte, die aus ihr gewonnen werden, sollen über eine Wirkung verfügen, die hormonähnlich ist.

Natürlich darf der Faktor der Bewegung nicht unterbewertet werden. Am besten lässt man hier so richtig die Muskeln spielen. Wer jeden Morgen beispielsweise Kniebeugen macht, bis der Muskel so richtig brennt, sorgt dafür, dass die Muskulatur zu wachsen beginnt, natürlich immer langsam, nach und nach. Gegen Stress wird gerne Tai-Chi eingesetzt, denn die langsamen Bewegungen sorgen dafür, dass der Stress nachlässt, und zudem erhält man noch ein besseres Körperbewusstsein. Seilspringen – das kennen viele noch aus der Kindheit. Dies ist ein ideales Training, denn hier wird durch die recht schnellen Bewegungen das Zusammenspiel gefördert zwischen den Nerven und den Muskeln. Ein paar Hanteln daheim sind auch nie verkehrt, denn Muskeln müssen immer gefordert werden, so macht man sich richtig stark. Haltung bewahren, und das im wahrsten Sinne des Wortes, ist auch ein sehr wichtiger Faktor. Dafür stellt man sich ganz einfach jeden Tag etwa fünf Mal mit dem Rücken an eine Wand, und das ganz gerade, jeweils für gerade einmal fünf Atemzüge, das ist schon alles. Wichtig ist dabei, dass kein Hohlkreuz entsteht. Pflicht sollte sein, jede Woche fünf Mal etwas Ausdauersport zu betreiben, jeweils eine halbe Stunde ist ideal. Dazu sollte man noch jeden Tag zehn Minuten nutzen für Krafttraining.

Auch an der inneren Balance lässt sich problemlos arbeiten. Sehr praktisch und einfach ist hier ein Wechsel der Perspektive. Wer zum Beispiel jeden Tag viel mit Kindern zusammen ist und etwas mit ihnen unternimmt, der denkt auch gleich wie ein Kind, und schon ist man so sorgenlos, wie es die Kinder auch sind. Zudem ist man auch nie zu alt, um noch etwas Neues zu lernen, beispielsweise eine neue Sprache, das Malen oder vieles mehr.

Auch die nötige Ruhe sollte man nicht vergessen, gerade dann nicht, wenn man eine Phase hatte, in der Hochleistungen zu erbringen waren. Auch die Nase kann man hier sehr gut einsetzen, denn alle Gerüche landen immer ganz direkt mitten im limbischen System des menschlichen Gehirns. Dieses System ist dafür da, um emotionale Prozesse zu steuern. Schnuppert man etwas Schönes, dann sorgt dies sofort dafür, dass man entstresst. Gerüche haben eine weitaus stärkere Wirkung als Zeitnot, Sorgen oder auch Druck. Dies sind Effekte, die auch in der beliebten Aromatherapie sehr gerne genutzt werden.

Mit ein paar kleinen Änderungen im Leben ist es durchaus möglich, ein paar Jahre wieder einzuholen, wenn auch nicht auf dem Kalender, aber dann wenigstens beim Wohlbefinden.

April 26th, 2015 | Leave a Comment

Energie tanken mit alternativen Heilmethoden wie Qigong oder Tai-Chi

Die Zeiten von voreiliger Pilleneinnahme bei stressbedingten Erscheinungen wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Verspannungen sind vorbei. Alternative Heilmethoden sind momentan absolut im Trend, da sie sich als Allheilmittel für Körper, Geist und Seele bewährt haben. Nicht umsonst findet man in Fitnessstudios und bei Heilpraktikern ein umfangreich angebotenes Kursangebot vor. Wer es ganz einfach haben möchte, der kann auch in einen schönen Wellnessurlaub in Österreich fahren und diese Techniken dort in aller Ruhe zu erlernen, denn auch die Wellnesshotels folgen dem neuen Trend.

Die unterschiedlichen Entspannungstechniken stammen meist aus der Jahrtausende alten chinesischen Heilkunst. Dabei unterscheidet man zwischen aktiven und passiven Entspannungsmethoden. Die aufgeführten Entspannungstechniken bauen regelrecht einen entspannenden Kur-Urlaub in den Arbeitsalltag ein und erleichtern diesen auf Dauer.

Zu den aktiven Entspannungsmethoden gehören Qigong und Tai-Chi. Letzteres kennt man auch unter den Namen Tàijíquán oder Schattenboxen. Die ursprüngliche chinesische Kampfkunst wendet man zum einen zur Meditation von Körper, Geist und Seele an, sowie zur Stärkung der Persönlichkeit. Die Bewegungen werden fließend und sehr langsam ausgeübt mit dem Ziel, die Lebensenergie, das Chi, wieder in den richtigen Fluss zu bringen. Durch Tai-Chi wird die Beweglichkeit verbessert, Verspannungen werden gelindert und Haltungsschäden wird vorgebeugt.

Ziel des Qigong ist es, den Energiefluss richtig zu kanalisieren und ein Gleichgewicht in die Lebensenergie zu bekommen. Die Übungen stellen eine Kombination aus Bewegung, Meditation und Atmung dar. Diese Heilmethode vermittelt innere Ruhe und begünstigt das Kreislauf- und Nervensystem. Daher eignet sich Qigong bestens bei stressbedingten Schlafstörungen, Erschöpfung- und Verspannungszuständen und bei Verdauungsstörungen.

Reiki, Osteopathie und Tuina werden zu den passiven Entspannungsmethoden gezählt. Die Lehre des Reiki besteht darin, die so genannten Reiki-Kanäle zu öffnen, damit die Energien wieder in den richtigen Fluss gelangen können. Diese Technik kann nur von einem Reiki-Meister durchgeführt werden. Durch bewusstes Handauflegen werden Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht gebracht und die Lebensenergie wird gestärkt.

Tuina ist eine Massagetechnik, die sich durch eine Abwechslung zwischen zarten und langsamen Berührungen sowie kräftigen Griffen und Schlägen auszeichnet. Es wird bei Migräne, Kopfschmerzen und allgemeinen Verspannungen angewendet sowie bei Arthrose und Menstruationsschmerzen.

Die Osteopathie ist eine Massagetechnik, die sich auf das Bindegewebe bezieht. Organe, Knochen und Muskeln sind durch das Bindegewebe miteinander verbunden. Osteopathen spüren Blockaden mit den Händen auf und lösen diese durch leichten Druck. Osteopathie wendet man bei Fehlstellungen des Körpers, Blockaden, Muskelverspannungen, Verletzungen und Operationsnarben an.

Egal, ob passive oder aktive Entspannungstechnik, das Ziel ist immer das Gleiche: Die Wiedererlangung und Stärkung von Körper, Geist und Seele. Denn nur, wer innerlich ausgeglichen ist, kann auch mit Stresssituationen entspannter umgehen und ist weniger angreifbar. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie und woher man diese Kraft bezieht. Manch einer benötigt den aktiven Kur-Urlaub, um Entspannung zu erlangen. Andere reisen in den Wellnessurlaub Österreich oder in ein anderes Land, um die nötige Ruhe zu beziehen. Für die oben genannten Entspannungstechniken ist aber nicht unbedingt eine Reise notwendig, da sie sich optimal in den Alltag einbauen lassen. Bei richtiger und regelmäßiger Anwendung bewirken sie ein besseres Wohlgefühl von Körper, Geist und Seele und den richtigen Energiefluss.

März 10th, 2015 | 1 Comment

Das Bewegungsprogramm Aroha ist Spaß und Freude an Bewegung

Das Bewegungsprogramm Aroha ist eine Kombination aus den verschiedenen Bereichen des Haka, verschiedenen Tai-Chi Elementen und dem Kung Fu-Fighting. Das Haka demonstriert Kraft und sucht die Mitte für ein allgemeines Wohlgefühl. Die Elemente aus dem Tai-Chi lassen die Bewegungen noch runder und fließender erscheinen. Das Kung Fu Fighting lässt den Teilnehmer ein neues Körpergefühl entwickeln. Hier werden verschiedene Angriffs- und Verteidigungspositionen aus der Tierwelt nachgeahmt.

Die gesamten fließenden Bewegungsabläufe sind leicht erlernbar, und das Tempo ist eher gemäßigt. Die Choreografien sind ebenfalls schnell erlernbar und es werden keine Vorkenntnisse aus den einzelnen Kampfsporttechniken erwartet. Das macht Aroha für Anfänger und Teilnehmer aus jeder Altersgruppe sehr interessant. Bei den Trainingsstunden soll ein neues Körpergefühl ausgebildet werden. Auch der Geist soll gestärkt werden und das Selbstbewusstsein soll sich weiterentwickeln. Das Verarbeiten von Emotionen wird hierbei angeregt. So hilft Aroha bei der Verarbeitung von Stress und Aggressionen.

Das Aroha Trainingsprogramm ist auf ständige Wiederholungen aufgebaut. Durch das wiederholte Beugen und Strecken des Unterkörpers werden die Oberschenkel und der Po besonders trainiert. Da bei jeder Bewegung die Bauch-, Schulter- und Oberarmmuskeln auch beansprucht werden, werden diese ebenfalls gefestigt.

Bis zu 1600 Beugungen sind pro Trainingsstunde möglich, dadurch werden bei regelmäßiger Teilnahme am Kurs der gesamte Körper und die Konzentrationsleistung trainiert und gesteigert. Durch die permanenten Bewegungen, welche eigentlich nie zu schnell sind, wird die Kondition und das Herz-Kreislaufsystem verbessert. Auch Stress wird abgebaut, Muskelverspannungen und energetische Blockaden lösen sich auf.

Das Aroha Bewegungsprogramm richtet sich verstärkt an übergewichtige Personen, Menschen mit leichten Gelenk- und Rückenbeschwerden, jeden, der gern seine Bein- und Gesäßmuskulatur stärken möchte, leistungsschwächere Menschen und Leute, die endlich anfangen wollen, Sport zu treiben. Aber auch für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen lange kein Sport mehr machen konnten, ist dies der ideale Weg zum Wiedereinstieg in ein Leben mit mehr Bewegung. Auch um Stress abzubauen eignet sich das Aroha Bewegungsprogramm sehr gut.

Eine Trainingsstunde dauert ca. 40-60 Minuten. Ziel ist es, das Herz-Kreislaufsystem zu stärken, Fett zu verbrennen und zu reduzieren, das Körpergefühl und die Balance zu verbessern, die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung zu steigern,

die Muskeln zu festigen und dadurch den Körper zu straffen, das Koordinationsvermögen zu optimieren und Muskelverspannungen aufzulösen. Das Training findet in der Gruppe statt und wird die ganze Zeit von Musik im dreiviertel Takt begleitet. Gemeinsam und mit Musik macht es ja bekanntlich mehr Spaß.

Aroha wurde von Sportärzten und Physiotherapeuten entwickelt. Aufgrund der schonenden Trainingsweise und des großen Erfolges werden die Kurskosten bei Nachweis der Qualifikationen des Aroha Trainers, des Fitnessstudios und regelmäßiger Teilnahme von den Krankenkassen teilweise übernommen, da es ein guter Einstieg in eine bessere, gesündere und bewegungsreichere Lebensweise ist.

Für die Sportstudios, die das Aroha Bewegungsprogramm anbieten, ist es eine gute Möglichkeit, neue Mitglieder zu bekommen. Viele Kursteilnehmer entscheiden sich nach Beendigung des Aroha Kurses für weitere sportliche Angebote.

Januar 14th, 2015 | Leave a Comment

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