Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Sport im Freien – auch bei Minusgraden empfehlenswert

Sport ist gesund. Allerdings nur dann, wenn er regelmäßig betrieben wird, und in diesem Zusammenhang bedeutet das mindestens dreimal pro Woche. Natürlich wird es umso leichter, je mehr der Sport in den Alltag integriert werden kann.

Eine gute Jahreszeit, um mit Sport zu beginnen, gibt es nicht. Zu den Sportarten, die man leicht und unkompliziert absolvieren kann, gehört das Laufen. Lediglich gute Schuhe sind wichtig, und die lässt man sich nach Möglichkeit im Fachhandel anpassen. Mit dem Laufen muss man langsam beginnen, und zwar nicht nur beim Einstieg, sondern auch nach längeren Pausen. Im Winter geben einige Läufer ihren Sport vorübergehend auf, dabei ist das gar nicht nötig. Im Gegenteil. Wer jetzt weiterläuft, ist weniger anfällig für Erkältungen.

Wie überzeugt man vom Sport aber auch ist, je kälter es wird, desto schwerer fällt es, hinauszugehen und zu laufen. Wird es dann noch dunkel, ist noch mehr Überwindung nötig. Dazu kommt noch die Frage nach der Sicherheit. Wer im Winter laufen möchte, leistet seiner Gesundheit einen Bärendienst. Allerdings gibt es andere Regeln als im Sommer, um sich nicht zu gefährden.

Die Kleidung muss den Temperaturen angepasst sein. Grundsätzlich gilt, dass man sich beim Laufen so kleidet, als wären die Temperaturen um 10°C höher. Das kann auf den ersten zwei bis drei Kilometern etwas ungemütlich werden. Ungemütlich ist aber nicht ungesund. Ungesund wird es erst dann, wenn man ernsthaft anfängt zu frieren, denn dann ziehen sich die Muskeln zusammen und es besteht die Gefahr einer Muskelverletzung. Ein Halstuch, Handschuhe, Thermohose und eine winddichte Jacke über einem atmungsaktiven Pullover, das ist dann genau die richtige Kleidung. Wer sehr kurze Haare hat, sollte außerdem eine Mütze tragen und die beim Laufen auch aufbehalten.

Aufgewärmt wird sich möglichst vor dem Laufen im Haus. Erst dann streift man Jacke, Mütze und Handschuhe über und kann loslaufen. Manche Läufer kommen im Winter damit nicht zurecht. Sie schwitzen im Haus und fangen dann draußen durch den Temperatursturz an zu frieren. Für sie eignet sich für die ersten drei Kilometer eine Mischung aus Marschieren und Joggen mit kurzen Schritten. Die Streckenlänge hängt von persönlichen Möglichkeiten ab. Auch bei Minusgraden kann die Leistung kontinuierliche gesteigert werden. Wird die Luft zu kalt, kann eine Sturmmaske Abhilfe schaffen, denn bei längerem Laufen atmet man durch den Mund und nicht mehr durch die Nase.

Läufer, die am Nachmittag ihr Training beginnen oder die Morgenstunden nutzen müssen darauf achten, gut sichtbar zu sein. Das gilt auch dann, wenn sie auf Fuß- oder Wanderwegen unterwegs sind. Ein gut trainierter Läufer ist schnell unterwegs und wird von möglichen Radfahrern oft zu spät erkannt. Optimal für den Läufer ist eine Warnweste, die es bei Sportausrüstern gibt. Eine Stirnlampe sorgt dafür, dass man Hindernisse auf dem Weg rechtzeitig erkennt. Wer Langstrecken läuft und Wasser mit sich führt, muss darauf achten, dass das Wasser nicht zu sehr abkühlt.

Bei Glatteis, Matsch und Schnee wird ein Schuhwechsel nötig. Der Fachhandel bietet das richtige Schuhwerk. Laufschuhe können mit Spikes aufgerüstet werden, die an der Sohle befestigt werden und auch auf Eis sicheren Halt bieten.

Dezember 7th, 2015 | Leave a Comment

Für Sport ist es nie zu spät – bei einer Kur die passende Sportart finden

Es ist niemals zu spät Sport zu treiben. Und gerade jetzt zur ungemütlichen Jahreszeit, sollte man sich lieber in Bewegung setzen, als zum Stubenhocker zu mutieren. Studien belegen: Selbst wer erst spät anfängt, regelmäßig Sport zu treiben, senkt damit das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung im Vergleich zu untätigen Zeitgenossen um die Hälfte, und das innerhalb von wenigen Jahren.

Doch welche Sportart ist die richtige? Wichtig ist, was Ihnen Spaß macht! Möchten Sie lieber allein trainieren oder in Gesellschaft? Wollen Sie nur ran an bestimmte Problemzonen oder Ihre Ausdauer verbessern?

Probieren Sie ruhig mehrere Disziplinen aus. Viele Sportvereine und Fitness-Studios laden zu kostenlosen Probestunden ein. Nutzen Sie das Angebot, um herauszufinden, was Ihnen wirklich liegt. Denn das ist wichtig, um dauerhaft bei der Stange zu bleiben. Denn nur wer regelmäßig Sport treibt, profitiert: Optimal sind zwei bis drei Trainingseinheiten von etwa 30 bis 45 Minuten pro Woche. Wer sich nicht sicher ist, was das passende für ihn ist, der kann sich auch im Rahmen einer Kur in Kolberg über die besten Sportarten erkundigen und bei eventuellen Vorerkrankungen gleich erfahren, was das beste für einen selbst ist. Wenn man doch lieber erst zu Hause etwas passendes aussuchen möchte, ist das natürlich auch in Ordnung. Aber bitte nicht von null auf hundert starten! Langjährige Bewegungsmuffel oder Menschen mit Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes oder Gelenkbeschwerden sollten sich von ihrem Arzt erst einmal „grünes Licht“ geben lassen.

Startschuss erhalten? Dann legen Sie los! Wetten, dass Sie belohnt werden – mit mehr Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und einem starken Immunsystem.

Die sogenannten Ausdauersportarten sind der Herzgesundheit besonders zuträglich. Bei ihnen geht es darum, eine Bewegung möglichst lange aufrechtzuerhalten. Im Gegensatz etwa zu Disziplinen, bei denen es in erster Linie auf rasante Schnelligkeit, großen Kraftaufwand oder eine gewisse Geschicklichkeit ankommt.

Zu den gesündesten Ausdauersportarten zählen Joggen und Walken. Sie bauen Stress ab, stärken Herz, Kreislauf, das Immunsystem. Man kann sie jederzeit und fast überall ausüben. Joggen verbraucht etwa doppelt so viele Kalorien wie Walken. Im Falle von Übergewicht ist Nordic Walking empfehlenswerter. Es trainiert auch den Oberkörper. Radfahren ist gut für Herz, Kreislauf und die Beinmuskulatur. Zeitlich und räumlich unabhängig ist man auch bei diesem Sport. Aufgrund der geringen Belastung für Knochen und Gelenke ist das Radfahren besonders geeignet für Menschen mit Vorschädigungen oder Übergewicht. Wichtig ist ein auf Geschlecht, Kondition und Körpergewicht abgestimmtes Rad.

Beim Schwimmen wird der gesamte Bewegungsapparat entlastet, das Herz-Kreislauf-System effektiv trainiert. Dadurch, dass der Auftrieb im Wasser das Körpergewicht reduziert, profitieren von dieser Sportart Menschen mit Übergewicht und Wirbelsäulen- oder Gelenkproblemen. Und bereits 45 Minuten im Wasser senken die Werte des „schlechten“ LDL-Cholesterins.

November 27th, 2015 | Leave a Comment

Der richtige Umgang mit Stress und Hitze

Wir mögen es warm, aber nicht heiß, sonnig, aber nicht schwül-drückend. Unser Wunschkatalog an das Wetter lässt sich präzise formulieren, aber es richtet sich einfach nicht danach. Bleibt also nur, die Lebensgewohnheiten zeitweilig auf die hohen Temperaturen einzustellen.

Einen kurzen Weg radeln oder zügig zu Fuß gehen, solche Alltagsaktivitäten muss man auch bei großer Hitze nicht aufgeben. Ein echtes Sportprogramm in sengender Sonne sollten sich aber auch fitte Menschen nicht zumuten, die Gefahr, dass sich der Körper überhitzt, ist zu groß. Morgens, abends oder am späteren Nachmittag sind im Hochsommer die geeigneten Sporttermine. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man den Sport in den Schatten verlagern – eine Laufroute oder Fahrradtour durch den Wald ist ideal. Wer Ausstattung und Verpflegung den Temperaturen anpasst, dem fällt die Bewegung noch leichter:

Sportkleidung aus speziell atmungsaktiven Stoffen oder Naturmaterialien fördern die Schweißverdunstung. Je heller der Stoff ist, desto besser strahlt er die Sonnenwärme ab. Eine Baseballkappe ist ein guter Sonnen- und Sichtschutz. Auch die Haut braucht Sonnenschutz.

Durch das Schwitzen und auch mit jedem Atemzug gibt der Organismus Flüssigkeit ab. Während oder nach dem Sport ist Trinken also besonders wichtig. Als Richtmaß gilt, mindestens einen Liter zusätzlich zum Normalpensum zu trinken. Nach längeren Belastungen braucht der Körper Kohlenhydrate und Kalium beispielsweise in Form von Laugengebäck und Bananen.

Solange es nur heiß ist, kann das Sportprogramm also weiterhin an der frischen Luft stattfinden. Anders verhält es sich bei zu hohen Ozonwerten, die gewöhnlich im Radio bekannt gegeben werden. Um Symptome wie Augenbrennen und Reizungen der Atemwege zu vermeiden, sollte der Sport dann nur in der Halle stattfinden.

Die Stars der Sommerküche sind Lebensmittel, die leicht verdaulich sind und viele Vitalstoffe enthalten, denn die braucht der Körper immer. An erster Stelle stehen Gemüse und Obst, die neben Vitaminen und Mineralstoffen auch viel Wasser enthalten. Mit Melonen, Gurken, Tomaten oder Zucchini bessern gerade Menschen, denen es schwer fällt, viel zu trinken, ihre Flüssigkeitsbilanz auf.

Gemüse-Rohkost im Salat empfinden viele als besonders erfrischend und lecker, manche Menschen haben aber auch im Sommer das Bedürfnis nach einer warmen Mahlzeit. Kein Problem, gedünstetes oder angebratenes Gemüse begleitet von einem Stück Fleisch ist beispielsweise ein durchaus hitzetaugliches Mittagessen. Lauwarm ist ohnehin die beste Temperatur für den Verzehr von Speisen und Getränken. Warum? Der Körper muss eiskalte oder heiße Nahrung erst auf Körpertemperatur bringen, um sie zu verdauen. Dazu braucht unser Körper Energie, und das bringt uns noch mehr ins Schwitzen. Eine schweißfördernde Wirkung haben übrigens auch scharfe Gewürze, die Sommerküche bleibt deshalb besser mild.

Nicht alle leichten Gerichte sind automatisch kalorienarm. Im Salat können beispielsweise Croutons oder sämige Dressings ins Gewicht fallen. Bei Milchprodukten, die als Eiweiß- und Mineralstofflieferanten unbedingt in die Sommerküche gehören, empfehlen sich Sauermilchprodukte wie Magerquark, Molke und Buttermilch.

Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden besonders unter der Hitze. Da gerade diese Patientengruppe um ihre Problem weiß, verhält sie sich entsprechend vorsichtig. Gesunde muten sich dagegen auch mal zu viel zu. Die mögliche Folge ist ein Hitzschlag oder Sonnenstich, der aufgrund seiner unspezifischen Symptome oft nicht gleich erkannt wird. Bei starken Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen und Orientierungsproblemen sollte man daher sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen.

Ein Problem, das Menschen häufig in die Sprechstunde führt, ist übermäßiges Schwitzen, Hyperhidrosis. Dabei bildet der Körper an Stellen wie Achselhöhlen, Handflächen, Fußsohlen oder der Genitalregion vermehrt Feuchtigkeit. Die Belastung, die das Schwitzen für die Betroffenen bedeutet, ist sehr ernst zu nehmen. Allerdings ist es oft ungünstig, derartige Störungen als „Krankheit“ zu etikettieren. Aus diesem Begriff leiten sich schnell erhebliche Eingriffe ab wie zum Beispiel die Nervenfasern chirurgisch zu durchtrennen. Oftmals liegt aber keine Krankheit vor, sondern es handelt sich lediglich um Stresserscheinungen. In diesen Fällen empfehlen sich Tee-Aufgüsse aus Heilpflanzen, die man mehrmals am Tag lauwarm trinken kann. Salbei beispielsweise reguliert die Flüssigkeitsausscheidung.

Ebenfalls wichtig ist aber auch, einen anderen Umgang mit Stress zu erlernen.

Oktober 29th, 2015 | Leave a Comment

Tägliche Bewegung senkt die Blutzuckerwerte

Bewegung ist gesund, hält fit und sorgt für eine knackige Figur. Gerade Menschen mit Diabetes können von einem aktiven Lebensstil profitieren. Grund genug, den Körper ein wenig mehr zu fordern.

Fest steht, eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel bringt körperliche Bewegung. Jeder Schritt mehr am Tag hilft, den Blutzucker zu senken und das Risiko für Gefäßerkrankungen zu reduzieren. Doch keine Sorge, kein Diabetiker muss gleich für den nächsten Marathon trainieren oder täglich im Fitnessstudio schwitzen, um seiner Gesundheit Gutes zu tun. Im Gegenteil, hilfreich ist es zunächst schon einmal, viele kleine Bewegungseinheiten in den Alltag zu integrieren.

Schon 3000 Schritte am Tag können ausreichen, um den Blutzuckerspiegel positiv zu beeinflussen. Dafür muss man jeden Tag etwa eine halbe Stunde aktiv unterwegs sein.

Die Versuchungen, es sich im Alltag bequem zu machen, sind groß – das eigene Auto steht in der Garage, der Aufzug befördert uns in Sekundenschnelle ans Ziel, und am Abend lockt ein unterhaltsames Programm im Fernsehen. Ein wenig Überwindung kostet es zunächst sicherlich, diesen Verlockungen zu widerstehen, sprich zu Fuß zu laufen, die Rolltreppe links liegen zu lassen und nach dem Abendessen noch einen kleinen Spaziergang zu machen. Zuckerpatienten, die sich dennoch aufraffen, werden mit einer verbesserten Stoffwechsellage belohnt und können darüber hinaus auch Übergewicht Kilo für Kilo abbauen. Tipp: Wer wissen möchte, wie viele Schritte er am Tag durchschnittlich läuft, sollte sich einen Schrittzähler zulegen.

Neben einem Mehr an alltäglichen Bewegungseinheiten dient auch ein moderates, auf den individuellen Gesundheitszustand abgestimmtes Sportprogramm der Gesundheit. Für Typ-2-Diabetiker gilt beispielsweise: Regelmäßiges Ausdauertraining führt nicht nur zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels, sondert verbessert gleichzeitig die Insulinempfindlichkeit und die Stoffwechseleinstellung.

Die ideale Sportart für jeden Diabetiker kann es natürlich nicht geben. In erster Linie muss das Training jedoch Spaß machen, damit man dauerhaft am Ball bleibt. Vor allem die Ausdauer fördern Sportarten wie Nordic-Walking, Jogging, Radeln, Skilanglauf und Schwimmen, während es bei vielen Ballsportarten vor allem auf Schnellkraft und Reaktionsvermögen ankommt. Gute Alternativen für Aktive können auch Gymnastik, Tanzen oder gezieltes Kraft- und Konditionstraining im Fitness-Studio sein.

Gut zu wissen, für Typ-1-Diabetiker sind in der Regel alle Sportarten geeignet. Lediglich auf ganz Extremes wie beispielsweise Tauchen, Fallschirmspringen oder Drachenfliegen sollten sie verzichten. Ein wenig Rücksicht auf ihre Gesundheit müssen hingegen die meisten Typ-2-Diabetiker nehmen.

Doch ehe sich eingefleischte Sportmuffel, Anfänger oder Wiedereinsteiger jetzt voller Enthusiasmus aufs Rad schwingen oder durch den Park joggen, sollten sie sich vom Arzt untersuchen lassen um sicherzustellen, dass der Zuckerpatient körperlich ausreichend belastbar ist.

Oktober 21st, 2015 | Leave a Comment

Volksleiden Nummer eins – Rückenschmerzen

Rückenschmerzen – mindestens einmal im Leben hat sie jeder. In Deutschland leiden Menschen größtenteils sogar täglich unter Rückenbeschwerden. Meistens werden die Beschwerden durch Bewegungsmangel ausgelöst. Wo in alten Zeiten Rückenschmerzen nur ein Problem der älteren Menschen war, sind heute zusätzlich und immer mehr Jugendliche davon betroffen. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass die Freizeit in der heutigen modernen Zeit nicht mit Sport, sondern mit Fernseher oder Computer verbracht wird.

Rückenschmerzen zählen zu den am häufigsten verbreiteten Leiden des Menschen.

Dabei entfalten sich Rückenschmerzen in unterschiedlicher Form. Mal sind nur einzelne Regionen des Rückens betroffen, mal der gesamte Bereich. Meistens sind es aber zeitweise auftretende Schmerzen. Jedoch sollten auch diese Schmerzen früh behandelt werden, denn wenn sie langfristig unbeachtet bleiben, könnten sie später zu chronischen Rückenschmerzen werden. Wenn man dann unter dauerhaften Schmerzen leidet, tauchen weitere davon abhängige Krankheiten auf, besonders oft sind es dann psychische Probleme. Auch die Lebensqualität wird dadurch beeinträchtigt.

Die Rückenschmerzen werden durch schmerzhafte Verspannungen festgestellt oder durch Entzündungen ausgelöst. Auch Durchblutungsstörungen verursachen Rückenschmerzen. Für die Ursachen der Rückenschmerzen werden einseitige Tätigkeiten verantwortlich gemacht, zum Beispiel am Arbeitsplatz, und mangelnde Bewegung in der Freizeit. Doch auch Übergewicht und Stress sind hauptverantwortlich für die unerträglichen Rückenbeschwerden.

Auch Körperhaltungsfehler begründen häufig das Auftreten der Schmerzen am Rücken. Sehr oft werden falsche Haltungen beim Sitzen, Tragen und Heben festgestellt. Doch dies sind nur einige Beispiele für die Ursachen der Rückenschmerzen.

Die körperliche Aktivität ist ein Muss, um die schmerzhaften Verspannungen loszuwerden. Daneben können Medikamente helfen, die allerdings nicht zu häufig und in hohen Mengen dosiert werden dürfen. Manchen Menschen helfen auch Wärmebehandlungen.

Doch wie bei jeder anderen Krankheit ist ein Arztbesuch bei Rückenschmerzen unbedingt nötig. Denn der Arzt erkennt besser die Ursachen und kann gezielt Maßnahmen anwenden, die schneller heilende Wirkungen bringen.

Doch auch selbst sollte man aktiv werden und gegen die Schmerzen etwas tun. So sollte man auf die Qualität zum Beispiel bei Bett und Stuhl achten, zudem auch auf die richtige Körperhaltung, gegebenenfalls falsche Verhaltensweisen korrigieren.

Empfehlenswerte Sportarten gegen Rückenschmerzen sind zum Beispiel Laufen, Schwimmen, Radfahren, Nordic-Walking und Rückengymnastik. Auch manche Entspannungstechniken wie Yoga können bei Rückenschmerzen helfen, insbesondere bei Stress und seelischen Anspannungen.

Oktober 12th, 2015 | Leave a Comment

Bewegungsschmerzen natürlich bekämpfen

Jetzt kommt wieder die Zeit mit nasskaltem Wetter, bei vielen machen sich jetzt Bewegungsschmerzen verstärkt bemerkbar. Die Knie sind steif und oft angeschwollen. Die Muskeln tun weh, Hüfte und Handgelenke sind ebenfalls sehr oft betroffen.

In Deutschland leiden über 20 Millionen Menschen an Bewegungsschmerzen. Darunter befinden sich nicht nur Senioren, sondern auch jüngere Menschen.

Wie entstehen denn eigentlich Bewegungsschmerzen? Rheumatische Beschwerden sind oft auf verschleißbedingte Erkrankungen in den Gelenken zurückzuführen, bedingt durch das Alter oder durch Überforderung. Man spricht hier von Arthrosen. Hinter der Arthrose steht in vielen Fällen eine Entzündung. Diese Entzündungen sind im Grunde genommen die Ursache für Arthrose und viele weitere Erkrankungen und Beschwerden. Das trifft auch dann zu, wenn Muskeln und Sehnen betroffen sind.

Wer unter diesen Schmerzen leidet, der hat eine eingeschränkte Lebensqualität, viele früher selbstverständliche Bewegungsabläufe sind nicht mehr schmerzfrei möglich. Schmerzen belasten aber auch die Seele. Daher greifen viele einfach zu Schmerzmitteln, um die Symptome zu lindern. Allerdings: Bei längerer Einnahme solcher Präparate erhöht sich das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen, die bis hin zu Magenschwüren, Magen- und Darmblutungen reichen.

Hinzu kommt, die reine Schmerzbekämpfung macht keinen Sinn. Man muss vor allem so früh wie möglich die Ursache der Schmerzen bekämpfen. Die Entzündung auszuschalten ist möglich – sogar auf natürliche Weise.

Und genau das kann man mit dem Einsatz von Enzymen erreichen. Die Entzündungen und die daraus resultierenden Schmerzen in den Griff bekommen – mit natürlichen Inhaltsstoffen. Warum Enzyme? Ihre Existenz ist in unserem Organismus unentbehrlich. Enzyme halten uns gesund, aktiv und mobil. Sie werden zum Teil vom Körper selbst produziert, werden aber auch über die Nahrung aufgenommen. Dieses Enzym-Potential genügt aber nicht, um Entzündungen und Schmerzen in Gelenken, Muskeln und Sehnen auszuschalten.

Denn dafür wird ein ganzes Heer an Enzymen benötigt. Deshalb gibt es pflanzliche Medikamente mit Enzym-Kombinationen, die bei Schmerzen des Bewegungsapparates erfolgreich eingesetzt werden.

Zur Vorbeugung der Krankheit hilft nur regelmäßig sportlich aktiv zu bleiben, damit erst gar keine Entzündungen entstehen. Jedoch sollte dabei auf die richtige Sportart geachtet werden, um den Körper und die Gelenke nicht zu überfordern, sondern zu schonen.

Oktober 7th, 2015 | Leave a Comment

Sich sportlich betätigen – ganz einfach mit den besten Lauftipps

Mal ganz ehrlich – eigentlich würden wir ja alle gerne etwas sportliche Betätigung haben, wenn es nur nicht so wahnsinnig anstrengend wäre. Aber dass Laufen beispielsweise glücklich macht, ist ein Fakt. Und zudem ist es auch noch wissenschaftlich bewiesen.

Ein regelmäßiges Lauftraining ist nicht nur gut für die Figur, zudem stärkt es auch noch das Herz-Kreislauf-System. Und es gibt auch ein paar Tipps, damit einem der Einstieg in das Laufvergnügen auch problemlos gelingt.

Am besten ist es natürlich, wenn man einen Wellnessurlaub bucht und sich dann von Tag zu Tag mit dem Pensum steigert, und das ganze unter Aufsicht eines erfahrenen Trainers. Viele der exquisiten Wellnesshotels in Bayern bieten solche Laufkurse an, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Wer nicht an einem solchen Kurs teilnehmen kann, sollte auf jeden Fall folgende Punkte beachten.

Zum einen sollte man den richtigen Zeitpunkt wählen, Wer gesund und fit ist, der kann eigentlich sofort mit dem Laufen beginnen. Wer in der letzten Zeit aber keinen Sport getrieben hat, der sollte vor dem ersten Training auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, denn nur so lassen sich eventuelle gesundheitliche Risiken ausschließen.

Wichtig ist auch immer die richtige Ausrüstung. Gerade beim Schuhkauf ist es wichtig, dass man sich viel Zeit nimmt. Man sollte ein Sportfachgeschäft aufsuchen, am besten nachmittags oder auch abends. Füße schwellen über den Tag immer etwas an, daher ist diese Zeit am besten geeignet. Dann sollte man ein paar Schuhe ausprobieren, und zwar auf einem Laufband, das in guten Sportfachgeschäften kostenlos zu nutzen ist. Auf jeden Fall sollte man auch die Empfehlung des Fachverkäufers beachten, denn er kann am besten den richtigen Schuh empfehlen.

Auch die richtige Streckenlänge ist wichtig. Obwohl man für den Anfang keine Kilometeranzahl angeben kann, sollte man sich zunächst kleine Ziele setzen. Eine Runde im Park bietet sich hier beispielsweise an. Dann kann man die Ziele langsam steigern. Gerät man während des Laufens außer Puste, dann sollte man zwischendurch zum Gehen wechseln.

Die richtige Atmung ist auch sehr wichtig, denn schmerzhaftes Seitenstechen kann einem ganz schön das Laufen vermiesen. Daran Schuld ist meistens die falsche Atmung. Langsam weiter laufen und durch die Nase einatmen, durch den Mund wieder aus. Es kann auch helfen,die Bauchmuskeln anzuspannen, so kann das Seitenstechen ebenfalls vergehen.

Auf die richtige Kleidung sollte ebenso geachtet werden wie auf die Schuhe. Laufhosen sollte immer eng anliegen, und das hat auch seinen Grund. Wenn sie eng anliegen, dann reiben sie nicht zwischen den Oberschenkeln. Ebenfalls empfohlen wird aber auch lockere Kleidung, solange wie sie aus einem atmungsaktiven Material besteht. So kann der Schweiß verdunsten. Damen sollten beim Laufen unbedingt einen Sport-BH tragen, sonst wird das Brustgewebe zu stark strapaziert.

Vor dem Sport nichts essen – das ist keine gute Idee. Wenn man mit einem leeren Magen seine Runde startet, dann besteht schnell die Gefahr, dass der Blutzuckerspiegel schnell sinkt und man dann nach kürzester Zeit ausgepowert ist. Besser ist es, eine leichte Mahlzeit einzunehmen, die beispielsweise aus Joghurt, Früchten und Müsli bestehen kann. So wird der Magen nicht belastet, aber man bekommt trotzdem die nötige Energie.

Laufpausen sind immer dann wichtig, wenn man sich krank fühlt oder man sich eine Erkältung eingefangen hat. Wer durch Training eine Erkältung verschleppt der riskiert, dass sich diese auf das Herz schlagen kann. Wenn der Arzt grünes Licht gegeben hat, dann spricht auch nichts gegen eine Lauftätigkeit in der Schwangerschaft. Bei Untersuchungen konnte sogar herausgefunden werden, dass ein leichtes Lauftraining sogar die Regeneration nach der Geburt beschleunigen kann.

Zu guter Letzt ist da immernoch der innere Schweinehund, der überwunden werden muss. Am besten setzt man sich Ziele, wie beispielsweise einen Stadtlauf im Herbst, oder man verabredet sich mit Freunden zum Laufen. Dann sollte man auf jeden Fall die Erfolge dokumentieren.

Immer wieder kommt auch die Frage auf, ob man besser morgens oder abends joggen sollte. Alle Langschläfer werden jetzt nicht begeistert sein, denn das Joggen am frühen Morgen hat eindeutige Vorteile. So kommen auch der Kreislauf und der Stoffwechsel in Schwung. So kann man dann emotional und mental gestärkt in den Tag gehen. Aber auch abends zu Joggen hat Vorteile, man kann vom stressigen Tag abschalten, und nach dem Laufen ist man angenehm erschöpft, so dass man danach richtig gut schlafen kann.

September 30th, 2015 | Leave a Comment

Anfängerfehler vermeiden beim Sport

Viele kennen es von sich selbst, die Hose kneift, und auch das Oberteil sitzt nicht mehr ganz so weit, wie es einmal war, und dann wird es für die meisten Zeit, etwas zu tun. Egal, ob man nun zu einer Diät greift oder sich einfach nur mehr bewegen will, das bleibt jedem selbst überlassen. Sport ist allerdings immer ratsam, wenn die Pfunde reduziert werden sollen. Nur leider beginnt man immer ganz enthusiastisch, und dann endet beispielsweise der Joggingversuch bereits nach ein paar

Minuten mit Seitenstichen und einer vollkommenen Atemlosigkeit. Das ist einer der absolut typischen Anfängerfehler.

Bei vier von fünf Freizeitsportlern ist es so, dass sie sich selbst bei den ersten Trainingseinheiten total überfordern. Damit schadet man sich allerdings mehr, als man Nutzen daraus zieht. Neulinge oder Wiedereinsteiger sollten einige Sachen beachten, wenn sie sich in den aktiven Sport stürzen wollen.

Ein Kaltstart ist gar nicht gut, gerade bei Sportarten mit einem schnellen oder auch hohen Kraftaufwand wie beispielsweise Tennis ist es sehr wichtig, sich aufzuwärmen, um das Risiko einer Verletzung zu minimieren. Dabei sollten viele Muskeln gleichzeitig bewegt werden. Wer Laufen geht, der braucht einfach nur ruhig loszulaufen, das ist ausreichend.

Vermeiden sollte man auf jeden Fall ein viel zu hohes Pensum, denn das überfordert den Körper. Dann drohen Überlastungsschäden und auch eine erhöhte Infektionsanfälligkeit. Beim Pensum ist es nicht entscheidend, wie der Fitness-Stand im letzten Jahr war, sondern wie der Leistungspegel in diesem Moment ist. Daher sollte man lieber schrittweise an das Limit gehen, am besten trainiert man zuerst öfter, danach dann länger, und zum Schluss intensiver.

Sich vor einer Belastung zu dehnen verringert die Leistungskraft des Muskels, dadurch ist er dann weniger kontraktionsfähig und auch reaktionsschnell. Daher ist es besser, wenn man nur vorher einfach fünf Minuten ganz locker geht oder auch läuft.

Der natürliche Bewegungsablauf wird oft durch zu enge Schuhe beeinflusst, und beim Sport dehnt sich der Fuß auch noch aus. Daher wird empfohlen, dass man beim Kauf darauf achtet, dass vor dem großen Zeh gute ein bis zwei Zentimeter Platz sein sollte.

Auch sollte man nicht zu warme Kleidung tragen, denn das erhöht das Erkältungsrisiko. Baumwolle beispielsweise saugt sich sehr schnell mit Schweiß voll und wird dann kalt und schwer. Besser ist es, mehrere dünne Schichten zu tragen, und zwar aus Mikrofaser. Wenn man beim Start etwas fröstelt, ist das nicht schlimm.

Man sollte auch niemals mit einem vollen Magen Sport treiben. Das belastet den Organismus, und kann im schlimmsten Fall auch zu Übelkeit und Durchfall führen. Ungefähr zwei bis drei Stunden vor dem geplanten Sport sollte man nicht zu üppig gegessen haben.

Während des Trainings sollte man auch keine süßen Getränke zu sich nehmen, denn dann ermüdet man schneller. Die beste Empfehlung ist hier Mineralwasser, alle 15 Minuten kleine Mengen von ca. 150 ml zu sich nehmen, das ist optimal.

Nach dem Sport sollte man nicht in die Sauna gehen, so schön wie es sich auch vielleicht anfühlt. Durch Sauna nach dem Sport wird der Organismus zusätzlich belastet, und das Infektionsrisiko wird erhöht. Hartes sportliches Training ist Stress für den Körper und schwächt zudem das Immunsystem. Besser ist es auf jeden Fall, zunächst einmal eine Pause einzulegen.

Wer am späten Abend trainieren geht, der kann damit rechnen, dass Schlafstörungen verstärkt werden könnten. Grundsätzlich sollte zwischen der Belastung und der Nachtruhe mindestens zwei Stunden liegen.

Wer eine Erkältung hat, der sollte auf keinen Fall Sport treiben, denn das kann dazu führen, dass sich Krankheitserreger im Körper ausbreiten und auch Organe wie Nieren, Herz oder die Leber angreifen. Natürlich sollte man sich auch mit Fieber auf jeden Fall schonen.

September 20th, 2015 | Leave a Comment

Die größten Irrtümer im Sportbereich

Es gibt wohl kaum einen Bereich, in dem es so viele Mythen und Vorurteile gibt wie im Sportbereich. Und wenn man sich die Wahrheit dann einmal anschaut, dann ist diese meistens sehr ernüchternd.

Schwimmen schon die Gelenke – sicher, das hört man immer wieder, und es ist ja auch etwas wahres daran.

Dennoch kann man diese pauschale Aussage so auch nicht stehenlassen. Zwar wird durch den Auftrieb des Wassers die Bewegung erleichtert, aber dennoch ist es so, dass durch ein falsches Brustschwimmen auf die Dauer die Halswirbelsäule beschädigt werden kann. Beim Brustschwimmen hängt der Rücken immer etwas durch, das ist der Grund dafür. Die seitlichen Beinbewegungen sind außerdem nicht so günstig bei Kniebeschwerden. Wirklich gut für alle Gelenke ist nur das Rückenschwimmen.

Viele Menschen, die Übergewicht haben oder auch unter gesundheitlichen Problemen leiden, oder auch beides, glauben oft, dass sie keinen Sport treiben dürfen. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall, denn ein leichter Sport bringt schon sehr große Vorteile für diese Menschen. Die Blutzuckerwerte und der Bluthochdruck bessern sich, zudem wird die Atmung tiefer und der Herzmuskel wird kräftiger.

Sport erfordert viel Mühe und auch viel zu viel Zeit – das ist immer eine tolle Ausrede, mehr auch nicht. Schon 30 Minuten Aktivität jeden Tag bringen sehr viel für die Gesundheit. Man kann beispielsweise beim Zähneputzen auf den Füßen wippen, oder vor dem Fernseher zehn Minuten Gymnastik betreiben. Es ist auch schon sehr gut, wenn man des öfteren die Treppe nutzt anstatt des Aufzugs.

Die beste Ausrede ist immer, dass man einfach zu alt ist, um noch mit Sport zu beginnen. Wahr ist, dass man in jedem Alter Vorteile hat durch ein Mehr an Bewegung. Voraussetzung ist natürlich, dass der Arzt auch Bewegung erlaubt. Dabei kommt der Kreislauf in Schwung, und auch das Denkvermögen steigt dabei. Und sogar bei einem 80-Jährigen baut sich so noch neue Muskelkraft auf.

Man muss abnehmen, um fit zu werden – auch das ist immer wieder eine mehr als nette Ausrede, um keinen Sport treiben zu müssen. In einer US-Studie konnte gezeigt werden, dass sich auch stark übergewichtige Frauen bereits innerhalb von wenigen Tagen deutlich fitter fühlten, und das sogar nur, weil sie ihre Einkäufe vielleicht einmal zu Fuß erledigten. Es ist wirklich so, dass der Körper auf jeden zusätzlichen Schritt gleich reagiert.

Viele Menschen, die unter Arthrose leiden denken, dass sie Sport auf jeden Fall vermeiden sollten. Früher war dies auch der Rat, den die Ärzte gaben, aber heute erweist sich dies in den meisten Fällen als grundlegend falsch. Eine Bewegung ganz ohne eine große Belastung ist in der Lage, die Gelenke zu schmieren, und so werden sie besser mit Nährstoffen versorgt. Auch Entzündungsstoffe werden effektiver entsorgt. Am besten eignen sich hier Radfahren oder auch Spazierengehen.

Bei Herzproblemen ist Schonung angesagt – auch das stimmt nicht so ganz. Wenn eine absolute Schonung betrieben wird, dann verliert der Herzmuskel sehr schnell an Kraft und Masse, daher ist es besser, sich in Absprache mit dem Arzt sanft zu belasten.

Bei einer Herzschwäche kann man beispielsweise kurze Wanderungen unternehmen.

Ein Muskelkater ist auch nicht immer ein Indiz dafür, dass man effektiv trainiert hat. Diese Schmerzen zeigen eigentlich nur, dass man sich einfach überlastet hat. Dadurch kommt es dann zu den kleinen Verletzungen an den Muskelfasern. Allerdings ist es so, dass Muskeln ohne Muskelkater viel besser wachsen.

Viele Menschen glauben auch, dass Wärmesalben ein Aufwärmen überflüssig machen – das ist ebenfalls ein Irrtum. Solche Salben wirken nur an der Oberfläche, sie fördern die Durchblutung direkt unter der Haut. Die Muskeln sollten vor dem Training allerdings auch in der Tiefe erwärmt werden. Fünf Minuten Gymnastik reichen hier schon aus.

Ein sehr hartnäckiger Irrtum ist es auch, dass die Fettverbrennung erst nach einer halben Stunde Training beginnt. Tatsache ist, dass der Körper auch im Ruhezustand Fett verbrennt, und je nach Art der Belastung stellt er auch gleich entsprechend viel Energie bereit, die er aus dem Fett holt.

Und es ist auch nicht nur das Ausdauertraining, das Fett verbrennt, auch mit Krafttraining, also auch mit den Hanteln zu Hause, kann man den Fettverbrauch gleich steigern. Lange laufen muss man dafür nicht.

Leitungswasser soll beim Sport am besten sein. Wasser ja, aber dennoch sollte es möglichst viele Mineralien liefern, die man ja beim Sport ausgeschwitzt hat. Sehr wichtig sind hier Magnesium und Natrium. Daher ist es besser, wenn man Mineralwässer nutzt, die auch viel dieser Stoffe enthalten. Ideal ist ein Mix aus zwei Dritteln Wasser und einem Drittel Apfelsaft. Eine solche Schorle bringt auch gleich noch die passenden Vitamine dazu.

Auch die Annahme, dass man gegen Rückenschmerzen angehen kann, indem man die Rückenmuskeln stärkt ist nicht ganz richtig. Diese Rückenbeschwerden entstehen meistens durch Verspannungen und zwar auch darum, weil neben den Rückenmuskeln auch die Bauchmuskeln zu schwach sind. Diese helfen auch mit, die Wirbelsäule zu stützen. Ist der Bauch gut trainiert, dann entlastet er die Rückenmuskeln, und er kann dann auch Verspannungen bis hinauf in den Nacken vorbeugen.

Starkes Schwitzen soll auf eine schwache Kondition hinweisen. Es ist so, dass jeder Mensch von Natur aus ganz unterschiedlich stark und schnell schwitzt. Der Körper lernt einfach, dass er sich bei Anstrengung schneller über den Schweiß abkühlt. So kann es durchaus sein, dass Schwitzen auch auf einen verbesserten Trainingszustand hinweisen kann.

Joggen ist die perfekte Sportart für alle Anfänger – besser ist es allemal, wenn der Anfänger bereits Walken oder auch Nordic Walking betrieben hat. Das ist deshalb so, weil die Stöße beim Auftreten zu intensiv sind, gerade beim Joggen auf Asphalt. Daher ist es wichtig, dass die Gelenke und die Wirbelsäule bereits an eine etwas intensivere Belastungen gewöhnt sind.

Bei Seitenstichen hören die meisten gleich sofort mit der Bewegung auf. Allerdings bringt dieses abrupte Stoppen die Atmung gleich noch etwas mehr durcheinander. So werden Lunge und Zwerchfell noch einmal mehr belastet. Die Ärzte raten in einem solchen Fall, dass man einfach nur langsamer werden sollte beim Laufen. Das ist etwas, das man beim Ausdauersport immer zum Ende hin machen sollte, egal ob mit oder ohne Seitenstiche. Das ist eine Art „herunterkühlen“, und das ist immer besser für den gesamten Herzrhythmus.

Viele denken auch, dass Nordic Walking überhaupt nicht effektiv sein kann. Das ist aber falsch, denn wenn man die richtige Technik anwendet, dann werden rund 80 Prozent der Muskulatur effektiv aber dennoch schonend trainiert.

Das kann im Idealfall sogar mehr Kalorien verbrennen als Joggen.

Natürlich kann man auch zu viel trainieren, auch wenn einige das nicht gerne hören werden. Körperliche Anstrengung schwächt die Abwehr, und der Körper braucht Erholungsphasen, um sich wirklich absolut optimal zu entwickeln. Also ist es so, dass viel auch einmal zu viel sein kann.

Gezielt Fettpolster loswerden, das wäre schön, ist aber so nicht wirklich möglich. Der Körper entscheidet immer selbst, auf welche Depots er zugreift beim Sport. Meistens sind die inneren Depots hier die erste Wahl. Das wäre beispielsweise der Bauch, und nicht die Oberschenkel.

Zu guter Letzt heißt es ja noch immer, dass Aerobic die Cellulite verschwinden lässt. Auch hier ist es wieder so, dass es bei der Cellulite um Fettdepots geht, die nahe an der Oberfläche liegen. Da kann das Training noch so schweißtreibend sein, der Körper greift diese Depots einfach ungern an. Wenn man die Dellen mit Sport bekämpfen will, dann braucht man viel Geduld und auch regelmäßigen Ausdauersport.

September 13th, 2015 | Leave a Comment

Effektive Methoden des Anti-Stress-Trainings

Stress ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Er erhöht die Konzentration und die Reaktionsfähigkeit. Stress ist also ein natürlicher Prozess, der dem Menschen früher das Überleben sicherte und heute dafür sorgt, dass alle Anforderungen erfüllt werden. Er ist grundsätzlich nicht ungesund.

Gefährlich wird es, wenn sich stressige Situationen aneinander reihen, denn bei Stress wird Adrenalin frei gesetzt, und das muss abgebaut werden. Folgen stressige Situationen jedoch aufeinander, so ist das nicht möglich, was erheblich schadet. „Ich muss erst runterkommen“, den Satz kennen viele, und die meisten haben ihn schon selbst benutzt. Der Ausdruck des „Runterkommens“ ist sehr nah an den physiologischen Prozessen, denn der Organismus befindet sich auf dem Gipfel der Leistungsfähigkeit, auf dem er es jedoch nicht lange aushalten kann.

Nur mit Anti-Stress-Training geht es weiter, und nur so können anhaltend stressige Situationen überhaupt bewältigt werden, ohne krank zu werden. Methoden gibt es viele und jeder muss für sich selbst herausfinden, welche die bestmögliche ist. Es spricht jedoch nichts dagegen, die Methoden miteinander zu verbinden.

Autogenes Training ist ein bewährter Weg. Wellnesstrainer sind meist versiert in dieser Methode und können sie innerhalb kurzer Zeit vermitteln. Sie ist auch für Kinder geeignet und kann helfen, schnell und dauerhaft zu entspannen. Mit den Grundübungen lernen die Teilnehmer zur Ruhe zu kommen, wenn ihre Arme und Beine schwerer werden. Erst dann folgen auch die Wärme- und die Atemübungen.

Die entspannende Atmung sollten alle erlernen, weshalb sie bei jeder Form des Anti-Stress-Trainings dazu gehört. Die falsche Atmung verstärkt Stress, die richtige kann ihn innerhalb kurzer Zeit deutlich reduzieren.

Meditation hilft ebenfalls gegen Stress. Es dauert eine Zeit, bis es funktioniert. Zu Beginn kann es helfen, sich auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren, damit die Gedanken zur Ruhe kommen. Die meisten Menschen brauchen Unterstützung bei der Meditation. Geführte Meditationen helfen bei der Entspannung, bis der Teilnehmer die innere Ruhe spürt. Eine solche Art der Meditation kann man aber auch an einem einzigen Wellness Wochenende in Deutschland erlernen.

Anti-Stress-Training ist aber auch Sport. Das gilt besonders für Ausdauersportarten. Viele Menschen finden ihr Glück aber auch beim Segeln, Reiten oder Skifahren. Stress wird bekämpft, wenn körperliche Leistung verlangt wird, der Sportler sich aber ganz auf sich konzentriert und sich nicht gleichzeitig mit anderen Gedanken belastet.

Es liegt jeweils in der Natur des Einzelnen, welche Methode besser geeignet ist. Manche Menschen brauchen Ruhe und profitieren nicht davon, wenn sie sich gleichzeitig bewegen. Andere brauchen aktive und schnelle Bewegung, um zur Ruhe zu kommen. Und manche benötigen die Kombination von ruhiger Konzentration und Bewegung.

Ein Beispiel für ein solches Anti-Stress-Training ist Qigong. Die Methode kommt aus China und steht für Lebensenergie. Qigong ist nicht leicht und nicht schnell zu erlernen, ist aber eine sehr erfolgreiche Methode, die ein Leben lang gegen Stress und für mehr Balance im Leben steht. Mit dem Qi sollen die Energien fließen. Qigong dient daher nicht nur dem Training gegen Stress, sondern hilft, gesund zu bleiben. Sobald das Qi nicht fließt, geht auch die Kraft verloren. Qigong wird deshalb auch Führungskräften empfohlen, die stark und unerschütterlich sein müssen. Durch die Verbindung der richtigen Atmung und Bewegung wird außerdem die Muskulatur gestärkt.

August 20th, 2015 | Leave a Comment

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