Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Andalusien entdecken auf der Straße der Kalifen

Eines der faszinierendsten Reiseziele in ganz Europa ist Andalusien. Schneeweiße Dörfer und schier endlose Olivenwälder machen diese Provinz im südlichen Spanien zu etwas ganz besonderem, natürlich auch nicht zu vergessen das vielfältige kulturelle Erbe aus der Zeit des Kalifats, genauer gesagt aus dem 8. bis 11. Jahrhundert. Wer Andalusien entdecken möchte, der macht das am besten mit dem Auto. Dafür bietet sich die „Straße der Kalifen“ an, sie führt von Córdoba in Richtung der Küste. Hierfür kann man sogar bereits gegliederte Rundreisen buchen, die man mit einem Mietwagen absolvieren kann.

Wie bereits erwähnt beginnt man die Reise in Córdoba. Zur Zeit, als die islamische Herrschaft vorherrschte, war Córdoba eine der größten Metropolen der Welt. Diese tausendjährige Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Laufe der Geschichte haben sich dort mehrere Kulturen niedergelassen, Juden, Römer und die Mauren gehören dazu. Ihr Vermächtnis ist heute noch dort zu finden. Verwinkelte Gassen in der Altstadt, eine Synagoge, eine Universität und die Henkersgasse sind hier zu finden. In Córdoba wird sehr gerne gefeiert. Ein Beispiel ist hier das „Festival de los Patios Cordobeses“, übersetzt heißt das das Festival der Hinterhöfe, und es findet im Mai statt. Dabei wandelt sich die Stadt in ein Blumenmeer, hunderte Geranien kann man hier finden. Das beste Restaurant der Stadt ist das „Bandoleros“, es lädt alle Besucher mit seinen schmackhaften Speisen zu einem Besuch ein. Eine Spezialität ist hier die Gazpacho Andaluz, die man sich im schattigen Innenhof besonders gut schmecken lassen kann.

Von hier aus ist es auch nicht mehr weit zur Mezquita, dies ist eine Moscheekathedrale, die weltweit einzigartig ist. In der Gebetshalle gibt es sage und schreibe 900 Säulen. Erbaut wurde das islamische Gotteshaus im 8. Jahrhundert, im Jahre 1236 wurde es zur Kirche geweiht. Danach erfolgte ein allmählicher Umbau. Heute kann diese Moscheekathedrale eine Grundfläche von 23.000 Quadratmeter aufweisen.

Wenn man sich auf der „Straßen der Kalifen“ weiterbegibt, dann sollten zumindest die Filmfans einen Stop-over in Palma del Rio machen, denn im hiesigen Pontocarrero-Palast wurde der Film „Königreich der Himmel“ gedreht.

Baena ist das passende Mekka für Gourmets. Hier gibt es die berühmteste Bio-Ölmühle des ganzen Landes. Der Besitzer Francisco Nunez de Prado zeigt hier gerne, was man mit einem guten Olivenöl alles anfangen kann.

Dezember 21st, 2015 | Leave a Comment

Die Costa Azahar – Urlaub an Spaniens Orangenküste

Wer die iberische Halbinsel einmal abseits der normalen Touristenpfade erleben möchte, der sollte die Costa del Azahar besuchen. Hier erstreckt sich bis zum Horizont landeinwärts das spektakulärste Merkmal von Spaniens Mandarinenküste – ein Meer aus orangen und grünen Farbtönen. Dieser Küstenabschnitt ist 112 Kilometer lang und befindet sich zwischen der Costa Brava und der Costa Blanca. Und das Schönste ist, dass diese Küste immernoch einen Geheimtipp darstellt. Dies ist der Bereich, wo Spanien wirklich noch spanisch ist. Deutsch hört man hier kaum irgendwo. Wer gerne einmal richtig einsam baden möchte, fernab von überfüllten Stränden, der kann zu den Buchten südlich von Peniscola fahren. Direkt beim alten Leuchtturm an der Steilküste kann man dann den tollen Weitblick genießen. Danach begibt man sich über holprige Schotterpisten hinunter zum Strand und kann ganz ungestört Sonne tanken.

Peniscola hat den Beinamen „Perle der Costa Azahar“ bekommen. In dieser Stadt hat sich seit dem Mittelalter fast gar nichts verändert. Die Altstadt, die sehr verwinkelt ist, lässt sich nur zu Fuß erkunden. Am Ende der Landzunge thront wie ein Adlerhorst die Burg, die man nur durch enge Kopfsteinpflaster-Gassen erreichen kann. Im Jahre 1411 diente diese Burg dem Papst Benedikt XIII als Sitz, in die er sich nach der Kirchenspaltung zurückgezogen hatte. So rebellierte er gegen das korrupte Rom. Er wurde vom Volk nur Papa Luna genannt, denn mit bürgerlichem Namen hieß er Pedro Martinez de Luna.

Auch für Feinschmecker gibt es hier viel zu entdecken. In Vinaros beispielsweise gibt es nicht nur die größte Stierkampfarena Spaniens, sondern gelebte Tradition, die in der Hafenstadt den Alltag bestimmt. Fischfang und Handwerk ist hier sehr oft zu finden. Im Hafen werden Langusten, Seezunge und Goldbrasse oder auch Tintenfisch immer frisch versteigert. Auch von der Portionsgröße her sind Vinaros, Peniscola und Alcossebre absolute Paradiese für Feinschmecker, denn hier gibt es noch recht große Portionen für kleines Geld.

Wer gerne einen Ausflug ins Gebirge unternehmen möchte, der kann das hier auch tun, denn nur etwa zehn Kilometer hinter der Küste und auch den Orangen-Plantagen beginnt bereits das Gebirge. Von Ort zu Ort kommt man am besten über schmale Pässe. Salbei- und Thymianduft liegen in der Luft. Ein herrliches Wanderrevier liegt am Stauwerk Ulldecona in 900 Meter Höhe. Fährt man von hier aus zurück, dann sollte man am besten die Route über Morella wählen, denn da gibt es noch schöne gotische Bauten zu sehen. Alte Adelshäuser säumen bei San Mateu mit ihren mächtigen Säulengängen die Straßen. Auch Kinder kommen hier nicht zu kurz. Die Entfernungen zwischen den Orten sind recht kurz, sie liegen circa jeweils fünf Kilometer auseinander. Und die flach abfallenden Strände die mit die sichersten am ganzen Mittelmeer.

Dezember 14th, 2015 | Leave a Comment

Die neuen Salzsorten vom Hawaii-Salz bis zum Himalaya-Salz

Wenn man früher vor den Regalen im Supermarkt stand und nach Salz suchte, der fand das herkömmliche Haushaltssalz, vielleicht noch von zwei unterschiedlichen Firmen, und vielleicht gab es im Regal auch noch Meersalz zu finden. Heute sieht das ganz anders aus, da sollte man seinen Mann nicht mehr zum Einkaufen schicken und nur einfach Salz aufschreiben, denn man kann damit rechnen, dass er zurückkommt und fragt, welches Salz es denn nun überhaupt sein sollte.

Neben den normalen Salzsorten mit oder auch ohne Jod gibt es heute sehr viele unterschiedliche Gourmet-Salze im Angebot, die aus der ganzen Welt kommen. Sie unterscheiden sich alle in verschiedenen Punkten, und auch die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Salz ist einfach nicht mehr gleich Salz. Dies kann man gleich merken, wenn man einmal eines dieser ganzen Gourmet-Salze probiert, so wie beispielsweise das berühmte „Fleur de Sel“.

Diese jetzt so trendigen Sorten sind im allgemeinen würziger im Geschmack als die ganzen klassischen Koch- und auch Speisesalze.

Als „Königin der Salze“ wird heute das Fleur de Sel bezeichnet, vor allem dann, wenn es aus Spanien oder auch Frankreich stammt. Dies ist ein sehr kostbares Meersalz, das sich nur an der Wasseroberfläche absetzt als hauchdünne Schicht, wenn die Tage heiß und auch windstill sind. Es besitzt auch eine sehr hohe Restfeuchte. Im Vergleich zum herkömmlichen Salz schmeckt es weicher, irgendwie frischer und auch weniger salzig. Ideal geeignet ist es daher zum Abschmecken von allen Speisen.

Für das schwarze Lava-Salz aus Hawaii ist der feine Geschmack charakteristisch. Dieses Salz harmonisiert sehr gut mit Gemüse. Auch zur Dekoration ist dieses Lava-Salz sehr gut geeignet, und zwar kann man tolle Effekte erzielen, wenn man kalte Platten damit dekoriert.

Perfekt zu allem Gegrillten passt Rauch-Salz. Dieses ist Salz, das beispielsweise mit Buchenholz oder auch Hickory-Holz geräuchert wurde. Dieses besitzt einen schinkenähnlichen Geschmack.

Aus Korea stammt das Bambus-Salz. Dieses entsteht aus in Bambusrohren getrocknetem Meersalz. Dieses Bambus-Salz schmeckt schon sehr salzig, und es eignet sich bestens für alle asiatischen Gerichte. Dieser Würze wird außerdem auch nachgesagt, dass sie auch sehr gesund ist, denn es soll die Säure-Basen-Balance wiederherstellen in einem übersäuerten Körper. Auch in der Kosmetik hat es ein Einsatzgebiet gefunden, und zwar als Dusch-Salz.

Dann gibt es noch das Himalaya-Salz. Dies ist ein Stein-Salz, das aus Pakistan stammt. Es hat einen sehr milden Geschmack, und manch einer hält dieses Salz für einen echten Jungbrunnen. Der Genuss dieses Salzes soll unter anderem bei Rheuma und Gicht helfen, und in einem Solebad eingesetzt soll es auch für die Entschlackung gut sein. Allerdings konnte dies bisher noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Dezember 5th, 2015 | Leave a Comment

Lanzarote – eine Insel für Genießer

Das heiße Temperament der Kanareninsel Lanzarote bekommt man nirgendwo besser zu spüren als im Nationalpark Timanfaya im Westen der Insel. Diese 5000 Hektar umfassende Fläche mit mehr als 100 Vulkanen und 300 Kratern entstand vor mehr als 200 Jahren nach andauernden Vulkanausbrüchen und ähnelt bis heute einer Mondlandschaft. Knapp unter der Oberfläche herrschen immer noch gewaltige Temperaturen (140 Grad Celsius) – was Mitarbeiter des Nationalparks eindrucksvoll demonstrieren: In Erdlöcher geworfenes Reisig entflammt nach wenigen Sekunden, auch Fleisch lässt sich in der vulkanischen Hitze garen. Die einzigartige Landschaft der „Montanas del Fuego“ (Feuerberge) können Sie auf geführten Bus- oder Dromedartouren bewundern.

Von der Kargheit der Insel darf man sich nicht täuschen lassen. Zwar herrscht auf Lanzarote das ganze Jahr über ein trockenes und mildes Klima, sobald es aber im Winter regnet, breitet sich vor allem im Norden ein üppiger Blütenteppich aus. Auch Weinreben gedeihen gut in der Vulkanerde, wie man in La Geria bei Uga sehen kann. Probieren Sie in einer Bodega ein Glas Malvasier oder Moscatel. Besonders interessant ist die Art des Anbaus. Reihe für Reihe, in trichterförmigen, ummauerten Ausbuchtungen, bildet das leuchtende Grün der Reben einen beeindruckenden Kontrast zur schwarzen Erde.

Ob zu Ehren des Weins oder eines Heiligen – die Canarios, wie die Inselbewohner genannt werden, feiern fröhlich mit Tanz und Musik auf den Straßen. Nicht selten dauern die ausgelassenen Feste bis tief in die Nacht.

Die Schönheit dieser bizarren Landschaft wusste auch ein berühmter Inselbewohner zu schätzen und zu bewahren. Der Künstler und Architekt César Manrique verband traditionelle Bauweise mit Natur und schuf beeindruckende Oasen wie die Jameos des Agua, ein Kulturzentrum, eingebettet in eine Höhlenlandschaft, oder den Kakteengarten Jardin de Cactus. Der Jardin de Cactus wurde in Anlehnung an japanische Zengärten angelegt. Die mehr als 14000 verschiedenen Kakteenarten wurden im Abstand gepflanzt, damit die Schönheit der einzelnen Exemplare besser zur Geltung kommt. Auch das Wohnhaus von César Manrique ist sehenswert.

Das ursprüngliche Lanzarote finden Sie in dem Fischerort El Golfo, dem denkmalgeschützten Teguise oder dem Künstlerdorf Yaiza. Und ein echtes Badeparadies findet man in Playa Blanca. Der palmengesäumte Sandstrand liegt im Süden der Insel.

Dezember 1st, 2015 | Leave a Comment

Eine Insel voller Traumstrände – Fuerteventura

Die Insel Fuerteventura hat wirklich sehr viele Fans, die jedes Jahr wiederkehren, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Und für diese Fans ist diese Insel noch weitaus mehr als ein Reiseziel, für sie ist Fuerteventura ein Lebensgefühl.

Hier finden die Urlauber über 50 Kilometer Strand vor, und das sind wahre Traumstrände, und an fast jedem Tag im Jahr lacht hier die Sonne.

Hektik ist auf dieser Insel ein absolutes Fremdwort. Nach knapp vier Stunden Flug ist man auf den Kanaren angekommen, und dann will man eigentlich nur noch eines, und zwar den ewigen Sommer genießen.

Wenn man sich bei Corralejo befindet, dann kommt man sich fast so vor, als wäre man hier in der Wüste. Hier dient ein 20 Quadratkilometer großes Dünengebiet als toller Bilderbuchstrand. Wenn man hier Spuren im Sand sieht, sind es in den meisten Fällen die eigenen. Hier kann man sich auch ruhig nahtlos bräunen, wenn man mag. Durch die recht gewaltigen Dünen kann man davon ausgehen, dass hierbei nicht jeder zusehen wird.

Fisch vom Grill bekommt man im äußeren Süden der Insel, und zwar bei Jandia Playa. Hier befindet sich das Fischerdorf Morro Jable. Tagsüber werden hier die Fische gefangen, und alles was am Tag gefangen wurde landet abends auch gleich auf dem Grill und dann dem Teller. Zu diesem herrlichen Gericht gibt es dann noch den Blick auf die Sonne, die gerade im Meer versinkt. Am nächsten Tag kann man sich hier auch gleich wieder auf die Strände freuen. Im Süden der Insel sind es die Playas de Sotavento, diese sind über 20 Kilometer lang und auch sehr feinsandig. Das Wasser des Atlantiks leuchtet hier meistens in einem wunderbaren Türkis.

Die gesamte Insel ist auch bestens dazu geeignet, um sie mit einem Mietwagen zu entdecken. Es gibt hier sehr wenig Verkehr, und die Entfernungen sind hier auch eher als gering zu bezeichnen. Wer hier jetzt großartige Sehenswürdigkeiten erwartet, der liegt leider falsch, denn die hat Fuerteventura nicht zu bieten. Aber dafür gibt es hier recht viele Ausflugsziele, die eine sehr ursprünglichen Charme zu bieten haben. Besucht haben sollte man dabei auf jeden Fall den Ort Antigua, der sich mitten im Herzen des Eilands befindet. Auch die recht gebirgige Natur im Westen, die teilweise auch recht bizarr wirkt, sollte man erlebt haben.

Auch Betancuria mit seine 600 Seelen wird sehr gerne besucht, und man kann eigentlich kaum glauben, dass dieser Ort einmal die Hauptstadt war.

Auch zum Bummeln gibt es auf Fuerteventura natürlich sehr schöne Orte. Tuineje, La Oliva und auch Pajara gehören auf jeden Fall dazu. Eher unspektakulär ist dagegen die heutige Inselhauptstadt Puerto del Rosario. Auch wenn eine solche Rundreise sehr interessant ist haben sehr viele Fans der Insel immense Schwierigkeiten, sich überhaupt von ihren Traumstränden zu trennen. Dabei ist es egal ob sich der Traumstrand nun bei Corralejo oder auch an der Costa Calma in Jandia befindet, diese Plätze, an denen man das sogenannte „Fuerte-Feeling“ richtig genießen kann, verlassen die wenigsten Fans sehr gerne.

Oktober 26th, 2015 | Leave a Comment

Barcelona – die heimliche Hauptstadt Spaniens

Direkt am Mittelmeer gelegen befindet sich die Stadt Barcelona. Die französische Grenze ist hier nicht sehr weit entfernt. Barcelona strotzt nur so vor lauter Charme, das pralle Leben und spannende Gegensätze kann man hier erleben. Wer ein unvergessliches Erlebnis machen möchte, der besucht Barcelona, denn der einzigartige Mix von Vergangenheit und Moderne machen diese Stadt so beliebt. Barcelona ist die Hauptstadt von Katalanien. Für viele gilt sie aber als heimliche Hauptstadt Spaniens, und zwar in kultureller Hinsicht und auch in Hinsicht auf die Wirtschaft.

In Barcelona finden sich historische Prachtbauten, Strandleben, Palmenhaine, Museen mit vielen Kulturschätzen, aber auch sehr moderne Einkaufszentren und Modegeschäfte mit einer sehr exklusiven und ausgefallenen Auswahl an Produkten. Natürlich ist auch für den Gaumen gesorgt, denn die köstliche Küche wird in vielen Restaurants angeboten. Auch das Nachtleben lässt hier nichts zu wünschen übrig. Die Flaniermeile in Barcelona ist die Las Ramblas. Sie ist etwa zwei Kilometer lang und steht für ein Shopping-Vergnügen der besonderen Art bereit.

Die Mischung ist hier sehr breit gefächert, es gibt Cafés, Straßenkünstler, Blumengeschäfte aber auch sehr ausgefallene, junge Modegeschäfte. Für alle, die es lieber etwas ruhiger lieben, gibt es die schmalen Gassen des Barrio Gotico. In Barcelona gibt es auch ein Picasso-Museum. Hier kann man vor allem die Werke des Künstlers besichtigen, die er in seinen Jugendjahren kreiert hat.

Barcelona hat ein ganz besonderes Wahrzeichen, das weithin bekannt ist, dies ist die Kirche Sagrada Familia, eines der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der ganzen Stadt. Sie ist ein Lebenswerk, und zwar das des katalanischen Architekten Antonio Gaudi. Im Jahre 1882 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen, und sie ist immernoch nicht fertiggestellt. Mit der Fertigstellung rechnet man im Jahre 2026. Die Werke Gaudis befinden sich auf der Liste der Weltkulturerbes des UNESCO, und auch diese Kirche gehört dazu. Barcelona ist auch die Heimat eines der wichtigsten Opernhäuser auf der ganzen Welt, das Gran Teatre de Liceu. Es wurde durch einen Brand fast zerstört, aber wieder aufwändig restauriert. Seit dem Jahre 2002 steht es wieder in vollem Glanz zur Verfügung.

Jeder Gourmet weiß, dass die katalanische Küche eine der besten des ganzen Landes Spanien ist. Barcelona hat den großen Vorteil, dass es durch den schönen großen Hafen auch wirklich immer mit frischem Fisch und Meeresfrüchten versorgt werden kann. Typisch für die spanische Küche sind auch hier das Olivenöl und Knoblauch, ohne die es nicht geht. Wer es lieber süß mag, der probiert die Crema Catalana, dies ist eine Eiermilch-Creme mit Karamell, und zudem außerordentlich köstlich. Sogar einen Strandurlaub Spanien kann man in Barcelona erleben, denn die Stadt hat eigens dafür einen künstlichen Sandstrand angelegt.

In Barcelona gibt es wahrlich viel zu entdecken, langweilig wird es in dieser Stadt voll mit buntem Treiben nie.

Oktober 20th, 2015 | Leave a Comment

Prunkvolle Paläste und traumhafte Strände – Andalusien

Andalusien gehört zu den insgesamt 17 autonomen Regionen Spaniens und ist die südlichste auf dem Festland. Andalusien grenzt nicht nur an Extremadura und an Kastillien-La Mancha, sondern auch im Süden an den Atlantik und das Mittelmeer.

Die Region ist durch wichtige und atemberaubend schöne Naturräume der Sierra Nevada, die Betische Kordillere und das Becken des Guadalquivir gekennzeichnet. Zu den touristischen Highlights gehört unter anderem der Campo de Gibraltar mit dem weltbekannten Felsen von Gibraltar auf dem südlichsten Teil des Festlandes.

Andalusien ist, gemessen an der Fläche, nahezu so groß wie Portugal, und wer in seinem Urlaub nach Tarifa, die südlichste Stadt kommt, kann einen Tagesausflug in das nur rund 14 Kilometer entfernte Afrika über die Straße von Gibraltar unternehmen. Das in acht Provinzen unterteilte und rund acht Millionen Einwohner zählende Andalusien überzeugt Spanienurlauber durch seine landschaftlichen Reize im Inneren des Landes wie auch die Küstenregion mit ihren langgestreckten Sandstränden und den malerischen Buchten.

Der Tourismus hat hier einen besonders hohen Stellenwert und wer nach Andalusien kommt, findet an der Costa del Sol ebenso grenzenlosen Badespaß im kristallklaren Wasser des Mittelmeeres, wie als Windsurfer ideale Bedingungen an der Costa de la Luz am Atlantischen Ozean. Andalusien-Fans schätzen nicht nur die landschaftlichen Reize und die touristischen Angebote in den Badeorten, sondern auch die Vielfalt der andalusischen Kulturgeschichte. Verbunden damit ist auch eine individuelle Entwicklung im Bereich Architektur. Bis heute finden Touristen zahlreiche Zeitzeugen wie die Bauwerke in Cordoba, die sich durch einen maurischen Baustil auszeichnen. Nicht zu vergessen sind die Weißen Dörfer bei Ronda und die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten in der rund 1,9 Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Sevilla.

Die architektonischen Zeitzeugen Sevillas im Herzen der Altstadt sind beliebte Publikumsmagneten, wobei auch das moderne Sevilla seine Reize hat und zu attraktiven Shopping-Touren einlädt. Sevilla überzeugt als viertgrößte Stadt Spaniens durch buntes Treiben und seinen eigenwilligen Charme. Kaum eine andere Region in Spanien hält für Reisende eine derart breit gefächerte Vielfalt an Angeboten und Sehenswürdigkeiten bereit wie Andalusien. Für alle Ansprüche finden sich hier Orte, um entweder einsam die Naturschönheit malerischer Buchten zu genießen, oder an den langen feinsandigen Stränden einer Wassersportart nachzugehen. Ganz gleich, ob als Familie mit Kindern oder als Paar – Abwechslung findet sich an den Küsten der turbulenten Costa del Sol oder komfortabler Luxus in Ferienorten wie Marbella, die zu den Anziehungspunkten von Reichen und Schönen gehören.

Spanien bedeutet in Andalusien nicht nur Stierkampf und Flamenco, wenngleich diese beiden Besonderheiten hier ihre Wiege haben. Vielmehr lassen sich hier Kombinationen aus einer langen und geschichtsträchtigen Vergangenheit mit Erholung und einem abwechslungsreichen Urlaub verbinden.

Zu den gern besuchten Touristenzielen gehört auch die Provinz Malaga. Der Flughafen ermöglicht eine ideale Verbindung zwischen anderen europäischen Ländern und dieser spanischen Region, die so viele unterschiedliche Impulse zu bieten hat. Das Hotel- und Gaststättengewerbe hat sich auf die Anforderungen der Touristen eingestellt. Neben einfachen Unterkünften stehen überall in der Provinz auch komfortable Hotelanlagen zur Verfügung, die durch einen umfassenden Service, eine stilvolle Einrichtung wie auch eine ausgezeichnete Küche verfügen.

Oktober 12th, 2015 | Leave a Comment

Durch Galicien reisen und sich bezaubern lassen von der Schönheit

Galicien ist eine mehr als wunderschöne Region im Nord-Westen von Spanien, die bekannt ist für ihre vielseitige Naturlandschaft und atemberaubende Kultur. So sollte man bei einer Reise durch Spaniens schönste Orte Galicien nicht auslassen und sich diese Region genauer anschauen.

Die Naturlandschaft zeichnet sich durch ihre dichten Wälder, kilometerlangen Flusslandschaften sowie Strände und riesigen Gebirgsketten aus. Prägend für diese Region sind die sehr hohen Gebirgsketten, die Galicien von den restlichen Regionen Spaniens abschotten. Ebenfalls prägend für diese Region sind die teilweise unberührten Wälder, die sich durch ganze Städte ziehen. Diese beherbergen nicht nur viele Pflanzen- sondern auch Tierarten, und stehen somit für die Heimat einer großen Artenvielfalt.

Dabei hört man bei einem Spaziergang durch die Wälder nur das Rauschen der Baumkronen und das Singen der heimischen Vögel. Ein fruchtbarer Ort, der einen mit den atemberaubenden Klängen der Natur umwiegt. Auch die Farbenpracht dieser Bäume sowie Tiere zeugt von einer enormen Vielseitigkeit.

Durchquert man die Wälder, so stößt man früher oder später auf einen so genannten „Rías“. So werden dort die Flussmündungen genannt, die tief in Landesinnere reichen und sich auch durch Wälder ziehen. Dies stellt die Harmonie der Natur Galiciens dar und ist einfach nur schön zu beobachten. Folgt man dem Strömen dieser Flussmündungen, so gelangt man an die kilometerlangen Küsten und Strände. Hier hat man lange Sandstrände, die einem einen endlos weiten Blick auf den atlantischen Ozean gestatten.

Spätestens wenn man sieht wie die Sonne langsam hinter die Gebirgsketten samt den Wälder untergeht und dabei ein Feuerwerk von Farben wirft, merkt man wie atemberaubend schön die Naturlandschaft Galiciens ist.

Nachdem man sich mit der Landschaft befasst hat, sollte man sich der jahrtausendealten Kultur zuwenden. Diese zeichnet sich durch die historische Architektur, die traditionelle Kunst und die Küche Galiciens aus. So gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten, die die historische Architektur repräsentieren. So sollte man sich die Kathedrale von Ourense, die Cabo Fisterra und andere typische Bauwerke anschauen.

Zudem wird man überall ähnlich gebaute Häuschen vorfinden, die den Namen „Hórreos“ tragen. Dies sind einfache, jedoch interessante Speicher für Feldfrüchte wie Mais und Korn. Solche detailreichen Bauwerke, die typisch sind, prägen die Architektur Galiciens und repräsentieren einen großen Teil der Geschichte und Gesellschaft.

Zu der traditionellen Kunst gehört eindeutig die Musik Galiciens. Diese ist gezeichnet durch Instrumente wie den Dudelsack und die Harfe und erinnert damit an keltische Musik wie die in Irland. Diese Musik findet noch viel Begeisterung in Galicien. Besonders auf Festivitäten wird diese traditionelle Musik gespielt. Gelegenheiten, um diese Musik zu hören, gibt es genug, und zwar durch die rund 4000 Festivitäten im Jahr.

Anschließend sollte man noch die traditionelle Küche Galiciens erwähnen, die authentischer und frischer nicht sein könnte. Zu den Spezialitäten gehören Krusten- und Schalenweichtiere, die die Küche Galiciens mit den Teigbeilagen und pikant Gewürzten Füllungen auszeichnen. Zu den traditionellen Gerichten gibt es schließlich auch einen Wein aus der Heimat. Abschließend ist zu sagen, dass Galicien eine faszinierende Region ist, die zu den schönsten und interessantesten Regionen Spaniens gehört. Galicien ist eine traumhaft schöne Region.

Oktober 8th, 2015 | Leave a Comment

Übernachten in den Paradores – Spaniens romantische Mitte erkunden

Ein Parador – das ist ein Hotel, das sich in historischen Gebäuden in Spanien befindet. Die wohl schönsten dieser Paradores stehen in Kastilien. Das beste daran ist, dass es kein Vermögen kostet, dort zu übernachten. Wer sich für diese Paradores interessiert, der sollte durch die Mitte Spaniens einfach eine kleine Rundreise machen, und verschiedene davon ausprobieren.

Beispielsweise Cuenca könnte eine Station einer solchen Rundreise sein. Aus jedem einzelnen Stein kann man hier die Geschichte förmlich heraushören. Besonders spektakulär sind hier aber die Häuser, die hängen wie Akrobaten, und zwar über einer Schlucht. Sie scheinen hier richtig zu balancieren.

Auch Alcalá kommt in Frage, dort kann man eine der ältesten Universitäten von ganz Europa besuchen. Wenn man durch das historische Stadttor tritt, dann staunt man meistens nicht schlecht, denn auf den Stadttürmen gibt es überall Störche. Diese trifft man aufgrund der Wärme, die das ganze Jahr über herrscht, auch immer an. In der ehemaligen Schule des Santo-Tomás-Dominikanerordens aus dem siebzehnten Jahrhundert, das stilvoll renoviert wurde, befindet sich heute ein wunderbares Hotel, das eine echte Ruheoase darstellt in der sonst so quirligen Stadt.

Über Segovia erhebt sich die Burg Alcázar wie ein richtiges Filmschloss. Es thront auf einem grünen Hügel über der Stadt. Diese Burg befindet sich genau an der Stelle, wo die Flüsse Clamores und Eresma zusammenströmen. Fast wirkt die ganze Szenerie etwas unwirklich. Im Stadtkern von der Stadt Segovia gibt es rund zwanzig romanische Kirchen, die man auch besichtigen kann. Etwas außerhalb befindet sich dann das Hotel mit einem tollen Pool auf einem schönen sanften Hügel. Fast alle Türme der Altstadt kann man von dort aus sehen.

Die schönste Stadtmauer in ganz Kastilien, vielleicht auch von ganz Spanien, findet man in Ávila. Diese imposante Stadtmauer sieht man bereits, wenn man mit dem Auto auf der Straße anreist. Der Ort Ávila wird von 88 Türmen, die sandsteinfarben sind, und neun Stadttoren bewacht. Im Licht der Morgensonne ist der Anblick wirklich atemberaubend. Auf dieser Mauer kann man auch einmal rund um die ganze Stadt wandern. Hier gibt es als Parador ein prächtiges Palais, das aus dem 16. Jahrhundert stammt. Es fügt sich wunderbar in die Stadtmauer ein. Reich verzierte Räume gibt es hier, und unter Glas im Garten kann man Altertumsfunde bewundern. Hier kann man eine fast schon klösterliche Abgeschiedenheit und Ruhe erleben.

Der schönste Marktplatz im Land – der soll nach den Angaben der Spanier in der Stadt Salamanca liegen. Die Plaza Mayor mit dem prächtigen sandsteinfarben Rathaus und auch den vielen Büsten unterschiedlicher Könige ist schon eine Reise wert. Dieser gesamte Platz ist ein Geschenk an die Einwohner von Salamanca, das sie vom ersten spanischen König aus dem Hause Bourbon, Philipp V., erhielten, weil sie sich im Erbfolgekrieg geschlossen hinter ihn stellten.

Auch die spanischen Royals waren seit jeher in Kastilien verliebt, und das ist bis heute so geblieben. Sie beteten in vielen Kirchen und übernachteten in einigen Räumen dieser Städte, und auch Felipe und Letizia werden sehr oft in dieser Region gesichtet, denn hier können sie wirklich einmal abspannen vom hektischen Alltag.

Oktober 4th, 2015 | Leave a Comment

Menorca – die wilde Perle der Balearen

Wenn der König wirklich recht hat, dann wird die beste „Caldereta de Langosta“, das ist die berühmte Langustensuppe Spaniens, im Restaurant „Es Pla“ zubereitet, das in Fornells sein zuhause hat. Diese Frage wird in dem kleinen Fischerdorf Fornells sehr oft und natürlich sehr leidenschaftlich diskutiert. Zwar hat man hier im „Es Pla“ schon des öfteren den spanischen König Juan Carlos I. bewirten dürfen, aber

auch die Caldereta der Restaurants „Es Port“ und „Es Cranc“werden hochgelobt, und das nicht nur von den ganzen Einheimischen, sondern auch von den Urlaubern.

Aber es gibt noch eine weitere Streitfrage, der man sich auf Menorca mit fast dergleichen Hingabe widmet, und dabei geht es um den definitiv schönsten Strand der Insel. Die Meinungen gehen in dieser Frage weit auseinander, und die Qual der Wahl ist sehr groß, denn anders als bei den drei Restaurants geht es hier um rund 55 romantische Buchten und goldene Küstenabschnitte.

Ganz weit vorne in der Liste befinden sich in einer schönen Regelmäßigkeit diese Strände:

Die sehr traumhafte Cala Macarella, die benachbarte Cala Macarelleta, die von Felsen umrahmte Cala Mitjana und auch die fantastische Cala Algaiarens.

Trotz dieses mehr als reichhaltigen Angebots für Sonnenanbeter und Badefans schaut man von Menorca aus oft schon einmal etwas neidisch hinüber auf die große Schwester Mallorca. Aber auf diesen Trubel und den Ansturm von Touristen steht eben nicht jeder, und Menorca zeigt, dass die Kleinere auch die Schönere in Spanien sein kann. Wenn es nach der naturbelassenen Ursprünglichkeit geht, dann trifft dies auch ohne weiteres zu.

Ist man zu Gast in einem Hotel in Cala Tirant, dann kann man an einem schönen Morgen im Spätsommer auch einmal losradeln, und dann erreicht man nach einer guten halben Stunde auch den nördlichsten Punkt der Insel, das Cap de Cavalleria mit seinem schönen weißen Leuchtturm. Den Turm an sich kann man zwar nicht besteigen, aber auch so ist der Blick über die schroffe Steilküste recht atemberaubend.

Auf dem Rückweg ist auch etwas Zeit für eine kleine Kultur-Pause. Im Ecomuseum de Cap de Cavalleria gibt es sehr viele Sachen zu bestaunen, die noch aus der Zeit der römischen Besiedlung stammen.

Auch mit einem Mietwagen kann man die Insel erkunden, beispielsweise kann man im Südosten die Inselhauptstadt Mahón besichtigen. Sie liegt am Südende eines fjordartigen Meeresarmes, der zugleich als einer der größten Naturhäfen der ganzen Welt gilt. Die Altstadt thront auf einem Plateau über dem Wasser, und zwar mit all ihren Kirchen und dem Gassengewirr mit den bunten Märkten.

Die relativ viel befahrene ME1 führt quer über die Insel, und trotzdem dort sehr viel los ist, lohnt es sich doch, sich auf der Tour westwärts zu bewegen. Auf dem Weg liegt das Städtchen Alaior mit seinem aus dem Jahre 1623 stammenden Franziskanerkloster und der barocken Pfarrkirche Santa Eulàlia. Berühmt ist der Ort aber auch für den typischen Menorca-Käse „Queso Mahón“.

Weiter geht es dann zum Ort Ferreries, der schön malerisch und ganz weiß ist. Mit seinen gerade einmal 5000 Einwohnern hat es der Ort zu einem weithin bekannten Zentrum für die Schuh-Herstellung gebracht. Die hier produzierte Ware wird in mehreren Geschäften im Fabrikverkauf angeboten.

Viele weitere Orte gilt es auf Menorca zu erkunden, und überall gibt es etwas zu sehen, das man vorher nicht erlebt hat. Die kleine Schwester steht ihrem großen Vorbild Mallorca in nichts nach.

September 16th, 2015 | Leave a Comment

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