Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Absolute Pflege-Erlebnisse mit schönen kostbaren Ölen

In der kalten Jahreszeit ist es häufig so, dass Haut und auch Haar immer trockener werden. Der Schuldige ist schnell gefunden, der Wechsel aus warmer Heizungsluft und den kühlen Temperaturen außen sorgt dafür, dass sowohl Haut als auch Haaren Feuchtigkeit entzogen wird.

Einen Ausgleich kann man mit einer reichhaltigen Pflege schaffen, die aus wertvollen Ölen besteht. Zudem schenkt diese Pflege auch ein sinnlich-wohliges Gefühl, und das tut auch der Seele gut.

Solche Pflegeöle, die es für Gesicht und Körper gibt, bestehen in erster Linie aus einem Basisöl, und diesem Basisöl wurden dann Pflanzenessenzen und auch ätherische Öle beigemischt. Die verschiedenen Basisöle unterscheiden sich auch, beispielsweise ist Sonnenblumeöl reich an Vitamin E und fördert zudem die Hautfunktion, Mandelöl dagegen ist sehr gut geeignet für die empfindliche Haut. Durch Sesamöl wird der Stoffwechsel angeregt, zudem soll es auch beruhigend wirken. Beim Olivenöl ist es so, dass es eine wärmende Wirkung hat, und Jojobaöl ist bestens geeignet zum Schutz der Haut. Eines ist ihnen allen aber gemeinsam – sie verwöhnen die Haut und zudem bewahren sie die Haut vor dem Austrocknen. Auch bei vielen unterschiedlichen Wellness Kurzreisen sowohl auch ausgiebigen Wellnessurlauben wird man immer auf solche Öle treffen, die bei den Anwendungen eingesetzt werden.

Trockenes und glanzloses Haar mit porösen Spitzen ist alles andere als schön, das weiß heute jede Frau. Um hier Abhilfe zu schaffen hat sich Olivenöl bewährt, und zwar als Packung. Das Olivenöl verteilt man einfach in die Längen, und dann gibt man ein vorgewärmtes Handtuch darüber und lässt die Maske darunter einer Viertelstunde einwirken. Dann das Öl wieder gründlich ausspülen. Ein anderes Rezept ist etwas weniger reichhaltig, aber glanzgebend ist es auch. Dafür verrührt man drei Esslöffel Olivenöl mit sechs Esslöffeln Milch, das dann im Haar verteilen und das Ganze nach 15 Minuten mit einem Shampoo auswaschen.

Für eine weiche Haut bietet sich eine sanfte Massage an. Das ist neben hautverwöhnenden Bädern auf Ölbasis eine absolute Wohltat für die Haut des Körpers. Am besten ist es, wenn man das Öl in die noch feuchte Haut direkt nach dem Baden oder Duschen sanft einmassiert. So kann das Öl sehr gut einziehen, und die intensiven, glättenden Wirkstoffe können sich absolut voll entfalten. Das ist eine wunderbare Entspannung für Körper und auch Geist.

Auch für einen wunderschönen Teint kann man Öle einsetzen. Hierfür gibt es bestimmte Öle, die wie ein wertvoller Schönheitsbalsam wirken. Für wen diese Art der intensiven Pflege genau die richtige ist, der kann wahrlich aus einer sehr großen „Ölquelle“ schöpfen. Im Bereich Kosmetik gibt es beispielsweise Öle zum Entfernen des Augen-Make-ups, es gibt auch Reinigungsöle, aber auch unterschiedliche Gesichtspflegeöle gibt es im Angebot. Diese schenken eine geschmeidige und auch samtig-weiche Haut, hinterlassen dabei aber keinerlei fettigen Film auf der Haut. Viele Anbieter haben hier sehr gute Öle im Angebot. Für jeden Hauttyp ist es aber nicht verkehrt, wenn ab und zu Jojobaöl als Nachtpflege eingesetzt wird.

Auch für schöne streichelzarte Hände sind Öle bestens geeignet. Hier gilt das Motto, dass Wärme die schöne Verwöhn-Wirkung noch verstärkt. Daher nutzt man für strapazierte Haut an den Händen diese spezielle Pflege, um sie wieder zart zu bekommen: Man verrührt 50 ml Maiskeimöl mit einem Teelöffel Zitronensaft und wärmt das Öl dann an. Danach dann die Hände damit ganz einfach massieren. Sehr angenehm ist es auch für die Nagelhaut, wenn man die Finger für fünf Minuten in warmes Olivenöl taucht. Anschließend nur abtupfen und dann die Ölreste gut einmassieren.

Man kann solch ein duftendes Massageöl auch ganz einfach selbst herstellen, und das ist auch immer eine wunderbare Geschenkidee zu Weihnachten. Alles, was man dafür braucht, ist ein Basisöl und auch ein ätherisches Öl nach Wahl, und schon hat man ein tolles Weihnachtsgeschenk.

Mit Bergamotte, dem schönen fruchtig-süßen Zitrusduft, erzielt man eine anregende und auch stimmungsaufhellende Wirkung. Das Öl der Fichtennadel hat einen durchblutungsfördernden und auch kräftigenden Effekt. Jasmin ist allgemein sehr sinnlich und auch anregend, beruhigt aber auch bei Nervosität. Neroli setzt man ein, wenn einen Stress, Traurigkeit und auch Verstimmungen gepackt haben. Rosmarin vertreibt jede Müdigkeit, und auch Muskelschmerzen verschwinden damit leichter. Zudem wirkt es anregend.

Das ist nur eine kleine Auswahl, es gibt weitaus mehr ätherische Öle, die man für eine solche Pflege nutzen kann, je nachdem, welchen Effekt das Öl haben soll, oder auch einfach nach dem persönlichen Geschmack.

November 29th, 2015 | Leave a Comment

Die besten Rezepte gegen Erkältung aus aller Welt

Auf der ganzen Welt haben die Menschen mit Husten und Schnupfen, oder kurz gesagt Erkältungen, zu tun. Und überall gibt es auch ganz spezielle Rezepte, die man dagegen nutzt. Hier gibt es die besten Rezepte aus der ganzen Welt zur Bekämpfung von Erkältungen.

In Russland nutzt man ein Senf-Fußbad, um eine aufkommende Erkältung zu stoppen. Man nimmt eine große Schüssel mit warmem Wasser, und darin rührt man ein bis zwei Esslöffel Senfpulver hinein. Dann die Füße darin baden und zwar so lange, wie es angenehm ist, aber maximal zehn Minuten. Danach dann abtupfen und schöne dicke Socken anziehen.

Am besten legt man sich ins Bett und deckt sich gut zu. Der Senf kurbelt die Durchblutung richtig schön an, er durchwärmt den Körper auch über die Reflexbahnen, und auch eine verstopfte Nase wird geöffnet.

In Schweden hat sich der Meerrettich-Aufguss bewährt. Er löst gut den festsitzenden Schleim. Man übergießt einfach einen Teelöffel frisch geriebenen Meerrettich mit einer Tasse heißem Wasser. Dann zehn Minuten gut ziehen lassen, abseihen und entweder lauwarm oder auch kalt trinken. Ein bis zwei Tassen täglich sollten es schon sein. Gegen Schnupfen wirkt er auch sehr gut, wenn man ihn frisch über das Käse- oder Wurstbrot streut. Durch die ätherischen Öle werden Keime gehemmt, und die Schleimproduktion der Atemwege wird angeregt.

In Kroatien nutzt man gegen einen hartnäckigen Husten einen Zwiebel-Sud. Man hackt zwei kleine Zwiebeln und lässt sie dann in einem Topf mit einem halben Liter Wasser für zehn Minuten zugedeckt köcheln. Dann abseihen und drei bis fünf Tassen täglich trinken. Wer mag kann hier je nach Geschmack auch Honig zugeben. In den Zwiebeln sind Schwefelverbindungen zu finden, und auch Scharfstoffe sind enthalten. Diese beruhigen die entzündeten Bronchien und auch gleich die Nasenschleimhaut, und ein fest sitzendes Sekret kann auch viel besser abfließen.

Knoblauch-Eukalyptus-Tee – hört sich zunächst nicht sehr appetitlich an, aber wird in Brasilien genutzt, um das Befinden zu bessern. Hier übergießt man eine klein gehackte Knoblauchzehe und ein bis zwei Teelöffel getrocknete Eukalyptusblätter mit 200 ml kochendem Wasser. Nach dem Abseihen je nach Geschmack Honig und Zitrone zugeben und dann in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee sollte man täglich drei bis vier Tassen trinken. Die Kombination aus Knoblauch und Eukalyptus ist keimhemmend und verbessert auch die Sauerstoffversorgung im Körper. Zudem hilft sie auch gegen Abgeschlagenheit.

In Ägypten wird Halskratzen mit Myrrhe-Gurgelwasser bekämpft. Man gibt sechs bis acht Tropfen Myrrhe-Tinktur aus der Apotheke in 100 ml lauwarmes Wasser, und dann gurgelt man damit zwei- bis dreimal täglich. Die Extrakte aus dem Harz des Myrrhebaums wirken sehr gut antiseptisch, sie beruhigen die Magenschleimhaut und wirken auch entzündungshemmend.

Gegen Fieber schwört man in Griechenland auf eine Oliven-Zitronenöl-Massage. Man mischt dafür 100 ml kalt gepresstes Olivenöl mit 40 Tropfen an naturreinem Zitronenöl. Das bekommt man im Reformhaus. Dann den Körper damit einreiben und warm eingepackt ins Bett legen. Durch diese Öl-Mischung kommt man so richtig ins Schwitzen, und die Körpertemperatur wird gesenkt. Gleichzeitig löst sie auch den Schleim und unterstützt die Selbstheilung.

Blockierte Bronchien werden in den USA mit einem Mehl-Senf-Wickel geöffnet. Man nimmt eine halbe Tasse Mehl und einen Esslöffel Senfpulver, und das rührt man mit ein klein wenig Wasser zu einer dicken Paste. Danach auf ein dünnes Leinentuch oder auch eine Baumwollwindel streichen. Dann eine Stofflage darüber klappen. Dann die Haut auf der Brust gut mit Vaseline einreiben und den Wickel für rund zehn Minuten darauf legen. Durch die Inhaltsstoffe des Senfs wird die Durchblutung in den Bronchien gepusht, und ein zäher Schleim verflüssigt sich. So kann er dann viel leichter abgehustet werden.

In Peru nutzt man ein Lapacho-Dampfbad, um entzündete Atemwege zu beruhigen. Man kocht zwei Esslöffel Lapacho-Tee in 1,5 Liter Wasser für fünf Minuten. Dann für zehn Minuten ziehen lassen und anschließend die Dämpfe mit einem Handtuch über dem Kopf einatmen. Je nach Bedarf sollte man dies zweimal am Tag anwenden.

Die Heilstoffe aus der Innenrinde des Inka-Baums sind entzündungshemmend und keimhemmend, zudem wirken sie auch schweißtreibend und beruhigend.

In Portugal bremst ein Ei-Cocktail Hustenattacken. Man trennt zwei frische Bio-Eier und gibt dann die Eigelbe in ein Glas. Dazu noch zwei bis drei Teelöffel Honig hinzufügen, alles gründlich verschlagen und dann trinken. Wer den Geschmack nicht mag, der kann auch mit etwas frisch gepresstem Orangensaft auffüllen. Durch diesen Mix wird das Hustenzentrum beruhigt, und der zähe Schleim wird gelöst.

Gegen Schnupfen werden in Indien Sesamöl-Tropfen genutzt. Man tröpfelt je einen Tropfen kalt gepresstes Sesamöl mit einer Pipette in das Nasenloch hinein. Wichtig ist, dass man nicht mehr nimmt und auch nicht einatmet! Man kann es auch mit der Fingerspitze in der Nase verteilen. Dieses Öl ist leicht abschwellend, und die Nasenschleimhaut wird zudem geschmeidig gehalten.

In Neuseeland schließlich nutzt man den wertvollen Manuka-Honig, um gerötete Nasen zu heilen. Man trägt den Honig einfach mehrmals täglich ganz dünn auf die Wunde Nase auf. Bei Halsschmerzen oder Husten ist er auch sehr hilfreich, wenn man ihn teelöffelweise lutscht. Der Blütennektar der Südseemyrte ist keimtötend, er unterstützt die Abwehrkräfte und wirkt entzündungshemmend.

Oktober 14th, 2015 | Leave a Comment

Ayurveda in den eigenen vier Wänden

Der Urlaub ist vorbei, und der Stress geht wieder los. Und irgendwie hat man den Eindruck, dass die Erholung des Urlaubs schon längst wieder vorbei ist. Um dies zu vermeiden ist es wichtig, sich auch im normalen Alltag immer wieder kleine Erholungsinseln zu suchen. Sehr hilfreich dabei ist die alte indische Heilslehre Ayurveda.

Ayurveda zu Hause 2Wer nun glaubt, dass er jetzt jede Woche ein spezialisiertes Ayurveda-Studio aufsuchen muss, der liegt zum Glück falsch. Auch daheim ist es möglich, sich ein kleines bisschen Ayurveda zu gönnen. Vieles kann ganz einfach in den üblichen Tagesablauf integriert werden.

In der heutigen Zeit ist es durchaus üblich, dass man immer zu unterschiedlichen Zeiten schlafen geht. Durch solch unterschiedliche Schlafzeiten kommt es schnell dazu, dass man abends einfach nicht einschlafen kann. Hat man es dann doch geschafft, und der Morgen naht, dann hat man Probleme damit, wieder aus dem Bett herauszukommen. Abhilfe kann man hier schaffen, indem man sich angewöhnt, jeden Morgen in der Zeit zwischen sechs Uhr und acht Uhr aufzustehen. Dies sollte man wenn möglich auch am Wochenende so fortsetzen. Auch wenn dies vielleicht nicht sonderlich schön ist für all die Wochenend-Langschläfer, schon nach kurzer Zeit kann man feststellen, dass dieses geregelten Zeiten für das Aufstehen dafür sorgen, dass es dem Menschen wieder besser geht, und dass man auch viel mehr an Schwung und der nötigen Energie erhält.

Gerade am Morgen sollte man dafür sorgen, dass der Kreislauf und somit auch der Stoffwechsel ordentlich angeregt wird. Gleichzeitig kann man auch noch die Haut verbessern, allerdings nur dann, wenn man es sich angewöhnen kann, ein bestimmte Ritual für den Morgen in den Tag einzubauen. Man sollte gleich nach dem Aufstehen damit anfangen, die Kopfhaut zu massieren. Dies erfolgt mit Fingern und zwar in kreisenden Bewegungen. Anschließend ist dann der Körper dran. Dafür sollte man sich einen sogenannten Seidenhandschuh besorgen, der in der Lehre des Ayurveda sehr häufig zur Anwendung kommt. Mit diesem Seidenhandschuh massiert man dann auch den Rest des Körpers. Danach sollte man dem Körper noch etwas Gutes tun, indem man ihn mit einem schönen Sesamöl einreibt. Wichtig ist, dass man dieses Öl anschließend auch wieder abwäscht, einfach nur mit warmem Wasser. Für die Haut ist dies eine echte Wohltat.

Schon einmal etwas vom Ölziehen gehört? Mag sich vielleicht nicht gerade angenehm anhören, hat aber eine sagenhafte Wirkung. Durch dieses Ölziehen ist es möglich, das Kariesrisiko zu senken, auch Parodontose tritt weniger auf, und es kann auch bei Infekten wirken und zudem noch Gifte binden. Es ist auch ganz einfach, man muss lediglich vor dem Zähneputzen einen Esslöffel Sesamöl in den Mund nehmen und dieses Öl dann für ein paar Minuten hindurchziehen durch die Zähne. Dabei spült man es immer wieder von einer Mundhöhle hinein in die andere. Ayurveda zu Hause 1Anschließend wird das Öl ausgespuckt, und dann kann man wie gewohnt auch wieder die Zähne putzen. In diesem Fall ist es auch angebracht, die Zunge zu reinigen.

Wer den Stoffwechsel anregen möchte, der sollte dies tun mit Hilfe von Ingwer und dazu noch warmem Wasser. Diese Kombination regt allerdings nicht nur den Stoffwechsel an, sondern auch gleich die Verdauung. Alles, was man dafür benötigt, ist ein Stück Ingwer, ungefähr fingerbreit. Dieses übergießt man einfach mit heißem Wasser. Das Ganze lässt man für gute zehn Minuten ziehen. Anschließend kann die Mischen in eine Thermoskanne gefüllt werden, so kann man den ganzen Tag über immer wieder eine Tasse davon zu sich nehmen. Gut, nicht den ganzen Tag über, denn ab 15 Uhr sollte man diesen Ingwer-Tee nicht mehr trinken.

Richtig auf Hochtouren arbeitet um die Mittagszeit die Verdauung. Selbst all das, was sonst nur sehr schwer verdaulich ist, kann nun bestens verarbeitet werden. Eine Entlastung für den Körper kann man erreichen, indem man warme Speisen zu sich nimmt, die leicht bekömmlich sind. Diese können Reis, Gewürze und Gemüse enthalten.

Nicht vergessen wird aber auch in der Ayurveda-Lehre der Sport. Bewegung ist wichtig, und in dieser Lehre setzt man auf ganzheitliche Sportarten, so wie beispielsweise Tanzen, Yoga oder auch das beliebte Pilates. Wichtig ist allerdings immer, dass man sich nicht überanstrengt. Man muss sich nicht so stark bewegen, dass man die Grenzen der Leistungsfähigkeit erreicht, es ist vollkommen ausreichend, wenn fünfzig Prozent erreicht werden. Wichtig ist dabei, dass durch diesen Sport die Organe massiert werden, aber auch der Spaß daran ist sehr wichtig. Dadurch wird auch Stress abgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass sich kein neuer Stress ansammelt.

Statt des üblichen Schaumbades kann man sich auch ein wunderbares Entspannungsritual aus Indien gönnen. Dafür benötigt man eine Tasse Sesamöl und dazu noch zwei Tropfen von einem ätherischen Öl, so wie beispielsweise Süßholz, Ingwer oder auch Sesam. Zu beachten ist, dass man, auch wenn es noch so schön ist, nicht länger als 15 bis 20 Minuten in diesem Bad zubringt.

Ayurveda zu HauseSeitens der Experten dieser indischen Heilslehre ist es am besten, wenn man nicht noch nach 19 Uhr etwas isst. Zudem sollte man darauf achten, dass die letzte Mahlzeit möglichst recht gut verdaulich ist. Dafür bietet sich eine schöne Gemüsesuppe an. Wer einen kleinen Schlaftrunk benötigt, kann diesen ganz einfach herstellen aus heißer Milch mit Zimt und Kardamom. Diese Mischung hat eine sehr beruhigende Wirkung und ist zudem noch sehr gut für die Immunabwehr.

Wie man sieht ist es nicht immer unbedingt notwendig, sich einen Termin im Wellness-Studio zu holen, wenn man sich entspannen möchte, es ist auch durchaus ausreichend, jeden Tag ein paar kleine Entspannungsoasen zu schaffen, so baut sich Stress gar nicht erst auf.

September 6th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Ayurveda in den eigenen vier Wänden

Reinigen und entgiften mit der indischen Heilkunst Ayurveda

Die alte indische Heilkunst Ayurveda ist nicht mehr länger etwas, das nur in Indien angewandt wird. Auch hierzulande wird Ayurveda immer beliebter. Aber um in den Genuss davon zu kommen ist es nicht unbedingt nötig, ein Wellnesshotel aufzusuchen, einiges kann man auch zu Hause anwenden.

Egal ob für Güsse oder auch Massagen, aus der Ayurveda-Medizin sind Öle absolut nicht mehr wegzudenken. Für alle drei sogenannten Dosha-Typen eignet sich das kalt gepresste Sesamöl. Vor der ersten Anwendung sollte man das Öl ganz langsam auf 100 Grad erhitzen. Dann wieder auf Körpertemperatur abkühlen lassen. Diese ganze Prozedur nennt man dann „reifen“. Wem dies zu viel ist, der kann im Handel auch bereits einige fertig gereifte Öle bekommen.

Alle Ayurveda-Ärzte bauen auf Heilpflanzen und auch Heilkräuter, beispielsweise die Indische Stachelbeere. Diese gilt als Energiespender und ihr wird auch eine verjüngende Wirkung nachgesagt. Sie wirkt aber auch gegen Stress, Asthma und auch allgemeine Schwäche. In Bioläden kann man bereits fertige Präparate mit indischen Heilpflanzen kaufen.

Sind wir verspannt oder auch erschöpft, dann kann eine Fußreflexzonen-Massage wahre Wunder wirken. Sie ist sogar in der Lage, Impulse an ganz bestimmte Organe zu senden und somit hilft sie Krankheiten zu heilen. Zwar ist es nicht möglich, eine richtig gezielte Fußreflexzonen-Massage selbst durchzuführen, aber schon eine ganz vorsichtig durchgeführte Ölmassage an den Füßen ist in der Lage, einem eine sehr angenehmen und tiefe Entspannung zu bringen. Man reibt einfach den Fuß und die Wade mit dem Öl ein, und zwar unter einem leichten Druck. Sehr viele recht hartnäckige Verspannungen sitzen gerade unterhalb der Zehen, und das bis hin zur Ferse. Diese kann man mit einem vorsichtigen Reiben auch ganz einfach selbst beseitigen.

In der Ayurveda-Therapie spielen die Doshas eine sehr große Rolle, das sind Energiemuster. Je nachdem, welches dieser Energiemuster bei einer Person vorherrscht, ist derjenige ein Vata, Kapha oder auch Pitta. Der Vata-Typ hat für gewöhnlich eine trockene Haut, er friert meistens sehr schnell und die Menschen dieses Typs sind auch gerne recht mager und haben auch oft Verdauungsprobleme. Beim Pitta-Typen herrscht meistens eine unreine Haut vor. Zudem ist er von einem mittel bis schweren Körperbau. Die Kapha-Typen neigen sehr schnell zu Übergewicht, aber sie haben eine glatte Haut.

Im Ayurveda spielt das Essen eine absolut herausragende Rolle. Eine ganz besondere Bedeutung haben dabei die unterschiedlichen Gewürze. Beispielsweise gilt Kardamom als beruhigend, und die ätherischen Öle des Ingwers wirken entschlackend. Chili ist gut dazu geeignet, den Kreislauf anzuregen. Auch beim Essen wird Rücksicht genommen auf die verschiedenen Dosha-Typen. Vata-Typen sollten eher die Geschmacksrichtungen sauer, süß und salzig bevorzugen, und das Essen sollte auch auf jeden Fall gekocht sein. Die Pitta-Typen können sowohl warm als auch kalt essen, und zwar in den Richtungen süß, bitter und herb. Für die Kapha-Typen gilt, dass sie viel frisches Obst essen sollten, und auch Gemüse ist wichtig, und zwar in den Richtungen bitter, herb und scharf.

Ähnlich wie bei den Füßen ist es auch bei den Händen so, dass auch hier eine Massage Auswirkungen auf den ganzen Körper haben kann. Zudem erzeugt sie auch ein recht tiefes Wohlgefühl. Auch hier sollte man warmes Sesamöl nutzen. Beginnen sollte man die Massage an den Schultern, und dann arbeitet man sich in kleinen kreisenden Bewegungen bis hin zu den Händen vor. Natürlich mit der rechten Hand am linken Arm und umgekehrt. Man zeichnet dabei mit den Daumen kleine Kreise auf dem Handrücken und auch der Handfläche. Danach dann jeden Finger einzeln bis zur Spitze ausstreichen.

Ayurveda-Anwendungen sind grundsätzlich zu jeder Tageszeit möglich, aber dennoch wird jede Tageszeit den Eigenschaften eines Doshas zugeordnet. Vata-Zeit ist von 2 bis 6 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Diese ist gekennzeichnet von Wachheit und Klarheit. Also immer vor sechs Uhr aufstehen. Der Nachmittag gilt allgemein als kreative Zeit.

Die Kapha-Zeit ist von 6 bis 10 Uhr und von 18 bis 22 Uhr angesagt, und sie wird durch Trägheit und Schwere bestimmt. Daher sollte man wenn es geht vor 22 Uhr ins Bett gehen. Die Verdauung ist zu dieser Zeit recht träge, daher sollte man nur leichtes Essen zu sich nehmen.

Die Pitta-Zeit ist von 10 bis 14 Uhr und von 22 bis 2 Uhr. Diese steht für Energie und Hitze. Hier bietet sich ein üppiges Mittagessen an. In der Nacht werden zu dieser Zeit Träume verarbeitet. Abends sollte man keine Ölmassagen mehr anwenden, denn dann werden die so gelösten Giftstoffe nicht mehr abtransportiert.

August 19th, 2015 | Leave a Comment

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