Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Verrückt nach Schnee – Schneeschuh-Touren und Rodelspaß

Viele Menschen lieben den Schnee – aber das muss ja nicht unbedingt heißen, dass man auch ein Fan des Skisports sein muss. Wenn die schönen weißen Flocken vom Himmel fallen und der blitzende Schnee unter den Füßen knirscht, die klirrende Kälte ein Prickeln auf der Haut erzeugt

und die Gipfel eine weiße Haube haben, dann ist es wieder soweit – der Winter ist in seiner vollen Pracht da. Früher gab es in der Bergen im Winter meistens nur Wintersportler zu finden. Aber mittlerweile gibt es immer mehr Pisten-Muffel, die es auch in die wunderschön verschneiten Berge zieht. Rasante Abfahrten sind so gar nichts für sie, sie sind an der Natur interessiert, und anstatt sich in die Lange Schlage am Skilift einzureihen, suchen sie eher die Einsamkeit.

Alternativen zu Après- Ski gibt es einige. Wie wäre es zum Beispiel einmal mit einer Schneeschuh-Tour? So kann man sich leicht und geräuschlos und sogar noch ziemlich bequem mit den großen Tellern unter den Füßen fortbewegen. Schneeschuhwandern gilt als neue Trendsportart. So geht es bergauf oder auch querfeldein, je nachdem, was man gerne unternehmen möchte. Das Berchtesgadener Land bietet hier gute Möglichkeiten, die auch einen Hauch von Abenteuer geben. Ab Bad Reichenhall wird beispielsweise eine sehr originelle Zwei-Tage-Tour angeboten. In der Nacht baut man sich hier ein Nachtquartier selber und übernachtet wie die nordamerikanischen Inuits in ihren Iglus. Die Ausrüstung wird hierbei sogar gestellt. Für alle, die sich etwas mehr zutrauen, gibt es eine sieben-Tage-Schneeschuh-Alpenüberquerung. Sie startet in Oberstdorf und endet in Südtirol.

Was für viele nur etwas für den Sommer ist, das kann man auch ganz ohne Probleme im Winter durchführen – Wandern und auch Nordic Walking sind problemlos möglich. Durch verschneite Wege und Pfade macht Wandern doch gleich viel mehr Spaß, vor allem, wenn man zwischendurch stehen bleiben kann, um die schöne Aussicht zu genießen. Die Tiroler Wildschönau garantiert Topaussichten. Hier gibt es 40 Kilometer geräumte Wege, die sogar ideal sind für das Nordic Walking. Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Nachtwanderung auf dem beleuchteten Franziskusweg, der von Niederau nach Oberau führt. Für alle, die gerne ein paar Kalorien verbrennen möchten aber keine Ski-Fans sind, gibt es zudem eine gute Nachricht – beim Wandern verbraucht man locker doppelt so viele Kalorien als beim Skifahren. Der zweite positive Nebeneffekt ist, dass es auch noch weitaus billiger ist. Wen es noch höher hinaus zieht, der kann auch zu den Ski-Hütten in Arosa in der Schweiz wandern, diese liegen in bis zu 2650 Metern Höhe.

Einen Spaß aus Kindheitstagen kann man sich auch heute wieder einmal gönnen – Rodeln. Der einstige Kinderspaß wurde wieder neu entdeckt. Immer mehr Winterurlauber werden magisch von der Rodelbahn angezogen. Mit ihren Schlitten, Gummireifen und auch Schlauchbooten entern sie die Rodelbahnen. Das absolute Mekka der Alpen für alle Rodel-Fans ist der Bergdorf Bergün direkt am Tor zum Schweizer Engadin. Bereits vor achtzig Jahren fanden hier die ersten Bobrennen statt. Die sechs Kilometer lange Route auf dem gesperrten Albulapass von Preda nach Bergün ist der absolute Klassiker. Der Clou daran ist, dass die Bahn beleuchtet ist und auch gerne für eine Mondschein-Rutschpartie genutzt werden kann. Auch in Österreich gibt es eine solche Gaudi, hier ist es die Rodelbahn Westendorf, die in den Kitzbüheler Alpen liegt.

Langlauf – wo kann diese Sportart schöner sein als in Norwegen. Im hohen Norden ist die ganze Natur wie in weiße Watte gepackt. Der norwegische Nationalpark Rondane, gelegen nördlich von Lillehammer, bietet eine Stille, die beruhigender und schöner nicht sein kann. In der Winterwunderwelt gibt es zweihundert Kilometer markierte Loipen.

So ist immer Abwechslung geboten. Aber auch in Deutschland gibt es schöne Regionen für den Langlauf, beispielsweise Ruhpolding, wo sich die Welt-Elite der Biathleten trifft.

Hundeschlitten-Abenteuer – man muss sich nicht in Alaska befinden, um dieses Abenteuer zu erleben. Auch im Schwarzwald kann man das Erleben. In Todtmoos kann man sich sogar in zwei Tagen zum so genannten Musher, also Hundeantreiber, ausbilden lassen.

Auch im Böhmerwald in Oberösterreich geht es rund auf Kufen und Pfoten.

Mit diesen Angeboten kann auch jeder, der zwar den Schnee liebt aber mit Skifahren so gar nichts anfangen kann, die Zeit im Schnee genießen.

Dezember 4th, 2015 | Leave a Comment

Eine Tour durch das ganze Berner Oberland in der Schweiz

Lauterbrunnen, schon der Ortsname verrät, was uns hier erwartet – lauter Brunnen. Insgesamt sind es 72 rauschende, donnernde und brausende Kaskaden, die hier zu Tal stürzen.

Wir sind im schönen Berner Oberland, weltweit berühmt geworden durch sein ewig schneebedecktes „Dreigestirn“ Eiger, mit einer Höhe von 3970 Meter, Mönch (4099 Meter) und Jungfrau (4158 Meter). Vom 1950 Meter hohen Niederhorn über den Thuner See hat der Wanderer einen traumhaften Blick auf die Bilderbuch-Gipfel.

Und wieder zieht es uns zum Wasser. Auf dem über 100 Jahre alten Salon-Dampfer „Blümlisalp“ starten gut gelaunte Urlauber zur Mini-Kreuzfahrt über den 18 Kilometer langen Thuner See – vorbei an alten Schlössern und malerischen Dörfern. Stop in Interlaken, dem traditionsreichen Ferienort im Berner Oberland. Hier heißt es umsteigen auf die „Lötschberg“. Auch dieser Salondampfer aus dem Jahr 1914 wurde liebevoll renoviert und strahlt heute wieder im Originallook der Belle Epoque.

So geht es weiter über den türkisgrünen Brienzer See ins Schnitzerdorf Brienz. Rauchend und fauchend wartet hier schon die Torhornbahn, die ihre erwartungsvollen Passagiere ratternd hinauf zum 2350 Meter hohen Brienzer Rothorn bringt, wo die Gäste später ein spektakulärer Sonnenuntergang erwartet.

Zurück in die eingangs beschriebene Jungfrau-Region. Grindelwald, Wengen und Mürren heißen hier – neben dem bereits erwähnten Lauterbrunnen – die fast schon legendären Urlaubsorte mit mehr als 500 Kilometer markierter Spazier-, Wander- und Bergwege.

Aber diese Ecke der Schweiz verführt fast ein wenig zum Faulsein. Sich einfach hinsetzen und auf fantastische Gipfel hochtragen lassen. Ein unvergessliches Erlebnis ist die Fahrt mit der Zahnradbahn von Grindelwald und Wengen hinauf zur Kleinen Scheidegg.

Dort steigt man dann in die Jungfraubahn um, die in vielen Windungen hinauf zur „Top of Europe“ klettert, zur höchsten Bahnstation Europas auf dem 3454 Meter hohen Jungfraujoch.

Ebenfalls ein grandioses Landschaftserlebnis ist die 30-minütige Seilbahnfahrt vom 922 Meter hohen, am Eingang zum hintern Lauterbrunnental gelegenen Bergdorf Stechelberg zum Drehrestaurant „Piz Gloria“ auf dem 2973 Meter hohen Schilthorn.

Aber auch die weniger spektakulären Ecken des Berner Oberlandes haben ihren Reiz. Im Diemtigtal, einem Seitenarm des Simmentals, hat man sich dem „sanften“ Tourismus verschrieben, man legt dabei viel Wert auf den familienfreundlichen Urlaub. Etwa 200 Kilometer gepflegter Wanderwege führen zu glasklaren Bergseen und einsamen Almen, wo man bei der Herstellung des Oberländer Alpkäses zuschauen, und diesen natürlich auch in herzhaften Portionen kosten kann.

Was für ein Kontrast dazu ist das mondäne Gstaad, ein Treffpunkt der Reichen und Schönen mit Gourmet-Restaurants, Luxus-Chalets und Nobel-Shops. Aber selbst hier lockt, nur wenige Kilometer entfernt, Idylle pur. Das Naturschutzgebiet am malerischen Lauenensee mit seinen Wasserfällen und Hochmooren ist ein reizvolles Ziel für alle Gäste, die ein paar Stunden lang mal wieder so richtig die Seele baumeln lassen wollen.

Das Wasserreiche Haslital mit dem Sonnenplateau des Haslibergs, der familiäre Ferienort Adelboden, das autofreie Bergbauerndorf Gimmelwald mit seinen blumengeschmückten Häusern – so vielfältig wie die Landschaft ist auch das Ferienprogramm der Region.

Wir selbst fahren vom Gletscherdorf Grindelwald noch einmal hinauf zur Kleinen Schneidegg. Mit dem Fernglas können wir von hier aus den Bergsteigern zuschauen, die sich in den Felsen der gefährlichen Eiger-Nordwand mühsam nach oben arbeiten.

Spannend zu beobachten – aber absolut kein Kick für uns. Wir spüren schon beim bloßen Anblick der Bergwelt ringsum pures Gipfelglück.

Oktober 7th, 2015 | Leave a Comment

Dreigeteilt – Urlaub am vielseitigen Bodensee

Drei Länder teilen sich einen See, der nicht nur bei den Urlaubern sehr beliebt ist – der Bodensee. Wenn man in Friedrichshafen in die Gondel eines „Zeppelin NT“ steigt, und sich dieser kurz darauf leise surrend in die Luft erhebt, dann kann das Staunen beginnen, wenn unter einem der Bodensee liegt.

Lautlos ziehen kleine, am Bodensee-Ufer liegende Orte vorbei, die aussehen, als wären sie extra dorthin drapiert worden. Auf dem blauen Wasser tanzen zahllose weiße Segel vorbei, und auch die Bergriesen der Schweizer Alpen sehen aus, als wären sie zum Greifen nah. Eine Reise in einem solchen Zeppelin ist auf jeden Fall ein echtes Highlight bei jedem Urlaub am Bodensee. Leider ist dieser halbstündige Ausflug nicht gerade sehr günstig, denn er kostet ab 200 Euro aufwärts und kann gegen einen Aufpreis auch beliebig verändert werden. Wesentlich günstiger, aber nicht wirklich vergleichbar, ist der Besuch des Zeppelin-Museums in Friedrichshafen. Es ist im alten Hafenbahnhof untergebracht. Dieses Museum beherbergt die weltgrößte Sammlung zur Geschichte der Zeppelin-Luftfahrt. Und nicht nur für die Technik-Freaks ist dieses Museum ein echtes Erlebnis, viele spannende Eindrücke erwarten die Besucher.

Der Bodensee misst an seiner längsten Stelle 63 Kilometer, und seine breiteste Stelle ist 14 Kilometer lang. Und das Schöne ist, dass hier wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Romantiker, Museums-Fans, Wassersportler, Naturfreunde, Sonnen-Anbeter oder auch alle Kunstfreunde. Gerade die Kunstfreunde können bereits bei der Anreise aus dem Norden ein barockes Wunder erleben. Direkt über den Weinbergen bei Überlingen, genau zwischen Überlingen und Uhldingen, befindet sich die Wallfahrtskirche, die reich verziert ist. Zu ihren Schätzen, die sich im Inneren befinden, zählt die Figur des „Honigschleckers“, das ist eine kleine Putte, die ganz verstohlen aus einem Honigkorb nascht.

Am schönen nördlichen Ufer entlang erreicht man in wenigen Minuten mit dem Auto das schöne Meersburg. Das gleichnamige Bauwerk, also die Meersburg, gilt als Wahrzeichen der Region und beherrscht das Stadtbild. Die berühmte Dichterin Annette von Droste-Hülshoff schrieb hier einige bedeutende Zeilen, als sie ein paar Jahre auf der Burg lebte.

Aber nicht nur wegen der alten Burg lohnt sich ein Abstecher, auch die mittelalterlichen Gassen und Tore sind immer einen Besuch wert.

Wie Perlen an einer Schnur reihen sich hier bekannte Ausflugsziele aneinander. Schloss Montfort, Wasserburg, Kressbronn, und auch die prachtvolle Stadt Lindau mit ihrer malerischen Hafeneinfahrt, die von einem bayerischen Löwen bewacht wird.

Von dort aus ist es nur noch ein kurzer Sprung bis hin zu den österreichischen Festspielen in Bregenz.

Natürlich sollte man auch immer einen Abstecher in die Schweiz mit einplanen. Hier gibt es romantische Orte wie Arbon, Rorschach, Egnach und Romanshorn, die das zur Schweiz gehörige 72 Kilometer lange Bodenseeufer säumen.

Bei Konstanz geht es dann wieder über die deutsche Grenze. Beim Bummel durch die Stadt kann man das berühmte Konzilsgebäude besichtigen und auch die weithin sichtbare moderne Skulptur der Imperia am Hafen.

Was man auch niemals verpassen sollte, das ist ein Ausflug mit einem der weißen Ausflugsschiffe zur Blumeninsel Mainau. Jedes Jahr steht das blühende Blumenreich unter einem ganz bestimmten Motto. Für das Jahr 2010 ist das „Feurige Farben – Azure Aromen“ Thema aktuell.

Sehr beliebt ist die Mainau aber nicht nur bei Blumenfreunden, sondern auch bei allen Heiratswilligen. Im roten Salon des Schlosses ist alles dafür vorbereitet, die Paare in den Stand der Ehe zu bringen, hier finden die standesamtlichen Trauungen statt. Wer auch die kirchliche Trauung hier durchführen möchte, findet in der barocken Schlosskirche den passenden Rahmen.

September 30th, 2015 | Leave a Comment

Wichtige Tipps für jeden Urlaub

Die wichtigsten Tipps zu Beginn der Urlaubssaison, damit man sicher und bestens vorbereitet in die schönsten Wochen des Jahres starten kann.

Erstens: Erstellen Sie sich einen Plan, der aus Punkten besteht, die Ihnen helfen, schon vorzeitig Ihren Urlaub zu planen. Finden Sie heraus, welche Fahrtzeit Sie für Ihre vorstehende Reise benötigen und rechnen Sie die Länge und Route der Strecke aus. So können Sie Spritkosten errechnen und dafür das Geld berücksichtigen.

Holen Sie vor Reiseantritt Informationen zu Verkehrsnachrichten und Pannenhilfe ein. Halten Sie alle für Sie wichtigen Infos zum Urlaubsplan schriftlich fest und führen Sie diese auf Ihrer Urlaubsroute mit, damit Sie diese während der Fahrt bei Bedarf nutzen können.

Zweitens: Auf vielen Autobahnen Europas werden Straßenbenutzungsgebühren erhoben. Auch Passstraßen und Tunnel in Österreich, Italien, der Schweiz und Frankreich können Geld kosten. Im Internet gibt es Möglichkeiten zu berechnen, welche Maut auf Ihrer Strecke anfällt.

Drittens: Vorsicht beim Tanken in Frankreich. Frankreich-Urlauber sollten beim Betanken von Fahrzeugen mit Benzinmotor aufpassen. Denn aus vielen Zapfsäulen in Frankreich fließt der neue Bio-Kraftstoff E 10, der bei zahlreichen Autos zu Motorschäden führt.

Viertens: Manchmal ist es hilfreich, sich schon zu Hause zu erkundigen, welche Freizeitmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten, Parks und Restaurants sich in der Nähe des Urlaubsorts befinden. Wissenswertes zu Städten oder Regionen kann man heutzutage ganz einfach im Internet herausfinden. Manche Reiseanbieter bieten sogar telefonische Beratungen zu diesen Themen an.

Fünftens: An Versicherungen ist die wichtigste Versicherung die Auslandskrankenversicherung. Denn im Ausland zahlen deutsche gesetzliche Krankenkassen oft nur einen geringen Teil der Behandlungskosten beim Arzt oder im Krankenhaus.

Empfehlenswert ist als Ergänzung eine Reiserücktritts-Versicherung. Können Sie die Reise nicht antreten, übernimmt die Versicherung die Stornokosten sowie die Mehrkosten bei Reiseabbruch oder verspäteter Rückreise.

Sechstens: Ferienzeit ist Hochsaison für Diebe. Einen hundertprozentigen Schutz dagegen gibt es nicht. Aber mit ein paar Regeln können Sie es den Gaunern und Dieben schwer machen. Schließen Sie das Auto immer ab, verriegeln Sie Türen und Kofferraum vor allem während der Fahrt in Innenstädten und lassen Sie nichts sichtbar im Auto liegen.

Siebtens: Vom tadellosen Leihwagen bis zum desolaten Altauto –  Wer im Ausland einen Leihwagen anmietet weiß nie, was ihn erwartet. Überprüfen Sie Ihren Wagen in der Autovermietung vor der Übernahme auf Schäden. Klären Sie die Tankregelung – ob Sie den Wagen vollgetankt zurückgeben müssen – im Vorfeld. Prüfen Sie den Versicherungsschutz sorgfältig. Haftpflicht ist ein Muss, eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung ratsam und achten Sie auf versteckte Kosten wie den Gesamtmietpreis.

Achtens: Kakerlaken, verschmutzte Pools und schlechtes Essen können den Urlaub vermiesen. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub verlangt so mancher Gast vom Veranstalter Wiedergutmachung für verpfuschte Urlaubstage. Ob tatsächlich ein Reisemangel vorliegt oder nur eine Unannehmlichkeit, die hinzunehmen ist, prüfen die Gerichte im Einzelfall. Wichtig ist jedoch, dass Sie die Mängel schon vor Ort bei der Reisleitung reklamieren.

Neuntens: Schrecklich, wenn es im wohlverdienten Urlaub passiert. Doch was tun, wenn es im Ausland kracht? Bloß ein paar Beulen, die Heimfahrt ist möglich? Aber wie werden die Kosten ersetzt? Sachschäden können Sie von daheim aus geltend machen, wenn sich der Unfall in einem EU-Mitgliedsstaat ereignet hat oder der Unfallgegner aus einem EU-Land kommt. Beim Zentralruf der Deutschen Autoversicherer Kfz-Kennzeichen und möglichst auch die Versicherung des Unfallverursachers durchgeben. Dann erfahren Sie, wer in Deutschland für die Schadenregulierung zuständig ist. Dort können Sie dann Ihre Ansprüche anmelden.

September 28th, 2015 | Leave a Comment

Genf – die wunderbare Spa-Metropole am See

Urlaub und Entspannung in Deutschlands Nachbarländern sind derzeit sehr gefragt. Die Schweiz gilt diesbezüglich als gern bereistes Urlaubsziel. Bekannt und beliebt sind insbesondere die Hauptstadt Bern und die Stadt Genf. Genf, zweitgrößte Stadt der Schweiz, zeichnet sich vor allen Dingen durch seine hohe Lebensqualität aus. Demnach steigt auch die Zahl der Besucher stetig.

Die einzigartige Lage am bekannten Genfer See lockt Urlauber, Wellnessbegeisterte und Kulturinteressierte aus unterschiedlichen Ländern in die „Stadt des Friedens“, wie sie auch genannt wird.

Die beliebte Urlaubsregion rund um den See bietet unzählige Möglichkeiten für einen interessanten und erholsamen Urlaub. Besonders von der Nähe zum Wasser profitiert die Stadt, die unweit der Grenze zu Frankreich liegt. Der Genfer See befindet sich sowohl in der Schweiz als auch in Frankreich. Demzufolge heißt es von Nord nach Süd ein Erleben zweier Nationen, zweier Länder, die beide ihren eigenen und ganz besonderen Reiz haben.

Auch Wellness und Spa wird in der Metropole Genf groß geschrieben. Das Erleben einer Großstadt in Kombination mit einem Wellnessaufenthalt eignet sich also bestens, um dem Alltag zu entfliehen. Körper, Geist und Seele in Einklang bringen und gleichzeitig die Reize und Besonderheiten der Stadt kennen lernen ist angesagt. Viele Hotels stellen sich diesbezüglich auf die Wünsche ihrer Gäste ein und bieten ein umfangreiches Wellnessangebot, welches auf die individuellen Vorlieben und Bedürfnisse der Hotelgäste abgestimmt ist. Ganz individuell entscheidet also jeder Gast, wie viel Zeit er mit Wellness, also mit ganzheitlicher Entspannung verbringt, und wie viel Zeit er sich nimmt, um die Stadt und das angrenzende Umland zu erkunden. Zur ganzheitlichen Entspannung zählen unter anderem Massageanwendungen, Bäder und Packungen. Gerne genutzt werden auch Bewegungsangebote im Wasser und diverse Entspannungstechniken. Zusätzlich können Schönheitsanwendungen in Anspruch genommen werden, die die Gäste verwöhnen und pflegen.

Wasser – das ist das große Thema in Genf. Die Stadt am Wasser bietet Einwohnern und Besuchern alles, was ein hundertprozentiges Freizeitvergnügen ausmacht. Die angenehmen Temperaturen und die sehr gute Wasserqualität des Genfer Sees machen es möglich, einen Badeurlaub von besonderer Güte zu verbringen. Strandbäder laden die Besucher ein, das kristallklare Wasser zu genießen. Darüber hinaus ist auch das Tauchen im See sehr beliebt.

Segeln, Paddelboot und Tretboot fahren sind ebenso angesagt wie Motorboot fahren, Wasserski, Wakeboarden und Wind- und Kitesurfen.

Auch mit kulturellen Highlights geizt die Stadt Genf nicht. Sehr bekannt und beliebt ist das Schloss Chillon, eine Wasserburg im Genfer See. Diese Wasserburg ist eine viel besuchte Attraktivität, die jährlich von mehr als 300.000 Besuchern besichtigt wird. Unterirdische Gewölbe und Wandmalereien aus früheren Jahrhunderten lassen sich hier bewundern. Allein der Anblick der Burg lohnt einen Besuch dort.

Bekannt ist Genf auch als Stadt der Kunst und der Kultur. So gibt es zahlreiche Museen und Veranstaltungsorte, an denen Events unterschiedlichster Stilrichtungen angeboten werden. Somit ist gewährleistet, dass hier jeder auf seine Kosten kommt, der sich für Kultur und Kunst interessiert. Entspannung zwischendurch bieten die zahlreichen Grünflächen und Parks, für die Genf bekannt ist. Wer es versteht, zu genießen, der wird in der Spa-Metropole am See sicherlich erholsame Tage verleben.

 

September 27th, 2015 | Leave a Comment

Urlaub in drei Ländern – den Bodensee erkunden

Der Bodensee ist nicht nur ein einzelner See. Tatsächlich fasst man den Untersee, die Verbindung, den Seerhein und den Obersee unter dem Begriff Bodensee zusammen. Er liegt im Alpenvorland zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich und hat eine Fläche von 535 Quadratkilometern.

Der Bodensee stammt aus der Eiszeit und ist aus einem Gletscher entstanden. An seiner tiefsten Stelle ist er 254 Meter tief. Auf dem Bodensee gibt es insgesamt 11 Inseln. Die Insel Mainau, die in Privatbesitz ist, befindet sich in einem besonders gepflegten Zustand und wurde von den Eigentümern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf den anderen Inseln befindet sich unter anderem das Kloster Reichenau und die Gemeinden.

In den letzten 100 Jahren hat man sich viel Mühe gegeben, die Uferregionen in wertvolle Naturschutzgebiete zu verwandeln. Für Urlauber, die sich für die Natur interessieren bedeutet das, dass sie einige der etwa 250.000 Wasservögel beobachten können, die hier ihr Winterquartier finden.

Für Touristen ist der Bodensee natürlich besonders interessant. Wer mit dem Auto anreist, kann mit dem Schiff übersetzen oder auch eine Rundfahrt buchen. Rund um den Bodensee gibt es schöne Hotels, auch solche mit verschiedenen Schwerpunkten wie Sport- und Wellness. Durch die nahen Berge werden die Freizeitangebote am Bodensee besonders vielseitig. So gibt es dort die Möglichkeit für die Reisenden, an großartigen Wandertouren teilzunehmen. Wer einen besonders schönen Weg sucht, der sollte den Bodensee-Rundwanderweg wählen. Ganz zu schaffen ist er jedoch nur für Globetrotter, denn der Weg geht tatsächlich um den ganzen Bodensee herum und damit durch drei Länder hindurch und entfernt sich wegen der geschützten Naturschutzgebiete in einigen Gegenden auch vom Ufer.

Verlaufen kann man sich dennoch nicht, denn für den Bodensee-Rundweg gibt es ein eigenes Zeichen. Ein blauer Kreis, der von einem schwarzen Pfeil eingerahmt ist. Für den Rundweg gibt es auch ausgewiesene Teilstrecken auf speziellen Bodensee-Karten. Mit diesen Karten kann sich jeder seine Wunschstrecke zusammenstellen und dann mit dem Bus oder mit der Bahn zurückfahren. Von einigen Punkten geht es sogar mit dem Schiff zurück, was für die meisten Urlauber viel schöner ist.

Die Wanderwege führen an den verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbei. So zum Beispiel am Zeppelin-Museum. Für Radfahrer gibt es ein vergleichbares Angebot mit dem Bodensee-Radweg.

Urlauber, die nur die Aussicht auf den Bodensee genießen möchten, können mit der Seilbahn auf einen Gipfel fahren. Die gesamte Region ist touristisch gut erschlossen, so dass keine Wünsche offen bleiben. Touristen, die über einen Bootsführerschein verfügen, brauchen dennoch für den Bodensee ein eigenes Patent, wenn sie hier ein Boot ausleihen wollen. Für kleinere Segelboote mit kleiner Segelfläche geben die Vermieter Auskunft. Wassermotorräder sind nicht zugelassen, dafür aber viele andere Boote und Schiffe.

Jedes Jahr findet zu Maria Himmelfahrt auf dem Bodensee die berühmte Prozession der Schiffe statt. Ein wichtiges Ereignis, das von vielen Anwohnern und Touristen verfolgt wird. Für Taucher gilt der Bodensee weltweit als sehr anspruchsvoll. Er ist unter der Oberfläche sehr kalt. Für Badegäste ist der Bodensee vor allem in der Zeit von Anfang Juli bis etwa Ende August interessant, wenn das Wasser warm ist.

September 1st, 2015 | Leave a Comment

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