Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Die Heilpflanze des Jahres 2009 – die vielseitige Ringelblume

Die Ringelblume ist die Heilpflanze des Jahres 2009, und das nicht ohne Grund. Sie ist sehr vielseitig und hilft sowohl von innen als auch von außen. Die Ringelblume strahlt mit Blüten von hellem Gelb bis hin zu kräftigem Orange. Das ist pure Lebenskraft. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum diese Pflanze gewählt wurde. Das beste an der Heilkraft der Ringelblume ist, dass sie wissenschaftlich bewiesen wurde. In der Apotheke bekommt man Salben, Öle und Tinkturen mit Ringelblume.

Auch selber kann man einige Heilmittel herstellen, wenn man die getrockneten Blüten nutzt. Diese sollte man sich auch am besten aus der Apotheke besorgen, denn dort gibt es sie in Arznei-Qualität.

Bei Halsschmerzen wird die Ringelblume sehr gerne eingesetzt, denn sie sind entzündungshemmend. Auch bei wunden Stellen im Mund und entzündetem Zahnfleisch wird sie oft eingesetzt. Am besten nutzt man bei diesen Beschwerden eine Gurgellösung. Die stellt man sich ganz einfach her, indem man einen halben bis einen Teelöffel Blüten mit einer Tasse heißem, aber nicht mehr kochenden Wasser übergießt. Dann lässt man das ganze 15 Minuten ziehen und seiht es ab. Mit der noch warmen Lösung sollte man täglich drei bis vier Mal am Tag für zwei bis drei Minuten gurgeln.

Auch auf der Haut sind Produkte mit den Wirkstoffen der Ringelblume sehr wirkungsvoll. Sie töten Bakterien ab, auch Pilze halten ihnen nicht Stand. Sie wirkt reizlindernd, abschwellend und fördert die Wundheilung. Wunderbar einsetzbar ist sie bei Sonnenbrand, Wunden, Ekzemen und auch bei trockener Haut. Genutzt wird die Ringelblume dann beispielsweise als Umschlag. Dafür nimmt man einen Esslöffel getrocknete Blüten und setzt sie in einem Topf mit einem halben Liter kaltem Wasser an. Das ganze dann kurz aufkochen und abseihen. Wenn dieser Sud eine angenehme Wärme erreicht hat, dann tränkt man ein Leinentuch damit und wickelt es ganz einfach um die betroffene Stelle. Danach einfach ein Handtuch locker darüber legen. Den Umschlag lässt man drauf, bis er kalt wird. Mehrmals täglich sollte man diese Umschläge wiederholen. Auch bei Prellungen und Zerrungen wirken diese Umschläge sehr gut.

Eine Salbe zur täglichen Hautpflege oder auch zur Linderung bei Ekzemen kann man sich auch selbst herstellen. Um sich diese Salbe herzustellen, gibt man 50g getrocknete Blüten zusammen mit zweieinhalb Liter Wasser in einen Topf und lässt das über Nacht stehen. Dann bringt man das Wasser zum Kochen und lässt es so lange köcheln, bis das Wasser fast ganz verdampft ist. Dann gibt man 250 g Lanolin hinzu, das ist ein medizinisches Fett, das man in der Apotheke bekommt.

Alles muss dann gut verrührt werden, dann presst man die Masse durch ein Leinentuch und gibt sie in ein Schraubglas. Wenn man diese Salbe fest verschlossen in den Kühlschrank gibt, ist sie ohne weiteres bis zu sechs Monate haltbar. Die Ringelblume wird auch sehr gerne in der Naturkosmetik eingesetzt. In vielen Wellnesshotels, die mit Naturprodukten arbeiten, wie beispielsweise in einem Wellnessurlaub Österreich, kann man Produkte finden, in denen die Wirkstoffe der Ringelblume enthalten sind.

Aber nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich kann die Ringelblume angewandt werden. Auch hier kann die entzündungshemmende und keimtötende Wirkung der Ringelblumenblüten wahre Wunder vollbringen bei Magenreizungen, Sodbrennen oder auch Blähungen. Dafür muss man sich einfach nur einen Tee zubereiten, indem man ein bis zwei gehäufte Teelöffel der Blüten mit 250 ml Wasser überbrüht und den Tee zehn Minuten zugedeckt ziehen lässt. Über den Tag verteilt sollte man zwei bis drei Tassen trinken, am besten für diesen Zweck nach dem Essen. Wenn die Beschwerden sich allerdings länger als zwei Tage hinziehen, sollte man den Arzt aufsuchen.

Dezember 30th, 2015 | Leave a Comment

Sanfte Hilfe direkt aus der Natur mit den besten Heilpflanzen gegen aufkommende Wehwehchen

Draußen ist es kalt, stürmisch, und bei vielen kündigen sich gerade wieder die ersten Vorboten von unterschiedlichen Wehwehchen an. Wer dann nicht gleich wieder zum Arzt laufen möchte, oder auch die angebotenen Mittel aus der Apotheke kaufen möchte, der kann sich auch in der Natur umsehen, denn gegen die meisten Wehwehchen ist definitiv auch ein Kraut gewachsen.

Schon seit vielen Jahrhunderten haben sich Naturarzneien bewährt, und heute liegen diese Arzneien von Mutter Natur wieder voll im Trend. Viele sind ganz einfach die ganzen chemischen Mittel aus der Apotheke leid und wollen wieder zurück zur Natur. Diese Menschen haben auch vollkommen recht, denn diese Heilkräuter sind sehr wirksam. Vielleicht ist die Herstellung manchmal etwas aufwändiger, als nur eine Packung zu öffnen, aber dafür entfallen sämtliche Chemikalien.

Sehr gut für die Seele eignet sich Johanniskraut. Dieses Kraut hat wunderbare gelbe Blüten, und in vielen Untersuchungen konnte bis heute eine stimmungsaufhellende Wirkung definitiv belegt werden, die dieses Johanniskraut hat. Allein schon eine Einnahme über zwei Wochen sorgt dafür, dass die Wirkstoffe einen viel ausgeglichener und auch gelassener machen. Hier hat man die Möglichkeit, Präparate in der Apotheke zu kaufen, die sehr hochdosiert sind. Wer unter starken nervlichen Belastungen leidet, der kann auch Arzneitees mit Johanniskraut nutzen, um die damit einhergehende Unruhe zu bekämpfen.

Schon seit vielen Jahren ist die Ringelblume dafür bekannt, dass sie eine heilende Wirkung hat. Das ist auch der Grund, warum sie in sehr vielen Salben und Cremes verarbeitet wird. Die Ringelblume besitzt eine desinfizierende Wirkung, sie wirkt sehr gut bei einer entzündeten und auch ansonsten angegriffenen Haut. Auch kleine Wunden kann man mit ihr wunderbar behandeln. Dafür eignet sich am besten eine Salbe. Aber auch als Tee kann man diese Pflanze nutzen und sich auch innerlich etwas Gutes tun. Die Ringelblume kann als Tee Beschwerden von Magen und Galle lindern, und zudem ist sie sogar in der Lage, Durchfall zu stoppen. Alles, was man dafür machen muss ist, zwei Teelöffel an frischen oder auch getrockneten Blüten mit einer Tasse heißem Wasser zu übergießen.

Man sollte diesen Tee für zehn Minuten ziehen lassen, am besten zugedeckt. Anschließend abseihen, getrunken werden sollte er auf jeden Fall lauwarm.

Der Sonnenhut ist zwar als Begriff bekannt, dennoch verwenden ihn die wenigsten Menschen bisher. Dabei hat er eine solch gute Wirkung für die Abwehr, dass man ihn auf jeden Fall nutzen sollte. Im Sonnenhut enthalten sind vor allen Dingen Flavonoide und viele ätherische Öle. Das sind alles Wirkstoffe, die in der Lage sind, die körperliche Abwehr richtig gut zu stärken. Wer es sich einfach machen möchte nutzt ganz einfach ein Produkt aus der Apotheke, das man lutschen kann. Alternativ kocht man Wasser und macht sich aus dem Kraut des Sonnenhuts ganz einfach einen wirksamen Tee. Diesen Tee sollte man dann drei Mal am Tag trinken, am besten wirkt er, wenn man ihn zwischen den Mahlzeiten trinkt.

Sanddorn wird auch sehr gerne als „Zitrone des Nordens“ bezeichnet. Das hat natürlich seinen Grund, und der ist im hohen Gehalt an Vitamin C zu finden. Diese kleinen, orangefarbenen Beeren haben sage und schreibe rund zehnmal so viel dieses Vitamins vorzuweisen als die Zitrone. Das ist ja noch nicht alles, dazu kommen noch Vitamin E, Betacarotin, Eisen, Mangan und auch die wichtigen B-Vitamine. So kann der Sanddorn die Energiereserven des Körpers auffüllen. Wer unter Erschöpfung leidet oder gar bereits ein angeschlagenes Immunsystem besitzt, der sollte auf jeden Fall täglich drei Esslöffel vom Saft des Sanddorns trinken. Sogar äußerlich kann man Sanddorn anwenden, und zwar bekämpft es als Sanddornöl Neurodermitis, und auch bei trockener Haut wird es gerne genutzt.

Wer öfters Probleme mit der Blase hat und die Goldrute nicht kennt, sollte dies auf jeden Fall schnell nachholen. In den schönen Blüten der Goldrute sind sehr viele Bitterstoffe und Gerbstoffe enthalten. Auch ätherisches Öl ist hier zu finden. Diese Stoffe haben eine sehr entspannende und auch entkrampfende Wirkung, und zwar auf die Muskulatur der Harnwege. Zudem sind sie auch noch schön entzündungshemmend. Ein weiterer Effekt, nämlich die harntreibende Wirkung sorgt dafür, dass Keime aus der Blase sehr schnell wieder herausgeschwemmt werden. Für den Tee gibt es bereits fertige Mischungen zu kaufen, natürlich kann man auch hier aus dem Kraut selbst einen Tee herstellen, der rund zwanzig Minuten ziehen sollte. Wenn es ganz akut ist, dann kann man auch schon einmal vier Mal am Tag eine Tasse davon trinken.

Auch vorbeugend kann diese Pflanze wirken, und zwar bei einer Nierenschwäche oder auch gegen eine Blasenentzündung.

Ein Schnupfen hat so gar keine Chance, wenn man die Hagebutte dagegen einsetzt. Auch in diesen kleinen roten Früchten steckt sehr viel Vitamin C. Dazu kommen in diesem Fall noch einige Mineralstoffe und auch Flavonoide, die antibiotisch wirken. Da ist es kein Wunder, dass die Hagebutte sehr gerne genutzt wird für die Bekämpfung der ungeliebten Erkältungen. Gleichzeitig reinigen sie auch wunderbar den Darm, denn in den Hagebutten sind auch sehr viele Pektine enthalten. Bevorzugt trinkt man die Hagebutten ja als Tee, aber auch als Mus oder Marmelade werden sie gerne genutzt.

Dezember 15th, 2015 | Leave a Comment

Wellness mit den Heilkräften der Natur

Viele Blumen und Pflanzen, die es in der Natur gibt, haben natürliche Heilkräfte, und die werden nicht nur in der Medizin gerne eingesetzt, auch im Bereich Wellness finden sie immer öfter eine Verwendung.

Die Alchemilla ist auch landläufig bekannt unter dem Namen Frauenmantel. Sie hat samtige Blätter und sehr schöne gelb-grüne Blüten. Schon Hildegard von Bingen nutzte den Frauenmantel, um mit den Gerb- und Bitterstoffen des Grüns offene Wunden zu heilen. In der heutigen Zeit nutzt man den Frauenmantel allerdings eher, um einen Tee herzustellen, der krampflösend wirkt und vor allen Dingen bei Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt wird.

Dafür nimmt man drei Teelöffel des Krauts und brüht es mit einer Tasse Wasser auf. Zehn Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Bei Beschwerden können täglich drei Tassen getrunken werden.

Im Wellnessbereich kann man mit dem Frauenmantel einen abschwellenden Badezusatz bekommen. Dazu nimmt man 200 Gramm Trockenkraut und setzt es in sechs Litern kaltem Wasser an. Dieser Ansatz wird dann am folgenden Tag erwärmt, und dann wird es gefiltert in das Badewasser gegeben.

Die Wilde Malve ist wohl schon zurecht als Romantikerin unter den Heilpflanzen anzusehen. Sie ist ein sehr sanfter Helfer gegen Husten, und mit ihren schönen zarten, pinkfarbenen Blüten bezaubert sie auch optisch. Angefangen von den Blüten über die Blätter bis zum Stängel enthält sie Schleim- und Gerbstoffe, die verarbeitet in einem Tee kräftigend bei Husten und auch reizlindernd wirken. Auch bei Heiserkeit und Blasenbeschwerden wirken sie bestens. Für den Tee nimmt man zwei Teelöffel der Blätter und Blüten, und übergießt sie mit lauwarmem Wasser. Dieser Tee muss dann über Nacht ziehen. Nach dem Abseihen kann der Aufguss als Tee oder auch Gurgellösung eingesetzt werden. Im Bereich Wellness kann man aus den jungen Blättern ein leckeres Gemüse herstellen, das ähnlich wie Spinat zubereitet wird. Dieses Gemüse verfügt über einen hohen Gehalt an Vitaminen.

Fenchelkraut ist ein wunderbares Schwungrad für die gesamte Verdauung. Ein sonniger Blickfang im Garten ist es allemal, denn die duftigen Dolden und goldgelben Blüten stechen schon von weitem hervor. Diese Früchte sind eine reiche Quelle für so manch eine Medizin, wie beispielsweise gegen Bauchweh. Dafür braucht man einen Teelöffel Fenchelsamen, den man mit 250 ml Wasser aufbrüht. Nach zehn Minuten kann man das Ganze abseihen, und am Tag mehrere Tassen davon trinken. Noch dazu ist dieser Aufguss ein wirkliches Multitalent, denn man kann damit auch Waschungen durchführen oder als Tinktur für eine Augenkompresse nutzen, so lindert er Augenentzündungen. Gibt man etwas Honig hinzu, hat man ganz schnell einen Hustentee kreiert.

Für die Wellness sorgt das Fenchelkraut, indem man etwas gegen den schlechten Atem tun kann. Dafür dann zwei Gramm Fenchelsamen mit rund 100 ml heißem Wasser übergießen, und nach 15 Minuten filtern. Dann einfach mehrmals täglich damit gurgeln.

Lavendel ist eine sehr gute Entspannungshilfe, und seine Heilkraft verdankt der Lavendel seinem intensiven Duft, genauer gesagt seinen ätherischen Ölen. Durch sie werden Verspannungen gelindert, beispielsweise als Badezusatz ist der Lavendel bestens geeignet. Dafür gut 50-60 Gramm Blüten in einen Topf geben und mit einem Liter kochenden Wasser übergießen. Nach rund siebzig Minuten kann man das Ganze filtern. Der somit entstandene Extrakt kann dann in das Badewasser gegeben werden.

Wer öfters einmal verspannt ist, der nimmt 30 Gramm frische Blüten, und übergießt sie mit 500 ml 70-prozentigem Alkohol. Ein paar Tage abwarten, und dann filtern. Die Blüten sollten ausgedrückt werden, und dann ist der Lavendelgeist fertig zum Einreiben.

Die Ringelblume ist ein Entzündungsprofi, Im Garten macht sie mit leuchtenden Farben in Gelb und Orange auf sich aufmerksam. Das darf sie auch, denn sie hat ja auch einiges zu bieten. Karotinoide, ätherische Öle und auch Harze sind bestens geeignet, um sich bei Schleimhautentzündungen im Bereich Mund und Rachen nützlich zu machen. Dafür dann zwei Teelöffel Blüten mit einer Tasse Wasser aufbrühen, nach zehn Minuten kann man den Tee dann filtern. Damit dann mehrmals am Tag gurgeln und spülen. Wenn man ihn trinkt, dann wirkt der Tee auch entkrampfend bei Darmstörungen und blutreinigend. Als Wellness Tipp gilt, dass man die Ringelblume auch wunderbar nutzen kann, um unliebsamen Hühneraugen zuleibe zu rücken. Dafür einfach nur Umschläge aus frischen Ringelblumenblättern machen, denn durch sie wird die Haut schön zart, und sogar Hornhaut weicht auf.

Es gibt noch viele weitere Blumen und Kräuter, die es wert sind, dass man sich einmal etwas ausgiebiger mit ihnen und ihrer Wirkung befasst.

September 23rd, 2015 | Leave a Comment

Kräuter – wunderbar geeignet für Gesundheit und Wellness

Heilkräuter – gut, viele kennen sie noch aus Omas Zeiten, wo es bei einer Erkältung Kamillentee gab, oder auch Pfefferminze eingesetzt wurde. Aber nicht nur im Bereich Gesundheit wird heute verstärkt auf die guten alten Heilkräuter gesetzt, auch der Wellnessbereich setzt heute sehr gerne auf Kräuter, und baut verschiedene Wellnessbehandlungen auf genau diesen Kräutern auf. Auf ganz verschiedenen angebotenen Wellnessreisen kann man dies erleben.

Und dabei müssen es nicht immer nur Kräuter wie die Mariendistel oder das Johanniskraut sein, auch auf der heimischen Fensterbank oder im Garten gibt es sehr viele Kräuter, die auch eine heilende Wirkung haben. Zudem können sie auch Speisen sehr schmackhaft machen.

Petersilie ist nicht nur beliebt in der Küche, sie ist auch sehr gut für die Leber, und zudem fördert sie die Liebeskraft. Mit nur einem Esslöffel an Petersilie kann man seinen ganzen Tagesbedarf an Mangan decken. Mangan ist sehr wichtig für unsere positive Stimmung. Petersilie ist wohl das beliebteste Frischgewürz der Deutschen, und es enthält auch sehr viel Vitamin C. Ein einziger Bund Petersilie hat sogar mehr Vitamin C in sich als ein halbes Kilo Orangen.

Die Pimpinelle ist gut geeignet als Mittel gegen Husten und Heiserkeit. In diesem Suppenkraut sind die ätherischen Öle Saponin und Pimpinellin enthalten. Durch diese wird die Arbeit von Galle, Nieren und Leber angeregt. So wird dann ganz natürlich die Verdauung verbessert. In der Küche werden die Blätter der Pimpinelle verwendet, für die Gesundheit allerdings die Wurzel.

Rosmarin ist ein Kraut, das schlank macht. Zudem gibt es dem Menschen Schwung für den ganzen Tag. In den nadelförmigen Blättern sind ätherische Öle enthalten, und genau die haben eine heilsame Wirkung. Das Öl besteht aus Alpha-Pinen, Kampfer, Borneol und Eukalyptol. Auch Verbenon ist enthalten, das macht den recht markanten Duft aus.

Bohnenkraut ist bekannt dafür, dass es das Herz stärkt. Auch gegen Blähungen und Durchfall wirkt das Bohnenkraut gut. Im Bohnenkraut sind die ätherischen Öle Thymol, Cymol und Carvacrol enthalten. Dazu sind auch noch unterschiedliche Bitter- und Gerbstoffe enthalten. Durch sie wird der gesamte Organismus angeregt.

Eine Unterstützung für die Atemwege und Hilfe für die Venen ist der Oregano. Dieses Mittelmeerkraut ist sehr reich an antibiotisch wirkenden und auch krampf- sowie schleimlösenden ätherischen Ölen. Oregano soll zudem auch positiv auf den Blutzuckerspiegel wirken.

Lavendel ist heute immernoch sehr beliebt, oder besser schon wieder. Es vertreibt Ängste und stärkt auch schwache Nerven. Zudem wirkt es auch gegen erhöhten Blutdruck und depressive Verstimmungen.

Basilikum ist sehr beliebt in der Küche, egal ob zu Salaten oder anderen Gerichten, ohne Basilikum schmeckt es vielen Menschen nicht. Es macht aber auch geistig fit, und bei der Fettverbrennung hilft es auch mit Wer oft unter Stress leidet, der sollte Basilikum auch nutzen, denn es macht auch stark gegen den Stress. Durch das enthaltene ätherische Öl Methyl-Chavicol wird auch noch das Immunsystem gestärkt.

Die gute alte Pfefferminze ist in der Lage, den Schlaf zu fördern. Auch Kopfschmerzen haben bei ihr keine Chance. Verschiedene Minzarten enthalten die ätherischen Öle Eukalyptol, Menthol, Limonen und Menthen. Dazu hinzu kommen noch recht wirksame Gerbstoffe, Kaffeesäure und Bitterstoffe. Wer unter Spannungskopfschmerzen leidet, der nutzt einfach Pfefferminzöl und reibt es auf die Schläfen, den Nacken und die Stirn.

Frauen lieben Rosen, aber Rosen sehen nicht nur gut aus und duften gut, sie beeinflussen auch die Hormone der Frauen. Daher ist es richtig, wenn die Rose als Naturarznei der Frau angesehen wird. Durch ein französisches Ärzte-Team wurde etwas erstaunliches herausgefunden, und zwar konnte nachgewiesen werden, dass es schon reicht, wenn eine Frau an einer Rose sehr konzentriert riecht,

allein das kann den Hormonhaushalt ausgleichen. Durch den Duft einer Rose kann man die Seele fröhlich stimmen, und sie fördert positive Gedanken. Auch die wichtigen körpereigenen Abwehrkräfte werden so gestärkt.

Nicht vergessen werden darf auf jeden Fall die Ringelblume. Sie wird hauptsächlich äußerlich angewandt und ist gut für die Haut. In den Ringelblumenblütenblättern stecken Carotinoide, Flavonoide, Harze, Xanthophylle, ätherische Öle, entzündungshemmende Saponoside, auch etwas Salizylsäure und der Bitterstoff Calendulin. Dies sind nur einige der vielen Wirkstoffe, die man in der Ringelblume finden kann. Diese ganzen Stoffe fördern den Zellaufbau, und das ist beispielsweise bei der Wundheilung sehr wichtig.

Im Bereich Wellness gibt es sehr viele Saunen, die mit Kräutern arbeiten, auch die Kräuterstempelmassage kann auf sie nicht verzichten, und auch in vielen anderen Wellnessanwendungen werden Kräuter genutzt.

September 22nd, 2015 | Leave a Comment

Die blumige Kraft der Berge – seltene Alpenblumen

Wer in einem schönen rauen Gebirge überleben möchte, der muss schon recht hart sein im Nehmen. Solche harten Gegner sind beispielsweise Arnika, Edelweiß und Co. Diese Alpenblumen sind meistens sehr rar, und zudem auch noch geschützt. Die Naturkosmetik-Firmen, die diese Pflanzen nutzen, beziehen sie aus ganz speziellen Anbau-Projekten oder auch aus einer kontrollierten Bio-Wildsammlung.

Das Edelweiss enthält sehr wirksame Pflanzenstoffe, dies konnte die Universität von Innsbruck herausfinden. Diese Wirkstoffe sind unter anderem dazu in der Lage, Entzündungen zu bekämpfen. Zudem ist der Edelweiß-Extrakt in der Lage, freie Radikale zu fangen. Diese entstehen beispielsweise bei der UV-Strahlung und lassen die Haut vorzeitig altern. Diese geschützte Pflanze wird von Landwirten im Schweizer Wallis angebaut.

Wenn man den Namen Enzian hört, dann denken die meisten zunächst an eine blau blühende Pflanze. Allerdings ist für die Kosmetik und auch die Medizin die gelbe Variante des Enzians um so einiges interessanter. Die Substanzen dieser Gebirgsblume sind sehr bitter, und sie regen die Verdauung an. Daher ist auch der Enzianschnaps bei einigen als eine Art Magenarznei bekannt. Nutzt man diese Bitterstoffe in der Kosmetik, dann haben sie einen stabilisierenden Effekt. Diese unter Naturschutz stehende Pflanze wird in Frankreich geerntet, und zwar in Bio-Wildsammlungen.

Bei den Botanikern ist der eher als Valerania Celtica bekannt, der Echte Speik. Dies ist eine herb-würzig-duftende Pflanze, die bereits bei den Römern und den Ägyptern sehr beliebt und begehrt war. Eine Zeit lang wurde sie sogar mit Gold aufgewogen. Die darin enthaltenen ätherischen Öle wirken sehr beruhigend, aber gleichzeitig machen sie nicht müde. Dieser Echte Speik ist wächst nur in den österreichischen Nockbergen, und das ist auch der Grund, warum er unter einem strengen Naturschutz steht. Es gibt nur zwei Bauern, die für eine kontrolliert-biologische Wildsammlung ein Zertifikat erhalten haben. Sie dürfen diese Pflanze für die Firma Speick ausgraben.

Die Inhaltsstoffe der seltenen Bergblume Arnika wirken wundheilungsfördernd, entzündungshemmend und auch schmerzlindernd. Wendet man die Arnika äußerlich an, dann hat sie sich als Mittel gegen Prellungen, Schwellungen und auch Verstauchungen bewährt. Das ist der Grund, warum man sie so oft in Sport-Massageölen oder Gelenkschutzsalben finden kann. Arnika wird auch in den Bergregionen angebaut, wie beispielsweise in den Karpaten und Rumänien oder auch in den Vogesen im schönen Frankreich.

Aber auch die Bergwiesen-Pflanzen sind nicht ohne. In den Bergen findet man kunterbunte Wiesen, auf denen es nur so blüht und grünt. Hier blühen dann auch sehr viele Heilpflanzen, die natürlich auch in der Naturkosmetik zum Einsatz kommen.

Die Ringelblume ist eine Blume mit schönen leuchtend orangenen Blütenblättern, und sie ist ein ganz typischer Bergwiesenbewohner. Früher gehörte die Ringelblume auch in jeden Bauerngarten. Hier wurde sie auch gerne genutzt, um die Butter schön gelb zu färben, und legte man sie in Fett ein, dann entstand daraus die Ringelblumensalbe. Diese pflegt die strapazierten Hände und heilt gleichzeitig. Insgesamt ist es so, dass diese Heilpflanze der Haut einfach nur gut tut. Die Inhaltsstoffe der Ringelblume wirken beruhigend und auch entzündungshemmend. Zudem wird auch die Wundheilung unterstützt.

Schon die Heilkundigen der Antike wussten um die besondere Kraft des Johanniskrauts. Gegen Ischias und Rheuma wird das Johanniskrautöl sehr gerne eingesetzt, und es lindert auch leichte Verbrennungen, und die Wundheilung wird auch beschleunigt. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass der tiefrote Farbstoff Hyperforin hier eine sehr wichtige Rolle spielt.

Dieser wirkt antibakteriell, bekämpft Pilze und wirkt entzündungshemmend. Nimmt man Johanniskraut innerlich ein, dann wirkt es depressiven Stimmungen entgegen. Allerdings erhöhen die Inhaltsstoffe auch die Lichtempfindlichkeit, die die Haut gegenüber der Sonne hat. Da in der Kosmetik die Dosierung aber eher gering ist, geht hiervon für gewöhnlich keine Gefahr aus.

Die Schafgarbe ist ein sehr enger Verwandter der Kamille. Sie hat auch ein recht ähnliches Wirkungsspektrum. Die darin enthaltenen Gerbstoffe haben sich längst schon bewährt bei der Behandlung von Entzündungen und auch bei Wunden, die schlecht verheilen. Aufpassen muss nur jeder, der allergisch auf Korbblütler reagiert, denn dann kann es sein, dass man diesen Pflanzenwirkstoff nicht verträgt.

Auch die Heublumen sind sehr beliebt. Bei der einfachen Heuernte fallen auch immer ganz viele einzelne getrocknete Blütenteile, Samen und auch kleinere Blatt- und Stängelstücke an. Das ist dann das, was wir als Heublumen kennen. Sebastian Kneipp nutzte diese Heublumen für Auflagen und warme Wickel bei Rheuma, Blähungen, Arthrose und Bauchweh.

 

Juli 12th, 2015 | Leave a Comment

Schönheit aus den Alpen für das perfekte Wellness Erlebnis

In den hochalpinen Lagen sind die Flora und die Fauna immer ständigen Extremen ausgesetzt. Hier gibt es eine starke Sonneneinstrahlung, eisige Kälte, Schneestürme, Hagel und karge Böden. Da sich hier die Pflanzen in einem ständigen Überlebenskampf befinden, haben sie sich mit der Zeit hervorragende Schutzmechanismen angeeignet. Auch intelligent Wirkstoffe entwickelten sich mit der Zeit. Und die gute Nachricht ist, dass diese auch gut sind für den Menschen.

Die wertvollen Phytosubstanzen dieser Pflanzen sind nicht nur gut für unsere Gesundheit, sondern auch für unsere Schönheit.

Das sehr seltene Edelweiß wirkt remineralisierend und anti-oxidativ. Eine großporige Haut erhält feinere Poren durch den Einsatz von Enzianwurzel. Bei Orangenhaut beispielsweise bietet sich Johanniskraut an, denn dieses Kraut regt den Stoffwechsel an und strafft zudem. Strapazierte Haut wird durch Murmelöl geglättet, das wirkt außerdem rückfettend und spendet zudem Feuchtigkeit. Das älteste Schönheitselixier ist auf jeden Fall die Bergziegenmilch. Erhalten kann man sie ganz einfach im Bio-Laden.

Bei den Blumen aus den Bergen sieht das etwas anders aus, denn sowohl der Enzian als auch das Edelweiß sind sehr selten geworden und stehen zudem unter Naturschutz. Nicht anders sieht es bei Arnika und Ringelblume aus. Daher sollte man diese Pflanzen, selbst wenn man sie findet, auf keinen Fall pflücken, sondern einfach Produkte nutzen von Herstellern, die ganz gezielt in den Alpen anbauen und auch ernten. Hier noch ein paar Tipps, welche Wirkstoffe wie am besten genutzt werden können.

Arnika fördert die Wundheilung, außerdem regeneriert sie die beanspruchte Haut, sie ist sehr oft in Handcremes zu finden. Die in der gelben Blume enthaltenen Öle sind sogar in der Lage, kleine Schnittwunden zu heilen. Auch für raue und sehr strapazierte Handflächen ist die Arnika bestens geeignet.

Die Kamille wirkt beruhigend und bekannterweise auch heilend. Nach einem Sonnenbad tut eine Kamillencreme der beanspruchten Haut sehr gut.

Latschenkiefer ist hierzulande sehr gut bekannt, und in einem Fußbad kann sie ihr ätherisches Öl so richtig gut entfalten. Das Öl wirkt durchblutungsfördernd und macht müde Beine besonders nach einem langen Tag wieder munter.

Die ätherischen Öle der schönen Ringelblume regenerieren und lindern zudem auch Hautirritationen. Wenn man sie in Cremes und auch Gesichtswasser verwendet, dann kann sie sogar die empfindlichste Haut beruhigen.

Salinensalz wird seit Jahren sehr gerne bei unterschiedlichen Wellnessbehandlungen eingesetzt. Gerade die Wellnesshotels in Bayern arbeiten mehr als gerne mit dieser Methode. In den meisten Fällen wird das Salz als Peeling verwendet. Wenn man die Salzkristalle mit Olivenöl verwendet, dann ergibt das ein ganz wundervolles Peeling. Dadurch wird das Hautbild verfeinert und es hilft außerdem, Feuchtigkeit zu speichern.

Die gute Ziegenmilch glättet die Haut nicht nur, sie regeneriert zusätzlich auch die Zellen. Wenn man Ziegenmilch als Bad oder auch als Teilanwendung nutzen möchte, der sollte Wasser und Ziegenmilch jeweils zu gleichen Teilen vermengen.

Mai 19th, 2015 | Leave a Comment

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