Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Kuren in Misdroy – mit Kurreisen und Medikamenten gegen die Symptome des Rheumas

Viele kennen es jeden Morgen erneut – alles muss schnell gehen, Frühstück machen oder wenigstens Kaffee kochen, Zähne putzen, anziehen und ab zur Arbeit. Was für die meisten Menschen ganz normal ist, das ist für Rheumatiker absolut unmöglich. Menschen, die an rheumatoider Arthritis erkrankt sind, haben am Morgen geschwollene Gelenke, die unbeweglich sind. Diese Unbeweglichkeit lässt auch erst im Laufe des Tages nach. Erst dann können sich die Betroffenen wieder die Haare kämmen oder ein Frühstücksmesser halten. Rheuma ist eine Erkrankung, die sehr gut mit Kuren behandelt werden kann. Kuren in Misdroy in Polen sind hier sehr beliebt. Dort wird auch dieses Symptom der Morgensteifigkeit behandelt, so dass es betroffenen Personen dann ganz einfach möglich ist, die wichtigsten Handlungen am Morgen auch durchführen zu können.

Die Ursache dieses weit verbreiteten Symptoms ist die nächtliche Überproduktion von Entzündungsstoffen. Zwischen zwei und vier Uhr in der Nacht produziert der Körper diese Botenstoffe. Bei Rheumatikern ist es jedoch so, dass die Ausschüttung bis zu zehn mal höher ist als bei gesunden Menschen. Und hier bleibt auch noch die Wirkung des Cortisols aus, das gegensteuernd wirkt. So kommt es zu Entzündungen und in den Gelenken sammelt sich Flüssigkeit. Dadurch schwellen die Gelenke stark an und die vorübergehende Versteifung tritt ein. Auch wenn man sich zu einer Kur entschließt und die Beschwerden besser werden, sollte man auch weiterhin Medikamente mit entzündungshemmenden Corticoiden wie Prednison einnehmen. Da diese Wirkstoffe aber in der Regel erst morgens gegeben werden können, und das ist bereits der Zeitpunkt, in denen die Entzündungsbotenstoffe ihre höchste Konzentration erreicht haben, richten sie nicht sehr viel gegen die Morgensteifigkeit aus.

Wenn man jedoch diesem Symptom vorbeugen möchte, dann müsste die Gabe der Medikamente früher erfolgen, möglichst in der Mitte der Nacht. Die Betroffenen können zwar einen Wecker stellen und dann die Medikamente mitten in der Nacht nehmen, aber die Unterbrechung des Schlafes ist nicht gerade gut für das sowieso schon belastete Immunsystem. Dafür gibt es aber jetzt eine ganz neue Methode. Die neuartige Tempus-Tablette macht es möglich. Das besondere an dieser Tablette ist die Hülle, die sich sehr langsam auflöst. Nimmt man beispielsweise diese Tablette abends um 22 Uhr, dann werden die Wirkstoffe erst mitten in der Nacht gegen zwei Uhr abgegeben. Das ist genau die Zeit, wo auch die Produktion der Entzündungsstoffe einsetzt. Laut einer Untersuchung ist es möglich, die Steifigkeit der Gelenke am Morgen um bis zur Hälfte zu reduzieren. Mit einer Kur das allgemeine Befinden verbessern und auch die passenden Medikamente gegen die Morgensteifigkeit sind eine ideale Kombination zu Besserung der Beschwerden.

November 30th, 2015 | Leave a Comment

Meine Wellnesskurzreise nach Fischerkathen in Polen

Nachdem mein Mann mir vor Jahren erklärt hatte, dass für ihn nur Aktivurlaube in Frage kommen würden und Wellnessreisen nur was für Frauen wären, habe ich mir dieses Jahr einen besonderen Wunsch erfüllt und ihm einfach eine Reise geschenkt, und die war natürlich für zwei Personen. Anhand des Namens: Kurkomplex Sandra & Sandra SPA, wusste er natürlich gleich, dass es sich um eine Wellnesskurzreise handeln müsse. Da es aber nur zwei Tage dauern sollte, nahm er meinen Vorstoß mit Humor und war selbstverständlich bereit, sein Geschenk anzunehmen. Ich war schon Wochen vorher aufgeregt, so lange ich hatte ich auf diese Chance gewartet.

Das Hotel liegt in Fischerkathen, wunderschön an der Ostsee in Polen und damit für uns aus Deutschland sehr angenehm zu erreichen. Wir sind mit dem Auto angereist und konnten das Hotel dank der guten Beschreibung leicht finden. Das Haus war sehr ansprechend. Wir wurden sofort in Empfang genommen und mit dem Lift zu unserem Zimmer gebracht.

Zum Haus gehören auch Bungalows, die einen sehr schönen Eindruck machten und die man im Sommer mieten kann. Nach der Anreise haben wir uns das Hotel und die Umgebung angesehen, und sind dann zum festlichen Abendessen gegangen. Das Essen war phantastisch, und es wurde sehr spät.

Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück in den Wellnessbereich gegangen. Mich führte der Weg in das schicke Solebad, mein Mann wollte natürlich ins Schwimmbad, wo er etwas flotter schwimmen konnte. Nach einer Stunde kam er mir dann gut gelaunt entgegen. Nach dem Schwimmen folgte die Massage, und die hat meinem Mann besonders gut getan. Er gab später zu, dass diese Behandlung wirklich dringend nötig gewesen wäre. Der Masseur hat ihm außerdem noch einige Tipps gegeben, wie er den Muskelproblemen im Rücken in Zukunft entgegenwirken kann.

Mit jeder Stunde, die wir in Fischerkathen waren, hat sich so seine Einstellung zum Wellnessurlaub geändert. Am Nachmittag waren wir zusammen im Jacuzzi, und da wollte er schon fast nicht mehr raus. Die Inhalation, die wir am letzten Tag genossen haben, war sehr interessant. Wir haben beide keine Probleme mit den Atemwegen und waren auch während unseres Aufenthaltes absolut gesund. Trotzdem hat die Inhalation sehr gut getan. Man fühlt richtig, wie es den Atemwegen hilft.

Durch das Angebot „Wellnesskurzreise“, das ich gebucht hatte, bekamen wir noch eine zusätzliche Eintrittskarte für den Wellnessbereich und hatten so noch einmal 1,5 Stunden, um uns so richtig verwöhnen zu lassen. Ich habe später gesehen, dass es sehr viele Wohlfühlangebote im Hotel gibt, die man zubuchen kann, und die mich sehr interessieren.

Mit der Wellnesskurzreise haben wir zwei tolle Tage in Fischerkathen erlebt, und wir sind trotz der kurzen Zeit sehr erholt und natürlich mit leisem Bedauern abgereist. Kurz vor der Heimfahrt haben wir noch einen Spaziergang an der Ostsee gemacht und dort den Wassersportlern zugesehen. Und dort haben wir dann entschieden, dass sich ein Wellnessurlaub sehr gut mit Aktivprogrammen verbinden lässt. So kommt wirklich niemand zu kurz.

November 24th, 2015 | Leave a Comment

Kolberg – die Quelle der Energie an der polnischen Ostseeküste

Entspannen und genießen Sie zugleich die besten Spa-Behandlungen unter der Sonne der Ostsee in Polen.

Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem die Sonne Sie wie eine zweite Haut umhüllt und die Luft so klar und frisch ist, dass man sie beinahe schmecken kann. Einen Ort mit langen Sandstränden und einer bezaubernden Landschaft, die zu Spaziergängen einlädt, an dem Luxushotels und Resorts die besten Spa-Behandlungen anbieten und an dem Sie Tage verbringen können, um Kalorien bei aktiven Betätigungen zu verbrennen oder sich einfach neben dem Schwimmbad auszustrecken, je nach Ihrer Stimmungslage. Ein Ort, der wirklich friedlich ist und an dem Stress und Anspannungen des modernen Lebens vergessen werden können.

Nun stellen Sie sich vor, dass Sie all dies, nur ein wenig länger als eine Autostunde entfernt, erleben können. Der Name dieses magischen Ortes? Bad Kolberg an der polnischen Ostsee.

Wenn Sie Kolberg nur mit dem Golfsport verbinden, ist der Zeitpunkt gekommen, dies jetzt einmal gründlich zu überdenken. Urlaube, die auf Spas, Wellness und Gesundheit basieren, kurze Auszeiten und Tagesbesuche werden immer populärer und es gibt nicht viele Orte auf der Welt, an denen Sie sich so wie unter der polnischen Sonne entspannen können. An der polnischen Ostsee werden die Spas allen Ansprüchen gerecht und bieten vielfältige Behandlungen für Männer und Frauen, speziell konzipierte Bereiche für Ehepaare, eigens strukturierte Betätigungen für Kinder so wie Kinderclubs, sodass Eltern und Großeltern, die diesen Ort besuchen, völlig entspannen können.

Ein gesunder Geist und Körper ergänzen sich immer gegenseitig, und die Spas in Kolberg kombinieren individuell abgestimmte Fitnessprogramme, ausgeglichene Ernährung, medizinische Betreuung und eine große Auswahl an Behandlungen, von therapeutischen bis zu sinnlichen, die es Ihnen ermöglichen, den Körper in einer entspannten und freundlichen Umgebung zu entgiften und zu revitalisieren, oder auch den Geist zu entspannen und aufzufrischen.

Das alte Image der Gesundheitsfarm – Möhren zum Abendessen und reingeschmuggelte Schokoladenriegel in Ihrem Koffer – gehört längst der Vergangenheit an. Kolberg besitzt ein außergewöhnliche hohe Anzahl an modernen Spas, Spa-Hotels und Kurhäusern, die den nächsten internationalen Standard in wunderschöner Umgebung, von Dünen bis zu Stränden, erfüllen. Abgesehen davon wird Ihnen als regelmäßiger Spa-Besucher oder als Spa-Neuling jede vorstellbare Behandlung von A wie ayurvedische Massage bis Z wie Zen-Meditation, angeboten.

Aus Besprechungen mit Spezialisten und Experten in ihren entsprechenden Gebieten, von Hydrotherapeuten, Schönheitsexperten und Schminkkünstlern bis hin zu Masseuren, Ernährungswissenschaftlern und Fitnessberatern resultieren die individuellen Programme, in denen Behandlungen entsprechend den Bedürfnissen jeder einzelnen Person angepasst sind.

Die Einrichtungen sind so vielfältig wie die Behandlungen.

Viele Spas sind in Luxus-Hotelkomplexen integriert, dies bedeutet, dass ein Spa-Besuch als ein Synonym für Qualitätsgarantie, Welterfahrenheit und für die höchste Sorgfalt bei der Auswahl von Lebensmitteln und angebotenen Dienstleistungen angesehen wird.

Man kann hier nicht alles erwähnen, was man an der polnischen Ostsee machen und sehen kann, wenn Sie gerade nicht verwöhnt, massiert oder gereinigt werden. Hier gibt es fantastische Strände, wunderbare Landschaften, vorzügliches Essen und wohlschmeckende Weine und auch eine lebhafte und wachsende Kunst- und Unterhaltungsszene.

Von Gesichts- und Fußmassagen über Reiki bis hin zu Wickeln gibt es hundert verschiedene Therapien die darauf warten, angewendet zu werden. Aber die wirkliche Entdeckung ist die polnische Ostsee und besonders Kolberg selbst. Die Spa-Behandlungen werden Ihren Körper wiederbeleben, aber die Region wird Ihre Seele wieder stärken.

November 3rd, 2015 | Leave a Comment

Klangschalen-Massage an der polnischen Ostsee

Sich von Tönen massieren zu lassen – wie das funktioniert wollte ich schon lange ausprobieren. Deshalb liege ich jetzt auf einer Matte im Behandlungsraum für Klangmassage im Wellnesshotel Ikar Plaza von Kolberg an der polnischen Ostsee. Mein Ziel: zur Ruhe kommen und meinen verspannten Rücken freundlich stimmen. In eine Decke gewickelt und mit einem Augenkissen auf den Lidern lasse ich den Duft von Räucherstäbchen auf mich wirken. Neben meinem Kopf schlägt die Therapeutin eine tibetische Klangschale an. Bing! Dann am Fußende. Dong! Das geht einige Male hin und her.

Bing! Dong! Und ich mittendrin. Dann wandert ein heller Ton vom rechten Ohr zum linken und wieder zurück. Ganz schön durchdringend – als ging die Schwingung direkt durch mein Gehirn. Plötzlich ist um mich herum alles nur noch „gong“. Als würden zig Schalen auf einmal klingen. Ich liege im Zentrum. Mein Körper wird so schwer, dass ich das Gefühl habe, im Boden zu versinken. Der Klangteppich trägt mich fort. Wohin? Weit weg. Das Schwingen der Schalen auf Brustkorb und Bauch setzt sich als leichtes Vibrieren im Körper fort. Das ist viel besser als schlafen, weil ich die Entspannung mitbekommen und genießen kann. Wie lange liege ich hier schon – zwanzig Minuten, eine Stunde? Egal, Blick nach innen richten. Nur noch sein.

Die von dem Pädagogen und Ingenieur Peter Hess begründete Klangmassage stützt sich auf die Annahme, dass der Ton obertonreicher Schalen, Gongs und Zimbeln, jede Zelle des Körpers zum Schwingen bringt. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Gehirn in den Alphazustand gleitet, völlig entspannt, zwischen Wachen und Schlafen. Die Atmung wird tiefer. Die Muskulatur lockert sich. So schafft die Klangmassage ein heilungsförderndes Umfeld. Sogar Tinnitus, Bluthochdruck und Ängste sollen sich damit positiv beeinflussen lassen. Und: Sie berührt auch die Seele.

Heller Zimbelklang holt mich wieder zurück in die Gegenwart. Die Massage ist zu Ende. Wie es war? Herrlich! Ich fühle mich erfrischt, ganz wach und locker. Die Therapeutin erklärt, dass die Schalen bei jedem Menschen einen anderen Klang hätten. Bei mir seien die Töne sehr klar gewesen, nur auf der linken, der weiblichen Körperhälfte, etwas verzerrt. Möglicherweise ein Konflikt zwischen männlicher und weiblicher Seite? „Mehr Gefühl zulassen, nicht nur dem Kopf folgen“, darüber werde ich mal nachdenken.

Was war doch gleich: “Stress“? So entspannt und locker habe ich mich noch nach keiner Massage gefühlt. Und das wohlige Schwingen und Kribbeln begleitet mich bis in den nächsten Tag.

Allein für dieses wohltuende Erlebnis werde ich häufiger an die polnische Ostsee zurückkehren.

November 3rd, 2015 | Leave a Comment

Kunst, Kultur und Kathedralen im „Florenz des Nordens“ – Krakau

Wenn man hört, wie man die polnische Stadt Krakau auch nennt, dann kommen schon recht große Erwartungen auf. Das „Florenz des Nordens“ sollte bei diesem Namen auch schon einiges zu bieten haben, so wie in der Metropole in der Toskana auch. Man erwartet jede Menge Kunst und Kultur, und genau das bekommt man hier auch geboten.

In Florenz ist es der Arno, der die Stadt durchzieht, in Krakau ist es die Weichsel. Wie ein schönes schimmerndes blaues Band durchzieht es die Stadt, die mit ihren 760.000 Einwohnern gut doppelt so groß ist wie Florenz. Dennoch ist es interessant, dass man dort fast ganz ohne ein Auto auskommen kann, wenn man die Stadt erkunden will. Wenn man etwas nicht zu Fuß erreichen kann, nutzt man eben ein Taxi oder auch die Straßenbahn. Und in Krakau ist Taxifahren längst nicht so teuer wie in Deutschland. Sehr angenehm ist auch, dass sehr viele Krakauer gut Englisch sprechen, und auch Deutsch ist sehr oft anzutreffen.

Mächtig und majestätisch thront der Wawel über dem Ufer der Weichsel. Das ist das ehemalige Schloss, da Krakau von 1038 bis 1596 Königsstadt war. Der Anstieg ist hier 230 Meter hoch, aber dennoch lohnt sich die Mühe auf jeden Fall. Reichlich verzierte Kassettendecken, königliche Gemälde und die berühmten Arazzi-Bildteppiche erwarten den Besucher hier. Auch die Wawel-Kathedrale erinnert einen irgendwie an die großen Kirchen in Italien, die ebenfalls eine solch üppige Schönheit zu bieten haben. Wie an eigentlich fast allen katholischen Orten ist es auch hier so, dass man die Kathedrale nicht mit Shorts und nackten Armen betreten sollte.

Krakau selbst ist eigentlich lebendige Geschichte. Wenn man immer an der Weichsel entlang spaziert, dann erreicht man das jüdische Viertel Kazimierz. Hier kann man noch drei Synagogen finden, ein Gottesdienst wird aber nur noch in einer abgehalten, der Remuh-Synagoge. Wenn sich dann abends die Dunkelheit ankündigt und die Lichter in den kleinen Lokalen des Viertels erstrahlen, dann wird es Zeit, in das „Szara Kazimierz“ zu gehen. Hier kann man jüdische Spezialitäten bekommen, denn hier wird ganz traditionell jüdisch gekocht. Man kann Piroggen aus Weizen kosten, die mit Käse, Kartoffeln und Zwiebeln gefüllt sind, und der süffige Wein dazu tut sein übriges, um den Besuch richtig zu genießen.

Auch den Marktplatz sollte man besucht haben, er ist mit 40.000 Quadratmetern der größte in ganz Europa. Gleichzeitig ist er auch der absolute Mittelpunkt der ganzen Stadt. Hier kann man wirklich sagen, dass das Leben pulsiert. Die Terrassen der ganzen Cafés und Restaurants rund um den Platz sind wirklich sehr gut besucht, und wenn man sich die günstigen Preise anschaut ist es kein Wunder, dass hier auch sehr viele junge Leute sitzen. Hier kann man noch einen großen Milchkaffee bekommen für 1,50 Euro.

Erschrecken sollte man sich allerdings nicht, wenn man dann ganz plötzlich eine Trompete hört. Jede Stunde ertönt aus einem der Türme der Marienkirche das Turmlied. Dieses erinnert an den Tartarenüberfall, der im 13. Jahrhundert stattfand. Damals wurde der Bläser von einem Tartarenpfeil getroffen, und so brach das Lied ganz abrupt ab. Genauso ist es auch heute.

Auf andere Gedanken kommt man nach diesem Ausflug in die Geschichte, wenn man die berühmten Tuchhallen besucht. Hier kann man sehr viele Souvenirs ganz unterschiedlicher Art kaufen. Ganz besonders schön und auch noch günstig ist der berühmte Schmuck aus Bernstein.

Wenn es dann Abend wird kann man auch erfahren, weshalb Krakau auch gerne als Jazz-Stadt bezeichnet wird. Bis weit nach Mitternacht swingt es hier aus den ganzen Kellerkneipen.

Sehr schön ist, dass der Flughafen gerade einmal 18 Kilometer entfernt liegt. Dieser Airport wurde nach dem Papst Johannes Paul II benannt, der ja bekanntlich aus Polen stammt.

Oktober 25th, 2015 | Leave a Comment

Einfach entspannend – ein Silvester Wellnessurlaub im schönen Polen

Nicht viele Menschen planen ihren Urlaub zum Jahresende rechtzeitig. Bei den meisten kommt am Ende des Jahre eine Prise Frustration durch, und dann ist das Angebot: Hauptgericht Wellnessreise, genau richtig.

Es ist so einfach, einen Silvester Wellnessurlaub zu buchen, und mit etwas Glück bekommt man einen solchen Urlaub auch noch kurzfristig. Wer ein polnisches Ostsee Hotel für den Jahreswechsel ausgesucht hat, der darf sich auf einen besonderen Luxus freuen. Nicht nur gesunde und schöne Umgebungen sorgen für die angemessene Erholung und das selbst im Winter.

So mancher erfahrener Wellness-Freund mag im Winter nicht an die polnische Ostsee reisen. Zu groß sind die Bedenken, und zu schwer wiegt die Vorstellung von tosenden Wellen, eisigem Wind und tiefen Schneeverwehungen. Die Vorstellung trügt – zumindest teilweise.

Natürlich ist es in Polen im Winter kalt und natürlich liegt dort Schnee. Aber der Winter an der Ostsee wird durch die heimeligen Hotels mit ihren glühenden Kaminen und den großen, geheizten Wintergärten zu einer Oase für die vielen Wellnessgäste, die dick angezogen und mit Schnee auf der Jacke in die schönen Hotelhallen kommen und sich auf ihr warmes Essen freuen.

Ein Glas Sekt oder ein Aperitif sorgt für das erste Aufwärmen, vielleicht gefolgt von einer warmen Suppe. Nach einer Pause geht es weiter mit dem Hauptmenü. Der Nachtisch rundet das Dinner ab. Die meisten Gäste verlassen den Tisch in den großen und gepflegten Restaurants auch nach dem Essen nicht. Es lohnt sich, sitzen zu bleiben, aus dem Fenster zu sehen und draußen dem fallenden Schnee zuzusehen.

Erst spät am Abend finden die Gäste den Weg in ihre Zimmer, genießen vielleicht noch ein entspannendes Bad, nippen an dem bereit gestellten Wein, schauen etwas fern oder lesen in einem Buch, das sie aus der hauseigenen Bibliothek ausgeliehen haben, und gehen irgendwann schlafen, während draußen weiter der Schnee fällt. Wenn der 31. Dezember da ist, dann ist der außergewöhnliche Silvester Wellnessurlaub noch lange nicht zu Ende. Bequem geht es mit dem Shuttle direkt zum Veranstalter.

In Polen gibt es zwischen den Feiertagen viele Konzerte, Theatervorstellungen und weitere kulturelle Veranstaltungen, die es zu sehen lohnt. Wer das polnische Ostsee Hotel für seinen Aufenthalt über die Jahreswende gewählt hat, dem stehen auch diverse Wellnessanwendungen zur Verfügung. Gerade in Polen haben sich die Wellnesshotels einen besonders guten Ruf geschaffen, wenn es um Bäder und Massagen geht.

Solche Angebote können im Winter und im Sommer gebucht werden.

So richtig entspannt sind die Urlauber dann, wenn sie in der Silvesternacht feiern möchten. Feiern gibt es in den Hotels aber auch in den Städten der Umgebung. Im Hotel ist es weitaus bequemer, denn dort wird gemeinsam das neue Jahr begangen, bei Musik und Wein, nach polnischem Vorbild. Die Dinner-Tafel ist umfangreich und gegen Mitternacht wird meist noch ein weiterer Snack gereicht. Gefeiert wird bis in die frühen Morgenstunden, und wer am Vormittag des 1. Januar an den Strand geht, die salzige, wilde Luft einatmet, der wird alle Lebensgeister fühlen und voller Mut in das neue Jahr gehen.

Oktober 18th, 2015 | Leave a Comment

Polen mit dem Rad erkunden – Sternradeln im Radler-Resort „Masurische Seen“

Wir sind begeisterte Radfahrer und haben Deutschland schon recht gut vom Sattel aus erkundet. Für diesen Sommer hatten wir uns etwas ganz anderes überlegt. Wir wollten am Sternradeln teilnehmen. In einer Radfahrerzeitschrift hatten wir darüber gelesen und waren neugierig geworden.

Da das Wetter in Polen, vor allem in den Masuren, mild und nicht zu heiß ist, haben wir ohne Bedenken die Tour in den Sommer gelegt. Während der Planung wollten wir eigentlich noch unsere eigenen Räder mitnehmen, erfuhren dann aber vom Veranstalter, dass man uns vor Ort ausrüsten würde, und dass wir einfach billiger und bequemer und ohne zu viel Gepäck anreisen könnten. Wir sind dann auch entspannt in Warschau angekommen. Von dort ging es mit dem Bus weiter nach Piasken.

Mit den anderen Teilnehmern konnten wir dann im 3-Sterne-Radler-Resort einchecken. Im Laufe des Abends kamen noch weiterer Urlauber an. Einige waren mit dem Auto angereist und manche auch mit dem Zug. Insgesamt war es eine bunt gewürfelte Gruppe. Nach dem leckeren Abendessen bekamen wir die ersten Informationen über die Tour. Anschließend wurden die Fahrräder begutachtet und verteilt. Dann war alles bereit für das Sternradeln im Radler-Resort Masurische Seen.

Am Tag nach der Anreise war die Aufregung natürlich groß. Nach dem Frühstück haben wir unsere Fahrräder gepackt und sind aufgebrochen. Die erste Tagesetappe belief sich auf 45 km. Unser Ziel war der „Bärenwinkel“, das ist ein Aussichtsturm, von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf die Insel Teufelswerder hat.

Wir sind dann weiter gefahren nach Johannisburg und haben dort eine Fachwerkkirche besucht. Zwischendurch haben wir natürlich auch immer Pausen eingelegt. Dabei saßen wir zusammen und haben gegessen und uns unterhalten. Am Abend waren wir wieder müde und glücklich im Resort. Egal wie müde wir alle waren, wir haben noch lange zusammen gesessen.

Tag drei hatte mir erst etwas Sorgen bereitet. Schließlich waren 60 km eingeplant. Wir sind früh gestartet. Das Wetter war perfekt, strahlend blauer Himmel aber nicht zu warm. Das lag auch daran, dass wir vor allem in den Wäldern der Johannisburger Heide unterwegs waren. Wir haben am Museum Seehorst eine große Pause eingelegt und später noch mal in Wiartel. Dort haben wir frischen Fisch gegessen. Wenn man eine solch große Etappe fährt, dann hat man Hunger.

Wird dann noch so ein gutes Essen angeboten, dann fühlt man sich in netter Runde unbeschreiblich wohl.

Am 4. Tag waren die 40 km der Tagestour dann gar nicht mehr beängstigend. Wir sind sogar mit einem alten Kahn gefahren. Die Ausblicke in die Landschaft waren absolut malerisch, und wir haben öfter angehalten und die Umgebung genossen.

Am sechsten Tag hatten wir nur eine sehr kleine Strecke zu fahren, 25 km. Wir waren so fit, dass wir viel nebeneinander gefahren sind und uns unterhalten haben. Unser Hauptziel war Popiellnen. Dort wird der Tarpan gezüchtet, bzw. erhalten, denn der direkte Vorfahre des heutigen Hauspferdes gilt eigentlich als ausgestorben. Am Tag 7 sind wir 45 km gefahren. Wir waren in Niedersee, haben ein Wiesentgehege gesehen und sind viel am Wasser entlang geradelt. Die Heimreise ist uns sehr schwer gefallen.

Oktober 12th, 2015 | Leave a Comment

Meine Schnupperkur im Hotel Aurora Spa & Wellness in Polen

Nachdem ich in den letzten Jahren immer wieder krank gewesen bin, habe ich mich entschlossen, statt meines Jahresurlaubes eine Kur zu buchen. Das sollte meine erste Kur sein und ich hatte etwas Sorge, dass ich mir vielleicht falsche Vorstellungen von so einem Kuraufenthalt mache. Aus diesem Grund habe ich das Angebot vom Hotel Aurora Spa & Wellness angenommen und die Teilnahme an den

Schnupperkuren gebucht.

Misdroy habe ich mir vorher auf der Karte angesehen und auch einiges darüber gelesen. Die Nähe zum Naturpark Wollin sprach mich besonders an, und ein Urlaub am Meer ist für mich auch ein absoluter Traum. Das Hotel Aurora Spa & Wellness liegt an der schönen Seebrücke und damit auch sehr am Strand. Ich wurde sehr herzlich begrüßt. Das Hotel ist in Familienbesitz, und man wird wie ein persönlicher Gast willkommen geheißen. Ich bekam ein Begrüßungsgetränk, und dann zeigte man mir mein schönes Zimmer.

Da ich sehr früh angekommen war, konnte ich mir anschließend in aller Ruhe den Wellnessbereich ansehen, denn den zu benutzen ist ein wichtiger Schwerpunkt der Schnupperkuren. Im Haus gibt es ein Hallenbad mit 20×6 Metern, also ideal, um auch mal etwas schneller zu schwimmen. Den Whirlpool hätte ich liebend gern gleich ausprobiert. Außerdem bietet das Hotel eine Sauna und ein Dampfbad.

Als ich wieder auf mein Zimmer wollte, wurde ich „entführt“. Eine Anfängergruppe wollte gerade zum Nordic-Walking aufbrechen. Da habe ich mich natürlich nicht zwei Mal fragen lassen und mir an der Rezeption gleich die passende Ausrüstung geliehen. Die anderen Teilnehmer haben draußen auf mich gewartet und schon ging es los. Wir sind am Meer entlang gelaufen, haben etwas auf unsere Walking-Technik geachtet und uns ansonsten sehr gut unterhalten. Gut eine Stunde waren wir unterwegs und haben uns dann noch fürs Dampfbad verabredet. Es wurde später richtig knapp, um noch rechtzeitig zum leckeren Abendessen zu kommen.

In einem so familiären Hotel bekommt man schnell Kontakt zu anderen Gästen, wenn man das möchte. Sogar dann, wenn man nur zu den Schnupperkuren herkommt. Ein Mal pro Woche gibt es einen Tanzabend oder auch eine kulturelle Veranstaltung. Nach diesem ereignisreichen Tag habe ich sehr gut geschlafen.

Am Morgen bin ich erst in dem Hallenbad schwimmen gewesen und hatte nach dem Frühstück einen Termin bei einer Mitarbeiterin des Hotels. Mit ihr konnte ich meine Ziele besprechen und diese natürlich mit meinen Vorerkrankungen abstimmen.

Das war mir eine große Hilfe. Ich dachte eigentlich, dass ich mich vor allem etwas erholen möchte und etwas für mein Immunsystem tun kann. Bei dem Gespräch habe ich aber erfahren, dass ich mich sogar gezielt behandeln lassen kann. Das funktioniert natürlich nicht in wenigen Tagen.

Für meine Kur hatte ich drei Wochen eingeplant und damit ist ein ganz anderer Behandlungsplan möglich. Mir wurden zwei Behandlungen pro Tag vorgeschlagen. Unter einigen Anwendungen konnte ich mir nichts vorstellen. Deshalb bekam ich das Angebot, zwei Therapien auszuprobieren. Bis zu meiner Abreise war ich also gut beschäftigt. Meine richtige Kur im Hotel Aurora Spa & Wellness habe ich am Tag meiner Heimreise festgemacht.

September 21st, 2015 | Leave a Comment

Sporturlaub mit dem Arrangement Fit & Aktiv mit Power Week im Hotel Amber Baltic

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, einen Sporturlaub zu buchen. Für mich gehört zum Urlaub Erholung, Strand, Sonne und gutes Essen. Aber mein Mann hat eine Wette verloren und genau das hat uns die Power Week aus dem Fit und Aktiv – Programm beschert. Mein Mann hat es mit Humor genommen, ich fand das erst mal nicht komisch.

Da wir nach Polen reisten, war ich bei unserer Fahrt etwas versöhnt. Polen hat als Gastgeberland einen guten Ruf. Bloß auf Sportdrill hatte ich absolut keine Lust, und schon gar nicht auf ein Hotel nach Kasernenvorbild.

Und dann stand ich vor dem Hotel Amber Baltic und meine Sorgen waren wie weggeblasen. Das Hotel steht in Misdroy, und zwar direkt an der schönen Ostseeküste in der Nähe des Naturparks Wollin. Das Amber Baltic ist ein 4-Sterne-Hotel. Wir hatten einen Balkon, ein schickes Badezimmer, Minibar und natürlich einen Fernseher. Ganz in der Nähe war eine reizende ältere Dame im Rollstuhl. Sie war mit ihrer Pflegerin angereist und für solche Ansprüche hat man im Hotel sogar spezielle Räume mit Extrazimmer. So etwas ist bemerkenswert und bestimmt nicht selbstverständlich.

Weil mein Mann ja ein Sportprogramm absolvieren musste, hatten wir uns vorsichtshalber für die Vollpension entschieden. Am ersten Tag habe ich ihn also dann gleich zu seinem Trainingsprogramm geschickt. Nach zehn Minuten war er wieder da und überredete mich mitzukommen. Das würde mir auch gefallen, meinte er.

Wir begannen mit einem Perlenaromabad. Bäder und Fitness gehören im Amber Baltic nämlich eng zusammen, denn es gibt verschiedene Bäderbehandlungen, die zum Programm gehören. Massagen sind ebenfalls im Angebot. Eine Massage tut natürlich jedem gut. Wenn man aber gleichzeitig mit Sport beginnt, dann kann eine Massage so manchen Muskelkater verhindern. Deshalb haben wir von Massageangeboten reichlich Gebrauch gemacht.

Mein Mann ist gleich am zweiten Tag zum Jogging an den Strand gegangen, und ich habe mir den Luxus der Sauna und der anschließenden Gesichtsmassage gegönnt. War ein tolles Gefühl. Als ich strahlend schön aus der Behandlung kam, war er gerade fertig mit seinem Training. Das hat ihn schon beeindruckt.

Am Nachmittag kam dann eine nette junge Dame und überzeugte mich, am Pilates-Angebot teilzunehmen. Ich habe absolut keine Sporterfahrung und bis zu diesem Tag hatte ich auch kein Interesse daran, es zu ändern. Ich wusste nicht mal was Pilates überhaupt ist. Und genau deshalb bekam ich erst einmal eine theoretische Einführung. Eine weitere halbe Stunde und ich war mitten drin im Training.

Natürlich hat am Anfang nicht alles so einfach geklappt. Aber durch die liebevolle Unterstützung der Trainerin ging es immer besser und ich wäre nicht im Traum auf die Idee gekommen, das Training am nächsten Tag ausfallen zu lassen. Das Jogging habe ich mir gespart, das habe ich meinen Mann schön allein machen lassen. Aber meine Pilates-Mitstreiterinnen, mit denen bin ich jeden Tag zum Nordic-Walking aufgebrochen. Als unser Urlaub zu Ende war, sind wir sehr ungern abgereist. So schön hätte ich mir einen Sporturlaub nicht vorgestellt.

September 13th, 2015 | Leave a Comment

Krakau – Kultur, Charme und Lebensfreude in der malerischen Stadt an der Weichsel

Krakau – die wunderschöne Stadt an der Weichsel, hier findet man Kultur, jede Menge Charme und natürlich auch Lebensfreude. Gegen Mittag um 13 Uhr kann der Besucher hier ein tagtäglich wiederkehrendes Ritual miterleben. Denn um diese Zeit spielt der Turmbläser von der berühmten Marienkirche die Hejnal-Melodie. Das ist an sich ja nichts besonderes, aber dieser Turmbläser wird das Lied auch dieses Mal wieder abrupt abbrechen. Dies erinnert an einen tödlichen Schuss, der zu Zeit der Tartarenüberfälle im 13. Jahrhundert den damaligen Turmbläser unerwartet traf.

Krakau – in fast keiner anderen Stadt in Polen liegen Geschichte und Gegenwart so eng beieinander.

Schauen wir einmal zu den Tuchhallen, den Sukiennice. Hier befindet sich der berühmte Markt Krakaus. Das Gebäude selber ist ein Renaissance-Palast, der im italienischen Stil gebaut wurde. Im Inneren findet man klassisches Kunsthandwerk, Stoffe und natürlich nicht zu vergessen den berühmten Bernsteinschmuck. Diese Tuchhallen stehen auf dem Hauptplatz von Krakau, der auch gleichzeitig das Herz von Krakau darstellt. Die Altstadt gruppiert sich elegant um diesen Platz herum. Kirchen gibt es hier, natürlich auch Cafés und die Flaniermeile Ulica Florianska. Diese Flaniermeile führt genau zum grünen Parkgürtel, Planty genannt.

Dieser Gürtel umgibt ganz Krakau wie eine stille Oase. Auch die Barbakane, eine trutzige Bastion aus Backstein, kann von hier aus ganz einfach erreicht werden. Im Sommer gibt es hier als Höhepunkt wieder sehr unterhaltsame Mittelalter-Spektakel unter freiem Himmel anzusehen.

Das Wawel-Schloss sollte man sich bei einem Besuch in Krakau auf jeden Fall angesehen haben. Südlich der Altstadt gelegen thront das Königsschloss auf dem gleichnamigen Hügel, und das ganz hoch über der Weichsel. Diese Kathedrale wird von 21 gotischen Kapellen umrandet, in denen 37 polnische Könige gekrönt wurden. Die riesige Glocke der Kathedrale kann noch bis in zwölf Kilometer Entfernung gehört werden.

Das Mekka der Künstler ist in Krakau das Stadtviertel Kazimierz. Hier gibt es Boutiquen, Galerien und Jazz-Kneipen. Krakau ist eigentlich an sich bereits ein eigenes Freilichtmuseum. Und inmitten all diesem Trubels genießen die Menschen das Leben. Und auch der Turmbläser, obwohl jedes Mal von einem „tödlichen Schuss“ getroffen, bläst jeden Tag aufs neue die Hejnal-Melodie…..

September 1st, 2015 | Leave a Comment

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