Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Was man bei einem Urlaub in Tirol nicht verpassen sollte

Der Schnee ist längst da, und Tirol in Österreich ist immer ein Garant für einen wunderbaren Winterurlaub. Und es gibt fünf Geheimtipps, die man auf jeden Fall mitgemacht oder erlebt haben sollte.

Wer echten Winterzauber sucht, der ist in Kühtai auf jeden Fall bestens aufgehoben. Hier gibt es schneebedeckte Gipfel, herrliche Pisten und Hänge, die in der Sonne wunderschön glitzern. Das ist allgemein hin das, was man sich vorstellt, wenn man den Begriff Winterzauber nennt. Die Höhenlage macht es hier möglich, dass man sogar noch bis weit in den Frühling hinein Wintersport und auch pure Romantik hier erleben kann. Das Kühtai ist sehr familienfreundlich, alle Lifte liegen ganz in der Nähe der Hotels. Als besonderes Highlight gibt es hier eine der längsten Nacht-Skipisten, die man im gesamten Alpenraum finden kann. Allerdings gibt es einen Nachteil – die Abreise wird einem wirklich sehr schwer fallen.

Am fünften Dezember diesen Jahres fand in Kühtai der Tirol Cross Mountain statt, ein Promi-Schlittenhunderennen in Tirol. Aufgrund des großen Erfolgs dieser Veranstaltung ist es mehr als wahrscheinlich, dass sich dieser Termin zu einer festen Größe im Terminkalender des Kühtai etablieren wird. Ein Hauch von Alaska mitten in Tirol, und noch dazu jede Menge Prominenz. Dass diese Veranstaltung bei einem freien Eintritt eine große Resonanz fand, kann man sich denken.

Wenn man sich schon in Tirol befindet, sollte man auch Innsbruck, die Hauptstadt der Alpen, nicht vergessen. Zuerst auf den perfekten Pisten rundherum Skifahren und danach eine romantische Kutschfahrt oder einen Besuch der geschichtsträchtigen Kaiserlichen Hofburg genießen.

Ist man schon einmal in Innsbruck, dann sollte man zu Weihnachtszeit auf jeden Fall auch den Christkindlmarkt besuchen. Er gilt in Innbruck als absolutes Highlight in der Weihnachtszeit. In der mittelalterlichen Altstadt treffen sich sowohl Einheimische als auch Besucher aus der ganzen Welt. Alle zusammen genießen dann die weihnachtliche Stimmung. Die Sterne funkeln am Himmel hoch über den Berggipfeln, und unter dem Sternenhimmel genießt man traditionelle Spezialitäten wie Spatzln und Kiachln.

Österreich kann man aber auch prima zu Fuß entdecken. Winterwandern ist bei den Gästen immer sehr beliebt. Auf den schönsten Wanderpfaden können sich Familien oder auch Genießer und Sportler fortbewegen, und zudem kommen sie voll auf ihre Kosten. So kann man sich ganz einfach einmal eine Auszeit gönnen, vom Alltag in die unberührte Natur eintauchen und die saubere und klare Bergluft einatmen, für die sich schon Kaiser Franz Josef begeistern konnte. Auch kulinarisch ist man in Tirol gut bedient, denn man kann sich hier mit dem besten verwöhnen lassen, was die Winzer und Wirte Österreichs auf den Tisch bringen.

Dezember 22nd, 2015 | Leave a Comment

Weihnachten in Österreich verbringen mit Pulverschnee und Kaminabenden

Immer mehr Menschen nutzen die Feiertage und verreisen über Weihnachten. Natürlich steht der Urlaub im Schnee weit oben auf der Wunschliste der erfahrenen Touristen, denn kalt ist es in Europa überall. Und wenn es schon kalt ist, dann macht der Urlaub im weißen Pulverschnee unter strahlend blauem Himmel viel mehr Spaß als anderswo.

Zu den beliebtesten Angeboten zählt die Reise über Weihnachten nach Österreich. Vielseitiger kann ein solcher Urlaub nicht sein. Die Gäste reisen gern bequem mit dem Zug an, und bei Bedarf werden sie direkt am Bahnhof abgeholt und bis vor die Tür des Hotels gebracht. In luxuriösem Ambiente fühlt sich jeder Gast in den gepflegten Zimmern sofort wohl. Der Blick aus den großen Fenstern auf die schneebedeckten Berge lässt die Vorfreude auf Wanderungen oder andere Unternehmungen wachsen. Auch ein ansprechender Wellnessurlaub in Österreich ist immer sehr beliebt für die Weihnachtszeit.

In den Wellnesshotels heißt man die Gäste gern mit einem Begrüßungsgetränk willkommen. Die meisten Urlauber erholen sich von der Anfahrt danach gern in den Wellnessabteilungen. Der Whirlpool, die Sauna oder eine Massage, ausgeführt von einer der Fachkräfte im Haus, sorgen für umgehende Entspannung.

Die Speisen in den Häusern liefern schon die ersten Hinweise auf die nahenden Feiertage, denn die fallen zu dieser Zeit etwas üppiger und feierlicher aus. Vor dem Panoramafenster im Restaurant am Abend zu sitzen, während draußen der Schnee glitzert und man sich bei einem guten Glas Rotwein entspannt, ist typisch für einen Aufenthalt in Österreich über die Feiertage.

Über Weihnachten ist alles möglich. Manche Gäste ziehen sich gern etwas zurück, andere nutzen die Angebote in den Wellnesshotels. Wer möchte, kann zu den nächsten Kirchen fahren und dort am Weihnachtsgottesdienst teilnehmen. Doch auch im Hotel selbst kann unter dem großen und liebevoll geschmückten Weihnachtsbaum gefeiert werden.

Der Abend, der mit einem festlichen Dinner beginnt, bietet auch am späten Abend noch Weihnachtsmusik, eine Weihnachtsgeschichte und angemessene Unterhaltung. Kaum ein Urlauber reist direkt nach den Feiertagen ab. Nun geht es auf Silvester zu und die meisten Touristen freuen sich über die vielen Sportangebote in Österreich. Beliebt sind die vielen Skikurse. Anfänger und Fortgeschrittene werden fachmännisch betreut.

Auch Kurzentschlossene können das Skifahren erlernen. Mit der Ausrüstung hilft man in den Wellnesshotels oder in den Skischulen gern aus.

Österreich bietet seinen Gästen den klassischen und modernen Urlaub. Deshalb fühlen sich auch Snowboarder wohl, die hier ihrem rasanten Sport nachgehen können. Geruhsamer geht es mit den Schlitten zu. Von Haflingern gezogen geht es in flottem Trab durch den tiefen Schnee. Die Gäste bekommen Decken gestellt, so dass sie die Fahrt richtig genießen können. Wer lieber selbst reiten möchte, kann das in Österreich auch im Winter. Auf trittsicheren Pferden machen die Ausritte durch den tiefen Schnee so viel Spaß. Natürlich kommen auch die kulturellen Angebote nicht zu kurz. Ob Museum, Kirche oder Theater oder auch Themenabende, wie Musik und Tanz, in Österreich ist und bleibt der Urlaub vielseitig.

November 30th, 2015 | Leave a Comment

Wellness und Skifahren – das Hotel Naudererhof in Österreich

In diesem Jahr hatten wir uns entschieden, uns nichts zu Weihnachten zu schenken. Stattdessen sollte es ein Urlaub sein. Den hatten wir uns nicht nur redlich verdient, sondern auch bitter nötig.

Mein Mann kannte das Alpin Art & Spa Hotel Naudererhof noch aus früheren Zeiten und schwärmte nur in höchsten Tönen, und so war ich sehr neugierig. Mir war klar, dass ich um das Skifahren nicht herumkommen würde. Mein Mann ist begeisterter Skifahrer, ich hatte gar keine Erfahrung.

Der Naudererhof liegt in Nauders. Das ist ein beschaulicher, kleiner Ort, der immerhin auf 1400 Metern liegt, und zwar mitten in den Bergen. Für jemanden vom flachen Land ist das ganz schön beeindruckend. Wir sind die Nacht durchgefahren und kamen am frühen Morgen an. An der Rezeption wurden wir sehr freundlich begrüßt, und man zeigte uns unsere Zimmer. Wir hatten uns für ein Zimmer mit Bad entschieden. Die Toilette hatte einen eigenen Raum, das war eine angenehme Überraschung. Ich besetze nämlich gern mal länger das Bad.

Zum Zimmer gehörte nicht nur ein Fernseher mit SAT-TV, sondern auch Internet und ein Safe. Wir hatten einen Balkon, und von dort aus eine atemberaubende Sicht auf die schneebedeckten Berge. Da wir passend zum Frühstück angekommen waren, sind wir gleich runtergegangen zum Frühstücksbuffet. Im Hotel gibt es eine Schauküche. Wer sich für den Naudererhof entscheidet, der sollte sich die Schauküche nicht entgehen lassen! Nach dem tollen Frühstück hat mein Mann sich erst für ein paar Stunden zurückgezogen um auszuschlafen. Ich war wach, schließlich war ich nicht gefahren.

Allein zum Skifahren zu gehen, hab ich mich nicht getraut, also hab ich mir den Bademantel geschnappt und bin in den Wellnessbereich gegangen. Erst war ich schwimmen, was für eine Wohltat! Dann hab ich das Steindampfbad genossen. Bis zum frühen Nachmittag war ich dort, und kam deshalb um halb vier gerade noch rechtzeitig zum Wellnessbuffet. Mein Mann war schon da. Frisch und ausgeruht und ausgehungert. Das Buffet war toll. So eine Einrichtung ist eine gute Idee. Die vielen Sportler waren da, die den Tag im Schnee verbracht haben. Wer den ganzen Tag Ski gefahren ist, der hat ziemlichen Hunger, und am Buffet musste viel aufgefüllt werden.

Ich dachte eigentlich, dass ich meinem Mann noch den Wellnessbereich zeigen könnte, aber der hatte sich schon mit anderen Skifahrern angefreundet, und so saßen wir mit drei Paaren bis zum Abend zusammen und haben uns gut unterhalten.

Das Abendessen haben wir im Restaurant eingenommen und uns anschließend wieder verquatscht. Wenn so viele Leute mit den gleichen Interessen aufeinander treffen, dann ist das wohl vorprogrammiert. Es wurde sehr spät, trotzdem haben wir wunderbar geschlafen und sind nach dem Frühstück gleich zum Skifahren aufgebrochen. Mit meinem Mann hatte ich einen guten und glücklicherweise geduldigen Skilehrer. In der Region gibt es etliche Kilometer Langlaufloipen und natürlich jede Menge Abfahrten. Ich hab meine ersten Abfahrten absolviert und der schönste Moment war für mich, als ich neben meinem Mann das erste Mal einen steileren Abhang hinunter fahren konnte. Der Skibus ist übrigens kostenlos und fährt in kurzen Abständen. Danke an den Naudererhof für einen unvergesslichen Urlaub.

November 29th, 2015 | Leave a Comment

Ländliche Reiseziele in Europa – Geheimtipps für die Reise

Es gibt einige Reise-Geheim-Tipps, die von der EU gekürt worden sind, denn diese Gegenden erhielten den EDEN-Preis als „herausragende europäische Reiseziele“. Idylle, Natur und ländliche Traditionen zeichnen diese Regionen aus.

In Österreich ist es das Pielachtal, das besonders unter den Reisezielen herausragte. Es liegt im niederösterreichischen Voralpenland. Wer ein innovatives und attraktives Angebot rund um Kultur, Natur, Lebensart, handwerkliche Produkte und bodenständige Spezialitäten sucht, der ist im Pielachtal auf jeden Fall gut aufgehoben.

Die Kommune Durbuy besteht aus 40 kleinen Dörfern und befindet sich in den wallonischen Ardennen in Belgien. Der historische Kern hat auch einen besonderen Beinamen, er wird „die kleinste Stadt der Welt“ genannt.

In Kroatien ist es die Gemeinde Sveti Martin na Muri, die die Aufmerksamkeit der EU auf sich zog bei der Verteilung des EDEN-Preises. Diese Gemeinde liegt im Norden des Landes, genau am Dreiländereck Ungarn, Slowenien und Kroatien. Hier tritt die Mur in kroatisches Gebiet ein. Die Gemeinde Svet Martin na Muri gehört zu den größten Kurorten, die ganz Kroatien zu bieten hat.

Zypern – hier gibt es Troodos, das aus fünf Regionen besteht, die rund um den Berg Olympus verteilt sind. Unberührte Wälder laden zu Wanderungen oder auch Radfahren ein. Auch Dorffeste und kulinarische Spezialitäten sind hier im Angebot. Die Kulturschätze sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.

Die nordgriechische Region Florina befindet sich in Westmakedonien. Zum Wandern und Skifahren eignen sich bestens die Berge Varnoutas, Vernon und Voras.

Ungarn – hier befindet sich eine Region, die im Westen des Landes liegt und berühmt ist für seine einzigartige Landschaft und die vielen Naturschönheiten. Die Rede ist von der Region Örség. Die unverfälschten Traditionen und Gebräuche oder auch das Kunsthandwerk und die Produkte der Bauern faszinieren die Besucher. Auch die gesamte Lebensart der Region beeindruckt.

Welcome to Clonakilty – das hört man, wenn man sich auf den Weg nach Irland macht und eben diese Kommune an der Südwestküste besucht. Aktivitäten zu Lande und zu Wasser stehen hier hoch im Kurs, die jeder Besucher gerne einmal ausprobieren kann. Auch an den Musikveranstaltungen kann man gerne teilhaben, nicht zu vergessen das Testen der lokalen Produkte. In Clonakilty gibt es ein weites Spektrum an Sehenswürdigkeiten, Pubs, Galerien und auch Wanderwegen mit Angelmöglichkeiten.

Im südlichen Italien in er Provinz Lecce liegt Specchia. Diese Kommune besitzt ein großes Natur- und Kulturerbe und zudem ist es ein wichtiges regionales Wirtschaftszentrum. Tradition und Innovation vereinen sich hier. So kann man neben dem öffentlich zugänglichen Zentrum für hochmoderne digitale Dienste das Schloss Protonobilissimo aus dem 15. Jahrhundert finden.

Das Venedig Lettlands – die Stadt Kuldiga, auch bekannt als Goldingen. Attraktiv wird diese Stadt nicht nur durch ihr historisches und kulturelles Erbe, sondern auch durch die Windau, einer der malerischsten Flüsse in ganz Lettland. Ebenfalls in Kuldiga befindet sich „Ventas Rumba“, der breiteste Wasserfall von ganz Europa mit 240 Metern Breite.

Zu guter Letzt wurde noch Nadur ernannt. Nadur liegt auf dem östlichsten Berg von Maltas Schwesterinsel Gozo. Faszinierende Landschaften und das reiche kulturelle Erbe zeichne Nadur aus. Und das dort angebaute Obst bekommt man überall auf Malta und Gozo angeboten.

November 27th, 2015 | 1 Comment

Das grüne Herz Österreichs – die Steiermark

Sie ist bekannt als das grüne Herz Österreichs, als wohliges Thermenland und auch Paradies für alle Radler und natürlich Wanderer – die beliebte Steiermark. Das milde, schon fast mediterrane Klima, das sich bis weit in den November hinein hält, trägt noch zur Beliebtheit dieses Fleckchens Erde bei.

Für Genießer gibt es fünf gute Urlaubs-Tipps in der schönen Steiermark. Ein absoluter Traum aus Farben und auch Natur, das ist Bad Blumau. Hier kann man in ein Gemälde eintauchen, denn die Therme „Rogner Bad Blumau“ ist ein absolutes Weltunikat. Erbaut wurde sie von dem berühmten Architekten Friedensreich Hundertwasser. Diese Therme hat eine sehr außergewöhnliche Struktur und schimmert zudem in allen Farben, die ein Regenbogen zu bieten hat. Diese Thermenlandschaft gehört zu einem Wellnesshotel, und auch die Umgebung ist wahrlich märchenhaft. Hier gibt es Kürbisfelder, sanfte Hügel und auch eine sehr ansprechende Gastronomie. Jeder Spaziergang wird hier zu einem echten Wohlfühlereignis.

In Loipersdorf kann man wunderbar wandern, aber hier gibt es nicht nur die normalen Wanderwege, sondern auch etwas für alle, die gerne etwas spirituelle Aktivität an den Tag legen wollen. In dieser Gemeinde gibt es nämlich eine sogenannten „Kraftwanderweg“, der nicht, wie man es vielleicht zunächst meinen könnte, nach körperlicher Stärke verlangt, sondern vielmehr Stärke verleiht. Auf einem Kilometer sind hier 44 Findlingssteine aus Waldviertler Granit verteilt, und hier kann man durch die Schwingungen der Steine gute Energie tanken. Der zwölf Kilometer lange „Keltische Baumkreisweg“ macht es möglich, dass man seinem Geburtstagsbaum begegnet und auch mehr über sich selbst erfahren kann. Auf dem „Kreuz-und-Quer-Pfad“ wird Geschichte lebendig. Hier gibt es Kapellen, römische Hügelgräber und auch Weingärten, die diesen Weg säumen. Am Schluss dieses Weges bietet sich dem Wanderer ein wunderbarer Blick über die sehr schöne steierische Herbstlandschaft.

In der Radkersburger Teich- und Hügellandschaft kann man sehr schön Radeln und dabei auch gleich den echten Herbstzauber erleben. Ganze 3000 Kilometer an Radwegen führen hier vorbei an Wiesen und Feldern und natürlich auch Wäldern, die ein tolles Dickicht aus Pappeln, Akazien und Stieleichen bieten. Kormorane und Schwarzspechte kann man hier beobachten, die mittlerweile bereits als gefährdet gelten. Auch für Genießer sind diese Radwege bestens geeignet, denn überall an den Strecken kann man wunderbar urige Gasthäuser entdecken.

Radeln und Schlemmen, das ist etwas, das nicht nur im Sommer Spaß macht. Rund um Fürstenfeld kann man dies ohne Probleme erleben. Von der schönen Thermenhauptstadt Fürstenfeld aus kann man innerhalb kürzester Zeit die sieben Kilometer bis Söchau hinter sich bringen. Söchau ist ein Kräuterdorf, und der Duft von Salbei, Rosmarin und Thymian schwebt richtig über dem Dorf. Nur einen Katzensprung von Söchau entfernt gibt es auch ein schönes Weingut, wo man die guten steierischen Tropfen verkosten kann. Das typische für diesen Wein ist das sonnige Aroma, und auch die ganz besondere Säurestruktur. Sehr interessant ist auch ein Abstecher zur Riegersburg, hier hinauf fährt man in eineinhalb Minuten mit einer Seilbahn. Die Düfte der regionalen Speisen aus dem „Riegersburgerhof“ steigt allen Gästen in die Nase. Auch die Schokoladenmanufaktur von Sepp Zotter bietet den Gästen jede Menge Verführungen.

In Bad Waltersdorf kann man die echte steierische Kürbis-Wellness erleben. Kürbis schmeckt nicht nur hervorragend, und ist auch nicht nur eine geeignete Dekoration für Halloween, sondern steht auch im Mittelpunkt der Wellnessbehandlungen, die in der Heiltherme Bad Waltersdorf stattfinden. Hier werden dem Gast Spezialmassagen mit dem original steierischem Kürbiskernöl geboten, dessen wertvolle Inhaltsstoffe den Körper revitalisieren, und auch den gesamten Bewegungsapparat mitsamt Muskeln, Wirbelsäule und Gelenken. Diese Anwendung hilft auch wunderbar bei Kopfschmerzen, Schlafstörungen und der Behandlung von Narben. Eine ganz besondere Spezialität kann man hier auch bekommen, und das ist eine Körperpackung mit Kürbis. Der Gast entspannt dabei, gut eingepackt in Kürbiskernmehl und einer speziellen Ölmischung, im Wasser-Schwebebett. Den Tag kann man dann so richtig steierisch ausklingen lassen mit einem Glas Heurigen und einem Kürbis-Lauch-Strudel in einer der urigen Buschenschenken.

November 9th, 2015 | Leave a Comment

Wellnesszentrum Steiermark in Österreich

Wie gänzlich unterschiedlich die Vorstellungen von der Steiermark sind zeigt sich schon nach einer kurzen anonymen Umfrage. Für die einen ist die Steiermark schlicht die Toskana Österreichs. Anderen wiederum kommen Berge in den Sinn. Und noch andere hatten unter „Steiermark“ hauptsächlich das schroffe Dachsteinmassiv und Skifahren abgespeichert. Aber alle kennen die Steiermark als Lieferanten von köstlichem Kürbiskernöl, mit dem sie ihren Salaten und den letzten Pfiff geben. Tja, – das alles ist die Steiermark. Und es lohnt sich, sie zu entdecken.

Bevor ich Sie auf eine Reise quer durch dieses schöne Land mitnehme, müssen ein paar harte Fakten sein. Die Steiermark ist das zweitgrößte, waldreichste Bundesland und größter Obstproduzent Österreichs. Sie hat das größte zusammenhängende Almengebiet Europas, ein mildes, mediterranes Klima und die Landeshauptstadt Graz ist mit 255 354 Einwohnern die drittgrößte Stadt der Alpenrepublik. Im Norden prägen Berge und Almen die Steiermark rund um den fast 3000er Dachstein, Alpenplantagen ziehen sich durch das Grün des Ostens. Im Südosten machen acht Thermen das Land zum Wellnesszentrum und ganz im Süden bringt die sonnige, teils ungemein steile Lage der Weinberge international bekannte Weine hervor. Aus dem Westen kommt das berühmte Kürbiskernöl, das „grüne Gold“ der Steiermark.

Aber nun kommen Sie mit, zum ersten Ziel unserer Reise, zur Teichalm oberhalb des Städtchens Fladnitz in der Oststeiermark. Eine liebliche Almlandschaft, sattgrünes Wanderparadies im Sommer und Loipen gespurt im Winter. Wahrzeichen dieser Region ist der Almo, der Alm-Ochse. Sein Fleisch ist eine kulinarische Spezialität und macht Johann Lafer, den steirischen Sterne-Koch, glücklich. Vom tiefblauen Teichalmsee aus lohnt sich eine Wanderung zum Hochlantsch, mit 1720 m der höchste Berg der Region. Stärken Sie sich auf halber Strecke im Wirtshaus „Steirischer Jockl“ bei einer Brettljause, damit Sie die 198 Stufen zur Wallfahrtskapelle Mariahilf schaffen. Von der Teichalm geht’s dann kurvenreich hinunter ins oststeirische Hügelland. Hügel rauf, Hügel runter, Obstbäume soweit das Auge reicht. Als fruchtiges Band durchzieht die 25 Kilometer lange Apfelstraße diese Region.

Eine halbe Million Obstbäume wachsen hier, vorwiegend Apfelbäume. Zehn Sorten! Vielleicht haben Sie gerade einen knackig-frischen steirischen Elster, Gala, Cox Orange oder Idared gebissen? Aber das oststeirische Hügelland hat noch etwas ganz Besonderes zu bieten. Heiße Quellen, die tief aus der Erde sprudeln, machen die Themenregion zu einem bei Österreichern und Italienern beliebten Erholungsziel. Fährt man von hier aus weiter in Richtung Südwesten bemerkt man es schon bald – das ist sie, die Toskana Österreichs. Die wild-romantische Südsteiermark mit der Weite ihrer Landschaft und dem ständigen Auf und Ab der Weinberge. Pappeln statt Zypressen recken sich auf ihren lang gezogenen Rücken dem Himmel entgegen, und der rhythmische Takt des Klapotetz, der imposanten Vogelscheuche mit Windrad, ist weithin hörbar.

Überall gibt es die typischen Buschenschanken, die hier auch Heurige genannt werden, wo Winzer ihren Weißwein ausschenken und dazu eine Suppe aus selbstgesammelten Pilzen, den „Eierschwammerln“, oder Gerichte aus Kürbis mit dem unvergleichlichen Kürbiskernöl zum rötlich schimmernden Schilcher-Wein servieren. Eine genüssliche, lustig-lockere Atmosphäre – da bestellt man gerne ein zweites Glaserl.

Unser letztes Ziel ist Bad Aussee im schönen Salzkammergut. Aber erst machen wir noch einen Abstecher zum Dachstein. Auf dem höchsten Punkt der Steiermark muss man einmal auf der Aussichtplattform des Sky gestanden sein – die Sicht ist einfach gigantisch! Auf der anderen Seite des Massivs liegt Bad Aussee, hübscher Hauptort des Ausseerlandes und schon im 19.Jahrhundert wegen der herrlichen Naturlandschaft mit Aussee, dem Grundlsee und dem weiten Hochplateau ein beliebtes VIP-Erholungsziel. Das Salz aus den Salinen in Altaussee machte das Städtchen reich. Allgegenwärtig sind hier der steirische Prinz, Erzherzog Johann, der Nationalheld, fesche Dirndl und Haferlschule, die jeder ganz selbstverständlich auch im Alltag trägt.

November 9th, 2015 | Leave a Comment

Christkindlmarkt in Wien – vorweihnachtliche Stimmung in geschmückter Metropole

Eine Reise nach Wien gehört zu jeder Jahreszeit zu den unvergesslichen Erlebnissen. Die österreichische Metropole ist nicht nur Hauptstadt unseres Nachbarlandes, sondern auch ein beliebtes Reiseziel, wenn es um traditionsreiche Weihnachtsmärkte geht. Ab Mitte November öffnet der Wiener Christkindlmarkt alljährlich seine Pforten und lockt Besucher aus

dem In- und Ausland an.

Die rund 1,7 Millionen Einwohner zählende Stadt versteht es, die ganze Innenstadt in ein weihnachtlich geschmücktes Lichtermeer zu tauchen und bis zum heiligen Abend mit zahlreichen Weihnachtshütten für ein unvergessliches weihnachtliches Erlebnis zu sorgen. Dabei verfehlen die Angebote der Händler nicht ihre Wirkung, denn hier findet jeder auch in letzter Minute noch ein passendes Weihnachtsgeschenk. Vor dem Wiener Rathaus und dem Burgtheater lädt der Adventszauber über einen Zeitraum von zwei Wochen zum Verweilen, Stöbern und Shoppen ein.

Wer sich auf das größte Fest des Jahres einstimmen will, findet auf dem Wiener Weihnachtsmarkt überall die magische Anziehungskraft der Vorweihnachtszeit. Täglich ist der Wiener Weihnachtsmarkt zwischen 10 und 21.30 Uhr und freitags wie auch samstags von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Selbst am Heiligabend können sich Besucher des Christkindlmarktes noch bis 17 Uhr an der stimmungsvollen Atmosphäre erfreuen und dem Duft von gebrannten Mandeln, Lebkuchen, Plätzchen, Punsch und Glühwein folgen, um sich die Zeit bis zur Bescherung zu verkürzen.

Der Rathauspark ist Jahr für Jahr in der Vorweihnachtszeit ein beliebter Treffpunkt, sich inmitten eines festlichen Lichterglanzes in die eigene Kindheit zurück versetzen zu lassen. Verliebte folgen dem Brauch, sich unter dem Herzerlbaum zu treffen, und auch Familien mit Kindern kommen auf ihre Kosten, denn das Wolkenpostamt nimmt auch in allerletzter Minute noch Wunschzettel an den Weihnachtsmann an.

Seit dem Jahr 2009 überzeugt die österreichische Hauptstadt in der Adventszeit mit einem beeindruckenden Weihnachtsbeleuchtungskonzept. Der Christkindlmarkt und der Rathauspark werden durch leuchtende Engel in eine stimmungsvolle Atmosphäre versetzt. Zwischen der Uni und dem Parlament schweben erleuchtete Himmelsboten in den Baumkronen und lassen nicht nur Kinderaugen strahlen. Die Eingänge zum Rathauspark beeindrucken durch zwei üppig geschmückte Tore, die „Schneeflocken“ und „Sternenhimmel“ heißen. Groß und Klein sind dann eingeladen, die bunt glitzernde weihnachtliche Märchenwelt zu betreten.

Doch nicht nur die Illuminationen des Weihnachtsmarktes erweisen sich als Anziehungspunkte in der Adventszeit. Viele Veranstaltungen und weihnachtliche Sehenswürdigkeiten locken Menschen an, die sich von der besonderen Stimmung inspirieren lassen wollen. Der Platz vor dem Wiener Rathaus ist auch der Ort, wo der wohl größte Adventskranz des Landes hängt.

Mit einem Durchmesser von rund zwölf Metern ist er das Highlight inmitten des bunten Treibens.

Zwischen dem Naturhistorischen und dem Kunsthistorischen Museum, am Maria-Theresien-Platz, finden Weihnachts-Fans das berühmte Weihnachtsdorf, das an mehr als 60 Hütten traditionelle kunsthandwerkliche Geschenke feilbietet. Am Riesenradplatz lockt der gemütliche Wintermarkt Besucher an. Bis in den Januar hinein wird hier an den Wochenenden ein attraktives Bühnenprogramm geboten, das keine Wünsche offen lässt.

Beschaulichkeit wird am Karlsplatz groß geschrieben. Hier findet seit einigen Jahren ein alternativer Weihnachtsmarkt statt. Hier und auch beim Markt am Spittelberg findet sich ein vorweihnachtlicher Mix aus Kulturangeboten und traditioneller Weihnachtsstimmung.

November 7th, 2015 | Leave a Comment

Im Klosterurlaub die innere Ruhe finden – das Europa-Kloster Gut Aich in Österreich

Immer mehr Menschen zieht es ins Kloster. Einen Urlaub lang, eine Woche oder auch nur einen Tag. Was ist das faszinierende an diesen Orten? Was suchen die Menschen dort?

Heil werden an Leib und Seele, sich auf das Wesentliche besinnen, die Sehnsucht nach innerem Frieden, das bewegt die Menschen, heute wie vor tausend Jahren. Die Suche nach dem Kern des Seins, nach dem tiefen Sinn. Es ist das Suchen, das „unterwegs sein“, was wirklich zählt, auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela oder auf dem geistigen Weg in der Stille eines Klosters.

Als „feste Burgen des Glaubens“ vermitteln Klöster die uralten Werte der Stabilitas, der Dauerhaftigkeit, Beständigkeit und Zeitlosigkeit. In unserer sich immer hektischer gestaltenden Veränderungswelt erscheinen sie als Inbegriff des Ruhens und Bewahrens. Angebote wie Mönch oder Kloster auf Zeit, Einzelexerzitien, Schweige- oder Gesundheitswochen liegen im Trend.

Die Gründe für eine „Reise ins Innere“ sind vielfältiger Natur und haben doch einen gemeinsamen Nenner – Abstand gewinnen, Ruhe finden, Kraft und Energie schöpfen, dem Wahnsinn der Welt zumindest auf Zeit entfliehen. Bedeutet doch die Hinwendung zum Spirituellen immer auch eine Abkehr von den irdischen Dingen, von den Zwängen des Alltags, vom kleinlichen Egoismus, vom materialistischen Machtdenken. Einer dieser Orte der Sinnsuche, der Versenkung und Kontemplation ist das Europa-Kloster Gut Aich bei Sankt Gilgen am Wolfgangsee in Oberösterreich. In mühevoller, jahrelanger Kleinarbeit sind in Gut Aich ein Refugium des „Innehaltens“, ein Glaubenszentrum mit Klosterhof sowie Kräutergarten, Klosterkellerei, Zentrum für Psycho- und Physiotherapie, ein Gästehaus, ein Mal- und Goldschmiedeatelier und Räumlichkeiten für Seminare und Veranstaltungen entstanden. Das eigentliche Kloster umfasst einen zum Kreuzgang umgestalteten Innenhof und ähnelt von außen mit seinen ockergelb gestrichenen Wänden einem großbäuerlichen Vierkanthof.

Großen Wert legt die Gemeinschaft auf nachhaltiges, ökologisch wie ökonomisches Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Die Mönche setzen auf die Nutzung aller vorhandenen, natürlichen Ressourcen. So wird das Kloster mit Hackschnitzeln aus den eigenen Forstflächen beheizt, Kräuter und Gemüse kommen aus dem eigenen Garten, Wildkräuter werden für die Klosterliköre im Wald gesammelt.

Den Mönchen von Gut Aich ist es ein besonderes Anliegen, ein geistiges Leben mit Bodenhaftung zu führen. Erklärtes Ziel ist es, „Lebenswerte“ nach den Regeln des heiligen Benedikt zu vermitteln, die die Grundlagen eines „maßvollen, guten Lebens“ darstellen. Diesen goldenen Regeln nach kann jeder Mensch – wenn er nur wirklich will – an Leib und Seele gesunden.

Ganz oben auf der Prioritätenliste steht natürlich das Gebot, sich um Arme, Kranke, Pilger und Gäste zu kümmern.

Egoistische Motive werden immer enttäuscht werden, weil sie sich nie befriedigen lassen, da der Egoist per se nie genug bekommt. Das Schlimme daran ist, dass kaum einer glaubt, dass er ein Egoist ist. Die meisten Menschen suchen Gott – auch wenn sie es sich nicht zu sagen trauen. Je brüchiger die Beziehungen in Beruf und Familie werden, desto größer wird der Wunsch der Seele nach einer Gottesbeziehung. Einen inneren Halt braucht jeder, und der lässt sich in Gott finden.

November 6th, 2015 | Leave a Comment

Dreigeteilt – Urlaub am vielseitigen Bodensee

Drei Länder teilen sich einen See, der nicht nur bei den Urlaubern sehr beliebt ist – der Bodensee. Wenn man in Friedrichshafen in die Gondel eines „Zeppelin NT“ steigt, und sich dieser kurz darauf leise surrend in die Luft erhebt, dann kann das Staunen beginnen, wenn unter einem der Bodensee liegt.

Lautlos ziehen kleine, am Bodensee-Ufer liegende Orte vorbei, die aussehen, als wären sie extra dorthin drapiert worden. Auf dem blauen Wasser tanzen zahllose weiße Segel vorbei, und auch die Bergriesen der Schweizer Alpen sehen aus, als wären sie zum Greifen nah. Eine Reise in einem solchen Zeppelin ist auf jeden Fall ein echtes Highlight bei jedem Urlaub am Bodensee. Leider ist dieser halbstündige Ausflug nicht gerade sehr günstig, denn er kostet ab 200 Euro aufwärts und kann gegen einen Aufpreis auch beliebig verändert werden. Wesentlich günstiger, aber nicht wirklich vergleichbar, ist der Besuch des Zeppelin-Museums in Friedrichshafen. Es ist im alten Hafenbahnhof untergebracht. Dieses Museum beherbergt die weltgrößte Sammlung zur Geschichte der Zeppelin-Luftfahrt. Und nicht nur für die Technik-Freaks ist dieses Museum ein echtes Erlebnis, viele spannende Eindrücke erwarten die Besucher.

Der Bodensee misst an seiner längsten Stelle 63 Kilometer, und seine breiteste Stelle ist 14 Kilometer lang. Und das Schöne ist, dass hier wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Romantiker, Museums-Fans, Wassersportler, Naturfreunde, Sonnen-Anbeter oder auch alle Kunstfreunde. Gerade die Kunstfreunde können bereits bei der Anreise aus dem Norden ein barockes Wunder erleben. Direkt über den Weinbergen bei Überlingen, genau zwischen Überlingen und Uhldingen, befindet sich die Wallfahrtskirche, die reich verziert ist. Zu ihren Schätzen, die sich im Inneren befinden, zählt die Figur des „Honigschleckers“, das ist eine kleine Putte, die ganz verstohlen aus einem Honigkorb nascht.

Am schönen nördlichen Ufer entlang erreicht man in wenigen Minuten mit dem Auto das schöne Meersburg. Das gleichnamige Bauwerk, also die Meersburg, gilt als Wahrzeichen der Region und beherrscht das Stadtbild. Die berühmte Dichterin Annette von Droste-Hülshoff schrieb hier einige bedeutende Zeilen, als sie ein paar Jahre auf der Burg lebte.

Aber nicht nur wegen der alten Burg lohnt sich ein Abstecher, auch die mittelalterlichen Gassen und Tore sind immer einen Besuch wert.

Wie Perlen an einer Schnur reihen sich hier bekannte Ausflugsziele aneinander. Schloss Montfort, Wasserburg, Kressbronn, und auch die prachtvolle Stadt Lindau mit ihrer malerischen Hafeneinfahrt, die von einem bayerischen Löwen bewacht wird.

Von dort aus ist es nur noch ein kurzer Sprung bis hin zu den österreichischen Festspielen in Bregenz.

Natürlich sollte man auch immer einen Abstecher in die Schweiz mit einplanen. Hier gibt es romantische Orte wie Arbon, Rorschach, Egnach und Romanshorn, die das zur Schweiz gehörige 72 Kilometer lange Bodenseeufer säumen.

Bei Konstanz geht es dann wieder über die deutsche Grenze. Beim Bummel durch die Stadt kann man das berühmte Konzilsgebäude besichtigen und auch die weithin sichtbare moderne Skulptur der Imperia am Hafen.

Was man auch niemals verpassen sollte, das ist ein Ausflug mit einem der weißen Ausflugsschiffe zur Blumeninsel Mainau. Jedes Jahr steht das blühende Blumenreich unter einem ganz bestimmten Motto. Für das Jahr 2010 ist das „Feurige Farben – Azure Aromen“ Thema aktuell.

Sehr beliebt ist die Mainau aber nicht nur bei Blumenfreunden, sondern auch bei allen Heiratswilligen. Im roten Salon des Schlosses ist alles dafür vorbereitet, die Paare in den Stand der Ehe zu bringen, hier finden die standesamtlichen Trauungen statt. Wer auch die kirchliche Trauung hier durchführen möchte, findet in der barocken Schlosskirche den passenden Rahmen.

September 30th, 2015 | Leave a Comment

Wichtige Tipps für jeden Urlaub

Die wichtigsten Tipps zu Beginn der Urlaubssaison, damit man sicher und bestens vorbereitet in die schönsten Wochen des Jahres starten kann.

Erstens: Erstellen Sie sich einen Plan, der aus Punkten besteht, die Ihnen helfen, schon vorzeitig Ihren Urlaub zu planen. Finden Sie heraus, welche Fahrtzeit Sie für Ihre vorstehende Reise benötigen und rechnen Sie die Länge und Route der Strecke aus. So können Sie Spritkosten errechnen und dafür das Geld berücksichtigen.

Holen Sie vor Reiseantritt Informationen zu Verkehrsnachrichten und Pannenhilfe ein. Halten Sie alle für Sie wichtigen Infos zum Urlaubsplan schriftlich fest und führen Sie diese auf Ihrer Urlaubsroute mit, damit Sie diese während der Fahrt bei Bedarf nutzen können.

Zweitens: Auf vielen Autobahnen Europas werden Straßenbenutzungsgebühren erhoben. Auch Passstraßen und Tunnel in Österreich, Italien, der Schweiz und Frankreich können Geld kosten. Im Internet gibt es Möglichkeiten zu berechnen, welche Maut auf Ihrer Strecke anfällt.

Drittens: Vorsicht beim Tanken in Frankreich. Frankreich-Urlauber sollten beim Betanken von Fahrzeugen mit Benzinmotor aufpassen. Denn aus vielen Zapfsäulen in Frankreich fließt der neue Bio-Kraftstoff E 10, der bei zahlreichen Autos zu Motorschäden führt.

Viertens: Manchmal ist es hilfreich, sich schon zu Hause zu erkundigen, welche Freizeitmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten, Parks und Restaurants sich in der Nähe des Urlaubsorts befinden. Wissenswertes zu Städten oder Regionen kann man heutzutage ganz einfach im Internet herausfinden. Manche Reiseanbieter bieten sogar telefonische Beratungen zu diesen Themen an.

Fünftens: An Versicherungen ist die wichtigste Versicherung die Auslandskrankenversicherung. Denn im Ausland zahlen deutsche gesetzliche Krankenkassen oft nur einen geringen Teil der Behandlungskosten beim Arzt oder im Krankenhaus.

Empfehlenswert ist als Ergänzung eine Reiserücktritts-Versicherung. Können Sie die Reise nicht antreten, übernimmt die Versicherung die Stornokosten sowie die Mehrkosten bei Reiseabbruch oder verspäteter Rückreise.

Sechstens: Ferienzeit ist Hochsaison für Diebe. Einen hundertprozentigen Schutz dagegen gibt es nicht. Aber mit ein paar Regeln können Sie es den Gaunern und Dieben schwer machen. Schließen Sie das Auto immer ab, verriegeln Sie Türen und Kofferraum vor allem während der Fahrt in Innenstädten und lassen Sie nichts sichtbar im Auto liegen.

Siebtens: Vom tadellosen Leihwagen bis zum desolaten Altauto –  Wer im Ausland einen Leihwagen anmietet weiß nie, was ihn erwartet. Überprüfen Sie Ihren Wagen in der Autovermietung vor der Übernahme auf Schäden. Klären Sie die Tankregelung – ob Sie den Wagen vollgetankt zurückgeben müssen – im Vorfeld. Prüfen Sie den Versicherungsschutz sorgfältig. Haftpflicht ist ein Muss, eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung ratsam und achten Sie auf versteckte Kosten wie den Gesamtmietpreis.

Achtens: Kakerlaken, verschmutzte Pools und schlechtes Essen können den Urlaub vermiesen. Nach der Rückkehr aus dem Urlaub verlangt so mancher Gast vom Veranstalter Wiedergutmachung für verpfuschte Urlaubstage. Ob tatsächlich ein Reisemangel vorliegt oder nur eine Unannehmlichkeit, die hinzunehmen ist, prüfen die Gerichte im Einzelfall. Wichtig ist jedoch, dass Sie die Mängel schon vor Ort bei der Reisleitung reklamieren.

Neuntens: Schrecklich, wenn es im wohlverdienten Urlaub passiert. Doch was tun, wenn es im Ausland kracht? Bloß ein paar Beulen, die Heimfahrt ist möglich? Aber wie werden die Kosten ersetzt? Sachschäden können Sie von daheim aus geltend machen, wenn sich der Unfall in einem EU-Mitgliedsstaat ereignet hat oder der Unfallgegner aus einem EU-Land kommt. Beim Zentralruf der Deutschen Autoversicherer Kfz-Kennzeichen und möglichst auch die Versicherung des Unfallverursachers durchgeben. Dann erfahren Sie, wer in Deutschland für die Schadenregulierung zuständig ist. Dort können Sie dann Ihre Ansprüche anmelden.

September 28th, 2015 | Leave a Comment

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