Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Es gibt sie wirklich – Fett-weg-Tees

Eigentlich kann man es kaum glauben, wenn man es hört, aber es gibt sie wirklich, die sogenannten Fett-weg-Tees. Diese Tees sind ganz spezielle Tee-Kompositionen, die richtige kleine Naturwunder sind, denn sie schmecken nicht nur hervorragend, sondern steigern zudem auch die Fettverbrennung. So ist es ganz einfach, sich schlank und schön zu trinken.

Dazu muss man sich nur an die Rezepte halten und über den Tag verteilt immer einmal wieder einen Tee trinken. Dazu sollte man sich etwas Ruhe gönnen. Am besten wirken die Tees, wenn man sich auch viel an der frischen Luft bewegt. Es muss nicht gleich Joggen oder Walken sein, auch ein strammer Spaziergang trägt zum Fettabbau bei. Hier hat man einen kleinen Aufwand, aber eine große Wirkung. Pro Woche ein einziger Entlastungs- und Entschlackungstag reicht aus, um vom Abnehmeffekt auch an den anderen Tagen profitieren zu können. Macht man dies vier Tage im Monat, können locker acht Pfund verloren werden. Es gibt verschiedene Tee-Mischungen, mit jeder davon kann man einen ganz persönlichen Tee-Diät-Tag machen und dabei sogar ganze zwei Pfund abnehmen. Dafür muss man nur fünf bis sechs Tassen dieser Tees frisch zubereitet pro Tag zu sich nehmen, natürlich gleichmäßig verteilt. In den Teemischungen sind Kohlenhydrate enthalten, die den Blutzucker stabil halten, das wirkt dann wie ein Appetitzügler und gleichzeitig wird auch das Hungergefühl gedämpft. Hier die schönen und leckeren Tee-Rezepte:

Brennnessel-Ananas-Tee:

Man nimmt 6 Gramm getrocknete Brennnesselblätter und gießt diese mit 200 ml siedendem Wasser auf. Das Ganze zehn Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Dann mit 100 ml Ananassaft, am besten aus dem Reformhaus, mischen und sofort schluckweise trinken.

Ingwer-Apfel-Tee:

Für diesen Tee nimmt man ein Stück frischen Ingwer, so circa 4 cm, schält ihn und reibt ihn dann fein, dann den Ingwer sofort mit drei Esslöffel frisch gepresstem Zitronensaft und 20 Gramm getrockneten aber ungeschwefelten Apfelringen, die in Stücke geschnitten sind, mischen. Das dann mit 250 ml siedendem Wasser aufgießen und für circa zehn Minuten ziehen lassen. Das Ganze dann fein pürieren und anschließend mit etwas Apfeldicksaft abschmecken. Dann sofort schluckweise trinken.

Johannisbeerblätter-Pflaumen-Tee:

In der Apotheke besorgt man sich getrocknete Johannisbeerblätter und überbrüht drei bis vier Teelöffel davon mit 250 ml siedendem Wasser. Die Mischung vier Minuten ziehen lassen und anschließend abseihen. Dann drei getrocknete Soft-Pflaumen zusammen mit dem Tee in einem Mixer fein pürieren und mit einer Prise Zimt aromatisieren. Der Tee sollte dann sofort schluckweise genossen werden.

Johanniskraut-Tee mit Lemongras:

Hierfür zwei Stiele Zitronengras putzen und mit einem geeigneten Gerät flach klopfen. Dann zwei Teelöffel Johanniskraut-Tee und einen Teelöffel getrocknete Melisse in eine Kanne geben und mit 250 ml siedendem Wasser überbrühen. Den Tee für zehn Minuten ziehen lassen und dann abseihen und auch sofort schluckweise trinken.

Mate-Sanddorn-Tee:

Hier kocht man 300 ml Wasser auf, das Wasser dann etwas abkühlen lassen und zwei Teelöffel gerösteten Matetee mit dem Wasser überbrühen. Den Tee für circa fünf Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Dann mit zwei bis drei Esslöffeln honiggesüßtem Sanddornsaft sehr gut verquirlen und ebenfalls sofort wieder schluckweise trinken.

Minze-Bananen-Tee:

Zwei Esslöffel getrocknete Minzeblätter werden hier mit 300 ml siedendem Wasser überbrüht. Den Tee drei Minuten ziehen lassen und danach abseihen. Dann püriert man 50 g Bananenfruchtfleisch mit vier Esslöffeln frisch gepresstem Zitronensaft, mixt dies mit dem Tee und trinkt ihn ebenfalls sofort und schluckweise.

Salbei-Mango-Tee:

Zwei Teelöffel getrocknete Salbeiblätter werden mit 200 ml siedendem Wasser überbrüht. Diesen Tee für fünf Minuten ziehen lassen und dann auch abseihen. Danach dann 50 Gramm Mangofruchtfleisch und vier Esslöffel frisch gepressten Zitronensaft schön fein pürieren. Die Mischung dann mit dem restlichen Tee mischen und ebenfalls sofort schluckweise genießen.

Vanille-Kokos-Tee:

Für diesen Tee benötigt man ein kleines Stück Vanilleschote, circa vier Zentimeter, die man längs aufschneidet. Diese Schote dann mit einem Esslöffel voll Kokosraspeln zusammen in eine Kanne geben und dann mit 250 ml Rooibostee aufgießen, den man frisch vorher gebrüht hat. Die ganze Mischung gute fünf Minuten ziehen lassen. Danach die Vanilleschote entfernen und den Tee dann mit ein bis zwei Teelöffeln Agavendicksaft abschmecken und, wie sollte es anders sein, auch diesen Tee gleich anschließend schluckweise trinken.

Zimt-Papaya-Tee:

100 ml naturtrüben Apfeldirektsaft erhitzen und dann zwanzig Gramm getrocknete Papayastückchen darin 15 Minuten ziehen lassen. Dann das Ganze mit einer Prise gemahlenem Zimt aromatisieren, und diese Mischung mit 200 ml frischem Matetee aufgießen. Die Mischung auch pürieren und mit Agavendicksaft abschmecken.

Heiße Zitrone mit Thymian:

Hierfür gibt man einen Teelöffel getrocknete Thymianblätter in eine Kanne, dazu kommt ein Stück frische und unbehandelte Zitronenschale, zwei Teelöffel Honig und auch der frisch gepresste Saft von einer ganzen Zitrone. Dann 200 ml Rooibos-Tee kochen und mit in die Kanne gießen. Das dann vier Minuten ziehen lassen und danach eventuell abseihen, je nach Geschmack.

Wer durch diese Methode noch mehr Erfolg haben möchte, der sollte an diesen Diättagen auf jeden Fall zusätzlich mindestens noch einen Liter Mineralwasser trinken und auch maximal 500 ml natriumarme Instant-Gemüsebrühe.

Dezember 3rd, 2015 | Leave a Comment

Die besten Tricks gegen den Heißhunger

Wenn uns der Heißhunger überkommt, haben gute Vorsätze keine Chance. Dann muss Schokolade her, oder ein Sandwich, oder am besten beides. Doch Heißhunger ist heimtückisch. Haben wir ihm gegeben, was er verlangt, stellt sich prompt ein schlechtes Gewissen ein. Schuld an der unbändigen Lust auf Süßes oder Fettiges haben oft Stress oder Unterzuckerung, weil vielleicht eine Mahlzeit ausgefallen ist. Die fiesen Futter-Attacken können aber mit einfachen Strategien abgewehrt werden.

Zähne putzen

Mit Zahnpasta die Zähne reinigen oder den Mund mit einem milden Mundwasser spülen. Der frische Minzgeschmack vertreibt Hunger-Anfälle.

Vanille-Aroma schnuppern

Der Duft von echter Vanille entspannt und nicht nur. Er bremst auch Heißhunger auf Süßes. Denn beim Schnuppern von Vanille wird im Gehirn Serotonin ausgeschüttet – das gleiche Glückshormon, das auch beim Genuss von Schokolade produziert wird.

Kaugummi kauen

Neue zuckerfreie Kaugummi-Sorten simulieren den Geschmack exotischer Früchte. Sie schmecken so intensiv, dass man glaubt zu naschen – und dabei die Lust auf Süßigkeiten glatt vergisst.

Akupressur-Punkte drücken

Auf Knopfdruck die Esslust bremsen? Das geht tatsächlich. Mit dem Finger den Punkt zwischen Nase und Oberlippe drücken. Oder zwei fingerbreit unterhalb des Bauchnabels anlegen, die Stellen je zehn Sekunden drücken, fünf bis zehn Mal wiederholen.

Blaue Kringel malen

Die Farbe blau wirkt nicht appetitanregend, daher kommt sie kaum in Lebensmitteln vor. Einfach mit blauen Stiften Kringel oder Kreise aufs Papier malen und das Werk ein Weilchen betrachten.

Starre Regeln vermeiden

Nie wieder Schokolade! Das hat sich schon so mancher vorgenommen. Doch solche starren, genussfeindlichen Regeln sollte man vergessen. Sie bewirken eher das Gegenteil und steigern früher oder später die Lust auf Süßes.

Den Magen besänftigen

Eine tückische Falle, auf leeren Magen etwas Süßes zu essen. Das kurbelt den Heißhunger erst richtig an. Viel wirksamer kann man das laute Knurren mit Leichtgewichten abstellen, etwa einer großen Portion warmem Gemüse oder Gemüsesuppe.

Finger-Yoga

Eine Übung aus dem Finger-Yoga soll den Hunger zähmen. Dazu den Daumen der einen Hand auf das zweite Glied des Mittelfingers der anderen Hand drücken. Zwei Minuten halten. Fünfmal am Tag.

Eier als Erste Hilfe

Wenn es immer wieder schwerfällt, bis zur nächsten Mahlzeit durchzuhalten, dann hilft Vorsorge. Deponieren Sie hart gekochte Eier im Kühlschrank. Ein kleines Hühnerei hat nur 67 Kilokalorien – und Eiweiß bändigt den Hunger besonders gut.

Sich satt atmen

Ayurveda-Fans schwören auf beruhigende Tiefenatmung: Luft einströmen lassen, sodass sich der Bauch wölbt. Gut ausatmen. Wiederholen, bis sich der Heißhunger legt.

September 28th, 2015 | Leave a Comment

Schönheit aus dem Blütenreich – Kosmetikwirkstoffe aus Blüten und Heilkräutern

Kosmetikwirkstoffe aus dem Reich der Blüten und Heilkräuter – sie zählen heute zu den wichtigsten Wirkstoffen in der Kosmetik, und mit ihrer Hilfe lassen sich die fünf gängigsten Beauty-Probleme lösen.

Bei Entzündungen sind Ringelblume und Salbei die richtigen Kräuter.

Salbei gilt als echtes Multitalent. Die leicht filzigen Blätter der Pflanze sollen einer vorzeitigen Hautalterung vorbeugen. Schweißausbrüche kann sie verhindern, und außerdem soll sie die Fruchtbarkeit erhöhen. Die bekannteste Wirkung des Salbei wurde durch eine Studie der Uni Freiburg/Breisgau bestätigt. Salbei kann demnach Entzündungen genauso gut hemmen wie schwach dosiertes Cortison. In der Kosmetik wird Salbei daher oft in Produkten gegen unreine und entzündete Haut angewendet.

Die Ringelblume – von ihr wurde bereits im Jahre 1818 berichtet. Von ihrer heilenden Wirkung wurde zuerst in der allerersten Ausgabe des französischen amtlichen Arzneibuches berichtet. Sie stammt ebenso wie Arnika und Kamille aus der Familie der Korbblütler. Die Wirkung der schnelleren Heilung bei Verbrennungen und Wunden ist wissenschaftlich erwiesen. Sie beruhigt und spendet Feuchtigkeit, daher wird sie gerne in Cremes und Bädern eingesetzt.

Minze und Rosmarin machen müde Haut wieder munter.

Schon die alten Römer wussten, dass Minze gut schmeckt und erfrischt. Das ätherische Öl dieser Pflanze kann aber noch viel mehr. Starke schmerzstillende Wirkungen wurden bereits in neurologischen Studien erwiesen. Wenn man es auf die Haut aufträgt, dann kann es Nervenschmerzen lindern. Dies kann sehr vorteilhaft bei einer Herpeserkrankung sein. Bei Kopfschmerzen auch einfach einen Tropfen Minzöl auf die Schläfen geben. Mäuse hat es sogar vor Tumoren und auch radioaktiver Strahlung bewahrt. In der Kosmetik verwendet man die Minze gerne wegen seiner kühlenden, abschwellenden und auch belebenden Wirkung. Sie wird aber auch bei entzündlichen Hautunreinheiten eingesetzt.

Rosmarin ist nicht nur ein schmackhaftes Küchenkraut, es regt auch den Kreislauf an, verbessert das Erinnerungsvermögen und fördert die Konzentration. Das Öl gewinnt man nicht nur aus den nadeligen Blättern, sondern auch aus den blütentragenden Spitzen. Es fördert die Durchblutung, man macht sich das zu nutze, um für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut zu sorgen, und daher ist es oft als Zutat in Schuppenshampoos zu finden. Auch in Entspannungsbädern gibt es diese Zutat oft zu finden. Darüber freuen sich dann die sportgeplagten Muskeln. Außerdem enthält das Öl noch antioxidative Carnosol- und festigende Ursolsäure. Daher werden die Extrakte des Rosmarins auch gerne in Anti-Aging-Cremes verwendet.

Um Feuchtigkeit zu spenden eignen sich sehr gut Aloe Vera und das Wilde Stiefmütterchen.

Aloe Vera – auf ihren Saft verzichtet kaum eine alternative Heilmethode. Er ist in der Lehre des Ayurveda ebenso zu finden wie in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Wer sich allerdings die Pflanze nach Hause holen möchte, der sollte unbedingt aufpassen, denn es gibt 400 verschiedene Arten, aber nur der Aloe Vera Barbadensis kann eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgewiesenen werden. In ihr sind bereits 150 Wirkstoffe nachgewiesen worden, und davon ist Acemannan der bekannteste. Er soll gegen Viren, Bakterien und Pilze helfen und die Abwehrkräfte aktivieren. Das Gel der sehr fleischigen Blätter dieser Pflanze besteht zu 90% aus Wasser, daher wird es als hervorragender Feuchtigkeitsspender in Cremes und Lotionen eingesetzt.

Das Wilde Stiefmütterchen sieht zum einen sehr hübsch aus, und im Gegensatz zum Gartenstiefmütterchen gilt es auch als Heilpflanze. Es soll bei Hautausschlägen und Ekzemen helfen. Interessant für die Kosmetikindustrie sind auch die enthaltenen Flavonoide. Diese schützen die Zellen der Haut gegen freie Radikale. In Studien wurde außerdem herausgefunden, dass schon geringe Konzentrationen dieses Extrakts der Haut helfen, Feuchtigkeit besser zu speichern.

Melisse und Sanddorn – die natürlichen Waffen gegen die vorzeitige Hautalterung.

Die Melisse wird im Volksmund auch Herztrost genannt. Sie wurde bereits im Mittelalter in jedem Klostergarten angebaut. Durch ihren Duft erleichtert sie das Einschlafen. Aber Melissenöl hilft auch gegen Herpesbläschen und enthält zudem Antioxidantien. Diese können wiederum die freien Radikale binden und so die Hautzellen gegen schädliche Umwelteinflüsse wie Luftverschmutzung oder auch UV-Strahlen schützen. Die Extrakte der Melisse wirken zudem antibakteriell und beruhigend auf gereizte Haut.

Sanddorn – es ist sehr mühsam, die kleinen Beeren zu ernten, aber die Mühe lohnt sich in jedem Fall. Sie sind prall gefüllt mit ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen, Mineralien und auch Spurenelementen. Sie enthalten je nach Sorte mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Dies stärkt das Immunsystem und die Haut. Es wirkt zusammen mit dem Vitamin E gegen freie Radikale. Dies lässt Wunden schneller heilen und festigt zudem die Hautstruktur.

Straffend und festigend wirken Schachtelhalm und Birke.

In früheren Zeiten wurde der Schachtelhalm zum Putzen von Metall genutzt, daher stammt auch der Name Zinnkraut. Sie enthält viel Kieselsäure, die das Bindegewebe festigt. Auch die Bildung von Kollagen und Elastin regt sie an. Schachtelhalm wird in der Kosmetik gerne in Spezialpflegeprodukten für Hals, Gesicht oder Augen eingesetzt.

Die Birke – ihr Saft galt bereits zu Zeiten der Germanen als Schönheitstrunk. Wenn es äußerlich aufgetragen wird, kann es gegen Cellulite helfen. Die lästigen Dellen bestehen aus Wassereinlagerungen im Gewebe. Der Extrakt wird aus den Blättern der Bäume gewonnen, er regt die Hautdurchblutung an und kann so abgelagertes Wasser ausschwemmen.

September 10th, 2015 | Leave a Comment

Mehr Lebensfreude, Energie und Wellness einfachen Blitz-Formeln

Es gibt sicherlich sehr viele Wege, die zum Glücklichsein führen. Jeder definiert Glück anders, aber einig ist man sich trotzdem, dass Glück im Kopf beginnt. Aber auch hier kann man mit ein paar kleinen Tricks nachhelfen. Wenn man immer nur Wünsche hat, dann wird man wohl nie zufrieden sein. Es gibt aber einen kleinen Trick, mit dem man alles, was man bereits hat, viel besser genießen kann, und der ist ganz einfach.

Man sollte sich einfach öfters mal die schönen Dinge notieren, die man erlebt hat, das stimmt dann gleich sehr viel optimistischer. Zudem sollte man Miesepeter meiden, denn die üble Laune dieser Menschen zieht einen ganz schön runter. Aber es gibt auch noch andere Tricks, die man anwenden kann, um wieder mehr Lebensfreude, entspannende Wellness und Energie zu erhalten.

Wenn man wieder einmal den ganzen Tag unterwegs ist, und Sorgen, Verpflichtungen und Druck einen unter der Fuchtel haben, dann gehen einem schon einmal schnell im Laufe des Tages die Lebensgeister aus. Jetzt sollte man nicht verbissen weitermachen, sondern lieber die Naturkräfte nutzen. Die beste Möglichkeit, um sich so richtig zu befreien, ist eine Minzepflanze. Solch ein kleines Pflänzchen stellt man sich am Arbeitsplatz, in der Küche oder auch im Büro auf, und schon hat man seinen ganz eigenen Sanitäter zur Hand. Wenn gar nichts mehr geht, dann kann man einige der kleinen behaarten Härchen abzupfen und dann langsam und ganz bewusst zerkauen. Die ätherischen Öle, die sich im Aromagrün befinden, kitzeln dann wieder die Sinne wach. Durch die Kaubewegungen wird auch noch ein eventuell verspannter Kiefer gelockert. Man muss die Minze übrigens nicht unbedingt kauen, es reicht auch aus, ein paar Tropfen eines ätherischen Minzöls auf ein Taschentuch zu geben und dann daran zu schnuppern.

Wenn wir sehr viel um die Ohren haben, und auch gleich noch die berühmten grauen Kummerwolken um den Kopf herumschwirren, dann kann es helfen, die Ohren ganz einfach einmal für einen Moment zuzuhalten. Zunächst sollte man hierfür die Handflächen ein paar Mal aneinanderreiben, und danach legt man sie auf die Ohren. Dann massiert man ganz sanft ein paar Minuten die Ohrmuscheln. Dann sollte man so tun, als ob man alle Sorgen und Nöte an einem langen Band per Daumen und Zeigefinger aus den Ohren zieht. Diese Übung sollte man am besten zwei oder drei Mal wiederholen.

Viele bekommen aufgrund des ewigen Stresses in der Nacht kein Auge zu, an Schlaf ist für sie gar nicht zu denken. Aber ohne einen erholsamen Schlaf wird es für gewöhnlich auch nichts mit der Ausgeglichenheit am nächsten Tag. Also braucht man eine ganz persönliche Schlafformel. Sehr oft ist es so, dass der Sorgenkreisel im Kopf daran schuld ist, dass man nicht in den Schlaf kommt. Aber der lässt sich auch einfach austricksen. Es mag recht seltsam klingen, aber am einfachsten ist es, wenn man in Gedanken immer wieder einen ganz neutralen Begriff in sich hineinmurmelt, wie beispielsweise „dada“.

Verständlich wird dies wenn man weiß, dass man mit diesem gebetsmühlenartigen Wiederholen eines so simplen Wortes das Kurzzeitgedächtnis überlisten kann. Damit wird der Gedächtniskreisel ausgeschaltet. Auch ein beruhigender Duft wie Lavendelöl auf dem Kissen kann die Brücke ins Traumreich erfolgreich schlagen.

Wenn ein Tag wie der andere ist, und das Wort Zuversicht im Wortschatz schon eigentlich nicht mehr existiert, dann sollte man sich etwas gönnen, und zwar einen schönen Seelentröster mit einer Extra-Power wie ein Bananendessert mit schmelzend süßen Datteln. Beide Früchte trumpfen auf mit sehr viel Tryptophan, egal ob als Split mit Eis oder auch auf Spieße gesteckt. Diese Aminosäure Tryptophan wird in unserem Organismus zum Glückshormon Serotonin umgewandelt. Das ist ein wahrer Wohlfühlstoff, der den Stress abbaut und zudem noch gute Laune und Durchsetzungskraft verleiht. Wer öfters ruhelose Nächte hat, der kann eine Banane auch wunderbar als Betthupferl nutzen, denn der Körper macht aus Tryptophan auch gleichzeitig das Hormon Melatonin, das für einen guten Schlaf zuständig ist.

Wenn man wieder einmal gar nichts zu lachen hat, sollte man genau das machen, nämlich Lachen. Das hört sich sehr unsinnig an, ist es aber nicht. Wer zweifelt, sollte es ruhig einmal ausprobieren. Lachen macht tatsächlich glücklich, und das ist sogar wissenschaftlich bewiesen und sogar messbar. Die Muskeln, die man beim Lachen bewegt, senden die Meldung „Es gibt Grund zur Freude“ an die bestimmten Gehirnregionen, die für unsere Stimmung zuständig sind. Und schon lässt dieses Signal unser Gehirn Glückshormone produzieren.

Dass Grinsen nun auch verjüngt, das ist die Botschaft des neuesten US-Gymnastik-Trends „Face Architect“. Für diese Anti-Aging-Übungen zieht man mit den Fingern die Mundwinkel weit nach oben, dann atmet man bewusst tief, um sich diesen glücklichen Ausdruck einzuprägen.

Schöne Worte – wussten Sie, dass Zitate Zufriedenheit zaubern können? Nein? Das ist aber so. Wenn man sich wieder einmal fragt, wieso immer nur die anderen Glück haben, dann sollte man sich einmal daran erinnern, was glückliche Menschen eigentlich als Glück definieren. Vielleicht hat man es ja doch schon, und man weiß es gar nicht. So mancher Dichter und Denker hat es bereits in ganz schlichten Sätzen zu Papier gebracht, wie beispielsweise „Glück ist Wärme, wenn es kalt ist“ Wenn man solche Art von Gedanken liest wird einem erst wieder bewusst, was die meisten sowieso schon ahnen – es sind die kleinen Dinge, die jeden Tag wie winzige aber richtig brillante Glücksfunken für jeden Menschen glänzen. Einige dieser Lebensweisheiten kann man sich auch an die Kühlschranktür oder auch den Badezimmerspiegel heften.

 

 

Juni 21st, 2015 | Leave a Comment

Wichtige Pflanzen-Power für die Schönheit von A bis M

Bio ist zur Zeit sehr in, und das nicht erst, seitdem Dioxin das Tierfutter verseucht hat. Generell wird heute sehr oft zu Bio-Varianten gegriffen, und auch in der Kosmetik ist der Trend zu pflanzlichen Wirkstoffen sehr stark geworden.

Diese pflanzlichen Kosmetika schützen, regenerieren, beruhigen die Haut und glätten zudem noch. Der zarte Duft macht sie meistens noch angenehmer.

Viel hat man schon gehört von einige Wirkstoffen wie beispielsweise dem Jojobaöl oder auch dem Ringelblumenbalsam, der bestens geeignet ist, um strapazierte Hände zu pflegen. In kosmetischen Produkten findet man aber meistens noch sehr viel mehr, beispielsweise Teile des Granatapfels, Traubenextrakte oder auch Lavendel. Sie alle haben eines gemeinsam, denn sie enthalten Substanzen, die der Haut sehr viel Gutes tun. Einige können der Hautalterung entgegen wirken, andere lindern Entzündungen und Hautunreinheiten. Die Vielfalt der pflanzlichen Extrakte in Kosmetika ist heute schier unüberschaubar. Es gibt allerdings einige Pflanzen, die zur Herstellung solcher Produkte bevorzugt genutzt werden.

Die Aloe vera ist sehr vielen Menschen mittlerweile bekannt, das sie schon in sehr vielen Produkten verarbeitet wird. In ihren fleischigen Blättern findet sich ein gelartiger Saft, der heilende und pflegende Wirkstoffe beinhaltet. Dies sind unter anderem feuchtigkeitsbindende Kohlenhydrate, Vitamine, Enzyme und auch Schleimstoffe. Durch Aloe vera wird die Haut regeneriert und geglättet, und in sehr vielen Cremes und auch Lotionen ist Aloe vera mittlerweile enthalten.

Eine Avocado ist reich an Fettsäuren. Diese schützen die Haut und halten sie zudem geschmeidig. Zudem lässt sich Avocadoöl sehr gut auf der Haut verteilen, und kann von ihr auch wunderbar aufgenommen werden. Sehr viel von diesem Avocadoöl steckt in etlichen Hautpflegeprodukten, und auch in Haarpflegeprodukten kann man es finden.

Die Calendula ist vielen eher als Ringelblume bekannt. Sie ist eine absolute Wohltat für jede beanspruchte Haut, denn dieser Blütenextrakt, verarbeitet in Ölen und Cremes führt dazu, dass die Durchblutung gefördert wird, zudem pflegt und schützt der Extrakt, und kleine Hautverletzungen werden geheilt.

Noch nicht lange ist es üblich, dass in fast allen Lebensmittelgeschäften der Granatapfel in der Obstabteilung zu finden ist. Aber nicht nur zum Essen ist er sehr gut geeignet, auch für die reife und trockene Haut ist der Extrakt eine echte Wohltat. Aus den Samen wird ein Öl gewonnen, das reichlich hochwertige und ungesättigte Fettsäuren enthält. Diese haben eine antioxidative Wirkung. Diese Extrakte des Granatapfels findet man unter anderem im Tages- und Nachtcremes, aber auch oft in der Handpflege.

Eine Gurke besteht hauptsächlich aus Wasser. Enthalten sind aber zudem auch Vitamine und Proteine. Dieser Extrakt ist in der Lage, die Haut zu glätten und der Haut ein frisches Aussehen zu verleihen. Angewandt wird es meistens in einem Gesichtsreinigungsfluid oder auch als Maske für eine empfindliche, trockene Haut.

Hamamelis, auch bekannt als Zaubernuss, wirkt entzündungshemmend und kann gereizte Haut beruhigen. Zudem wirkst sie adstringierend und auch tonisierend durch ihre Flavonoide und Gerbstoffe sowie ihr ätherisches Öl. Diesen Extrakt findet man oft in Deos oder auch Gesichtswässern.

Der Blütenextrakt des Holunders wirkt stressmindernd und auch antientzündlich. Die Hautdurchblutung wird gesteigert, und das Wachstum von Krankheitserregern wird gehemmt. In Kosmetika wird Holunderblüten-Extrakt für die Augenpartie genutzt, und auch in Pflegeprodukten für eine anspruchsvolle Haut kommt er zum Einsatz.

Die Iris ist ein ganz natürlicher Feuchtigkeitsspender. Die Wurzelextrakte der Iris sind in der Lage, der Haut zu helfen, sich zu regenerieren. Man findet sie meistens in Gesichtscremes.

Das altbekannte Jojobaöl ist ein wahres Multitalent in kosmetischer Sicht. Es hat eine glättende Wirkung, die sich vor allem in Gesichtscremes, Lipgloss, Körperlotionen und auch Schwangerschafts-Pflegeölen entfaltet. Ein sehr großes Plus erhält das Jojobaöl, weil es sehr gut verträglich ist, und zudem auch für alle Hauttypen geeignet ist.

Bereits von den Römern wurde Lavendel als Badezusatz geschätzt. Wegen ihrer beruhigenden Wirkung haben Lavendelöl-Bäder auch bis heute noch einen ganz hervorragenden Ruf.

Lotos ist sehr reich an Flavonoiden und wertvollen ätherischen Ölen. Wird Lotosöl in Bodylotions, Massageölen oder auch Gesichtscremes genutzt, so kann er die Widerstandskraft der Haut stärken. Auch ein gestresster Teint wird beruhigt.

Die Macadamia-Nuss kennt man eigentlich eher als Zutat im Studentenfutter oder zu Weihnachten. Aber auch in der Kosmetik kommt sie zum Einsatz, denn sie ist reich an ungesättigten Fettsäuren, und genau diese Fettsäuren machen es für die Kosmetik so wertvoll. Das Öl pflegt und schützt die anspruchsvolle Haut, und außerdem hat es auch noch einen ganz eigenen Lichtschutzfaktor.

Mandeln, die man zu einem wertvollen Mandelöl verarbeitet hat, haben sich seit der Antike bewährt gegen Hautentzündungen und auch als echte Intensivpflege für alle Hauttypen. Auch als Badezusatz sind sie sehr beliebt.

Auch die Minze findet man nicht nur in Zahnpasta, es gibt sie auch im Duschgel, in Beincremes und auch in Körpermilch, dort ist sie als ätherisches Pfefferminzöl zu finden. Es hat einen sehr hohen Mentholgehalt, und dadurch werden die Kälterezeptoren der Haut stimuliert, Schweißausbrüche werden gestoppt und zudem desinfiziert die Minze auch. Im Sommer und natürlich auch beim Sport ist die Minze optimal geeignet.

Januar 25th, 2015 | Leave a Comment

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