Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Spezialisierte Kurhotels helfen bei Herz-Kreislauferkrankungen

Erkrankt an Herz und Kreislauf, das ist keine schöne Diagnose, aber sie ist auch nicht mehr als eine Aussage über den aktuellen Gesundheitszustand, und den kann man oft ändern. Unter den Herz-Kreislauferkrankungen wird viel zusammengefasst. In einigen Fällen sind schon Schäden nachweisbar, in anderen besteht noch die Möglichkeit einer vollständigen Wiederherstellung.

Wichtig ist, dass man bereit ist, etwas zu tun.

Auch Ärzte empfehlen in solchen Fällen eine Kur. Sie kann auf einen Krankenhausaufenthalt folgen, wenn es sich um schwere Erkrankungen handelt. In leichten Fällen sollten die Betroffenen solange warten, bis die Diagnose gesichert, die Medikamente verordnet und er selbst gut eingestellt ist. Das Warten ist wichtig, denn so haben die Fachkräfte in den spezialisierten Kurhotels die kompletten Arztberichte vorliegen und können den Patienten wesentlich leichter behandeln.

Sorgen um den Gesundheitszustand muss man sich als Patient in den Kurhäusern nicht machen. Überall arbeitet medizinisches Fachpersonal. In vielen dieser Häuser gibt es außerdem einen 24Stunden-Notfalldienst und immer einen Arzt in Rufbereitschaft. Da Kurhäuser regelmäßig von Patienten mit solchen Erkrankungen gebucht werden, kennt man sich vor Ort aus. Für die Gäste ist das wichtig. Besonders die, die einen Herzinfarkt erlitten haben, brauchen Zeit für sich, um die Sicherheit für den Alltag wieder zu gewinnen.

Man bietet ihnen aber auch die Umgebung, um sich seelisch zu erholen, denn für viele kam die Erkrankung aus heiterem Himmel. Sie haben das Vertrauen in die eigenen Kräfte verloren und brauchen Zeit für sich. Für Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen sind deshalb Aufenthalte über mehrere Wochen besonders sinnvoll. Das gibt auch den Mitarbeitern die Möglichkeit, die Patienten besser kennen zu lernen und ihnen noch gezielter zu helfen.

Unterstützend werden viele therapeutische Maßnahmen angeboten. Das sind nicht nur die verschiedenen Bäder und Massagen. Wer an Herz und Kreislauf erkrankt ist, der hat eine Vorgeschichte, nämlich die, die die Krankheit ausgelöst hat. Die gilt es zu enttarnen, falls das noch nicht geschehen ist. Und auch dabei helfen die Fachkräfte vor Ort. Leider ist oft Übergewicht und das Rauchen daran beteiligt und nicht jeder schafft es, sofort nach der Diagnose etwas daran zu ändern.

In den Kurhäusern treffen die Patienten auf andere Betroffene. Der Erfahrungsaustausch ist ihnen eine große Hilfe. Gemeinsam kann man viel erreichen. Übergewicht lässt sich zwar nicht während der Kur komplett beseitigen, das ist aber auch gar nicht nötig. Es genügt, wenn die Betroffenen den neuen, richtigen Weg eingeschlagen haben und sich auch nicht mehr davon abbringen lassen.

Etwas Bewegung, mit der man langsam beginnt, und gesundes Essen gehören dazu.

Wer zuvor gern schwere Speisen zu sich genommen hat, muss erst seinen Geschmackssinn umtrainieren. Mit der guten Küche in den Kurhäusern geht es leichter als zu Hause. Wer möchte, kann sich während des Aufenthaltes Tipps geben lassen, welche Nahrungsmittel besonders geeignet sind, welche man ab und zu essen darf und welche ganz gemieden werden müssen. Beim Rauchen ist es häufig leichter, auch wenn sich das so mancher Patient erst gar nicht vorstellen kann. In jedem Fall reisen die Patienten zufrieden und gesünder ab und die meisten kommen gern wieder.

Dezember 9th, 2015 | Leave a Comment

Kalte Füße adé – wie man mit heißen Tricks etwas gegen kalte Füße tun kann

Eigentlich hat sie fast jeder, zumindest im Winter, aber keiner mag sie wirklich haben – kalte Füße. Aber es gibt einige heiße Tricks, um die kalten Füße wieder wohlig warm zu bekommen.

Vor allen Dingen Frauen haben im Winter fast kein anderes Thema mehr, als die kalten Füße. Bei einer Untersuchung kam heraus, dass acht von zehn Frauen ganz regelmäßig unter kalten Füßen leiden. Das ist zum einen nicht nur sehr unangenehm, sondern es steigert zudem auch das Erkältungsrisiko. Dies wird durch eine Studie der Uni Cardiff bestätigt. Ursachen können dafür ein zu niedriger Blutdruck sein, aber auch zu wenig Bewegung und Stress führen hierzu. Aber es gibt schon eine Menge, was man dagegen tun kann.

Wechselduschen ist ein Tipp. Sicherlich ist man von dem Gedanken solcher Wechselduschen am frühen Morgen nicht unbedingt erbaut, aber man sollte diesen Muntermacher schon täglich in den Alltag einbauen. Dabei beginnt man immer mit dem heißen Wasser, und man hört auch immer mit dem kalten Wasser wieder auf. So wird der Kreislauf in Schwung gebracht. Ebenfalls anregend wirkt auch Wassertreten am Morgen, wobei das Wasser wadentief sein sollte und von der Temperatur her zwischen 16 und 18 Grad liegen sollte. Die Socken im Bett erspart ein heißes Fußbad vor dem Schlafengehen. Dieses sollte von der Temperatur her zwischen 36 und 42 Grad liegen, hinein gibt man entweder zwei Esslöffel Senfmehl oder auch zwei Esslöffel Meersalz. Dann die Füße 10-15 Minuten darin baden. Wichtig: Anschließend sollte man die Füße einölen.

Ebenfalls sehr wirksam ist ein Vollbad mit Heublumen. Für den Sud besorgt man sich 500 Gramm Heublumen aus der Apotheke, die man dann mit warmem Wasser übergießt, den Sud dann 15 Minuten stehen lassen. Dann abgießen und die benutzten Heublumen nochmals mit Wasser übergießen. Diesen Sud dann zum Kochen bringen, zehn Minuten gut ziehen lassen und dann ebenfalls abseihen. Diese Essenz dann in das Badewasser geben, das nicht heißer sein sollte als 38 Grad. Dieses Bad dann zwanzig Minuten genießen.

Wohlige Massagen sind da schon eher das, was die meisten Damen bevorzugen. Eine Fußmassage mit ätherischem Rosmarinöl wirkt entspannend und auch durchblutungsfördernd zugleich, denn das Rosmarinöl stärkt den Kreislauf. Für diese Massage wärmt man das Öl in der Hand vor, und dann streicht man es vom großen Zeh in Richtung Ferse. Dann zur Mitte und zum Knöchel wandern, und anschließend auch die ganze Fußsohle bearbeiten. Dabei sollte man den Druck etwas erhöhen.

Auch ein ansteigendes Armbad wirkt sehr gut. Dafür nimmt man eine breite Schüssel, die Arme sollten schon von den Ellenbogen bis hin zu den Fingerspitzen Platz haben. Darin dann warmes Wasser, circa 33 Grad, hineingießen. Dann beide Arme zwanzig Minuten baden, dabei die Temperatur schrittweise auf 39 Grad erhöhen, und zwar durch das Zugießen von heißem Wasser. Danach dann abtrocknen und auch ausruhen, das wärmt bis in die Fußspitzen hinein.

Wichtig ist auch die richtige Kleidung. Die beste Fußbekleidung im Winter sind immernoch atmungsaktive Wollsocken, aber aufpassen muss man hier auch, denn mit dicken Socken und vielleicht noch Thermo-Einlegesohlen werden Schuhe sehr oft zu eng. Dann kann das Blut nicht mehr richtig zirkulieren, und trotz der guten Verpackung hat man immernoch kalte Füße.

Daher sollte man Winterschuhe immer eine halbe Nummer größer kaufen. Auch enge Strümpfe sind nicht gut, denn durch den Druck auf die Gefäße wird die Durchblutung gehemmt.

Auf die Ernährung sollte man nicht nur im Winter achten, aber gerade hier kann eine gesunde Ernährung seht nützlich sein. Verzichten sollte man auf alle Speisen, die den Organismus kühlen, wie beispielsweise Buttermilch, Kaffee und auch kohlensäurehaltige Getränke. Stattdessen greift man besser zu Ingwer-Tee, Rindssuppe, die mit Senfkörnern gewürzt ist, und auch Gerichte mit Meerrettich und auch Knoblauch, all das heizt so richtig ein.

Aber auch Wärme aus der Tube ist bei kalten Füßen nie verkehrt, hierfür gibt es aus Apotheke oder Drogerie spezielle Fußcremes, die wärmeaktivierende Stoffe enthalten, wie beispielsweise aus der Rosskastanie, Zinnkraut oder auch Zimt. Zudem wird durch die zusätzlichen Öle wie Traubenkern und Olive die sehr trockene Winterhaut gepflegt.

November 29th, 2015 | Leave a Comment

Massagen – sie wirken oft besser als Medizin

Massagen wirken immer ganz wunderbar, sich einfach nur hinlegen und dann den sanften Druck der fachkundigen Hände spüren, das ist für die meisten schon etwas ganz Besonderes. Massagen entspannen sehr gut, aber einige Formen von Massagen sind weitaus mehr als nur Wellness-Anwendungen, denn einige sind wirklich schon medizinische Behandlungsmethoden.

Über die Wirkung von Massagen gibt es wirklich reichlich Studien, und die Heilkraft ist nicht nur bei Rückenschmerzen belegt, obwohl dies wohl das wichtigste Einsatzgebiet ist. Massagen können auch Schmerzen lindern, zum Beispiel bei Arthrose, sie helfen bei Kopfschmerzen und steigern die Abwehrkräfte. Auch Migräne und Magen-Darm-Beschwerden können durch sie gelindert werden.

Das Geheimnis dieser Massagen ist eigentlich gar keins, bei einer sehr intensiven und auch fachkundigen Massage kann die Durchblutung um bis zu 500 Prozent gesteigert werden. Sie ist ein Balsam für die Seele und gleichzeitig auch in der Lage, dem Körper genug Nährstoffe, Sauerstoff und auch Ruhe zu geben, damit er auch seine Selbstheilungskraft entfalten kann. Das ist der Grund, warum Massagen besser wirken können als Medikamente. Massagen fördern auch die Bildung von Glückshormonen, und zudem wird auch das Nervensystem in einen Ruhezustand versetzt. So kommt man auch mit Stress-Symptomen wie Schlaflosigkeit und innerer Unruhe nach einer Massage viel besser klar.

Da die Übernahme durch eine Krankenkasse nicht einheitlich geregelt ist, sollte man sich auf jeden Fall bei der eigenen Kasse informieren. Eine ärztliche Verordnung braucht man dafür auf jeden Fall, damit man von der Kasse etwas erstattet bekommt.

Eine dieser besonderen Massagen ist die Ayurveda-Massage. Sie ist sehr gut für die Abwehr, und diese sehr sanften Massagen nach der alten indischen Gesundheitslehre gibt es bereits seit rund 4700 Jahren. Sie sind in der Lage, Körper und Seele ins Gleichgewicht zu bringen. Abhyanga ist die Ganzkörpermassage, die am besten wirkt, sie wird durchgeführt mit Kräuterölen und auch einem warmen Sesamöl. Wenn man dies wünscht, wird man von zwei Therapeuten gleichzeitig behandelt, das ist eine sogenannte Synchron-Massage. Hierbei wird man auch mit Stirngüssen behandelt. So gelangt man dann in einen Zustand einer sehr tiefen Entspannung. Solche Ayurveda-Ölmassagen eignen sich nicht nur zur Vorbeugung, sondern auch zur Behandlung von bereits bestehenden Beschwerden. Sie regen die Zellerneuerung an, und auch Schlacken und Ablagerungen im Körper werden gelöst. Diese werden dann zu den Nieren transportiert und ausgeschieden. Ayurveda-Massagen setzt man ein um das Immunsystem durch Entschlackung und Tiefenentspannung zu regenerieren. Auch Bei Muskelverspannungen, Nervosität und Schlafstörungen sowie Angstgefühlen kann man sie einsetzen.

Die Tuina-Massage kommt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, die auch schon auf eine 3000 Jahre alte Tradition zurückblicken kann. Diese Tuina-Massage wird erst verordnet nach einer Untersuchung, die von einem Heilpraktiker oder auch TCM-Arzt durchgeführt wird. Bei dieser Tuina setzt der Therapeut Reize an den Akupunkturpunkten, und diese bringen gemäß der Lehre die Lebensenergie Chi wieder in den Fluss. Auch einzelne Organe können beeinflusst werden. Geschehen kann dies durch Schieben, leichtes bis starkes Reiben, Kneten, Klopfen und auch Zwicken. Hier gibt es rund 3000 Einzelgriffe, die eingesetzt werden können. Diese Massage hilft bei Rücken- und auch Nackenschmerzen, Hexenschuss und auch Gelenkproblemen. Auch Verdauungsbeschwerden und PMS kann man so behandeln, natürlich erfolgreich.

Von der Reflexzonenmassage haben sicherlich schon viele etwas gehört. Damit kann man Blasenstress, Kopfweh oder auch Magengrummeln ganz leicht einfach wegdrücken, und zwar durch eine Massage der Fußreflexzonen. In Studien wurde gezeigt, dass eine ganz sanfte Stimulation von solchen Zonen heilend wirkt auf ganz andere Bereiche des Körpers. Der Grund ist ganz einfach, denn diese Reflexzonen sind über nervliche Verbindungen mit bestimmten Körperbereichen verbunden. Bei dieser Massage werden die Füße zunächst gewaschen, dann leicht eingeölt und mit großflächigem Drücken und Massieren gelockert. Wenn es dann zur Behandlung der Reflexzonen kommt, wird die sogenannte Raupentechnik eingesetzt.

Mit den Daumen- und auch Fingerkuppen werden dann die Zonen in kleinen kreisenden und kriechenden Bewegungen stimuliert. Das Prinzip der Fußreflexzonenmassage kann bei Beschwerden helfen, die praktisch überall im Körper auftreten können, beispielsweise Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Migräne, Magen-Darm-Beschwerden und noch vielem mehr. In einer Studie der Uni Jena konnte gezeigt werden, dass sogar Arthrose-Schmerzen um rund siebzig Prozent gelindert werden können.

Aus Japan kommt die Shiatsu Therapie. Sie entwickelte sich auf der Grundlage der Tuina-Massage. Hier wurden Anfang des 20. Jahrhunderts von den Ärzten verschiedene Formen der sogenannten energetischen Körperarbeit mit Massagetechniken kombiniert. Beim Shiatsu ist es so, dass der Therapeut entlang der Energiebahnen des Körpers Energielöcher und auch Blockaden erspürt. Dann lockert er die Gelenke und aktiviert auch bestimmte Akupunkturpunkte. Genutzt werden dafür die Finger und die Hände, aber auch Knie, Ellenbogen und in seltenen Fällen auch die Füße werden eingesetzt. Wenn es sein muss, wird hier auch schon einmal sehr viel Kraft eingesetzt. Shiatsu wirkt sehr gut bei Schlaflosigkeit, wenn sie stressbedingt ist, auch gute Erfolge gibt es bei der Stressbewältigung, und auch bei Regelbeschwerden, chronischem Spannungskopfschmerz sowie Rückenschmerzen kann Shiatsu sehr erfolgreich sein.

Oktober 21st, 2015 | Leave a Comment

Hände haben Heilkraft – Massagen die mehr sind als nur Wellness

Es gibt einen Grund, warum viele Therapien heute, trotz des technischen Fortschritts, mit den Händen ausgeführt werden und nicht mit Geräten. Manuelle Therapien wie beispielsweise Massagen lösen die Blockaden, die Stimmung wird gleich gebessert, und das Immunsystem auch zudem noch aufgebaut. Sogar der Blutdruck kann mit diesen Therapien gesenkt werden.

Eine Massage von 45 Minuten in der klassischen Form ist in der Lage, das Cortisol, das Stresshormon, zu dämpfen. Dadurch kann die Abwehr gestärkt werden, und das sogar messbar. Eine Studie, die in Los Angeles am Cedars-Sinai Medical durchgeführt wurde, kam zu diesem Ergebnis. Aber natürlich gibt es nicht nur die klassische Massage, die mit Hilfe der Hände durchgeführt wird, sondern noch einige mehr Methoden, die einfach nur guttun.

Die klassische Massage ist die sogenannte schwedische Massage. Jeder kennt sie wohl, sie wird eingesetzt gegen Verspannungen und ist auf jeden Fall ein echter Klassiker. Die Muskulatur wird gelockert durch die streichenden, knetenden und reibenden Bewegungen, und somit wird auch die Durchblutung angeregt. Eine sehr gute Wirkung zeigen diese Massagen bei Verspannungen, aber auch nach Sportverletzungen sind sie sehr gut, ebenso wie auch bei Fehlhaltungen.

Die Fußreflexzonenmassage ist etwas ganz Besonderes. Beim Menschen befinden sich am Fuß die sogenannten Reflexzonen. Diese sind verbunden mit unterschiedlichen Bereichen der Körpers, oder auch Muskelgruppen und Organen. Diese korrespondieren miteinander, und durch einen bestimmten Druck kann man diese Reflexzonen gezielt ansprechen. Eingesetzt wird sie sehr gerne bei Stress, aber auch bei Kopfschmerzen, Allergien und Probleme mit dem Magen wurden bereits gute Ergebnisse erzielt.

Beim Reiki erfolgt eine Energieübertragung durch die Hände des Behandlers in den Körper des Patienten. Dabei werden die Hände nicht direkt aufgelegt, sondern nur über dem Körper gehalten. Obwohl es keine Studien dazu gibt, spüren die Patienten für gewöhnlich eine tiefe Entspannung, und diese ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Seele.

Auch die Chirotherapie wird immer beliebter. Die meisten kennen diese Methode als Einrenken, aber mit dieser Methode passiert das auf eine ganz besondere Art. Oft ist es nur ein kräftiger beherzter Ruck der dafür sorgt, dass man sich gleich wieder bewegen kann. Gerade Blockaden, die sich an der Wirbelsäule befinden, sorgen für verschiedene Beschwerden, so wie Einschränkungen der Bewegung, Kopfweh, Schwindel oder sogar Bauchschmerzen. Hier wird mit einem kurzen aber kräftigen Reiz auf Stellen, die blockiert sind, auf die Wirbelsäule eingewirkt.

Wer unter Schwellungen leidet, der wird die Lymphmassage zu schätzen wissen. Solche Schwellungen können an unterschiedlichen Stellen entstehen, der Grund ist eine Störung in der Gewebefunktion. Mit einer manuellen Lymphdrainage sind Experten in der Lage, das Gewebe von allem überschüssigen Wasser zu befreien.

Ebenfalls ganz ohne eine Berührung kann auch die Therapieform Therapeutic Touch genutzt werden. Sie wird meistens eingesetzt in Krankenhäusern und ist eine Einzelbehandlung. Die Methode umfasst insgesamt vier Schritte, das Ziel ist es, das Energiefeld des Patienten positiv zu beeinflussen. In Studien konnten positive Effekte nachgewiesen werden.

Die Aromamassage ist nicht nur eine Wohltat für den Körper, sondern auch für die Nase. Lavendel beruhigt beispielsweise, und Zitrone wirkt anregend. Schon zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts fanden Forscher heraus, dass Aromaöle ganz direkte Wirkungen haben auf das limbische System des Körpers. Das ist genau der Bereich des Hirns, in dem die Verarbeitung der Gefühle stattfindet. Diese Massage ist eine sogenannte „Wellness-Massage“ und hat eine sehr gute Wirkung bei Erschöpfung.

Dann gibt es noch die Osteopathie, die bei vielen Menschen schon kleine Wunder bewirkt haben soll. Hier wird versucht, die Beschwerden zu behandeln als Ganzes. Das Prinzip ist einfach, wenn die Hand vielleicht schmerzt muss dies nicht gleich heißen, dass dort auch die Ursache zu finden ist für die Beschwerden. Ein Osteopath betrachtet immer den ganzen Körper, und dazu ertastet er dann im Gewebe die Problemzonen. Die Behandlung erfolgt in Form von einem leichten Ziehen an Beinen und Armen. Einsatz findet diese Methode häufig bei Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates, aber auch sogenannte funktionelle Störungen wie beispielsweise Magen-Darm-Probleme oder auch Kopfschmerzen sind mit der Osteopathie behandelbar. Neuerdings wird diese Behandlung sogar von einigen Krankenkassen bezahlt.

Oktober 4th, 2015 | Leave a Comment

Mit Heilerde und Co. gegen Verspannungen

Gerade im Sommer, zumindest wenn es sehr warm ist, hört man es öfters: Fenster zu, es zieht hier. Meistens hört man diesen Ruf von Menschen, die es gewohnt sind, dass sie auf Durchzug mit unterschiedlichen Verspannungen reagieren.

Als Folge ergeben sich hier ein steifer Nacken, oder auch Schulter- und Rückenschmerzen kommen sehr oft vor. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten, um diese Symptome sehr schnell wieder los zu werden.

Diese Verspannungen treten gerade im Sommer immer sehr häufig auf. Sie werden verursacht durch Klimaanlagen, geöffnete Fenster, Ventilatoren oder auch nur einen kühlen Lufthauch, wenn man abends gemütlich draußen sitzt in der milden Luft. Aber auch durch Bewegungsmangel oder langes Sitzen können diese Probleme entstehen. Ertasten lassen sich diese schmerzhaft verdickten Muskelstränge sehr gut im Bereich Hals und Schultern. Vier von fünf Deutschen wissen genau, wovon die Rede ist, denn sie sind selbst schon einmal davon betroffen gewesen.

Gegen solche Verspannungen hilft am besten Wärme. Sie hilft in diesem Falle gleich in drei Arten, denn zum einen steigert sie die Durchblutung und zwar im Gewebe, wodurch die Schmerz-Botenstoffe abtransportiert werden. Eine lang andauernde Tiefenwärme kann die sehr verkrampfte Muskulatur entspannen, und der Schmerz bessert sich in diesem Fall sofort. Außerdem lenken die Wärmereize die Nerven ab, und so wird die Schmerzwahrnehmung im Gehirn reduziert.

Mittlerweile bekommt man Pflaster, die Paprikawirkstoffe enthalten und so für Wärme sorgen. Aber auch Auflagen wie das berühmte ThermaCare sind sehr wirksam, denn bei ihnen reagieren Eisenpulver und Luftsauerstoff, und so wird für rund acht Stunden eine konstante Tiefenwärme von 40 Grad erzeugt.

Eine weitere Alternative sind Packungen mit Heilerde, denn sie bringen Entspannung. Für eine solche Heilerdepackung rührt man sehr feines Heilerdepulver mit warmem Wasser an. Dann verstreicht man die Mischung auf der schmerzenden Stelle, und zwar bleistiftdick. Abgewaschen wird das Ganze erst, wenn die Heilerde getrocknet ist. So wird die Haut erwärmt und sie rötet sich, auch der Stoffwechsel wird angekurbelt und die Nervenfunktion wird unterstützt. Diese Heilerdepackungen werden auch immer sehr gerne bei Kuren angewendet, da sie einen schnellen Erfolg versprechen.

Aber auch Massagen und Dehnungsübungen beim Physiotherapeuten lockern die Verspannungen.

Mitunter kann es sehr gut sein, hoch dosierte Magnesiumpräparate zu nutzen, denn ein Magnesiummangel kann ebenfalls Muskelkrämpfe hervorrufen. Sind die Muskelschmerzen eher krampfartig, dann zeigt sehr oft Chininsulfat Erfolg, das ist eine Natursubstanz. Durch sie wird die Wirkung des krampfauslösenden Botenstoffs Acetylcholin abgeschwächt, so entspannt er und lindert Schmerzen.

August 17th, 2015 | Leave a Comment

Ganz anders als andere Massagen – die Tao Massage

Für viele Menschen ist eine Massage der Inbegriff von Entspannung und Wohlbefinden. Unterschiedliche Massagen verhelfen den Menschen, zur Ruhe zu kommen und sich vom Alltagsstress zu befreien.

Den Ursprung vieler Massagen findet man häufig in uralten Heilmethoden, die heutzutage wieder vermehrt an Bedeutung gewinnen. Traditionelle Massagen wurden und werden weiterentwickelt, und kommen vor allen Dingen im Bereich Wellness zum Einsatz.

Eine bestimmte Massage, die auf jahrtausendealtem chinesischen Wissen beruht, ist die Tao Massage. Sie basiert auf der taoistischen Tradition, die in Europa und weltweit Körper- und Atemübungen besonders in den Vordergrund stellt. Auch medizinische Praktiken haben sich aus dem Taoismus entwickelt. Der Taoismus gilt als große Weisheitstradition, die Heilkünste, Meditation, Philosophie und das Wissen der Naturkräfte miteinander verbindet.

Zentrales Anliegen der Taoisten ist ein harmonischer Zustand in Bezug auf sich selbst, den Kosmos und die Natur. Die Schönheit im Leben sehen und das Leben pflegen, also behutsam mit ihm umzugehen, sind ebenso Grundprinzipien des Taoismus. Die Tao Massage ist eine sehr sensible und meditative Massageform. Anders als bei den meisten anderen Massagearten geht es bei dieser Tao Massage nicht vordergründig um eine Entspannung der Muskeln. Vielmehr werden Energiebahnen und Energiepunkte am ganzen Körper berührt, so dass die Massage einer Art Meditation gleicht.

Hierbei wird ein Zusammenhang zwischen dem Energiekörper eines Menschen und dem Yin- und Yang-Prinzip hergestellt. Alle Körperinnenseiten sind das Yin, alle Körperaußenseiten sind Yang. Ebenso sollen die Energiezentren im Menschen miteinander in Verbindung treten und harmonisiert werden. Durch fließende und gezielte Massagegriffe, ruhige Impulse und lange Ausstreichungen, sollen die Energiezentren stimuliert werden. Gearbeitet wird in den meisten Fällen mit viel warmem Öl. Dadurch lassen sich die langsamen und feinen Berührungen entlang der Meridiane wesentlich besser ausführen. Außerdem unterstützt die Zugabe von Öl den Entspannungsprozess, die Regeneration und das Wohlbefinden.

Die Tao Massage findet nicht unbedingt auf einer herkömmlichen Massageliege statt, sondern auf einer Futonmatte, die auf dem Boden liegt. Je nach Anbieter gibt es Unterschiede in der konkreten Ausführung der Tao Massage. In der Regel beginnt die Massage auf der Vorderseite des Körpers, dann wird die Rückseite „behandelt“. Anschließend und abschließend liegt der Schwerpunkt der Massage wieder auf der Vorderseite des Körpers.

Auch die Dauer einer Tao Massage kann unterschiedlich lang ausfallen. Abhängig von der Intensität, liegt sie etwa zwischen 70 Minuten und 2 Stunden. Mitunter gibt es kurze Massage-Pausen, die dem Klienten die Möglichkeit geben, die innere Stimme sprechen zu lassen und das eigene Bewusstsein spürbar zu machen.

Entwickelt wurde die Tao Massage von Jürgen Kolb und Stephen Russell, die als Experten des Taoismus gelten. Mit der Tao Massage ist es ihnen gelungen, östliche und westliche Massagetechniken zu vereinen. Der festgelegte und sinnvoll aufgebaute Ablauf der Tao Massage sorgt für eine einmalig wohltuende Wirkung. Tiefe Entspannung tritt ein, wenn Körper, Geist und Seele sich vereinen und einen harmonischen Zustand einnehmen. Die zarten Berührungen haben sowohl einen gesundheitlichen Aspekt als auch einen sinnlich erotischen Aspekt. Es wird also auch die Sexualernergie erweckt. Die Tao Massage erweist sich als kleine Ruheinsel inmitten hektischer und stressvoller Zeiten.

August 9th, 2015 | Leave a Comment

Baby Wellness – das gibt es wirklich

Baby Wellness, allein das kommt schon vielen, die das hören, merkwürdig vor. Wer ein Baby hat und die Möglichkeit erhält, etwas zu tun was dem Baby gut tut, der wird die Gelegenheit mit Sicherheit ergreifen.

Ein Baby hat nur sehr wenige Möglichkeiten, sich zu äußern. Vor allem in den ersten Monaten kann das viel Stress bedeuten. Das Schreien eines Babys kann alle möglichen Ursachen haben. Vielleicht hat es Schmerzen, es fühlt sich nicht wohl, es hat Angst, es liegt auf einer unangenehmen Falte, die Windel ist nass, es hat sich erschreckt oder es kann mit einem Eindruck nicht umgehen, die Liste der Dinge, die ein Baby schreien lassen, ist endlos. Entsprechend anspruchsvoll ist die Betreuung eines so kleinen und hilflosen Kindes.

Ist es das erste Kind, so scheinen die Ansprüche manchmal unerfüllbar. Schlafmangel kommt noch hinzu und wer schon ein oder mehrere größere Kinder hat, die ebenfalls einen Anspruch auf gerechte Betreuung haben, der kommt mit Sicherheit an seine Grenzen. Baby Wellness ist mehr als nur Streicheln. Baby Wellness stärkt die Bindung zum Baby selbst dann, wenn es erst wenige Tage auf der Welt ist. Baby Wellness umfasst ganz viele Möglichkeiten, die auch den Müttern und Vätern gut tun.

Was genau dem Baby gut tut, müssen die Eltern selbst herausfinden, aber Wellnesstherapeuten geben den Angehörigen viele Tipps, die sie gleich unter fachmännischer Aufsicht ausprobieren können. Baden ist für Babys ganz wichtig. Nicht nur die Haut braucht das klare Wasser. Babys sind im Mutterleib geschwommen, deshalb hilft ihnen das warme Wasser, sich wohl zu fühlen. Natürlich lässt man ein Baby oder Kleinkind niemals im Wasser allein. Gerät es unter Wasser verliert es sein Urvertrauen. Babys mögen räumliche Begrenzung im Wasser. Deshalb kann ein so genannter Baby Eimer helfen. Er ist auch Eltern eine große Hilfe, die Angst haben, dass das Baby abrutscht.

Baby Wellness ist aber auch Massage. Dazu gibt es verschiedene Techniken. Es ist völlig in Ordnung verschiedene Varianten auszuprobieren. Viele Methoden bzw. deren Vertreter erheben den Anspruch, die einzig richtige Methode zu sein. Aber jedes Kind ist anders und aus diesem Grund lohnt es sich immer, kritisch zu bleiben.

Babys verändern sich. Eine Methode, die ihnen in den ersten Lebenswochen gut tut, stört sie vielleicht später. Baby Wellness ist aber auch richtige Babyernährung. Bis zum 6. Lebensmonat ist Muttermilch die beste Babynahrung. An extrem heißen Tagen kann zusätzlich abgekochtes oder für Babynahrung frei gegebenes Wasser angeboten werden. Die Muttermilch verändert sich und passt sich den Bedürfnissen des Babys an. Muttermilch ist immer steril, immer verfügbar, immer in der richtigen Temperatur. Stillberaterinnen privat und in den Kliniken helfen, wenn es Probleme oder Unsicherheiten gibt. Erst wenn das Baby gar nicht mehr satt wird, können die ersten Breie gekocht werden.

In der Umstellung von Muttermilch auf Breinahrung können Verdauungsstörungen auftreten, die sehr schmerzhaft sind. An diesem Punkt spielt Baby Wellness spätestens eine sehr große Rolle. Mit besonderen Techniken können die Eltern den Babybauch sanft massieren. Die Darmbewegung wird normalisiert und das Baby erfährt, dass die Eltern Schmerzen nehmen können.

August 3rd, 2015 | Leave a Comment

Massagen – gut für Wellness und Gesundheit

Sich einfach nur hinlegen, dann entspannen und sich so richtig schön verwöhnen lassen, und zwar mit schönen Massagen, das ist der absolute Genuss für Körper und auch Seele. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten von Massagen, zum einen die wunderbaren Wellness-Massagen, und natürlich auch die klassischen Massagen, die medizinische Gründe und Effekte haben. Die Wellness-Massagen haben diesen wunderbaren Verwöhn- und auch Relax-Effekt, und die medizinischen Massagen werden für verschiedene Therapiezwecke eingesetzt.

Bei den Experten werden immer zwei Arten von Massagen unterschieden, zum einen die, die direkt die schmerzende oder zu behandelnde Stelle bearbeiten. Zum anderen gibt es die Massagen, die durch Streichen, Kneten, Klopfen, Reiben oder auch Erschüttern der Haut dann innere Organe beeinflussen. Das ist zum Beispiel in der Fußreflexzonentherapie der Fall. Es gibt eine sehr große Auswahl an Massagen, unter denen man wählen kann. Hier gibt es eine kleine Auswahl.

Die Akupressur ist ein Teil der TCM, also der Traditionellen Chinesischen Medizin. Mit dieser Druckpunktmassage werden festgelegte Punkte behandelt, die sich auf den Energieleitbahnen des Körpers befinden. Diese Energiebahnen, auch Meridiane genannt, stellen die Verbindung her von den Gefäßen der Haut zu den inneren Organen. Durch einen gezielten Druck werden Schmerzen gelindert, und die Organfunktionen verbessern sich.

Bei der Cranio-Sacral-Therapie wird versucht, den Energiefluss zwischen dem Gehirn und dem Rückenmark wieder zu harmonisieren. Der Therapeut ertastet Unregelmäßigkeiten, und das vor allen Dingen am Schädel, und dann löst er Blockaden manuell auf. Helfen kann diese Methode bei Migräne, Muskelverspannungen und auch Tinnitus sowie Stress helfen.

Die sanfte Korrektur von Fehlstellungen erfolgt beispielsweise durch die Dorn-Breuss-Methode. Diese wird bei Problemen mit dem Rücken genutzt, und das ausschließlich. Sie kombiniert eine sanfte Korrektur von Wirbelfehlstellungen mit einer leichten und auch entspannenden Massage der Wirbelsäule.

Zur Korrektur von Fehlstellungen wird auch die Unterwasser-Druckstrahl-Massage angewandt. Dabei sitzt man in der Wanne, und der ganze Körper wird durch einen kräftigen Wasserstrahl massiert. So wird das Gewebe entstaut, außerdem hilft sie bei Herz-Kreislauf-Problemen, und sie lindert auch über Nervenreize Schmerzen.

Dann gibt es noch Methoden, um die Gelenke zu mobilisieren. Zum einen ist dies die Thai-Massage. Dabei behandelt der Therapeut ganz bestimmte Energiebahnen, und zwar mittels vom Yoga entlehnten Dehnungs- und auch Streckungsgriffen. Hier kommen Handballen, Finger, Knie und auch die Ellenbogen zum Einsatz. Auch die Füße des Therapeuten werden eingesetzt. Durch die Massage werden Gelenke mobilisiert, und die Durchblutung wird gefördert.

Das Zen-Shiatsu ist ähnlich wie die Thai-Massage, dabei liegt der Patient auf dem Boden, und der Therapeut streicht dann mit fließenden und weichen Bewegungen über den Körper des Patienten.

Im Wellness-Bereich finden sich eher Klangschalen-Massagen, Lomi Lomi, Hot-Stone-Massagen und auch Fußreflexzonen-Massagen.

Die Klangschalen-Massage nutzt verschiedene Metallgefäße, die an unterschiedlichen Stellen des Körpers aufgestellt werden und dann angeschlagen werden. Dabei entstehen dann feine Vibrationen und auch Töne, die dann Körper und Geist beeinflussen. Diese erreichen die Zellen und wirken entspannend, sanft und auch wohltuend.

Die Lomi-Lomi-Massage stammt aus Hawaii. Von einigen Therapeuten wird sie treffenderweise als „Körperarbeit mit warmen Aromaölen und Massagegriffen“ bezeichnet. Diese Massage dauert gut zwei Stunden, und sie soll den Geist von allen Sorgen befreien.

Die Hot-Stone-Massage ist auch eine sehr beliebte Wellnessmassage, dabei werden angewärmte Basaltsteine entlang der gesamten Wirbelsäule aufgelegt. Sie werden auch zum Ausstreichen der Muskeln verwendet. So wird das vegetative Nervensystem angeregt, und die Muskulatur wird entspannt.

Bei der Fußreflexzonen-Massage nutzt man die Tatsache, dass jedes Organ über bestimmte Nervenbahnen an einer Stelle an der Fußsole verbunden ist. Übt man einen Druck auf diese Nervenendpunkte aus, dann lassen sie sich gut stimulieren. Damit werden die Selbstheilungskräfte angeregt und auch Beschwerden gelindert.

Zu guter Letzt ist auch noch die Massage mit den Igel- oder Noppenbällen sehr beliebt, weil man diese auch wunderbar allein zu Hause durchführen kann. Solche Igel- oder Noppenbälle sind nicht arg teuer, aber dafür sehr effektiv, wenn man sich selbst etwas Gutes tun möchte. Ideal geeignet sind diese Bälle für Fuß- oder auch Nackenmassagen. Sie sind aber auch zum Stressabbau geeignet. Indem man sie immer wieder fest drückt, wird auch die Durchblutung gefördert. Im Halswirbelbereich sollte man allerdings sehr vorsichtig massieren.

Mai 9th, 2015 | Leave a Comment

Man zeigt jetzt wieder Bein – was tun gegen Cellulite?

Endlich ist sie wieder da, die Sonne hat sich nun doch die Ehre gegeben und zeigt sich wieder. Dementsprechend werden nun auch die Kleider und Hosen wieder kürzer, und die Sorgen der Damen wieder größer. Sicher ist es wunderbar, dass man endlich die dicke Winterkleidung einpacken kann, aber bei vielen Damen kommen sie nun wieder zum Vorschein, die unschönen Cellulite-Dellen. Es gibt aber einige Tipps die helfen, diesen Dellen zu Leibe zu rücken.

Gerade jetzt stehen viele Frauen wieder kritisch vor dem Spiegel und schauen, ob die Figur sich über den Winter einigermaßen gehalten hat, und ob einem die Sommersachen noch gut stehen. Oft kommt dann Ernüchterung auf, ganz besonders dann, wenn man sich die Hüften und die Oberschenkel anschaut. Im Winter versteckt man die Beine ja gerne in Hosen oder Strumpfhosen, im Sommer kommen sie dann ans Licht, die vielen Dellen, auch als Cellulite bekannt. Genau in dem Moment stellt jede Frau sich wieder die Frage, warum gerade die Damenwelt so gestraft wird mit der Cellulite.

Die Hautstruktur ist die Ursache für diese unschöne Erscheinung. Das Gewebe der Männer ist eher gitterartig vernetzt, bei den Frauen aber ist es so, dass die elastischen Fasern und die Kollagene nur einen lockeren Verband bilden. Bei den Frauen sind die Bindegewebsfasern senkrecht angeordnet, und so sind sie sehr leicht in der Lage, Fettzellen zu bilden. Dadurch entsteht ein Druck, der durch die Haut ausgeglichen wird, indem Wölbungen nach außen gebildet werden. Und schon ist sie da, die ungeliebte Orangenhaut. Natürlich möchte jede Frau sie so schnell wie möglich wieder loswerden. Die Methoden, die angeboten werden, sind hier durchaus unterschiedlich. Neben Hypnose, Lymphdrainage und Laser werden auch Ultraschallbehandlungen angeboten. Ob dies alles überhaupt eine Wirkung hat, konnte bisher noch nicht bewiesen werden, weil es einfach keine unabhängigen Wirksamkeitsstudien hierzu gibt.

Noch dazu ist es nicht so, wie viele oft denken, dass nur Frauen betroffen sind, die Übergewicht haben und wenig Sport treiben, ganz im Gegenteil. Es kann durchaus auch schlanke Frauen und gar Sportlerinnen treffen, denn die Cellulite ist sehr genetisch bedingt. Wer glaubt, dass man die Cellulite komplett loswerden kann, der befindet sich leider auf dem Holzweg. Bisher ist es lediglich möglich, die Symptome entsprechend abzumildern. Dafür ist es sehr wichtig, dass man eine ausgewogene Mischung herstellt aus fettarmer, gesunder Ernährung mit jeder Menge Wasser oder anderen Flüssigkeiten, und dazu Wechselduschen, Massagen und natürlich Sport. Gerade durch den Sport ist es möglich, den Fettanteil zu reduzieren im Körper, und das hat wiederum eine positive Auswirkung auf das Bindegewebe. Am besten ist es hier, wenn man eine Sportkombination nutzt aus Ausdauertraining so wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen, und einem gezielten Muskelaufbau mit entsprechenden Übungen. So wird die Einlagerung von Fett gezielt reduziert.

Es ist immer sehr wichtig, schon rechtzeitig zu beginnen mit dem Sport, denn je ausgeprägter eine solche Cellulite ist, desto schwieriger wird es, sie wieder etwas eindämmen zu können. Wenn man einmal bedenkt, wie viele Frauen von der Cellulite betroffen sind, rund 80 bis 90 Prozent, sollte man nicht Trübsal blasen, sondern auf jeden Fall die schöne Sonne genießen.

Wer sich glücklich schätzen kann, noch keine Cellulite zu haben, der sollte auf jeden Fall etwas dafür tun, dass man ihr vorbeugt. Wichtig ist es immer, viel zu trinken. Das wichtigste und sicherlich beste Transport- und auch Lösemittel ist hier das Wasser. Am besten trinkt man täglich zwischen zwei und drei Litern stilles Wasser. So werden alle Schlackenstoffe herausgespült aus dem Körper und können sich dementsprechend gar nicht erst anlagern.

Wechselduschen sind einfach und schnell gemacht. Einfach abwechselnd mehrmals mit kaltem und warmem Wasser abduschen, mehr ist nicht zu tun. Durch diesen Wechsel der Temperaturen ziehen sich die Gefäße gut zusammen, und anschließend werden sie wieder geweitet. So wird die Hautdurchblutung angeregt, und auch der Stoffwechsel wird auf Trab gebracht.

Nicht zu unterschätzen sind auch Massagen. Dafür muss man nicht gleich zum Spezialisten laufen, auch eine Massage mit einem entsprechenden Handschuh oder einer Massagebürste sind sehr effektiv. Dadurch wird das Gewebe sehr gut gestrafft. Am besten massiert man seine Problemzonen bis zu drei Mal täglich für rund zehn Minuten, und zwar immer von unten nach oben, und dazu mit ruhigen, kreisenden Bewegungen. Anschließend sollte die Haut schön rosig aussehen.

Von etwas Cellulite sollte man sich nicht den Spaß am Frühling vermiesen lassen, es muss ja vielleicht auch nicht immer der kürzeste Rock sein, auch ein knielanger Rock hat seine Vorteile, und eine schöne Frühlingshose macht sich auch immer sehr gut.

Mai 6th, 2015 | Leave a Comment

Massagen – die vielfältige Kunst der Berührung

Die schnelllebige Zeit, die durch Stress und auch äußere Umwelteinflüsse geprägt ist, wirkt sich immer häufiger auf die psychische und physische Verfassung der Menschen aus. Die Folgen sind unter anderem psychosomatische Auswirkungen auf den Bewegungsapparat und Verspannungen der Muskeln.

Massagen gehören zu den manuellen Behandlungsformen, die sich positiv auf das Körpergefühl auswirken und nachhaltig für Linderung sorgen. Massagen gehören zu den Therapievarianten, die auf mechanische Weise Haut, Bindegewebe und die Muskulatur beeinflussen. Durch gezielte Massagen werden durch Druck, Dehnung und Zug bestimmte Körperregionen behandelt.

Wellness-Einrichtungen binden heute Massagen verstärkt in ihre Angebote ein, denn es lassen sich nicht nur körperliche Verspannungen lösen, sondern auch die Psyche findet Entspannung. In Verbindung mit aromatischen Ölen und Essenzen werden die wohltuenden Eigenschaften von Massagen verstärkt.

Zu den bekanntesten Massagevarianten gehören die klassischen Ganzkörpermassagen, die sich entspannend bei Störungen des Bewegungsapparates auswirken und auch dazu beitragen Verspannungen und chronische Schmerzen zu lösen. Bei dieser konventionellen Massagetechnik kommen Handgriffe wie Klopfen, Reiben, Kneten und Schütteln zum Einsatz. Gelegentlich werden auch Bürsten zur Massage eingesetzt, um die Durchblutung zu unterstützen.

Bei der klassischen Bürstenmassage werden Naturhaarbürsten eingesetzt, die durch kreisende Massagebewegungen das Kreislaufsystem anregen. Zu den Vorteilen dieser Massageform gehört die Möglichkeit, sich selber verwöhnen zu können.

Großer Beliebtheit erfreut sich hierzulande auch eine alte Massagetechnik, die bereits vor vielen Jahrhunderten zur Linderung unterschiedlicher Beschwerden beigetragen hat – die Hot Stone Massage. Hierbei werden Steine erwärmt, die bei der Massage als Druckverstärker eingesetzt werden. Durch den Einsatz warmer Steine werden Muskelverspannungen reduziert, und darüber hinaus wirkt sich die sanfte und gleichzeitig intensive Behandlungsmethode positiv auf die psychische Verfassung des Patienten aus. Heute gehen immer mehr gute Wellnesshotels in Deutschland dazu über, die Hot Stone Massage mit aromatischen Ölen zu kombinieren.

Die Unterwassermassage erfreut sich wachsender Beliebtheit, denn Anwendungen in wohltemperiertem Wasser entlasten den Bewegungsapparat und tragen zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Eine Unterwassermassage, auch als Unterwasser-Druckstrahlmassage bekannt, ist eine manuell ausgeführte Massage, die in einem Vollbad ausgeführt wird. Mittels eines regulierbaren Wasserstrahls tritt eine Muskelentspannung ein und die physikalischen Eigenschaften des Auftriebs unterstützen die Wirkungsweise.

Als ebenso angenehm empfinden viele Menschen die Reflexzonenmassage. Diese spezielle Form der Massage beruht auf den Entdeckungen eines englischen Neurologen zum Ende des 19. Jahrhunderts. Dieser fand heraus, dass erkrankte Organe zu Veränderungen in speziellen Hautgebieten führen. Die heute angewendete Reflexzonenmassage beruht in weiten Teilen auf den Erkenntnissen eines amerikanischen Chirurgen,

der aufgrund einer besonderen Zonentherapie arbeitet. Anders als bei der konventionellen Massage werden hierbei starke und teilweise auch schmerzhafte Griffe angewendet, um durch eine Hautreizung eine Stimulation besonderer Nervenregionen zu bewirken.

Zu den innovativen Massagetechniken gehört auch die Watsu Massage. Sie besteht aus zwei wesentlichen Elementen: Wasser und eine Massage der Druckpunkte. Somit werden gezielt wie bei der herkömmlichen Unterwassermassage betroffene Regionen partiell durch Druck massiert. Das warme Wasser verstärkt die Druckmassage und steigert auch bei Menschen ohne Beschwerden das allgemeine Wohlbefinden. Zu den Vorteilen dieser Massageform gehört die Tatsache, dass auch ältere Menschen und körperlich beeinträchtigte Patienten von der Wirkung der Watsu-Massage profitieren.

März 22nd, 2015 | Leave a Comment

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