Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Wie man den Darm am besten fit hält

Die Funktion des Darms wird oft unterschätzt. Dabei hängt der Gesundheitszustand oft mit der Gesundheit des Darms zusammen. Der Darm leistet eine wichtige Aufgabe. Wertvolle und für die Leistungsfähigkeit notwendige Nährstoffe, die in der aufgenommenen Nahrung enthalten sind, werden in die Blutbahnen geleitet.

Große Mengen von belastenden Stoffen werden durch den Darm unschädlich gemacht und ausgeschieden. Die unzähligen Mikroorganismen, die sich im Darm ansiedeln und befinden, sorgen für die Gesunderhaltung unseres Körpers. Der Darm stellt auch eine wichtige Basis für unser Immunsystem dar. Mit einem gesunden Darm und einer gesunden Darmflora ist man deutlich weniger infektanfällig.

Doch wie kann man den Darm schützen und sicherstellen, dass er seine Funktion voll ausübt und uns damit vor verschiedenen Erkrankungen schützt? Wichtigste Grundlage hierfür ist eine gesunde, vitaminreiche, ausgewogene Ernährung.

Das heißt täglich frisches Obst und Gemüse verzehren. Ballaststoffe sind unverzichtbar. Sie findet man überwiegend in Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Die Ballaststoffe sind besonders wichtig. Sie sorgen dafür, dass die giftigen Stoffe nicht mit den Darmwänden in Berührung kommen. Auch der Fettanteil der Produkte spielt in der Darmgesundheit eine wichtige Rolle. Deshalb sollte mehr Geflügelfleisch, als Schweine- oder Rinderfleisch gegessen werden. Die verwendeten Öle spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Ideal sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, wie sie in Fisch vorkommen. Um die Darmflora zu schützten, sollten Joghurt, Kefir oder Sauerkraut regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Beim Grillen und scharfen Anbraten von Fleisch entstehen gesundheitsgefährdende Stoffe, deshalb sollte man hier besonders Acht geben. Ein übermäßiger Alkohol-Konsum schädigt die Schleimhäute im Dünndarm und macht sie somit anfälliger. Wer sich genügend bewegt und regelmäßig Sport treibt tut nicht nur etwas Gutes für sein Herz-Kreislaufsystem, sondern senkt auch das Risiko an Darmkrebs zu erkranken.

Wer auf sein Essverhalten achtet und die Signale seines Körpers beachtet, kann sich nicht nur über ein intaktes Verdauungssystem freuen, sondern auch über ein steigendes körperliches Wohlbefinden.

Trotz des Wissens, was für unseren Darm gesund und ungesund ist, leiden viele Menschen an den unterschiedlichsten Darmbeschwerden, wie unregelmäßiger Stuhlgang, Völlegefühl oder Blähungen. Aber auch deutliches Übergewicht belastet den Körper und den Darm sehr. Häufig liegen die Ursachen in der falschen, ungesunden Ernährung.

Um dem Darm die Gelegenheit zu geben, sich zu erholen und gesund zu werden, gibt es viele Möglichkeiten. Für viele reicht es aus, wenn sie auf eine gesunde, vitaminreiche Kost achten. Bei anderen ist der Darm schon stark angegriffen. Hier können verschiedene Kuren oder Diäten helfen, deren Schwerpunkt in der Darmgesundheit liegt. Diese Kuren und Diäten sind nach einem bestimmten Prinzip aufgebaut. Erst wird der Darm gereinigt, dann geschont und anschließend wird er wieder aufgebaut. Wichtiger Bestandteil einer solchen Kur ist die anschließende Ernährungsberatung und die konsequente Einhaltung einer gesunden Ernährung mit ausreichend sportlicher Betätigung. Eine solche Kur sollte immer mit ärztlicher Begleitung erfolgen. Inzwischen gibt es viele Kurkliniken, in denen die Darmgesundheit im Vordergrund steht.

Dezember 15th, 2015 | Leave a Comment

Kuren und Ayurveda – die Wissenschaft vom langen Leben für die Gesundheit

Ayurveda – das ist die Wissenschaft vom langen Leben. Viele kennen Ayurveda vielleicht aus ihrem letzten Wellnessurlaub, wo vielleicht Stirnölgüsse oder auch Garshan-Massagen, die Massage mit dem Seidenhandschuh, angeboten und durchgeführt wurden. Aber auch in der Medizin spielt Ayurveda eine große Rolle. Sie ist eine sanfte Medizin, und da sie bereits seit über 9000 Jahren praktiziert wird, gilt sie auch als „Mutter der Medizin“.

Zunächst beginnt jede Behandlung mit der Zuordnung zu einer der drei Grundtypen, diese sind Vata, Pitta und Kapha. Der Arzt untersucht dann zunächst Puls, Urin, Stuhl, Zunge, Augen, Haut und Stimme und beurteilt zudem die Körperhaltung, die Mimik und auch die Ernährung oder die familiären Verhältnisse des Patienten. Er will damit herausfinden, ob der Patient seinen Grundtypus weiter verstärkt, denn das ist meistens mehr, als ihm gut tut. Das gilt in der Lehre des Ayurveda als Hauptursache von Krankheiten.

Wenn die Diagnose vorbei ist, dann beginnt die Vorbereitung. So wird der Körper zur Ruhe gebracht und er wird empfänglich für die Hauptbehandlung. Das klingt zwar recht einfach, ist aber schon etwas gewöhnungsbedürftig. Der Morgen beginnt dann damit, dass man langsam und mit viel Ruhe 80 ml Butteröl, auch als Ghee bekannt, trinkt. Dies sättigt sehr gut, soll aber auch das Gewebe weich machen. Danach ist dann erst einmal nur noch Ingwertee und auch heißes Wasser erlaubt. In der Zeit ist eine leichte Diätkost angesagt. Die Hauptbehandlung besteht daraus, dass man krankmachende Faktoren ausleitet. Wer nervös ist, der bekommt zunächst einen Darmeinlauf. Bei Verdauungsbeschwerden gibt es eine schnelle Darmpassage, die mit abführenden Maßnahmen gepaart ist. Bei Beschwerden wie Übergewicht oder auch Migräne kann der Patient auch eine Nasenbehandlung erwarten. Dabei wird die Nase bis hinauf zur Stirnhöhle mit einem warmem Öl ausgespült. Wem diese Behandlung nun gar nicht zusagt, der muss sie aber nicht unbedingt in Anspruch nehmen. Nach solchen Behandlungen ist es üblich, dass die Patienten sich ausruhen können. Das ist auch der Grund, weshalb Ayurveda auch wunderbar für Patienten mit Stress, Herzrasen, Burnout oder Schlaflosigkeit geeignet ist. Ebenfalls ein Bestandteil des Ayurveda ist Yoga. All diese Anwendungen und noch mehr kann man in einem Kurhotel Polen erleben.

In der Nachbehandlung wird der Patient auf zuhause vorbereitet. Der Patient erfährt, wie man sich am besten den Tag einteilt. Es werden Ernährungsregeln aufgestellt und außerdem bekommt jeder wichtige Kräuter mit auf den Weg. Beispielsweise Kurkuma ist eine solche Heilpflanze.

Sie wirkt bei Verdauungsbeschwerden und auch bei Blähungen. Um es einfacher zu machen, gibt es Kurkuma auch bereits als Kapsel zum Einnehmen.

Auch in der Lehre des Ayurveda spielt Aloe Vera eine große Rolle. Sie soll Pitta-Typen ausgeglichen und auch ruhiger machen. Für eine Ayurvedakur muss man schon viel Zeit mitbringen. Wer sich zu einer solchen Kur entschließt, der sollte am besten eine Kur in Polen machen. Hier gibt es Hotels, die auf diese Anwendungen spezialisiert sind. Und dort hat man dann auch die Zeit, die man für diese Kur benötigt.

Als Belohnung lockt dann am Ende das absolute Wohlbefinden für Körper und Geist. Außerdem wird auch das Immunsystem gestärkt. Für gewöhnlich macht man solche Kuren in Indien oder Sri Lanka. Dort sind zwar die Kuren günstiger, aber wenn man den Flugpreis wieder dazurechnet, ist man in Polen bestimmt besser aufgehoben.

In Deutschland gibt es mittlerweile auch immer mehr Ärzte, die sich auf Ayurveda spezialisiert haben, denn es muss ja nicht immer gleich eine ganze Kur sein.

Dezember 7th, 2015 | 1 Comment

Salzgrotten – der neue Trend für Kuren und Wellness

Salz – schon immer war Salz viel mehr als nur ein Mittel zum Würzen. Bereits im 19. Jahrhundert gab es Solebäder und Soleinhalationen. Das erste Soleheilbad in Deutschland wurde im Jahre 1802 gegründet. Zu dieser Zeit wurden hier Krankheiten wie Gicht, Schuppenflechte und auch Rheuma kuriert. Aber auch am Meer suchten die Menschen Linderung ihrer Leiden, hauptsächlich bei Beschwerden wie Asthma oder einer chronischen Bronchitis.

Festgestellt wurde die heilende Wirkung durch die Salzbergwerke. Die Männer, die dort arbeiteten, erreichten ein viel höheres Lebensalter als ihre Kollegen in den Kohlebergwerken, obwohl ihre Arbeit genauso schwer war. Die Forschung der Mediziner ergab, dass die Lösung im Salz zu suchen war. Man konnte erkennen, dass diese kleinen Kristalle eine verblüffende Wirkung auf die gesamten Atemwege hatten, denn sie hielten Lunge und auch Bronchien frei. Und so wurde aus so manch einem Salzbergwerk eine Heilstätte. Eines der ältesten ist übrigens in Polen zu finden. In Deutschland findet man den einzigen Salzheilstollen in Berchtesgaden. Er liegt 800 Meter tief im Berg und ist mit einer Elektrobahn zu erreichen. Ein Aufenthalt für ein paar Stunden oder auch die ganze Nacht über ist hier möglich. Die reine und salzhaltige Luft ist hier auf jeden Fall die Hauptattraktion, auch wenn zusätzliche Klangreisen angeboten werden.

Um diese außergewöhnliche Wirkung auch dort nutzen zu können, wo gerade kein Bergwerk in der Nähe ist, werden immer mehr künstliche Salzgrotten angelegt. Oft findet man sie in Wellness-Spas, aber auch in der Kurhotels an der polnischen Ostsee sind diese Grotten sehr beliebt. In Kurzentren wie Kolberg, das die höchste Jodkonzentration in der Luft von ganz Polen aufweist, möchte man sich natürlich auch die heilende Wirkung des Salzes zunutze machen und sie seinen Kurgästen anbieten. Bei einem Kururlaub Kolberg werden insbesondere Atemwegserkrankungen behandelt, das ist aufgrund der klimatischen Bedingungen auch der perfekte Ort dafür. Das Hotel Leda SPA hat eine ganz besonders schöne Salzgrotte im Kurangebot.

Neben Salzzimmern und Salzkammern oder auch Salz-Spas findet man am meisten die klassische Salzgrotte vor. Bereits wenn man in die Salzgrotte eintritt wird man von entsprechenden Klängen empfangen, seien es Wellenrauschen, Vogelgezwitscher oder auch einfach sphärische Klänge. Die Luft riecht angenehm salzig. Um diese Räume auszukleiden ist Tonnenweise Salz entweder aus dem Himalaya oder dem Toten Meer nötig. Die Wände, der Boden, einfach alles ist hier aus Salz.

In der Ausgestaltung dieser Räume sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, jedes Hotel oder SPA hat seine eigenen Vorstellungen. Am interessantesten sind sicherlich die Grotten, die wie Tropfsteinhöhlen erbaut wurden, denn hier gibt es auch die typischen Stalaktiten, die von der Decke hängen. Je nach der Größe der Grotte stehen für die Besucher zwischen 15 und 20 Liegestühle bereit. Das beste ist wohl, dass man sich überhaupt nicht umziehen muss. Auch die Temperatur in der Grotte liegt bei angenehmen 19 bis 22 Grad. Natürlich liegen für alle, die schnell frösteln, auch Decken bereit. Es soll ja ein angenehmes Erlebnis werden. Wer jetzt meint, sich einfach ein Buch mitnehmen zu können, um die Zeit mit lesen zu verbringen, der wird enttäuscht werden. Die Beleuchtung ist eher gedimmt, und interessante Farbspiele sorgen für eine sehr geheimnisvolle Atmosphäre. Da aber der Sinn der ganzen Sache Entspannung sein sollte, beschäftigt man sich mit 45 Minuten Nichtstun. Einfach nur die salzhaltige, reine Luft einatmen. Die Gedanken ziehen lassen oder ein wenig träumen, bevor man wieder in die staubige Luft hinaus muss.

Auch wer mit seinen Kindern zur Kur gefahren ist, der kann diese Anwendung nutzen. In den Grotten gibt es spezielles Spielzeug für die lieben Kleinen, sie können mit Baggern das Salz befördern, und alle angehenden Köche backen einfach einen Kuchen.

Die Idee für diese Salzgrotten stammen ursprünglich aus Osteuropa, auch in Russland hat man sehr früh mit diesem jetzigen Trend begonnen. Entspannung pur ist hier garantiert.

Aber auch der gesundheitliche Aspekt sollte nicht vergessen werden. Die Betreiber geben an, dass bereits ein Aufenthalt von 45 Minuten in einem solchen Salzraum genauso gesund sein sollen wie ein ganzer Tag am Meer.

Besonders die Atemwege und auch die Haut sollen von der Luft, die allergenfrei, antibakteriell und entzündungshemmend ist, profitieren. Das ist der Grund, warum Salzgrotten auch bei Erkrankungen der Lunge, Allergien oder auch Neurodermitis empfohlen werden. Allerdings gibt es bis jetzt keinerlei wissenschaftliche Studien, die eine Wirksamkeit auch belegen können.

Es ist auch nicht ausreichend, einfach ein Zimmer mit Salz auszustatten, um die gleichen Bedingungen zu erhalten wie in einem Salzbergwerk. Hierfür ist es schon wichtig, mit einem Generator zu arbeiten, der die Luft verwirbelt. So entstehen kleinste Partikel, die in der Lage sind, tief in die Bronchialverästelungen einzudringen. Ist dieser Vernebler in der Grotte nicht vorhanden, dann mag der erholsame Effekt zwar vorhanden sein, aber das ist dann auch alles. Auch eine niedrige Luftfeuchtigkeit sollte in der Grotte herrschen, nicht mehr als 40 bis 50 Prozent sind empfehlenswert. Auch wenn die Wirkung des Salzes nicht wissenschaftlich bewiesen ist gibt es doch viele Menschen, die eine spürbare Besserung ihrer Erkrankung erlebten nach einem Besuch in der Salzgrotte. Vielleicht sollte man auch einfach einmal eine solche Salzgrotte besuchen um zu beurteilen, ob es einem selbst eine Linderung bringt. Das ist besser als jede Studie.

Dezember 2nd, 2015 | Leave a Comment

Richtig essen gegen Wohlstandskrankheiten

Viele Zivilisationskrankheiten sind für die Deutschen mittlerweile Teil ihres Lebens geworden. Geschätzte 8 Millionen Typ 2 Diabetiker gibt es in Deutschland. Sie leiden unter einer Form des Diabetes, die fast immer durch ungeeignete Lebensweise ausgelöst wird.

Jeder 3. leidet hingegen an Bluthochdruck. Die daraus resultierenden Erkrankungen stellen in Deutschland die Todesursache Nr. 1 da. 75 % der Männer und 59 % der Frauen gelten außerdem als übergewichtig. Und alle Übergewichtigen stehen an der Schwelle zu den verschiedenen so genannten Wohlstandskrankheiten. Doch damit nicht genug. Übergewicht gilt als unschön. Wer übergewichtig ist läuft Gefahr, als undiszipliniert angesehen zu werden und wird auch trotz guter Arbeit oft schlechter angesehen, als der schlanke Kollege.

Schuld am Übergewicht ist nicht nur der Betroffene selbst. Auch die Werbung trägt erheblich zu Missverständnissen bei und verwirrt den stressgeplagten Konsumenten mit unsinnigen Angaben über Fett und Zucker. Es gibt daher, unabhängig von der Flut der Diäten, nur einen Weg aus dem Übergewicht und der setzt gesunde Ernährung voraus, und die verhindert im Ergebnis auch die vielen Zivilisationskrankheiten.

Richtig essen müssen viele Menschen erst lernen und oft sind unterschiedliche Kuren hierfür sehr gut geeignet. Schämen muss sich dafür niemand. Wer keine Zeit hat zu kochen, muss neue Wege gehen, denn die Hausfrauentipps der letzten 20 Jahre nützen diesen Menschen herzlich wenig. Dabei ist es gar nicht so schwer, einen Ess-gesunden Tag zu bewältigen. Das Frühstück darf ruhig großzügig sein. Ausfallen sollte es keinesfalls, denn das hat große Nachteile für den Stoffwechsel. Vollkornbrot, ein Ei, Tee, ein Glas Wasser, Käse, Wurst, Müsli oder Joghurt mit etwas Getreide sind ein gutes Frühstück. Säfte sollten frisch gepresst sein, denn gesunde Ernährung lässt sich mit Fertigprodukten heute nicht mehr vereinbaren. Sehr gesund ist auch eine Suppe zum Frühstück.

Das 2. Frühstück sollte nicht mehr sein als ein Apfel. Bananen stören die Fettverbrennung und sollten vorerst gemieden werden, außerdem ist heimisches Obst dem importierten vorzuziehen. Für das Mittagessen gilt: alles was in die eigenen zusammengelegten Hände passt, ist eine geeignete Portion. Weitere Zwischenmahlzeiten sollten sich alle verkneifen, die abnehmen wollen. Das Abendessen ist möglichst karg. Eine fettarme Suppe oder eine Scheibe Brot genügen völlig. Das kann in der Zeit der Umstellung natürlich hart sein, weshalb man durchaus mit etwas Rohkost aufstocken darf. Ein großer Teller Salat und eine heiße Suppe suggerieren, dass es viel zu essen gibt.

Tatsächlich enthalten solche Speisen aber viele Nährstoffe und wenige Kalorien. Auch ein Glas Rotwein, möglichst trocken, ist am Abend erlaubt. Wer Probleme mit dem Abendessen hat, hilft sich indem er das Abendessen gründlich vorbereitet und dann in aller Ruhe genießt.

Richtige Genießer, die auf Snacks am Abend nicht verzichten können, können sich selbst einen kalorienarmen Dip für Gemüsesticks herstellen. Milch aufkochen, langsam etwas Zitronensaft dazugeben , dann salzen und pfeffern und frische, gehackte Kräuter großzügig darunter mischen. Anschließend durch ein Leinentuch abseien und die Masse etwas zusammendrücken. Alternativ geht auch fettarmer Speisequark oder Frischkäse. Optimalerweise sollte man die Portion vorher kalkulieren. Gesund schlank zu werden ist ganz einfach und es gibt keinen Grund, auf Genuss zu verzichten.

November 29th, 2015 | Leave a Comment

Welche Voraussetzungen müssen für die Genehmigung von Kuren erfüllt sein?

Theoretisch ist es heute so, dass jeder gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf eine Kur hat. Dennoch ist es so, dass viele diese beantragte Kur nicht bewilligt bekommen. Das kann daran liegen, dass einfach nicht die nötigen Bedingungen erfüllt wurden.

Eine Kur hat so gar nichts gemeinsam mit einem Wellness-Urlaub, auch wenn viele dies gerne denken. Ein medizinischer Hintergrund muss hier immer gegeben sein. Eine Kur ist dafür da, die Gesundheit zu stärken, und natürlich auch eine Genesung zu unterstützen. Zudem soll die Arbeitskraft erhalten oder auch wiederhergestellt werden.

Wenn Menschen nicht mehr in einem Arbeitsprozess sind, dann sind die solche Kuren dafür gedacht zu verhindern, dass diese Menschen in das Krankenhaus müssen. Zudem soll sie dafür sorgen, dass sie weiterhin mobil bleiben und auch nicht unter Schmerzen leiden müssen.

Der Begriff Kur an sich umfasst ganz verschiedene Krankheitsbehandlungen und auch Vorsorgemaßnahmen. Der Begriff selbst wird im Sozialgesetzbuch, dem SGB V, nicht mehr verwendet. Dort findet man eher den Begriff „medizinische Vorsorge- oder Rehabilitationsleistungen“. Dabei unterscheidet man noch in ambulante und stationäre Leistungen.

Wenn man sich einmal die Statistik des Bundesministeriums für Gesundheit anschaut, dann stehen hier rund 168.000 ambulante Leistungen in etwa 21.000 stationären Vorsorgeleistungen entgegen.

Bei einer ambulanten Kur kann der Patient selbst, natürlich in Einvernehmen mit dem Arzt und dem zuständigen Kostenträger, also der gesetzlichen Krankenversicherung, der Rentenversicherung oder auch der Beihilfestelle, den Ort und auch die Unterkunft frei wählen. Aussuchen kann sich der Patient auch den Termin für die Anreise, und auch den Arzt sowie die passende Einrichtung vor Ort ist frei wählbar. Die nötigen Anwendungen finden dann entweder direkt in der Unterkunft statt, oder auch in einem zentralen Kurmittelhaus. Die meisten Kurhotels sind heute bereits mit einer eigenen Kurabteilung im Hause ausgerüstet, um es den Patienten so einfach wie möglich zu machen.

In ganz Deutschland gibt es rund 350 Gemeinden und auch Gemeindeteile, die sich für eine medizinische Therapie anerkannterweise eignen, und zwar aufgrund der gesunden Luft, des gesunden Wassers oder auch des Bodens. Die Zusatzbezeichnungen bilden hier ein sehr breites Spektrum, vom „Heilbad“ über das „Seebad“ bis hin zum „Heilklimatischen Kurort“ gibt es fast alles. Dies alles umfasst Mineral-, Schroth-, Sole-, Peloid und Kneippkuren, und noch sehr viele mehr.

Eine solche ambulante Kur in einem solchen Ort hat für gewöhnlich eine Dauer von drei Wochen. Aus medizinischen Gründen kann sie aber auch verlängert werden. Zudem kann sie normalerweise frühestens nach drei Jahren wiederholt werden. Beim Kostenträger schlägt diese Kur im Durchschnitt mit rund 530 Euro für die ärztliche Versorgung und auch die Heilbehandlung zu Buche. Eine ambulante Kur ist eine sogenannte „wohnortfremde“ Maßnahme deren Grundidee es ist, dass der Patient auch wirklich einmal für eine längere Zeit aus seinem Alltag herauskommt. Dabei soll er seinen Lebensstil ändern. Hierfür nimmt der Patient in der Regel Urlaub, und er muss auch die Kosten tragen für die Anreise und die Abreise, und auch Unterkunft sowie Verpflegung müssen selbst gezahlt werden. Die Kassen versuchen so, auf die Eigenverantwortung der Patienten zu setzen. Aber dennoch gibt es von den Krankenkassen einen kleinen Anreiz, viele zahlen bis zu 13 Euro am Tag dazu, bei chronisch kranken Kleinkindern kann dies sogar bis zu 21 Euro am Tag gehen.

Bekommt man eine stationäre Vorsorgeleistung dann bedeutet das, dass man in einer zentralen Kureinrichtung wohnt, die von dem Kostenträger vorgeschlagen wird. Das sind meistens Kliniken und auch Sanatorien, mit denen von dem Kostenträger Sonderkonditionen ausgehandelt wurden. Hier kommen auf den Patienten nur die Selbstbeteiligung von zehn Euro am Tag zu, den Rest übernimmt der zuständige Träger. Wurde der Patient für die Dauer der Kur vom Arzt krankgeschrieben, dann muss der Arbeitgeber auch den Lohn fortzahlen, und zwar für die gesamte Zeit des stationären Aufenthalts.

Der Paragraph 23 SGB V besagt, dass jeder Versicherte den Anspruch auf diese Leistungen hat. Allerdings ist das nur der Fall, wenn die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind. Teilweise ist es heute auch so, dass die Kassen ihre Mitglieder schon gar nicht mehr darüber informieren, dass es diese Kuren überhaupt noch gibt. Daher lohnt es sich immer, bei der zuständigen Geschäftsstelle einmal nachzufragen.

Für eine Genehmigung ist immer die Vorgeschichte sehr wichtig mit dem krankheitstypischen Verlauf. Hat ein Patient beispielsweise Rückenschmerzen sollte er auf jeden Fall schon einmal bei einem Orthopäden gewesen sein und auch Krankengymnastik verschrieben bekommen haben. Wenn man Beschwerden hat sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen, denn so kann man erreichen, dass man später auch einmal in den Genuss einer solchen medizinischen Vorsorgeleistung kommt.

Wenn der Arzt die Notwendigkeit einer Kur festgestellt hat, dann füllt er für gewöhnlich zusammen mit dem Patienten den nötigen Antrag aus, und dann reicht er ihn zusammen mit einer Begründung, die sehr umfassend sein sollte, bei der Rentenversicherung, der Krankenkasse oder auch bei der Beihilfestelle ein. Diese wird dann den Kurantrag durch den Medizinischen Dienst prüfen lassen, oder auch durch einen Vertragsarzt oder Amtsarzt, und dann wird sie den Kuraufenthalt genehmigen oder auch nicht.

In der letzten Zeit ist es leider so, dass sich die Ablehnungen häufen und es sieht so aus, als ob dies reine Spargründe sind. Diese Rechnung der Kostenträger scheint auch wirklich aufzugehen, denn rund zwei Drittel der betroffenen Patienten und auch der behandelnden Ärzte reichen hier keinen Widerspruch ein. Dabei sollte man auf jeden Fall einen Widerspruch einreichen, denn in sehr vielen Fällen wird die Kur im zweiten Anlauf auch genehmigt. Wer hier etwas Hilfe braucht kann sich bei den verschiedenen Heilbäderverbänden erkundigen, die es in jedem Bundesland zu finden gibt. Hier wird den Patienten sehr gerne geholfen, die benötigte Kur zu erhalten.

Oktober 18th, 2015 | Leave a Comment

Die Vakuum-Therapie – auch im Kururlaub immer sehr beliebt

Die klassische Vakuum-Therapie in der Medizin wird vor allem für den Wundverschluss genutzt. Dazu wird die zu behandelnde Stelle unter Vakuum gesetzt. Unter dieser Versiegelung soll die Heilungszeit deutlich verkürzt werden. Durch das Vakuum werden Ablagerungen auf der Wunde abgesaugt, außerdem können sich keine

größeren Ödeme ablagern.

Eine Vakuum-Therapie kann über Tage hinweg oder auch über kurze Zeiträume eingesetzt werden. Ein sehr großer Vorteil ist, dass solche Wunden keinen Keimkontakt haben. Verbände werden dadurch unnötig. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, während unterschiedlicher Arten von Kuren in den Genuss der Vakuum-Therapie zu kommen, denn immer mehr Kurhäuser bieten ihren Gästen das Verfahren gegen verschiedene gesundheitliche Probleme an.

Meist wird dann mit Unterdruckkammern gearbeitet. Der Kopf ragt aus dem Behälter heraus, in dem der Kurgast bequem sitzen kann. Durch den Unterdruck wird die Durchblutung angeregt. Bei Entzündungen im Körperinnern kann so der Heilungsprozess beschleunigt werden. Außerdem wirkt die Therapie anregend auf den Stoffwechsel. Empfohlen wird eine solche Therapie vor allem bei Störungen des Lymphflusses und bei Venenerkrankungen.

In der Schönheitstherapie gewinnt die Vakuum-Therapie ebenfalls an Bedeutung bei der Behandlung von Cellulitis. Die Wirkung ist schnell sichtbar. Schon direkt nach Verlassen der Kabine sieht die Haut wesentlich jünger aus. Eine solche Behandlung ist im Beauty-Bereich auch beliebt als einleitendes Verfahren, denn nach der Vakuum-Behandlung nimmt die Haut Wirkstoffe wie Cremes leichter auf.

Die therapeutischen Maßnahmen mit Vakuum zählen zu den sehr alten Verfahren. Schon damals hat man mit der Hilfe von Feuer ein Vakuum in den Gläsern erzeugt und diese luftleeren Gefäße dann auf größere Hautflächen gesetzt. Das Verfahren ist bis heute als Schröpfen bekannt. Anwendung findet das Schröpfen in Naturheilpraxen und Kurkliniken. Die Verfahren sind leicht erlernbar und fast frei von Nebenwirkungen. Sie sind außerdem kostengünstig und deshalb auch für Kurgäste interessant, die die Kosten für alle Heilbehandlungen selbst tragen müssen.

Geschröpft wird bis heute mit Gläsern verschiedener Größen. Man unterscheidet das blutige und unblutige Schröpfen. Beim blutigen Schröpfen wird die Haut an der Oberfläche leicht verletzt. In das Schröpfglas gibt der Therapeut dann eine kleine Menge Watte, die er anzündet und dann das Schröpfglas umdreht und auf die gewünschte Stelle auf der Haut setzt. Durch das sofort entstehende Vakuum erlischt die Flamme sofort, der Patient wird von der Flamme nicht berührt. Das Vakuum zieht die weiche Haut weit in das Glas hinein. Dabei wird die Durchblutung stark angeregt.

Die Behandlung dauert etwa bis zu einer halben Stunde. Danach werden die Gläser ganz leicht durch Fingerdruck auf die umliegende Haut gelöst.

Das blutige Schröpfen wird vor allem bei Entgiftungen eingesetzt. Durch die verletzte Haut sollen Schadstoffe leichter austreten können. Das blutige Schröpfen gilt gemeinhin als nicht gefährlich, wird aber unter Naturheilkundlern auch diskutiert, da eine Verletzung der Haut zu Störfeldern führen kann, was weitere gesundheitliche Probleme verursachen könnte. Das unblutige Schröpfen wird genauso gehandhabt, nur ohne Verletzung der Haut. Diese Form der Behandlung ist schmerzfrei. Durch die gesteigerte Durchblutung werden die behandelten Hautstellen nach der Therapie sehr warm. Die Behandlung wird nicht auf infizierter Haut durchgeführt.

Oktober 8th, 2015 | Leave a Comment

Die Thermotherapie – nicht nur gut einsetzbar gegen Erkrankungen

Die Thermotherapie ist eines der ganz alten Heilverfahren. Sie kommt bei verschiedenen Erkrankungen aber auch für die Wellness zum Einsatz, vor allem wird sie aber bei Schmerzen eingesetzt.

Thermotherapie kann die Behandlung mit Wärme und auch mit Kälte sein. Die Thermotherapie umfasst damit alle Heilverfahren, die mit Temperaturreizen arbeiten. Eines der bekanntesten Verfahren ist die Kneipp-Therapie, die von Pfarrer Kneipp (1821- 1897) bekannt gemacht wurde. Kneipp war Theologe. Er erkrankte an Tuberkulose und probierte ein damals schon propagiertes kurzes Bad in kaltem Wasser aus. Nachdem er sich von seiner Krankheit erholt hatte, weitete er seine Behandlungsmethode mit großem Erfolg aus.

Kneipp behandelte vor allem Menschen, die einen Arzt nicht hätten bezahlen können oder die von Ärzten aufgegeben worden waren. Trotz seiner Erfolge wurde er mehrfach verklagt und verurteilt und dazu verpflichtet, nicht mehr zu behandeln. Erst während einer großen Epidemie setzte sich Kneipp erneut über das Therapieverbot hinweg und rettete vielen Menschen mit seinen Erkenntnissen das Leben.

Kneipp hatte die Unterstützung der Kirche, während die meisten Ärzte sein Leben lang gegen seine Methoden wetterten. Erst im hohen Alter wandten sich ihm die ersten Ärzte zu, um mehr über seine Behandlungen zu erfahren. Heute wird über den Sinn der Kneipp-Therapie nicht mehr diskutiert. Viele Menschen behandeln ihre Symptome erfolgreich mit warmen und kalten Güssen.

Heute gibt es noch viel mehr Verfahren aus dem Bereich der Thermotherapie. Nicht jede dieser Behandlungsmethoden wird mit Wasser kombiniert. Wie auch schon Kneipp festgestellt hat, sprechen zwar alle Menschen auf die Behandlung mit Temperaturreizen an, jedoch nicht jeder auf Wasser. Aus diesem Grund wird zum Beispiel auch mit Heißluft gearbeitet.

Kurhäuser arbeiten auch mit kräftig ausgewrungenen heißen Tüchern, die in Sole getränkt wurden. Fango und Moorbäder sind weitere Möglichkeiten der Wärmetherapie. Die meisten Menschen wünschen sich eine Wärmebehandlung. Es gibt jedoch Erkrankungen, die auf Kälte besser reagieren, was sich manchmal erst nach der Behandlung zeigt.

Bei der Kältetherapie wird zum Beispiel mit Eis gearbeitet. Tücher werden mit Eis gefüllt und kurz auf die erkrankten Stellen gehalten. Die Behandlung ist für die Durchführung von Laien nicht geeignet, denn die Haut kann Schaden nehmen, wenn sie zu sehr auskühlt.

In der Sportmedizin wird heute viel mit Vereisungssprays gearbeitet, die auch aus dem Bereich der Thermotherapie stammen. Zur Kältetherapie gehört auch das Eisbad nach der Sauna. Menschen, die unter Kreislaufproblemen leiden, sollten solche Bäder allerdings meiden und sich stattdessen von den Füßen aufwärts kalt oder lauwarm abduschen. Kaltes Wasser kann eine sehr gute Wirkung auf verkrampfte Muskeln haben. Durch die plötzliche Kälte ziehen sich die Muskeln zwar zuerst noch mehr zusammen, anschließend nimmt jedoch die Durchblutung zu. Während der Kältebehandlung sind die schmerzenden Stellen betäubt. Welche Behandlung im Einzelfall die die beste ist, müssen jedoch immer Fachleute entscheiden. Das gilt besonders für Erkrankungen, die in Schüben verlaufen, wie Rheuma.

Auch wenn die Patienten symptomfrei sind, kann durch die falsche Therapiewahl ein neuer Schub ausgelöst werden. Bei fachlicher Betreuung besteht diese Gefahr allerdings nicht. Die Thermotherapie wird in modernen Kurhäusern auch erfolgreich gegen psychische Symptome, Erschöpfung und Schlafstörungen eingesetzt. Einige Behandlungen sollten lebenslang fortgesetzt werden.

Oktober 6th, 2015 | Leave a Comment

Kuren aus der Natur für Haut und Haar

Spröde Mähne und ein trockener Teint nach dem Urlaub? Mit diesen natürlichen Schönmachern aus dem Süden lassen sich Sonnenschäden schnell reparieren.

Aloe Vera – auch wenn Sonnenbaden damals noch nicht en vogue war – schon im 14. Jahrhundert vor Christus soll Nofretete sich mit Aloe Vera gepflegt haben. Die Blätter der Wüstenlilie speichern bis zu 95 Prozent Wasser und liefern so ein perfektes Feuchtigkeitsreservoir für sonnengestresste und trockene Haut.

Der Pflanzensaft enthält außerdem eine Fülle von pflegenden, schützenden, regenerierenden Beautywirkstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Bodylotion und Gesichtspflege mit Aloe Vera wirken wie Durstlöscher, kühlen und beruhigen die Haut.

Rosmarin pflegt vom Kopf bis in die Zehenspitzen. Die Mittelmeerküsten sind die Heimat des intensiv duftenden Rosmarins. Das ätherische Öl der nadelförmigen Blätter fördert die Durchblutung, regt den Kreislauf an und wirkt adstringierend. In Anti-Age-Cremes fängt eine Zuckerverbindung der Rosmarinsäure freie Radikale ab und reduziert den Kollagenabbau. Wenn die Haare nach dem Sommer zu trocken oder zu fettig sind, bringt das immergrüne Kraut die Kopfhaut wieder ins Lot und beugt Schuppen vor. Empfindliche Füße profitieren von der antibakteriellen Wirkung des Rosmarins.

Tomaten verjüngen die Haut sowohl von innen als auch von außen. Tomaten liefern Vitamine, Kalium, Kalzium, Magnesium und den roten Farbstoff Lycopin, der die Haut jung hält. Als starkes Antioxidans schützt Lycopin die Zellen vor aggressiven Molekülen und fördert die Widerstandskraft und Regeneration der Haut.

Trauben verlängern das Leben der Zellen. Im Wein liegt die Wahrheit – das gilt auch für die Schönheit. Fast alle Bestandteile der kleinen Beeren kommen der Haut zugute. Aus den Kernen wird der hochpotente Radikalfänger Procyanidin gewonnen, Traubenkernöl ist reich daran. Die Haut der Weintraube schützt der ebenfalls antioxidativ wirkende Pflanzenfarbstoff Resveratrol, der zudem den Alterungsprozess verlangsamt.

Oliven kurbeln die Hauterneuerung an, ein qualitativ hochwertiges Olivenöl erkennt man am etwas bitteren Geschmack und am leichten Kratzen im Hals. Verursacher ist das Oleuopein, ein stark antioxidativer Wirkstoff, der gleichzeitig die Zellerneuerung stimuliert. Außerdem enthält Olivenöl den Entzündungshemmer Oleocanthal sowie Squalan, ein Öl, das auch in der Haut vorkommt und sie zart und geschmeidig macht. In Beauty-Produkten für Haut und Haar pflegen aber nicht nur das Öl, sondern häufig auch Extrakte aus Blättern und Kernen des Olivenbaums.

Feigen spenden Feuchtigkeit und vitale Frische. Dank des hohen Gehalts an Vitaminen, Mineralstoffen und Zuckerverbindungen binden Feigen viel Feuchtigkeit und sorgen für frische Energie. Ein Extrakt aus Feigenkaktusblüten verspricht einen klaren Teint. Wie bei einem Peeling regt er ein hauteigenes Enzym dazu an, abgestorbene Zellen schneller zu lösen.

September 28th, 2015 | Leave a Comment

Demenzrisiko senken Dank einfachen Verhaltensregeln

Sport spielt im Leben sehr große Rolle und lässt unseren Körper viel länger fit zu bleiben. Wer also seinen Körper trainiert, bleibt nicht nur körperlich, sondern auch geistig in Form. Im Vergleich zu Bewegungsmuffeln ist bei Sportsfreunden das Risiko geistig abzubauen rund 20 Prozent niedriger.

Jedoch nicht nur der Körper benötigt ein Training. Auch das Gehirn braucht ab und zu Aufgaben zu lösen. Es kann zum Beispiel das Lesen, Reisen oder ein Kreuzworträtsel sein. Die Hauptsache ist, dass es Spaß macht. Auch einmal in der Woche ein Kartenspiel mit Freunden lässt uns Top in Form bleiben, denn wer sich vom gesellschaftlichen Leben zurückziehen möchte, riskiert sein Demenzrisiko zu erhöhen. Dieser Verzicht auf geistige Anregungen, Gedankenaustausch. Spaß und Lachen kann auch schnell zu Depressionen und anderen geistlichen Krankheiten führen. Eine schwedische Studie hat es sogar bewiesen, dass verheiratete oder mit einem Partner lebende Menschen, 50 Prozent geringeres Demenzrisiko haben, wie gleichaltrige, allein lebende Menschen.

Auch die richtige Ernährung in gewissem Alter kann Einfluss auf unseren gesunden Geist haben. Der beste Schutz vor Schäden für das Gehirn, Infarkten sowie Demenz, sind Fischsorten mit hohem Omega-3-Fettsäurengehalt. Also Herings, Makrelen oder Lachs. Das wurde ebenso während einer Studie mit 2300 älteren Teilnehmern bewiesen. Der Fisch muss jedoch entweder gekocht oder gebacken sein, denn in gebratenem Zustand haben die Forscher den Schutzeffekt nicht mehr aufgefunden.

Menschen mit hohem Blutdruck haben ein doppeltes Alzheimer-Risiko und sechsfach größeres Risiko an einer durch Gefäßschäden bedingten Demenz zu erkranken. Ebenso gefährlich kann hoher Blutzuckerspiegel sein. Solche Patienten sollen sich deswegen regelmäßig zur hausärztlichen Kontrollen melden.

Als Vorsorge können Kurreisen sehr große Rolle spielen. Sie helfen jedem Patient seinen Körper und Geist in Form zu halten, besonders Dank verschiedenen Kuranwendungen, die man nach einer ärztlichen Untersuchung verschrieben bekommt. So einen Wellnessurlaub sollte man sich immer wieder gönnen, um verschiedene Krankheiten vorzubeugen, gesund zu bleiben oder gesund werden.

September 15th, 2015 | Leave a Comment

Reha Kliniken in Polen. Zuschusse der Krankenkasse für Rehabilitation.

Früher hat man über Kuren gesagt „morgens Fango, abends Tango“, denn viele haben auf Kosten der Krankenkassen ein paar Wochen Urlaub gemacht. Heute werden nur die Kuren genehmigt, deren Anwendung medizinisch notwendig ist und die Aussicht auf Erfolg haben. Außerdem ist die Bezeichnung von Kuren jetzt moderner, denn man nennt sie heutzutage Reha (Abkürzung von medizinischen Rehabilitations-Maßnahmen).

Das Ziel der Reha-Reisen ist, die Gesundheit der Patienten zu verbessern und verschiedene Krankheiten vorzubeugen. Im ausgewählten Kurort werden individuelle Behandlungen unter medizinischer Betreuung bestimmt. Solche bestimmten Kuranwendungen können beispielsweise verschiedene chronische Beschwerden lindern oder helfen, nach einer Operation wieder auf die Beine zu kommen. Es gibt auch Kuren, die eher als Vorsorge-Maßnahme dienen, zum Beispiel bei Erkrankungen, die zu Berufsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit führen können. Das heißt also, dass sowohl kranke Patienten als auch andere Menschen, die sich vorbeugend um ihre Gesundheit kümmern möchten, eine Reha in einem Kurort verbringen können. Ob man einen Zuschuss von der Krankenkasse erhält, welche Kur für ihn richtig ist und welche Reha-Maßnahmen angewendet werden sollen, hängt entscheidend von den persönlichen gesundheitlichen Problemen des Patienten ab.

In der Reha-Klinik wird ein individueller Behandlungsplan durch einen Kurarzt erstellt. Nach der Ankunft erfolgt die Aufnahmeuntersuchung, während dessen der Arzt bestimmte Kuranwendungen verschreibt. Zu den klassischen Therapien einer Rehabilitationsreise gehören unter anderem Bad- und Trinkkur, Krankengymnastik, Massagen sowie Wasseranwendungen. Dazu werden auch fast alle Kuren durch allgemeine Maßnahmen wie zum Beispiel Ernährung und Bewegung ergänzt. Sehr populär und beliebt sind Reha-Kliniken in Polen, vor allem seit der Aufnahme der Ostländer (Polen, Tschechien, Ungarn) in die EU, da  die deutschen Krankenkassen, unter bestimmten Voraussetzungen, die Kur- und Gesundheitsreisen in diese Länder bezuschussen. Außerdem sind solche Kuraufenthalte, zum Beispiel in Polen, wesentlich günstiger als in Deutschland. Man muss wissen, dass die Krankenkasse im Falle einer Genehmigung, für eine ambulante Maßnahme – 90 Prozent der Kurmittelkosten sowie die ärztlichen Behandlungen übernimmt. Für Kost, Kurtaxen sowie Fahrkosten muss man selber zahlen, obwohl es in einigen Fällen auch einen kleinen Zuschuss für Unterkunft und Verpflegung gegeben hat. Bei stationären Vorsorge- oder Rehabilitations-Maßnahmen muss man 10 Euro pro Tag für die Unterkunft und Verpflegung zuzahlen.

Egal wie alt man ist und was man beruflich macht, unter bestimmten Voraussetzungen haben alle Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf eine Rehabilitation. Die Kosten für solche Kur übernimmt dann entweder die Krankenkasse oder die Rentenversicherung. Man sollte jedoch wissen, dass man auch auf eigene Kosten eine Kur bzw. Reha-Maßnahme machen kann. Es gibt sehr viele Menschen, die ihren Urlaub in einem Kurort verbringen und jeden Tag die vielfältige, medizinische Angebote vor Ort nutzen, um ihre Gesundheit zu verbessern. Ob Heilbad oder Kurort – jede Stadt an der Ostseeküste Polens  hat einen eigenen Charme.

September 3rd, 2015 | Leave a Comment

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