Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Schöne winterliche Gewürze für die Gesundheit und Wellness

Nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern eigentlich den ganzen Winter hindurch begleiten und schöne köstliche Düfte. Das ist nicht nur in der Weihnachtsbäckerei so, denn typische Wintergewürze wie Zimt, Kardamom oder auch Piment schicken nicht nur unsere Nase auf ausgiebige Wellnessreisen, sondern sind auch für den Körper sehr gut.

In vielen dieser Gewürze stecken sogar gesundheitsfördernde Eigenschaften. Wenn man diese Eigenschaften erhalten möchte, sollte man die Gewürze immer richtig lagern. Grundsätzlich kann man sagen, dass ganze Gewürze immer länger halten als die gemahlene Variante. Wenn man dann einmal das Pulver benötigt, kann man auch ganz einfach den Mörser dafür nutzen.

Alle Sorten sollte man immer einzeln und am besten luftdicht verpackt aufbewahren, und zwar an einem kühlen und trockenen Ort. Darauf achten sollte man auch immer, dass die Gewürze auch wirklich separat gestellt werden, so dass sie gar nicht erst Fremdgerüche annehmen können.

Wer seine Gewürzdosen über dem Herd platziert hat wird oft feststellen, dass dies zwar sehr praktisch ist, aber dass durch den feuchten Dampf der Inhalt schnell verklumpt, und zudem verdirbt er auch noch rasch.

Hier ein paar der wichtigsten Wintergewürze:

Kardamom gibt es in Kapseln, diese enthalten wiederum Samen, die unreif geerntet und dann getrocknet werden. Dieses Gewürz ist süßlich-scharf, und es regt den Appetit an. Zudem wird die Verdauung gefördert. Gibt man eine Prise Kardamom in den Kaffee, dann wird dieser gleich bekömmlicher.

Sternanis ist ganz besonders als Deko sehr beliebt. Aber auch das schöne Aroma lieben die Gourmets, denn dieses sehr pfeffrige und lakritzartige Aroma ist viel feiner als dies bei einfachem Anis der Fall ist. Wenn man ihn mahlen möchte, dann vermahlt man Fruchthülle und Samen gemeinsam.

Vanille ist das zweitteuerste Gewürz. Es beruhigt und kräftigt auch dazu. Die kleinen schwarzen Schoten sind die fermentierten Früchte der Vanillepflanze, und sie haben weitaus mehr Aroma als das Mark. Zudem können sie auch mehrfach verwendet werden.

Orangeat und Zitronat – eigentlich täuschen diese Namen der klassischen Stollen-Zutaten schon etwas, denn diese Zutaten sind eigentlich die kandierten Fruchtschalen von der Pomeranze bzw. von der Zedrat-Zitrone. Beides ist gut dazu geeignet, um den Appetit anzuregen.

Piment wurde bereits bei den Azteken genutzt. Diese beerenartigen Früchte haben ein mild-scharfes Aroma und stammen vom Nelkenpfefferbaum. Genutzt wurden sie bereits damals zum Heilen und Würzen. Piment fördert die Verdauung, und insgesamt wirkt es sehr belebend.

Safran ist nicht nur das weltweit kostbarste, sondern auch wohl teuerste Gewürz, das auf der ganzen Welt zu finden ist. Die Stempelfäden einer Krokusart werden alle von Hand abgezupft. Durch Safran erhalten Gerichte ein sanft-herbes Aroma und auch eine sehr intensive Gelbfärbung.

Muskatnuss ist ein feurig-bitteres Gewürz und sollte immer nur sparsam verwendet werden. Bereits nur eine einzige ganze Nuss kann dafür sorgen, dass Krämpfe und Schwindel ausgelöst werden.

Durch die Inhaltsstoffe werden Entzündungen gehemmt und der Appetit angeregt.

Ingwer ist allgemein auf dem dritten Platz der importierten Gewürze. Die Ingwerwurzel ist scharf-würzig, und durch sie erhalten Plätzchen ein sehr raffiniertes Aroma. Ingwer hilft aber auch sehr gut bei Magen- und auch Kopfschmerzen sowie bei Übelkeit.

Zimt ist wohl allgemein das beliebteste Wintergewürz. Es wird gewonnen aus der Innenrinde des Zimtbaumes, und es kann auch gut bei Blähungen oder Völlegefühl helfen. Anhand neuer Studien hat man auch festgestellt, dass Zimt auch den Blutzucker senken kann.

Nelken sind die getrockneten Blüten des Gewürznelkenbaums. Sie sind absolut unersetzbar, wenn es um Glühwein und auch Spekulatius geht. Die enthalten aber auch ätherische Öle, die Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern.

Dezember 29th, 2015 | Leave a Comment

Schmecken nicht nur gut sondern sind auch gesund – Wintergewürze

In den vergangenen Jahrhunderten waren Gewürze immer etwas sehr Kostbares und auch Exotisches. Jedes Würzmittel, das von weit her kam, war für die Menschen im Mittelalter irgendeine Art von „Pfeffer“. Schon allein das Wort Pfefferkuchen, das man für Lebkuchen auch nutzt, deutet darauf hin. Dieser „Pfeffer“ war immer sehr kostbar, und darum sagte man den Gewürzen auch gerne Eigenschaften nach, die sie aber gar nicht hatten. Das Betraf vor allen Dingen ihre Wirkungen als Heilmittel. Dennoch gibt es aber sehr viele Beschwerden, bei denen Gewürze doch helfen können. Auf leckere Art gesund bleiben ist eigentlich ganz einfach.

Nicht wegzudenken aus dem Rotkohl, dem Lebkuchen oder auch dem Glühwein ist die Gewürznelke. Durch die intensiven ätherischen Öle wird die Verdauung unterstützt. Aber das Nelkenöl, das man in der Apotheke bekommt, wirkt auch gleichzeitig noch antibakteriell. Wenn man ein paar wenige Tropfen davon in ein Glas mit lauwarmes Wasser gibt, dann erhält man eine sehr wirksame Mundspülung. Als Einreibung kann das Nelkenöl auch sehr gut bei Muskelschmerzen helfen.

Sie ist es, die dem Kartoffelbrei und auch Soßen ihren letzten Pfiff gibt, die Muskatnuss. Aber auch diese Muskatnuss hat eine medizinische Wirkung. Sie ist in Asien eine sehr wichtige Heilpflanze, die zur Stärkung der Nerven genutzt wird. Es empfiehlt sich, Muskat immer als ganze Nuss zu kaufen und diese dann immer frisch zu reiben. Man kann auch eine Prise dieses Gewürzes mit einem Glas Milch aufkochen und dann eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen trinken. Das beruhigt die Nerven und sorgt für eine ruhige Nacht.

Gegen Kopfschmerzen hat sich der Koriander bewährt. Allerdings ist der Geschmack von Korianderblättern nicht unbedingt jedermanns Sache. Aber die Samen schmecken recht angenehm zitronig. Kocht man aus einem Teelöffel zerstoßenen Samen und einer Tasse Wasser in 15 Minuten einen Sud, dann kann dieser sehr gut gegen Migräne helfen. Bei Bedarf kann man den Sud auch mit Honig süßen.

Auch in Deutschland wird der Ingwer momentan immer beliebter, sei es frisch gehackt, süß kandiert oder auch sauer eingelegt, auch Deutschland wird momentan vom Ingwer erobert. Es ist aber nicht nur der frische Geschmack, den man am Ingwer liebt, auch seine Wirkung gegen Übelkeit wird sehr geschätzt. Wenn man drei Scheiben Ingwer mit einer Tasse kochendem Wasser übergießt und dies für zehn Minuten ziehen lässt, dann hat man ein wirksames Mittel gegen Übelkeit.

Für den Geist empfiehlt sich Kardamom. Die Inhaltsstoffe, die in den grünen Kapseln stecken, wirken sehr anregend auf den Körper und den Geist. Das könnte ein Grund sein, warum die Schweden ihn traditionell in ihren Glühwein, auch unter „Glögg“ bekannt, geben. Zur gleichen Zeit beruhigt der Kardamom aber auch die Verdauung. Man kann auch eine Prise in den Kaffee geben, denn so wird dieser bekömmlicher und auch gleichzeitig noch anregender.

Vanille ist immer sehr beliebt, und das ist nicht nur bei uns so. Das Gewürz, das aus den Schoten der südamerikanischen Orchideen gewonnen wird, hebt die Stimmung und stärkt gleichzeitig auch noch die Nerven. Zudem zügelt sie auch noch den Appetit, es reicht hier schon aus, wenn man bei Heißhunger daran riecht.

Sie schmecken zwar ähnlich, sind aber nicht miteinander verwandt, der Anis und der Sternanis. Das wirklich unverkennbare Aroma steckt in sehr vielen Tees, und das hat auch einen sehr guten Grund. Durch die ätherischen Öle kann man der Verdauung sehr gut helfen. Gleichzeitig schützen sie auch vor Blähungen, und auch Husten wird gelindert. Zudem hat die sternförmige Variante auch noch eine ganz tolle Optik.

Zimt ist ein sehr beliebtes Gewürz, dennoch kam es vor einiger Zeit ins Gerede, denn der billige Cassia-Zimt, der in Fertigprodukten verwendet wird, enthält das giftige Cumarin. Daher ist es besser, wenn man den echten Ceylon-Zimt kauft. Dieser ist zwar teurer, aber dafür fördert er die Durchblutung und auch die Verdauung. Dieser Zimt kann sogar Diabetikern helfen, ihren Blutzucker zu regulieren.

Früher war es so, dass Gewürze mit Gold aufgewogen wurden. Beim Safran ist dies noch heute der Fall. Diese Blütenfäden, die von einer ganz bestimmten Krokusart stammen, sind momentan das teuerste Gewürz auf der ganzen Welt. Dafür braucht man aber auch nur sehr wenig davon. Wenn man eine Prise Safran zwei Minuten in Milch köcheln lässt und diese dann warm trinkt, dann hat man ein sehr wirksames Mittel gegen Regelschmerzen.

Auch das Piment soll hier nicht vergessen werden. Bei uns werden sehr gerne Fleischgerichte mit diesen gemahlenen Früchten aus Mittelamerika gewürzt. Piment ist aber auch in der Lage, bei Rheumaschmerzen zu helfen. In diesem Fall gibt man einen Esslöffel zerstoßene, gekochte Körner auf ein Tuch und legt dieses dann auf die schmerzende Stelle.

Dezember 13th, 2015 | Leave a Comment

Die Weihnachtsgewürze bergen auch ein Wohlfühl-Geheimnis in sich

Die ganzen köstlichen Aromen des Advents bieten einen Genuss für Leib und auch Seele. Aber sie haben auch noch ganz andere Qualitäten, die in ihnen stecken.

Nelken sind sehr würzig und auch leicht scharf, und sie kitzeln den Gaumen. Der intensive Duft steigt einem gleich in die Nase. Das ist auch kein Wunder, denn die Knospe des Nelkenbaums enthält bis zu 25 Prozent ätherische Öle. Dies ist auch ein echter Streichel-Experte für den gesamten Verdauungstrakt. Diese Öle machen Grog, Lebkuchen und Glühwein so richtig lecker, und sie können auch den trägsten Darm aus der Reserve locken. Sie regen die Bildung von Magensaft und auch Galle an. Bei leichter Übelkeit reicht schon der Nelkenduft aus, um diese zu vertreiben. Im Orient munkelten einst die Ehefrauen, dass drei Gramm gemahlene Nelken, verrührt in einem Glas gesüßter Milch, müde Männer wieder richtig munter machen sollen.

In Printen, Pfeffernuss und auch dem Weihnachtsbrot steckt fast immer Anis, das ist das Gewürz, das das Gebäck immer so herrlich nach Lakritze schmecken lässt. Das Zauberwort in dem grünen Samen heißt Anethol. Als Öl beduftet es in einem Blütenpotpourri ganz besänftigend die Räume, im Tee genutzt hilft es gegen einen beginnenden Husten, und verwendet man es in all den Weihnachtsleckereien, dann hilft es auch gleichzeitig gegen Blähungen und Magenkrämpfe. Angeröstet oder auch pur gekaut hilft der Anis auch bestens gegen Mundgeruch.

Die Vanille ist eine braune Schote, die Fruchtkapsel einer mexikanischen Orchidee. Wenn man sie aufschneidet, dann betört das darin enthaltene Mark mit seinem Wirkstoff Vanillin wirklich alle Sinne. Wenn Lust und Laune so richtig vergangen sind, dann sollte man auf jeden Fall genießerisch an den Vanille schnuppern. Das Vanillin und noch 35 weitere Inhaltsstoffe lassen warm und weich wieder alles in uns prickeln, zugleich beruhigen sie auch, wenn man ein erhitztes Gemüt hat. Gibt man das Mark in Kipferl oder auch Kuchen und Kakao, so wird auch die Verdauung wieder richtig ins Lot gebracht.

Man kann sehr gut Vanilleöl in das flüssige Wachs einer Kerze tröpfeln, und schon entspannt sich die Seelenlage gleich wieder.

Der Sternanis hat selbst schon ein recht festliches Outfit, dieser Achtzack-Stern ist ein wirklicher Deko-Star zu Weihnachten. Dennoch sollte man auch seine inneren Werte nicht vergessen. Wenn man Festgebäck genießt, das eine feurigen Würz-Mix aus Zimt und Anis in sich hat, dann wirken sich diese Öle sehr wohltuend aus auf Beschwerden im Unterleib. Auch Magenbeschwerden werden gelindert. Gegen Stress brüht man einen Esslöffel der zerstoßenen Früchte mit 250 ml Wasser auf. Dann für zehn Minuten ziehen lassen. Dieser Tee beruhigt, wenn man gerade im Winter etwas gestresst ist.

Sehr süßlich, lieblich und auch köstlich geht uns der Duft von der Rinde des Zimtlorbeerbaumes in die Nase. Er meint es auch sehr gut mit den Nerven und auch der Durchblutung. Die Öle, die in diesem Duft-Star enthalten sind, pushen nicht nur den Kreislauf, sie wärmen auch und lockern angespannte Nerven. Wer beispielsweise gerne Kaffee trinkt, diesen aber nicht so gut verträgt, der sollte jede Tasse mit Zimt toppen, denn der neutralisiert die magenfeindlichen Stoffe.

Zimtsterne, Pfefferkuchen oder auch Spekulatius sind ohne den Koriander eigentlich gar nicht denkbar. Wenn diese Kullersamen getrocknet sind, dann riechen sie nach Moschus und Zitrone, geschmacklich erinnern sie aber eher an Zimt, Muskat und Orangenschale. Das ist ein absoluter Traum-Mix, der nicht nur sehr gut schmeckt, sondern auch sehr gut tut. Jeden Biss in ein solches Gebäck mit Koriander dankt uns unser Darm, das Abwehr-Organ Nummer eins, denn der Koriander putzt seine Flora und päppelt sie auf, es linder Entzündungen im Verdauungssystem und auch den Harnwegen, gleichzeitig entschlackt und entbläht es auch noch. Wer gerne badet, der kann auch ein Bad mit Korianderöl nehmen, denn die enthaltenen Substanzen regen den Stoffwechsel an und wärmen auch.

Die scharfe Wunderwurzel Ingwer hat ein sehr feuriges Fruchtfleisch, der Duft ist zitronig-würzig und sie ist auf jeden Fall immer die erste Wahl, wenn man öfters mit kalten Gliedmaßen zu kämpfen hat. Die Scharfstoffe in diesem Multitalent bringen das Blut so richtig in Wallung. Gleichzeitig heizen sie auch sehr heilsam ein beim ersten Schnupfen-Signal. Auch Völlegefühl löst sich ganz schnell in Wohlgefallen auf, wenn man etwas Ingwerkonfekt zu sich nimmt.

Kardamom stärkt das Immunsystem und auch die Lebenslust. Oft ist es so, dass einen kleine Alltagslücken in einem Formtief gefangen halten. Dann gerät der Hormonhaushalt aus den Fugen, und dann kann dieses Öl, das nach Eukalyptus duftet, das wieder ausgleichen, und auch noch viel mehr. In stressigen Zeiten neigen sehr viele unter Übelkeit oder auch Durchfall. Dann sollte man die Kardamom-Kapseln zu einem Tee brühen, und schon beginnen sich die Wogen wieder zu glätten. Durch die Öle des Kardamoms werden auch Energiereserven mobilisiert, und jeder Grippeanflug wird im Keim erstickt.

Dezember 8th, 2015 | Leave a Comment

Weihnachtlicher Gewürz Zauber mit Vanille, Kardamom und Co.

Dass es jetzt ganz stark auf Weihnachten zugeht, das erkennt man nicht nur an den vielen schönen Lichtern, der Dekoration und den Weihnachtsmärkten, sondern auch an all den vielen wunderbaren Düften, die nun überall in der Luft liegen. Punsch, Plätzchen und Pfefferkuchen, die himmlischen Aromen sind nicht nur dazu geeignet, um die Seele zu wärmen.

Sie sind auch in der Lage, Beschwerden zu heilen, und aus sehr vielen Gerichten, nicht nur zu Weihnachten, machen sie wahre Gedichte.

Unter den Weihnachtsgewürzen ist wohl Zimt der absolute Klassiker, den auch schon die kleinen Kinder kennen. Diese duftenden Stangen können aber auch noch mehr, denn sie helfen bei sehr vielen Beschwerden. Schon ein halber Teelöffel Zimt pro Tag ist in der Lage, den Blutzuckerspiegel zu senken. Hier gilt zu beachten, dass Ceylon-Zimt gesünder ist als Cassia-Zimt, denn er enthält 400-mal weniger Cumarin. Dieses Cumarin kann in einer hohen Dosierung die Leber schädigen. Zimt schmeckt süß-scharf und ist bestens einsetzbar in Gebäck oder auch Getränken. Mit einer Prise Zimt an einer Tomatensoße oder auch Tomatensuppe wird das Säuerliche der Tomate ausgeglichen, die Suppe schmeckt feiner.

Auch Sternanis ist zur Weihnachtszeit sehr gefragt. Diese Früchte aus China sind sehr formschön, und sie gelten bereits seit guten 5000 Jahren als wirksames Heil- und Gewürzmittel. Anis wirkt antibakteriell, für einen frischen Atem sollte man einfach die Samenhüllen zerkauen. Der Geschmack ist lakritzartig und süß. Zusammen mit Nelken, Zimt und Orangenschalen wird der Sternanis sehr gerne in Glühwein verwendet. In der Küche passt er auch sehr gut zu pikanten Gerichten, wie beispielsweise Enten- und auch Schweinefleisch. Sternanis schmeckt sehr intensiv, daher sollte man bei Schmorgerichten nur einen viertel bis einen halben Stern nutzen.

Ingwer macht uns fit und schmeckt zudem auch noch gut. Diese Knolle ist sehr scharf, und sie befreit die Atemwege und stärkt auch zudem das Immunsystem. Für einen einfachen Erkältungstee kann man Ingwerscheibchen mit heißem Wasser aufbrühen und dann für zehn Minuten ziehen lassen. Der Geschmack ist frisch-zitronig und auch beißend scharf. Verwendet wird er gerne in Plätzchen und Pfeffernüssen. Gut zu wissen ist hier, dass eine frische Knolle weitaus besser schmeckt als die getrocknete Variante. Wunderbar schmeckt Ingwer zu Rindfleisch asiatisch. Zum Backen ist Ingwerpulver weitaus besser geeignet.

Auch die Nelke ist aus der Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken.

Allein schon der Duft, den die getrockneten Blütenknospen dieses Gewürznelken-Baumes verströmen, lässt richtige Weihnachtsstimmung aufkommen. Als einen duftenden Stimmungsmacher kann man eine Orange aufstellen, die mit Nelken bestückt ist. Auch Zahnschmerzen können durch Nelken gelindert werden, denn sie haben eine betäubende Wirkung. Ihr Geschmack ist scharf und auch würzig, sehr gut schmecken Nelken zu Wurst, Fleisch, Soßen, Fisch und natürlich auch Gebäck. Nelken schmecken sehr intensiv, daher sollte man sie immer sehr sparsam dosieren. Im Glühwein oder Punsch setzt man die ganzen Blüten ein, entfernt sie aber später wieder.

Kardamom war noch vor wenigen Jahren nicht so sehr bekannt, aber heute sieht das anders aus. In der arabischen und auch der persischen Küche ist Kardamom mittlerweile absolut unverzichtbar geworden. In Europa ist diese Zutat eher beliebt als Gebäck, und das hauptsächlich in Skandinavien. Durch seine ätherischen Öle wird die Verdauung angeregt, und sie wirken auch entkrampfend. Hierfür kann man einfach den Samen kauen, oder man kann ihn auch in ein Heißgetränk geben. Er schmeckt sehr gut in Früchtebrot, Lebkuchen, Kaffee und auch Chai-Tee. Wenn man Kardamom im Kaffee ausprobieren möchte, dann sollte man ihn gemahlen in die Tasse rühren. Man kann auch beim Aufbrühen eine Kardamom-Kapsel in den Filter legen.

Safran ist das teuerste Gewürz auf der ganzen Welt. Pro Kilo kann es schon einmal 15.000 Euro kosten. Dafür reicht aber auch schon ein einfacher der feinen Stempelfäden der Krokusblüte aus, um zu würzen. Safran hat fast die gleiche Wirkung wie ein natürliches Antidepressivum. Allerdings sollte man es auch vermeiden, zu große Mengen Safran zu sich zu nehmen, denn dann ist er giftig. Das ist aber wohl allein schon des Preises wegen recht unwahrscheinlich. Der Geschmack ist herb-würzig, typisch ist hier das Gelb des Safranfarbstoffs Crocin. Man findet ihn oft in Paella oder auch Bouillabaisse. Um das volle Aroma zu erreichen, sollte man die ganzen Fäden kaufen und dann im Mörser verreiben. Dann Brühe, Orangensaft oder auch Wasser hinzugeben und einige Minuten einfach nur quellen lassen.

Vanille ist ein Gewürz, das die meisten Menschen gerne mögen. Ihr Duft macht einfach nur glücklich, und zudem beruhigt er auch. Als Nervenfutter reicht es schon vollkommen aus, wenn man einfach nur an einer aufgeschnittenen Schote schnuppert. Der Geschmack kann unterschiedlich sein, Bourbon-Vanille schmeckt nach Tabak, Leder, Holz und auch Honig-Aromen, und sie passt ganz hervorragend zu recht pikanten Gerichten.

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Die Tahiti-Vanille dagegen ist weitaus süßer und somit auch wunderbar für Desserts geeignet. Auch die Schoten haben hier sehr viel Aroma, daher sollte man sie einfach auf der Heizung trocken, in Stücke schneiden und dann mit Pfeffer oder auch grobem Salz in eine Mühle füllen. Das schmeckt ganz hervorragend zu Rinderfilet oder auch Cherry-Tomaten.

Zu guter Letzt gibt es noch den Koriander zu nennen. Er hilft der Verdauung und schmeckt zudem sehr gut zu Huhn. Im Mittelalter galt der Koriander wegen seiner aphrodisierenden Wirkung als Potenzmittel seiner Zeit. Heute schätzt man dieses Gewürz eher als Verdauungshelfer. Gegen Völlegefühl hilft ein Tee aus zerstoßenen Koriandersamen, den man fünfzehn Minuten ziehen lassen sollte. Koriander schmeckt sehr aromatisch, und zwar die Stängel und die Blätter. Die Samen schmecken orangeähnlich und holzig, daher werden sie für Lebkuchen und auch unterschiedliche Curry-Mischungen verwandt. Eine tolle Panade stellt man aus zwei Esslöffeln Samen her, die man röstet und mahlt und dann mit einem Esslöffel Semmelbröseln und einer Prise Salz mischt. Diese Panade schmeckt ganz toll zu Hähnchenbrustfilet.

Dezember 7th, 2015 | Leave a Comment

Exotische Gewürze heizen im Winter so richtig ein

Noch ist die Kälte draußen ja erträglich, aber wenn es wieder so richtig kalt wird ist es immer gut, wenn man ein paar exotische Gewürze zur Hand hat, die für eine schöne Wärme von innen sorgen. Gleichzeitig sind sie auch noch sehr gesund dazu.

Zimt regt beispielsweise den Appetit an. Als Duft wärmt das typisch süß-holzige Zimtaroma die Seele, und auf der Zunge hat es einen ganz ähnlichen Effekt. Dieses Gewürz gehört zur Familie des Lorbeers. Man findet es zum Beispiel in leckeren heißen Getränken wie Punsch oder auch Tee.

Der Zimt verfeinert aber auch Gebäck und schöne Kompotte, und es passt sogar sehr gut zu Fleisch- oder aber Currygerichten. Für die Gesundheit ist es deswegen so gut, weil er den Appetit anregt. Gleichzeitig fördert er auch die Verdauung, er hilft auch gegen Blähungen und ist auch ein gutes Hilfsmittel bei ganz leichten Magen-Darm-Krämpfen. Zimt kann manchmal Cumarin in recht großen Mengen enthalten, und da dies die Leber schädigen kann, sollte man den Zimt in der Küche immer eher sparsam verwenden.

Der Ingwer ist bekannt dafür, dass er den Kreislauf anregt. Das Aroma dieser Ingwer-Wurzel ist insgesamt etwas zitronig und vor allen Dingen scharf. Hat man einen ganz frischen Ingwertee getrunken ist es gar nicht verwunderlich, wenn es zu richtigen Hitzewallungen kommt. In der Küche wird Ingwer sehr gerne genutzt in Gemüsegerichten, aber auch in Mahlzeiten nach japanischer Art wie beispielsweise Sushi kommt der Ingwer zum Einsatz. Aber auch in Tees wird er immer öfter eingesetzt. Diese Knolle ist aber auch gut geeignet, um Gebäck sowie süße Getränke zu verfeinern. In der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin, gilt Ingwer als eines der wichtigsten Heilmittel, und auch hierzulande wird er immer beliebter. Seine guten Inhaltsstoffe unterstützen die Verdauung sehr gut, sie helfen weiter bei Übelkeit und auch Erbrechen, und gleichzeitig bringen sie auch noch den Kreislauf in Schwung. In der Küche empfiehlt es sich, den Ingwer möglichst schnell zu verarbeiten. Wer nicht so sehr viel von der Wurzel braucht, kann sie bei Bedarf auch einfrieren.

Kardamom beruhigt den Darm und den Magen sehr gut. Dieses Gewürz gehört ebenfalls zur Ingwer-Familie, und es hat einen sehr feinen, eher süßlich-scharfen Geschmack. Der Geschmack erinnert immer irgendwie an Eukalyptus und auch Zitrone, und der Kardamom hinterlässt ein sehr angenehm warmes Gefühl. Kardamom findet man hierzulande hauptsächlich zur Weihnachtszeit, es ist in Tee, Lebkuchen und auch Glühwein beinhaltet. Diese kleinen Fruchtkapseln passen aber auch hervorragend zu herzhaften Dingen wie beispielsweise Fisch-, Fleisch- und Reisgerichten. Auch als orientalische Note im Kaffee wird der Kardamom sehr gerne genutzt. Dieses Gewürz verbessert die Verdauung sehr gut, es beruhigt dazu auch den Magen und den Darm. Gleichzeitig sorgt es dabei noch für einen frischen Atem. Den Kardamom kann man entweder als ganze Fruchtkapsel oder auch gleich gemahlen kaufen. Wer ein besonders intensives Aroma bevorzugt, der sollte die Kapseln nehmen, und dann vor dem Gebrauch die Samen herauslösen und diese dann in einer beschichteten Pfanne ganz ohne Fett nur kurz anrösten.

Gute Laune bekommt man durch Chili. Jeder weiß, dass diese kleinen aber scharf-würzigen Früchtchen uns so richtig einheizen können, fast jeder hat schon auf die eine oder andere Art seine Erfahrungen damit gemacht. Für gewöhnlich steht einem schon sehr stark der Schweiß auf der Stirn, wenn man einmal ganz beherzt in eine solche Schote hineingebissen hat. Bekannt sind bis heute rund 200 Chili-Arten, die unterschiedliche Schärfegrade haben. Auch der bekannte Cayenne-Pfeffer ist nichts anderes als eine gemahlene Chili-Mischung. Früher fand man den Chili nur im Klassiker Chili con Carne, heute nutzt man ihn in ganz unterschiedlichen Lebensmitteln, von der Tomatensuppe über Wurst und Eintöpfe bis hin zur Schokolade ist der Chili überall im Einsatz. Chili kurbelt den Kreislauf sehr gut an, und auch die Durchblutung wird gepusht. Gleichzeitig kann der Chili auch sehr stimmungsaufhellend wirken, denn bei seinem Verzehr wird der körpereigene Glücksstoff Endorphin freigesetzt.

In der Küche ist es wichtig, dass man sich nach dem Würzen sofort die Finger wäscht, und vor allen Dingen sollte man keinesfalls in die Augen fassen. Wenn man den Geschmacksnerven mit zu viel Chili eine zu hohe Dosis zugemutet hat, dann helfen Joghurt, Brot oder auch ungewürzter Reis sehr gut als Entschärfer.

Gut für die Atemwege ist auf jeden Fall der Anis. Dieser schmeckt eher süßlich, und das lakritzähnliche Anisaroma ist sicherlich sehr vielen gut bekannt. Man findet es in Bonbons, Lebkuchen, Plätzchen und natürlich auch im Ouzo. Den letzten Schliff erhalten aber auch Fischgerichte und Gemüsegerichte durch den Anis. Im Anis ist ein ätherisches Öl enthalten, und das löst ein schönes warmes und wohliges Gefühl aus. Bei Blähungen wirkt es krampflösend, und bei Infektionen der oberen Atemwege hilft der Anis auch, den Schleim zu lösen. Während der Stillzeit sollen auch bestimmte Teemischungen mit Anis dafür sorgen, dass die Milchbildung angeregt wird. Auch den Anis kann man als ganze Körner oder auch gemahlen kaufen. Hier ist allerdings zu beachten, dass sich sowohl die Würzkraft als auch die Heilwirkung des ätherischen Öls sehr schnell verflüchtigen kann. Daher ist es besser, wenn man die Samen ganz einfach je nach Bedarf selbst zerstößt im Mörser, und das Gewürz selbst in einer fest verschlossenen Dose trocken, dunkel und kühl aufbewahrt. Da oft schon einen kleine Prise Anis ausreicht, um eine Speise sehr deutlich danach duften zu lassen empfiehlt es sich, den Anis nur sparsam einzusetzen.

November 17th, 2015 | Leave a Comment

Sich gesund schnuppern mit ätherischen Ölen – die Aroma-Therapie

Düfte – sie sind immer um uns herum und beeinflussen auch oft unsere Stimmung. Außerdem können sie auch Kraft geben, und sie können sogar heilen. Dies ist sogar wissenschaftlich erwiesen, denn es gibt heute immer mehr Studien, die zum Thema Aromatherapie durchgeführt werden.

Dabei kam heraus, dass die Kraft der naturreinen ätherischen Öle aus Pflanzen helfen, psychische und körperliche Beschwerden zu lindern. Außerdem regen sie die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Sehr intensiv können ätherische Öle wirken, wenn man sie nicht nur über die Nase, sondern auch über die Haut aufnimmt. Dafür ist es aber wichtig, dass man wirklich nur hundertprozentig naturreine Produkte nimmt, die den Namen „ätherisches Öl“ tragen. Um sicher zu gehen, sollte man diese Öle lieber in Apotheken, Drogerien oder auch Kräuterläden kaufen. Duftöle oder Aromaöle können Zusatzstoffe enthalten, die die Haut und auch die Schleimhäute reizen können.

Bei Regelschmerzen bietet sich Jasmin an. Die innere Anspannung wird durch den blütig-süßen Duft gelöst, er entspannt die Muskeln und beruhigt auch die Gebärmutter. Besonders gut wirkt hier eine Mischung aus 2 Tropfen Öl mit 50ml Jojobaöl. Davon dann einfach 20 Tropfen auf den Unterbauch geben und fünf Minuten im Uhrzeigersinn einmassieren. Das kann man bis zu drei Mal täglich durchführen.

Bergamotte ist ideal, um die Nerven zu beruhigen. Es duftet warm-fruchtig. Die Nerven werden beruhigt, und die Stimmung hebt sich. Das ist der Grund, warum sie auch gerne bei Stress eingesetzt wird. Einfach mehrmals am Tag einen Tropfen auf ein Taschentuch geben und dann daran schnuppern, alternativ kann man auch fünf Tropfen in das Wasser einer Duftlampe geben.

Kardamom – nein, man nutzt es nicht nur als Gewürz für die Weihnachtsbäckerei, als ätherisches Öl wird es sehr gerne für die Konzentration genutzt. Sein Aroma, das frisch-holzig ist, stimuliert das Gehirn. Zusätzlich wird die Durchblutung im Kopf angeregt. Die Konzentration wird gefördert, und die Müdigkeit wird vertrieben. Dazu kann man bis zu fünf Mal täglich je zwei Tropfen Öl auf der Stirn verreiben. Zwei Tropfen in das Wasser der Duftlampe erfüllen den gleichen Zweck.

Wer etwas zum munter machen benötigt, der sollte auf Eisenkraut zurückgreifen. Der fein-zitronige Duft regt die Botenstoffe im Gehirn an. So kann man gegen Abgespanntheit vorgehen. Das Öl des Eisenkrauts gibt man zweimal täglich in einen Teelöffel Honig, zwei Tropfen jeweils reichen aus. Den Honig dann in eine Tasse Tee geben. Für die Duftlampe reichen ein bis zwei Tropfen.

Die Pfefferminze schließlich wirkt gegen Kopfschmerzen. Sie hat einen intensiv-frischen Duft und kühlt die Haut. Dies ist ein Doppeleffekt, der die Schmerzwahrnehmung im Gehirn dämpft. Das wirkt ebenso gut wie zwei Tabletten. Bei Bedarf kann man ruhig mehrmals am Tag einen Tropfen auf die Stirn und die Schläfen reiben. Auch dieses Öl kann man wieder in die Duftlampe geben, hier reichen auch ein bis zwei Tropfen.

Oktober 15th, 2015 | Leave a Comment

Reinigen und entgiften mit der indischen Heilkunst Ayurveda

Die alte indische Heilkunst Ayurveda ist nicht mehr länger etwas, das nur in Indien angewandt wird. Auch hierzulande wird Ayurveda immer beliebter. Aber um in den Genuss davon zu kommen ist es nicht unbedingt nötig, ein Wellnesshotel aufzusuchen, einiges kann man auch zu Hause anwenden.

Egal ob für Güsse oder auch Massagen, aus der Ayurveda-Medizin sind Öle absolut nicht mehr wegzudenken. Für alle drei sogenannten Dosha-Typen eignet sich das kalt gepresste Sesamöl. Vor der ersten Anwendung sollte man das Öl ganz langsam auf 100 Grad erhitzen. Dann wieder auf Körpertemperatur abkühlen lassen. Diese ganze Prozedur nennt man dann „reifen“. Wem dies zu viel ist, der kann im Handel auch bereits einige fertig gereifte Öle bekommen.

Alle Ayurveda-Ärzte bauen auf Heilpflanzen und auch Heilkräuter, beispielsweise die Indische Stachelbeere. Diese gilt als Energiespender und ihr wird auch eine verjüngende Wirkung nachgesagt. Sie wirkt aber auch gegen Stress, Asthma und auch allgemeine Schwäche. In Bioläden kann man bereits fertige Präparate mit indischen Heilpflanzen kaufen.

Sind wir verspannt oder auch erschöpft, dann kann eine Fußreflexzonen-Massage wahre Wunder wirken. Sie ist sogar in der Lage, Impulse an ganz bestimmte Organe zu senden und somit hilft sie Krankheiten zu heilen. Zwar ist es nicht möglich, eine richtig gezielte Fußreflexzonen-Massage selbst durchzuführen, aber schon eine ganz vorsichtig durchgeführte Ölmassage an den Füßen ist in der Lage, einem eine sehr angenehmen und tiefe Entspannung zu bringen. Man reibt einfach den Fuß und die Wade mit dem Öl ein, und zwar unter einem leichten Druck. Sehr viele recht hartnäckige Verspannungen sitzen gerade unterhalb der Zehen, und das bis hin zur Ferse. Diese kann man mit einem vorsichtigen Reiben auch ganz einfach selbst beseitigen.

In der Ayurveda-Therapie spielen die Doshas eine sehr große Rolle, das sind Energiemuster. Je nachdem, welches dieser Energiemuster bei einer Person vorherrscht, ist derjenige ein Vata, Kapha oder auch Pitta. Der Vata-Typ hat für gewöhnlich eine trockene Haut, er friert meistens sehr schnell und die Menschen dieses Typs sind auch gerne recht mager und haben auch oft Verdauungsprobleme. Beim Pitta-Typen herrscht meistens eine unreine Haut vor. Zudem ist er von einem mittel bis schweren Körperbau. Die Kapha-Typen neigen sehr schnell zu Übergewicht, aber sie haben eine glatte Haut.

Im Ayurveda spielt das Essen eine absolut herausragende Rolle. Eine ganz besondere Bedeutung haben dabei die unterschiedlichen Gewürze. Beispielsweise gilt Kardamom als beruhigend, und die ätherischen Öle des Ingwers wirken entschlackend. Chili ist gut dazu geeignet, den Kreislauf anzuregen. Auch beim Essen wird Rücksicht genommen auf die verschiedenen Dosha-Typen. Vata-Typen sollten eher die Geschmacksrichtungen sauer, süß und salzig bevorzugen, und das Essen sollte auch auf jeden Fall gekocht sein. Die Pitta-Typen können sowohl warm als auch kalt essen, und zwar in den Richtungen süß, bitter und herb. Für die Kapha-Typen gilt, dass sie viel frisches Obst essen sollten, und auch Gemüse ist wichtig, und zwar in den Richtungen bitter, herb und scharf.

Ähnlich wie bei den Füßen ist es auch bei den Händen so, dass auch hier eine Massage Auswirkungen auf den ganzen Körper haben kann. Zudem erzeugt sie auch ein recht tiefes Wohlgefühl. Auch hier sollte man warmes Sesamöl nutzen. Beginnen sollte man die Massage an den Schultern, und dann arbeitet man sich in kleinen kreisenden Bewegungen bis hin zu den Händen vor. Natürlich mit der rechten Hand am linken Arm und umgekehrt. Man zeichnet dabei mit den Daumen kleine Kreise auf dem Handrücken und auch der Handfläche. Danach dann jeden Finger einzeln bis zur Spitze ausstreichen.

Ayurveda-Anwendungen sind grundsätzlich zu jeder Tageszeit möglich, aber dennoch wird jede Tageszeit den Eigenschaften eines Doshas zugeordnet. Vata-Zeit ist von 2 bis 6 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Diese ist gekennzeichnet von Wachheit und Klarheit. Also immer vor sechs Uhr aufstehen. Der Nachmittag gilt allgemein als kreative Zeit.

Die Kapha-Zeit ist von 6 bis 10 Uhr und von 18 bis 22 Uhr angesagt, und sie wird durch Trägheit und Schwere bestimmt. Daher sollte man wenn es geht vor 22 Uhr ins Bett gehen. Die Verdauung ist zu dieser Zeit recht träge, daher sollte man nur leichtes Essen zu sich nehmen.

Die Pitta-Zeit ist von 10 bis 14 Uhr und von 22 bis 2 Uhr. Diese steht für Energie und Hitze. Hier bietet sich ein üppiges Mittagessen an. In der Nacht werden zu dieser Zeit Träume verarbeitet. Abends sollte man keine Ölmassagen mehr anwenden, denn dann werden die so gelösten Giftstoffe nicht mehr abtransportiert.

August 19th, 2015 | Leave a Comment

Nicht nur lecker sondern auch gesund – Kardamom

Es ist heute ein echtes Trendgetränk geworden – die Rede ist nicht vom Latte Macchiato, sondern vom Chai latte. Fast jeder kennt dieses Teegetränk heute.

Diese Art von Tee hat einen ganz besonderen Duft, und den bekommt er unter anderem von einem speziellen Gewürz, dem Kardamom. Der Geschmack des Kardamoms ist ganz leicht scharf, viele erinnert das Gewürz auch an Ingwer, aber auch ein klein wenig Süße ist definitiv zu finden. Ohne Kardamom wäre der Chai-Tee kein solcher Tee. Allerdings gibt es zwei Varianten des Kardamoms, den grünen und den schwarzen. Verwendet werden beide Sorten als Gewürz, jedoch kommen sie bei unterschiedlichen Speisen zum Einsatz. Man gewinnt das Gewürz an sich aus den Pflanzensamen, teilweise kommen aber auch durchaus die getrockneten Früchte zum Einsatz. Das typische Aroma erhält dieses Gewürz aus den ätherischen Ölen, die enthalten sind in den Samen. In vielen Fällen nutzt man das Kardamom-Gewürz allerdings nicht pur, sondern eher in entsprechenden Gewürzmischungen.

Kardamom ist nicht gerade ein günstiges Gewürz, und das hat natürlich auch seinen Grund. Die Ernte ist hier recht aufwendig, denn die Samen der Pflanze reifen nicht alle gleichzeitig, sondern nach und nach. Daher ist es notwendig, dass man die Samen immer wieder in regelmäßigen Abständen pflückt, und zwar per Hand.

Die ätherischen Öle, die enthalten sind in den Samen des Kardamoms, können einen sehr positiven Einfluss haben auf die Gesundheit des Menschen. Vor allen Dingen im Magen-Darm-Bereich soll der Kardamom schon gute Wirkungen gezeigt haben. Ihm wird eine verdauungsfördernde Eigenschaft nachgesagt, und bei Blähungen wird er auch gerne genutzt. Weiterhin soll er auch krampflösend wirken und den Magen bei Magenschmerzen beruhigen können. Gibt es Probleme mit dem Magen, sollte man sich aus dem Kardamom einfach einen Tee herstellen. Hat man Kapseln des Kardamoms zur Hand, dann zerstößt man diese ganz einfach leicht, übergießt sie mit kochendem Wasser und lässt den Tee dann für etwa fünf Minuten ziehen. Wer mag, kann diesen Tee natürlich noch verfeinern, beispielsweise durch andere Kräuter.

Viele Menschen, die Probleme haben mit Mundgeruch, schwören ebenfalls auf Kardamom, denn der soll bei diesem Problem helfen. Der Atem soll sich verbessern, wenn man die Samen kaut.

In Arabien erhält er noch eine weitere Wirkung zugeschrieben, und das ist eine stimmungsaufhellende und sogar aphrodisierende.

Sowohl in der asiatischen als auch in der arabischen Küche gehört der Kardamom ganz einfach dazu. Oft ist er in Currymischungen zu finden. In Arabien wird er sogar dem Kaffee zugegeben. Aber auch hierzulande haben viele bereits Kardamom genossen, auch wenn sie es vielleicht gar nicht wussten, beispielsweise im Lebkuchen. Auch in Wurstwaren ist der Kardamom zu finden. Ausprobieren sollte man ihn unbedingt auch in Kräutertees oder in Früchtetees. So kann man leckeren Geschmack kombinieren mit etwas Gutem für die Gesundheit.

August 15th, 2015 | Leave a Comment

Die Heilkraft von Weihnachtsgewürzen – mit Zimt und Vanille gesund durch das ganze Jahr

Die Weihnachtszeit ist zwar bereits vorbei, aber viele haben ihn immernoch in der Nase, den Duft von weihnachtlichem Naschwerk wie Zimtsternen, Lebkuchen und Vanillekipferl. Was gibt es schöneres, wenn es draußen kalt ist, man eine Kerze angezündet hat und außerdem eine schöne Tasse Tee oder Kaffee auf dem Tisch steht? Das beste daran ist, dass man diese Sachen ruhig mit gutem Gewissen naschen kann, denn die enthaltenen Gewürze sind sehr gesund.

Diese sogenannten Weihnachtsgewürze, die viele aber nicht nur zu dieser Zeit sehr gerne nutzen, haben sogar Heilkräfte.

Sie stammen von Pflanzen, die bereits im alten Ägypten vor über 5000 Jahren eingesetzt wurden gegen körperliche Beschwerden. Mittlerweile gibt es auch medizinische Studien, die ihre Wirksamkeit belegen. Beim Naschen solcher Produkte bekommt der Körper Pflanzenstoffe geliefert, die beispielsweise das Immunsystem stärken oder auch die Verdauung fördern können. Sogar Schmerzen können gelindert werden. Daher empfiehlt es sich, diese Gewürze nicht nur im Winter einzusetzen.

Sehr beliebt nicht nur zu Weihnachten ist Kardamom. Die kleinen grünen Kapsel-Früchte, die braune Kerne enthalten, geben Gebäck wie Spekulatius und auch anderen Plätzchen ein holzig-frisches Aroma. Das in den Kapsel-Früchten enthaltene ätherische Öl hemmt Bakterien und auch Entzündungen. Das ist besonders vorteilhaft bei Erkältungen, denn dies beruhigt die Atemwegs-Schleimhäute. Am besten wirkt Kardamom als Tee. Im Reformhaus kann man die getrockneten Kapsel-Früchte bekommen, davon nimmt man dann zwei Teelöffel und überbrüht sie mit einer Tasse Wasser. Dann zehn Minuten ziehen lassen und abseihen. Davon trinkt man eine Tasse am Tag.

Vanille – sie sind die Schoten einer tropischen Orchideen-Art. Ihr balsamisch-warmes Aroma veredelt nicht nur Plätzchen und Kuchen, auch in Desserts und süßen Suppen ist es immer wieder gerne gesehen. Zudem macht es diese Produkte auch bekömmlicher. Der Duft allein kann schon die Stimmung heben, er macht versöhnlich und stärkt die Nerven. Durch die Vanille wird auch der Heißhunger gestoppt und das Vanillin, der Hauptinhaltsstoff der Vanille, sowie auch viele Mineralien stärken die Abwehr. Man kann auch einige kleine Stückchen einer geschnittenen Bourbon-Vanilleschote in ein sauberes, kleines Medizinfläschchen geben, dann kann man bei Bedarf ganz einfach daran schnuppern.

Die Gewürznelke ist bekannt als Zutat zu Glühwein, Rotkohl oder Würz-Tees. Hier kommen sie in ihrer getrockneten Form als stiftförmige Blütenknospen zum Einsatz. Als Pulver wird die Gewürznelke auch gerne in Gebäck und Kuchen gegeben, denn so erhält das Ganze eine wohlig-feurige Geschmacksnote.

Das ätherische Öl der Gewürznelke ist besonders stark, so kann es nicht nur Bakterien und Pilze sowie Viren abtöten, sondern auch Schmerznerven betäuben. Daher kann man es auch gut nutzen, wenn man Zahnweh hat oder auch kleine Entzündungen im Mundraum auftreten. Dafür muss man nur einen Nelkenstift an die betroffene Stelle legen und zehn Minuten abwarten.

Der absolute Klassiker unter den Weihnachtsgewürzen ist Zimt. Fast kein Weihnachtsprodukt, wo Zimt nicht enthalten ist. Zimt regt aber auch den Kreislauf an und stärkt zudem den Magen. Die Pflanzenstoffe im Zimt senken zudem Cholesterin und Zucker im Blut. So kann man Diabetes und Arterienverkalkung vorbeugen.

Am besten ist es, jeden Tag eine Tasse Zimt-Tee nach einer Mahlzeit zu trinken. Dafür sollte man Ceylon-Zimtstangen wählen. Ein halber Teelöffel einer zerkleinerten Stange überbrüht man dann mit einer Tasse Wasser. Nach zehn Minuten zugedecktem Ziehen kann man das Ganze dann abseihen.

Weihnachtsgewürze – nicht nur gut für die Gesundheit an Weihnachten.

Januar 28th, 2015 | Leave a Comment

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