Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

Kommentare deaktiviert für Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund

Lebenslang gesund trotz Diabetes

Mehr als zehn Millionen Deutsche sind zuckerkrank, viele wissen es nicht einmal.

War das wieder ein anstrengender Tag … Wer hat da schon Lust, noch lange in der Küche zu stehen? Ein schneller Snack tut´s doch auch. Und dann: Fernseher an und Füße hochlegen. Der Spaziergang? Ach, morgen ist auch noch ein Tag. Ganz ehrlich: So sieht der Abend bei vielen von uns aus. Schön entspannt – aber gefährlich. Denn zu wenig Bewegung und zu viel ungesundes Essen sind Hauptursachen für Diabetes, eine unserer größten Volkskrankheiten.

Mehr als acht Millionen Deutsche sind laut offiziellen Zahlen zuckerkrank, die Folgen können dramatisch sein. Weil Diabetes aber so schleichend voranschreitet, ist die Zahl der Betroffenen in Wahrheit viel größer. Schon jetzt geben die deutschen Krankenkassen fast 15 Milliarden Euro pro Jahr für die Behandlung von Diabetikern aus – wenn das so weitergeht, bedroht die Krankheit nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unser Gesundheitssystem.

Doch Diabetes ist kein Schicksal. Wir können das Leiden lindern, es oft sogar aufhalten. Wer seinen Lebensstil frühzeitig ändert, auf seine Ernährung achtet, sich in Bewegung hält, hat gute Chancen im Kampf gegen die Krankheit. Besonders wichtig ist, das eigene Diabetes-Risiko zu kennen und es einschätzen lernen. Nur so kann man gezielt vorbeugen und lebenslang gesund bleiben.

Was ist Diabetes? Unsere Bauchspeicheldrüse produziert ein Hormon namens Insulin, das dafür zuständig ist, die Zellen des Körpers mit Energie zu versorgen – mit Zucker. Bei Diabetikern des Typ 1 wird kein Insulin mehr produziert, bei Erkrankten des Typs 2 zu wenig davon. In beiden Fällen bleibt der Zucker im Blut und verschließt im schlimmsten Fall Gefäße und Arterien. Deshalb ist es für Diabetiker so wichtig, sich Insulin zuzuführen, um den Blutzuckerspiegel im Zaum zu halten.

Warum ist die Zuckerkrankheit so tückisch? Weil sie heimlich entsteht. Man hat keine Schmerzen, die typischen Symptome werden leicht übersehen. Übermäßiges Schwitzen, Verdauungsbeschwerden, Leistungseinbußen, starker Durst, häufiger Harndrang oder schlechte Wundheilung können ja auch andere Ursachen haben.

Wer gehört zu den Diabetes-Risikogruppen? Gefährdet sind laut Experten vor allem Menschen über 45 Jahren mit einem Body-Mass-Index über 25, einem Blutdruck über 140/90 mmHg, mit Fettstoffwechselstörungen, mit koronaren Herzerkrankungen oder Durchblutungsstörungen des Gehirns. Aber Diabetes ist bis zu einem gewissen Grad auch erblich, außerdem erhöht ein Schwangerschaftsdiabetes bei Frauen die Gefahr, dass sie später eine „richtigen“ Diabetes ausbilden.

Wie beugt man vor? Die gute Nachricht: Durch eine Umstellung des Lebensstils kann der Blutzuckerspiegel bei Diabetes Typ 2 wieder völlig normalisiert werden – besser als mit jedem Medikament. Vor allem durch Abspecken kann man Diabetes Typ 2 viel entgegensetzen. Tatsächlich sind vier von fünf Zuckerpatienten übergewichtig! Besonders der Rettungsring am Bauch erhöht das Risiko, der Taillenumfang sollte deshalb laut Weltgesundheitsorganisation bei Frauen nicht über 88 und bei Männern nicht über 102 Zentimetern liegen.

Wie sollte die Ernährung umgestellt werden? Die wichtigsten Grundsätze sind mehr Eiweiß und gesunde Fette aus Fisch, Nüssen und Pflanzenölen. Kohlenhydrate müssen nicht völlig vom Speiseplan verschwinden, aber man sollte ihren Anteil an der Ernährung reduzieren und auf Lebensmittel umsteigen, die den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lassen. Also mehr Gemüse statt Pommes. Angenehmer Nebeneffekt: Auf diese Weise gelingt es, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, wie es Ernährungsexperten empfehlen. Dabei sollte man darauf achten, ausreichend Mineralstoffe aufzunehmen. Magnesiummangel fördert nämlich nicht nur Diabetes, sondern auch Folgeschäden an Herz und Blutgefäßen.

Wie viel Bewegung ist nötig? Weniger, als viele glauben. Wer täglich nur etwas mehr als eine halbe Stunde Fahrrad fährt oder zu Fuß geht, verringert das Erkrankungsrisiko bereits um 36 Prozent. Aber nur 13 Prozent der Deutschen sind mindestens viermal pro Woche eine halbe Stunde körperlich aktiv.

Kann man trotz Diabetes ein unbeschwertes Leben führen? Mit konsequenter Lebensführung kann der Blutzuckerspiegel so gut kontrolliert werden, dass Diabetiker ein völlig beschwerdefreies und langes Leben führen. Und selbst kleine Sünden wie ein Stückchen Schokolade zwischendurch oder ein Glas Wein am Abend sind dann wieder möglich.

Oktober 14th, 2015 | Leave a Comment

Rat und Hilfe zum Abnehmen für Diabetiker und Übergewichtige

Nichts geht uns so gezielt unter die Haut wie das, was und wie viel wir essen. Das betrifft vor allem Übergewichtige und Diabetiker. Diabetiker haben im Durchschnitt einen wesentlich höheren Insulin-Blutspiegel als Nicht-Diabetiker – ein Grund, warum es Diabetiker besonders schwer haben abzunehmen.

Übergewicht ist der Hauptauslöser für die Zuckerkrankheit. Wohl jeder kennt es, einige Zeit nach der Diät zeigt die Waage mehr Pfunde an als zuvor. Dauerhaft hilft nur eine Verhaltensänderung. Abnehmen beginnt im Kopf. Leptin ist ein Hormon, das eine wichtige Rolle bei der Sättigungssteuerung im Gehirn und bei der Fettverbrennung spielt. Bei Übergewichtigen sind diese Steuermechanismen gestört. Durch Gewichtsabnahme, insbesondere im Bauchbereich, werden Sättigung und Fettverbrennung wieder normalisiert.

Insulin reguliert als Speicherhormon den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. Bei einem hohen Insulinspiegel wird Fett in die Fettzellen eingelagert und gleichzeitig der Fettabbau gehemmt. Eine Diät mit Verhaltensänderung, basierend auf eine gesunde Ernährung, erhöht die Fettverbrennung und verbessert die Blutwerte.

Der Grundumsatz ist die Kalorienmenge, die der Körper in Ruhe verbraucht. Während einer Hungerphase schaltet der Körper auf Sparflamme. Er verwertet die wenigen zugeführten Kalorien möglichst langsam und gründlich, verringert damit den Grundumsatz und geht erst dann an die Fettreserven. Die benötigte Energie holt er sich zuerst aus dem Eiweiß der Muskeln, bevor er die Fettdepots angreift. Mit jeder kurzfristigen Diät gewöhnt sich der Körper an den niedrigen Grundumsatz, statt nach der Diät wieder auf Normalbetrieb umzustellen. Gleichzeitig kommt es oft zu einer Störung der Schilddrüsenfunktion. Die Jo-Jo-Falle schnappt zu und das besonders schnell bei Diabetikern. Bei einer dauerhaften Ernährungsumstellung ist dies nicht der Fall. Honig-Enzyme, Eiweiß, Mikropflanzenstoffe aus der Soja-Pflanze und Joghurtkulturen sind die wichtigsten Stoffe, die das Abnehmen effektiv machen. Eine Diät für Diabetiker muss, wenn sie besonders effektiv sein soll, viel Eiweiß enthalten. Die Diäten sollten dafür so gestaltet werden, dass sich die Kalorien zu etwa 40 Prozent auf Kohlenhydrate, zu 30 Prozent auf Fett und zu 30 Prozent auf Eiweiß verteilen.

Übergewichtigen und Diabetikern wird immer empfohlen, keine kurzfristigen Diäten zu machen, sondern eine Verhaltensänderung bezüglich der richtigen gesunden Ernährung wahrzunehmen, damit sie auf Dauer „leichter“ leben können.

September 29th, 2015 | Leave a Comment

Dauerhaft abnehmen – als Diabetiker oft gar nicht so einfach

Diabetes ist eine der Volkskrankheiten. Heute weiß man, dass Hungersnöte nicht nur Nachteile mit sich bringen. Kurzfristige Engpässe in der Ernährung kann der menschliche Organismus gut ausgleichen. Permanente Überversorgung verursacht jedoch Probleme. Das gilt besonders dann, wenn man nicht nur vorübergehend einige Kilogramm zu viel wiegt, sondern kontinuierlich zunimmt. Eine der möglichen Folgen ist Diabetes.

Es gibt zwei Formen von Diabetes, die in Typ1 und Typ2 unterschieden werden. Typ1 geht mit dem Verlust der Fähigkeit, Insulin zu bilden einher. Aufgrund eines Autoimmunprozesses entsteht ein Schaden an der Bauchspeicheldrüse, der irreparabel ist. Die Ursache ist weitgehend unerforscht. Die Patienten sind schlank und sehr jung. Anders sieht es mit dem Typ2 aus. Hier ist Übergewicht und falsche Lebensweise der Auslöser. Die Insulinbildung reicht für die aufgenommene Nahrungsmenge nicht mehr aus. Wer dann durch zuckerhaltige Limonaden und zuckerreiche Snacks den Blutzucker in die Höhe treibt, wird ernsthaft krank.

Diabetes trifft nicht jeden, der übergewichtig ist. Die Zahlen der Betroffenen steigen aber deutlich an, und viele Fälle bleiben auch lange unerkannt. Die Folgen für die Betroffenen sind fatal, es entstehen schwere Schäden an den Blutgefäßen. Blindheit, Nierenversagen, Verlust der Beine, sind nur einige typische Folgeschäden.

Wer übergewichtig ist, sollte daher unbedingt regelmäßig seinen Blutzucker überprüfen. Das geht zum Beispiel mit einem Blutzuckermessgerät oder auch in Apotheken, sowie auch beim Hausarzt. Wer an Diabetes Typ2 leidet und gefährdet ist, muss sein Gewicht reduzieren. Gerade Diabetiker müssen darauf achten, dass sie das Gewicht dann halten.

Radikaldiäten sind für Diabetiker ungeeignet. Sie können sogar schaden. Diabetiker müssen stattdessen darauf achten, den Stoffwechsel nicht zusätzlich zu belasten. Die Art der Diät hängt vom Ausmaß des Übergewichts ab. Besteht mehr als 20% Übergewicht, sollte die Ernährungsumstellung medizinisch betreut werden. Dafür bieten sich am besten unterschiedliche Diät-Kuren an, denn bei einer solchen Kur lernt man, wie man sich richtig ernährt, auch gerade bei einer bestehenden Diabetes. Der Prozess außerhalb einer Diät-Kur wird mit einem Protokoll kommentiert.

Es genügt, wenn sich die Diabetiker zwei Mal pro Woche wiegen. Dann werden alle gegessenen Nahrungsmittel und alle Getränke eingetragen, inklusive der zu errechnenden Broteinheiten. Die Broteinheiten sind für alle Diabetiker wichtig, die Insulin einnehmen müssen, denn nur so kann die richtige Medikamentengabe errechnet werden.

In der Anfangsphase können Diabetiker der Insulingabe ausweichen, wenn es ihnen gelingt, ihr Gewicht zu normalisieren. Durch das erstellte Protokoll können Ärzte und Diabetesberater alle Speisen erkennen, die dem Gewicht und damit auch dem Blutzucker schaden.

Im zweiten Schritt müssen Weißmehle durch Vollkornprodukte ersetzt werden. Je mehr Ballaststoffe in der Nahrung sind, desto länger sind die Verdauungsorgane beschäftigt, und es gibt keine Hungerattacken.

Obst ist für Diabetiker weniger geeignet. Vor allem Bananen gelten als Sport-BE und dürfen nur bei Unterzucker gegessen werden. Gemüse und Fleisch in Maßen sind jedoch gesund. Konserven sollten gemieden werden, und auch Alkohol ist nicht erlaubt, mit der Ausnahme von trockenem Rotwein.

Auch ungesüßte Milchprodukte wie Joghurts dürfen gegessen werden. Beim Sport wird Zucker verbraucht. Sport erhöht außerdem die Insulinempfindlichkeit, deshalb sind Aktivprogramme für Diabetiker sehr wichtig. Diabetikerprodukte verhindern eine gesunde Ernährungsumstellung. Wer unbedingt süß essen möchte, der sollte zwei Esslöffel kurz angebratene Hirse essen, die sehr süß schmeckt. Kuchen, Bonbons und Schokolade, wie auch frittierte Speisen haben in der Diabetikerernährung nichts zu suchen.

September 24th, 2015 | Leave a Comment

Bei Diabetes ist die Ernährung sehr wichtig – gute Tipps

Diabetes ist mittlerweile zu einem echten Volksleiden geworden. Bis jetzt sind es rund acht Millionen Deutsche, die davon bereits betroffen sind. Erschreckend dabei ist, dass es in den meisten Fällen möglich ist, dies mit einem etwas gesünderen Lebensstil zu vermeiden, und dennoch scheint es viele nicht zu interessieren. Dabei sind es lediglich ganz einfache Mittel, mit denen man sowohl vorbeugen kann als auch gegensteuern. Alles, was man dafür braucht, ist die nötige Disziplin.

Die meisten Menschen, die hierzulande unter Diabetes leiden, wissen eigentlich recht gut, was für sie eigentlich gut wäre in der Ernährung, und dennoch sind sie nicht in der Lage, ihre Ernährung so umzustellen, dass sie diese auch langfristig so halten können. Wer wirklich seine Ernährung dauerhaft umstellen möchte, der sollte zunächst einmal klein anfangen. Fürs Erste kann man sich beispielsweise ein oder zwei Tage in der Woche gesund ernähren, einfach einmal probeweise. In der Regel merkt man sehr schnell, dass einem diese Ernährung sehr gut tut. Ist einem dies erst einmal richtig bewusst geworden, werden diese Tage für gewöhnlich immer häufiger auftreten. So kann man sich viel leichter von all den schlechten Gewohnheiten verabschieden.

Wichtig ist auch, dass man zwischen den Mahlzeiten entsprechende Pausen einlegt, die mehrere Stunden lang sein sollten. In der Zeit sollte man auch nichts Süßes zu sich nehmen, auch wenn es noch so verlockend ist. Das ist die einzige Möglichkeit, um den Insulinspiegel auch wirklich niedrig zu halten. Den Heißhunger vermeidet man am besten, indem man sich bei den Hauptmahlzeiten so richtig satt isst. Bestens geeignet sind dafür Lebensmittel, die sehr eiweißreich sind. Sind die Tage sehr lang, beispielsweise wegen der Arbeit, sollte man sich für den Snack zwischendurch eher gesunde Sachen aussuchen, so wie beispielsweise ein Stück Käse oder auch Nüsse, auch ein Naturjoghurt ist hier bestens geeignet.

Nur weil man unter Diabetes leidet heißt dies nicht, dass man gleich hungern muss. Dennoch sollte man versuchen, das Essen optimal zu verteilen über den Tag, damit in der Nacht auch die Fettverbrennung so richtig einsetzen kann. Daher sollte man morgens Vollkornmüsli mit frischen Früchten wählen oder auch auf Vollkornbrot setzen. Mittags ist eine ausgewogene Mischkost angesagt, allerdings sollten hier Kohlenhydrate und Eiweiß getrennt werden. Möglich sind dann beispielsweise Gemüse und Fisch, aber dabei sollte es keinen Reis oder Nudeln geben. Abends sollte man dann komplett verzichten auf diese Kohlenhydrate. Man lässt also Nudeln und Brot ganz weg, und isst dafür lieber Salat und Gemüse.

Für eine gesunde Ernährung ist Eiweiß die beste Grundlage. Wer viel Proteine zu sich nimmt, der isst für gewöhnlich auch weniger, denn das Eiweiß sättigt sehr stark. Gleichzeitig wird auch noch der Muskelaufbau gestärkt.

Trainierte Muskeln verbrennen den ganzen Tag lang Fett, und somit helfen sie natürlich dabei, schlank zu bleiben. Solche Muskeln kann man auch ganz einfach zu Hause aufbauen, zwei oder drei Mal in der Woche sind absolut ausreichend für den Anfang. Ein Kurzprogramm ist für jeden machbar und verlangt dazu keinen Aufwand. Die guten alten Liegestütze und Kniebeugen sind für den Anfang gut geeignet. Hat man mehr Zeit, kann man hinterher auch gut ins Fitnessstudio gehen.

Wenn man einkaufen geht, sollte man dies nur machen, wenn man auch eine Einkaufsliste dabei hat. Generell sollte man auch grundsätzlich nur kaufen, was auf dieser Liste steht. Hat man Süßigkeiten und all das Knabberzeugs erst einmal im Schrank liegen, dann wird es über kurz oder lang auf jeden Fall auch verzehrt. Beim Kochen sollte man darauf achten, nicht zu viel zu kochen, denn wenn mehr da ist, wird auch mehr gegessen.

Weniger Heißhunger kommt auf, wenn man viel Wasser trinkt, natürlich gilt dies auch für andere Flüssigkeiten, die kalorienfrei sind. Wer Abnehmen möchte, sollte rund zwei bis drei Liter täglich trinken.

Stress sorgt dafür, dass man einen Heißhunger entwickelt auf Süßes aber auch Deftiges. Viele trösten sich sehr gerne mit Kuchen, Schokolade und Currywurst. Die bessere Lösung ist aber auf jeden Fall, immer passende Pausen einzulegen. Schon ein kleiner Spaziergang oder ein Kaffee, den man genießt, ohne dabei weiterzuarbeiten, können Wunder bewirken. Eine weitere Entlastung sowohl für den Körper als auch für die Seele ist es, wenn man innerhalb der Woche recht frühzeitig ins Bett geht.

Generell sollte man sich auch nicht alle Genüsse verbieten. Kleine Sünden sind durchaus erlaubt, aber natürlich in Maßen. Hier ist es besser, eher auf die Klasse zu setzen anstatt auf die Masse. Es ist allemal besser, wenn man ein Stück Schokolade in aller Ruhe genießt, anstatt gleich eine ganze Packung Kekse zu verdrücken.

Generell sollte sich jeder fragen, der unter Diabetes leidet, ob es die Tafel Schokolade, die Kekse oder der geliebte Schweinebraten wirklich wert sind, sich seine Gesundheit zu ruinieren und ein Leben lang auf Tabletten und Spritzen angewiesen zu sein.

September 3rd, 2015 | Leave a Comment

Abnehmen und Diät für Diabetiker – der erfolgreiche Kampf gegen die Pfunde

Abnehmen – für alle, die sich jemals mit diesem Thema beschäftigt haben oder sich auch aktuell damit beschäftigen, ist dies bereits ein leidiges Thema und auch schwer durchzuführen. Besonders schwierig ist eine Diät jedoch für alle Diabetiker. Und gerade hier ist eine Reduzierung von Übergewicht lebenswichtig. Aber die Medikamente, die Diabetiker einnehmen müssen, machen es nicht einfach, die überflüssigen Pfunde loszuwerden. Aber mit einer passenden Ernährungsumstellung können auch Diabetiker eine dauerhafte Gewichtsabnahme erreichen.

Übergewicht erhöht zwangsweise den Blutdruck und auch die Blutfettwerte. So steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um einiges an. Und das ist bei den Diabetikern sowieso schon erhöht. Diabetiker nehmen blutzuckersenkende Medikamente ein, die aber zu einer Gewichtszunahme führen können. Stoffe wie Insulin, Sulfonylharnstoffe und Glitazonen können dafür verantwortlich sein. Gerade Insulin kann fettaufbauend wirken und fördert sogar den Appetit. Beliebte Diätmethoden wie einfaches Hungern kann den Blutzucker komplett aus dem Gleichgewicht bringen. Daraus entstehen dann Stoffwechselentgleisungen wie Unter- oder auch Überzuckerung. Die Unterzuckerung bemerken die Patienten sehr schnell, viel tückischer ist die schleichende Überzuckerung. Bei dieser Überzuckerung gelangt immer mehr Zucker ins Blut, das völlig unbemerkt die Organe schädigt. Wer also als Diabetiker seine Ernährung umstellen will, der sollte sich vorher ausführlich informieren lassen.

Sowohl für Diabetiker als auch generell für alle Menschen sind Kohlenhydrate aus Weißmehlprodukten, Kuchen oder auch Süßigkeiten wenig empfehlenswert. Allerdings dürfen auch Diabetiker nicht ganz auf Kohlenhydrate verzichten. Etwa die Hälfte der Tageskalorienaufnahme sollte aus Kohlenhydraten bestehen. Aber es sollten Kohlenhydrate sein, die langsam verwertet werden. Dabei ist interessant, dass der Kaloriengehalt eines Weißmehlbrötchens und eines Körnerbrötchens derselbe ist, aber die Verdauungsgeschwindigkeit ist sehr unterschiedlich. Daraus ergibt sich, dass man nach dem Verzehr von ballaststoffreichen Lebensmitteln länger satt bleibt, und der Blutzuckerspiegel steigt nicht so schnell an.

Auch bei Diabetikern ist Bewegung sehr wichtig. Je mehr man sich bewegt und je weniger Kalorien man zu sich nimmt, desto höher ist die Gewichtsabnahme, das ist bei Diabetikern nicht anders als bei allen anderen Menschen. Die Ernährungsempfehlungen für Diabetiker und Nicht-Diabetiker sind fast zu 100 % gleich. Man sollte drei Mal täglich Gemüse zu sich nehmen, zwei Mal täglich Obst und natürlich langsam verdauliche Kohlenhydrate. Natürlich ist es wichtig, Fett zu sparen, und tierisches Eiweiß wie Wurst oder Käse sollten nicht die Hauptbestandteile auf dem Teller sein. Und auch hier ist das Trinken sehr wichtig, auch Diabetiker sollten immer 1,5 bis 2 Liter pro Tag trinken.

Wer sich nicht sicher ist, der kann auch im Rahmen einer Kur in Dabki in Polen die richtige Ernährungsweise lernen. Oft hat ein Magen sich daran gewöhnt, dass nur große Portionen ein Sättingungsgefühl hervorrufen. Dafür ist es dann sehr hilfreich, vor dem Essen ein großes Glas Wasser zu trinken, so erreicht man das Sättigungsgefühl schneller. Fünf kleine Mahlzeiten sollten eingenommen werden, das ist für Diabetiker besser als drei große, denn so geht der Blutzuckerwert weniger in die Höhe.

Als Diabetiker sollte man weniger Salz verwenden, denn es bindet Wasser im Körper und kann bei empfindlichen Menschen den Blutdruck erhöhen. Als sinnvolle Alternative kann man mehr Gewürze und Kräuter einsetzen. Bei den Eiweißen und den Fetten sollte man sich auf die pflanzlichen Varianten beschränken.

Ein Ernährungstagebuch empfiehlt sich immer, wenn man Fehler im Ernährungsverhalten herausfinden möchte. Einfach alles aufschreiben, was in den Magen gewandert ist.

Diese Ernährungsumstellung in Verbindung mit reichlich Bewegung bringt auch für Diabetiker die gewünschten Erfolge.

August 28th, 2015 | Leave a Comment

Flugreisen und Diabetes – was zu beachten ist

Die Reisezeit ist in vollem Gange, viele verbringen ihren Urlaub innerhalb von Deutschland, etliche nehmen aber auch wieder ein Flugzeug und jetten zu den schönsten Stränden in Europa oder in der ganzen Welt. Für die meisten ist dies auch gar kein Problem.

Etwas mehr aufpassen müssen aber Menschen, die unter einer Erkrankung leiden, und dafür ständig Medikamente einnehmen müssen. Ganz besondere Sorgfalt bei der Planung und Durchführung einer Flugreise sollten Diabetiker an den Tag legen.

Vor Antritt des Fluges sollte sichergestellt sein, dass man ausreichend Blutzuckerteststreifen und natürlich Insulin bei sich hat. Generell sollte man bei beidem nicht die Menge mitnehmen, die man sonst in der Zeit benötigt, sondern generell immer doppelt so viel.

Am besten ist es, wenn der Arzt dem Urlauber ein Attest ausstellt, und zwar in deutscher Sprache aber auch in englischer Sprache. Sollte es möglich sein wäre es auch gut, wenn das Attest auch in der Sprache des Urlaubslandes ausgestellt wäre. Dadurch ist es dem Patienten dann möglich, sowohl Insulin als auch Pens und Pumpen oder weitere medizinische Geräte, die notwendig sind, mit an Bord nehmen zu können.

Wichtig ist es auf jeden Fall, sich zu informieren über die Sicherheitsbedingungen die gelten. Hier geht es beispielsweise unter anderem um die zulässigen Flüssigkeitsmengen, die man im Handgepäck bei sich tragen darf. Für Flüge, die in die USA gehen, ist es zum Beispiel Vorschrift, dass sowohl das Insulin als auch jeder weitere Therapiebedarf in verschlossenen Originalverpackungen mitgeführt werden muss. Alles, was man für die Erkrankung benötigt, so wie das Insulin, sollte man immer im Handgepäck mit sich führen, falls das Gepäck doch einmal verloren geht.

Mittlerweile ist es bei vielen Airlines so, dass sie ganz spezielle Menüs für Diabetiker anbieten, diese müssen allerdings rechtzeitig vor dem Flug bestellt werden.

Auch während des Fluges gilt es einiges zu beachten. Reist man Richtung Westen, dann werden die Tage länger, dies ist beispielsweise bei den USA der Fall, aber auch wenn es Richtung Karibik geht. Es ist dann eventuell möglich, dass der Bedarf an Insulin ansteigt. Fliegt man Richtung Osten sieht es anders aus, dann verkürzen sich während der Reise die Tage, und es wird weniger Insulin benötigt. Vor Antritt der Reise sollte man unbedingt mit dem Arzt darüber sprechen.

Für den Fall einer leichten Unterzuckerung, die bei einer solchen Reise auftreten kann, sollte man immer Traubenzucker, Cola oder ein Glukose-Gel griffbereit haben.

Zu beachten ist immer, dass das Insulin unbedingt kühl gelagert werden sollte. Dafür gibt es heute bereits kleine Kühltaschen, alternativ kann man das Mittel aber auch auf Anfrage im Kühlschrank von der Bordküche aufbewahren.

Während des Fluges sollte man immer viel trinken und auch zwischendurch des öfteren aufstehen. Ist die Reise länger, dann sollte alle drei Stunden einmal der Blutzucker gemessen werden. Nur wenn regelmäßig kontrolliert wird, kann die Insulinmenge angepasst werden, oder der Blutzuckerspiegel korrigiert werden durch beispielsweise Traubenzucker.

Beachtet man diese Punkte, steht einem guten Flug und einem angenehmen Aufenthalt im Urlaubsland nichts mehr im Wege.

August 9th, 2015 | Leave a Comment

Wie viel Zucker verträgt ein Mensch?

Wer kennt nicht den Heißhunger auf Schokolade, die Gelassenheit oder euphorischen Anwandlungen nach dem Genuss oder auch den nötigen Kick bei besonderen Belastungen. Aber verhilft viel Zucker auch zu vielen Glücksgefühlen und noch besseren Leistungen? Und was passiert im Körper mit überschüssigem Zucker?

Man geht davon aus, dass dem menschlichen Körper bereits 2,5 Esslöffel Zucker (Frucht-, Trauben-, Haushalts-, Milch- oder Malzzucker), was 60 g Süßigkeiten entspricht, täglich ausreicht. Wenn man natürlichen Zucker (Vielfachzucker) z.B. in Form einer natürlichen Frucht isst, gelangt er durch den Magen in den Dünndarm. Hier werden die Zuckermoleküle aufgenommen, passieren die Darmwand und werden mit dem Blut zur Leber transportiert. Der in der Frucht enthaltene Zucker ist in Begleitung von Vitaminen, lebenswichtigen Mineralien und Ballaststoffen, die dafür sorgen, dass nicht alle Zuckermoleküle gleichzeitig ins Blut gelangen.

Innerhalb von 1–2 Stunden nach dem Zuckerverzehr steigt der Blutzuckerspiegel. Die Bauchspeicheldrüse beginnt, Insulin zu produzieren, das die Zuckermoleküle zu den Organ-, Nerven- und Muskelzellen transportiert, die hieraus Energie gewinnen. Die Zuckermoleküle werden verbrannt und der Blutzuckerspiegel sinkt wieder. Insulin sorgt auch dafür, dass das Glückshormon Serotonin im Gehirn entsteht.

Werden nicht alle Zuckermoleküle zur Energieversorgung gebraucht, transportiert das Insulin sie zurück zur Leber. Die Leber speichert in begrenztem Umfang überschüssigen Blutzucker für schlechte Zeiten. Wenn kein Zucker mehr im Blut vorhanden ist, sinkt der Blutzuckerspiegel und die Bauchspeicheldrüse produziert Glucagon. Glucagon hat die Aufgabe, in der Leber die Reserven abzubauen und zur Verbrennung zu den Organen zu bringen. Auf diese Weise kann auch bei einer Fastenkur ein konstanter Blutzuckerspiegel gehalten werden.

Im Vergleich zum natürlichen Fruchtzucker hat der Körper mit Fabrikzucker Probleme. Zucker wird aus der Zuckerrübe hergestellt ohne die nährstoffhaltige Rinde und die Blätter zu verwenden. Es fehlen die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die dafür sorgen, dass Zuckermoleküle nicht alle gleichzeitig ins Blut gelangen. Hierfür braucht der Körper Vitamin B 1 und Mangan (auch in Nüssen, tropischen Früchten). Sind sie in der Nahrung nicht enthalten, wird nach Reserven im Körper gesucht. Überschüssige Zuckermengen, die die Leber nicht mehr speichern kann, wandelt der Körper in Fett um und lagert dieses in den Problemzonen ab.

Beim Genuss von Glucose in Reinform wie Traubenzucker geht alles sofort ins Blut und putscht den Menschen auf, dafür sinkt der Blutzuckerspiegel innerhalb von 1,5 Stunden auf ein Rekordtief (Unterzuckerung), die Bauchspeicheldrüse produziert Glucagon, das dann die Reserven aus der Leber abbauen muss.

Hierbei arbeitet der Körper unter Hochdruck und kann die Organ- und Körperzellen nicht laufend mit Energie versorgen, es kann zu Mangelerscheinungen kommen. Müdigkeit, Verdauungsprobleme, Pilzbefall, Depressionen, Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche und vieles mehr drohen, Kinder können hierdurch auch hyperaktiv werden. Besonders bei Unterzuckerung versagt das Immunsystem und Infektionen können sich ausbreiten.

Idealerweise hält man den normalen Blutzuckerspiegel von 80 – 120 mg konstant, damit die Versorgung aller Zellen kontinuierlich stattfinden kann. Hierfür ist der Genuss von Industriezucker, ob weiß braun gefärbt, nicht erforderlich. Schließlich haben auch die Steinzeitmenschen ohne diesen Zucker gelebt. Und wahrscheinlich waren sie auch ohne Schokolade glücklich.

 

 

Juli 12th, 2015 | Leave a Comment

Gesund und schlank ab 40 mit guten Erfolgs-Strategien

Es ist leider eine Tatsache, dass sich mit zunehmendem Alter der Stoffwechsel verlangsamt. Die Folge kann jeder selbst sehen, die Pfunden setzen an. Aber natürlich kann man sich dagegen wehren, und das mit ganz einfachen Genießer-Tricks.

Zunächst sollte man darauf achten, dass man den Hunger ausbremst. Dazu eignen sich Lebensmittel, die reich sind an Ballaststoffen, denn diese quellen im Magen auf und nehmen dann dort an Volumen zu. Gleichzeitig sorgen sie auch dafür, dass nur sehr wenig vom sogenannten Dickmacher-Hormon Insulin ausgeschüttet wird.

So wird der Stoffwechsel aktiv gehalten. Diese Doppelwirkung ist in der Lage, den Hunger zu stoppen. Ballaststoffe stecken nicht nur in Bananen und Äpfeln, auch Vollkornprodukte strotzen nur so vor Ballaststoffen. Vollkorn ist zudem auch noch reich an Magnesium. Das ist ein Mineralstoff, der wichtig ist für die starken Knochen, und auch das zweite Dickmacher-Hormon Cortisol wird somit ausgebremst.

Hunger-Attacken kann man durch Eiweiß ausbremsen. Viel Eiweiß ist in Milch- und auch Milchprodukten enthalten, und auch im Fisch gibt es einiges an Eiweiß zu finden. Fisch kurbelt auch gleichzeitig noch den Kalorienverbrauch an, und zwar durch seinen hohen Jodgehalt. In den Milchprodukten steckt auch gleichzeitig noch einiges an Kalzium, beispielsweise in fettarmem Joghurt oder Käse. Dieser Mineralstoff beugt der Osteoporose vor, und gleichzeitig ist er auch ein wunderbarer Schlankmacher, denn Kalzium bremst einerseits die Fettaufnahme über den Darm, und andererseits aktiviert es auch noch die Fettverbrennung in den Zellen des Körpers.

Zudem muss man versuchen, Kalorien einzusparen. Wasserreiche Lebensmittel wie unpürierte Gemüsesuppen vor der Hauptmahlzeit sind in der Lage, den größten Hunger bereits zu nehmen. Das hilft ganz einfach dabei, die eigentliche Kalorienmenge zu begrenzen. Durch eine solche Suppe ist der Magen bereits etwas gedehnt, und dann isst man nicht mehr so viel vom Hauptgericht. Zudem verlangsamt vitaminreiches Gemüse auch die Hautalterung.

Da Sport den Grundumsatz erhöht, sollte man auch viel Bewegung einplanen. Ist der Grundumsatz höher, dann kann man auch mehr essen, ohne gleich extrem zuzunehmen. Durch ein mehr an Bewegung wird mehr Muskulatur aufgebaut, diese verbraucht auch gleich wieder mehr Kalorien als die Fettpölsterchen, und das sogar, wenn man einmal das Training ausfallen lässt. Ideal ist es übrigens, wenn man drei Mal in der Woche trainiert.

Wenn man diese kleinen Tricks beachtet, muss man auch keine Angst haben vor der Verlangsamung des Stoffwechsels.

 

Juni 17th, 2015 | Leave a Comment

Die besten Urlaubs-Tipps für Diabetiker

All diese fernen schönen Länder, die man gerne einmal sehen möchte, das reizt auch Menschen, die gesundheitliche Probleme haben. Diabetiker beispielsweise müssen schon immer etwas schauen, wo man denn nun hinfährt, sie können in den seltensten Fällen einfach so einen Last-Minute-Urlaub buchen und losfliegen. Wenn Diabetiker reisen, dann ist schon eine gewisse Planung vonnöten.

Aber das ist längst kein Grund, um solche Wunschreisen gar nicht erst zu machen.

Die Fragen, die sich dann stellen, sind meistens immer dieselben, wie transportiere ich das Insulin, oder wie berechne ich die fremden Speisen? Gibt es eine Hilfe für den Notfall? Wenn man sich richtig vorbereitet, braucht niemand, der unter Diabetes leidet, Angst vor einer solchen Reise haben.

Wichtig ist es natürlich, dass man alle nötigen Arzneimittel und auch Hilfsmittel in ausreichender Menge besorgt. Vom Insulin und auch von den Blutzuckerteststreifen auf jeden Fall die doppelte Menge mitnehmen, als man eigentlich für die Reisezeit benötigen würde.

Trotzdem sollte man zur Vorsicht vor der Abreise immer abklären, ob die eigenen Mittel auch im fremden Land vorhanden sind, und wenn ja, wie sie dort heißen. Dafür kann man ganz einfach die Service-Hotline des Herstellers der Mittel anrufen.

Wenn man per Flugzeug in den Urlaub startet, dann sollte man sich auf jeden Fall vom Arzt eine Bescheinigung ausstellen lassen, dass das Mitführen des Insulins und der Spritzen auf jeden Fall medizinisch begründet ist.

Wenn man fliegt, dann gehören auch die Hilfsmittel immer in das Handgepäck. Daher sollte man im Vorfeld auch immer die Sicherheitsbestimmungen erfragen, beispielsweise darüber, wie viel Flüssiges man in einem Einzelbehälter mitnehmen darf.

Für das Handgepäck sollte man auf jeden Fall auch eine Checkliste erstellen. So gehören Medikamente, Messgerät und Teststreifen im Sommer immer in eine Kühltasche, denn sie vertragen keine Temperaturen über dreißig Grad.

Wichtig ist es auch, an den Insulinpen, die Insulinspritzen, die Stechhilfen, die Keton-/Acetonstreifen, Traubenzucker, Glucagon und das Diabetestagebuch zu denken.

Im Ausland sollte man immer einen internationalen Diabetiker-Ausweis mit sich führen, der Erste-Hilfe-Maßnahmen in sieben Sprachen beinhaltet.

Wer einen Langstreckenflug plant, der muss auf die Zeitverschiebungen achten. Diese können den Insulinbedarf verändern. Daher ist es wichtig, dass man vor der Reise mit dem Arzt das Therapieschema abspricht.

Während des Fluges sollte man auf jeden Fall alle drei Stunden den Blutzucker kontrollieren.

Wichtig ist es auch, dass man möglichst viel aufsteht und sich bewegt, und natürlich sollte man immer viel trinken.

Auch für Notfälle sollte man sich wappnen. Am besten ist es, wenn man Cola mit sich führt, das ist ideal bei einer leichten Unterzuckerung, denn diese konzentrierte Zuckerlösung schießt immer sofort in das Blut.

Dann gibt es noch zusätzliche Helfer, die man sich auch bestellen kann, beispielsweise eine Checkliste zu 19 ausgewählten Airlines, die auch einen Zusatzservice für Diabetiker bieten. Oder auch den Diabetes-Dolmetscher im Miniformat, der wichtige Sätze in elf Sprachen beinhaltet. Oder auch das Heft mit den Nährwert-Angaben von beliebten Auslandsgerichten. Hier gibt es noch sehr viel mehr Helfer, die man auch online finden kann.

Juni 16th, 2015 | Leave a Comment

Die Vermeidung von Spätfolgen der Diabetes

Diabetes ist nicht nur eine Stoffwechselerkrankung. Sobald der Organismus nicht mehr in der Lage ist, den Blutzucker allein zu kontrollieren, können Schäden an den feinen Blutgefäßen entstehen, die nicht wieder rückgängig zu machen sind.

Die Schwankungen des Blutzuckers entstehen sogar dann, wenn der Diabetiker Diät hält und streng auf seinen Blutzucker achtet. Das liegt daran, dass nach dem Essen der Blutzucker stark ansteigt.

Diabetiker, die insulinpflichtig sind, also Insulin zuführen müssen, spritzen daher meist vor dem Essen Insulin, damit es sofort verfügbar ist. Allerdings müssen sie dann auch die errechnete Menge essen, die dann hoffentlich auch die vermutete Menge an Broteinheiten enthält.

Leichte oder schwere Erkrankungen haben Einfluss auf die benötigte Insulinmenge, wie sogar das Wetter Einfluss nehmen kann. Schwitzen und Frieren und auch mehr Bewegung, alles wirkt auf den Blutzuckerspiegel aus. Umso wichtiger ist es daher, häufig die Blutzuckerwerte zu überprüfen und das Insulin entsprechend zu spritzen. Dabei spielt nicht nur die Menge des Insulins eine Rolle, sondern auch, ob es sich um ein schnellwirkendes oder ein Langzeitinsulin handelt. Entsprechende Kuren sind hier sinnvoll, um dem neuen Diabetiker den Umgang mit seiner Erkrankung zu erleichtern.

Je ernster der Diabetiker seine Erkrankung nimmt, desto geringer sind die Folgeschäden. Noch vor einigen Jahren war es nicht ungewöhnlich, wenn ein Diabetiker im Alter seine Beine durch Gefäßschäden verlor und erblindete. Heute ist das anders. Die verbesserten Insuline und vor allem die besseren Messgeräte ermöglichen eine gute Überwachung des Blutzuckers.

Diabetiker, die nicht insulinpflichtig sind, müssen die Diabetes vor allem über ihre Ernährung behandeln. Auch sie müssen regelmäßig ihren Blutzucker überprüfen. Die Essensmenge ist im Gegensatz zum insulinpflichtigen Diabetiker, der gar kein Insulin bilden kann, rationiert. Für die Betroffenen ist das nicht immer leicht. Sie sind fast immer übergewichtig und müssen ab der Diagnose strenge Diät halten. Sobald sie mehr essen, als sie Insulin produzieren können, steigt der Blutzucker gefährlich an. Während er bei gesunden Menschen einen Wert von 140 nicht überschreitet, steigt der Blutzucker bei Diabetikern weit über die Nierenschwelle an. Der Zucker ist dann auch im Urin nachweisbar.

Diese so genannten Typ 2 Diabetiker müssen, um Folgeschäden zu vermeiden, zunächst in jedem Fall ihr Gewicht reduzieren. Viel Bewegung und gesunde, zuckerarme Ernährung hält den Blutzucker außerdem in gesunden Bahnen. Gut geeignet als Sport ist zum Beispiel Nordic Walking. Schwimmen ist bei starken Blutzuckerschwankungen bei allen Diabetikern nicht unproblematisch, da beim Schwimmen der Blutzucker schnell fallen kann und die Betroffenen durch eine mögliche Desorientierung in Gefahr geraten könnten.

Geübte Schwimmer können dieser Gefahr ausweichen, in dem sie bei längerem Schwimmen zwischendurch den Blutzucker messen, den Bademeister informieren oder einen erfahrenen Schwimmer nebenher schwimmen lassen.

Diabetiker sollten außerdem unbedingt regelmäßig die Kontrolluntersuchungen bei ihrem Arzt wahrnehmen und alle Vorsorgemöglichkeiten nutzen. Routinierte Hausärzte können Diabetiker sehr gut betreuen. Es gibt jedoch in allen Städten Fachärzte, die sich auf Diabetes spezialisiert haben und hervorragende Ansprechpartner sind. Bei gesunder Ernährung und diszipliniertem Umgang mit der Erkrankung, können Diabetiker heute ein gesundes und beschwerdefreies Leben führen.

 

März 7th, 2015 | Leave a Comment

Powered by WordPress | Blue Weed by Blog Oh! Blog | Entries (RSS) and Comments (RSS). | Impressum