Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Schöne winterliche Gewürze für die Gesundheit und Wellness

Nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern eigentlich den ganzen Winter hindurch begleiten und schöne köstliche Düfte. Das ist nicht nur in der Weihnachtsbäckerei so, denn typische Wintergewürze wie Zimt, Kardamom oder auch Piment schicken nicht nur unsere Nase auf ausgiebige Wellnessreisen, sondern sind auch für den Körper sehr gut.

In vielen dieser Gewürze stecken sogar gesundheitsfördernde Eigenschaften. Wenn man diese Eigenschaften erhalten möchte, sollte man die Gewürze immer richtig lagern. Grundsätzlich kann man sagen, dass ganze Gewürze immer länger halten als die gemahlene Variante. Wenn man dann einmal das Pulver benötigt, kann man auch ganz einfach den Mörser dafür nutzen.

Alle Sorten sollte man immer einzeln und am besten luftdicht verpackt aufbewahren, und zwar an einem kühlen und trockenen Ort. Darauf achten sollte man auch immer, dass die Gewürze auch wirklich separat gestellt werden, so dass sie gar nicht erst Fremdgerüche annehmen können.

Wer seine Gewürzdosen über dem Herd platziert hat wird oft feststellen, dass dies zwar sehr praktisch ist, aber dass durch den feuchten Dampf der Inhalt schnell verklumpt, und zudem verdirbt er auch noch rasch.

Hier ein paar der wichtigsten Wintergewürze:

Kardamom gibt es in Kapseln, diese enthalten wiederum Samen, die unreif geerntet und dann getrocknet werden. Dieses Gewürz ist süßlich-scharf, und es regt den Appetit an. Zudem wird die Verdauung gefördert. Gibt man eine Prise Kardamom in den Kaffee, dann wird dieser gleich bekömmlicher.

Sternanis ist ganz besonders als Deko sehr beliebt. Aber auch das schöne Aroma lieben die Gourmets, denn dieses sehr pfeffrige und lakritzartige Aroma ist viel feiner als dies bei einfachem Anis der Fall ist. Wenn man ihn mahlen möchte, dann vermahlt man Fruchthülle und Samen gemeinsam.

Vanille ist das zweitteuerste Gewürz. Es beruhigt und kräftigt auch dazu. Die kleinen schwarzen Schoten sind die fermentierten Früchte der Vanillepflanze, und sie haben weitaus mehr Aroma als das Mark. Zudem können sie auch mehrfach verwendet werden.

Orangeat und Zitronat – eigentlich täuschen diese Namen der klassischen Stollen-Zutaten schon etwas, denn diese Zutaten sind eigentlich die kandierten Fruchtschalen von der Pomeranze bzw. von der Zedrat-Zitrone. Beides ist gut dazu geeignet, um den Appetit anzuregen.

Piment wurde bereits bei den Azteken genutzt. Diese beerenartigen Früchte haben ein mild-scharfes Aroma und stammen vom Nelkenpfefferbaum. Genutzt wurden sie bereits damals zum Heilen und Würzen. Piment fördert die Verdauung, und insgesamt wirkt es sehr belebend.

Safran ist nicht nur das weltweit kostbarste, sondern auch wohl teuerste Gewürz, das auf der ganzen Welt zu finden ist. Die Stempelfäden einer Krokusart werden alle von Hand abgezupft. Durch Safran erhalten Gerichte ein sanft-herbes Aroma und auch eine sehr intensive Gelbfärbung.

Muskatnuss ist ein feurig-bitteres Gewürz und sollte immer nur sparsam verwendet werden. Bereits nur eine einzige ganze Nuss kann dafür sorgen, dass Krämpfe und Schwindel ausgelöst werden.

Durch die Inhaltsstoffe werden Entzündungen gehemmt und der Appetit angeregt.

Ingwer ist allgemein auf dem dritten Platz der importierten Gewürze. Die Ingwerwurzel ist scharf-würzig, und durch sie erhalten Plätzchen ein sehr raffiniertes Aroma. Ingwer hilft aber auch sehr gut bei Magen- und auch Kopfschmerzen sowie bei Übelkeit.

Zimt ist wohl allgemein das beliebteste Wintergewürz. Es wird gewonnen aus der Innenrinde des Zimtbaumes, und es kann auch gut bei Blähungen oder Völlegefühl helfen. Anhand neuer Studien hat man auch festgestellt, dass Zimt auch den Blutzucker senken kann.

Nelken sind die getrockneten Blüten des Gewürznelkenbaums. Sie sind absolut unersetzbar, wenn es um Glühwein und auch Spekulatius geht. Die enthalten aber auch ätherische Öle, die Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern.

Dezember 29th, 2015 | Leave a Comment

Die exotische Zauberknolle Ingwer

Allein vom Äußerlichen macht der „Zingiber officinalis“ nicht wirklich sehr viel her. Unscheinbar und gelblich-blass findet man ihn in den Boxen der Obst- und Gemüseabteilungen der Warenhäuser. Der Ingwer ist wahrlich keine Schönheit, aber dennoch hat er bis heute nicht nur in der asiatischen Küche Geschichte geschrieben mit seinem zitronig-scharfen Geschmack.

Bereits seit Jahrtausenden spielt der Ingwer auch eine sehr große Rolle in der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin, und auch in der altindischen Heillehre Ayurveda. Bei beiden ist er als gesundheitsförderndes Universalmittel bekannt. Eingesetzt wird er dabei hauptsächlich bei Verdauungsproblemen, Gelenkbeschwerden, Durchblutungsmangel, Krämpfen und auch Übelkeit. Zudem soll er auch das Immunsystem stärken und Entzündungen lindern. Das, was den Ingwer so schön scharf macht, das wirkt dann gleich auch heilsam, und zwar ist das der zähflüssige Balsam Oleorisin. Dieser besteht aus Scharfstoffen, den Gingerolen und auch den Shoagolen, und ätherischen Ölen. Die Scharfstoffe ähneln in ihrer chemischen Struktur dem Aspirin.

Er hat zwar tolle Heilqualitäten, dennoch scheint es so, dass der Ingwerpflanze das Tiefstapeln wohl sehr liegt. Oben ziehen in subtropischer Feuchtigkeit orchideenartige Blüten wirklich die gesamte Aufmerksamkeit auf sich. Zur gleichen Zeit bilden sich ganz im Verborgenen bereits die ersten gehaltvollen Wurzeln. Und diese sind ja eigentlich die Stars der ganzen Szene. Die Intensität des Geschmacks hängt hier immer vom Zeitpunkt der Ernte ab. Je früher sie ausgegraben werden, desto milder sind sie im Geschmack und auch zarter. Dieser sogenannte „Grüne Ingwer“ ist bestens dafür geeignet, um ihn zu Konfekt weiter zu verarbeiten, ihn beispielsweise zu kandieren, einzulegen oder auch mit Schokolade zu überziehen. Für alle Naschkatzen ist dies bestimmt ein absolutes Highlight.

Werden die Knollen später geerntet, dann sind sie holziger und auch viel intensiver. Diese werden meistens geerntet und dann weiterverarbeitet zu Ingwerpulver. Die Verwendung dieses Pulvers kann man allerdings nicht vergleichen damit, als wenn man frischen Ingwer nutzt. Mittels einer speziellen Reibe kann man diesen Ingwer sehr gut ganz ohne holzige Teilchen verarbeiten. Man kann ihn auch einfach mit einem scharfen Messer zerkleinern, bevor man ihn in den Gerichten nutzt.

In China kocht man bereits seit über 5000 Jahren mit dem Ingwer. Schon der weise Konfuzius soll ihn genutzt haben zu jeder Mahlzeit. Bei den antiken Römern wurde er als Gewürz genutzt, aber auch als Nascherei oder als verdauungsfördernde Medizin. Hierzulande ist er seit dem 9. Jahrhundert bekannt, und im Mittelalter wurde er sogar gegen die Pest eingesetzt, leider ohne Erfolg.

Auch Hildegard von Bingen kannte den Ingwer, dennoch stand sie seinen durchblutungsfördernden Eigenschaften recht skeptisch gegenüber die ihm auch den Ruf einbrachten, ein Aphrodisiakum zu sein.

Wer auf eine ganz einfache Art und Weise in den Genuss dieses Allrounders kommen will, der bereitet sich einfach eine Kanne Ingwer-Tee zu. Man schneidet einfach ein kleines Stück Ingwer, etwa von der Größe einer Fingerkuppe, in Scheiben. Dann mit einem Liter kochendem Wasser übergießen und fünf Minuten ziehen lassen. Der sehr helle gelbe Tee sieht zwar recht wässrig aus, aber im Inneren entzündet er ein wahres Feuerwerk an Hitze. So werden alle Lebensgeister geweckt.

Beheimatet ist der Ingwer in Südostasien, heute gedeiht er aber überall dort, wo er auch recht ideale Wachstumsbedingungen findet. Je nach Anbaugebiet gibt es auch starke geschmackliche Unterschiede.

Dezember 6th, 2015 | Leave a Comment

In ein paar Minuten zu Wellness und Wohlbefinden

Vielen geht es im Moment so, sie sind einfach nur müde und auch schlapp. Bereits acht von zehn Deutschen klagen momentan unter Stress, und bis Weihnachten wird es auch mit Sicherheit nicht weniger. Wenn diese stressige Zeit vorbei ist, geht es im neuen Jahr auch gleich weiter mit dem Stress auf der Arbeit. Schon jeder Dritte ist es, der nun ständig unter einer solchen Anspannung leidet. Dies kam bei einer kürzlich durchgeführten Forsa-Umfrage heraus.

Wer vorhat, gar nicht erst in diese Stressfalle zu tappen, der sollte auf jeden Fall darauf achten, dass er seinen Körper schützt. Es gibt mittlerweile so einfache Wege, um sich fit und gesund zu halten, und das Beste ist, dass man dafür nicht einmal mehr als elf Minuten am Tag aufbringen muss, und trotzdem bekommt man eine vollständige Wellness Kur.

Morgens sollte man auf jeden Fall zwanzig Sekunden aufbringen, um die Zunge zu bürsten. Das ist deshalb sehr wichtig, weil sich auf dem Zungenrücken Keime absetzen, denn sie finden in den Rillen und Furchen wahrlich genug Schlupflöcher. Man kann die Zunge von diesem Belag mit einer Zahnbürste oder auch einem speziellen Zungenschaber befreien. Das Ergebnis lässt sich sehen, denn man hat somit keinen Mundgeruch mehr.

Eine Minute sollte man investieren, um eine Banane zu essen. Bananen sind ein absoluter Fitness-Kick, der aus Mineralstoffen, Kohlenhydraten, Ballaststoffen und auch Vitaminen besteht. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass eine einzige Banane ein Sechstel des gesamten Tagesbedarfs an Magnesium liefert. Zudem senkt sie auch noch das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, denn sie enthält auch sehr viel Kalium. Das Ergebnis ist dann, dass man viel neue Energie hat.

Eine weitere Minute nutzt man, um Ingwerwasser zu trinken. Ein Glas eines solchen Ingwerwassers reinigt sehr gut, und seine ätherischen Öle und auch Scharfstoffe befreien den Körper von allen möglichen Giftstoffen. Die Zubereitung ist sehr einfach, man schält den Ingwer und schneidet ihn in Scheiben. Danach dann mit kochendem Wasser übergießen und dann mehrmals über den ganzen Tag verteilt trinken. Das ergibt eine sehr gute Verdauung.

Nur dreißig Sekunden nimmt eine Blitzgymnastik für das Gesicht in Anspruch. Einfach die Augen und auch den Mund kräftig zusammenkneifen, und dann anschließend beides wieder kräftig und weit aufreißen. So wird die Durchblutung der Gesichtsmuskeln gefördert, und das Ergebnis ist dann eine rosige und straffere Haut.

Eine Minute dauert eine warm-kalte Wechseldusche. Nach der normalen warmen Dusche sollte man mit kaltem Wasser zunächst erst die Beine außen abspülen, dann von innen. Anschließend folgen dann die Arme, die Brust, der Bauch und ganz am Schluss auch noch ganz kurz das Gesicht. Danach dann noch einmal warmes Wasser über den ganzen Körper fließen lassen und die Kaltwasserprozedur noch einmal wiederholen. Wichtig ist, dass man immer rechts beginnt. So wird der Kreislauf angeregt und die Abwehrkräfte werden gestärkt.

Viele machen es sowieso schon, und die zwanzig Sekunden, die es dauert, sich morgens so richtig schön im Bett zu räkeln und zu strecken, sollte man sich auch auf jeden Fall nehmen. Das ist wichtig, weil der Körper in der Nacht alle Aktivitäten herunterfährt. Mit diesem Guten-Morgen-Blitz-Stretching bringt man den Kreislauf ganz langsam wieder auf Touren, daher sollte man sich richtig ausgiebig im Bett räkeln, strecken und auch dehnen vor dem Aufstehen. Da kann man es halten wie die Katze, die ebenfalls erst einmal alle viere von sich streckt, bevor sie überhaupt erst losgeht. So bekommt man mobilisierte Muskeln und auch ein sehr gutes Körpergefühl.

Gut für zwischendurch sind weitere fünfzehn Sekunden angelegt, und zwar in einer Nackenmassage. Man greift mit beiden Händen die Nackenmuskeln zwischen den Daumen und den Zeigefinger, und dann streicht man gleichzeitig mit einem leichten Druck von der Halswirbelsäule weg. Das dann kurz halten und lockern, so wird der Nacken schön entspannt.

Eine gute Investition ist auch ein sogenannter Kopfkrauler, den man für rund fünf Euro bekommt. Diesen braucht man jeden Tag nur für zehn Sekunden einsetzen, das reicht schon aus. Man setzt ihn am Hinterkopf an, und dann führt man den Fühler über die Stirn und den Nacken. Dadurch werden die Nerven der gesamten Kopfhaut stimuliert, man spürt auch gleich ein leichtes Kribbeln und gar eine Gänsehaut am ganzen Körper. So bekommt man viele Glücksgefühle.

Ein Gesichtsbad nimmt sogar nur vier Sekunden in Anspruch. Man füllt kaltes Wasser in eine Schüssel oder auch das Waschbecken, und dann taucht man nach guter alter Kneipp-Manier das Gesicht kurz darin ein. So erhält man einen rosigen Teint und auch frische Augen.

Wer für den Tag Konzentration braucht, sollte es mit Folgendem versuchen: Man stellt einfach eine brennende Kerze in Augenhöhe vor sich hin, und dann schaut man in die flackernde Flamme. Anschließend schließt man die Augen, und man versucht, sich das Licht mit geschlossenen Augen vorzustellen. So erhält man nicht nur mehr Konzentration, sondern auch mehr Entspannung.

Auch zur Muskelentspannung gibt es ein paar Blitzübungen. Im Stehen streckt man den linken Arm hoch, das rechte Bein ist dabei angewinkelt. So sollte man die Muskeln für rund zehn Sekunden anspannen. Dann wieder zehn Sekunden lockern. Diese Übung wiederholt man im Wechsel dreimal pro Seite, so hat man in zwei Minuten einen Stressabbau und lockere Muskeln erreicht.

Kürzer geht es nicht – eine Sekunden dauert der Aromakick. Man träufelt hierfür einfach zwei Tropfen Zitrusöl auf das Handgelenk oder auch Lavendelöl auf ein Taschentuch. Das Wohlbefinden wird durch das Schnuppern von ätherischen Ölen beeinflusst, es entspannt zudem und bessert die Laune.

In Studien konnte auch nachgewiesen werden, dass dadurch auch der Gehalt des Stresshormons Cortisol im Speichel erheblich gesenkt wird, so bekommt man eine positive Stimmung und auch eine gute Laune.

Zwanzig Sekunden sollte man sich schon gönnen, um die Haut einzucremen, denn Heizungsluft und Kälte führen schnell zu einer trockenen und auch entzündlichen Haut, und diese ist dann wiederum ein Einfallstor für alle Bakterien und Viren. Davor schützen kann eine Pflege mit dem ätherischen Kalianderöl aus dem Echten Koriander. Untersuchungen an der Uni Freiburg haben ergeben, dass dieses Öl in der Lage ist, die Hautflora zu unterstützen, es wirkt entzündungshemmend und gleichzeitig bekämpft es gefährliche Bakterien. Das Ergebnis ist dann ein perfekter Hautschutz.

Bleiben noch drei Minuten übrig, die man mit einem Frischekick ausfüllt, der aus Hawaii kommt. Man stellt sich an das offene Fenster, legt die Hand auf den Scheitel und die andere auf den Bauchnabel. Dann tief einatmen und sich nur vorstellen, wie die Energie über den Kopf hinein in den Körper fließt. Alles Belastende strömt dann durch den Nabel wieder aus. So werden Körper und Nerven beruhigt.

Dezember 5th, 2015 | Leave a Comment

In der Übergangszeit Herbst den Körper stärken gegen Krankheiten

Alle Menschen wünschen sich wohl, die Herbstzeit gesund hinter sich zu bringen. Doch leider ist der Mensch gerade zu dieser Zeit sehr anfällig für alle Arten von Infekten und Krankheiten. Zum Glück ist es aber auch so, dass die sanfte Medizin viele Alternativen zu starken Tabletten im Programm hat.

Wenn das Herz gesund sein soll, dann gehören freie Blutgefäße auf jeden Fall dazu. Das Blut muss unbedingt unbeschwert fließen können. Zu hohe Homocysteinwerte können aber dafür sorgen, dass es zu einer Verkalkung der Gefäße kommt. Um dem entgegen zu wirken sollte man die Vitamine Folsäure, B6 und B12 zu sich nehmen. Dazu sollten Präparate genutzt werden, die Folsäure in einer aktiven Form (Metafolin) in einer Kombination mit B6 und B12 enthalten.

Bei verspannten Muskeln, die sich sehr oft gerade nach einem anstrengenden Arbeitstag einstellen, kann schon ein ganz einfaches Bad Abhilfe schaffen. Wenn die Verspannungen aber so stark sind, dass sie Nacken- oder gar Kopfschmerzen auslösen, dann sollte man auf Infrarot-Wärme in Verbindung mit Massagen zurückgreifen. Dafür gibt es sogar bereits entsprechende Angebote im Handel, die beides in sich vereinen.

Alle möchten gerne Herbst und auch Winter ganz ohne Erkältungen überstehen. Dann sollte man es ruhig einmal mit der Kraft des Ingwers probieren. Als Tee getrunken wirkt die Knolle antibakteriell und so kann sie der Ansteckung mit Husten und Schnupfen vorbeugen. Dafür kann man den frischen Ingwer nutzen und einen Tee aufbrühen, es gibt aber bereits auch fertige Teebeutel mit Ingwertee zu kaufen. Wenn es für eine Vorbeugung bereits zu spät ist, und man hat sich angesteckt, dann kann der Ingwer-Tee helfen, die Giftstoff schnell wieder auszuscheiden und die Viren abzutöten. So hat man nicht so lange wie gewohnt mit der Erkältung zu kämpfen und ist schneller wieder fit.

Gerade in der Übergangszeit ist es oft so, dass man häufig unter Kopfschmerzen leidet. Das Wetter und gerade die Temperaturen wechseln in dieser Zeit sehr schnell, und so leidet man oft unter diesen Kopfschmerzen. Wer hier eine schnelle Hilfe sucht, der kann sich das ätherische Öl der Pfefferminze besorgen. Wenn man dieses Öl auf die Stirn tupft, dann löst das Öl die Blockaden, die sich in den Nervenbahnen festgesetzt haben. Dass die Arznei-Minze gut verträglich ist, auch gerade für Schwangere und Kinder, ist sogar wissenschaftlich belegt.

Sehr oft verkühlt man sich auch den Unterleib in Winter und Herbst. Wenn man sich verkühlt hat, dann haben es Bakterien sehr leicht, sich in den Harnwegen einzunisten. Die Folge kann eine Blasenentzündung sein, die sich durch brennende Schmerzen beim Wasserlassen äußert. Auch ständiger Harndrang und im schlimmsten Fall Fieber sind sichere Anzeichen dafür. Daher ist es so immens wichtig, den Unterleib immer schön warm zu halten und auch viel zu trinken, damit die Blase auch wirklich gut durchgespült wird. Wer sich etwas ganz Gutes tun will, der sollte des öfteren einmal ein großes Glas Cranberry-Saft trinken. Diese Beeren enthalten einen speziellen Pflanzenstoff, der einen „Anti-Kleb“- Mechanismus haben, das heißt sie verhindern, dass sich Keime überhaupt erst einnisten.

Ein stabiles Knochengerüst ist sehr wichtig, das wissen nicht zuletzt alle Menschen, die bereits an Osteoporose leiden. Die Frage, ob man bis ins Hohe Alter ein stabiles Knochengerüst besitzt und dadurch auch in der Lage ist, aufrecht gehen zu können, das hängt von drei Aspekten ab. Zum einen ist das die Ernährung, zum anderen die Bewegung und der dritte Faktor ist Kalzium. Vollkornprodukte und Milch sowie auch Obst und Gemüse machen die Knochen des Körpers stark. Und durch die Beanspruchung von Sport und Bewegung kommt es zu einer Zunahme der Muskel- und auch Knochenmasse. Zusätzlich sollte man noch Kalzium zu sich nehmen, denn er beugt Knochenbrüchen vor.

Unsere Knie sind immer sehr belastet. Daher ist es empfehlenswert, es ihnen durch Sportarten wie Radfahren oder auch Schwimmen eher leicht zu machen. Die runden Bewegungen dieser Sportarten sorgen dafür, dass der Knorpel Nährstoffe über die Gelenkflüssigkeit ansaugen kann. Einen zusätzlichen Schutz kann man sich holen, indem man eine Knorpelkur mit Chondroitinsulfat und Glucosaminsulfat durchführt, denn dies sind natürliche Gelenkbestandteile.

November 23rd, 2015 | Leave a Comment

Die Pfunde purzeln lassen ganz ohne Diät mit Hilfe von Gewürzen

Eigentlich hört es sich ja viel zu schön an, um auch wirklich wahr zu sein, aber es geht wirklich. Einfach ein paar Pfunde verlieren, aber ganz ohne diese lästigen Diäten, das geht, und zwar mit dem Einsatz der richtigen Gewürze.

Pfeffer, Chili oder Kümmel, diese Gewürze sorgen nicht nur für das passende Aroma im Essen, sondern sie sind zudem auch noch wunderbare Kilokiller.

Kurkuma beispielsweise macht recht schnell satt. Der Kurkuma verleiht der Gewürzmischung Curry seine schöne gelbe Farbe, und zudem hat er auch noch ganz tolle Schlank-Effekte. Der Kurkuma bringt nicht nur die Verdauung so richtig auf Trab, sondern zügelt mit seinem enthaltenen Bitterstoff Curcumin auch noch auf Dauer den Appetit.

Für die Fettverbrennung ist Ingwer sehr gut geeignet. In dieser Asia-Knolle sind die Schlank-Stoffe Shoagolen und Gingerol enthalten, das ist ein absolut heißes Duo, das die Verdauung unterstützt. Gleichzeitig wird aber auch die Produktion der Gallensäfte angeregt, und somit wird dann die Fettverbrennung angekurbelt. Man kann den Ingwer auch als Tee einsetzen, dafür überbrüht man einen Teelöffel an klein geschnittenem Ingwer nur mit kochendem Wasser, dann lässt man dies für drei Minuten ziehen, und bei Bedarf dann noch mit etwas Honig süßen.

Den Energieverbrauch kann man mit Chili erhöhen. Dieser Chili bringt uns, genau wie der Ingwer auch, so richtig ins Schwitzen. Verantwortlich dafür ist das Capsaicin, dieses regt die Wärmeproduktion des Körpers enorm an, und somit lässt es unseren gesamten Stoffwechsel auf Hochtouren laufen. Ganz konkret bedeutet das, dass man nach dem Genuss eines Gerichtes, das kräftig mit Chili gewürzt ist, bis zu 25 Prozent mehr an Kalorien verbrennt als normal.

Den Süßhunger kann man sehr gut mit Pfeffer stoppen. Der Zauberstoff des Pfeffers heißt Piperin, und dieser pusht die Fettverdauung. Dazu schüttet er auch noch Glückshormone aus, und Naschgelüste haben so überhaupt keine Chance mehr. Als Helfer der Verdauung ist der Kümmel bekannt, denn der aromatische Kümmel hat sehr verdauungsfördernde Eigenschaften in sich. Auch wenn man eine relativ schwere Kost zu sich genommen hat sind keine Blähungen zu befürchten,

wenn man das Gericht zuvor mit diesem klassischen Gewürz abgeschmeckt hat.

Auch sehr gut für den Stoffwechsel ist Fenchel. Hier geht es um die Fenchelsamen, diese sind verdauungs- und stoffwechselanregend. Heimisch sind sie eigentlich in der indischen Küche. Sie eignen sich wunderbar zum Würzen von Fisch, Currys und auch Kompott. Dies ist etwas, was man einfach einmal ausprobieren sollte.

Richtig würzen, und damit ein paar Pfunde verlieren, viel einfacher kann man nicht auf den schlanken Weg kommen.

November 18th, 2015 | Leave a Comment

Absolut im Trend für mehr Abwehr-Kraft – Salbei, Ingwer und Goji-Beeren

Es gibt einiges in der Natur, das dem Menschen zu einem Rundum-Wohlgefühl verhelfen kann. Salbei, Ingwer und auch die asiatischen Goji-Beeren gehören auf jeden Fall dazu.

Ingwer ist eine schön wärmende Allheil-Wurzel. Das Aroma des Ingwers ist würzig-scharf, und das verdankt sie ganz unterschiedlichen ätherischen Ölen und auch dem Scharfstoff Gingerol. Durch diese Substanz wird diese Ingwerknolle zu einem absoluten Multitalent. Es fördert die Durchblutung, der Arteriosklerose wird vorgebeugt und zudem wird der Blutdruck reguliert. Auch das Cholesterin wird gesenkt. Auch im Darm kann der Ingwer viel Gutes tun, denn der Darm ist unser Immun-Organ Nummer eins.

Um den Darm auf Trab zu bringen und den Fettstoffwechsel anzukurbeln sollte man vor dem Essen drei Scheiben frischen, geschälten Ingwer mit etwas Zitronensaft und Salz gründlich kauen und dann wieder ausspucken.

Wer sich ständig schwach und matt fühlt, der sollte gegen Abwehrschwäche entschlacken. Die allererste Wahl hierfür ist heißes Ingwerwasser. Dafür nimmt man vier Zentimeter einer Ingwerwurzel, schneidet sie in Scheiben und kocht diese dann in einem Liter Wasser zwanzig Minuten lang. Dann abseihen und in eine Thermoskanne geben und über den ganzen Tag verteilt trinken. So kann man dann am besten spüren, wie die Energie zunimmt und die Öle reinigen auch den Körper und helfen der Leber.

Wenn der Kreislauf öfters schwächelt, dann hilft auch schon einmal kneippen mit Ingwer. Dafür eine Wanne mit Wasser bis zum Knie füllen. Dann zwei Esslöffel frisch geriebenen Ingwer mit einem halben Liter warmem Wasser aufgießen und den Sud in das Kneipp-Wasser geben. Dann 15 Minuten wie ein Storch durch das Wasser in der Wanne schreiten. Auch von innen kann man den Kreislauf ankurbeln, und zwar mit einem Ingwer-Likör.

Salbei gilt als ein aromatisches Kräuter-Genie. Salbei hat sehr schöne pelzig-weiche Blätter, die jedes für sich echter Wohltäter sind. Ganz typisch ist hier der kräftige, recht bitter-würzige Duft dieser Mittelmeerpflanze. Ihren Heileffekt erhält sie durch die Öle Thujon, Campher und Teroen. Durch ihre keimwidrige Wirkung kann sie vor allen Dingen gut bei Problemen mit dem Zahnfleisch wirken. Wer öfters unter Zahnfleischbluten leidet, der kann auch getrocknete Salbeiblätter pulverisieren und dann direkt auf die Zahnpasta geben. Durch das Pulver werden Zahnbelag und Mundgeruch entfernt, und zudem wird das Zahnfleisch von Entzündungen befreit. Es kräftigt zudem auch. Alternativ kann man auch ganz frische Salbeiblätter kauen.

Wer in den Wechseljahren unter schlaflosen heißen Nächten leidet, der sollte als Betthupferl einen lauwarmen Salbeitee trinken. Das Duftkraut enthält Stoffe, die eine östrogene Wirkung haben und den Hormonhaushalt ausbalancieren. Aber auch in einem Vollbad können Hitzewallungen durch den Salbei ausgebremst werden. Dafür acht Tropfen Salbeiöl in einem Esslöffel Sahne lösen, oder auch einen starken Salbeitee in das Wasser geben. So gibt es einen Doppeleffekt, denn der Salbei wirkt direkt auf die Schweißdrüsen und auch auf das Temperaturzentrum im Gehirn.

Auch bei Heiserkeit und Husten ist Salbeitee eine echte Hilfe.

Goji-Beeren – einige haben schon von ihnen gehört, anderen sagen sie gar nichts. Goji-Beeren sind eigentlich ganz natürliche Vitalstoff-Kapseln, die richtige Experten für das Herz, Lebenskraft und auch Immunstärke sind. In Asien sind diese Beeren schon sehr lange bekannt, und vor allen Dingen ihr Gesundheitsgeheimnis. Sie gilt dort als ein jahrtausendealter Jungbrunnen. Aber auch als erfrischender Snack werden sie gerne genutzt.

In den winzigen Beeren ist nicht nur ein Biostoff enthalten, der die Bildung von Blutpfropfen vermindert, sie enthalten zudem noch jede Menge Radikale-Fänger. Am besten ist es, wenn man jeden Tag eine Handvoll der getrockneten Beeren genießt. Dies kann eine Zwischenmahlzeit sein, sie können aber auch in das Müsli gegeben oder als Salatzugabe genutzt werden.

Mittlerweile gibt es sehr viele schöne Leckereien, die diese Asia-Beere enthalten. Sei es Fruchtaufstrich, Tee, Schokolade oder auch Sekt, das Gesund-Plus ist in allem enthalten. Die Beere selbst besteht zu 15 Prozent aus richtigen Power-Proteinen, 42 Prozent sind energiespendende Kohlenhydrate und 21 Prozent sind verdauungsfördernde Ballaststoffe. Auch für eine frische Haut sind Goji-Beeren wunderbar geeignet, denn sie enthalten sehr viel Zink, Vitamin C und Kupfer, die wichtig für den Aufbau unseres Bindegewebes sind. So erhält man ganz nebenbei eine frischere und auch straffere Haut. Auch von den Altersflecken kann man sich verabschieden.

Der Beerensaft macht die grauen Zellen so richtig fit. Man kann ihn bereits fertig in verschiedenen Reformhäusern und auch Asia-Läden kaufen. In diesem Saft ist eine große Portion der Vitamine B1, B2, B3 und B5 enthalten. Diese Kombination ist nach einem stressigen Tag ein echter Balsam für die Nerven, sie weckt die grauen Zellen, und auch die Konzentration wird verbessert.

Es müssen nicht immer die Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke sein, auch Produkte aus der Natur helfen, sich richtig wohl zu fühlen.

November 17th, 2015 | Leave a Comment

Exotische Gewürze heizen im Winter so richtig ein

Noch ist die Kälte draußen ja erträglich, aber wenn es wieder so richtig kalt wird ist es immer gut, wenn man ein paar exotische Gewürze zur Hand hat, die für eine schöne Wärme von innen sorgen. Gleichzeitig sind sie auch noch sehr gesund dazu.

Zimt regt beispielsweise den Appetit an. Als Duft wärmt das typisch süß-holzige Zimtaroma die Seele, und auf der Zunge hat es einen ganz ähnlichen Effekt. Dieses Gewürz gehört zur Familie des Lorbeers. Man findet es zum Beispiel in leckeren heißen Getränken wie Punsch oder auch Tee.

Der Zimt verfeinert aber auch Gebäck und schöne Kompotte, und es passt sogar sehr gut zu Fleisch- oder aber Currygerichten. Für die Gesundheit ist es deswegen so gut, weil er den Appetit anregt. Gleichzeitig fördert er auch die Verdauung, er hilft auch gegen Blähungen und ist auch ein gutes Hilfsmittel bei ganz leichten Magen-Darm-Krämpfen. Zimt kann manchmal Cumarin in recht großen Mengen enthalten, und da dies die Leber schädigen kann, sollte man den Zimt in der Küche immer eher sparsam verwenden.

Der Ingwer ist bekannt dafür, dass er den Kreislauf anregt. Das Aroma dieser Ingwer-Wurzel ist insgesamt etwas zitronig und vor allen Dingen scharf. Hat man einen ganz frischen Ingwertee getrunken ist es gar nicht verwunderlich, wenn es zu richtigen Hitzewallungen kommt. In der Küche wird Ingwer sehr gerne genutzt in Gemüsegerichten, aber auch in Mahlzeiten nach japanischer Art wie beispielsweise Sushi kommt der Ingwer zum Einsatz. Aber auch in Tees wird er immer öfter eingesetzt. Diese Knolle ist aber auch gut geeignet, um Gebäck sowie süße Getränke zu verfeinern. In der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin, gilt Ingwer als eines der wichtigsten Heilmittel, und auch hierzulande wird er immer beliebter. Seine guten Inhaltsstoffe unterstützen die Verdauung sehr gut, sie helfen weiter bei Übelkeit und auch Erbrechen, und gleichzeitig bringen sie auch noch den Kreislauf in Schwung. In der Küche empfiehlt es sich, den Ingwer möglichst schnell zu verarbeiten. Wer nicht so sehr viel von der Wurzel braucht, kann sie bei Bedarf auch einfrieren.

Kardamom beruhigt den Darm und den Magen sehr gut. Dieses Gewürz gehört ebenfalls zur Ingwer-Familie, und es hat einen sehr feinen, eher süßlich-scharfen Geschmack. Der Geschmack erinnert immer irgendwie an Eukalyptus und auch Zitrone, und der Kardamom hinterlässt ein sehr angenehm warmes Gefühl. Kardamom findet man hierzulande hauptsächlich zur Weihnachtszeit, es ist in Tee, Lebkuchen und auch Glühwein beinhaltet. Diese kleinen Fruchtkapseln passen aber auch hervorragend zu herzhaften Dingen wie beispielsweise Fisch-, Fleisch- und Reisgerichten. Auch als orientalische Note im Kaffee wird der Kardamom sehr gerne genutzt. Dieses Gewürz verbessert die Verdauung sehr gut, es beruhigt dazu auch den Magen und den Darm. Gleichzeitig sorgt es dabei noch für einen frischen Atem. Den Kardamom kann man entweder als ganze Fruchtkapsel oder auch gleich gemahlen kaufen. Wer ein besonders intensives Aroma bevorzugt, der sollte die Kapseln nehmen, und dann vor dem Gebrauch die Samen herauslösen und diese dann in einer beschichteten Pfanne ganz ohne Fett nur kurz anrösten.

Gute Laune bekommt man durch Chili. Jeder weiß, dass diese kleinen aber scharf-würzigen Früchtchen uns so richtig einheizen können, fast jeder hat schon auf die eine oder andere Art seine Erfahrungen damit gemacht. Für gewöhnlich steht einem schon sehr stark der Schweiß auf der Stirn, wenn man einmal ganz beherzt in eine solche Schote hineingebissen hat. Bekannt sind bis heute rund 200 Chili-Arten, die unterschiedliche Schärfegrade haben. Auch der bekannte Cayenne-Pfeffer ist nichts anderes als eine gemahlene Chili-Mischung. Früher fand man den Chili nur im Klassiker Chili con Carne, heute nutzt man ihn in ganz unterschiedlichen Lebensmitteln, von der Tomatensuppe über Wurst und Eintöpfe bis hin zur Schokolade ist der Chili überall im Einsatz. Chili kurbelt den Kreislauf sehr gut an, und auch die Durchblutung wird gepusht. Gleichzeitig kann der Chili auch sehr stimmungsaufhellend wirken, denn bei seinem Verzehr wird der körpereigene Glücksstoff Endorphin freigesetzt.

In der Küche ist es wichtig, dass man sich nach dem Würzen sofort die Finger wäscht, und vor allen Dingen sollte man keinesfalls in die Augen fassen. Wenn man den Geschmacksnerven mit zu viel Chili eine zu hohe Dosis zugemutet hat, dann helfen Joghurt, Brot oder auch ungewürzter Reis sehr gut als Entschärfer.

Gut für die Atemwege ist auf jeden Fall der Anis. Dieser schmeckt eher süßlich, und das lakritzähnliche Anisaroma ist sicherlich sehr vielen gut bekannt. Man findet es in Bonbons, Lebkuchen, Plätzchen und natürlich auch im Ouzo. Den letzten Schliff erhalten aber auch Fischgerichte und Gemüsegerichte durch den Anis. Im Anis ist ein ätherisches Öl enthalten, und das löst ein schönes warmes und wohliges Gefühl aus. Bei Blähungen wirkt es krampflösend, und bei Infektionen der oberen Atemwege hilft der Anis auch, den Schleim zu lösen. Während der Stillzeit sollen auch bestimmte Teemischungen mit Anis dafür sorgen, dass die Milchbildung angeregt wird. Auch den Anis kann man als ganze Körner oder auch gemahlen kaufen. Hier ist allerdings zu beachten, dass sich sowohl die Würzkraft als auch die Heilwirkung des ätherischen Öls sehr schnell verflüchtigen kann. Daher ist es besser, wenn man die Samen ganz einfach je nach Bedarf selbst zerstößt im Mörser, und das Gewürz selbst in einer fest verschlossenen Dose trocken, dunkel und kühl aufbewahrt. Da oft schon einen kleine Prise Anis ausreicht, um eine Speise sehr deutlich danach duften zu lassen empfiehlt es sich, den Anis nur sparsam einzusetzen.

November 17th, 2015 | Leave a Comment

Klein und unscheinbar aber oho – die Zauberknolle Ingwer

Zugegeben, wenn man in der Gemüseabteilung des Supermarkts steht und dann in einem der vielen Körbe eine Ingwerknolle entdeckt, ist dies nicht gerade weltbewegend, denn der Ingwer ist eher ein unscheinbares Gewächs. Zauberknolle Ingwer 2Dennoch sollte man den Ingwer auf keinen Fall unterschätzen, in vielen Ländern ist er als Gewürz absolut unverzichtbar, und ihm werden sogar heilende Eigenschaften zugeschrieben, daher kommt er auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin zum Einsatz, ebenso wie im Bereich Ayurveda. Hauptsächlich eingesetzt wird der Ingwer dort bei Verdauungsproblemen, Übelkeit, Durchblutungsmangel und auch Gelenkbeschwerden. Zudem soll er auch in der Lage sein, Entzündungen zu lindern und das Immunsystem zu stärken.

Die heilsame Komponente des Ingwer ist genau dieselbe, die auch für die Schärfe sorgt, und zwar der recht zähflüssige Balsam namens Oleorisin. In diesem Balsam sind ätherische Öle enthalten, aber auch die Scharfstoffe Gingerol und Shoagolen. Diese ähneln von ihrer chemischen Struktur her sehr dem Aspirin.

Wie scharf der Ingwer wird, darüber entscheidet immer der Erntezeitpunkt. Wird die Knolle ausgegraben als sogenannter „grüner Ingwer“, also recht früh, dann ist sie sehr mild und zart. Dieser grüne Ingwer wird sehr gerne genutzt, um ihn in Schokolade einzulegen oder auch um ihn zu kandieren.

Der Ingwer für die intensivere Variante wird erst später geerntet, dann kommen die bekannten holzigen Knollen zum Vorschein. Zauberknolle IngwerDiese werden getrocknet und dann später zu Pulver verarbeitet. Verwendet man das Pulver stellt man aber schnell fest, dass es keinen Vergleich gibt mit der frischen Knolle.

In Asien kennt und schätzt man den Ingwer schon seit mehr als 5.000 Jahren. Man sagt, dass bereits Konfuzius zu jeder Mahlzeit die Zauberknolle zu sich genommen haben soll. Bei den alten Römern kam der Ingwer zum Einsatz als Gewürz und auch Nascherei, aber auch zur Verdauungsförderung nach den berühmten Festgelagen wurde der Ingwer eingesetzt. Zu dem Zeitpunkt mussten die Römer sogar eine Luxussteuer zahlen auf den Ingwer, und das nahmen sie sehr gerne in Kauf.

Hierzulande nutzt man den Ingwer seit dem 9. Jahrhundert. Im Mittelalter versuchte man sogar, mit dessen Hilfe die Pest zu besiegen, allerdings ohne Erfolg. Bei Magenproblemen wurde der Ingwer auch schon von Hildegard von Bingen empfohlen.

Im kulinarischen Bereich ist der Ingwer sehr vielseitig einsetzbar. Er passt hervorragend zu Schokolade, Würsten, Lebkuchen, Kürbis, Bananen, Hühnerbouillon und vielem mehr. Viele bevorzugen allerdings den absolut reinen Geschmack des Ingwers, und den kann man am besten genießen, indem man einen Ingwertee zubereitet. Das ist nicht nur einfach, sondern auch sehr schmackhaft. Dazu muss man nur ein kleines Stück Ingwer in Scheiben schneiden und mit einem Liter kochendem Wasser übergießen. Für fünf Minuten ziehen lassen, und schon ist der Tee fertig. Von der Farbe her macht der Ingwertee nicht gerade eine gute Figur mit seiner blassgelben Farbe, aber er ist in der Lage, im Inneren ein richtiges Feuerwerk zu entzünden, so dass einem richtig warm wird.

Ursprünglich stammt der Ingwer aus Südostasien, heute ist es aber so, dass er überall dort angebaut wird, wo die besten Wachstumsbedingungen vorhanden sind, so wie tropisches Klima oder auch subtropisches, ein schattiger Standort und auch eine hohe Luftfeuchtigkeit. Zudem benötigt der Ingwer noch einen möglichst humusreichen Boden. JZauberknolle Ingwer 1e nachdem, aus welcher Gegend der Ingwer stammt, bringt er geschmackliche Unterschiede mit. Der geschmacklich beste Ingwer soll aus Jamaika kommen, allerdings ist er kaum erhältlich. Noch mehr als die Hälfte der gesamten Welternte wird produziert von China und Indien, und der Ingwer, der von dort kommt, besitzt eine sehr ausgeprägte Schärfe. Wer es noch schärfer mag, sollte sich umsehen nach dem Ingwer, der aus Sierra Leone kommt. Eher mild und feinwürzig ist dagegen der Ingwer aus Australien.

Eine Einsatzmöglichkeit für den Ingwer gibt es immer, daher ist es immer eine gute Idee, Ingwer so oft wie möglich einzusetzen.

November 8th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Klein und unscheinbar aber oho – die Zauberknolle Ingwer

Tees mit Wohlfühl-Effekt – ganz einfach den Sommer in der Seele verlängern

Der Sommer ist leider vorbei, aber um ihn noch eine gewisse Zeit länger in der Seele zu behalten, und sich auch zusätzlich etwas beschwingter in die neue Saison zu bringen, kann man mit unterschiedlichen Tees nachhelfen. Sie schenken dem Körper und dem Gemüt mehr Harmonie.

Chili-Kirsch-Tee – er macht beweglich und agil. Wer unter schmerzenden Gelenken leidet, der sollte diesen Tee mit Kirsch-Power auf jeden Fall ausprobieren. Pro Glas nimmt man einen Teelöffel aromatisierten Grüntee Kirsch und ein Stückchen Peperoni. Das brüht man einfach mit einem Glas heißem Wasser auf, zwei Minuten ziehen lassen, und schon ist er fertig. Noch etwas Kirschsaft hinzugeben und schon kann dieses Geschmackserlebnis genossen werden. Der Effekt dieses Tees entsteht durch die gesunden Farbstoffe in den Kirschen, Anthozyane genannt. Diese Farbstoffe lindern die Entzündungen in den Gelenken. Zusätzlich kann man, um den entzündungshemmenden Wirkstoff aus der Peperoni, das Capsaicin, freizusetzen, einen Schuss Alkohol hineingeben. Der setzt den Biostoff richtig frei.

Wer sich gerne bei dem dunklen Wetter etwas optimistischer stimmen möchte, der kann einen Honeybush-Gewürz-Tee ausprobieren. Er gilt als Nervenstreichler und wird gerne eingesetzt, wenn einen der Stress voll im Griff hat. Man nimmt einfach drei bis vier Esslöffel Honeybush-Tee und eine aufgeschnittene Vanilleschote und brüht dieses mit einem Liter Wasser auf. Das ganze dann vier Minuten ziehen lassen. Den Tee dann in eine Thermoskanne filtern, aber die Vanilleschote mit drin lassen. So kann man den Tee über den Tag verteilt trinken. Der Effekt dieser Mischung ist der, dass dieser koffeinfreie Honeybush-Tee einem einen sanften Honigduft um die Nase wehen lässt, während die Vanille die Seele wieder in den Sommer schickt. Noch ein guter Tipp – wenn vor lauter Stress auch die Lust an der Lust zu kurz kommt, gibt man einfach beim Aufbrühen eine Zimtstange mit hinein. Ihre Duftöle kitzeln die Sinnlichkeit wieder heraus.

Der Hagebutten-Goji-Tee ist perfekt geeignet, um das Immunsystem zu unterstützen. Die Abwehrkräfte stärken mir Beerenkraft kann so lecker sein. Dazu nimmt man einen Beutel Früchtetee Hagebutte und einen Teelöffel getrocknete Goji-Beeren und brüht beides mit einer Tasse Wasser auf. Nach zehn Minuten Ziehzeit abseihen und am besten zuerst die Beeren und dann den Tee genießen. Der Effekt als Erkältungsbremse und Zellschutz kommt durch das in beiden Zutaten enthaltene Vitamin C und die vielen sekundären Pflanzenstoffe zustande. Wer gerne noch mehr Vitamin C möchte, der kann auch noch einen Schuss Sanddornsaft hinzugeben.

Wer jetzt gerade wieder bequem und lustlos im Büro sitzt, der kann einen kleinen Energie-Schub gebrauchen. Dafür eignet sich ein Zitrus-Rosmarin-Tee. Pro Tasse nimmt man hier eine Teebeutel weißen Tee mit Zitronen-Aroma und einen Zweig frischen Rosmarin. Das ganze wieder mit sprudelnd kochendem Wasser übergießen und drei Minuten ziehen lassen. Dann abseihen und noch etwas geriebene Limettenschale hinzugeben. Die ätherischen Öle des Rosmarin und der Limettenschale muntern auf, und der weiße Tee sorgt mit dem enthaltenen Vitamin C für eine mentale Frische. Wer es lieber kräftiger mag, der sollte den weißen Tee gegen Earl Grey Tee ersetzen. Das Markenzeichen dieses Tees ist sein Bergamotte-Aroma, dieses unterstützt den Weck-Effekt des Tees.

Für einen flachen Bauch ist der Grapefruit-Ingwer-Tee bestens geeignet. Es ist ein gutes Mittel gegen einen Blähbauch. Die Basis für dieses Rezept ist eine Mischung aus Brombeer- und Brennnesselblättern. Diese helfen, Schlacken auszuspülen. Einen Teelöffel dieser Mischung mit einer Scheibe Ingwer und einer Tasse Wasser aufbrühen, dann nach zehn Minuten wieder abseihen. Dann kalt werden lassen und den Saft einer halben Grapefruit zugeben. Durch den Ingwer wird Fett verbrannt und die Grapefruit aktiviert mit ihren Bitterstoffen den Darm. So wird die Darmflora stabilisiert. Man kann auch einmal Ananassaft hinzugeben, auch sie hilft, Giftstoffe auszuspülen.

Unkonzentriert, dunkles graues Wetter und die Stimmung ist auf dem Nullpunkt? Dann hilft ein grüner Orangen Tee. Dazu nimmt man ganz einfach einen Beutel grünen Tee und gibt die Schale einer halben Orange hinzu. Mit einer Tasse Wasser aufbrühen und zehn Minuten ziehen lassen. Danach die Schale herausholen. Das im Grüntee enthaltene Koffein stimuliert, die ätherischen Öle der Orange erfrischen den Geist. So verschwindet die Konzentrationsschwäche. Als zusätzliche Wirkung regt das Orangenöl den Zellstoffwechsel an und strafft die Haut.

Auch bei Krampfadern und schwachen Venen gibt es einen guten Tee, der dagegen hilft – Apfel-Tee. Als Basis dafür nimmt man einen einen Teebeutel Grüntee. Dazu gibt man die getrocknete Schale eines Apfels, dann mit einer Tasse Wasser aufbrühen. Das lässt man zehn Minuten ziehen. Das im Grüntee enthaltene Zink sorgt für elastische Gefäßwände. Der Apfel kräftigt die Gefäße, vor allem schwächelnde Venen profitieren davon. Und das viele Kalium entwässert. Wer öfters unter schweren Beinen leidet, der sollte reichlich Melonen essen, denn damit kann man schweren Beinen vorbeugen. Den Saft der Melone kann man auch prima mit dem Tee mixen.

Für eine strahlende Haut kann man sich einen Minze-Aprikosen-Tee zubereiten. Die Basis ist ein Grüntee-Mix aus verschiedenen Minzen und Schachtelhalm, den man bereits fertig kaufen kann. Diesen Tee dann zusammen mit einem Esslöffel gewürfelter, getrockneter Aprikose aufbrühen und nach der vorgegebenen Ziehzeit abseihen. Als Effekt fördern die Minzöle die Durchblutung, das Silizium aus dem Schachtelhalm und die Carotinoide aus den Aprikosen gelten als richtige Schönmacher. Diesen Tee sollte man am besten ganz heiß trinken, denn dann wird auch die Haut durch einen angeregten Stoffwechsel besser durchblutet.

Oktober 19th, 2015 | Leave a Comment

Ayurvedische Tees – bestens geeignet um die Sinne zu beleben

Eine chinesische Weisheit besagt, dass man Tee trinkt, um den Lärm der Welt zu vergessen. Wenn es sich um einen ayurvedischen Tee handelt, dann kann er aber noch sehr viel mehr. Er kann es schaffen, Körper und Geist und natürlich auch die Seele in das Gleichgewicht zurückzubringen. Sogar die Gesundheit kann er fördern. Wie so etwas möglich wird? Natürlich durch das jahrtausendealte Kräuterwissen,

das der ganzheitlichen Naturheilkunde Ayurveda zugrunde liegt.

Bei uns ist Tee eigentlich nicht mehr als ein Getränk, zumindest ist das für die meisten Menschen so. In anderen Ländern und Kulturen ist Tee eine Weltanschauung und eine Philosophie, die dabei ganz fest zur Kultur und dem Alltag der Menschen gehört. Genau so ist das in Indien der Fall. Aus Indien kommen einige der wohl bekanntesten Teesorten überhaupt, wie der Darjeeling und der Assam. Gleichzeitig ist dieser Subkontinent auch die Wiege des Ayurveda, der Wissenschaft vom Leben. In dieser alten Heilkunde ist eine gute Lebensführung sehr wichtig für die ganz individuelle Gesundheit. Damit sind ganz eng verbunden das Yoga und der Tee.

Yogi Bhajan – das ist ein wichtiger Name, denn ohne den Träger dieses Namens würde es heute keinen Yogi-Tee und auch das Kundalini-Yoga nicht geben. Bei jeder Yogastunde von Bhajan war es üblich, dass er seinen Schülern nach der Beendigung einen Gewürztee gab. Alle, die von den Übungen noch recht angestrengt waren, wurden beruhigt, und die Sinne aller, die noch mitten in der Tiefenentspannung waren, wurden so belebt.

Die Bestandteile dieses Tees waren Kardamom, Nelken, Ingwer, Zimt und schwarzer Pfeffer. Diese koffeinfreie Mischung, die so herrlich duftet, wurde dann später die Original-Rezeptur dieses ganz klassischen Yogi-Tees. Die Eingenschaften des ayurvedischen Kräutertees sind Beruhigung, Belebung und Stärkung. Vertrieben wird er hierzulande vom Golden Temple, die jetzt das Golden Temple Teehaus in Hamburg ins Leben gerufen haben. Dort gibt es einen Zen-Garten und einen Tee-Pavillon, die einen Raum für Ruhe, Gedankenaustausch und auch Gemeinschaft geben. Das ist wohl wirklich die passende Umgebung für eine schöne Tasse Tee.

Diesen Tee kann man auch wunderbar mit Milch aufgießen, oder auch mit Schwarz-, Grün- und Rooibostee verfeinern. Viele Gesichter hat der Yogi-Tee heute bekommen, allen gemein sind aber bei den Teemischungen der Bio-Hersteller die alten, auf der Ayurveda-Lehre basierenden Rezepturen.

Diese Rezepturen sind dabei mit den drei Doshas, den Lebensenergien verknüpft. Diese beeinflussen Gesundheit, Wohlbefinden und Konstitution. Wenn diese Energien aus dem Gleichgewicht geraten, dann drohen Krankheiten. In der Lehre des Ayurveda kann man durch eine individuelle Zusammenstellung von Gewürzen und Zutaten bestimmte Eigenschaften fördern oder auch verringern. Dabei hilft natürlich auch der passende Tee.

Alle Vata-Typen sind sehr aktive Menschen, die sich auch schon einmal körperlich etwas überanstrengen können. Sie brauchen dann einen Tee, der sie beruhigt. Wenn allerdings Pitta aus der Balance gerät, dann reagieren viele Menschen oft mit einer gewissen Rücksichtslosigkeit. Dann braucht man eine Gewürzmischung, die das innere Feuer etwas abschwächt. Kapha-Typen ruhen eher in sich, sie neigen auch schnell zu Trägheit. Sie brauchen etwas Belebendes, und dazu eignet sich am besten ein Kapha-Tee.

Wertvoll an einem solchen Tee ist nicht nur der Geschmack, sondern auch die gesundheitlichen Vorteile. Die Verantwortung dafür liegt bei den fünf besten Gewürzen des Ayurveda. Ingwer wärmt schön von innen, es ist auch verdauungsfördernd und wird zudem bei Migräne eingesetzt.

Der schwarze Pfeffer ist durchblutungsfördernd und auch entzündungshemmend. Nelken sind krampflösend und antibakteriell, und durch das Kardamom wird der Magensaft angeregt. Zimt schließlich regt den Kreislauf an. Nicht nur Yogi Bhajans Schüler können dies mit Sicherheit bestätigen.

Oktober 1st, 2015 | Leave a Comment

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