Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Die besten Hausmittel gegen die häufigsten Beschwerden im Herbst

Der Herbst ist wieder die Zeit, in der alles auf dem Weg ist, was man für seine Gesundheit nicht braucht, und zwar von der Blasenentzündung bis zum Husten. Aber bevor man sich in der Apotheke mit diversen Medikamenten eindeckt, sollte man zunächst einmal schauen, ob es nicht auch Alternativen aus der Natur gibt.

Viele hat es bereits jetzt erwischt, und bei sehr vielen Menschen ist es auch so, dass sie die Beschwerden auch gar nicht so schnell wieder loswerden können.

Bei einer Blasenentzündung hilft ein Tee aus Bärentraubenblättern, denn er tötet die Bakterien ab. Gleichzeitig wird die Blase durchgespült. Dafür drei Esslöffel Blätter mit kochendem Wasser übergießen. Dann abseihen und mindestens dreimal täglich eine große Tasse schluckweise trinken. Äußerlich kann man auch wunderbar Bergamotteöl in Bädern anwenden, denn sie wirken entzündungshemmend. Dafür einfach sechs Tropfen des Öls in das Badewasser geben und dreißig Minuten darin baden.

In der dunklen Jahreszeit kommen auch recht leicht Depressionen auf, gegen die auch ein Kraut gewachsen ist, und zwar das Johanniskraut. Es vertreibt Trübsal, denn seine Wirkstoffe blockieren Botenstoffe, die Trauer, Unruhe und auch Angst auslösen. Für einen Tee zwei Esslöffel des Krauts mit heißem Wasser überbrühen und dann zehn Minuten ziehen lassen. Dann abseihen und davon vier Tassen täglich trinken. Auch sollte man in dieser Jahreszeit für reichlich Licht sorgen, und wenn es nicht anders geht, kann man auch mit künstlichem UV-Licht nachhelfen.

Bei einer Erkältung ist mittlerweile bewiesen, was schon unsere Großeltern wussten, nämlich dass das beste Hausmittel die Hühnersuppe ist. Sie wirkt antibakteriell, allerdings nur, wenn sie auch frisch gekocht wird und mit frischem Gemüse versehen ist.

Bei Fieber hat sich ein Tee aus Mädesüßblüten bewährt, denn er enthält Salicylsäure. Zwei Esslöffel Blüten werden hierfür mit kochendem Wasser übergossen, dann lässt man sie zehn Minuten ziehen, und dann den Tee warm trinken. Über den Tag verteilt sollten es schon drei Tassen sein.

Bei Gelenkschmerzen gibt man sechs Teelöffel Oregano in 100 ml Olivenöl und lässt dies über Nacht ziehen. Damit dann zweimal täglich die Gelenke einreiben. Dies lindert den Schmerz und wirkt auch entzündungshemmend. Man findet sogar schon einige vereinzelte Kurorte, die sich wieder auf die Kraft der Heilpflanzen besinnen und auch dieses Öl verwenden.

Bei Halsschmerzen rührt man einen Esslöffel zerkleinerte Eibischwurzel in eine Tasse kaltes Wasser. Das dann zwei Stunden ziehen lassen und danach abseihen. Einen Teelöffel Honig dazugeben und dann trinken, drei Tassen täglich sind ideal geeignet. Dieses Getränk wirkt wunderbar antibakteriell.

Bei Heiserkeit nimmt man einige getrocknete Blätter des Salbeis, die man mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießt. Das dann fünf Minuten ziehen lassen und danach abseihen. Anschließend einen Esslöffel Honig und auch einen Teelöffel Essig hinzugeben. Diese Mischung trinkt man allerdings nicht, sondern man gurgelt mit ihr.

In Studien wurde nachgewiesen, dass einfache Zahnpasta bei Herpes eine genauso gute Wirkung hat, wie frei verkäufliche Salben. Dies gilt allerdings nur, wenn sie auch Zink enthält. Sie stoppt die Virenverbreitung, versiegelt die Wundstelle und lindert auch die Entzündung. Dafür einfach die Zahnpasta auf die Stelle auftupfen und am besten über Nacht einwirken lassen. Antiviral wirkt hier auch die Melisse, diese ist sogar erprobt bei Herpes simplex.

Auch beim Hexenschuss ist es wieder einmal so, dass die liebe Oma recht hatte, denn durch warme Auflagen können akute Rückenschmerzen weitaus besser gelindert werden als durch Schmerztabletten. Dies wurde jetzt auch durch die Ärzte belegt. Sehr gut bewährt hat sich auch eine Fango-Packung. Dafür den Mineralschlamm in der Mikrowelle erwärmen und dann so heiß wie es geht auf die schmerzende Stelle legen. Das wirkt dann schnell durchblutungsfördernd und auch entspannend, und vor allen Dingen auch schmerzlösend.

Husten – das erste, was den meisten einfällt, ist dann Omas Zwiebelsirup. Eine Zwiebel würfeln, dann mit Zucker bestreuen und eine Stunde ziehen lassen. Dann den entstandenen Saft löffelweise einnehmen. Durch die ätherischen Öle der Zwiebel wird der Husten gelöst, und das Vitamin C stärkt zudem das Immunsystem.

Bei Kopfschmerzen einfach ein paar Tropfen Minzöl auf die Schläfen tupfen und dann mit leicht kreisenden Bewegungen der Fingerspitzen einmassieren. Laut Studien können die ätherischen Öle der Arzneiminze akute Spannungskopfschmerzen genauso gut lösen wie Medikamente.

Magenschmerzen müssen auch nicht sein, man kann sie mit einem Malventee bekämpfen. Dafür zwei Teelöffel getrocknete Malvenblüten und auch Malvenblätter mit kochendem Wasser übergießen und dann zehn Minuten ziehen lassen. Dann das Ganze abseihen und über den Tag drei Tassen trinken. Die Schleimstoffe der Malve legen sich wie ein Film über die Schleimhäute, und so werden sie vor der aggressiven Magensäure geschützt.

Wenn in den Nebenhöhlen fest sitzender Schleim sein Unwesen treibt, dann hilft ein Holunderblüten-Tee. Er wirkt schweißtreibend und löst den Schleim aus den Nasennebenhöhlen und den Bronchien. Zwei Teelöffel Blüten mit kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen, so erhält man eine gute Tasse Tee. Davon sollte man drei Tassen über den Tag verteilt trinken.

Und auch bei den klassischen Ohrenschmerzen kann nachgeholfen werden. Das Hausmittel ist hier ein einfaches Zwiebelsäckchen. Die schwefelhaltigen Verbindungen in der Zwiebel wirken wie ein ganz natürliches Antibiotikum. Dafür eine Zwiebel klein hacken und in ein Leinensäckchen füllen. Dann über dem Wasserdampf erhitzen und auf das schmerzende Ohr legen. Am besten wirkt das Säckchen über Nacht.

So kann man sich selbst auch sehr gut helfen ohne die ganzen chemischen Zusätze in den Medikamenten.

Oktober 20th, 2015 | Leave a Comment

Holunder – das altbewährte Hausmittel gegen fiebrige Erkältungen

Holunder ist ein Geißblattgewächs, das zu den beliebtesten und ältesten Hausmitteln zählt. Fast alle Teile des Holunders werden in der alten Volksmedizin verwandt. Im Juni und Juli nutzt man die fast weißen Blüten, und ab Ende August werden die Beeren geerntet. Auch die Rinde und die Wurzeln können genutzt werden, sie haben harntreibende und abführende Wirkungen. Aber warum ist ausgerechnet der Holunder so gesund? Das ist ganz einfach, denn er bietet eine einzigartige Kombination von Vitaminen wie dem Vitamin C, Mineralstoffen, in diesem Fall Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, und auch Aminosäuren. Außerdem enthält er entzündungshemmende ätherische Öle und auch herzstärkende Glykoside, und was am wichtigsten ist, das Flavonoid Sambucyanin, das einen hervorragenden Zellschutz bietet.

Wer sich mit Holunder selber behandeln möchte, der kann dies gerne tun, denn er eignet sich vor allem zur Behandlung von fiebrigen Erkältungen, auch vorbeugen kann man diesen Erkältungen mit Holunder. Wer keine Lust hat, die Beeren selbst zu pflücken, kann sie auch auf dem Markt kaufen. Wer gerne den Saft nutzen möchte, kann ihn auch fertig kaufen.

Wenn man sich aber nun auf den Weg gemacht hat, um Holunderbeeren zu pflücken, und mit der „Beute“ nach Hause kommt, sollte man sich an die Herstellung des Saftes machen. Dafür kann man entweder die ganzen Dolden im Dampfbereiter entsaften, oder auch ein Kilo vom Stiel abgestreifte Beeren mit 200 ml Wasser weich dünsten. Dann wird das Ganze durch ein Tuch abgeseiht und gesüßt. Wenn man einen Saft erhalten will, dann gibt man Zucker oder Honig im Verhältnis eins zu zehn dazu, für einen Sirup nimmt man das Verhältnis eins zu drei. Danach sofort in Flaschen abfüllen, die heiß ausgespült wurden. Am besten bereitet man den Saft bei 50 Grad zu, denn so bleiben die Inhaltsstoffe auch wirklich erhalten. Wenn sich dann eine Erkältung anmeldet, dann einfach ein Glas Holundersaft erhitzen und in kleinen Schlucken trinken. Danach geht es ins Bett, um die Erkältung einfach auszuschwitzen.

Die Holunderblüten gibt es lose zu kaufen, auch in Teeform gibt es sie. Wenn man sie im Frühling selbst sammelt, können sie ganz einfach getrocknet werden. Als Teezubereitung nimmt man zwei Teelöffel Holunderblüten und übergießt sie mit einer Tasse kochenden Wassers. Dann einfach fünf Minuten ziehen lassen und abseihen. Am besten mehrmals täglich, vor allem aber nachmittags und abends, eine Tasse trinken. Der Tee kann mit Honig leicht gesüßt werden.

Auch als Kompresse kann der Holunder eingesetzt werden. Bei einem Hexenschuss oder auch Gelenkentzündungen kann eine Auflage mit Holunder eine gute Wirkung erzielen. Dazu übergießt man 50g Blüten mit einem Liter kochendem Wasser. Das ganze dann 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Wenn der Sud abgekühlt und nur noch lauwarm ist, ein Tuch damit tränken und ausgewrungen circa 20 Minuten auf die Stelle legen, die schmerzt. Holunder hat entzündungshemmende Eigenschaften und wirkt schmerzlindernd.

Oktober 16th, 2015 | Leave a Comment

Wellness und Gesundheit mit Kräutern und Blüten

Dass Kräuter und Blüten heute noch weitaus mehr können, als nur gut zu riechen oder auch gut im Essen zu schmecken, das sollte den meisten mittlerweile klargeworden sein. Viele der Blüten und Kräuter sind sowohl in der Lage, einiges Gutes für die Gesundheit zu tun, als auch ein richtig gutes Wellness Feeling zu erschaffen. Hier gibt es einmal ein paar gute Tipps zu unterschiedlichen Blüten und Kräutern.

Die Kapuzinerkresse wird leider sehr oft unterschätzt. Zwar wird sie sehr gerne angesehen, da ihre Blüten eine tolle orange Farbe haben, aber dass sie auch gegen Halsweh wirken, das wissen die wenigsten. Man kann die Blüten zwar auch roh essen, aber gegen Halsweh setzt man einen Würz-Essig an. Man übergießt einfach eine Handvoll Blüten in einem Glasgefäß mit Essig, und nach einer Woche hat man dann einen schönen zart-pikanten Würz-Essig bekommen. Dieser schmeckt absolut gut zu Salaten, und wenn man mit ihm gurgelt, dann kann man auch die Halsschmerzen bekämpfen.

Für neue Energie eignet sich bestens Rosmarin. Das ätherische Öl des Rosmarins wirkt ausgleichend und fördert gleichzeitig auch die Konzentration. Vor allem aber ist es bestens geeignet, um den Kreislauf anzuregen. Man kocht einfach 50 Gramm Rosmarinnadeln in einem Liter Wasser auf, und danach seiht man es ab. Diesen Sud gibt man dann in das Badewasser und taucht für 15 Minuten ab. Schon hat man wieder viel mehr Energie.

Holunderblüten werden auch viel zu wenig beachtet. Durch diese zarten weißen Holunderblüten löst sich eine schlechte Laune gleich wieder in Luft auf, denn der Duft ist wirklich wunderbar. Für eine sehr gute Laune kann man sich Holunderblütenmilch herstellen. Dazu nimmt man vier frisch geerntete Holunderblütendolden, die man entstielt. Nur etwas ausschütteln, nicht abwaschen, denn dann geht der wichtige Blütenstaub verloren. Dann einen halben Liter frische Milch erwärmen und die Dolden hineingeben. Dann für 30 Minuten ziehen lassen. Danach dann die Holunderblütenmilch noch mit etwas Vanillezucker süßen und anschließend noch einmal für eine Stunde ziehen lassen. Dann eine Tasse davon langsam und in kleinen Schlucken trinken, das hebt die Laune und schmeckt gleichzeitig auch noch richtig gut.

Gut für Körper und Seele sind Blütenbäder. In Blüten zu baden, das pflegt die Haut, und gleichzeitig wird auch durch den Duft die Stimmung beeinflusst. Man muss einfach nur eine Handvoll der liebsten Sorte in das Badewasser geben. Gute geeignete Blüten bekommt man in den Apotheken, denn hier werden meistens lose Blüten für Teemischungen angeboten. Diese haben meistens eine sehr gute Qualität, und sie sind auch noch sehr günstig. Sehr belebend wirken Bäder mit Zitrusfrüchten, also Orangen-, Limonen- oder Zitronenblüten. Die absoluten Klassiker, um sich richtig entspannen zu können, sind Lavendel und auch Rose. Richtig schön kuschelig wird es auf jeden Fall mit Vanilleblüten oder auch der Kakaoblüte,da fühlt man sich wie auf einer exklusiven Wellness Reise.

Oft, und das nicht nur im Sommer, fällt einem das Einschlafen recht schwer. Dann hilft ein ganz einfaches Lavendel-Duftsäckchen weiter. Dafür mischt man einfach 30 Gramm getrocknete Lavendelblüten zusammen mit ein bis zwei Teelöffel Iriswurzelpulver, und zwar in einem Schraubdeckelglas. Beides bekommt man in der Apotheke. Das Glas dann für zwei Wochen kühl und auch dunkel lagern. Zwischendurch ruhig einmal etwas schütteln. Dann in ein Stoffsäckchen füllen und auf den Nachttisch legen. Dieser Lavendelduft beruhigt sehr gut.

Um den täglichen Stress vergessen zu können, eignen sich Rosenblüten sehr gut. Dafür brüht man einfach in einem Becher einen Teelöffel Rosenblütenblätter mit 200 ml kochendem Wasser über. Dann diesen Tee für sieben Minuten stehen lassen und danach dann wieder abgießen. Dreimal täglich sollte man sich eine Tasse Tee gönnen. Dadurch werden Nerven und Herz beruhigt und es wirkt zudem auch noch harmonisierend bei Stress.

Schwere und schlappe Beine, das hat man sehr gerne auch im Sommer, manche leiden aber auch im Winter darunter. Abhilfe schaffen hier Minzblätter. Mit einem ganz einfachen Minz-Fußbad kann man müde Beine ganz schnell wieder munter machen. Man übergießt ganz einfach eine Handvoll an frischer Minze in einer Schüssel mit schön heißem Wasser. Danach etwas abkühlen lassen und dann die Füße eintauchen.

Das sind jetzt nur ein paar Beispiele, es gibt natürlich noch sehr viel mehr Kräuter und Blüten, die positive Wirkung auf Gesundheit und Wellness haben. Es lohnt sich sicherlich, einmal nachzuschauen, was man noch alles nutzen kann. In ganz Deutschland gibt es unterschiedliche Duft-Gärten, und wer Interesse hat, kann in einem solchen Duft-Garten Hunderte von unterschiedlichen Kräutern und Blüten finden und erkunden.

 

August 17th, 2015 | Leave a Comment

Die besondere Heilkraft der Blumen

Dass Blumen eine Heilkraft haben, das ist spätestens seit den Bachblüten nun nichts Neues mehr. Die Wirkung dieser Auszüge auf unser Wohlgefühl hat mittlerweile bereits Tradition, und genutzt werden sie auch schon von sehr vielen Menschen. Weniger bekannt sind bis heute aber noch die Heilkräfte der Blumen, die bisher nur als Dekoration dienten.

Das liegt daran, dass dieses Wissen um die Macht dieser duftenden Schönheiten geheim war und nur mündlich von den weisen Frauen an ihre Nachfolgerinnen weitergegeben wurde. Aber dennoch haben es einige der mündlich überlieferten Ratschläge nun auch in die schriftliche Form geschafft und können so weitergegeben werden.

Die Arnika ist beispielsweise eine solche Blume. In ihr sind weit mehr als 100 Wirkstoffe enthalten, deren Effekte noch gar nicht aufgeschlüsselt sind. Derzeit ist es so, dass hauptsächlich der Kieselsäureanteil genutzt wird, der dafür eingesetzt wird, um unser Abwehrsystem zu stärken. Zudem lindert sie auch Schmerzen bei Gelenkproblemen und auch bei Zerrungen und Stauchungen.

Die Gardenie ist eine sehr üppige Schönheit, die das Konzentrationsvermögen fördert. Dies wird nun sogar durch eine US-Studie belegt. Hierfür setzte man die eine Hälfte einer Testgruppe in geruchsneutrale Räume, die andere in beduftete Räume. Diejenigen Testpersonen, die ein schönes sanftes Gardenien-, Flieder- oder auch Veilchenaroma einatmeten, waren den anderen Teilnehmern ohne Duft in der Gedächtnisleistung um gute zwanzig Prozent überlegen.

Holunder ist auch eine Blüte, die jetzt wieder verstärkt in Mode kommt. Der Duft dieser winzig kleinen Blüten ist wirklich fantastisch, und wenn man sie in ein Tuch hüllt und dann daran schnuppert, dann beleben sie sehr gut. Auch gegen Hautreizungen und Ekzeme kann man sie bestens einsetzen. Dafür muss man die Holunderblüten nur in Milch erwärmen und dann bis zum nächsten Tag also über Nacht abgedeckt stehen lassen. Das dann am nächsten Tag als Waschlotion genommen hilft sehr gut.

Jasmin ist auch keine neue Blüte, denn schon bereits zu Zeiten des legendären Turnvaters Jahn wurde aus diesen Blüten ein Tee gebraut, der sowohl in der Lage sein sollte, die körperliche Belastbarkeit zu verbessern als auch die Koordinationsfähigkeit. Psychologen weisen zudem auch darauf hin, dass der Jasmintee vor allem die Betawellen im Gehirn aktiviert, die zuständig sind für unsere Intuition, also für die unbewusste Wahrnehmung und deren Umsetzung.

Das Johanniskraut enthält Hyperforin, und das wirkt nachweislich besänftigend und auch beruhigend. Wer Johanniskraut nutzt, der kann sogar oft auf chemische Antidepressiva verzichten.

Bereits unsere Großmütter füllte Kissen mit Lavendel oder gab die Blüten gleich direkt in das Badewasser. Dieser Duft von Lavendel macht so richtig angenehm müde. Durch Forscher konnte übrigens eine direkte Wirkung auf die Gehirnwellen nachgewiesen werden.

Die Gerbera soll dabei helfen, immer einen klaren Kopf zu bekommen. Auch der Grund dafür ist nun erforscht, denn die Gerbera absorbiert bis zu 85 Prozent der Schadstoffe aus der Luft.

Der Tee aus der Kornblume lindert Verstopfung. Aber diese blaue Blume steht heute unter Naturschutz, daher bieten Apotheken die Trockenblüten an, natürlich aus der Zucht.

Im Mittelalter war es so, dass es Honig gegen heftigen Husten gab, und auch den Sud der Malvenblüte. Diese Blüten sollte man erst kalt wässern, und dann erst später erwärmt trinken.

Die Magnolie beruhigt und wird auch oft als Duftstoff bei Nervenleiden verwendet. Belegt ist mittlerweile schon, dass der Wirkstoff Honokiol gut geeignet ist, um Stress zu mildern.

Auch die Rose ist nicht nur wunderschön anzusehen, ihr kostbares Öl und auch die Gerbstoffe lassen Schwellungen im Bereich der Augen zurückgehen, und zudem verhindert es noch, dass sich Insektenstiche entzünden.

 

Juli 6th, 2015 | Leave a Comment

Beauty und Wellness – Schönheit mit der Kraft der Natur

Angebote an Wellness und Beauty mit Blüten und Pflanzen gibt es heute viele. Sehr viele Wellnesshotels bieten spezielle Behandlungen mit den Wirkstoffen der Natur an. Aber einige Wellnesshotels wollen auch ihren Gästen diese Natur etwas näher bringen und haben neben den üblichen Wellnessangeboten auch Touren im Programm, wo der Gast sieht, wo die Pflanzen wachsen, was das für Pflanzen sind und manchmal kann man sogar lernen, wie man daraus selbst Kosmetik herstellen kann. Dort gibt es dann meistens kleine Wandergruppen, die dann unter Leitung einer sachkundigen Führung die umgebende Natur erkunden.

Viele Hotels in Deutschland bieten diese Touren bereits an, aber auch bei einem geplanten Wellnessurlaub in Österreich kann man so etwas mit hineinnehmen.

Oft in der Nähe eines Bachs kann man Veilchen entdecken. Die lila Blüten stechen durch das hohe Gras hervor. Die Blüten können im frischen oder getrockneten Zustand genutzt werden. Sie enthalten Salizylsäure, die einen peelenden Effekt hat und zudem noch Zuckerstoffe, die den Feuchtigkeitsgehalt der Haut unterstützen.

An den meisten Wegrändern kann man ihn entdecken, den Taraxacum officinale. Wem das nichts sagt, der wird diese Pflanze unter dem gebräuchlichen Namen Löwenzahn kennen. Gärtner sind wegen seiner oft bis zu zwei Meter langen Wurzeln und der Eigenschaft der Hartnäckigkeit gar nicht gut auf ihn zu sprechen. Er wird eher als Unkraut abgestempelt. In der Kosmetik sieht das ganz anders aus. Man schätzt ihn hier wegen seines hohen Kaliumgehalts, der straffende und auch entschlackende Eigenschaften hat.

Das Gänseblümchen wirkt hier eher etwas zerbrechlicher, wenn man es neben dem Löwenzahn sieht. Aber hier kommt wieder das alte Sprichwort zum Tragen: Klein aber oho. So klein wie sie auch sind schaffen sie es immer wieder, uns zu entspannen, und das auch noch komplett. Den Stoffwechsel kann man mit einem Bad in Gänseblümchen sanft anregen, denn sie enthält Kalium. Dies ist wiederum dafür verantwortlich.

Wenn man Blüten kosmetisch verwenden möchte ist es natürlich immer wichtig zu wissen, wann welche Pflanze denn blüht. Im Moment ist beispielsweise Veilchenzeit, und Holunderblüten werden erst im Sommer geerntet. Es gibt auch einige Blüten, die in Deutschland gar nicht wachsen, wie beispielsweise Orangenblüten. Diese Blüten sind ganz besonders gut geeignet, um die empfindliche, müde, reife und trockene Haut zu pflegen. Und schon der Duft kann die Laune erheblich bessern.

In der letzten Zeit haben immer mehr Kosmetikfirmen die Kraft, die in den Blüten steckt, wieder entdeckt. Was hier allerdings durch die Wissenschaft als Wiederentdeckung angepriesen wird, kannten bereits die alten Römer und auch die Griechen. Sie nutzten neben Öl, das aus Nüssen gewonnen wurde, auch ätherische Öle, die sie aus Blüten gewannen. Damit pflegten sie die Haut und schützten sie zugleich.

Bereits zu diesen Zeiten war die Rose sehr beliebt, und ihr Öl galt als eines der teuersten und wertvollsten der Welt. Dies liegt an der besonderen Herstellung, denn um ein Kilogramm ätherisches Öl zu bekommen benötigt man 10 Tonnen Rosenblüten. Sehr beliebt ist sie durch ihren Duft, der intensiv würzig-süß ist und auch absolut unverwechselbar. Sie spendet schöne Feuchtigkeit und wirkt zudem noch hautberuhigend.

Ist eine solche Wanderung vorbei, kann man meistens auch gleich etwas fühlen, und zwar in Form der fertigen Produkte. Hier gibt es Veilchenöl-Peelings, Ringelblumenpackungen, oder eine Ganzkörpermassage mit angewärmtem Veilchenöl kann man dabei erleben. Das Ergebnis ist eine entspannte und zudem weiche Haut.

Danach wird es dann so richtig spannend, denn dann geht es ans Kochen. Nein, es geht nicht um den Einsatz der Blüten in der Küche, viel mehr rührt man hier statt einer Suppe eine tolle Blütencreme zusammen. Zu bedenken gilt es hier immer, dass man selbst hergestellte Naturkosmetik nicht sehr lange halten kann. Meistens sind es nur wenige Wochen.

Eine Ringelblütensalbe ist immer sehr begehrt, denn sie hat entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften. Auch kleine Wunden oder trockene Lippen kann man mit ihnen behandeln. Dazu benötigt man etwas Bienenwachs, Sheabutter, Öl und natürlich das wichtigste – die Ringelblüten. Das gibt man zusammen in einen Topf, gut rühren und aufkochen lassen, und dann brauchen die Blütenessenzen genug Zeit zum Abkühlen und zum Entfalten.

Mit den Blüten können auch wunderbare Blütenstempel hergestellt werden. Diese Massage mit den Stempelkissen hat ihren Ursprung in Indien, aber längst ist sie in den heimischen Wellnesshotels auch schon ins Programm aufgenommen worden.

Eine solche Tour bringt einem einmal die Ursprünge von Wellness und Schönheit näher, die in der freien Natur zu finden sind. So kann man die nächsten Wellnessbehandlungen mit ganz anderen Augen genießen.

Mai 6th, 2015 | Leave a Comment

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