Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Effektive Kuren bei Rheuma – die Beweglichkeit erhalten

Rheuma ist keine eigenständige Erkrankung. Stattdessen handelt es sich um einen Oberbegriff über bestimmte Symptome. Rheuma betrifft meist den Bewegungsapparat, kann aber auch einzelne Organe befallen. Damit es keine Missverständnisse gibt, fasst man alle Erkrankungen unter dem „Rheumatischen Formenkreis“ zusammen, und das sind mehrere hundert einzelne Erkrankungen.

Rheuma ist keine Erkrankung der älteren Generation. Tatsächlich sind sehr viele Kinder betroffen. Rheuma kann als Komplikation nach Kinderkrankheiten, aber auch nach Magen- Darminfekten und einigen anderen Krankheiten auftreten und belastet den Patienten dann ein Leben lang. Bei Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises kommt es immer zu einer Störung bei der körpereigenen Abwehr. Sind Gelenke betroffen, so greift das Immunsystem zum Beispiel die Gelenke an und zerstört sie.

Rheuma verläuft in Schüben, die können sich verschlimmern, wird jedoch medikamentös und mit physikalischen Therapien gegengesteuert, kann der Verlauf verlangsamt werden. Je früher behandelt wird, desto besser. Das setzt eine frühe Diagnose voraus. Rheuma wird heute verhältnismäßig schnell diagnostiziert, wie man auch heute in der Lage ist, die Gelenke durch künstliche zu ersetzen.

Rheuma ist in den jeweiligen Schüben sehr schmerzhaft. Die Patienten schonen die betroffenen Stellen, soweit das möglich ist. Rheuma wird schulmedizinisch und naturheilkundlich behandelt. Die Schulmedizin unterstützt vor allem mit Schmerzmitteln und Medikamenten, die Entzündungen aufhalten, die letztendlich die Zerstörung der Gelenke vorantreiben. Auch die Akupunktur, die zur Schulmedizin gehört, kann den Verlauf aufhalten und Schmerzen lindern.

In der Naturheilkunde hilft man den Patienten je nach Verfassung. Befinden sich die Betroffenen in einem Schub, ist Vorsicht mit den Thermalbehandlungen angesagt. Rheuma darf deshalb nur von Fachleuten behandelt werden. Während der intensiven Kuren hilft man den Patienten mit Enzymtherapien, die die Entzündungen stoppen sollen, außerdem zeigt die Neuraltherapie große Erfolge.

Rheumapatienten sollten nichts unversucht lassen, sich helfen zu lassen, und damit das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, wo immer das möglich ist. Einen großen Schwerpunkt der Rheumabehandlung in den Kurhäusern macht die Ernährungsumstellung aus, denn man geht von einer Übersäuerung aus, die die rheumatischen Beschwerden deutlich verschärfen können. Es gibt sogar Theorien, nach denen Gelenkrheuma durch das Heilfasten geheilt werden kann, wenn es unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt wird, denn der Begründer des Buchinger-Fastens litt selbst unter schmerzhaftem Rheuma und war als Arzt nicht bereit, sich damit abzufinden, dass sich die Erkrankung zunehmend verschlimmerte.

Das Heilfasten allein genügt jedoch nicht. Auch danach muss eine strenge Diät gehalten werden. Abstinenz von Alkohol und Nikotin, wie eine Ernährung mit möglichst wenig Fleisch, viel Rohkost und ohne denaturierte Nahrungsmittel, soll das Rheuma zum Stillstand bringen.

Durch die basische Ernährung wird der Stoffwechsel angeregt, die Ablagerungen, die bei Rheuma ein großes Problem sind, sollen ausgeschieden werden. Helfend werden dann auch bestimmte Tees gereicht.

Natürlich kann ein Tee keine Form von Rheuma heilen. Es ist vielmehr die Kombination einer erprobten und entlastenden Ernährung, die den Patienten gesund machen soll. Aus der Phytotherapie werden vor allem die Weidenrinde und die Brennnessel genannt. Die Weidenrinde wirkt wie Aspirin, hat aber keine Nebenwirkungen, wenn sie fachgerecht eingesetzt wird. Die Weidenrinde kann das Schmerzmittel meist nicht ersetzen, aber sie kann eine niedrigere Dosis möglich machen.

Dezember 10th, 2015 | Leave a Comment

Jetzt schon planen – die Entschlackung nach den Weihnachtstagen

Weihnachten wird traditionell viel und gut gegessen. Sport oder überhaupt jede Art von Bewegung kommt meist viel zu kurz. Und so passiert es auch denen, die eigentlich sehr auf die Ernährung und ihre Figur achten, dass sie nach den Feiertagen feststellen, dass sie mehr oder weniger deutlich zugenommen haben. Im harmlosen Fall kneift die Hose.

Es kann aber auch passieren, dass man über die Feiertage so zunimmt, dass man dadurch krank wird. Das gilt besonders für die, die Probleme mit Diabetes Typ 2 haben, denn durch eine Gewichtszunahme verschlechtern sich die Blutzuckerwerte. Auch eine kurzfristige Gewichtszunahme ist ungesund und außerdem unschön. Einfach nur Diät zu halten genügt oft nicht.

Wer etwa vier Kilogramm über die Feiertage zugenommen hat, muss bei eiserner Diät den Januar durchhalten, bis das Gewicht wieder dort ist, wo es vor den Feiertagen war. Unterstützung gibt es deshalb mit Wellnessangeboten, bei denen die professionelle Betreuung dafür sorgt, dass man die überflüssigen Pfunde schnell wieder verliert.

Viel mehr als eine typische, möglicherweise noch einseitige Diät hilft es, zu fasten. Beim Fasten wird auch entschlackt. Auch wenn es den Begriff „Schlacken“ in der Medizin eigentlich nicht gibt, so weiß doch jeder, der an einer Entschlackung teilgenommen hat, was damit gemeint ist. Eine Entschlackung beginnt immer mit einem Entlastungstag. Damit wird das eigentliche Fasten vorbereitet. An diesem Tag wird kein Fleisch gegessen, kein Alkohol getrunken und möglichst auch nicht geraucht. Welche Form des bekannten Heilfastens für die Entschlackung geeignet ist, muss jeder selbst entscheiden. Gar nichts zu essen ist jedoch ungesund.

Eine Entschlackung sollte immer unter fachlicher Betreuung stattfinden. Optimal ist eine Darmreinigung am ersten Fastentag. Das verhindert das Hungergefühl und beschleunigt auf gesunde Weise den zu erwartenden Erfolg. Während der Entschlackungs-Kur wird viel Wasser getrunken, jedoch keine Unmengen. Zwei Liter genügen völlig. In den meisten Wellnesshäusern unterstützt man die Gäste mit angenehmen Bauchmassagen, die den Darm zusätzlich anregen, alle Schlacken, bzw. Ablagerungen auszuscheiden.

Schlacken vermutet man aber auch in der Haut. Ist der Darm gründlich gereinigt, werden Suppen angeboten, damit der Organismus nicht unterversorgt wird. Außerdem gehört Bewegung dazu. Wer dann schwitzt, der wird möglicherweise beobachten, dass der Schweiß sich verändert. Auch wenn das in dem Moment unangenehm ist, es ist doch erwünscht, denn dann reinigt sich der Körper selbst und gründlich. Einige Tage genügen für eine solche Entschlackung.

Beendet ist sie damit allerdings nicht. Nach etwa einer Woche beginnen die Aufbautage. Dann geht es Schritt für Schritt zurück zur festen Nahrung. Erst wird nur eine Suppenmahlzeit durch Knäckebrot ersetzt. Dazu gibt es viel Tee und Wasser. Es dauert einige Tage, bis die Ernährung wieder normalisiert wird. Keinesfalls sollte man dann nachlässig werden, und zu Kuchen oder fetten Speisen greifen. Der Darm ist gesünder und hoch empfindlich.

Auch wenn es im Kopf noch nicht angekommen ist, es ist sehr wichtig, möglichst gesund zu essen. Viel frisches Gemüse, wenig Fleisch und so wenig Zucker wie möglich, das ist die richtige Nahrungsgrundlage. Wer gefastet hat, wird sich frischer und fitter fühlen. Ein Zustand der so lange anhält, wie man bei der gesunden Ernährung bleibt.

Dezember 1st, 2015 | Leave a Comment

Gute Erfahrungen mit dem Programm Heilfasten nach F.X. Mayr im Vitalhotel am Stadtpark

Nachdem ich schon mehrere Diäten hinter mir hatte und immer anschließend das Gefühl hatte, dass es mir nicht gut getan hat, selbst wenn ich wie gewünscht abgenommen hatte, habe ich mich über das Heilfasten nach der „F.X. Mayr Kur“ informiert.

Im Vitalhotel am Stadtpark in Bad Harzburg habe ich dann das passende Angebot gefunden.

Allein die Bilder von dem Hotel haben mich überzeugt Was mir an der Gegend so gut gefällt ist, dass es nicht einfach eine eher ruhige Kurregion ist, sondern dass hier alle Generationen ihren Urlaub verbringen. Als Kurgast kann man die ersehnte Ruhe finden oder auch etwas erleben, Sport treiben, kulturelle Veranstaltungen besuchen, Menschen kennen lernen oder einfach an der Sole-Therme sitzen und die gute Luft genießen.

Ich muss sagen, es ist schon ein ziemlicher Unterschied, ob man selbst fastet oder fachgerecht betreut wird. Allein die Tatsache, dass man sich nicht selbst mühsam die passenden Mahlzeiten zusammenstellen muss, macht schon viel aus.

Ich habe direkt nach meiner Ankunft mit einem Entlastungstag angefangen. Man kann sich zwischen Obst oder Reis entscheiden. Mir wurde aufgrund meiner Vorgeschichte Reis empfohlen. Gehungert habe ich nicht. Es gab eine gründliche Untersuchung, und mir wurde die weitere Vorgehensweise erklärt. Am nächsten Tag ging es dann mit der Darmreinigung weiter. Das klingt erst mal unangenehm, ist aber gar nicht schlimm. Wenn der Darm leer ist, fällt die F.X. Mayr Kur nämlich wesentlich leichter und man entwickelt auch kein so intensives Hungergefühl. All das hatte ich vorher nicht gewusst.

Auch die Art der Ernährung während meines Aufenthaltes hat mir sehr geholfen. An den Fastentagen gab es Leberwickel, die nicht nur sehr wohltuend sind, sondern auch noch gesund und zudem auch auf den Stoffwechsel wirken. Morgens gab es immer einen leckeren Tee mit Zitrone. An den habe ich mich so gewöhnt, dass bis heute mein Tag mit einem solchen Tee beginnt. Zum Mittagessen wurden verschiedene Suppen serviert, die den Darm nicht belasten. Alternativ gibt es Obstsäfte.

Während des Heilfastens soll man möglichst viel trinken. Die Mitarbeiter des Hotels achten darauf, dass immer genügend Wasser oder auch Tee bereit stehen. Da ich mich sehr schnell an das Heilfasten anpassen konnte und die Erfolge auch nicht lange auf sich warten ließen,

hatte ich nach einigen Tagen einen erneuten Termin beim Kurarzt, der mir dann Aufbautage empfohlen hat. Ich bekam dann eine weitere Ernährungsberatung, die mir sehr geholfen hat.

Während der „F.X. Mayr Kur“ habe ich mich in der Infrarot-Wärmekabine entspannt, war mehrmals an der Sole-Therme und habe an dem Rahmenprogramm teilgenommen. Vom Haus aus gibt es organisierte Wanderungen und auch Nordic-Walking Veranstaltungen, die kostenlos sind. Außerdem war ich bei der Wirbelsäulengymnastik und dem Fitnessprogramm dabei. Am Ende der Kur habe ich mich deutlich besser gefühlt. Aber ich war auch wesentlich gesünder als vorher, was man mir auch angesehen hat. Man glaubt einfach nicht, was ein gesunder Darm für das Wohlbefinden ausmacht. Das war tatsächlich meine erste Fastenkur, bei der ich keine Angst hatte, wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen.

September 20th, 2015 | Leave a Comment

Die Original Schrothkur – was ist das eigentlich?

Die Bezeichnung Schrothkur hat nichts mit Getreide zu tun. Tatsächlich war es ein Herr Schroth, der die Schrothkur bekannt machte. Es war das Jahr 1820, als Johann Schroth, der damals 18 Jahre alt war, einen Huftritt vor das Knie bekam. Das Knie blieb steif.

Auf Anraten eines Mönches versuchte Schroth eine Behandlung mit feucht-warmen Umschlägen. Die Besserung schritt so schnell voran, dass Schroth begann, die Umschläge zu verändern, um eine noch bessere Wirkung zu erzielen. Johann Schroth wurde als Wunderheiler und Naturheiler bekannt, und seine Methoden wurden sehr schnell in die bereits bestehenden Kuren übernommen.

Schroth entwickelte seine Theorie aber noch weiter. Aus seiner Erfahrung als Fuhrmann wusste er, dass kranke Tiere nicht fressen und aus menschlicher Sicht viel zu wenig trinken. Das brachte ihn auf den Gedanken, dass Nahrungsabstinenz Heilungsprozesse fördern könnte. Er probierte seine Kur an vielen Menschen aus und wurde dadurch erst richtig bekannt.

Die Schrothkur baut sich daher bis heute auf vier Säulen auf. Die erste Säule ist die Ernährung. Die Speisen sind vor allem basisch, enthalten sehr wenig Kalorien und möglichst kein Salz. Auch Nahrungsmittel tierischen Ursprungs sollen gemieden werden. Wer Obst essen möchte, muss es schälen und kochen. Rohkost wird ganz gemieden. Erlaubt sind Kräuter, Grieß, Pflaumen und Aprikosen. Es ist nicht Sinn der Schrothkur, dass die Teilnehmer dabei hungern. Mit den erlaubten Nahrungsmitteln lässt der Hunger nach einigen Tagen deutlich nach.

Die Schrothkur ist keine Diät. Sie dient der Entgiftung und kann somit dem Heilfasten zugeordnet werden. Sie wird nur zeitlich begrenzt durchgeführt und sollte immer ärztlich betreut werden. Meist wird eine Dauer von drei Wochen empfohlen. Während der Kur gibt es Tage, an denen getrunken werden darf, gefolgt von Trockentagen, an denen nur sehr wenig getrunken wird. Das ist die dritte Säule der Kur. An den Trinktagen werden bis zu drei Liter Flüssigkeit empfohlen. Gegessen werden soll an diesen Tagen möglichst nicht.

Der Theorie Schroths nach wird das Blut an den Trockentagen dicker, dadurch werden giftige Substanzen gebunden. An den folgenden Trinktagen werden die Giftstoffe dann ausgeschieden. Kurkliniken behandeln die so genannten Trockentage jedoch individuell. Deshalb werden in einigen Häusern Trockentage gar nicht empfohlen. Bei der dritten Säule werden jeden Tag Schrothpackungen angewendet.

Die Behandlung beginnt sehr früh am Morgen, oft mit einer Tasse Tee. Anschließend wird der Kurgast in Leinentücher gewickelt, die feucht und kalt sind. Drumherum kommen mehrere warme Wärmflaschen. Der Gast legt sich wieder ins Bett und wird dann gut zugedeckt. Ziel ist, dass der Körper die nassen Tücher schnell aufwärmt und sich die Wärme staut. Durch das Schwitzen soll der Körper über die Haut entgiften.

Bei der vierten Säule spielen auch Bewegung und Ruhe eine wichtige Rolle bei der Schrothkur. Während der Trockentage gilt Ruhe. Der Kurgast soll sich ausruhen und sich nicht belasten. Solche Tage werden meist von unterstützenden Massagen begleitet. Während der Trinktage soll der Stoffwechsel in Schwung gebracht werden, und das funktioniert leichter mit Bewegung. Es geht aber nicht um schweißtreibenden Sport, stattdessen wird zum Beispiel Nordic Walking empfohlen, oder auch Wandern und Golfen

September 9th, 2015 | Leave a Comment

Heilfasten im Artepuri Hotel MeerSinn

Das Programm artepuri classic Heilfasten hatte mir eine Bekannte empfohlen. Ihre Erzählungen haben mich neugierig gemacht, und für mich war es die ideale Gelegenheit, meinen Fastenplan mit dem Urlaub zu verbinden. Ich wollte nicht nur abnehmen, sondern auch meinen Körper entgiften.

In den vergangenen Jahren bin ich öfter krank gewesen und habe viele Schmerzmittel nehmen müssen. Durch die anhaltende Unbeweglichkeit hatte ich außerdem stark zugenommen. Da ich schon vorher etwas zu dick war, kam ich nun gegen die Kilogramm nicht mehr an.

Artepuri classic arbeitet mit der Mayr Medizin, die schon sehr alt ist. Gebucht hatte ich eine Woche im Artepuri Hotel MeerSinn. Viel Hoffnung, dass es viel zu essen gibt, hatte ich natürlich nicht. Mir war die Unterstützung wichtig. Zu Beginn gab es ärztliche Untersuchung. Ich wurde auch zu meinen Zielen befragt, und mir wurde alles genau erklärt. Der Speiseplan war dann doch recht üppig. Es gab zum Beispiel sehr leckere Basensuppen. Außerdem wurde auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet. Uns, die wir zum Heilfasten angereist waren, wurde reichlich Tee und Mineralwasser angeboten.

Ursprünglich hatte ich gedacht, dass man beim Heilfasten eben wenig isst. Tatsächlich gab es viele Behandlungen, die den Darm anregen. Die Detox Massage zum Beispiel. Sie ist nicht nur angenehm, nach einer halben Stunde fühlt man sich auf eine gewisse Weise befreit, und das Gefühl verstärkt sich dann in den folgenden Stunden. Das gilt auch für die manuelle Bauchbehandlung.

Durch falsche Ernährung wird die Verdauung stark belastet. Es kommt zu Ablagerungen an den Darmwänden, die sich von allein nicht lösen. Darunter kann es zu Entzündungen oder Schlimmerem kommen. Deshalb ist es wichtig, den Darm von diesen „Altlasten“ zu befreien. Das dauert natürlich etwas, wenn man bedenkt, wie viele Jahre man schon nachlässig war. Zu wenig Bewegung macht den Darm zusätzlich träge und wer zu wenig trinkt behindert den Organismus nicht nur bei der Entgiftung.

All das habe ich während meines Aufenthaltes gelernt. Man bekommt ein neues Gefühl für den Körper. Es ist erstaunlich, wie viele unangenehme Symptome man hingenommen hat, dabei ist das gar nicht nötig. Mit einem gereinigten Darm habe ich mich befreit und beschwingt gefühlt, so als könnte ich Bäume ausreißen.

Das Detox Peeling hat auch meinem Aussehen gut getan. Mit der Physiotherapie hätte ich vorher nichts anfangen können. Im Artepuri Hotel habe ich aber gelernt, was ein belasteter Darm für einen Einfluss auf die Bewegung hat. Wenn der Darm nämlich nicht richtig arbeitet, dann entwickelt sich ganz schnell ein Hohlkreuz, weil man den Bauch vorstreckt, um vorn mehr Platz zu haben. Die Folge eines Hohlkreuzes wiederum ist der Rundrücken, und der macht Nackenprobleme, die ihrerseits Kopfschmerzen verursachen.

Ist der Darm gereinigt und kann normal arbeiten, helfen die Physiotherapeuten, zur korrekten und gesunden Körperhaltung zurückzufinden. Bewegung gehört natürlich zum Programm. Leistungssport passt aber nicht zum Heilfasten. Stattdessen gab es Pilates, Yoga und meinen persönlichen Favoriten: Nordic Walking am Strand. Die Angebote galten dreimal pro Tag. So konnte man sich die Teilnahme sehr gut einteilen. Den meerSinn SPA und Fitnessbereich war für die freie Zeit vor allem entspannend.

August 31st, 2015 | Leave a Comment

Ein Gefühl wie neugeboren – Heilfasten

Viele Prominente wie beispielsweise Inka Bause, Heide Keller oder auch Nadja Tiller haben es bereits für sich entdeckt, das Fasten. Viele fragen sich allerdings, was daran denn nun überhaupt so heilsam sein soll.

Viele Krankheiten, die die Menschen heute belasten, entstehen mitunter durch eine völlig falsche Ernährung. Wir leben hier in Deutschland nun einmal in einer Überflussgesellschaft. Viele unserer Lebensmittel sind hier sehr oft durch Farbstoffe, Konservierungsstoffe und auch künstliche Geschmacksstoffe verändert.

All dies muss unser Körper verarbeiten, und er speichert es auch. Gesund ist das natürlich nicht. Daher macht es durchaus Sinn, wenn man so ab und zu doch einmal die Notbremse zieht. Gut bewerkstelligen kann man dies durch eine Fastenkur. Führt man eine solche Fastenkur durch, dann ist der Körper in der Lage, während dieser Fastenzeit einmal so richtig zu verschnaufen. Er kann sich dann zurückziehen und erst einmal alle Energie freisetzen, die er sonst so dringend benötigt für die Verdauung und den Stoffwechsel. Diese Energien kann er dann gleich nutzen, um wichtige Reparaturarbeiten durchzuführen, beispielsweise um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Mit einem zunehmenden Gewicht ist es so, dass der Blutdruck, der Blutzuckerspiegel und auch das Cholesterin steigen. Dadurch werden dann die Gicht-, Leber- und auch Entzündungswerte schlechter. So fühlt man sich dann nur noch erschöpft und müde. Diese Werte kann man aber durch Heilfasten auch wieder nachhaltig verbessern. Migräne verschwindet beispielsweise, und auch Hautkrankheiten bilden sich gut zurück. Dazu kommt dann noch, dass Heilfasten eine sehr gute Chance ist, an seinem eigenen Leben nachhaltig etwas Entscheidendes zu verbessern. So kann das Fasten auch als Einstieg gesehen werden, um einen Umstieg zu schaffen. Sich gesünder ernähren und auch mehr auf sich selbst zu achten, und auch Stress- und Problemfaktoren abzubauen, das kann man durch das Fasten lernen. Bereits nach einer Woche Fasten fühlen sich sehr viele Menschen schlanker, gesünder und auch klarer im Kopf. Auch eine ganz neue Zufriedenheit stellt sich so ein.

Dabei ist es immer wichtig zu sehen, dass das Fasten nicht gedacht ist, um abzunehmen. Für ein Gewichtsproblem ist Fasten mit Sicherheit keine Lösung. Vielmehr dient es der Entlastung und der Entgiftung. Bei der Verdauung ist es so, dass Stoffwechsel-Abbauprodukte entstehen, die sich dann wiederum im Bindegewebe ablagern. Das kann man ungefähr damit vergleichen, als wenn man alles, was einem irgendwo im Wege herumliegt, immer in dasselbe Fach im Schrank stopft. Irgendwann ist jeder Schrank einmal voll und muss dann aufgeräumt werden, und das macht das Fasten in diesem Fall.

Fasten dürfen auch nicht alle Menschen. Wer unter Depressionen, schweren Essstörungen oder auch frischen Krebserkrankungen leidet, der darf auf keinen Fall fasten. Im Zweifelsfalle sollte man dazu immer den Hausarzt befragen.

Wer nicht gleich eine ganze Kur buchen möchte, der kann auch eine kleine Mini-Kur zu Hause durchführen. Wichtig ist hier zu wissen, dass bei einer solchen Fastenkur immer nur getrunken wird. Die beste Vorbereitung auf solch ein Fasten ist, wenn man ein bis zwei Tage ballaststoffreiche und auch kalorienreduzierte Kost zu sich nimmt. Das bedeutet sehr viel Gemüse und keinen Zucker, und natürlich auch kaum Fett. Zum Einstieg führt man eine Darmentleerung durch. Das geht sehr gut mit Glaubersalz oder Bittersalz aus der Apotheke. Während der 5-Tage-Kur für zu Hause sollte man auf Kaffee, Süßes, Alkohol und auch Nikotin verzichten.

Täglich sollte man drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, inklusive von Brühe oder Suppe. An den Aufbautagen sollte man mit rund 600 Kalorien beginnen.

Wer danach beschlossen hat, seine Ernährungsgewohnheiten etwas zu ändern, der kann mit kleinen Tricks schon einiges verändern. Beispielsweise sollte man Kohlenhydrate reduzieren, wie Weißmehlprodukte und auch Zucker. Diese lassen den Insulinspiegel steigen, sie führen zu Hunger und werden auch zu Fett umgewandelt.

Zudem sollte man weniger tierische Fette zu sich nehmen. Diese sind ganz einfach viel schwerer verdaulich als die pflanzlichen Fette. Frisches Obst und auch Gemüse sollte in keiner Mahlzeit fehlen. Salz bitte immer nur in Maßen verwenden, pro Tag sollte es nicht mehr als 5 bis 8 Gramm sein. Die Speisen sollte man immer schmackhaft und vor allen Dingen auch schonend zubereiten. Alle Gerichte, die nur kurz und vor allen Dingen mit wenig Fett und auch Wasser zubereitet werden, sind in den meisten Fällen einfach gesünder.

Alle Mahlzeiten sollte man immer in aller Ruhe einnehmen, und nicht nach 18 Uhr. Der Ernährungsfahrplan für eine Woche sollte täglich Milchprodukte beinhalten, auch zwei Mal Fleisch sowie zwei Mal Fisch sollte es geben. Wurst und Eier sollte man nur in Maßen genießen.

August 29th, 2015 | Leave a Comment

Fasten – gut für Regeneration und Heilung

Fasten – es hört sich immer nach einem Riesenverzicht an, und vielen graust es vor einer solchen Kur. Dabei ist Fasten etwas sehr Sinnvolles, denn wenn man hier und da einmal ein wenig auf die Essbremse tritt und fastet, dann tut man nicht nur der Figur etwas Gutes, sondern vor allen Dingen der Gesundheit.

Gleichzeitig erhält man auch noch einen gewissen Anti-Aging-Effekt, den man von keiner noch so teuren Creme dieser Welt erhalten kann.

Es gibt heute sehr viele Zivilisationskrankheiten, die es eigentlich gar nicht geben müsste, denn sie werden gefördert durch eine falsche und auch zu üppige Ernährung, gute Beispiele sind hier die Fettleber oder auch Gallensteine.

Schon im 19. Jahrhundert kannte man das Heilfasten. Bei diesem Fasten wird die Überlastung heruntergefahren, die unser Stoffwechsel ständig erfährt durch Botenstoffe und Hormone. Gleichzeitig wird auch noch das Immunsystem stimuliert auf eine ganz natürliche Weise.

Während des Fastens wird der Körper befreit von der sonst üblichen Verdauungsarbeit, und auch die Stoffwechselrückstände verschwinden. Somit ist der Organismus dann mit weitaus weniger Schadstoffen, Giftstoffen und Allergenen belastet.

Bei einer solchen Fastenkur werden sehr viele positive Prozesse angestoßen. Unternimmt man eine solche Fastenkur beispielsweise in einem Kurhaus oder auch einem Wellnesshotel, dann wird auch oft die Homöopunktur angewandt, dies ist eine Kombination aus der Homöopathie und der Akupunktur. Diese Homöopunktur aktiviert dann die Organfunktionen. Im Mittelpunkt dieser Anwendungen steht ganz eindeutig die Leber, aber auch Nieren und Lunge werden angesprochen.

Während des Fastens wird auch der Darm gestärkt, und das ist auch sehr wichtig, denn er ist der Sitz der Immunzellen, rund achtzig Prozent dieser Zellen sind im Darm zu finden. Bei solch einer Fastenkur wird der Darm mittels Spülungen und auch Massagen sehr gut gereinigt und auch regeneriert.

Viele Menschen meinen immer, dass Fasten etwas mit Hungern zu hat, und zwar der radikalen Art.

Das ist jedoch falsch, denn beide haben nichts Gemeinsames. Wenn man es richtig anstellt, dann hungert niemand, der fastet. Natürlich empfiehlt es sich, eine solche Fastenkur in einem geeigneten Hotel durchzuführen, das eine ärztliche Aufsicht anbietet. Täglich erhält man bei dieser Kur rund 300 Kilokalorien, die in Form von Gemüsesäften und Suppen zugeführt werden. Durch diese Kur werden die Werte von den Stresshormonen halbiert, und dadurch bekommt man die berühmten euphorischen Gefühle, die durch das Gute-Laune-Hormon Serotonin entstehen, welches während der Fastenkur freigesetzt wird. Dennoch gilt hier immer, dass man es mit dem Fasten nicht übertreiben sollte, gerade dann, wenn man es zu Hause durchführt, ein gutes Maß ist hier immer sehr wichtig.

Juni 14th, 2015 | Leave a Comment

Sie hat bereits begonnen – die Fastenzeit

Die Fastenzeit – sie beginnt für gewöhnlich am Aschermittwoch. Lange Jahre war es so, dass sich eigentlich niemand dafür interessierte, aber in der letzten Zeit steht das Thema Heilfasten und auch Fasten generell immer mehr im Fokus. Es ist ja auch etwas Schönes, denn wenn man freiwillig einmal ein paar Wochen auf Chips und Schokolade verzichtet, dann kann man so ganz einfach sein eigenes Ego stärken und sich auch vollkommen frei machen von irgendwelchen Abhängigkeiten.

Daraus resultiert für jeden sein ganz eigenes Glücksgefühl.

Fasten ist eigentlich eine jahrtausendealte Tradition, die in allen möglichen Weltreligionen verankert ist. Jesus, Moses, Buddha und auch Mohammed folgten dem Weg der Erleuchtung durch diese Askese. Und bis heute ist es so, dass allein diese Idee der Enthaltsamkeit gar nichts an ihrer ursprünglichen Faszination verloren hat. Und zudem ist Fasten mittlerweile auch wieder absolut trendy. Einer Umfrage nach möchte sich jeder vierte Deutsche für die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag darauf festlegen, dass er sich von kleinen oder auch großen lieb gewordenen Lastern trennen möchte. Genügsamkeit ist heute angesagt.

Früher schrieb die Kirche den Menschen ganz genau vor, was sie essen durften, und auf was sie verzichten mussten. Milch, Fleisch, Eier und Wein waren absolut tabu. Heute ist es eher so, dass jeder auf die Art und Weise fastet, wie es ihm eben am besten gefällt. Die religiösen Motive, die früher oft im Vordergrund standen, wie beispielsweise die Annäherung zu Gott, spielen heute nicht mehr die große Rolle.

Eher angesagt ist die Light-Version des Fastens, denn sie muss schon alltagstauglich sein. Die wenigsten haben heute die Zeit, um sich lange frei zu nehmen, damit man eine ganz ausgiebige Fastenkur durchführen kann.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Art des Fastens für jeden etwas ganz anderes ist. Die einen lassen ihr Auto stehen und fahren mit dem Bus, andere versuchen, nicht mehr zu viel Zeit vor dem Rechner zu vergeuden, und auch das Handy wird sehr oft in der Tasche gelassen.

Andere wiederum verzichten auf das Feierabend-Bier, und auch die Chips werden gar nicht erst aus der Tüte herausgelassen. Erlaubt ist hier auf jeden Fall, was auch gefällt. Für die meisten ist es einfach nur sehr reizvoll, einmal seine eigene Willenskraft zu testen und auch den inneren Schweinehund zu besiegen. Manchmal ist dies auch der Auslöser,

um wirklich auch seine Ernährung umzustellen, denn wer es schafft, sieben Wochen ohne Süßigkeiten auszukommen oder auch auf weniger Zigaretten zurückgreift, der ist auch der festen Überzeugung, dass man dies auch noch viel länger schafft, auf jeden Fall ist der Ehrgeiz da.

Man sieht, es gibt ganz unterschiedliche Motive für das Fasten, aber eines ist allen gemeinsam, und zwar der Glaube an die reinigende Kraft der Askese für den Körper und auch den Geist. Das hat sich durch die ganzen Jahre immer erhalten. Durch den Verzicht auf die kleinen und großen Annehmlichkeiten des Lebens und auch den mehr oder minder großen Abhängigkeiten erhält man eine gewisse Klarheit. Zudem schärft es die Sinne für all die versteckten Alltagsmarotten, wie beispielsweise das Salz in der Suppe, die ständig voll aufgedrehte Heizung, obwohl niemand zu Hause ist, oder auch den laufenden Wasserhahn beim Zähneputzen. Ein solcher Verzicht auf alles Liebgewonnene, das aber nicht lebensnotwendig ist, bedeutet etwa einen mentalen Abenteuerurlaub, bei dem man sich vom Alltagstrott entfernt und gleichzeitig eine Reise zu sich selbst unternimmt. Dabei überdenkt man auch gleich seinen Lebensstil.

Wichtig ist hierbei, dass jeder aus seinen ganz eigenen Gründen auf etwas verzichtet, und nicht nur zu fasten, weil die beste Freundin es auch tut.

Das gezielte Heilfasten ist eine Art des Fastens, bei der man neue Energie tanken kann, und auch die Gesundheit wird gestärkt. Auch mentale und psychische Kräfte sollen durch das Heilfasten freigesetzt werden. Allerdings ist es hierbei nicht immer nötig, gleich ganz auf Nahrung zu verzichten, denn es reicht schon absolut aus, wenn man einige Lebensmittel für eine gewisse Zeit vom Speiseplan streicht und diese durch eine natürliche und energiereiche Nahrung ersetzt.

Beispielsweise kann man basenreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen, so kann man aufgestaute Säuren neutralisieren. Gut geeignet sind hier Gemüse, Blattsalate, Sojabohnen, Sauerkraut und auch kalt gepresste Öle.

Ballaststoffe sind sehr wichtig, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Hier sind Vollkornprodukte, Weizenkleie, Leinsamen, Kichererbsen, getrocknete Feigen, Rosinen sowie Obst und Gemüse geeignet.

Auch die Spurenelemente Zink und Selen sind sehr wichtig, denn sie binden Schwermetalle und schleusen sie auch aus dem Körper heraus. Enthalten sind sie in Thunfisch, Hering, Weizenkleie, Austern und auch Rinds- und Kalbsleber.

Natürlich darf man auch die Vitamine nicht vergessen. Die wichtigsten Vitamine stecken in Äpfeln, Holundersaft, Brunnenkresse, Johannisbeeren, Kohl, Paprika und auch Spinat.

Tabu sind bei dieser Ernährung alle sauren Nahrungsmittel wie Salami, Speck, Schinken, und auch Weißmehl ist absolut tabu. Pasta, Pizza, Fertiggerichte, Fast Food und auch Nahrungsmittel mit viel tierischem Eiweiß wie rotes Fleisch, Wurst, Eier und Milchprodukte sollten ebenfalls gemieden werden.

 

März 14th, 2015 | Leave a Comment

Heilfasten – mit einer Frühjahrskur zu mehr Vitalität

Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Gerade in der heutigen Zeit mit Fastfood und der damit verbundenen zucker- und fettreichen Ernährung wird dem Körper viel zugemutet. Dem gilt es entgegen zu steuern. Besonders eignet sich dafür das Heilfasten, eine Kur für Körper, Geist und Seele. Ziel des Fastens ist es, den Körper zu entschlacken und zu entgiften, und als willkommener Nebeneffekt winkt auch eine Gewichtsreduzierung. Fasten wird auch immer wieder gerne als Neustart in eine gesündere Ernährung genutzt. Verschiedenste Fastenkuren stehen zur Wahl und bieten für jeden Geschmack den richtigen Weg zu mehr Vitalität.

Beim Molkefasten wird ganz auf feste Nahrung verzichtet. Molke ist eine wässrig milchige Flüssigkeit, die als Nebenprodukt bei der Herstellung von Käse und Quark entsteht. Sie enthält viele für den menschlichen Körper wichtige Inhaltsstoffe, beispielsweise Proteine, Vitamine A, B, C und E, Magnesium, Kalzium und Eisen. Gleichzeitig ist Molke extrem arm an Kalorien und Fett. Heilfasten mit Molke hemmt durch seinen hohen Proteinanteil den Abbau von Eiweiß in der Muskulatur.

Fasten nach Buchinger gehört zum klassischen Fasten. Es wird komplett auf feste Nahrung verzichtet und nur Flüssiges zu sich genommen wie Obst- und Gemüsesäfte, Kräutertees und Wasser. Unterstützt wird das Ganze mit Einläufen zur Darmreinigung.

Ebenfalls nur von flüssigen Nahrungsmitteln ernährt man sich beim Saftfasten. Dabei nimmt man täglich 1 – 1 ½ Liter Gemüse- und Obstsäfte zu sich, die wichtige Vitamine und Mineralstoffe beinhalten. Wasser kann in unbegrenzter Menge getrunken werden. Saftfasten ist vor allem bei einer vorhandenen Übersäuerung zu empfehlen.

Auch das Basenfasten wird bei Übersäuerung empfohlen, wobei hier allerdings nicht gänzlich auf feste Nahrung verzichtet werden muss. Es darf alles getrunken und gegessen werden, was basisch verstoffwechselt wird.

Obst, Gemüse, Essig, basisches Müsli und für zwischendurch dürfen es auch mal ein paar Mandeln oder Oliven und etwas Dörrobst sein.

Heilfasten mit F.X. Mayr Kur ist eine Milch-Semmel-Fasten Kur. Altbackene Weißmehl- und Dinkelbrötchen werden extrem lange gekaut bis die Masse fast flüssig ist, um dann mit einem Schluck Milch heruntergeschluckt zu werden. Essen darf man bis zum Punkt der Sättigung. Getrunken werden Tee und Mineralwasser.

März 12th, 2015 | Leave a Comment

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