Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Die perfekte Alleskönnerin für Gesundheit und Wellness – die Heilerde

Bereits bei den alten Ägyptern war es absolut üblich, dass sie sich gegen rheumatische Beschwerden in Bädern wälzten, die aus Nilerde hergestellt wurden. Schon Hippokrates verordnete eine solche Heilerde, und zwar als Brei, und auch der große Paracelsus nutzte sie, und zwar in den Zeiten von Cholera und Pest. In Deutschland war es später Pfarrer Kneipp, der diese Heilerde nutzte, um Hautausschläge zu behandeln. Eine gesamte Kur entwickelte dann sogar Pfarrer Felke aus der Heilerde, und das war auch der Grund, warum er auch den Beinamen Lehmpastor bekam.

Diese Heilerde hat wahrlich bereits eine sehr lange Tradition.

Bereits seit einigen Jahrtausenden wird sie sowohl zu medizinischen Zwecken eingesetzt als auch zu pflegenden. Diese Heilerde ist ein Naturprodukt und ist auch bekannt als Mineralerde, Tonerde oder auch Löss. Sie entstand während der letzten Eiszeit, die vor 10.000 Jahren stattfand, und zwar dadurch, dass zu der Zeit tonnenschwere Eisbrocken Felsen und auch Steine zermalmten. Als Verfeinerer kamen dann noch Wind und Wasser dazu. Durch sie schrumpften sie bis auf die Größe von Staubkörnern.

Die Zusammensetzung von diesem Löss unterscheidet sich immer etwas, es kommt immer darauf an, wo er herkommt. Zum größten Teil ist es aber so, dass sie aus Quarzkörpern und auch kalkigen Bruchstücken bestehen. Dass es hier auch unterschiedliche Farben gibt liegt daran, dass auch der Anteil an Eisen- oder Magnesiumoxiden unterschiedlich ist, so kann es zu einem Grün, Gelb, Weiß oder auch Braun kommen. In der Tonerde sind aber auch Mineralstoffe enthalten, wie beispielsweise Magnesium, Kalzium, Natrium und auch Kalium. Dazu kommen noch Spurenelemente wie Kupfer, Chrom, Zink, Selen und auch Lithium. Dazu kommt auch noch, dass vor allen Dingen die grüne Tonerde sehr reicht ist an der wichtigen Kieselsäure.

Allerdings ist es nicht so, dass dieser gesundheitsfördernde Effekt der Tonerde hauptsächlich dem Reichtum an Mineralien zu verdanken ist. Die Heilerde hat eine sehr unregelmäßige Oberflächenstruktur, und dadurch bekommt sie eine sehr hohe Absorptionsfähigkeit. Daher ist sie in der Lage, Nahrungsgifte und auch schädliche Stoffwechselprodukte ganz einfach an sich zu binden. Dadurch wird die Heilerde so gesund. Allerdings muss man auch dabei sagen, dass sich diese Eigenschaft ungünstig auswirken kann, wenn gleichzeitig Medikamente eingenommen werden müssen. Daher sollte man immer darauf achten, dass zwischen der Einnahme der Medikamente und der Einnahme der Heilerde mindestens zwei Stunden liegen.

Heilerde ist ein Produkt, das man sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden kann. Nutzt man sie innerlich, dann wirkt sie zuallererst antibakteriell. Sehr gerne verwendet man sie daher zum Gurgeln, wenn es zu Entzündungen im Mund- und Rachenraum gekommen ist. In diesem Fall verrührt man einen Teelöffel der Heilerde mit einem halben Glas Wasser, das lauwarm sein sollte. Damit spült man dann mehrmals am Tag den gesamten Mundraum und Rachenraum aus. Sehr gut wirkt die Heilerde auch bei Magenübersäuerung, Sodbrennen und für die Darmsanierung. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte jetzt belegt werden, dass die Heilerde in der Lage ist, die überschüssige Magensäure zu binden. Mehrfach untersucht wurde auch bereits die Wirkung im Darm, und dabei konnte herausgefunden werden, dass durch die schöne feine Heilerde die Darmperistaltik angeregt wird. Dadurch sorgt die Heilerde dann für eine gut funktionierende Verdauung.

Die Palette der Anwendungen, die man äußerlich durchführt, ist wirklich sehr umfangreich. Bäder, Einpudern, heiße Umschläge, hier ist fast alles dabei. Und sie wird nicht nur im Bereich der Heilung eingesetzt, auch im Wellnessbereich findet die Heilerde immer mehr Anklang. Beispielsweise verfeinert eine Heilerde-Maske für das Gesicht die Poren, und auch der Zellstoffwechsel wird gut angeregt. Jeder, der eine unreine Haut hat, die recht oft zur Bildung von Mitessern neigt, sollte des öfteren eine Maske mit Heilerde nutzen, denn diese ist in der Lage, überschüssigen Talg gut zu binden. Man verrührt für eine solche Maske einfach ein bis zwei Teelöffel dieser Erde mit genauso viel Wasser. Dann auf das Gesicht auftragen und trocknen lassen. Ist die Maske dann getrocknet, dann kann man sie mit warmem Wasser wieder abwaschen.

Für die Heilerde gibt es in Deutschland sehr strenge Auflagen. Als Heilerde darf hier wirklich nur diejenige Tonerde genannt werden, die ein spezielles Prüfverfahren durchlaufen hat nach dem Arzneimittelgesetz. Wenn sie das geschafft hat, dann besitzt sie auch die Anerkennung als Arzneimittel. Und dafür gibt es wirklich sehr strenge Auflagen. Dafür muss die Heilerde auf jeden Fall so gut wie es irgendwie geht keimfrei sein. Die Tonerden, die in einer Tiefe von bis zu 30 Metern abgebaut werden, enthalten zwar sowieso schon fast keinerlei Keime, um aber auf Nummer sicher zu gehen, werden sie zusätzlich noch bei 133 Grad keimfrei gemacht. Nur so ist es möglich, dass sie auch wirklich als Arzneimittel zugelassen werden.

Anders sieht es beispielsweise aus bei der grünen Mineralerde, die aus Frankreich stammt. Sie ist insgesamt sehr viel feiner als die braune, aber sie darf nur als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden, denn sie wird in der Provence lediglich unter der Sonne getrocknet, aber danach nicht mehr noch zusätzlich sterilisiert. Aber auch alle Mineralerden ohne absolviertes Prüfverfahren unterliegen sehr strengen Qualitätsvorschriften. Auch diese Erden müssen keimfrei sein, und auch Zusätze oder Schwermetalle sind streng verboten. Allerdings unterscheiden sich das Arzneimittel Heilerde und die Mineralerde ohne das genannte Prüfverfahren nicht bei der Wirkung und auch nicht bei den Anwendungsgebieten.

Dezember 30th, 2015 | Leave a Comment

Das absolute Wellness Wunder – Heilerde

Bereits unsere Großmütter kannten dieses natürlich Gesteinspulver aus der Eiszeit – Heilerde. Schon sie nutzen es, um einen glatte und auch reine Haut zu bekommen. Und jetzt ist die Heilerde wieder da. Man kann sie ganz unterschiedlich nutzen.

Angewandt in einer Waschcreme mit Traubensilberkerzen-Extrakt befreit es die Haut von Schmutz und überschüssigem Talg. Dabei trocknet sie die Haut aber nicht aus. Dafür schäumt man einfach einen kleinen Klecks auf, dann auftragen und mit reichlich Wasser wieder abspülen.

Man glaubt es nicht, aber Heilerde kann man auch trinken. Wenn einen das Sodbrennen nach einem allzu üppigen Essen plagt, wie es ja nun in der kommenden Weihnachtszeit des öfteren einmal vorkommen kann, dann löst man einfach etwas des feinen Pulvers in etwas Wasser oder auch Tee auf. Dann kann man es in kleinen Schlucken trinken. Die in der Heilerde enthaltenen Mineralien binden die Magensäure, die aufsteigt.

Ganz klassisch ist die Anwendung als Maske für eine reine und glatte Haut. Das gilt nicht nur für das Gesicht, sondern auch gerade für den Rücken, wo sich die meisten Talgdrüsen des Körpers befinden. Man nimmt sieben Teelöffel Heilerde und rührt sie mit etwas Wasser an. Dann auf den Rücken auftragen und trocknen lassen. Danach einfach abwaschen. So werden Fett und Talg gebunden und die Poren befreit. Zudem wird die Haut geglättet. Wer einmal eine Reise Wellness unternimmt, der wird solche Anwendungen auch in den Wellnesshotels finden.

Für das Haar kann man eine Packung aus Heilerde, Salbei und Meerestang zur Beruhigung von fettiger, gereizter oder auch juckender Kopfhaut anwenden. Sie wird einfach scheitelweise auf die nasse Kopfhaut aufgetragen und nach einer Einwirkzeit von fünf bis zehn Minuten wieder abgewaschen.

Eine spezielle Mischung für eine Anti-Aging-Maske für das Gesicht gibt es bereits fertig zu kaufen. Sie besteht aus Süßholzwurzel, Heilerde und Sojaöl. Man rührt sie mit etwas Wasser an und trägt sie auf. Bereits nach 15 Minuten kann man sie wieder abwaschen. Diese Maske fördert die Zellerneuerung und stützt das Bindegewebe.

Zur Straffung der Haut gibt es mittlerweile spezielle Fluids zu kaufen, die ebenfalls Heilerde enthalten. Sie sind leicht aufzutragen nach der Reinigung, und sofort wird die Haut mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Mineralien und auch Spurenelementen aus dieser Tonerde verwöhnt. Zusammen mit dem Vitamin E, das aus dem Aprikosenkernöl stammt, wird die Haut gefestigt und aufgepolstert.

Dezember 14th, 2015 | Leave a Comment

Schön mit den Schätzen der Erde – Lavasand, Moortorf und Meeresschlick

Die Erde, oder zumindest ihre mineralreichen Schätze, haben sehr viel Gutes für die Schönheit zu bieten. Sie sind ein absolutes Geschenk der Natur, und auch viele Schauspielerinnen schwören beispielsweise auf die Wirkung von Tonerde. Die Tonerde klärt und verfeinert das Hautbild, sie reinigt die Haut wirklich porentief und schenkt immer einen tollen klaren Teint.

Auch unter den Modeschöpfern haben sich diese Naturschätze sehr schnell ausgebreitet, und der Modezar Giorgio Armani liebt die Lavaschlammbäder auf seiner favorisierten Insel Pantelleria. Auf Ibiza ist es üblich, dass die Trendsetter den roten Lehm der Küstenabbrüche nehmen und dann auf der Haut verteilen, um ihn als Körperpeeling zu nutzen.

Auch zu Hause ist es jederzeit möglich, sich mit diesen passenden Produkten zu verwöhnen, hier gibt es klärende Gesichtsmasken aus Heilerde, tolle Peelings aus Lavasand, straffende Körperpackungen aus Kaolin und auch wunderbar pflegende Cremes mit dem beliebten Meeresschlick. So kann man sich selbst einmal so richtig „erden“.

Heilerde ist ideal geeignet für die Pflege der unreinen Haut, sie klärt den Teint. Eigentlich ist es so, dass Heilerde ein naturreiner Löss ist, das ist ein ganz extrem fein gemahlenes Sedimentgestein, das sehr mineralreich ist. Durch sie wird die Haut porentief gereinigt, Schlacken werden gebunden und der überschüssige Talg wird wie durch ein Löschblatt aufgesaugt. Dabei trocknet sie die Haut nicht aus. Die Heilerde kann man in der Apotheke oder dem Reformhaus bekommen, dann vermengt man die Heilerde einfach mit etwas Wasser, bis man einen schönen Brei bekommen hat. Dieser wird dann einfach großzügig auf das Gesicht und natürlich auch das Dekolleté aufgetragen, und nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten kann man die Maske einfach wieder abwaschen.

Auch von innen kann man sich eine Schönheitskur gönnen. Tägliche Drinks, die aus Wasser und grüner Mineralerde bestehen, sind gut für Haut und Haar und auch für die Figur. Dies ist besonders wichtig in Hinblick auf die kommenden Festtage. Dafür nimmt man täglich ein Glas Wasser und rührt ein bis zwei Teelöffel grüne Mineralerde ein. So wird der Stoffwechsel gefördert, Schlacken gebunden, und wertvolle Spurenelemente und Mineralien bekommt der Körper geliefert. Zudem ist noch ein hoher Anteil an Kieselsäure vorhanden, in diesem Fall 50 Prozent, die uns eine reine Haut, schönes Haar und auch gesunde Nägel sowie ein festes Bindegewebe garantiert. Auch das Völlegefühl nach einem Festmahl, wie es bald wieder auf uns zukommt, kann durch einen solchen Drink vertrieben werden.

Auch ein wunderbar wohltuendes Moorbad wirkt Wunder. Dieses lockert die Muskulatur und lindert zudem Gelenkschmerzen. Zusätzlich wird auch noch die Durchblutung gefördert. Vor allen Dingen ist es aber so, dass der Körper durchwärmt wird und so entspannt. An kalten Tagen ist dies ein echter Segen. Diese Moorbäder kann man nicht nur in Kurhotels finden, sondern auch in sehr vielen guten Wellness Hotels in Deutschland.

Gegen die gefürchtete Cellulite und ein schwaches Bindegewebe hilft eine Packung aus Kaolin, das ist eine weiße Tonerde, die man in der Apotheke bekommt. Die Tonerde dann einfach mit Wasser glattrühren und unter warmen Tüchern oder ganz einfach unter einer Folie für 15 Minuten einwirken lassen.

Auch für die Füße hat sich ein Naturmittel bewährt, und zwar Sand. Dies ist eindeutig das absolut beste Fußpeeling überhaupt. Vielen ist das schon bekannt durch die Strandspaziergänge, die man bereits im einigen Urlauben unternommen hat. Das kann man aber auch zu Hause haben, und das sogar ganz einfach. Dafür muss man nur Sand mit Olivenöl mischen und dann die Füße mit kreisenden Bewegungen massieren. Wenn das Öl dann eingezogen ist, dann lässt sich der Sand ganz einfach und leicht entfernen. So fühlt sich dann die Haut wieder richtig schön glatt und auch zart an.

Dezember 13th, 2015 | Leave a Comment

Wickel mit Naturprodukten gegen Schmerzen auch im Einsatz bei Kur Reisen

Wickel, warm oder kalt auf schmerzende Stellen aufgebracht, gehören zu den ältesten bekannten Hausmitteln. Sie bestehen in der Regel aus drei Lagen. Das innere Tuch kommt auf die Haut, das mittlere Isoliertuch saugt die Feuchtigkeit aus, das abschließende Baumwollhandtuch speichert die Wärme.

Während kalte Wickel Hitze aus einer Körperstelle ziehen und bei Entzündungen und Fieber angewandt werden, lösen warme Wickel Krämpfe. Um die Wirkung eines Wickels zu verstärken, setzt man Hilfsmittel ein, welche die Heilwirkung unterstützen. Dazu zählen beispielsweise Quark, Kohl und Heilerde – Naturprodukte, die bereits bei äußerer Anwendung positiv auf die Gesundheit wirken. Naturprodukte also, die als Heilmittel eingesetzt werden können.

Quark ist ein sehr gut verträgliches Naturprodukt. Sein Vorteil: es nimmt nur langsam Wärme auf und hat darum einen anhaltenden kühlenden Effekt. Quarkwickel lindern Schwellungen und werden sogar von manchen Kur Kliniken bei Knieproblemen eingesetzt. Für einen Wickel sollte er mindestens fingerdick aufgetragen werden. Der Quark sollte gekühlt sein, aber nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen.

Für die schmerzlindernde Wirkung von Kohl sind spezielle Pflanzenstoffe und Senföle in Weißkohl und Wirsing verantwortlich. Einen Kohlwickel kann man warm und kalt und am besten über Nacht anlegen. Als besonders bewährt gilt ein Wirsingwickel bei Gelenkschmerzen. Äußere Blätter von Blattrippen befreien, in breite Streifen schneiden und plattwalzen, damit die Pflanzensäfte austreten können. Dann überlappend auf die zu behandelnde Stelle legen. Mit Kohlwickeln werden auch rheumatische Beschwerden und schmerzende, geschwollene Gelenke behandelt.

Heilerde besteht aus steinzeitlichem Löss. Seine Wirkung entfaltet der Heilerdebrei beim Trocknen. Er kann kühlen und wärmen und wird bei schmerzenden Gelenken eingesetzt. Auch bei Kur Reisen wird Heilerde gerne eingesetzt.

Also sind diese Naturprodukte nicht nur für den Verzehr gesund, sondern lindern auch Schmerzen auf natürlichem Wege. Dabei gilt, dass Quark und Kohl speziell bei Schwellungen helfen und Heilerde effektiv gegen Schmerzen wirkt. Der Vorteil an diesen schmerzlindernden Naturprodukten ist außerdem, dass sie haushaltsüblich sind und somit für mühelose Anwendung sorgen.

Dezember 8th, 2015 | Leave a Comment

Naturprodukte für die Schönheit – so einfach geht es

Für die Schönheit von Haut und Haar gibt es in der heutigen Zeit eine sehr große Auswahl an Produkten, die zur Verfügung stehen, um das jugendliche Aussehen so lange wie möglich zu erhalten. Dennoch gibt es auch viele natürliche Alternativen außerhalb des teuren Cremetopfes, die man auch durchaus nutzen kann, um Haut und Haar etwas Gutes zu tun.

Naturmittel Haut 2Generell sind Früchte ja ein gesundes Lebensmittel, und zudem auch gleich eine leckere Knabberei ohne viele Kalorien, wenn man beispielsweise Äpfel oder auch Trauben nimmt. Aber dieses Obst kann noch vieles mehr, denn auch zu einer strahlenden Haut können sie einen großen Teil beisteuern. In Obst ist oft viel Vitamin C enthalten und auch Mineralstoffe, und diese haben auch einen wunderbaren Effekt auf die Haut, denn sie sind in der Lage, die Haut schön zu glätten. Dafür kann man entsprechende Produkte nutzen, oder auch ganz einfach selbst eine Gesichtsmaske herstellen mit Äpfeln. Dazu werden 10 Gramm Leinsamen benötigt, die man in Wasser zunächst einmal aufquellen lässt. Danach vermischt man sie mit einem halben Eigelb und 15 Gramm Sahne sowie einem Teelöffel geriebenem Apfel. Diese Mischung einfach nur auf die Haut auftragen und dann nach 15 Minuten Einwirkzeit wieder abwaschen.

Im Bereich der Schönheitspflege nimmt die Heilerde schon seit recht langer Zeit einen hohen Stellenwert ein. Sehr gerne wird die Heilerde in Masken verarbeitet, denn sie enthält sehr wichtige Spurenelemente und Mineralien. Diese sind eine wahre Wohltat, sowohl für die Haut als auch für die Haare. Gerade recht fettiges Haar kann von der Heilerde profitieren. Auch hier steht wieder zur Auswahl ein fertiges Produkt zu kaufen, oder sich seine Maske einfach selbst herzustellen. Naturmittel Haut 1Benötigt werden für eine Haarmaske fünf Esslöffel Heilerde und dazu zehn Esslöffel Wasser. Beides vermischt man zu einem recht dünnen Brei. Diesen Brei auf die Kopfhaut geben, darüber noch ein Handtuch, und dann die Maske für eine halbe Stunde einwirken lassen. Diese Prozedur sollte man eine Woche lang jeden Tag wiederholen. Dies bedeutet zwar einen kleinen Aufwand, aber die Belohnung ist diesen Aufwand durchaus wert, denn das Haar glänzt wieder richtig schön und bekommt dazu noch jede Menge Volumen. Wer eine Gesichtsmaske herstellen möchte nutzt einfach etwas mehr Heilerde bis die Masse eine etwas festere Konsistenz angenommen hat.

In immer mehr Kosmetika werden heute Pflanzen und deren Extrakte verarbeitet. Gerade die heimischen Kräuter sind es, die es den Herstellern der Produkte angetan haben. Sie enthalten sehr wohltuende Wirkstoffe die in der Lage sind, den Körper und auch die Seele richtig zu beleben und auch zu entspannen. Sehr viele wertvolle ätherische Öle sind zu finden in der Schafgarbe, im Klee und auch in der Arnika. Diese Öle sind in der Lage, den Stoffwechsel anzuregen, aber gleichzeitig werden dabei auch die Nerven beruhigt. Genutzt werden sollten diese Kräuter am besten in Form eines schönen Bades. Diese könnte beispielsweise Heublumen-Extrakte beinhalten. Eine noch bessere Wirkung erhält man, wenn noch zusätzlich ein Kräutertee getrunken wird.

Wasser ist nicht nur zum Waschen da, es ist auch eine gute Erfrischung und zudem ist es auch gut für die Schönheit. So kann beispielsweise die Durchblutung angeregt werden durch kalte Güsse, die man regelmäßig durchführen sollte. So bleibt die Haut schön straff und wird rosig. Ganz einfach geht dies, wenn man den Oberkörper über die Dusche oder auch die Badewanne beugt, die Augen schließt und dann ganz einfach kaltes Wasser von der rechten Schläfe hin zur linken laufen lässt, und danach dann wieder zurück. Anschließend das Wasser auch noch von oben nach unten laufen lassen über das Gesicht. So wird die Haut wunderbar rosig und bleibt glatt.

Naturmittel HautEin weiteres sehr wichtiges Mittel für die Schönheit ist der Sauerstoff. Gerade frische Luft gilt als eines der wichtigsten und besten Mittel, um möglichst lange gesund und auch schön zu bleiben. Warum der Sauerstoff so wichtig ist? Ganz einfach, wenn der Körper nicht ausreichend Sauerstoff erhält ist er nicht in der Lage, genug Energie zur Verfügung zu stellen für die Erneuerung der Zellen. Dies ist allerdings die absolute Voraussetzung dafür, dass sich Falten nicht noch mehr vertiefen. Dies hat auch mittlerweile schon die Kosmetikindustrie entdeckt, denn es gibt nun auch Produkte die in der Lage sind, den Sauerstoffgehalt zu erhöhen in der Haut selbst. Aber auch ohne diese oft recht teuren Produkte kann man etwas tun, es ist bereits ausreichend, wenn man das Fenster weit öffnet und dann zehn Mal ganz tief durchatmet. So erhält der Körper einiges mehr an Energie, und zudem werden dadurch auch die Blutgefäße erweitert, und die Haut ist wieder in der Lage, so richtig zu strahlen.

Teure Produkte aus der Kosmetikindustrie mögen sicherlich ihre Berechtigung haben, dennoch sollte man auch die natürlichen Hilfsmittel nicht außer acht lassen wenn es um die Schönheit geht.

November 26th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Naturprodukte für die Schönheit – so einfach geht es

Heilerde macht gesund

Es wurde das bewiesen, was die alten Ägypter schon gewusst haben – die Heilerde macht wirklich gesund. Sie wird in jedem Kosmetiksalon oder Wellnesshotel als Hautmaske, Wickel und für Schlammbäder verwendet. Abhängig vom Mineralienmix gibt es rote, grüne, gelbe oder graue Heilerde, die man inzwischen auch schon in der Apotheke als Pulver bekommen kann. Als Hauptbestandteil besteht zu 50% aus Silikatu, dazu kommen noch beispielsweise Magnesium, Eisen, Kalium oder Kalzium. Interessant ist, dass diese Erde in der Lage ist, flüssige, feste sowie gasförmige Stoffe anzulagern und aufzusaugen. Dafür wird sie auch sehr fein zermahlen und deswegen kann man sie auch schon mittlerweile in jeder Apotheke als Pulver kaufen. Bei so einer zermahlten Erde steigt die Fähigkeit an, verschiedene Schadstoffe auf 10 bis 20-fach zu binden.

Die Heilerde im zermahlten Zustand wird besonders für Behandlungen bei Magen-Darm-Beschwerden sowie bei Hautproblemen verwendet. Sie kann beim Sodbrennen, Völlegefühl, Reizdarm oder Verstopfung helfen, weil die Heilerde besonders gegen Verdauungsprobleme gut wirken kann. Sie saugt die Bakterien, Schadstoffe oder überschüssige Magensäure wie ein Schwamm auf. Das hat ein Studium an der Berliner Charitè gezeigt. Menschen die unter Magen- und Darm-Beschwerden gelitten haben, haben 6 Wochen lang das Pulver eingenommen. Die Beschwerden

sind deutlich zurückgegangen. Das graue Pulver ist auch beim Reisedurchfall oder Kater sehr zu empfehlen. Um den Geschmack, Geruch und die Farbe zu überdecken, ist es besser in eine Tasse Kräuter oder Früchtetee statt mit Wasser einzurühren. Außerdem kann man sie über Monate oder Jahre einnehmen, weil es eine sanfte Naturmedizin ist.

Venenbeschwerden, Hauterkrankungen sogar Fieber kann man wunderbar Dank einem Schlammbad heilen. Der Kreislauf und Stoffwechsel werden aktiviert und die Schmerzen, Juckreiz oder Entzündungen – gelindert. Man kann sie sogar auf infizierte Wunden verwenden, weil sie durch den Saugeffekt den Windfluss fördern können. Auch für fettige Haut und bei Akneproblemen sehr geeignet.

Man kann die Heilerde als Pulver sowie als Kapseln in der Apotheke bekommen. Falls man jedoch fachmännische Hilfe schätzt, sollte sich für einen Wellness Urlaub in einem Kurhotel entscheiden. Dort bekommt man zahlreiche Kuranwendungen wo die Heilerde, Schlick sowie Schlamm öfters verwenden werden.

September 17th, 2015 | Leave a Comment

Die alternative Felketherapie – im Einklang mit der Natur

Therapien, Bäder, Massagen: Entspannen kann man sich heutzutage auf viele Arten, und immer mehr meistens Berufstätige gönnen sich einige Male im Jahr eine mehrtägige Auszeit. In einem der unzähligen Wellness- oder Kurhotels können Gäste so einmal richtig ausspannen und den stressigen Alltag vergessen.

Eine wunderbare Möglichkeit, beruflichem Stress entgegenzuwirken, stellt dabei beispielsweise die so genannte Felketherapie dar. Benannt wurde diese nach dem Pastor und Naturarzt Emanuel Felke, welcher vor etwa 100 Jahren die heute sehr beliebte Therapieart erfand. Im Allgemeinen handelt es sich bei der Felketherapie um eine heilpraktische und sehr naturgebundene Behandlungsmöglichkeit, welche auf das Wohlbefinden des gesamten Körpers ausgerichtet ist.

Mithilfe von Diäten und verschiedenen naturbezogenen Therapiearten wird für jeden Gast ein individuelles Behandlungsprogramm zusammengestellt, sodass möglichst viele Beschwerden der Behandelten gelindert werden können. Besonders wichtig ist bei der Felketherapie die Anwendung von Heilerde, welche als essentieller Bestandteil der Behandlungsart gilt. Durch sie können dem Körper des Gastes notwendige Nährstoffe zugeführt werden, welche in der täglichen Ernährung nicht selten fehlen, einer schlechten oder unregelmäßigen Ernährung kann auf diese Weise entgegengewirkt werden.

Insbesondere die grüne Heilerde kommt bei der Felketherapie oftmals zur Anwendung. Zum einen führt auch sie dem Körper wichtige Nährstoffe zu, zum anderen kann sie Schadstoffe an sich binden und über die natürliche Verdauung aus dem Körper transportieren. Auch Felke hat diese positive Eigenschaft der grünen Heilerde frühzeitig erkannt und sie passend in seine Therapie eingearbeitet.

Beliebt ist die Felketherapie bei Erholungssuchenden besonders deshalb, weil sie das ganze Immunsystem und die körpereigenen Abwehrkräfte stärkt und darüber hinaus zur Reinigung des Blutes beiträgt. Wer also auf der Suche nach einer wirksamen und möglichst natürlichen Therapieart ist und sich eine kleine Auszeit vom beruflichen Stress nehmen möchte, sollte der Felketherapie in jedem Falle Beachtung schenken. Heutzutage ist diese nämlich von Medizinern durchaus anerkannt und wird deshalb von nicht allzu wenigen Kur- und Wellnesseinrichtungen angeboten, denn man kann sie ganz einfach bei einem seiner Kuraufenthalte mit einbeziehen.

Das Besondere an der Felketherapie ist dabei nicht zuletzt die Individualität, welche sie den Behandelten bietet. Da die Therapie verschiedene Massagen, Bäder und Ernährungsmuster im Repertoire hat, kann sie auf die Bedürfnisse jedes Kur- oder Wellnessgastes zugeschnitten werden. Oftmals ist für die Erstellung eines personengebundenen Programms sogar ein hoteleigener Kurarzt verantwortlich,

welcher stressgeplagte Gäste schon zu Anfang der Therapie begleitet und ihnen beratend zur Seite steht. Die Behandelten können sich schließlich der Wirksamkeit der ausgewählten Maßnahmen sicher sein und können sich sorglos vom fachkundigen Personal behandeln lassen.

Viele Kurärzte oder Patienten wählen die Felketherapie aus, weil es sich bei ihr um eine ganzheitliche und natürliche Therapie handelt. Anstatt verschiedener, zusammengestückelter Anwendungen, kann man auf die von Felke ausgewählten vertrauen und sie ganz nach den Beschwerden der Gäste kombinieren. In jedem Fall ist eine Felketherapie mehr als empfehlenswert und kann besonders für Stressgeplagte eine langfristige, positive Wirkung herbeiführen.

September 2nd, 2015 | Leave a Comment

Pflege aus dem Meer – kostbare Schätze für Haut und Haar

Das Meer hat wirklich viel zu bieten, und das beschränkt sich nicht nur auf das Baden oder auch die leckeren Fische und Meeresfrüchte, die es uns beschert. Nimmt man beispielsweise einmal einen Urlaub am Meer, wenn man danach zurückkommt fühlt man sich wunderbar erholt, und das von den Haarspitzen bis hin zu den Zehen. Bestimmt liegt dies auch an dem für gewöhnlich recht stressfreien Tagesablauf, oder auch am schönen Strandleben, aber es gibt noch einen weiteren Grund dafür – die heilende Kraft, die das Meer ausübt.

Das sieht man nicht zuletzt an der so beliebten Thalasso-Therapie, denn sie basiert auf dem Meer. Die wohltuende Wirkung von Algen, Wasser, Schlick, Meersalz und Heilerde wirkt hier zusammen mit der frischen Meeresbrise. Erleben kann man diese Thalasso-Therapie in vielen Kur- und Wellnesshotels, die sich direkt am Meer befinden, beispielsweise an der deutschen Ostseeküste.

Zwar kann man den Wind nicht einfangen, aber einige andere Bestandteile der klassischen Thalasso-Therapie kann man auch ganz einfach zu Hause nutzen. Da wird das heimische Bad schon einmal ganz schnell zu einer richtigen Wellness-Oase, Urlaubs-Flair natürlich auch inklusive.

Besonders für die trockene oder auch empfindliche Haut kommt bestens klar mit den Schönmachern aus dem Meer. Bei Neurodermitis oder auch Akne kann eine parfümfreie Meersalzcreme sehr gute Erfolge erzielen. Eine Alge ist auch gegen Cellulite und Mimikfalten gewachsen.

Es gibt unterschiedliche Algen, braune, grüne und rote, aber alle zusammen haben eines gemeinsam – sie alle nehmen mit ihrer gesamten Oberfläche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente aus dem Meer auf, denn sie haben keine Wurzeln. Daher können Algen eine sehr hohe Konzentration an Vitalstoffen speichern. Das ist ein Riesenvorteil für die Haut, denn die Algen spenden sehr viel Feuchtigkeit, so wird die Haut geglättet. Zudem schützen sie durch ihre Vitamine vor den freien Radikalen, und somit wird auch noch ein Anti-Aging-Erfolg erzielt. Da sie auch einen straffenden Effekt haben, werden sie gerne gegen die ungeliebte Cellulite eingesetzt. Mit einem Algenbrei, der auf die Problemzonen verteilt wird helfen sie auch, die Silhouette zu verbessern. Der Brei wirkt für dreißig Minuten unter einer Folie ein.

Meersalz enthält viele Stoffe wie Natrium, Kalium, Jod, Brom, Magnesium und Mangan. Diese Mineralien kommen in einer ähnlichen Zusammensetzung auch im menschlichen Blutplasma vor. Daher ist es logisch, dass sie auch von der Haut besonders leicht aufgenommen werden. So wird die straffende und durchblutungsfördernde Wirkung sehr schnell entfaltet. Dafür kann man ganz einfach ein entschlackendes und auch hautberuhigendes Salzbad nutzen. Bei einer Wärme von 38 Grad sollte es 15 Minuten dauern. Bei sensibler und auch problematischer Haut empfiehlt sich als Glättungsmaßnahme ein Meersalzpeeling.

Die Heilerde ist ebenfalls ein sehr vielseitiges Schönheitsmittel. Seine Heilkraft wird bereits seit der Antike geschätzt. Die alten Ägypter badeten noch im Nilschlamm, heute gibt es Heilerde, die auch an den Küsten abgebaut wird, und niemand muss mehr nach Ägypten fahren.

Wunder bei entzündlicher und öliger Haut, fettigem Haar oder Cellulite bewirken Packungen aus Wasser und Heilerde. Während dieser Brei trocknet wird die Kraft entwickelt, die dann die Bakterien und Schadstoffe und natürlich auch die Fette und Bakterien aufsaugt.

Der Sand hat, in seiner natürlichen Umgebung, also am Strand, eine wunderbar entspannende Wirkung. Dies gilt sogar in zweifacher Hinsicht, denn wenn man sich in den warmen Sand legt, kann man gleich die positive Wirkung auf die Rückenmuskulatur spüren. Die Fußreflexzonen werden durch einen Spaziergang durch den nassen Sand am Meeresufer stimuliert, und das auf eine ganz natürliche Art und Weise. Wer selbst am Meer war, bringt sich einfach etwas Sand mit, alle anderen können vielleicht auch Freunde darum bitten. Dann kann man aus dem Sand mit etwas Öl ein schönes Fußpeeling anrühren, dieses entfernt verhornte Hautschüppchen und wirkt pflegend. Dazu muss man nur die Füße damit abrubbeln und anschließend abwaschen. Auch für die Beine kann man dieses Peeling nutzen, aber trockene Stellen sollte man lieber aussparen.

August 19th, 2015 | Leave a Comment

Mit Heilerde und Co. gegen Verspannungen

Gerade im Sommer, zumindest wenn es sehr warm ist, hört man es öfters: Fenster zu, es zieht hier. Meistens hört man diesen Ruf von Menschen, die es gewohnt sind, dass sie auf Durchzug mit unterschiedlichen Verspannungen reagieren.

Als Folge ergeben sich hier ein steifer Nacken, oder auch Schulter- und Rückenschmerzen kommen sehr oft vor. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten, um diese Symptome sehr schnell wieder los zu werden.

Diese Verspannungen treten gerade im Sommer immer sehr häufig auf. Sie werden verursacht durch Klimaanlagen, geöffnete Fenster, Ventilatoren oder auch nur einen kühlen Lufthauch, wenn man abends gemütlich draußen sitzt in der milden Luft. Aber auch durch Bewegungsmangel oder langes Sitzen können diese Probleme entstehen. Ertasten lassen sich diese schmerzhaft verdickten Muskelstränge sehr gut im Bereich Hals und Schultern. Vier von fünf Deutschen wissen genau, wovon die Rede ist, denn sie sind selbst schon einmal davon betroffen gewesen.

Gegen solche Verspannungen hilft am besten Wärme. Sie hilft in diesem Falle gleich in drei Arten, denn zum einen steigert sie die Durchblutung und zwar im Gewebe, wodurch die Schmerz-Botenstoffe abtransportiert werden. Eine lang andauernde Tiefenwärme kann die sehr verkrampfte Muskulatur entspannen, und der Schmerz bessert sich in diesem Fall sofort. Außerdem lenken die Wärmereize die Nerven ab, und so wird die Schmerzwahrnehmung im Gehirn reduziert.

Mittlerweile bekommt man Pflaster, die Paprikawirkstoffe enthalten und so für Wärme sorgen. Aber auch Auflagen wie das berühmte ThermaCare sind sehr wirksam, denn bei ihnen reagieren Eisenpulver und Luftsauerstoff, und so wird für rund acht Stunden eine konstante Tiefenwärme von 40 Grad erzeugt.

Eine weitere Alternative sind Packungen mit Heilerde, denn sie bringen Entspannung. Für eine solche Heilerdepackung rührt man sehr feines Heilerdepulver mit warmem Wasser an. Dann verstreicht man die Mischung auf der schmerzenden Stelle, und zwar bleistiftdick. Abgewaschen wird das Ganze erst, wenn die Heilerde getrocknet ist. So wird die Haut erwärmt und sie rötet sich, auch der Stoffwechsel wird angekurbelt und die Nervenfunktion wird unterstützt. Diese Heilerdepackungen werden auch immer sehr gerne bei Kuren angewendet, da sie einen schnellen Erfolg versprechen.

Aber auch Massagen und Dehnungsübungen beim Physiotherapeuten lockern die Verspannungen.

Mitunter kann es sehr gut sein, hoch dosierte Magnesiumpräparate zu nutzen, denn ein Magnesiummangel kann ebenfalls Muskelkrämpfe hervorrufen. Sind die Muskelschmerzen eher krampfartig, dann zeigt sehr oft Chininsulfat Erfolg, das ist eine Natursubstanz. Durch sie wird die Wirkung des krampfauslösenden Botenstoffs Acetylcholin abgeschwächt, so entspannt er und lindert Schmerzen.

August 17th, 2015 | Leave a Comment

Heilerde – kann sie wirklich heilen?

Viele fragen sich, ob die sogenannte Heilerde wirklich dazu geeignet ist, um zu heilen. Die meisten Naturmediziner sind sich da vollkommen einig, dass dies so ist. Sie gehen davon aus, dass eine spezielle Heilerde genauso wirksam sein kann wie ein Medikament.

Heilerde ist ein natürliches und extrem feines Gesteinspulver, das aus reinem Löss besteht. Natürlich besteht hier kein Zusammenhang zur normalen Gartenerde. Dadurch, dass sie eine Pulverform vorweist, hat die Heilerde eine sehr große physikalische Oberfläche. So kann sie schädliche Stoffe ganz besonders gut aufnehmen, sie bindet diese Stoffe und macht sie unschädlich. Dies kann zum Beispiel bei zuviel Säure im Magen oder auch bei schädlichen Bakterien im Darm funktionieren, aber auch bei eitrigem Sekret von Wunden kann man die Heilerde einsetzen.

Durch verschiedenen Studien konnte festgestellt werden, dass Heilerde sehr gut innerlich wirkt, beispielsweise bei Magen-Darm-Beschwerden, also bei Sodbrennen, Durchfall oder auch Verstopfung. Zudem wurde auch wissenschaftlich belegt, dass Heilerde auch äußerlich sehr gut wirkt. Man kann sie bestens einsetzen bei unreiner und fettiger Haut sowie Akne, allen Arten von Ekzemen, die auf der Haut auftreten, Sonnenbrand, Insektenstichen, Schürfwunden, Juckreiz durch Schuppenflechte oder auch Neurodermitis, und das sogar auf der Kopfhaut. Zudem kann man mit Heilerde noch Rheuma- und Arthroseschmerzen, Prellungen, Verstauchungen und einen Tennisarm behandeln. Auch bei schweren, geschwollenen Beinen, also wenn es einen Stau in den Lympfgefäßen gibt, kann Heilerde eine Linderung bewirken. Wer wegen einer solchen Erkrankung schon einmal einen lindernden Kur-Urlaub gemacht hat, der wird die gute Wirkung dieser Heilerde zu schätzen wissen.

Die Anwendung ist mehr als einfach. Bei Problemen mit Magen und Darm löst man dreimal täglich ein bis zwei Teelöffel Heilerde in einem Glas mit warmem Wasser auf. Das trinkt man dann in kleinen Schlucken. Alternativ gibt es hier auch Kapseln, die man einnehmen kann.

Bei Hautkrankheiten trägt man die Heilerde als dünne Maske auf. Messerrückendick ist die genaue Bezeichnung, damit sind etwa zwei bis drei Millimeter gemeint. Dafür mischt man ein Mal täglich drei Esslöffel Heilerde mit etwas lauwarmem Wasser und verrührt das Ganze zu einem streichfähigen Brei. Das dann auf die erkrankte Hautstelle auftragen und mindestens für 15 Minuten einwirken lassen. Wenn die Erde dann trocken ist, diese abbröseln, wenn man fettige oder unreine Haut hat das Ganze mit einem sauberen Handtuch abrubbeln, so kann man den fettlösenden und reinigenden Peeling-Effekt verstärken.

Für die trockene und gereizte Haut mischt man alle zwei bis drei Tage die Heilerde mit ein bis zwei Teelöffeln Jojobaöl oder auch Nachtkerzenöl. Auftragen und nicht ganz antrocknen lassen, dann mit lauwarmem Wasser vorsichtig abwaschen. Wenn die Haut danach spannt, noch zusätzlich mit Nachtkerzenöl einreiben.

Wenn man eine Wunde hat, dann streut man einfach trockenes Heilerde-Pulver darüber. Das überflüssige Puder einfach wegpusten. Durch die Heilerde wird die Bildung einer Kruste gefördert, unter der die Wunde dann besser und schneller heilen kann.

Bei Rheuma, Arthrose, Prellung, Verstauchung, Krampfadern, Ödemen oder Lymphstau wird die Heilerde äußerlich als dicke Auflage angewandt. Sie sollte mindestens fünf Millimeter dick sein. Dafür gibt man ein bis zwei Mal täglich sechs Esslöffel Heilerde zu etwas lauwarmem Wasser und verrührt das Ganze, bis es zu einer Paste wird. Das Ganze dann fingerdick auftragen und mit einem Handtuch oder einem Geschirrtuch umwickeln. Man sollte das für 30 Minuten wirken lassen, bis die Heilerde komplett trocken ist.

Nebenwirkungen der Heilerde sind nicht bekannt, aber wenn man die Heilerde einnimmt, dann sollte man nicht gleichzeitig auch Medikamente schlucken, denn die Heilerde kann auch diese Wirkstoffe binden. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man immer erst das Medikament nehmen und dann zwei Stunden warten, bis man die Heilerde einnimmt.

April 28th, 2015 | Leave a Comment

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