Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Die richtigen Getränke für die Gesundheit – vorbeugen und sogar Krankheiten heilen

Im Grunde genommen ist es sehr einfach, gesund zu bleiben. Eigentlich muss man nur ausreichend und auch das Richtige trinken. So kann man sich die körperliche und geistige Fitness bewahren, und natürlich auch Jugend und Schönheit. Mittlerweile ist bekannt, dass die richtigen Getränke auch Beschwerden heilen können, genauso wie Medikamente auch. Aber das Problem ist die Umsetzung, denn die meisten Menschen trinken einfach zu wenig. Mindestens 1,5 Liter sollte jeder Mensch pro Tag trinken, und die meisten schaffen nicht einmal 1,2 Liter. Ab dem 50. Lebensjahr ist es besonders wichtig, auf ausreichend Flüssigkeit zu achten, aber ausgerechnet dann geht das natürlich Durstgefühl zurück.

Flüssigkeit ist lebenswichtig für den Körper, und es hat zudem viele lebenswichtige Funktionen. Es ist ein Transportmittel für Nährstoffe, außerdem reguliert es die Temperatur und wird zudem für den Stoffwechsel benötigt. Wichtig für Menschen über 50 – in dem Lebensabschnitt besteht das Gehirn nur noch zu etwa 60 Prozent aus Wasser. Verglichen zu jüngeren ist das 20 Prozent weniger. Daher kommt es, dass sich jeder Trink-Defizit schon rächt mit Konzentrationsschwächungen und Beeinträchtigungen der geistigen Leistungsfähigkeit. Studien belegen sogar, dass die Hauptursache von Demenz zu wenig trinken ist. Am besten ist es, sich die Trinkmenge für den Tag bereits am Morgen sichtbar rauszustellen. Man sollte immer bedenken, sobald sich ein Durstgefühl eingestellt, hat der Körper bereits einen Mangel. Diesen hätte man vorher ausgleichen sollen.

Wasser: Mineral- und auch Heilwasser mit viel Magnesium senken das Risiko, überhaupt erst an Diabetes zu erkranken. Dies wurde durch eine US-Studie belegt. Eine neue Untersuchung der Berliner Charité ergab sogar, dass das Trinken von einem halben Liter zimmerwarmem Leitungswassers eine Wirkung hat, die der Wirkung des Insulins sehr ähnlich ist.

Sanddornsaft: Sanddorn-Beeren sind etwas ganz besonderes. Sie haben zehnmal mehr Vitamin C in sich als Zitrusfrüchte. Allein schon mit 2-4 Esslöffeln reinem Saft wird der komplette Tagesbedarf gedeckt. Das Immunsystem wird gestärkt, und sie wirken sehr gut gegen Grippe. Man kann den Saft pur trinken oder auch gemischt in Tee oder warmer Milch. Zusätzlich liefert der Saft auch viel des Energie-Vitamins B 12. Dieses stärkt die Nerven.

Milch: Milch enthält viel des für unsere Knochen wertvollen Kalziums. Mindestens 400 mg sollte die tägliche Zufuhr betragen. Diese ist bereits in etwas mehr als einem Viertelliter Milch enthalten. Diese Menge schützt auch laut einer britischen Studie vor Herz-Kreislauferkrankungen. Mittlerweile verträgt jeder fünfte Deutsche keine Milch mehr. Als Alternative bieten sich hier kalziumreiches Wasser und Sojamilch an.

Traubensaft: Sehr gut für die Sehkraft und das Wohlbefinden. Genauso wie beim Wein ist auch beim roten Traubensaft viel Resveratol vorhanden. Dies ist ein Pflanzenstoff, der die feinen Blutgefäße und die Kapillaren in den Augen stärkt. Somit fördert er die Sehkraft. Auch bei Eisenmangel kann Traubensaft helfen. Bekanntlich ist Eisen sehr wichtig für die Blutbildung. Auch hilft es gegen brüchige Fingernägel. Bereits ein Glas Traubensaft enthält zehn Prozent des Eisenbedarfs eines erwachsenen Menschen.

Kakao: Er beruhigt gereizte Haut. Dafür sind die flavonoiden Pflanzenstoffe Epicatechin und Catechin verantwortlich. Forscher der Uni Witten-Herdecke fanden heraus, dass eine regelmäßige Einnahme von Kakao die Durchblutung und die Nährstoffversorgung der Haut fördert. Die Haut wird dadurch dichter, rosiger und die schuppigen und rauen Stellen werden weniger. Einfach regelmäßig einen warmen oder kalten Kakao trinken.

Rotwein: Er schützt vor einem Herzinfarkt, auch einem Schlaganfall kann er vorbeugen. Auch hier ist der Wirkstoff Resveratol ein wichtiger Bestandteil. Er sorgt dafür, dass die Blutplättchen nicht verkleben, und er wirkt auch den Fettablagerungen in den Gefäßen entgegen. Laut einer dänischen Studie kann ein Glas Rotwein jeden Abend Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern.

Grüner Tee: Er ist als absoluter Heiltrunk zur Krebs-Vorbeugung bekannt. Der grüne Tee enthält einen Wirkstoff, das EGCG, der die Tumor-Bildung im Körper verhindern kann. Es gibt internationale Studien die belegen, dass grüner Tee bei Brustkrebserkrankungen doppelt wirksam ist. Er wird bei der Vorbeugung als auch bei der Nachsorge eingesetzt. An der Berliner Charité wird jetzt erforscht, in wie weit der Wirkstoff eine Wirkung bei Multipler Sklerose bringen kann. Drei bis sieben Tassen sollten täglich getrunken werden.

Jeder sollte jeden Tag genug trinken, aber wenn man auch darauf achtet, was man trinkt, kann man gleichzeitig auch viel Gutes für die Gesundheit tun.

September 7th, 2015 | Leave a Comment

Aloe vera – Wundermittel für Beauty und Gesundheit

Es gibt kaum eine Pflanze, die sich einen solchen Namen in der Medizin, der Kosmetik und dem Wellnessbereich gemacht hat, wie die Aloe Vera, auch Wüstenlilie genannt. Wer einmal auf den Kanarischen Inseln seinen Urlaub verbracht hat, der wird sie auch in freier Natur gesehen haben, denn dort kommt sie eigentlich her.

Insgesamt gibt es mehrere hundert Arten, die unter dem Begriff Aloe zusammen gefasst werden. Eingesetzt wird die Pflanze heute auf der ganzen Welt. Die Versuche, sie in anderen Ländern heimisch zu machen, haben gefruchtet, auch wenn man sie von tiefen Temperaturen fernhalten muss. Bis man die Wirkstoffe jedoch das erste Mal gewinnen kann, braucht die Pflanze gut vier Jahre.

Die Aloe Vera hat eine hohe Lebenserwartung, auch mit acht bis neun Jahren kann sie noch genutzt werden. Dazu schneidet man die dicken ledrigen Blätter ab. Sie bestehen aus drei Schichten. Das ist die Rinde, dann folgt der fleischige Teil mit dem Aloe-Saft. Die dritte Schicht enthält das Aloe-Gel.

Die Substanzen aus der Aloe Vera haben eine schützende Wirkung auf die Zellmembran. Außerdem wird eine Wirkung gegen Bakterien beschrieben, sowie gegen Pilzerkrankungen. Um in den Genuss der vollen Wirkung zu kommen ist es notwendig die Substanz zu essen oder zu trinken. Rund um die Ergänzungsnahrung mit Aloe Vera hat sich mittlerweile ein eigener Industriezweig entwickelt. Die Wirkung der Aloe Vera wird vor allem von Erfahrungen geprägt. Wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema gibt es nur wenige.

Angewendet werden die Wirkstoffe bis heute innerlich und äußerlich. Bei der äußerlichen Anwendung werden vor allem Entzündungen erfolgreich behandelt, wie auch die Folgen von Verletzungen. Empfohlen wird die Aloe aber auch für Haarausfall mit unklarer Ursache und Hauterkrankungen. In solchen Fällen kann man sogar die Aloe-Pflanze direkt einsetzen. Es genügt etwas von einem Blatt abzuschneiden und dann noch einmal quer zu zerteilen. Das Gel aus dem Blattmark kann dann auf die gereizte Stelle aufgetragen werden.

Bei der inneren Anwendung sollte man sich auf die Präparate verlassen, die es in Apotheken oder Drogerien zu kaufen gibt oder die in Kurhäusern und Wellnesscentern eingesetzt werden. Auch bei der inneren Anwendung ist es das Gel, das zum Einsatz kommt. Die Empfehlungen richten sich zum Beispiel an Patienten mit schwachem Immunsystem, die zu wiederholten Infekten neigen. Die Pflanze und ihre Wirkstoffe wird aber auch bei Ischias empfohlen und bei Arthritis.

Probleme mit dem Zahnfleisch können auch so therapiert werden.

Im Beautybereich setzt sich die Aloe Vera ebenfalls durch. Sie ist sogar schon für ganz junge Leute geeignet, wie zum Beispiel bei der Behandlung von Akne. Auch unreine Haut reagiert positiv auf die Behandlung. Es wird jedoch allgemein empfohlen, eine äußerliche Behandlung immer mit einer inneren zu kombinieren. Die Hautbehandlung kann sogar zweimal täglich durchgeführt werden, damit sich die Wirkung schneller einstellt. Aus den Bestandteilen der Aloe werden auch Masken für eine schönere Haut hergestellt. Wer sich selbst mit diesen Produkten eindecken möchte, sollte sich beraten lassen und darauf achten, dass genügend Gel aus der Aloe in der Kosmetik oder den Nahrungsergänzungsmitteln enthalten ist.

August 27th, 2015 | Leave a Comment

Die Kraft des Salzes für Gesundheit und Wellness

Nicht ohne Grund wird Salz auch als „weißes Gold“ bezeichnet. Die gute Wirkung liegt in seinen vielen Spurenelementen und Mineralien versteckt. Im Bereich der modernen Wellness wird Salz in sehr vielen Anwendungen integriert, und auch in der Thalasso-Therapie ist es nicht mehr wegzudenken.

Aber auch für die Gesundheit kann Salz eine ganze Menge tun.

Bei Verspannungen beispielsweise kann eine Salz-Handtuchrolle einiges bewirken. Wenn man wieder einmal zu lange vor dem Rechner gesessen hat, oder schlimmer noch, der Zugluft ausgesetzt war, dann kann es sehr schnell vorkommen, dass man verspannt ist. Hier hilft dann eine Handtuchrolle weiter, die mit heißer Sole versetzt ist. Um diese herzustellen nimmt man vier Handtücher, die man je einmal faltet, und dann zusammenrollt zu einer Art von Trichter. Dann stellt man einen Liter heiße Sole her, und zwar aus zehn Gramm Salz und einem Liter Wasser. Die Sole hineinfüllen, und dann auswringen. Dann den Trichter auflösen und die Tücher übereinander auf die verspannte Stelle legen. Ist das jeweils oberste Tuch kalt geworden, einfach entfernen.

Gegen Kopfschmerzen helfen sehr gut Sole-Auflagen. Den Druck im Kopf kann eine Salz-Wasser-Lösung gut lindern, und somit hilft sie bei Schmerzen. Man löst einfach fünf Gramm Salz in 100 ml kaltem Wasser auf. Dann ein Tuch in der Lösung tränken, anschließend auswringen und dann auf den Nacken oder die Stirn legen. Diese Auflage sollte alle fünf Minuten erneuert werden, und dann ist auch schnell Besserung in Sicht.

Auch die Atemwege profitieren vom Salz. Ein salziger Dampf ist bestens geeignet, um die Atemwege zu beruhigen. Man erhitzt hier zwei Liter Wasser, und zwar zusammen mit 30 bis 50 Gramm Salz. Dann nimmt man den Topf vom Herd. Anschließend nur über den heißen Dampf mit dem Kopf beugen, und dann für 10 bis 20 Minuten ganz tief einatmen. Dieses Dampfbad sollte man ruhig viermal am Tag wiederholen.

Einen großen Nachteil hat der Sommer auf jeden Fall, denn die Mücken haben jetzt absolute Hochsaison. Wenn die kleinen Insekten wieder einmal zugestochen haben, dann hilft gegen den Juckreiz sehr gut Sole-Schlick. Man gibt diese mineralische Paste für zwei Stunden auf den Stich, und dadurch wird die Hautregeneration angeregt. Gleichzeitig wirkt der Schlick auch noch entzündungshemmend. Man sollte dies jeden Tag wiederholen, bis der Stich abgeheilt ist.

Gegen Schnupfen haben sich Nasenspülungen bewährt. Das wirkt sehr gut bei dem ganz normalen Schnupfen, oder auch wenn Pollen die Nase kitzeln sollten. Wenn Nies-Anfälle einem das Leben schwer machen, dann helfen Salzspülungen sehr schnell. Man mischt ein Gramm Kristallsalz mit 100 ml lauwarmem Wasser, und diese Mischung spült man dann mit Hilfe einer Nasendusche einmal am Tag in beide Nasenlöcher. So wird die Selbstreinigungsfunktion der Nasenschleimhaut unterstützt, und der Schnupfen bessert sich sehr schnell.

August 25th, 2015 | Leave a Comment

Einfach gelassener durch das Leben mit Yoga

Yoga wird immer beliebter bei den Deutschen, heute praktiziert bereits jeder fünfte Deutsche entweder Yoga oder er meditiert. Das sind immerhin rund zwanzig Millionen Menschen. Die Hauptmotive sind ganz schnell auszumachen, hier nannten sowohl Männer als auch Frauen die positiven gesundheitlichen und mentalen Effekte sowie natürlich auch die Suche nach einem Ausgleich zu einem stressigen Alltag.

Was aber genau das Geheimnis hinter diesem Körpertraining ist, das auch gleichzeitig eine Seelenpflege ist, ist wirklich schwer zu erkunden. Ansätze gibt es viele, was aber jetzt genau den Ausschlag gibt, das ist immer schwer zu sagen.

Yoga gibt Energie. Wer öfters antriebsarm, ängstlich oder auch verstimmt ist, der sollte auf jeden Fall einmal ausprobieren, pro Woche zweimal 90 Minuten Yoga zu praktizieren. Dies hat ganz nachweislich einen sehr positiven Effekt auf die Gemütslage. Hierzu wurde auch eine Studie an der Uni Duisburg-Essen durchgeführt. Nach nur drei Monaten gaben die Teilnehmerinnen an, dass sie sich weitaus belastbarer fühlen, und auch energiegeladener und ausgeglichener sind. Wissenschaftler in den USA kamen zu genau denselben Ergebnissen. Auch den Teilnehmern in ihrer Studie ging es nach einem mehrwöchigen Yogakurs weitaus besser. Hier konnten weitaus weniger Angstzustände festgestellt werden als bei den Probanden in der Vergleichsgruppe.

Yoga hält auch jung. Sicherlich, das Altern kann man nicht aufhalten, aber dennoch ist es möglich, es mittels Yoga um einiges weiter nach hinten zu schieben. Hierzu fand die Freie Universität Berlin in einer Studie heraus, dass von den 250 Probanden nach vier Wochen Yoga zwischen 75 und 95 Prozent weniger Rücken- und Kopfschmerzen hatten, und auch Bluthochdruck und Schlafstörungen gingen zurück. Das macht dann auch wiederum sehr attraktiv, denn gerade in den nächtlichen Ruhephasen regenerieren sich die Haut und auch das Bindegewebe.

Yoga stärkt das Selbstbewusstsein. Der Körper ist ja bekanntlich auch ein Spiegel der Seele. Bekannt ist auch, dass der Weg zur gewünschten gesunden inneren Mitte über die Entspannung führt. Das genau ist eines der wichtigsten Ziele des Yogas. Beim Körper zeigt sich das anhand einer verlangsamten Atmung, einer niedrigeren Muskelspannung und auch an der Senkung von Blutdruck und Herzrate. In einer deutschen Studie konnte nun belegt werden, dass sich dies auch auf die Seele auswirkt. Nach vier Wochen, wo die Teilnehmer jeden Tag eine Stunde Yoga absolvierten, nahmen das Selbstvertrauen und auch die Gelassenheit der Teilnehmer sehr stark zu.

Yoga bringt auch in Balance. Gerade bei Frauen kann Yoga sehr gut helfen, wenn es darauf ankommt, das berüchtigte Wechselspiel zwischen Körper und Seele auszubalancieren, so etwa wie bei den Menstruationsstörungen, bei ungewollter Kinderlosigkeit, in den Wechseljahren oder auch in der Schwangerschaft. Hier gibt es eine Studie der Universität Sao Paulo die belegt, dass der Östrogenspiegel der Frauen, die vier Monate lang das sogenannte Hormon-Yoga durchführten, um das 2,5-fache erhöht war. Die Produktivität der Eierstöcke konnte man so um rund 75 Prozent steigern.

Yoga macht auch fit. Yoga ist eine gelungene Mischung aus Meditation, Körpertraining und Atemtechnik. Durch die Übungen werden die Muskeln gekräftigt, und auch Stoffwechsel sowie Kreislauf werden angeregt. Ganz nebenbei kommt dann auch die Figur so richtig in Form. Neunzig Minuten Yoga verbrennen rund 480 Kalorien.

Yoga fördert aber auch die Gesundheit. Yoga ist zwar im eigentlichen medizinischen Sinne keine Therapie, aber es wird sehr gerne und oft als vorbeugende oder auch begleitende Behandlung sogar von den Krankenkassen bezahlt, zwar nur anteilig, aber immerhin. Die Uni Exeter wertete internationale Studien aus über Herzerkrankungen, und dabei wurde festgestellt, dass sich erhöhte Blutfettwerte und auch Übergewicht durch Yoga verringern lassen. Die Verringerung dieser Risikofaktoren schützt das Herz. Wenn man regelmäßig Yoga übt, dann bekommt man auch ein stärkeres Immunsystem als alle die es haben, die kein Yoga praktizieren. Das ist so, weil der Anteil der Abwehrzellen im Blut sehr stark ansteigt.

August 25th, 2015 | Leave a Comment

Leckere Getränke für die Gesundheit

Getränke gibt es ja sehr viele, und Wasser ist sicherlich für den menschlichen Körper immernoch das wertvollste, aber es gibt auch noch andere, die den Körper und seine Abwehrkräfte stärken, so beispielsweise Milch, Säfte und Bier.

Die wertvolle Kakaobutter ist schon lange der Bestandteil von Hautcremes. Aber deutsche Wissenschaftler haben nun nachgewiesen, dass die Kakao-Wirkstoffe unserer Schutzhülle auch von innen sehr gut tut.

Frauen, die regelmäßig Kakao trinken, haben eine bessere Hautfeuchtigkeit, und die Haut wird auch zarter. Als Menge lässt sich sagen, dass ein Becher täglich mit 200 ml vollkommen ausreicht. Dabei sollte man aber den Kakao selbst herstellen aus Pulver mit einem hohen Kakaoanteil und niedrigem Zuckeranteil sowie fettarmer Milch.

Das nächste wird alle Weinliebhaberinnen freuen – Wein hält Frauen schlank. Das ist das Ergebnis einer Studie aus den USA, an der rund 8000 Frauen ab 40 Jahren teilgenommen haben. Natürlich heißt das jetzt nicht, dass man jeden Tag trinken kann, soviel man will. Die Studie redet von einem mäßigen Weinkonsum, und ein Gläschen Rotwein pro Tag wirkt ja auch noch vorbeugend gegen Arteriosklerose, und somit schützt es vor einem Herzinfarkt. Als gesunde Menge gilt hier pro Tag ein kleines Gläschen Wein, 0,1 Liter, also in einer Woche maximal 0,7 Liter. Allerdings sollte man pro Woche zwei alkoholfreie Tage einhalten, damit der Körper sich nicht an den Alkohol gewöhnt. Das gilt übrigens auch für Bier.

Gegen Wechseljahrsbeschwerden, aber nicht nur dagegen, wirkt Granatapfelsaft sehr gut. Der hohe Gehalt an Polyphenolen macht diesen roten Saft aus den Granatapfelkernen so gesund. Der Blutfluss in den feinen Gefäßen wird gefördert, so etwa am Herzen, und auch ein Östrogen-Mangel in den Wechseljahren kann ausgeglichen werden. So kann man Hitzewallungen lindern, und zudem konnte man positive Effekte auf die Zellstruktur nachweisen. Der Granatapfel ist eine der ältesten Heilfrüchte der ganzen Menschheit, er ist ein richtiggehendes Lebenselixier. Gesund ist ein Glas pro Tag, und der Saft sollte möglichst naturbelassen sein.

Jeder, der gerne Milch trinkt, wird jetzt aufmerksam weiter lesen. Forscher der berühmten Harvard-Universität haben nun nachgewiesen, dass fettarme Milch ein sehr großes Gesundheit-Plus vorzuweisen hat.

Frauen, die gerne und regelmäßig fettarme Milch trinken, haben ein geringeres Risiko für einen hohen Blutdruck. Bei Vollmilch gab es diesen Effekt nicht. Verantwortlich sind hier dafür das Kalzium und auch das Vitamin D. Beide sorgen für feste Knochen und beugen außerdem der Osteoporose vor. Eine gesunde Menge ist hier zwei Gläser pro Tag. Durch den Kalorienreichtum ist Milch als Durstlöscher nicht zu empfehlen.

Sanddornsaft – er kommt immer mehr in Mode. Das ist auch kein Wunder, liefert er doch reichlich Vitamin C, der die Abwehr stärken soll. Aber auch viele B-Vitamine, Folsäure und ein Mineralstoffcocktail aus Mangan, Magnesium und Eisen sind enthalten. Diese Mischung kann man als pure Kraftnahrung für die Nerven sehen. Die enthaltenen Gesundstoffe helfen auch die schädliche Wirkung der Stresshormone abzublocken. Als gesunde Menge sollte man täglich zweimal zwei Löffel Vollfruchtsaft in ein Glas Wasser rühren und dann trinken.

Kefir – das Sauermilchgetränk, das leicht sprudelig ist, enthält sehr viele Mineralien und Vitamine, die der Darm besonders leicht aufnehmen kann. Wenn man es regelmäßig trinkt, unterstützt man so die Darmfunktion, Verstopfung wird entgegen gewirkt, und Leben und Nieren erhalten Unterstützung beim Entgiften. Bis zu einem halben Liter täglich kann man ruhigen Gewissens trinken.

Bier schmeckt den meisten Menschen nicht nur gut, der Gerstensaft ist zudem eine gute Quelle für Silizium. Diesen Mineralstoff benötigt der Körper für den Aufbau und die Regeneration von Bindegewebe und Knochen. So kann Bier tatsächlich helfen, Osteoporose vorzubeugen. Bei Hitze sollte man am besten alkoholfreies Bier trinken, denn so wird der Mineralstoffverlust durch das Schwitzen ausgeglichen. Eine Flasche Bier täglich, 0,33 Liter, sind okay, ist das Bier alkoholfrei, dann dürfen es auch zwei Flaschen sein.

Gegen Harnwegsinfekte hat sich Cranberrysaft bewährt. Dieser sehr herbe Saft ist sehr reich an Gerbstoffen, und diese wirken positiv auf die Harnwege. Diese Gerbstoffe können verhindern, dass Bakterien sich dort festsetzen und die gefürchteten Entzündungen hervorrufen. Auch die Zahnbeläge werden durch den Saft verringert, und das Zahnfleisch wird gestärkt. Ein kleines Glas von 0,1 Liter reicht täglich aus, bevorzugen sollte man auf jeden Fall Saft mit recht wenig Zuckerzusatz.

Er verleiht ihnen die rote Farbe und macht sie gesund – die Rede ist vom Lycopin in den Tomaten. Dieser Wunderstoff reichert sich in der Unterhaut an, und so sorgt er dafür, dass eindringende UV-Strahlen keinerlei Schaden anrichten können. Das Gute am Saft ist, dass durch die Verarbeitung der Tomaten der Gehalt an Lycopin noch steigt. Zwei bis drei Gläser dürfen es ruhig sein, im Sonnenurlaub auch ruhig etwas mehr.

Und zu guter Letzt noch der beliebte Orangensaft, denn auch er schmeckt nicht nur lecker, sondern kann auch nach üppigen Mahlzeiten verhindern, dass sich Freie Radikale bilden. Das sind aggressive Moleküle, die die Gefäße schädigen können. So wird ein Herzinfarkt begünstigt. Der Orangensaft neutralisiert die Gefäßkiller, und durch den hohen Vitamin C Gehalt werden auch die Immunzellen auf Trab gebracht. Zwei kleine Gläser pro Tag mit je 0,1 Liter, aber frisch gepresst, ist ausreichend, am besten nach den Hauptmahlzeiten trinken.

August 24th, 2015 | Leave a Comment

Wellness und Gesundheit mit Kräutern und Blüten

Dass Kräuter und Blüten heute noch weitaus mehr können, als nur gut zu riechen oder auch gut im Essen zu schmecken, das sollte den meisten mittlerweile klargeworden sein. Viele der Blüten und Kräuter sind sowohl in der Lage, einiges Gutes für die Gesundheit zu tun, als auch ein richtig gutes Wellness Feeling zu erschaffen. Hier gibt es einmal ein paar gute Tipps zu unterschiedlichen Blüten und Kräutern.

Die Kapuzinerkresse wird leider sehr oft unterschätzt. Zwar wird sie sehr gerne angesehen, da ihre Blüten eine tolle orange Farbe haben, aber dass sie auch gegen Halsweh wirken, das wissen die wenigsten. Man kann die Blüten zwar auch roh essen, aber gegen Halsweh setzt man einen Würz-Essig an. Man übergießt einfach eine Handvoll Blüten in einem Glasgefäß mit Essig, und nach einer Woche hat man dann einen schönen zart-pikanten Würz-Essig bekommen. Dieser schmeckt absolut gut zu Salaten, und wenn man mit ihm gurgelt, dann kann man auch die Halsschmerzen bekämpfen.

Für neue Energie eignet sich bestens Rosmarin. Das ätherische Öl des Rosmarins wirkt ausgleichend und fördert gleichzeitig auch die Konzentration. Vor allem aber ist es bestens geeignet, um den Kreislauf anzuregen. Man kocht einfach 50 Gramm Rosmarinnadeln in einem Liter Wasser auf, und danach seiht man es ab. Diesen Sud gibt man dann in das Badewasser und taucht für 15 Minuten ab. Schon hat man wieder viel mehr Energie.

Holunderblüten werden auch viel zu wenig beachtet. Durch diese zarten weißen Holunderblüten löst sich eine schlechte Laune gleich wieder in Luft auf, denn der Duft ist wirklich wunderbar. Für eine sehr gute Laune kann man sich Holunderblütenmilch herstellen. Dazu nimmt man vier frisch geerntete Holunderblütendolden, die man entstielt. Nur etwas ausschütteln, nicht abwaschen, denn dann geht der wichtige Blütenstaub verloren. Dann einen halben Liter frische Milch erwärmen und die Dolden hineingeben. Dann für 30 Minuten ziehen lassen. Danach dann die Holunderblütenmilch noch mit etwas Vanillezucker süßen und anschließend noch einmal für eine Stunde ziehen lassen. Dann eine Tasse davon langsam und in kleinen Schlucken trinken, das hebt die Laune und schmeckt gleichzeitig auch noch richtig gut.

Gut für Körper und Seele sind Blütenbäder. In Blüten zu baden, das pflegt die Haut, und gleichzeitig wird auch durch den Duft die Stimmung beeinflusst. Man muss einfach nur eine Handvoll der liebsten Sorte in das Badewasser geben. Gute geeignete Blüten bekommt man in den Apotheken, denn hier werden meistens lose Blüten für Teemischungen angeboten. Diese haben meistens eine sehr gute Qualität, und sie sind auch noch sehr günstig. Sehr belebend wirken Bäder mit Zitrusfrüchten, also Orangen-, Limonen- oder Zitronenblüten. Die absoluten Klassiker, um sich richtig entspannen zu können, sind Lavendel und auch Rose. Richtig schön kuschelig wird es auf jeden Fall mit Vanilleblüten oder auch der Kakaoblüte,da fühlt man sich wie auf einer exklusiven Wellness Reise.

Oft, und das nicht nur im Sommer, fällt einem das Einschlafen recht schwer. Dann hilft ein ganz einfaches Lavendel-Duftsäckchen weiter. Dafür mischt man einfach 30 Gramm getrocknete Lavendelblüten zusammen mit ein bis zwei Teelöffel Iriswurzelpulver, und zwar in einem Schraubdeckelglas. Beides bekommt man in der Apotheke. Das Glas dann für zwei Wochen kühl und auch dunkel lagern. Zwischendurch ruhig einmal etwas schütteln. Dann in ein Stoffsäckchen füllen und auf den Nachttisch legen. Dieser Lavendelduft beruhigt sehr gut.

Um den täglichen Stress vergessen zu können, eignen sich Rosenblüten sehr gut. Dafür brüht man einfach in einem Becher einen Teelöffel Rosenblütenblätter mit 200 ml kochendem Wasser über. Dann diesen Tee für sieben Minuten stehen lassen und danach dann wieder abgießen. Dreimal täglich sollte man sich eine Tasse Tee gönnen. Dadurch werden Nerven und Herz beruhigt und es wirkt zudem auch noch harmonisierend bei Stress.

Schwere und schlappe Beine, das hat man sehr gerne auch im Sommer, manche leiden aber auch im Winter darunter. Abhilfe schaffen hier Minzblätter. Mit einem ganz einfachen Minz-Fußbad kann man müde Beine ganz schnell wieder munter machen. Man übergießt ganz einfach eine Handvoll an frischer Minze in einer Schüssel mit schön heißem Wasser. Danach etwas abkühlen lassen und dann die Füße eintauchen.

Das sind jetzt nur ein paar Beispiele, es gibt natürlich noch sehr viel mehr Kräuter und Blüten, die positive Wirkung auf Gesundheit und Wellness haben. Es lohnt sich sicherlich, einmal nachzuschauen, was man noch alles nutzen kann. In ganz Deutschland gibt es unterschiedliche Duft-Gärten, und wer Interesse hat, kann in einem solchen Duft-Garten Hunderte von unterschiedlichen Kräutern und Blüten finden und erkunden.

 

August 17th, 2015 | Leave a Comment

Eisenmangel

Ständig müde und abgeschlagen, eine blasse Hautfarbe, brüchige Fingernägel und Haare. Diese Symptome können auf einen Eisenmangel hinweisen. Vor allem Frauen sind häufig unzureichend mit diesem Spurelement versorgt.

Eisen ist wie die Gruppe der Vitamine ein essenzieller Nährstoff. Doch im Gegensatz zu den Vitaminen wird seine Bedeutung häufig unterschätzt. Dabei gehört Eisenmangel zu den weltweit häufigsten Mangelerscheinungen. Auch in Deutschland ist eine unzureichende Versorgung mit dem Spurelement Eisen weit häufiger als ein Vitaminmangel. Besonders menstruierende Frauen, aber auch Kinder und Jugendliche im starken Körperwachstum, Blutspender und Vegetarier haben häufig einen leichten Eisenmangel. Aber auch Patienten mit Mangelernährung und Ess-Störungen sowie Ausdauersportler unter intensivem Training gehören zur Risikogruppe. Jedoch ist bei uns eine Blutarmut, die schwerste Form des Eisenmangels, eher selten. Wer zu einer der Risikogruppen gehört und an sich wie Symptome wie Müdigkeit, Blässe oder verminderte körperliche Leistungsfähigkeit beobachtet, sollte einen Arzt auf einen möglichen Eisenmangel ansprechen. Anhand der Laborbefunde des Blutbilds und weiterer Parameter lässt sich ein Eisenmangel in der Regel leicht feststellen.

Eisenmangel entsteht, wenn es über einen längeren Zeitraum zu einem Missverhältnis zwischen dem Eisenbedarf für den Stoffwechsel und der Eisenaufnahme aus der Nahrung kommt. Zum einen kann dafür ein erhöhter Eisenbedarf etwa durch Schwangerschaft oder starkes Wachstum verantwortlich sein. Zum anderen kann es durch Blutverluste durch Hämorrhoiden, Zwerchfellbruch und Entzündungen sowie Tumore aller Art vor allem im Dickdarm zu Eisenverluste kommen. Eisenmangel kann also ein Alarmsignal für bislang unbemerkte Blutungen im Magen-Darm-Trakt sein.

Die eigentliche Eisenversorgung durch die Nahrung spielt selbstverständlich auch eine Rolle bei Mangelzuständen. Zwar bekommt man auch bei vegetarischer Kost in der Regel keinen Eisenmangel. Aber für die Risikogruppen ist selbst eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse oft zu eisenarm.

Bei leichten Formen des Eisenmangels oder des erhöhten Bedarfs kann eine eisenreiche Ernährung zu einer Verbesserung der Situation führen. Vor allem Fisch und rotes Fleisch enthalten viel sogenanntes zweiwertiges Eisen, das vom Organismus besonders gut verwertet werden kann. Pflanzliche Nahrungsmittel, auch der oft als sehr eisenhaltig angepriesene Spinat, enthalten eher schlechter verwertbares Eisen.

Bestimmte Inhaltsstoffe beeinflussen zudem die Eisenaufnahme des Körpers. So fördert Vitamin C die Aufnahme von pflanzlichem Eisen. Vegetarier können daher eisenreiche pflanzliche Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte mit Vitamin-

C-reichen Beilagen wie Paprika oder Sauerkraut kombinieren. Viel bedeutsamer ist die häufige Hemmung der Eisenaufnahme durch Tee oder durch Sodagetränke wie etwa Cola. Viele Getreideprodukte enthalten Inhaltstoffe, wie Polyphenole oder Inositolphosphate, die die Aufnahme von pflanzlichem Eisen hemmen.

Die medizinische Wirkung einer eisenreichen Ernährung hat somit enge Grenzen. Jeder schwere Eisenmangel sollte mit einer oralen Eisentherapie unter ärztlicher Kontrolle behandelt werden. Wichtig ist dabei, dass ein gut verträgliches Eisenpräparat nüchtern, am besten 30 Minuten vor dem Frühstück eingenommen wird. Je nach Eisendefizit kann eine solche Therapie mehrere Monate andauern – auch, um verlorene Reserven wieder anzulegen. Wegen schwerer gesundheitlicher Folgen einer Überdosierung sollte man Eisenpräparate aber nie auf eigene Faust nehmen.

August 17th, 2015 | Leave a Comment

Kaffee ist weitaus besser als sein Ruf

Kaffee ist wohl unbestritten das absolute Lieblingsgetränk der Deutschen. Dennoch hat er schon seit langem einen recht schlechten Ruf, ihm werden viele Dinge nachgesagt, die nicht so sonderlich vorteilhaft sind.

Jedes Jahr trinkt jeder Deutsche rund 150 Liter Kaffee. Zum Glück hat man nun herausgefunden, dass die ganzen Legenden, die mittlerweile um den Kaffee gesponnen wurden, einfach nicht stimmen. Natürlich sollte man es mit dem Kaffee nicht übertreiben, aber so drei bis vier Tassen kann sich jeder schon pro Tag gönnen.

Hier einmal ein paar der positiven Eigenschaften, die Kaffee an den Tag legt:

Kaffee ist beispielsweise bestens dazu geeignet, um vor der gefürchteten Diabetes zu schützen. Nur drei Tassen dieses braunen Getränks sind in der Lage, das Zuckerrisiko zu reduzieren, und das um fast dreißig Prozent. Dies konnte in einer Langzeitstudie herausgefunden werden, die in Finnland durchgeführt worden ist. 14.000 Männer und Frauen haben an dieser Studie teilgenommen. Vermutet wird, dass für diesen Schutz die im Kaffee enthaltenen Antioxidantien und auch Mineralstoffe verantwortlich sind.

Was viele Frauen, die gerne Kaffee trinken, sicher gerne hören werden ist, dass Kaffee sogar schön macht. Das enthaltene Koffein ist in der Lage, die Giftstoffe auszuschleusen, die sich im Bindegewebe befinden. Gleichzeitig hat das Koffein auch noch eine abschwellende Wirkung. Das macht man sich auch zunutze in der Behandlung der Cellulitis, denn hier werden Massagen durchgeführt mit Kaffeesatz. Mehr Glanz im Haar erhält man, wenn man einen Kaffeeguss darüber gibt.

Sehr viele Jahre haben Menschen auch auf Kaffee verzichtet, weil es hieß, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht. Jetzt kann hier Entwarnung gegeben werden, denn die Experten haben herausgefunden, dass dies nicht der Fall ist. Jeder, der regelmäßig seinen Kaffee genießt, scheidet im Endeffekt auch nicht mehr Wasser aus, als alle anderen, die keinen Kaffee trinken. Neu ist auch, dass der Kaffee jetzt der täglich zu trinkenden Flüssigkeitsmenge zugeordnet werden kann, das war vorher auch nicht der Fall.

Wer hätte es gedacht, aber Kaffee hat auch noch eine aphrodisierende Wirkung auf die Männer. Dies konnte herausgefunden werden in einer Studie, die die Universität Michigan durchgeführt hat. Aber nicht nur das, der Kaffee soll sogar noch mehr können, denn es ist durchaus möglich, dass er zudem auch einen positiven Einfluss hat auf die Beweglichkeit von den Spermien. Viele werden nun wohl öfter zur Kaffeemaschine laufen, denn es wurde auch noch herausgefunden, dass Kaffeetrinker sogar mehr Sex haben.

Die krebshemmende Wirkung des Kaffees wurde mittlerweile sogar in weltweiten Studien belegt. Bei den Frauen ist es beispielsweise so, dass diejenigen, die mindestens drei Tassen trinken pro Tag, ein geringeres Risiko haben, an dem gefürchteten Eierstockkrebs zu erkranken, um 25 Prozent ist hier das Risiko geringer. 41 Prozent sind es beim Leberkrebs, und das Darmkrebsrisiko kann sogar um die Hälfte gesenkt werden, und das mit lediglich zwei Tassen pro Tag.

Das Getränk aus den braunen Bohnen macht sogar die Adern weitaus dehnbarer, und so wird dann auch gleich das Risiko gesenkt, einen Herzinfarkt zu erleiden. Hier reichen auch bereits zwei Tassen bis vier Tassen aus. Herausgefunden wurde dies mittels einer Langzeitstudie, die erstellt wurde vom University Medical Center in Utrecht. Gleichzeitig konnten die Forscher auch all die Kaffeesüchtigen beruhigen, denn auch ein sehr starker Genuss von Kaffee sorgt nicht dafür, dass sich die Gefahr erhöht, einen Schlaganfall zu erleiden.

Und sogar für die Zähne ist der Kaffee sehr gut. Die Wissenschaftler, die an der Universität in Ancona tätig sind, konnten herausfinden, dass im Kaffee Bitterstoffe enthalten sind, die in der Lage sind, Kariesbakterien abzutöten. Dafür muss man nicht einmal koffeinhaltigen Kaffee trinken, denn der Vertreiber des Plaque ist hier der Inhaltsstoff Trigonellin, und dieser ist auch zu finden im entkoffeinierten Kaffee.

Also heißt es nun, alle Mythen und Legenden über Bord zu werfen, und den geliebten Kaffee wieder richtig zu genießen.

August 14th, 2015 | Leave a Comment

Tee – ältestes Getränk der Welt, Kulturgut und sehr gesund

Tee – es ist das älteste Getränk der Welt und mit Sicherheit schon ein Stück Kulturgut. Der „Five o´Clock Tea“ der Briten und die Japaner mit ihrer wunderbaren Teezeremonie sind wohl allen wenigstens vom Begriff her bekannt, auch wenn man eine solche Zeremonie vielleicht noch nicht gesehen hat. Es gibt sogar einige Länder in Südamerika, wo der Tee sogar als Heilpflanze genutzt wird.

Auch in Deutschland wird das Getränk immer beliebter. Bereits jetzt werden in Deutschland 24.000 Tonnen davon aufgebrüht. Jeder Deutsche trinkt mittlerweile durchschnittlich 26 Liter Tee im Jahr. Es gibt nur eine Region in Deutschland, die diesen Durchschnitt nicht erfüllt, und das sind die Ostfriesen. Sie trinken mit Genuss jährlich pro Person 288 Liter.

Allgemein unterscheidet man den schwarzen, grünen und weißen Tee. Interessant ist, dass alle Sorten aus der gleichen Pflanzen stammen, der Unterschied entsteht erst nach der entsprechenden Verarbeitung.

Weißen Tee stellt man durch natürliches Welken her.

Wenn die Blätter durch eine Hitzeeinwirkung getrocknet werden, dann erhält man den grünen Tee. Um den schwarzen Tee zu erhalten, muss man die Blätter pressen und rollen, denn so beginnt der Oxidationsprozess, der für die dunkle Farbe und natürlich auch für das absolut charakteristische Schwarztee-Aroma sorgt.

Eine weitere Variation ist der halbfermentierte Tee. Diese Teeblätter lässt man zunächst in der Sonne welken, und anschließend rollt man sie wie den Schwarztee. Heraus kommt in diesem Fall ein bernsteinfarbener Aufguss. Aber nicht nur der Geschmack macht einen Unterschied bei den Teesorten aus. Auch die medizinische Wirkung ist eine andere.

In zahlreichen Studien wurde festgestellt, dass durch grünen Tee das Herzinfarkt-Risiko gesenkt werden kann. Sogar tumorhemmend kann dieser Tee wirken. Schwarzer Tee dagegen beugt Karies und Osteoporose vor durch seinen hohen Fluoridgehalt. Außerdem haben Forscher festgestellt, dass Menschen, die viel Schwarztee trinken, in Belastungssituationen weitaus weniger Stresshormone ausschütten als Menschen, die keinen Tee trinken.

Wer bei der Herstellung des Tees eine dünne, kristalline Schicht auf seinem Tee entdeckt, der braucht keine Angst zu haben, sie hat keinen gesundheitlichen Einfluss auf die Wirkung des Tees. Lediglich der Geschmack leidet, denn diese Haut zeigt an, dass für die Zubereitung des Tees zu hartes Wasser genutzt wurde.

Mittlerweile wird Tee auch gerne in der Kosmetik genutzt. Packungen und Masken oder auch Bäder werden im Wellnessurlaub gerne angeboten. Die Wirkung ist nicht nur von innen sehr gut, auch die äußerliche Wirkung wird man sehr schnell bemerken.

August 12th, 2015 | Leave a Comment

Wellness und Bewegung – schwimmen für die Gesundheit

In der heutigen Zeit haben alle immer weniger Zeit, um sich sportlich zu betätigen. Dabei ist es sehr wichtig, sich öfter zu bewegen. Gerade jetzt im Sommer bietet sich einmal wieder das Schwimmen an. Diese Sportart gehört zum Sommer dazu wie das Eis und Grillen. Eine Erfrischung im kühlen Nass ist bei 30 Grad schon sehr beliebt. Und dabei ist es auch egal, ob man seine Bahnen an der polnischen Ostseeküste zieht oder in einem Pool.

Eines steht auf jeden Fall fest: Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Die Muskeln in den Armen, im Rücken, an den Schultern oder auch in den Oberschenkeln werden dabei beansprucht und dadurch gut durchblutet und auch gekräftigt. Da hier der ganze Körper beansprucht wird, bekommt die Figur die optimalen Proportionen.

Was noch sehr wichtig ist beim Schwimmen, das ist die Gelenkschonung. Im Wasser wiegen wir nur ein Zehntel unseres normalen Körpergewichts, darum ist dieser Sport auch ideal für Übergewichtige, denn hier können Bänder und Gelenke nicht überlastet werden.

Das Herz wird gestärkt, denn Wasser übt Druck auf die Blutgefäße aus und presst sie zusammen. So wird mit jedem Schlag mehr Blut durch das Herz gepumpt, es muss seltener schlagen und kann so viel effektiver arbeiten.

Die beste Möglichkeit, um Wellness und Sport miteinander zu verbinden, ist ein Wellnessurlaub im Erzgebirge. Hier gibt es viele schöne Angebote von exklusiven Wellnesshotels. Ein ganz besonderes Angebot gibt es im Raupennest, Sachsens integriertem Zentrum für Gesundheitsförderung . Die Badelandschaft hier sucht seinesgleichen, und es gibt viele unterschiedliche Angebote für Kurprogramme und auch Wellnessprogramme.

Hier kann man täglich ausgiebig schwimmen. Durch den Wasserdruck vertieft sich auch die Atmung, und somit werden die Lungen besser durchblutet. Natürlich atmet man durch die Belastung mehr Luft ein und aus, das beruhigt die Bronchien und stärkt die Atemmuskulatur.

Das kalte Wasser sorgt nicht nur für die Anregung des Stoffwechsels, denn durch die Kälte wird der Körper angeregt, Wärme zu produzieren, sondern auch für die Ankurbelung des Fettstoffwechsels.

Und auch der Wasserwiderstand wirkt wie eine Massage für den Körper. Dies strafft und entschlackt das Gewebe. Schwimmen ist also der ideale Sport für alle Frauen mit Cellulite.

Natürlich ist schwimmen für alle Menschen ein hervorragender Sport.

Juli 15th, 2015 | Leave a Comment

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