Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Nicht nur die passende Pflege erhält die Haut im Winter gesund

In der kalten Jahreszeit ist es vollkommen klar, dass die Haut etwas mehr an Pflege braucht, als in jeder anderen Jahreszeit. Dennoch ist es nicht immer nur die Creme, die die Haut schützt und stärkt, auch auf die Ernährung kommt es an.

Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen. Sie wehrt Gifte und Erreger ab, und sie bildet auch Hormone sowie Vitamine. Zudem ist sie noch wirklich ein echter Tausendsassa. Insgesamt ist die menschliche Haut gut zwei Quadratmeter groß.

Sie wiegt gute sieben Kilo, und trotzdem sie sehr oft unterschätzt wird leistet sie wirkliche Schwerstarbeit, und das jeden Tag. Vorausgesetzt, dass unsere Haut gesund ist, schützt sie uns ständig vor Erregern und auch Giften, die aus der Umwelt kommen. Durch die Bildung des Schweißes hilft sie auch noch beim Entgiften, und auch das für die Knochen so wichtige Vitamin D wird durch sie gebildet, ganz zu schweigen von den Hormonen. Ach ja, und so nebenbei schafft sie es noch, die Körpertemperatur des Menschen zu regulieren. Dennoch darf man nicht übersehen, dass sie auch ein echtes Sensibelchen ist. Es gibt so einiges, das sie gar nicht gut verträgt, wie beispielsweise reizende Stoffe oder auch die trockene Heizungsluft. Wird es draußen kälter als acht Grad, drosselt die Haut auch gleich ihre Talgproduktion, und das bekommen heute schon rund vierzig Prozent der Frauen zu spüren, und das recht deutlich. Es kommt dazu, dass die Haut trocken wird, gleichzeitig spannt sie dann und wird auch noch rot. Das Schlimmste ist für viele Frauen dann aber der oft eintretende Juckreiz. Sogar Ekzeme können auftreten. Genug Gründe also, um der Haut in dieser Zeit die volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Damit die Haut alle Erreger und Infektionen abwehren kann ist es wichtig, ihre Schutzbarriere gut zu erhalten. Wichtig sind hier die richtigen Fette, aber auch Feuchtigkeit darf sie nicht zu wenig bekommen. Nicht verwenden sollte man reine Fettsalben, so wie beispielsweise Vaseline. Diese scheinen nur zu heilen, in Wirklichkeit wird durch sie der Wärmeaustausch der Haut vollkommen blockiert. Durch den dann entstehenden Wärmestau passiert es sehr schnell, dass es zu Entzündungen kommt. Daher sollte man immer Wasser-in-Öl-Cremes oder auch Lotionen nehmen. Diese enthalten sehr viel Fett, aber auch Feuchtigkeit ist eingearbeitet. Das ist die ideale Kombination, die dann vor der Austrocknung der Haut schützt. Am besten nutzt man Produkte, wo die Grundlage des Fetts aus reinen Pflanzenölen besteht, so wie beispielsweise Mandelöl oder auch die beliebte Sheabutter. Ein Blick auf das Etikett lohnt sich, denn diese Öle sind der Struktur der Haut sehr ähnlich und können daher viel tiefer einziehen als beispielsweise Vaseline. Gleichzeitig helfen sie auch noch dabei, dass die Hornhaut in der Lage ist, Feuchtigkeit zu speichern.

Eine noch viel bessere Variante ist es, wenn die gewählte Pflegecreme noch zusätzlich einige Pflanzenstoffe enthält, die dann gleich ganz gezielt gegen die Entzündungen wirken. Dies könnte beispielsweise vom Johanniskraut sein, der auch von der Zaubernuss. Wer auf Nummer sicher gehen will, der geht in die Apotheke und fragt dort ganz gezielt nach medizinischen Hautpflegeprodukten, die sowohl eine Wasser-in-Öl-Emulsion sind und auch gleichzeitig noch reichlich entzündungshemmende Pflanzenstoffe enthalten.
Wichtig ist auch, dass man von der gewählten Creme nicht zu viel aufträgt, denn trägt man diese Creme zu dick auf, dann können schnell Pusteln und Pickel entstehen. Besser ist es, diese reichhaltigen Produkte mehrmals am Tag aufzutragen. Der Grund ist recht einleuchtend, denn die menschliche Haut ist immer nur in der Lage, eine ganz bestimmte Menge an solchen Heilstoffen aufnehmen zu können.

Wie bereits erwähnt hat aber auch die Ernährung eine direkte Auswirkung auf den Zustand der menschlichen Haut. Die Haut benötigt auf jeden Fall sehr viele Vitalstoffe so wie Vitamine, Mineralien und auch die wichtigen Antioxidantien. Die Schönheit und somit auch die Gesundheit der Haut kommt tatsächlich von innen. Von Dermatologen werden ganz besonders Karotten, Tomaten, Aprikosen und auch Brokkoli sowie Orangen empfohlen. In ihnen ist eine recht hohe Dosis an den Vitaminen A, C und E enthalten, und diese schützen die Zelle. Außerdem enthalten sind auch Karotinoide und auch das bekannte Lykopin. Dieses findet man hauptsächlich in getrockneten Aprikosen und Tomaten.

Es reicht schon aus, wenn man sich jeden Tag zwei Portionen an Obst und Gemüse gönnt, das sind gerade einmal 250 Gramm. Wenn man sich einen Salat zubereitet oder auch Gemüse dünstet, dann sollte man ein bis zwei Esslöffel eines Weizenkeimöls oder auch eines Olivenöls dazugeben, denn dadurch wird der Schutzeffekt noch etwas erhöht. Das Vitamin E im Weizenkeimöl und die Ölsäure im Olivenöl sind sehr gut in der Lage, die Haut zu schützen vor den so schädlichen freien Radikalen. Wenn die Haut trocken ist, dann können diese immer nur recht langsam wieder abtransportiert werden. Sehr gut für die Haut sind auch noch die Omega-3-Fettsäuren, daher sollte man es sich angewöhnen, zwei Mal in der Woche recht fetten Seefisch zu essen, wie beispielsweise Lachs, Hering und auch Makrele.

Damit hat man viele gute Stoffe aufgenommen, aber was nützen einem diese Stoffe, wenn sie gar nicht erst in die Haut gelangen? Daher ist es auch im Winter sehr wichtig, dass man mindestens zwei Liter Wasser trinkt. Natürlich sind auch ungesüßte Fruchtsäfte und Kräutertees recht gut einsetzbar. Durch diese Flüssigkeitsmenge wird das Blut verdünnt, und dadurch ist es möglich, dass mehr dieser wertvollen Schutzstoffe und auch Feuchtigkeit die Haut wirklich erreichen.

Dezember 28th, 2015 | Leave a Comment

Den Körper gut abhärten für den langen kalten Winter

Abhärtung ist wichtig. Dabei bedeutet das nicht, dass man am frühen Morgen ins eiskalte Wasser springen muss. Für die richtige Abhärtung gibt es viele Möglichkeiten. Bei allen Maßnahmen geht es nicht nur darum, das Immunsystem zu stabilisieren, auch Muskeln und Knochen können abgehärtet werden. Nur so bleibt man lange gesund.

Es gibt zwei wichtige Voraussetzungen, eine ist die gesunde Ernährung, die andere die mindestens ausreichende Bewegung. Gesund zu essen bedeutet nicht, viel Gemüse und Rohkost zu essen und die Schokolade nur begrenzt zu genießen. Gesund zu essen heißt, darauf zu achten, was in den Nahrungsmitteln enthalten ist. Nur ein gesund ernährter Organismus hat eine stabile Abwehr. Dazu sollten Obst und Gemüse keine weiten Transportwege hinter sich haben. Sie sollten außerdem möglichst gar nicht mit Pestiziden und Insektiziden behandelt worden sein.

Wer viel Milchprodukte zu sich nimmt sollte bedenken, dass die fast sämtlich so stark verändert worden sind, dass sie mit dem Ausgangsprodukt nicht mehr viel zu tun haben. Auf der Liste der Inhaltsstoffe finden sich neben ungesunden Geschmacksverstärkern auch Farbstoffe und Konservierungsmittel. Oft wird auch zusätzlich raffinierter Zucker zugesetzt.

Sich abzuhärten beginnt daher damit, dass man sich fragt, was man eigentlich isst. Ist die Ernährung geklärt und notfalls umgestellt, fühlen sich die meisten Menschen sehr schnell sehr viel besser, damit fällt auch die Bewegung leichter. Ein gesunder Körper ist belastbarer und erholt sich schneller.

Abhärtende Bewegungsprogramme sollten daher möglichst an der frischen Luft stattfinden. Wer in der Stadt wohnt, wird auf Fitnessstudios ausweichen müssen, sollte aber gerade dort viel Wert auf das Herz-Kreislauftraining legen. So oft wie möglich sollte man jedoch aufs Land fahren oder in den nächsten Park, um sich dort aktiv zu betätigen. Einmal am Tag sollte der Mensch ins Schwitzen geraten. Das tut dem Blutdruck gut und härtet ab. Spazieren, schnelles Walking oder Laufen ist gesund. Man sollte stets versuchen, etwas mehr Leistung zu bringen, als man mit leichter Vorbereitung schaffen kann. Wer noch nie Sport getrieben hat geht spazieren und kann nach sechs Wochen mit dem Walking-Training beginnen.

Alle anderen, sofern sie gesund sind, dürfen gleich mit dem Laufen anfangen. Laufen trainiert den ganzen Körper. Es ist nicht sinnvoll, im Winter darauf zu verzichten.

Bei kalter Witterung wird das Immunsystem strapaziert, lernt aber, sich den Bedingungen anzupassen. Schwitzen bei Eiseskälte gehört dazu. Ein Fehler wäre es, zu dünn oder zu dick angezogen zu laufen.

Nach dem Laufen gehört die Dusche zum Abhärtungsprogramm. Kaltes Wasser auf warme Muskeln ist ungesund, eine Dusche nach dem Sport sollte angenehm warm sein. Sobald sich der Körper etwas heruntergekühlt hat, darf kurz kalt geduscht werden. Wer kalte Duschen nicht mag, kann auch ausschließlich die Waden mit dem kalten Wasser abduschen. Der Strahl sollte dabei in Bewegung bleiben. Nach dem Duschen sollte man sich gut abtrocknen und so warm anziehen, so dass man sich wohlfühlt. Frieren nach dem Sport ist ungesund, im Alltag aber normal. Auch Kinder sollten durchaus kurz frieren dürfen und müssen nicht gleich dick eingepackt werden, wenn sie nur kurz vor die Tür gehen. Gefährlich wird es erst, wenn sie auskühlen.

Dezember 22nd, 2015 | Leave a Comment

Der beste Schutz für die Erkältungszeit

Das Wetter ist im Moment alles andere als schön, mal ist es noch warm, der nächste Tag zeigt schon wieder eisige Kälte, und zwischendurch gibt es auch noch jede Menge Regen. Kein Wunder also, dass dies die beste Zeit ist, um sich eine Erkältung zu holen, denn auch das Immunsystem spielt nun leicht verrückt.

Im Herbst erwischt es fast jeden in irgendeiner Art und Weise, den einen schlimmer, den anderen weniger schlimm. Mindestens einmal ist es bei jedem Menschen soweit. Nässe, Kälte und auch extrem wechselnde Wetterlagen , dazu kommen dann noch Stress, Überlastungen und Sorgen, die das Immunsystem schwächen.

Gerade im Herbst ist unser Immunsystem sehr anfällig für Erkältungen. Wenn es kalt ist, dann reagiert der Organismus des Menschen mit einem Rückzug des Blutes, und zwar aus den Armen und den Beinen. Wenn dies nicht geschehen würde, und die Durchblutung in den Extremitäten gleich bliebe, würde der Körper sehr viel Wärme verlieren. Ein erschöpfter und auch gestresster Körper kann dann die Temperatur nicht mehr ausgleichen und kühlt dann bei Kälte und auch Nässe ganz einfach aus. Das ist der Grund, warum die Abwehr dann geschwächt wird. Dann können Bakterien und Viren viel leichter in den Körper gelangen. Durch die warme Heizungsluft werden die Schleimhäute zusätzlich ausgetrocknet, und auch das ist wieder vorteilhaft für das Eindringen von Krankheitserregern.

Aber es gibt auch Möglichkeiten, um die körpereigenen Abwehrkräfte rechtzeitig anzuregen. Dies erreicht man am besten, wenn man sich vor einer Auskühlung schützt. Allerdings sollte man auch einen Wärmestau in einer zu dicken Kleidung vermeiden. Eine Verbesserung der Wärmeregulation kann man durch das Trinken von Tees erreichen. Hier bieten sich Ingwer- und auch Früchtetees an. Auch heiße Bäder und sehr viel körperliche Bewegung, immer schön warm eingepackt an der frischen Luft, helfen ebenso gut. Wunderbar geeignet sind auch regelmäßige Saunagänge.

Aber auch ein ausreichender Schlaf sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit sehr vielen frischen und auch vitaminreichen Lebensmitteln trägt zur Anregung der Abwehrkräfte bei. Zudem sollte man auch daran denken, den Stress etwas abzubauen.

Um sich vor einer Ansteckung zu schützen, sollte man sich immer regelmäßig die Hände sehr gründlich waschen in wenn möglich vom Gesicht fernhalten. Man sollte es immer vermeiden, sich anhusten zu lassen, und wenn man selbst Husten hat, dann sollte man schon hygienisch husten, und zwar in den Ärmel und nicht in die Hand. Das gilt natürlich auch beim Niesen. Wichtig ist auch der Gebrauch von Einmaltaschentüchern.

Generell sollte man immer Abstand halten und auch auf Umarmungen, Küsse usw. verzichten. Öfters einmal Lüften sorgt dafür, dass die Virenkonzentration im Raum gesenkt wird. Es verhindert in geheizten Räumen auch, dass die Mund- und Nasenschleimhäute austrocknen. Auch große Menschenansammlungen wie beispielsweise im Kino sollte man vermeiden.

Wenn einen der grippale Infekt dann doch erwischt hat, sollte man bei Fieber auf jeden Fall immer im Bett bleiben. Wenn man Husten hat, dann helfen schleimlösende Präparate, die natürliche Inhaltsstoffe besitzen. Der Körper sollte immer warm gehalten werden, am wichtigsten sind hierbei die Füße. Das Zimmer sollte immer gelüftet werden, wenn man es verlässt. Dabei sollte man nicht vergessen, jeden Tag mindestens zwei Liter zu trinken, am besten geeignet sind Kräutertee und auch die berühmte heiße Zitrone. Beim Essen sollte man auf leicht Verdauliches achten, denn zuviel Fett und Eiweiß können die Verdauung schon sehr überfordern. Besser sind hier Kohlenhydrate, Obst und auch Gemüse. Bei einem grippalen Infekt sollte man auf keinen Fall eine Diät befolgen, denn das schwächt den Körper und auch das Immunsystem noch zusätzlich.

November 10th, 2015 | Leave a Comment

Einfach viel länger vital und natürlich schön – Pflege und Wellness auch im Alter

Die Menschen werden hierzulande immer älter, und das liegt nicht zuletzt auch an einer sehr positiven Lebenseinstellung. Optimisten werden einfach älter als andere Menschen. Dazu noch eine gute Pflege, und schon freut man sich auf das Alter. Allerdings sollte man den eigenen Lebensstil auch immer auf die Bedürfnisse des Körpers umstellen, damit man jenseits der 60 nicht nur gut aussieht, sondern sich auch so fühlt.

Um ein topfittes Alter zu haben, gibt es drei sehr wichtige Grundsäulen, und das sind Bewegung, Humor und auch natürlich eine gesunde und bewusste Ernährung. Bereits Hildegard von Bingen sagte, dass man auf die Stimme der Seele hören sollte, wenn man gesunden möchte. Dafür hatte sie auch einen kleinen Geheim-Tipp, der zum einen die Abwehrkräfte stärkt und gleichzeitig auch mit der Aminosäure Tryptophan das Serotonin anregt, das sogenannte Gute-Laune-Hormon. Dieser Tipp ist etwas ganz einfaches, und zwar der Dinkel. Dies ist ein sehr vitalstoffreiches Urgetreide, das sich als ganzes Korn ähnlich wie Reis verarbeiten lässt. Gemahlen kann man es zu Kuchen verbacken, oder auch ganz einfach bereits fertig als Brot kaufen.

Um der gefürchteten Osteoporose vorzubeugen, werden Calcium und Vitamin D benötigt. Sehr wertvolle Calcium-Quellen sind Petersilie und Sesam, hier sollte man es sich einfach angewöhnen, diese entweder einzeln oder auch zusammen über die Mahlzeiten zu streuen. Das Vitamin D kann unser Körper selbst herstellen, und dazu muss man sich nur jeden Tag für ein paar Minuten in der Sonne bewegen. Gar nichts schiefgehen kann mehr, wenn man dabei auch noch lacht.

Viele ältere Menschen haben kleine Lachfältchen im Gesicht, die sie an sehr viele schöne Stunden erinnern. Dennoch sind die meisten froh, wenn sie sie abschwächen können. Das ist mit entsprechenden Pflegeprodukten durchaus möglich. Gerade im Bereich Beauty und natürlich Wellness findet man heute immer mehr passende Produkte.

Sehr wichtig ist es immer, dass man in Bewegung bleibt. Um Nacken und Schultern zu stärken kann man im Sitzen die Arme auf Schulterhöhe ausstrecken, dann die Hände zu Fäusten ballen und um die eigene Achse drehen. Dann langsam zurückbewegen, und dies für rund 30 Sekunden durchführen. Anschließend dann die Arme ausschütteln und das Ganze noch einmal wiederholen.

Für den Rücken und straffe Arme dreht man einfach stehend ein kleines Handtuch zu einer Rolle. Man greift mit der linken Hand oben und mit der rechten Hand unten. Das Tuch dann mit dem oberen Arm langsam bis auf Stirnhöhe heranziehen, und zwar gegen den Widerstand der unteren Hand. Danach dann umgekehrt das Tuch nach unten in Bauchnabelhöhe ziehen. Das für 30 Sekunden durchführen, dann die Handposition am Tuch wechseln und diese Übung wiederholen.

Für Beweglichkeit und Koordination verschränkt man im Stehen die Hände hinter dem Kopf. Dann die Ellenbogen anheben. Das linke Knie hochheben, und gleichzeitig auch den Oberkörper nach links unten drehen. Dann wieder zurück. Diese Übung zu jeder Seite eine Minute lang durchführen.

Man sollte den Tag auch morgens immer positiv starten. Es reicht schon, wenn man sich in der Frühe im Spiegel anlächelt, und man kann sich dazu noch sagen, dass heute ein schöner Tag wird.

Man merkt den Tag über, dass man sich einfach gut fühlt und man auch immer bestens gelaunt ist.

Auch Frauen jenseits der 50 möchten gerne noch lange Haare tragen, warum auch nicht? Die modernen Pflegestoffe von heute beugen dem oft so gefürchteten Dünnerwerden der Haare vor, und mit großen Wicklern kann man für die nötige Fülle sorgen. Es gibt auch spezielle haarverdickende Haarfüller, so bekommt das Haar gleich wieder mehr Volumen.

Auch die Ernährung ist immer sehr wichtig, man sollte hier immer zu gesunden Lebensmitteln greifen. Gerade im zunehmenden Alter ist es immer sehr wichtig, dass man einer Fehlernährung und auch einer Überernährung vorbeugt. Nur so kann man die gefährlichen Gefäßablagerungen und auch Zivilisationskrankheiten verhindern. Daher sollte man möglichst immer viel frisches Obst und Gemüse der Saison nutzen, und auch ballaststoffreiches Vollkorn sowie Hülsenfrüchte sind sehr wichtig. Fleisch sollte man durch Fisch ersetzen, und anstatt tierischer Fette sollte man pflanzliche Öle nutzen wie Leinöl oder auch Oliven-Öl.

So gut vorbereitet macht auch das Alter richtig Spaß.

November 10th, 2015 | Leave a Comment

Jung und gesund bleiben mit den richtigen Lebensmitteln

Die Tage vergehen immer schneller, und heute kommt es nicht mehr nur den älteren Menschen so vor, als wenn die Zeit fliegt. Dennoch ist es so, dass wir heute im Durchschnitt immer älter werden. Das ist eigentlich eine gute Nachricht, aber das Älterwerden macht auch nur wirklich Spaß, wenn man sich dabei auch gesund und fit fühlt. Dabei kann sehr gut die richtige Ernährung helfen.

Natürlich gibt es hier kein Patentrezept, und den berühmten Jungbrunnen hat auch noch niemand gefunden. Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass jeder, der frisch, vitaminreich und mager isst, auch auf jeden Fall gesünder lebt. Anhand von Forschungsergebnissen kann man feststellen, dass es wohl die Kalorienmenge ist, die den größten Einfluss der Ernährung auf den Alterungsprozess hat. Entscheidend ist hier auf jeden Fall, dass man nicht dauerhaft zu viel Energie zu sich nimmt. Generell kann man sagen, dass für eine durchschnittliche Frau im mittleren Alter nicht mehr als 1800 Kalorien täglich auf den Tisch kommen sollten. Wichtig ist dabei auf jeden Fall, dass man darauf achtet, dass sehr viel Obst und Gemüse verzehrt werden sollte, im Idealfall sollte dies fünfmal täglich der Fall sein. Die Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse schützen die Mutterpflanzen vor Krankheiten und auch UV-Strahlen, und genau so schützen sie auch unseren Körper.

Hier ein paar Lebensmittel, die man ruhig einmal etwas öfter zu sich nehmen kann und sollte. Beim Spinat hat es zwar den wohl größten Rechenfehler in der Geschichte gegeben, denn so viel Eisen, wie man früher behauptet hat, ist in ihm nicht enthalten. Dennoch hält er sehr gut die Gefäße frei, und zudem schützt er noch vor einem Herzinfarkt. Er ist auch sehr köstlich, wenn man ihn roh im Salat genießt.

Haferflocken sind pur nicht gerade das, was man als Hochgenuss bezeichnen kann, aber wenn man sie in das Müsli gibt, dann sind sie ein hervorragender Energielieferant. Zudem ist der Hafer auch reich an Vitaminen, und diese tun den Nerven sehr gut. Weiterhin ist im Hafer auch viel gutes Magnesium enthalten, das sehr gut ist für die Muskeln.

Kürbiskerne halten vor allen Dingen die Männer jung. Das ist deshalb so, weil sie in der Lage sind, den Hormonhaushalt schnell wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Männer können durch einen regelmäßigen Verzehr auch sehr gut einer vergrößerten Prostata vorbeugen.

Im Alter verliert der Körper an Muskelmasse, aber diesem Prozess kann man auch entgegen steuern, und zwar indem man viel gesundes Eiweiß zu sich nimmt. Dieses ist reichlich zu finden in Putenfleisch beispielsweise, es ist sehr leicht verdaulich und trägt dazu auch noch zum Muskelaufbau bei.

Wasser ist sehr wichtig für unseren Körper, er hält den Stoffwechsel in Schwung und damit auch gleich den Körper fit. Allerdings trinken sehr viele Menschen einfach viel zu wenig am Tag. Täglich sollten es auf jeden Fall 1,5 bis 2 Liter sein, natürlich am besten Wasser. Alternativ geht auch ungesüßter Kräutertee.

Viele Menschen rauchen auch, und dadurch altert unser Körper schneller. Natürlich kann man auch dagegen vorgehen, die wirksamste Methode ist natürlich, mit dem Rauchen aufzuhören. Als zweite Maßnahme sollte man viel Rote Bete essen. Diese enthält einen Farbstoff, und dieser kann Zigarettengift entschärfen. Zusätzlich ist in der roten Bete auch sehr viel Vitamin C enthalten.

Ebenfalls schon fast typisch sind erhöhte Cholesterinwerte, wenn man ein höheres Alter erreicht hat. Dagegen kann man bestens wirken, wenn man regelmäßig Linsen isst. Deren Inhaltsstoffe sind in der Lage, schädliches Cholesterin im Darm zu binden. So werden dann die Werte gesenkt.

Um der Arterienverkalkung vorzubeugen und somit auch gleich Herz-Kreislauf-Erkrankungen eignet sich Lachs bestens. Schon einmal pro Woche Fisch wirkt vorbeugend. Am besten sollte man aber fetten Fisch zu sich nehmen, so wie eben Lachs, Makrele oder auch Hering. Das sind die einzigen, die genügend der so gesunden ungesättigten Fettsäuren in sich haben.

Altern müssen wir alle, aber wie wir uns dabei fühlen, das liegt ganz allein in unserer Hand.

Oktober 25th, 2015 | Leave a Comment

Müdigkeit adé – wie man mit Schwung auch durch die dunkle Jahreszeit kommt

Wer kennt es nicht, es gibt immer wieder Tage, wo man schon morgens so wenig Energie hat, dass man kaum aus dem Bett herauskommt. Schwung kommt gar nicht erst auf, und man hangelt sich so mehr schlecht als recht durch den Tag. Abends fällt man nur noch müde ins Bett und hofft, dass der nächste Tag besser wird. Die gute Nachricht ist dann, dass man mit dieser Symptomatik nicht allein dasteht, denn es ist heute bereits jeder fünfte Patient, der beim Arzt klagt über Gähnattacken.

Dabei ist es nicht immer nur der wenige Schlaf, der dafür sorgt, dass wir zu wenig Vitalität haben, es gibt sehr viele unterschiedliche Faktoren, die dies beeinflussen.

Eine falsche Ernährung kann sehr wichtig sein. Ein typischer Tag startet für gewöhnlich mit Brötchen am Morgen, geht über ein Nudelgericht zu Mittag, nachmittags darf es ein Stückchen Kuchen sein, und abends steht dann noch ein Schnittchen an. Sicher werden wird davon satt, aber die Lebensgeister gehen mit einer solchen Ernährung auf Tauchstation. Viele wissen gar nicht, wie stark die Ernährung die Körperfunktionen beeinflusst. Generell hat die Nahrung eine ebenso große Wirkung auf das Gehirn wie ein pharmazeutisches Präparat. Für eine gute Vitalität gibt es drei Nährstoffe, die ganz besonders entscheidend sind. Zum einen sind hier die komplexen Kohlenhydrate zu nennen. Diese sind ein echter Treibstoff für den Körper, durch sie werden alle Stoffwechselvorgänge gepusht. Sie wirken wie ein richtiger Kraftschub, ganz im Gegensatz zu den schlechteren Kohlenhydraten, die aus Weißmehl stammen. Diese verbrennen sehr schnell. Enthalten sind diese komplexen Kohlenhydrate in Obst, Vollkorn, Gemüse und auch Hülsenfrüchten sowie Kartoffeln.

Für neue Energie ist Eiweiß ein absolutes Muss. Es liefert das nötige Material, um neue Zellen aufzubauen und auch zu erneuern. Beim Gewebe ist es genauso. Enthalten ist reichlich Eiweiß in Fleisch, Eiern, Fisch, Soja und Getreide.

Fett ist lebenswichtig, denn es liefert die meiste Energie von allen Nährstoffen. Gesund ist Fett allerdings nur in der Form von ungesättigten Fettsäuren. Diese findet man in Leinöl, Rapsöl oder auch Olivenöl, aber auch in Nüssen, magerem Rindfleisch oder Avocados.

Ein weiteres Problem bei zu wenig Energie kann ein Bewegungsmangel sein. Viel Bewegung ist eine wichtige Energiequelle für den Körper. Durch sie wird der Kreislauf angeregt, aber auch der Stoffwechsel sowie die Durchblutung profitieren hier. Bewegt man sich zu wenig, dann werden alle Funktionen heruntergeschaltet auf die bekannte Sparflamme, und so erlahmen sie. Viele Leiden werden dadurch verursacht, und zudem werden uns auch Vitalität und Kraft genommen. Wer sich mehr bewegen möchte, der sollte auf die richtige Dosis achten.

Jeden Tag eine halbe Stunde an moderater Bewegung sind schon ausreichend. Wichtig ist, dass man sich nicht überfordert. Man sollte auch darauf achten, dass einem der Sport Spaß macht. Dabei ist es egal, ob man tanzen geht, joggen oder auch schwimmen. Dabei schüttet der Körper Endorphine aus, die glücklich machen. Für mehr Inspiration ist es auch gut, wenn man sich Trainingspartner sucht, so kommt man besser von der Couch hoch, wenn man sich mit jemandem zum Sport verabredet hat.

Jetzt kommt wieder die dunkle Jahreszeit, und wer dann noch den ganzen Tag arbeiten muss, bekommt für gewöhnlich recht wenig mit vom Tageslicht. Das ist nicht gut für die Gesundheit, denn wenn man nur unter künstlicher Beleuchtung den Tag verbringt, dann produziert der Körper genauso wie in der Dunkelheit ein bestimmtes Hormon, und das ist das Melatonin. Dieses macht uns dann antriebslos und schlapp. Daher sollte man immer versuchen, in den Pausen ein klein wenig an Tageslicht zu ergattern, denn dieses wirkt wie ein kleines Kraftwerk auf den Körper. Durch das Tageslicht wird dann das Hormon Serotonin ausgeschüttet, und das macht ja bekanntlich munter und glücklich.

Natürlich kann auch nicht ausreichender Schlaf eine Ursache sein. Eigentlich ist es ja recht einfach, man geht ins Bett, schläft und steht morgens wieder frisch auf. Das ist aber nicht bei allen der Fall, schon jeder Vierte leidet hierzulande bereits unter Schlafproblemen. Dann ist es wichtig, dass man alle möglichen Störenfriede ausschaltet. Zum Beispiel sollte man vor dem Schlafengehen keinen Alkohol zu sich nehmen. Dieser macht zwar kurzfristig etwas schläfrig, dafür kann man aber in der zweiten Hälfte der Nacht nicht mehr richtig schlafen. Verzichten sollte man daher zu diesem Zeitpunkt auch auf schwarzen Tee oder ein zu deftiges Essen. Auch sollte man auf den Krimi verzichten und seichte Unterhaltung bevorzugen. Das ermöglicht dem Körper, ganz sanft herunterzufahren. Wer mag, kann auch ein Glas heiße Milch zu sich nehmen, denn Forscher haben nun herausgefunden, dass das Kalzium in der Milch wirklich dafür sorgt, dass sich der Körper beruhigt. Alternativ kann man auch Extrakte nutzen aus der Baldrianwurzel.

Am meisten rauben allerdings Hektik, Termindruck und Stress sowie Ärger die Energie. Das alles macht uns müde und schlapp, und zudem kann es auch noch ein Auslöser sein für schwere Erkrankungen. Momentan ist es bereits jeder Dritte in Deutschland, der sich überfordert fühlt. Daher ist es ratsam, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, wenn man die Risiken erkannt hat.

Durch eine Bestandsaufnahme ist es möglich herauszufinden, was genau verantwortlich ist für den Stress. Durch ein gutes Zeitmanagement, dem Nehmen von Auszeiten und auch dem Setzen von Grenzen ist es möglich, diesem Stress zu entkommen.

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es sehr wichtig, dass man dafür sorgt, dass man genug Energie hat für den Tag. Durch die vielen dunklen Stunden geht die Laune sowieso sehr schnell in den Keller, da sollte man auf jeden Fall dafür sorgen, dass man schon morgens das richtige Energielevel hat, um den Tag schwungvoll zu überstehen.

September 24th, 2015 | Leave a Comment

Mit dem richtigen Speiseplan fit und fröhlich werden

Schaut man sich einmal die Ernährung der Deutschen an, dann ist es kein Wunder, dass so viele unter allen möglichen Krankheiten leiden. Hier wird einfach zu viel Fett, Salz und auch Zucker verzehrt. Das macht ganz einfach krank, das ist eine Tatsache. Viele Mineralien, Vitamine und auch Ballaststoffe stärken das Immunsystem, und sie versorgen uns auch mit lebenswichtigen Substanzen.

Gleichzeitig schenken sie uns neben neuer Energie auch gleich noch eine gute Laune. Wer sich wirklich gut ernähren und sich das ganze Jahr über in Bestform befinden möchte, der sollte einige Dinge heraussuchen, die er möglichst oft genießen sollte.

Lebensmittel kann man eigentlich als Medizin ansehen. Das Zauberwort für ein gesundes Essen ist hier ganz eindeutig Ausgewogenheit. Den Stoffwechsel kann man gut aktivieren mit Brot, Kartoffeln, Reis und auch Körnern, denn die liefern die Kohlenhydrate die man braucht, um die nötige Power zu haben. Wenn man diese Form der Kohlenhydrate kaut, dann wird alles richtig gut verspeichelt, und das wiederum erleichtert die Verdauung.

Zudem sollte auf dem Speiseplan auch viel Gemüse und Obst stehen. Diese stecken voll mit Vitaminen für die Abwehr. Im Seefisch gibt es Fettsäuren, die für den Herzschutz sehr wichtig sind. In Fleisch ist Eisen enthalten, und das dient der Blutgesundheit. Alle Milchprodukte sind sehr reich an Kalzium und Eiweiß, und diese Stoffe sind beide unerlässlich für feste Knochen. Honig ist ein natürlicher Bakterienkiller, und das steht ganz im Gegensatz zu dem raffinierten Zucker, der in Kuchen, Bonbons oder auch Pralinen enthalten ist.

Wenn mal wieder die Laune etwas am Boden ist, dann helfen schnelle Muntermacher weiter. Äpfel spenden beispielsweise Pektine, in Bananen sind B-Vitamine enthalten, und gleichzeitig steckt in ihnen auch noch der Glücksbotenstoff Serotonin. Dank vieler Mineralien machen Schnittlauch, Minze und Bärlauch sehr schnell fit. Auch die ätherischen Öle, die in ihnen enthalten sind, tragen dazu bei. Die Herztätigkeit wird durch die Polyphenole im Granatapfel mobilisiert.

Das Koffein im Kaffee wirkt erst nach zwei bis drei Stunden, aber dafür wirkt es dann auch längerfristig. Espresso macht allerdings gleich richtig wach, denselben Effekt hat auch Cola, aber dafür auch viel zu viel Zucker. Empfehlenswert sind auf jeden Fall alle Zitrusfrüchte, hier ist es das Vitamin C, das wichtig ist. Auch Paprika mit ihrem Magnesium, Kalzium, Kalium und Eisen sowie Tomaten mit ihrem zellschützenden Lycopin sind hier empfehlenswert.

Für Glücksgefühle sorgt immer Süßes. Eine schöne Schokotorte oder auch der Karamellpudding muntern uns auch in schlechten Zeiten immer gleich auf. Das liegt ganz einfach daran, dass der Zucker, der darin enthalten ist, immer gleich in das Blut geht. Parallel dazu werden dann immer sehr viele Glückshormone ausgestoßen, und zwar Serotonin, Anandamid, Theobromin und auch Phenethylamin.

Gut ist aber zu wissen, dass es nicht immer gleich die fette Sahnetorte sein muss, auch ein Kakao mit Süßstoff kann diesen Zweck erfüllen. Noch einfacher geht es mit Bananen.

Auch das Salz ist immer ein Problem. Generell brauchen wir Salz, damit Flüssigkeit und Mineralien gebunden werden. Auch zur Reizweiterleitung zwischen Nervenzellen wird es gebraucht. Und die jodierte Form des Natriumchlorids, das ist der chemische Name unseres Kochsalzes, hilft der Schilddrüse. Allerdings ist es auch so, dass mehr als sechs Gramm am Tag den Zellen Wasser entziehen und diese auch schädigen. Also sollte man mit dem Salz auf jeden Fall nicht übertreiben.

September 14th, 2015 | Leave a Comment

Vorurteile in der Ernährung – das stimmt wirklich

Gerade in der Ernährung hat man es immer mit sehr vielen Vorurteilen zu tun. Jeder stellt eine andere These auf und versucht zu erklären, warum das eine gesund ist, und das andere dagegen gar nicht. Viele Irrtümer sind hier aufzuklären. Beispielsweise ist es nicht so, dass eine Kalorie gleich Kalorie ist, und es stimmt auch nicht, dass man lediglich nur hungern muss, um abzunehmen. In einer neuen Studie konnte jetzt sogar belegt werden, dass Menschen, die recht starkes Übergewicht haben, langfristig gesehen viel erfolgreicher abgenommen haben, wenn sie weniger Kohlenhydrate zu sich nahmen.

Dennoch sollte man sich auch nicht nur von Eiweiß und Fett ernähren, denn darunter kann langfristig gesehen die Gesundheit schon sehr leiden. Eine gute Ausgewogenheit ist immer wichtig, sowohl bei der gesunden Ernährung als auch beim Abnehmen. Es gibt aber auch einige Mythen die dafür sorgen, dass man zu viel zahlt für irgendwelche Lebensmittel, sie falsch zubereitet oder auch viel zu früh entsorgt.

Ein großer Irrtum ist, dass Meersalz besser schmecken soll als Kochsalz. Jeder, der auf Meersalz setzt, wird nun enttäuscht sein, aber Salz ist nun einmal Salz, und das schmeckt eben immer gleich. Die meisten wissen es noch aus dem Chemieunterricht, Kochsalz wird auch allgemein als Natriumchlorid bezeichnet. In den ach so teuren Feinschmeckersalzen wie beispielsweise dem Himalaya-Salz gibt es noch ein paar weitere Stoffe zu finden, allerdings in so winzigen Mengen, dass sie weder eine Wirkung auf die Gesundheit haben noch auf den Geschmack. Dennoch sind diese teuren Salze etwas Besonderes, denn durch ihre Herkunft und die Struktur vermitteln sie den Konsumenten den Eindruck, dass man etwas ganz Besonderes isst. Im Grunde genommen bezahlt man hier für einen Placebo-Effekt sehr viel Geld.

Gerne hält sich auch das Gerücht, dass man zum Frühstück ruhig etwas mehr essen kann, und dass dies keinerlei Auswirkungen auf die Figur hat. Fakt ist allerdings, dass die meisten nach einem solch reichhaltigen Frühstück auch beim Mittag- und Abendessen gut zuschlagen, und die zusätzlichen Kalorien vom Frühstück dann richtig zu Buche schlagen. Wer gerne ausgiebig frühstückt, sollte dann beim Mittagessen das Mehr an Kalorien wieder einsparen, nur so gehen die Kalorien nicht gleich auf die Hüfte.

Abends ganz auf Kohlenhydrate verzichten? Viele Diäten raten dazu. Dennoch ist es eine Tatsache, dass der menschliche Körper Kohlenhydrate benötigt, unter anderem auch für den Aufbau der Muskeln und deren Erhalt. Sie liefern sehr viel Energie, daher sollte man den abendlichen Konsum eher mäßig halten, so verhindert man eine Gewichtszunahme.

Süßigkeiten sind auch nicht generell ungesund. Beispielsweise sind Nougat und Marzipan hergestellt aus Mandeln und Haselnüssen, und diese enthalten sehr viele Vitamine. Dunkle Schokolade steckt voller Magnesium, Kalium, Eisen und auch B-Vitaminen. Dennoch sollte man daran denken, dass in diesen ganzen Süßigkeiten auch jede Menge Fett steckt und zudem natürlich Zucker, daher empfiehlt es sich, sie nur in Maßen zu sich zu nehmen.

Viele Menschen leiden heute unter einer Unverträglichkeit von Gluten. Das inspiriert viele Eltern dazu, ihren Kindern Gluten vorzuenthalten. Das wiederum sorgt für eine Mangelernährung. Generell sollte man nie glutenhaltige Nahrung ganz vom Plan streichen, zumindest nicht dann, wenn niemand in der Familie unter einer Glutenunverträglichkeit leidet.

Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, werden von vielen Verbrauchern sofort entsorgt, dabei ist das gar nicht nötig. Wenn die Lebensmittel richtig gelagert wurden, sind sie für gewöhnlich noch viel länger haltbar, als das Datum angibt. Dieses Datum besagt lediglich, dass das Lebensmittel bis zu dem Datum seine sogenannten „spezifischen Eigenschaften“ behält, solange man es angemessen aufbewahrt hat. Ist das Datum abgelaufen kann es beispielsweise passieren, dass ein Olivenöl sich verfärbt, oder Tee hat nicht mehr so viel seines Aromas wie vorher. Dennoch sind diese Lebensmittel noch immer gesund und auch schmackhaft. Aufpassen sollte man lediglich bei leicht verderblichen Lebensmitteln wie Fleisch, hier sollte man das Produkt wirklich entsorgen, wenn das Datum überschritten wurde.

Oft wird auch das Glutamat verteufelt. Dennoch ist es so, dass eine Ernährung frei von Glutamat nicht nur fast unmöglich ist, sondern auch gleichzeitig ungesund. Schon Babys nehmen Glutamat auf, gleich über die Muttermilch. In sehr vielen Lebensmitteln ist es sogar von Natur aus enthalten, so wie in Milchprodukten oder in Fisch, Pilzen, Hühnerfleisch und Tomaten. Ernährt man sich normal, dann nimmt man jeden Tag rund acht bis zwölf Gramm dieses Glutamats zu sich.

Dieser Stoff hat eine sehr wichtige Funktion zu erfüllen im Gehirn, und zwar bei der Speicherung, der Übermittlung und auch der Verarbeitung von Informationen. Leider hat das Glutamat, welches der Nahrung künstlich zugesetzt wurde, eine unangenehme Nebenwirkung, denn es wirkt nicht nur als Geschmacksverstärker, sondern auch als Appetitanreger.

Vollkornbrot ist gesund, das ist gar keine Frage, dennoch sollte man es nicht gerade frisch gebacken genießen, denn es gibt einige Menschen, die davon schnell Blähungen bekommen. Es ist besser, wenn man das Brot ein bis zwei Tage liegen lässt, bevor man es verzehrt. Dann ist es weitaus bekömmlicher. Wenn es dennoch schnell gehen soll, kann man die Scheibe auch ganz einfach toasten, denn durch diesen erneuten Backvorgang wird die Verdaulichkeit ebenso etwas gesteigert.

Ein großer Irrtum ist auch, dass Margarine gesünder sei als Butter. Das kann man so gar nicht generell sagen, denn beide Produkte haben sowohl Vorteile als auch Nachteile. Margarine kann man beispielsweise sehr lange halten, und sie enthält weniger Cholesterin. Dagegen kann Butter leichter verdaut werden, und noch dazu ist es ein Naturprodukt. Will man abnehmen, sollten beide nur sehr sparsam eingesetzt werden, zumal sie sogar fast die gleiche Anzahl an Kalorien bieten.

September 11th, 2015 | Leave a Comment

Die Original Schrothkur – was ist das eigentlich?

Die Bezeichnung Schrothkur hat nichts mit Getreide zu tun. Tatsächlich war es ein Herr Schroth, der die Schrothkur bekannt machte. Es war das Jahr 1820, als Johann Schroth, der damals 18 Jahre alt war, einen Huftritt vor das Knie bekam. Das Knie blieb steif.

Auf Anraten eines Mönches versuchte Schroth eine Behandlung mit feucht-warmen Umschlägen. Die Besserung schritt so schnell voran, dass Schroth begann, die Umschläge zu verändern, um eine noch bessere Wirkung zu erzielen. Johann Schroth wurde als Wunderheiler und Naturheiler bekannt, und seine Methoden wurden sehr schnell in die bereits bestehenden Kuren übernommen.

Schroth entwickelte seine Theorie aber noch weiter. Aus seiner Erfahrung als Fuhrmann wusste er, dass kranke Tiere nicht fressen und aus menschlicher Sicht viel zu wenig trinken. Das brachte ihn auf den Gedanken, dass Nahrungsabstinenz Heilungsprozesse fördern könnte. Er probierte seine Kur an vielen Menschen aus und wurde dadurch erst richtig bekannt.

Die Schrothkur baut sich daher bis heute auf vier Säulen auf. Die erste Säule ist die Ernährung. Die Speisen sind vor allem basisch, enthalten sehr wenig Kalorien und möglichst kein Salz. Auch Nahrungsmittel tierischen Ursprungs sollen gemieden werden. Wer Obst essen möchte, muss es schälen und kochen. Rohkost wird ganz gemieden. Erlaubt sind Kräuter, Grieß, Pflaumen und Aprikosen. Es ist nicht Sinn der Schrothkur, dass die Teilnehmer dabei hungern. Mit den erlaubten Nahrungsmitteln lässt der Hunger nach einigen Tagen deutlich nach.

Die Schrothkur ist keine Diät. Sie dient der Entgiftung und kann somit dem Heilfasten zugeordnet werden. Sie wird nur zeitlich begrenzt durchgeführt und sollte immer ärztlich betreut werden. Meist wird eine Dauer von drei Wochen empfohlen. Während der Kur gibt es Tage, an denen getrunken werden darf, gefolgt von Trockentagen, an denen nur sehr wenig getrunken wird. Das ist die dritte Säule der Kur. An den Trinktagen werden bis zu drei Liter Flüssigkeit empfohlen. Gegessen werden soll an diesen Tagen möglichst nicht.

Der Theorie Schroths nach wird das Blut an den Trockentagen dicker, dadurch werden giftige Substanzen gebunden. An den folgenden Trinktagen werden die Giftstoffe dann ausgeschieden. Kurkliniken behandeln die so genannten Trockentage jedoch individuell. Deshalb werden in einigen Häusern Trockentage gar nicht empfohlen. Bei der dritten Säule werden jeden Tag Schrothpackungen angewendet.

Die Behandlung beginnt sehr früh am Morgen, oft mit einer Tasse Tee. Anschließend wird der Kurgast in Leinentücher gewickelt, die feucht und kalt sind. Drumherum kommen mehrere warme Wärmflaschen. Der Gast legt sich wieder ins Bett und wird dann gut zugedeckt. Ziel ist, dass der Körper die nassen Tücher schnell aufwärmt und sich die Wärme staut. Durch das Schwitzen soll der Körper über die Haut entgiften.

Bei der vierten Säule spielen auch Bewegung und Ruhe eine wichtige Rolle bei der Schrothkur. Während der Trockentage gilt Ruhe. Der Kurgast soll sich ausruhen und sich nicht belasten. Solche Tage werden meist von unterstützenden Massagen begleitet. Während der Trinktage soll der Stoffwechsel in Schwung gebracht werden, und das funktioniert leichter mit Bewegung. Es geht aber nicht um schweißtreibenden Sport, stattdessen wird zum Beispiel Nordic Walking empfohlen, oder auch Wandern und Golfen

September 9th, 2015 | Leave a Comment

Wichtige Nährstoffe unserer Lebensmittel

Unsere Lebensmittel liefern nicht nur Kalorien. Sie enthalten auch wichtige Nährstoffe, die unseren Körper gesund erhalten – und ihm bei Abnehmkuren auf Dauer fehlen können.

Fette haben die höchste Kaloriendichte unter allen Nährstoffen, liefern mehr als doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate oder Einweiße. Zudem kann der Körper sie ohne Umweg direkt in seine Fettdepots schicken. Fett zu

sparen hilft zwar beim Abnehmen, aber es ganz wegzulassen ist allerdings nicht ratsam. Denn ohne den Nährstoff kann der Mensch nicht lange überleben. Fett schützt den Körper nämlich Kälte, stützt innere Organe und ist unerlässlich für den Stoffwechsel der Zelle. Ohne Fett kann der Körper viele Vitamine nicht aufnehmen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt auch bei kalorienreduzierter Kost, am Tag 60 bis 80 Gramm Fett zu sich zu nehmen. Entscheidend für eine gesunde, figurbewusste Ernährung ist nicht nur die Menge, sondern auch die Art der Fettsäuren. Als Dickmacher gelten vor allem tierische Fette sowie Transfette, die beim künstlichen Härten von Industriefetten anfallen. Sie bestehen größtenteils aus langen, gesättigten Fettsäuren, die der Körper bevorzugt gleich in den Fettzellen hortet. Wer abnehmen möchte, sollte deshalb auf fettes Fleisch verzichten sowie stark verarbeitete Lebensmittel wie Wurst oder Vollfettkäse. Fisch hat eine gesündere Fettmischung als Fleisch, insbesondere Seefisch enthält viele mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. Pflanzenöle enthalten gesunde mehrfach ungesättigte Fettsäuren, darunter essenzielle Fettsäuren wie Linolsäure. Diese bilden die Bausteine der Zellmembranen und sind Vorstufe hormonähnlicher Substanzen, die im Körper wichtige Zellfunktionen haben. Da der Körper sie nicht selbst produzieren kann, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden, beispielsweise mit Soja-, Maiskeim-, Weizenkeim- oder Distelöl.

Eiweiß ist unentbehrlich für alle wichtigen Lebensfunktionen, deshalb sollte die tägliche Nahrungsenergie zu etwa 10 bis 15 Prozent aus Proteinen stammen. Pflanzliche Eiweißlieferanten wie Soja, Getreideprodukte und Hülsenfrüchte haben weniger Kalorien als tierische wie Fleisch, Eier oder Milchprodukte. Die Eiweißzufuhr drastisch zu reduzieren, schadet der Gesundheit. Denn wen der Körper sie nicht mit der Nahrung bekommt, greift er auf die Eiweiße des eigenen Körpers zurück; Muskeln schwinden, sogar das Blutbild kann sich verändern.

Die Vitamine A, D, E und K kann der Körper ohne Fett nicht verwerten. Trotz Diät gehören daher unbedingt ein paar Tropfen Öl in den Salat. Wer sich abwechslungsreich ernährt, braucht bei einer Diät aber keine künstlichen Vitaminpräparate.

Der Körper benötigt Kohlenhydrate zur Energiegewinnung, das Gehirn greift fast ausschließlich auf sie zurück. Eine Unterzuckerung verursacht Erschöpfung. Müdigkeit und Konzentrationsschwächen. Wer abnehmen will, darf auf Kohlenhydrate also nicht verzichten – sollte allerdings wählerisch sein, welchen Typ er zu sich nimmt. Haushaltszucker gehört zu den schlimmsten Dickmachern. Seine kurzen Zuckerketten spaltet der Körper im Nu in Glukose auf. Die geht nahezu direkt ins Blut und versorgt die Zellen mit reichlich Energie. Was der Körper davon nicht benötigt, wandelt er in Fett um. Süßstoff kann eine Alternative sein. Er enthält keine Kohlenhydrate und ist praktisch kalorienfrei. Heute gehen die meisten Experten davon aus, dass diese Substanzen nicht gesundheitsschädlich sind. Einige halten es jedoch für möglich, dass sie indirekt eine Gewichtszunahme bewirken. Nicht zu empfehlen sind Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit, Xylit, Mannit, Isomalt oder Fruktose. Sie sind zwar zuckerfrei, haben aber fast so viele Kalorien wie Haushaltszucker – und als Zutat von Lebensmitteln möglicherweise sogar gewichtigere Folgen. Fruktose etwa löst – anders als andere Zuckerarten – nicht die Ausschüttung des Hormons Leptin aus, das dem Gehirn die Sättigungsbotschaft vermittelt. Auch Nahrungsmittel, die Kohlenhydrate in Form von Stärke enthalten, sind zum Abnehmen nicht geeignet. Zum Beispiel Weißbrot enthält reichlich davon enthält reichlich davon. Der komplexe Mehrfachzucker wird rasch in Glukose zerlegt. Die geht direkt ins Blut, der Blutzuckerspiegel steigt schnell, sinkt aber auch schnell wieder ab, sodass ich schon nach kurzer Zeit wieder ein Hungergefühl meldet. Empfehlenswert sind Lebensmittel, die neben Mehrfachzuckern auch Ballaststoffe wie Zellulose, Heimzellulose und Pektin enthalten. Dazu gehören Vollkornprodukte, Reis, Obst und Gemüse. Die Pflanzenfasern binden Wasser, quellen auf und sorgen so für ein Sättigungsgefühl. Zudem regen sie den Darm an, werden aber meist selbst nicht verdaut. Die Enzyme im Darm zerlegen dabei die langen, geschmacksneutralen Zuckerketten nur langsam. Dadurch bekommt der Organismus langfristig Energie, der Blutzuckerspiegel wird kaum belastet und die nächste Heißhungerattacke kann warten.

Wer abnimmt, sollte möglichst viel trinken – schon deshalb, weil er sättigt. Ideal sind zwei Liter Wasser, Kräuter- und Früchtetees oder stark verdünnte Säfte am Tag. Fruchtsäfte enthalten neben Vitaminen und Mineralien oft auch jede Menge Zucker. Orangensaft zum Beispiel hat nicht weniger Kilokalorien als Cola oder viele Limonaden. Wasserhaltige Nahrungsmittel wie Suppen oder Gemüsebrühen, Tomaten, Paprika, Möhren und viele Obstsorten machen mit vergleichsweise wenigen Kalorien satt.

Für die Versorgung mit Kalzium, Eisen oder Jod und den anderen bislang bekannten Mengen- und Spurenelementen ist ein abwechslungsreicher Speiseplan unerlässlich, denn der Körper kann sie nur mit der Nahrung aufnehmen. Einseitige Abnehmkuren können zu einer Unterversorgung mit einzelnen lebenswichtigen Nährstoffen führen.

September 4th, 2015 | Leave a Comment

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