Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Richtig essen gegen Wohlstandskrankheiten

Viele Zivilisationskrankheiten sind für die Deutschen mittlerweile Teil ihres Lebens geworden. Geschätzte 8 Millionen Typ 2 Diabetiker gibt es in Deutschland. Sie leiden unter einer Form des Diabetes, die fast immer durch ungeeignete Lebensweise ausgelöst wird.

Jeder 3. leidet hingegen an Bluthochdruck. Die daraus resultierenden Erkrankungen stellen in Deutschland die Todesursache Nr. 1 da. 75 % der Männer und 59 % der Frauen gelten außerdem als übergewichtig. Und alle Übergewichtigen stehen an der Schwelle zu den verschiedenen so genannten Wohlstandskrankheiten. Doch damit nicht genug. Übergewicht gilt als unschön. Wer übergewichtig ist läuft Gefahr, als undiszipliniert angesehen zu werden und wird auch trotz guter Arbeit oft schlechter angesehen, als der schlanke Kollege.

Schuld am Übergewicht ist nicht nur der Betroffene selbst. Auch die Werbung trägt erheblich zu Missverständnissen bei und verwirrt den stressgeplagten Konsumenten mit unsinnigen Angaben über Fett und Zucker. Es gibt daher, unabhängig von der Flut der Diäten, nur einen Weg aus dem Übergewicht und der setzt gesunde Ernährung voraus, und die verhindert im Ergebnis auch die vielen Zivilisationskrankheiten.

Richtig essen müssen viele Menschen erst lernen und oft sind unterschiedliche Kuren hierfür sehr gut geeignet. Schämen muss sich dafür niemand. Wer keine Zeit hat zu kochen, muss neue Wege gehen, denn die Hausfrauentipps der letzten 20 Jahre nützen diesen Menschen herzlich wenig. Dabei ist es gar nicht so schwer, einen Ess-gesunden Tag zu bewältigen. Das Frühstück darf ruhig großzügig sein. Ausfallen sollte es keinesfalls, denn das hat große Nachteile für den Stoffwechsel. Vollkornbrot, ein Ei, Tee, ein Glas Wasser, Käse, Wurst, Müsli oder Joghurt mit etwas Getreide sind ein gutes Frühstück. Säfte sollten frisch gepresst sein, denn gesunde Ernährung lässt sich mit Fertigprodukten heute nicht mehr vereinbaren. Sehr gesund ist auch eine Suppe zum Frühstück.

Das 2. Frühstück sollte nicht mehr sein als ein Apfel. Bananen stören die Fettverbrennung und sollten vorerst gemieden werden, außerdem ist heimisches Obst dem importierten vorzuziehen. Für das Mittagessen gilt: alles was in die eigenen zusammengelegten Hände passt, ist eine geeignete Portion. Weitere Zwischenmahlzeiten sollten sich alle verkneifen, die abnehmen wollen. Das Abendessen ist möglichst karg. Eine fettarme Suppe oder eine Scheibe Brot genügen völlig. Das kann in der Zeit der Umstellung natürlich hart sein, weshalb man durchaus mit etwas Rohkost aufstocken darf. Ein großer Teller Salat und eine heiße Suppe suggerieren, dass es viel zu essen gibt.

Tatsächlich enthalten solche Speisen aber viele Nährstoffe und wenige Kalorien. Auch ein Glas Rotwein, möglichst trocken, ist am Abend erlaubt. Wer Probleme mit dem Abendessen hat, hilft sich indem er das Abendessen gründlich vorbereitet und dann in aller Ruhe genießt.

Richtige Genießer, die auf Snacks am Abend nicht verzichten können, können sich selbst einen kalorienarmen Dip für Gemüsesticks herstellen. Milch aufkochen, langsam etwas Zitronensaft dazugeben , dann salzen und pfeffern und frische, gehackte Kräuter großzügig darunter mischen. Anschließend durch ein Leinentuch abseien und die Masse etwas zusammendrücken. Alternativ geht auch fettarmer Speisequark oder Frischkäse. Optimalerweise sollte man die Portion vorher kalkulieren. Gesund schlank zu werden ist ganz einfach und es gibt keinen Grund, auf Genuss zu verzichten.

November 29th, 2015 | Leave a Comment

Magnesium – die gesunde Kraft aus der Natur

Es hat wahrlich eine recht gewaltige Wirkung – es aktiviert nicht nur 300 Enzyme, sondern ist gleichzeitig auch ein Schutzschild gegen den Stress, und auch das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven wird von ihm gelenkt. Die Rede ist vom Magnesium.

Kein Wunder also, dass Ernährungsexperten Magnesium schon seit langem für ein sogenanntes Hochleistungselement halten. Nun gibt es sogar neuere Untersuchungen, die diese These auch stützen. Dieser schon fast Zauberstoff steckt in unter anderem in Sonnenblumenkernen und auch Vollkornprodukten. Es gibt sogar ein paar Volksleiden, denen er vorbeugen kann.

In aktuellen Studien konnte nun belegt werden, dass das Magnesium gut ist und vor allen Dingen auch sehr wichtig für ein gut funktionierendes Herz-Kreislauf-System. Hier sind es vor allen Dingen die organischen Magnesiumverbindungen, auch als Citrate bekannt, die eine sehr gute Aufnahme und Verwertung ermöglichen.

Auch beim Volksleiden Diabetes kann Magnesium eine sehr wichtige Rolle spielen. Erst kürzlich konnte durch eine sehr groß angelegte Studie in den USA gezeigt werden, dass eine magnesiumarme Ernährung die Wahrscheinlichkeit, an diesem Volksleiden zu erkranken, sehr deutlich erhöht. Schon einfache regelmäßige Gaben dieses so wichtigen Mineralstoffs sind in der Lage, dies sehr wirkungsvoll zu verhindern. Gleichzeitig wurde bei dieser Untersuchung auch klar, dass Magnesium in der Lage ist, bei den Diabetikern die Insulinempfindlichkeit zu verbessern. So ist es möglich, dass man bei ihnen den Blutzuckerspiegel sehr viel einfacher kontrollieren kann.

Auch beim heute so sehr verbreiteten ADHS kann ein zu niedriger Magnesiumspiegel mit verantwortlich sein. Oft ist dies der Fall bei Kindern, die Probleme mit dieser Hyperaktivität haben. Der Grund ist recht einfach, denn die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin bewirken, dass dieser Mineralstoff stärker ausgeschieden wird. ES ist daher gut möglich, dass sich ein Zuwenig dieses Anti-Stress-Stoffes sich dann in einer geringeren Belastbarkeit äußern könnte, und zwar psychischer und physischer Art. Dies kann sogar zu Konzentrationsstörungen, Depressionen und Unruhe führen. In mehreren internationalen Studien konnte jetzt bereits nachgewiesen werden, dass durch Gaben von Magnesium die ADHS-Symptome tatsächlich gelindert werden können.

Auch bei Kopfschmerzen sollte man den zu niedrigen Magnesiumspiegel in Betracht ziehen. Gerade bei Schülern ist es so, dass sie durchaus auf einen gravierenden Mineralstoffmangel hinweisen können, so wie Bauchweh und Reizbarkeit auch.

In solchen Fällen werden Magnesium-Gaben von den Schmerztherapeuten ganz gezielt eingesetzt, allerdings hier in einer sehr hohen Dosierung, die auch von Tag zu Tag gesteigert wird.

Sogar Heuschnupfen-Symptome lassen sich recht nachhaltig mildern. Im Rahmen einer Studie gab man Probanden täglich 350 Milligramm Magnesium, das sie zu sich nahmen. Verglich man diese Probanden dann mit der Kontrollgruppe konnte man feststellen, dass die Symptome wie Nasenfluss, Niesen oder Augenjucken um rund 30 Prozent reduziert waren. Der Arzneibedarf ging sogar um 60 Prozent herunter. Auch beim Abnehmen spielt Magnesium eine sehr wichtige Rolle, denn gerade bei Diäten ist das Risiko sehr groß, dass man einen Mineralstoffmangel erlebt.

November 7th, 2015 | Leave a Comment

Das TCM Programm im Gesundheitszentrum Saarschleife

Seit 10 Jahren leide ich unter Migräne. Ich bin sehr früh erkrankt und man hat mir dann irgendwann erklärt, dass eine Migräne Schicksal ist, dass ich mich nicht zu sehr hineinsteigern soll, und dann hat man mir Schmerzmittel verschrieben. Die habe ich zwar nicht vertragen, aber der unerträgliche Schmerz in meinem Kopf hörte auf.

Nach jedem Migräneanfall war ich zwei Tage krank. Mindestens. Als mein Chef mir dann erklärte, dass er mich so nicht weiter beschäftigen könnte, wusste ich, dass ich etwas ändern muss. Da die Schulmedizin mir nicht helfen konnte kam ich zu dem Schluss, mir von Ärzten helfen zu lassen, die sich der TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin, verschrieben haben.

Nach einem intensiven Gespräch mit der Krankenkasse und meinem behandelnden Arzt wurde mir klar, dass mir nur eine entsprechende Kur helfen kann. Aus Kostengründen konnte ich nicht sehr weit fahren, deshalb war ich sehr erleichtert, als man mir das Gesundheitszentrum Saarschleife im Saar-Hunsrück empfahl. Bei mir kommt erschwerend hinzu, dass ich an Diabetes leide, und das seit meinem 12. Lebensjahr.

Die Heilfasten-Angebote, die mir sinnvoll erschienen, kamen für mich nicht in Frage. Im Gesundheits-Zentrum Saarschleife werden auch Diabetiker betreut. Für mich waren zwei Wochen Aufenthalt vorgesehen. Ich hatte natürlich Vollpension gebucht. Als insulinpflichtiger Diabetiker muss ich regelmäßig essen.

Ich muss ehrlich sagen, viel Hoffnung hatte ich nicht. Schon bei der Anreise ging es mir schlecht. Ich war überzuckert und habe viel Insulin gespritzt, ohne Wirkung. Dabei wusste ich genau, dass mein Blutzucker in einigen Stunden in den Keller rasen würde, die Diabetiker wissen, was ich meine. Ich war also gestresst, genervt, hatte Sirup im Gehirn und Hunger hatte ich auch.

Die Eingangsuntersuchung folgte gleich nach meiner Anreise. Der untersuchende Arzt empfahl mir sofort, mich auszuruhen. Er erklärte, dass er mir jemanden schicken würde, und wenige Minuten später bekam ich meine erste Akupunktur. Es hat etwas gedauert, aber dieses Mal hat sich mein Blutzucker normalisiert, ohne den Umweg über den Unterzucker zu nehmen. Nach zwei Stunden ging es mir richtig gut und ich konnte normal am Abendessen teilnehmen.

Das richtige Gespräch mit dem Arzt folgte am nächsten Tag. Dabei ging es um meine Konstitution. Als Diabetiker ist man in Bezug auf Arztgespräche ziemlich abgehärtet, denn man hat alles schon gehört und jede Frage schon zig Mal beantwortet. Das hier war anders. Ich fühlte mich aufgehoben und ernst genommen. Da war ich nicht ein Patient von vielen anderen, sondern eine Person. Das hat mir gut getan.

In den folgenden Tagen habe ich mich intensiv mit TCM beschäftigt und bekam auch einige Bücher in die Hand, die ich verschlungen habe. Natürlich kann TCM meinen Diabetes nicht heilen. Aber die Insulinresistenzen, mein persönlicher Stress und diese schrecklichen Kopfschmerzen…. da konnte man mir helfen. Und nicht nur das. Mit einer umfassenden Beratung hat man mir die Hilfestellung gegeben, mit der ich mir in Zukunft helfen kann. Ich habe außerdem jede Menge Info-Material für meinen sehr interessierten Hausarzt mitbekommen. Ich bin mit diesem Urlaub durch ein Tor gegangen.

Oktober 28th, 2015 | Leave a Comment

Folgekrankheiten bei Diabetes – wie kann man sie verhindern?

Diabetes-Folgekrankheiten – fast jeder denkt da sofort an Herz, Augen oder Nieren. Und bestimmt nicht an eine schmerzende Schulter oder steife Finger. Zumal es tausend andere Ursachen gibt, wenn Gelenke plötzlich zwicken oder einrosten.

Probleme mit dem Bewegungsapparat sind so häufig, dass kaum jemand auf Dauer verschont bleibt. Statistiken zufolge zählen Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden zu den häufigsten Gründen für Krankschreibungen und Berufsunfähigkeit in Deutschland.

Meistens stecken Muskelverspannungen, Bandscheibenleiden aber auch Gelenkverschleiß oder rheumatische Erkrankungen dahinter. Meistens, aber nicht immer. Dann manchmal kann auch eine Diabetes eine Rolle spielen – beispielsweise bei der „frozen shoulder“, der gefrorenen Schulter, oder bei der diabetesbedingten Fingersteife Cheiropathie.

Etwa jeder fünfte Diabetiker erkrankt irgendwann an einer gefrorenen Schulter, jeder dritte an einer Cheiropathie. Was sich dabei im Gewebe abspielt, weiß man nicht genau. Experten vermuten unter anderem, dass Zuckermoleküle an Bindegewebefasern haften und diese verkleben. Auch entzündliche Prozesse und Durchblutungsstörungen hat man unter Verdacht.

Bis zu fünf Prozent aller Menschen erkranken an einer „frozen shoulder“, Diabetiker häufiger als Nichtdiabetiker. Auch Schilddrüsenkrankheiten, Fettstoffwechselstörungen, die Parkinson-Krankheit oder Herz- und Lungenleiden erhöhen das Risiko.

Typischerweise verläuft die „frozen shoulder“ in drei Stadien. Im Durchschnitt dauert jedes etwa sechs Monate, wobei es große Unterschiede geben kann. In der ersten Phase kommt es zu plötzlichen Schmerzen in der Schulter, die im Laufe von Wochen bis Monaten immer stärker werden. Vor allem in Ruhe und nachts sind sie oft unerträglich. In der zweiten Phase lassen die Schmerzen nach, dafür wird das Schultergelenk immer steifer, es „friert ein“. In der dritten Phase lassen die Beschwerden nach, bis sie in den meisten Fällen nach etwa 18 Monaten verschwinden.

Die Diagnose „frozen shoulder“ stellt der Arzt in der Regel, wenn er keine anderen Ursachen für die Beschwerden findet, etwa Rheuma oder Gelenkverschleiß. Leider wird die Krankheit häufig nicht rechtzeitig erkannt, sodass es dauert, bis eine gezielte Behandlung beginnt. Dadurch verlängert sich die Leidenszeit oft unnötig. Denn mit einer gezielten Behandlung lassen sich der Krankheitsverlauf in der Regel verkürzen und die Symptome lindern.

Gezielte Behandlung, das heißt zunächst einmal regelmäßige Physiotherapie, um die Beweglichkeit des Schultergelenks zu verbessern. Ergänzend helfen schmerz- und entzündungshemmende Medikamente, die Symptome zu lindern.

Die Behandlung setzt allerdings einige Geduld voraus. Neben Behandlungen bei Physiotherapeuten, müssen die Patienten auch zu Hause regelmäßig die Übungen machen, die ihnen gezeigt wurden.

Im Einzelfall kann auch eine Operation sinnvoll sein. Etwa wenn jemand auch nach der Physiotherapie noch starke Schmerzen hat und seinen Arm kaum bewegen kann.

Nur ein kleiner Teil der Patienten mit „frozen shoulder“ leidet noch nach Jahre unter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Ob eine frühzeitige Operation diesen Verlauf eher verhindern kann als eine Physiotherapie, ist bislang nicht klar.

Einmal abgeheilt macht eine „frozen shoulder“ gewöhnlich keine Probleme mehr. Allerdings kommt es vor, dass die andere Schulter ebenfalls erkrankt. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei etwa 20 bis 30 Prozent. Dass beide Schultern gleichzeitig erkranken ist höchst selten.

Im Gegensatz zur „frozen shoulder“ ist die Cheiropathie eine typische Diabetiker-Erkrankung, die bei Stoffwechselgesunden eher selten vorkommt. Fast immer sind beide Hände betroffen. Weil sich Bindegewebe, Sehnen und Haut der Hände verhärten und verdicken, lassen sich die Finger nicht mehr richtig strecken. Meist beginnt die Cheiropathie am kleinen Finger. Nach und nach dehnt sie sich auf die anderen Finger aus. Schmerzen macht die Cheiropathie in der Regel nicht und nur in seltenen Fällen schreitet sie so weit fort, dass sie im Alltag Probleme macht. Dann allerdings kann das Gewebe so verdickt sein, dass es auf Nerven oder Gefäße drückt und Schmerzen verursacht.

Die Cheiropathie macht wenig Beschwerden. Das ist auch der Grund, warum die häufige Handkrankheit so selten diagnostiziert wird.

Cheiropathie-Patienten haben ein höheres Risiko für andere Diabetes-Folgekrankheiten, beispielsweise für Schäden an Nieren, Augen und Nerven.

Ob perfekte Blutzuckerwerte Schulter- und Handprobleme verhindern können, ist bislang nicht definitiv geklärt. Jedoch gibt es Hinweise darauf, dass zumindest die Cheiropathie bei stabiler und guter Stoffwechseleinstellung seltener auftritt.

Oktober 27th, 2015 | Leave a Comment

Tägliche Bewegung senkt die Blutzuckerwerte

Bewegung ist gesund, hält fit und sorgt für eine knackige Figur. Gerade Menschen mit Diabetes können von einem aktiven Lebensstil profitieren. Grund genug, den Körper ein wenig mehr zu fordern.

Fest steht, eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel bringt körperliche Bewegung. Jeder Schritt mehr am Tag hilft, den Blutzucker zu senken und das Risiko für Gefäßerkrankungen zu reduzieren. Doch keine Sorge, kein Diabetiker muss gleich für den nächsten Marathon trainieren oder täglich im Fitnessstudio schwitzen, um seiner Gesundheit Gutes zu tun. Im Gegenteil, hilfreich ist es zunächst schon einmal, viele kleine Bewegungseinheiten in den Alltag zu integrieren.

Schon 3000 Schritte am Tag können ausreichen, um den Blutzuckerspiegel positiv zu beeinflussen. Dafür muss man jeden Tag etwa eine halbe Stunde aktiv unterwegs sein.

Die Versuchungen, es sich im Alltag bequem zu machen, sind groß – das eigene Auto steht in der Garage, der Aufzug befördert uns in Sekundenschnelle ans Ziel, und am Abend lockt ein unterhaltsames Programm im Fernsehen. Ein wenig Überwindung kostet es zunächst sicherlich, diesen Verlockungen zu widerstehen, sprich zu Fuß zu laufen, die Rolltreppe links liegen zu lassen und nach dem Abendessen noch einen kleinen Spaziergang zu machen. Zuckerpatienten, die sich dennoch aufraffen, werden mit einer verbesserten Stoffwechsellage belohnt und können darüber hinaus auch Übergewicht Kilo für Kilo abbauen. Tipp: Wer wissen möchte, wie viele Schritte er am Tag durchschnittlich läuft, sollte sich einen Schrittzähler zulegen.

Neben einem Mehr an alltäglichen Bewegungseinheiten dient auch ein moderates, auf den individuellen Gesundheitszustand abgestimmtes Sportprogramm der Gesundheit. Für Typ-2-Diabetiker gilt beispielsweise: Regelmäßiges Ausdauertraining führt nicht nur zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels, sondert verbessert gleichzeitig die Insulinempfindlichkeit und die Stoffwechseleinstellung.

Die ideale Sportart für jeden Diabetiker kann es natürlich nicht geben. In erster Linie muss das Training jedoch Spaß machen, damit man dauerhaft am Ball bleibt. Vor allem die Ausdauer fördern Sportarten wie Nordic-Walking, Jogging, Radeln, Skilanglauf und Schwimmen, während es bei vielen Ballsportarten vor allem auf Schnellkraft und Reaktionsvermögen ankommt. Gute Alternativen für Aktive können auch Gymnastik, Tanzen oder gezieltes Kraft- und Konditionstraining im Fitness-Studio sein.

Gut zu wissen, für Typ-1-Diabetiker sind in der Regel alle Sportarten geeignet. Lediglich auf ganz Extremes wie beispielsweise Tauchen, Fallschirmspringen oder Drachenfliegen sollten sie verzichten. Ein wenig Rücksicht auf ihre Gesundheit müssen hingegen die meisten Typ-2-Diabetiker nehmen.

Doch ehe sich eingefleischte Sportmuffel, Anfänger oder Wiedereinsteiger jetzt voller Enthusiasmus aufs Rad schwingen oder durch den Park joggen, sollten sie sich vom Arzt untersuchen lassen um sicherzustellen, dass der Zuckerpatient körperlich ausreichend belastbar ist.

Oktober 21st, 2015 | Leave a Comment

Trotz Diabetes immer gesunde Füße

Viele fragen sich oft, was eigentlich die Füße mit dem Blutzucker zu tun haben. Nun, das ist schon so einiges. Ein Zuckerspiegel, der dauerhaft zu hoch ist, schädigt auf jeden Fall die Nerven. Diese Schädigung zeigt sich dann zuerst an den Füßen. Die Betroffenen leiden dann unter Missempfindungen, und sehr oft spüren sie gar nicht, wenn sie sich eine Verletzung zugezogen haben.

Dadurch können sich ganz schnell Wunden und Geschwüre bilden. In den Griff bekommt man das meistens mit der richtigen Fußpflege.

Für Diabetiker-Füße ist auf jeden Fall eine regelmäßige Kontrolle absolut wichtig. Wenn man abends die Schuhe auszieht, sollte man auf jeden Fall einen gründlichen Blick auf die Füße werfen. Hat sich vielleicht irgendwo eine Blase gebildet, oder hat man sich vielleicht gestoßen? Gibt es irgendwelche anderen Verletzungen? Sind Beschwerden aufgetreten, kann auch die Diabetiker-Fußambulanz weiterhelfen, am besten fragt man hierzu den Arzt.

Wichtig ist es auch, dass man die Fußnägel immer schön kurz hält. Achtet man darauf nicht, dann kann es passieren, dass sie am Diabetikerfuß sonst unbemerkte Druckstellen verursachen. Zu kurz sollten die Nägel aber auch nicht geschnitten werden, vor allen Dingen an den Seiten ist dies wichtig, denn sonst können die Nägel dort einwachsen. Dann kann es dazu kommen, dass sich das Ganze entzündet. Außerdem sollte man die Nägel nicht rund, sondern gerade abschneiden. Danach sollte man die Ecken dann einfach nachfeilen. Ist der Nagel bereits eingewachsen, dann sollte man am besten sofort zur medizinischen Fußpflege gehen und nicht selbst daran herumdoktern.

Wichtig ist es auch, dass man die Haut gut feucht hält, denn wenn die Haut nicht genug Feuchtigkeit bekommt, dann trocknet sie aus. Dann kann es passieren, dass sich gerade an den Fersen tiefe Schrunden bilden. Daher sollte man jeden Tag die Füße mit einer speziellen Fußcreme massieren. Die für die Diabetes typischen Missempfindungen kann man mit dem Wirkstoff Benfotiamin bekämpfen, den man in den Apotheken bekommen kann.

Oft bildet sich am Fuß auch Hornhaut. Diese ist für die Haut ein Schutz, aber wenn diese Hornhaut zu dick wird, dann kommt es zu Druckstellen. Wenn die Hornhaut nach innen wächst, entstehen die meistens sehr schmerzhaften Hühneraugen. Daher sollte man die überschüssige Hornhaut am besten mit einem Bimsstein oder auch einer Feile entfernen. Einen Hobel sollte man auf keinen Fall nutzen, denn hier ist die Verletzungsgefahr einfach viel zu groß.

Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, und bei dieser Erkrankung ist die Abwehrkraft des Körpers gegen Eindringlinge geschwächt. Damit sind auch die Füße viel anfälliger für Nagelpilz. Wenn bereits eine oder auch mehrere Zehen befallen sind, dann helfen spezielle medizinische Nagellacke, die man in der Apotheke bekommen kann. Diese muss man so lange anwenden, bis der Nagel wieder gesund nachgewachsen ist. Das kann schon einige Monate dauern. Aber auch für die Vorbeugung kann man in der Apotheke bestimmte Nagellacke bekommen.

Die gleichen Pilze, die die Nägel befallen, verursachen auch gleich den gefürchteten Fußpilz. Daher ist es sehr wichtig, dass man die Füße immer gut abtrocknet.

Das ist vor allen Dingen zwischen den Zehen sehr wichtig. In öffentlichen Bädern sollte man immer zum Schutz Badelatschen tragen, das gilt natürlich auch für die Sauna.

Auch das tägliche Waschen sollte man nicht vergessen. Täglich sollte man ein kurzes Fußbad nutzen, hierbei sollte das Wasser nicht wärmer sein als 37 Grad. Um die genaue Temperatur zu ermitteln, sollte man ein Thermometer nutzen. Für die Reinigung reichen ein sanftes Peeling oder auch eine milde Seife vollkommen aus.

Mit solchen einfachen Mitteln kann man die Füße auch als Diabetiker lange gesund halten.

Es gibt aber noch eine weitere gute Nachricht für alle Diabetiker. Es gibt nun eine Studie der Uni Hannover, und diese zeigt, dass Zimtextrakt in der Lage ist, den Blutzuckerspiegel zu senken.

Oktober 20th, 2015 | Leave a Comment

Lebenslang gesund trotz Diabetes

Mehr als zehn Millionen Deutsche sind zuckerkrank, viele wissen es nicht einmal.

War das wieder ein anstrengender Tag … Wer hat da schon Lust, noch lange in der Küche zu stehen? Ein schneller Snack tut´s doch auch. Und dann: Fernseher an und Füße hochlegen. Der Spaziergang? Ach, morgen ist auch noch ein Tag. Ganz ehrlich: So sieht der Abend bei vielen von uns aus. Schön entspannt – aber gefährlich. Denn zu wenig Bewegung und zu viel ungesundes Essen sind Hauptursachen für Diabetes, eine unserer größten Volkskrankheiten.

Mehr als acht Millionen Deutsche sind laut offiziellen Zahlen zuckerkrank, die Folgen können dramatisch sein. Weil Diabetes aber so schleichend voranschreitet, ist die Zahl der Betroffenen in Wahrheit viel größer. Schon jetzt geben die deutschen Krankenkassen fast 15 Milliarden Euro pro Jahr für die Behandlung von Diabetikern aus – wenn das so weitergeht, bedroht die Krankheit nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unser Gesundheitssystem.

Doch Diabetes ist kein Schicksal. Wir können das Leiden lindern, es oft sogar aufhalten. Wer seinen Lebensstil frühzeitig ändert, auf seine Ernährung achtet, sich in Bewegung hält, hat gute Chancen im Kampf gegen die Krankheit. Besonders wichtig ist, das eigene Diabetes-Risiko zu kennen und es einschätzen lernen. Nur so kann man gezielt vorbeugen und lebenslang gesund bleiben.

Was ist Diabetes? Unsere Bauchspeicheldrüse produziert ein Hormon namens Insulin, das dafür zuständig ist, die Zellen des Körpers mit Energie zu versorgen – mit Zucker. Bei Diabetikern des Typ 1 wird kein Insulin mehr produziert, bei Erkrankten des Typs 2 zu wenig davon. In beiden Fällen bleibt der Zucker im Blut und verschließt im schlimmsten Fall Gefäße und Arterien. Deshalb ist es für Diabetiker so wichtig, sich Insulin zuzuführen, um den Blutzuckerspiegel im Zaum zu halten.

Warum ist die Zuckerkrankheit so tückisch? Weil sie heimlich entsteht. Man hat keine Schmerzen, die typischen Symptome werden leicht übersehen. Übermäßiges Schwitzen, Verdauungsbeschwerden, Leistungseinbußen, starker Durst, häufiger Harndrang oder schlechte Wundheilung können ja auch andere Ursachen haben.

Wer gehört zu den Diabetes-Risikogruppen? Gefährdet sind laut Experten vor allem Menschen über 45 Jahren mit einem Body-Mass-Index über 25, einem Blutdruck über 140/90 mmHg, mit Fettstoffwechselstörungen, mit koronaren Herzerkrankungen oder Durchblutungsstörungen des Gehirns. Aber Diabetes ist bis zu einem gewissen Grad auch erblich, außerdem erhöht ein Schwangerschaftsdiabetes bei Frauen die Gefahr, dass sie später eine „richtigen“ Diabetes ausbilden.

Wie beugt man vor? Die gute Nachricht: Durch eine Umstellung des Lebensstils kann der Blutzuckerspiegel bei Diabetes Typ 2 wieder völlig normalisiert werden – besser als mit jedem Medikament. Vor allem durch Abspecken kann man Diabetes Typ 2 viel entgegensetzen. Tatsächlich sind vier von fünf Zuckerpatienten übergewichtig! Besonders der Rettungsring am Bauch erhöht das Risiko, der Taillenumfang sollte deshalb laut Weltgesundheitsorganisation bei Frauen nicht über 88 und bei Männern nicht über 102 Zentimetern liegen.

Wie sollte die Ernährung umgestellt werden? Die wichtigsten Grundsätze sind mehr Eiweiß und gesunde Fette aus Fisch, Nüssen und Pflanzenölen. Kohlenhydrate müssen nicht völlig vom Speiseplan verschwinden, aber man sollte ihren Anteil an der Ernährung reduzieren und auf Lebensmittel umsteigen, die den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lassen. Also mehr Gemüse statt Pommes. Angenehmer Nebeneffekt: Auf diese Weise gelingt es, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, wie es Ernährungsexperten empfehlen. Dabei sollte man darauf achten, ausreichend Mineralstoffe aufzunehmen. Magnesiummangel fördert nämlich nicht nur Diabetes, sondern auch Folgeschäden an Herz und Blutgefäßen.

Wie viel Bewegung ist nötig? Weniger, als viele glauben. Wer täglich nur etwas mehr als eine halbe Stunde Fahrrad fährt oder zu Fuß geht, verringert das Erkrankungsrisiko bereits um 36 Prozent. Aber nur 13 Prozent der Deutschen sind mindestens viermal pro Woche eine halbe Stunde körperlich aktiv.

Kann man trotz Diabetes ein unbeschwertes Leben führen? Mit konsequenter Lebensführung kann der Blutzuckerspiegel so gut kontrolliert werden, dass Diabetiker ein völlig beschwerdefreies und langes Leben führen. Und selbst kleine Sünden wie ein Stückchen Schokolade zwischendurch oder ein Glas Wein am Abend sind dann wieder möglich.

Oktober 14th, 2015 | Leave a Comment

Augengesundheit – so behält man bei grünem Star und Alterssichtigkeit den Durchblick

Alterssichtigkeit – viele Menschen erhalten diese Diagnose von ihrem Augenarzt und können nicht wirklich beurteilen, was das ist und welche Folgen das hat. Alterssichtigkeit bedeutet, dass die Elastizität der Augenlinse im fortgeschritten Alter nachlässt, deshalb kann man dann nicht mehr so gut sehen. Wer bis jetzt ohne Brille auskam, der wird nun eine Sehhilfe benötigen. Wer aber bereits eine Brille benötigt, der wird auf eine Gleitsichtbrille ausweichen müssen, die für die Nah- und auch Fernsicht gleichermaßen geeignet ist.

Oft hört man, dass grünes Gemüse dafür sorgen soll, dass die Augen lange gesund bleiben. Dies entspricht den Tatsachen, eine ausgewogene Ernährung, die viel Gemüse und Obst und auch mehr Fisch enthält als Fleisch, ist gut für die Gesundheit der Augen. Auch wenig tierische Fette sollte man zu sich nehmen. Absolute Risikofaktoren, die Augen-Erkrankungen begünstigen, sind Rauchen, Bluthochdruck und Übergewicht.

Oft hört man etwas über den grauen und den grünen Star. Meist tritt nur eine Erkrankung bei einem Patienten auf, es kann aber auch vorkommen, dass beide Krankheitsbilder gleichzeitig an einem Auge vorkommen. Wer einen grünen Star hat, der leidet unter einer Schädigung des Sehnervs, der graue Star ist die Trübung einer Augenlinse.

Wenn die Augen fast ständig tränen, dafür gibt es verschiedene Ursachen. Feststellen, woran es liegt, kann nur der Augenarzt. Sie können beispielsweise durch eine Allergie ausgelöst werden. Wenn dies der Fall ist, kann man vorbeugen, indem man Matratzen und Bettbezüge regelmäßig wäscht. Als Ursache kommen auch eine Erschlaffung der Augenlider oder eine Verstopfung des Tränenkanals in Frage.

Wer des öfteren einmal Doppelbilder sieht, der sollte auf jeden Fall den Augenarzt aufsuchen, denn hier kann eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken. Dies können Störungen der Augenmuskeln sein, oder auch Durchblutungsstörungen in Augen und Gehirn.

Kontaktlinsen – wer sie verträgt, der ist froh darüber. Es gibt aber auch Fälle, wo der Patient einfach keine Kontaktlinsen verträgt. Als Grund können hier eine Trockenheit des Auges oder auch eine einfache Empfindlichkeit in Frage kommen.

Trockene Augen – sie sind oft rot und brennen. An sich ist das Ganze nichts Schlimmes, aber sehr unangenehm. Trotzdem sollte man zum Augenarzt gehen. Als Soforthilfe können künstliche Tränen gute Dienste leisten. Hier sollte man immer ein Präparat ohne Konservierungsstoffe wählen.

Viele kennen auch das Gefühl, dass man Fliegen oder Mücken vor den Augen hat. Das ist nichts, wofür man den Augenarzt aufsuchen muss, es handelt sich hier um eine ganz einfache Glaskörpertrübung. Oft ist dies eine Alterserscheinung, aber auch bei kurzsichtigen Menschen kann dies auftreten, auch in jüngeren Jahren.

Ein Gerstenkorn ist etwas sehr unangenehmes, aber am besten bekommt man es weg, indem man es in Ruhe lässt, denn in den meisten Fällen bilden sich die Gerstenkörner von allein zurück. Im frühen Stadium kann man sich beim Augenarzt entzündungshemmende Mittel verschreiben lassen. Nur in sehr schlimmen Fällen muss ein solches Gerstenkorn durch einen kleinen Schnitt entfernt werden. Wichtig ist, dass man nicht selbst Hand anlegt, denn sie sind eitrige Entzündungen.

Diabetes Typ II – Diabetes ist eine sehr tückische Krankheit, die auch die Augen angreifen kann. Wichtig ist es hier, dass der Blutzucker richtig eingestellt ist. Ein regelmäßiger Besuch beim Hausarzt oder beim Internisten sollte daher immer eingeplant werden. Dann kommt es ganz auf den Befund an, ob zusätzlich ein- bis viermal im Jahr ein Besuch beim Augenarzt zur Kontrolle nötig wird.

Oktober 1st, 2015 | Leave a Comment

Bei Diabetes ist die Ernährung sehr wichtig – gute Tipps

Diabetes ist mittlerweile zu einem echten Volksleiden geworden. Bis jetzt sind es rund acht Millionen Deutsche, die davon bereits betroffen sind. Erschreckend dabei ist, dass es in den meisten Fällen möglich ist, dies mit einem etwas gesünderen Lebensstil zu vermeiden, und dennoch scheint es viele nicht zu interessieren. Dabei sind es lediglich ganz einfache Mittel, mit denen man sowohl vorbeugen kann als auch gegensteuern. Alles, was man dafür braucht, ist die nötige Disziplin.

Die meisten Menschen, die hierzulande unter Diabetes leiden, wissen eigentlich recht gut, was für sie eigentlich gut wäre in der Ernährung, und dennoch sind sie nicht in der Lage, ihre Ernährung so umzustellen, dass sie diese auch langfristig so halten können. Wer wirklich seine Ernährung dauerhaft umstellen möchte, der sollte zunächst einmal klein anfangen. Fürs Erste kann man sich beispielsweise ein oder zwei Tage in der Woche gesund ernähren, einfach einmal probeweise. In der Regel merkt man sehr schnell, dass einem diese Ernährung sehr gut tut. Ist einem dies erst einmal richtig bewusst geworden, werden diese Tage für gewöhnlich immer häufiger auftreten. So kann man sich viel leichter von all den schlechten Gewohnheiten verabschieden.

Wichtig ist auch, dass man zwischen den Mahlzeiten entsprechende Pausen einlegt, die mehrere Stunden lang sein sollten. In der Zeit sollte man auch nichts Süßes zu sich nehmen, auch wenn es noch so verlockend ist. Das ist die einzige Möglichkeit, um den Insulinspiegel auch wirklich niedrig zu halten. Den Heißhunger vermeidet man am besten, indem man sich bei den Hauptmahlzeiten so richtig satt isst. Bestens geeignet sind dafür Lebensmittel, die sehr eiweißreich sind. Sind die Tage sehr lang, beispielsweise wegen der Arbeit, sollte man sich für den Snack zwischendurch eher gesunde Sachen aussuchen, so wie beispielsweise ein Stück Käse oder auch Nüsse, auch ein Naturjoghurt ist hier bestens geeignet.

Nur weil man unter Diabetes leidet heißt dies nicht, dass man gleich hungern muss. Dennoch sollte man versuchen, das Essen optimal zu verteilen über den Tag, damit in der Nacht auch die Fettverbrennung so richtig einsetzen kann. Daher sollte man morgens Vollkornmüsli mit frischen Früchten wählen oder auch auf Vollkornbrot setzen. Mittags ist eine ausgewogene Mischkost angesagt, allerdings sollten hier Kohlenhydrate und Eiweiß getrennt werden. Möglich sind dann beispielsweise Gemüse und Fisch, aber dabei sollte es keinen Reis oder Nudeln geben. Abends sollte man dann komplett verzichten auf diese Kohlenhydrate. Man lässt also Nudeln und Brot ganz weg, und isst dafür lieber Salat und Gemüse.

Für eine gesunde Ernährung ist Eiweiß die beste Grundlage. Wer viel Proteine zu sich nimmt, der isst für gewöhnlich auch weniger, denn das Eiweiß sättigt sehr stark. Gleichzeitig wird auch noch der Muskelaufbau gestärkt.

Trainierte Muskeln verbrennen den ganzen Tag lang Fett, und somit helfen sie natürlich dabei, schlank zu bleiben. Solche Muskeln kann man auch ganz einfach zu Hause aufbauen, zwei oder drei Mal in der Woche sind absolut ausreichend für den Anfang. Ein Kurzprogramm ist für jeden machbar und verlangt dazu keinen Aufwand. Die guten alten Liegestütze und Kniebeugen sind für den Anfang gut geeignet. Hat man mehr Zeit, kann man hinterher auch gut ins Fitnessstudio gehen.

Wenn man einkaufen geht, sollte man dies nur machen, wenn man auch eine Einkaufsliste dabei hat. Generell sollte man auch grundsätzlich nur kaufen, was auf dieser Liste steht. Hat man Süßigkeiten und all das Knabberzeugs erst einmal im Schrank liegen, dann wird es über kurz oder lang auf jeden Fall auch verzehrt. Beim Kochen sollte man darauf achten, nicht zu viel zu kochen, denn wenn mehr da ist, wird auch mehr gegessen.

Weniger Heißhunger kommt auf, wenn man viel Wasser trinkt, natürlich gilt dies auch für andere Flüssigkeiten, die kalorienfrei sind. Wer Abnehmen möchte, sollte rund zwei bis drei Liter täglich trinken.

Stress sorgt dafür, dass man einen Heißhunger entwickelt auf Süßes aber auch Deftiges. Viele trösten sich sehr gerne mit Kuchen, Schokolade und Currywurst. Die bessere Lösung ist aber auf jeden Fall, immer passende Pausen einzulegen. Schon ein kleiner Spaziergang oder ein Kaffee, den man genießt, ohne dabei weiterzuarbeiten, können Wunder bewirken. Eine weitere Entlastung sowohl für den Körper als auch für die Seele ist es, wenn man innerhalb der Woche recht frühzeitig ins Bett geht.

Generell sollte man sich auch nicht alle Genüsse verbieten. Kleine Sünden sind durchaus erlaubt, aber natürlich in Maßen. Hier ist es besser, eher auf die Klasse zu setzen anstatt auf die Masse. Es ist allemal besser, wenn man ein Stück Schokolade in aller Ruhe genießt, anstatt gleich eine ganze Packung Kekse zu verdrücken.

Generell sollte sich jeder fragen, der unter Diabetes leidet, ob es die Tafel Schokolade, die Kekse oder der geliebte Schweinebraten wirklich wert sind, sich seine Gesundheit zu ruinieren und ein Leben lang auf Tabletten und Spritzen angewiesen zu sein.

September 3rd, 2015 | Leave a Comment

Blutzucker-Selbstmessung – Rat und Hilfe

83 Prozent der Diabetiker machen ihre Blutzucker-Selbstmessung leider falsch und verfälschen damit das Messergebnis. Das ist sehr gefährlich, wodurch viele Betroffene unnötige Schmerzen erleiden müssen. Es gibt jedoch ein paar einfache Tipps, die beim richtigen Messen helfen sollen. Auch Apotheken helfen dabei und erklären den Betroffenen mit dem Gerät richtig umzugehen. Eine Studie hat gezeigt, dass vier von fünf Diabetikern ihren Blutzuckerspiegel falsch gemessen haben. Zertifizierte Apotheken, die sich auf Diabetes-Patienten spezialisieren, haben 462 Patienten sechs Wochen lang begleitet und persönliche Anleitungen und Tipps gegeben. Nach der Zeit wurden alle Ergebnisse zusammengestellt und es hat sich herausgestellt, dass die Fehlerrate von 83 auf 41 Prozent gesunken ist.

Die Patienten machen immer wieder Fehler, obwohl sie schon seit Jahren eine Blutzucker-Selbstmessung machen und schon vor langer Zeit eine Schulung dafür absolviert haben. Die Eigenkontrolle ist zur Routine geworden, deswegen auch die enorme Nachlässigkeit. Am besten sollte man so oft wie möglich das Angebot der Apotheken nutzen und sich informieren lassen, denn ein verfälschtes Messergebnis, vor allem für Insulin-Patienten, kann gefährlich sein. Hier ein paar Tipps, die man ernst nehmen sollte:

Das Messgerät checken. Vor allem, ob der Code auf der Streifenpackung mit dem auf der Geräteanzeige übereinstimmt.

Vor dem Messen die Hände sorgfältig mit Seife und warmem Wasser waschen und ganz gründlich abtrocknen.

Die Kappe der Stechhilfe abnehmen und eine neue Lanzette einsetzen. Zu lange Benutzung derselben Stechlanzetten ist unhygienisch und führt zu Messfehlern.

Bei Blutentnahmen auf gar keinen Fall das Blut aus dem Finger herauspressen, sondern sanft nach dem Einstich drücken.

Nach dem Messen die Packung mit Teststreifen verschließen und abgelaufene oder feuchte Streifen entfernen.

August 26th, 2015 | Leave a Comment

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