Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Schönheit aus dem Blütenreich – Kosmetikwirkstoffe aus Blüten und Heilkräutern

Kosmetikwirkstoffe aus dem Reich der Blüten und Heilkräuter – sie zählen heute zu den wichtigsten Wirkstoffen in der Kosmetik, und mit ihrer Hilfe lassen sich die fünf gängigsten Beauty-Probleme lösen.

Bei Entzündungen sind Ringelblume und Salbei die richtigen Kräuter.

Salbei gilt als echtes Multitalent. Die leicht filzigen Blätter der Pflanze sollen einer vorzeitigen Hautalterung vorbeugen. Schweißausbrüche kann sie verhindern, und außerdem soll sie die Fruchtbarkeit erhöhen. Die bekannteste Wirkung des Salbei wurde durch eine Studie der Uni Freiburg/Breisgau bestätigt. Salbei kann demnach Entzündungen genauso gut hemmen wie schwach dosiertes Cortison. In der Kosmetik wird Salbei daher oft in Produkten gegen unreine und entzündete Haut angewendet.

Die Ringelblume – von ihr wurde bereits im Jahre 1818 berichtet. Von ihrer heilenden Wirkung wurde zuerst in der allerersten Ausgabe des französischen amtlichen Arzneibuches berichtet. Sie stammt ebenso wie Arnika und Kamille aus der Familie der Korbblütler. Die Wirkung der schnelleren Heilung bei Verbrennungen und Wunden ist wissenschaftlich erwiesen. Sie beruhigt und spendet Feuchtigkeit, daher wird sie gerne in Cremes und Bädern eingesetzt.

Minze und Rosmarin machen müde Haut wieder munter.

Schon die alten Römer wussten, dass Minze gut schmeckt und erfrischt. Das ätherische Öl dieser Pflanze kann aber noch viel mehr. Starke schmerzstillende Wirkungen wurden bereits in neurologischen Studien erwiesen. Wenn man es auf die Haut aufträgt, dann kann es Nervenschmerzen lindern. Dies kann sehr vorteilhaft bei einer Herpeserkrankung sein. Bei Kopfschmerzen auch einfach einen Tropfen Minzöl auf die Schläfen geben. Mäuse hat es sogar vor Tumoren und auch radioaktiver Strahlung bewahrt. In der Kosmetik verwendet man die Minze gerne wegen seiner kühlenden, abschwellenden und auch belebenden Wirkung. Sie wird aber auch bei entzündlichen Hautunreinheiten eingesetzt.

Rosmarin ist nicht nur ein schmackhaftes Küchenkraut, es regt auch den Kreislauf an, verbessert das Erinnerungsvermögen und fördert die Konzentration. Das Öl gewinnt man nicht nur aus den nadeligen Blättern, sondern auch aus den blütentragenden Spitzen. Es fördert die Durchblutung, man macht sich das zu nutze, um für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut zu sorgen, und daher ist es oft als Zutat in Schuppenshampoos zu finden. Auch in Entspannungsbädern gibt es diese Zutat oft zu finden. Darüber freuen sich dann die sportgeplagten Muskeln. Außerdem enthält das Öl noch antioxidative Carnosol- und festigende Ursolsäure. Daher werden die Extrakte des Rosmarins auch gerne in Anti-Aging-Cremes verwendet.

Um Feuchtigkeit zu spenden eignen sich sehr gut Aloe Vera und das Wilde Stiefmütterchen.

Aloe Vera – auf ihren Saft verzichtet kaum eine alternative Heilmethode. Er ist in der Lehre des Ayurveda ebenso zu finden wie in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Wer sich allerdings die Pflanze nach Hause holen möchte, der sollte unbedingt aufpassen, denn es gibt 400 verschiedene Arten, aber nur der Aloe Vera Barbadensis kann eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgewiesenen werden. In ihr sind bereits 150 Wirkstoffe nachgewiesen worden, und davon ist Acemannan der bekannteste. Er soll gegen Viren, Bakterien und Pilze helfen und die Abwehrkräfte aktivieren. Das Gel der sehr fleischigen Blätter dieser Pflanze besteht zu 90% aus Wasser, daher wird es als hervorragender Feuchtigkeitsspender in Cremes und Lotionen eingesetzt.

Das Wilde Stiefmütterchen sieht zum einen sehr hübsch aus, und im Gegensatz zum Gartenstiefmütterchen gilt es auch als Heilpflanze. Es soll bei Hautausschlägen und Ekzemen helfen. Interessant für die Kosmetikindustrie sind auch die enthaltenen Flavonoide. Diese schützen die Zellen der Haut gegen freie Radikale. In Studien wurde außerdem herausgefunden, dass schon geringe Konzentrationen dieses Extrakts der Haut helfen, Feuchtigkeit besser zu speichern.

Melisse und Sanddorn – die natürlichen Waffen gegen die vorzeitige Hautalterung.

Die Melisse wird im Volksmund auch Herztrost genannt. Sie wurde bereits im Mittelalter in jedem Klostergarten angebaut. Durch ihren Duft erleichtert sie das Einschlafen. Aber Melissenöl hilft auch gegen Herpesbläschen und enthält zudem Antioxidantien. Diese können wiederum die freien Radikale binden und so die Hautzellen gegen schädliche Umwelteinflüsse wie Luftverschmutzung oder auch UV-Strahlen schützen. Die Extrakte der Melisse wirken zudem antibakteriell und beruhigend auf gereizte Haut.

Sanddorn – es ist sehr mühsam, die kleinen Beeren zu ernten, aber die Mühe lohnt sich in jedem Fall. Sie sind prall gefüllt mit ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen, Mineralien und auch Spurenelementen. Sie enthalten je nach Sorte mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Dies stärkt das Immunsystem und die Haut. Es wirkt zusammen mit dem Vitamin E gegen freie Radikale. Dies lässt Wunden schneller heilen und festigt zudem die Hautstruktur.

Straffend und festigend wirken Schachtelhalm und Birke.

In früheren Zeiten wurde der Schachtelhalm zum Putzen von Metall genutzt, daher stammt auch der Name Zinnkraut. Sie enthält viel Kieselsäure, die das Bindegewebe festigt. Auch die Bildung von Kollagen und Elastin regt sie an. Schachtelhalm wird in der Kosmetik gerne in Spezialpflegeprodukten für Hals, Gesicht oder Augen eingesetzt.

Die Birke – ihr Saft galt bereits zu Zeiten der Germanen als Schönheitstrunk. Wenn es äußerlich aufgetragen wird, kann es gegen Cellulite helfen. Die lästigen Dellen bestehen aus Wassereinlagerungen im Gewebe. Der Extrakt wird aus den Blättern der Bäume gewonnen, er regt die Hautdurchblutung an und kann so abgelagertes Wasser ausschwemmen.

September 10th, 2015 | Leave a Comment

Blüten aus der ganzen Welt im Einsatz für Beauty und Wellness

In der Kosmetik werden immer mehr köstliche Extrakte genutzt, die von der Branche entdeckt wurden. Und genau diese Exoten sind es, die in die heimischen Bäder kommen und einen Sommer ganz ohne Ende zaubern, egal wie das Wetter draußen aussieht.

Lotus beispielsweise ist sehr gut einsetzbar für den Schutz von Haut und Haaren.

Verehrt wird die Lotusblüte bereits seit vielen Jahrhunderten vor allem in Asien. Sie gilt als ein Symbol für Reinheit und Schönheit. Sie wird niemals wirklich nass oder schmutzig, Wasser perlt an ihren Blütenblättern ganz einfach ab. Dieses Geheimnis fasziniert die Forscher bereits seit langem, und auch in anderen Bereichen wie dem Sanitärbereich oder auch Autobereich versucht man seit langem, das Geheimnis zu entschlüsseln und es sich nutzbar zu machen. Da sie aber auch voller schützender Anti-Aging-Wirkstoffe steckt, wie beispielsweise Flavonoiden, ist sie natürlich mehr als interessant für die Kosmetikindustrie. Eingesetzt wird Lotus vor allem in Cremes. Der Duft ist aber auch sehr begehrt, zum Beispiel in der Haarpflege. Auch ein Wellnessurlaub ist günstig, um diese Blüten kennen zu lernen, denn viele Wellnesshotels arbeiten mittlerweile mit sehr großem Erfolg mit diesen Blütenextrakten.

Ganz verliebt scheint die Industrie im Moment auch in die Orangenblüte zu sein. Noch nie hat man die weißen Schönmacher in so vielen Flakons oder auch Fläschchen gesehen, wie jetzt zur Zeit. Und das ist auch gar kein Wunder, denn der Duft ist herrlich prickelnd, wirkt ungemein belebend und kitzelt einem morgens die Nase wach. Um sich zwischendurch einmal zu erfrischen, gibt es auch ein Gesichts-Blütenwasser zum Sprühen.

Die Orchidee – sie ist ein bisschen exotisch, und auch einen Hauch geheimnisvoll, aber auf jeden Fall wunderschön. Und noch dazu bringen sie die Haut zum Aufblühen. Forscher fanden zudem heraus, dass die Extrakte der Orchidee die Elastizität der Haut fördern, dadurch sackt sie im Alter weniger ab. Auch die Stimmung wird durch die Orchidee gehoben. Beispielsweise der Duft der edlen Masdevallia ist ein wahrlich königlicher Genuss für die Nase.

Eigentlich eher unbekannt ist wohl die Tiaré-Blüte. Sie entfaltet am frühen Morgen ihre ganz besondere Beauty-Kraft. Auf Tahiti wird sie gepflückt, noch bevor die Sonne aufgeht. Dann wird aus ihr das berühmte Öl „Monoï de Tahiti“ hergestellt. Noch dazu pflegt sie nicht nur wunderbar, auch ihr Duft ist so wundervoll, dass man den Sommer richtig gut festhalten kann.

Die Frangipani ist auf Hawaii eine sehr beliebte Blüte, sie macht die haut besonders geschmeidig. Ihre Extrakte sind wahre Durstlöscher für die trockene Haut. Auch zu empfindlichen Hauttypen ist sie sehr sanft, daher ist sie bestens geeignet für die tägliche Reinigung. Wenn man sie in eine Intensivpflege verpackt, dann sind die Frangipani-Blüten auch bestens dazu geeignet, um sonnengestresste oder von ersten Fältchen gezeichnete Haut wieder in voller Blüte erstrahlen zu lassen.

September 10th, 2015 | Leave a Comment

Wellness und Gesundheit mit Kräutern und Blüten

Dass Kräuter und Blüten heute noch weitaus mehr können, als nur gut zu riechen oder auch gut im Essen zu schmecken, das sollte den meisten mittlerweile klargeworden sein. Viele der Blüten und Kräuter sind sowohl in der Lage, einiges Gutes für die Gesundheit zu tun, als auch ein richtig gutes Wellness Feeling zu erschaffen. Hier gibt es einmal ein paar gute Tipps zu unterschiedlichen Blüten und Kräutern.

Die Kapuzinerkresse wird leider sehr oft unterschätzt. Zwar wird sie sehr gerne angesehen, da ihre Blüten eine tolle orange Farbe haben, aber dass sie auch gegen Halsweh wirken, das wissen die wenigsten. Man kann die Blüten zwar auch roh essen, aber gegen Halsweh setzt man einen Würz-Essig an. Man übergießt einfach eine Handvoll Blüten in einem Glasgefäß mit Essig, und nach einer Woche hat man dann einen schönen zart-pikanten Würz-Essig bekommen. Dieser schmeckt absolut gut zu Salaten, und wenn man mit ihm gurgelt, dann kann man auch die Halsschmerzen bekämpfen.

Für neue Energie eignet sich bestens Rosmarin. Das ätherische Öl des Rosmarins wirkt ausgleichend und fördert gleichzeitig auch die Konzentration. Vor allem aber ist es bestens geeignet, um den Kreislauf anzuregen. Man kocht einfach 50 Gramm Rosmarinnadeln in einem Liter Wasser auf, und danach seiht man es ab. Diesen Sud gibt man dann in das Badewasser und taucht für 15 Minuten ab. Schon hat man wieder viel mehr Energie.

Holunderblüten werden auch viel zu wenig beachtet. Durch diese zarten weißen Holunderblüten löst sich eine schlechte Laune gleich wieder in Luft auf, denn der Duft ist wirklich wunderbar. Für eine sehr gute Laune kann man sich Holunderblütenmilch herstellen. Dazu nimmt man vier frisch geerntete Holunderblütendolden, die man entstielt. Nur etwas ausschütteln, nicht abwaschen, denn dann geht der wichtige Blütenstaub verloren. Dann einen halben Liter frische Milch erwärmen und die Dolden hineingeben. Dann für 30 Minuten ziehen lassen. Danach dann die Holunderblütenmilch noch mit etwas Vanillezucker süßen und anschließend noch einmal für eine Stunde ziehen lassen. Dann eine Tasse davon langsam und in kleinen Schlucken trinken, das hebt die Laune und schmeckt gleichzeitig auch noch richtig gut.

Gut für Körper und Seele sind Blütenbäder. In Blüten zu baden, das pflegt die Haut, und gleichzeitig wird auch durch den Duft die Stimmung beeinflusst. Man muss einfach nur eine Handvoll der liebsten Sorte in das Badewasser geben. Gute geeignete Blüten bekommt man in den Apotheken, denn hier werden meistens lose Blüten für Teemischungen angeboten. Diese haben meistens eine sehr gute Qualität, und sie sind auch noch sehr günstig. Sehr belebend wirken Bäder mit Zitrusfrüchten, also Orangen-, Limonen- oder Zitronenblüten. Die absoluten Klassiker, um sich richtig entspannen zu können, sind Lavendel und auch Rose. Richtig schön kuschelig wird es auf jeden Fall mit Vanilleblüten oder auch der Kakaoblüte,da fühlt man sich wie auf einer exklusiven Wellness Reise.

Oft, und das nicht nur im Sommer, fällt einem das Einschlafen recht schwer. Dann hilft ein ganz einfaches Lavendel-Duftsäckchen weiter. Dafür mischt man einfach 30 Gramm getrocknete Lavendelblüten zusammen mit ein bis zwei Teelöffel Iriswurzelpulver, und zwar in einem Schraubdeckelglas. Beides bekommt man in der Apotheke. Das Glas dann für zwei Wochen kühl und auch dunkel lagern. Zwischendurch ruhig einmal etwas schütteln. Dann in ein Stoffsäckchen füllen und auf den Nachttisch legen. Dieser Lavendelduft beruhigt sehr gut.

Um den täglichen Stress vergessen zu können, eignen sich Rosenblüten sehr gut. Dafür brüht man einfach in einem Becher einen Teelöffel Rosenblütenblätter mit 200 ml kochendem Wasser über. Dann diesen Tee für sieben Minuten stehen lassen und danach dann wieder abgießen. Dreimal täglich sollte man sich eine Tasse Tee gönnen. Dadurch werden Nerven und Herz beruhigt und es wirkt zudem auch noch harmonisierend bei Stress.

Schwere und schlappe Beine, das hat man sehr gerne auch im Sommer, manche leiden aber auch im Winter darunter. Abhilfe schaffen hier Minzblätter. Mit einem ganz einfachen Minz-Fußbad kann man müde Beine ganz schnell wieder munter machen. Man übergießt ganz einfach eine Handvoll an frischer Minze in einer Schüssel mit schön heißem Wasser. Danach etwas abkühlen lassen und dann die Füße eintauchen.

Das sind jetzt nur ein paar Beispiele, es gibt natürlich noch sehr viel mehr Kräuter und Blüten, die positive Wirkung auf Gesundheit und Wellness haben. Es lohnt sich sicherlich, einmal nachzuschauen, was man noch alles nutzen kann. In ganz Deutschland gibt es unterschiedliche Duft-Gärten, und wer Interesse hat, kann in einem solchen Duft-Garten Hunderte von unterschiedlichen Kräutern und Blüten finden und erkunden.

 

August 17th, 2015 | Leave a Comment

Beauty und Wellness – Schönheit mit der Kraft der Natur

Angebote an Wellness und Beauty mit Blüten und Pflanzen gibt es heute viele. Sehr viele Wellnesshotels bieten spezielle Behandlungen mit den Wirkstoffen der Natur an. Aber einige Wellnesshotels wollen auch ihren Gästen diese Natur etwas näher bringen und haben neben den üblichen Wellnessangeboten auch Touren im Programm, wo der Gast sieht, wo die Pflanzen wachsen, was das für Pflanzen sind und manchmal kann man sogar lernen, wie man daraus selbst Kosmetik herstellen kann. Dort gibt es dann meistens kleine Wandergruppen, die dann unter Leitung einer sachkundigen Führung die umgebende Natur erkunden.

Viele Hotels in Deutschland bieten diese Touren bereits an, aber auch bei einem geplanten Wellnessurlaub in Österreich kann man so etwas mit hineinnehmen.

Oft in der Nähe eines Bachs kann man Veilchen entdecken. Die lila Blüten stechen durch das hohe Gras hervor. Die Blüten können im frischen oder getrockneten Zustand genutzt werden. Sie enthalten Salizylsäure, die einen peelenden Effekt hat und zudem noch Zuckerstoffe, die den Feuchtigkeitsgehalt der Haut unterstützen.

An den meisten Wegrändern kann man ihn entdecken, den Taraxacum officinale. Wem das nichts sagt, der wird diese Pflanze unter dem gebräuchlichen Namen Löwenzahn kennen. Gärtner sind wegen seiner oft bis zu zwei Meter langen Wurzeln und der Eigenschaft der Hartnäckigkeit gar nicht gut auf ihn zu sprechen. Er wird eher als Unkraut abgestempelt. In der Kosmetik sieht das ganz anders aus. Man schätzt ihn hier wegen seines hohen Kaliumgehalts, der straffende und auch entschlackende Eigenschaften hat.

Das Gänseblümchen wirkt hier eher etwas zerbrechlicher, wenn man es neben dem Löwenzahn sieht. Aber hier kommt wieder das alte Sprichwort zum Tragen: Klein aber oho. So klein wie sie auch sind schaffen sie es immer wieder, uns zu entspannen, und das auch noch komplett. Den Stoffwechsel kann man mit einem Bad in Gänseblümchen sanft anregen, denn sie enthält Kalium. Dies ist wiederum dafür verantwortlich.

Wenn man Blüten kosmetisch verwenden möchte ist es natürlich immer wichtig zu wissen, wann welche Pflanze denn blüht. Im Moment ist beispielsweise Veilchenzeit, und Holunderblüten werden erst im Sommer geerntet. Es gibt auch einige Blüten, die in Deutschland gar nicht wachsen, wie beispielsweise Orangenblüten. Diese Blüten sind ganz besonders gut geeignet, um die empfindliche, müde, reife und trockene Haut zu pflegen. Und schon der Duft kann die Laune erheblich bessern.

In der letzten Zeit haben immer mehr Kosmetikfirmen die Kraft, die in den Blüten steckt, wieder entdeckt. Was hier allerdings durch die Wissenschaft als Wiederentdeckung angepriesen wird, kannten bereits die alten Römer und auch die Griechen. Sie nutzten neben Öl, das aus Nüssen gewonnen wurde, auch ätherische Öle, die sie aus Blüten gewannen. Damit pflegten sie die Haut und schützten sie zugleich.

Bereits zu diesen Zeiten war die Rose sehr beliebt, und ihr Öl galt als eines der teuersten und wertvollsten der Welt. Dies liegt an der besonderen Herstellung, denn um ein Kilogramm ätherisches Öl zu bekommen benötigt man 10 Tonnen Rosenblüten. Sehr beliebt ist sie durch ihren Duft, der intensiv würzig-süß ist und auch absolut unverwechselbar. Sie spendet schöne Feuchtigkeit und wirkt zudem noch hautberuhigend.

Ist eine solche Wanderung vorbei, kann man meistens auch gleich etwas fühlen, und zwar in Form der fertigen Produkte. Hier gibt es Veilchenöl-Peelings, Ringelblumenpackungen, oder eine Ganzkörpermassage mit angewärmtem Veilchenöl kann man dabei erleben. Das Ergebnis ist eine entspannte und zudem weiche Haut.

Danach wird es dann so richtig spannend, denn dann geht es ans Kochen. Nein, es geht nicht um den Einsatz der Blüten in der Küche, viel mehr rührt man hier statt einer Suppe eine tolle Blütencreme zusammen. Zu bedenken gilt es hier immer, dass man selbst hergestellte Naturkosmetik nicht sehr lange halten kann. Meistens sind es nur wenige Wochen.

Eine Ringelblütensalbe ist immer sehr begehrt, denn sie hat entzündungshemmende und beruhigende Eigenschaften. Auch kleine Wunden oder trockene Lippen kann man mit ihnen behandeln. Dazu benötigt man etwas Bienenwachs, Sheabutter, Öl und natürlich das wichtigste – die Ringelblüten. Das gibt man zusammen in einen Topf, gut rühren und aufkochen lassen, und dann brauchen die Blütenessenzen genug Zeit zum Abkühlen und zum Entfalten.

Mit den Blüten können auch wunderbare Blütenstempel hergestellt werden. Diese Massage mit den Stempelkissen hat ihren Ursprung in Indien, aber längst ist sie in den heimischen Wellnesshotels auch schon ins Programm aufgenommen worden.

Eine solche Tour bringt einem einmal die Ursprünge von Wellness und Schönheit näher, die in der freien Natur zu finden sind. So kann man die nächsten Wellnessbehandlungen mit ganz anderen Augen genießen.

Mai 6th, 2015 | Leave a Comment

Eine besonders schöne Wellness-Anwendung – das Blütenbad

Blütenbäder sind eine besondere und dennoch ganz einfache Variante, Körper und Seele etwas Gutes zu tun. Ob man sich ein Blütenbad im Zuge einer Wellness-Anwendung gönnt oder es sich einfach in der heimischen Badewanne gemütlich macht – die Bäder pflegen die Haut und wirken mit dem Duft der Blüten auf unterschiedliche Weise auf die Stimmung. Die wunderbaren Wellnesshotels in Deutschland legen sehr viel Wert auf ganz unterschiedliche Bäderangebote in ihren Wellnesseinrichtungen,

und auch viele verschiedene Blütenbäder kann man dort erleben.

Ganz nach Wunsch kann man Blüten zur Entspannung oder zu Anregung wählen, bei Erkältungen die Atemwege befreien oder der Haut einfach eine extra Portion hochfeiner, pflegender Öle gönnen. Die sorgfältige Auswahl der Blütenmischung ist natürlich verpflichtend. Ungeeignet sind auf jeden Fall billige Blütenmischungen, die als duftendes Potpourri verkauft werden – sie enthalten meist zugesetzte, künstliche Duftstoffe und sind mit verschiedenen Chemikalien haltbar gemacht worden.

Im Handel, also im Fachhandel wie zum Beispiel in Drogeriemärkten oder der gut sortierten Drogerieabteilung von Supermärkten gibt es aber sehr gute, fertige Mischungen von Blüten, die speziell für Bäder hergestellt wurden und daher natürlich unbedenklich sind. Teilweise ist gleich Meersalz beigemischt, so dass man dies nicht mehr extra kaufen muss und dessen mineralisierende Wirkung mit nutzen kann.

Besonders empfehlenswert ist im Falle der Blütenmischung tatsächlich einmal der Weg in die Apotheke. Nicht alle, aber doch einige verkaufen lose Blüten für Teemischungen. Diese sind von hervorragender Qualität und recht günstig zu bekommen, allerdings ist die Auswahl nicht unbeschränkt.

Egal welche Blüten man wo gekauft hat ist es wichtig, diese in einem gut verschlossenen, feuchtigkeitsdichten Behältnis aufzubewahren. Ziehen die trockenen Blüten oder Blätter nämlich Feuchtigkeit, setzt der natürliche Verfallsprozess wieder ein oder die Blätter schimmeln. Auch dies ist ein Vorteil der Beimischung von Meersalz, welches evtl. eingedrungenes Wasser schnell wieder entzieht. Eine Ausnahme bilden natürlich frische und sofort verwendete Blüten. Diese enthalten noch am meisten der wertvollen Inhaltsstoffe, sind aber nicht zu lagern und auch nicht ganz einfach zu bekommen. Nachbars Garten ist ohne Erlaubnis auf jeden Fall tabu und der durchschnittliche Blumenladen wegen der verwendeten Chemikalien zur länger frischen Optik der Schnittblumen nicht zu empfehlen. Manche Händler liefern aber auf Anfrage unbehandelte Pflanzen, diese dann allerdings zum stolzen Preis.

Wer sich eine eigene Blütenmischung herstellen möchte,muss natürlich wissen, welche Blüten wie wirken. Als belebend eingestuft sind alle Zitrusfrüchte, also Orangen-, Zitronen- oder Limonenblüten. Auch Kräuter wie Zitronenmelisse und Rosmarin wirken anregend, dies aber weniger über den Duft als über die im Badewasser gelösten Öle, die über die Haut aufgenommen werden.

Die Klassiker zur Entspannung sind auf jedem Fall Lavendel und Rose, heimelig und kuschelig wirken Vanille und auch Kakaoblüte. Ob frische oder getrocknete Blüten verwendet werden ist bei der Anwendung selber egal: das Badewasser sollte recht heiß bei ca. 40°C eingelassen werden, die Blüten werden sofort dazugegeben. Ist die Wassertemperatur auf weniger als 38°C gesunken kann das Badevergnügen beginnen, zu diesem Zeitpunkt wird das Wasser als angenehm empfunden und die Duftstoffe haben sich optimal gelöst und verteilt.

Wie oben gesagt ist Meersalz immer ein sinnvoller Zusatz zum Badewasser, da es reich ist an Mineralien und Spurenelementen. Wird es der Blütenmischung schon während der Aufbewahrung beigegeben, verlängert es außerdem deren Haltbarkeit wesentlich.

Januar 25th, 2015 | Leave a Comment

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