Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Spezialisierte Kurhotels helfen bei Herz-Kreislauferkrankungen

Erkrankt an Herz und Kreislauf, das ist keine schöne Diagnose, aber sie ist auch nicht mehr als eine Aussage über den aktuellen Gesundheitszustand, und den kann man oft ändern. Unter den Herz-Kreislauferkrankungen wird viel zusammengefasst. In einigen Fällen sind schon Schäden nachweisbar, in anderen besteht noch die Möglichkeit einer vollständigen Wiederherstellung.

Wichtig ist, dass man bereit ist, etwas zu tun.

Auch Ärzte empfehlen in solchen Fällen eine Kur. Sie kann auf einen Krankenhausaufenthalt folgen, wenn es sich um schwere Erkrankungen handelt. In leichten Fällen sollten die Betroffenen solange warten, bis die Diagnose gesichert, die Medikamente verordnet und er selbst gut eingestellt ist. Das Warten ist wichtig, denn so haben die Fachkräfte in den spezialisierten Kurhotels die kompletten Arztberichte vorliegen und können den Patienten wesentlich leichter behandeln.

Sorgen um den Gesundheitszustand muss man sich als Patient in den Kurhäusern nicht machen. Überall arbeitet medizinisches Fachpersonal. In vielen dieser Häuser gibt es außerdem einen 24Stunden-Notfalldienst und immer einen Arzt in Rufbereitschaft. Da Kurhäuser regelmäßig von Patienten mit solchen Erkrankungen gebucht werden, kennt man sich vor Ort aus. Für die Gäste ist das wichtig. Besonders die, die einen Herzinfarkt erlitten haben, brauchen Zeit für sich, um die Sicherheit für den Alltag wieder zu gewinnen.

Man bietet ihnen aber auch die Umgebung, um sich seelisch zu erholen, denn für viele kam die Erkrankung aus heiterem Himmel. Sie haben das Vertrauen in die eigenen Kräfte verloren und brauchen Zeit für sich. Für Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen sind deshalb Aufenthalte über mehrere Wochen besonders sinnvoll. Das gibt auch den Mitarbeitern die Möglichkeit, die Patienten besser kennen zu lernen und ihnen noch gezielter zu helfen.

Unterstützend werden viele therapeutische Maßnahmen angeboten. Das sind nicht nur die verschiedenen Bäder und Massagen. Wer an Herz und Kreislauf erkrankt ist, der hat eine Vorgeschichte, nämlich die, die die Krankheit ausgelöst hat. Die gilt es zu enttarnen, falls das noch nicht geschehen ist. Und auch dabei helfen die Fachkräfte vor Ort. Leider ist oft Übergewicht und das Rauchen daran beteiligt und nicht jeder schafft es, sofort nach der Diagnose etwas daran zu ändern.

In den Kurhäusern treffen die Patienten auf andere Betroffene. Der Erfahrungsaustausch ist ihnen eine große Hilfe. Gemeinsam kann man viel erreichen. Übergewicht lässt sich zwar nicht während der Kur komplett beseitigen, das ist aber auch gar nicht nötig. Es genügt, wenn die Betroffenen den neuen, richtigen Weg eingeschlagen haben und sich auch nicht mehr davon abbringen lassen.

Etwas Bewegung, mit der man langsam beginnt, und gesundes Essen gehören dazu.

Wer zuvor gern schwere Speisen zu sich genommen hat, muss erst seinen Geschmackssinn umtrainieren. Mit der guten Küche in den Kurhäusern geht es leichter als zu Hause. Wer möchte, kann sich während des Aufenthaltes Tipps geben lassen, welche Nahrungsmittel besonders geeignet sind, welche man ab und zu essen darf und welche ganz gemieden werden müssen. Beim Rauchen ist es häufig leichter, auch wenn sich das so mancher Patient erst gar nicht vorstellen kann. In jedem Fall reisen die Patienten zufrieden und gesünder ab und die meisten kommen gern wieder.

Dezember 9th, 2015 | Leave a Comment

Aromatische Verwöhnpflege für die Wanne

Den Alltag einmal richtig ausblenden, das schaffen die meisten gar nicht so leicht. Und dabei ist dieser Alltag wahrlich stressig genug. Eine sehr gute Möglichkeit, um richtig abzuspannen, ist die Badewanne. Eine schöne wohlige Wärme, eine himmlische Ruhe und auch sinnliche Düfte, das erwartet einen dort. So kann man ganz leicht auf eine richtige Traumreise gehen.

Je nach Wunsch kann das warme Wasser und auch die schön duftenden Zusätze eine entspannende oder auch anregende Wirkung haben.

Es gibt viele Menschen, die gerne morgens baden, für diese Leute bieten sich Pfefferminze, Fichtennadel und auch Latschenkiefer sehr gut an, auch Rosmarin ist hier sehr beliebt. Das gilt auch für alle, die am Abend noch etwas vorhaben und sich so richtig erfrischen wollen.

Wenn die Stimmung nicht gerade auf dem höchsten Punkt überhaupt ist, dann kann man die Laune heben und das Gehirn schön wachkitzeln mit der aromatischen Orange, Bergamotte oder auch der Zitrone.

Wenn der Tag richtig aufregend war, dann braucht man oft eine Hilfe zum Entspannen. Hier bietet sich dann der Lavendel an, und auch die Rose wird sehr gerne genutzt. Diese Düfte helfen sehr gut beim Loslassen, und sie heben auch ganz sanft den Energiepegel wieder an.

Viele Menschen machen heute Sport, das ist auch absolut gut so. Dennoch kommt man sehr oft nach dem anstrengenden Sport nach Hause, und man ist vollkommen verkrampft. Dann lockern Arnika und Wacholder die Muskeln richtig gut.

Jetzt ist es sehr nass draußen, und schnell hat man das Gefühl, dass sich eine Erkältung ankündigt. Um das Atmen zu erleichtern und auch die Erreger zu stoppen sind Latschenkiefer, Eukalyptus und auch Thymian bestens geeignet.

Auch dass man einfach schlecht einschläft kennen sehr viele Menschen. Um schneller und besser in das Reich der Träume zu gelangen, sollte man die Hilfe von Baldrian, Melisse, Hopfen und auch Passionsblume in Anspruch nehmen.

Es gibt heute sehr viele verschiedene Badezusätze und auch viele andere Mittel, die man in das Bad geben kann. Da ist für jeden bestimmt etwas Passendes dabei ohne dass man gleich selbst anfangen muss, sich seine Badezusätze selbst zusammen zu stellen.

Wichtig ist bei einem solchen Bad aber nicht nur der Badezusatz, sondern auch die Temperatur.

Wer entspannen möchte, der sollte eine Temperatur wählen, die sich zwischen 37 und 39 Grad bewegt. Wer dagegen eher frisch bleiben möchte, der nutzt eine Temperatur, die nicht höher sein sollte als 36 Grad. Ist man erkältet oder leidet unter verspannten Muskeln, dann sollte man bei 39 Grad baden, denn das löst die verspannten Muskeln wieder.

Auch die Dauer spielt eine Rolle. Grundsätzlich sollte man niemals länger als 15 Minuten baden, denn sonst kann es passieren, dass die Haut zu stark austrocknet. Oft macht auch der Kreislauf schlapp. Wenn die Haut sehr trocken ist, sollte man die Wanne auch schon nach zehn Minuten wieder verlassen.

Zudem sollte man auch nicht öfter als ein bis zwei Mal in der Woche in Bad nehmen. Wichtig ist, dass man nicht vergisst, danach die Haut richtig einzucremen.

Dezember 5th, 2015 | Leave a Comment

Wellness und Gesundheit – ein schönes Bad kombiniert beides

Was gibt es in der kalten Jahreszeit Schöneres als ein wunderbares Bad? Gut, ein paar Sachen wird es noch geben, aber viele werden das nicht sein. Aber mit den richtigen Badezusätzen erreicht man nicht nur den gewünschten Wellness-Faktor, sondern tut auch gleichzeitig seiner Gesundheit etwas Gutes. Mit ihnen kann man Beschwerden und Schmerzen ganz sanft bekämpfen.

Es ist also gar nicht so schwer, sich gesund zu baden, denn man kann sich mit Aroma-Ölen den passenden Badezusatz mischen. Alternativ kann man ihn sich auch aus Kräutern aufkochen. Achten sollte man allerdings immer darauf, dass man nur Pflanzen und auch Öle nutzt, die aus einem kontrolliert biologischem Anbau kommen. Das ist deshalb wichtig, weil die Poren der Haut durch das Wasser geöffnet sind, und daher wäre es bei der Verwendung von billigen Ölen durchaus möglich, dass enthaltene Pestizide die Haut und auch die Schleimhäute leicht reizen können. Wichtig ist ebenfalls, dass man alle ätherischen Öle immer mit einem Emulgator mischen muss, denn sonst schwimmen sie an der Wasseroberfläche. Wenn sie so unverdünnt auf die Haut treffen, können sie auch die Haut reizen.

Als Grundmischung für ein Gesundheitsbad nutzt man fünf bis zehn Tropfen ätherisches Öl, das man mit zwei Esslöffeln Sahne oder auch zwei Esslöffeln Mandelöl mischt. Diese Mischung gibt man immer erst in die Wanne kurz bevor man in das Wasser einsteigt.

Gegen Erkältungen und zur Stärkung des Immunsystems gibt man je fünf Tropfen Thymianöl und Eukalyptusöl auf die Sahne oder das Mandelöl. Beide Öle haben eine desinfizierende Wirkung und wirken auch schleimlösend. Zudem regt dieser Badezusatz auch gleichzeitig die Durchblutung an, und so wird das Immunsystem gestärkt.

Schmerzhafte Verspannungen löst man mit einem Vollbad, für das man drei Tropfen Mandarinenöl, zwei Tropfen Lavendelöl und zwei Tropfen Majoran-Öl mit drei Esslöffeln Sahne oder auch zwei Esslöffeln Honig sehr gut mischt. Man kann diese Naturdüfte aber auch mit zwei bis drei Esslöffeln eines neutralen Duschgels vermischen und dann im Badewasser auflösen. Beim Lavendel darauf achten, dass man nur den echten Lavendel nutzt, nicht den sogenannten Lavandin.

Gegen den Husten und auch aufwärmend wirkt ein Bad mit Fichtenzweigen. Ein paar dieser kleinen Fichtenzweige kann man sich ohne Probleme vom Spaziergang mitbringen. Man schneidet für dieses Bad einfach drei kleine Fichtenzweige oder auch Kiefernzweige klein, dann kocht man diese für zehn Minuten in einem Liter Wasser. Danach sollte man diesen Sud noch weitere zehn Minuten ziehen lassen und dabei mit einem Tuch abdecken. Anschließend gibt man dann den Sud in das Badewasser. Dies ist ein Badezusatz der wärmt, Keime abtötet und auch entzündungshemmend wirkt. So kann er aktiv helfen gegen chronischen Husten aber auch akuten Husten.

Zur Linderung von Unterleibskrämpfen und auch für einen tiefen Schlaf nutzt man Lavendel. Dieser hilft sehr gut gegen Schlafstörungen. Er harmonisiert durch seinen lieblich-blumigen Duft die Anspannung und auch eine nervliche Belastung. Zudem ist er absolut ideal geeignet, um die innere Ruhe wiederzuerlangen. Man gibt einfach 50 Gramm an getrockneten Blüten in ein Leinensäckchen und hängt dieses zunächst direkt in den Wasserstrahl, und danach kann man es auch im eingelaufenen Wasser schwimmen lassen. Alternativ kann man natürlich auch zehn Tropfen Lavendel, die natürlich im Emulgator gelöst sein sollten, in das Badewasser geben. Wer es sich ganz einfach machen will, der kann auch einen Lavendel-Badeextrakt kaufen.

Auch gegen Hautausschläge und Hämorrhoiden ist ein Kraut gewachsen. Kinder und Erwachsene, die unter nässenden Hautekzemen leiden, sollten Vollbäder in Walnusstee und auch Eichenrindensud nutzen. Für ein Vollbad braucht man ein Kilogramm Eichenrinde, die man in einem Topf gut mit Wasser bedeckt aufkocht, und zwar für 15 Minuten. Den abgeseihten Sud dann dem Badewasser zufügen. Soll das Heilbad gegen Ekzeme genutzt werden, dann nimmt man die gleiche Menge an Eichenrindensud mit Walnussblättertee und gibt dies in das Badewasser.

Die Eiche hat einen sehr hohen Gerbstoffgehalt, und dieser wirkt zusammenziehend. Daher helfen auch gegen Hämorrhoiden Sitzbäder in diesem Eichenrindensud sehr gut. Hierfür nimmt man rund 500 Gramm getrocknete Eichenrinde und kocht diese in fünf Liter Wasser auf. Dann für eine halbe Stunde bei einer geringen Wärmezufuhr weiter köcheln lassen. Danach die Flüssigkeit durchseihen, und dann vor dem Zubettgehen eine halbe Stunde ein Sitzbad nehmen in dem noch gut warmen Sud.

Erfrischend bei schmerzenden Füßen sind Fußbäder auch Weidenrindensud. Dies wirkt zunächst einmal sehr gut gegen Schweißfüße. Nutzt man aber nicht die Rinde, sondern die Blätter und mischt zudem noch Rainfarnkraut und Beifußkraut darunter, dann erhält man ein wahres Zaubermittel gegen müde Füße. Dafür nimmt man je eine Handvoll von dem Beifußkraut, Rainfarnkraut und Weidenblättern, und dann gibt man die wahlweise frischen oder auch getrockneten Kräuter in einen Topf mit fünf Litern Wasser. Dann diesen Kräuter-Mix aufkochen, abseihen und in einen Eimer oder auch eine Wanne füllen die geeignet ist, um ein Fußbad zu nehmen. Darin dann bei einer angenehmen Temperatur für zehn Minuten die Füße darin baden.

Gegen Muskel- und Gelenkschmerzen hilft die altbewährte Arnika weiter. Sie wird von jeher gegen Entzündungen eingesetzt, und auch bei Muskel- und Gelenkschmerzen wirkt sie sehr gut. Dieser Extrakt, der bitter-würzig riecht, wirkt regenerierend bei überreizten Muskeln und auch Gelenken, und somit dann auch gegen Verspannungen und Muskelkater.

Die Arnika vereinigt anregende und auch durchblutungsfördernde Eigenschaften, die wohltuend und auch wärmend wirken bei rheumatischen Gelenkschmerzen. Für Entspannung bei Muskelschmerzen sorgen auch Wacholder- und Heublumenextrakte, sowohl als Öle als auch als Kräuterbad. Um sich beispielsweise nach dem Sport aktiv und frisch zu fühlen ist Salbei sehr gut, denn er belebt und durchblutet die Muskeln sehr gut.

Wer keine Wanne sein eigen nennt, der kann auch einen Duschzusatz aus solchen gesunden Düften herstellen und diesen dann mit einem neutralen Duschgel mixen. Dazu muss man nur das Duschgel zusammen mit zwei Tropfen des gewählten ätherischen Öls in die Handfläche geben und sich dann von Kopf bis Fuß damit einmassieren, und zwar mindestens eine Minute. Dabei sollte man tief einatmen und hinterher alles wieder abduschen.

Dezember 2nd, 2015 | Leave a Comment

Wellness ohne Schönheitssünden – damit man sich wirklich entspannen kann

Wellness und Kosmetik sind etwas wunderbares, um wirklich einmal richtig auszuspannen. Allerdings kann man bei allem, was man für Schönheit und Wohlbefinden anstellt, auch einiges verkehrt machen. Aber es ist ganz einfach, diese Schönheitssünden zu umschiffen, wenn man weiß, wie es geht.

Bäder sind im Bereich Wellness sehr beliebt, aber oft wird zu heiß oder auch zu lange gebadet. Ein Beispiel kann man sich an den gut ausgestatteten Wellness Hotels in Deutschland nehmen, die oft solche Wellnessbäder anwenden. Unsere Haut hat ja eine Schutzfunktion, aber sie kann diese Schutzfunktion nur wirklich wahrnehmen, wenn der Säure- und Fettschutzmantel der Haut intakt ist.

Diese natürliche Barriere kann beispielsweise durch zu langes Baden für einige Stunden gestört sein. Daher ist es ideal, wenn man nur zweimal wöchentlich für allerhöchstens zwanzig Minuten in die Wanne geht. Die ideale Wassertemperatur ist hierfür 35 Grad.

Wichtig ist außerdem, dass man milde und auch nachfettende Zusätze wie beispielsweise Ölbäder nutzt. Schaumbäder sind nicht so gut geeignet, denn sie trocknen die Haut aus. Auch beim Duschen sollte man darauf achten, hier schonen Produkte auf Ölbasis oder auch Cremeseifen die Haut. Sie enthalten Feuchtigkeitsspender wie Harnstoff oder auch Panthenol. Wer unter trockener Haut leidet, der sollte nicht täglich den ganzen Körper einseifen, in diesem Fall sollte man sich auf die Reinigung der Achseln und auch der Intimzone beschränken.

Wichtig ist es auch, sich jeden Abend abzuschminken. Das gilt nicht nur, wenn man Make-up genutzt hat. Jeden Tag geht man durch Straßen, die voll sind mit Abgasen, man lehnt sich mit dem Kopf gegen das Zugfenster oder man fährt sich einfach nur mit den Fingern über die Stirn. Den ganzen Tag über sammeln sich jede Menge Bakterien und auch Dreck auf der Haut an. Genauso wie Make-up muss auch dies gründlich abends entfernt werden, denn sonst riskiert man sehr schnell Hautunreinheiten. Zuerst sollte man immer das Augen-Make-up entfernen, dann erst kommen Reinigungsmilch und Reinigungsgel zum Einsatz. Als Abschluss sollte man ein erfrischendes Gesichtswasser nutzen. Morgens kann es schon einmal reichen, das Gesicht mit lauwarmem Wasser abzuwaschen, der Zeit wegen. Wer aber gut in der Zeit liegt, sollte sich auch hier der intensiven Reinigung widmen.

Peelen – das ist ein Lieblingssport der Damen. Allerdings sollte man es nicht übertreiben, auch bei einer unreinen Haut ist es vollkommen ausreichend, wenn man zwei Mal in der Woche ein Peeling anwendet. Wenn die Haut trocken ist, dann sollte auch nur einmal die Woche gepeelt werden. Wichtig ist es, bei trockener Haut auch rückfettende Wirkstoffe zu nutzen. Hier gibt es noch ein gutes Rezept für ein schnelles Körperpeeling: einfach nur Meersalz mit Olivenöl mischen und dann den Körper sanft einreiben. Anschließend wäscht man diesen Mix wieder ab. Nach diesem Peeling fühlt sich die Haut gleich wieder frisch, sauber und samtweich an.

Heute ist es auch wichtig, eine Gesichtscreme mit Lichtschutzfaktor zu nutzen. Gerade Gesicht, Hände, Arme und Dekolleté sind der Sonne am meisten ausgesetzt. So summiert sich die Zeit, wo die UV-Strahlen die Haut belasten, schon sehr. Als Folge können Hautschäden entstehen, und diese machen sich wiederum im Alter als Falten, Gefäßerweiterungen und Pigmentschäden bemerkbar. Daher wird immer empfohlen, eine Gesichtscreme mit UV-Schutz zu nutzen. Auch Vitamine in den Cremes sind sinnvolle Zusätze, denn sie bekämpfen auch die freien Radikale, die sich immer durch das Sonnenlicht innerhalb der Haut bilden. So wird die Hautalterung beschleunigt.

Auch das sehr beliebte Herumdrücken an Mitessern sollte man lieber unterlassen. Dies kann sehr schnell dazu führen, dass sich eine Entzündung einstellt. Herumdrücken darf man nur ganz vorsichtig an Pickeln, die einen deutlichen Eiterpfropf haben. Diese mit in ein Tuch gewickelten Fingern oder auch mit einem Wattestäbchen ausdrücken und hinterher immer desinfizieren. Treten häufiger Hautunreinheiten auf oder sind die Areale größer, so sollte man einen Dermatologen oder auch die Kosmetikerin aufsuchen.

An den Händen soll man das wahre Alter erkennen können, das besagt schon der Volksmund. Die Hände sind in den seltensten Fällen durch Stoff geschützt, und sie sind allen äußeren Einflüssen ausgeliefert. Der häufige Kontakt zu Seife, Putzmitteln und auch Wasser macht es nicht gerade besser. So verlieren die Hände sehr rasch an Feuchtigkeit. Alles, was man dagegen tun kann, ist cremen, und das immer und ständig. Um die Haut an den Händen zart und geschmeidig zu halten, eignen sich pflanzliche Öle, Panthenol und auch Sheabutter. Auch spezielle Peelings und Masken gibt es zu kaufen, und auch sie sollte man regelmäßig anwenden.

Oktober 21st, 2015 | Leave a Comment

Pilzinfektionen an den Füßen – dem Fußpilz vorbeugen

Im Sommer leidet jeder dritte Deutsche unter einer Pilzinfektion an den Füßen. Das muss aber gar nicht sein, wenn man ein paar Sachen beachtet, denn man kann dieser Erkrankung vorbeugen.

Eine Umfrage bestätigt, dass sich 65 Prozent der Erwachsenen und auch der Jugendlichen mit gesunden Füßen viel wohler und attraktiver fühlen. Dies gilt gerade für den Sommer, die Zeit von Flip-Flops und Sandalen. Aber gerade im Sommer treten diese Pilzinfektionen auch am häufigsten auf. In den meisten Fällen sind die Auslöser in mikroskopisch kleinen Faden-, Hefe- und Schimmelpilzen zu suchen. Sie haben eins gemeinsam, denn sie siedeln sich sehr gerne an warmen und feuchten Hautregionen an. Dafür sind die Zehenzwischenräume natürlich ideal. Die Erreger werden durch den Kontakt mit Hautschüppchen übertragen, die diese Pilzpartikel an sich haften haben, eine mangelnde Hygiene liegt also nicht vor. Die Orte, an denen man sich sehr schnell anstecken kann, sind Bäder, Waschräume, Saunen und auch Toiletten. Aber auch zu Hause kann man sich diese Erkrankung sehr schnell holen, denn auch hier lauern Risiken im Bad und auf dem Teppichboden, auch Handtücher, Bürsten und Schuhe können als Ansteckungsquelle gelten. Wenn bereits ein Familienmitglied vom Fußpilz betroffen ist, dann sollten die anderen es vermeiden, barfuß durch die Wohnung zu laufen.

Dem Risiko einer Ansteckung lässt sich aber auch ganz einfach vorbeugen. Nach dem Waschen sollte man sich die Zehen und auch die Zehenzwischenräume gründlich abtrocknen. Auch sollten die Zehen regelmäßig kontrolliert werden. Dabei sollte man auf Veränderungen achten, auch Verletzungen bei der Nagelpflege erleichtern Keimen das Eindringen. Die so oft angebotenen Fuß-Desinfektionsanlagen sollte man besser meiden. Gerade hier gibt es sehr viele Erreger, und außerdem wird die Haut vollkommen unnötig aufgeweicht. In Hotels sollte man immer Badeschuhe tragen, das gleiche gilt auch für die Sauna und das Schwimmbad. Auch aktive Sportler, die oft in Sportanlagen duschen, sollten vorbeugen, und zwar mit einem Antipilz-Spray.

Verdächtig ist es immer, wenn ein Kribbeln zwischen dem vierten und dem fünften Zeh beginnt. Diese betroffenen Stellen verfärben sich später rötlich oder auch weiß, und sie fangen an zu schuppen. Man sollte immer zusehen, dass man bereits bei diesen Symptomen eine passende Behandlung anfängt. Wird dies unterlassen, dann gehen die Beschwerden in Brennen und Bläschen über. Wichtig ist zu verhindern, dass der Pilz auch auf andere Körperregionen übergreift, das kann sehr schnell passieren.

Diese Pilzinfektionen kann man auch gut selbst behandeln, die entsprechenden Antipilz-Mittel gibt es zu kaufen. Zu beachten ist, dass man die Anwendung lange genug durchführt, auch wenn es so aussieht, als wenn die Infektion vorüber ist. Empfohlen wird eine durchschnittliche Behandlungsdauer von drei Wochen.

September 16th, 2015 | Leave a Comment

Ein Wunder in lila – Lavendel

Der Duft des Lavendels wird von sehr vielen Menschen geliebt, und zudem sieht er auch noch wirklich wunderschön aus. Im Hochsommer ist die Zeit des Lavendels, aber von seiner Wirkung können wir das ganze Jahr über profitieren.

Fährt man durch die Provence, kann man überall den wunderbaren Duft riechen. Die Erntezeit für den Lavendel ist im Juli. Nutzen kann man ihn für sehr Vieles.

Viele werden sicher noch die Erinnerung an den Kleiderschrank der Großmutter haben, der immer nach Lavendel roch. Das hat natürlich seinen Grund, denn so gerne wie die Menschen den Duft haben, Motten lieben ihn überhaupt nicht. Andere nutzen den Lavendel gerne zum Entspannen, denn er wirkt sowohl beruhigend als auch schlaffördernd, denn er bringt ganz einfach die Reizverarbeitung von unserem Nervensystem wieder in das nötige Gleichgewicht. Schon ein paar Tropfen des Öls, verteilt auf dem Kissen, können dazu beitragen, dass sowohl das Einschlafen als auch das Durchschlafen sehr nachhaltig erleichtert wird.

Bei so vielen positiven Eigenschaften ist es kein Wunder, dass auch die Kosmetik den Lavendel für sich entdeckt hat. Er besitzt eine Wirkung, die sehr stark desinfizierend ist, daher wird er sehr gerne genutzt in Seifen, Tinkturen oder auch Bädern, die hergestellt werden, um Hautunreinheiten zu bekämpfen. In der Herrenkosmetik wird der Wirkstoff auch oft eingesetzt im Bereich der After-Shave-Produkte.

Natürlich ist Lavendel mit seinem tollen Aroma auch als Gewürz einsetzbar. Schon von jeher setzt er ganz bestimmte Akzente in der Küche Frankreichs, und auch in die deutschen Küchen hält er mittlerweile seinen Einzug. Allerdings sollte man hier aufpassen, denn der Lavendel ist recht geschmacksintensiv, daher sollte man nur wenige Blüten nutzen, um den Gerichten die gewünschte besondere Note zu verleihen. Er passt sogar zum Fruchtsalat oder gar zum Eis.

Mittlerweile ist es auch soweit, dass die Wissenschaftler aufmerksam geworden sind auf diesen Alleskönner, und nun wird er als natürliche Alternative erforscht zu den üblichen Beruhigungsmitteln und sogar zu den Antidepressiva. In diesen Forschungen wurde bisher bereits herausgefunden, dass die Wirkstoffe einer ganz bestimmten Art des Lavendels, genauer gesagt Lavendula angustifolia, dafür sorgen können, dass die Systeme der Informationsverarbeitung und Reizweiterleitung, die bei Angstzuständen oder auch Unruhezuständen überregt sind, wieder in das Gleichgewicht kommen.

Eine momentan aktuelle klinische Studie zeigt, dass der Wirkstoff mit Namen Silexan genauso angstlösend wirkt wie ein synthetisches Arzneimittel, das niedrig dosiert ist und sehr oft verschrieben wird. Bei vielen Patienten verschwanden die Symptome bereits nach nur einer Woche. Und der Lavendel hat noch einen weiteren sehr wichtigen Vorteil, denn er macht weder müde an Tage noch abhängig.

Eine ganz neue Studie belegt nun sogar, dass diese Pflanze sogar helfen kann, wenn es um Pilzerkrankungen der hartnäckigen Art geht. Forscher aus Portugal konnten herausfinden, dass das ätherische Öl, welches aus dem Grünen Lavendel gewonnen wird, in der Lage ist, die Zellwände zu zerstören von Hefepilzen und Schimmelpilzen. Dies kann bereits mit einer ganz geringen Dosierung erreicht werden. Generell ist es so, dass Hefepilze harmlos sind, allerdings nur dann, wenn der Mensch auch gesund ist. Ist aber das Immunsystem geschwächt, dann kann es zu schweren Komplikationen kommen, die auch lebensgefährlich sein können. Bis man diesen Wirkstoff aber richtig einsetzen kann, stehen ihm noch einige weitere Studien bevor.

Dennoch kann man anhand dieser Beispiele sehen, dass Lavendel weitaus mehr ist als eine gut riechende Blüte.

September 13th, 2015 | Leave a Comment

Das weiße Schönheitsgeheimnis – natürliche Hautpflege mit den Wirkstoffen der Milch

Milch und Milchprodukte – klar wissen wir alle, dass sie zu einer gesunden Ernährung gehören. Aber die wenigsten wissen wohl, dass sie auch ein echtes Schönheitsversprechen sind. Sie eignen sich einfach hervorragend zur Pflege von Haut und auch Haar. Es sind die inneren Werte der Milch, die sie so wertvoll machen. Das enthaltene Vitamin A belebt die Haut, und Vitamin E unterstützt sie in ihrer Regeneration. Für die Hautglättung sind die Vitamine der B-Gruppe zuständig, das Milchfett schützt vor Austrocknung, und das enthaltene Eiweiß schützt die Haut vor einem Feuchtigkeitsverlust.

Dadurch verstärken diese Inhaltsstoffe die ganz natürliche Schutzfunktion der Haut, und sogar empfindliche Haut wird glatt und geschmeidig. Die absolut perfekten Zutaten für Masken, Bäder und auch Haarkuren sind Milch, Joghurt, Quark und auch Buttermilch. Buttermilch und auch Vollmilch werden gerne als Badezusatz genutzt. Bei schuppiger oder auch gereizter Kopfhaut macht man sich einfach eine Packung aus naturreinem Joghurt. Dieser empfiehlt sich auch, wenn man sich einen Sonnenbrand eingefangen hat.

Gegen trockene Haut kann man sich sogar eine ganz natürliche Schaummaske herstellen. Dazu schlägt man einfach 4 EL Sahne schaumig und gibt 5 Tropfen Zitronensaft dazu. Dann auf das gereinigte Gesicht auftragen, 20 Minuten einziehen lassen und dann abwaschen. Ebenfalls mit Sahne kann man auch ein Peeling herstellen. Dazu rührt man eine halbe Tasse Sahne mit 50g Meersalz an, massiert den Körper mit dem Brei und wäscht ihn anschließend wieder ab. Wer gerne glänzendes Haar haben möchte, der kann sich eine Kur aus 2 EL Sahne, 4 EL Weizenkeimöl und 2 TL Zitronensaft herstellen. Anwenden wie eine herkömmliche Haarkur, das macht das strapazierte Haar wieder geschmeidig.

Rezepte mit Milch sorgen für einen glättenden Sofort-Effekt und eine Durchfeuchtung. Die Knitterfältchen um die Augen kann man ganz einfach mit Milchkompressen ausbügeln. Ganz einfach nur zwei Wattepads nehmen, mit Vollmilch tränken, ausdrücken und dann für 10 Minuten auf die Augen legen, schon sind die unschönen Knitterfältchen gemildert.

Eine tolle Verwöhnmaske für die gestresste Haut kann man mit 2 El Milch, 2 EL Joghurt und 3 EL Honig herstellen. Am besten mit einem Pinsel auf das Gesicht verteilen und gute 10 Minuten einwirken lassen.

Ein absoultes Beauty-Wunder ist frischer Quark. Er vertreibt Pickel, wenn man 4 EL Quark mit je 5 Tropfen Möhren- und Zitronensaft und einem Schuss Milch cremig rührt . Dann auf das Gesicht auftragen und nach 15 Minuten Einwirkzeit mit viel Wasser wieder entfernen. Die klärt unreine Haut.

Einfach mal etwas anderes zur Pflege der empfindlichen Haut ist eine Pflege aus 1 TL Quark und 1 TL Honig. Einfach einmal dick auftragen, und erst nach 15 Minuten vernaschen.

Wenn die Haut ein Sonnenbrand plagt, oder auch für gestresste Haut und auch raue Ellenbogen bietet sich eine gekühlte Maske aus 3 EL Quark und 2 EL geraspelter Salatgurke an. Zwanzig Minuten einwirken lassen und abwaschen.

Auch mit Butter und Buttermilch lassen sich pflegende Mischungen herstellen. Als wohltuendes Vollbad bietet sich Buttermilch an. 750 ml in die Wanne gießen, dann zunächst kaltes und anschließend warmes Wasser zulaufen lassen. Das Bad dann in aller Ruhe für 15 Minuten genießen.

Trockene und rissige Hände? Im Sommer vielleicht nicht so, aber der Winter kommt bestimmt, und damit auch diese Probleme. Dann kann man einfach ein Handbad aus 5 EL Honig mit 500 ml warmer Buttermilch anwenden, bereits zehn Minuten die Finger darin baden reicht vollkommen.

Wer schnell wieder fit aussehen möchte, der nutzt folgendes Maskenrezept: 2 EL Buttermilch und 1 EL Magerquark mit 1 EL gehackter Petersilie vermischen, auftragen und 30 Minuten einwirken lassen, schon sieht man aus wie neu.

September 1st, 2015 | Leave a Comment

Angenehme Bäder mit Badeölen aus Kräutern

Ein schönes Wannenbad, das macht nicht nur im kalten Winter Spaß, auch in der wärmeren Jahreszeit kann man sich und seiner Gesundheit damit etwas Gutes tun. Solch ein Bad wirkt bestens auf die Haut, die Seele, die Atemwege und gar die Gelenke, zumindest dann, wenn man ein Badeöl nutzt, das auch einen Heilpflanzenzusatz beinhaltet.

Diese ätherischen Öle finden immer mehr Fans, denn sie sind ein echter Genuss, und das nicht nur für alle Liebhaber von Wellness und Erholung. Sie haben den großen Vorteil, dass sie ganz konkrete Wirkungen haben, die förderlich sind für die Gesundheit. Nutzt man diese Öle im Vollbad, dann werden die sogenannten Terpene, die in den Ölen enthalten sind, zum einen aufgenommen über die Haut und zum anderen auch inhaliert über die Atemwege.

Eukalyptus ist wohl der Zusatz, der am besten bekannt ist. Ein Eukalyptusbad wird sehr gerne genutzt, um sich vor Erkältungen zu schützen, und es erleichtert auch das freie Durchatmen. Gerade bei dem Wetter momentan kommt es sehr schnell dazu, dass man sich erkältet, und dann hilft dieses Bad sehr gut. Auch wer schon etwas Schnupfen oder Husten hat kann vom Öl des Eukalyptus profitieren, denn es wirkt auch schleimlösend. Zudem regt es auch gleichzeitig noch den Kreislauf an. Geeignet ist es sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Man nimmt drei bis vier Esslöffel des Eukalyptusöls und gibt es in die Wanne, dann gut im Wasser verteilen.

Auch Latschenkiefer hat der eine oder andere bereits einmal genutzt. Das Öl des Latschenkiefers wirkt sich ebenfalls sehr positiv aus auf die Atemwege, es stärkt auch die Bronchien und fördert die Durchblutung. Um die Bronchien zu stärken empfiehlt es sich, das Latschenkieferöl im Verhältnis 50:50 zu mischen mit dem Eukalyptusöl. Für ein Vollbad sollte man dann auch drei bis vier Esslöffel dieser Mischung in das Badewasser hineingeben.

Als ein absoluter Stressblocker wird das Lavendelöl angesehen. Ein Bad im Lavendelöl fördert ein absolut entspanntes Einschlafen, und so kann man auch Tiefschlafphasen erreichen, die ungestört sind. Aber auch ein sehr günstiger Einfluss auf ganz verschiedene Hautprobleme kann diesem Öl zugeschrieben werden. Beispielsweise kann eine unreine Haut mit Pickelchen damit behandelt werden, denn die ätherischen Öle des Lavendels wirken desinfizierend und zudem auch beruhigend auf die Haut. Sogar bei Hyperaktivität soll ein Bad mit Lavendelöl wirksam sein.

Der Kamille werden allgemein heilende Wirkungen zugeschrieben. Mit einem Kamillenölbad kann man die Haut pflegen und auch gleichzeitig eventuelle Gelenkschmerzen lindern. Wenn die Gelenke schmerzen, dann ist es ratsam, diese nach dem Abtrocknen noch zusätzlich einzureiben mit Kamillenöl.

Bei Rückenbeschwerden hat sich das Heublumen-Bad bewährt. Dieses sollte man einmal in der Woche anwenden.

Wenn das vegetative Nervensystem gestresst ist, dann kann man ihm auf die Sprünge helfen mit einem Melissenölbad. Diese wohltuende Wirkung sollte man auf jeden Fall für zwanzig Minuten genießen. Am besten nimmt man sich danach etwas Zeit und ruht für eine Stunde im Bett. Dafür zieht man sich den kuscheligen Frottee-Bademantel an und schwitzt noch ein klein wenig nach.

Bei Durchblutungsstörungen ist Rosmarinöl die beste Wahl. Aber auch bei einer öfters auftretenden Müdigkeit kann dieses Öl kleine Wunder wirken. Ein solches Bad mit Rosmarinöl verleiht neuen Schwung und macht gleichzeitig auch noch vital für den Alltag.

Generell sollte man solche Bäder mit Heilkräutern nicht öfter als zwei Mal in der Woche durchführen. Außerdem ist immer zu beachten, dass solche ätherischen Öle wirklich sehr konzentrierte Wirkstoffmischungen sind. Schon mit einer ganz geringen Konzentration kann man hier eine maximale Wirkung erreichen. Man sollte aber auch darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß gewählt wird. Und auch wenn es entspannend ist sollte man eine Badezeit von zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten nicht überschreiben.

Juni 12th, 2015 | Leave a Comment

Bäder – entspannend und heilsam zugleich

Einige nutzen das Bad nur, um richtig sauber zu werden, und andere wiederum zelebrieren solch ein Bad mit vielen schönen Zusätzen und Kerzen sowie weiteren Wohlfühlelementen. Und dann gibt es noch die Menschen, die ein schönes Bad nutzen, um sich von allen Lasten des Alltags zu lösen und auch eine tiefe Entspannung zu finden, sowie auch die Gesundheit zu erhalten.

Das Baden an sich ist eigentlich ein Kulturgut der gesamten Menschheit. Seit Jahrtausenden wird es von spirituellen Waschungen an bis hin zu Heilanwendungen in wirklich allen Kulturen richtig praktiziert. Nur schon das warme Wasser alleine hat eine sehr wohltuende Wirkung, denn der Auftrieb des Wassers entlastet die Gelenke und die Wärme entspannt die Muskeln. Gibt man dann noch den richtigen Badezusatz dazu, kann man sich im heimischen Badezimmer ein ganz privates Therapiezentrum einrichten.

Wenn man unter Anspannung und Nervosität leidet, dann kann man dies lindern, indem man einfach einen halben Liter Milch mit einer Tasse Honig mischt, und das Gemisch dann einfach dem Badewasser zufügt. Ähnlich wirken auch Badezusätze mit Lavendel und Melisse. Die beim Bad frei werdenden ätherischen Öle steigern gleichzeitig das Wohlbefinden, denn ihre Duftspuren wandern direkt in das Gehirn, und dieses reagiert sehr entspannt darauf.

Schon wenn sich die ersten Zeichen einer Erkältung zeigen wie beispielsweise Abgeschlagenheit oder Gliederschmerzen sollte man gleich zu Badezusätzen greifen, die die Öle von Eukalyptus, Thymian, Kiefernnadeln oder auch Kampfer enthalten. Bereits während des Bades werden die wohltuenden Dämpfe inhaliert, und durch ihre leicht entkrampfende Wirkung wird das Durchatmen gleich spürbar erleichtert. Dazu kommt noch die antibakterielle Wirkung, die die Krankheitsauslöser in ihrer Ausbreitung beeinträchtigt. Ebenfalls dazu kommt dann noch die Tatsache, dass in Kombination mit warmem Wasser auch gleich noch die Durchblutung gefördert wird, und so entspannt der Körper und die Gliederschmerzen lassen nach.

Wer unter Gelenk- und Muskelschmerzen leidet, der nutzt meistens Schmerzsalben, die den Wirkstoff der Beinwellpflanze enthalten. Den Effekt des Beinwells kann man aber auch in der Badewanne erleben, indem man sich ein Gelenkbad herstellt. Hierbei kombiniert man die heilende Wirkung des Beinwells mit dem wunderbar wohltuenden entlastenden Effekt des warmen Wassers. Dafür gibt es ganz bestimmte Badezusätze, die man bereits fertig kaufen kann.

Bei akuten Gelenkbeschwerden und auch rheumatischen Beschwerden kann man Öle wie Eukalyptus, Kiefernnadel und auch Levomenthol nutzen für eine schnelle Linderung.

Sogar die so beliebte Haut wie Samt und Seide kann man sich ganz einfach „erbaden“. Man muss hier nur zwei Grundsätze beachten, und zwar, dass man immer nur rückfettende und pflegende Zusätze verwendet, und dass der Genuss limitiert wird. Es reicht vollkommen aus, wenn man ein einziges Wannenbad in der Woche nimmt. Wenn man dann auf das Angebot an Badezusätzen blickt, dann hat man meistens die Qual der Wahl. Am besten nimmt man ein einfaches Rosenöl, denn das hat nicht nur eine hautpflegende Wirkung, sondern hebt zusätzlich die Stimmung und schenkt zudem noch süße Träume.

Sogar Menschen, die unter einer sehr trockenen Problemhaut leiden, können von diesen Bädern profitieren. Dabei ist es allerdings sehr wichtig, dass sie Produkte nutzen, die nur natürliche Inhaltsstoffe haben. Es ist nämlich so, dass pflanzliche Öle in der Lage sind, in die Haut einzudringen, ganz im Gegensatz zu Paraffinöl. So können sie die Haut ausreichend mit Fettsäuren versorgen.

Für alle Vollbäder gilt, dass sie nur dann auch optimal wirken können, wenn man sie auch richtig einsetzt. Beispielsweise liegt die beste Badedauer zwischen zehn und zwanzig Minuten, und auch die Temperatur sollte nicht zu hoch liegen, denn sonst kann es zu Kreislaufproblemen kommen. Am besten legt man sich ein Badethermometer zu, so kann man die perfekte Badetemperatur zwischen 36 und 38 Grad am einfachsten ermitteln. Nach dem Bad sollte man sich mit einem Waschlappen kühl abreiben und auch gute 30 Minuten ruhen. Herz- und Kreislaufpatienten sollten auf jeden Fall nur Bäder nehmen, nachdem sie eine Rücksprache mit dem Arzt geführt haben.

März 3rd, 2015 | Leave a Comment

Himmlisch nach einem stressigen Tag – wohltuende Bäder mit ätherischen Ölen

Stress ist heute etwas ganz alltägliches geworden. Viele kommen müde nach einem langen Arbeitstag nach Hause und wollen eigentlich nur noch eines – ein schönes warmes Bad. Einfach in die Wanne gleiten und dann für zwanzig Minuten alles um sich herum vergessen ist genau das, was man am Abend brauchen kann. Für viele der stressgeplagten Menschen heute ist dies ein absolutes Highlight und gehört wohl eindeutig zu den sinnlichsten Vergnügungen des ganzen Feierabends. Solch ein Bad gleicht schon sehr einem ganz persönlichen Wellnesstag.

Allerdings wäre es eine absolute Verschwendung, wenn man sich dieses Highlight nur gönnt wegen der physischen und psychischen Entspannung.

Gerade die fröstelige Winterzeit bietet sich richtig dafür an, aus einem solchen Vollbad auch gleich etwas Gutes für die Gesundheit herauszuholen, beispielsweise eine kleine Therapie für die Atemwege. Das kann sowohl zur Behandlung von bestehenden Beschwerden eingesetzt werden, als auch zur Vorsorge gegen Halsweh, Bronchialbeschwerden und auch Hustenreiz.

Ätherische Öle gehören wohl zu den bewährtesten Hilfsmitteln, die die Natur zu bieten hat. Nutzt man sie als Badezusatz, dann sollten sie auch auf jeden Fall einen möglichst feinen Schaum entwickeln, denn dieser kann die feinen Aromen auch ganz besonders gut aufschließen. So entwickelt sich dann die gewünschte schleimlösende, besänftigende und auch heilkräftige Wirkung.

Wenn man Bäder mit Kampher, Menthol und auch Eukalyptus nutzen möchte, dann ist dies vor allen Dingen abends sehr sinnvoll. Diese Bäder machen auf eine sehr angenehme Art und Weise müde und erlauben so dem Organismus, gleich doppelt von der kleinen Auszeit profitieren zu können. Bekannt ist ja, dass der Körper im Ruhezustand die Wirkstoffe gleich doppelt so gut und intensiv aufnimmt. Dann kann er sie im Schlaf systematisch und auch ganz ungestört verarbeiten.

Dies gilt ganz besonders für die entzündungshemmenden Bestandteile, die im Menthol enthalten sind. Als Kombination dazu sorgt das Bad auch dafür, dass die heilenden Substanzen zusätzlich auch über die Poren eindringen und dann so die Durchblutung anregen. Auf der Haut selbst verbleibt nur ein kleiner Teil der pflanzlichen Substanzen. Aber auch dieser Rest hat noch eine Funktion, denn er erleichtert nachts das Atmen und hat zudem noch zur Folge, dass jeder, der erkältet ist, am nächsten Tag erfrischt und erholt wieder aufwacht.

Bei Eukalyptus ist es genau so, denn auch er entwickelt seine Wirkung am besten in einer Ruhephase. Sein Öl bewirkt, dass sich die feinen Flimmerhärchen an den oberen Atemwegen rascher bewegen, und so können dann Schadstoffe viel schneller abtransportiert werden.

Wenn man Erkrankungen der Bronchien oder auch der Hals/Rachenregion vorbeugen will, dann reicht in der Regel ein einziges Gesundheitsbad in der Woche. Wer bereits akute Beschwerden hat, der kann sich auch ruhig eine Woche lang jeden Tag ein solches Bad gönnen und mit dieser entspannenden Wannenkur die Gesundheit stärken.

Für Kinder ist es eher angebracht, ganz spezielle Badezusätze zu nutzen, die für Kinder hergestellt wurden, da sie ähnlich wirksam sind, aber dafür milder in der Zusammensetzung.

Für ein Vollbad reichen meistens 30 Milliliter Badezusatz, und das lässt sich ganz einfach mit der Verschlusskappe abmessen. Wer unter Keuchhusten und auch Asthma leidet, der sollte auf jeden Fall vor einem solchen Bad den Arzt fragen. Gar nicht in ätherischen Ölen baden sollten alle Menschen mit chronischen Hauterkrankungen, Verbrennungen oder auch Verletzungen, also offenen Wunden.

Es gibt einige Aromen, die nicht nur in der kalten Jahreszeit Wohlgefühl schenken und gegen Befindlichkeitsstörungen helfen. In der kalten Jahreszeit gibt es aber auch neben den Essenzen gegen Erkältungen weitere sechs Duftstoffe, die eine große Bedeutung haben. Sie können Energie liefern, wenn man eigentlich viel lieber nur noch auf der Couch liegen mag.

Trotz des deprimierenden Lichtmangels heben sie die Laune, und zudem sorgen sie für einen sehr erholsamen Schlaf. Ein weiterer Effekt ist auch sehr wichtig, denn sie aktivieren unsere Abwehr zu einer sehr verstärkten Produktion an Immunzellen.

Sternanis macht sich nicht nur gut als Dekoration und Raumduft, er hemmt auch Entzündungen bei infektiösen Mandeln, Bronchitis und auch im Verdauungsapparat.

Lavendel ist bekannt dafür, dass er beruhigt. Wenn man ihn in verdünnter Form auf das Kopfkissen sprüht, dann sorgt er für einen sehr tiefen und auch ungestörten Schlaf.

Auch Zitrusdüfte gehören zu dieser Gruppe. Sie beleben und stärken die Abwehr. Ein schwächelndes Immunsystem wird zu verstärkter Aktivität und auch erhöhter Zellproduktion angeregt.

Zimt ist sehr gut geeignet, um Verdauungsstress zu verhindern. Es mildert auch das Völlegefühl und hilft bei Blähungen. Bei all den Schlemmereien im Winter ist dies garantiert eine sehr gute Sache.

Bei jeglicher Form von Atembeschwerden wurde schon zu Urgroßmutters Zeiten der beliebte Thymian eingesetzt.

Und Vanillearoma schließlich beruhigt ganz ohne zu ermüden, und zudem ist er in der Lage, die triste Winterstimmung zu heben.

Januar 6th, 2015 | Leave a Comment

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