Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

Kommentare deaktiviert für Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund

Ein Bad zum Straffen, Entspannen und auch Beleben

Urlaub in einem Spa ist etwas ganz Wunderbares, das stimmt schon. Aber eigentlich braucht niemand so wirklich ein Spa, wenn man zu Hause eine Badewanne sein eigen nennt. Dann kann man auch ganz ohne Probleme eine schöne Beauty-Kur im eigenen Bad anwenden.

Eigentlich kann man den jetzt immer kürzer werdenden Tagen und dem Nieselwetter allgemein nicht sehr viel abgewinnen. Aber es gibt auch etwas Gutes an dieser Zeit, und das ist die Möglichkeit, dass man nun endlich wieder ein schönes Bad in der Badewanne nehmen kann, ohne sich gleich zu überhitzen. Dank der neuen Badezusätze von heute riecht es dann nicht nur so schön wie im Spa, die Zusätze machen uns auch gleichzeitig sehr schön.

Wie in Asien entspannen kann man beispielsweise sehr einfach durch ein „Indisches Ayurveda Bad“. Dies hat einen sehr intensiven Duft nach Jasmin und Lotusblüten, und damit wirkt es tiefenentspannend, und zwar auf den Geist und auch die Seele. Nebenbei pflegt das Bad auch noch die Haut mit sehr wertvollen Ölen wie beispielsweise dem Mandelöl.

Eine absolute Wohltat für die Sinne sind auch immer die neuen Zusätze für das Bad mit Ylang-Ylang. Allein schon der sehr sinnliche Duft dieser gelben Blätter von dem immergrünen tropischen Baum beruhigt uns, löst innere Blockaden und regt auch gleichzeitig die Sinne an. Ihm wird sogar eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.

Wer es eher belebend mag, der sollte exotische Düfte nutzen wie beispielsweise die Düfte der Zitrone, Papaya, Limette oder auch der Lotusblume. Diese Düfte sind die absolut perfekten Starter für den frühen Morgen. Auch wenn man abends nach einem anstrengenden Tag noch etwas vorhat sind diese Düfte hervorragende Wachmacher.

Wer sich einen strafferen Körper wünscht, der wird mit den neuen Zusätzen aus dem Toten-Meer-Salz sehr gut bedient sein. Durch Inhaltsstoffe wie Schwefel, Jod, Magnesium, Natrium, Kalzium und Kalium wird die Haut entschlackt und auch gestrafft, und zudem werden sowohl die Muskulatur als auch das Nervensystem entspannt. Intensiviert wird die Wirkung dieser Stoffe durch Zutaten wie Bambusextrakte oder auch grünem Tee.

Auch Algenbäder sind sehr gut in der Lage zu straffen. Diese Lebewesen aus dem Meer enthalten sehr viele Mineralstoffe, Vitamine, Aminosäuren und auch Spurenelemente. Diese regen den Stoffwechsel an. Normalerweise findet man diese Bäder nur in speziellen Thalasso-Zentren oder auch guten Wellness-Hotels, aber nun kann man sich ein solches Bad auch zu Hause einlassen, denn auch hier gibt es nun die passenden Badezusätze.

Neben den Badezusätzen gibt es auch noch ein paar andere Punkte, die man beachten sollte. Das richtige Ambiente ist auf jeden Fall ein Punkt. Noch viel besser kann man in der Wanne abschalten, wenn man das Licht im Badezimmer dimmt, ein paar Kerzen anzündet und am besten noch entspannende Musik auflegt. Besser ist es auch, wenn man das Handy abstellt, und wenn es sein muss auch die Tür einfach einmal abschließt. So kann man sicher sein, dass man wirklich nicht gestört wird.

Von der Dauer her gelten zehn bis zwanzig Minuten für dieses Bad als absolut ideal. Badet man länger kann es passieren, dass die Haut austrocknet. Die ideale Zeit für ein Bad ist der Abend. Solch ein Bad entspannt und erleichtert dann auch das Einschlafen. Allerdings sollte man nicht mit einem zu vollen Magen baden, denn dann kann es unter Umständen zu Kreislaufproblemen kommen. Wer lieber morgens badet, sollte belebende Badezusätze nutzen.

Wichtig ist beim Baden auch die richtige Temperatur. Man sollte nie zu heiß baden, denn das trocknet die Haut aus, und gleichzeitig wird auch noch der Kreislauf belastet. Ideal ist ein Bad bei 35 bis 38 Grad. Um die richtige Temperatur herauszufinden, eignen sich bestens Baby-Badethermometer.

Nach einem Bad muss man sich nicht mehr zusätzlich abduschen, einfach abtrocknen reicht hier völlig aus. Wer einen Pflegezusatz verwendet hat, sollte sich einfach nur trocken tupfen. Sehr gut ist es auch, wenn man die Restfeuchtigkeit der Haut einfach wegcremt. Die Pflege danach ist immer sehr wichtig, und im Winter ganz besonders. Daher sollte man das Eincremen nach dem Baden auf keinen Fall vergessen. Die idealen Feuchtigkeitsspender sind dann fetthaltige Körperemulsionen. Am besten wartet man mit dem Eincremen so lange, bis man nicht mehr nachschwitzt, aber die Haut noch etwas nass ist.

Ganz nebenbei kann man auch noch schön werden.

Die Auszeit in der Wanne kann man nutzen, indem man sich eine Haarkur gönnt. Durch die Wärme und die Dämpfe des Wassers wird hier noch die Wirkung intensiviert. Eine einfach Haarkur kann man sich auch selbst machen, man nimmt den Saft von einer Zitrone und mischt diesen mit einem Eigelb und 50 ml Olivenöl. Auftragen und für 15 Minuten einwirken lassen.

Für die Entspannung bietet sich Akupressur an. Man drückt einfach sanft auf die Mitte der Handfläche oder auch auf den Punkt zwischen Nase und Oberlippe. Dabei ruhig die Augen schließen und ruhig atmen. So wird Stress abgebaut.

Für eine glatte Haut massiert man den Körper sanft mit einem bestimmten Peeling-Handschuh. Dies wirkt dann wie ein Peeling, so wird die Durchblutung angeregt und auch der Stoffwechsel angekurbelt. Zudem werden die abgestorbenen Hautschüppchen entfernt, und die Haut wird so wieder richtig schön weich.

Um einen frischen Teint zu bekommen sollte man sich die Tatsache zunutze machen, dass durch die Dämpfe die Poren der Haut erweitert sind. Daher wirken Gesichtsmasken jetzt ganz besonders gut.

Wer nicht unbedingt in das Spa möchte, der kann auch mit einem solch schönen Bad das Wellness-Feeling erhalten.

Oktober 17th, 2015 | Leave a Comment

Manche mögen´s heiß – Wärme wirkt reine Wunder

Manche mögen´s heiß – das ist nicht nur ein Filmtitel, sondern auch das Motto in so manch einem Schönheitssalon zu Hause. Es ist ja auch so, Wärme tut ganz einfach gut, und das gilt nicht nur für das schöne erholsame Bad. Es gibt so manche Schönheitsanwendungen, bei der Wärme wie ein echter Katalysator wirkt.

Dadurch wird die Haut viel aufnahmefähiger für pflegende Wirkstoffe, beispielsweise bei Dampfbädern, Kräuterstempel-Massagen, Meersalz-Kompressen oder auch bei Ayurveda-Massagen mit Sesamöl.

Auch abgebrochene Lippenstifte lassen sich durch Wärme wieder reparieren, und zwar indem man sie über einer Kerzenflamme wieder zusammensetzt. Für verklumpte Nagellacke empfiehlt sich ein heißes Wasserbad, und schon sind sie wieder wie neu. Auch bei der Wimpernformung ist Wärme sehr gut, denn wenn man die Wimpernzange mit einem Föhn anwärmt, bevor man sie anwendet, erzielt damit den absolut besten Schwung überhaupt.

Auch für die Anwendung zu Hause eignen sich viele dieser Wellness-Anwendungen. Beispielsweise kann man sich seine Kräuterstempel auch selbst herstellen. Man füllt einfach Baumwollsäckchen ganz nach Belieben mit Kräutern. Hier kann man beispielsweise die beruhigende Kamille wählen, oder auch den anregenden Rosmarin. Dann das Baumwollsäckchen gut verschnüren und sie über Wasserdampf erhitzen. Mit diesen Kräuterstempeln bearbeitet man dann das Gesicht, den Hals und das Dekolleté mit einer ganz leichten Klopfmassage.

Wenn der Kajalstift zu hart ist, dann wird es sehr unangenehm, damit einen Lidstrich zu ziehen, und zudem wird der Strich sehr oft recht dünn und auch lückenhaft. Um einen soften und perfekten Lidstrich zu erzielen, sollte man die Spitze des Kajalstifts zwischen den Fingerspitzen reiben, so wird er ganz leicht erwärmt und lässt sich sehr viel besser auftragen.

Schaut man sich die indische Ayurveda-Lehre an, dann stellt man fest, dass es hier die warmen Ölmassagen sind, die reinigend auf die Haut wirken und auch die Giftstoffe ausschwemmen. Das für diese Massagen notwendige Sesamöl sollte man ganz schonend erwärmen, und zwar in einem Wasserbad. Man sollte es mit kreisenden Bewegungen sehr gut in die Haut einmassieren und anschließend noch für 15 Minuten einwirken lassen. Anschließend dann lauwarm abduschen, und danach ist die Haut wieder schön straff und auch zart.

Auch ein Dampfbad ist nicht nur bei Erkältungen gut. Gesichtsmasken sollte man auch immer wenn möglich in der Badewanne oder eben über einem Gesichtsdampfbad einwirken lassen. Durch den Wasserdampf werden die Poren geöffnet, und die Haut wird so viel aufnahmefähiger für die Wirkstoffe. Bei Hautirritationen und Unreinheiten hilft auch gut ein Dampfbad mit Kamille oder auch Meersalz.

Auch verklumpte Kosmetika kann man sehr oft mit etwas Wärme retten. Wenn eine Wimperntusche bröselig geworden ist ist das noch lange kein Grund, um sie wegzuwerfen. Das gleiche gilt auch für den Nagellack. Man legt diese Produkte ganz einfach für eine halbe Stunde in heißes Wasser. Danach schüttelt man sich kurz, und dann sind sie wieder einsatzfähig.

Oft dreht man auch den Lippenstift einfach zu weit heraus, und ruck zuck ist er abgebrochen. Das kann auch schnell passieren, wenn man zu fest aufdrückt. Wenn das passiert ist, hält man das abgebrochene Stück ganz einfach mit einem Kosmetiktuch fest, und dann erwärmt man die Bruchstelle über einer Kerze. Dann beide Teile zusammenkleben und etwa eine Minute warten. Schon ist der Lippenstift wieder wie neu.

Oktober 14th, 2015 | Leave a Comment

Ayurveda – auch zum Abnehmen eignet sich die alte indische Heillehre

Bis zum 30. Lebensjahr haben die meisten Menschen ihr Gewicht im Griff. Selbst wenn es mal um einige Pfunde in die Höhe schnellt ist es nur eine Frage von Tagen, bis das Gewicht sich wieder normalisiert hat. Die Voraussetzung ist, dass man energisch Diät hält.

In jungen Jahren das einfach. Der Stoffwechsel passt sich schnell an, wenn vorher das Gewicht normal war. Ab dem 30.Lebensjahr wird es jedoch schwieriger, und je älter man wird, desto langsamer nimmt man ab.

Ayurveda ist eine indische Heilmethode, mit der die Teilnehmer nicht nur abnehmen können, sondern auch etwas für ihr Aussehen und damit für ihre Gesundheit tun können. Ayurveda ist sehr komplex. Wer gesund ist und sein Gewicht reduzieren möchte, macht eigentlich nur einige Fehler in der Ernährung, die leicht mit Ayurveda ausgeglichen werden können. Wer sich nach Ayurveda ernähren möchte, der muss allerdings nicht nur auf die Uhrzeit, sondern auch auf den Fettanteil, die Menge, wie auch auf den richtige Zeitpunkt der Ernährung achten.

Wer Gewicht verlieren möchte, der muss darauf achten, in welchem Tempo er isst, denn man kann sowohl zu langsam als auch zu schnell essen. Bei Ayurveda ist sogar die Temperatur der Speise von Bedeutung. Das Essen soll in Ruhe und mit voller Konzentration eingenommen werden. Nach Ayurveda isst man, ohne sich zu unterhalten. Nach den Lehren von Ayurveda isst man außerdem, um gesund zu bleiben und ein langes Leben führen zu können. Dennoch gibt es keine genaue Zusammenstellung aller geeigneten Speisen, denn die sind abhängig vom jeweiligen Typ.

Für die genaue Analyse, zu welchem Typ man gehört, ist die Hilfe eines Experten nötig. Man kennt den Vata-, Pita-, und Kaphatyp. Vata steht für Luft, Pita für Feuer und Kapha für Erde. Die jeweilige Ernährung soll möglichst vielfältig sein, und diese Vielfältigkeit hat mit westlichem Verständnis wenig zu tun. Ist von süßen Speisen die Rede, so zählen Milch und Brot dazu. Als saure Nahrungsmittel bezeichnet man unter anderem Joghurts, während Spinat als bitter gilt. Der Ausgewogenheit spielt eine große Rolle. Nur wer ausgeglichen isst, wobei die vegetarische Küche klar bevorzugt wird, kann sein Gewicht reduzieren.

Auch die Qualität der Herkunft der Nahrungsmittel spielt eine sehr große Rolle. Ayurveda zielt darauf ab, dass man erkennt, was man braucht. Das setzt allerdings voraus, dass man gesund ist. Nur ein gesunder Körper sendet die richtigen Signale, so dass die meisten Menschen, die sich Ayurveda zuwenden, erst nach Plan essen müssen, bis sie sich weit genug von denaturierten Nahrungsmitteln entfernt haben.

In der Einführungsphase achtet man besonders darauf, dass Honig niemals erhitzt wird, dass man weder eisgekühlte Getränke noch Mahlzeiten zu sich nimmt, dass stets frisch gegessen wird und das nur von allerbester Qualität. Bevor man beginnt zu essen, sollte man sich sammeln. Das kann eine kurze Phase der Meditation oder auch ein Gebet sein. Man isst sich außerdem nur satt und niemals voll. Außerdem wird niemals etwas gegessen, ohne dass man hungrig ist. Mit Ayurveda abzunehmen, ist ganz einfach. Die Philosophie dahinter ist aber nicht an einem Tag zu erfassen.

Oktober 14th, 2015 | Leave a Comment

Es ist in aller Munde – aber was ist Detox eigentlich?

Detox ist in aller Munde. Unter dem Namen Detox werden Pflegeprodukte und Nahrungsmittel vertrieben, die gesund machen und gesund erhalten sollen. Außerdem gibt es eine eigene Diät, die unter diesem Namen bekannt ist.

Entwickelt wurde Detox von Dr. Nish Joshi. Er gab dem Verfahren den Namen Dr. Joshi`s Holstic Diätplan.

Der Osteopath Dr. Joshi will mit seiner Philosophie die Menschen dazu bringen, dass sie sich gesünder ernähren, lernen, zwischen gesunden und schlechten Nahrungsmitteln zu unterscheiden, und vor allem während der Diät entgiften. Seine Ernährungsprinzipien beinhalten vor allem Mahlzeiten frei von Geschmacksverstärkern und Aromazusätzen.

Fast Food wird grundsätzlich abgelehnt. Außerdem werden Weizen, Zucker und damit auch alle Arten von Süßigkeiten, Milchprodukte mit wenigen Ausnahmen, Säfte und Früchte, bestimmte Gemüsesorten und alle Genussmittel wie Kaffee, Zigaretten und Alkohol gestrichen. Erlaubt sind dagegen Ziegenmilch und Bananen. Die Diät soll drei Wochen eingehalten werden.

Dr. Joshi hat außerdem Theorien entwickelt, nach denen man sich bei Heißhungerattacken helfen kann. Seine Diätpläne werden von vielen Prominenten, vor allem aus der Filmindustrie, propagiert. Dr. Joshi unterhält außerdem in London eine angesehene Klinik, in der er auf der Grundlage von Ayurveda und der Akupunktur die Menschen ganzheitlich behandelt. In dieser Klinik werden auch Kunden betreut, die ihr Gewicht reduzieren wollen.

Detox wird, wie viele andere ganzheitliche Verfahren kritisch diskutiert. Vor allem im Westen haben es alle Behandlungsmethoden, die nicht einfach beweisbar sind, sehr schwer. In solchen Zusammenhängen wird auch gern mit dem Placebo-Effekt argumentiert. Faktisch ist die Diät, die Dr. Joshi empfiehlt, vom medizinischen Standpunkt her vertretbar. Es ist auch durchaus möglich, damit Gewicht zu verlieren, und zwar ohne sich zu schaden, was beileibe nicht bei jeder Diät der Fall ist.

Problematischer ist es mit seinen Theorien rund um die Entgiftung aus. In der Naturheilkunde geht man davon aus, dass die Schadstoffe aus der Umgebung, die die Menschen ungewollt aufnehmen, im Bindegewebe oder im Fettgewebe abgelagert werden, da der Organismus sie zwar als fremd aber nicht als gefährlich einstuft. Dazu zählen unzählige Stoffe, die alle giftig sind und sich in den Weichmachern von Plastikflaschen und Kinderspielzeug verbergen, die oft in Verpackungen enthalten sind, und Benzol atmet jeder ein, der sein Auto betankt.

Wer dann während einer Diät viel Gewicht verliert, der überschwemmt seinen Körper mit den frei werdenden Stoffen, die unstrittig gefährlich sind.

Kritiker behaupten, dass der Organismus die Schadstoffe sehr wohl erkennt und sich problemlos selbst entgiftet. Mit einem Blick auf die zunehmenden Allergien und Stoffwechselerkrankungen von Kindern in Städten mit Industrie mag man das in Frage stellen.

Könnten Schadstoffe problemlos ausgeschieden werden, bestünde keine Notwendigkeit für gesetzlich formulierte Grenzwerte. Ob die Stoffe tatsächlich aus dem Gewebe gelöst werden und dann ausgeschwemmt werden können, ist fast nicht zu beweisen. Eine hohe Schadstoffbelastung kann mit der Unterstützung von Speziallabors jedoch nachgewiesen werden, da frisch aufgenommene Stoffe auch im Blut nachweisbar sind. Die Teilnehmer der Entgiftung beobachten an sich zu Beginn manchmal eine Verschlimmerung der Symptome, bis es ihnen besser geht. Das gilt besonders für Kopfschmerzen. Solche Symptome treten auch bei anderen Entgiftungen auf.

Oktober 7th, 2015 | Leave a Comment

Die besten Tricks gegen den Heißhunger

Wenn uns der Heißhunger überkommt, haben gute Vorsätze keine Chance. Dann muss Schokolade her, oder ein Sandwich, oder am besten beides. Doch Heißhunger ist heimtückisch. Haben wir ihm gegeben, was er verlangt, stellt sich prompt ein schlechtes Gewissen ein. Schuld an der unbändigen Lust auf Süßes oder Fettiges haben oft Stress oder Unterzuckerung, weil vielleicht eine Mahlzeit ausgefallen ist. Die fiesen Futter-Attacken können aber mit einfachen Strategien abgewehrt werden.

Zähne putzen

Mit Zahnpasta die Zähne reinigen oder den Mund mit einem milden Mundwasser spülen. Der frische Minzgeschmack vertreibt Hunger-Anfälle.

Vanille-Aroma schnuppern

Der Duft von echter Vanille entspannt und nicht nur. Er bremst auch Heißhunger auf Süßes. Denn beim Schnuppern von Vanille wird im Gehirn Serotonin ausgeschüttet – das gleiche Glückshormon, das auch beim Genuss von Schokolade produziert wird.

Kaugummi kauen

Neue zuckerfreie Kaugummi-Sorten simulieren den Geschmack exotischer Früchte. Sie schmecken so intensiv, dass man glaubt zu naschen – und dabei die Lust auf Süßigkeiten glatt vergisst.

Akupressur-Punkte drücken

Auf Knopfdruck die Esslust bremsen? Das geht tatsächlich. Mit dem Finger den Punkt zwischen Nase und Oberlippe drücken. Oder zwei fingerbreit unterhalb des Bauchnabels anlegen, die Stellen je zehn Sekunden drücken, fünf bis zehn Mal wiederholen.

Blaue Kringel malen

Die Farbe blau wirkt nicht appetitanregend, daher kommt sie kaum in Lebensmitteln vor. Einfach mit blauen Stiften Kringel oder Kreise aufs Papier malen und das Werk ein Weilchen betrachten.

Starre Regeln vermeiden

Nie wieder Schokolade! Das hat sich schon so mancher vorgenommen. Doch solche starren, genussfeindlichen Regeln sollte man vergessen. Sie bewirken eher das Gegenteil und steigern früher oder später die Lust auf Süßes.

Den Magen besänftigen

Eine tückische Falle, auf leeren Magen etwas Süßes zu essen. Das kurbelt den Heißhunger erst richtig an. Viel wirksamer kann man das laute Knurren mit Leichtgewichten abstellen, etwa einer großen Portion warmem Gemüse oder Gemüsesuppe.

Finger-Yoga

Eine Übung aus dem Finger-Yoga soll den Hunger zähmen. Dazu den Daumen der einen Hand auf das zweite Glied des Mittelfingers der anderen Hand drücken. Zwei Minuten halten. Fünfmal am Tag.

Eier als Erste Hilfe

Wenn es immer wieder schwerfällt, bis zur nächsten Mahlzeit durchzuhalten, dann hilft Vorsorge. Deponieren Sie hart gekochte Eier im Kühlschrank. Ein kleines Hühnerei hat nur 67 Kilokalorien – und Eiweiß bändigt den Hunger besonders gut.

Sich satt atmen

Ayurveda-Fans schwören auf beruhigende Tiefenatmung: Luft einströmen lassen, sodass sich der Bauch wölbt. Gut ausatmen. Wiederholen, bis sich der Heißhunger legt.

September 28th, 2015 | Leave a Comment

Ayurveda-Anwendungen speziell für den Wellnessbereich

Im Bereich Wellness kommen unterschiedliche Methoden und Techniken zum Einsatz, die dem Wohlbefinden und der Gesundheitsförderung dienlich sind. Angeboten werden sowohl moderne als auch althergebrachte und somit bewährte Methoden, die ihren Ursprung vornehmlich in jahrhundertealten Heilkünsten haben.

Auch Ayurveda gilt als eine solche traditionelle Heilkunst, die ihren Ursprung in Indien hat. Es existieren erste schriftliche Aufzeichnungen über Ayurveda, die bereits mehr als 5000 Jahre alt sind. Ayurveda bedeutet übersetzt „die Wissenschaft vom Leben“. Diese Lehre gilt vor allen Dingen einem gesunden und langen Leben.

In Indien lassen sich sehr viele Menschen mit der ursprünglichen und ganzheitlichen Form des Ayurveda behandeln. In Europa, speziell in Deutschland finden sich zahlreiche Wellness-Anwendungen, die ihre Wurzeln in der ayurvedischen Naturheilkunde haben. Von besonderer Bedeutung ist dabei ein ganzheitlicher Ansatz. Konkret sollen Körper, Geist und Seele „angesprochen“ und behandelt werden.

Sogenannte Bioenergien, auch Doshas genannt, sind für die körperlichen und seelischen Funktionen zuständig. Bei einem Ungleichgewicht der 3 Doshas können sich Krankheiten und Beschwerden unterschiedlicher Art einstellen. Ein ausbalancierter Zustand der Lebenskräfte soll Krankheiten vermeiden, Gesundheit und Wohlbefinden fördern. Bekannt und beliebt im Wellnessbereich ist die ayurvedische Massage. Diese sanfte Ganzkörpermassage, auch unter dem Namen Abhyanga bekannt, wird unter Verwendung von duftenden Ölen durchgeführt. Ein genau definierter Massageablauf soll die Entgiftungskanäle des Körpers öffnen und die Selbstheilungskräfte aktivieren. Ein äußerst entspannender Effekt zeichnet die Abhyanga aus.

Auch die Synchron-Abhyanga wird mitunter angeboten. Dabei führen zwei Masseure synchron (rechte und linke Körperhälfte) die gleiche Massagetechnik aus. Das Ergebnis ist in der Regel ein ausbalanciertes und harmonisches Körpergefühl.

Eine moderne Massagetechnik, die ebenfalls auf die indische Gesundheitslehre zurückzuführen ist, ist die Ayurvedische-Yoga-Dehnungsmassage. Hierbei werden Dehnungsübungen aus dem Yoga mit einer Massage des Tiefengewebes kombiniert. Auch die Marmatherapie bzw. die Marma-Massage wird von einigen Wellnessexperten und Wellnesshotels gerne angeboten. Hierbei werden bestimmte Marmapunkte (Vitalpunkte) behandelt (berührt oder geklopft). Ziel ist ein geregelter Energiefluss im physischen und psychischen Bereich, der sich positiv auf eben diese Bereiche auswirkt.

Eine beliebte Anwendung ist zudem der ayurvedische Stirnölguss, der den Namen Shirodhara trägt. Ein warmer Ölguss, der langsam und in gezielten Bahnen auf die Stirn gebracht wird, sorgt für tiefe Entspannung und innere Ruhe.

Weitere spezielle ayurvedische Massagetechniken finden sich , teilweise auch in abgewandelter Form, im Anwendungsbereich Wellness. So beispielsweise die Seidenhandschuh-Massage (Garshan) oder die Tiefenmassage (Vishesh).

Vielfach werden auch kombinierte Wellness- und Beautyanwendungen angeboten, die sich positiv auf die Schönheit von außen und innen auswirken. Körperpackungen und Ölbehandlungen mit speziellen, individuell abgestimmten Ölen in Kombination mit wohltuenden Massagen sorgen für neue Energie und ein positives Lebensgefühl. Angenehm und wirkungsvoll ist ein spezielles Dampfbad mit Kräutern, welches seinen Ursprung ebenfalls in der ayurvedischen Gesundheitslehre findet. Der Fachbegriff für dieses Schwitzbad lautet Svedana. Es wird vornehmlich nach Massagen angewendet und regt den Stoffwechsel und die Durchblutung an.

Zu ayurvedischen Anwendungen und somit auch zur ayurvedischen Lebensweise zählen auch Meditationen und Yoga. Auf der Suche nach Ayurveda im Wellnessbereich, trifft man auch auf diese speziellen Angebote, die sich sehr wohl auch auf das persönliche Wohlbefinden und eine innere Gelassenheit auswirken können.

September 13th, 2015 | Leave a Comment

Ayurveda in den eigenen vier Wänden

Der Urlaub ist vorbei, und der Stress geht wieder los. Und irgendwie hat man den Eindruck, dass die Erholung des Urlaubs schon längst wieder vorbei ist. Um dies zu vermeiden ist es wichtig, sich auch im normalen Alltag immer wieder kleine Erholungsinseln zu suchen. Sehr hilfreich dabei ist die alte indische Heilslehre Ayurveda.

Ayurveda zu Hause 2Wer nun glaubt, dass er jetzt jede Woche ein spezialisiertes Ayurveda-Studio aufsuchen muss, der liegt zum Glück falsch. Auch daheim ist es möglich, sich ein kleines bisschen Ayurveda zu gönnen. Vieles kann ganz einfach in den üblichen Tagesablauf integriert werden.

In der heutigen Zeit ist es durchaus üblich, dass man immer zu unterschiedlichen Zeiten schlafen geht. Durch solch unterschiedliche Schlafzeiten kommt es schnell dazu, dass man abends einfach nicht einschlafen kann. Hat man es dann doch geschafft, und der Morgen naht, dann hat man Probleme damit, wieder aus dem Bett herauszukommen. Abhilfe kann man hier schaffen, indem man sich angewöhnt, jeden Morgen in der Zeit zwischen sechs Uhr und acht Uhr aufzustehen. Dies sollte man wenn möglich auch am Wochenende so fortsetzen. Auch wenn dies vielleicht nicht sonderlich schön ist für all die Wochenend-Langschläfer, schon nach kurzer Zeit kann man feststellen, dass dieses geregelten Zeiten für das Aufstehen dafür sorgen, dass es dem Menschen wieder besser geht, und dass man auch viel mehr an Schwung und der nötigen Energie erhält.

Gerade am Morgen sollte man dafür sorgen, dass der Kreislauf und somit auch der Stoffwechsel ordentlich angeregt wird. Gleichzeitig kann man auch noch die Haut verbessern, allerdings nur dann, wenn man es sich angewöhnen kann, ein bestimmte Ritual für den Morgen in den Tag einzubauen. Man sollte gleich nach dem Aufstehen damit anfangen, die Kopfhaut zu massieren. Dies erfolgt mit Fingern und zwar in kreisenden Bewegungen. Anschließend ist dann der Körper dran. Dafür sollte man sich einen sogenannten Seidenhandschuh besorgen, der in der Lehre des Ayurveda sehr häufig zur Anwendung kommt. Mit diesem Seidenhandschuh massiert man dann auch den Rest des Körpers. Danach sollte man dem Körper noch etwas Gutes tun, indem man ihn mit einem schönen Sesamöl einreibt. Wichtig ist, dass man dieses Öl anschließend auch wieder abwäscht, einfach nur mit warmem Wasser. Für die Haut ist dies eine echte Wohltat.

Schon einmal etwas vom Ölziehen gehört? Mag sich vielleicht nicht gerade angenehm anhören, hat aber eine sagenhafte Wirkung. Durch dieses Ölziehen ist es möglich, das Kariesrisiko zu senken, auch Parodontose tritt weniger auf, und es kann auch bei Infekten wirken und zudem noch Gifte binden. Es ist auch ganz einfach, man muss lediglich vor dem Zähneputzen einen Esslöffel Sesamöl in den Mund nehmen und dieses Öl dann für ein paar Minuten hindurchziehen durch die Zähne. Dabei spült man es immer wieder von einer Mundhöhle hinein in die andere. Ayurveda zu Hause 1Anschließend wird das Öl ausgespuckt, und dann kann man wie gewohnt auch wieder die Zähne putzen. In diesem Fall ist es auch angebracht, die Zunge zu reinigen.

Wer den Stoffwechsel anregen möchte, der sollte dies tun mit Hilfe von Ingwer und dazu noch warmem Wasser. Diese Kombination regt allerdings nicht nur den Stoffwechsel an, sondern auch gleich die Verdauung. Alles, was man dafür benötigt, ist ein Stück Ingwer, ungefähr fingerbreit. Dieses übergießt man einfach mit heißem Wasser. Das Ganze lässt man für gute zehn Minuten ziehen. Anschließend kann die Mischen in eine Thermoskanne gefüllt werden, so kann man den ganzen Tag über immer wieder eine Tasse davon zu sich nehmen. Gut, nicht den ganzen Tag über, denn ab 15 Uhr sollte man diesen Ingwer-Tee nicht mehr trinken.

Richtig auf Hochtouren arbeitet um die Mittagszeit die Verdauung. Selbst all das, was sonst nur sehr schwer verdaulich ist, kann nun bestens verarbeitet werden. Eine Entlastung für den Körper kann man erreichen, indem man warme Speisen zu sich nimmt, die leicht bekömmlich sind. Diese können Reis, Gewürze und Gemüse enthalten.

Nicht vergessen wird aber auch in der Ayurveda-Lehre der Sport. Bewegung ist wichtig, und in dieser Lehre setzt man auf ganzheitliche Sportarten, so wie beispielsweise Tanzen, Yoga oder auch das beliebte Pilates. Wichtig ist allerdings immer, dass man sich nicht überanstrengt. Man muss sich nicht so stark bewegen, dass man die Grenzen der Leistungsfähigkeit erreicht, es ist vollkommen ausreichend, wenn fünfzig Prozent erreicht werden. Wichtig ist dabei, dass durch diesen Sport die Organe massiert werden, aber auch der Spaß daran ist sehr wichtig. Dadurch wird auch Stress abgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass sich kein neuer Stress ansammelt.

Statt des üblichen Schaumbades kann man sich auch ein wunderbares Entspannungsritual aus Indien gönnen. Dafür benötigt man eine Tasse Sesamöl und dazu noch zwei Tropfen von einem ätherischen Öl, so wie beispielsweise Süßholz, Ingwer oder auch Sesam. Zu beachten ist, dass man, auch wenn es noch so schön ist, nicht länger als 15 bis 20 Minuten in diesem Bad zubringt.

Ayurveda zu HauseSeitens der Experten dieser indischen Heilslehre ist es am besten, wenn man nicht noch nach 19 Uhr etwas isst. Zudem sollte man darauf achten, dass die letzte Mahlzeit möglichst recht gut verdaulich ist. Dafür bietet sich eine schöne Gemüsesuppe an. Wer einen kleinen Schlaftrunk benötigt, kann diesen ganz einfach herstellen aus heißer Milch mit Zimt und Kardamom. Diese Mischung hat eine sehr beruhigende Wirkung und ist zudem noch sehr gut für die Immunabwehr.

Wie man sieht ist es nicht immer unbedingt notwendig, sich einen Termin im Wellness-Studio zu holen, wenn man sich entspannen möchte, es ist auch durchaus ausreichend, jeden Tag ein paar kleine Entspannungsoasen zu schaffen, so baut sich Stress gar nicht erst auf.

September 6th, 2015 | Kommentare deaktiviert für Ayurveda in den eigenen vier Wänden

Reinigen und entgiften mit der indischen Heilkunst Ayurveda

Die alte indische Heilkunst Ayurveda ist nicht mehr länger etwas, das nur in Indien angewandt wird. Auch hierzulande wird Ayurveda immer beliebter. Aber um in den Genuss davon zu kommen ist es nicht unbedingt nötig, ein Wellnesshotel aufzusuchen, einiges kann man auch zu Hause anwenden.

Egal ob für Güsse oder auch Massagen, aus der Ayurveda-Medizin sind Öle absolut nicht mehr wegzudenken. Für alle drei sogenannten Dosha-Typen eignet sich das kalt gepresste Sesamöl. Vor der ersten Anwendung sollte man das Öl ganz langsam auf 100 Grad erhitzen. Dann wieder auf Körpertemperatur abkühlen lassen. Diese ganze Prozedur nennt man dann „reifen“. Wem dies zu viel ist, der kann im Handel auch bereits einige fertig gereifte Öle bekommen.

Alle Ayurveda-Ärzte bauen auf Heilpflanzen und auch Heilkräuter, beispielsweise die Indische Stachelbeere. Diese gilt als Energiespender und ihr wird auch eine verjüngende Wirkung nachgesagt. Sie wirkt aber auch gegen Stress, Asthma und auch allgemeine Schwäche. In Bioläden kann man bereits fertige Präparate mit indischen Heilpflanzen kaufen.

Sind wir verspannt oder auch erschöpft, dann kann eine Fußreflexzonen-Massage wahre Wunder wirken. Sie ist sogar in der Lage, Impulse an ganz bestimmte Organe zu senden und somit hilft sie Krankheiten zu heilen. Zwar ist es nicht möglich, eine richtig gezielte Fußreflexzonen-Massage selbst durchzuführen, aber schon eine ganz vorsichtig durchgeführte Ölmassage an den Füßen ist in der Lage, einem eine sehr angenehmen und tiefe Entspannung zu bringen. Man reibt einfach den Fuß und die Wade mit dem Öl ein, und zwar unter einem leichten Druck. Sehr viele recht hartnäckige Verspannungen sitzen gerade unterhalb der Zehen, und das bis hin zur Ferse. Diese kann man mit einem vorsichtigen Reiben auch ganz einfach selbst beseitigen.

In der Ayurveda-Therapie spielen die Doshas eine sehr große Rolle, das sind Energiemuster. Je nachdem, welches dieser Energiemuster bei einer Person vorherrscht, ist derjenige ein Vata, Kapha oder auch Pitta. Der Vata-Typ hat für gewöhnlich eine trockene Haut, er friert meistens sehr schnell und die Menschen dieses Typs sind auch gerne recht mager und haben auch oft Verdauungsprobleme. Beim Pitta-Typen herrscht meistens eine unreine Haut vor. Zudem ist er von einem mittel bis schweren Körperbau. Die Kapha-Typen neigen sehr schnell zu Übergewicht, aber sie haben eine glatte Haut.

Im Ayurveda spielt das Essen eine absolut herausragende Rolle. Eine ganz besondere Bedeutung haben dabei die unterschiedlichen Gewürze. Beispielsweise gilt Kardamom als beruhigend, und die ätherischen Öle des Ingwers wirken entschlackend. Chili ist gut dazu geeignet, den Kreislauf anzuregen. Auch beim Essen wird Rücksicht genommen auf die verschiedenen Dosha-Typen. Vata-Typen sollten eher die Geschmacksrichtungen sauer, süß und salzig bevorzugen, und das Essen sollte auch auf jeden Fall gekocht sein. Die Pitta-Typen können sowohl warm als auch kalt essen, und zwar in den Richtungen süß, bitter und herb. Für die Kapha-Typen gilt, dass sie viel frisches Obst essen sollten, und auch Gemüse ist wichtig, und zwar in den Richtungen bitter, herb und scharf.

Ähnlich wie bei den Füßen ist es auch bei den Händen so, dass auch hier eine Massage Auswirkungen auf den ganzen Körper haben kann. Zudem erzeugt sie auch ein recht tiefes Wohlgefühl. Auch hier sollte man warmes Sesamöl nutzen. Beginnen sollte man die Massage an den Schultern, und dann arbeitet man sich in kleinen kreisenden Bewegungen bis hin zu den Händen vor. Natürlich mit der rechten Hand am linken Arm und umgekehrt. Man zeichnet dabei mit den Daumen kleine Kreise auf dem Handrücken und auch der Handfläche. Danach dann jeden Finger einzeln bis zur Spitze ausstreichen.

Ayurveda-Anwendungen sind grundsätzlich zu jeder Tageszeit möglich, aber dennoch wird jede Tageszeit den Eigenschaften eines Doshas zugeordnet. Vata-Zeit ist von 2 bis 6 Uhr und von 14 bis 18 Uhr. Diese ist gekennzeichnet von Wachheit und Klarheit. Also immer vor sechs Uhr aufstehen. Der Nachmittag gilt allgemein als kreative Zeit.

Die Kapha-Zeit ist von 6 bis 10 Uhr und von 18 bis 22 Uhr angesagt, und sie wird durch Trägheit und Schwere bestimmt. Daher sollte man wenn es geht vor 22 Uhr ins Bett gehen. Die Verdauung ist zu dieser Zeit recht träge, daher sollte man nur leichtes Essen zu sich nehmen.

Die Pitta-Zeit ist von 10 bis 14 Uhr und von 22 bis 2 Uhr. Diese steht für Energie und Hitze. Hier bietet sich ein üppiges Mittagessen an. In der Nacht werden zu dieser Zeit Träume verarbeitet. Abends sollte man keine Ölmassagen mehr anwenden, denn dann werden die so gelösten Giftstoffe nicht mehr abtransportiert.

August 19th, 2015 | Leave a Comment

Südtirol – Wellness und Erholung in einer traumhaften Kulisse

Wunderbar entspannen kann man sich in besonders in Südirol. Entsprechend viel erwarten die Touristen, wenn sie anreisen. Im Südtirol Wellnesshotel erwartet die Urlauber die ganzheitliche Betreuung von Körper und Geist. Dazu gehören nicht nur schön eingerichtete Räume, sondern auch gesundes Essen, die umfassende Beratung und Behandlung rund um kleinere gesundheitliche Probleme und natürlich die beliebten Wellnessbehandlungen.

Ayurveda zählt zu den Anwendungen, die man im Urlaub in einem Wellnesshotel genießen kann. Besonders bei Erschöpfungszuständen gilt das alte indische Heilverfahren als gute Möglichkeit, sich schnell zu erholen. Ayurveda beschränkt sich nicht nur auf eine exakte Ernährungsphilosophie. Es gibt auch Massagen und Anwendungen mit Ölen, die als sehr angenehm und entspannend empfunden werden. Ayurveda kann auch Heilprozesse unterstützen. Der Stirnölguss wird zum Beispiel bei hohem Blutdruck empfohlen. Dazu liegt der Gast bequem auf dem Rücken. Über dem Kopf hängt ein Behälter mit Öl, das man über einen Schlauch über die Stirn laufen lässt.

Teemischungen, die für jeden Gast speziell zusammen gemischt werden, können außerdem Beschwerden lindern. So werden die Tees als Kuren empfohlen, die bis zu einem halben Jahr täglich in kleiner Menge getrunken werden. Bei allen Formen von Erschöpfung, sei es die geistige Überforderung oder die körperliche Überanstrengung nach einer Krankheit oder auch berufsbedingt, wird die verbrauchte Energie zugeführt. Das kann über die Ernährung passieren, aber auch über die verschiedenen Massageformen.

Wer unter Depressionen leidet, dem fehlt oft Serotonin. In der Medizin wird deshalb Serotonin in Tablettenform empfohlen, um die Depressionen zu heilen oder wenigstens zu lindern. Ayurveda kann zusätzlich helfen und die Produktion von Serotonin im Körper anregen. Dabei helfen die Ganzkörperölmassagen, die ihre Wirkung sofort entfalten. Hohe Cholesterinwerte sprechen ebenfalls positiv auf die vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten von Ayurveda an. Natürlich muss in solchen Fällen die Ernährung angepasst werden, zusätzlich empfiehlt sich aber die Einnahme von Bockshornkleesamen. Eine weitere Möglichkeit ist, das Abendessen hin und wieder ausfallen zu lassen oder dann nur sehr wenig zu essen.

Die indische Heilmethode bietet auch Unterstützung, wenn es zu Erkältungskrankheiten kommt. So können sich Gäste im Südtirol Wellnesshotel darüber informieren, wie sie ihre Erkältungen möglichst schonend für den Körper und dennoch schnell ausheilen können. Übergewicht belastet die Betroffenen zumeist sehr. Viele sehen ihr Gewicht viel zu streng. Wer sich bis auf wenige Kilogramm im normalen Bereich bewegt und sich wohl dabei fühlt, der sollte es dabei belassen. Erst wenn ein gewisses Maß überschritten ist oder gesundheitliche Störungen drohen, sollte etwas unternommen werden.

Im Südtirol Wellnesshotel gibt es die entsprechende Hilfe. Ohne falsche Essgewohnheiten gibt es kein Übergewicht. Nur in seltenen Fällen kommt es bei bestimmten Erkrankungen zum Beispiel zu einer übermäßigen Einlagerung von Wasser oder zu Fettstoffwechselstörungen. Daher hilft in den meisten Fällen auch nur eine Umstellung der Ernährung. Es gibt keine allgemeingültigen Regeln für die Ernährung. Besser ist es, in sich zu horchen und sich selbst die passende Ernährungsweise anzugewöhnen. Manchmal ist es die Grundeinstellung zum Essen, die es zu ändern gilt. So ist es nicht sinnvoll, schon beim ersten Hungergefühl essen, denn dann wird meist zu viel gegessen.

August 19th, 2015 | Leave a Comment

Mein Wellnessaufenthalt im Bio- und Spahotel La Clairière im Elsass

Wir waren kürzlich im Bio- und Spahotel La Clairière. Der Aufenthalt ist zwar im Vergleich zu anderen Hotels dieser Kategorie vergleichsweise günstig, dennoch mussten wir sparen. Urlaub ist für uns keine Selbstverständlichkeit, und gerade deshalb wollten wir keinen Fehler machen.

Das war unser erster Urlaub seit fünf Jahren ohne Kinder.

Etwas Sorge hatte ich wegen der Sprache. In der Schule hatte ich zwei Jahre Französisch, und davon ist nichts mehr übrig. Trotzdem wollte ich mir das Elsass nicht entgehen lassen. Meine Sorgen waren unbegründet. Wir konnten uns großartig verständigen. Ein Urlaub in dieser wunderschönen Landschaft war für mich immer ein Traum.

Auf das Bio- und Spahotel La Clairière sind wir gekommen, weil es sich neben einem Welt-Biosphärenreservat befindet. Wir leben hier in der Großstadt, so viel unberührte Landschaft war für uns eine große Bereicherung. Im Haus gibt es nur Nichtraucherzimmer, und das kam uns sehr entgegen, da ich seit Jahren Asthma habe. Das ganze Haus ist nach biologischen Aspekten eingerichtet, die Böden sind aus Holz, es gibt Biobetten – alles absolut allergikerfreundlich.

Ich gebe es zu, meinem Mann habe ich es nicht gesagt. Es gab nämlich richtig tolles Bio-Essen. Nicht nur vegetarisch, sondern auch ayurvedisch und lactosefrei. Glutenfreie Kost war ebenfalls möglich, für alle die, die unter Sprue leiden. Mein Mann hat keine Miene verzogen. Stattdessen hat er mutig die Speisekarte hinauf- und hinunter gegessen. Und es war richtig lecker! Aber schon nach wenigen Versuchen sind wir beim Ayurvedamenü geblieben. Es hat nicht nur sehr gut geschmeckt. Wir haben uns danach auch nicht müde oder beschwert gefühlt. Stattdessen war man satt und aktiv. Ein schönes Gefühl.

Wir hatten zwar ein tolles Zimmer, aber dieses Hotel bietet allen Gästen die Möglichkeit, ständig das Zimmer das wechseln, wenn der gewünschte Raum frei ist. Den Spaß haben wir uns gegönnt. Jeden Morgen haben wir nachgefragt und sind dann so manches Mal eben umgezogen.

Nach dem Frühstück haben wir natürlich die Behandlungen genutzt. Im Schwerpunkt hatten wir uns ja schon für Ayurveda entschieden. Die Ernährung umzustellen war leicht, und wir wurden perfekt bekocht.

Die Beratung rund um die Konstitution war anstrengend. Manchmal ist es nicht einfach, mit den eigenen Schwächen konfrontiert zu werden. Aber im Hotel haben wir gelernt, dass Schwächen auch Stärken sein können.

Viele der Gespräche haben uns die Augen geöffnet und uns jede Menge Gesprächsstoff für die Zukunft geliefert.

Die zusätzlichen Entspannungskurse haben wir gemeinsam besucht. Die haben uns richtig gut getan. Was wir dort gelernt haben, das brauchen wir in der Zukunft. Viele Stunden, die wir mit den Therapeuten verbracht haben, waren ganz auf uns zugeschnitten. Das war ein großer Vorteil. Je mehr wir gelernt haben, desto mehr Fragen hatten wir und glücklicherweise gab es immer jemanden, der uns kannte und uns Antworten geben konnte.

Wir sind in diesem Urlaub nicht zu anderen Menschen geworden, aber wir haben viele neue Impulse bekommen und zwar zu den Lebensbereichen, in denen wir uns im Kreis gedreht haben. Der Aufenthalt hat auch uns auch als Ehepaar gut getan.

August 6th, 2015 | Leave a Comment

Powered by WordPress | Blue Weed by Blog Oh! Blog | Entries (RSS) and Comments (RSS). | Impressum