Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund [ März 29th, 2016 ] Posted in » Fastenkuren

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

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Wellness und Fitness für die Augen mit dem passenden Work-out

Der Körper wird von den meisten Menschen gehegt und gepflegt, man achtet auf den Rücken, Haut und Haare bekommen eine besondere Pflege, und auch Bauch, Beine und Po bekommen Cremes, Training und Massagen. Aber von unserem Sehorgan erwarten alle, dass es ganz ohne Pflege oder auch Wartung auskommt. Aber Augen sind genauso empfindliche Organe wie andere, auch sie reagieren empfindlich auf seelische Signale. Das ist sogar messbar, denn die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit ist jedesmal anders, denn sie kann durch Lachen, Freude, Wut, Trauer oder auch Stress verändert werden.

Stress fühlt man nicht nur, er kann auch krank machen. Welches Organ dann davon betroffen ist, das hängt immer von der Veranlagung ab. Bei manchen Menschen macht sich Stress an Magen und Darm bemerkbar, bei anderen ist es oft der Rücken. Diese seelische Belastung zeigt sich aber auch immer häufiger an den Augen. Die Stresshormone sind in der Lage, den Augeninnendruck zu erhöhen, dadurch lässt dann die Durchblutung des Auges nach. Wenn dies Menschen trifft, die an den Augen besonders empfindlich sind, kann das über viele Jahre sogar einen grünen Star verursachen, oder auch die Krankheit fördern. Auch eine Kurzsichtigkeit kann die Folge sein.

Dass muss aber nicht sein, denn dagegen kannman einiges tun mit täglichen Übungen, sozusagen ein Work-out für die Augen. Macht man diese Übungen täglich, entspannen sich die Augen und die Sehfähigkeit verbessert sich. Hierfür reichen bereits wenige Minuten am Tag. Am besten wirkt eine gleichzeitige Pflege in Kombination mit dem Training. Warum nicht einmal einen schönen Abend zu Hause genießen, etwas klassische Musik hören und damit die Augen entspannen? Klassische Musik ist nicht nur ein Genuss für die Ohren, sondern fördert die Gesundheit des ganzen Körpers und besonders der Augen. Nur durch das Hören entspannt sich der Organismus, somit sinkt der Augeninnendruck und die Augen werden wieder besser durchblutet. Dazu noch täglich einige kleine Übungen für die Augen, und schon hat man die passende Wellness und Fitness für die Augen erreicht.

Eine kleine Augenpause kann die Konzentration fördern. Man setzt sich einfach entspannt hin und reibt die Hände aneinander. Dann legt man die Hände hohl vor die Augen dunkelt diese dann für eine Minute so ab. Danach dann die Augenbrauen mit den Daumen und Zeigefingern einige Sekunden massieren, von innen nach außen. Das Ganze wiederholt man drei Mal. Danach streicht man mit den Zeigefingern unterhalb der Augen her, auch wieder von innen nach außen. Das ist gut für die Konzentration.

Eine Erfrischung für den Geist ist die Augendusche. Sie ist sehr wohltuend bei geschwollenen Lidern oder angestrengten Augen. Dazu füllt man einfach das Waschbecken mit Wasser, und schwappt sich mit beiden Händen Wasser auf die geschlossenen Augen. Das wiederholt man zwei bis zehn Mal. Morgens fängt man am besten mit lauwarmem Wasser an und hört mit kaltem auf. Am Abend macht man es genau umgekehrt. Bei langer Arbeit am Bildschirm tut das richtig gut.

Ein gutes Training ist auch das Farbbad, denn es regeneriert die Sehkraft. Dazu schaut man ganz einfach für zwei bis drei Minuten ganz konzentriert auf eine Farbfläche, sei es eine gestrichene Wand oder auch eine Gardine. Wenn man diese Farbe betrachtet, dann wird das Auge zu vielen kleinen Bewegungen angeregt. So wird dann die Sehfähigkeit stimuliert. Danach sollte man die Augen ausruhen lassen, indem man einfach auf eine graue Fläche schaut. Und da kann man dann ein gefärbtes Nachbild erkennen. Diese Übung regeneriert die Augen, man kann die Welt wieder viel intensiver sehen.

Der Schmetterling ist eine Übung, die man immer einmal schnell zwischendurch ausführen kann. Dafür muss man nur ganz bewusst etwa 20 bis 25 Mal schnell hintereinander blinzeln. Wer mag, der kann auch zuerst nur mit einem Auge blinzeln. Diese Übung heißt deshalb Schmetterling, weil die Bewegungen so leicht sein sollten wie der Flügelschlag eines Schmetterlings. So löst man sich von einem starren Blick, zudem entspannt diese Übung von Kopf bis Fuß. Zudem erhält das Auge einen frischen Tränenfilm, der das Auge schützt. Wellness ist nicht nur wichtig für den gesamten Körper, sondern speziell auch für Augen und Seele.

Dezember 30th, 2015 | Leave a Comment

Die Körpersprache – nun hat man sie entschlüsselt

Früher musste man beim Arzt als erstes einmal die Zunge herausstrecken und ein lautes „Aaahhh“ sagen. Heute sieht dies oft ganz anders aus, nun weiß man, dass Augen, Füße und Hände so einiges über die Gesundheit verraten, und daher braucht man sich nicht zu wundern, wenn einem der Arzt zunächst einmal tief in die Augen schaut oder auch die Hände und Füße betrachtet. Man weiß jetzt, dass dies genau die Körperteile sind, die der menschliche Organismus nutzt als Frühwarnsystem.

Hat man einen erfahrenen Mediziner vor sich, dann sollte es für ihn auf jeden Fall ein Leichtes sein, von solchen äußerlichen Anzeichen auf mögliche Risiken oder auch Erkrankungen zu schließen.

Dennoch ist es auch gut möglich, dass man selbst erkennt, welche der eigenen Organe vielleicht geschwächt sind und eventuell auch geschützt werden sollten. Hier ein paar Tipps, wie man die Sprache des Körpers besser verstehen kann.

Die Augen sind nicht nur der Spiegel der Seele, in Studien konnte nun belegt werden, dass die Beschaffenheit der Gewebe, die es im Auge gibt, repräsentativ ist für den ganzen Körper. Daher lassen sie auch Rückschlüsse zu auf den Zustand von unseren Organen. So gesehen sind die Augen wirklich ein Fenster in das Körperinnere. Heute gibt es neuartige Laser-Mikroskope, und mit denen kann man wirklich bis in die kleinsten Blutgefäße und auch Nervenzellen in der Netzhaut vordringen. So ist es dann möglich, Alarmsignale frühzeitig zu entdecken.

Ein gutes Beispiel dafür ist eine Arterienverengung. Findet man auf der Netzhaut feine Arterien, die sich vermehrt schlängeln und zudem auch noch extrem verengen, dann kann dies auf einen hohen Blutdruck hinweisen, aber auch ein Schlaganfall- oder Herzinfarktrisiko ist nicht ausgeschlossen.

Auch Arterienverschlüsse sind als Warnungen zu sehen. Wenn sich Arterien und Venen verschließen, dann kann dies ein Hinweis sein auf Herzerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen und auch Fettstoffwechselstörungen.

Eine Gefäßaufweitung oder auch Gefäßverdichtung sind Warnzeichen. Treten Blutungen im Gewebe der Netzhaut auf, und gibt es kleine, geschwollene Bereich in den Blutgefäßen, die auch Mikroaneurysmen genannt werden, dann kann dies auf Diabetes hinweisen.

Findet man Knötchen und Entzündungen im Auge, dann kann dies auf Rheuma hindeuten. Verfärbt sich das Weiß in den Augen gelb, dann kann dies ein Zeichen sein für Gelbsucht, aber auch Leberschäden sowie Gallenprobleme sind möglich.

Wenn der Hornhautring gräulich ist, dann zeigt er Fettstoffwechselstörungen an, und zwar bei jüngeren und auch mittelalten Patienten. Hervortretende Augen sind dagegen oft ein Anzeichen für eine Schilddrüsenerkrankung.

Aber auch ohne die ganzen modernen Bildgebungsverfahren wird das Auge als Spiegel der Gesundheit betrachtet, das kann man schon daran erkennen, wenn man ein Blick auf die Alternativmedizin wirft.

Auch die Heilpraktiker analysieren die Iris, die auch unter Regenbogenhaut bekannt ist. Hier kann man Hinweise bekommen auf Risiken und Erkrankungen. Findet man hier vielleicht braune Flecken, dann weist dies auf eine Funktionsschwäche der Leber hin. Weiße Flecke zeigen rheumatoide und auch allergische Entwickelungen an. Gelbe Flecken geben Aufschluss über den Zustand der Nieren, und orangefarbene zeigen ein Manko der Bauchspeicheldrüse auf.

An den Händen gibt es ebenso Reflexzonen wie an den Füßen auch. Auch zwischen diesen Zonen und den Organen bestehen Nervenverbindungen. Daher sind auch die Hände sehr gute Hilfsmittel, wenn es um die Diagnose von Krankheiten geht.

Handrötungen sieht man vor allen Dingen bei dynamischen und auch hektischen Menschen, die sehr viel an innerer Hitze haben. Wer dann noch oft ein starkes Hitzeempfinden in den Händen hat und vielleicht des Nachts öfter die Hände aus dem Bett streckt, der kann damit rechnen, dass dies ein Zeichen ist für eine Schilddrüsenüberfunktion. Bei Frauen in den Wechseljahren können deutlich gerötete und auch heiße Hände eine Begleiterscheinung der Wechseljahre sein, und zwar von den gefürchteten Hitzewallungen. Hat man dazu aber noch eine Weißfärbung der Nägel zu verzeichnen, dann kann dies auch durchaus auf eine Leberzirrhose hindeuten.

Bei geschwollenen Fingergelenken kommt es darauf an, wo die Verdickungen denn genau sitzen. Verdickungen der Fingerendglieder sind meistens Abnutzungserscheinungen, die sogenannten Arthrosen. Sind andere Gelenke betroffen und immer wieder verschiedene, dann kann Rheuma dafür verantwortlich sein. Für diese Erkrankung sind auch starke Schmerzen beim Händedruck ein Indiz.

Wenn die Hände nachts im Schlaf kribbeln, dann ist dies meistens ein Kardinalsymptom für Verspannungen an der Halswirbelsäule. Wenn ein solches Kribbeln nur einseitig auftritt und nur die Finger betrifft, dann kommt auch das Karpaltunnelsyndrom in Betracht. Dies ist eine Verengung des Nervenkanals oberhalb des Handgelenks.

Eine bläuliche Verfärbung der Finger und der Nägel deutet darauf hin, dass das Blut nicht richtig fließt oder auch alternativ nicht genug Sauerstoff hat. Dies kann passieren, wenn es draußen kälter wird, aber es kann auch durchaus ein Zeichen sein für eine Herz-Lungen-Schwäche. Von Seiten der Mediziner ist es aber auch so, dass die Hände und die Fingernägel als eine Einheit gesehen werden. Löffelnägel, also Hohlnägel, können beispielsweise ein Zeichen sein für einen Vitaminmangel oder auch einen Eisenmangel. Auch brüchige Nägel sind ein Hinweis auf einen Vitaminmangel, hier fehlen dann insbesondere B-Vitamine, Biotin und auch Zink. Sind Nägel auffällig gewölbt, dann spricht man von Uhrglasnägeln. Daran kann man auch sehen, dass hier nicht genug Sauerstoff transportiert wird in die Blutbahnen der Finger. Hier können Lungenerkrankungen oder auch eine Herzinsuffizienz mögliche Ursachen sein.

Sehr oft unterschätzt man auch die Bedeutung der Füße. Sie sind nicht nur dazu da, dass man schöne Schuhe anziehen kann, sondern man kann auch an ihnen ablesen, ob irgendwelche Leiden vorliegen. Ist der Fuß beispielsweise kalt und weiß, dann kann dies ein eindeutiges Zeichen für eine Durchblutungsstörung sein. Ist damit auch ein Verschluss der Arterien verbunden, dann kann dies auch ein Hinweis sein auf eine Herzerkrankung.

Ist der große Zeh dick und rot und fühlt sich dann auch noch heiß an, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich dabei um einen akuten Gichtanfall handelt. Eine Störung des Harnstoffwechsels kommt hier auf jeden Fall dafür in Frage.

Unter Fußschweiß leiden sehr viele Menschen, und schaut man sich einmal die naturheilkundliche Seite an, dann sind solche Schweißfüße auch ein Hinweis darauf, dass der Körper gerade dabei ist, sich über die Füße von Giftstoffen zu befreien. In der Alternativmedizin spricht man dann von einer sogenannten energetischen Entgleisung. Dies kann passieren durch Übergewicht und auch nach eine recht schweren Erkrankung.

Sind Fuß und auch der Unterschenkel stark geschwollen, und das an beiden Beinen, und verfärben sie sich dann noch bläulich, dann scheint das Blut wohl in den Beinen zu versacken. Dies ist auch eine recht schmerzhafte Angelegenheit. Hierbei ist es so, dass die Venen nicht in der Lage sind, das Blut schnell genug wieder zum Herz zu pressen. Eine mögliche Folge können hier Krampfadern sein. Hat man diese Beschwerden aber nur auf einer Seite, sollte man gleich den Arzt aufsuchen, denn hier kann dann eine akute Thrombose vorliegen.

Dezember 22nd, 2015 | Leave a Comment

Ein Auge zudrücken – was tun bei Bindehautentzündung, Gerstenkorn und trockenen Augen

Gerade im Sommer, aber auch zu jeder anderen Jahreszeit kann es dazu kommen, dass Augen gereizt werden. Chlor, UV-Strahlen, Pollen oder auch Zugluft können empfindlichen Augen schon einmal sehr zu schaffen machen. Es treten Beschwerden wie Bindehautentzündungen, Gerstenkorn oder auch trockene Augen auf. Es gibt aber teils einfache Mittel, um diese Beschwerden zu lindern.

Ein Fremdkörpergefühl im Auge stellt sich bei vielen Menschen sehr oft ein. Dieses ständige Gefühl, dass man etwas im Auge hat, geht meistens mit einer Rötung und einem unangenehmen Brennen einher. Das alles sind typische Symptome für das „trockene Auge“. Daran schuld sind sehr oft klimatisierte Räume, Luftschadstoffe und Zigarettenrauch oder auch langes Arbeiten am PC. Diesen Symptomen kann man meistens mit ganz einfachen Mitteln zu Leibe rücken. Viel frische Luft, regelmäßige Pausen und eine ausreichende Wasseraufnahme sind hier die Lösung. Wer eine Soforthilfe benötigt, der kann auf Augentropfen zurückgreifen, die auch als künstliche Tränen bezeichnet werden. Am besten geeignet sind dabei Produkte ohne Konservierungsstoffe. Diese sollten zwar im Kühlschrank aufbewahrt werden, das hat aber auch den Vorteil, dass es zu einem angenehmen Kältegefühl kommt, wenn man sie nutzt. Auch bei dauerhaft trockenen Augen kann man etwas unternehmen. Es gibt die Möglichkeit, mit winzigen Silikon-Stopfen vorübergehend die unteren Tränenabflusskanäle zu verschließen, so dass der vorhandene Tränenfluss besser und länger genutzt werden kann. Das ständige Nachtropfen entfällt.

Eine Bindehautentzündung ist sehr unangenehm, und viele mussten schon einmal unter ihr leiden. Das Auge ist am Anfang zunächst rot, dann verklebt es und meistens sind die Augenlider geschwollen. Wichtig ist es hier, dass der Betroffene sofort den Augenarzt aufsucht. Die Behandlung muss sich hier nach der Ursache richten, und die kann unterschiedlich sein. Als Auslöser kommen hier Viren oder Bakterien in Frage, oder auch Allergien und chemische Einflüsse.

Tränende Augen – hier ist der Tränenfluss kaum zu stoppen. Das zunächst merkwürdige daran ist, dass hier auch das „trockene Auge“ eine Ursache sein kann. Der Grund hierfür ist, dass die gereizte Augenoberfläche eine erhöhte Tränenproduktion auslöst. Als Folge daraus gerät die Zusammensetzung des Tränenfilms aus dem Gleichgewicht. Die Auslöser sind dieselben wie beim „trockenen Auge“.

Zur Behandlung der tränenden Augen gibt es auch wiederum Augentropfen, die ganz speziell auf die Defizite des Auges abgestimmt sind, sie stellen somit die natürliche Balance wieder her. In manchen Fällen ist aber auch der untere Tränenabflusskanal verstopft, dies kann mit einer Spülung beim Augenarzt behoben werden. Was viele aber gar nicht wissen, tränende Augen können auch durch erschlaffte Augenlider hervorgerufen werden. In diesem Fall hilft dann nur noch eine Operation.

Dann gibt es noch das Gerstenkorn. Im Sommer tritt es öfter auf als zu anderen Jahreszeiten, denn Bakterien vermehren sich im Sommer besonders schnell, und können sich natürlich auch am Auge ansiedeln. Die möglichen Folgen sind Bindehautentzündung oder auch das Gerstenkorn. Auch hierbei ist das Auge rot, und es juckt, aber hier zeigt sich auch eine punktförmige Entzündung am Lidrand. Diese Erscheinung sieht aus wie ein Pickel, und man ist versucht, daran zu reiben oder es auszudrücken, aber das wäre sehr fatal, denn dann können sich die Bakterien auch auf das andere Auge ausbreiten. Um diese Ausbreitung zu verhindern, sollte man auch auf warme Kompressen verzichten, eine trockene Wärme ist hier besser angebracht. Ein bei geschlossenen Augen angewandtes Rotlicht kann die Heilung beschleunigen. Allerdings geht diese Schwellung auch ganz von selbst nach 5 bis 8 Tagen zurück. Der Arzt verschreibt aber auch antibiotische Mittel zur Unterstützung.

September 16th, 2015 | Leave a Comment

Einfach schöne Augen machen mit den neuen Lidschatten

Wenn man früher einen Lidschatten kaufen wollte, stand man nicht nur vor der Qual der Wahl die Farbe betreffend, sondern man musste sich auch entscheiden zwischen einem Puder-Lidschatten oder einem Creme-Lidschatten. Heute ist das etwas anders, denn die Döschen sind jetzt echte Hightech-Stars geworden. Sie lesen einem praktisch jeden Wunsch ganz einfach von den Augen ab.

Bei der Herstellung der Farben hat sich jetzt ein neues Verfahren durchgesetzt, die Farbe wird nicht mehr einfach nur in die Dose gepresst, sondern ganz schonend gebacken. Der Vorteil ist immens, denn die Pigmente verlieren bei dieser Methode kaum an Leuchtkraft, und zudem halten sie auch noch viele Stunden auf dem Lid. Viele dieser Lidschatten bekommt man heute als Mosaik-Puder. Gerade dieser Mix aus verschiedenen Facetten einer Farbe ist sehr gut geeignet, um spannende aber auch gleichzeitig natürliche Reflexe zu zaubern.

Oft steht man ja auch vor der Entscheidung, ob man einen glatten oder einen glänzenden Lidschatten nutzen soll. Auch das ist heute anders, denn mit den sogenannten „wet & dry-Lidschatten“ geht beides gleichzeitig. Der Clou ist, dass man diese Art von Lidschatten nass und auch trocken auftragen kann, und so steuert man, wie intensiv der Lidschatten glänzen soll.

Es hört sich etwas kurios an, aber dennoch gibt es ihn, den Lidschatten zum Aufkleben. Hierfür drückt man nur ein mit Farbe beschichtetes Pad auf das Lid auf, und das gibt dann danach ein fertig geschminktes Auge wieder frei. Das kann man schon bald als Wunder der Technik bezeichnen.

Dann ist es ja auch immer wichtig, dass man die Farben des Lidschattens an die Augenfarbe anpasst, damit diese richtig hervorgehoben wird. Braune Augen sollte man beispielsweise kraftvoll betonen. Von der Farbe her passt fast alles zu braunen Augen, denn Braun ist wirklich sehr unkompliziert. Ganz besonders schöne Kontraste zu dieser warmen Augenfarbe kann man mit kühlen Tönen erreichen. Diese dürfen auch ruhig recht kräftig sein. Gut geeignet sind hier ein strahlendes Blaugrün oder auch die Nuancen von Lila bis hin zu Flieder.

Grüne Augen sollte man mit Schmeichelfarben veredeln. Sehr gut geeignet sind hier dezente Töne, wie beispielsweise Beige, Oliv- oder auch Grauschattierungen. Diese Farben unterstreichen diese recht seltene Augenfarbe und zwar so, dass es nicht gleich unnatürlich wirkt. Für den Abend kann man ruhig Metallic-Effekte einsetzen, diese lassen das Grün erst einmal so richtig funkeln.

Bei blauen Augen sollte man auf jeden Fall auf Kontraste setzen. Gelb wirkt zwar manchmal recht knallig, aber es ist auch sehr harmonisch. Das ist deshalb so, weil Gelb und Blau Komplementärfarben sind, die ein neutrales Grau ergeben, wenn sie gemischt werden. Wer nicht so allzu mutig ist, der kann auch zu ganz sanften Rosé-Tönen und Mauve-Tönen greifen.

Mit kleinen Tricks kann man gerade an den Augen auch ein klein wenig mogeln. Gerade bei Schlupflidern macht man dies sehr gerne. Hierfür muss man zunächst das komplette Oberlid hell grundieren. Dann zieht man mit einem dunkleren Ton entlang des Knochens eine bananenförmige Linie, die man dann noch verwischt.

So wird das Lid optisch angehoben, denn es wird dadurch eine „künstliche“ Lidfalte geschaffen.

Eng stehende Augen kann man kaschieren, indem man auf die innere Hälfte des Oberlids und auch in den Augenwinkeln hellen Lidschatten verteilt. Nach außen hin verteilt man einen dunkleren Ton und verwischt ihn dann. So lässt man die Augen rein optisch auseinanderrücken.

Den Blick öffnen, das ist oft sehr wichtig, und jeder Profi weiß genau, wie man das macht. Müde Augen sehen im Nu wieder wacher aus, wenn man einfach etwas weißen Kajal rund um den Augeninnenwinkel verteilt.

Man sollte sich nicht immer nur mit Mascara zufrieden geben, denn schöne Augen kann man auch anders betonen.

August 24th, 2015 | Leave a Comment

Sonnenbrillen zum Schutz der Augen gegen UV-Strahlung auch für Kontaktlinsenträger wichtig

Jeder, der eine Brille trägt, kennt das leidige Thema – die Sonne scheint, und das alljährlich wiederkehrende Ritual für den Sommer beginnt. Normale Brille ab, Sonnenbrille auf. Viele fragen sich da, ob es nicht ausreicht, die normale Brille bei Sonnenschein zu tragen. Die Überlegung geht dann immer darauf hinaus, dass man durch normales Fensterglas ja auch nicht braun wird.

Dazu ist zu sagen, dass ein relativer Schutz durch die normale Brille tatsächlich gegeben ist. Allerdings kann dieser Schutz nicht mit dem einer guten Sonnenbrille mithalten. Ein weiteres Problem ist dabei, dass die modernen Brillen von heute eine sehr schmale Form haben. Sonnenbrillen sollten grundsätzlich so geformt sein, dass sie die Augen auch vor seitlich einfallendem Licht schützen. Das ist immer dann besonders wichtig, wenn man seinen Urlaub am Meer, beispielsweise auf Gran Canaria, oder in den Bergen verbringt. Dort kann sich nämlich durch die Reflexion in Wasser oder Schnee oder auch durch die Höhe die UV-Belastung verstärken.

Auch für Kontaktlinsenträger ist eine Sonnenbrille unbedingt notwendig. Dies ist auch der Fall, wenn die Kontaktlinsen mit einem UV-Schutz versehen sind. Eine zusätzliche Sonnenbrille ist deshalb dringend erforderlich, weil die kleinen Linsen immer nur einen Teil der Horn- oder Bindehaut bedecken. Der Rest ist dann vollkommen schutzlos der UV-Strahlung ausgeliefert.

Einen großen Vorteil haben die Kontaktlinsenträger allerdings, denn sie können sich eine handelsübliche Sonnenbrille zulegen, denn durch die Kontaktlinsen entfällt der Kauf einer Sonnenbrille in Sehstärke.

Alle anderen sollten in den sauren Apfel beißen und sich eine geeignete Sonnenbrille in der passenden Sehstärke zulegen, um die Augen wirklich gut vor den Sonnenstrahlen zu schützen und trotzdem den richtigen Durchblick zu behalten.

August 1st, 2015 | Leave a Comment

Die Augen schützen mit der perfekten Sonnenbrille

Wenn im Sommer die Sonne so wunderbar scheint, dann ist das natürlich eine ganz wunderbare Sache. Dennoch sollte man auf keinen Fall bei all der Freude über die Wärme und die Sonnenstrahlen vergessen, die Augen gut zu schützen. So kann man Netzhautschäden vermeiden, gut und sicher Auto fahren und auch Kopfschmerzen vorbeugen. Alles, was man braucht, ist die passende Sonnenbrille, dann kommt man ganz einfach und mit vollem Durchblick durch den Sommer.

Hier ein paar Merkmale, worauf man beim Kauf der Sonnenbrille achten sollte.

Das Wichtigste an einer Sonnenbrille ist natürlich der UV-Filter. Diese Beschichtung, die sich auf den Brillengläsern befindet, schützt die Augen vor der ultravioletten Strahlung, die aus dem Sonnenlicht kommt. Bekommen die Augen zu viel der UV-Strahlen, dann werden die Augen auf Dauer gesehen sehr lichtempfindlich werden. Diese Strahlen können die Netzhaut hinten im Auge sehr schädigen. Auch kann sich die Bindehaut sowie die Hornhaut entzünden, und auch die Linse vorn im Auge kann durch die Strahlen auf Dauer getrübt werden. Einen wirklich optimalen Schutz bieten die Sonnenbrillen, die das Zeichen UV400 tragen.

Auch auf den Lichtfilter sollte man achten. Außer den UV-Strahlen sollten Sonnenbrillen auch das sichtbare Licht filtern. Das ist ein sehr guter Schutz vor Blendung. Aber wie viel Licht lässt eine solche Brille durch? Eingeteilt ist das Ganze in vier Kategorien von null bis vier. Hat man eine sehr gute Brille, dann steht die zutreffende Zahl hier innen an einem der Bügel. 0 bedeutet eine Durchlässigkeit von 80 bis 100 Prozent. Die Kategorie 1 lässt immerhin noch 43 bis 80 Prozent durch, und 3 rund 8 bis 18 Prozent. Empfohlen wird hier immer der Filter Nummer drei, denn Filter vier ist zu dunkel und zudem auch noch beim Autofahren verboten.

Die Farbe der Brille spielt auch eine sehr wichtige Rolle, besonders wenn man im Straßenverkehr unterwegs ist. Außerdem möchte man ja auch die Farben der Umgebung noch entsprechend wahrnehmen. In Untersuchungen wurde herausgefunden, dass die Brille am besten braun getönt sein sollte. Alle gelben und orangefarbenen Gläser verfälschen die Farben am meisten. Im Mittelbereich liegen Grün und Grau. Wenn man nicht gerade Auto fahren muss, dann sollte man Grün bevorzugen, beispielsweise am Strand, denn Grün entspannt sehr gut.

Wichtig ist aber auch nicht nur die Filterwirkung oder die Tönung, sondern auch der perfekte Sitz der Bügel. Diese Bügel sollte auf keinen Fall drücken, denn das kann die Durchblutung stören und das kann dann Kopfschmerzen auslösen.

Am besten ist es, wenn man sich das Modell, für das man sich entschieden hat, auch gleich beim Optiker anpassen lässt. Die Fachverkäufer beim Optiker sind in der Lage, die Bügel zu erwärmen und dann ganz genau anzupassen.

Zu guter Letzt ist auch die Größe und die Form sehr wichtig. Eine wirklich ideale Sonnenbrille lässt weder von den Seiten noch von oben ungefiltertes Sonnenlicht an die Augen. Die Gläser sollten mindestens bis zu den Augenbrauen und auch seitlich bis über den Gesichtsrand hinaus reichen. Insgesamt sollte die Brille so geformt sein, dass sie schön nahe am Gesicht anliegt. Auch hier sind es wieder die Fachverkäufer, die beim Anpassen helfen können, denn auch der Steg zwischen den Gläsern kann man erwärmen und dann anpassen.

So kommt man bestens geschützt durch den Sommer und kann die Sonne auch richtig genießen.

Juli 14th, 2015 | Leave a Comment

Wunderbare Augenblicke – die Augen zum Strahlen bringen

Die Augen gelten allgemein als Spiegel der Seele. Wer ein paar einfache Tricks beherzigt, der kann die Augen in Zusammenhang mit cleveren Produkten ganz leicht zum Strahlen bringen. Die Haut rund um die Augen ist gut fünfmal dünner als die Haut im übrigen Gesicht. Dazu wird sie den ganzen Tag richtig gut auf Trab gehalten. Die Lider sind ständig in Bewegung, wir ziehen oft die Brauen hoch, kneifen dann die Augen zusammen und lassen sie auch mitlachen oder mitweinen. Kein Wunder also, dass die Fenster zur Seele manchmal recht knittrig und einfach müde aussehen. Dazu kommen dann noch Belastungen durch Feuchtigkeitsmangel, Stress und natürlich auch zu wenig Schlaf.

Mit einer guten Portion an Pflege kann man aber zum Glück so einiges wiedergutmachen und auch glätten. Das erste und wichtigste Anti-Falten-Gebot lautet, dass man niemals zerren und rubbeln sollte. Es sind hier immer zarte Berührungen gefragt, sei es beim Abschminken oder auch beim Cremen.

Das Make-up sollte man immer mit einem ganz speziellen Entferner und auch einem Wattepad ab, und damit streicht man sanft von oben nach unten über die Augen. Die Creme wird dann recht vorsichtig nur mit den Fingerkuppen in die Haut geklopft, auch wieder von außen nach innen.

Hat man zu wenig geschlafen oder auch lange am Computer gesessen, dann sind die Augen sehr häufig geschwollen. Hier ist ein altbewährtes Hausmittel das Beste, was man dagegen tun kann. Kühle Apfelscheiben auflegen, das ist wunderbar für die gestresste Augenpartie. So entspannt sie und wird gestrafft.

Wenn die Augen überanstrengt sind, dann hat man oft das Gefühl, dass sie brennen, klein und gereizt sind. Hier wirkt eine kühlende Pflege gleich wie ein richtiger Augenöffner. Hat man gerade keine solche Pflege zu Hause, dann kann man einfach kalte Löffel aus dem Kühlschrank auf die geschlossenen Lider legen, das ist wie ein echter Weckruf für die Augen.

Die Bildung von Augenfältchen kann man bremsen, indem man die Augenpartie jeweils morgens und abends mit einer schönen glättenden Pflege verwöhnt. Wichtig ist auch, dass man darauf achtet, dass man die Augenpartie im Sommer gegen die UV-Strahlen schützt. Auch hierfür gibt es die entsprechenden Augencremes im Handel.

Auch gegen die gefürchteten Augenschatten gibt es eine passende Pflege, die die Mikrozirkulation anregt. Wenn man die Schatten etwas abdecken will, dann sollte man einen Concealer nutzen. Das gibt es schon als Kombipräparat auf dem Markt.

Mit diesen kleinen Tricks kann man die Augen ganz wunderbar zum Strahlen bringen.

 

Juni 30th, 2015 | Leave a Comment

Ein Blick von makelloser Schönheit – Blickfang Augen

Es heißt ja immer so schön, dass Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt. Das ist auch gar nicht so verkehrt, denn es ist eine Tatsache, dass rund 60 bis 70 Prozent unserer gesamten Kommunikation über unsere Augen geführt wird.

Vielleicht hat man seine Gesichtszüge unter Kontrolle und kann so seine Gefühle und Emotionen verbergen, aber die Augen verraten alles. Sie sind wirklich der Spiegel unserer Emotionen. Es heißt wirklich nicht umsonst: „Ein Blick sagt mehr als tausend Worte“. Beim Flirten beispielsweise ziehen wir die Augenbrauen für einen ganz kurzen Augenblick nach oben, und wenn wir eine List vermuten, dann verkleinern wir die Augen zu ganz schmalen Schlitzen. Diese Art der Kommunikation ist übrigens auf der ganzen Welt dieselbe, sie wird überall verstanden.

Worte werden allgemein auf das Papier gebannt, und unsere Emotionen, manchmal leider, auf das Gesicht. Das ist auch wohl gar kein Wunder, denn wir Menschen bewegen unsere Augenmuskeln rund 100.000 Mal am Tag, und zwar durch Blinzeln oder auch Zusammenkneifen. So ist es auch kein Wunder, dass dies irgendwann seine Spuren auf der zarten und sehr empfindlichen Haut der Augenpartie hinterlässt.

Die Haut um unsere Augen herum ist gerade einmal 0,5 mm dünn. Im Vergleich dazu hat die Gesichtshaut 1,75 bis 2,5 Millimeter. Zudem gibt es rund um die Augen herum auch keinerlei Unterhautfettgewebe. Außerdem ist die Anzahl der Talg- und auch Schweißdrüsen hier sehr stark reduziert. Dazu kommt noch, dass die elastischen und kollagenen Fasern hier nur in einer sehr geringen Anzahl vertreten sind. Das ist der Grund, warum es in diesem Bereich sehr viel schneller zu einer Fältchenbildung kommt. Das sind gute Gründe, um den Auswirkungen unseres täglichen Minenspiels rechtzeitig Einhalt zu gebieten. Das ist dann genau der Punkt, an dem dann ganz spezielle Pflegeprodukte für die Augenpartie ins Spiel kommen. Diese gehen dann ganz genau auf diese speziellen Bedürfnisse des so empfindlichen Bereichs ein. Viele denken immer, das sie keine Augenpflege brauchen, aber das ist nur der Fall, wenn es ihnen vollkommen egal ist, dass man mit vierzig schon so viele Falten um die Augen herum hat wie andere mit sechzig. Alle anderen, die gerade diesen ausdrucksstarken Teil des Gesichts faltenfrei erhalten wollen, kommen um eine spezielle Pflege nicht herum.

Diese Pflege besteht aus spezialisierten Gels und auch Cremes, die sich der Probleme wie Krähenfüße oder Augenringe sehr gerne annehmen. Auch Tränensäcke werden so gezielt bekämpft. Diese Cremes enthalten auch, im Gegensatz zu den herkömmlichen Gesichtscremes, keinerlei der sogenannten „kriechenden Fette oder auch Öle“. Diese gelangen sonst in die Augen und verursachen ein Brennen.

Zudem sind diese Produkte auch eine absolut ideale Make-up-Unterlage, die zudem auch gleich vor freien Radikalen und auch der vorzeitigen Hautalterung schützt. In vielen Produkten sind auch gleichzeitig noch Lipide enthalten, die die Haut auch noch geschmeidig machen.

Durch Feuchthaltefaktoren wie Hyaluronsäure verschwinden Trockenheitsfältchen, und die oft eingearbeiteten Lichtreflektoren helfen, die so schädliche UV-Strahlung aufzuhalten.

Eins ist jedoch immer wichtig, und das ist die Art und Weise, wie man die Produkte aufträgt. Dabei ist es egal, ob man Gel, Creme oder auch Maske und Serum verwendet, wenn man die Produkte falsch aufträgt, dann kann man auch nicht den gewünschten Erfolg erzielen. Die Augenpartie ist sehr empfindlich, daher sollte man die Pflege immer nur sehr sanft auftragen. Am besten ist es, man nimmt die Ringfinger dafür, denn mit ihnen übt man für gewöhnlich den geringsten Druck aus. Creme oder Gel sollte man immer mit leicht klopfenden Bewegungen von außen nach innen auftragen. Je weniger man hier zieht und schiebt desto größer ist die Chance, dass man recht lange vor Fältchen und Schatten rund um die Augen verschont bleibt.

 

 

Mai 19th, 2015 | Leave a Comment

Was tun gegen Juckreiz, Trockenheit und Brennen in den Augen?

Juckreiz und Brennen in den Augen ist nicht nur unangenehm, es kann die Lebensqualität stark einschränken. Was kann man alles nicht mehr tun, wenn man nicht konzentriert gucken kann, ständig das Gefühl hat, sich die Augen reiben zu müssen, die aber dann brennen, wenn man es wirklich tut. Filigrane Arbeiten oder Computerarbeit können zur Tortur werden.

Für diese Beschwerden gibt es unterschiedliche Ursachen, die von einem kompetenten Augenarzt diagnostiziert werden sollten. Das Augenlicht ist zu kostbar, um selbst Behandlungen auszuprobieren. In den meisten Fällen sind Juckreiz, Brennen und ein Trockenheitsgefühl Anzeichen für trockene Augen. Hierbei kann der Juckreiz zusätzlich allergisch bedingt sein oder durch eine Lidrandentzündung verursacht werden.

Die Symptome für trockene Augen können zusätzlich eine Augenrötung, ein Fremdkörpergefühl, verklebte Lider, Unverträglichkeit mit Kontaktlinsen und eigenartigerweise auch tränende Augen sein. Auf der Augenoberfläche, der Binde- und Hornhaut, befindet sich ein Tränenfilm, der kontinuierlich immer wieder gebildet wird, verdunstet und über das Tränenpünktchen in den Nasen-Rachenraum fließt.

Mit dem Lidschlag wird der Tränenfilm gleichmäßig auf dem Auge verteilt. Dieser Tränenfilm besteht zusammen aus drei Schichten, der Muzinschicht, die für die Haftung an der Augenoberfläche sorgt, die wässrige Schicht mit Sauerstoff, Nähr- und Abwehrstoffen und die Lid-oder Fettschicht, die vor dem Verdunsten schützt. Wenn man bedenkt, dass der Tränenfilm das Auge vor Fremdkörpern, Bakterien und Viren schützt, die Hornhaut ernährt und mit Sauerstoff versorgt sowie die gute Gleitfähigkeit der Lider ermöglicht ist schnell klar, dass bei trockenen Augen starke Beschwerden auftreten.

Wenn ärztlicherseits eine konkrete Ursache für das trockene Auge festgestellt wird, kann dieses z.B. eine zu geringe Produktion oder zu starke Verdunstung der Tränenflüssigkeit, eine Schilddrüsenerkrankung, Rheuma, Hormonumstellung in den Wechseljahren, Diabetes, eine Augenoperation oder die Nebenwirkung von Medikamenten sein.

Oft wird der Augenarzt eine Therapie empfehlen, mit der die Tränenflüssigkeit durch Augentropfen oder Augensprays künstlich ersetzt wird. Diese künstlichen Tränenflüssigkeiten verhindern nicht die Produktion der eigenen Tränen und haben weitgehend dieselben Substanzen, also keine Nebenwirkungen. Wenn die Augenoberfläche austrocknet, ist der Schutz vor Bakterien und Viren nicht mehr vorhanden und die Hornhaut wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt.

Kann man keine konkrete Ursache festmachen, kann man Umfeld- oder Umweltbedingungen als Ursache annehmen und sollte hier zum Schutz der Augen die Reizeinflüsse weitgehend vermeiden. Man sollte Zugluft verhindern und auf ausreichende Luftfeuchtigkeit achten, natürlich auch auf der Arbeitsstelle. Stundenlanges Arbeiten am Computer ist für die Augen schädlich, da durch den konzentrierten Blick weniger Lidschläge gemacht werden und die Befeuchtung der Horn- und Bindehaut nicht gleichmäßig erfolgt. Auch das Flimmern des Monitors strengt die Augen an, so dass immer wieder mal eine Pause eingelegt werden sollte. Rauch sollte in Räumen vermieden werden.

Zum Schutz vor UV-Licht sind gute Sonnenbrillen mit UV-absorbierenden Gläsern ratsam, natürlich auch gegen Zugluft und Pollenflug. Kontaktlinsenträger sollten sich spezielle Linsen für trockene Augen besorgen. Und wichtig ist auch das Trinken von mindestens zwei Litern Flüssigkeit am Tag. Und wenn es wieder mal etwas schlimmer wird, können mit Rosenwasser getränkte Wattepads Linderung bringen.

 

April 4th, 2015 | Leave a Comment

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