Verrückt nach Schnee – Schneeschuh-Touren und Rodelspaß

Viele Menschen lieben den Schnee – aber das muss ja nicht unbedingt heißen, dass man auch ein Fan des Skisports sein muss. Wenn die schönen weißen Flocken vom Himmel fallen und der blitzende Schnee unter den Füßen knirscht, die klirrende Kälte ein Prickeln auf der Haut erzeugt

und die Gipfel eine weiße Haube haben, dann ist es wieder soweit – der Winter ist in seiner vollen Pracht da. Früher gab es in der Bergen im Winter meistens nur Wintersportler zu finden. Aber mittlerweile gibt es immer mehr Pisten-Muffel, die es auch in die wunderschön verschneiten Berge zieht. Rasante Abfahrten sind so gar nichts für sie, sie sind an der Natur interessiert, und anstatt sich in die Lange Schlage am Skilift einzureihen, suchen sie eher die Einsamkeit.

Alternativen zu Après- Ski gibt es einige. Wie wäre es zum Beispiel einmal mit einer Schneeschuh-Tour? So kann man sich leicht und geräuschlos und sogar noch ziemlich bequem mit den großen Tellern unter den Füßen fortbewegen. Schneeschuhwandern gilt als neue Trendsportart. So geht es bergauf oder auch querfeldein, je nachdem, was man gerne unternehmen möchte. Das Berchtesgadener Land bietet hier gute Möglichkeiten, die auch einen Hauch von Abenteuer geben. Ab Bad Reichenhall wird beispielsweise eine sehr originelle Zwei-Tage-Tour angeboten. In der Nacht baut man sich hier ein Nachtquartier selber und übernachtet wie die nordamerikanischen Inuits in ihren Iglus. Die Ausrüstung wird hierbei sogar gestellt. Für alle, die sich etwas mehr zutrauen, gibt es eine sieben-Tage-Schneeschuh-Alpenüberquerung. Sie startet in Oberstdorf und endet in Südtirol.

Was für viele nur etwas für den Sommer ist, das kann man auch ganz ohne Probleme im Winter durchführen – Wandern und auch Nordic Walking sind problemlos möglich. Durch verschneite Wege und Pfade macht Wandern doch gleich viel mehr Spaß, vor allem, wenn man zwischendurch stehen bleiben kann, um die schöne Aussicht zu genießen. Die Tiroler Wildschönau garantiert Topaussichten. Hier gibt es 40 Kilometer geräumte Wege, die sogar ideal sind für das Nordic Walking. Ein ganz besonderes Erlebnis ist eine Nachtwanderung auf dem beleuchteten Franziskusweg, der von Niederau nach Oberau führt. Für alle, die gerne ein paar Kalorien verbrennen möchten aber keine Ski-Fans sind, gibt es zudem eine gute Nachricht – beim Wandern verbraucht man locker doppelt so viele Kalorien als beim Skifahren. Der zweite positive Nebeneffekt ist, dass es auch noch weitaus billiger ist. Wen es noch höher hinaus zieht, der kann auch zu den Ski-Hütten in Arosa in der Schweiz wandern, diese liegen in bis zu 2650 Metern Höhe.

Einen Spaß aus Kindheitstagen kann man sich auch heute wieder einmal gönnen – Rodeln. Der einstige Kinderspaß wurde wieder neu entdeckt. Immer mehr Winterurlauber werden magisch von der Rodelbahn angezogen. Mit ihren Schlitten, Gummireifen und auch Schlauchbooten entern sie die Rodelbahnen. Das absolute Mekka der Alpen für alle Rodel-Fans ist der Bergdorf Bergün direkt am Tor zum Schweizer Engadin. Bereits vor achtzig Jahren fanden hier die ersten Bobrennen statt. Die sechs Kilometer lange Route auf dem gesperrten Albulapass von Preda nach Bergün ist der absolute Klassiker. Der Clou daran ist, dass die Bahn beleuchtet ist und auch gerne für eine Mondschein-Rutschpartie genutzt werden kann. Auch in Österreich gibt es eine solche Gaudi, hier ist es die Rodelbahn Westendorf, die in den Kitzbüheler Alpen liegt.

Langlauf – wo kann diese Sportart schöner sein als in Norwegen. Im hohen Norden ist die ganze Natur wie in weiße Watte gepackt. Der norwegische Nationalpark Rondane, gelegen nördlich von Lillehammer, bietet eine Stille, die beruhigender und schöner nicht sein kann. In der Winterwunderwelt gibt es zweihundert Kilometer markierte Loipen.

So ist immer Abwechslung geboten. Aber auch in Deutschland gibt es schöne Regionen für den Langlauf, beispielsweise Ruhpolding, wo sich die Welt-Elite der Biathleten trifft.

Hundeschlitten-Abenteuer – man muss sich nicht in Alaska befinden, um dieses Abenteuer zu erleben. Auch im Schwarzwald kann man das Erleben. In Todtmoos kann man sich sogar in zwei Tagen zum so genannten Musher, also Hundeantreiber, ausbilden lassen.

Auch im Böhmerwald in Oberösterreich geht es rund auf Kufen und Pfoten.

Mit diesen Angeboten kann auch jeder, der zwar den Schnee liebt aber mit Skifahren so gar nichts anfangen kann, die Zeit im Schnee genießen.

Dezember 4th, 2015 | Leave a Comment

Winterurlaub mit Hund – Spaß und Wellness für Herrchen und Vierbeiner

Mit dem Hund in den Urlaub – das ist für die meisten Hundehalter ganz selbstverständlich. Gerade bei der Planung des Winterurlaubs muss der Vierbeiner auf jeden Fall dabei sein. Wer jemals einen ausgelassen im Schnee tobenden Hund gesehen hat, der weiß, wieviel Spaß Hunde an der weißen Pracht haben. Daher ist ein Winterurlaub mit Hund besonders reizvoll, und viele Urlaubsangebote garantieren, dass Hundeferien im Schnee zu einem absolut spaßigen und nicht nur für den Hund unvergesslichen Erlebnis werden.

Wer jedoch seinen Winterurlaub mit dem Hund verbringen möchte, der braucht etwas mehr Planung für diese Reise. Zunächst einmal gilt es herauszufinden, wo der Hund auch willkommen ist. Mittlerweile gibt es bereits sehr viele Angebote für Reisen mit Hund. Achten sollte man darauf, ob der Hund nur im Zimmer geduldet wird, oder ob man ihn auch beispielsweise mit in den Speisesaal nehmen kann. Wichtig ist auch für viele, die gerne rasante Abfahrten machen, wo Bello nicht mit kann, dass das Hotel auch eine entsprechende Betreuung für den Hund anbietet. Österreich ist bekannt für seine Hundefreundlichkeit wenn es um einen Winterurlaub geht. Im ganzen Land kann man hier Hotels finden, wo der Hund nicht nur geduldet ist, sondern als vollwertiger Gast angesehen wird.

Das Austria Trend Life Resort Loipersdorf in der Steiermark ist da ein sehr gutes Beispiel. Hier gibt es für den Hund einen Fressnapf, Leckerli und sogar ein Hundezimmer. Hier gibt es sogar auf Wunsch spezielle Wellnessangebote für das Herrchen und auch den Hund. Nach einem langen Tag mit Toben und Laufen ist etwas Wellness auf vier Pfoten gar nicht so verkehrt. Wer ein solches Hotel gefunden hat, bei dem steht einem tollen Winterurlaub nichts mehr im Weg. Informieren über die Hundefreundlichkeit des Ortes, in dem man seinen Urlaub verbringen möchte, kann man sich im Fremdenverkehrsbüro des Urlaubszieles. Ideal ist es natürlich, wenn man sich eine Ferienwohnung nimmt. Wer allerdings nicht gerne Selbstversorger ist, der sollte auf ein Hotel ausweichen.

An vielen Orten ist es gestattet, sportliche Aktivitäten auch mit dem Hund durchzuführen. Beim Langlauf beispielsweise gibt es nun spezielle Loipen, die so hergerichtet sind, dass auch der Hund wunderbar nebenher laufen kann.

Natürlich kann man auch noch viel mehr zusammen unternehmen. Viel Spaß verspricht auch eine Schlittenfahrt zusammen mit dem Hund. Da dieses Gefährt für den Hund ungewöhnlich ist, sollte man das Ganze zuerst einmal zu Hause üben. Viele Hunde lieben es auch, neben dem Schlitten herzulaufen, wenn es bergab geht.

Ausgiebige Wanderungen durch den schönen Schnee bringen gute Laune, für wilde Tobereien im Tiefschnee sollte man sich aber lieber im Tal aufhalten. Auch schöne Spiele kann man im Schnee machen, man kann das Tier sein Spielzeug suchen lassen, oder auch Verstecken spielen.

Auf den Berg hinauf zu kommen sollte in der Regel nicht schwierig sein, denn in Begleitung dürfen Hunde in fast jedem Sessellift oder jeder Gondelbahn mitfahren.

Viele gemeinsame Aktivitäten und ein gut geplanter Winterurlaub, das schweißt Herrchen und Hund noch fester zusammen. Viele Hundehalter wollen heute nicht mehr auf ihren vierbeinigen Freund verzichten, und so stellen sich auch die Hotels auf die gesteigerte Nachfrage ein, so dass sich immer mehr und immer bessere Möglichkeiten für eine Urlaub mit Hund ergeben.

Januar 26th, 2015 | Leave a Comment

Wintersport im Thüringer Wald – ein echtes Wintermärchen

Ein wahres Wintermärchen ist der Thüringer Wald, nachdem die ersten Schneeflocken die grünen Wälder und Hügel mit strahlendem Weiß überzogen haben. Dann finden Wintersportler hier ein echtes Paradies, das mit langen Loipen und glatten Eisbahnen, zahlreichen Skiliften und rasanten Rodelhängen aufwartet.

Der Thüringer Wald verfügt aufgrund seiner günstigen geografischen Lage über mehrere schneesichere Regionen. Am bekanntesten ist der renommierte Wintersportort Oberhof, der in den Abendstunden die Möglichkeit zum beliebten Skilaufen unter Flutlicht bietet. Doch auch die Region Schmücke gilt als ein Skigebiet mit Winter-Schneegarantie. Ebenso ist die ausgedehnte Skiarena am Silbersattel in Steinach ein Garant für ein gelungenes Winter-Vergnügen im Schnee.

In der gesamten Rennsteig-Region finden Langläufer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher auf gespurten Loipen und Skiwanderwegen ein wirkliches Traumziel.Wer es etwas rasanter mag, kommt im Thüringer Wald bei Abfahrten oder beim Snowboarden auf den attraktiven Pisten voll auf seine Kosten.

Ein besonderes Wintersportvergnügen für die kleinen Gäste der Region bieten die verschneiten Rodelhänge: Auf dem Schlitten oder beim Ice- und Snowtubing auf dick aufgepumpten Reifenschläuchen geht es in schneller Fahrt die weißen Hänge hinunter.Die Wintersport-Profis unter den Skilangläufern, Biathleten, Bob- undRodelfahrern liefern sich in jedem Jahr in Oberhof spannende sportliche Duelle.

Die Biathleten bilden im Januar mit fünf Weltcup-Wettkampftagen den Auftakt der sportlichen Großveranstaltungen. Besonders attraktiv für die zahlreichen Zuschauer ist der Weltcup im Rennrodeln, der ebenfalls im Januar stattfindet. Für interessierte Gäste ist die 1,5 Kilometer lange Rennschlitten- und Bobbahnstrecke zu bestimmten Zeiten geöffnet.

Wer sich lieber abseits der großen Wettbewerbe ins Wintersportvergnügen stürzt, findet im schneesicheren Skigebiet Schmücke im höchsten Teil Thüringens etliche tolle Pisten. Der malerische Wintersportort kann eine lange Tradition vorweisen. Alpine Skisportler begeistern sich alljährlich wieder für die Pisten rund um den Fellberg und den Silbersattel.

Wer den winterlichen Thüringer Wald etwas geruhsamer genießen möchte, der findet auf einsamen Wanderwegen abseits des alltäglichen Trubels wunderbare Wanderwege in unberührter Natur. In der traumhaften Idylle der weißen Winterlandschaften gibt es immer wieder atemberaubende Ausblicke – auf einem kurzen entspannten Spaziergang ebenso wie auf einer ausgedehnten Winterwanderung. Die Winterwanderwege im Thüringer Wald sind für mühelose Wanderungen und Spaziergänge vorbereitet.

Obwohl die vorgestellten Regionen in der Regel schneesicher sind, kann man auch auf Nummer Sicher gehen und sich über das Schneetelefon über die aktuellen Wintersportbedingungen und die Schneehöhen informieren.

Langläufer, die eine 100-Prozent-Schnee-Garantie möchten, sollten die zwei Kilometer lange Indoor-Loipe im Ski Tunnel in Oberhof besuchen. Fans des nordischen Wintersports finden hier ideale Freizeit- oder Trainingsmöglichkeiten. Romantische Seelen dürften sich eher für einen Fackelspaziergang an einem kalten, klaren Winterabend oder für eine gemütliche Fahrt mit dem Pferdeschlitten begeistern lassen. Zusätzlich zur weißen Pracht des Thüringer Waldes gibt es in den zahlreichen Museen der Region auch kulturelle Highlights.

Januar 11th, 2015 | Leave a Comment

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