Ayurveda – auch ganz schnell zu Hause entspannen

Ruhe und Entspannung – in der heutigen Zeit hat das sicher jeder nötig, und es gibt eine große Vielfalt an Methoden, die genau dies versprechen. Eine sehr beliebte Methode ist auf jeden Fall Ayurveda, die alte indische Heilslehre. Nein, man muss jetzt nicht erst die Koffer packen und sich auf den Weg nach Indien machen, nicht einmal ein Besuch im Wellness-Spa ist notwendig, ganz im Gegenteil,

sehr viele Anwendungen kann man auch ganz einfach zu Hause nutzen.

Zunächst einmal lehrt Ayurveda, dass es sehr wichtig ist, immer frisch aufzuwachen. Schlafzeiten, die häufig wechseln, so wie es heute oft der Fall ist, stören empfindlich den ganz natürlichen Rhythmus. Als Folge davon ist es schwer, abends richtig zur Ruhe zu kommen, und morgens kommt man nur ganz schlecht wieder heraus aus dem Bett. Am besten ist es, wenn man jeden morgen in der Zeit zwischen sechs Uhr und acht Uhr aufsteht, und das möglichst auch an den Wochenenden, wo bei den meisten ja eher das Ausschlafen angesagt ist. Hält man sich daran stellt man sehr schnell fest, dass dies wirklich sehr gut tut, und man einfach wieder mehr Schwung und Energie hat.

Auch wenn man morgens nun besser aus dem Bett kommt ist es nie verkehrt, die Lebensgeister noch etwas stärker zu aktivieren. Ein ayurvedisches Morgenritual sorgt dafür, dass sowohl der Kreislauf als auch der Stoffwechsel angeregt werden, und zudem verbessert sich auch die Haut. Gleich nach dem Aufstehen massiert man die Kopfhaut mit den Fingern in kreisenden Bewegungen. Anschließend ist der ganze Körper dran, dafür verwendet man am besten einen Seidenhandschuh. Hinterher reibt man die Haut mit Sesamöl ein und duscht dieses hinterher dann wieder warm ab. Das ist eine wahre Wohltat für die Haut.

Schon einmal etwas vom Ölziehen gehört? Dieses Ölziehen ist in der Lage, das Risiko zu senken für Karies und auch Parodontose, gleichzeitig wird auch die Abwehr gestärkt, und Gifte werden dadurch gebunden. Es ist ganz einfach, vor dem Zähneputzen nimmt man nur einen Esslöffel Sesamöl in den Mund. Dieses Sesamöl zieht man mehrere Minuten lang durch die Zähne hindurch und spült es von einer Mundhöhle hinein in die andere. Wichtig ist, dass man das Öl auf keinen Fall hinunterschluckt. Danach dann das Öl einfach ausspucken und die Zähne anschließend wie gewohnt putzen. Nicht vergessen, dabei auch die Zunge entsprechend zu reinigen!

Der Stoffwechsel kommt so richtig in Fahrt mit einer Kombination, die aus frischem Ingwer und warmem Wasser besteht. Dadurch wird nicht nur der Stoffwechsel angeregt, sondern auch die Verdauung, und das sehr intensiv. Man nimmt einfach ein etwa fingerbreites Stück Ingwer. Dieses übergießt man mit heißem Wasser, und lässt das Ganze für gute zehn Minuten so stehen.

Dann nur noch hineinfüllen in eine Thermoskanne, und über den halben Tag verteilt dann trinken, nach 15 Uhr sollte man aber kein Ingwerwasser mehr trinken.

Der Lehre des Ayurveda nach ist der Vormittag absolut ideal geeignet für Arbeiten, die schwierig sind. Am besten macht man eine Atempause von fünf Minuten, so kann man wieder neue Kraft schöpfen. Einfach die Augen schließen, dann ganz tief einatmen durch die Nase hinein in den Bauch. Danach dann in etwa doppelt so lang wieder ausatmen, und zwar auch durch die Nase. Den richtigen Rhythmus für die Atmung kann man finden, indem man beim Einatmen zählt bis drei, beim Ausatmen dagegen bis sechs oder auch mehr.

Die Verdauung ist sehr aktiv in der Mitte des Tages. Nun können auch Dinge, die sonst nur recht schwer verdaulich sind, viel besser verarbeitet werden als sonst. Entlasten kann man den Körper mit warmen Speisen, die leicht bekömmlich sind, also Reis und Gemüse enthalten, ideal sind auch Gewürze wie beispielsweise Curry. All dies entlastet den Körper.

Den Stress abbauen kann man am einfachsten mit sogenannten ganzheitlichen Sportarten so wie Pilates, Yoga oder auch Tanzen. Aber auch ein flotter Spaziergang ist bestens geeignet. Wichtig ist es hier immer, dass man sich nicht überanstrengt. Man sollte immer nur bis zu etwa fünfzig Prozent herangehen an die Leistungsfähigkeit. Durch die Bewegung werden die Organe massiert, sie bringt aber auch viel Spaß, und der angestaute Stress kann wieder abgebaut werden.

Abends muss man sich nicht unbedingt auf die Couch setzen und Fernsehen, man kann auch ein schönes indisches Entspannungsritual durchführen. Dafür lässt man sich ein Bad ein, in das man einen Esslöffel Sesamöl gibt, dazu zwei Tropfen eines ätherischen Öls wie beispielsweise Ingwer, Ginseng oder Süßholz. Wichtig ist hier, dass man nie länger badet als fünfzehn bis zwanzig Minuten.

Experten des Ayurveda empfehlen immer, dass man abends nach 19 Uhr am besten nichts mehr essen sollte.

Zudem sollte man darauf achten, dass die letzte Mahlzeit des Tages, die man zu sich nimmt, leicht verdaulich ist. Hierfür eignet sich bestens eine Gemüsesuppe, oder auch gedünstetes Gemüse, das man mit indischen Gewürzen anrichtet. Als Betthupferl kann man sich einen süßen Schlaftrunk zubereiten, dieser besteht aus heißer Milch mit Kardamom und Zimt. Dieses Getränk wirkt zudem auch noch positiv auf die gesamte Immunabwehr.

Zum Abschluss des Tages kann man noch eine kleine Glücksmeditation durchführen. Dabei erinnert man sich nur an die schönen Dinge, die an diesem Tag passiert sind. Dabei stellt man sehr oft fest, dass auch die trübsten Tage noch ein paar kleine Lichtblicke mit sich gebracht haben. Um schneller Ruhe zu finden bietet es sich an, sich auf die rechte Seite zu legen, dadurch wird das linke Nasenloch und gleichzeitig auch die ganze linke Körperseite stimuliert, die eigentlich eher passiv sind.

April 11th, 2015 | Leave a Comment

Abnehmen für jeden Typ – mit Ayurveda

Ayurveda – die meisten verbinden mit diesem Begriff hauptsächlich Wellness und Erholung und natürlich schöne Massagen. Ayurveda kann aber weitaus mehr, denn diese Lehre, die mittlerweile rund 5000 Jahre alt ist hilft auch wunderbar dabei, ganz ohne Stress eine gute Figur zu bekommen.

Die Lehre vom Leben, so wird die traditionelle Wissenschaft Ayurveda auch genannt. Hier wird der gesamte Mensch in seinem Umfeld betrachtet. Das sorgt dann dafür, dass der Mensch sowohl auf der körperlichen als auch auf der geistigen und der seelischen Ebene gesund bleibt.

In der Ayurveda-Lehre heißt es, dass der Motor des menschlichen Stoffwechsels das Verdauungsfeuer, auch Agni genannt, ist. Dieses hält man am besten am Laufen, indem man leicht verdauliche Speisen zu sich nimmt. Auch dreimal täglich warm essen steht hier auf dem Plan, und zwar nur gekochte Speisen, auch zum Frühstück. Solch ein Frühstück kann beispielsweise aus Haferbrei und gedünstetem Obst bestehen. Durch reichlich Kräuter und auch Gewürze wird der Körper auch beim Verdauen unterstützt. Diese allgemeinen Regeln gelten für alle Typen. Dennoch ist es wichtig, dass man sich auch wirklich typgerecht ernährt, sonst nützt es alles nichts, sich an die Regeln zu halten, nur so kann man wieder in das Gleichgewicht kommen.

Typgerechte Lebensmittel zu verwenden ist sehr wichtig, denn nur so kann der Stoffwechsel absolut optimal ablaufen, und dann schmelzen die Pfunde auch ganz von allein. Bei allen Typen gilt, dass ein Kalorienzählen hier absolut unnötig ist. Man kann die passende Menge ganz einfach ermitteln, und zwar mit den Händen. Eine gute Portion ist die Menge an Lebensmitteln, die gut in beide Hände passt. Zudem sollte man auch wirklich nur dann essen, wenn man auch wirklich Hunger hat. Das ist dann der Moment, wo das Agni ganz besonders aktiv ist, und so setzt das Essen auch nicht so schnell an.

Die üppigsten Mahlzeiten sollte man auf den Mittag legen, denn dann ist das Verdauungsfeuer am stärksten aktiv. Abends sollte man eher weniger essen, und auch Leichteres, denn so belastet man den Körper nicht unnötig.

In der Ayurveda-Lehre gibt es drei Typen, den Vata-Typ, den Pitta-Typ und den Kapha-Typ.

Beim Vata-Typ ist es so, dass sich das Übergewicht vor allen Dingen auf die recht häufig auftretenden Heißhungerattacken zurückführen lässt, und auch sehr viele Süßigkeiten. Beim Vata-Typ sind daher warme Gerichte wie Eintöpfe, Gemüsegerichte oder auch Suppen sehr wichtig, denn so wird der Süßhunger gestoppt. Um ruhiger zu werden, sollte sich der Vata-Typ in aller Ruhe an einen Tisch setzen und dort essen.

Der Vata-Typ sollte vor allen Dingen mit süßlichen Gemüsesorten kochen wie beispielsweise Kürbis, Möhren, Tomaten, Pastinaken und auch Süßkartoffeln. Auch ideal geeignet sind rote Linsen, Milchprodukte und Milch selbst. Für den kleinen Snack zwischendurch eignen sich bestens süße Früchte wie Bananen, Trauben und Beeren, oder auch Nüsse. Der Vata-Typ braucht wärmende Lebensmittel, daher sollte er besser auf kalte Getränke verzichten.

Der Pitta-Typ braucht milde und auch kühle Speisen. Hier entsteht das Übergewicht eher durch eine Verlangsamung des Stoffwechsels, und vor allen Dingen auch durch süße Getränke, Knabbereien und auch Fast Food. Dieser Typ ist insofern eine Besonderheit, da er als einziger Typ auch einmal zwischendurch eine kalte Mahlzeit verträgt, beispielsweise einen Salat.

Ins Gleichgewicht kommt der Pitta-Typ durch alle Lebensmittel, die grün sind. Hier sind Salate, Kräuter und Gemüse die Nummer eins auf der Nahrungsmittelliste. Als Eiweißquellen sollte man sich pflanzliche Quellen aussuchen. Kichererbsen, Linsen und auch Sojabohnen bieten sich hier an. Scharfe Gewürze wie Chili sollte der Pitta-Typ eher meiden. Bei diesem Typ ist auch ein spätes Abendessen kein Problem. Als Snack sind hier Aprikosen, Birnen und auch Trockenfrüchte geeignet.

Der dritte Typ, der Kapha-Typ, neigt weitaus häufiger zu Übergewicht als die beiden anderen Typen. Hier sind die Ursachen für die Gewichtszunahme sehr vielseitig, es kann sich um zu viele schwer verdauliche Lebensmittel handeln wie beispielsweise Milch oder auch Milchprodukte, oder auch fettes Fleisch und zu spätes Abendessen können am Übergewicht schuld sein.

Ins Gleichgewicht kommt der Kapha-Typ durch mehr Gemüse. Bevorzugt sollte dieser Typ alle Kohlsorten, Tomaten, Zucchini, Paprika und auch Spargel zu sich nehmen. Zum Kochen sollte man immer nur mageres Fleisch nutzen und zudem auch reichlich Gewürze und auch Kräuter. Alle kohlenhydratreichen Beilagen sollten nur in geringen Mengen auf dem Teller liegen. Bestens geeignet sind hier Hirse, Amaranth und auch Polenta. Als Snack eignen sich Sonnenblumen- und Kürbiskerne.

 

April 5th, 2015 | Leave a Comment

Meine Reise nach Sri Lanka zur Ayurveda Kur

Der Winter war wirklich sehr lang, und so mitten im schönsten Schneegestöber hatte ich mich entschlossen, eine Ayurveda Kur in Sri Lanka zu buchen, um der Kälte und der Tristesse hier ganz einfach zu entgehen. Raus aus dem Grau, und hinein in das bunte Tropenparadies, wo es nur lächelnde Menschen zu geben scheint,

und rundherum knallbunte Blüten und auch jede Menge Palmen zu sehen sind.

Exotik pur, das kann man hier im Inselstaat Sri Lanka erwarten, und genau das bekommt man auch. Bekannt und berühmt wurde Sri Lanka durch den exzellenten Tee, und auch die Kulturschätze ziehen jede Menge Menschen in ihren Bann. Es gibt aber noch ein Gebiet, das Sri Lanka bekannt machte, und das ist die Tatsache, dass Sri Lanka als Heimat der altindischen Heilkunst Ayurveda gilt. Dieser Trend zu Ayurvedabehandlungen wird in Deutschland immer größer, und was liegt näher, als sie einmal im Heimatland auszuprobieren, noch dazu, wenn die Reisen dorthin immer noch verhältnismäßig günstig sind.

So habe ich mich für ein Ayurveda-Hotel im Inselsüden entschieden. Hier möchte ich schöne Massagen genießen, und zudem hoffe ich, dass die Kur meine Lebensenergien wieder in die richtige Balance bringt.

Zunächst erfolgt natürlich die gründliche Untersuchung, hier durch eine Ärztin, die in einen bunten Sari gehüllt ist. Sie stellt eine Diagnose und verordnet dann einen Therapie-Mix aus Kräuter- und Dampfbädern, Ölmassagen, Akupunktur und auch Kräutermedizin. Von der Theorie her hört sich das schon einmal recht spannend an.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings, denn obwohl ist Langschläferin bin, kann ich dies in meinem Urlaub nicht ausführen. Bei der Ayurveda-Kur ist es so, dass man bereits morgens um sechs mit Yoga im Strand-Pavillon beschäftigt ist. Gut, das frühe Aufstehen war nun nicht so ganz meins, aber dafür hatte ich einen herrlichen Blick auf den Indischen Ozean, der für das frühe Aufstehen entschädigte.

Später wurde ich dann von zwei Frauen in netten Lackkleidchen in einen recht altmodischen Holzzuber gepackt, und dann mit schönen heißen Kräutersäckchen betupft. Danach wurde ich dann von beiden im Gleichtakt massiert, und zwar mit warmem Öl. Jeden Tag gab es hier zwei Stunden Anwendungen. Dass dies absolut herrlich ist, muss ich wohl nicht extra erwähnen.

Auch das Essen lässt nichts zu wünschen übrig. Im Angebot gibt es leckere Gemüse-Currys, Fisch, Suppen, Reis und auch Linsen. Was es nicht gibt, das sind Fleisch und Kaffee, aber damit kann man schon einmal leben. Stattdessen bekommt man hier jede Menge Tee und auch heißes Wasser, das soll dazu dienen, die Schlacken aus dem Körper zu schwemmen.

Am Nachmittag gab es dann genug Zeit, um zu Schwimmen, zu Relaxen oder auch die Umgebung zu erkunden. So habe ich mir die üppigen Teeplantagen im Hochland angeschaut. Fährt man hier vorbei, dann winken die Pflückerinnen zu einem herüber. Hier wird der Tee immer noch in reiner Handarbeit gepflückt. Auch die quirlige Hauptstadt Colombo ist immer eine Tour wert, und auch die Tempelanlage von Dambulla habe ich mir nicht entgehen lassen.

Gestaunt habe ich nicht wenig über diese sehr beeindruckende Tempelanlage, denn hier bringen achtzig Höhlentempel und 153 Buddhastatuen alle Besucher, und nicht nur mich, zum Staunen.

Sehr interessant war auch der Udawalawe-Nationalpark, wo man Elefanten beim Plantschen im Fluss beobachten kann. Zurück kann man dann kommen, indem man sich ein Tuk Tuk nimmt, so eine Art Auto-Rikscha. Das ist für jemanden wie mich, der so ein Gefährt nicht gewohnt ist, schon eine recht außergewöhnliche Art zu reisen. Faszinierend fand ich auch die Fischer, die beispielsweise in Weligama auf Stelzen sitzen und so angeln. Das ist genauso einmalig, wie es die ganze Insel ist. Ich kann solche Reisen nach Sri Lanka mit Ayurveda nur wärmstens empfehlen, und nächstes Jahr werde ich auch wieder dem kalten Deutschland entfliehen und mir etwas Gutes tun.

 

März 9th, 2015 | Leave a Comment

Mit einer Panchakarma-Kur den Körper auch von Dioxin entgiften

Umweltbelastungen sind seit Jahren ein Thema nicht nur bei Naturschützern. Niemand kann wissen, wie stark Lebensmittel chemisch belastet sind, die im Supermarkt, auf dem Markt oder im Restaurant verkauft werden, immer wieder neue Skandale werden aufgedeckt.

Alle verzehrten Gifte und Schlacken lagern sich in den Gefäßen und Körpergeweben der Menschen ab und führen zu einem trägen Stoffwechsel und verursachen Krankheiten. Durch wenig Bewegung, Stress und ungesunde Ernährung wird die Schlackenbildung noch gefördert. Im Bereich der Ayurveda, zu dem die Panchakarma-Kur gehört, heißt es, das Gleichgewicht der Doshas ist nicht mehr gegeben.

Ayurveda ist eine alte indische Gesundheitslehre, die erst in den 80er Jahren von indischen Ärzten intensiv wieder aufgearbeitet wurde und Harmonie zwischen Körper und Geist herstellen soll. Um ein Gleichgewicht im Körper und damit die natürliche ungestörte Funktion der Organe erreichen zu können, muss eine Reinigung erfolgen, alle Störungen des Gleichgewichts durch Gifte und Schlacke müssen beseitigt werden. Dieser Reinigungsprozess erfolgt durch eine Panchakarma-Kur.

Eine Panchakarma-Kur ist keine Wellnesskur, sondern eine für Körper und Geist anstrengende Reinigungszeremonie, die bis zu 8 Wochen dauern kann. Für die erste Panchakarma-Kur wird ein stationärer Aufenthalt mit fachkundiger Begleitung empfohlen, auch in Deutschland gibt es besonders qualifizierte Hotels oder Kliniken, z.T. auch mit Zertifizierung, die mit indischen Ärzten zusammenarbeiten. Man kann natürlich auch im Ursprungsland einen Kuraufenthalt buchen und dabei Indien kennenlernen.

„Pancha“ bedeutet fünf und „Karma“ Verfahren und steht für fünf Behandlungen: Vamana (therapeutisches Erbrechen), Virechana (Reinigungstherapie durch abführende Mittel), Bast (Einlauf), Nasya (Nasenreinigung) und Rakta Maaoshana (Aderlass). Eine Panchakarma-Kur beginnt mit einem ärztlichen Beratungsgespräch.

Ayurveda Ärzte sind in der Lage, anhand von Zunge, Puls und Augen unter der Berücksichtigung der erfragten Lebensumstände für jeden die passende individuelle Behandlungsabfolge zusammenzustellen. Man kann Ursachen von Krankheiten behandeln oder einfach den Körper regenerieren und reinigen und damit das Immunsystem stärken.

Um die im Körper abgelagerten fettlöslichen Giftstoffe, hierzu gehört auch Dioxin, ausscheiden zu können, müssen sie mit Öl gebunden werden. Anstelle fester Nahrung werden dem Körper meistens Ghee, ein flüssiges geklärtes Butterfett, und Kokosöl zugeführt bis er gesättigt ist, Fachärzte erkennen diesen Zeitpunkt genau. Während dieser etwa 3-5 Tage sorgen verschiedene Kräutertees dafür, dass sich kein Hungergefühl bemerkbar macht.

Äußerlich erfolgt die Ölung durch überaus angenehme Ölmassagen, Bäder und Saunagänge. Das Ausscheiden von Schlackenstoffen und Toxinen wird mit sanften Einläufen, typischen vierhändigen Synchronmassagen, die beide Gehirnhälften gleichzeitig erreichen, und Kräuterdampfbädern sowie Sauna unterstützt und gefördert.

Zur Behandlung von Krankheiten, die auf bestimmte Ablagerungen zurückgeführt werden, kann der Vorgang nach einigen Tagen Nahrungsaufnahme wiederholt werden. Während der gesamten Behandlung steht das Wohlbefinden, das angenehme Umfeld und körperliche und psychische Unterstützung im Vordergrund, aber auch Ernährungsberatung und Bewegung sind hierbei wichtig. Nach der Nahrungsaufnahme tragen die unterschiedlichsten Massagen dazu bei, dass der Stoffwechsel wieder in Schwung kommt und der Körper ohne Gifte im Gleichgewicht funktionieren kann.

Spätestens in dieser Phase wird man sich wie neugeboren fühlen und viele Beschwerden wie z.B. Allergien, rheumatische Erkrankungen, Arthrosen, Hautprobleme, Herz-Kreislauferkrankungen und Konzentrations- und Antriebsschwäche bekämpft haben.

Februar 11th, 2015 | Leave a Comment

Maha Abhyanga – die Synchronmassage aus der Ayurveda-Lehre

Verwöhnt werden durch Ölmassagen von vier Händen mittels Abhyanga Synchronmassagen kann man in vielen Hotels während eines Wellnessaufenthalts. Abhyanga bedeutet „Liebende Hände“, Maha = gross ,und lässt die meisten eine tolle umfangreiche und wohltuende Massage erwarten.

Abhyanga ist keine neue Wellnessidee, sondern Teil der bereits in Indien vor über 2000 Jahren praktizierten Ayurveda. Ayurveda ist eine Heilkunde mit dem Ziel, Körper und Bewusstsein ins Gleichgewicht zu bringen und ein erfülltes und langes Leben zu ermöglichen. Ein wichtiger Therapieansatz des Maharishi Ayurveda sind Panchakarma-Behandlungen, mit denen der Organismus durch genau aufeinander abgestimmte physikalische Behandlungen sanft entschlackt werden soll.

Dieses geschieht in drei Schritten, und zwar durch Vor-, Haupt- und Nachbehandlungen mit tiefgreifender Wirkung, so dass ärztliche Kontrolle und besonders für Ayurveda geschulte Therapeuten vom Ayurveda Verband empfohlen werden. Die Vorbehandlung im Rahmen der Panchakarma-Therapie beginnt mit leichter Ernährung, der eine Entgiftung des Körpers folgt. Da die meisten Gifte im Körper fettlöslich sind, erfolgt die Entgiftung durch die Verabreichung öliger Substanzen, genannt Snehana. Unterschieden wird hier zwischen innerer und äußerer Snehana.

Man beginnt mit der inneren Snehana, vom Arzt ausgewählte Öle werden frühmorgens genommen bis der Körper mit Fett gesättigt ist, das kann bis zu sieben Tage dauern. Danach beginnt mit individuell zusammengestellten Fetten das äußere Ölen durch Massagen. Eine Form dieser Massagen ist die Abhyanga, die Ganzkörpermassage. Die anschließende Hauptbehandlung der Snehana erfolgt durch gründliche innere Reinigung des Körpers durch Abführen und Nasentropfen, in Indien auch durch Aderlass. Bei der Nachbehandlung wird mit leichter Ernährung begonnen und man lernt, auf Signale des Körpers zu achten und das erreichte Gleichgewicht zu erhalten.

Der Ursprung der Abhyanga ist Teil der Panchakarma und sollte in diesem Rahmen nur von besonders geschultem Personal durchgeführt werden, nach ayurvedischer Tradition werden Frauen von Frauen und Männer von Männern therapiert. Bei vielen Angeboten für Ayurveda-Kuren ist diese Massage ein sehr wichtiger Bestandteil. Die Ganzkörper-Synchronmassage erfolgt durch zarte Bewegungen, nicht kraftvoll, vom Herzen weg in Richtung der Körperbehaarung, beide Körperhälften werden gleichzeitig und synchron 40 – 60 Minuten behandelt. Hierbei widmet jeder seine Aufmerksamkeit der Behandlung, es herrscht völlige Stille im Raum. Die synchrone Behandlung soll dazu führen, dass die Berührungsreize der Haut an beide Gehirnhälften gleichstimmig übertragen werden und über das Nervensystem eine ausgleichende Wirkung auf alle Funktionen des Körpers ausgeht.

Durch die Abhyanga können auch durch die Wahl der Öle viele Wirkungen erreicht werden, es kann der Körper gekräftigt und die Müdigkeit genommen, Muskel- und Gelenkschmerzen vermindert, die Haut gereinigt und der Teint verbessert, Gewebe gereinigt und gefestigt, Blutkreislauf verbessert, Hautinfektionen gestärkt, Sehvermögen verbessert, Nervensystem gestärkt, Schlaf verbessert,Selbstbewusstsein gegeben und der Altersprozess verlangsamt werden. Und auch das Bewusstsein für den Körper wird hierdurch gestärkt, verborgene Kräfte mobilisiert und Entspannung ermöglicht.

Im Rahmen einer Wellnesskur werden bei der Abhyanga andere Schwerpunkte gesetzt, hier soll ein körperliches und seelisches Wohlbefinden erreicht werden. Durch warme Ölmassagen wird der ganze Körper sanft über einen längeren Zeitraum massiert und man kann sich wunderbar entspannen. Geschulte Therapeuten können psychische Belastungen ausgleichen. Auch im Rahmen von Verjüngungskuren wird Abhyanga eingesetzt, aber nicht immer als Maha Abhyanga Synchronmassage.

Januar 19th, 2015 | Leave a Comment

Der Stirnölguss – sehr beliebt auch bei Wellness Reisen

Ayurveda ist eine indische Heilkunst, die bis heute in Indien angewendet wird und vor langer Zeit ihren Weg nach Deutschland gefunden hat. Es gibt Hinweise, die den Rückschluss zulassen, dass das Verfahren schon vor 5000 Jahren in Indien bekannt war.

Ayurveda ist aber auch die Wissenschaft vom Leben, und so wird mit dieser Heilmethode immer der ganze Mensch behandelt. Zu Ayurveda gehört neben den verschiedenen Formen auch ausreichend Bewegung, Entspannung und eine sehr gesunde Ernährung. Therapeuten, die mit Ayurveda arbeiten möchten, brauchen eine sehr gute Ausbildung. Die therapeutischen Anwendungen werden zum Beispiel von Ärzten angeboten. Heilpraktiker dürfen ebenfalls mit Ayurveda arbeiten. Auch Angehörige anderer medizinischer Berufe, wie zum Beispiel Physiotherapeuten, wenden sich vermehrt Ayurveda zu.

Aus vielen Kur- und Wellnesshotels sind die Anwendungen deshalb heute nicht mehr wegzudenken, und auf ganz unterschiedlichen Wellness Reisen kann man die Anwendungen des Ayurveda genießen.. Die meisten Menschen, die sich mit dieser Heilmethode behandeln lassen, leiden oft unter den verschiedensten Gesundheitsstörungen. Besonders häufig sind es Schmerzpatienten, die sich Hilfe erhoffen.

Ayurveda ist aber sehr komplex. Um Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen ist es wichtig, nicht nur eine einzelne Anwendung zu nutzen, sondern viel mehr, um möglichst schnell wieder gesund zu werden. Damit der Patient angemessen behandelt werden kann ist es nötig, ihn zuzuordnen.

Bei Ayurveda unterscheidet man Vata-, Kapha- und Pitatypen. Wohin man selbst gehört, können nur Fachleute herausfinden. Dazu sind Untersuchungen und Befragungen nötig. Der Stirnölguss ist aber etwas, das allen Patienten gut tut. Er entspannt nicht nur, er lindert auch Schmerzen. Bei einem solchen Guss liegt der Patient auf dem Rücken und zwar mit geschlossenen Augen. Der Therapeut arbeitet mit einem Öl, welches mit verschiedenen Kräutern angereichert wird. Das Öl wird erwärmt und dann mit einem Abstand von etwa 10cm in einem leichten Strahl über die Stirn gegossen.

Durch die Therapie lassen nicht nur akute und chronische Schmerzen deutlich nach. Der Stirnguss dient auch der Erholung und beruhigt die Nerven. Vor allem Patienten, die nervös sind, profitieren davon, wenn sie sich während der Therapie innerhalb von Minuten beruhigen können.

Ein solcher Stirnölguss eignet sich auch zur Anwendung bei Depressionen. Depressionen sollten immer behandelt werden, und mit einem Stirnguss verschwinden Depressionen auch nicht.

Die Methode eignet sich jedoch in jedem Fall als zusätzliches Verfahren. Es kann Beschwerden lindern und ohne Nebenwirkungen für ein hohes Maß an Entspannung sorgen.

Ein weiterer Behandlungsschwerpunkt sind Schlafstörungen. In manchen Kurhäusern bemüht man sich mit umfangreichen Programmen um die Gäste, die Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen haben. Der Stirnölguss wird dann im Rahmen von Ayurveda mit weiteren Angeboten kombiniert. Schlafstörungen sind gesundheitsgefährdend, sie lösen Stress aus und können das Ausheilen akuter Erkrankungen verhindern. Im schlimmsten Fall führen sie zu psychischen Störungen und machen im Ergebnis arbeitsunfähig.

Der Stirnölguss soll eine starke Wirkung auf das vegetative Nervensystem entwickeln und den Patienten das Einschlafen und Durchschlafen erleichtern. Die Therapeuten empfehlen dann eine angepasste Ernährung, und auch die Teilnahme an den entspannenden Maßnahmen, wie zum Beispiel Yoga.

Januar 5th, 2015 | Leave a Comment

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