Alte Weisheiten neu entdeckt für den Wellness-Bereich – die Edelsteinsauna

Edelsteine waren in der Antike wie auch heute nicht nur ein begehrtes Mineral für die Schmuckverarbeitung, viele Menschen sind überzeugt, dass von ihnen Schwingungen ausgehen, die negative Energien umwandeln.

Bereits im 12. Jahrhundert befasste sich Hildegard von Bingen intensiv mit der Heilkraft von Edelsteinen und dem Einsatz in der Medizin und verfasste hierzu verschiedene Schriften, die heute immer mehr Beachtung finden.

Ein neuer Trend für die Nutzung der positiven Wirkung von Edelsteinen ist die Edelsteinsauna, die sich nicht nur in Wellnesseinrichtungen immer größerer Beliebtheit erfreut. Im großen Wellnessangebot der Wellnesshotels findet man diese Edelsteinsauna immer öfter vor. Hier wird über dem Saunaofen mit den Aufgusssteinen ein Edelstein angebracht, dessen positive Wirkung auf die Saunabesucher übergehen soll.

In den meisten Edelsteinsaunen wird ein Amethyst benutzt, einer der ältesten Edelsteine. Die Bezeichnung kommt aus dem griechischen und bedeutet: „dem Rausche entgegen“. Es handelt sich hierbei um ein lilafarbenes Mineral der Quarzgruppe, das viel in Brasilien, Uruguay, Marokko und Russland vorkommt, aber auch in Europa schon gefunden wurde. Der Amethyst besteht aus den Grundelementen wie Kohlenstoff, Kieselsäure, Tonerde, Magnesium und Kalk, im Stein befinden sich Kristallgitter, bestehend aus Molekülen und Atomen. Viele glauben heute, dass elektromagnetische Umgebungsstrahlung an diesen Kristallgittern gestreut oder gebündelt und negative Energien absorbiert werden können.

Zum Amethyst gibt es viele Mythen und Sagen, die verschiedensten Heilwirkungen werden mit ihm in Verbindung gebracht. Auch die alternative Medizin setzt die Schwingungsenergie von Edelsteinen wegen einer günstigen Wirkung auf Geist, Seele und Körper ein. In der Sauna sollen die Schwingungen, die von dem Amethyst ausgehen, noch verstärkt wirken, Ruhe und Harmonie vermitteln, störende Energien aufnehmen und Kraft und Vitalität fördern. Manche Besucher der Edelsteinsauna berichten auch über Linderung von Beschwerden der Gelenke und des Rückens sowie der Atemwege und Haut.

Nicht in allen Edelsteinsaunen wird ein Amethyst verwendet, es sind manchmal auch Bergkristalle oder Quarze über dem Saunaofen angebracht, auch diesen Steinen werden Heilkräfte nachgesagt. Wissenschaftlich ist die Heilkraft von Edelsteinen bis heute allerdings nicht belegt, zur Frequenz oder Wellenlänge der Strahlung von Edelsteinen gibt es bisher keine Angaben.

Die Benutzung einer Edelsteinsauna unterscheidet sich nicht von einer herkömmlichen, vielfach wird allerdings ein Saunagang von je 15 Minuten als ausreichend angesehen. Die Temperatur ist häufig etwas geringer, zwischen 60 und 80 Grad. Natürlich gibt es auch Aufgüsse in Edelsteinsaunen, allerdings nur über die Saunasteine, manche öffentlichen Saunen zelebrieren besondere Kräuteraufgüsse, die eine zusätzliche beruhigende Wirkung haben. Als ganz besonderes Highlight wird der Edelstein in vielen Saunen auch für besondere Lichteffekte genutzt, hier kann man faszinierend die Lichtstrahlen beobachten, die durch den Kristall gebrochen werden, der Edelstein zaubert eine Atmosphäre, durch die Ruhe und Harmonie einkehrt.

Ob eine heilsame Wirkung der Edelsteine in der Sauna eintritt, muss jeder für sich selbst herausfinden. Auf jeden Fall bewirkt die Edelsteinsauna Entspannung und ein besonderes Wohlgefühl. Und ein Gefühl von Luxus der besonderen Art.

Dezember 23rd, 2015 | Leave a Comment

Wellness in den eigenen vier Wänden – ein Ayurveda-Wellness-Tag

Ayurveda – viele haben bereits von dieser indischen Heillehre gehört, einige haben bestimmt auch schon in diversen Wellnesshotels Anwendungen aus dem Ayurveda ausprobiert, aber dass man sich etwas Wellness mit Ayurveda auch zu Hause gönnen kann, das wissen die wenigsten. Und dabei sorgen diese Anwendungen für eine glatte Haut und zudem für eine tolle Ausstrahlung.

Für einen leichten Start in den Tag kann man gleich nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser trinken. Das wirkt wie eine Dusche von innen, denn das Wasser bringt den Stoffwechsel auf Trab, und das auf eine ganz sanfte Weise. Besser ist es sogar noch, wenn man ein Liter Wasser 15 Minuten lang koche lässt, das Ganze dann leicht abkühlen lassen und in eine Thermoskanne füllen. Dieses Wasser trinkt man dann über den Tag verteilt, am besten in acht Portionen.

In den Wellnesshotels bekommt man als Wellnessanwendung eine Massage mit dem Seidenhandschuh angeboten. Wer schon einmal ein Wellness Wochenende Deutschland erlebt hat, der wird die Anwendung bestimmt kennen. Diese Garshan-Massage sorgt hauptsächlich dafür, dass die abgestorbenen Hornschüppchen entfernt werden. Um diesen Effekt zu bekommen, muss man aber nicht unbedingt in ein SPA gehen, denn auch zu Hause kann man sich mit einem solchen Handschuh selbst verwöhnen. Das ist die mildeste Art, wie man Hornschüppchen entfernen kann. Nach dieser Massage ist die Haut schön frisch und kann nachfolgende Wirkstoffe besser aufnehmen.

Bauchmassagen sind bestens dafür geeignet, die Verdauung zu fördern. Dafür erwärmt man sich Sesamöl, taucht die Hand hinein und fährt dann mit großen Kreisen und zwar im Uhrzeigersinn um den Nabel herum, ein leichter Druck sollte dabei ausgeübt werden. So wird die natürliche Darmbewegung angeregt und unterstützt, zudem sorgt diese Bewegung auch für eine angenehme Entspannung. Allerdings sollte man während der Menstruation diese Massage lieber ohne Druck ausüben, denn sonst könnte sich die Blutung verstärken.

Wer die völlige Entspannung möchte, der sollte auf jeden Fall dafür sorgen, dass an diesem Verwöhntag alle störenden Nebengeräusche abgestellt werden. Das Telefon sollte man abstellen, die Tür abschließen und die Lieblingsmusik auflegen. So kann man einen solchen Tag in aller Ruhe genießen. Dabei sollte man ganz einfach alle Gedanken ziehen lassen. So erreicht man die nötige Gelassenheit.

Unzählige Vital-Punkte befinden sich an den Fußsohlen, diese sind über Energiebahnen mit den innern Organen verbunden. Mit Öl-Massagen kann man sie stimulieren und sich selbst damit neue Kraft schenken.

Viele Menschen haben oft ein Problem, wenn sie abends eine schwere Mahlzeit zu sich nehmen. Daher empfehlen die Experten des Ayurveda, anstatt einer solchen Mahlzeit lieber ein beruhigendes warmes Ölbad zu nehmen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass die Temperatur nicht über 37° Celsius liegt.

Für eine gute Balance kann man nicht nur an einem solchen Wellness-Tag, sondern jeden Tag etwas tun. Wann immer man dazu Zeit findet, sollte man sich auf ein Bein stellen, und das andere für zehn Sekunden am Oberschenkel abstellen. Dann wechselt man die Seiten. Innerhalb einer sehr kurzen Zeit fördert es eine gute Haltung. Diese Übung kann man beispielsweise auch ganz einfach beim Zähne putzen durchführen.

Ein Wellness-Tag zu Hause, das sollte man sich ruhig einmal gönnen, denn der Alltag ist bereits stressig genug.

Dezember 21st, 2015 | Leave a Comment

Schoko-Träume für die Haut – Wellnessanwendungen mit Kakao und Schokolade

Es erfreut die meisten Menschen, wenn man gerade im Winter eine schöne heiße Tasse Kakao trinkt. Auch ein Löffel Mousse au Chocolat zaubert bei vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Schokolade sorgt nicht nur für die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin, sondern sie macht auch richtig schön. Besonders in dunkler Schokolade, aber auch in allen anderen Sorten stecken Stoffe, die die Haut geschmeidig pflegen. Das Gewebe wird gestrafft und auch Fältchen können gemildert werden. Bei den Azteken galt Schokolade als „Nahrung der Götter“, und in den heutigen pharmakologischen Labors gilt sie als Anti-Aging-Hit.

Der eigentliche Schlüsselwirkstoff, der von Chemikern der Uni Münster entdeckt wurde, nennt sich Coco Heal. Diese Substanz des Kakaos wirkt sich wachstumsfördernd auf die Hautzellen aus. So wird die Wundheilung unterstützt und auch Falten wird vorgebeugt. Weitere Stoffe wie Proteine sorgen dafür, dass die Mikrozirkukation angeregt wird. Außerdem versorgen sie die Haut mit Feuchtigkeit. Als Radikalenfänger agieren zellschützende Polyphenole. Sie kurbeln die Produktion von Collagen und Elastin an, die wiederum für die Hautfestigkeit sorgen.

Produkte mit Kakao und Schokolade gibt es mittlerweile reichlich im Angebot.

Wer sich einmal richtig Luxus für den Körper gönnen möchte, der kann eine Schokoladenbehandlung in einem Wellnesshotel oder Spa buchen. Mit einem solchen Wellnessangebot kann man wirklich in gut duftende Schokolade abtauchen oder eine Körpermaske mit einer sahnigen Kakaocreme genießen. Besonders für die trockene Winterhaut ist dies ein Genuss. Die Kakaobutter ähnelt dem natürlichen Hautfett und sorgt für ein angenehmes geschmeidiges Gefühl auf der Haut.

Aber auch zu Hause kann man diese Wellnessprogramme genießen. Es gibt immer mehr Produkte rund um die Schokolade im Handel.

Wer sich etwas ganz besonderes gönnen will, der sollte eine Schoko-Massage ausprobieren. Der zarte Schoko-Duft, der einen bei der Massage mit dem Kakao-Öl umfängt, macht das Wellnesserlebnis absolut perfekt.

Allein der Geruch von Schokolade kann bereits die Stimmung heben. Die Inhaltsstoffe sind anregend und erzeugen ein Glückgefühl. So kann man sich bestens entspannen und ist geistig wach. Auch Duftkerzen oder Seifen mit Schoko-Aroma können einen dauerhaft in einen Zustand der Entspannung versetzen. So wird das Badezimmer zu einer echten Wohlfühl-Oase.

Auch in der dekorativen Kosmetik werden Schokoladentöne heute gerne genutzt. Nougat, Karamell und Schokobraun sind Töne, die unsichtbar modellieren und zudem mit ihren warmen Tönen jedes Gesicht natürlich betonen.

Dezember 14th, 2015 | Leave a Comment

Das absolute Wellness Wunder – Heilerde

Bereits unsere Großmütter kannten dieses natürlich Gesteinspulver aus der Eiszeit – Heilerde. Schon sie nutzen es, um einen glatte und auch reine Haut zu bekommen. Und jetzt ist die Heilerde wieder da. Man kann sie ganz unterschiedlich nutzen.

Angewandt in einer Waschcreme mit Traubensilberkerzen-Extrakt befreit es die Haut von Schmutz und überschüssigem Talg. Dabei trocknet sie die Haut aber nicht aus. Dafür schäumt man einfach einen kleinen Klecks auf, dann auftragen und mit reichlich Wasser wieder abspülen.

Man glaubt es nicht, aber Heilerde kann man auch trinken. Wenn einen das Sodbrennen nach einem allzu üppigen Essen plagt, wie es ja nun in der kommenden Weihnachtszeit des öfteren einmal vorkommen kann, dann löst man einfach etwas des feinen Pulvers in etwas Wasser oder auch Tee auf. Dann kann man es in kleinen Schlucken trinken. Die in der Heilerde enthaltenen Mineralien binden die Magensäure, die aufsteigt.

Ganz klassisch ist die Anwendung als Maske für eine reine und glatte Haut. Das gilt nicht nur für das Gesicht, sondern auch gerade für den Rücken, wo sich die meisten Talgdrüsen des Körpers befinden. Man nimmt sieben Teelöffel Heilerde und rührt sie mit etwas Wasser an. Dann auf den Rücken auftragen und trocknen lassen. Danach einfach abwaschen. So werden Fett und Talg gebunden und die Poren befreit. Zudem wird die Haut geglättet. Wer einmal eine Reise Wellness unternimmt, der wird solche Anwendungen auch in den Wellnesshotels finden.

Für das Haar kann man eine Packung aus Heilerde, Salbei und Meerestang zur Beruhigung von fettiger, gereizter oder auch juckender Kopfhaut anwenden. Sie wird einfach scheitelweise auf die nasse Kopfhaut aufgetragen und nach einer Einwirkzeit von fünf bis zehn Minuten wieder abgewaschen.

Eine spezielle Mischung für eine Anti-Aging-Maske für das Gesicht gibt es bereits fertig zu kaufen. Sie besteht aus Süßholzwurzel, Heilerde und Sojaöl. Man rührt sie mit etwas Wasser an und trägt sie auf. Bereits nach 15 Minuten kann man sie wieder abwaschen. Diese Maske fördert die Zellerneuerung und stützt das Bindegewebe.

Zur Straffung der Haut gibt es mittlerweile spezielle Fluids zu kaufen, die ebenfalls Heilerde enthalten. Sie sind leicht aufzutragen nach der Reinigung, und sofort wird die Haut mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Mineralien und auch Spurenelementen aus dieser Tonerde verwöhnt. Zusammen mit dem Vitamin E, das aus dem Aprikosenkernöl stammt, wird die Haut gefestigt und aufgepolstert.

Dezember 14th, 2015 | Leave a Comment

Löffelweise Harmonie – die ayurvedische Küche

Früher hat es dem Steinzeitmenschen das Leben gerettet, und für uns kann es heute dagegen recht gefährlich werden. Gemeint ist hier die Fähigkeit, innerhalb von wenigen Sekunden von null auf hundert durchzustarten. Früher war es so, dass man ein Notfallsystem benötigte, wenn man Mammuts jagen wollte. Auch heute profitieren wir durchaus davon, und zwar beispielsweise wenn wir noch auf den letzten Drücker für eine Prüfung lernen muss. Stehen wir unter Anspannung, dann können wir wirklich ungeahnte Kräfte mobilisieren.

Dennoch sind wir auch manchmal Herausforderungen ausgesetzt, die uns schlichtweg überfordern.

Dann reagiert der Körper so, dass der Hypothalamus im Zwischenhirn eine Hormonkaskade in Gang setzt. Durch diese wird dann die Nebennierenrinde dazu veranlasst, Noradrenalin, Adrenalin und auch Cortisol auszuschütten. Dann werden Atem und auch Herzschlag beschleunigt, gleichzeitig steigt der Blutdruck, und auch die Muskulatur spannt sich an. Dann werden auch die Sinne geschärft, und wiederum auch die Verdauung und der Geschlechtstrieb gedämpft. Erst wenn die riskante Situation vorbei ist machen wir uns dann wieder locker. Problematisch ist Stress eigentlich immer, und wenn er chronisch ist, dann schwächt er sowohl das Immunsystem als auch das Gefäßsystem.

Vor 6000 Jahren kannte man das Wort Stress im Ayurveda noch gar nicht. Aber dennoch kannte man dort bereits die Symptome wie Nervosität, Gelenkschmerzen, gestörter Schlaf, Geräuschempfindlichkeit und auch trockene Haut und Gelenkschmerzen. Das alles weist auf eine sogenannte Vata-Störung hin. Nach der Ayurveda-Lehre ist es so, dass Vata, das Bewegungsprinzip, zusammen mit Pitta, Stoffwechsel, und Kapha, der Struktur, die drei Doshas bildet, die Lebenskräfte im Menschen. Eine dieser Kräfte herrscht in jedem einzelnen Menschen vor. Dadurch wird seine Konstitution bestimmt. Allerdings sollen davon ganz unabhängig die drei Doshas im Körper in Harmonie fließen. Nur dann geht es dem Menschen auch wirklich gut. Wenn diese Doshas gestört sind, kann es zu Krankheiten kommen. Daher ist es so, dass alle Maßnahmen darauf abzielen, das Gleichgewicht zu halten, und zwar durch einen regelmäßigen Lebensstil, Ökomassagen, Meditation, Bewegung und auch Ernährung.

Ayurveda sollte vor allen Dingen als eine vorbeugende Therapie gesehen werden. Eine eventuelle Störung können Ärzte beispielsweise am Puls erfühlen. Wenn Menschen gestresst sind, dann pulsiert er recht schnell und auch flach. Heute sind Vata-Störungen leider recht häufig anzutreffen.

Bei gestressten Patienten verordnen die Ayurveda-Ärzte als erstes Entspannung, Bewegung und auch eine gute Ernährung. Man muss bedenken, dass alles, was wir essen und trinken, unser Wohlbefinden beeinflusst. Idealerweise sollte das Essen immer ein Fest sein für die Sinne. Dabei sollte der Reis schön duften, das Gemüse sollte bunt und knackig sein, ein zerkochtes Einerlei kommt hier nicht in Frage. Auch ein Apfel sollte richtig schön knacken, wenn man hereinbeißt. Ein gesundes Essen macht immer Freude, und es ist aus Lebensmitteln zubereitet, die frisch sind und unbelastet. Auch alle Geschmacksempfindungen sollten in der ayurvedischen Küche enthalten sein. Das macht dann richtig schön satt und auch zufrieden. Wer unter Stresssymptomen leidet, also eine Vata-Störung hat, der bekommt für gewöhnlich zwei unterschiedliche Lebensmittellisten, auf einer steht, was er bevorzugen soll, auf der anderen, was er vermeiden soll.

Zurückhalten sollte man sich mit Nahrungsmitteln, die einen überwiegend scharfen, herben oder bitteren Geschmack haben, denn sie heizen Vata an. Günstig sind hier salzige, süße und auch saure Lebensmittel. Diese reduzieren das nervöse, überdrehte Vata. Die Speisen und die Getränke sollten warm sein, und im Winter auch ruhig etwas schwerer und fetter. So wird das System beruhigt und besänftigt. Jetzt mag man vielleicht meinen, dass man schon immer bei solchen Situationen instinktiv richtig gehandelt hat, wenn man zu Schokolade und Chips gegriffen hat, aber dem ist nicht so. Zwar stimmt hier die Richtung, also salzig und süß, aber dennoch gibt es im Ayurveda keine Zwischenmahlzeiten oder auch Snacks und schon gar kein Fast Food.

Wichtig ist im Ayurveda auch, dass man immer langsam und auch regelmäßig isst. Zwischen den Mahlzeiten sollten schon rund vier bis sechs Stunden liegen. Nur so kann der Körper richtig gut verdauen. Und die geregelten Essenszeiten sind deshalb sehr wichtig, weil sie den Tag strukturieren. Genau das ist in stressigen Zeiten sehr wichtig.

Die Hauptmahlzeit ist hier immer für den Mittag vorgesehen, und dann darf man sich auch so richtig satt essen. Wenn das Frühstück ausfällt, es dies auch nicht so ganz schlimm. Wichtig ist aber, dass das Essen abends immer leicht verdaulich ist. So kann man dann gut schlafen. Zudem sollte man in Ruhe essen und auch in einer schönen Umgebung und vor allen Dingen, ohne dass man nebenbei etwas erledigt.

Auch Disziplin hilft weiter, so schaufelt man nicht unkontrolliert etwas in sich hinein. Durch unregelmäßiges Essen wird die Vata-Energie angefeuert, und das ist dann ein Teufelskreis, der auch meist noch mit einem Bewegungsmangel einhergeht. Dann steigen der Stresspegel und auch das Gewicht.

Allerdings gibt es hier auch eine gute Nachricht, denn niemand muss sich die geliebten süßen Leckereien verkneifen. Ayurveda ist die Lehre, in der diese süße Lust noch durchaus ernst genommen wird. Es gibt sogar manche Kurkliniken, die die Nachspeise noch vor der Hauptmahlzeit servieren.

Dezember 7th, 2015 | Leave a Comment

Verwöhnende Massagen mit Stempeln und Steinen

Sie zählen zu den bereits uralten und klassischen Naturheilverfahren, die Wärmebehandlungen in Form von entspannenden Massagen. Mittlerweile ist es auch so, dass sich sehr viele unterschiedliche Varianten dieser ganzheitlichen Massage entwickelt haben. Deren Ziel ist es dann aber nicht unbedingt, sich ausschließlich zu konzentrieren auf den körperlichen Zustand, sondern dabei wird der Mensch ganzheitlich betrachtet als Einheit von Seele, Körper und Geist.

Besonders die Massagen mit heißen Steinen oder auch Kräuterstempeln haben sich sehr schnell in der ganzen Welt verbreitet. Ihre Wurzeln reichen aber sehr weit zurück, und zwar weit über zweitausend Jahre. Diese beiden Massageformen waren bekannt unter anderem in der chinesischen Medizin sowie auch bei den indianischen und auch hawaiianischen Schamanen. Durch Aufzeichnungen aus Asien kann belegt werden, dass diese Behandlungen mit den Kräuterstempeln wirklich nichts Neues sind, sondern sogar bereits schon vor Christi Geburt durchgeführt worden sind. Der Ursprung von den Massagen mit den heißen Steinen dürfte wohl in Tibet, im alten Nepal und auch in Westchina liegen. Heute nutzen sehr viele Menschen diese altbewährten Massagen beispielsweise bei einem ausgiebigen Wellness Wochenende in Deutschland.

Bei der Santai-Kräuterstempel-Massage nutzt man das kostbare Wissen rund um die Wirkung und die Verwendung von Heilkräutern. Diese Kräutermischung, die ganz individuell zusammengestellt wird, wird dann mit einem feinsten Seidentuch umwickelt. Indem man die Stempel über Wasserdampf erwärmt entlockt man diesen Kräutern ihre Duftstoffe und auch Wirkstoffe. Diese Wärme und auch die Kraft der Kräuter verbinden sich dann zu einem wunderbaren Wirkstoffpaket, welches die Durchblutung fördert, die Selbstheilungskräfte aktiviert und auch den Stoffwechsel anregt. Auch alte Hautpartikel werden abgetragen und die Neubildung der Zellen somit angeregt. Gleichzeitig werden so auch noch die Feuchtigkeitsdepots der Haut aufgefüllt. Auch das Bindegewebe wird gefestigt, und nach der Massage fühlt sich die Haut richtig schön samtweich an.

Diese Massage beginnt mit einer Salbung, die sehr sanft ist, und zwar von Gesicht, Dekolleté und Hals. Dazu wird ein handwarmes Öl verwendet. Anschließend wird dann mit den Kräuterstempeln zuerst das Dekolleté ganz sanft angetippt, und wenn die Stempel dann eine hautfreundliche Temperatur erreicht haben, dann werden das Dekolleté, das Gesicht und der Hals mit sanften kreisenden Bewegungen massiert. Danach folgen dann recht leichte, ziehende und streichende Bewegungsphasen entlang der Lymphbahnen.

Während der gesamten Behandlung werden die Kräuterstempel mehrmals wieder in warmem Öl auf die richtige Temperatur gebracht. Während dieser Zeit ist es dann so, dass mit der Hand sanfte Massagegriffe ausgeführt werden. Diese lassen dann die Inhaltsstoffe aus den Kräuterstempeln noch etwas tiefer in das Gewebe eindringen. Sehr gut kombinieren kann man diese Santai-Gesichtsmassage mit warmen Kräuterkompressen, einer Kräutermaske und auch einem Kräuterpeeling. Dieses wird auch sehr oft als komplettes Paket angeboten.

Bei der Hot-Stone-Massage ist es so, dass sie eine Vielzahl an Körperprozessen aktiviert. Hier gibt es eine Kombination aus der Urkraft der Steine, Massage und auch Wärmebehandlung. Dies beruhigt, entspannt, steigert die Durchblutung und fördert zudem auch gleich noch die Stoffwechselprozesse im Gewebe. So werden dann Muskelverspannungen gelöst und somit auch Schmerzen gelindert.

Auf der seelischen und auch geistigen Ebene trägt diese Hot-Stone-Massage dazu bei, dass man wirklich entspannen und auch loslassen kann. Das ist so, weil durch die Massage energetische Blockaden gelöst werden. Man erreicht dies, indem man die Meridiane und auch die Chakren des Körpers mit einbezieht. Traditionell verwendet man für diese Hot-Stone-Massage Basaltsteine, und deren Wirkung beruht auf der Farbe, den darin enthaltenen Mineralstoffen, der Entstehungsgeschichte und auch der Kristallstruktur.

Diese schwarzen Basalt-Lavasteine werden entweder in einem Wasserbad oder auch in einem Wärmegerät erwärmt, und zwar auf 50 bis 60 Grad. Dann werden sie eingeölt und anschließend aufgelegt. So erzielt man dann eine vollständige Durchwärmung des Körpers.

Mit diesen Steinen arbeitet man auch an den Energiezentren des Körpers. Wenn man die Steine auf diesen Energiezentren platziert, also beispielsweise an Händen, Stirn, Füßen, Nacken, Solarplexus und auch Bauch, dann sind sie in der Lage, ihre Urkräfte voll zu entfalten. Danach folgt dann die Massage. Zuerst reibt man den Körper mit einem weichen Öl ein, dies kann beispielsweise Mandelöl oder Jojobaöl sein. Dann lässt man die Steine mal leicht, mal sanft, mal mit etwas mehr Druck über den Körper gleiten. Diese Massageanwendungen werden immer sehr großzügig und auch recht langsam durchgeführt. So schenkt man dem gesamten Organismus mehr Vitalität, das Energiefeld wird harmonisiert und auch gestärkt. Kombiniert man die Massage mit Edelsteinen oder auch duftenden Aromen, dann lassen sich sehr angenehme Reize setzen, die dann alle Sinne entspannen. Das führt dann zu einem sehr tiefen und vor allen Dingen auch ganzheitlichen Ergebnis.

Dezember 6th, 2015 | Leave a Comment

Wellness und Ayurveda – ein perfektes Team

Ayurveda – das ist die Wissenschaft vom langen Leben. Sie wird sehr gerne in der Medizin aber noch lieber im Bereich Wellness genutzt. Das beste an dieser Methode ist, egal, zu welchem Zweck man sie nutzt, man wird sich nach den Behandlungen immer wie neu geboren fühlen. Der ayurvedische Stirnölguss ist eine solche Behandlung. Es ist zwar schwer vorzustellen, dass es der Gesundheit und dem Wohlbefinden nutzen soll, wenn man auf dem Rücken auf einer Liege ruht und ein gleichmäßiger Strahl von einem warmen und würzigen Öl fließt über die Stirn. Aber doch ist es so. Dieser Stirnölguss ist bei weitem das Angenehmste, was Ayurveda zu bieten hat.

Und das Schöne ist, dass man sich dafür nicht in die Hände eines Arztes begeben muss. Auch Wellnesshotels Deutschland bieten diese Behandlungen an. Eigentlich ist Ayurveda ja ein komplettes Medizinsystem, dessen Ziel es ist, krankmachende Faktoren ganz einfach aus dem Körper zu leiten. So soll der Patient eigentlich für das alltägliche Leben fit gemacht werden. Diese Wissenschaft, die aus dem alten Indien stammt, ist bereits mindestens 9000 Jahre alt. Sie hat auch andere Medizinlehren geprägt. Im Bereich Wellness liegt der Schwerpunkt bei den Stirnölgüssen, aber auch die Garshan Massage ist sehr beliebt. Garshan bedeutet, dass diese Massage mit einem speziellen Seidenhandschuh ausgeführt wird. Dies ist wohl die einzige Massage im Ayurveda, die trocken durchgeführt wird. Diese Trockenmassage stimuliert Kreislauf, den Stoffwechsel und auch das Bindegewebe.

Aber auch mit Kräutern wird im Bereich Ayurveda oft gearbeitet. Das führt sich auch im Bereich Wellness zu besonderen Behandlungen. Hier werden fast alle Massagen mit Ölen durchgeführt. Diesen Ölen werden oft Kräuter und Gewürze wie Kurkuma zugesetzt. Diese Ölmassagen sind nicht nur wirksam für den Körper, Nerven, Verdauung und die Muskulatur profitieren davon, sondern auch für den Geist und die Seele. Die optimale Zeit für diese Ganzkörpermassage mit Öl ist der frühe Morgen vor dem Duschen. Wer die Möglichkeit hat, sich zu Hause eine solche Massage zu gönnen, der sollte diesen Zeitpunkt wählen. Besser ist natürlich, sich in einem Wellnesshotel mit dem kompletten Programm verwöhnen zu lassen. Ein Wellnesstag mit Ayurveda in einem Day-SPA bietet sich hierfür perfekt an. Gleichzeitig kann man sich auch gleich über die spezielle Ayurvedische Ernährung informieren.

Ein Wellnesstag für Körper, Geist und Seele – darum sind Wellness und Ayurveda ein perfektes Team.

Dezember 4th, 2015 | Leave a Comment

Wellness-Trend Meersalz – das Multitalent für das Wohlbefinden

Es duftet nach Urlaub, macht schlank und pflegt rundum schön – Meersalz. Das Multitalent vom Strand kann man sich leicht nach Hause holen.

Früher rollten wir genervt mit den Augen, wenn unsere Mütter von den einfachen Dingen des Lebens schwärmten. Heute, nachdem wir so manchen Euro für teure Ganzkörper-Treatments in schicken Beauty-Spas ausgegeben haben, nehmen wir uns reumutig vor, einfach öfter mal auf Mutti hören. Denn eines der simpelsten, effektivsten und günstigsten Schönheitsmittel überhaupt ist Meersalz.

Denken Sie an einen langen Strandspaziergang an der Ostseeküste Polen. Schon nach kurzer Zeit sieht die Haut prall und rosig aus, Sie können frei atmen, die Haare haben sich aufs doppelte Volumen aufgeplustert. Das liegt an den Salzpartikeln, die durch Wind und Wellen in die Luft übergehen. Meersalz tut der Haut unvergleichlich gut. Es wirkt beruhigend, spendet Feuchtigkeit, regt den Kreislauf an und hilft, gestaute Gewebsflüssigkeit auszuschwemmen.

Logisch, dass gestresste Menschen im Urlaub nur ein Ziel kennen – das Meer. In Kombination mit Wind und Sonne wird die Haut von Tag zu Tag weicher, man fühlt sich gesund und rundum erholt. Bei einem Meersalz-Peeling entfernen die Salzkristalle abgestorbene Hautzellen, raue Stellen und Verhornungen. Außerdem aktivieren sie die Mikrozirkulation der Haut, was nachfolgend aufgetragene Pflegepräparate besser einziehen lässt und gegen Cellulite hilft.

Dafür müssen Sie noch nicht mal an den Strand fahren, weil Sie sich das Meer bequem nach Hause holen können. In Drogerien wird eine Vielzahl von Badezusätzen, Peelings oder Inhalationen aus Meersalz angeboten. Ein Vollbad regt den Kreislauf an und stimuliert den Zellstoffwechsel und die Fettverbrennung. Die im Salzwasser enthaltenen Stoffe wie Natrium, Magnesium, Kalium und Jod schwimmen so ähnlich auch in unserem Blutplasma, deshalb werden sie besonders gut von der Haut aufgenommen.

Wer unter Neurodermitis, Schuppenflechte oder anderen Hautkrankheiten leidet, sollte Produkte aus dem Toten Meer nutzen. Dieser Salzsee enthält besonders viele Mineralien. Inhalieren mit Meerwasser befeuchtet die Schleimhaut der Atemwege und verbessert deren Durchblutung, eine echte Wohltat bei Erkältungen und Atemwegserkrankungen wie Asthma. Außerdem werden die wertvollen Mineralstoffe über die Schleimhäute in den Lymphkreislauf aufgenommen und im gesamten Körper verteilt.

Meersalz wird an Europas Küsten in sogenannten Salzgärten gewonnen. Das teuerste und edelste Salz, das „Fleur de Sel“, bildet sich nur an heißen und windstillen Tagen als hauchdünne Schicht an der Wasseroberfläche und wird per Hand abgeschöpft. Es kommt unbehandelt in die Geschäfte, Gourmets lieben seinen natürlichen Geschmack.

Dezember 3rd, 2015 | Leave a Comment

Außergewöhnliche Wellnessanwendungen werden heute immer beliebter

Exotische Wellnessangebote sind bei den Gästen in den Wellnesshotels besonders beliebt. Ayurveda, das Hamam und die Lomi-Lomi-Massage sind nur wenige der unzähligen Anwendungen, die den Gästen in den Wellnesshotels zu absoluter Entspannung verhelfen.

Ayurveda stammt aus Indien. Sie dient dort nicht nur dem Wohlbefinden, sondern auch der Heilung. Ayurveda ist ein ganzheitliches Prinzip, und so werden mit einer ausgewogenen und abgestimmten Ernährung, entspannenden Massagen und Entspannungstechniken Körper und Geist in Einklang gebracht. Die meisten Wellnessurlauber genießen vor allem die verschiedenen Massagen, die mit speziellen Ölen durchgeführt werden.

Auch das Hamam ist in vielen Wellnesshotels zu finden. Das Hamam ist eigentlich ein Bad. Allerdings steigt man nicht ins Wasser, sondern wird gewaschen. Die Gäste liegen dazu auf einem Block aus Marmor, der gut gewärmt ist. Ein solches Bad kann lange dauern, denn das gründliche Einschäumen mit kaltem und heißem Wasser ist recht zeitintensiv. In einem Hamam ist es sehr warm, was die Entspannung noch verstärkt.

Die Lomi Lomi Massage dagegen hat ihren Ursprung in Hawaii. Unter dem Namen der Tempelmassage wird sie in vielen gut geführten Wellnesshotels angeboten. Allerdings geht es dabei nicht um den Tempel als Gebäude, sondern um den Körper, der die Seele als eine Art Tempel beherbergt. Lomi ist das Wort für massieren. Mit der Verdopplung wird das Wort gesteigert. So bedeutet Lomi Lomi, dass besonders intensiv massiert wird. Auch Lomi Lomi ist eine ganzheitliche Behandlung. Körper und Geist sollen mit der Behandlung in Einklang gebracht werden. Das stellt hohe Ansprüche an den Masseur, der sehr gute Kenntnisse in der Anwendung haben müssen.

Bei Lomi Lomi wird auf der Körperebene wie auf geistiger Ebene gearbeitet. Deshalb ist die Anwendung vor allem für Menschen in schwierigen Lebenssituationen geeignet. Die Behandlung kann auch bei akuten Erkrankungen helfen. Außerdem können Muskelprobleme gezielt therapiert werden. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um eine Folge von Verspannungen handelt, die durch einseitige Belastung entstanden sind, ob es sich um die Folgen eines Unfalls handelt, oder der Gast insgesamt krank ist und die Muskelprobleme damit zusammen hängen.

Lomi Lomi hat sich auch bei Blockaden der Gelenke bewährt, denn der Therapeut bearbeitet den gesamten Organismus, prüft die Beweglichkeit und kann sie in vielen Fällen durch sein spezielles Fachwissen wieder herstellen. Lomi Lomi ist noch nicht sehr bekannt, verfügt aber über ein enormes therapeutisches Potential und kann eines Tages die westliche Medizin in vieler Hinsicht ergänzen.

Für ein solches intensives Erlebnis ist auf jeden Fall ein ausgiebiger Wellnessurlaub sehr günstig.

Ein weiteres exotisches Wellnessangebot ist Huna Amanu. Auch diese Methode stammt aus Hawaii. Bei Huna Amanu sind es die damit verbundenen Rituale, die die Gäste in den Wellnesshotels beeindrucken. Die gesamte Behandlung unterliegt genauen Regeln. Sie beginnt mit dem gründlichen Waschen. Anschließend folgt eine Pflege der Haut mit bestimmten natürlichen Substanzen. Erst danach wird der Gast gründlich massiert.

Für die Massage werden Muschelschnecken aus dem Pazifik genutzt. Das Programm ist umfangreich und kann weit über eine Stunde dauern. Die Behandlung wird von wohlriechenden Düften begleitet. Die Haut mit besonders wertvollen Stoffen zu versorgen und ihr ein jugendliches Aussehen zu geben, ist nur eines der Ziele dieser sehr angenehmen Behandlung.

Dezember 3rd, 2015 | Leave a Comment

Schokolade – auch im Bereich Wellness und Kosmetik sehr beliebt

Schokolade, erhältlich in unterschiedlichen Variationen, ist für viele Menschen ein unersätzliches „Highlight“, und gilt für viele Menschen auch als einzigartiges Geschmackserlebnis. Schokolade kann den Tag oder einzelne Momente versüßen. Ganz gleich ob als Tafel, Praline, Schokoriegel oder im Kuchen – Schokolade ist beliebt bei Jung und Alt.

Bekannt ist, dass Schokolade eine positive Wirkung auf die menschliche Psyche hat. Nicht umsonst heißt es: Schokolade, sprich Kakaoprodukte, machen glücklich. Das sogenannte Glückshormon Serotonin wird aktiviert. In Maßen verzehrt hat Schokolade, vornehmlich Bitterschokolade, mitunter sogar einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Studien belegen unter anderem, dass Produkte mit Kakao eine blutdrucksenkende Wirkung haben können. Auch als Radikalfänger hat sich die dunkle Schokolade bereits einen Namen gemacht. Gefäße, Herz und Kreislauf werden vor freien Radikalen geschützt. Vorausgesetzt, die Menge stimmt. Täglich etwa zwei Stückchen genügen bereits, so die Erkenntnis der Wissenschaft.

Mittlerweile hat auch die Kosmetikindustrie den Inhaltsstoff Schokolade für sich entdeckt. Es ist kaum zu glauben, doch in einer Kakaobohne stecken viele Wirkstoffe, die auch für die Haut von großer Bedeutung sind. Erst vor wenigen Jahren wurde in der Kakaobohne der Inhaltsstoff CocoHeal nachgewiesen. CocoHeal unterstützt die Wundheilung der Haut und fördert das Wachstum der Hautzellen. Ebenso vermag dieser Stoff es, der Faltenbildung entgegenzuwirken. Kein Wunder also, dass die kleine Kakaobohne als Inhaltsstoff für diverse Kosmetikartikel verwendet wird.

Nicht zu verachten sind in diesem Zusammenhang auch Wirkstoffe wie beispielsweise Coffein, Kalium, Calcium, Vitamin A, Vitamin B2 und Niacin. Diverse Artikel mit Kakao- bzw. Schokoladenanteil sind auf dem hiesigen Kosmetikmarkt bereits erhältlich. Gesichts- und Körpercremes mit Shea- und Kakaobutter eignen sich besonders für empfindliche und trockene bis sehr trockene Haut. Bei Verwendung dieser Produkte wird die Haut geschützt, gepflegt und erhält genügend Feuchtigkeit. Die Haut wird zart und geschmeidig, der Teint wird ebenmäßiger.

Auch erhältlich sind Bodylotions, Gesichtsmasken, Duschcremes und Produkte für die Pflege der Lippen. Sogar Peelings mit Schokoladenstückchen sind in Drogerien erhältlich. Neben der positiven Wirkung auf die Haut ist der angenehme Geruch dieser Produkte ein erwünschter und wohliger Nebeneffekt. Darüber hinaus gibt es pflegende Badezusätze mit Schokolade, die durchaus auch selber hergestellt werden können.

Mittlerweile haben auch viele beliebte Wellnesshotels und Schönheitsfarmen Schokoladenanwendungen in ihrem Repertoire. Massagen, Bäder und Packungen, bei denen sich alles rund um die Kakaobohne dreht, entwickeln sich derzeit zum absoluten Trend. Besonders in den Wintermonaten sind derartige schokoladige Anwendungen sehr beliebt. Schokoladen-Öl-Bäder entspannen Körper, Geist und Seele.

Die Haut wird entschlackt und fühlt sich anschließend angenehm weich an. Hinzu kommt, dass sich bei den Menschen ein Glücksgefühl einstellt, welches sicherlich auch durch den angenehmen Schokoduft hervorgerufen wird..

Eine Massage mit Schokolade, die im Bereich Wellness häufig unter dem Begriff Hot Chocolate-Massage angeboten wird, ist ein echtes Entspannungserlebnis. Die Sinne werden angeregt, die Nerven beruhigen sich und zugleich bekommt die Haut eine Extraportion Pflege. In der Regel wird ein hochwertiges Schokoladen-Öl-Gemisch sanft auf gewünschte Körperstellen aufgetragen. Anschließend wird die Schokoladen-Masse mit langsamen Bewegungen einmassiert. Schon nach kurzer Zeit stellt sich ein ganzheitliches Wohlbefinden ein, welches sicherlich auf das sinnliche Schokoladenerlebnis zurückzuführen ist.

Dezember 2nd, 2015 | Leave a Comment

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