Urlaub am Goldstrand von Dubai im Paradies der Scheichs

Bei vierzig Grad im Schatten zieht sich ein Sandschleier ganz sanft über die Weite des schönen Morgenlandes. Es ist so heiß, dass die Sonne jede auch noch so kleine Feuchtigkeit aus dem Boden nimmt. Da es in Dubai sowieso nur ein paar Mal im Jahr regnet, gibt es da auch nicht viel aufzunehmen. Früher war Dubai ein vergessener Wüstenwinkel – und dann entdeckte man das Erdöl. Im Jahre 1966 war es soweit, das schwarze Gold sprudelte. Damit änderte sich alles in diesem Flecken der Erde.

1971 schlossen sich sieben Scheichtümer zu den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammen. Vielen kam es dann vor, als ob eine Zeitmaschine eingesetzt wurde, und aus dem Morgenland wurde das Übermorgen-Land. Es wurde zu einem Sinnbild von Reichtum. Die Menschen, die dort lebten, waren Perlenhändler, Fischer oder auch Goldschmuggler, sie sind noch in den typischen Palmenhütten aufgewachsen, und plötzlich zogen sie in Luxusvillen.

Wo es einst Karawanenpfade mit tiefen Rissen gab, findet man heute dreispurige Highways. Und wo einst das Sonnenlicht vom Wüstensand geschluckt wurde, prallt es heute an den Hochhausfassaden ab, die verspiegelt sind.

Dubaiin nennt man die Einwohner von Dubai, die sich bis heute und allem Reichtum zum Trotz ihren Sinn für Mythen bewahrt haben. So erweckten die den versunkenen Kontinent Atlantis erneut zum Leben indem sie die Palm Jumeirah erschafften, eine künstliche Insel, die in Palmenform gehalten wurde. Ein künstliches Weltwunder wurde mit Hilfe von 200 Millionen Kubikmeter Sand und Steinen, die man einfach in das Meer schüttete, erschaffen. Zumindest wird es von der Stadt so genannt, ein Weltwunder. An der Spitze dieser Insel findet man ein absolutes Märchenschloss, das Atlantis Dubai. Das Highlight in diesem Hotel ist zweifelsohne der 17 Hektar große Wasserpark. Rund 65000 Barsche, Rochen und andere Meerestiere kann man hier antreffen, und man ist von ihnen nur durch eine Glasscheibe getrennt.

Wer gerne orientalische Schals, Vasen oder Teppiche erstehen möchte, der sollte den Deira Tower aufsuchen. Im Al-Tannour gibt es tolle Bauchtanz-Einlagen und libanesische Speisen. Kräuter und Heilpflanzen kauft man hier immernoch in Jutesäcken zwischen der Old Baladiya St. und der Al-Ras St. Hier ist die Luft erfüllt von Kardamom, Kurkuma und Ingwer. Da man in Dubai keinen Alkohol trinkt, genießt man hier stattdessen eine schöne Shisha.

Die ideale Reisezeit für Dubai liegt übrigens zwischen Oktober und April, denn dann ist durch die geringe Luftfeuchtigkeit die Hitze erträglich.

Dezember 29th, 2015 | Leave a Comment

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