Inseln zum Träumen – die schönsten Inseln der Welt

Inseln zum Träumen – davon gibt es viele. Und auf einigen von ihnen beginnt gerade jetzt die beste Urlaubszeit überhaupt. Die lange Flugzeit, die entsteht, nimmt man dafür gerne in Kauf. Und so teuer wie man denkt sind Reisen auf diese Inseln auch längst nicht mehr. Hier ein paar Inseln, auf die man sich gerne träumen würde.

Wer die Südsee-Einsamkeit sucht, der ist auf Bora Bora absolut richtig. Bereits beim Anflug ist man total fasziniert von den vielen grünen Atollen, die alle mit einem feinen weißen Sandstrand umsäumt sind. Das ist genau der Blick, der einen vergessen lässt, dass man gerade 26 Stunden Flug hinter sich hat. Die paradiesischen kleinen Buchten laden zum Träumen, Tauchen oder auch Schnorcheln ein. Wer ein besonderes Erlebnis haben möchte, der schippert mit einem Boot durch die Lagunen. Hier kann man einen Blick auf die sonnenbeschienenen Vulkangipfel erhaschen, der einfach unvergleichlich ist. Für Kunstliebhaber gibt es im Städtchen Valtape die Möglichkeit, in kleinen Galerien Werke berühmter Maler zu sehen.

Martinique – diese Insel ist sehr ruhig gelegen, und Besucher werden durch die goldenen Strände und der fantastischen Flora in ihren Bann gezogen. Hier findet man Hibiskusblüten in so vielen unterschiedlichen Farben wie nirgendwo anders. Wer sich diese Pracht auch gerne nach Hause holen möchte, der kann an den vielen Marktständen das passende Saatgut kaufen. Auch für die Gourmets hat Martinique einiges zu bieten, denn die kreolisch-französische Küche hat einige Highlights imProgramm. Und in vielen der kleinen Lokale darf man auch schon einmal in die Töpfe schauen. Für Geschichtsinteressierte wird die „Domaine de la Pagerie“ interessant sein. Dies ist heute ein Museum, früher wuchs hier Josephine auf, die spätere Frau von Napoleon.

Fidschi ist bekannt als kristallklares Wasserparadies. Irgendwie ist hier alles blau – der Himmel sowieso, und das Wasser scheint noch blauer zu sein. Die Südsee ist ein absolutes Paradies für Schnorchler und Taucher. Das Inland ist sehr urwüchsig, hier leben die Menschen noch in den traditionellen Strohhütten. Besucher werden hier mit einem Nationalgetränk empfangen, das den Namen Yagona trägt. Auch Hochseeangeln ist auf Fidschi sehr beliebt. Wer gerne Muscheln sammelt, der hat hier auch sein Paradies gefunden, denn nur hier gibt es die größte Anzahl an Muschelarten auf der ganzen Welt.

Hawaii – eigentlich besteht Hawaii aus vier Hauptinseln, und nicht wie man oft denkt, aus einer einzigen. Hawaii/Big Island, Maui, Oahu und Kauai sind ihre Namen. Wer gerne surft, für den ist Big Island das absolut beste Revier. Wer etwas über die Geschichte und auch die Kultur der Einheimischen erfahren möchte, der sollte das Polynesian Cultural Centre auf Oahu besuchen. Zum Wandern bietet sich Maui an. Und noch etwas ganz besonderes kann man hier erleben – Whale Watching.

Koh Samui ist eigentlich keine Insel, auf der man nur faul am Strand herumliegt, das wäre viel zu schade. Sie ist eine Insel, die eher etwas für aktive Urlauber bietet. Am besten mietet man sich ein Moped, und schon kann man die schönsten Stellen der Insel besuchen. Der Na-Muang-Wasserfall beispielsweise, oder auch das Samui-Aquarium mit Korallenfischen und die Bo Phut-Bucht mit ihrer goldenen „Big Buddha“-Statue. Wer sich dann für den rund vierzehnstündigen Rückflug rüsten will, der sollte sich noch schnell eine günstige Thai-Massage gönnen.

Nicht zu vergessen sind die Seychellen. Das Strand-Panorama ist hier einzigartig. Auf La Digue reichen die mächtigen Granitfelsen bis hinein in das Wasser des Indischen Ozeans. Diese Insel liegt gerade einmal vierzig Kilometer entfernt von der Hauptinsel der Seychellen, Mahé. Sonne und Strand kann man hier reichlich erleben, aber auch der tiefgrüne Dschungel hat einiges zu bieten. Blumenfreunde werden hier leuchtende Augen bekommen. Überall gibt es hier Orchideen, die in den schönsten Farben leuchten, und es duftet nach Vanille, wohin man auch geht. Die Seychellen sind wohl der einzige Urlaubsort, an dem man sich als Urlauber freut, wenn es einmal regnet, denn dann verlassen auch die kleinen Landschildkröten ihr Versteck.

Viele dieser Reisen sind heute nicht mehr zu teuer, es gibt bereits sehr günstige Angebote, um von diesen Inseln nicht nur träumen zu müssen.

Dezember 23rd, 2015 | Leave a Comment

Advent am Singapore River – Weihnachtsfeeling mit Badeaufenthalt in Singapur

Es ist nur ein ganz kurzer Knopfdruck, aber er entfaltet eine sehr große Wirkung, denn mit diesem Knopfdruck verwandelt sich ganz Singapur in ein Weihnachts-Märchenland, das weithin strahlt. Jedes Jahr im November ist es soweit, dann zelebriert der 4,4 Millionen Einwohner zählende Stadt-Staat das alljährliche „Christmas Light Up“, so wird hier das Anknipsen der Weihnachtsbeleuchtung genannt. Dieses Spektakel findet bis zum 3. Januar statt. In allen Farben des Regenbogens glitzert und leuchtet es dann in den Shopping-Bezirken der Stadt, in der Orchard Road und an der Marina Bay. Passend dazu gibt es eine Fülle von Veranstaltungen, die genau dazu passen. Allerdings gibt es etwas, das der Advent in Singapur nun wirklich nicht zu bieten hat – Schnee. Wen das nicht stört, oder wer sowieso lieber herrlich laue Abende für einen Ausflug in das Ausgeh-Viertel Boat Quay dem kalten Weihnachtsmarkt in Deutschland vorzieht, der ist in Singapur vollkommen richtig. China Town und Little India bieten hier viel exotisches Flair und auch einen fantastischen Zoo, der sogar Nacht-Safaris anbietet.

Das Naherholungsgebiet der Einwohner von Singapur ist die kleine Insel Sentosa Island. Sie kann man mit den Gondeln einer Seilbahn innerhalb von ein paar Minuten erreichen.

Sehr beliebt bei den europäischen Touristen ist aber im Moment die Kombination eines Städtetrips nach Singapur von zwei oder drei Tagen, um das Weihnachtsfeeling richtig mitzubekommen, und einem erholsamen Badeaufenthalt auf der Tropeninsel Bintan, die nicht weit entfernt liegt, aber sich bereits auf dem Staatsgebiet von Indonesien befindet. Diese Insel kann man mit einer Schnellfähre erreichen. Sobald er angekommen ist, fühlt sich der Besucher wie in eine andere Welt versetzt. Es gibt hier wirklich kilometerlange Strände und, was noch viel wichtiger ist, sehr viel Ruhe.

Im Süden von Bintan befindet sich die Hauptstadt Tanjung Pinang. Die Häuser dieser Stadt sind auf Stelzen erbaut worden. Der Küste vorgelagert sind noch völlig intakte Korallenriffe. Kein Wunder, dass es Taucher und Schnorchler dorthin zieht. Wenn man auf der Terrasse seines Hotels sitzt kann man sich kaum vorstellen, dass Singapur mit seiner brodelnden Atmosphäre nur einen Steinwurf entfernt liegt. Einerseits der Sternenhimmel, der schön und klar funkelt, andererseits das Glitzern der Metropolen – bei einer Reise nach Singapur zur Adventszeit kann man beides erleben.

Dezember 16th, 2015 | 1 Comment

Urlaub im Jahr 2011 – lieber Barbados oder doch der Königssee?

Weicher, weißer Sand, sanfte Sonnenstrahlen und dann barfuß herumlaufen und die laue Luft genießen. Wer jetzt herausschaut weiß, dass sich dieses Szenario nur in unseren Gedanken abspielt. Aber bei sehr vielen Deutschen ist dies im Moment so, denn sie träumen sich bereits in den nächsten Urlaub. Rund 71 Prozent der Bundesbürger planen jetzt schon einen längeren Urlaub für das Jahr 2011.

Auf der Wunschliste stehen auch nächstes Jahr wieder Strände. Allein der Duft des Mittelmeeres lässt uns alle träumen. Die Mandelblüte, Palmen und Olivenbäume ist das, was uns dabei sofort in den Sinn kommt. Auch die glasklaren Buchten von Kroatien und Zypern fallen einem sofort ein.

Die Trends für das nächste Jahr sind ebenfalls eindeutig. Entweder bleibt man ganz einfach in heimischen Landen und entdeckt die Heimat wieder einmal neu, oder man fliegt weg, weit weit weg…. Fernreisen stehen nächstes Jahr bei den Menschen wieder hoch im Kurs. Hier ist es aber nicht mehr so, dass man sich in den Flieger setzt, um dann irgendwo in einem Club zu landen und den Tag zwischen Sonne, Animation und alkoholischen Getränken zu verbringen. Vielmehr beginnt der Urlaub dann auch erst richtig hinter dem Strand. In einem solchen Urlaub möchte man auch schon einmal staunen können, beispielsweise über die Schönheit des edlen Barbados. Hier gibt es einmal ein paar ganz unterschiedliche Reiseziele im Überblick, da ist für jeden etwas dabei.

Rund 110 Kilometer weiße Sandstrände und 3000 Sonnenstunden – die Rede ist hier von Barbados. Dieses Stück Karibik ist außerhalb der Hochsaison im Winter erstaunlich günstig zu bekommen. Mit preiswerten Angeboten kann man hier reichlich Sonne tanken, im wunderbaren Türkismeer schwimmen, beispielsweise am Sandy Beach im Süden oder auch im Westen bei Paynes Bay. In Bridgetown kann man an schicken Jachten entlang flanieren, oder auch surfen, segeln, tauchen und relaxen. Das Schöne ist hier, dass man sich immer und auch überall sicher fühlen kann.

Kroatien ist ein sehr abwechslungsreiches Land. Es ist ganz ursprünglich, und die beliebten Cevapcici kosten hier auch nur ein paar Euro. Da die Strände meistens entweder aus Beton oder auch Kieseln bestehen, ist hier kein Massentourismus zu finden. Im Trend liegen hier daher Kreuzfahrten, und zwar auf umgebauten Fischerbooten. Dabei landet man jeden Tag in einem ganz anderen Hafen. Zwischendurch wird dann auch schon einmal ein frischer Hammel in einer einsamen Bucht gegrillt. Hier kann man den Pinienduft genießen, und dann auch nachmittags die wirklich hübschen Altstädte von Hvar, Split oder auch Dubrovnik entdecken.

Eine ganz andere Art von Urlaub bietet Ägypten. Auch wenn Ägypten sehr viel an kulturellen Sehenswürdigkeiten und auch Strand zu bieten hat, kann man hier einen ganz anderen Urlaub erleben, und zwar mitten im Sand der Sahara. Hier kann man das recht neue, aber bereits mehrfach preisgekrönte Sahara-Hotel „Al Tarfa Desert Lodge“ buchen. Es verfügt über ein Spa und auch einen Swimmingpool, und zudem ist es eine wahre Oase im ewigen Sand. Es befindet sich inmitten von großartigen Naturschauspielen aus Schatten und Licht. In der Nähe gibt es dennoch auch Forts und alte Tempel zu besichtigen. So kann man Ägypten als Urlauber wirklich kaum einmal erleben. Der Clou sind hier aber immer die Nächte unter dem wunderbaren Sternenhimmel.

Auch Zypern hat sehr viele schöne Seiten, die die Besucher immer wieder in ihren Bann ziehen. Hier gibt es überall süffigen Wein, saftige Oliven und auch selbst gemachten Käse, auch Cappuccino oder Cocktails in den Lounge-Cafés in Limassol, die sich genau an den Promenaden befinden, sind sehr beliebt. Hier findet der Urlauber eine aufgeräumte Mischung aus tollen Palmen und einem englischen Rasen, und dann liegt über all dem auch noch der Duft von Thymian und Jasmin.

Viele dichte Eichenwälder gibt es hier, durch die man wandern kann, und man kommt vorbei an Wasserfällen und Weinreben, und in den heimischen Klöstern kann man schöne Fresken bewundern.

Die schönsten Strände auf der sogenannten Aphrodite-Insel findet man bei Famagusta oder auch in Limassol.

Aber auch die deutsche Heimat hat es sehr vielen Menschen angetan. Gerade Bayern ist immer eine sehr beliebte Urlaubsregion, und das nicht nur im Winter zum Skifahren. Hier traben Kühe über saftig grüne Almwiesen, schneebetupfte Berggipfel spiegeln sich in schönem, türkisblauen Wasser, und im Nationalpark Berchtesgadener Land kann man Murmeltiere und stolze Adler sehen. Auch das Panorama ist sehr beeindruckend, Königsschlösser, Wasserfälle und auch Wallfahrtskirchen gibt es hier reichlich. Ein absoluter Traum für alle Aktivurlauber ist die Region um den Königssee, hier kann man Wandern, und auch Canyoning und wildes Rafting kann man hier betreiben.

Es gibt sehr viele Ziele, und so wird für jeden immer ein Ziel dabei sein, das für den nächsten Urlaub geeignet ist.

November 29th, 2015 | Leave a Comment

Ländliche Reiseziele in Europa – Geheimtipps für die Reise

Es gibt einige Reise-Geheim-Tipps, die von der EU gekürt worden sind, denn diese Gegenden erhielten den EDEN-Preis als „herausragende europäische Reiseziele“. Idylle, Natur und ländliche Traditionen zeichnen diese Regionen aus.

In Österreich ist es das Pielachtal, das besonders unter den Reisezielen herausragte. Es liegt im niederösterreichischen Voralpenland. Wer ein innovatives und attraktives Angebot rund um Kultur, Natur, Lebensart, handwerkliche Produkte und bodenständige Spezialitäten sucht, der ist im Pielachtal auf jeden Fall gut aufgehoben.

Die Kommune Durbuy besteht aus 40 kleinen Dörfern und befindet sich in den wallonischen Ardennen in Belgien. Der historische Kern hat auch einen besonderen Beinamen, er wird „die kleinste Stadt der Welt“ genannt.

In Kroatien ist es die Gemeinde Sveti Martin na Muri, die die Aufmerksamkeit der EU auf sich zog bei der Verteilung des EDEN-Preises. Diese Gemeinde liegt im Norden des Landes, genau am Dreiländereck Ungarn, Slowenien und Kroatien. Hier tritt die Mur in kroatisches Gebiet ein. Die Gemeinde Svet Martin na Muri gehört zu den größten Kurorten, die ganz Kroatien zu bieten hat.

Zypern – hier gibt es Troodos, das aus fünf Regionen besteht, die rund um den Berg Olympus verteilt sind. Unberührte Wälder laden zu Wanderungen oder auch Radfahren ein. Auch Dorffeste und kulinarische Spezialitäten sind hier im Angebot. Die Kulturschätze sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.

Die nordgriechische Region Florina befindet sich in Westmakedonien. Zum Wandern und Skifahren eignen sich bestens die Berge Varnoutas, Vernon und Voras.

Ungarn – hier befindet sich eine Region, die im Westen des Landes liegt und berühmt ist für seine einzigartige Landschaft und die vielen Naturschönheiten. Die Rede ist von der Region Örség. Die unverfälschten Traditionen und Gebräuche oder auch das Kunsthandwerk und die Produkte der Bauern faszinieren die Besucher. Auch die gesamte Lebensart der Region beeindruckt.

Welcome to Clonakilty – das hört man, wenn man sich auf den Weg nach Irland macht und eben diese Kommune an der Südwestküste besucht. Aktivitäten zu Lande und zu Wasser stehen hier hoch im Kurs, die jeder Besucher gerne einmal ausprobieren kann. Auch an den Musikveranstaltungen kann man gerne teilhaben, nicht zu vergessen das Testen der lokalen Produkte. In Clonakilty gibt es ein weites Spektrum an Sehenswürdigkeiten, Pubs, Galerien und auch Wanderwegen mit Angelmöglichkeiten.

Im südlichen Italien in er Provinz Lecce liegt Specchia. Diese Kommune besitzt ein großes Natur- und Kulturerbe und zudem ist es ein wichtiges regionales Wirtschaftszentrum. Tradition und Innovation vereinen sich hier. So kann man neben dem öffentlich zugänglichen Zentrum für hochmoderne digitale Dienste das Schloss Protonobilissimo aus dem 15. Jahrhundert finden.

Das Venedig Lettlands – die Stadt Kuldiga, auch bekannt als Goldingen. Attraktiv wird diese Stadt nicht nur durch ihr historisches und kulturelles Erbe, sondern auch durch die Windau, einer der malerischsten Flüsse in ganz Lettland. Ebenfalls in Kuldiga befindet sich „Ventas Rumba“, der breiteste Wasserfall von ganz Europa mit 240 Metern Breite.

Zu guter Letzt wurde noch Nadur ernannt. Nadur liegt auf dem östlichsten Berg von Maltas Schwesterinsel Gozo. Faszinierende Landschaften und das reiche kulturelle Erbe zeichne Nadur aus. Und das dort angebaute Obst bekommt man überall auf Malta und Gozo angeboten.

November 27th, 2015 | 1 Comment

Urlaub in Norwegen – das muss gar nicht teuer sein

Wer jemals in Norwegen gewesen ist, der kommt meistens mit recht gemischten Gefühlen wieder nach Deutschland zurück. Zum einen begeistern die spektakulären Fjorde, Gletscher und auch Berge jeden Urlauber, und nicht nur die eingefleischten Skandinavien-Fans.

Die negative Seite des Königreichs Norwegen ist die Preisgestaltung, denn fast jeder Urlauber aus Mitteleuropa schimpft über die hohen Preise. Aber es ist auch möglich, mit wenig Geld in Norwegen Urlaub zu machen. Eine Möglichkeit ist es, mit dem eigenen Auto zu reisen und im Zelt zu übernachten. Selbst Familien, die mit Kindern unterwegs sind, können so mit 500 Euro pro Woche über die Runden kommen. Zelten in Norwegen ist ein Teil des sogenannten Jedermannsrechtes. Wildes Campen auf freiem Grund ist hier ausdrücklich erlaubt, zumindest für ein oder auch zwei Nächte an demselben Ort.

Zu beachten ist beim Camping allerdings, dass man genug Abstand zu Wohnhäusern hält, und auf privaten Grundstücken darf das Zelt selbstverständlich nicht aufgeschlagen werden. Offenes Feuer sollte nicht entfacht werden, und den Müll nimmt man natürlich wieder mit. Wer gerne etwas mehr Luxus hätte oder einfach nicht in der freien Natur übernachten möchte, für den bieten sich auch Zeltplätze an. Hier gibt es dann Duschen, Trinkwasser und auch weitere Services. Während der Hauptsaison sind Hunderte Zeltplätze in ganz Norwegen für den Ansturm der Reisenden gewappnet. Sehr oft findet man Zeltplätze, die sehr idyllisch gelegen sind und einen Fluss, See oder auch Fjord in der Nähe haben. Man kann aber auch an einen Bauern geraten, der einfach die Wiese gemäht und ein Waschhäuschen aufgebaut hat.

Bei vielen Zeltplätzen ist es üblich, dass Blockhütten vermietet werden. Da die Norweger ihr unberechenbares Wetter kennen, ist das eine sehr gute Idee. Auch im Sommer kommt es in Norwegen vor, dass es sehr kalt sein kann, zudem kann es auch sehr viel regnen. Da möchte manch einer schon gerne sein Zelt gegen eine feste Behausung tauschen.

Sparen kann man allerdings nicht beim Tanken, auch die Mautstraßen und die Fähren bieten kein Einsparpotenzial.

Beim Essen ist das anders. Wer es sich verkneifen kann, in Restaurants zu gehen und auch Wein oder Bier nicht als lebensnotwendig ansieht, der muss nicht zuviel bezahlen. Einzig manche Obst- und Gemüsesorten können teuer sein. Wer gerne angelt, der kann sich auch ganz einfach noch fangfrischen Fisch auf die Speisekarte setzen.

Auch günstige Freizeitaktivitäten sind in Norwegen zu finden. Wanderungen sind fast überall möglich, oft gibt es markierte Pfade, die in die faszinierende Wildnis führen. Die besten Tipps dazu findet man bei den Tourismusbüros oder auch auf den Campingplätzen, wo immer Broschüren ausliegen.

November 25th, 2015 | Leave a Comment

Tahiti – Urlaub in der traumhaften Südsee

Wenn Sie die klangvolle Begrüßung „Maeva“ hören, sind Sie an einem Traumziel in der Südsee angekommen – auf Tahiti. Machen Sie es wie die großen Seefahrer früherer Zeiten, entdecken Sie die Schönheit des faszinierenden Archipels vom Meer aus.

Die Marquesas-, Tuamotu- und Gesellschaftsinseln prangen wie grüne Juwelen in den blauen Gewässern des Südpazifiks. Auch „Iles du Vent“, Inseln über dem Winde werden sie genannt, ein Name, der unwillkürlich Sehnsucht weckt. Schon der Maler Paul Gauguin war den Kleinoden in Französisch-Polynesien unrettbar verfallen. Hier fand er seine große Liebe, hier malte er seine große Liebe, hier malte er seine berühmtesten Kompositionen und ausdrucksstärksten Bilder, die eine ganze Kunstepoche und viele nachfolgende Künstler nachhaltig beeinflussten. Und hier, auf Hiva Oa, wurde der große Meister 1903 begraben. Auch heute noch, mehr als 100 Jahre später, sind die Faszination und die Anziehungskraft dieser Inseln ungebrochen. Durch die Lage abseits der Schifffahrtsrouten hat sich die Ursprünglichkeit der Menschen, ihrer Kultur und der Natur erhalten. Um den Zauber dieser Inselwelt zu verstehen, muss man sich ihr vom Meer nähern. Eine Kreuzfahrt, die kulturelle Höhepunkte mit spektakulären Natur-Highlights verbindet, ist der schönste Weg ins Herz Französisch-Polynesiens.

1. Tag: Wohl noch nie habe ich mich so leichten Herzens vom Festland verabschiedet wie in dem Moment, als die Aranui in Papeete, der Hauptstadt Tahitis, ablegt. Ich freue mich darauf, an Bord eines komfortablen Kreuzfahrtschiffes die Geheimnisse der Südsee zu erkunden, die schon so viele vor mir in ihren Bann gezogen und nie mehr losließen. Erleichtert stelle ich fest, dass hier an Bord alles sehr relaxt zugeht, die Zwänge der Zivilisation können wir getrost hinter uns lassen. Der Kapitän begrüßt uns in Jeans und zupft später den Bass, einfach himmlisch.

2. Tag: Unbeschreiblich ist die Ankunft in der Lagune von Fakarava. Das kristallklare Wasser lädt zu Sportaktivitäten ein. Dann geht es weiter zu den Marquesas.

3. Tag: Auch wenn kein Land in Sicht ist, kommt keine Langeweile auf. Die Luft ist lau, und die Crew unterhält uns mit Rhythmen und Tänzen ihrer bunten Kultur. Wer mag, macht mit.

4. Tag: Schon morgens legt die Aranui im malerischen Hafenstädtchen Hakahau an. Der Anblick der 1200 Meter hoch aufragenden bizarren Berggipfel ist einer der beeindruckendsten Momente der ganzen Reise und zieht mich in den Bann. Beim Landgang genießen wir kulinarische Spezialitäten der Insel.

5. Tag: In Taiohae verlassen wir die Aranui und erkunden die Insel per Geländewagen. Von der Kathedrale Notre Dame geht es über den Muake Pass im Landesinneren ins Taipivai Tal. Dort entscheiden wir uns für eine Durchwanderung des Regenwaldes, um die archäologische Stätte Meae Paeke zu erreichen. Keine Frage, der Weg hat sich gelohnt. Mit vielen historischen Eindrücken legen wir am späten Nachmittag am Kai von Taipivai ab.

6. Tag: Am Morgen verlassen wir die Aranui und fahren mit Trucks zum Hauptort, dem Dorf Atuon. Dort besuchen wir den Friedhof mit der Grabstätte Paul Gauguins. Auch am Grab des französischen Chansonniers und Poeten Jacques Brel halten wir inne. Im Kulturzentrum kommen wir dank der ausgezeichneten Ausstellungen den Werken dieser beiden berühmten Künstler näher. Dann setzen wir auf die Insel Tahuata über und unternehmen einen Spaziergang zum idyllischen Hauptörtchen Vaitahu.

7. Tag: Vor Omoa wirft die Aranui den Anker. Eine kurze Wanderung führt in das Dorf; wer möchte, wandert nach Hanavave, wohin die Aranui über Mittag gefahren ist. Anschließend wird die idyllische Bucht der Jungfrauen erkundet.

8. Tag: Diesmal ankert die Aranui in der Bucht Puamau. In einer einstündigen Wanderung können alle, die möchten, zur archäologischen Fundstätte Meae Iipona gelangen, wo unter anderem der größte Tiki Polynesiens zu finden ist.

9. Tag: Nicht nur die Form der Insel gleicht einem Blatt, sie ist auch üppig bewaldet. Der köstliche Duft von Tiare steigt mir in die Nase. So klein der Hauptort Vaitahu auch ist, er hat Geschichte geschrieben. Spanier, Missionare, und der Vatikan haben hier ihre Spuren hinterlassen. Letzterer erbauten eine Kirche mit wunderschönen Ornamenten. Bei einem Picknick im Tal von Hapatoni stärken wir uns; anschließend genießen wir den Strand, schwimmen, schnorcheln und relaxen ausgiebig im feinen Sand.

10. Tag: Bereits morgens booten wir im Hauptort Vaipaee aus und fahren in Geländewagen zum kleinen Inselmuseum, zum sehr sehenswerten Botanischen Garten und entlang der Küste nach Hokatu und nach Hane. Wer möchte kann einen Ausritt unternehmen – schließlich ist Ua Huka die „Insel der wilden Pferde“. Von den Gipfeln bieten sich atemberaubende Ausblicke auf den schillernden Pazifik und die zerklüftete Küstenlinie. Am Abend entspannen sich an Bord der Aranui Reiter wie Nicht-Reiter beim polynesischen Fest mit Musik, Tanz und exzellentem Essen.

11. Tag: Wir steuern die Nordküste der Insel an. Nach dem Übersetzen geht es mit dem öffentlichen Inselbus „Le Truck“ zum malerischen Dörfchen Taiohae. Gegen Mittag nehmen wir dann Kurs auf Ua Pou und nutzen gerne die letzte Gelegenheit, zauberhafte Souvenirs der Marquesas zu kaufen.

12. Tag: Sanft kreuzt die Aranui in Richtung Tuamotu-Archipel – und ein Tag auf See kommt jetzt gerade recht, um im Liegestuhl all die faszinierenden Eindrücke und Bilder noch einmal Revue passieren und die Seele ausgiebig baumeln zu lassen.

13. Tag: Morgens erreichen wir die zauberhafte Lagune von Rangiroa. Hier gibt es Gelegenheit, sich beim Baden oder Schnorcheln ein wenig Bewegung zu verschaffen und noch einmal das unvergleichliche Wasser des Südpazifiks zu genießen.

14. Tag: Nach dem Frühstück legen wir wieder in Papeete an und es heißt Abschied nehmen. Sicher aber ist: Die Aranui und die Inselwelt des Südpazifiks werde ich nie vergessen.

November 19th, 2015 | Leave a Comment

Aruba – eine glückliche Karibikinsel

Endlose weiße Sandstrände, kristallklares Wasser und karibisches Flair gepaart mit europäischem Komfort. Eine glückliche Insel – Aruba.

Wie ein Astronaut beim Weltraumspaziergang fühle ich mich – statt Sternen und Planeten umgeben mich jedoch Hunderte bunter Fische. Ohne Sauerstoff-Flasche laufe ich langsam über den Meeresboden und kann doch ganz normal atmen. Nur nach vorne beugen darf ich meinen Kopf nicht, dann dringt Wasser in meinen Helm – gerade gehalten ist aber alles bestens. Sea Trek heißt das Vergnügen, das Besucher auf Aruba erleben können. Der schwere Helm, der wie die Kopfbedeckung eines Astronauten aussieht und über einen Schlauch mit der Oberfläche verbunden ist, versorgt uns sieben Meter unter Wasser mit Luft. Das Gewicht des Helmes hält uns unten, dass wir wie in Zeitlupe über eine Art Rundkurs unter Wasser marschieren können. Vorbei geht es an einem alten Flugzeug und einem bunten Buswrack, begleitet von Fischen, allerlei weiteren Meeresbewohnern und zwei Tauchern, die uns sichern und einzigartige Fotos schießen. Am Ende des Parcours führt eine Leiter wieder hinauf zur glitzernden Wasseroberfläche. Ein unvergessliches Erlebnis – besonders auch für Nicht-Taucher.

Nach dem Abenteuer lädt der schöne Strand der kleinen privaten Ausflugsinsel De Palm mit ihren vorgelagerten Lagunen zum Relaxen ein. Kühle Cocktails und Snacks machen das Beach-Feeling perfekt. Das kleine Strandparadies bietet zudem Schnorcheln, Snuba, Tauchen und einen traumhaften Sonnenuntergang, bevor uns eine kleine Bootsfähre zurück zur Hauptinsel bringt. Dort erwartet uns Guide Michael, um uns noch ein weiteres Tages-Highlight zu bescheren. Er bringt uns nach San Nicolas ganz im Süden Arubas, um uns die berühmteste Kneipe der Insel zu präsentieren, Charlie´s Bar. Schon beim Blick durch das Fenster weiß ich gar nicht, wohin ich zuerst schauen soll. Unzähliger Schnick-Schnack hängt überall von der Decke und tapeziert die Wände, Dinge aus der ganzen Welt, allesamt Andenken von Touristen. Gerne erzählt Besitzer Charles III. seinen Besucher bei einem Glas Rum-Punch, wie seine Großvater Charles I. einst die Bar gründete und so die ersten Touristen in den Süden der Insel lockte. Nach einem abschließenden Spaziergang über den beliebten Baby-Beach fahren wir zurück in unser Hotel nicht weit von Oranjestad.

Die Hauptstadt Arubas liegt ganz im Westen der Insel und bildet heute ihr Herz. Ob Geschäfte, Märkte, Museen, Hafen – alles hier zu finden. Guide Yvonne führt uns am folgenden Tag durch die netten kleinen Straßen der City mit den hübschen Gebäuden im Zuckerbäcker-Stil. Hier wird der niederländische Hintergrund der Insel offensichtlich. Obgleich nämlich 1499 von Spaniern entdeckt, gelangte Aruba 1636 in niederländische Hand und blieb in dieser bis auf eine kurze britische Übernahme um 1805. Seit 1986 ist die nur etwa 20 Kilometer nördlich von Venezuela liegende Karibikinsel ein autonomer Staat innerhalb des Niederländischen Königreiches. Besonders positiv für Besucher ist dabei der europäische Standard, der dadurch auch hier vorhanden ist. Sehr sauber und gepflegt kann man sogar das Leitungswasser bedenkenlos trinken. Unser erster Tour-Stopp liegt gleich hinter dem Busbahnhof – das Museo Numismatico. In dem weiß-gelben Kolonialhaus bestaunen wir die umfangreiche Münz- und Geldeinsammlung von Mario Odor, während uns seine Tochter Irena erzählt, wie ihr Vater 1955 zwei alte Münzen im Garten fand und somit seine Sammelleidenschaft entdeckte. Von eckigen über herzförmige, emaillierte und verglaste Exemplare, die Sammlung begeistert uns, besonders auch beim Anblick unserer guten alten Deutschen Mark.

Nach einem Abstecher in die Access-Kunstgalerie mit wechselnden Ausstellungen lokaler Künstler führt uns Yvonne zum Fort Zoutman, das das Historische Museum beherbergt. Im ältesten noch erhaltenen Bauwerk der Stadt genießen wir zunächst die leckere hausgemachte Honig-Zitronenlimonade und können dann bei einer Führung erleben, wie vor etwa 4000 Jahren erste Ureinwohner vom südamerikanischen Festland die Insel besiedelten. Als 1499 der Spanier Alonso de Ojeda als erster Europäer Aruba betrat, verschiffte er die Ureinwohner auf die Insel Hispaniola zur Minenarbeit. Sie kamen jedoch nach und nach zurück und ein bunter Mix diverser Kulturen entstand. 1824 brachte der Fund von Gold der Insel ersten Wohlstand, Reichtum erst die Entdeckung von Öl in den Zwanzigerjahren. Eine Raffinerie im Süden wird auch heute noch betrieben. Die Insel lebt aktuell aber hauptsächlich vom Tourismus. Nach so viel Geschichte erfreuen wir uns noch am ältesten intakten Briefkasten der Karibik. 1918 aus den Niederlanden importiert, steht das koloniale Schmuckstück bis heute neben dem Turm des Forts.

Unser nächster Tag steht ganz im Zeichen von Natur und Tieren. Auf der Butterfly Farm schwirren Hunderte kunterbunter Schmetterlinge um uns herum. Wir bestaunen, wie junge Tiere aus den Puppen schlüpfen, sich nach und nach ausbreiten und trocknen, um dann ins Leben zu starten. Die Falter saugen gerne das Salz von menschlicher Haut – wer ganz vorsichtig einen Finger an deren Beine hält, kann daher das Glück haben, dass einer darauf klettert und dann längere Zeit ganz zart über Hand und Arm krabbelt. Auch auf hochgesteckten Haaren fühlen sich die Schmetterlinge wohl, und so trage ich eine ganze Weile meinen bis heute außergewöhnlichsten Haarschmuck über die Farm. Anschließend besuchen wir Aruba Aloe. Hunderte Sukkulenten wachsen dort in Reihen auf den Feldern, bis sie geschnitten und insbesondere zu wertvoller Kosmetik verarbeitet werden. Schon 1840 hatte Gouverneur Reinier von Raders die Pflanze auf der Insel eingeführt und machte Aruba bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zum weltweit größten Aloe-Exporteur. Die Produkte sind für ihre hohe Qualität bekannt und wir decken uns im Fabric-Shop bestens mit ihnen ein. Auch wer die Anlage mit kleinem Museum nicht besucht, kann die Produkte in einigen der großen Einkaufsmärkte der Insel erwerben.

Im offenen Jeep fahren wir anschließend in Arubas Nationalpark Arikok ein, als mein Herz bald höher zu schlagen beginnt. Auf der Wiese neben der Straße grasen wilde Esel, meine Lieblingstiere. Wirklich nah heran möchte uns das Oberhaupt der Herde aber nicht lassen, er schnaubt laut und stellt sich uns entgegen. Viele weitere Esel und Informationen rund um deren Population bietet die Esel-Aufzuchtstation Salba nos Buriconan. Dort kann man die Tiere inmitten einer malerischen Landschaft füttern, bei der Pflege helfen oder sogar einen Ritt wagen. Weiter geht es über die überraschend grüne und hügelige Landschaft voller außergewöhnlicher Pflanzen und hoher Kakteen, bis wir die schöne Kulisse der in Osten unberührten und eher rauen Küste erreichen. Vorbei am über einhundert Jahre alten Lehmziegelhaus Cas die Torto gelangen wir zur Fontein-Höhle. Aus der strahlend hellen Sonne kommend tauchen wir in das Schummerlicht der Tropfsteinhöhle mit ihren bizarren Formationen ein, und folgen entlang der Felsenmalerei der ersten Spuren menschlichen Lebens auf der Insel. Danach lädt das einzige Restaurant im Park, das Boca Prins, zu einem leckeren landestypischen Lunch ein.

Nach der schönen Pause fahren wir die Küste Richtung Norden entlang den Trümmern der einst berühmten Natural Bridge. Die ehemalige Felsformation, die vom Meer unterspült die Form einer Brücke annahm, war einst der beliebtesten Foto-Spot der Insel, insbesondere bei Hochzeitspaaren. Unfassbar war es somit, als sie am 2. September 2005 einstürzte – glücklicherweise zumindest ganz am frühen Morgen, als noch niemand dort war. Trotzdem zieht der Platz noch immer zahlreiche Touristen an. Weiter entlang der Küste passieren wir die Ayo Rock Formations, seltsam runde Felsblöcke, auf denen viele Tiere leben, die Ruinen der alten Goldminen Bushiribana und die kleine Kapelle Alto Vista, die einsam auf einer kleinen Anhöhe liegt von der sich ein bezaubernder Ausblick auf die Ostseeküste bietet. Unser Ziel zum Sonnenuntergang ist das California Lighthouse am nördlichsten Punkt Arubas. Im romantischen Anblick der über der Westküste untergehenden Sonne lassen unseren ereignisreichen Tag auf Aruba Revue passieren.

Die Katamaran-Tour am nächsten Morgen führt uns in die schönsten Buchten der Antillen-Insel und wir dürfen beim Schnorcheln noch einmal in die berauschende Unterwasserwelt mit ihren leuchtenden Fischen und Korallen eintauchen. Höhepunkt dabei ist der Stopp beim Wrack des deutschen Frachters Antilla, der 1941 vor Aruba sank. Zunächst lassen die beiden braungebrannten jungen Männer der Crew dicke Seile mit kleinen Bojen ins Wasser und stecken so den Bereich ab, in dem wir schnorcheln dürfen – das Warck liegt nämlich so weit draußen im Meer, dass die Strömung recht stark ist. Dann schnorcheln wir unter den Argusaugen von Kapitän Richard mit den beiden los und staunen. Besonders den hinteren Teil des noch immer sehr gut erhaltenen Wracks sieht man unglaublich klar. Von einer dicken Patina überzogen, schimmert es in unzähligen Gold- bis Bronzetönen und hinterlässt in der Komposition mit den vielen farbenfrohen Fischen einen unvergesslichen Eindruck.

In den Netzen des Katamarans liegend, genießen wir die letzten Stunden auf der Insel, die wirklich alles, was einen schönen Karibikurlaub ausmacht, vereint: Karibik-Flair mit fröhlich-freundlichen Menschen, bunten Festen und kilometerlangen Puderzucker-Stränden, Wassersportmöglichkeiten jeglicher Art, eine vielfältige Flora und Fauna, ein großes Kulturangebot, schöne Golfplätze, außergewöhnliche Restaurants, günstige Markenshops in denen zollfrei eingekauft werden kann, luxuriöse Spas und eine Vielzahl an Bars und Kneipen – Aruba ist einfach wirklich „one happy island“.

November 18th, 2015 | Leave a Comment

Kultur und Tradition auf der Osterinsel von Chile

Fünf Stunden geradeaus übers Meer fliegen und im gleichen Land landen. Das geht nur in Chile, zu dem die Osterinsel gehört. Bei Google Earth erkennt man es am besten: ein Dreieck im weiten Meer, knapp 164 Quadratkilometer groß, an jeder Ecke ein Vulkan, fast menschenleer bis auf den einzigen Ort. Hanga Roa, der hat 3300 Einwohner und eine Runway, die die Amerikaner als Notlandebahn für ihre Space Shuttles anlegten. Der kleine Flughafen ist ein Familientreff. Mit Blumenketten werden lang vermisste Mitglieder unter Freudentränen begrüßt, andere mit Muschelketten und Abschiedstränen auf die Reise geschickt. Polynesische Rituale, wie man sie von Tahiti kennt. Aus dieser Richtung, 4000 Kilometer entfernt, wurde die Osterinsel nach letzten Erkenntnissen vor etwa 800 Jahren kolonisiert.

Die Insel leuchtet grün. Wohin man blickt, nichts als Grasland. Früher war die Insel dicht mit Palmwand bewachsen. Heute wölbt sich das Gras über flache Vulkankegel und reißt am steinigen Küstensaum ab. Im Meer stehen Pferde und saufen. Eine Mutation, die mit Salzwasser klarkommt? Pferde gibt es auf Rapa Nui mehr als Menschen. Halbwild, die Insel ohne Zäune, stehen sie in Wiesen, Kratern und Gemüsegärten, traben in Trüppchen am Straßenrand entlang und grasen in aller Seelenruhe zwischen Petroglyphen und Moai. Umwelt- und Kulturschützer würden die Pferde am liebsten in Ställe sperren. Für Rapa Nui sind sie Symbole von Status und Freiheit. Bis vor 40 Jahren stand die Insel unter chilenischem Kriegsrecht. Bis dahin besaßen Rapa Nui keine chilenische Staatsbürgerschaft und waren in einem mit Stacheldraht umzäunten Kral gefangen. Ihre Insel wurde seit 1895 als private Schaf- und Rinderfarm betrieben. Nicht weiter verwunderlich also, dass sie mit Chilenen nicht auf Freundschaftsfüßen stehen.

Die gespannte Seite der Insulaner zeigt Hanga Roa, das sich just an der Stelle entwickelte, wo sie früher hinterm Zaun dahinvegetierten. Jetzt ein charmantes Südseedorf mit bunten Holzhäusern und blühenden Gärten, durchflutet von schwülwarmer Pazifikbrise, hin und wieder von tropischen Schauern benässt. Wenn nicht gerade ein Pick-up durch das halbe Dutzend Teerstraßen röhrt, ist es still. Das ändert sich nur am Wochenende, wenn das Jungvolk auf die Piste geht. Immerhin gibt es zwei Diskotheken in der „Hauptstadt“ der Osterinsel.

Wann die Rapa Nui von ihrer Ahnenverehrung abließen und sich dem Vogelmannkult widmeten, bleibt ein Mysterium. Ziemlich sicher ist, dass lange Zeit Chaos und Anarchie herrschte und die Einwohnerzahl drastisch schrumpfte.

Wir stehen auf dem Ranu Kao und blicken vom Kraterrand ein paar hundert Meter in die Tiefe. Auf der einen Seite in einen kreisrunden See, auf der anderen ins Meer, das schäumend an drei Felsen leckt. Sie sind Brutplätze der Rußseeschwalbe. Einst stürzten sich im Frühjahr junge Männer die Klippe hinab, schwammen zum Motu Iti, suchten ein unbeschädigtes Ei dieser Vögel und versuchten, es heil zurückzubringen. Wer als erster ankam, wurde für ein Jahr zum Vogelmann erklärt und hatte die Macht über den Nabel der Welt, wie die Insel auch genannt wird, inne. Sein Clan genoss währenddessen höchstes Ansehen. Das ehemalige Zeremoniendorf Orongo am Kraterrand wurde restauriert. Den Hang darunter schmücken zahlreiche Petroglyphen von Vögeln, Walen, Haien und Schutzgott Make Make.

Mutproben unter jungen Polynesiern haben immer noch mit Sippenehren, aber noch mehr mit Vergnügen zu tun. Die gefährlichste heißt Haka Pei und findet während des großen Inselfestes Tapati Anfang Februar statt. Rücklings auf einem Bananenstamm liegend, rutschen die nackten Teilnehmer einen Hang des Maunga Orito hinunter. Das Gefälle des 220 Meter hohen Hügels sorgt für Spitzengeschwindigkeiten von 80 Stundenkilometer. Ob der Gewinner allerdings die Inselkönigin, die während der Festivitäten gewählt wird, beglücken darf bzw. nach der Tortur noch kann, bleibt ein weiteres Mysterium.

November 12th, 2015 | Leave a Comment

Die schönsten Merkmale des Urlaubsparadieses Malediven

Das Reich der 1000 Inseln mitten im Indischen Ozean, die Malediven, ist für viele das Urlaubsparadies schlechthin. Traumstrände mit schneeweißem Pudersand, türkisblaues Wasser und viel Sonne das ganze Jahr. Hier findet man auch exzellente Wellness-Resorts, die einmal mehr eine Reise wert sind.

Man muss sich manchmal richtig kneifen. Ja, das Wasser ist tatsächlich so türkis und glasklar. Und ja, der Strand ist wirklich schneeweiß und der Sand wie Puder. Die meisten Hotels haben wunderschöne Badestrände und davor in der Regel eine bis zu drei oder vier Meter tiefe Lagune.

Durch den Tsunami 2004 fehlen allerdings an manchen Stränden schattenspendende Palmen. Vorsicht ist auch bei vorgelagerten Korallenriffen geboten. Angeschwemmte Korallenstücke haben meist scharfe Kanten. Es empfiehlt sich deshalb, Badeschuhe mit Gummisohlen im Gepäck zu haben.

Wann konnten Sie das letzte Mal ein Buch am Stück durchlesen? Im Urlaub gelingt das jedenfalls doch eher selten. Meist ist man unterwegs, um historische Bauten zu bestaunen, Berge zu besteigen, Konzerte zu besuchen – das alles müssen Sie auf Malediven nicht tun. Hier gibt es außer Strand, Palmen, bunten Fischen und viel Wasser nichts anzuschauen – also rauf auf die Liege und ran an den Schmöker.

Sicherlich werden Sie immer jemanden finden, der die Malediven im Regen erlebt hat, denn von Mai bis Oktober bestimmt der Monsun das Wetter und es kann mal regnen. Grundsätzlich scheint dort aber die Sonne und es herrscht feuchttropisches Klima. Pullover, lange Hosen und Jacken lassen Sie also einfach zu Hause. Selbst abends bleibt es kuschelig warm und vom Meer her weht immer eine sanfte Brise.

Gebraten, gekocht oder gegrillt. Egal wie zubereitet, Fisch findet man auf jeder Speisekarte und er ist selten so gut und so frisch wie auf den Malediven. Auch die schmackhaften Gerichte aus Meeresfrüchten sind zu empfehlen. Ein Muss ist ein Barbecue am Strand und mindestens ein Candle-Light-Dinner, am besten auf einer einsamen Insel.

Man glaubt gar nicht, wie viel Platz das im Koffer schafft. Selbst zum Abendessen geht man barfuss oder allenfalls in Flip-Flops. Wer Urlaub auf den Malediven macht braucht definitiv keine Pumps, Highheels oder anderes einzwängendes Schuhwerk.

Nicht jedes Resort hat ein Spa. Doch immer mehr Hotelanlagen rüsten auf und bieten ausgesprochen gute kosmetische und therapeutische Behandlungen an. Ein Wellnessurlaub auf den Malediven lohnt sich also auf jeden Fall. Die Spa-Mitarbeiter stammen oftmals aus Thailand und Sri Lanka und beherrschen verschiedene Massagen exzellent. Durch die ausgesprochen entspannte Urlaubsatmosphäre bekommen selbst Spa-Skeptiker Lust auf eine Lockerung der Muskulatur mit duftenden Ölen. Einige Häuser haben sich auf bestimmte Gebiete spezialisiert, wie zum Beispiel auf ayurvedische Anwendungen. Der Gast kann hier nicht nur verschiedene Behandlungen in Anspruch nehmen, sondern begleitend auch Yoga- und Meditationsstunden buchen.

November 5th, 2015 | Leave a Comment

Ein erholsamer Urlaub zu Hause – perfekte Ferien ohne Urlaubsstress

Manche haben ihn schon hinter sich, andere sind gerade mittendrin, und wiederum andere warten noch sehnsüchtig darauf. Urlaub, Ferien – die schönsten Wochen des Jahres. Und dieses Jahr auch die Zeit, tolle Chancen zu nutzen.

Warum an die Ferne denken, wenn das Gute so nah liegt. Urlaub zu Hause kann mindestens so erholsam und spannend sein wie ein Trip in ferne Länder.

Der erste Urlaubstag ist der schönste. Die lang ersehnte freie Zeit liegt noch vor einem. Der Alltagstrott hat Pause. Wer jetzt nicht unterwegs ist auf verstopften Straßen oder in überfüllten Zügen und Fliegern lebt garantiert gesünder, als wenn man den Arbeitsstress gleich mit dem Urlaubsstress vertauscht.

Die Liege auf Balkonien oder im Garten ist immer für mich reserviert und essen kann ich, wann ich will und was mir schmeckt. Mein Sportprogramm mache ich mir selbst. Endlich einmal ein paar Sachen ausprobieren, die ich schon lange auf der Liste habe. Yoga oder Pilates zum Beispiel. Bestimmt bekomme ich Muskelkater. Macht aber nichts. Abends kuschele ich mich zufrieden in mein eigenes, gemütliches Bett. Noch ein bisschen lesen, dann fallen mir die Augen zu. Ein erholsamer erster Urlaubstag geht zu Ende. Im Traum freue ich mich schon auf den nächsten erholsamen Tag.

Draußen schmeckt es einfach besser. Der Zauber der Open-Air-Picknicks lässt sich noch steigern. Wie wäre es mit einem Outdoor-Familien-Frühstück bei Sonnenaufgang? Suchen Sie sich eine schöne große Wiese mit Fernsicht und steuern an einem schönen Sonntagmorgen sehr früh, mit gut gefülltem Picknick-Korb, Tischdecke und Sitzunterlage, Ihr Ziel an. Gegen ungebetene Gäste wie Mücken, Zecken und andere die Haut mit Insektenabwehrmittel schützen.

Denken Sie bei der Vorbereitung des Picknick-Korbes auch an frisches Obst und Gemüse. Draußen verzehrt schmeckt es besonders frisch und liefert wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Wenn dann die Sonne aufgeht und vielstimmiges Vogelgezwitscher den Tag begrüßt, werden auch normalerweise notorische Morgenmuffel endgültig begeistert sein und noch lange von diesem wunderbaren Familien-Frühstück-Event schwärmen.

Wünschen wollen wir uns keinen, aber wenn es in den Ferien dann doch mal Dauerregen gibt lohnt es sich, für einen gemütlichen Vorlesetag die alten Märchenbücher hervorzuholen. Ein selbst erdachtes Märchenquiz schafft zwischendurch Abwechslung und pantomimische Rollenspiele sorgen trotz schlechten Wetters bestimmt für Spaß und gute Laune.

Man muss nicht im Urlaub jede Menge Kilometer abspulen, um das Fahrrad für sich und seine Fitness optimal zu nutzen. Die Kombination Fortbewegungsmittel inklusive Sportgerät ist in Freizeit und Alltag nahezu unschlagbar praktisch.

Die Milch kommt aus der Tüte, Schokolade von der lila Kuh, Obst und Gemüse aus dem Supermarkt – solche Überzeugungen hört man von Kindern immer wieder einmal. In den Ferien bietet sich für Eltern und Kinder die Chance, der Herkunft unserer Lebensmittel ohne großen Aufwand einmal auf den Grund zu gehen. Nahezu in jeder Region Deutschlands gibt es in erreichbarer Nähe bäuerliche Betriebe, die vielfältige Einblicke in die Produktion dessen bieten, was bei uns tagtäglich auf den Tisch kommt. Und ganz nebenbei kann man vielleicht auch noch erfahren bzw. ermitteln, welche Nahrungsmittel gut schmecken und gesund sind.

Immer etwas Geheimnisvolles hat ein Spaziergang durch den Wald. Und er ermöglicht zahlreiche Chancen auf interessante neue Entdeckungen. Woran erkennt man die Art der Bäume? Welche Blumen, Pilze und Moose wachsen im Waldgebiet? Welche Tiere kann man hier finden? Ein Familienausflug in den Wald weckt nicht nur Abenteuerlust, sondern auch Forschergeist. Wer auf Nummer sicher bei der Bestimmung der Flora und Faune gehen will, der sollte sich am besten einen Wald mit Lehrpfad aussuchen.

Für viele Menschen ist Urlaub gleichbedeutend mit Erholung am und im Wasser. Was tun, wenn Meere und Ozeane nicht vor der Haustür tosen und das Freibad vor Ort irgendwie seinen Reiz verloren hat? In Deutschland gibt es eine Unmenge an Seen, von denen etliche auch exzellente Schwimm- und Wassersportmöglichkeiten für die ganze Familie bieten.

Ewig nicht mehr im Kino gewesen, immer nur sehnsüchtig das Programm studiert? Die neue Ausstellung im Museum vor Ort in der Nachbarschaft noch nicht besucht? Monatelang kein Konzert gehört? Machen Sie einen Teil Ihres Urlaubs zur Kulturzeit und genießen Sie sie mit der ungeteilten Aufmerksamkeit, die Ihnen endlich dafür zur Verfügung steht.

Oktober 22nd, 2015 | Leave a Comment

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