Wandern macht glücklich – Schritt für Schritt gesünder werden

Früher war es ein Sport für die älteren Herrschaften, heute ist Wandern durchaus modern geworden, und zwar auch bei den jungen Menschen. Dabei muss man nicht einmal in den Bergen sein, um Wandern gehen zu können. Auch im Flachland, an den Seen entlang oder auch durch Wälder wandert man heute sehr gerne.

Hierbei geht es nicht nur darum, dass Wandern gut ist für den Körper, beim Wandern kann die Seele auch gleichzeitig sehr gut Kraft tanken. Öfters einmal die Stiefel zu schnüren kann wirklich richtig gut tun.

Durch das Wandern wird beispielsweise die Abwehr gefördert. Eine sehr moderate aber auf jeden Fall konstante körperliche Aktivität an der frischen Luft verbessert auf jeden Fall das Immunsystem. Durch das Mehr an Sauerstoff werden auch gleich die Abwehrzellen um bis zu sechsmal wirkungsvoller gemacht. Ganz nebenbei kann der Körper auch gleich noch Stresshormone abbauen. Das wiederum beugt Erkältungen vor und hält zudem auch noch fit. Bereits drei kleine Wandertouren oder auch nur Spaziergänge von einer halben Stunde pro Woche bringen bereits einen spürbaren Effekt für die Gesundheit.

Durch das Wandern bleibt man auch beweglich. In US-Studien konnte gezeigt werden, dass Wandern sehr gut ist für das Skelett. Unter anderem können dadurch Gelenkbeschwerden und auch Rheuma gelindert werden. Wenn man regelmäßig wandert, dann werden auch die Muskeln gestärkt. Diese sind dann in der Lage, die Knochen zu stabilisieren und vor allen Dingen auch zu schützen. Einem vorzeitigem Gelenkverschleiß und auch Osteoporose kann man so wunderbar vorbeugen. Durch das zügige Gehen werden Sehnen und Gelenke beweglich gehalten.

Auch das Herz wird durch das Wandern gestärkt. Zügig über längere Strecken zu marschieren sorgt dafür, dass das Herz ein ideales Fitnesstraining bekommt. Das Wandern regt vor allen Dingen in den Höhen von 1000 bis 2000 Metern das Herz-Kreislauf-System an. Dadurch wird das Herz dann kräftiger, das Blut fließt auch weitaus besser durch die Arterien. So wird dann der ganze Körper wieder besser mit Sauerstoff versorgt.

Wandern ist auch optimal geeignet, um seine Blutwerte zu regulieren. Es ist ein sanftes Ausdauertraining, das sich positiv auf den Blutdruck auswirkt. Sowohl dem hohen als auch dem niedrigen Blutdruck wird so vorgebeugt. Auch die Blutfette werden durch das Wandern reguliert. Es gibt immer mehr Studien, sowohl aus den USA als auch jetzt aus Deutschland die bestätigen, dass das Gehen eine positive Wirkung hat auf den Cholesterinspiegel.

Das Wandern lässt auch das Gehirn wachsen. Die Neurologen konnten hier aufdecken, dass es zwei zusammenhängende Wirkungsweisen gibt von körperlicher Bewegung im Nervensystem. Durch Ausdauersportarten wie das Wandern wird das Wachstum der feinsten Blutgefäße im Nervengewebe und den Muskeln angeregt. So werden dann auch die Gehirnzellen besser durchblutet und auch besser mit Sauerstoff versorgt. Das ist dann wiederum dafür verantwortlich, dass das Wachstum von Nervenzellen im Gehirn gefördert wird. Das ist besonders in der Gedächtnis- und Lernzentrale der Fall. Daraus folgt dann eine verbesserte Aufmerksamkeits- und Merkfähigkeit, und das ist ganz unabhängig vom Alter.

Auch Kalorien werden durch das Wandern gekillt. Wer schon einmal eine ausgedehnte Wanderung gemacht hat kennt sicherlich den Appetit, den man hinterher hat. Das ist dann ein sicherer Beweis dafür, dass das Wandern den Körper wirklich fordert.

Der Stoffwechsel wird aktiviert, und der Kreislauf wird auf Touren gebracht. Das Beste daran ist, dass der Körper wegen der langen und immer konstanten Belastung für die Energiegewinnung an die Fettreserven geht. Schon eine Stunden wandern im flachen Gelände killt rund 200 Kalorien. Wenn man drei Stunden lang bergauf geht, kann sogar locker 1700 Kalorien auf der Strecke hinter sich lassen. Dies ergab eine Studie des Instituts für Prävention in Köln.

Zu guter Letzt aktiviert Wandern auch noch die inneren Organe. Beim Wandern ist es ja so, dass ständig ein Fuß am Boden ist. Dabei werden zwangsläufig die Fußsohlen massiert. Dabei werden die Reflexzonen aktiviert, und dadurch werden dann Muskeln, Wirbelsäule und auch die inneren Organe sehr positiv beeinflusst. Macht man recht kräftige Schritte, dann kann man dies sogar bis in das Gesäß spüren. Das ist ein Zeichen dafür, dass man damit auch gleich die Po- und Bauchmuskeln mit anregt. Das ist auch gleich noch gut für die Verdauung.

Oktober 14th, 2015 | Leave a Comment

Isotonische Drinks – nötig oder eher unnütz?

Gerade im Sommer sieht man sie sehr oft, die Sportler, die immer ganz demonstrativ ihre Getränkeflasche mit dem guten isotonischen Drink dabei haben. Oft fragt man sich, ob man diese Getränke überhaupt braucht, oder ob das vielleicht alles nur reine Angeberei ist. Dass Sport durstig macht und auch schweißtreibend, das ist ja nichts Neues. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Mountainbiker, einen Bergwanderer oder auch einen Jogger handelt.

Jeder, der sich körperlich anstrengt, schwitzt auch. Dabei verliert er Wasser, aber auch noch einiges mehr. Jeder Erwachsene scheidet täglich rund zwei Liter Wasser aus. Wenn er dazu noch sportlich aktiv ist, dann kommen dazu noch rund zwei Liter Schweiß pro Stunde. In jedem Liter befinden sich in etwa 160 Milligramm Kalzium, 1200 Milligramm Natrium und auch 40 Milligramm Magnesium. Beim Natrium entspricht dies rund einem Drittel des Tagesbedarfs eines erwachsenen Mannes. Bei Kalziumbedarf ist es ein Sechstel, und beim Magnesium ein Neuntel. Da kann man sich vorstellen, dass es sehr schnell zu einem Engpass kommen kann, wenn man unter einen anhaltenden körperlichen Belastung steht. Dann sinkt die Leistungsfähigkeit, und als Folge davon können Muskelkrämpfe, Muskelschwäche und auch Zittern auftreten.

Damit die körperliche Leistungsfähigkeit aufrechterhalten werden kann ist es wichtig, dass gerade bei Ausdauerbelastungen das Trinken an der ersten Stelle steht. Die Frage ist dann nur, was man eigentlich trinken sollte. Reicht das normale Wasser aus, das dem Körper die lebenswichtigen Mineralstoffe und auch Spurenelemente liefert, oder doch besser die isotonen Durstlöscher, die dazu auch noch andere Stoffe enthalten wie Vitamine, Milcheiweiß und Aromastoffe, und natürlich Zucker?

Generell kann man schon einmal sagen, dass es für jeden, der beispielsweise in einem Fitnessstudio eine Stunde oder auch weniger trainiert vollkommen ausreicht, wenn man normales Wasser trinkt. Die verbrauchten Nährstoffe kann man mit einer leichten Mahlzeit nach dem Training wieder zuführen. Wer sich allerdings länger als eine Stunde sportlich betätigt, dem reicht Wasser nicht mehr aus. Nimmt man dann nur Wasser zu sich, dann ist ein zunehmender Leistungsverlust wohl nicht zu verhindern. Ist man Belastungen von zwei oder auch mehr Stunden ausgesetzt, dann gehen auch Elektrolyte verloren. Ein passendes Getränk muss dann auf jeden Fall auch für eine ganz besonders gute Aufnahme von Kalium, Natrium und auch Magnesium sorgen können.

Die ganzen sogenannten Sportgetränke sind auf jeden Fall so konzipiert, dass sie die verbrauchte Energie möglichst schnell wieder dem Körper zuführen können. Zumindest ist dies die Erklärung der Hersteller. Wenn man nun verstehen möchte, wie warum und ob das überhaupt funktionieren kann, muss man wissen, dass die einzelnen Körperflüssigkeiten wie Tränen oder auch Blut alle eine ganz bestimmte Zusammensetzung an Mineralien haben. Wenn eine Flüssigkeit genau dieselbe Konzentration an Mineralien hat wie das Blut, man spricht hier von Teilchendichte, dann hat sie auch den gleichen osmotischen Druck, und daher wird sie dann auch vom Körper ganz besonders gut aufgenommen. Das ist das Prinzip, das sich die ganzen isotonischen Getränke und auch Elektrolytgetränke zunutze machen. Diese gibt es sowohl als fertige Getränke als auch in Pulverform.

Ein Inhaltsstoff, der in diesen Getränken enthalten ist, ist der Traubenzucker.

Diese Zuckerart ist seit Generationen bereits eine absolutes Synonym für Sofortenergie. Nicht nur Sportler, sondern auch Schüler oder auch Berufstätige nutzen ihn, um ihre Leistung zu steigern. Traubenzucker wird auch Glukose oder Dextrose genannt, und er ist ein natürlicher Zuckerstoff. Dieser geht über das Blut direkt zu allen Zellen und auch Organen des Körpers. In den meisten Sportgetränken sind auch noch weitere Zucker enthalten wie Fruchtzucker und Maltodextrin.

Für alle Freizeitsportler gibt es hier eine Empfehlung des Deutschen Olympischen Sportbunds. Dieser empfiehlt Getränke, die rund vierzig bis sechzig Gramm an schnell resorbierbaren Kohlenhydraten enthalten, und auch 300 bis 1000 Milligramm Natrium pro Liter. Vermeiden sollte man aber reine Fruchtsaftgetränke, und auch zu süße oder auch koffeinhaltige Energy-Drinks. Diese führen eher zu einem vermehrten Wasserverlust, und daher sind sie völlig ungeeignet, um den Flüssigkeitsausgleich herzustellen. Recht preiswert und dazu noch isotonisch, das ist die Apfelschorle. Man sollte sie aus einem Teil Apfelsaft mit einem Teil stillem Wasser mischen, das natriumreich ist. Diese Apfelschorle ist nicht zu süß, und sie gibt dem Körper alle Mineralstoffe und Salze zurück, die man über den Schweiß verloren hat. Zudem erhält man durch den Fruchtzucker schnell verfügbare Energie.

Ob man lieber Wasser oder Apfelschorle oder Isodrinks nutzt, das ist sowieso meistens eine Einstellungssache, und oft auch eine Prestigefrage, daher sollte jeder selbst entscheiden, was für ihn am besten ist.

Oktober 12th, 2015 | Leave a Comment

Für jeden gibt es die passende Sportart

Unser innerer Schweinehund verhindert leider oftmals, dass wir uns mehr bewegen. Vor allem dann, wenn die Gelenke Probleme machen oder eine chronische Krankheit wie Asthma, Diabetes oder Bluthochdruck besteht. Richtig ist aber, dass Bewegung häufig die Beschwerden lindern und die Gesundheit fördern kann. Doch nicht für jeden ist eine bestimmte Sportart auch geeignet. Gerade bei Gelenkbeschwerden, die durch Verschleiß bedingt sind, sollte nicht auf Sport verzichtet werden. Gelenke brauchen Aktivität, um möglichst lange und gut beweglich zu bleiben und um Gelenkflüssigkeit zu produzieren. Diese ernährt nicht nur den Knorpel, sondern sorgt auch für das reibungslose Aufeinandergleiten der Gelenkflächen. Aqua-Jogging sowie Radfahren sind besonders schonend, da die Gelenke nicht mit dem ganzen Körpergewicht belastet werden. Das gilt auch fürs Nordic-Walking. Durch den Einsatz der beiden Stöcke werden Knie, Hüfte und Sprunggelenk geschont.

Nach einem überstandenen Infarkt kann ein mäßig intensiver Sport den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und einem erneuten Infarkt vorbeugen. Gut für die Biopumpe sind Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen, Wandern oder Walking. Allerdings darf dabei die Belastungsgrenze nicht überschritten werden. Am besten man lässt im Vorfeld beim Arzt ein Belastungs-EKG machen und trägt während des Fitnessprogramms ein Pulsmessgerät. Bei Asthma verbessert körperliches Training die Sauerstoffaufnahme und –verwertung. Die Lungenreserven werden besser ausgenutzt, die Leistungsfähigkeit steigt. Günstig für Asthmatiker sind Kanufahren, Segeln, Wandern und Radfahren.

Alles, was die Wadenmuskulatur trainiert, tut gut. Denn dadurch wird der Rückfluss des Blutes aus den Venen in Richtung des Herzens gefördert. Besonders günstig ist das Wassertreten, aber auch Spaziergänge, Walking, Wandern oder Gymnastik mit einer Venenschlinge sind empfehlenswert.

Wer regelmäßig in Bewegung kommt, kann den systolischen Blutdruckwert um 10 bis 15 mmHG und den diastolischen Wert um bis zu fünf bis zehn mmHG senken. Denn die Gefäße werden weiter, das Blut kann ungestört fließen. Besonders gut geeignet sind Sportarten, die zu einem regelmäßigen Puls und gleichmäßiger Atmung führen, etwa Wandern, Nordic Walking oder Gymnastik.

Auch das seelische Wohlbefinden wird durch körperliche Aktivität erhöht, das durch die Ausschüttung körpereigener Glückshormone hervorgerufen wird. So wird Sport auch zur Medizin für die Seele. Den besten antidepressiven Effekt hat regelmäßiges, moderates Ausdauertraining wie Aquajogging, Inline-Skating oder Aerobic.

Oktober 7th, 2015 | Leave a Comment

Der neue Trend Aquabike – radeln unter Wasser

Ständig kommen neue Sportarten aus den USA nach Deutschland und sportinteressierte Menschen verbringen viel Zeit damit, sie auszuprobieren. Im Ergebnis ist das der einzige Weg, den besten Sport für sich selbst zu finden. Ein weiterer Vorteil ist, dass man umso beweglicher bleibt, je mehr

Sportarten man ausprobiert und so Muskeln und Knochen auf verschiedene Weise trainiert.

Der neue Trend sind auch Sportarten, die sich an alle Altersklassen richten und die auch mit körperlichen Einschränkungen realisierbar sind. Dabei werden auch zunehmend Sportarten für ältere Generationen interessant. Heute fangen auch über 60jährige mit Sport an, und sie stellen wieder ganz andere Ansprüche als 20jährige.

Ein neuer Sport, der wirklich für alle Generationen geeignet ist, ist Aquabiking. Angeboten wird der Sport nicht nur in modernen Kurhotels und Wellnesszentren, sondern mittlerweile auch von öffentlichen Sport- und Freizeitbädern. Ein Aquabike ist ein Fahrrad, das unter Wasser auf dem Hallenboden festgeschraubt wurde. Gefahren wird also unter Wasser, wobei der Oberkörper oberhalb der Wasseroberfläche bleibt. Therapien im Wasser gelten als die gesündesten überhaupt, weshalb sie in der Rehabilitation auch in Krankenhäusern und Reha-Zentren von großer Bedeutung sind.

Aquabiking, auch Aqua-cycling genannt, ist Fitnesstraining und Spaß zugleich. Genutzt wird der Sport wegen seines effektiven Trainings mittlerweile auch von aktiven Spinning-Sportlern oder Mountainbikern, die ihren Trainingszustand verbessern möchten oder in der kalten Jahreszeit bei Zeitmangel so problemlos ihre Kondition halten oder sogar verbessern können. Auquabiking trainiert aber nicht nur Beine und Rücken, sondern den gesamten Körper. Durch die Wasserverdrängung und den Auftrieb können auch Einsteiger ihre Leistung wesentlich schneller steigern als an Land.

Ideal ist der Sport daher auch für Frauen, die die typischen Problemzonen trainieren möchten. Bauch, Beine und Po werden schon nach wenigen Wochen regelmäßigen Trainings wesentlich straffer. Auch der Kreislauf wird trainiert. Das kühlende Wasser sorgt dafür, dass starkes Schwitzen unterbleibt, was viele Teilnehmer als besonders angenehm empfinden. Trainiert wird für gewöhnlich in der Gruppe mit der Unterstützung eines erfahrenen Trainers. Die Aufwärmphase ist besonders wichtig und wird von dem Experten überwacht, der zumeist am Training teilnimmt.

Eine Trainingseinheit wird meist von Musik begleitet. Gefahren wird mal schneller und mal langsamer, wobei die Musik den Takt vorgibt. Die Sportart ist auch für Patienten mit Rückenproblemen geeignet, wobei es sich grundsätzlich empfiehlt, den Trainer über bestehende gesundheitliche Einschränkungen zu informieren, damit der die Trainingseinheiten anpassen kann. Im Zweifel wird er eine andere Übung empfehlen als für die anderen Teilnehmer. Trotzdem ist das Verletzungsrisiko beim Aquabiking ausgesprochen gering.

Der Sport wird mitunter auch von der Krankenkasse bezuschusst, da er auch hilfreich bei bestehendem Übergewicht und bei Herz-Kreislauferkrankungen ist. Dann empfiehlt sich die Teilnahme an einem Einsteigerkurs, der mit einem Vorgespräch verbunden ist, bei dem bestehende gesundheitliche Einschränkungen besprochen werden. In vielen Fällen gibt auch der behandelnde Arzt Anweisungen an den Trainer weiter, um ein leistungsgerechtes Training zu ermöglichen. Aquabiking ist auch für Nichtschwimmer geeignet, wenn sie keine Angst vor dem brusttiefen Wasser haben. Für Kinder ist Aquabiking jedoch zu anstrengend. Hohe Kosten sind vor allem in den öffentlichen Anstalten nicht zu erwarten. Veranstalter setzen aber eine Anmeldung voraus.

Oktober 4th, 2015 | Leave a Comment

Sich sportlich betätigen – ganz einfach mit den besten Lauftipps

Mal ganz ehrlich – eigentlich würden wir ja alle gerne etwas sportliche Betätigung haben, wenn es nur nicht so wahnsinnig anstrengend wäre. Aber dass Laufen beispielsweise glücklich macht, ist ein Fakt. Und zudem ist es auch noch wissenschaftlich bewiesen.

Ein regelmäßiges Lauftraining ist nicht nur gut für die Figur, zudem stärkt es auch noch das Herz-Kreislauf-System. Und es gibt auch ein paar Tipps, damit einem der Einstieg in das Laufvergnügen auch problemlos gelingt.

Am besten ist es natürlich, wenn man einen Wellnessurlaub bucht und sich dann von Tag zu Tag mit dem Pensum steigert, und das ganze unter Aufsicht eines erfahrenen Trainers. Viele der exquisiten Wellnesshotels in Bayern bieten solche Laufkurse an, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Wer nicht an einem solchen Kurs teilnehmen kann, sollte auf jeden Fall folgende Punkte beachten.

Zum einen sollte man den richtigen Zeitpunkt wählen, Wer gesund und fit ist, der kann eigentlich sofort mit dem Laufen beginnen. Wer in der letzten Zeit aber keinen Sport getrieben hat, der sollte vor dem ersten Training auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, denn nur so lassen sich eventuelle gesundheitliche Risiken ausschließen.

Wichtig ist auch immer die richtige Ausrüstung. Gerade beim Schuhkauf ist es wichtig, dass man sich viel Zeit nimmt. Man sollte ein Sportfachgeschäft aufsuchen, am besten nachmittags oder auch abends. Füße schwellen über den Tag immer etwas an, daher ist diese Zeit am besten geeignet. Dann sollte man ein paar Schuhe ausprobieren, und zwar auf einem Laufband, das in guten Sportfachgeschäften kostenlos zu nutzen ist. Auf jeden Fall sollte man auch die Empfehlung des Fachverkäufers beachten, denn er kann am besten den richtigen Schuh empfehlen.

Auch die richtige Streckenlänge ist wichtig. Obwohl man für den Anfang keine Kilometeranzahl angeben kann, sollte man sich zunächst kleine Ziele setzen. Eine Runde im Park bietet sich hier beispielsweise an. Dann kann man die Ziele langsam steigern. Gerät man während des Laufens außer Puste, dann sollte man zwischendurch zum Gehen wechseln.

Die richtige Atmung ist auch sehr wichtig, denn schmerzhaftes Seitenstechen kann einem ganz schön das Laufen vermiesen. Daran Schuld ist meistens die falsche Atmung. Langsam weiter laufen und durch die Nase einatmen, durch den Mund wieder aus. Es kann auch helfen,die Bauchmuskeln anzuspannen, so kann das Seitenstechen ebenfalls vergehen.

Auf die richtige Kleidung sollte ebenso geachtet werden wie auf die Schuhe. Laufhosen sollte immer eng anliegen, und das hat auch seinen Grund. Wenn sie eng anliegen, dann reiben sie nicht zwischen den Oberschenkeln. Ebenfalls empfohlen wird aber auch lockere Kleidung, solange wie sie aus einem atmungsaktiven Material besteht. So kann der Schweiß verdunsten. Damen sollten beim Laufen unbedingt einen Sport-BH tragen, sonst wird das Brustgewebe zu stark strapaziert.

Vor dem Sport nichts essen – das ist keine gute Idee. Wenn man mit einem leeren Magen seine Runde startet, dann besteht schnell die Gefahr, dass der Blutzuckerspiegel schnell sinkt und man dann nach kürzester Zeit ausgepowert ist. Besser ist es, eine leichte Mahlzeit einzunehmen, die beispielsweise aus Joghurt, Früchten und Müsli bestehen kann. So wird der Magen nicht belastet, aber man bekommt trotzdem die nötige Energie.

Laufpausen sind immer dann wichtig, wenn man sich krank fühlt oder man sich eine Erkältung eingefangen hat. Wer durch Training eine Erkältung verschleppt der riskiert, dass sich diese auf das Herz schlagen kann. Wenn der Arzt grünes Licht gegeben hat, dann spricht auch nichts gegen eine Lauftätigkeit in der Schwangerschaft. Bei Untersuchungen konnte sogar herausgefunden werden, dass ein leichtes Lauftraining sogar die Regeneration nach der Geburt beschleunigen kann.

Zu guter Letzt ist da immernoch der innere Schweinehund, der überwunden werden muss. Am besten setzt man sich Ziele, wie beispielsweise einen Stadtlauf im Herbst, oder man verabredet sich mit Freunden zum Laufen. Dann sollte man auf jeden Fall die Erfolge dokumentieren.

Immer wieder kommt auch die Frage auf, ob man besser morgens oder abends joggen sollte. Alle Langschläfer werden jetzt nicht begeistert sein, denn das Joggen am frühen Morgen hat eindeutige Vorteile. So kommen auch der Kreislauf und der Stoffwechsel in Schwung. So kann man dann emotional und mental gestärkt in den Tag gehen. Aber auch abends zu Joggen hat Vorteile, man kann vom stressigen Tag abschalten, und nach dem Laufen ist man angenehm erschöpft, so dass man danach richtig gut schlafen kann.

September 30th, 2015 | Leave a Comment

Aquagymnastik – der passende Sport für viele Menschen

Es gibt viele Wege, sich sportlich zu betätigen. Für Einsteiger ist es deshalb gar nicht so einfach, die richtige Entscheidung zu treffen. Vor allem, wenn Vorerkrankungen bestehen und nicht jeder Sport sinnvoll ist, ist es für sportunerfahrene Menschen fast unmöglich, den passenden Sport auszuwählen. Dabei ist Sport wichtig.

Er hält beweglich, schult den Gleichgewichtssinn und trainiert das Herz-Kreislaufsystem. Außerdem werden mit Sport die Atemwege belastet.

Ein gesunder Sport, der sich für alle eignet, ist die Aquagymnastik. Sport im Wasser ist nicht nur eine Bewegungstherapie, die auch für Unfallpatienten in der Rehabilitation eine große Rolle spielt. Längst hat diese Gymnastikart im Wasser auch in Kurkliniken und sogar öffentlichen Schwimmbädern Einzug gehalten. Die Wassergymnastik richtet sich an die breite Bevölkerung. Sogar für Spitzensportler wird sie als Ausgleichstraining angeboten. Das zeigt, wie deutlich die Ansprüche sich voneinander unterscheiden.

Der Sport im Wasser kann allen Anforderungen gerecht werden. Im Grunde ist sogar die Wassergewöhnung für Kleinkinder schon eine Art Wassergymnastik. Hier bewegen sie sich, gesichert durch Schwimmhilfen, im nicht allzu tiefen Wasser und absolvieren kleine Übungen, die vor allem Spaß machen sollen.

Die Wassergymnastik in den verschiedenen Kurhotels und öffentlichen Schwimmbädern finden zumeist im brust- oder bauchtiefen Wasser statt. Aus diesem Grund sind sie auch für Nichtschwimmer geeignet. Dennoch werden alle Teilnehmer ohne Schwimmkenntnisse zusätzlich gesichert. Die Übungen richten sich zum Beispiel an ältere Teilnehmer, die nicht gesund sind oder in ihrer Bewegung unter deutlichen Einschränkungen leiden. Auch übergewichtige Teilnehmer sind mit diesem Sport bestens beraten. Sie absolvieren die ruhigen Bewegungen zu Musik und folgen dabei den Anweisungen des Trainers, der am Beckenrand steht und alle Bewegungen vorführt.

Die Senioren im Wasser folgen dem Vorbild und nach wenigen Wiederholungen gibt es eine kurze Pause, bis die nächste Trainingseinheit folgt. Bei solchen öffentlichen Veranstaltungen werden keine hohen Ansprüche gestellt. Jeder kann spontan teilnehmen und muss keine Vorkenntnisse haben. Die meisten Übungen werden mit Hilfsmitteln absolviert. Das sind meist schwimmfähige Hilfsmittel, die zum Beispiel den Handumfang vergrößern, so dass die Bewegungen, gegen das Wasser ausgeführt, etwas schwieriger werden. Es ist leicht vorstellbar, dass die Übungen durch Gewichte an den Armen und Beinen und im tiefen Wasser erheblich gesteigert werden können.

Wassergymnastik für Senioren wird zumeist in Kursform von Schwimmvereinen angeboten. Dann können auch kleine Wettkämpfe hinzukommen, bei der zwei Gruppen gegeneinander antreten und zum Beispiel Gegenstände mit starkem Auftrieb unter Wasser weitergereicht werden müssen. Wassergymnastik zu Musik macht allen Teilnehmern Spaß.

Diese Art von Sport wird in allen großen öffentlichen Schwimmbädern und den allermeisten Turn- und Sportvereinen angeboten. Die Veranstaltungen sind mit sehr geringen Kosten verbunden, außerdem übernehmen auch die Krankenkassen oft die Kosten, oder zumindest werden Zuschüsse gezahlt.

In Vereinen werden diese Kurse nicht selten zu gesellschaftlichen Ereignissen, die gerade für Senioren sehr wichtig sind, da die Vereine auch mehrmals jährlich zu zusätzlichen Treffen einladen.

Die Wassergymnastik ist im Reha-Bereich unersetzlich. Patienten, die sich nicht vollständig belasten dürfen, können so gezielt einzelne Muskelgruppen stärken, ohne sich zu überlasten. Zu diesem Zweck wird diese Gymnastik schon eigenen Schwimmbädern der Kliniken angeboten.

September 29th, 2015 | Leave a Comment

Anfängerfehler vermeiden beim Sport

Viele kennen es von sich selbst, die Hose kneift, und auch das Oberteil sitzt nicht mehr ganz so weit, wie es einmal war, und dann wird es für die meisten Zeit, etwas zu tun. Egal, ob man nun zu einer Diät greift oder sich einfach nur mehr bewegen will, das bleibt jedem selbst überlassen. Sport ist allerdings immer ratsam, wenn die Pfunde reduziert werden sollen. Nur leider beginnt man immer ganz enthusiastisch, und dann endet beispielsweise der Joggingversuch bereits nach ein paar

Minuten mit Seitenstichen und einer vollkommenen Atemlosigkeit. Das ist einer der absolut typischen Anfängerfehler.

Bei vier von fünf Freizeitsportlern ist es so, dass sie sich selbst bei den ersten Trainingseinheiten total überfordern. Damit schadet man sich allerdings mehr, als man Nutzen daraus zieht. Neulinge oder Wiedereinsteiger sollten einige Sachen beachten, wenn sie sich in den aktiven Sport stürzen wollen.

Ein Kaltstart ist gar nicht gut, gerade bei Sportarten mit einem schnellen oder auch hohen Kraftaufwand wie beispielsweise Tennis ist es sehr wichtig, sich aufzuwärmen, um das Risiko einer Verletzung zu minimieren. Dabei sollten viele Muskeln gleichzeitig bewegt werden. Wer Laufen geht, der braucht einfach nur ruhig loszulaufen, das ist ausreichend.

Vermeiden sollte man auf jeden Fall ein viel zu hohes Pensum, denn das überfordert den Körper. Dann drohen Überlastungsschäden und auch eine erhöhte Infektionsanfälligkeit. Beim Pensum ist es nicht entscheidend, wie der Fitness-Stand im letzten Jahr war, sondern wie der Leistungspegel in diesem Moment ist. Daher sollte man lieber schrittweise an das Limit gehen, am besten trainiert man zuerst öfter, danach dann länger, und zum Schluss intensiver.

Sich vor einer Belastung zu dehnen verringert die Leistungskraft des Muskels, dadurch ist er dann weniger kontraktionsfähig und auch reaktionsschnell. Daher ist es besser, wenn man nur vorher einfach fünf Minuten ganz locker geht oder auch läuft.

Der natürliche Bewegungsablauf wird oft durch zu enge Schuhe beeinflusst, und beim Sport dehnt sich der Fuß auch noch aus. Daher wird empfohlen, dass man beim Kauf darauf achtet, dass vor dem großen Zeh gute ein bis zwei Zentimeter Platz sein sollte.

Auch sollte man nicht zu warme Kleidung tragen, denn das erhöht das Erkältungsrisiko. Baumwolle beispielsweise saugt sich sehr schnell mit Schweiß voll und wird dann kalt und schwer. Besser ist es, mehrere dünne Schichten zu tragen, und zwar aus Mikrofaser. Wenn man beim Start etwas fröstelt, ist das nicht schlimm.

Man sollte auch niemals mit einem vollen Magen Sport treiben. Das belastet den Organismus, und kann im schlimmsten Fall auch zu Übelkeit und Durchfall führen. Ungefähr zwei bis drei Stunden vor dem geplanten Sport sollte man nicht zu üppig gegessen haben.

Während des Trainings sollte man auch keine süßen Getränke zu sich nehmen, denn dann ermüdet man schneller. Die beste Empfehlung ist hier Mineralwasser, alle 15 Minuten kleine Mengen von ca. 150 ml zu sich nehmen, das ist optimal.

Nach dem Sport sollte man nicht in die Sauna gehen, so schön wie es sich auch vielleicht anfühlt. Durch Sauna nach dem Sport wird der Organismus zusätzlich belastet, und das Infektionsrisiko wird erhöht. Hartes sportliches Training ist Stress für den Körper und schwächt zudem das Immunsystem. Besser ist es auf jeden Fall, zunächst einmal eine Pause einzulegen.

Wer am späten Abend trainieren geht, der kann damit rechnen, dass Schlafstörungen verstärkt werden könnten. Grundsätzlich sollte zwischen der Belastung und der Nachtruhe mindestens zwei Stunden liegen.

Wer eine Erkältung hat, der sollte auf keinen Fall Sport treiben, denn das kann dazu führen, dass sich Krankheitserreger im Körper ausbreiten und auch Organe wie Nieren, Herz oder die Leber angreifen. Natürlich sollte man sich auch mit Fieber auf jeden Fall schonen.

September 20th, 2015 | Leave a Comment

Die größten Irrtümer im Sportbereich

Es gibt wohl kaum einen Bereich, in dem es so viele Mythen und Vorurteile gibt wie im Sportbereich. Und wenn man sich die Wahrheit dann einmal anschaut, dann ist diese meistens sehr ernüchternd.

Schwimmen schon die Gelenke – sicher, das hört man immer wieder, und es ist ja auch etwas wahres daran.

Dennoch kann man diese pauschale Aussage so auch nicht stehenlassen. Zwar wird durch den Auftrieb des Wassers die Bewegung erleichtert, aber dennoch ist es so, dass durch ein falsches Brustschwimmen auf die Dauer die Halswirbelsäule beschädigt werden kann. Beim Brustschwimmen hängt der Rücken immer etwas durch, das ist der Grund dafür. Die seitlichen Beinbewegungen sind außerdem nicht so günstig bei Kniebeschwerden. Wirklich gut für alle Gelenke ist nur das Rückenschwimmen.

Viele Menschen, die Übergewicht haben oder auch unter gesundheitlichen Problemen leiden, oder auch beides, glauben oft, dass sie keinen Sport treiben dürfen. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall, denn ein leichter Sport bringt schon sehr große Vorteile für diese Menschen. Die Blutzuckerwerte und der Bluthochdruck bessern sich, zudem wird die Atmung tiefer und der Herzmuskel wird kräftiger.

Sport erfordert viel Mühe und auch viel zu viel Zeit – das ist immer eine tolle Ausrede, mehr auch nicht. Schon 30 Minuten Aktivität jeden Tag bringen sehr viel für die Gesundheit. Man kann beispielsweise beim Zähneputzen auf den Füßen wippen, oder vor dem Fernseher zehn Minuten Gymnastik betreiben. Es ist auch schon sehr gut, wenn man des öfteren die Treppe nutzt anstatt des Aufzugs.

Die beste Ausrede ist immer, dass man einfach zu alt ist, um noch mit Sport zu beginnen. Wahr ist, dass man in jedem Alter Vorteile hat durch ein Mehr an Bewegung. Voraussetzung ist natürlich, dass der Arzt auch Bewegung erlaubt. Dabei kommt der Kreislauf in Schwung, und auch das Denkvermögen steigt dabei. Und sogar bei einem 80-Jährigen baut sich so noch neue Muskelkraft auf.

Man muss abnehmen, um fit zu werden – auch das ist immer wieder eine mehr als nette Ausrede, um keinen Sport treiben zu müssen. In einer US-Studie konnte gezeigt werden, dass sich auch stark übergewichtige Frauen bereits innerhalb von wenigen Tagen deutlich fitter fühlten, und das sogar nur, weil sie ihre Einkäufe vielleicht einmal zu Fuß erledigten. Es ist wirklich so, dass der Körper auf jeden zusätzlichen Schritt gleich reagiert.

Viele Menschen, die unter Arthrose leiden denken, dass sie Sport auf jeden Fall vermeiden sollten. Früher war dies auch der Rat, den die Ärzte gaben, aber heute erweist sich dies in den meisten Fällen als grundlegend falsch. Eine Bewegung ganz ohne eine große Belastung ist in der Lage, die Gelenke zu schmieren, und so werden sie besser mit Nährstoffen versorgt. Auch Entzündungsstoffe werden effektiver entsorgt. Am besten eignen sich hier Radfahren oder auch Spazierengehen.

Bei Herzproblemen ist Schonung angesagt – auch das stimmt nicht so ganz. Wenn eine absolute Schonung betrieben wird, dann verliert der Herzmuskel sehr schnell an Kraft und Masse, daher ist es besser, sich in Absprache mit dem Arzt sanft zu belasten.

Bei einer Herzschwäche kann man beispielsweise kurze Wanderungen unternehmen.

Ein Muskelkater ist auch nicht immer ein Indiz dafür, dass man effektiv trainiert hat. Diese Schmerzen zeigen eigentlich nur, dass man sich einfach überlastet hat. Dadurch kommt es dann zu den kleinen Verletzungen an den Muskelfasern. Allerdings ist es so, dass Muskeln ohne Muskelkater viel besser wachsen.

Viele Menschen glauben auch, dass Wärmesalben ein Aufwärmen überflüssig machen – das ist ebenfalls ein Irrtum. Solche Salben wirken nur an der Oberfläche, sie fördern die Durchblutung direkt unter der Haut. Die Muskeln sollten vor dem Training allerdings auch in der Tiefe erwärmt werden. Fünf Minuten Gymnastik reichen hier schon aus.

Ein sehr hartnäckiger Irrtum ist es auch, dass die Fettverbrennung erst nach einer halben Stunde Training beginnt. Tatsache ist, dass der Körper auch im Ruhezustand Fett verbrennt, und je nach Art der Belastung stellt er auch gleich entsprechend viel Energie bereit, die er aus dem Fett holt.

Und es ist auch nicht nur das Ausdauertraining, das Fett verbrennt, auch mit Krafttraining, also auch mit den Hanteln zu Hause, kann man den Fettverbrauch gleich steigern. Lange laufen muss man dafür nicht.

Leitungswasser soll beim Sport am besten sein. Wasser ja, aber dennoch sollte es möglichst viele Mineralien liefern, die man ja beim Sport ausgeschwitzt hat. Sehr wichtig sind hier Magnesium und Natrium. Daher ist es besser, wenn man Mineralwässer nutzt, die auch viel dieser Stoffe enthalten. Ideal ist ein Mix aus zwei Dritteln Wasser und einem Drittel Apfelsaft. Eine solche Schorle bringt auch gleich noch die passenden Vitamine dazu.

Auch die Annahme, dass man gegen Rückenschmerzen angehen kann, indem man die Rückenmuskeln stärkt ist nicht ganz richtig. Diese Rückenbeschwerden entstehen meistens durch Verspannungen und zwar auch darum, weil neben den Rückenmuskeln auch die Bauchmuskeln zu schwach sind. Diese helfen auch mit, die Wirbelsäule zu stützen. Ist der Bauch gut trainiert, dann entlastet er die Rückenmuskeln, und er kann dann auch Verspannungen bis hinauf in den Nacken vorbeugen.

Starkes Schwitzen soll auf eine schwache Kondition hinweisen. Es ist so, dass jeder Mensch von Natur aus ganz unterschiedlich stark und schnell schwitzt. Der Körper lernt einfach, dass er sich bei Anstrengung schneller über den Schweiß abkühlt. So kann es durchaus sein, dass Schwitzen auch auf einen verbesserten Trainingszustand hinweisen kann.

Joggen ist die perfekte Sportart für alle Anfänger – besser ist es allemal, wenn der Anfänger bereits Walken oder auch Nordic Walking betrieben hat. Das ist deshalb so, weil die Stöße beim Auftreten zu intensiv sind, gerade beim Joggen auf Asphalt. Daher ist es wichtig, dass die Gelenke und die Wirbelsäule bereits an eine etwas intensivere Belastungen gewöhnt sind.

Bei Seitenstichen hören die meisten gleich sofort mit der Bewegung auf. Allerdings bringt dieses abrupte Stoppen die Atmung gleich noch etwas mehr durcheinander. So werden Lunge und Zwerchfell noch einmal mehr belastet. Die Ärzte raten in einem solchen Fall, dass man einfach nur langsamer werden sollte beim Laufen. Das ist etwas, das man beim Ausdauersport immer zum Ende hin machen sollte, egal ob mit oder ohne Seitenstiche. Das ist eine Art „herunterkühlen“, und das ist immer besser für den gesamten Herzrhythmus.

Viele denken auch, dass Nordic Walking überhaupt nicht effektiv sein kann. Das ist aber falsch, denn wenn man die richtige Technik anwendet, dann werden rund 80 Prozent der Muskulatur effektiv aber dennoch schonend trainiert.

Das kann im Idealfall sogar mehr Kalorien verbrennen als Joggen.

Natürlich kann man auch zu viel trainieren, auch wenn einige das nicht gerne hören werden. Körperliche Anstrengung schwächt die Abwehr, und der Körper braucht Erholungsphasen, um sich wirklich absolut optimal zu entwickeln. Also ist es so, dass viel auch einmal zu viel sein kann.

Gezielt Fettpolster loswerden, das wäre schön, ist aber so nicht wirklich möglich. Der Körper entscheidet immer selbst, auf welche Depots er zugreift beim Sport. Meistens sind die inneren Depots hier die erste Wahl. Das wäre beispielsweise der Bauch, und nicht die Oberschenkel.

Zu guter Letzt heißt es ja noch immer, dass Aerobic die Cellulite verschwinden lässt. Auch hier ist es wieder so, dass es bei der Cellulite um Fettdepots geht, die nahe an der Oberfläche liegen. Da kann das Training noch so schweißtreibend sein, der Körper greift diese Depots einfach ungern an. Wenn man die Dellen mit Sport bekämpfen will, dann braucht man viel Geduld und auch regelmäßigen Ausdauersport.

September 13th, 2015 | Leave a Comment

Die neuen Fitness-Trends – es ändert sich einiges

Viele sind bisher ins Fitness-Studio gegangen, und viele andere hatten gar nicht erst die Lust, dorthin zu gehen, weil ja alles so kompliziert ist, und zudem auch immer nur dasselbe abläuft. Das ändert sich aber nun, denn es gibt neue Fitness-Trends im Bereich Sport, die ganz neue Ansätze bieten, und die nicht nur effektiver sind als früher, sondern auch gleich noch helfen, gesund zu bleiben. Und dabei ist es vollkommen egal, ob man 30 Jahre alt ist oder 50.

Einige bekannte Workouts werden schneller. Beispielsweise ist das gute alte Zirkeltraining wieder da. Allerdings bleiben die speckigen Medizinbälle diesmal im Schrank, und auch die muffigen Matten gehören der Vergangenheit an. Heute besteht der Zirkel aus einem zeitsparenden Hightech-Training. So wird die gesamten Muskulatur im Körper im Schnelltempo fit gemacht. Diese moderne Kreisvariante bietet ganz spezielle Geräte, die sich besonders leicht und schnell verstellen lassen, und auch das umständliche Umstecken der Gewichte oder auch das Einstellen der Sitze entfällt hier. Hierbei gibt es auch keine Wiederholungen mit langen Pausen, sondern man trainiert nach Zeitvorgaben. Pro Gerät sind hier nur 30 bis 45 Sekunden vorgesehen. Verschiedene Fitness-Ketten haben dieses Zirkeltraining bereits im Angebot. Auch ganz intensive Kurz-Kurse für bestimmte Körperbereiche werden heute immer öfter angeboten.

Auch das Krafttraining wird nun ganzheitlicher. Immer mehr Menschen wollen nicht mehr nur Muskeln, und daher wird das Training hier jetzt auch anders, denn nun kommen die funktionalen Body-Workouts. Die Zeiten des Trainings an den stumpfsinnig machenden Krafttrainingsmaschinen sind nun eindeutig vorbei. Im Profisport ist es schon seit langem so, dass man auf das funktionale ganzheitliche Training setzt. Und genau das erobert nun auch die Fitness-Studios. Heute wird als Ergänzung sehr gerne das Sling-Training eingesetzt. Hier trainiert man in einem stabilen Gurtsystem, das beispielsweise an der Decke befestigt wird. Die Gurte geben nicht nach, und daher kann man prima mit dem eigenen Körpergewicht trainieren. Angeboten werden solche Kurse unter den Namen TRX-Training, Slings in Rhythm oder auch Aerosling.

Auch werden die Kurse in den Studios nun abwechslungsreicher. Die Trainingspläne werden nun von Mix-Kursen revolutioniert. Diese Art von Kombi-Workout bringt einen absoluten Multi-Effekt. Das System ist nicht neu, denn bereits vor zwanzig Jahren nutzte Fitnesstrainer Billy Blanks sein Wissen über Karate, und kombinierte es mit Aerobic-Elementen. Heraus kam dabei Tae Bo. Heute geht man genauso vor, man mischt zwei oder drei Bewegungsformen zusammen zu einem richtigen Fitness-Cocktail. Hier kann alles mögliche dabei sein, vom der japanischen Wirbelsäulentherapie bis hin zum neuseeländischen Tanz. Bekannt und beliebt sind heute Kurse wie Yogilates, Dynamic Pilates oder auch Pilardio. Man vereint ganz einfach Kraft und Ausdauer in einem Training, und so gehört das vorher bekannte Kurs-Hopping der Vergangenheit an. Und zudem erreicht man auch noch viel mehr innerhalb einer sehr kurzen Zeit, denn der Körper wird vielseitig gefordert. So summieren sich die Vorteile mehrerer Kurse.

Wichtig auch gerade für die älteren Menschen ist, dass das Training nun altersgerechter wird. Gerade heute entdecken viele Studios die ältere Zielgruppe, und sie schneidern dann für jeden sein ganz individuelles Workout. Dafür ist es für viele Studios wichtig, dass es eine gewisse Exklusivität im Studio gibt, und auch die Wohlfühlatmosphäre muss stimmen. So möchte man die Kundschaft jenseits der 40 oder auch 50 anlocken. Hier sind spezielle Trainingskonzepte sehr wichtig, die Vitalität und auch ein Better Aging versprechen. Dazu angeboten wird sehr oft noch ein SPA-Bereich, um auch die nötige Entspannung zu bieten. In den speziellen Kursen geht es konkret um Gleichgewicht, Reaktion und Muskelkräftigung. Diese Kurse bieten keine schweißtreibenden Auspower-Workouts, sondern vielmehr ein sehr moderates Anstrengungslevel, das auch gleichzeitig einen gesundheitlichen Zusatznutzen bietet.

Wer gerne Aerobic macht oder machen möchte kann sich auch freuen, denn die Choreografien werden jetzt um einiges leichter. Die komplizierten Tanzschritte sind passé, heute setzt man auf Bewegungen, die sich ganz einfach nachtanzen lassen. Viele schreckten bisher vor diesen Aerobic-Kursen zurück, weil sie ganz einfach Angst hatten, dass sie sich die vielen Schritte nicht merken können, und ungelenk hinter den andern hinterherhampeln müssen. Heute kann jeder einen solchen Kurs besuchen, denn nun ist es so, dass leichte und witzige Bewegungsabläufe den Kurs bestimmen. So können auch Untrainierte, Einsteiger oder auch Nicht-Tänzer ganz schnell in den Kurs hineinfinden und mitmachen. Dadurch sinkt auch die Zahl der frustrierten Kurs-Abbrecher. Wer erst einmal nur seine Konzentration auf seine Füße lenken möchte, der kann die Armbewegungen auch ganz einfach weglassen. Auch bauen die Choreografien heute nicht mehr aufeinander auf, schafft man eine Schritt-Kombi nicht, macht man einfach bei der nächsten weiter. Auch Cardio-Dance-Kurse wie Zumba oder auch Music Moves ein absoluter Renner, denn hier wird nicht nur die Ausdauer trainiert, sondern auch die Kreativität und die Koordination. Das Wichtigste ist aber wohl, dass sie einfach eine Menge Spaß bringen, was nicht zuletzt auch an der Musik liegt. Hier findet man fast jeden Stil, immer nach Geschmack der Trainer oder auch der Kunden.

 

 

 

August 24th, 2015 | Leave a Comment

Breathwalk – Entspannung durch bewusstes Atmen und Gehen

Wenn die Anforderungen an die Menschen stetig steigen ist es umso wichtiger, dass jeder für sich eine optimale Lösung findet, Stress und Stimmungsschwankungen abzubauen und seine Energiereserven zu mobilisieren.

Als eine sehr gute Möglichkeit hat sich hier Breathwalk entpuppt, Entspannungsübungen durch Atmen und Gehen. Diese Übungen erfordern keine Hilfsmittel und jeder, der gehen kann, kann sie erlernen und ausüben. Breathwalk wurde in den USA entwickelt und hat sich bald als neuer Fitness-Trend etabliert. Es handelt sich hierbei um eine Bewegungslehre aus dem Bereich Yoga. Bereits im Jahre 2004 gab es auch in Deutschland 30 Yogalehrer, die nicht nur die unterschiedlichen Übungen zeigen sondern besonders auch die Wirkung aufzeigen.

Breathwalk ist in erster Linie zügiges Gehen an der frischen Luft und bewusstes Atmen im Rhythmus, Geübte bewegen im Schritttempo gleichzeitig die Finger und sprechen dabei noch Mantras. Durch diese Kombination von bewusstem Atmen, Konzentration und Bewegung schärft man seine Sinne, achtet auf die Signale des Körpers und fühlt sich bereits nach kurzer Zeit gelassener. Nach amerikanischen Studien kann man hierdurch bei regelmäßigem Training Depressionen, Diabetes Typ 2 und Stressbeschwerden entgegenwirken.

Der US-Psychotherapeut Dr. Gurucharan Singh Khalsa und der indisch-amerikanische Kundalini-Yogameister Yogi Bhajan haben Breathwalk entwickelt in der Überzeugung, dass der Rhythmus und die Art und Weise des Atmens Gehirn, Muskeln und Nervensystem beeinflussen, denn ängstliche und verspannte Menschen atmen flach und schnell, wer rhythmisch und tief atmet, signalisiert dagegen Kraft und Entspannung.

Breathwalk kann man in Kursen erlernen, die in der Regel 90 Minuten dauern. Nur wer im Kundalinj Research Institut Massachusetts ausgebildet wurde, darf sich Breathwalk-Trainer nennen. Eine Breathwalkkurseinheit beinhaltet fünf Phasen:

  • Aufwärmen: Dehn- und Yogaübungen im Stand
  • Ausrichten: gute Körperhaltung und geistige Ausrichtung
  • Vitalisieren: Walken mit speziellen Atemmustern, in Verbindung mit Mantren (Laute) und  Mudren (bestimmte Handhaltungen)
  • Balance: Verringerung des Tempos mit leichten Dehn- und Streckübungen und
  • Integrieren: angeleitete Meditation zur Verbindung von Herz und Verstand.

Es gibt 16 unterschiedliche Programme für Breathwalk, ausgerichtet auf die jeweilige Wirkung. So kann man mit bestimmten Übungen einen schnellen Energieschub, Regenerierung der Energiereserven, Sammeln zerstreuter Energien, nach Angstgefühlen Gelassenheit, nach Depressionen Gelassenheit, nach Zerstreuung und Hyperaktivität Aufnahmefähigkeit, nach Zweifeln und Lethargie Motivationsbereitschaft erreichen sowie geistige Klarheit, Intuition, Fokus, Kreativität, Harmonie, Kongruenz, Integrität, emotionale Präsenz und spirituellen Reichtum.

Mit etwas Übung und der erforderlichen Konzentration wird es jedem Breathwalker gelingen, auch die Fingermagie (Mudra) bei jedem Schritt auszuüben und Daumenspitze und nacheinander die einzelnen Fingerspitzen zusammenzudrücken. Hierdurch werden ausgleichende Impulse ans Gehirn gesendet und ein ungestörter Energiefluss und eine Balance der Meridiane stimuliert. Das Sprechen von bedeutungslosen Urtönen wie z.B. Wha He Gu Ru (Mantra)bei jedem Schritt schafft ein ruhiges Zentrum in uns, stellt das ewige Geschnatter ab.

Es ist erstaunlich, wie schnell sich Breathwalk auch in Deutschland verbreitet hat, deutschlandweit kann man heute viele Trainer finden. Und auch Urlaubskurse am Meer, in den Bergen oder auf dem Bauernhof locken mit vielversprechenden Angeboten. Mit Breathwalk geht’s Schritt für Schritt zu mehr Energie.

August 23rd, 2015 | Leave a Comment

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