Gymnastik mit dem Thera-Band – für jeden machbar

Unabhängig davon, wie sehr sich der Mensch in den letzten Jahrhunderten verändert und auch den Lebensbedingungen angepasst hat, Bewegung und gesunde Ernährung sind bis heute das A und O einer hohen Lebenserwartung ohne Zivilisationskrankheiten.

Die Problematik der Ernährung leuchtet den meisten Menschen ein. Mit der Bewegung hapert es allerdings. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Sport man betreibt. Ohne Bewegung wird man krank, und es gibt so viele Angebote, dass jeder etwas finden kann. Das Thera-Band ist zum Beispiel ein Sportgerät, das nicht nur kostengünstig ist, sondern auch wenig Platz im Haushalt wegnimmt. Die Übungen trainieren den gesamten Körper und sind leicht zu erlernen. Das Thera-Band ist keine neue Entwicklung. Bereits Ende der 70er wurde es in den USA als günstiges und hochwirksames Sportgerät empfohlen. Es besteht aus Latex und behält seine Flexibilität lange. Wer auf Latex allergisch reagiert, kann auch latexfreie Bänder bekommen.

Es gibt sie in verschiedenen Farben, die unterschiedlich dehnbar sind. Das leichteste Band ist gelb, das schwierigste hat eine goldene Farbe. Um herauszufinden, welches Band geeignet ist, sollte man kritisch den eigenen Trainingszustand prüfen. Wer keine Sporterfahrung hat, sich von Verletzungen erholt oder schon etwas älter ist, der sollte mit dem gelben Band beginnen. Sobald eine Übung 15 Mal wiederholt werden kann, ohne dass es zu sehr anstrengt, ist es Zeit, das Band mit der nächsten Farbe zu nehmen.

Die letzten drei Farben sind dagegen für routinierte Sportler geeignet, die das Thera-Band für den Ausgleichsport nutzen. Von Anfang an sollte man darauf achten, dass man das Band immer doppelt um den Fuß, bzw. die Hand wickelt. Ein fester Halt verhindert, dass man abrutscht. Wie bei jedem Sport beginnt man auch mit dem Thera-Band langsam. Auch wenn die Übungen leicht fallen, Überforderung sollte unbedingt vermieden werden.

Jede Übung wird 15 Mal, besser noch 20 Mal wiederholt. Sind alle Übungen absolviert, beginnt man wieder von vorn. Insgesamt werden bis zu drei Durchgänge empfohlen. Sobald eine Übung zu anstrengend wird, nimmt an ein Band der tieferen Stufe. Die Übungen dürfen auch nicht schmerzhaft sein. Auch wenn es anstrengend wird, so sollte man niemals versuchen, die Übungen schnell zu beenden. Stattdessen sollte man ruhig weiteratmen und notfalls eine Pause einlegen.

Das Training beginnt immer mit den Grundübungen. Unterschieden werden Übungen für Erwachsene und für Kinder. Erwachsene stellen sich zunächst mit einem Fuß auf das Band. Die Enden des Bandes sind um die Hände gewickelt. Das lockere Band ermöglicht lediglich ein Heben der Hände im rechten Winkel etwas über Hüfthöhe. Dann werden die Ellenbogen angewinkelt und schließlich die Hände auf Kopfhöhe gezogen. Gezogen deshalb, weil das Thera-Band zu diesem Zeitpunkt gegenzieht. Dabei ist durchaus erlaubt, das Knie zu beugen. Der Rücken muss gerade bleiben und die Atmung sollte ruhig und tief sein.

Mit dem Thera-Band können nach den Grundübungen alle Muskelgruppen trainiert werden, wie zum Beispiel die Bauchmuskeln. Für solche Übungen gibt es verschiedene Trainingsmöglichkeiten, bei denen das Band auch mit einem bestimmten Knoten an einer sicheren Stelle fixiert werden kann. Für die Übungen ist eine Einweisung durch eine erfahrene Fachkraft sinnvoll.

Dezember 16th, 2015 | Leave a Comment

Sport im Freien – auch bei Minusgraden empfehlenswert

Sport ist gesund. Allerdings nur dann, wenn er regelmäßig betrieben wird, und in diesem Zusammenhang bedeutet das mindestens dreimal pro Woche. Natürlich wird es umso leichter, je mehr der Sport in den Alltag integriert werden kann.

Eine gute Jahreszeit, um mit Sport zu beginnen, gibt es nicht. Zu den Sportarten, die man leicht und unkompliziert absolvieren kann, gehört das Laufen. Lediglich gute Schuhe sind wichtig, und die lässt man sich nach Möglichkeit im Fachhandel anpassen. Mit dem Laufen muss man langsam beginnen, und zwar nicht nur beim Einstieg, sondern auch nach längeren Pausen. Im Winter geben einige Läufer ihren Sport vorübergehend auf, dabei ist das gar nicht nötig. Im Gegenteil. Wer jetzt weiterläuft, ist weniger anfällig für Erkältungen.

Wie überzeugt man vom Sport aber auch ist, je kälter es wird, desto schwerer fällt es, hinauszugehen und zu laufen. Wird es dann noch dunkel, ist noch mehr Überwindung nötig. Dazu kommt noch die Frage nach der Sicherheit. Wer im Winter laufen möchte, leistet seiner Gesundheit einen Bärendienst. Allerdings gibt es andere Regeln als im Sommer, um sich nicht zu gefährden.

Die Kleidung muss den Temperaturen angepasst sein. Grundsätzlich gilt, dass man sich beim Laufen so kleidet, als wären die Temperaturen um 10°C höher. Das kann auf den ersten zwei bis drei Kilometern etwas ungemütlich werden. Ungemütlich ist aber nicht ungesund. Ungesund wird es erst dann, wenn man ernsthaft anfängt zu frieren, denn dann ziehen sich die Muskeln zusammen und es besteht die Gefahr einer Muskelverletzung. Ein Halstuch, Handschuhe, Thermohose und eine winddichte Jacke über einem atmungsaktiven Pullover, das ist dann genau die richtige Kleidung. Wer sehr kurze Haare hat, sollte außerdem eine Mütze tragen und die beim Laufen auch aufbehalten.

Aufgewärmt wird sich möglichst vor dem Laufen im Haus. Erst dann streift man Jacke, Mütze und Handschuhe über und kann loslaufen. Manche Läufer kommen im Winter damit nicht zurecht. Sie schwitzen im Haus und fangen dann draußen durch den Temperatursturz an zu frieren. Für sie eignet sich für die ersten drei Kilometer eine Mischung aus Marschieren und Joggen mit kurzen Schritten. Die Streckenlänge hängt von persönlichen Möglichkeiten ab. Auch bei Minusgraden kann die Leistung kontinuierliche gesteigert werden. Wird die Luft zu kalt, kann eine Sturmmaske Abhilfe schaffen, denn bei längerem Laufen atmet man durch den Mund und nicht mehr durch die Nase.

Läufer, die am Nachmittag ihr Training beginnen oder die Morgenstunden nutzen müssen darauf achten, gut sichtbar zu sein. Das gilt auch dann, wenn sie auf Fuß- oder Wanderwegen unterwegs sind. Ein gut trainierter Läufer ist schnell unterwegs und wird von möglichen Radfahrern oft zu spät erkannt. Optimal für den Läufer ist eine Warnweste, die es bei Sportausrüstern gibt. Eine Stirnlampe sorgt dafür, dass man Hindernisse auf dem Weg rechtzeitig erkennt. Wer Langstrecken läuft und Wasser mit sich führt, muss darauf achten, dass das Wasser nicht zu sehr abkühlt.

Bei Glatteis, Matsch und Schnee wird ein Schuhwechsel nötig. Der Fachhandel bietet das richtige Schuhwerk. Laufschuhe können mit Spikes aufgerüstet werden, die an der Sohle befestigt werden und auch auf Eis sicheren Halt bieten.

Dezember 7th, 2015 | Leave a Comment

Meditationsgehen und Brainwalking – neue Kurse im Angebot der Wellnesshotels

In den Wellnesshotels zeichnet sich ein neuer Trend ab, und dieser dient ausschließlich der Gesundheit. Brainwalking oder auch Meditationsgehen genannt dient der Entspannung und ist für immer mehr Menschen, im wahrsten Sinne des Wortes, zu einem Weg geworden, sich selbst zu helfen.

Meditationsgehen ist aber auch Sport. Sport für das Gehirn und den Körper. Neben der Entspannung ist es das Ziel, das Gehirn so trainieren, dass die Konzentrationsleistung auf natürlichem Weg gesteigert werden kann. Und dazu muss Raum für Entlastung geschaffen werden. Aus diesem Grund finden solche Trainingsarten ausschließlich an der frischen Luft statt, denn die ist für einen gesunden Geist und einen gesunden Körper die absolute Voraussetzung.

Beim Brainwalking wandern die Teilnehmer nicht einfach im Kreis herum, sondern nutzen bevorzugt feste Waldwege für ihr Training. Unterwegs gibt es kurze Pausen, in denen man die Sinne schärft. Dazu gehört auch, zum Beispiel einen Baum zu umarmen und sich der eigenen Empfindungen und der aktuellen Eindrücke bewusst zu werden.

Brainwalking, bzw. Meditationsgehen, wird normalerweise durch einen erfahrenen Trainer geleitet. Die Teilnehmer sind durchaus flott unterwegs und lösen unterwegs auch so manche Denksportaufgabe. Brainwalking ist also auch Sport, mit dem man sich fit halten kann und gleichzeitig den Geist trainiert.

Meditationsgehen hat das gleiche Ziel, wie die typische Form der Meditation, die in aller Ruhe in einem geschlossenen Raum stattfindet. Auch solche Meditationen werden „geführt“, um den Teilnehmern zu helfen. Auch sie fühlen sich anschließend befreit und erfrischt. In der heutigen, sehr hektischen Zeit, stehen die meisten Menschen jedoch derart unter Stress, dass sie Körper und Geist nicht mehr in Einklang bringen können. Sobald sie sich zum Beispiel hinsetzen und versuchen, sich zu entspannen, beginnen die Gedanken zu rasen. Das können Alltagsprobleme sein, wie auch Gedanken, die bisher nicht zu Ende gedacht werden konnten und immer dann hervor brechen, wenn etwas Ruhe einkehrt. Solche Gedanken sind aber fast immer störend.

Gestresste Kursteilnehmer können zwar die meditative Entspannung lernen, brauchen jedoch ungleich länger als die, die nicht unter derart viel Druck stehen. Für sehr gestresste Menschen ist das Meditationsgehen besser geeignet, zur Ruhe zu kommen. Solange sie sich schnell bewegen, auf den Boden achten müssen, um nicht zu stolpern, fällt es ihnen leichter, andere Gedanken aus dem Kopf zu verbannen. Das hat nichts mit Verdrängen zu tun, stattdessen wird das Gehirn gereinigt.

Das Meditationsgehen hat aber auch den Sinn, dass es Teil des Alltags wird. Mit den gezielten Übungen lernen die Teilnehmer, den Blick für die Umgebung zu schärfen und Wege zu nutzen, zur Ruhe zu kommen, denn wer gestresst ist, verliert den Blick für die Kleinigkeiten aus dem Umfeld. Je weniger Gedanken beim Brainwalking die Wahrnehmung verschleiern, desto besser.

Bei der erwünschten Wahrnehmung geht es ausschließlich um positives Sehen. Ein singender Vogel, eine besonders schöne Blume, saftiges Gras, lachende Kinder und vieles mehr. Es geht auch ums Betrachten. Und das darf auch ein besonders schönes Kleid in einem Schaufenster oder ein interessantes Auto sein. Die Gedanken enden aber bei der Wahrnehmung, eine Wertung ist nicht sinnvoll.

Dezember 1st, 2015 | Leave a Comment

Slacklining – Wahnsinn oder echte Körperbeherrschung?

Ein neuer Trendsport erobert die Welt. Slacklining heißt der Tanz auf einem Schlauch. Wörtlich übersetzt heißt „slack“ lasch, locker und „line“ Band, und das ist alles, was man für diesen Sport an Material braucht, ein lasch gespanntes Band aus Nylon. Auf diesem Band, das man an den unterschiedlichsten Stellen und in verschiedenen Höhen anbringen kann,

werden die akrobatischsten Kunststücke vollbracht.

Noch vor weniger als 100 Jahren waren Seiltänzer eine Attraktion in jedem Zirkus. Als vor 50 Jahren auf Rathausplätzen die Motorräder auf Seilen fuhren, kamen die begeisterten Menschen von Nah und Fern um dieses atemberaubende Spektakel mitzuerleben. Und heute kann jeder Slacklining üben, die Bänder hierfür sind bei verschiedenen Firmen im Angebot.

Die ersten Slackliner waren in den 60er Jahren Kletterer im kalifornischen Yosemite-Nationalpark. Wenn das Wetter keine Touren zuließ, vertrieben sie sich die Zeit beim Balancieren auf ihren Absperrketten und Tauen. Bald merkten sie, dass dieses ein gutes Training für die Muskeln ist und balancierten auch im Sonnenschein, die Geburtsstunde des Slacklining.

Inzwischen unterscheidet man verschiedene Formen des Slacklining, Lowlines oder Tricklines und Jumplines, Long Lines und Highlines, Rodeolines, Waterlines und Darklines. Lowlines bzw. Tricklines werden in einer Höhe von 30 – 70 cm Höhe über eine Länge von 10-12 m gespannt und sind zum Stehen und Gehen geeignet, besonders auch für Anfänger. Jumplines sind besonders elastisch und brauchen eine Höhe von mindestens 1 m, damit man beim Sprung nicht den Boden berührt. Um Verletzungen vorzubeugen sollte der Untergrund mit Fallschutzmatten ausgelegt werden. Long Lines haben eine Länge von mindestens 20 m und eignen sich nur zum ruhigen Gehen, wenn die Lines in Schwingung geraten kann man sie nur schwer ruhig bekommen.

Long Lines, die in großer Höhe gespannt werden z.B. zwischen Felsen und Gletscherspalten, nennt man Highlines. Diese dürfen nur mit Sicherheitsschlinge begangen werden. Rodeolines sind Long Lines, die schlapp gespannt werden und besonders schwer zu begehen sind, Waterlines werden über stehenden oder fließenden Gewässern gespannt und beeinträchtigen durch Wasserbewegungen das Gleichgewichtsempfinden. Darklines ist Slacklining im Dunkeln, eine extreme Herausforderung für jeden.

Wer einmal mit Slacklining begonnen hat, ist begeistert. Es ist Spaß pur und zugleich eine sportliche Herausforderung, die immer weiter steigerungsfähig ist.

Es schult die Koordination und stabilisiert die Muskulatur, auch Ergotherapeuten nutzen erfolgreich die Möglichkeit, mit Slacklining gelähmte Muskeln zu aktivieren. Besonders ehrgeizige Slackliner konnten sich 2010 für die ersten Weltmeisterschaften qualifizieren, die der 15jährige M. Wiese aus Frankfurt gewann.

Die Herausforderung im Highline sind für Erfahrene Erstbegehungen, wer hiervon Bilder sieht, hält unwillkürlich den Atem an: in den Walliser Alpen wurde die höchste Highline Europas in einer Höhe von 4.554 m gespannt und erfolgreich begangen, oberhalb von Zermatt eine 38 m lange Highline über einen Gletschersee, in Neuseeland im Boulder- und Kletterparadies, in Madagaskar mit Aussicht auf den Golf von Mosambik, im Kanadas Norden in abgelegenen Klettergebiet, im Mont Blanc-Massiv, im Tessin, über Schluchten im Meteora-Gebirge und… und… und. Aber auch Slacklining im Garten zwischen den Apfelbäumen bringt Spaß für die ganze Familie.

November 28th, 2015 | Leave a Comment

Für Sport ist es nie zu spät – bei einer Kur die passende Sportart finden

Es ist niemals zu spät Sport zu treiben. Und gerade jetzt zur ungemütlichen Jahreszeit, sollte man sich lieber in Bewegung setzen, als zum Stubenhocker zu mutieren. Studien belegen: Selbst wer erst spät anfängt, regelmäßig Sport zu treiben, senkt damit das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung im Vergleich zu untätigen Zeitgenossen um die Hälfte, und das innerhalb von wenigen Jahren.

Doch welche Sportart ist die richtige? Wichtig ist, was Ihnen Spaß macht! Möchten Sie lieber allein trainieren oder in Gesellschaft? Wollen Sie nur ran an bestimmte Problemzonen oder Ihre Ausdauer verbessern?

Probieren Sie ruhig mehrere Disziplinen aus. Viele Sportvereine und Fitness-Studios laden zu kostenlosen Probestunden ein. Nutzen Sie das Angebot, um herauszufinden, was Ihnen wirklich liegt. Denn das ist wichtig, um dauerhaft bei der Stange zu bleiben. Denn nur wer regelmäßig Sport treibt, profitiert: Optimal sind zwei bis drei Trainingseinheiten von etwa 30 bis 45 Minuten pro Woche. Wer sich nicht sicher ist, was das passende für ihn ist, der kann sich auch im Rahmen einer Kur in Kolberg über die besten Sportarten erkundigen und bei eventuellen Vorerkrankungen gleich erfahren, was das beste für einen selbst ist. Wenn man doch lieber erst zu Hause etwas passendes aussuchen möchte, ist das natürlich auch in Ordnung. Aber bitte nicht von null auf hundert starten! Langjährige Bewegungsmuffel oder Menschen mit Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes oder Gelenkbeschwerden sollten sich von ihrem Arzt erst einmal „grünes Licht“ geben lassen.

Startschuss erhalten? Dann legen Sie los! Wetten, dass Sie belohnt werden – mit mehr Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und einem starken Immunsystem.

Die sogenannten Ausdauersportarten sind der Herzgesundheit besonders zuträglich. Bei ihnen geht es darum, eine Bewegung möglichst lange aufrechtzuerhalten. Im Gegensatz etwa zu Disziplinen, bei denen es in erster Linie auf rasante Schnelligkeit, großen Kraftaufwand oder eine gewisse Geschicklichkeit ankommt.

Zu den gesündesten Ausdauersportarten zählen Joggen und Walken. Sie bauen Stress ab, stärken Herz, Kreislauf, das Immunsystem. Man kann sie jederzeit und fast überall ausüben. Joggen verbraucht etwa doppelt so viele Kalorien wie Walken. Im Falle von Übergewicht ist Nordic Walking empfehlenswerter. Es trainiert auch den Oberkörper. Radfahren ist gut für Herz, Kreislauf und die Beinmuskulatur. Zeitlich und räumlich unabhängig ist man auch bei diesem Sport. Aufgrund der geringen Belastung für Knochen und Gelenke ist das Radfahren besonders geeignet für Menschen mit Vorschädigungen oder Übergewicht. Wichtig ist ein auf Geschlecht, Kondition und Körpergewicht abgestimmtes Rad.

Beim Schwimmen wird der gesamte Bewegungsapparat entlastet, das Herz-Kreislauf-System effektiv trainiert. Dadurch, dass der Auftrieb im Wasser das Körpergewicht reduziert, profitieren von dieser Sportart Menschen mit Übergewicht und Wirbelsäulen- oder Gelenkproblemen. Und bereits 45 Minuten im Wasser senken die Werte des „schlechten“ LDL-Cholesterins.

November 27th, 2015 | Leave a Comment

Wandern – die neue Lust an dieser Art der Bewegung

Viele Menschen lieben es, zu Fuß in der Natur unterwegs zu sein. Dies ist nicht nur ein ganz besonderes Erlebnis, sondern auch ein sehr wichtiger Gesundheitsfaktor. Dies ist vor allen Dingen im Herbst so. Unterschiedliche Wanderreisen gibt es ganz spezielle für diese Menschen im Angebot.

Wenn man sich einmal anschaut, wie viele Menschen heute unter den sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und auch Herz-Kreislauf-Beschwerden leiden, dann wird man schon nachdenklich, nicht zuletzt weil diese Krankheiten unter anderem auf einen Bewegungsmangel zurückzuführen sind. Um diese Erkrankungen zu vermeiden ist es aber nicht nötig, sich in einem Fitnessstudio abzuplagen, denn es ist längst nicht mehr aktuell, dass man sich bis zur Erschöpfung hin verausgaben muss, das gilt auch schon seit langem nicht mehr als gesund.

Selbst bei Freizeitsportlern kann man mittlerweile schon ein Übertrainingssyndrom feststellen das immer dann entsteht, wenn man zu oft eine zu hohe Trainingsintensität durchführt.

Diese negativen gesundheitlichen Auswirkungen braucht man beim Wandern nicht zu befürchten. Wichtig ist es hierbei auf jeden Fall, immer auf den eigenen Körper zu hören und auch sein eigenes Tempo zu wählen. Wenn andere schneller unterwegs sind, sollte man sie ziehen lassen, und nicht versuchen, mit ihnen Schritt zu halten. Wenn man dies beachtet, dann ist Wandern schon ein echtes Breitbandtherapeutikum. Durch das Wandern wird das Herz-Kreislaufsystem gestärkt, und auch der Stoffwechsel und die Fettverbrennung wird auf Trab gebracht. Blutzucker und Blutdruck werden gesenkt, und sogar beim Augeninnendruck ist dies der Fall. Zudem werden die Gelenkknorpel und auch die Bandscheiben besser mit Nährstoffen versorgt, Sehnen und Muskulatur werden gekräftigt.

Diese ausdauernde Bewegung, die man beim Wandern hat, trägt zur Abhärtung bei, und unsere Killerzellen werden aktiviert. Dies ist ganz besonders so bei schlechtem Wetter. So wird das Immunsystem widerstandsfähiger, und man kann so sogar das Risiko für einige Krebsarten senken.

Wandern ist aber auch eine Kraftquelle für die Seele. Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass Wandern auch die Produktion von stimmungsaufhellenden und auch schmerzstillenden Hormonen anregt. Zur gleichen Zeit wird dann auch die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol gedrosselt. Dadurch nehmen die ruhigen Alpha-Wellen im Gehirn zu.

Für eine ungetrübte Wanderlust ist es gerade für ältere Menschen oder auch chronisch Kranke ratsam, mit dem Arzt zu sprechen, bevor man zur ersten Wanderung aufbricht. Für alle Menschen, die unter Asthma, Bluthochdruck und auch Herz-Kreislauf-Problemen leiden empfiehlt es sich, zunächst einmal eine recht niedrige Belastungsintensität anzustreben. Beachten muss man auch, dass ab einer Höhe von 2000 Metern die Sauerstoffzufuhr vermindert ist. In dieser Situation steigt das Risiko eines Herzinfarkts bei großer Belastung. Alle Wanderer, die unter Herzproblemen leiden, sollten für ihre Wanderungen also lieber die Mittelgebirge wählen.

November 12th, 2015 | Leave a Comment

Gehen ist immer noch die beste Medizin

Es ist wirklich so, Gehen ist immer noch die beste Medizin. Allein dreißig Minuten jeden Tag sind ausreichend, und Gehen schont nicht nur die Gelenke, sondern bietet auch gleichzeitig Schutz vor einigen Krankheiten. Ganz besonders gut wirkt es auch bei Bluthochdruck.

Wenn man irgendwo spazieren geht, egal wo, dann passiert laut Medizinforschern, die einige weltweite Studien auswerteten, das, was sich sehr viele Menschen heute wünschen, sie heilen sich selber. Man kann es auch spüren, denn Gehen ist wirklich ein echtes Wundermittel.

In den Studien stellte sich heraus, dass schon eine halbe Stunde am Tag reicht, um auch Krankheiten effektiv vorzubeugen. Es gibt hier nur eine Bedingung, und zwar sollte der Spaziergang recht zügig von statten gehen. Gehen entspricht einfach der Natur des Menschen, wenn man sich einmal unsere Urahnen anschaut, dann kann man das sehen, denn sie waren täglich zwischen 20 und 40 Kilometern unterwegs, damit Nahrung beschafft werden konnte. Und auch heute noch ist es so, dass unser Körper auf diese Form der Bewegung reagiert, denn er baut sich dadurch auf und sammelt zudem auch noch neue Kräfte. Gerade deshalb sagen die Sportmediziner, dass Gehen die absolut gesündeste Bewegung überhaupt ist.

Im Gegensatz zum Joggen muss man beim Gehen auch keine Abnutzungserscheinungen fürchten, denn in einer britischen Studie konnte gezeigt werden, dass der Knorpel selbst beim zügigen Gehen nicht abgenutzt wird, denn diese Bewegung ist einfach menschlich natürgemäß. Genau das Gegenteil ist der Fall, durch das Gehen wird der Gelenkknorpel sehr gut mit Nährstoffen versorgt, und dies kann sogar Gelenkschmerzen lindern.

Wenn öfters Wege zu Fuß zurückgelegt werden, dann ist auch die Wirbelsäule sehr dankbar. Für jeden einzelnen Schritt ist eine leichte Drehung nötig, die zwischen der Becken-Achse und der Schulter-Achse stattfindet. Und genau das hat die Wirkung einer Massage für die 23 Bandscheiben unserer Wirbelsäule. Durch diese Bewegung werden Nährstoffe aus dem Rückenmarkskanal in das Bandscheibengewebe gebracht. Auch die Tiefenmuskulatur rund um die Wirbelsäule wird durch das Gehen gleichmäßig gestärkt.

Auch der Blutdruck kann durch das Gehen gesenkt werden. Wenn man spazieren geht und sich dann ausruht, passen sich die Schlagadern mit einer leichten Anspannung und auch Entspannung an. Durch dieses Ausdehnen und Zusammenziehen werden sie richtig flexibel. Das regelmäßige Gehen senkt den Blutdruck, und durch Messungen konnte gezeigt werden, dass dies ähnlich gut funktioniert wie ein chemischer Blutdrucksenker. Gleichzeitig wird das gute Cholesterin im Blut gefördert und das schlechte niedrig gehalten. An der Deutschen Sporthochschule in Köln konnte man außerdem feststellen, dass diese Muskelaktivität auch Cortisol abbaut, das ist ein Stresshormon, dass auf Dauer mit seiner festen Struktur die Innenwände der Arterien sozusagen zerkratzt. In diesen dann entstandenen Mini-Verletzungen kann sich dann das schädliche Cholesterin ablagern, und dann kommt es zur Arteriosklerose. Durch das Gehen werden diese Vorgänge verhindert, so werden die Adern freigehalten. In einer US-Langzeitstudie an 70.000 Frauen konnte festgestellt werden, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch das Gehen um rund 30 Prozent gesenkt werden kann.

Durch tägliche Spaziergänge wird auch das Herz gestärkt. Das ist sogar gesünder als ein schweißtreibender Sport. Nutzt man ein sehr intensives Ausdauertraining, dann kann es zu einem sogenannten Sportlerherz kommen, das einiges mehr wiegt als ein normales Herz. Es kann dann zu Rhythmusstörungen kommen, wenn ein solch vergrößertes Herz dann einmal nicht mehr trainiert wird. Auch die Gefahr von Durchblutungsstörungen und somit auch eines Infarkts ist hier höher.

Sogar das Krebsrisiko kann gesenkt werden, denn wer des öfteren einmal das Auto stehen lässt und vielleicht zu Fuß einkaufen geht, der senkt sein Risiko für Dickdarm-, Brust- und auch Prostatakrebs.

In einer britischen Studie konnte gezeigt werden, dass allein regelmäßige Spaziergänge im Alltag pro Jahr rund 10.000 Krebsfälle verhindern könnte. Gerade eine ruhige und gleichmäßige Bewegung ist absolut nötig, wenn man sich vor Krebs schützen möchte.

Durch das Gehen wird auch das Gehirn auf Trab gebracht, es senkt das Risiko für Alzheimer. Allein durch Spazierengehen kann man das Risiko für diese und auch ähnliche Gehirnkrankheiten um rund 27 Prozent verringern kann. Laut den Alzheimer-Forschern ist hier der Grund die verbesserte Durchblutung des Gehirns. Schon zehn Kilometer Gehen in der Woche reichen hier vollkommen aus. Laut einer Langzeituntersuchung reicht diese Menge auch aus, um das Fortschreiten der Krankheit bei Menschen, die bereits Alzheimer hatten, absolut optimal herauszuzögern.

Schritt für Schritt kann man aber auch Depressionen lindern, das geht hier sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Hier zeigten wieder Forschungen der Sporthochschule Köln, dass je mehr wir uns bewegen, desto mehr Testosteron und Adrenalin wird auch ausgeschüttet. Das sind zwei Hormone, die wach machen und auch aktiv. Zudem hellen sie auch die Stimmung auf. Und das alles kann man erreichen, ohne auch nur irgendwie außer Atem zu kommen.

 

November 10th, 2015 | Leave a Comment

Rope Skipping – weitaus mehr als nur Seilchenspringen

Immer mehr alte Sportarten tragen heute englische Bezeichnungen. Und das, obwohl sie unter ihrer deutschen Bezeichnung schon seit langer Zeit wirklich allen Menschen bekannt sind. Das sorgt manchmal für Ärger und Unverständnis. Dabei hat so eine Namensänderung einen ganz anderen Hintergrund.

Wenn sich ein Sport ändert, dann ist es sinnvoll, ihm eine neue Bezeichnung zu geben, denn so manche Sportart ist nach ihrer „Generalüberholung“ nicht mehr wiederzuerkennen. Sport ist heute keine Leibesertüchtigung mehr. Sport ist Lebensfreude und Ausdruck von Jugend, Kraft und Energie. Da passen alte staubige Bezeichnungen oft nicht.

So hat Mountainbiking mit normalem Radfahren so gut wie gar nichts gemeinsam. Und nichts ist weiter von einander entfernt, als Joggen und Parcours, bei dem es in haarsträubendem Tempo über, unter und durch Alltagshindernisse in den Städten geht.

Und hier reiht sich nun auch Rope Skipping ein. Übersetzt müsste es sich um das altbekannte Seilchenspringen handeln. Seilchenspringen kennt jeder vom Schulhof der Grundschule. Kleine Mädchen mit Zöpfen springen über ein Seil, das von zwei anderen Kindern im Kreis herumgewirbelt wird. Das gibt es auch heute noch.

Rope Skipping geht aber anders. Im Hintergrund läuft sehr schnelle Musik mit bis zu 160 bpm (beats per minute oder auf Deutsch: Schläge pro Minute). Während Kinder beim beliebten Seilchenspringen nach jedem Sprung nachfedern, ist das beim Rope Skipping schon wegen des Tempos gar nicht möglich. Es wird jedoch nicht nur gesprungen, auch verschiedene Übungen, Stunts genannt, gehören dazu. Das können akrobatische Einlagen sein, Springen in der Hocke über das schnelle Seil oder auch Tanzeinlagen, bei denen weitergesprungen wird.

Rope Skipping zählt ganz sicher zu den anspruchsvollen Trendsportarten. Und trotzdem kann jeder damit anfangen, der ein gesundes Herz und gesunde Beine und vor allem einen gesunden Rücken hat. Wer es ausprobieren möchte, der sollte darauf achten, dass der Untergrund eben ist. Optimal ist Tartanboden oder auch PVC, wie man ihn in Sporthallen findet. Außerdem braucht man stabile Sportschuhe und natürlich das Seil. Die Verletzungsgefahr beim Rope Skipping ist eher gering. Wer gesund ist und seine Kraftgrenze nicht überschreitet, der wird sich auch nicht überfordern.

Bis man die ersten Drehungen probiert, sollte man sich mit dem Rope vertraut gemacht haben und auch schnelle Sprünge über mehrere Minuten sicher bewältigen können. Rope Skipping ist ein rasanter Sport, der viel leichter aussieht, als er ist. Die Ansprüche an das Herz-Kreislaufsystem, die Lunge und alle Muskelgruppen sind enorm hoch. Dennoch eignet sich der sehr gesunde und vor allem preisgünstige Sport für alle Altersgruppen.

Höchstes Niveau erreichen die Sportler, die an Meisterschaften teilnehmen. Für sie ist der Full turn (eine 360° Drehung ohne aufzusetzen), der Bell (Schlusssprünge) oder Heel to Heel (ein Fuß nach vorn und mit der Ferse kurz aufsitzen) auch bei höchstem Tempo überhaupt kein Problem. Rope Skipping kann auch in der Gruppe betrieben werden. Mit einem oder zwei langen Seilen, die gegeneinander schwingen, können gleich mehrere Sportler gleichzeitig springen. Dem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. Vor jeder Übungseinheit gilt: gründliches Aufwärmen ist Pflicht!

November 9th, 2015 | Leave a Comment

Indian Balance – eine ganz andere Art der Entspannung

Indianische Klänge, sanfte Bewegungen und Ruhe: Indian Balance erweist sich wenn auch noch recht neuartig als hervorragende Möglichkeit zur Entspannung, welche über normale Kursmethoden weit hinaus geht. Warum joggen, radfahren oder auf dem Laufband laufen, wenn auch alternative Kurskonzepte Fitness und gleichzeitige Erholung versprechen?

Immer mehr Menschen entscheiden sich deshalb nur allzu gerne für „Indian Balance“, wobei es sich um ein noch ziemlich neues Kursprogramm handelt. Indianische Klänge und Bewegungen werden mit modernem Wissen vereint, um auf diese Weise ein auf lange Sicht hochwirksames Kurskonzept zu erstellen.

Indian Balance bietet seinen Teilnehmern dabei genau das, was andere Sporttherapien vermissen lassen, nämlich die nötige Ruhe und Entspannung, welche für eine heilsame Wirkung unerlässlich scheinen. Dass Kurse dieser Art neben Entspannung und Fitness darüber hinaus auch noch zu einer optimalen Körperform und zum seelischen Wohlbefinden beitragen, ist für viele ein zusätzlicher Anreiz.

Das Konzept an sich existiert schon seit 2005, entwickelt wurde es von Christian de May und Damir Corell, welche ihr Wissen im Bereich der Physiotherapeutik und des mentalen Trainings vereint haben. Indian Balance enthält dabei in erster Linie Elemente der Pow-Wow Tänze und orientiert sich an indianischer Meditation und entspannenden Übungen. Die Bewegungen sollen ruhig und mit Bedacht ausgeführt werden, weshalb man die Abläufe zum Teil auch mit Yoga- Elementen vergleichen kann. Auch an einem wunderbaren Romantikwochenende kann man diese Entspannungsmethode mittlerweile kennen lernen.

Auch die Namen der jeweiligen Übungen erinnern an verschiedene Arten des Yoga, erhielten jedoch im Rahmen der Kursentwicklung spezielle indianische Titel, um den Kursteilnehmern ein einheitliches Bild vermitteln zu können. „Hase“ oder „fliegender Falke“ sind nur zwei Namen, welche die Übungen zu beschreiben versuchen und sich im allgemeinen an der Natur orientieren.

Im Hintergrund der Übungen läuft schließlich entspannende indianische Musik, welche zusätzlich den Hörsinn optimal anzusprechen weiß. Indian Balance erweist sich als wirklich wohlüberlegte Therapieart, welche mittlerweile sogar von deutschen Krankenkassen als krankheitspräventive Methode anerkannt wird. Interessierte können also auf Unterstützung seitens der Kassen hoffen und unter Umständen sogar selbst einen Antrag auf Förderung eines entsprechenden Kurses stellen.

Das Motto des immer beliebter werdenden Kursprogrammes lautet dabei übrigens „Den Körper bewegen, während die Seele ausruht“, was das Konzept optimal beschreibt: Im Vordergrund stehen ruhige Bewegungen, welche Muskelkontraktionen zur Folge haben und mit bewusstem Ein- und Ausatmen kombiniert werden.

Der Körper entspannt fast von selbst, weshalb der Kurs besonders für Berufstätige und Stressgeplagte einen hervorragenden Ausgleich zum beruflichen Alltag darstellt.

Eingeteilt ist ein Kurs dabei übrigens in drei verschiedene Teile, welche allesamt unterschiedlichen Zwecken dient. Zuerst erfolgt die allgemeine Sammlung und Konzentration auf darauffolgende Übungen, ein zweiter und dritter Teil beschäftigt sich mit Mobilisation und Erholung. Dass Indian Balance also aktiv zum Wohlbefinden beiträgt, bleibt kaum noch zu bezweifeln. Ein weiterer positiver Faktor ist darüber hinaus auch, dass Mitentwickler de May seit Beginn versucht, die Missionarsarbeit in Chile voranzutreiben. Die durch den Verkauf von Indianerschmuck und DVDs erzielten Gewinne werden zum Teil an die Indianermission gespendet, in welcher auch de Mays Großvater lange Zeit tätig war.

Oktober 29th, 2015 | Leave a Comment

Tanzen als beliebter Gesundheitssport

Tanzen ist ein sehr beliebter Sport geworden. Dabei ist hier nicht gerade die Rede von Dance-Cardios oder Aerobic. Gemeint ist hier schon die Art zu tanzen, die man in der Tanzschule beigebracht bekommt.

Dieses Tanzen ist ein echten Training für den Körper, und auch ein wunderbarer Balsam für die Seele. Das ist ein Gesundheitssport, der auch noch jede Menge Spaß macht.

Tanzen entspannt und macht einfach glücklich. Es ist mittlerweile nachgewiesen, dass nicht nur der Tango-Grundschritt sondern alle Paartänze Körper und Seele in einen Einklang bringen. Studien zeigen heute, dass man beim Tanzen Stresshormone abbaut. Dadurch werden die Stressgefühle aufgelöst, und bei dem so rhythmischen Dahingleiten auf dem Parkett fühlt man sich immer mehr wohl. So gewinnt man auch immer mehr Selbstvertrauen, und umso mehr Selbstvertrauen man hat, desto besser klappt es auch.

Auch das Herz wird durch das Tanzen gestärkt. Tanzen ist sehr effektiv, denn es ist ein sogenanntes aerobes Training. Man bewegt sich zwar sehr viel, aber dennoch bekommt der Körper dabei immer genug an Sauerstoff. Das ist auch sehr gesund, dabei wird das Herz trainiert, ohne dass es dabei Stress bekommt durch einen Sauerstoffmangel. Das Herz pumpt beim Tanzen sehr effektiv. Dadurch wird der Kreislauf stabilisiert, und auch die Durchblutung im gesamten Körper wird angeregt.

Auch für die Kräftigung der Muskeln ist Tanzen sehr gut. Um beim Tanzen das Gleichgewicht halten zu können, brauchen wir die Muskeln in den Füßen, Beinen, Rücken, Beckenboden und auch Schultern sowie Nacken. Durch die wechselnd starke Spannung wächst die Muskulatur an, und auch die Haltung besser sich. Das Beste ist aber, dass man diese Beanspruchung kaum spürt. Daher kann man die Spannung viel länger halten als bei manchen anderen Sportarten, und das ist das wirklich perfekte Muskeltraining.

Auch das Gehirn profitiert vom Tanzen. Internationale Studien zeigen, dass Tanzen von allen Sportarten die beste ist als Vorsorge gegen Alzheimer. Die Konzentration wird intensiv gefördert, und auch beim Gedächtnis ist es nicht anders. Man übt sehr viel Neues ein, man dreht sich in wechselnden Figuren, und der ganze Körper wird selbst koordiniert, gleichzeitig hört man auf die Musik. Das ist eine wirkliche Herausforderung für die linke Hirnhälfte, die für die Logik zuständig ist, und auch für die kreative rechte Hirnhälfte.

Die Gelenke profitieren ebenfalls vom Tanzen. Sie werden richtig schön geschmeidig. Sobald man erst einmal beim Tanzen warm geworden ist, belastet man die Gelenke dabei nur noch in einem sehr gesunden Maß, also nicht zu viel und auch nicht zu wenig. Alle Bänder und auch Sehnen werden dabei gleich flexibler und auch kräftiger. Zudem bekommt der Knorpel in den Fußgelenken, Kniegelenken und auch Hüftgelenken viele Nährstoffe. Das hält ihn schön glatt, und gleichzeitig beugt man auch Knorpelschäden vor.

Oktober 17th, 2015 | Leave a Comment

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