Weihnachts-Shopping in New York

Gigantische Weihnachtsbäume, zauberhaft dekorierte Schaufenster und sehr schöne, festlich geschmückte Straßen – das ist die Vorweihnachtszeit in der Mega-Metropole New York. Eine phantastische Glitzerwelt, wie man sie in Amerika eigentlich auch nicht anders erwartet. Wer ein riesiges Einkaufsparadies sucht, der ist in New York auf jeden Fall richtig. Allein schon ein Bummel durch das luxuriöse „Saks“ an der 5th Avenue oder auch das eher trendige Bloomingdale´s ist eine Reise nach New York auf jeden Fall wert. Es gibt hier sehr viele Designerartikel und auch Kosmetikartikel sehr viel günstiger als in Deutschland. Auch Elektronik ist in New York günstiger zu bekommen.

Was man auf jeden Fall auch nicht verpassen sollte, das ist ein Bummel durch das Kaufhaus „Macy`s“, welches das größte Kaufhaus der Welt ist. Direkt nebenan befindet sich das Empire State Building. Eine Besichtigung lohnt sich hier immer. Die herrliche Aussicht belohnt einen dann für die schon etwas hohen Preise, eine Auffahrt für Erwachsene kostet hier 20$ pro Person. Kinder von sechs bis zwölf Jahren müssen immerhin noch 14$ bezahlen. Einen Tipp gibt es hier auch: Am besten während der Dämmerung hinauffahren, denn dann liegt einem ganz Manhattan in einem Lichtermeer zu Füßen. Und direkt über einem erstrahlt die Spitze des Empire State Buildings in den bekannten „Season Colors“ Rot, Weiß und Grün.

Direkt vor dem Rockefeller Center befindet sich wieder zu Füßen der goldenen Prometheus-Statue die Eisfläche, die alle Schlittschuhläufer einlädt. Hier gibt es auch den größten Weihnachtsbaum der Stadt, der bereits Anfang Dezember aufgestellt wird, und ganz New York feiert mit bei der „Lightning Ceremony“.

Auch wenn die Temperaturen um diese Jahreszeit bereits sehr frostig sind, sollte man sich nicht abschrecken lassen und einen romantischen abendlichen Bummel durch die Park Avenue, Chelsea, Greenwich Village oder auch über den Union Square zu unternehmen.

Wer nicht nur zum Shopping nach New York fährt, sondern auch über Silvester bleiben kann, der sollte sich am Times Square den traditionellen „Ball Drop“ um Mitternacht ansehen. Dabei gleitet eine gigantische und auch beleuchtete Kristall-Kugel auf das Dach eines Hochhauses nieder.

Advent und Weihnachten in New York – Romantik und Shoppen pur.

Dezember 7th, 2015 | Leave a Comment

Einfach entspannend – ein Silvester Wellnessurlaub im schönen Polen

Nicht viele Menschen planen ihren Urlaub zum Jahresende rechtzeitig. Bei den meisten kommt am Ende des Jahre eine Prise Frustration durch, und dann ist das Angebot: Hauptgericht Wellnessreise, genau richtig.

Es ist so einfach, einen Silvester Wellnessurlaub zu buchen, und mit etwas Glück bekommt man einen solchen Urlaub auch noch kurzfristig. Wer ein polnisches Ostsee Hotel für den Jahreswechsel ausgesucht hat, der darf sich auf einen besonderen Luxus freuen. Nicht nur gesunde und schöne Umgebungen sorgen für die angemessene Erholung und das selbst im Winter.

So mancher erfahrener Wellness-Freund mag im Winter nicht an die polnische Ostsee reisen. Zu groß sind die Bedenken, und zu schwer wiegt die Vorstellung von tosenden Wellen, eisigem Wind und tiefen Schneeverwehungen. Die Vorstellung trügt – zumindest teilweise.

Natürlich ist es in Polen im Winter kalt und natürlich liegt dort Schnee. Aber der Winter an der Ostsee wird durch die heimeligen Hotels mit ihren glühenden Kaminen und den großen, geheizten Wintergärten zu einer Oase für die vielen Wellnessgäste, die dick angezogen und mit Schnee auf der Jacke in die schönen Hotelhallen kommen und sich auf ihr warmes Essen freuen.

Ein Glas Sekt oder ein Aperitif sorgt für das erste Aufwärmen, vielleicht gefolgt von einer warmen Suppe. Nach einer Pause geht es weiter mit dem Hauptmenü. Der Nachtisch rundet das Dinner ab. Die meisten Gäste verlassen den Tisch in den großen und gepflegten Restaurants auch nach dem Essen nicht. Es lohnt sich, sitzen zu bleiben, aus dem Fenster zu sehen und draußen dem fallenden Schnee zuzusehen.

Erst spät am Abend finden die Gäste den Weg in ihre Zimmer, genießen vielleicht noch ein entspannendes Bad, nippen an dem bereit gestellten Wein, schauen etwas fern oder lesen in einem Buch, das sie aus der hauseigenen Bibliothek ausgeliehen haben, und gehen irgendwann schlafen, während draußen weiter der Schnee fällt. Wenn der 31. Dezember da ist, dann ist der außergewöhnliche Silvester Wellnessurlaub noch lange nicht zu Ende. Bequem geht es mit dem Shuttle direkt zum Veranstalter.

In Polen gibt es zwischen den Feiertagen viele Konzerte, Theatervorstellungen und weitere kulturelle Veranstaltungen, die es zu sehen lohnt. Wer das polnische Ostsee Hotel für seinen Aufenthalt über die Jahreswende gewählt hat, dem stehen auch diverse Wellnessanwendungen zur Verfügung. Gerade in Polen haben sich die Wellnesshotels einen besonders guten Ruf geschaffen, wenn es um Bäder und Massagen geht.

Solche Angebote können im Winter und im Sommer gebucht werden.

So richtig entspannt sind die Urlauber dann, wenn sie in der Silvesternacht feiern möchten. Feiern gibt es in den Hotels aber auch in den Städten der Umgebung. Im Hotel ist es weitaus bequemer, denn dort wird gemeinsam das neue Jahr begangen, bei Musik und Wein, nach polnischem Vorbild. Die Dinner-Tafel ist umfangreich und gegen Mitternacht wird meist noch ein weiterer Snack gereicht. Gefeiert wird bis in die frühen Morgenstunden, und wer am Vormittag des 1. Januar an den Strand geht, die salzige, wilde Luft einatmet, der wird alle Lebensgeister fühlen und voller Mut in das neue Jahr gehen.

Oktober 18th, 2015 | Leave a Comment

Weihnachten mit Wellness verbringen – einmal etwas ganz anderes

Zum Jahresende naht auch die Urlaubszeit. Viele Betriebe schließen über die Feiertage, und manche Arbeitnehmer haben noch Resturlaub. Zwar ist es sinnvoll, einen Urlaub möglichst früh zu buchen, dennoch gibt es auch für Kurzentschlossene noch so manche Chance um Weihnachten mit schöner Wellness in einem schicken Hotel zu verbringen.

Die Angebote unterscheiden sich dabei deutlich voneinander. Wer also einen solchen Urlaub über die Feiertage wünscht, der sollte sich vorher überlegen, wo die eigenen Schwerpunkte liegen. Beliebt ist zum Beispiel Wellness im Harz. Die Region besticht vor allem im Winter durch ihren besonderen Charme und ist perfekt geeignet für Urlauber, die idyllische Ferien in einer echt winterlichen Region verbringen möchten.

Der Harz ist aber nicht nur für Urlauber geeignet, die sich Ruhe wünschen und möglichst wenig mit Weihnachten und Festlichkeiten in Berührung kommen möchten. Auch wenn genau das durchaus möglich ist, so gibt es auch Alternativen. Der Harz eignet sich auch für junge Urlauber, die Weihnachten richtig feiern möchten. Die Wellnesshotels sind flexibel in ihren Angeboten.

In vielen Hotels finden rund um die Feiertage verschiedene Veranstaltungen statt. So gibt es Fahrdienste zu den umliegenden Kirchen für alle, die den Weihnachtsgottesdienst erleben möchten. Im Anschluss lockt das Weihnachtsmenü. Geeignet sind solche Urlaube für alle. Familien mit großen und kleinen Kindern finden Freizeitangebote, die für den gelungenen Urlaub sorgen, wie auch Erwachsene, die als Paare oder allein anreisen. Genauso fühlen sich Senioren im Harz sehr wohl. Rollstuhlfahrer sind willkommen und inzwischen sind viele Wellnesshotels behindertengerecht ausgestattet, so dass sich die Gäste so unabhängig wie möglich bewegen können.

Weihnachten mit entsprechender Wellness soll natürlich auch noch andere Ansprüche erfüllen. Zusätzlich zu den Weihnachtsangeboten gehören verschiedene Freizeitangebote zum Programm. Bei der Wellness im Harz sind das zum Beispiel Wintersportangebote. Skilanglauf ist besonders beliebt. Familien mit Kindern genießen die gemütliche Schlittenfahrt mit Pferden durch die dichten, weihnachtlichen Wälder ganz besonders, und natürlich gibt es viele Gelegenheiten für schöne und ausgedehnte Wanderungen.

Doch auch im Hotel können die Urlauber ihre Zeit angenehm verbringen. Die meisten Hotels haben inzwischen einen großen Wellnessbereich, denn die Zeiten, in denen Urlauber das Hotel nur für die Übernachtungen gebucht haben und sich den Rest des Tages selbst unterhalten haben, die sind lange vorbei.

Deshalb gehören Schwimmbäder und die Sauna inzwischen zur Grundausstattung vieler Hotels. Die Bäder sind selbstverständlich beheizt und bequem von den Zimmern erreichbar. In vielen Angeboten sind Fitnessanlagen enthalten. Zu einem Fitnessstudio gehört auch immer eine Einweisung. Jedes gute Wellnesshotel beschäftigt heute Fachkräfte, die den Gästen den Umgang mit den Geräten erklären. Optimal ist es, wenn Physiotherapeuten die Betreuung übernehmen, denn sie sind in der Lage, die Trainingspläne auf die Gäste abzustimmen. Das ist schon deshalb optimal, da für die meisten Gäste die Küche über Weihnachten fast immer dazu führt, dass man anschließend einige Kilos mehr hat. Mit dem parallel laufenden Training lässt es sich hervorragend gegensteuern. Trainieren und ohne schlechtes Gewissen gut essen, macht den Urlaub besonders angenehm. Die Abreise der Gäste wird in den Häusern recht flexibel gestaltet, wer möchte, der kann bis Neujahr den Luxus der Wellnesshotels zu genießen.

Oktober 18th, 2015 | Leave a Comment

Eine Traum-Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer

Nur blauestes Blau. Wo endet das Meer? Wo beginnt der Himmel? Das Schiff, mit einem freundlichen Kapitän am Joystick, gleitet ins Nichts. Ein Tag auf See. Ohne Pflichten, ohne Sorgen, ohne Hektik. Nur Ruhe, Sonne und eine sanfte Brise. Im Liegestuhl dösen, lesen Cocktails schlürfen. Herrgott, tut das gut! Es ist das Gefühl absoluter Leichtigkeit, das sich nach dem Beginn der Reise im Hafen von Genua einstellt. Vor uns liegen die Etappenziele Palma und Barcelona, Kurs auf das Mittelmeer. Und wenn die Seele zwischendurch mal keine Lust mehr zum Baumeln hat, lockt der Bummel an Bord. Die „MSC Fantasia“ ist ein weißer Luxusdampfer, 333 Meter lang, 38 Meter breit, ausgestattet mit 1637 Kabinen für 3959 Passagiere. Ein Königreich für sich. Alles da, was Urlauber brauchen.

Schwitzen in der größten Sauna auf See mit Meerblick? Im Pool schwimmen? Massage im großen Spa-Bereich? Shoppen am „italienischen Marktplatz“, der eleganten Einkaufspassage? Das Leben auf Planken ist abwechslungsreich. Und Genuss! Fünf Restaurants und einige Kaffeebars stehen zur Auswahl. Ob Menü oder Buffet, italienische Gerichte und Speisen der anderen besuchten Länder – Essen, das der Passagier sich auf den Teller wünscht, bekommt er auch.

Die Atmosphäre an Bord ist locker und leger. Es gibt keinen Dresscode, dafür genügend Animation und Rückzugsmöglichkeiten. Neben Entspannungsinseln für alle bieten die Kabinen ein Stück Privatsphäre.

Kann man mehr erwarten, als nach geruhsamem Schlaf mit einer Tasse Kaffee an die Reling zu treten, nach einigen Tagen auf See den Blick auf eine Palmeninsel in azurblauer See zu richten und nur den einen Gedanken im Kopf zu haben: Welche Mittelmeer-Perle liegt mir heute zu Füßen? Am ersten Tag ist es Genua, Zeit um die stolze Stadt am Meer zu erleben. Am nächsten Tag Palma auf Mallorca, wo man karibische Lebensfreude spürt, dazu die einzigartige Pracht tropischer Blumen. An dem darauf folgenden Tag erreicht man Barcelona, hier fließen Mittelalter und Moderne zusammen.

Das Schiff nimmt Kurs auf die Sonne bis zum Schluss. Früh am nächsten Morgen legt es im Zielhafen Genua an. Noch einmal die Kuschelluft spüren, die Füße in Puderzuckersand stecken – und bis zum Abflug unter Palmen träumen. Am Ende bleibt die Lust auf Meer.

Oktober 14th, 2015 | Leave a Comment

Polen mit dem Rad erkunden – Sternradeln im Radler-Resort „Masurische Seen“

Wir sind begeisterte Radfahrer und haben Deutschland schon recht gut vom Sattel aus erkundet. Für diesen Sommer hatten wir uns etwas ganz anderes überlegt. Wir wollten am Sternradeln teilnehmen. In einer Radfahrerzeitschrift hatten wir darüber gelesen und waren neugierig geworden.

Da das Wetter in Polen, vor allem in den Masuren, mild und nicht zu heiß ist, haben wir ohne Bedenken die Tour in den Sommer gelegt. Während der Planung wollten wir eigentlich noch unsere eigenen Räder mitnehmen, erfuhren dann aber vom Veranstalter, dass man uns vor Ort ausrüsten würde, und dass wir einfach billiger und bequemer und ohne zu viel Gepäck anreisen könnten. Wir sind dann auch entspannt in Warschau angekommen. Von dort ging es mit dem Bus weiter nach Piasken.

Mit den anderen Teilnehmern konnten wir dann im 3-Sterne-Radler-Resort einchecken. Im Laufe des Abends kamen noch weiterer Urlauber an. Einige waren mit dem Auto angereist und manche auch mit dem Zug. Insgesamt war es eine bunt gewürfelte Gruppe. Nach dem leckeren Abendessen bekamen wir die ersten Informationen über die Tour. Anschließend wurden die Fahrräder begutachtet und verteilt. Dann war alles bereit für das Sternradeln im Radler-Resort Masurische Seen.

Am Tag nach der Anreise war die Aufregung natürlich groß. Nach dem Frühstück haben wir unsere Fahrräder gepackt und sind aufgebrochen. Die erste Tagesetappe belief sich auf 45 km. Unser Ziel war der „Bärenwinkel“, das ist ein Aussichtsturm, von dem aus man einen atemberaubenden Blick auf die Insel Teufelswerder hat.

Wir sind dann weiter gefahren nach Johannisburg und haben dort eine Fachwerkkirche besucht. Zwischendurch haben wir natürlich auch immer Pausen eingelegt. Dabei saßen wir zusammen und haben gegessen und uns unterhalten. Am Abend waren wir wieder müde und glücklich im Resort. Egal wie müde wir alle waren, wir haben noch lange zusammen gesessen.

Tag drei hatte mir erst etwas Sorgen bereitet. Schließlich waren 60 km eingeplant. Wir sind früh gestartet. Das Wetter war perfekt, strahlend blauer Himmel aber nicht zu warm. Das lag auch daran, dass wir vor allem in den Wäldern der Johannisburger Heide unterwegs waren. Wir haben am Museum Seehorst eine große Pause eingelegt und später noch mal in Wiartel. Dort haben wir frischen Fisch gegessen. Wenn man eine solch große Etappe fährt, dann hat man Hunger.

Wird dann noch so ein gutes Essen angeboten, dann fühlt man sich in netter Runde unbeschreiblich wohl.

Am 4. Tag waren die 40 km der Tagestour dann gar nicht mehr beängstigend. Wir sind sogar mit einem alten Kahn gefahren. Die Ausblicke in die Landschaft waren absolut malerisch, und wir haben öfter angehalten und die Umgebung genossen.

Am sechsten Tag hatten wir nur eine sehr kleine Strecke zu fahren, 25 km. Wir waren so fit, dass wir viel nebeneinander gefahren sind und uns unterhalten haben. Unser Hauptziel war Popiellnen. Dort wird der Tarpan gezüchtet, bzw. erhalten, denn der direkte Vorfahre des heutigen Hauspferdes gilt eigentlich als ausgestorben. Am Tag 7 sind wir 45 km gefahren. Wir waren in Niedersee, haben ein Wiesentgehege gesehen und sind viel am Wasser entlang geradelt. Die Heimreise ist uns sehr schwer gefallen.

Oktober 12th, 2015 | Leave a Comment

Literaturhotels – eine ganz andere Art des Reisens

Nicht nur für Leseratten sind die Literaturhotels ein echter Geheimtipp auf der Suche nach Erholung und Entspannung. Einige wenige Hotels in Deutschland haben sich als Literaturhotel etabliert. Hier kann man in angenehmer Atmosphäre nicht nur Lesen, sondern auch an verschiedenen Workshops teilnehmen.

So kann man beispielsweise Schreiben lernen und sich den Stress von der Seele schreiben.

In den meisten Literaturhotels finden regelmäßig Autorenlesungen statt. Häufig bleiben die Autoren über Nacht im Hotel, so dass man die Möglichkeit hat, sich im Anschluss an die Lesung oder am nächsten Morgen beim Frühstück mit dem Autor zu unterhalten.

In einem guten Literaturhotel haben gepflegte Bücher, Autoren und gesammelte Texte einen hohen Stellenwert. Die meist reizvolle, idyllische Umgebung und die zusätzlich eingerichteten Wellnessbereiche werden eher zur Nebensache, bieten aber dennoch weitere ausgezeichnete Erholungsmöglichkeiten.

Eines der ersten Bücherhotels in Deutschland ist das Gutshotel Groß Breesen in Mecklenburg Vorpommern. Bereits seit 1998 können Literaturbegeisterte hier in Ruhe schmökern. Inzwischen befinden sich mehr als 300.000 Bücher aus den verschiedensten Bereichen im Hotel. Die Betreiberin Conny Weiß hatte eine simple Idee, mit der die Bücher von ganz allein immer mehr wurden. Alle Gäste, die zwei Bücher mitbringen und diese im Hotel lassen, können sich ein Buch aussuchen, welches sie dann mit nach Hause nehmen.

Das Hamburger Hotel Wedina profitiert von einer Kooperation mit Autoren. Alle Autoren, welche ihre Bücher im Hotel vorstellen und im Hotel verweilen, übergeben ein handsigniertes Exemplar ihres Buches als Spende in die Hausbibliothek. Auch hier hat sich im Laufe der Jahre eine beachtliche Zahl an gepflegter Literatur angesammelt. Das Hotel ist in die vier Grundfarben Rot, Grün, Gelb und Blau aufgeteilt. Kein Zimmer ist wie das andere. Während die Zimmer im roten Haus im Stil der 80er Jahre eingerichtet sind, stehen im gelben und grünen Haus Ruhe und Entspannung im Vordergrund. Im blauen Haus fühlen sich Literaturfreunde wohl. Mit den signierten Büchern ihrer Lieblingsautoren kann man hier in die Welt der Bücher eintauchen.

Gäste im Literaturhotel Franzosensohl in Iserlohn profitieren besonders aus der Kombination von Literatur und verschiedenen Wellness- und Entspannungsangeboten. In diesem besonderen Bücherhotel gibt es extra Erlebnisräume, in denen Vorlesungen stattfinden. In Schreibworkshops kann jeder kreatives Schreiben lernen und vorhandene Fähigkeiten ausbauen. Überall im Hotel befinden sich Bücher. Bereits bei der Reservierung wird nach den beliebtesten Büchern der Gäste gefragt und bei der Ankunft steht schon eine kleine Auswahl im Zimmer bereit.

Das Konzept „Lesen, Schreiben und entspannen“ kommt sehr gut bei den Gästen an. Das Hotel wurde von der Stiftung Lesen mit der Auszeichnung „AusLese“ ausgezeichnet.

Im Berliner Stadtteil Friedenau befindet sich ebenfalls ein kleines, aber gemütliches Literaturhotel. Die Betreiberin Christa Moog veröffentlichte selbst schon ein paar Bücher. Dieses Hotel zeichnet sich durch eine große Bibliothek, gemütlich eingerichtete Leseecken und den Uwe-Johnson-Literatursalon aus.

Ein weiteres, eher kleineres Literaturhotel befindet sich in Lindau am Bodensee. Mit großen Lesungen oder Schreiblehrgängen kann es nicht aufwarten. Dennoch befinden sich in allen Zimmern kleinere Bibliotheken mit einer guten Auswahl an verschiedenen Büchern. Aufgrund der guten Lage aller Literaturhotels lassen sich Kultur und Erholung hervorragend kombinieren.

September 29th, 2015 | Leave a Comment

Beliebter als je zuvor – Aktivreisen

Sportlich zu sein ist längst nicht mehr der Jugend vorbehalten. Während noch vor wenigen Jahrzehnten Sport über 18 fast verpönt war, sind heute alle Generationen sportlich aktiv. Wie auch das Interesse am Sport zunahm, so stieg auch das Angebot rund um den Sport.

Nicht nur die verschiedenen Ballsportarten, Skifahren, Tennis und Reiten gehören heute zu beliebten Sportprogrammen.

Heute ist die Rede von Slacklining, Moutainbiking, Heli-Jumping, Rinder treiben, die Liste der neuen Sportarten ist lang. Was liegt da näher, als das innovative Reiseanbieter sich den Trend zunutze machen und den Interessenten anbieten, sich während ihrer Reise am neuen Sport zu versuchen. Solche Aktivreisen gibt es in viele verschiedene Länder.

Hotels, die Slacklining anbieten, stellen nicht nur das Material, sondern unterrichten auch. Slacklining ist moderner Seiltanz. Statt eines Seils gibt es aber ein Band, so dass auch Einsteiger schneller das Gleichgewicht halten können. Slacklining verspricht einen hohen Spaßfaktor und trainiert das Gleichgewicht sowie sämtliche Muskeln. Das Risiko hält sich in Grenzen, denn der Sport findet nur einen Meter über dem Boden statt.

Mountainbiking klingt fast langweilig, doch begeisterte Mountainbiker klagen in Deutschland fast überall über das Fahrverbot in den Wäldern. Das gibt es bei den Anbietern der Aktivreisen nicht. Hier werden ausgewiesene, atemberaubende Strecken angeboten. Bei weiten Anreisen werden auch hochwertige Bikes zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch können die Urlauber an Übungseinheiten teilnehmen. Solche Angebote richten sich auch an Dirtbike-Fahrer, die Sprünge trainieren.

Heli-Jumping ist ein sehr actionreicher Sport. Allerdings sind nicht nur sehr gute Skifahrkenntnisse nötig, sondern auch alpine Erfahrung. Dann geht es mit dem Helikopter in die Berge. Oben angekommen, springen die Skifahrer aus dem fliegenden Hubschrauber und genießen die Abfahrt.

Rinder zu treiben wie ein Cowboy gibt es mittlerweile auch für Anfänger. Solche Aktivreisen beginnen mit einem mehrtägigen Reitkurs, in dem die Einsteiger auf sicheren und gut ausgebildeten Pferden die Grundlagen der Rinderarbeit zu Pferd erlernen. Dann geht es hinaus in die Berge, oft mit vollem Gepäck, bei dem tatsächlich echte Rinderherden auf andere Weiden getrieben werden und das nicht selten über etliche Tage.

Es gibt jedoch auch Aktivreisen, die viele Aspekte miteinander verbinden. Eine mehrtägige Trekkingtour unter professioneller Betreuung zum Beispiel. Zwischendurch wird in Zelten übernachtet oder eben auch in schönen Hütten mit allem Komfort. Am Ende der Reise wartet ein Hotel mit allem Luxus, Massagen, Bädern und bester Küche.

Aktivreisen gibt es mit Safari, mit Fallschirmsprung und Tennis oder Golf. Es gibt sie für jeden Geldbeutel und auch in die entferntesten Länder.

Auch die unterschiedlichen Religionen werden angesprochen. Wer sich zum Beispiel für den Buddhismus interessiert, kann in einem Kloster unterkommen und interessante Gespräche führen. Wer lieber auf den Spuren bekannter Entdecker reisen möchte, hat auch diese Möglichkeit, und dabei spielt das Element keine Rolle. Viele Anbieter bieten Segeltörns in alle Meere. Dabei kann mit Delfinen getaucht, durch Riffe geschnorchelt und mitten auf dem Meer Wasserski gefahren werden. Gletscher warten ebenso auf die Aktivurlauber, wie tiefe Höhlen, Vulkane oder fast vergessene Katakomben. Was viele Aktivreisende besonders genießen ist, dass sie in einer bunt zusammengewürfelten Gruppe unterwegs sind.

September 9th, 2015 | Leave a Comment

Mit dem VW Käfer durch Kaschubien – ein Urlaub der besonderen Art

In diesem Jahr ging unser Jahresurlaub nach Kaschubien. Wir sind mit dem Zug angereist, denn wir hatten ein ganz besonderes Vorhaben für unseren Aufenthalt geplant, nämlich mit einem gemieteten VW-Käfer durch die Kaschubei zu fahren. Die gesamte Region ist berühmt für ihre vielen Seen und ihre einzigartige Landschaft.

Unser Ziel war die Pension Galeria Pepowo in Pempau, einem kleinen aber zentralen Ort.

Pempau liegt nur wenige Kilometer von Danzig entfernt. Man ist also auch mit dem Flugzeug sehr schnell in Pempau. Aber wir wollten schon während der Anreise möglichst viel von der schönen Landschaft sehen, und dafür ist eine Zugreise ideal. Die Buchung hat übrigens auch der Veranstalter übernommen. Wir mussten nur unsere Wünsche äußern und hatten keine Arbeit mit der Planung.

Die Pension Pepowo hatte uns schon auf den Bildern sehr gut gefallen. In Natura war es noch besser. Mit uns waren noch andere Gäste da, die das gleiche vorhatten, eine Mietwagentour mit dem VW Käfer durch Kaschubien. Die anderen Gäste haben wir direkt nach der Ankunft im Käfer-Museum getroffen. Wir kamen gleich ins Gespräch und sind dann auch zusammen zum Abendessen gegangen.

Noch am selben Tag ließen wir uns „unseren“ Käfer zeigen. Wie erwartet, war er in bestem Zustand, überholt und sehr gepflegt. Wir haben gleich eine Runde gedreht. Unterwegs haben wir dann unsere Mitreisenden schon von weitem erkannt. Auch sie machten sich gerade mit ihrem neuen Fahrzeug vertraut und hupten und winkten uns aus der Ferne zu. Später saßen wir noch lange zusammen.

Die Mitarbeiter der Pension gaben uns hilfreiche Tipps für Ausflüge in die Region und wir wussten vor lauter Vorfreude gar nicht in welche Richtung unsere Planung zuerst gehen sollte. Entsprechend kurz war unsere Nacht, und nach einem leckeren Frühstück am nächsten Morgen ging es auch gleich los. Wir sind zuerst nach Danzig gefahren. Dort zu parken ist ja glücklicherweise kein Problem. Dann sind wir gemütlich durch die alte Stadt gebummelt, haben uns alte Kirchen angesehen, waren sehr gut essen und haben in einem Park gesessen. Am Abend ging es zurück in die Pension.

Die anderen Gäste waren noch gar nicht zurück. Wir haben daraufhin den Wellnessbereich erobert und es uns gut gehen lassen. Am nächsten Morgen trafen wir unsere Bekannten wieder. Sie waren am Tag zuvor in die Kaschubische Schweiz gefahren und konnten sich kaum losreißen. Sie wollten auch an diesem Tag wieder hin und luden uns ein, sie zu begleiten. Mit zwei Käfern in die Kaschubische Schweiz, das ließen wir uns nicht zweimal sagen, und packten schnell alles, was wir brauchen würden, in „unseren“ Käfer. Weit hatten wir es nicht. Schon nach 13 km waren wir in der Stadt Karthaus angekommen.

Wir kauften schnell ein paar Knabbereien für unterwegs und schon ging es weiter zu den ersten Seen. Die Straßen sind dort längst nicht so voll wie in Deutschland, das machte das Fahren viel schöner. Wir haben wunderschöne Landschaften gesehen, tolle Menschen kennen gelernt, sehr gut gegessen und den Urlaub ganz besonders genossen. Jederzeit wieder!

September 8th, 2015 | Leave a Comment

Wellnessreise Marokko – das orientalische Paradies

Kommen Sie mit nach Marokko und tauchen Sie ein in die zauberhafte Welt des Orients. Nur wenige Flugstunden entfernt beginnt ein märchenhafter Urlaub wie aus 1001 Nacht.

Salam aleikum! Bereits die melodisch klingende Begrüßung beschwört Bilder von wuseligen Basaren und exotisch duftenden Gewürzständen herauf. „Allah akbar!“ – spätestens jetzt, wenn sich der Ruf des Muezzins zum Gebet mit dem Stimmengewirr in den Gassen und dem Hupen der Autos zu einer wilden Kakophonie vermischt, ist man vollends eingetaucht in diese faszinierende orientalische Welt. Europa scheint endlos weit entfernt zu sein. Dabei trennen das Land im Nordwesten Afrikas und den Südzipfel Spaniens gerade einmal 14 Kilometer. Hier, auf der anderen Seite der Meerenge von Gibraltar, ist das „Tor zu Afrika“. Großartige Landschaften, atemberaubende Lehmbauten und bezaubernde Märkte liegen eingebettet zwischen Atlantik und Mittelmeer. Im Osten grenzt Marokko an Algerien, im Süden an die Sahara. Es ist ein Land der Gegensätze: Ob kilometerlange Sandstrände, schroffe Wüstenlandschaften, dichte Bergwälder, Datteloasen, schneebedeckte Berge oder grüne Ebenen – Marokko kann mit allem aufwarten.

Und auch an Freizeitaktivitäten bietet dieses Land, das ungefähr do groß ist wie Deutschland und Österreich zusammen, alles, was man sich nur wünschen kann: Wer will kann im Atlasgebirge Ski fahren oder wandern, sich an der 1835 Kilometer langen Küste sonnen, surfen oder Jetski fahren. Baden ist an der Bucht von Agadir im Südwesten Marokkos sogar das ganze Jahr über möglich. Und auch Golfer werden dieses Stückchen Erde lieben: Die Plätze in Marrakesch und Rabat gehören zu den besten der Welt und bieten fast rund ums Jahr eine Schönwettergarantie. Reisende mit einem Faible für Architektur legen die Kamera kaum mehr aus der Hand, die verschnörkelte orientalische Bauweise bietet unzählige zauberhafte Fotomotive. Auch wer nichts anderes als genießen und entspannen will, ist hier für Wellnessreisen goldrichtig. Fast jedes Hotel hat einen eigenen, reizvollen Hamam, in dem man sich verwöhnen und massieren kann. Die beinahe magische Mischung aus mediterranem und orientalischem Lebensstil sorgt nicht nur bei den Einheimischen für eine entspannte Grundhaltung. Auch auf Besucher wirkt diese ganz eigene Atmosphäre wie ein Schutzschild gegen allen Stress. Hier lässt sich jeder treiben, ohne auch nur ansatzweise in Hektik zu geraten.

Ein Menschelgewusel wie im Gassengewirr der Altstadt Marrakesch würde in Deutschland mit Sicherheit im Rempeleien und gehetzten Blicken führen. Doch hier, in dieser atemberaubend schönen Medina, schaffen es die Menschen fast tänzerisch, anderen auszuweichen, kein böses Wort fällt, von Stress keine Spur. Trotz der scheinbar nie enden wollenden Besucherströme sitzen die Verkäufer ganz gelassen hinter ihren Ständen, trinken Tee oder lesen Zeitung. Was man kaum erahnt: Hinter vielen, oft unscheinbaren Türen in der Medina verbergen sich wahre Paläste mit großen Innenhöfen oder Gärten und traumhaften Dachterrassen. Riads nennen sich diese ehemaligen Refugien von Sultanen und Haremsdamen. Heute beherbergen sie oft kleine, aber wunderschöne Stadthotels. Wer an solchem Riad vorbeikommt, sollte unbedingt hineingehen und auf der Dachterrasse einen thé à la menthe, einen Pfefferminztee, trinken, einen café au lait oder einen café noir (Espresso) und dabei die Aussicht über die Dächer der Altstadt genießen. In Marrakesch ist der Besuch einer solchen Dachterrasse ein absolutes Muss! Sieht man doch von hier aus Storchennester auf den Schornsteinen der Stadt, dahinter vor strahlend blauen Himmel, die Silhouette der schneebedeckten Viertausender des Hohen Atlas. Dieser Anblick ist ein Genuss!

Danach geht es zurück ins Getümmel der weit verzweigten Gassen und Gässchen der Altstadt. Jeder Straßenzug, jedes Viertel ist einem bestimmten Handwerk vorbehalten: Goldschmiede, Gerber, Schneider, Färber, Gewürzhändler … Ob Schmuck, Kleidung, Keramik, Holzarbeiten, Lampen, Taschen oder Schuhe – das Warenangebot ist paradiesisch. Hier findet mit Sicherheit jeder ein wunderbares Souvenir. Hobbyköchen gehen die Augen über angesichts des unglaublichen Angebots an Köstlichkeiten: echte Safranfäden zu erschwinglichen Preisen, frischer Kreuzkümmel und vor allem das kostbare, bei Sterneköchen heiß begehrte Öl des Arganbaums, der nur in Marokko wächst. Es ist goldgelb und hat einen stark nussigen Geschmack, schon wenige Tropfen veredeln jede Speise. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Djemaa El Fna, des Gauklerplatzes inmitten von Marrakesch. Abend für Abend versammeln sich Tausende von Einheimischen, um hier den Geschichtenerzählern zu lauschen, Schlangenbeschwörer, Akrobaten und Feuerschlucker zu bestaunen, sich die Zähne von mobilen Zahnärzten richten zu lassen oder Heiler um Rat zu fragen. Es scheint, als gebe es an diesem Ort nichts, was es nicht gibt.

Doch bei aller Exotik hat Marrakesch auch eine ganz andere, sehr moderne Seite: Stylische Clubs, in denen man die Nacht durchtanzt, großartige Feinschmecker-Restaurants, hypermoderne Hotels. Fast könnte man meinen, man sei mitten in New York – doch tritt man vor die Tür, ist man wieder in der orientalischen Märchenwelt. Dieser inspirierende Kontrast zieht Künstler, Schauspieler und Designer aus aller Welt an. Marrakesch ist definitiv der neue Hotspot!

Doch nicht nur im Landesinneren warten traumhafte Plätze darauf, von den Besuchern entdeckt zu werden. Im Nordwesten, am Atlantik, liegt ein weiterer Schatz: Rabat, die Hauptstadt Marokkos. Hier mischt sich orientalisches Flair mit europäischem Ambiente, In einem der vielen Cafés kann man es sich gemütlich machen und das bunte Treiben in dieser zauberhaften Stadt auf sich wirken lassen. Wem nach ein wenig Bewegung ist, wandert zu Kasbah Oudaya. Die Burg thront auf einem Felsen über der Stadt und bietet eine herrliche Aussicht auf das Gassengewirr in der Altstadt von Rabat, die viele Galerien beherbergt.

Unterhalb der Kasbah am Ufer des Bou Regreg liegen kleine Boote, die Einheimische und Touristen auf die andere Flussseite bringen. Hier, in der einstigen Piratenstadt Salé, kann man auf dem kleinen Fischmarkt köstliche Doraden, Tintenfische, Schwertfisch, frisch gegrillte Sardinen oder Krabben genießen. Oder man bummelt durch die schöne Altstadt und nimmt die einzigartige Atmosphäre in sich auf – denn der Faszination Marokkos kann man sich nicht entziehen. Dieses himmlische Stückchen Erde ist mit Sicherheit immer einen Besuch wert!

September 1st, 2015 | Leave a Comment

Präventionsreise – Zuzahlung zum Wellness-Urlaub. Zuschüsse der Krankenkassen für Wellness

Jeder Deutsche, der in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, kann eine Zuzahlung zu einem Wellness-Urlaub erhalten. Da es seit dem Jahre 2000 die Gesundheitsvorbeugung in den Aufgabenbereich der Krankenversicherung fällt, bekommt man die Zuschüsse nicht nur für eine Kur, sondern auch für Wellness. Abhängig davon bei welcher Krankenkasse man versichert ist bekommt man schon ab 150 – 200 Euro eine Zuzahlung. Man bekommt jedoch diese Zuschüsse nicht für das Hotel oder Verpflegung, sondern für spezielle Gesundheitskurse, die nur von ausgebildeten Fachkräften geleitet werden müssen. Es sind so genannte Präventionsreisen, wo man zum Beispiel Nordic Walking lernen kann. So eine Reise muss man nicht nur aus gesundheitlichen Gründen machen, wie es bei Kuren ist, sondern um der Krankheit vorzubeugen.

Eine Studie des Münchner Instituts hat gezeigt, dass immer mehr Deutschen einen aktiven Urlaub verbringen. Bis 2020 sollte sich der Zahl von 1,7 Millionen auf 3,3 verdoppeln. Wellness-Reisen, vor allem mit Sportprogrammen, liegen gerade im Trend. Unabhängig vom Alter lernen immer mehr Deutschen Nordic Walking, gesundes Essen oder Jogging. So ein Präventionsurlaub tut nicht nur dem Körper gut, er kann auch bei Depressionen sehr behilflich sein. Außerdem lernt man während seines Urlaubs, wie man fit werden kann, und wie man die Übungen genauso später zu Hause machen kann. Um eine Zuzahlung für einen Gesundheitskurs zu bekommen muss man nicht unbedingt in Urlaub fahren. Sehr viele Krankenkassen zahlen auch für die Kurse am Wohnort.

Bei den Krankenkassen bekommt man verschiedene Kursangebote aus dem Bereich Bewegung, Ernährung und Entspannung. Wenn man eine Zustimmung bekommt, wird der Urlaub gebucht, und wenn man wieder zu Hause ist, legt man seine Teilnahmebescheinigung bei der Krankenkasse vor. Es gibt die Möglichkeit, bis zu 80 Prozent der Kurskosten zurückerstattet zu bekommen. Durchschnittlich zahlen die Krankenkassen ca. 75 Euro pro Kurs und max.150 Euro pro Reise und Jahr. Man kann auch während seines Urlaubs zwei Kurse machen, zum Beispiel aus dem Bereich Ernährung und Bewegung. In diesem Fall fällt der Zuschuss zum Beispiel bei AOK noch höher aus und beträgt 200 Euro.

August 13th, 2015 | Leave a Comment

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