Das Serailbad – eine interessante Sauna-Variante

Das Serailbad gehört in den Bereich der Saunakultur. Bei dieser Variante der Sauna ist die Luftfeuchtigkeit recht hoch. Zusätzlich wird der Gast noch mit einem Heilschlamm eingerieben. Trotz der feuchten Luft trocknet diese Masse während des Aufenthaltes in der Sauna. Gehen die Gäste dann in einen weiteren Raum, dem Kräuterraum, so wird der Schlamm wieder weich.

Ein Saunabesuch sorgt immer dafür, dass die Poren der Haut sich weit öffnen und damit besonders empfänglich für pflegende Inhaltsstoffe werden. Deshalb folgt zu diesem Zeitpunkt eine Massage. So wird die Durchblutung gefördert und der Stoffwechsel in Gang gebracht. Erst dann wird der Heilschlamm abgewaschen.

Ein Serailbad kann durchaus länger dauern. Bis zu einer Stunde verbringen die Gäste mit dieser Anwendung. Anschließend ist eine Ruhepause sinnvoll. Einzuschlafen ist absolut erlaubt. Nach einem Serailbad fühlen sich die Teilnehmer sehr erfrischt. Das glatte Aussehen der Haut ist aber nicht nur die Folge der Ruhepause, sondern auch des Heilschlamms, weshalb eine solche Behandlung auch bei Cellulitis oder bei manch anderen Hautproblemen empfohlen wird.

Die Wirkung der Anwendung ist allerdings nicht in der Gesamtheit nachgewiesen. Einzelne Teilbereiche sind jedoch untersucht worden, und dabei konnten auch positive Effekte beschrieben werden. Die wichtigste Wirkung ist die Entspannung. Eine solche geführte Entspannungsmaßnahme mit viel persönlicher Zuwendung hilft den Gästen, sich fallen zu lassen.

Durch die Wärme und auch den Heilschlamm ist außerdem eine positive Wirkung auf Muskeln und Gelenke zu verzeichnen, und das liegt nicht nur an der geförderten Durchblutung. Da sich durch die folgende Massage die Wirkung noch verstärkt, ist das Serailbad bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates sehr gut geeignet, um möglichst schnell eine Besserung herbeizuführen.

Die Sauna ist an sich ja bereits für ihre Heilwirkung bekannt. Nicht nur das Immunsystem wird durch die Temperaturreize angeregt, auch der Kreislauf profitiert von der Sauna. Es gibt nur wenige Menschen, für die eine solche Anwendung nicht geeignet ist. Die Dauer das Aufenthaltes in der Sauna kann variiert werden, und grundsätzlich sollte vorher ein Arzt befragt werden. Das Personal hilft zusätzlich mit wichtigen Tipps.

Eine Sauna erfordert eine gewisse Gewöhnung. Beim ersten Aufenthalt genügen wenige Minuten. Die Anwendung mit Heilschlamm kann vor allem in Verbindung mit den höheren Temperaturen zunächst ungewohnt sein. Da das Serailbad wiederholt genutzt werden kann, bemerken die Teilnehmer schon nach der dritten Anwendung, wie sie sich umso schneller entspannen.

Die hohe Luftfeuchtigkeit kann Gäste zu Beginn belasten, die unter chronischen Atemwegserkrankungen leiden. Besonders Asthmatiker reagieren dann manchmal mit Unruhe. In solchen Fällen können Atemübungen helfen, die in vielen Kur- und Wellnesshotels als therapeutische Maßnahme angeboten werden. Die hohe Luftfeuchtigkeit kann auch bei chronischen Atemwegserkrankungen eine große Erleichterung bringen. Voraussetzung ist, dass die Gäste Hilfe annehmen und bereit sind, neue Wege zu gehen.

Gerade Asthma wird durch Stress verstärkt. Das Serailbad kann durch seine unbestritten entspannende Wirkung diesen Stress innerhalb kurzer Zeit abbauen. Ist der betreuende Arzt einverstanden, werden Asthmatiker sehr langsam an das Serailbad herangeführt. Die Patienten profitieren von der Anwesenheit der Fachkräfte und brauchen in den meisten Fällen etwas länger, um sich an die hohe Luftfeuchtigkeit zu gewöhnen. Dafür ist die therapeutische Wirkung hoch.

Dezember 28th, 2015 | Leave a Comment

Ein Vergnügen der heißen und kalten Art – die Sauna

Trotz des ganzen Geschenkewahnsinns, der sich jedes Jahr zur Weihnachtszeit wieder in den Geschäften abspielt, gibt es doch immer Wünsche, die sich nicht durch einen Gang in ein Geschäft erfüllen lassen. Bei den meisten Menschen ganz oben auf der Wunschliste steht ganz eindeutig eine gute und stabile Gesundheit.

Natürlich sollte auch das Wohlbefinden sehr gut sein. Daher unternehmen sie sehr gerne einmal einen Gesundheitsurlaub. Um den unangenehmen Erkältungskrankheiten vorzubeugen nutzen viele sehr gerne die Sauna.

Geht man wöchentlich in die Sauna, dann kann dieses Saunabaden dazu beitragen, dass den Erkältungskrankheiten vorgebeugt wird, und auch das Immunsystem wird dabei sehr gut gestärkt. Gleichzeitig erhält man auch noch eine körperliche Erholung dabei, und auch die psychische Entspannung sorgt für ein gutes Wohlbefinden. Einen ganz besonderen Reiz bekommt das Saunieren allerdings in der Winterzeit. Hier sind es die äußeren Temperaturunterschiede, die viele Saunagänger begeistern.

Allein in Deutschland sind es rund 30 Millionen Menschen, die regelmäßig in die Sauna gehen. So viele Menschen können ja eigentlich nicht irren, daran muss ja doch etwas sein. Im Frühjahr des Jahres 2007 führte der Deutsche Sauna-Bund eine Umfrage durch, und demnach ist es so, dass rund 74 Prozent der Saunagänger wirklich ganz gezielt in die Sauna gehen, um Erkältungen vorzubeugen und auch um in der Sauna abzuhärten. Auch die körperliche Erholung ist sehr beliebt, 79 Prozent der Befragten gab hier an, dass dies auch ein Grund sei, in die Sauna zu gehen. Sechzig Prozent konnten sich für das Entspannen in geselliger Gemeinschaft entscheiden. Eine sehr hohe Prozentzahl erreichte das uneingeschränkte Wohlbefinden, hier gaben 94 Prozent an, dass dies auf jeden Fall ein Grund ist, um in die Sauna zu gehen.

Auch zu allen anderen Menschen hat es sich nun schon herumgesprochen, dass das Saunabaden richtig gesund ist und zudem auch gleich noch Freude macht. Durch das regelmäßige Saunieren ist es möglich, dass die allgemeine Abwehrlage des Körpers gestärkt wird. Wichtig ist aber auch, dass die Durchblutung von Zehen, Fingern, Ohren und auch der Nase angeregt wird. Durch die verstärkte Durchblutung der Atemwege, ganz besonders im Nasen- und Rachenraum werden Krankheitserreger sehr viel besser bekämpft. Gleichzeitig kann hier auch eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems beobachtet werden. Im biochemischen Bereich kann man dazu auch noch nachweisen, dass freie Radikale besser abgewehrt werden können.

Diese freien Radikale sind recht aggressive Sauerstoffmoleküle, und diese sind durchaus in der Lage, die Zellmembranen zu schädigen.

Um diesen gewünschten abhärtenden Effekt der Sauna zu erreichen, sind verschiedene Faktoren notwendig. Zudem wird hier auch eine Art von Auffrischung vorausgesetzt. Geht man wirklich immer regelmäßig Saunabaden, dann kann es durchaus sein, dass man bereits nach einem Vierteljahr die erste merkbare Stabilisierung der Gesundheit feststellen kann.

Regelmäßige Saunagänger verfügen zudem auch nachweislich über eine größere Widerstandskraft gegenüber vielen Zivilisationskrankheiten, wie beispielsweise Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Bereichs.

Wenn man in die Sauna geht, dann kommt zuerst die sogenannte Aufheizphase, die höchstens 15 Minuten dauern sollte. Dabei steigt die Kerntemperatur des Körpers auf circa 38 Grad an, also einen Grad mehr als für gewöhnlich. Bei der Haut sieht es etwas anders aus, hier steigt die Temperatur auf rund vierzig Grad an.

Die anschließende Abkühlung findet danach erst an der frischen Luft statt und danach dann im kalten Wasser. Dabei werden auch die erwärmten Schleimhäute der Atemwege gekühlt, und die Blutgefäße, die zuvor in der Wärme schön geweitet wurden, werden wieder verengt. Ganz besonders interessant wird es im Winter, wenn es geschneit hat, denn dann schätzt man in Saunakreisen auch das Abreiben mit Schnee sehr, und das nicht nur in Finnland. Dieses Abkühlerlebnis ist wahrlich prickelnd. Dieses Erlebnis kann man aber auch im Sommer haben, und zwar wenn man statt des Schnees einfach Crush-Eis nutzt. Wer wirklich jede Woche in die Sauna geht wird auf jeden Fall bestätigen können, dass er kaum von virusbedingten Erkältungsinfekten oder auch einigen anderen Wehwehchen belastet wird.

In der Umfrage des Sauna-Bundes kam sogar heraus, dass es rund 78 Prozent der Befragten waren, die selten oder gar gar nicht an einem solchen grippalen Infekt leiden. Und auch wenn es doch einmal zu Schnupfen oder Husten kommt, dann sind Saunagänger in der Lage, diese Symptome viel schneller wieder zu überwinden.

Dennoch sollte man mit einem akuten Infekt keinesfalls die Sauna aufsuchen. Das regelmäßige Saunieren ist sicherlich ein sehr wirksames Mittel, um die Gesundheit zu erhalten, dennoch sollte man auch nicht vergessen, dass eine gesunde Lebensführung ebenfalls sehr wichtig ist. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass man eine gesunde vitaminreiche Vollwertkost zu sich nimmt. Dazu sollte ein leichter Ausdauersport, am besten an der frischen Luft, selbstverständlich sein. Auch ausreichend Schlaf und die angemessene Flüssigkeitszufuhr gepaart mit einer positiven Lebenseinstellung sorgen zusätzlich dafür, dass man seine gute Gesundheit auf jeden Fall erhalten kann.

Dezember 20th, 2015 | Leave a Comment

Eine Sauna ohne Dampf – die Infrarot Sauna

Gerade jetzt, mit Beginn der kälteren und dunkleren Jahreszeit, wird der regelmäßige Saunagang bei den Menschen wieder beliebter. Eine relativ neue Technik in der Saunawelt ist die der „Infrarot Sauna“. Wie der Name bereits sagt, arbeitet diese Sauna mit Lichtquellen, die Infrarotstrahlung absondern.

Vielen noch bekannt ist die kleine, transportable Infrarotlampe, mit der früher bei grippalen Infekten, Entzündungen und Verspannungen bestrahlt wurde. Ob ärztlich verordnet oder zu Hause angewandt – geholfen hat die Lampe bzw. das Infrarotlicht immer.

Diesen Effekt erzielt man in der Kabine der Infrarot Sauna heute unter Verwendung modernisierter, noch effektiverer Technik. Außerdem wird mit einer Anwendung der ganze Körper behandelt, nicht nur einzelne Partien und Beschwerden. Die Infrarot Sauna nutzt dabei ein Lichtspektrum, das von der Sonne ebenfalls ausgesandt wird, auch wenn es außerhalb des für das menschliche Auge sichtbaren Lichtbereichs liegt. Diese sehr langwelligen Strahlen durchdringen die oberen Hautschichten um bis zu vier Zentimeter, und erwärmen den menschlichen Körper so wie alles auf unserer Erde von innen. Dies ist auch einer der ersten, sofort spürbaren Effekte der Infrarotstrahlung in der neuen Sauna, es ist eine Art „Wohlfühl-Wärme“, die hier erzeugt wird.

Natürlich regt jede Wärme, egal auf welche Art sie erzeugt wird, den menschlichen Körper zu erhöhter Schweißproduktion an. Anders als in herkömmlichen Saunen, wo meist eine feuchte Hitze herrscht, genügt in der Infrarot Sauna schon eine mäßig erhöhte Temperatur. Der positive Effekt des Schwitzens ist immer der gleiche: Gifte und Schlacken werden aus dem Bindegewebe gelöst und über den Schweiß nach außen abtransportiert, was Niere und Leber entlastet und den Körper stärkt. Auch der Stoffwechsel wird merklich angekurbelt, und neben dem reinen Gewichtsverlust durch das Austreiben des Wassers werden einige Hundert Kalorien verbraucht. Interessant ist, dass die gleiche Aufenthaltsdauer in der Infrarot Sauna etwa das 2,5- fache an Kalorien verbrennt und in der Zusammensetzung des Schweißes mehr Fette sowie Giftstoffe zu finden sind als beim Gang in die herkömmliche Sauna.

Damit potenziert sich dieser positive Gesundheitseffekt eines Saunaganges, wenn die neue Infrarot-Technologie eingesetzt wird. Günstigen Einfluss auf den Körper hat die Infrarot Sauna bei Entzündungen, egal wo im Körper diese sich befinden, bei Durchblutungsstörungen mit Kälteempfinden, bei schmerzhaften Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur, bei bronchialen Spasmen, wie sie bei Asthmatikern festzustellen sind, und bei vielen anderen Erkrankungen und Beschwerden.

Sogar das Wachstum von Tumoren konnte unter Einsatz von Ganzkörper-Infrarotstrahlung günstig beeinflusst werden.

Unabhängig vom Feld der medizinischen Anwendung zeigt die Infrarot Sauna ein breites Spektrum von Möglichkeiten zum Einsatz im Wellness- und Beauty-Bereich. Die Fettverbrennung und der Stoffwechsel werden durch den Saunagang deutlich angeregt, so dass die Infrarotstrahlung zur Gewichtsreduktion durchaus unterstützende Anwendung finden kann. Mit dem Stoffwechsel wird ebenfalls die Durchblutung angeregt, was das Hautbild verbessert.

Auch das Ausschwemmen der eingelagerten Gifte lässt die Haut schöner erscheinen, sie ist gefestigt und weniger unrein. Durch den entspannenden Effekt der in der Infrarot Sauna erzeugten Tiefenwärme verschwinden muskuläre Verhärtungen und dadurch entstandene Fehlhaltungen und Schmerzen, der Mensch kann abschalten und Stress abbauen.

September 8th, 2015 | Leave a Comment

Eine ganz besondere Art von Sauna – die Erdwallsauna

Ein ganz besonderes Erlebnis für alle erfahrenen Saunagänger ist sicherlich die so genannte Erdwallsauna. Diese ist in Art und Ablauf der finnischen Sauna zuzuordnen, es handelt sich also um eine klassisch trockene Sauna ohne Aufgüsse, die eine hohe Luftfeuchtigkeit erzeugen würden.

Dennoch muss man in der Erdwallsauna nicht auf Kräuterduft und dessen heilsame Wirkung verzichten – erzielt wird dieser Effekt hier einfach durch die unterirdische Lage des Saunaraumes und den Direkt-Kontakt mit der Erde, in die er eingelassen ist.

Die Erdwallsauna liegt nicht zwingend vollständig unter der Erde, allerdings sollte mindestens das untere Drittel wirklich nur aus festem Erdboden bestehen. Auch wenn die Sauna in eine steinerne Höhle eingelassen ist, sollte der Boden mit einer Erdschicht bedeckt sein. Diese ist wichtig, damit die sich niederschlagende Feuchtigkeit direkt aufgenommen werden und die Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich nur 10% gehalten werden kann. Gerade dieser Direkt-Kontakt zur Erde ist es, der den Gang in die Erdwallsauna zu etwas so besonders Einzigartigem macht. Das Gefühl, „sich zu erden“ ist besonders ausgeprägt – um einmal mit dem Begriff an sich zu spielen. Der Kontakt mit der Natur ist für die Meisten auch einer der wichtigsten Aspekte an dieser besonderen Art Sauna.

Je nachdem, wo die Sauna liegt und welche Zusammensetzung die sie umgebende Erde hat, werden aber auch tatsächlich wichtige Mineralien und Spurenelemente gelöst und über die Haut der Füße aufgenommen. Einige Unterhalter von Erdwallsaunen bringen bewusst immer wieder besonders reichhaltige Erde ein, um diesen Effekt lang anhaltend zu gewährleisten.

Auch das Holz, aus dem die Sitz- und Liegebänke in der Erdwallsauna gefertigt sind, verströmt hier unverfälscht seinen natürlichen, harzigen Geruch und unterstützt damit die Naturverbundenheit. Da die Temperatur in der Erdwallsauna bei 90 bis 100 °C liegt, ist der Anspruch an Herz und Kreislauf nicht zu unterschätzen.

Für Einsteiger ist die trockene Sauna daher weniger geeignet, auch anfällige oder kranke Menschen und Kinder unter 14 Jahren sollten ihrem Körper diese Belastung nicht zumuten. Allen erfahrenen Saunagängern jedoch, die die Reaktionen ihres Körpers auf die Hitze gut kennen und über eine gewisse Gewöhnung verfügen, ist der Gang in die Erdwallsauna durchaus zu empfehlen.

Der gesundheitlich positive Effekt ist ähnlich dem der finnischen Sauna, es werden Schlacken und Ablagerungen aus dem Bindegewebe gelöst und über den Schweiß aus dem Körper transportiert. Dadurch verbessert sich nicht nur das Hautbild deutlich sichtbar, der positive Effekt auf Organe und Stoffwechsel ist lang anhaltend festzustellen.

Auch Atemprobleme und Beschwerden des Bewegungsapparates können, gegebenenfalls nach einer ersten Verschlimmerung, deutlich gelindert werden. In diesen Fällen sind die Rücksprache mit und Kontrolle und Begleitung durch einen Arzt aber zwingend notwendig.

Gerade für Menschen mit einem Beschwerdebild, aber auch für alle anderen Saunagänger ist die Ruhephase nach dem maximal 15 Minuten dauernden Gang in die Erdwallsauna wichtig. Mindestens genau so lang wie der Saunagang, besser aber rund 30 Minuten lang, sollte man sich ruhig und warm hinlegen, um dem Körper ausreichend Gelegenheit zu geben, Temperatur und Kreislauf wieder den normalen Außenbedingungen anzupassen. Ideal ist es, den Saunagang mit einer Massage abzuschließen.

September 7th, 2015 | Leave a Comment

Neue Sauna-Trends in Design und Ausführung

Seit tausenden von Jahren schwitzen Menschen bewusst, hierbei verändern sich die Gewohnheiten stetig. Die Steinzeitmenschen sollen sich in Erdlöchern mit heißen Steinen aufgehalten haben, die Reiternomadenvölker im 7./8. Jahrhundert v. Chr. nach alten Aufzeichnungen in einem

Zelt mit heißen Steinen, und die Finnen haben Badstuben, „Räume aus Holz“, eingerichtet – die Saunen.

Immer neue Trends machen die Sauna zu einem Wohlfühlerlebnis, das man neben der klassischen Sauna genießen kann, aber natürlich nicht muss. Gerade in den neuen Wellnesshotels legt man sehr viel Wert auf unterschiedliche Saunen. Der neueste Trend beim Bau einer Sauna sind großzügige Glaselemente, die eine Sicht nach draußen ermöglichen, ein angenehmes Gefühl der Transparenz und Weite vermitteln und die Möglichkeit geben, den Sonnenuntergang oder das Schneetreiben zu beobachten. Im Inneren der Sauna sind anstelle der Holzbänke ergonomisch geformte Liegen zu finden.

Eine neue Holzart für die Sauna ist Kelo, ein silbergraues jahrhundertealtes Holz der finnischen Polarkiefer, das einen duftig-würzigen Geruch bei einem Aufguss nur mit Wasser verbreitet. Farblich wird es von Designern kombiniert mit Schiefer oder Sandstein.

Immer häufiger bieten Saunalandschaften auch eine Sweat Lodge, eine indianische Zeltsauna im Außenbereich mit einem kuppelförmigen Zelt aus Zweigen, die mit Stoff bedeckt werden und einem mittigen Saunaofen.

Voll im Trend sind besonders Mentalsaunen. Hier soll durch stimulierende akustische und optische Reize eine besondere Entspannung des Körpers erreicht werden, Lichtspiele und Vogelgezwitscher oder gedämpfte Klänge lassen die Besucher ihren Stress vergessen.

Ein sehr aufwändiger Trend ist die Salzsauna. Vor dem Saunagang oder nach dem ersten Vorschwitzen wird die Haut mit Mineralsalzen eingerieben. Diese Salze wirken schweißtreibend und desinfizierend und haben einen tollen Peelingeffekt. Da die Salze die Holzbänke der Sauna angreifen können, ist Vorsicht geboten, empfohlen wird ein anschließender Gang in der Dampfsauna. In einer speziellen Salzsauna findet man Wände aus Salzblöcken, die einen tollen Lichteffekt haben und nicht nur eine schöne Stimmung verbreiten sondern auch wohltuend für die Atemwege sind.

Gut für die Gesundheit ist auch die Sauerstoffsauna. Hier wird von außen Sauerstoff in die Sauna gegeben, durch das im Organismus eine verstärkte Stoffwechselintensität, Entschlackung und auch Ausscheidung von Schadstoffen erreicht wird.

Immer beliebter wird die Karibiksauna. Bei 95 Grad verbreiten Aufgüsse mit exotischen Gerüchen und das Wedeln mit Palmen ein Gefühl von Südsee. Hierbei kann man die Haut mit peelenden Kokosraspeln einreiben oder auch mit Eis. Als Abwandlungen des klassischen Aufgusses sind Kräuteraufgüsse im Trend,

die in einem Kupferkessel über dem Saunaofen verdampfen und die Sinne anregen und das Gleichgewicht der Kräfte wiederherstellen sollen.

Auch die sog. Honigsauna, hiermit ist das Einreiben der Haut mit Honig gemeint, wird immer häufiger angeboten. Honig pflegt die Haut, wirkt gegen Pickel, Hautunreinheiten und Narben. Durch die Wärme wird Honig flüssig und fühlt sich nicht klebrig an, sollte aber nach dem Saunagang unbedingt abgeduscht werden.

Viele Saunameister sind wahre Könner und zelebrieren einen Aufguss auf die unterschiedlichste Art. Neu sind 3D-Aufgüsse, die mit traumhaften Illusionen gezaubert wurden: unterschiedliche Wärmequellen, gesunde Naturdüfte und ein Team von Saunaanimateuren mit Palmenwedeln nach Musik rissen die Gäste zu stehenden Ovationen hin. Saunieren muss nicht nur schwitzen sein!

Juni 24th, 2015 | Leave a Comment

Richtig saunen – so geht es

Die Sauna – sonst nur etwas für wahre Fans entwickelt sich der Gang in die Sauna heute zu einem Event. Es ist soweit, die Eventkultur hat die Saunabranche erreicht. Hier gibt es dann keine einfachen Sauna-Gänge mehr, sondern „Guten-Morgen-Aufgüsse“, bestimmte Themenabende oder gar Dichterlesungen im wahren Schweiße des Angesichts. Hier findet der Gast mittlerweile mehr Entertainment als alles andere. Leider geht dabei immer mehr unter, dass man in der Sauna einige wichtige Regeln beachten sollte, und dies sind absolute Grundregeln, die jeder Saunagänger kennen und auch beherzigen sollte.

Daher ist es wichtig, dass man das gefährliche Halbwissen beseitigt und auch die größten Irrtümer beseitigt.

Viele Teilnehmer solcher Events sind der Meinung, dass es gar keine Rolle spielt, ob man erst Hitze und dann Kälte bekommt oder eher umgekehrt, ihrer Meinung nach ist die Reihenfolge absolut egal. Die meisten wissen auch gar nicht, wie lange eine solche Schwitzkur dauert und glauben, so etwas noch eben schnell zwischen einem Termin und dem Geschäftsessen einschieben zu können. Das ist ein absoluter Irrtum, denn eine richtig vollständige Schwitzkur dauert gute zwei Stunden. Mit zu der Prozedur gehören auch das Duschen, das gründliche Abtrocknen, ein warmes Fußbad, zwischen acht und fünfzehn Minuten Schwitzen, dann das Abkühlen an der frischen Luft, das Tauchbecken wieder ein warmes Fußbad und dann eine Ruhepause. Und das ist auch genau die Reihenfolge, in der man so etwas machen sollte.

Oft ist es so, dass viel auch viel hilft, aber bei der Sauna ist dies gar nicht so. Bei der Sauna ist es so, dass drei vollständige Durchgänge absolut ausreichend sind. Für Anfänger ist es wichtig, dass sie ihre Dosis ganz langsam steigern sollten, und nicht gleich bei jedem Durchgang die vollen 15 Minuten schwitzen sollten.

Wer gar nicht schwitzt, der profitiert auch gar nicht von der Sauna – wieder ein Irrtum, den es zu widerlegen gilt. In der Sauna schwitzt immer grundsätzlich jeder, das ist ein Tatsache. Bei manchen Menschen ist es aber eben so, dass dies einfach etwas länger dauert, und gerade bei den ganzen Anfängern ist es so, dass diese Wärmeregulation manchmal etwas eingerostet sein kann. Bedingt durch das trockene und heiße Klima in der Sauna ist es auch so, dass die ersten entstandenen Tropfen auch gleich wieder verschwinden, und zwar schon sobald man die Kabine betritt. Danach nimmt die Schweißproduktion nach und nach wieder an Fahrt auf. Wichtig ist auch zu wissen, dass die etwas feuchteren Dampf- oder auch Warmluftbäder hier keinerlei Turboeffekt bieten, denn was da auf der Haut so schön nach Schweiß aussieht, ist dann in Wirklichkeit einfach nur Kondenswasser.

Auch trinken muss man in der Sauna nicht so arg viel, denn in der Sauna verliert der Körper gerade einmal einen Liter an Flüssigkeit, und das ist für den gesunden Menschen gar kein Problem, im Gegensatz zu einem Nierenkranken. Es ist sogar so, dass jeder, der vor oder während der Sauna trinkt, sogar den Entschlackungseffekt verhindert. Daher sollte man den Durst immer erst nach dem dritten und letzten Saunagang löschen.

Es ist auch ein Trugschluss, dass man Erkältungen so einfach ausschwitzt. Saunagänge sind zwar bestens dafür geeignet, um die körpereigene Abwehr zu stärken, aber wenn der Infekt bereits da ist, dann kann es zum Umkehreffekt kommen, und die Hitze schwächt das Immunsystem. In der Situation ist es meistens besser, einfach nur ein ansteigendes Fußbad zu nehmen. Danach dann nur noch schön warm einpacken und ins Bett.

Saunen soll ja angeblich auch den Körper austrocknen, und auch das ist ein Irrtum. Angeblich sollen es hier gerade die Atemwege und die Haut sein, die darunter leiden. Dies ist aber nicht der Fall, ganz im Gegenteil. Durch das Saunieren wird die Durchblutung gesteigert, und so hat die Haut nicht weniger, sondern mehr Feuchtigkeit. Die Atemwege produzieren derweil noch mehr des schützenden Schleimes, und auch die Zahl der Antikörper steigt. Das ist auch der Grund, warum man Asthma-Patienten empfiehlt, regelmäßig die Sauna zu nutzen.

Ach ja, durch das Schwitzen in der Sauna nimmt man auch nicht ab, dazu müsste man schon beim Sport schwitzen.

Auch Schwangere dürfen, nach Absprache mit dem Arzt, durchaus saunen. Sie sollten nur auf die Aufgüsse verzichten.

Und auch mit Silikon-Implantaten darf man in die Sauna, sofern nach der OP genug Zeit vergangen ist und alles verheilt ist. Die Haut und auch das Gewebe schützen die Implantate vor der entstehenden Hitze.

April 20th, 2015 | Leave a Comment

Irrtümer über das Saunieren – das stimmt wirklich

Die klassische Sauna ist ja bereits sehr sehr vielen Jahren ein Teil von Wellness und Gesundheit. Und auch die Eventkultur hat den Bereich Sauna nun für sich entdeckt. Hier gibt es dann „Gute-Morgen-Aufgüsse“ im Angebot, und auch Themenabende und Dichterlesungen unter den Schwitzenden sind mittlerweile wirklich keine Seltenheit mehr. Bei so viel drumherum kann es dann aber schon einmal passieren, dass selbst die einfachsten Grundregeln der Sauna und damit auch ihr gesunder Effekt einfach nur noch baden gehen.

So entstehen sehr schnell viele Irrtümer, die es aufzuklären gilt.

Der erste Irrtum ist eindeutig, dass die Reihenfolge bei den Saunagängen vollkommen egal ist. Das ist vor allem für all die Menschen fatal, die ernsthaft glauben, dass man einen Saunabesuch auch schnell noch eben zwischen zwei Termine schieben kann. Das kann aber gar nicht funktionieren, ganz im Gegenteil, es belastet den Körper nur. Laut dem Deutschen Sauna-Bund mit Sitz in Bielefeld dauert eine vollständige Schwitzkur rund zwei Stunden. In dieser Zeit gehört Duschen zum Programm, dann gründliches Abtrocknen, anschließend ein warmes Fußbad, dann 8-15 Minuten Schwitzen, Abkühlen an der schönen frischen Luft, Tauchbecken, warmes Fußbad und dann eine Ruhepause. Genau diese Reihenfolge sollte unbedingt eingehalten werden. Daher gibt es heute bei fast allen angebotenen Wellnessreisen Deutschland mindestens eine Art von Sauna im Angebot, da man in einem solchen Urlaub bestimmt nicht unter Zeitdruck steht und die Sauna in aller Ruhe genießen kann.

Der zweite Irrtum ist, dass es umso besser sein soll, je mehr Saunagänge man macht. Viel hilft viel, das mag für einige Bereiche des Lebens zu gelten, aber bestimmt nicht für die Sauna. Drei vollständige Saunagänge, so wie sie vorher im Text bereits beschrieben wurden, reichen wirklich vollkommen aus. Alle Anfänger sollten auf jeden Fall darauf achten, dass sie ihre Dosis nur ganz langsam steigern, und nicht gleich die vollen 15 Minuten pro Gang schwitzen.

Wer nicht schwitzt, der kann auch nicht von der Sauna profitieren – dies ist der dritte Irrtum, denn jeder schwitzt in der Sauna, nur dauert dies ganz einfach manchmal länger. Gerade bei den Anfängern kann dies so sein, denn oft ist bei diesen Menschen die natürliche Wärmeregulierung etwas eingerostet. Wenn die ersten Tropfen entstanden sind, verdunsten sie auch meistens sehr schnell wieder durch das trocken-heiße Klima, das einen beim Betreten der Kabine sofort empfängt. Nach und nach ist es dann so, dass die Schweißproduktion wieder Fahrt aufnimmt. Wichtig ist zu wissen, dass auch feuchtere Warmluft- oder Dampfbäder nicht dafür sorgen, dass es einen Turboeffekt gibt. Die Haut sieht zwar aus, als wenn sie schwitzt, aber in Wahrheit ist das nur das Kondenswasser.

Der nächste Irrtum ist dann, dass man während der Sauna sehr viel trinken muss. Auch das ist verkehrt, denn in der Sauna verliert der Körper im Durchschnitt rund einen Liter Wasser, und das ist eigentlich gar kein Problem, zumindest nicht, wenn man nicht nierenkrank ist. Ganz im Gegenteil, wer vor oder auch während der Sauna Wasser trinkt, kann sogar dafür sorgen, dass der ganze Entschlackungseffekt komplett verhindert wird. Daher sollte man den Durst erst nach dem letzten, also dem dritten Saunagang löschen.

Viele versuchen auch, über einen Saunagang eine Erkältung auszuschwitzen. Wieder handelt es sich um einen Irrtum. Saunagänge sind zwar bestens dazu geeignet, um die körpereigene Abwehr zu stärken, aber wenn der Infekt erst einmal zugeschlagen hat, dann tritt viel eher der umgekehrte Effekt ein, denn durch die Hitze in der Sauna wird das Immunsystem, das mit der Bekämpfung der Erreger beschäftigt ist, geschwächt, folglich wird man noch länger mit der Erkältung zu kämpfen haben. Besser ist es in solch einem Fall, einfach nur ein ansteigendes Fußbad zu nehmen und dann anschließend warm eingepackt in das Bett zu gehen.

Saunen soll angeblich auch den Körper austrocknen. Vor allem Atemwege und Haut sollen darunter leiden. Allerdings ist eher das Gegenteil der Fall, denn saunieren steigert die Durchblutung, und dadurch kommt es nicht zu weniger, sondern zu mehr Feuchtigkeit in der Haut. Auch die Atemwege sind in der Lage, so mehr schützenden Schleim zu bilden. Auch die Zahl der Antikörper steigt gleichzeitig dort an. Daher können auch Asthma-Patienten regelmäßig saunieren, und sie sollten das auch tun.

Viele gehen auch gerne in die Sauna, weil sie der Meinung sind, dass man abnimmt, wenn man öfter schwitzt. Das ist zwar richtig, aber nur, wenn es um Kraftsport und Ausdauersport geht. In der Sauna ist das nicht so, hier verliert der Körper lediglich Flüssigkeit, und nicht Fett.

Auch Schwangere dürfen ruhig saunen, denn wenn man sich mit dem Arzt abspricht, dass gibt es nichts, was dagegen spricht. Es gibt sogar Studien die belegen, dass das Schwitzen in der Sauna während der Schwangerschaft dazu führt, dass die Geburt schneller verläuft und auch weniger Schmerzen auftreten. Das einzige, worauf Schwangere verzichten sollten, sind die Aufgüsse.

Ein ganz großes Ammenmärchen ist es auch, dass Silikon-Implantate in der Sauna zu heiß werden könnten. Zwar sollte man mit dem Saunieren warten, bis rund sechs bis zwölf Wochen nach der Brust-OP alles gut verheilt ist, aber dann darf man ruhig wieder in die Sauna, denn die Haut und natürlich das Gewebe schützen die Haut vor der Überhitzung.

Und nun steht einem schönen Saunagang nichts mehr im Weg.

März 11th, 2015 | Leave a Comment

Sauna – nicht nur angenehm sondern auch gut bei Hautproblemen

Die Sauna ist etwas, das in keinem Wellnessangebot und somit auch in keinem Wellnesshotel fehlen darf. Sogar Hotels ganz ohne Wellnessbereich bieten mittlerweile mindestens eine Art von Sauna an. Dass die Sauna nicht nur gut ist für das Wohlbefinden, sondern auch für die Gesundheit, ist ja mittlerweile auch längst erwiesen.

Allerdings trauten sich Menschen mit Hautproblemen oft nicht in die Sauna aus Angst, dass die Haut ausgelaugt oder auch gereizt werden könnte dadurch. Wenn die Haut trocken oder auch empfindlich ist, und vielleicht sogar Schuppenflechte oder Neurodermitis vorhanden sind, dann verzichten die Menschen sehr oft auf den Wasserspaß oder auch die Sauna. Die Angst, dass die Haut austrocknen könnte und gereizt reagiert, was dann wiederum mit Jucken oder auch Entzündungen enden kann, ist einfach zu groß.

Allerdings ist es hier ganz anders, denn auch hier tut das Saunieren der Haut sehr gut. Der Juckreiz bei Neurodermitis kann sogar reduziert werden, wenn man Thermalbäder nutzt. Das ist auch der Grund, warum bei diesen Hauterkrankungen auch oft eine ausgiebige Thermalkur empfohlen wird.

Es ist zwar so, dass die neurodermitische Haut zwar nur verzögert und auch vermindert schwitzt, aber dennoch reinigt der Schweiß und auch die nachfolgenden Spülungen mit Kaltwasser die Haut ganz porentief von allem Staub, Bakterien, Talg und auch Milben. Auch das abgestoßene Hautmaterial wird entfernt. Durch die feuchte Hitze nach den Aufgüssen wird die äußere Hornschicht aufgeweicht, und somit wird die Abschuppung gefördert und die Haut intensiv durchfeuchtet.

Für alle Betroffenen ist es allerdings wichtig, dass man nach dem Saunieren immer eine reichhaltige Pflege aufträgt. Am besten eignen sich hier Lotionen und Cremes ohne Emulgatoren oder auch Konservierungs- und Duftstoffe. Diese stressen die gerade frisch entschlackte Haut und machen die Haut zudem auch noch durchlässiger für eventuelle Schadstoffe. In der Apotheke gibt es eine spezielle Pflege, und zwar von Imlan, die auch wirklich nur Naturstoffe wie beispielsweise Betulin, den beruhigenden Birkenrinden-Stoff, oder auch Jojobaöl, Wasser und auch das feuchtigkeitsbindende Urea enthält.

Bei den Badefans sieht es etwas anders aus, denn das Chlorwasser, das in den Schwimmbädern zu finden ist, trocknet die Haut aus. Hiervor kann man sich auch nicht schützen, wenn man kurz vorher noch die Haut eingecremt hat.

Besser sind hier für alle Wasserratten mit Neurodermitis oder anderen Hauterkrankungen Thermalbäder geeignet. Hier enthält das Wasser einen hohen Anteil an Mineralien und auch Spurenelementen, die eine heilende Wirkung haben. Durch die in diesen Thermalbädern vorherrschenden höheren Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad wird der Stoffwechsel und auch die Durchblutung angeregt. So kann man wunderbar die Hautbarriere stärken, und sie wird widerstandsfähiger gegenüber Reizen von außen.

Hinterher sollte man nicht lange heiß und lange duschen, und am besten keine Duschgele verwenden, denn beides laugt die Haut aus. Besser ist es da, nur kurz lauwarm abzuspülen, um dann hinterher die Haut mit reichhaltiger Pflege einzucremen.

Februar 23rd, 2015 | Leave a Comment

Eine weitere Art der Dampfsauna – die Dampfnebelgrotte

Einige Wellnesshotels und SPAs bieten Ihren Gästen eine besondere Art Dampfsauna – die Dampfnebelgrotte. Der Vergleich mit der Dampfsauna dient allerdings nur der Vereinfachung und wird der Dampfnebelgrotte eigentlich kaum gerecht, denn hier wirken einige weitere Mittel positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden.

Schon die räumliche Ausgestaltung einer Dampfnebelgrotte erklärt die Namensgebung. Meist sind, optisch ähnlich einem römischen oder orientalischen Dampfbad, Sitz- oder Liegebänke in einzelne Nischen an den Wänden eines größeren Raumes entlang verteilt, die durchaus einen urigen, höhlenartigen Gesamteindruck schaffen. Inwieweit dieser durch weitere Gestaltungselemente verstärkt wird, ist von SPA zu SPA unterschiedlich. Auf ursprüngliche Art gemütlich wirken die Räume der Dampfnebelgrotte aber allemal, schon dies wirkt beruhigend und erdend auf die Besucher.

Die Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur sind dann wieder durchaus vergleichbar mit denen einer normalen Dampfsauna. Wie bei dieser auch sollte sich ein Besucher langsam und schrittweise an die Umstände gewöhnen, denn beides hat eine deutliche Wirkung auf das Herz- Kreislaufsystem und den Stoffwechsel. In der richtigen Dosierung, also letztlich der im richtigen Maße gesteigerten Aufenthaltsdauer, wirken sowohl Dampfsauna als auch Dampfnebelgrotte positiv anregend auf die Herz- Kreislaufaktivität und den Stoffwechsel. Es werden im Bindegewebe des Körpers eingelagerte Schadstoffe ausgeschwemmt und das organische System wird entlastet. Durch die Anregung der Durchblutung aller Organe, auch der Haut, fühlt man sich erfrischt und gestärkt und die Ausstrahlung wirkt belebt.

Im Unterschied zur normalen Dampfsauna, in der meist allein die Luftfeuchtigkeit wirkt, wird in der Dampfnebelgrotte zusätzlich mit ätherischen Ölen gearbeitet. Die Vielfältigkeit der unterschiedlichen Wirkweisen dieser Öle ist enorm, reicht von entspannenden, beruhigenden Duftnoten in feinsten Abstufungen bis zu belebenden, anregenden Düften. Selbstverständlich werden auch Öle eingesetzt, die eine heilsame Wirkung auf die Atemwege haben. Auch schenkt die Natur Pflanzenöle, die bei schmerzhaften Gelenkerkrankungen lindernd wirken. Dieses Stichwort ist ein weiterer Pluspunkt für die Dampfnebelgrotte: Die verwendeten ätherischen Öle stammen aus ganz natürlichen Ressourcen und sind daher nicht negativ chemisch belastet.

Dennoch können manche davon auf besonders sensible Besucher aggressiv wirken, so dass in solchen Fällen eine vorherige Abstimmung mit dem Personal der Dampfnebelgrotte wichtig ist.

Allerdings finden sich Dampfnebelgrotten ohnehin meist in den SPA-Bereichen von Kur- und Wellnesshotels, so dass die medizinisch fundierte Begleitung der Besucher selbstverständlich sein sollte. Die ätherischen Öle, die in der Dampfnebengrotte zum Einsatz gebracht werden, sind aber nicht nur einfach im Dampf gelöst und werden somit beim Besuch inhaliert, also eingeatmet. Zum einen legen sie sich auch auf den gesamten Körper und werden so über die Haut aufgenommen und entfalten auch auf diesem Wege ihre Wirkung im Körper.

Zum anderen sorgen in der modernen Dampfnebelgrotte ausgeklügelte Leitungswege dafür, dass die in Wasser gelösten Öle in feinster Verteilung direkt auf die Haut gesprüht werden. Die Wirkweise des jeweiligen ätherischen Öls wird hierdurch um ein Vielfaches intensiviert und die heilsame Wirkung gesteigert. Besonders interessant ist diese Intensiv-Wirkung für Menschen mit Beschwerden des Bewegungsapparates, da diese von der höheren Dosis Öl, das direkt auf die Haut aufgebracht wird, am meisten profitieren.

Januar 7th, 2015 | Leave a Comment

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