Die wahren Weltwunder – faszinierende Traum-Ziele

Was haben Australien, Asien, Afrika und Europa gemeinsam? Richtig, sie sind 4 der insgesamt 5 Kontinente. Doch die Erdteile verbindet noch mehr: Jeder von ihnen hat einen ganz besonderen Augenschmaus zu bieten, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Die hier aufgeführten Konstrukte, Naturschauspiele und Orte üben so eine Faszination aus, dass sie allesamt von der UNESCO zum Welterbe ernannt wurden.

Afrikas royaler Wasserfall

1855 entdeckte der schottische Missionar David Livingstone einen Wasserfall des Sambesi, der an der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe liegt. Er gab ihm den Namen Victoriafälle, in Anlehnung an die Königin Victoria. Bei den Einheimischen trägt der Wasserfall den Beinamen „Donnernder Rauch“, da sein Sprühnebel bis zu 300 Meter in die Luft steigt und daher auch noch in 30 km Entfernung sichtbar ist. 1989 wurde dieses einzigartige Naturschauspiel von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt.

Asien und seine von Hand erschaffenen Bauten

Was vor gut 2000 Jahren dem chinesischen Kaiserreich zum Schutz vor den nomadischen Reitervölkern dienen sollte, ist heute das größte, von Menschen erschaffene Bauwerk der Erde: Die Chinesische Mauer. Für die ca. 6.350 km lange und 9 Meter hohe Mauer haben mehr als 20 Millionen Menschen gut 300 Jahre lang hart gearbeitet. Seitdem wird sie ständig restauriert. Seit 1987 zählt die Chinesische Mauer zum Welterbe durch die UNESCO.

Schön wie in Stein gemeißelt!“

So lässt sich kurz zusammenfassen, was man beim Besuch der Felsenstadt Petra empfinden wird. Inmitten der jordanischen Bergwüste, ca. 200 km südlich von Amman, befindet sich die gut 2000 Jahre alte Stadt, die von den Nabatäern aus Felsen erschaffen wurde. Selbst heute findet man dort noch beinahe perfekt erhaltene Tempel, Gräber, Theater und Paläste vor. Alles aus massivem Felsen gehauen und, aufgrund der besonderen Farbe des Sandsteins, komplett in rosarot. Die UNESCO nahm die Stadt 1985 in die Liste des Welterbes auf.

Australiens Berg in der Wüste

Auch in der zentralaustralischen Wüste gibt es einen „Schatten spendenden Platz“, den „Uluru“, wie er von den australischen Ureinwohnern, den Aborigines, genannt wird. Bekannter ist der ca. 550 Millionen alte Inselberg aus Sandstein unter dem Namen Ayers Rock. Mit einem Umfang von 9 km, einer Länge von 3 km sowie einer Breite von bis zu 2 km ist er der größte Inselberg der Erde. 1987 ernannte ihn die UNESCO zum Welterbe.

Europas bedeutendste Kulturstadt im schönen Italien

In der Toskana, am Fluss Arno, liegt Florenz (italienischer Name: Firenze). Die toskanische Hauptstadt hat mit über 70 Museen, der Ponte Vecchio, einer über 700 Jahre alten Steinbrücke sowie der weltberühmten Gemäldegalerie Uffizien kulturell einiges zu bieten. Daher trägt Florenz seit dem 19. Jahrhundert den Beinamen „Das italienische Athen“ und darf sich seit 1982 Welterbe der UNESCO nennen.

Februar 16th, 2015 | Leave a Comment

Magische Orte dieser Welt – nicht alle Rätsel wurden bisher geklärt

Es gibt auf dieser Welt sehr viele magische Orte, die in irgendeiner Art und Weise ein Geheimnis zu haben scheinen. Ein gutes Beispiel dafür ist Stonehenge. Im Winter verlaufen sich hier zwar nur wenige Besucher, aber im Sommer ist das weiträumig umzäunte Gelände nahe der südenglischen Kleinstadt Salisbury ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt.

Was Stonehenge so faszinierend macht? Ganz einfach, es ist die Aura des Ungeklärten. So wird die Magie, die dieser Ort besitzt, nochmals verstärkt. Was Stonehenge nun genau ist, wird wohl nie jemand wirklich richtig klären können.

Frühe Theorien besagten, dass es sich im Tempel keltischer Druiden handele, dann sollte es ein Art von „steinzeitliche Rechenmaschine“ sein. Mit ihr sollte man die Mondfinsternisse vorhersagen können. Auch auf einen prähistorischen Friedhof tippte man schon. Nun haben die Forscher herausgefunden, dass Steinzeitmenschen diese bis zu 50 Tonnen schweren Sandsteinblöcke aus rund 30 Kilometer Entfernung dorthin transportierten und sie dann kreisförmig aufstellten. Zudem verbanden sie sie noch mit horizontalen Quadern. Erst konnte man nicht herausfinden, warum sie das taten, aber durch neue Skelettfunde konnte man beweisen, dass Stonehenge wohl ein Wallfahrtsort für Kranke war, also ähnlich wie die Grotte von Lourdes.

Was immer es nun ist, je mehr solche Bauwerke und Felsformationen an Rätseln aufgeben, desto faszinierender wirken sie auf die Menschen. Und das gilt nicht nur für Stonehenge.

Weitere dieser Orte sind Machu Picchu in Peru, der Goldene Felsen von Myanmar oder auch die Osterinsel im Pazifik mit ihren Steinfiguren. All diese magischen Orte beflügeln die Vorstellungskraft.

Der Goldene Felsen in Myanmar ist gerade im Winter einer der wichtigsten Wallfahrtsorte für alle Buddhisten. Eine Legende besagt, dass der fünfeinhalb Meter hohe Block aus Granit nur von einem Haar Buddhas gehalten wird. Die Wahrheit sieht allerdings etwas anders aus, denn Forscher fanden heraus, dass der Block zwar nur mit einem sehr kleinen Teil seiner Fläche aufliegt, aber er hat eine sehr spezielle Form, die ihm eine ganz besondere Stabilität verleiht. Millionen von Pilger besuchen jedes Jahr diesen Stein, der mit Blattgold überzogen ist und in 1102 Metern Höhe über dem Abgrund balanciert.

Ganz einsam im Südpazifik befindet sich die Osterinsel, und trotzdem ist sie weltberühmt. Natürlich gibt es hierfür auch einen Grund, und das sind die 900 Steinskulpturen, die wie menschliche Gesichter geformt sind. Sie werden Moais genannt. Diese Figuren sind gute zehn Meter hoch und wurden von den Ureinwohnern der Insel aus dem vulkanischen Tuffgestein gehauen. Lange Zeit wusste man nicht, was es damit auf sich hat, aber heute sind sich die Archäologen einig, dass es sich um Denkmaler für ideale Herrscher handelt. Die meisten dieser Figuren blicken in das Landesinnere hinein, daher nimmt man an, dass sie über die Bewohner wachen sollten.

Die „Stadt der Inka“, Machu Picchu, liegt auf einem 2.360 Meter hohen Felsplateau in den Anden. Sie soll im 15. Jahrhundert von den Ureinwohnern Südamerikas gebaut worden sein. Nur warum man diese Strapazen auf sich genommen hat, konnte bis heute nicht geklärt werden. Zuerst dachten die Forscher, dass es sich um ein riesiges Kloster gehandelt habe. Heute geht man aber auch davon aus, dass es sich um eine königliche Winterresidenz handeln könnte, denn ihre geschützte Lage auf einem Sonnenplateau legt diese Vermutung nahe.

Aber man muss nicht gleich weit reisen, um zu solchen mystischen Stätten zu gelangen, auch in Deutschland gibt es solche Orte, wie beispielsweise die Externsteine in Nordrhein-Westfalen. Diese Sandsteinfelsen sind rund 40 Meter hoch und eine germanische Kultstätte. Sie ist bereits über 70 Millionen Jahre alt. Nach der Legende stand ganz oben auf dem höchsten Felsturm der Weltenbaum Irminsul, und dieser symbolisierte die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Jedes Jahr besuchen rund eine Million Menschen die Externsteine, und auch viele Esoteriker sind darunter. Diese 13 recht bizarren Felsgiganten sollen eine sehr positive Erdstrahlung besitzen, und diese soll sich sehr positiv auf die Kreativität auswirken.

Aber auch der Blautopf zieht jedes Jahr sehr viele Touristen an. Er ist eine der größten Karstquellen von Deutschland und befindet sich am Rande der Schwäbischen Alb. Der trichterförmige Quelltopf ist rund 21 Meter tief. Pro Sekunde sprudeln hier bis zu 32.000 Liter Wasser an die Oberfläche. Das besondere an dieser Quelle, die ihr auch den Namen Blautopf einbrachte, ist das unergründliche und vollkommen reine Blau des Wassers. Früher war man der Meinung, dass jeden Tag ein Fass Tinte hineingeschüttet würde. Heute ist man einen Schritt weiter und kann die intensive blaue Farbe mit einer ganz speziellen Lichtstreuung des kalkgesättigten Wassers erklären.

Viele Orte auf dieser Welt geben den Wissenschaftlern Rätsel auf, und viele werden vielleicht nie gelöst werden.

Februar 3rd, 2015 | Leave a Comment

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