Homöopathie – Therapie mit den sanften Kriegern

Die Beliebtheit von Naturheilverfahren erfreut sich einer ständig wachsenden Beliebtheit. So ist auch die Nachfrage nach Homöopathie immer mehr ansteigend, dies ist insbesondere so, weil sie, wenn die richtig angewendet wird, vollkommen frei von Nebenwirkungen ist. Der Begriff Homöopathie an sich stammt aus der griechischen Sprache, übersetzt werden kann er mit „ähnliches Leiden“. Damit gemeint ist, dass man in der Homöopathie eine Erkrankung bekämpft, indem man eine kleine Menge eines Naturstoffs gibt, der am gesunden Menschen in höherer Dosis zu ähnlichen Symptomen führt wie sie für eine bestimmte Erkrankung charakteristisch ist.

Nehmen wir beispielsweise einmal die typischen Grippesymptome. Die gleichen Symptome kann man nach einer Einnahme einer Zubereitung aus dem wilden Jasmin beobachten, auch hier kommt es zu Fieber und Abgeschlagenheit.

Das ist der Grund, warum der wilde Jasmin entweder allein oder auch als wichtiger Bestandteil in den Grippemitteln der Homöopathie vorkommt. Diese Ähnlichkeitsregel bildet eines der drei Grundprinzipien der Homöopathie. In der Homöopathie geht man davon aus, dass die Symptome der Krankheit nicht die Krankheit selbst sind, sondern vielmehr eine Reaktion auf Störursachen. Sie zeigen an, dass der Körper von selbst wieder das Gleichgewicht herstellen will. Das ist der Unterschied der Homöopathie gegenüber der Medizin, denn hier wird nicht versucht, die Symptome zu unterdrücken. Ganz im Gegenteil, es werden die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt. Somit kann man die Homöopathie auch als aktive Hilfe zur Selbsthilfe des Körpers bezeichnen. Homöopathie kann immer dort wirken, wo die körpereigene Regulation noch vorhanden ist und auch grundsätzlich eine Möglichkeit zur Selbstheilung besteht.

Gerade akute Erkrankungen und hier vor allen Dingen im Kindesalter sind für eine Behandlung mit Homöopathie geeignet. Auch bei psychosomatischen und chronischen Krankheiten hat sich die Methode bewährt. Erkrankungen wie Heuschnupfen, Neurodermitis und auch Bronchialasthma verbessern sich durch eine herkömmliche Behandlung oft nur kurz, mit einer homöopathischen Behandlung kann die Erkrankung jedoch dauerhaft gelindert oder gar ganz ausgeheilt werden.

Eines ist aber wichtig zu sagen: Eine homöopathische Therapie kann keine intensivmedizinische Behandlung ersetzen, auch kann sie kein alleiniger Ersatz für eine fehlende Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse sein. Bei keiner Erkrankung sollte man auf den Rat des Arztes oder Heilpraktikers verzichten.

November 17th, 2015 | Leave a Comment

Die Phytotherapie nutzt die Heilkraft von Pflanzen

Schon unsere Vorfahren erkannten die Heilkraft von Pflanzen – und legten damit einen Grundstein für die moderne Medizin. Wer die Botanik erforscht, muss auch ein bisschen

Völkerkundler sein. Denn dass Pflanzen Heilung bringen können, ist ein Wissen, das so alt ist wie die Menschheitsgeschichte. Die Hochkultur Ägyptens kannte es genauso wie die Ureinwohner Amerikas. In Europa waren es die Klöster, die dieses Volkswissen zum ersten Mal systematisch erfassten.

Die Pflanzentherapie ist das bindende Glied zwischen traditionellen Heilverfahren weltweit. Um dieses Wissen wiederzuentdecken und für die moderne Medizin nutzbar zu machen, forschen Wissenschaftler bis heute in Archiven, im Dschungel oder besuchen alte Heiler. Viele der schulmedizinischen Arzneimittel basieren auf pflanzlichen Substanzen. In Fertigarzneien, Tinkturen und Teezubereitungen sind sie aus der ärztlichen Therapie und der Selbstbehandlung nicht mehr wegzudenken.

Allein in der europäischen Phytotherapie kennt man mehr als 3000 Heilpflanzen, rund 400 werden heute noch zur Herstellung von Arzneien genutzt. Viele weitere warten darauf, neu für die Medizin entdeckt zu werden.

Im Unterschied zu synthetisch hergestellten Medikamenten, die in der Regel nur einen Wirkstoff enthalten, liegt der Vorteil der Kräuter in der Vielzahl ihrer Inhaltsstoffe. Sie enthalten unter anderem ätherische Öle, Vitamine, Mineralstoffe und weitere Mikrowirkstoffe. In dieser Vielfalt liegt auch die Stärke vieler Kräuter. Ihre Heilkraft entsteht durch die chemische Wirkung ihrer Substanzen im Körper. Kamille und Arnika beispielsweise hemmen mit ihren ätherischen Ölen Entzündungen. Fenchel und Kümmel sind blähungstreibend und regulieren die Magen-Darm-Funktion. Dieses etablierte Wissen lassen sich auch Arzneimittelhersteller nicht entgehen. Deshalb gibt es heute zwei Richtungen der Phytotherapie, die sich in ihrem Ansatz stark unterscheiden: die klassische Pflanzenheilkunde und die moderne rationale Phytotherapie. Während die klassische Pflanzenheilkunde auf den jahrtausendealten Erfahrungen aufgebaut ist, arbeitet die rationale Phytotherapie nach streng wissenschaftlichen Kriterien. Ihr Ziel ist die Verwendung von pflanzlichen Substanzen, die auch vor dem Arzneimittelgesetz bestehen können. Ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit muss dazu in klinischen Studien klar belegt sein.

Besonders hilfreich ist die Phytotherapie bei leichten Alltagsbeschwerden wie Durchfall, Magen-Darm-Problemen, Erkältungen und Verspannungen. Mit großem Erfolg werden pflanzliche Mittel auch als begleitende Therapie bei chronischen Erkrankungen wie etwa Rheuma oder Diabetes eingesetzt, um die Dosis synthetischer Präparate und dadurch entstehende Nebenwirkungen zu minimieren. Außerdem eignet sich die Phytotherapie hervorragend als Kur-Anwendung, zum Beispiel um Leber, Nieren, Atemwege und den Kreislauf zu unterstützen und das Immunsystem zu stärken. Dadurch lässt sich vielen Erkrankungen vorbeugen.

November 13th, 2015 | Leave a Comment

Wickel und Kompressen – alte Hausmittel wiederentdeckt

Zu den beliebtesten Hausmitteln zählen sie bereits seit Jahrhunderten, und das hat mit Sicherheit auch seinen Grund. Die Rede ist hier von Wickeln und Kompressen, kurz alle Arten von Umschlägen.

Viele kennen es noch aus der Kindheit, da wurden sehr gerne Wadenwickel angewandt, wenn man Fieber hatte. Diese Wadenwickel sind der absolute Klassiker unter den Umschlägen. Jeder kennt solche Umschläge, und sie sind vor allen Dingen auch ganz einfach anzuwenden bei Beschwerden.

Wickel helfen aber nicht nur bei Fieber, sondern auch bei Krämpfen, Schmerzen und Entzündungen. Und in den meisten Fällen muss man auch nicht loslaufen, um die benötigten Zutaten zu holen, denn man hat sie bereits vorrätig.

Für die Gelenke hat sich Wirsing bewährt. Dafür die Kohlblätter gut abwaschen, und dann mit einem einfachen Nudelholz kräftig auswalzen, und zwar so lange, bis der Saft austritt. Dann die Blätter in drei Schichten auf die schmerzenden Gelenke legen und mit einem Tuch abdecken. Dieser Wickel wirkt lindernd auf die Schmerzen in den Gelenken. In dem Saft der Kohlblätter, der dabei austritt, sind sehr viele Senföl-Verbindungen enthalten. Diese sind in der Lage, Entzündungen und auch Schwellungen gut zu hemmen. Zudem wirken sie auch noch antibakteriell.

Auch gegen Rheuma ist ein Kraut gewachsen, bei Beschwerden übergießt man einen Teelöffel getrockneter Arnika-Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser. Das nach zehn Minuten abseihen und dann ein Leinentuch mit dem Sud tränken. Dieses Tuch legt man dann auf die Stelle, die aufgrund des Rheumas schmerzt. Dann mit einem trockenen Tuch abdecken und eine halbe Stunde einwirken lassen. Diesen Umschlag fünf Tage lang täglich anwenden. Allergiker sollten aber vorsichtig sein, denn Arnika kann auch Allergien auslösen. Sogar bei den berühmten Kuren in Deutschland werden solche Mittel sehr gerne angewandt.

Die berühmten Wadenwickel bei Fieber, richtig macht man sie, wenn man zwei Tücher in lauwarmes, aber nicht kaltes Wasser taucht und dann je eines um eine Wade gibt. Dann jeden Wickel mit einem dünnen Tuch abdecken, das trocken sein muss. Die Beine sollten nicht zugedeckt werden, denn das Ziel ist es, dass der Körper durch die verdunstende Feuchtigkeit der Wickel gekühlt wird. Das ist der Grund, warum man kein kaltes Wasser nehmen sollte. Die Verdunstungsrate kann erhöht werden, indem man auch einen Spritzer Essig oder auch Zitrone in das Wasser gibt.

Bei Krämpfen hat sich die Kamille bewährt. Hierfür aus getrockneten Kamillenblüten einen sehr starken Tee kochen. Dafür kann man natürlich auch den Tee aus Teebeuteln verwenden. Dann ein Tuch mit dem Tee tränken, und auf die betroffenen Stellen legen. Dies hilft sehr gut beispielsweise bei Bauchkrämpfen oder auch Unterleibsschmerzen. Das Tuch abdecken und für eine Stunde wirken lassen. In der Kamille sind neben den ätherischen Ölen auch Flavone, also Pflanzenfarbstoffe, enthalten, auch andere antibakteriell wirkende Stoffe und zusätzlich die schmerzlindernde Salicylsäure finden sich in der Kamille.

Kartoffelwickel lindern Verspannungen. Dafür ungeschälte Kartoffeln kochen und sie auf einem Haushaltstuch zerdrücken. Danach die Masse in das Tuch einschlagen und dieses Päckchen beispielsweise in den verspannten Nacken legen.

Allerdings sollte man auf jeden Fall warten, bis die Kartoffeln nicht mehr zu heiß sind. Bis zum kompletten Erkalten auf der schmerzenden Stelle liegen lassen.

Bei Ohrenschmerzen kann die gute alte Zwiebel sehr gute Dienste leisten. Dafür eine Zwiebel, und zwar eine weiße, schälen und kleinhacken. Für diesen Zweck sind die roten Zwiebeln einfach viel zu mild. Dann die Zwiebelstücke in ein Taschentuch geben und die Enden einschlagen. Dann das Ganze über Wasserdampf erwärmen und dann für fünfzehn Minuten auf das schmerzende Ohr legen. Wer mag, kann dies gegebenenfalls mit einem Stirnband fixieren.

Bei Halsweh muss man nicht immer gleich zur Tablette greifen, auch Quark wirkt hier wahre Wunder. Dafür einfach zimmerwarmen Quark einen guten halben Zentimeter dick auf eine einfache Mullbinde streichen. Dann von den Seiten her wie ein Päckchen einschlagen und einfach auf den Hals legen. Dies dann so lange wirken lassen, bis der Quark beginnt zu trocken.

So kann man sich mit ganz einfachen Hausmitteln in vielen Situationen helfen, die sonst Medikamente erfordert hätten. Oft ist es vollkommen unnötig, noch zusätzlich Medikamente einzunehmen.

Oktober 25th, 2015 | Leave a Comment

Die besten Hausmittel gegen die häufigsten Beschwerden im Herbst

Der Herbst ist wieder die Zeit, in der alles auf dem Weg ist, was man für seine Gesundheit nicht braucht, und zwar von der Blasenentzündung bis zum Husten. Aber bevor man sich in der Apotheke mit diversen Medikamenten eindeckt, sollte man zunächst einmal schauen, ob es nicht auch Alternativen aus der Natur gibt.

Viele hat es bereits jetzt erwischt, und bei sehr vielen Menschen ist es auch so, dass sie die Beschwerden auch gar nicht so schnell wieder loswerden können.

Bei einer Blasenentzündung hilft ein Tee aus Bärentraubenblättern, denn er tötet die Bakterien ab. Gleichzeitig wird die Blase durchgespült. Dafür drei Esslöffel Blätter mit kochendem Wasser übergießen. Dann abseihen und mindestens dreimal täglich eine große Tasse schluckweise trinken. Äußerlich kann man auch wunderbar Bergamotteöl in Bädern anwenden, denn sie wirken entzündungshemmend. Dafür einfach sechs Tropfen des Öls in das Badewasser geben und dreißig Minuten darin baden.

In der dunklen Jahreszeit kommen auch recht leicht Depressionen auf, gegen die auch ein Kraut gewachsen ist, und zwar das Johanniskraut. Es vertreibt Trübsal, denn seine Wirkstoffe blockieren Botenstoffe, die Trauer, Unruhe und auch Angst auslösen. Für einen Tee zwei Esslöffel des Krauts mit heißem Wasser überbrühen und dann zehn Minuten ziehen lassen. Dann abseihen und davon vier Tassen täglich trinken. Auch sollte man in dieser Jahreszeit für reichlich Licht sorgen, und wenn es nicht anders geht, kann man auch mit künstlichem UV-Licht nachhelfen.

Bei einer Erkältung ist mittlerweile bewiesen, was schon unsere Großeltern wussten, nämlich dass das beste Hausmittel die Hühnersuppe ist. Sie wirkt antibakteriell, allerdings nur, wenn sie auch frisch gekocht wird und mit frischem Gemüse versehen ist.

Bei Fieber hat sich ein Tee aus Mädesüßblüten bewährt, denn er enthält Salicylsäure. Zwei Esslöffel Blüten werden hierfür mit kochendem Wasser übergossen, dann lässt man sie zehn Minuten ziehen, und dann den Tee warm trinken. Über den Tag verteilt sollten es schon drei Tassen sein.

Bei Gelenkschmerzen gibt man sechs Teelöffel Oregano in 100 ml Olivenöl und lässt dies über Nacht ziehen. Damit dann zweimal täglich die Gelenke einreiben. Dies lindert den Schmerz und wirkt auch entzündungshemmend. Man findet sogar schon einige vereinzelte Kurorte, die sich wieder auf die Kraft der Heilpflanzen besinnen und auch dieses Öl verwenden.

Bei Halsschmerzen rührt man einen Esslöffel zerkleinerte Eibischwurzel in eine Tasse kaltes Wasser. Das dann zwei Stunden ziehen lassen und danach abseihen. Einen Teelöffel Honig dazugeben und dann trinken, drei Tassen täglich sind ideal geeignet. Dieses Getränk wirkt wunderbar antibakteriell.

Bei Heiserkeit nimmt man einige getrocknete Blätter des Salbeis, die man mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießt. Das dann fünf Minuten ziehen lassen und danach abseihen. Anschließend einen Esslöffel Honig und auch einen Teelöffel Essig hinzugeben. Diese Mischung trinkt man allerdings nicht, sondern man gurgelt mit ihr.

In Studien wurde nachgewiesen, dass einfache Zahnpasta bei Herpes eine genauso gute Wirkung hat, wie frei verkäufliche Salben. Dies gilt allerdings nur, wenn sie auch Zink enthält. Sie stoppt die Virenverbreitung, versiegelt die Wundstelle und lindert auch die Entzündung. Dafür einfach die Zahnpasta auf die Stelle auftupfen und am besten über Nacht einwirken lassen. Antiviral wirkt hier auch die Melisse, diese ist sogar erprobt bei Herpes simplex.

Auch beim Hexenschuss ist es wieder einmal so, dass die liebe Oma recht hatte, denn durch warme Auflagen können akute Rückenschmerzen weitaus besser gelindert werden als durch Schmerztabletten. Dies wurde jetzt auch durch die Ärzte belegt. Sehr gut bewährt hat sich auch eine Fango-Packung. Dafür den Mineralschlamm in der Mikrowelle erwärmen und dann so heiß wie es geht auf die schmerzende Stelle legen. Das wirkt dann schnell durchblutungsfördernd und auch entspannend, und vor allen Dingen auch schmerzlösend.

Husten – das erste, was den meisten einfällt, ist dann Omas Zwiebelsirup. Eine Zwiebel würfeln, dann mit Zucker bestreuen und eine Stunde ziehen lassen. Dann den entstandenen Saft löffelweise einnehmen. Durch die ätherischen Öle der Zwiebel wird der Husten gelöst, und das Vitamin C stärkt zudem das Immunsystem.

Bei Kopfschmerzen einfach ein paar Tropfen Minzöl auf die Schläfen tupfen und dann mit leicht kreisenden Bewegungen der Fingerspitzen einmassieren. Laut Studien können die ätherischen Öle der Arzneiminze akute Spannungskopfschmerzen genauso gut lösen wie Medikamente.

Magenschmerzen müssen auch nicht sein, man kann sie mit einem Malventee bekämpfen. Dafür zwei Teelöffel getrocknete Malvenblüten und auch Malvenblätter mit kochendem Wasser übergießen und dann zehn Minuten ziehen lassen. Dann das Ganze abseihen und über den Tag drei Tassen trinken. Die Schleimstoffe der Malve legen sich wie ein Film über die Schleimhäute, und so werden sie vor der aggressiven Magensäure geschützt.

Wenn in den Nebenhöhlen fest sitzender Schleim sein Unwesen treibt, dann hilft ein Holunderblüten-Tee. Er wirkt schweißtreibend und löst den Schleim aus den Nasennebenhöhlen und den Bronchien. Zwei Teelöffel Blüten mit kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen, so erhält man eine gute Tasse Tee. Davon sollte man drei Tassen über den Tag verteilt trinken.

Und auch bei den klassischen Ohrenschmerzen kann nachgeholfen werden. Das Hausmittel ist hier ein einfaches Zwiebelsäckchen. Die schwefelhaltigen Verbindungen in der Zwiebel wirken wie ein ganz natürliches Antibiotikum. Dafür eine Zwiebel klein hacken und in ein Leinensäckchen füllen. Dann über dem Wasserdampf erhitzen und auf das schmerzende Ohr legen. Am besten wirkt das Säckchen über Nacht.

So kann man sich selbst auch sehr gut helfen ohne die ganzen chemischen Zusätze in den Medikamenten.

Oktober 20th, 2015 | Leave a Comment

Grüner Tee – nicht nur ein gesunder Genuss sondern auch gut für die Wellness

Der grüne Tee – nicht nur in China ist er sehr beliebt, auch in Deutschland finden sich immer mehr Freunde dieses Tees. Entdeckt wurde der grüne Tee einer Legende nach wohl eher aus Zufall. Mehr als 4000 Jahre ist es her, dass der chinesische Kaiser Shen-Nung sich im Garten seines Palastes in den Abendstunden unter einem Baum niederließ, und ihm dabei durch den Wind ein Blatt des Teestrauchs in die Tasse heißen Wassers geweht wurde, die er bei sich hatte.

Der Kaiser probierte und wurde für diese Tat belohnt, denn durch das Blatt wurde nicht nur die Farbe des Wassers geändert, sondern auch der Geschmack und vor allen Dingen auch die Wirkung. Der Kaiser Shen-Nung fühlte sich nach dem Genuss dieses Getränks gleich viel besser, munter und erfrischt.

Diese Geschichte wird zwar von den Experten bezweifelt, allerdings steht fest, dass der grüne Tee wirklich die Urform des Tees darstellt. Er ist nicht fermentiert wie der schwarze Tee. Diese Methode wurde erst um 600 nach Christus von den Chinesen entdeckt, denn dies war eine Möglichkeit, um die leicht verderblichen Teeblätter haltbar zu machen.

Hierbei erfolgt die Fermentation durch die blatteigenen Enzyme, die dann aufgrund der Schädigung an der eigentlichen Blattstruktur bei dieser Verarbeitung austreten. So werden verschiedene Inhaltsstoffe verändert, wie beispielsweise Polyphenole, aber auch das Aroma und die Farbe der Blätter verändern sich. Wenn grüner Tee hergestellt wird, dann wird diese Fermentation verhindert, und so bleiben sehr viele der Inhaltsstoffe weitestgehend in ihrer natürlichen und ursprünglichen Form erhalten.

Zunächst wurde der grüne Tee von den Chinesen nur als Heiltrunk angewandt, dann aber wurde er zum absoluten Volksgetränk. In Europa konnte man diesen Tee aber erst viele Jahre später genießen, und zwar erst, nachdem ein holländisches Schiff den Tee im Jahre 1610 nach Europa brachte.

Von dem grünen Tee gibt es sehr viele unterschiedliche Sorten. Unterscheiden muss man hier zwischen den chinesischen und auch japanischen Grüntee. Hier schmecken die japanischen Varianten eher grasig und frisch, die chinesischen dagegen eher rauchig und herb. Dieses unterschiedliche Aroma kommt zustande durch die Behandlung der Blätter.

Japanische Hersteller verwenden Wasserdampf um die ungewünschte Fermentation zu unterbinden, und die Chinesen rösten die Blätter einfach in Pfannen an.

Beide, der grüne und der schwarze Tee, stammen von zwei nahe verwandten Urpflanzen ab, und diese wurden dann mehrfach miteinander gekreuzt, um noch viel feinere und auch aromatischere Teesorten zu erhalten. Zudem liefern diese Züchtungen auch hohe Erträge und sind außerdem auch den unterschiedlichen Anforderungen in den jeweiligen Anbaugebieten angepasst. Die mittlere Jahrestemperatur sollte bei beiden Pflanzen rund 18 Grad betragen. Mindestens vier Stunden Sonnenschein jeden Tag und rund 16000 Liter Wasser pro Jahr sind nötig, um die besten Ergebnisse zu erhalten, allerdings vertragen die Pflanzen keine Staunässe. Auch die Lage und die Bodenbeschaffenheit tragen zum Geschmack und der Qualität des Tees bei, ähnlich wie beim Wein.

Tee ist insgesamt gesehen bis heute immernoch das meistkonsumierte Getränk gleich nach dem Wasser. Der Deutsche Teeverband gab an, dass allein im Jahr 2009 weltweit rund 3,8 Millionen Tonnen Tee hergestellt worden sind, und ein Drittel entfällt hier auf den grünen Tee.

So beliebt wie in China und Japan ist Tee in Deutschland zwar nicht, aber auch hierzulande wurden im Jahre 2009 30 000 Tonnen schwarzer Tee und auch 10 000 Tonnen grüner Tee eingeführt. Durch die Berichte der Medien über die Wunder, die der grüne Tee für die Gesundheit tun kann, wird der grüne Tee immer beliebter bei den Menschen. Die gesundheitliche Wirkung soll beim grünen Tee ebenso wie beim Wein oder der dunklen Schokolade hauptsächlich durch die Polyphenole zustande kommen.

Ganz besonders im Mittelpunkt steht hier die Gruppe der Catechine. Diese im Grüntee enthaltenen Substanzen wirken antioxidativ. Das bedeutet, dass durch sie zellschädigende Sauerstoffmoleküle blockiert werden. Das ist auch der Grund, warum Grüntee auch in der Apotheke verkauft wird. Hier gibt es ihn entweder in der reinen Form oder auch zubereitet in einer wohlschmeckenden Mischung.

Bei der Fermentation von schwarzem Tee gehen zwar viele Inhaltsstoffe verloren, aber hier sind die Übergänge recht fließend, so dass auch schwarzer Tee Catechine enthält. Entscheidend ist hier allerdings immer, ob die Inhaltsstoffe aus dem Tee im Körper auch wirklich dorthin gelangen, wo sie die an sich gewünschte gesundheitliche Wirkung entfalten können. Bisher konnte dies aber noch nicht geklärt werden. Trotz vieler Hinweise auf eine gute Wirkung auf unterschiedliche Krankheiten gibt es bis heute noch keine Studien und Beweise, die das belegen. Zwar kann grüner Tee dem heutigen Kenntnisstand zufolge nicht heilen, aber ein Genuss ist er allemal, und so kann er wunderbar für die Wellness eingesetzt werden.

Oktober 19th, 2015 | Leave a Comment

Mit einer Schüßler-Kur der Haut wieder Spannkraft und Feuchtigkeit zurückgeben

Auch wenn der Urlaub vielleicht schon ein paar Tage her ist, man merkt meistens immernoch, dass Haut und Haar etwas kraftlos sind. Um Feuchtigkeit und auch Spannkraft wieder in das Haar zurück zu bringen, kann man eine Schüßler-Kur anwenden.

Im Sommerurlaub sind es meistens Chlor und auch Salzwasser, die unsere Haut austrocknen, und auch die Haare bleiben davon nicht verschont, auch ihnen wird die Feuchtigkeit entzogen. Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, rauen die UV-Strahlen die äußere Schuppenschicht der Haare auf, die Struktur wird zerfasert. Durch das Salzwasser wird dieser Effekt noch verstärkt,

denn es trocknet im Haar zu Kristallen, und die bündeln dann die Strahlung wie ein Brennglas.

Am besten ist es dann, eine intensive Nacht-Urlaubs-Kur anzutreten. Eine sanfte Basis, die innen und außen wirkt, ist hier am besten geeignet. Eine gute Kombination ist hierbei Schüßler-Salze in Verbindung mit Lotionen DHU. Durch die homöopathisch aufbereiteten Salze, die es in der Apotheke gibt, wird der Mineralstoffhaushalt in unseren Zellen wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Es empfiehlt sich eine Kombination aus den Salzen Nr. 1,8 und 11. Diese sollte man vier Wochen lang als Kombination einnehmen, so wird Haut und Haaren Feuchtigkeit, Glanz und Festigkeit zurückgegeben.

Mit dem Schüßler-Salz Nr. 1 wird das Bindegewebe gestrafft. Es ist somit sehr wichtig für das Stütz- und Bindegewebe, denn unsere kleinen Urlaubssünden am Buffet werden immer gleich bestraft, denn sie sind pures Gift für das Bindegewebe, es schlafft einfach ab. Für eine ganz neuen Festigkeit sorgt das Schüßler-Salz Nr. 1 Calcium fluoratum D12. Durch das Kalziumfluorid wird das Gewebe gestrafft. In der Potenz D12 sind die Salzmoleküle so klein, dass sie direkt in die Hautzellen eingeschleust werden können. Dort machen sie sich gleich an die Arbeit und stellen eine neue Elastizität her.

Das Schüßler-Salz Nr. 8 ist wichtig für den Flüssigkeitshaushalt im Körper. Die Haut wird durch Sonne und Meerwasser richtig ausgetrocknet, und dann muss ganz dringend neue Flüssigkeit her. Das Schüßler-Salz Nr. 8 Natrium Chloratum D6 übernimmt dann die Funktion eines Wasserspenders und gibt dem Gewebe den Impuls, einfach mehr Feuchtigkeit zu speichern. Durch das Natriumchlorid wird der gesamte Wasserhaushalt des Körpers reguliert. Daher hat es auch den Namen „Salz des Flüssigkeitshaushaltes“ bekommen. Man erhält spürbar mehr Elastizität und Geschmeidigkeit, und die Haut wird rundum glatt.

Für das Haar ist das Salz Nummer 11 zuständig, aber nicht nur, denn auch für Haut und Nägel ist es sehr hilfreich. Es steigert die Spannkraft, und wenn das Haar in den Ferien gelitten hat, wirkt es stumpf und brüchig. Hierbei hilft dann das Schüßler-Salz Nr. 11 Silicea D12, die Kieselsäure. Es ist auch als Schönheitssalz bekannt. Die Kieselsäure gilt schon seit langem als Wachstumshilfe für die Haare, es repariert Spliss und bremst den Haarausfall, zudem wird noch ein neues Wachstum gefördert. Bei diesem Salz erfolgt eine schrittweise Verdünnung bis hin zur homöopathischen Stufe D12, und dadurch kann das Haar die angelieferten Silicea-Moleküle von den Haarzellen ohne Probleme aufgenommen werden.

Nebenbei verwöhnen sie auch noch Haut und Nägel. Dieses Anti-Aging-Salz stärkt auch das Nagelwachstum. Zusätzlich strafft Kieselsäure auch das Bindegewebe. Die Haut wird unterstützt, die Feuchtigkeit zu binden, und das ist der weitaus beste Schutz gegen Fältchen.

Ergänzend zu diesen Salzen kann man den Kur-Effekt noch mit Schüßler-Lotionen verstärken. Für alle, die möglichst schnell Ergebnisse sehen wollen, empfiehlt es sich, noch zusätzlich die Lotionen anzuwenden. Die Schüßler Lotio Nr. 1 hilft an allen Stellen, die Festigkeit benötigen, ganz speziell an Bauch, Beinen und Po. Am besten gleich morgens einmassieren, nach dem Duschen und einem kurzen Peeling mit Massagehandschuh. Abends trägt man dagegen die Schüßler Lotio Nr. 11 auf, sie unterstützt unsere Haut beim Aufbau einer starken Bindegewebsstruktur. Zudem schützt sie vor einer unschönen Cellulite. Diese Lotio trägt man großflächig und mit kreisenden Bewegungen auf. Wer das Ganze erst einmal probieren will, kann sich in der Apotheke Mini-Lotionen besorgen.

Oktober 5th, 2015 | Leave a Comment

Das weiße Gold – die heilende Kraft des Salzes

Viele Gerichte, die heute gekocht werden, wären absolut fade, wenn nicht eine gute Prise Salz in ihnen enthalten wäre. Vor allen Dingen wird in Deutschland Salz zum Würzen genutzt. Aber Salz ist noch sehr viel mehr als das, es ist auch ein wichtiges Lebensmittel, denn das Kochsalz ist für den Menschen lebensnotwendig. Der Flüssigkeitshaushalt wird durch das Salz reguliert, es sorgt dafür, dass das Wasser im Körper gehalten wird.

Der menschliche Stoffwechsel kann nur reibungslos funktionieren, wenn es ein optimales Gleichgewicht gibt von Salzen und natürlich Wasser.

Wer möchte, dass alle Körperfunktionen, die lebenswichtig sind, auch ermöglicht werden, der sollte jeden Tag etwa fünf Gramm Salz zu sich nehmen. Diese Menge entspricht ungefähr einem Teelöffel. Dies ist eine Empfehlung der DGE, also der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Allerdings sollte man vermeiden, täglich mehr aufzunehmen als zehn Gramm.

Das Salz hat aber nicht nur eine lebensnotwendige Funktion für den Körper, es besitzt auch noch eine tolle Heilkraft. Bekannt ist dies auch bereits seit einigen Jahrhunderten. In Indien wurde die Heilkraft des sogenannten weißen Goldes schon vor über 6000 Jahren entdeckt, dort nutzte man es als Arznei. Die beste Heilwirkung kann das Salz entfalten, wenn es in Form von Sole genutzt wird. Hier entsteht ein weitaus intensiverer Kontakt zu den Zellen der Haut und auch der Schleimhaut als dies bei den kristallinen Formen der Fall ist.

Sole und Salz sind in der Lage, die Versorgung von den Zellen zu unterstützen sowohl mit Mineralien als auch mit Spurenelementen. Zudem helfen beide auch bei der Ausscheidung der Giftstoffe des Körpers, und zudem werden noch die Abwehrkräfte gestärkt. Diese Wirkungen kann man vor allen Dingen dann erreichen, wenn man ganz natürliche Salze nutzt, so wie reines Kristallsalz.

Die Anwendungsgebiete sind recht vielseitig. Insektenstiche kann man beispielsweise mit einer Soleschlick-Paste einreiben, diese bekommt man in der Apotheke bereits fertig, sie wirkt zum einen entzündungshemmend, und zum anderen ist sie auch in der Lage, den lästigen Juckreiz sehr effektiv zu lindern.

Bei Kopfschmerzen werden Umschläge eingesetzt mit einer Solelösung, und bei einer Mittelohrentzündung wird mit dieser Lösung dafür gesorgt,

dass die Schleimhaut in Rachen und Nase abschwillt, was ein wichtiger Punkt ist, damit die Entzündung abheilt.

Viele weitere Erkrankungen wie eine Sommererkältung, Neurodermitis, Leber- und Gallenerkrankungen sowie auch Muskelverspannungen werden ebenfalls erfolgreich behandelt mit Sole und Salz.

Der Wert der Naturheilmittel wird heute immer mehr geschätzt, und so rücken Salz und Sole auch immer mehr in den Vordergrund als natürliche Heilmittel ohne chemische Zusätze und Nebenwirkungen. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Oktober 2nd, 2015 | Leave a Comment

Ein süßer Schönmacher – der Honig ist weitaus mehr als ein Hausmittel

Honig hat allgemein hin einen sehr guten Ruf. Nicht nur die hübscheste Frau der Antike nutzte ihn für ihre Schönheit, auch der wohl bekannteste Arzt der Geschichte erklärte ihn zu einem Allheilmittel. Kleopatra und Hippokrates wussten schon vor Jahrhunderten, was wirklich gut ist. Auch in der Naturkosmetik schätzt man Honig heute sehr. Es gibt sogar mittlerweile Naturkosmetik Unternehmen,

die sich nur auf die Verarbeitung des Honigs konzentriert haben, und so werden von ihnen heute bereits in über 250 Produkten dieser Honig eingesetzt.

Wer verstehen will, warum der Honig als Kosmetikwirkstoff so etwas Besonderes ist, der muss sehr weit zurückblicken. Anfangen kann man in Griechenland, wo der bekannte Mediziner Hippokrates den Honig zu einem echten Allheilmittel erklärte. Er hatte beobachtet, dass sich Wunden von Soldaten kaum entzündeten, wenn man sie mit Honig bestrichen hatte. Zudem heilten sie auch noch viel besser.

Und schon im ersten Jahrhundert vor Christus machte eine mächtige Frau die erste Kosmetikwerbung. Kleopatra, die Königin, die zwei der mächtigsten Männer ihrer Zeit mit ihrer Schönheit den Kopf vollkommen verdreht hat, schwärmte für den Honig. Sie bevorzugte ausgiebige Bäder in schöner warmer Eselsmilch und mit Honig. Viele Wellnesshotels bieten dieses sinnliche Vergnügen an, und gerade bei einem tollen Wellnessurlaub in Deutschland kann man es sehr oft genießen..

Wer die Vorzüge des Honigs auch ganz ohne aufwendige Massage- oder auch Badezeremonien erleben will, der kann auch einfach Kosmetikprodukte nutzen, in denen Honig verarbeitet wurde. Von Gesichtsmasken über Haarspülungen bis hin zu Duschgel oder auch Körperöl gibt es hier alles im Angebot.

Daran erkennt man, dass Honig nicht nur gut ist, um als süßer Brotaufstrich zu dienen. Wenn man einmal einen Blick in die Zusammensetzung des Honigs wirft erkennt man, was rund 200 Inhaltsstoffe zu bieten haben. Der Hauptbestandteil ist natürlich Zucker, aber auch wertvolle Aminosäuren, Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe stecken in dem goldigen Lebensmittel. Diese haben äußerlich und auch innerlich angewendet eine sehr positive Wirkung.

Seine bedeutendste Wirkung ist wohl, dass er antibakteriell wirkt. Die Bienen produzieren keimtötende Enzyme, die sich dann auch anschließend im Honig wiederfinden. Daher heilt der Honig, und auch beim Aufbau eines starken Säureschutzmantels hilft er tatkräftig mit.

Auch in der Medizin wird Honig eingesetzt, hier ist es eine keimfreie Sorte wie beispielsweise die Sorte Manuka. Dieses antibakteriell wirkende Naturheilmittel ist eines der alten Heilmittel der Maori, den Ureinwohnern von Neuseeland.

Aber auch etliche weitere Bienenprodukte haben als wertvolle Kosmetikwirkstoffe ihren Weg in die Kosmetikprodukte gefunden. Zum einen ist das Bienenwachs, das man als natürliche Schleifsubstanz in Peelings nutzt.

Propolis ist ein natürliches Antibiotikum, und Gelée royal sorgt für die Regeneration der Zellen.

Kosmetika mit Honig hat eine straffende und auch klärende Wirkung, und sie ist sowohl für die junge Problemhaut geeignet, als auch für die ältere, reife Haut. Sicher ist auf jeden Fall eins: Haut, die mit Honig gepflegt wird, hat einen goldigen Glanz und zudem einen sehr schönen Duft.

Um an den süßen Honig zu kommen, braucht man viele Bienen, die aber heute immer weniger werden. Bereits bedrohliche Ausmaße hat das Bienensterben durch Pflanzenschutzmittel und Gentechnik mittlerweile angenommen. Daher ist es wichtig, dass wieder mehr Flächen für den Bio-Anbau zur Verfügung gestellt werden, denn schon kleine Kinder wissen, dass es ohne die Bestäubung durch Bienen bald keine Kultur- oder auch Wildpflanzen mehr geben wird.

Oktober 1st, 2015 | Leave a Comment

Heilpflanzen für die Reiseapotheke – was gehört hinein?

Wer in den Urlaub fährt oder fliegt, hat in den meisten Fällen immer eine gut sortierte Reiseapotheke im Gepäck. Wer aber lieber auf Produkte ohne Nebenwirkungen setzt, der sollte sich vor Beginn der Ferien mit Präparaten aus der Natur eindecken. Typische Beschwerden können so mit einfachen Mitteln und auch ganz ohne Nebenwirkungen bekämpft werden. Hier ein paar gute Tipps, was in eine solche Reiseapotheke hinein gehört.

Aloe vera – bei gereizten und trockenen Schleimhäuten der Nase erleichtert beispielsweise ein Nasenspray den Abfluss des zähen Sekrets. Ist Aloe vera enthalten, dann sorgt es dafür, dass die Schleimhäute feucht gehalten werden, und zudem werden sie gepflegt und geheilt.

Arnika wird gerne als Gelee genutzt, denn es sorgt dafür, dass Verstauchungen, Blutergüsse, Quetschungen und auch Prellungen schneller wieder abschwellen, und der Schmerz wird allgemein gelindert.

Bei tränenden und entzündeten Augen helfen sehr gut Augentropfen mit Augentrost, denn sie heilen sehr gut.

Bei Durchfall, Verkrampfungen oder auch Blähungen wirkt sehr gut die sogenannte Birkenkohle, die von der Birke stammt. Ihre Wirkstoffe sind Kamille und Animonit.

Die Brechwurzel hat zwar keinen sehr schönen Namen, aber eine wunderbare Wirkung. Es gibt Nausyn-Tabletten, die Brechwurz, Cocculus und Wermut enthalten, diese werden eingesetzt bei Übelkeit und Schwindel auf Reisen.

Die Brennnessel ist vielen Menschen gut bekannt, und ihre Wirksubstanzen sorgen zusammen mit der Arnika dafür, dass die Haut bei einem Sonnenbrand beruhigt werden.

Die Ringelblume, oder auch Calendula genannt, wird in Form einer Salbe genutzt, die Hautverletzungen heilt und auch Entzündungen stoppt.

Die Extrakte des Eisenhuts lindern Erkältungssymptome, und es gibt ihn in unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten. So kann jeder entscheiden, welche Form für ihn selbst die beste ist.

In den sogenannten Amaratropfen ist unter anderem Gelber Enzian enthalten, besser gesagt der Bitterstoff dieser Pflanze, ebenso wie die Bitterstoffe von acht anderen Heilpflanzen. Sie alle zusammen bekämpfen das Völlegefühl und das Sodbrennen.

Es gibt auch Streukügelchen, die Hopfen, Baldrian und Hafer beinhalten, und diese Kügelchen verhelfen zu einem tiefen Schlaf.

Und zu guter Letzt ist noch die Zitrone zu nennen. Ein Heuschnupfenspray mit Zitrone aktiviert die inneren Abwehrkräfte, und außerdem wirkt die Zitrone zusammenziehend, also adstringierend, und so mildert sie das lästige Nasenlaufen.

September 28th, 2015 | Leave a Comment

Mittel aus der Apotheke der Natur

Es sieht ganz so aus, als ob sich die Menschen nun lange genug mit all den Medikamenten vollgestopft haben, die man in der Apotheke bekommen kann. Jetzt ist genau der Zeitpunkt, an dem die Menschen beginnen umzudenken und anstatt der normalen Apotheke sich wieder der Apotheke der Natur widmen.

Sie ist immer gefragter, die schöne sanfte Medizin, die wunderbar wirkt, sehr gut verträglich ist und auch die Selbstheilung anregt.

Leider ist es heute schon fast üblich, dass viele Menschen sich bei recht kleinen Wehwehchen gleich die stärksten Mittel besorgen. Das muss aber gar nicht sein, denn es gibt für sehr viele Beschwerden auch sehr gute Naturheilmittel, die zudem noch altbewährt sind. Ganz besonders beliebt und auf dem Vormarsch ist hier die Homöopathie. Hier wird sehr viel mit Globuli gearbeitet, die man einfach nur langsam auf der Zunge zergehen lässt, denn so können die Wirkstoffe bestens über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten ist der beste Zeitpunkt für die Einnahme. Während man eine Behandlung mit diesen Mitteln unternimmt, sollte man allerdings auf bestimmte Stoffe verzichten, dazu gehören koffeinhaltige Getränke wie beispielsweise Cola oder auch Kaffee. Wenn chemisch hergestellte Medikamente verordnet wurden, können diese in der Regel auch ganz normal weiter eingenommen werden.

Im Rahmen der Selbstbehandlung stehen auch Heilpflanzen sehr hoch im Kurs. Wenn man diese als Tee zubereitet oder auch die bewährte Tablettenform nutzt, dann können diese gerade bei Frauenleiden sehr gut helfen. Bei nervösen Zuständen ist Lavendel aber das beste Mittel.

Ein sehr schneller Kopfweh-Killer ist die Minze. Oft tritt dieses hämmernde Kopfweh auf, wenn man der Hitze ausgesetzt ist oder auch grellem Licht. Gegen den Druck sollte man mit Minzöl die Schläfen einmassieren, dann lässt der Druck nach.

Gegen starkes Schwitzen hilft von jeher der Salbei. Es sind die ätherischen Öle im Salbei, die das starke Schwitzen eindämmen können. Man nutzt den Salbei am besten als Tee, zwei Teelöffel Blätter pro Tasse werden hier empfohlen. Wichtig ist, dass man den Tee lauwarm zu sich nimmt.

Wenn der Magen rebelliert, beispielsweise weil man eine fremde Küche genossen hat, dann ist das eindeutig ein Fall für die Brechnuss. Im akuten Fall sollte man hier stündlich eine Tablette einnehmen. Das Mittel ist in der Apotheke auch unter Nux vomica Pentarkan bekannt.

Gegen die Schwellung bei Bienenstichen kann das Apis mellifica D6 helfen. Man nimmt im Akutfall hier alle 15 Minuten fünf Kügelchen. Diese können die Schwellung lindern, und das beste an diesem Mittel ist, dass auch Allergiker es anwenden können.

Viele Menschen sind wetterfühlig, und diese Wetterfühligkeit ist dann meistens auch mit einigen Kreislaufproblemen verbunden. Gegen den niedrigen Blutdruck hilft dann sehr gut ein Präparat mit Weißdorn-Extrakten mit Namen Angioton H.

Schwere Beine – viele werden nicht nur bei warmen Temperaturen von ihnen gequält. Abschwellend wirkt dann die beliebte Rosskastanie, bekannt als Aesculus D6. Hiervon nimmt man täglich drei- bis viermal fünf Globuli.

Man hat einen schönen Wanderausflug gemacht, und dann kommt man zurück mit einem stechenden Muskelkater in den Waden. Dann hilft die gute alte Arnika weiter. Das Arnica comp. Gel kühlt sehr schön und fördert auch die Heilung.

Gerötete Bindehäute und tränende Augen, dann ist eine Blitzhilfe sehr wichtig. Diese Blitzhilfe trägt den Namen Aconitum. Hiervon nimmt man dreimal täglich eine Gabe D3 oder auch D12. Wenn die Augenreizung stärker ist, dann kann man auch ruhig öfter das Mittel nehmen.

Dill wirkt sehr entkrampfend bei Blähungen. Man übergießt hier einfach einen Teelöffel zerstoßene Samen mit 150 ml kochendem Wasser. Dann für eine Viertelstunde ziehen lassen. Wichtig ist, dass man den Tee ungesüßt trinkt, denn der Zucker bläht.

Durch das Sonnenlicht wird die Ausschüttung des Schlaf-Hormons Melatonin gestoppt. Wenn man dann abends trotzdem zur Ruhe kommen will, dann sollte man eine halbe Stunde vor dem Einschlafen fünf Kügelchen Coffea D12 zu sich nehmen. Das beruhigt sehr gut. Wer etwas stärkeres braucht, der kann dann auch Baldrian nehmen.

Es müssen nicht immer die chemischen Mittel sein, auch die Apotheke der Natur hat sehr viel zu bieten, das viel besser verträglich ist.

September 27th, 2015 | Leave a Comment

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