Sanfte Hilfe direkt aus der Natur mit den besten Heilpflanzen gegen aufkommende Wehwehchen

Draußen ist es kalt, stürmisch, und bei vielen kündigen sich gerade wieder die ersten Vorboten von unterschiedlichen Wehwehchen an. Wer dann nicht gleich wieder zum Arzt laufen möchte, oder auch die angebotenen Mittel aus der Apotheke kaufen möchte, der kann sich auch in der Natur umsehen, denn gegen die meisten Wehwehchen ist definitiv auch ein Kraut gewachsen.

Schon seit vielen Jahrhunderten haben sich Naturarzneien bewährt, und heute liegen diese Arzneien von Mutter Natur wieder voll im Trend. Viele sind ganz einfach die ganzen chemischen Mittel aus der Apotheke leid und wollen wieder zurück zur Natur. Diese Menschen haben auch vollkommen recht, denn diese Heilkräuter sind sehr wirksam. Vielleicht ist die Herstellung manchmal etwas aufwändiger, als nur eine Packung zu öffnen, aber dafür entfallen sämtliche Chemikalien.

Sehr gut für die Seele eignet sich Johanniskraut. Dieses Kraut hat wunderbare gelbe Blüten, und in vielen Untersuchungen konnte bis heute eine stimmungsaufhellende Wirkung definitiv belegt werden, die dieses Johanniskraut hat. Allein schon eine Einnahme über zwei Wochen sorgt dafür, dass die Wirkstoffe einen viel ausgeglichener und auch gelassener machen. Hier hat man die Möglichkeit, Präparate in der Apotheke zu kaufen, die sehr hochdosiert sind. Wer unter starken nervlichen Belastungen leidet, der kann auch Arzneitees mit Johanniskraut nutzen, um die damit einhergehende Unruhe zu bekämpfen.

Schon seit vielen Jahren ist die Ringelblume dafür bekannt, dass sie eine heilende Wirkung hat. Das ist auch der Grund, warum sie in sehr vielen Salben und Cremes verarbeitet wird. Die Ringelblume besitzt eine desinfizierende Wirkung, sie wirkt sehr gut bei einer entzündeten und auch ansonsten angegriffenen Haut. Auch kleine Wunden kann man mit ihr wunderbar behandeln. Dafür eignet sich am besten eine Salbe. Aber auch als Tee kann man diese Pflanze nutzen und sich auch innerlich etwas Gutes tun. Die Ringelblume kann als Tee Beschwerden von Magen und Galle lindern, und zudem ist sie sogar in der Lage, Durchfall zu stoppen. Alles, was man dafür machen muss ist, zwei Teelöffel an frischen oder auch getrockneten Blüten mit einer Tasse heißem Wasser zu übergießen.

Man sollte diesen Tee für zehn Minuten ziehen lassen, am besten zugedeckt. Anschließend abseihen, getrunken werden sollte er auf jeden Fall lauwarm.

Der Sonnenhut ist zwar als Begriff bekannt, dennoch verwenden ihn die wenigsten Menschen bisher. Dabei hat er eine solch gute Wirkung für die Abwehr, dass man ihn auf jeden Fall nutzen sollte. Im Sonnenhut enthalten sind vor allen Dingen Flavonoide und viele ätherische Öle. Das sind alles Wirkstoffe, die in der Lage sind, die körperliche Abwehr richtig gut zu stärken. Wer es sich einfach machen möchte nutzt ganz einfach ein Produkt aus der Apotheke, das man lutschen kann. Alternativ kocht man Wasser und macht sich aus dem Kraut des Sonnenhuts ganz einfach einen wirksamen Tee. Diesen Tee sollte man dann drei Mal am Tag trinken, am besten wirkt er, wenn man ihn zwischen den Mahlzeiten trinkt.

Sanddorn wird auch sehr gerne als „Zitrone des Nordens“ bezeichnet. Das hat natürlich seinen Grund, und der ist im hohen Gehalt an Vitamin C zu finden. Diese kleinen, orangefarbenen Beeren haben sage und schreibe rund zehnmal so viel dieses Vitamins vorzuweisen als die Zitrone. Das ist ja noch nicht alles, dazu kommen noch Vitamin E, Betacarotin, Eisen, Mangan und auch die wichtigen B-Vitamine. So kann der Sanddorn die Energiereserven des Körpers auffüllen. Wer unter Erschöpfung leidet oder gar bereits ein angeschlagenes Immunsystem besitzt, der sollte auf jeden Fall täglich drei Esslöffel vom Saft des Sanddorns trinken. Sogar äußerlich kann man Sanddorn anwenden, und zwar bekämpft es als Sanddornöl Neurodermitis, und auch bei trockener Haut wird es gerne genutzt.

Wer öfters Probleme mit der Blase hat und die Goldrute nicht kennt, sollte dies auf jeden Fall schnell nachholen. In den schönen Blüten der Goldrute sind sehr viele Bitterstoffe und Gerbstoffe enthalten. Auch ätherisches Öl ist hier zu finden. Diese Stoffe haben eine sehr entspannende und auch entkrampfende Wirkung, und zwar auf die Muskulatur der Harnwege. Zudem sind sie auch noch schön entzündungshemmend. Ein weiterer Effekt, nämlich die harntreibende Wirkung sorgt dafür, dass Keime aus der Blase sehr schnell wieder herausgeschwemmt werden. Für den Tee gibt es bereits fertige Mischungen zu kaufen, natürlich kann man auch hier aus dem Kraut selbst einen Tee herstellen, der rund zwanzig Minuten ziehen sollte. Wenn es ganz akut ist, dann kann man auch schon einmal vier Mal am Tag eine Tasse davon trinken.

Auch vorbeugend kann diese Pflanze wirken, und zwar bei einer Nierenschwäche oder auch gegen eine Blasenentzündung.

Ein Schnupfen hat so gar keine Chance, wenn man die Hagebutte dagegen einsetzt. Auch in diesen kleinen roten Früchten steckt sehr viel Vitamin C. Dazu kommen in diesem Fall noch einige Mineralstoffe und auch Flavonoide, die antibiotisch wirken. Da ist es kein Wunder, dass die Hagebutte sehr gerne genutzt wird für die Bekämpfung der ungeliebten Erkältungen. Gleichzeitig reinigen sie auch wunderbar den Darm, denn in den Hagebutten sind auch sehr viele Pektine enthalten. Bevorzugt trinkt man die Hagebutten ja als Tee, aber auch als Mus oder Marmelade werden sie gerne genutzt.

Dezember 15th, 2015 | Leave a Comment

Wickel mit Naturprodukten gegen Schmerzen auch im Einsatz bei Kur Reisen

Wickel, warm oder kalt auf schmerzende Stellen aufgebracht, gehören zu den ältesten bekannten Hausmitteln. Sie bestehen in der Regel aus drei Lagen. Das innere Tuch kommt auf die Haut, das mittlere Isoliertuch saugt die Feuchtigkeit aus, das abschließende Baumwollhandtuch speichert die Wärme.

Während kalte Wickel Hitze aus einer Körperstelle ziehen und bei Entzündungen und Fieber angewandt werden, lösen warme Wickel Krämpfe. Um die Wirkung eines Wickels zu verstärken, setzt man Hilfsmittel ein, welche die Heilwirkung unterstützen. Dazu zählen beispielsweise Quark, Kohl und Heilerde – Naturprodukte, die bereits bei äußerer Anwendung positiv auf die Gesundheit wirken. Naturprodukte also, die als Heilmittel eingesetzt werden können.

Quark ist ein sehr gut verträgliches Naturprodukt. Sein Vorteil: es nimmt nur langsam Wärme auf und hat darum einen anhaltenden kühlenden Effekt. Quarkwickel lindern Schwellungen und werden sogar von manchen Kur Kliniken bei Knieproblemen eingesetzt. Für einen Wickel sollte er mindestens fingerdick aufgetragen werden. Der Quark sollte gekühlt sein, aber nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen.

Für die schmerzlindernde Wirkung von Kohl sind spezielle Pflanzenstoffe und Senföle in Weißkohl und Wirsing verantwortlich. Einen Kohlwickel kann man warm und kalt und am besten über Nacht anlegen. Als besonders bewährt gilt ein Wirsingwickel bei Gelenkschmerzen. Äußere Blätter von Blattrippen befreien, in breite Streifen schneiden und plattwalzen, damit die Pflanzensäfte austreten können. Dann überlappend auf die zu behandelnde Stelle legen. Mit Kohlwickeln werden auch rheumatische Beschwerden und schmerzende, geschwollene Gelenke behandelt.

Heilerde besteht aus steinzeitlichem Löss. Seine Wirkung entfaltet der Heilerdebrei beim Trocknen. Er kann kühlen und wärmen und wird bei schmerzenden Gelenken eingesetzt. Auch bei Kur Reisen wird Heilerde gerne eingesetzt.

Also sind diese Naturprodukte nicht nur für den Verzehr gesund, sondern lindern auch Schmerzen auf natürlichem Wege. Dabei gilt, dass Quark und Kohl speziell bei Schwellungen helfen und Heilerde effektiv gegen Schmerzen wirkt. Der Vorteil an diesen schmerzlindernden Naturprodukten ist außerdem, dass sie haushaltsüblich sind und somit für mühelose Anwendung sorgen.

Dezember 8th, 2015 | Leave a Comment

Vielseitig anwendbar – das Heilkraut Petersilie

Die meisten kennen die Petersilie sicherlich nur als Gewürz in der Küche, wo sie unterschiedlichen Gerichten den letzten Pfiff bringt, oder auch im Salat für die nötige Würze sorgt. Aber die Petersilie kann noch viel mehr,

sie ist auch wunderbar als Naturmedizin geeignet.

Beispielsweise ist die Petersilie auch bestens geeignet, um die Nieren durchzuspülen. Beide Petersilie-Sorten, also die glatte oder auch die krause Petersilie, liefern einen sehr hohen Anteil an ätherischen Ölen und auch Flavonoiden. Diese Stoffe sind bestens geeignet, um die Nierentätigkeit anzuregen. So kann dies auch als Durchspülungs-Therapie genutzt werden bei Nierengrieß und auch bei einer Blasenentzündung. Am besten nutzt man die Petersilie dafür als Tee. Man überbrüht einfach zwei Teelöffel getrocknetes Kraut mit 150 ml Wasser. Dann den Tee für zehn bis fünfzehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Anschließend dann abseihen. Man sollte hier täglich zwei bis drei Tassen frischen Tee trinken, und dazu auch noch reichlich Wasser.

Die Petersilie kann auch sehr gut genutzt werden, um das Herz zu stärken. Die Petersilie entwässert, und zugleich wird auch noch die Durchblutung gefördert. So wird dann auch vor allen Dingen der Herzmuskel viel besser mit Nährstoffen und auch Sauerstoff versorgt. Man kann sich beispielsweise einen schönen Honig-Petersilien-Wein herstellen. Dafür lässt man zwei Bund Petersilie mit zwei Esslöffeln Weinessig für fünf Minuten leicht köcheln. Dann gibt man 100 Gramm Bio-Honig und auch einen Liter Weißwein dazu und lässt das Ganze weitere fünf Minuten weiter köcheln. Dann die Flüssigkeit versieben und in gut verschließbare Flaschen abfüllen. Im Kühlschrank kann man diesen Heilwein dann bis zu sechs Wochen halten. Über vier bis sechs Wochen sollte man davon zwei Mal am Tag je ein Likörglas voll trinken, und zwar nach dem Essen.

Sogar gegen Pickel wirkt die Petersilie sehr gut. Durch das ätherische Öl und auch die Vitamine C und E wird die Haut gereinigt und gestärkt. Dadurch kann die Petersilie sehr gut helfen bei unreiner und fettiger Haut und auch bei Pickeln. Am besten stellt man sich dafür ein Gesichtswasser her. Man lässt in einem Schraubglas einen Bund Petersilie mit 100 ml 70-prozentigem Alkohol aus der Apotheke für zehn Tage ziehen. Danach dann abseihen und mit 300 ml destilliertem Wasser aus der Drogerie auffüllen. Gibt man es in den Kühlschrank, dann ist das Gesichtswasser für ein halbes Jahr haltbar. Es wird jeden Morgen und jeden Abend angewandt, und anschließend sollte man mit klarem Wasser nachspülen.

Bewährt hat sich die Petersilie auch bei Blähungen und Völlegefühl. Die Gerbsäure aus der Petersilie und auch das ätherische Öl fördern die Verdauung. Gleichzeitig wird auch die Magenschleimhaut beruhigt, und im Darm werden Gasblasen aufgelöst, die dann Blähungen verursachen könnten. Petersilie auch verhindern, dass diese überhaupt entstehen. Vor allen Dingen Hülsenfrüchte wie Bohnen sollte man auf jeden Fall reichlich mit Petersilie würzen.

Auch bei Gemüse wie Kohlrabi und Möhren sieht das nicht anders aus. In Salaten kann Petersilie Verdauungsproblemen vorbeugen, und bei stärkeren Beschwerden hilft auch der Tee weiter.

Auch für gereizte Augen kann Petersilie eine Beruhigung bringen, beispielsweise wenn man lange am Computer gearbeitet hat. Durch die Kraft der Petersilie werden müde und gerötete Augen erfrischt, und auch geschwollene Augen profitieren dadurch. Man stellt sich dafür einfach einen Heilsud her. Man brüht dafür einen Bund Petersilie mit 250 ml Wasser auf. Das dann für mindestens drei Stunden stehen lassen. Diesen abgekühlten Sud kann man dann für zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren, wenn man ihn gut verschließt. Am besten taucht man ein gefaltetes Taschentuch ein und legt dieses für zehn Minuten auf die geschlossenen Augen. Anschließend dann noch mit klarem Wasser nachspülen.

Dezember 8th, 2015 | Leave a Comment

Heilmethoden mit Wasser – die Kraft der Natur nutzen

Um gesund zu bleiben, müssen wir jeden Tag Wasser trinken. Aber auch äußerlich angewendet trägt es unserem Wohlbefinden bei – denken Sie nur an Kneipp-Kuren. Nach einem stressigen Tag ist ein warmes Bad die reine Wohltat, denn es entspannt uns auf der Stelle. Dafür gibt es eine einfache Erklärung. Durch das warme Wasser erweitern sich die Blutgefäße in den Muskeln. Das verbessert die Durchblutung, entspannt Muskeln und Psyche gleichermaßen.

Außerdem sinkt der Blutdruck und wir werden schön müde. Wer eine Badekur macht, „planscht“ meist in Wasser, das mit Naturstoffen wie Sole, Moor oder Schwefelverbindungen angereichert ist. Dies kann die Wirkungen verstärken. Eines sollten Sie unbedingt beachten – baden Sie nicht zu heiß. Denn das belastet den Kreislauf und hat einen gegenteiligen Effekt, nämlich Herzrasen.

Behandlungen mit Wasser gibt es schon seit Jahrtausenden. Die alten Griechen und Römer bauten öffentliche Bäder, in denen die Bevölkerung sich erholen und gesund werden konnte. In fast allen Kulturen setzten Heilkundige Wasser ein, und das innerlich wie äußerlich. Denn das Besondere an Wasser ist, dass es Wärme und Kälte bis zu 30-mal besser leitet als Luft. Die Temperatur des Wassers überträgt sich also schnell auf den Körper. Deswegen wirkt ein warmes Bad sofort. Auch wenn uns der Gedanke vielleicht schaudern lässt, auch kaltes Wasser hat eine große Heilwirkung. Damit wurde Pfarrer Sebastian Kneipp weltberühmt. Er erkrankte als Student sehr schwer an Tuberkulose. Die Ärzte hatten schon alle Hoffnungen aufgegeben. Da begann er, sein Immunsystem durch kalte Bäder, Waschungen, Güsse und Abreibungen zu aktivieren. Und tatsächlich, er wurde wieder gesund und entwickelte aus seinen Erfahrungen ein Heilkonzept. Dabei spielen die Armbäder eine wichtige Rolle. Und so geht´s: Legen Sie Ihre Arme in ein Becken mit kaltem Wasser. Wenn die Haut nach ein paar Minuten zu kribbeln beginnt, sollten Sie sie wieder herausnehmen. Reiben Sie die Arme mit einem Handtuch trocken. Eine Studie mit Kindern bestätigte: Ein oder zwei Armbäder am Tag, und man ist im Winter seltener erkältet.

Ihren Kreislauf können Sie am besten mit einem Kaltwasserguss trainieren. Versuchen Sie´s doch einmal selbst. Schrauben Sie den Duschkopf ab, damit Wasser ohne Druck aus dem Schlauch herausfließt. Fangen Sie mit der Behandlung an der herzfernen rechten Seite an, also am rechten Fuß. Gleiten Sie mit dem Wasserstrahl langsam an der Außenseite des Beines hoch, kreisen Sie über den Po und führen Sie den Strahl an der Innenseite des Beines wieder abwärts.

Wiederholen Sie das Gleiche am linken Bein. Für den Anfang reicht das schon aus. Wenn Sie bereits abgehärtet sind, führen Sie zusätzlich den Wasserstrahl von Ihrer rechten Hand an der Außenseite Ihres Armes nach oben und kreisen Sie einmal um die Schulter. Dann führen Sie den Wasserstrahl an der Innenseite des Armes wieder hinunter. Wiederholen Sie das am linken Arm. Die Blutgefäße reagieren auf den Kältereiz, indem sie sich zusammenziehen. Deshalb helfen die Güsse bei Krampfadern, Stauungen, niedrigem Blutdruck und Prellungen. Bei Spannungskopfschmerzen und Migräne können sie vorbeugend wirken.

Von kalten Güssen der unteren Körperhälfte sollten Sie bei einer Reizblase, Harnwegsinfekten, Ischias und während der Menstruation absehen. Eine sanftere Form der kalten Güsse sind die kalten Waschungen. Reiben Sie Ihren Oberkörper mit einem kalten Waschlappen kräftig ab.

Wasser hat aber noch eine weitere heilsame Eigenschaft. Aus physikalischen Gründen besitzt es eine starke Auftriebskraft. Deshalb fühlen wir uns im Wasser leichter als auf dem Land. Diesen Effekt machen wir uns bei Bewegungsbädern und Wassergymnastik zunutze. Menschen mit Gelenkverschleiß, verletzten Muskeln und Knochen oder mit Übergewicht profitieren davon besonders.

November 24th, 2015 | Leave a Comment

850 Jahre alt aber immernoch aktuell – die Heilkunde der Hildegard von Bingen

Vor 850 Jahren wusste Hildegard von Bingen bereits, wie Heilkräuter und Lebensmittel die Gesundheit erhalten. Derzeit erlebt die Äbtissin ein Comeback – in der Medizin und auf der Kinoleinwand. Die Gesichter sind ungeschminkt, die Locken unter Nonnentracht verborgen. In ungewöhnlichen Rollen sind Schauspielerinnen derzeit im Kino zu bewundern. Anlass ist die Filmbiographie der Hildegard von Bingen (1098 – 1179), einer Wegbereiterin der modernen Alternativmedizin.

Die Ordensfrau zählte nicht nur zu den größten Mystikerinnen des Mittelalters, die mit den Mächtigen Europas korrespondierte. Sie verfasste auch zahlreiche Schriften zu Gesundheit und Ernährung. In ihrem Werk „Physica“ beschrieb Hildegard von Bingen die Heilkräfte von Pflanzen, Mineralien, Tieren und Naturerscheinungen. Sie verband antike Überlieferungen mit Volksmedizin und eigenen Beobachtungen oder Visionen.

Die Basis für eine stabile Gesundheit sah die Äbtissin in einer maßvollen, ausgewogenen Ernährung. Ihre Favoriten bildeten Getreide, gedünstetes Gemüse, Obst und Kräuter. Besonders schätzte sie Dinkel, er galt ihr als „bestes Getreide, fettig und kraftvoll und leichter verträglich als alle anderen Körner“.

Tatsächlich bestätigte die Forschung viele Einsichten der Nonne. Dinkel enthält biologisch hochwertige Eiweiße, komplexe Kohlenhydrate und mehr als 40 Mineralien und Spurenelemente.

Auch die beiden Hildegard-Lieblinge Fenchel und Edelkastanie punkten mit inneren Werten. Im Gemüsefenchel steckt doppelt so viel Vitamin C wie in Orangen, und die leicht verdaulichen Maronen überzeugen mit Kalium, Eisen, Magnesium, allen B-Vitaminen und etlichen anderen Vitalstoffen.

Nicht immer ging es bei Hildegard sanft zu. Für die innere Reinigung empfahl sie auch Methoden wie Schröpfen oder Aderlass. So sollten „schlechte Säfte“ verbannt werden. Die Lehre von den Körpersäften entstand in der Antike und fand bis ins 19. Jahrhundert in der Medizin Anwendung. Ungewöhnlich mutet auch an, dass sie Erdbeeren und Pfirsiche als „Küchengifte“ schmähte.

Als Kirchenfrau betonte Hildegard von Bingen naturgemäß eine spirituelle Lebensweise. Hinter vielen Krankheiten vermutete sie ein gestörtes Verhältnis zu Gott, das Körper und Seele aus dem Lot bringe. Auch dieser Ansatz, der die Rolle der psychischen Gesundheit betont, ist aktuell. Der Forschungszweig lehrt auch, wie Gebete oder Atemübungen helfen, Körper und Seele gesund zu halten. Dieses ganzheitliche Prinzip hat die Nonne bereits vor 850 Jahren beschrieben – eine visionäre Leistung!

November 24th, 2015 | Leave a Comment

In der Übergangszeit Herbst den Körper stärken gegen Krankheiten

Alle Menschen wünschen sich wohl, die Herbstzeit gesund hinter sich zu bringen. Doch leider ist der Mensch gerade zu dieser Zeit sehr anfällig für alle Arten von Infekten und Krankheiten. Zum Glück ist es aber auch so, dass die sanfte Medizin viele Alternativen zu starken Tabletten im Programm hat.

Wenn das Herz gesund sein soll, dann gehören freie Blutgefäße auf jeden Fall dazu. Das Blut muss unbedingt unbeschwert fließen können. Zu hohe Homocysteinwerte können aber dafür sorgen, dass es zu einer Verkalkung der Gefäße kommt. Um dem entgegen zu wirken sollte man die Vitamine Folsäure, B6 und B12 zu sich nehmen. Dazu sollten Präparate genutzt werden, die Folsäure in einer aktiven Form (Metafolin) in einer Kombination mit B6 und B12 enthalten.

Bei verspannten Muskeln, die sich sehr oft gerade nach einem anstrengenden Arbeitstag einstellen, kann schon ein ganz einfaches Bad Abhilfe schaffen. Wenn die Verspannungen aber so stark sind, dass sie Nacken- oder gar Kopfschmerzen auslösen, dann sollte man auf Infrarot-Wärme in Verbindung mit Massagen zurückgreifen. Dafür gibt es sogar bereits entsprechende Angebote im Handel, die beides in sich vereinen.

Alle möchten gerne Herbst und auch Winter ganz ohne Erkältungen überstehen. Dann sollte man es ruhig einmal mit der Kraft des Ingwers probieren. Als Tee getrunken wirkt die Knolle antibakteriell und so kann sie der Ansteckung mit Husten und Schnupfen vorbeugen. Dafür kann man den frischen Ingwer nutzen und einen Tee aufbrühen, es gibt aber bereits auch fertige Teebeutel mit Ingwertee zu kaufen. Wenn es für eine Vorbeugung bereits zu spät ist, und man hat sich angesteckt, dann kann der Ingwer-Tee helfen, die Giftstoff schnell wieder auszuscheiden und die Viren abzutöten. So hat man nicht so lange wie gewohnt mit der Erkältung zu kämpfen und ist schneller wieder fit.

Gerade in der Übergangszeit ist es oft so, dass man häufig unter Kopfschmerzen leidet. Das Wetter und gerade die Temperaturen wechseln in dieser Zeit sehr schnell, und so leidet man oft unter diesen Kopfschmerzen. Wer hier eine schnelle Hilfe sucht, der kann sich das ätherische Öl der Pfefferminze besorgen. Wenn man dieses Öl auf die Stirn tupft, dann löst das Öl die Blockaden, die sich in den Nervenbahnen festgesetzt haben. Dass die Arznei-Minze gut verträglich ist, auch gerade für Schwangere und Kinder, ist sogar wissenschaftlich belegt.

Sehr oft verkühlt man sich auch den Unterleib in Winter und Herbst. Wenn man sich verkühlt hat, dann haben es Bakterien sehr leicht, sich in den Harnwegen einzunisten. Die Folge kann eine Blasenentzündung sein, die sich durch brennende Schmerzen beim Wasserlassen äußert. Auch ständiger Harndrang und im schlimmsten Fall Fieber sind sichere Anzeichen dafür. Daher ist es so immens wichtig, den Unterleib immer schön warm zu halten und auch viel zu trinken, damit die Blase auch wirklich gut durchgespült wird. Wer sich etwas ganz Gutes tun will, der sollte des öfteren einmal ein großes Glas Cranberry-Saft trinken. Diese Beeren enthalten einen speziellen Pflanzenstoff, der einen „Anti-Kleb“- Mechanismus haben, das heißt sie verhindern, dass sich Keime überhaupt erst einnisten.

Ein stabiles Knochengerüst ist sehr wichtig, das wissen nicht zuletzt alle Menschen, die bereits an Osteoporose leiden. Die Frage, ob man bis ins Hohe Alter ein stabiles Knochengerüst besitzt und dadurch auch in der Lage ist, aufrecht gehen zu können, das hängt von drei Aspekten ab. Zum einen ist das die Ernährung, zum anderen die Bewegung und der dritte Faktor ist Kalzium. Vollkornprodukte und Milch sowie auch Obst und Gemüse machen die Knochen des Körpers stark. Und durch die Beanspruchung von Sport und Bewegung kommt es zu einer Zunahme der Muskel- und auch Knochenmasse. Zusätzlich sollte man noch Kalzium zu sich nehmen, denn er beugt Knochenbrüchen vor.

Unsere Knie sind immer sehr belastet. Daher ist es empfehlenswert, es ihnen durch Sportarten wie Radfahren oder auch Schwimmen eher leicht zu machen. Die runden Bewegungen dieser Sportarten sorgen dafür, dass der Knorpel Nährstoffe über die Gelenkflüssigkeit ansaugen kann. Einen zusätzlichen Schutz kann man sich holen, indem man eine Knorpelkur mit Chondroitinsulfat und Glucosaminsulfat durchführt, denn dies sind natürliche Gelenkbestandteile.

November 23rd, 2015 | Leave a Comment

Heilkräuter für das Wohlbefinden – die Naturapotheke für Frauen

Wer kennt es nicht, trockene Schleimhäute, nicht heilende Wunden und entzündete Partien. Aber zum Glück ist gegen diese Hautprobleme ein Kraut gewachsen, genauer gesagt ein Blümchen. Die Rede ist von der Ringelblume. Sie wirkt am besten als Balsam. Dafür kocht man 10 g Blütenblätter in 100 ml Olivenöl 15 Minuten lang.

Dann abseihen und mit 10 g Bienenwachs aus der Apotheke härten. Diesen Balsam dann dünn auf die entsprechenden Stellen auftragen. Die ätherischen Öle in dem Balsam hemmen die Entzündungen. Die beste Wirkung kann man erzielen, wenn man gleichzeitig auch von innen nachhilft mit einem Ringelblumentee.

Wenn mal wieder die Melancholie im Anmarsch ist oder auch ganz einfach einmal der Schwung fehlt, dann hilft die Minze. Im Minzöl gibt es Terpene und Menthol, sie verhelfen zu einem wachen Geist und starken Nerven. Dafür braucht man einfach nur ein paar Tropfen in die Duftlampe geben. Wenn man den Eindruck hat, dass eine Erkältung im Anmarsch ist, dann kann man auch zwei Minzblätter aufbrühen, dann ein Tuch damit tränken und wie ein Zelt über das Gesicht legen, so kann man am besten inhalieren.

Wenn einen die Grippe mal wieder voll im Griff hat, die Atemwege dicht sind und einen das Gefühl begleitet, der Kopf wäre aus Watte, dann kann man sich ganz einfach wehren – mit Waldkiefer. Sie wirkt am besten in einem Vollbad. In den Nadeln sind Terpene enthalten, die ein echtes Tonikum für die Atemwege sind, und das enthaltene Kiefernöl regt zum Entgiften und Durchbluten an. Für ein schönes Vollbad nimmt man einfach 2 EL getrocknete Nadeln und einen viertel Liter Wasser und bereitet daraus einen Sud zu, den man dann in das Badewasser gibt. Die Faustregel für ein solches Bad lautet, höchstens 20 Minuten bei 36 Grad in der Wanne bleiben.

Wer öfters Probleme mit kalten Händen oder auch Füßen hat, der sollte es einmal mit Rosmarin versuchen, denn dieses Kraut ist ein echter Spezialist und zwar in Bezug auf die Durchblutung. Am besten kann man sich hier ein Fußbad herstellen. Dazu befüllt man einfach eine Fußwanne mit kaltem Wasser und eine zweite mit warmem Wasser, in das man eine Tasse Rosmarinsud, hergestellt aus einem Teelöffel gebrühtem Kraut, hineingibt. Dann badet man die Füße zunächst zwanzig Minuten im warmen Kräuterbad, dann für circa 10 bis 20 Sekunden die Füße in das kalte Wasser geben. Diesen Vorgang wiederholt man zweimal und endet mit dem kalten Bad. Wer Rosmarin als Tee anwendet, der wärmt damit die Bauch- und auch Beckenorgane.

Wenn der Mund- und Rachenraum entzündet ist, ein schlimmer Husten einen plagt oder auch bei Bauchweh kann man sich für eine Besserung auf das Mittelmeerkraut Thymian verlassen. Thymian enthält antiseptische Substanzen, Thymol und Carvacrol. Thymian ist als Erkältungstee, Verdauungstee oder auch Gurgellösung einsetzbar. Dafür nimmt man einfach einen Teelöffel Grün und kocht es mit einer Tasse Wasser auf. Dann fünf Minuten ziehen lassen. Auch wenn man öfter das lästige Gefühl des Harndrangs hat, dann ist Thymian nützlich, denn regelmäßige Sitzbäder mit je 5 Tropfen ätherischem Thymianöl helfen hier bestens.

Unruhe, Schweißattacken in der Nacht und ein kühler Kopf ist nicht zu sehen? Dann hilft Salbei. Wenn man einen Tee aus Salbei zubereitet, dann enthält dieser ein östrogenartiges Hormon und auch ätherische Öle, die gegen diese Symptome helfen. Dafür einen Teelöffel Salbei mit einem viertel Liter Wasser aufbrühen und nach 10 Minuten abseihen. Davon mehrmals täglich eine Tasse trinken und auch zwei Stunden vor dem Schlafen gehen eine.

Schafgarbe hilft gut bei krampfartigen Schmerzen in den unteren Organen. Das Öl der Schafgarbe kann im Tee seine volle Wirkung entfalten. Es entkrampft den Verdauungstrakt und das wirkt sich zudem positiv auf Gebärmutter und Rückenmuskulatur aus. Auch hier einen Teelöffel voll mit einer Tasse Wasser aufgießen und nach 10 Minuten abseihen. Von diesem Tee kann man bis zu 5 Tassen täglich trinken.

Wenn irgendetwas aus dem Lot geraten ist, beispielsweise ein Durchfall ohne erkennbaren Grund auftritt, dann kann man sich mit einem Wunderkraut aus der Apotheke behelfen. Der Name – Frauenmantel. Auch dieses Kraut wirkt am besten als Tee. Die darin enthaltenen Flavonoide stabilisieren das Gefäßsystem, und sie regen zusammen mit den Gerbstoffen ein Ausschwemmen an. Für den Tee drei Teelöffel Kraut mit einer Tasse Wasser aufbrühen und zehn Minuten ziehen lassen. Davon kann man drei Tassen täglich zu sich nehmen.

Hildegard von Bingen nannte das Kraut Herztrost, uns ist das zitronige Duftkraut als Melisse bekannt. Es ist bestens in der Wirkung, wenn einem irgendwie alles über den Kopf wächst. Dafür nimmt man ein schönes Entspannungsbad am Abend. Eine Handvoll Blätter mit einem Liter heißem Wasser aufgießen, das dann nach zehn Minuten in das Badewasser geben. Am besten gibt man das Grün in einen verknoteten Filter und dann auch gleich mit in das Badewasser hinein. Die ätherischen Öle knipsen die Reizüberflutung aus. Wer keine Blätter zur Verfügung hat, der kann sich auch mit zehn Tropfen Melissenöl, das man mit Sahne verrührt, behelfen. So kann man vermeiden, dass das pure Öl auf der Haut brennt.

Und auch für die Augen gibt es ein Kraut, das bei Überanstrengung hilft – Augentrost. Er wirkt als Aufguss, man nimmt einen Teelöffel getrocknetes Kraut und eine Tasse Wasser, das lässt man fünf Minuten ziehen und seiht das ganze dann ab. Mit getränkten Wattebäuschen, die man auf die Augen auflegt, kann man diese kurieren, oder auch bis zu sechs Tassen täglich trinken, so kann man das durch die Überanstrengung oft auftretende Kopfweh wegspülen. Sebastian Kneipp, allen als Kräuterpfarrer bekannt, empfahl einen Tee aus Augentrost auch als magenstärkendes Mittel.

November 23rd, 2015 | Leave a Comment

Negative Seelenzustände behandeln mit der Bachblüten-Therapie

Die Bachblüten-Therapie wird sehr gerne als Therapiekonzept eingesetzt, um körperliche und auch seelische Störungen zu behandeln. Hierfür werden ganze 38 unterschiedliche Pflanzenextrakte eingesetzt. Der allgemeine Grundgedanke bei dieser Therapie ist, dass körperliche Beschwerden auf Charakterschwächen zurückzuführen sind.

Diese Therapie wird häufig angewendet, weil sie sich sehr gut als Therapie zur Selbstmedikation eignet. Zudem bietet sie auch Orientierung im menschlichen Entwicklungsprozess. Erfunden wurde die Bachblüten-Therapie von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach, der die Auffassung vertrat, dass Störungen, die auf der geistigen, seelischen oder auch emotionalen Ebene austreten, zu Störungen organischer Art und auch Krankheiten führen. Diese sogenannten „feinstofflichen“ Störungen teilte er in sieben Gruppen der Gemütsstörungen auf. Diesen Gemütszuständen ordnete er dann bestimmte Pflanzenextrakte zu.

Wenn diese Pflanzenextrakte verabreicht werden, dann sollen sie nach seiner Meinung für positive Veränderungen sorgen. Um das näher zu untersuchen, führte er Selbstversuche durch, und auch an Patienten testete er die Mittel. Er stellte dabei fest, dass diese Essenzen wirklich den Gemütszustand oder auch Denkweisen positiv verändern können, und somit dann auch indirekt körperliche Leiden beeinflussen. Um diese Methode zu perfektionieren, konnte Dr. Bach sich auf seine umfassenden hervorragenden naturwissenschaftlichen und medizinischen Kenntnisse stützen. Auch seine Intuition und das fast verschollene Wissen der alten Druiden setzte er ein.

Die weltweiten Erfolge der Bachblüten-Therapie ließen nicht lange auf sich warten, und so findet auch heute diese sanfte naturheilkundliche Methode immer mehr Anhänger bei der Behandlung vom Menschen und Tieren aber auch Pflanzen.

Dr. Bach definierte insgesamt 37 Pflanzen und zusätzlich noch die Essenz Rock Water, dies ist ein bestimmtes Quellwasser. Hieraus stellte er die Extrakte her. Unter dem Namen Bachblüten kann man diese Mittel heute in jeder Apotheke ganz ohne Rezept kaufen.

November 18th, 2015 | Leave a Comment

Bioresonanztherapie – der Swing im Körper

Viele haben bestimmt schon einmal davon gehört, aber was ist denn nun die Bioresonanztherapie wirklich? Sie ist ein biophysikalisches Regulationsverfahren, das mit Schwingungen und Energie und auch Informationen arbeitet. Diese Informationen stammen aus aus den elektromagnetischen Schwingungsfeldern des Körpers, der gerade behandelt wird. Dies sind körpereigene Signale. Sie werden bearbeitet und gereinigt und dann gestärkt dem Körper zurückgegeben.

Vor der Therapie erfolgt zunächst eine genaue Diagnostik, diese ist sehr wichtig, da die Signale so auf den behandelnden Organismus angepasst werden. Sie werden durch Resonanz-Effekte übertragen mit ultrafeinen Impulsen. Auf diese Art und Weise werden Störfelder entkoppelt und die Selbstregulationsmechanismen beginnen ihre Arbeit.

Dadurch fühlt sich der Patient wieder vital und auch zunehmend gesund. Anders als bei vielen anderen Therapien ist es hier das Ziel, nicht nur die Symptome zu bekämpfen sondern auch für eine lang anhaltende Befreiung von Leiden und Beschwerden zu sorgen. Die Bioresonanz ist ein ganzheitliches Therapiesystem, das, wie so viele andere ganzheitliche Methoden auch, seinen Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin hat. Umgesetzt wird es heute mit modernster Technik, in diesem Falle durch Quantenphysik. Die älteste bekannte bioenergetische Behandlungsmethode ist die Akupunktur. Daher werden diese Methoden auch als hervorragend und effizient bezeichnet.

Die Gebiete, bei denen die Bioresonanz-Therapie angewandt werden kann, sind Allergien, Asthma, Heuschnupfen, Dauerschnupfen, Spannungskopfschmerzen, Migräne, chronische Bronchitis, Ohrensausen, Herzbeschwerden und Herzrhythmusstörungen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Ekzeme, Neurodermitis Blasenentzündungen und noch vieles mehr. Sehr interessant für alle Eltern dürfte sein, dass sie auch bei Schreikindern und Drei-Monats-Koliken effektiv eingesetzt werden kann. Es gibt noch weitaus mehr als die genannten Beschwerden. Am besten ist es sowieso immer, mit seinen Beschwerden zunächst zu einem geeigneten Therapeuten oder Heilpraktiker zu gehen und abzuklären, ob die Bioresonanz-Therapie für die vorliegende Erkrankung überhaupt geeignet ist.

November 18th, 2015 | 1 Comment

Heilende Piekser – mit Akupunktur Yin und Yang auf die Sprünge helfen

Seit mehr als 2000 Jahren wird die Methode der Akupunktur in China angewendet. Wie Akupunktur eigentlich richtig wirkt, kann bis heute noch nicht zweifelsfrei erklärt werden, aber es hat sich bis heute ein Erklärungsmodell zur Wirkungsweise herauskristallisiert. Demzufolge strebt der Körper danach, in Harmonie mit sich und auch der Umwelt zu leben. Die Lebensenergie Qi zirkuliert ständig im Körper, und zwar in den so genannten Meridianen, den Leitbahnen. Wenn diese Zirkulation behindert ist, egal ob durch innere oder äußere Faktoren, wird der Qi-Fluss blockiert. So kommt es dann zu Disharmonien, Schmerzen, Krankheiten und auch Befindlichkeitsstörungen. Bei der Akupunktur werden Nadeln in die jeweiligen Körperstellen platziert, um diese Blockaden zu lösen und den Fluss der Lebensenergie wieder frei laufen zu lassen. So wird dann die Harmonie wiederhergestellt. Anwendungsbereiche, in denen sich die Akupunktur bereits bewährt hat, sind Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates, Allergien und Kopfschmerzen oder auch Migräne und auch funktionelle Regulationsstörungen.

Basierend auf der Fünf-Elementen-Lehre verbindet die Akupunktur zwei Verfahren. Zum einen ist dies die Moxibustion, also das Erwärmen der Punkte, und zum anderen das Einstechen der Nadeln in die Akupunkturpunkte.

Der heutige Stand der Dinge ist bei der Akupunktur, dass die Existenz von 361 Akupunkturpunkten angenommen wird. Diese sind auf den Meridianen angeordnet.

Bei den Meridianen gibt es zwölf Hauptmeridiane, diese sind jeweils spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angeordnet. Zudem gibt es acht Extrameridiane und noch einige Extrapunkte.

Wer sich zu einer Akupunktur-Sitzung entschließt, der sollte zwischen 20 und 30 Minuten dafür einrechnen. Für den Patienten ist das Ganze recht entspannend, denn er liegt oder sitzt in der Regel bei der Behandlung. Bevor die Nadel in die Haut gestochen wird, massiert man die betreffende Stelle und die Umgebung leicht. Im Allgemeinen wird immer versucht, so wenig Punkte wie möglich zu stechen. Eine komplette Therapie mit der Akupunktur umfasst circa 10 bis 15 Behandlungen zu einer bestimmten Erkrankung.

November 17th, 2015 | Leave a Comment

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