Jerusalem – nicht nur wegen der Geschichte eine Reise wert

Nicht nur für geschichtsbegeisterte Menschen ist der Staat Israel ein lohnenswertes und interessantes Urlaubsziel. Vor allen Dingen ist es Jerusalem, die Hauptstadt von Israel, die viele touristische Attraktionen zu bieten hat.

Die Geschichte Jerusalems und das Zusammenspiel unterschiedlicher Kulturen und Religionen machen Jerusalem zu einer lebendigen Stadt, die zweifelsfrei eine Reise wert ist. Die Einwohnerzahl Jerusalems, die auch als „heilige Stadt“ bezeichnet wird, liegt bei etwa 750 000. In den Bergen Judäas gelegen, profitiert Jerusalem von seiner Nähe sowohl zum Mittelmeer als auch zum Toten Meer. Präzise gesagt ist es der sogenannte Jordangraben mit dem Toten Meer, welcher an Israel grenzt. Bekannt ist das Tote Meer aufgrund seines besonders hohen Salzgehaltes. Die heilenden und therapeutischen Kräfte dieses riesigen Salzsees sind weltweit bekannt und einzigartig. Diese Tatsache lockt jährlich unzählige Touristen an das Tote Meer.

Die Salze und Mineralien sind besonders wertvoll für den Körper. Deshalb sollte man sich ein Bad im Toten Meer keinesfalls entgehen lassen. Man schwebt förmlich im Wasser und kann dabei Wellness pur erleben. Ein anschließendes Einreiben mit dem mineralhaltigen Schlamm wirkt sich positiv auf die Haut aus und hilft unter anderem auch bei diversen Hauterkrankungen.

Das Zentrum der Stadt Jerusalem bietet Touristen einen einzigartigen Kontrast, der in der gesamten Stadt zu finden und zu spüren ist. Zunächst einmal ist es die einfache Bebauung der beliebten Altstadt, die einen extremen Kontrast zur modernen Neustadt Jerusalems bildet. Die Altstadt ist für viele Touristen eines der begehrtesten Ausflugsziele. Hier gibt es unendlich viel zu entdecken und zu erleben.

Jerusalems Altstadt gehört seit einigen Jahren zum Weltkulturerbe der UNESCO. In vier Viertel aufgeteilt (armenisches Viertel, jüdisches Viertel, christliches Viertel und moslemisches Viertel), bietet die Altstadt ein buntes Treiben, welches durch unterschiedliche Gerüche und eine Vielfalt an Farben besticht. Bekannt ist die jüdische Klagemauer, die allgemein als die heiligste Stätte des Judentums bezeichnet wird. Hier werden Gebete gesprochen und Zettel mit Wünschen in die Mauerspalten geschoben.

Von besonderer Bedeutung für die Christen ist die Grabeskirche, welche sich im christlichen Viertel von Jerusalem befindet. Laut Überlieferung, soll Jesus an diesem Ort gestorben und begraben sein. Diese Stätte gilt demzufolge als eines der größten Heiligtümer des Christentums. Die „Via Dolorosa“, der bekannte Leidens- oder Schmerzensweg Christi, führt direkt zur Grabeskirche.

Dieser Weg zieht täglich Ströme von Pilgern an. Auch Prozessionen entlang der einzelnen Leidensstationen finden hier statt. Des Weiteren gehört der berühmte Felsendom mit seiner goldenen Kuppel unbedingt zu den „Highlights“, die Jerusalem zu bieten hat. Erbaut auf dem Tempelberg, ist der Felsendom unübersehbar. Allein der Anblick dieses architektonisches Meisterwerkes ist für viele überwältigend. Als ältestes islamisches Bauwerk, zählt der Felsendom zu den größten Heiligtümern und Wahrzeichen des Islam.

Beachtenswert ist zudem, dass in Jerusalem unzählige Kirchen, Synagogen und Moscheen beheimatet sind. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die bekannte Al-Aqsa-Moschee. Dort treffen sich jeden Freitag die Muslime zum Mittagsgebet. In Jerusalem sind jedoch auch antike Stätten, Gedenkstätten und Museen zu finden. Gärten, Grünflächen und Parks laden zum Verweilen ein in der Stadt, die als Zentrum der Weltreligionen seinen Besuchern viele Eindrücke beschert.

Oktober 21st, 2015 | Leave a Comment

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