Meine Schnupperkur im Hotel Aurora Spa & Wellness in Polen

Nachdem ich in den letzten Jahren immer wieder krank gewesen bin, habe ich mich entschlossen, statt meines Jahresurlaubes eine Kur zu buchen. Das sollte meine erste Kur sein und ich hatte etwas Sorge, dass ich mir vielleicht falsche Vorstellungen von so einem Kuraufenthalt mache. Aus diesem Grund habe ich das Angebot vom Hotel Aurora Spa & Wellness angenommen und die Teilnahme an den

Schnupperkuren gebucht.

Misdroy habe ich mir vorher auf der Karte angesehen und auch einiges darüber gelesen. Die Nähe zum Naturpark Wollin sprach mich besonders an, und ein Urlaub am Meer ist für mich auch ein absoluter Traum. Das Hotel Aurora Spa & Wellness liegt an der schönen Seebrücke und damit auch sehr am Strand. Ich wurde sehr herzlich begrüßt. Das Hotel ist in Familienbesitz, und man wird wie ein persönlicher Gast willkommen geheißen. Ich bekam ein Begrüßungsgetränk, und dann zeigte man mir mein schönes Zimmer.

Da ich sehr früh angekommen war, konnte ich mir anschließend in aller Ruhe den Wellnessbereich ansehen, denn den zu benutzen ist ein wichtiger Schwerpunkt der Schnupperkuren. Im Haus gibt es ein Hallenbad mit 20×6 Metern, also ideal, um auch mal etwas schneller zu schwimmen. Den Whirlpool hätte ich liebend gern gleich ausprobiert. Außerdem bietet das Hotel eine Sauna und ein Dampfbad.

Als ich wieder auf mein Zimmer wollte, wurde ich „entführt“. Eine Anfängergruppe wollte gerade zum Nordic-Walking aufbrechen. Da habe ich mich natürlich nicht zwei Mal fragen lassen und mir an der Rezeption gleich die passende Ausrüstung geliehen. Die anderen Teilnehmer haben draußen auf mich gewartet und schon ging es los. Wir sind am Meer entlang gelaufen, haben etwas auf unsere Walking-Technik geachtet und uns ansonsten sehr gut unterhalten. Gut eine Stunde waren wir unterwegs und haben uns dann noch fürs Dampfbad verabredet. Es wurde später richtig knapp, um noch rechtzeitig zum leckeren Abendessen zu kommen.

In einem so familiären Hotel bekommt man schnell Kontakt zu anderen Gästen, wenn man das möchte. Sogar dann, wenn man nur zu den Schnupperkuren herkommt. Ein Mal pro Woche gibt es einen Tanzabend oder auch eine kulturelle Veranstaltung. Nach diesem ereignisreichen Tag habe ich sehr gut geschlafen.

Am Morgen bin ich erst in dem Hallenbad schwimmen gewesen und hatte nach dem Frühstück einen Termin bei einer Mitarbeiterin des Hotels. Mit ihr konnte ich meine Ziele besprechen und diese natürlich mit meinen Vorerkrankungen abstimmen.

Das war mir eine große Hilfe. Ich dachte eigentlich, dass ich mich vor allem etwas erholen möchte und etwas für mein Immunsystem tun kann. Bei dem Gespräch habe ich aber erfahren, dass ich mich sogar gezielt behandeln lassen kann. Das funktioniert natürlich nicht in wenigen Tagen.

Für meine Kur hatte ich drei Wochen eingeplant und damit ist ein ganz anderer Behandlungsplan möglich. Mir wurden zwei Behandlungen pro Tag vorgeschlagen. Unter einigen Anwendungen konnte ich mir nichts vorstellen. Deshalb bekam ich das Angebot, zwei Therapien auszuprobieren. Bis zu meiner Abreise war ich also gut beschäftigt. Meine richtige Kur im Hotel Aurora Spa & Wellness habe ich am Tag meiner Heimreise festgemacht.

September 21st, 2015 | Leave a Comment

Kuren bei Neurodermitis – eine echte Erholung für die Haut

Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, unter der immer mehr Menschen leiden. Die entzündete, juckende Haut der Patienten ist oft blutig gekratzt, und insbesondere Kinder leiden extrem unter der Symptomatik. Häufig wird Neurodermitis allergisch ausgelöst, in der Diskussion ist heute aber auch eine bakterielle Ursache.

Wer unter Neurodermitis leidet, wird meist verschiedenste Therapien probieren – leider die meisten ohne langfristigen Erfolg. Insbesondere die Schulmedizin versucht noch immer, die Haut mit Hilfe von Fettcremes und Cortison zu bessern, was wiederum aus alternativ-medizinischer Sicht genau der falsche Weg ist. Das Cremen mit Cortison kann zwar bei besonders schlimmen Schüben der Hautentzündung hilfreich sein, nach Absetzen erfolgt aber immer eine sofortige Wiederkehr der Symptome, oft in stärkerem Ausmaß.

Das intensive Nutzen von Fettcremes erreicht ebenfalls oft ein optisch verbessertes Hautbild, ganzheitlich gesehen wird die Erkrankung dadurch aber nach innen gedrängt und man erreicht auf Dauer die Verschlimmerung in Form einer Erkrankung an Asthma.

Echte Erfolge erzielt eine konstitutionelle homöopathische Therapie, diese benötigt aber oft Jahre bis zur vollständigen Genesung des Patienten und muss mit den alltäglichen Lebensumständen koordiniert werden.

Ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielten viele Neurodermitis-Patienten mit erholsamen Kuren am Toten Meer. Ob es die geografisch besondere Lage ist, die das Klima an diesem, mit rund 400 Metern unter dem Meeresspiegel weltweit tiefsten Landpunkt zwischen Israel, dem Westjordanland und Jordanien, so besonders heilsam macht, ist nicht sicher zu sagen. Klar ist aber, dass der immens hohe Salzgehalt des Toten Meeres und seine Anreicherung mit Mineralien das Wasser zu etwas ganz Besonderem machen. Ein Aufenthalt hier sollte über einen Zeitraum von nicht weniger als 14, besser 21 oder mehr Tagen geplant werden, da es zunächst oft zu einer Erstverschlimmerung kommt und der Haut ausreichend Zeit gegeben werden muss, sich an Klima und Salzreize zu gewöhnen.

Wichtig ist, sich als Neurodermitis-Patient nicht gleich ins Wasser des Meeres zu stürzen. Bei offenen Hautstellen oder insgesamt besonders stark entzündeter Haut würde der Kontakt mit dem Salzwasser immens schmerzhaft sein. Zunächst einmal ist es oft sinnvoll, das heiße Sonnenwetter zu nutzen, und über lange Sonnenbäder die Haut zu heilen. Das in der Umgebungsluft ebenfalls reichlich enthaltene Meersalz erzielt in diesen Tagen ebenfalls gute Ergebnisse und hilft in Zusammenwirkung mit der Sonne, die Haut abzuheilen. Sobald ein geschlossenes, schönes Hautbild erreicht ist, kann vorsichtig ein erstes Bad im Toten Meer genommen werden.

Wenn die Haut vollständig abgeheilt ist und das Bad im Meer schmerzfrei, sollte man so oft wie möglich ein kurzes Bad im Toten Meer nehmen. Der Körper entspannt sich im freien Schwebezustand ganz wunderbar, denn das Salz im Wasser trägt einen Menschen, ohne dass dieser Schwimmbewegungen machen müsste.

Die Mineralstoffe und Spurenelemente, die so stark angereichert im Wasser vorkommen, werden von der Haut aufgenommen und wirken in ihrer hohen Konzentration zusätzlich heilungsfördernd und entzündungshemmend. Fast einhundert Prozent der Neurodermitis-Patienten, die einen therapeutischen Aufenthalt am Toten Meer erlebten, berichten von deutlicher und anhaltender Besserung der Haut. Sinnvoll scheint es, den Aufenthalt einige Jahre zu wiederholen – danach ist die Haut meist geheilt und gesund.

September 3rd, 2015 | Leave a Comment

Die beste Therapie bei Rheuma – eine erholsame Kur

Für Rheumapatienten werden Kuren sehr häufig empfohlen, denn je mehr gesundheitliche Betreuung die Erkrankten bekommen, desto länger bleiben sie beweglich. Rheuma ist ein Autoimmunprozess, das bedeutet, dass das eigene Immunsystem aufgrund einer Fehlleitung den eigenen Körper angreift und durch Entzündungsprozesse schwere Schäden verursacht.

Rheuma kann unbehandelt zu einer schweren Einschränkung der Belastbarkeit führen. Die Patienten werden nicht nur arbeitsunfähig, sie können eines Tages ihren Alltag nicht mehr bewältigen, wenn das Rheuma nicht behandelt wird.

Je mehr die Patienten außerdem über ihre Erkrankung wissen, desto besser können sie ihren Zustand beurteilen und sich vor allem in vielen Situationen selbst angemessen helfen. Das Wort Rheuma kommt aus der griechischen Sprache. Sinngemäß übersetzt bedeutet es „ziehend“ und „reißend“, denn das beschreibt die Art des Schmerzes, den die Betroffenen fühlen.

Rheuma betrifft meist die Gelenke, und dann beginnt es an den kleinen Gelenken. Eine weitere Form ist der sogenannte Weichteilrheumatismus. Unter „rheumatischen Beschwerden“ fasst man jedoch auch viele weitere schmerzhafte Symptome zusammen. Unter rheumatische Erkrankungen fallen sogar bestimmte Formen von Augenentzündungen, zum Beispiel der Lederhaut. Es gibt außerdem Rippenfellentzündungen, Erkrankungen des Herzens, der Nieren, der Blutgefäße und des Darms sowie der Nerven und des Gehirns, die zu Rheuma gerechnet werden.

Für einen erfahrenen Arzt ist die Diagnose normalerweise kein Problem. Bedingt durch die Forschung, stehen heute auch viele hochwirksame Medikamente zur Verfügung. Problematisch wird Rheuma, wenn es nicht erkannt wird, zum Beispiel weil der Betroffene keine ärztliche Hilfe in Anspruch nimmt, wenn er die Symptome für harmlos hält.

Betroffen sind dann vor allem junge Menschen, die die Schmerzzustände auf eine Sportverletzung schieben. Rheuma kann auch Kinder betreffen und ist keine typische Erkrankung von Menschen mit höherem Lebensalter. Über die Entstehung von Rheuma gibt es viele Theorien. Nicht alle sind nachgewiesen. Da es viele mögliche Auslöser und viele verschiedene Verläufe gibt, ist es sehr schwer, einzelne Auslöser zu isolieren.

Bis heute gibt es keinen Weg, um Rheuma zu heilen. Was jedoch gelingt ist, den Verlauf zu verlangsamen und damit weitere Schäden an den Gelenken oder Organen zu verhindern. Die Entzündungen, zum Beispiel in den erkrankten Gelenken, sind sehr schmerzhaft. Sie schränken die Beweglichkeit soweit ein, dass die Betroffenen sich gar nicht mehr bewegen möchten.

Deshalb haben sich einige Kurorte in Deutschland auf die Behandlung von Rheumapatienten spezialisiert.

Besonders gut funktioniert das in Kurorten, in denen natürliche Solequellen zur Verfügung stehen, denn die Bewegung im Wasser ist für Rheumapatienten eine der wichtigsten therapeutischen Maßnahmen. Warme Sole wirkt zudem stark schmerzlindernd. Auch Krankengymnastik ist ein wichtiger Schwerpunkt der Behandlung bei Rheuma. Dabei steht das aktuelle Wohlbefinden des Patienten immer an erster Stelle. Vorsichtige Aufbauprogramme dürfen nur unter der Betreuung von ausgebildeten Fachkräften stattfinden, wie das in Kurhäusern der Fall ist.

In den Kurhäusern werden auch Patienten betreut, die wegen ihres Rheumas operiert werden mussten. Sind die Gelenke zerstört, helfen nur noch künstliche Gelenke. Die Patienten müssen langsam wieder aufgebaut werden, ein Gefühl für das neue Gelenk entwickeln und Mut fassen, es zu benutzen. Alle Erkrankungen, die zum Rheumatischen Formenkreis gehören, können auch naturheilkundlich behandelt werden.

September 1st, 2015 | Leave a Comment

Bei Arthrose aktiv werden und mit einer Kurreise entgegensteuern

Ein Gelenk besteht aus zwei Knochenenden. Damit sie nicht aufeinander reiben, gibt es eine Oberfläche aus Knorpel. Der Knorpel nutzt sich bei gesunden Menschen gleichmäßig ab und der Körper sorgt für den entsprechenden Aufbau.

Im Gelenk befindet sich außerdem die Gelenkflüssigkeit, die den Knorpel schützt, wie das Öl einen Motor. Arthrose kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden und sie kann jedes Gelenk befallen. Es kann zum Beispiel sein, dass sich die Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit verändert. Eine weitere Möglichkeit sind Keime. Der Raum im Gelenk ist keimfrei und muss es auch bleiben. Dringen bei chirurgischen Eingriffen oder bei Unfällen Keime ein, so kann das ebenfalls solche Störungen verursachen, dass es zu einer Arthrose kommt. Fehlstellungen sind ein weiteres Problem, denn sie können der Auslöser dafür sein, dass sich der Knorpel an einer Stelle schneller abnutzt, als er aufgebaut wird.

Ist der Knorpel erst einmal abgenutzt, reiben die Knochen aufeinander. Das löst nicht nur entzündliche Prozesse aus, es ist auch enorm schmerzhaft und macht das Gelenk fast unbrauchbar. Dauerhafte Entzündungen können außerdem dazu führen, dass das Gelenk versteift.

Übergewicht ist ein Faktor, der bei einer gewissen Anfälligkeit ebenfalls Arthrose auslösen kann. Betroffen sind dann vor allem die Knie und die Hüfte. In der Kombination von Fehlstellungen und Übergewicht kann das Fortschreiten der Erkrankung sehr schnell gehen. Schmerzzustände in den Gelenken müssen daher immer abgeklärt werden.

Arthrose als Folge einer Überlastung beim Sport kommt fast nur bei Trainingsfehlern vor, da sich Bewegung positiv auf den Aufbau der schützenden Gelenkflüssigkeit auswirkt. Die Diagnose der Arthrose erfolgt normalerweise mit Hilfe einer Röntgenaufnahme. Ist ein Bein betroffen, sollte das andere Bein ebenfalls gründlich untersucht werden, da die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass hier schon Schäden sichtbar sind, die der Betroffene noch nicht fühlt. Spätestens wenn man beginnt zu humpeln, wird das andere Bein zusätzlich be- und überlastet, so dass die Krankheit bei dem zweiten Bein oft sehr schnell ausbricht.

Das A und O bei Arthrose ist, das Gewicht zu reduzieren. Heute weiß man, dass das Knochengerüst eines jeden Menschen nur auf das persönliche Gewicht eingestellt ist. Die Knochen mancher Menschen sind belastbarer als die anderer. Es spielt eine große Rolle, wie man aufgewachsen ist. Wer als Kind normalgewichtig war und sich viel bewegt hat, nimmt einen gewissen Bonus mit ins Erwachsenenalter.

Nach der Diagnose ist es höchste Zeit zu handeln. Bei einer effektiven Kurreise kann man lernen, was zu tun ist. Schwimmen ist gut für Arthrosepatienten geeignet.

Das Wasser sollte nicht zu kalt sein, da das Schmerzzustände auslösen kann. Hilfreich und schmerzlindernd ist das Schwimmen in Solebädern. Bei der Aquagymnastik werden die Gelenke bewegt, ohne dass sie zu viel Gewicht tragen.

Wer unter Arthrose leidet, muss seine Muskeln aufbauen. Muskeln stützen das Knochengerüst und entlasten die Gelenke erheblich. Wer nie Sport getrieben hat, braucht die Hilfe eines Physiotherapeuten, der die Übungen zusammenstellt. Ein Fitnessstudio ist für die Betroffenen genau richtig. Bis sich Erfolge einstellen, können sechs Wochen vergehen, vorausgesetzt das Training wird mindestens dreimal wöchentlich nach Plan absolviert. Alle Sportarten mit ruckartigen Bewegungen sind für Arthrosepatienten wenig geeignet oder setzen ein besonders intensives Muskelaufbauprogramm voraus.

August 27th, 2015 | Leave a Comment

Kuren bei Rheuma und Gelenkproblemen helfen fit und aktiv zu bleiben

Sehr viele Deutschen leiden unter Gelenkproblemen oder Rheumaerkrankungen. Viele geben aber gleich auf und wollen sich aus Angst vor Schmerzen kaum noch bewegen und treiben auch keinen Sport mehr. Und genau das ist falsch, denn nichts tut so gut für verletzte oder verschlissene Gelenke wie Sport und Bewegung.

Auch langfristige Behandlungen von gezerrten Bänder und Rissen der Gelenkkapsel sind schon Vergangenheit. Früher bedeutete so eine Verletzung meistens eine Operation und ein paar Wochen Gips – heute sollte man so schnell wie möglich wieder mobil sein. Alle Sportorthopäden sollen jetzt die Betroffenen „früh mobilisieren“ und mit einer „funktionellen Therapie“ beginnen. Wie schnell das Ganze laufen soll hängt davon ab, wie schwer die Verletzung ist. Wenn das Gelenk geschwollen und oder entzündet ist, muss sich das Bein oder der Arm in einem festen Verband oder einer Gipsschale erholen. Eine Operation wird nur bei massiven Schäden oder instabilen Gelenken durchgeführt. Sonst fängt der Arzt die funktionelle Therapie mit einem Stufenplan für vorsichtiges Gehen sowie leichten Fitnessübungen an. Diese Therapie kann wochen-, manchmal sogar monatelang dauern. Das Ziel jedoch ist, fit zu bleiben, trotzt Gelenkproblemen oder Verletzungen. Bei solcher Therapie spielen die Tape-Verbände eine sehr große Rolle, sie unterstützen nämlich die Muskeln. Auch Bandagen werden von Sportler sehr oft verwendet.

Andere Therapien werden jedoch bei Arthrose oder im Rheuma-Fall verwendet. Für Menschen mit solchen Erkrankungen bestimmen Ärzte individuelle Heilmethoden. Eine davon sind die Kuren. In so einem Hotel wird man betreut und bekommt mehrere Kuranwendungen am Tag. In dem Fall sind Kuren in Polen sehr populär, weil sie deutlich günstiger als die in Deutschland sind. Auch Kuren in Tschechien sind bei deutschen Patienten sehr beliebt. Die drei Städte Tschechiens, Marienbad, Franzensbad und Karlsbad sind reich an natürlichen Heilmitteln, und gerade hier werden Erkrankungen des Bewegungsapparates, degenerative Erkrankungen und Schmerzzustände am aktiven und passiven Stütz- und Bewegungsapparat (Rücken und Gelenke), Osteoporose, nichtentzündliche Arthritis, Zustände nach Unfällen, orthopädischen Operationen und Gelenkersatz-Operationen behandelt.

Sehr viele Betroffene denken, dass sie sich bei Bewegungsapparat-Erkrankungen oder Verletzungen nicht viel bewegen sollen, um die Gelenke so schützen zu können. Aber gerade das ist falsch und das, wovor der Orthopäde und auch Sportmediziner warnen. Die Bewegung schmiert die Gelenke und entlastet dadurch den Muskelaufbau. Bei Knieverletzungen ist das Radfahren optimal. In dem Fall werden Knie sowie Hüfte gleichmäßig beansprucht. Auch Schwimmen kann für die verletzten Gelenke nur vorteilhaft sein.

August 27th, 2015 | Leave a Comment

Die Buchinger-Fasten-Kur am besten im Kur-Urlaub durchführen

Die Buchinger-Fasten-Kur ist eine auf Dr. Otto Buchinger zurückgehende Variante des Heilfastens, die neben der rein körperlichen Form des Fastens eine innere Reinigung beinhaltet und als eine ganzheitliche Lebensführung gewertet werden kann.

Fasten bedeutet grundsätzlich, für eine bestimmte Zeit auf feste Nahrung zu verzichten. In früheren Zeiten fasteten Menschen zwangsweise, weil entweder die Vorräte nicht ausreichten, um lange Winter zu überbrücken, oder weil Krieg oder Naturkatastrophen den Zugang zu Nahrungsmitteln behinderten. Aufgrund dieses Zwanges und des Aspekts des (Ver)Hungerns ist Fasten heute noch für viele Menschen negativ behaftet. Allerdings sind die medizinischen Ergebnisse des kontrollierten Heilfastens, welches heute praktiziert wird, durchaus überzeugend und durchweg positiv zu bewerten.

Dr. Otto Buchinger begann mit seinen Studien zum Heilfasten aufgrund einer eigenen Fastenkur, die er über 19 Tage unter Betreuung erlebte und die ihn von seiner äußerst schmerzhaften und ihn körperlich stark einschränkenden rheumatischen Arthritis heilte. Wie eingangs erwähnt, ergänzte er im Verlauf seiner Studien den reinen Verzicht auf feste Nahrungsmittel mit intensiver innerer Einkehr und dem daraus abzuleitenden spirituellen Aspekt, aber auch Physiotherapie und weitergehende ärztliche Betreuung gehören zu einer Buchinger Fastenkur.

Diese so genannte interdisziplinäre Zusammenarbeit von Therapeuten verschiedener medizinischer Richtungen war zu Zeiten von Buchingers erster Klinik in den 1930er Jahren eine kleine Revolution. Heute ist diese Art Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Therapeuten durchaus geläufig und wird durch immer mehr Ärzte-Zentren gefördert. Aus medizinischer Sicht wird durch den Verzicht auf feste Nahrung vor allem die Selbstheilungskraft des Körpers aktiviert. Der Körper kann sich aller eingelagerter Giftstoffe und Schlacken entledigen, da Fettdepots angegriffen werden, in denen viele Gifte gespeichert sind. Aufgrund dessen, dass keine Nahrung zu verarbeiten ist und damit keine neuen Gifte die Leber und die Nieren fordern, werden auch aus den Gelenken Schlacken gelöst und aus dem Körper transportiert. Deshalb ist es auch so wichtig, während des Fastens ausreichend viel zu trinken, denn nur so können Leber und Nieren ihre wichtige Tätigkeit in dieser Zeit erfüllen.

Wer als gesunder Mensch zum ersten Mal fastet, sollte sich unter ärztliche oder therapeutische Kontrolle begeben. Am besten unternimmt man einen reinen Kur-Urlaub, der sich intensiv mit dem Fasten beschäftigt. Durch das Lösen der Giftstoffe, aber auch durch das intensive geistige Erleben während der Fastenzeit können nämlich durchaus intensive Prozesse ausgelöst werden, seien es rein körperliche oder eben psychische. Auch aufgrund dessen wird, nicht nur von Buchinger, das Fasten in Gruppen empfohlen.

Erlebt man die Fastenkur mit anderen, lassen sich individuelle Erfahrungen austauschen und gegebenenfalls besser verarbeiten.

Wer aufgrund einer akuten oder chronischen Erkrankung fastet, sollte die Fastenkur natürlich erst recht unter ärztlicher oder therapeutischer Kontrolle durchführen. Stoffwechselerkrankungen wie Nahrungsmittelallergien, Diabetes, Adipositas mit all seinen Folgeerkrankungen das Herz- Kreislauf-System betreffend, und Erkrankungen des Bewegungs- und Verdauungsapparates werden durch eine Buchinger-Fasten-Kur positiv beeinflusst und verschwinden bei dauerhafter Umstellung der Lebensführung und Ernährung oft zur Gänze.

Durch den inneren Prozess, die Ruhe und die Konzentration auf sich selber werden durch Heilfastenkuren auch Stresssymptome und psychische Erschöpfungszustände angegangen und geheilt. Wichtig ist die Begleitung während des Fastens, dann sind wenige Tage im Jahr ein Garant für geistige und körperliche Gesundheit.

August 26th, 2015 | Leave a Comment

Kuren heute – etwas anders als noch einige Jahre zuvor

Noch immer kennen wir heute den Begriff „Kur“, auch wenn es ihn in den dazu passenden Gesetzen bereits seit zwölf Jahren gar nicht mehr gibt. Und auch die Kuren selbst haben sich gewandelt. So ist es beispielsweise gar nicht mehr so einfach, eine Kur überhaupt genehmigt zu bekommen, und viele kommen erst nach einem Widerspruch zu der nötigen Kur. Gerade im Bereich der Mutter-Kind-Kuren ist es so, dass schon fast gar nichts mehr im ersten Anlauf funktioniert, hier kommt man in den meisten Fällen wirklich nicht ohne den Widerspruch voran.

In diesem Bereich wurde zwar in diesem Jahr erst die Begutachtungsrichtlinien der Kassen überarbeitet, aber trotzdem bleibt es sehr schwierig, eine Kur zu bekommen.

Konnte man noch einige Jahre zuvor bequem alle paar Jahre in die Kur fahren, ist es heute schon fast ein kleiner Kampf geworden zwischen Arzt und Patient auf der einen Seite und den Kassen oder auch den Renten- oder Unfallversicherung auf der anderen.

Wie bereits erwähnt existiert das Wort „Kur“ an sich gar nicht mehr, zumindest nicht in den entsprechenden Gesetzen. Es wurde ersetzt von Begriffen wie ambulante Vorsorge, Anschlussheilbehandlungen oder auch medizinische Rehabilitation. Allerdings fand hier nicht nur ein einfacher Wechsel des Namens statt. Als die Gesundheitskassen noch recht prall gefüllt waren, war der Kururlaub recht einfach zu bekommen. Viele kennen den Spruch noch, „morgens Fango, abends Tango“. Wer jetzt in Kur fahren möchte, muss sich vom Tango auf jeden Fall verabschieden, wenn er die Kur überhaupt genehmigt bekommt. Nur noch in wirklich medizinisch begründeten Fällen wird entweder eine Vorsorge-Maßnahme oder auch eine Reha-Maßnahme bewilligt.

Früher verstand man unter dem Begriff Kur eher, dass man am Kurort passive Anwendungen in Anspruch genommen hat. Heute sieht es etwas anders aus, die Kurenden müssen auch selbst aktiv teilnehmen, sie werden beteiligt an der Genesung.

Dennoch ist der Begriff Kur heute noch so verbreitet wie vor ein paar Jahren. Mit dem Begriff ist aber auch noch immer die Vorstellung verbunden, dass man alle vier Jahre eine Kur machen kann, die von der Krankenkasse bezahlt wird, und das ganz unabhängig davon, ob eine medizinische Notwendigkeit vorliegt oder auch nicht.

Die Patienten haben sich noch nicht wirklich auf die veränderte Situation eingestellt, die meisten Kurkliniken aber schon. Es erfolgte mit der Zeit eine Aufspaltung in die Wellness-Sparte und die Reha-Sparte.

Zwar werden sehr viele Anträge abgelehnt, aber dennoch ist es so, dass der Bedarf noch immer groß ist, das sieht man auch daran, dass es kaum weniger Kliniken gibt als noch ein paar Jahre zuvor. Der Bedarf steigt an, und daher plant die Regierung, das Budget, welches der Rentenversicherung zur Verfügung steht, stufenweise zu erhöhen ab dem Jahr 2017.

Dennoch wird es so bleiben, dass für den Patienten, bevor er sich auf eine Rehamaßnahme oder eine Vorsorge-Maßnahme begeben kann, zunächst ein Kampf angesagt ist, denn er muss sich durch den Dschungel der Anträge kämpfen. Oftmals ist es auch gar nicht so einfach, den Träger zu finden, der für die Kur zuständig ist.

Einmal ist es die Kasse, ein anderes Mal kann es dann vielleicht die Rentenversicherung sein.

Generell wird ein stationärer Kuraufenthalt nur genehmigt, wenn er auch wirklich notwendig ist aus der medizinischen Sicht, und dann auch nur, wenn vorher bereits alle anderen Behandlungen ambulanter Art ausgeschöpft wurden. Allerdings ist dies grundsätzlich immer eine Interpretationssache. Jeder Patient sollte immer dann hellhörig werden, wenn er eine Ablehnung erhält, die komplett pauschal gehalten wurde. Dies kann beispielsweise sein, dass die Behandlungsziele nicht erkennbar seien, oder dass man die ambulanten Maßnahmen gar nicht ausreichend ausgeschöpft habe. Dies sind Punkte, die einen dazu bringen sollten, einen Widerspruch einzulegen. Dann kann es vielleicht doch im zweiten Anlauf noch klappen mit der Kur.

August 24th, 2015 | Leave a Comment

Kur in Polen – die reine Erholung

Als mein Hausarzt mich letztes Mal untersuchte, sagte er, dass ich gestresst bin. Meine trockenen Haare bräuchten die Sulfate der Thermalquellen Japans. Mein verspannter Rücken würde sich über die Massagekünste Thailands sehr erfreuen. Und meine Seele benötigt die reinigenden Öle des indischen Ayurveda.

Leider habe ich gerade nicht das Geld für ein Weltreise-Ticket in der Tasche, sagte ich zu meinem Hausarzt.

Er wiederum antwortete: „Das brauchen Sie auch nicht. Steigen Sie getrost in den Zug und fahren Sie nach Polen an die Ostsee.“

Und da bin ich jetzt. Umgeben von Seerosen, die sich wie ein versprengtes Inselreich auf der Oberfläche verteilen, schwimme ich im 30 Grad warmen Wasser des Thermalbades in Swinemünde. Schwimmen ist eigentlich das falsche Wort – eher schwebe ich auf dem Wasser. Und während ich das tue, nehmen die Poren meiner Haut ein Gemisch aus Kalium, Magnesium, Eisen, Mangan, Nickel und Kupfer auf, in Form von Chlorid, Fluorid und Sulfat. Ein Gemisch das allen Stress und alle Abnutzungserscheinungen aus den Gelenken fegt. Und in der Tat: Ich kann mich nicht daran erinnern, wann meine Venen zum letzen Mal so viel Blut gepumpt haben. Ich habe schon viel getan für mich, seit ich hier bin. Gleich morgens habe ich in meinem ausgewählten Wellnesshotel eine Ayurveda-Gesichtsbehandlung bekommen, bei der mir eine freundliche Frau heißes Öl über den Schädel laufen ließ. Danach drückte mir eine andere hübsche Dame eine Stunde lang liebevoll die Pickel aus dem Gesicht. Damit wäre ich schon zufrieden gewesen, doch gerade als ich mich zum Lunch setzen wollte, rief eine Mittfünfzigerin zur Schlammpackung, in der ich fast Platzangst bekam. Und danach geht es zügig zur Vollmassage.

Dieses Land ist kein gewöhnliches Land, sondern eigentlich so etwas wie ein Sanatorium. Wer einmal eine Kur in Polen macht, kommt frischer und jünger wieder heraus.

August 18th, 2015 | Leave a Comment

Die Heilkraft des Wassers für Körper und Seele

Es ist bekannt als das älteste Heilmittel der Welt – die Rede ist vom Wasser. Es hat heilende Kräfte, denn es bringt den Menschen in Balance. Allein schon die Erdoberfläche besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Es ist in der Luft zu finden, im Meer und auch in der Wüste. Und vor allen Dingen findet man es auch in jeder Zelle unseres Körpers.

So ist es eindeutig, dass der Körper ein lebender Beweis ist dafür, dass wir eins sind mit der Natur, denn wir sind Wasserwesen und bestehen genauso wie die Erde zu siebzig Prozent aus Wasser. Wasser ist zwar die älteste Medizin der Menschheit, aber sie wird gerade wieder neu entdeckt. Heute wird in immer mehr Studien nachgewiesen, was Pfarrer Kneipp bereits vor vielen Jahren erkannte, und zwar dass Wasser-Anwendungen Störungen im Körper regulieren.

Durch diese Anwendungen wird dem Körper geholfen, sich selbst zu helfen.

Wasser wirkt rein äußerlich durch seine Wärme oder Kälte, oder auch durch seine Mineralien wie beispielsweise den Schwefel. Auch mit den innerlich angewandten Trinkkuren kann man einiges erreichen. Und es ist vollkommen egal, ob man ein Fußbad nimmt oder im Meer schwimmen geht, Wasser tut immer gut.

Für die meisten Menschen sind die Anwendungen in warmem Wasser, also in Thermalbädern, die weitaus angenehmsten. Und das ist kein neuer Schnickschnack, denn den Nutzen sowohl für Wellness als auch für die Gesundheit haben bereits die alten Römer erkannt. Zu ihrer Zeit wurde eine richtiggehende Thermalbad-Kultur gepflegt.

Wer heute ein staatlich anerkanntes Thermalbad sein möchte, muss Wasser haben, das aus einer großen Tiefe kommt. Viele Quellen liegen über 1000 Meter tief. Das Wasser dieser Quellen ist mindestens zwanzig Grad warm, es können aber auch schon einmal vierzig Grad werden. Diese Thermalbäder findet man sehr oft in Kurorten, und sie bieten meistens Becken mit unterschiedlichen Temperaturen an.

Die Wärme ist eine echte Wohltat für die Muskeln und Gelenke. Durch das Thermalwasser werden Verspannungen und Verhärtungen gelindert, und auch chronische Gelenkbeschwerden können mit Thermalwasser sehr gut behandelt werden, denn durch das Wasser wird die Durchblutung gefördert und das Gewebe entschlackt.

Auch im Bereich Wellness ist dieses Thermalwasser sehr gut anwendbar. Durch die Wärme entspannt der Körper augenblicklich, und in den Thermalbädern gibt es meistens auch Saunalandschaften und Dampfbäder. So kann man sich dort ausgiebig entspannen.

Auch sind viele Thermalbäder heute bereits so ausgerichtet, dass man nicht nur etwas für seine Gesundheit tun kann, sondern auch ganz problemlos ein Kurzurlaub mit der ganzen Familie möglich ist.

Auch dem Schwefelwasser werden Heilkräfte zugesprochen. Der Schwefel ist das am besten erforschte Mineral in der Bäder-Therapie. Zwar ist sein Geruch nicht gerade sehr schön, aber für einen belasteten Körper kann dieses Mineral ein echter Segen sein. Bereits seit Jahrtausenden wird die medizinische Wirkung von natürlich geschwefeltem Wasser von den Menschen genutzt.

Durch die Haut gelangt die im Wasser gelöste Form dieses Naturstoffs, der Schwefelwasserstoff, in den Körper und wird verteilt. An allen Stellen, an denen er benötigt wird, heilt der Schwefel. Er ernährt das Gewebe und wirkt auch gegen Viren und Bakterien. Zudem hemmt er Entzündungen, und auch bei Allergien und Hautproblemen wirkt er sehr gut.

Wenn der Schwefel in die Haut eindringt, so wirkt er zweifach. Zum einen sorgt er dafür, dass die oberste Hornschicht der Haut die Feuchtigkeit und das Fett besser zurückhalten kann. Dadurch wird die Haut geglättet und wird auch wieder widerstandsfähiger. Deshalb ist Schwefel auch sehr gut geeignet für Hautkrankheiten. Gut wirken kann er bei Allergien, chronisch entzündlichen Ekzemen und auch Neurodermitis und Schuppenflechte. Zudem hilft Schwefel, das dehnbare, kräftige Bindegewebe im Körper aufzubauen. So bekommen wir einen elastischen Unterbau für die Haut.

Von Medizinern werden Schwefelbäder gegen sehr viele Erkrankungen des Bewegungsapparates empfohlen. Vor allem Arthrose und Rückenbeschwerden wie ein Bandscheibenvorfall könne damit gut behandelt werden. Auch bei rheumatischen Erkrankungen und Muskelschmerzen kann Schwefel sehr gut helfen.

Natürlich darf hier auch nicht die Heilkraft des Meeres fehlen. Bereits Hippokrates empfahl seinen Patienten in der griechischen Antike bei ganz bestimmten Beschwerden Meerwasser-Anwendungen. Die heilsame Wirkung wurde von ihm recht früh erkannt. Vor allem sein Salzgehalt ist dafür verantwortlich.

Am Meer ist das Mineral Salz auch in der Luft gelöst, von den Ärzten wird das Aerosol genannt. Es ist wunderbar geeignet für die Atemwege, denn es desinfiziert die Schleimhäute und wirkt auch gegen Entzündungen. Auch im Urlaub kann man diesen Effekt nutzen, dazu muss man nur an der Wasserkante spazieren gehen und dabei tief durchatmen. Dies ist nicht nur gut bei Husten, Erkältung oder Asthma, auch Lunge und Atemwege von Gesunden werden gestärkt.

Auch für die Haut ist das Salz sehr nützlich. Es reinigt und ernährt die Zellen. Da Meersalz weitere Mineralien enthält, ist es besonders wertvoll für die Haut. Durch Meer-Bäder wird die Haut glatt, die Durchblutung wird gefördert und auch Krankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte werden hier gelindert.

Allerdings sind manche Meere salziger als andere, und da stellt sich immer die Frage nach der Verträglichkeit. Hier eine kleine Übersicht:

Der Salzgehalt der Nordsee liegt bei 3,5 Prozent, und er ist deutlich spürbar. Aber natürlich auch die Heilwirkung.

Der Salzgehalt der Ostsee dagegen liegt nur bei 0,8 Prozent. Daher ist die Ostsee auch wunderbar zum Baden für Menschen mit empfindlichen Augen oder auch sehr sensibler Haut geeignet.

Das Mittelmeer hat mit 3,7 Prozent gerade einmal etwas mehr Salzgehalt als die Nordsee. Da es hier aber deutlich wärmer ist, kann man das Brennen in den Augen bereits sehr viel früher spüren.

Der Atlantik weist genau denselben Salzgehalt auf wie die Nordsee, aber da das Wasser hier auch wieder wärmer ist, gibt es eine höhere Salzwirkung.

Der Pazifik ist in den südlichen Breiten sehr warm, und daher sollte man bei einem Salzgehalt von 3,4 Prozent hier nur wegen der deutlichen Wirkung des Salzes mit einer Schwimm- oder auch Taucherbrille baden gehen, wenn man das schöne warme Wasser etwas länger genießen möchte.

August 12th, 2015 | Leave a Comment

Winterurlaub am Meer – die beste Zeit für eine Klimakur

Nicht alle sind sich dessen bewusst, dass gerade der Winter die beste Jahreszeit für eine Kur am Meer ist. Die Luft mit hoher Feuchtigkeit ist sehr reich an Jod und darum, trotzt der Kälte, sehr gesund. Die Kuren im Winter können besonders für Allergiker, Asthmatiker oder Menschen mit Hautproblemen, wie Ekzemen, Schnuppenflechte,  Neurodermitis gut tun. Für Atemwege und Haut ist eben das Reizklima am Meer sehr gesund, das am besten im Herbst oder Winter wirkt. Es geschieht so, weil die Seeluft in dieser Zeit sehr reich an Salz, Jod und Spurelementen aus dem Meerwasser ist, und die Feuchtigkeit sehr hoch ist. Klimatherapien an der Ostsee werden deswegen von Ärzten gerade für die Wintermonate sehr empfohlen. Die Menschen, die gerade an Atemwegserkrankungen leiden, sollten am besten eine Klimakur an der Ostsee oder Nordsee machen, statt ihre Krankheit durch die trockene Heizungsluft oder feuchte Kälte zu Hause zu vertiefen.

Am Meer kann die Kälte und die Luft verschiedene Hautprobleme und Juckreize vermindern.  Asthmatiker atmen leichter und tiefer. Die langen Spaziergänge am Strand können deswegen unglaublich gut tun, und je stärker der Wind sowie Wellen sind, desto besser für die Patienten. Die Luft ist in solchen Tagen sehr reich an Mineralstoffen und enthält wenig Pollen oder Schadstoffe. In diesem Klima fühlen sich Kinder besonders gut. Die kleinen Asthmatiker oder Allergiker können in den kalten Monaten ihre Kräfte und Gesundheit wesentlich verbessern, da die Luft mit maritimen Aerosolen auf die Atemwege sehr gut wirkt, sodass sich der Schleim löst.

Alle Menschen, ob Große oder Kleine, die unter Neurodermitis, Ekzeme, Schuppenflechte oder Atemwegserkrankungen leiden, sollen mindestens eine Kur am Meer genau im Winter verbringen. Ob an der Ostseeküste in Polen oder an der Nordsee in Deutschland, wichtig ist, dass man am Meer die gute Luft genießen kann und sich von seinen Krankheiten gut erholt. Die deutschen Krankenkassen unterstützen Kurreisen unter bestimmten Voraussetzungen. Um die Zuschüsse zu bekommen, sollte man deswegen einen Antrag auf die Kur bei seinem Hausarzt ausfüllen und bei der Krankenkasse beantragen.

August 10th, 2015 | Leave a Comment

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