Die Elektrotherapie – mit Strom gegen unterschiedliche Schmerzen

Therapie und Strom, das passt zusammen. Die therapeutische Wirkung von Strom wird in der Elektromedizin angewandt und ist auch als Reizstromtherapie bekannt. Bei einer solchen Behandlung kann der Strom durch den gesamten Körper oder auch durch einzelne Körperteile geleitet werden. Der Strom gelangt über Elektroden in den Körper, die auf die Haut aufgeklebt werden, alternativ wird der Strom über den „Leiter“ Wasser durch den Körper geführt.

Alle Verfahren rund um die Elektrotherapie setzen voraus, dass die Therapeuten eine gute Ausbildung haben. Alle Gerätschaften, die bei der Elektrotherapie eingesetzt werden, werden regelmäßig überprüft. Eine Gefahr, die von einer solchen Behandlung ausgehen könnte, ist nicht bekannt. Bei einer Elektrotherapie werden Muskeln durch gezielte und sanfte Stromstöße dazu gebracht sich zusammen zu ziehen, zu kontrahieren. So werden nicht nur Muskeln gestärkt, sondern auch Schmerzzustände gemildert. In fast jedem Kur-Urlaub findet die Elektrotherapie mittlerweile Anwendung.

Der Schwerpunkt liegt für die Menschen aber in der Schmerztherapie. Viele Erkrankungen führen zu chronischen Schmerzzuständen. Das können Probleme mit der Wirbelsäule sein, die angeboren oder erworben sind, wie auch die Folgen von Operationen, die behandelt werden müssen. Chronische Schmerzen sind eine hohe Belastung. Sie machen bei den meisten Menschen den ständigen Einsatz von Schmerzmitteln notwendig, die weitere Störungen verursachen können. Neben der Gefahr einer Abhängigkeit, muss in vielen Fällen auch die jeweilige Dosis erhöht werden, damit überhaupt noch eine Wirkung erzielt werden kann. Vor allem junge Menschen geraten so schnell in eine Sackgasse und müssen tagtäglich trotzdem über ihre Grenzen gehen, wenn sie weiter ihrem Beruf nachgehen, bis sie schließlich arbeitsunfähig werden.

Die Elektrotherapie kann die Schmerzen nehmen. Dabei werden auch Krankheiten behandelt, wie das gefürchtete Karpaltunnelsyndrom oder auch chronische Kopfschmerzen. Es ist durchaus möglich, dass es zu Beginn zu einer Erstverschlimmerung kommt. Deshalb ist eine konsequente ärztliche Betreuung während der gesamten Behandlung wichtig. In den Bereich der Elektrotherapie gehört auch die Elektroakupunktur. Damit werden über eine Stimulation der Akupunkturpunkte Krankheiten und auch Schmerzzustände behandelt. Diese Stimulation, die normalerweise über Nadeln erfolgt, wird bei der Elektroakupunktur mit einer elektrischen Stimulation durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein Verfahren aus der Schulmedizin, das sich auch ergänzend eignet. Der Vorteil ist, dass die Wirkung lange anhält. Schmerzen werden blockiert und müssen nicht zusätzlich behandelt werden.

Bei Patienten nach Operationen ist das ein besonderer Vorteil. Wer nach einer Operation an seiner Beweglichkeit arbeitet, wird oft genug durch Schmerzzustände blockiert. Ohne Training können die einzelnen Muskelgruppen nicht wieder aufgebaut werden. So kann ein Teufelskreis entstehen, wenn nicht therapeutisch gegengesteuert wird. Das ist ein Grund, warum die Elektrotherapie besonders in Kurkliniken und während der Reha-Maßnahmen angeboten wird. So kann sie effektiv mit weiteren Verfahren kombiniert werden. Lassen die Schmerzen nach, können Physiotherapeuten an der Beweglichkeit arbeiten.

Das gilt auch für Kurgäste, die z.B. ihre Beine gar nicht mehr bewegen können. Damit Muskeln nicht verkrampfen, müssen sie bewegt werden. Ist das nicht möglich, so müssen die stützenden Muskeln, die noch funktionsfähig sind, stabilisiert werden. Dabei helfen Massagen und die Bewegungstherapie. Sind diese Muskeln durch die ständige Überlastung besonders empfindlich, so hilft neben der Elektrotherapie auch noch so manche andere ergänzende Heilmethode.

Januar 17th, 2015 | Leave a Comment

Die Magnetfeldtherapie – sanfte Hilfe aus dem Bereich der Alternativmedizin

Es gibt neue medizinische Verfahren und alte, die den Menschen helfen sollen, wieder gesund zu werden. Nicht alle machen tatsächlich wieder gesund, und selbst wenn einige Menschen durch bestimmte Verfahren wieder gesund werden heißt das nicht, dass es allen anderen auch helfen muss.

Wissenschaftliche Untersuchungen, die sich mit der Wirksamkeit der verschiedenen Heilverfahren befassen, machen die Entscheidung für die Patienten nicht einfacher, und oft genug bleibt kein anderer Weg, als die Methoden unter fachmännischer Betreuung auszuprobieren. Auch viele bekannte Kurorte in Deutschland haben diese Methode bereits zu ihren Anwendungen hinzugefügt.

Die Magnetfeldtherapie gehört in den Bereich der Alternativmedizin. Sie ist kein einheitliches Verfahren. Die Magnetfelder können verschieden stark sein, und auch mit verschiedenen Frequenzen arbeiten. Die vielerorts angebotenen Magnet-Sohlen oder Armbänder sind statische Magnetfelder.

Auch die Akupressur kann zum Teil die Möglichkeiten der Magnetfeldtherapie nutzen. Die Magnetfeldtherapie wird auch in der Prophylaxe eingesetzt. Dazu braucht es keine besonderen Gründe. Lediglich Patienten mit elektronischen Implantaten dürfen nicht auf diese Weise behandelt werden. Eine Magnetfeldtherapie soll die Durchblutung fördern. Der Magnetismus soll außerdem eine deutliche Wirkung auf den Zellstoffwechsel haben.

Die Magnetfeldtherapie wird bei verschiedenen Erkrankungen empfohlen. Unfallfolgen wie eine schlechte Wundheilung und Verletzungen der Knochen werden ebenso behandelt wie starke Kopfschmerzen oder Knochenerkrankungen. Der Vorteil ist gerade nach Unfällen, dass die Verbandsmaterialien oder auch Gipsverbände nicht entfernt werden müssen. Die Behandlung selbst ist schmerzlos. Das ist vor allem für Schmerzpatienten eine Beruhigung. Alles was nach Knochenbrüchen die Heilung beschleunigen kann, ist für die Betroffenen eine große Erleichterung. Solche Verletzungen müssen nicht nur deshalb engmaschig betreut werden, weil sie immer mit einem hohen Betreuungsaufwand einhergehen und die Betroffenen in dieser Zeit nicht arbeiten können, sondern auch weil Brüche immer ein Nachlassen der Muskelkraft nach sich ziehen. Die betroffenen Muskelgruppen müssen dann erst mühsam wieder aufgebaut werden. Muskeln aufzubauen, wenn der Knochen noch nicht wieder voll belastbar ist, ist eine schwierige Herausforderung, die vielen therapeutischen Einsatz erfordert.

Das Verfahren der Magnetfeldtherapie wird auch bei Arthrosen eingesetzt, und auch bei entzündlichen Prozessen der Muskeln. Manche der Geräte sind fest installiert und die Patienten müssen in die Behandlungsräume kommen. Es gibt jedoch inzwischen auch transportable Geräte, die der Therapeut ins Haus bringt. Solche Anwendungen sind eine Erleichterung für alle, die sich nicht mehr gut genug bewegen können, um möglicherweise täglich eine Behandlung wahrzunehmen.

Einfacher ist eine solche Therapie für Sportler. Um die Gefahr von Verletzungen zu reduzieren, nutzen sie die therapeutischen Angebote durchaus auch regelmäßig. Die Vorteile ist eine höhere anaerobe Schwelle. Das bedeutet, dass der Sportler länger im aeroben Bereich trainieren kann, was den Stoffwechsel weniger belastet. Sollte es doch einmal zu Verletzungen kommen, besonders der Muskeln, wie es bei Wettkämpfen sehr schnell geschieht, so heilen die Folgen mit Hilfe der Magnetfeldtherapie wesentlich schneller ab. Insgesamt steigt die Leistungsfähigkeit durch die Therapie.

Vorteilhaft ist eine solche Therapie auch bei Muskelverspannungen und Verhärtungen. Dadurch wird so mancher Trainingsausfall verhindert und die Trainingseinheiten können früh wieder aufgenommen werden. Das verhindert im Ergebnis so manchen Wettkampfausfall. Die Kosten für eine Magnetfeldtherapie muss von den Patienten zumeist selbst getragen werden.

Januar 3rd, 2015 | Leave a Comment

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