Einmal eine andere Art der Entspannung – Chi Yoga Dance

Entspannung ist wichtig. Welche Methode der Einzelne dafür nutzt, ist jedem selbst überlassen. Es gibt jedoch Verfahren, die für alle geeignet sind. Dazu gehört Chi Yoga Dance.

Diese Methode verbindet gleich mehrere Entspannungstechniken erfolgreich miteinander. Allein ist es jedoch nicht leicht zu erlernen. Um Frustration durch ausbleibenden Erfolg zu vermeiden, ist es unbedingt sinnvoll, sich einem Kurs anzuschließen. Dann werden auch kleine Fehler sofort korrigiert und es kommt schnell zu positiven Ergebnissen.

Chi Yoga Dance bedient sich vieler Elemente des klassischen Yoga und wurde mit viel Sachkenntnis von Trainern entwickelt, die sich in allen Trainingsmethoden gut auskennen. Zu den wichtigen Schwerpunkten der Übungen gehört vor allem die richtige Atmung. Darauf achten auch die Trainer besonders, wenn sie die Anfängergruppen betreuen. Was die Teilnehmer zuerst fühlen, ist eine tiefe Entspannung, wenn sie Bewegung und eine bestimmte Atemtechnik miteinander verbinden. Deshalb ist es wichtig, dass jedes Ein- und Ausamten sehr konzentriert praktiziert wird. Mit jedem tiefen Atemzug werden die Muskeln gelockert. Dabei sind die Übungen durchaus anstrengend. Es ist erwünscht, dass die Teilnehmer ins Schwitzen kommen. Das passiert auch ganz leicht, denn die Trainingseinheiten dauern für gewöhnlich jeweils 60 Minuten.

Was an den Übungen so anstrengend ist, ist die Körperspannung, die während der ganzen Zeit aufrecht erhalten werden muss. Gerade in der Anfangszeit achtet man deshalb darauf, dass nur einzelne Übungen absolviert und entsprechend korrigiert werden. Erst wenn mehrere Bewegungsabläufe sicher funktionieren, können sie zu einer ganzen Übung zusammengefügt werden.

Bei den Übungen in den Kursen werden Anfänger und Fortgeschrittene voneinander getrennt, denn die Ansprüche sind hoch und es ist wichtig, dass die Teilnehmer der Gruppe auf einem Level sind, damit keiner in der Weiterentwicklung gestört wird. Das liegt auch daran, dass die Übungen nicht nur mit schnellen Bewegungen einhergehen, die absolut exakt sein müssen, wenn sie der Fitness und der Entspannung gleichzeitig dienen sollen. Bei diesem Training gibt es auch Bodenübungen, die nicht weniger anspruchsvoll sind. Es ist wichtig, vor allem in der Anfangszeit, auch die Übungen zuhause zu trainieren, denn nur durch eine Wiederholung der Bewegungsabläufe entstehen die schönen und tänzerischen Bewegungen, die nicht nur gut und einfach aussehen, sondern sich auch gut anfühlen, denn nur so schaffen es die Teilnehmer, die erwünschte Tiefenentspannung zu bekommen.

Anfänger brauchen sich trotz hoher Erwartungen keine Sorgen zu machen.

Für die erste Stunde ist es wichtig, bequeme Kleidung zu tragen, die nicht zu weit ist, damit der Trainer die einzelnen Bewegungen beurteilen und auch kleine Fehler korrigieren kann. An den Füßen muss gar nichts getragen werden. Viele Teilnehmer absolvieren die Übungen barfuß. Auch die Vorbereitung ist wichtig. Keinesfalls sollte man vorher etwas essen. Es ist auch wichtig, nicht zu gestresst mit den Übungen zu beginnen, da es mit Stress länger dauert, bis sich die Entspannung einstellt. Chi Yoga Dance wird mit Musik absolviert, was die Übungen deutlich erleichtert. Der Sport ist als Entspannungstechnik auch für ältere Teilnehmer oder für Kinder sehr gut geeignet.

 

Juni 14th, 2015 | Leave a Comment

Schlank und fit mit Yoga – die andere Art von Wellness

Dass Yoga nicht nur wunderbar ist zur Entspannung, sondern auch für die Schönheit, das wussten schon die alten Inder. Wer diese Technik beherrscht, der ist biegsamer, entspannter und schlanker. Wenn das keine guten Gründe sind, um Yoga einmal auszuprobieren, welche sollte es dann geben? Regelmäßiges Üben kommt der Figur sehr schnell zugute, und das ganz ohne das ständige und lästige Kalorienzählen. Es gibt sehr einfache, aber effektive Übungen, womit das Abnehmen gleich mehr Spaß macht, und sie sind auch für Anfänger geeignet.

Yoga ist bekannt als der Zustand, in dem sämtliche Gemütsregungen zur Ruhe kommen können. Die Anforderungen an uns werden immer höher, und das Gedankenkarussell, das sich immer schneller dreht, wird durch Yoga ausgebremst. So erklärt sich auch, warum Yoga bestens geeignet ist, um schlank zu machen. Eine Studie am Fred Hutchinson Krebsforschungszentrum in Seattle in den USA, an der 15550 Teilnehmer beteiligt waren, die sich im Alter zwischen 45 und 55 befanden, ergab, dass die Personen, die wirklich regelmäßig Yoga machen, weitaus schlanker sind und auch im Alter das Gewicht viel besser halten können und auch noch schneller abnehmen.

Der Grund ist eindeutig, denn steht der Mensch unter Stress, dann schüttet der Körper eine große Menge an Stresshormonen aus. Eines davon ist das Stresshormon Cortisol. Dieses Hormon ist einer der größten Appetitanreger, und dieses Hormon sorgt dann auch dafür, dass die verbrauchte Energie sehr schnell wieder aufgefüllt wird. Und das dann in der Hauptsache mit Kohlenhydraten und Fett. Cortisol ist ebenfalls daran schuld, dass dieses Stressfett rund um den Bauch angelegt wird. Dort dient es als Vorratsspeicher für eventuell kommende brenzlige Situationen.

Durch Yoga wird Stress abgebaut. Eventuell zu hohe Stresshormonwerte werden so wieder reguliert. Dadurch wird auch der Heißhunger gestoppt. Der Mensch bekommt ein besseres Körperbewusstsein und auch ein viel feineres Gefühl dafür, wann man eigentlich wirklich satt ist. Es führt dazu, dass man Mahlzeiten viel bewusster einnimmt. Nahrung, die ungesund ist oder dick macht, mag man dann dem eigenen Körper gar nicht mehr zumuten. Das sind alles wichtige Argumente für den Einsatz von Yoga auch in allem, was mit abwechslungsreicher Wellness in Deutschland zu tun hat, denn in fast allen Wellnesshotels kann man hier Yoga-Kurse belegen und seinem Körper etwas Gutes tun.

Das sind aber nicht die einzigen positiven Effekte, die Yoga hat. Durch diese Übungen werden auch die Gelenke und die Muskulatur gestärkt. Außerdem wird die Haltung verbessert. So bekommt man eine viel straffere Haltung und auch ein ganz neues Selbstbewusstsein. Wichtig ist für diese Wirkung aber immer, dass die Übungen auch wirklich regelmäßig durchgeführt werden. Zwei bis drei Mal in der Woche sollte man sich dafür schon zwischen zehn und fünfzehn Minuten Zeit nehmen, und man sollte dabei ungestört sein. Wer mag, kann sich natürlich auch mehr Zeit nehmen. Man sollte eine gute Unterlage haben, damit man nicht wegrutscht. So werden die Übungen angenehmer. Allerdings sollte man keinen zu großen Ehrgeiz an den Tag legen, wenn eine Übung nicht so klappt, wie sie vorgestellt wird, dann ist das kein Weltuntergang.

Auch wenn die Positionen am Anfang etwas wackelig sein sollten, ist das gar nicht schlimm.

Im Bereich Yoga gibt es sehr viele unterschiedliche Stile, die mal mehr oder auch mal weniger anspruchsvoll sind. Empfohlen wird von Experten das Kundalini Yoga, denn es hat die größte Übungs-Bandbreite von allen Stilen, und es gibt keine extremen Dehnungen oder Haltungen. Kundalini ist ein Mix aus Meditation, energetischen Übungen und Atemreihen.

Hatha-Yoga ist in Deutschland am bekanntesten. Es beschreibt alle Atemtechniken und körperlichen Übungen.

Beim Ashtanga werden sechs festgelegte Serien von Übungen durchgeführt, dieses Yoga wird auch als Power-Yoga bezeichnet.

Beim Bikram finden alle Übungen in bis zu 40 Grad warmen Räumen statt, denn das Schwitzen soll den Körper entgiften.

Jivamukti verbindet Yoga-Übungen in Bewegung mit Musik.

Beim Iyengar gibt es sehr detaillierte Ausführungen der Übungen. Mit Klötzen, Gurten und Polstern wird geholfen, die Übungen zu halten.

Mai 25th, 2015 | Leave a Comment

Eine sehr gute Kombination – Yoga und Laufen

Jetzt im Frühjahr ist die Zeit der Ausreden endgültig vorbei, das Wetter ist wieder besser und es wird Zeit, wieder die Joggingschuhe aus der Ecke herauszukramen. Wer gerade erst mit diesem Sport beginnt für den empfiehlt es sich, zunächst einmal einen sogenannten Laufkurs zu belegen in dem man beigebracht bekommt, auf was man beim Joggen achten soll.

Auch wenn viele meinen es reiche aus, einfach loszulaufen, ist dies gar keine so gute Idee. Auch hier kommt es auf die Haltung an, denn schließlich will man ja etwas für seine Fitness tun und sich nicht irgendwelche Verletzungen einhandeln.

Bekanntlich ist das Laufen ja eine Ausdauersportart. Sie ist bestens dazu geeignet, um das Herz und auch den Kreislauf zu trainieren, aber auch die Durchblutung und die Sauerstoffaufnahme wird verbessert. Gleichzeitig bekommt man so auch den Kopf frei, und man kann den Stress des Tages hinter sich lassen. Zudem wird auch die Seele beruhigt durch die Bewegung in der Natur an der frischen Luft, und auch die Laune hebt sich gleich wieder. Laufen entspricht einfach dem Naturell des Menschen.

Jeder Leistungssportler weiß aber, was ein Hobby-Läufer noch nicht weiß, denn wer auf die Dauer gesehen gerne leicht und vor allen Dingen beschwerdefrei laufen möchte, der muss noch ein klein wenig mehr machen als lediglich zu laufen. Gute Voraussetzungen hat jeder, der regelmäßig trainiert, beispielsweise im Fitnessstudio. Es ist wichtig, dass die Muskulatur ganz gezielt gestärkt wird. Wichtig ist auch das Dehnen, denn so erhält man die Beweglichkeit. Es ist auch nicht schlecht, die Koordination zu schulen und dazu die Konzentration. Viele Sportler und auch Trainer haben bereits herausgefunden, dass man dies auch alles recht elegant verbinden kann, und zwar indem man Yoga praktiziert. Die Erklärung, warum man Yoga mit dem Laufen verbinden sollte, ist recht einfach, denn mit Yoga trainiert man immer alles, was man mit dem Laufen nicht trainiert. Yoga ist bekanntlich ein Ganzkörpertraining, vor allen Dingen der Rumpf und dessen Stabilität liegen hier im Fokus. Aber auch die Beweglichkeit sowie die Kraftausdauer werden durch Yoga geschult und gefördert.

Ein weiteres Plus des Yogas ist sicherlich auch die Atemschulung, die man dabei erhält. Wenn man genau weiß, wie man richtig atmet, dann kann man viel entspannter und auch länger laufen. Viele Freizeitläufer atmen einfach falsch, und das ist sicher keine gute Voraussetzung für ein erfolgreiches Training.

Mit Yoga kann man aber auch die Harmonie von Geist und Körper trainieren, und davon kann wiederum abhängen, welchen Effekt man mit dem Laufen erzielt. Kein Wunder also, dass es in vielen Trainingsteams von Hochleistungssportlern heute bereits Yogalehrer gibt. Das ist sogar so bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Beim Fitnesstraining werden hier ganz selbstverständlich auch die Yoga-Übungen mit integriert, damit kann man sogar Schwächen ausgleichen. Jetzt wundert es sicher niemanden mehr, dass auch bei Kuren immer öfter Yoga zum Einsatz kommt. Viele Angebote gibt es hier bei kurenundwellness zu finden, die auch Yoga-Kurse beinhalten.

Was die Profis längst wissen, ist bei den Hobbysportlern noch immer ein Grund zur Skepsis, daher ist es wichtig, auch diese zu überzeugen. Es reicht sogar aus, wenn man lediglich einmal in der Woche für eineinhalb Stunden Yoga betreibt, es muss nicht jeden Tag sein. Am besten sucht man sich zunächst einen guten Yoga-Lehrer, man kann aber auch Kurse im Fitnessstudio belegen, und auch in der Volkshochschule gibt es entsprechende Angebote.

Am Anfang erscheint Yoga immer sehr schwierig, aber je länger man dies betreibt, desto besser und einfacher wird es. Durch viele Übungen wie beispielsweise den Sonnengruß ist es möglich, dass man viel leichter läuft, und dazu ermüdet man gar nicht mehr. Insgesamt fühlt man sich auch dynamischer und viel wohler. Die einseitige Belastung, der man beim Laufen ausgesetzt ist, wird durch Yoga ausgeglichen, und somit werden auch Verletzungen seltener.

Neben den Leistungssportlern haben auch sehr viele Promis den Weg zu dieser Kombination gefunden, Laufen und Yoga, das passt einfach perfekt zusammen.

Mai 10th, 2015 | Leave a Comment

Mudras – Finger-Yoga für Gesundheit und Wellness

Schmerzen sind lästig und schränken das Wohlbefinden und die Qualität des Alltags stark ein. Um ihnen entgegenzuwirken, sollte man die Kräfte der Finger aktivieren. Aus der indischen Yogalehre stammen die so genannten Mudras, das Finger-Yoga. Mit diesen Übungen erlangt man eine wahre Kur der Entspannung. Das Geheimnis liegt in den rund 4000 Nervenfasern, die in den Fingerspitzen liegen und über Meridiane (Energiekanäle) mit den einzelnen Organen verbunden sind. Mit gezielten Übungen kann man quasi somit jeden Schmerz „in die Finger kriegen“ und damit die Wellness wiederherstellen.

Wer sich nicht sicher ist, wie das richtig geht, der kann bei einem Urlaub in einem der modernen Wellnesshotels Tirol neben dem normalen Yoga auch das Finger-Yoga erlernen, um die folgenden Übungen richtig auszuüben.

Bei Spannungskopfschmerzen muss der Energiepunkt für Schulter und Nacken aktiviert werden. Dieser liegt zwischen Ringfinger und dem kleinen Finger. Man kneift den Energiepunkt 3 Sekunden, 5 Mal und massiert ihn anschließend sanft. Mehrmals am Tag wiederholen. Um Stresskopfschmerzen zu lindern, legt man die Spitzen von Daumen, Zeige- und Mittelfinger beider Hände aneinander. Den Ringfinger legt man in die Kuhle des Daumens, den kleinen Finger streckt man weg. Die Fingerspitzen werden 5 Minuten lang sanft aneinander gedrückt, die Augen geschlossen halten und tief ein- und ausatmen. Diese Übung mindestens 3 Mal am Tag wiederholen.

Auch Erkältungskopfschmerzen lassen sich weg drücken. Dafür massiert man für 1 Minute das mittlere Gelenk der Zeige- und Mittelfinger – der Meridianpunkt für die Nasennebenhöhlen. Anschließend die Hand wechseln. Rückenschmerzen lassen sich beheben, indem man die linke Daumenaußenseite langsam von unten bis zur Spitze massiert. Anschließend den Daumen wechseln und die Übung 3 Mal wiederholen. Damit beruhigt man die Nerven der Wirbelsäule. Schmerzen Nacken und Schultern, sollte man mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand 3 Sekunden lang den Punkt zwischen Ring- und kleinen Finger der linken Hand kneifen. Anschließend die Stelle für 10 Sekunden massieren. Hand wechseln und bei Bedarf wiederholen.

Bei Zahnschmerzen bildet man mit der jeweiligen Hand eine Art Zange und drückt den Punkt zwischen Daumen und Zeigefinger (Meisterpunkt) der anderen Hand kräftig von oben und unten. Der Zeigefinger übt dabei kreisförmige Bewegungen aus. Während der Übung bis 10 zählen und tief ein- und ausatmen. 2 Mal wiederholen und anschließend die Hand wechseln, mehrmals am Tag wiederholen. Bei starken Regelschmerzen legt man Zeige- und Mittelfinger zusammen und massiert sanft die Kuhlen unterhalb des kleinen Fingers am Handgelenk für ca. 1 Minute. Dieses Mudra wirkt sich beruhigend auf Gebärmutter und Eierstöcke aus. PMS lässt sich lindern, indem man mit Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand die Daumenaußenseite der linken Hand von unten nach oben sanft massiert. 3 Mal wiederholen, anschließend die Hand wechseln und über den Tag verteilt mehrmals anwenden.

Um hormonell bedingten Wassereinlagerungen entgegenzuwirken, hakt man die Finger beider Hände mit der Handfläche zueinander ein und bewegt sie kräftig gegeneinander. Die Übung 3 bis 4 Sekunden ausführen und nach einer kurzen Pause ca. 5 bis 8 Mal wiederholen. Wendet man diese Mudra mehrmals am Tag an, wird das Lymphsystem angeregt und nebenbei noch das Immunsystem aktiviert. Nimmt man sich diese Mudras zu Herzen, kann man jederzeit dem Schmerz entfliehen und der Wellness beisteuern. So wird der Alltag zu einer wahren Kur des Wohlbefindens.

Februar 22nd, 2015 | Leave a Comment

Asanas – Elemente aus dem Yogabereich

Asanas sind bestimmte Übungen aus dem Yogabereich. Genau genommen handelt es sich um eine Stufe, die man während der Ausbildung erreicht. Es gibt verschiedene Methoden, Yoga zu betreiben. Die Lehre ist insgesamt mehrere tausend Jahre alt. Allgemein geht man davon aus, dass die Entwicklung der ersten Yogaübungen sogar 7000 Jahre zurückliegt.

Yoga kommt ursprünglich aus Indien und hat religiöse Hintergründe. In der heutigen Zeit hat Yoga nichts von seiner Bedeutung verloren und hilft den Menschen aller Religionen und aus verschiedenen Kulturkreisen, sich auf eine gesunde Art zu sammeln. Yoga dient jedoch nicht nur der geistigen Entspannung, sondern fördert durch die verschiedenen Übungen auch die Fähigkeit der Koordination. Dabei unterscheidet man Übungen für die Muskeln, die so genannten Asanas, und die Atemübungen, die man Pranayamas nennt.

Wer Yoga ernsthaft betreiben möchte, sollte sich zweimal am Tag genügend Zeit nehmen. Den meisten Menschen fällt das nur zu Beginn schwer. Yoga ist nicht etwas, was man irgendwann „kann“. Tatsächlich handelt es sich um einen Prozess, bei dem man wächst und sich entwickelt. Yoga lässt sich auch nicht durch besonders intensives Training erlernen, sondern braucht zu Beginn eine professionelle Betreuung und Einleitung.

Manche Übungen sind für den einzelnen nicht durchführbar. Yoga ist aber grundsätzlich für Menschen jeden Alters geeignet. Wem jedoch einige Übungen, die besonders anspruchsvoll sind, Schmerzen bereiten, der sollte keinesfalls etwas erzwingen.

Für die Yogaausbildung gibt es acht Stufen, die man während der Ausbildung bewältigt. Yoga wird auch von Ärzten empfohlen und kann bei verschiedenen Erkrankungen den Heilungsprozess deutlich beschleunigen. So helfen die Übungen zum Beispiel, sich über den Tag besser zu konzentrieren. Gerade Menschen, die zu großer Unruhe neigen, können durch Yoga zur Ruhe kommen. Je nach Stresssituation und persönlicher Konstitution fällt jedem die Konzentration auf andere Weise schwer. Yoga kann helfen diese Fähigkeit, sich zu konzentrieren, auszubilden.

Yoga hilft außerdem gegen Schlafstörungen. Man spricht dann von Schlafstörungen, wenn der einzelne länger als eine halbe Stunde braucht um einzuschlafen oder in der Nacht aufwacht und länger als eine halbe Stunde braucht, um wieder einzuschlafen. Schlafstörungen können viele Ursachen haben, nicht alle lassen sich ausschalten. Yoga kann jedoch helfen, dass man sich vor dem Schlafengehen soweit entspannt, dass man nicht nur leichter ein- sondern auch durchschläft.

Yoga hilft unterstützend zu einer medikamentösen Behandlung, zum Beispiel bei Depressionen. Die meisten Betroffenen verlieren das Interesse an den Dingen, die ihnen früher besonders wichtig waren. Dazu kommt eine unbegründete Traurigkeit wie auch Angstzustände. Yoga kann das Vertrauen in die eigenen Kräfte zurückgeben.

Was viele Menschen nicht wissen ist, dass Yoga auch gegen Rückenschmerzen helfen kann. Hier ist darauf zu achten, dass die einzelnen Muskelgruppen zu Beginn nicht überlastet werden. Rückenschmerzen können sehr viele Ursachen haben. Bevor man mit Yoga beginnt, sollte man sein Vorhaben mit einem Arzt besprechen und in die Diagnose dem Yoga Lehrer unbedingt mitteilen. Yogakurse gibt es in Kurkliniken und manchen Krankenhäusern. Es werden jedoch auch Kurse bei der VHS und in Sportvereinen angeboten.

Februar 22nd, 2015 | Leave a Comment

Lachyoga – eine sehr fröhliche Heilkunst

Lachyoga ist sicherlich die fröhlichste Heilkunst der Welt. Und auch wenn man die Therapeuten und Therapiegruppen vielleicht zunächst „belächeln“ mag – tatsächlich ist die Wirkweise des Lachyoga durchaus anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse aus der

modernen Medizin bestätigt.

Was die Inder und Buddhisten schon vor Tausenden von Jahren wussten und für ein gesundes und langes Leben nutzten, wird bei den skeptischen Europäern eben erst nach eingängigen Untersuchungen akzeptiert. Die Gefühle eines Menschen spiegeln sich in seiner Mimik wieder, und das bis auf ganz wenige Ausnahmen überall auf der Welt in der gleichen Weise. Ein Lächeln zum Beispiel bewegt viele kleine Muskeln im Gesicht, vor allem rund um Mund und Augen – und sieht in jeder Kultur gleich aus.

Interessant ist, dass nicht nur aufgrund eines positiven Gefühls ein Lächeln ausgelöst wird, sondern auch der umgekehrte Weg möglich ist, dass also durch ein bewusstes Lächeln ein positives Gefühl entsteht. So ist durchaus bekannt, dass man seine Stimmung bei schlechter Laune heben kann, wenn man sich für etwa 10 Minuten bewusst zum Lächeln „zwingt“. Was mag dann erst ein herzhaftes Lachen bewirken? Auch das Sehen eines lächelnden bzw. lachenden Menschen hebt die Stimmung des Betrachters automatisch, sogar, wenn man sich im Spiegel selber zulächelt oder aber nur Bilder von lachenden Menschen betrachtet.

Zunächst einmal nutzt das Lachyoga genau diese Mechanismen, um eine grundlegend positive Stimmung im Menschen zu erzeugen und die Lebensenergie schwingen zu lassen. Gerade bei Erkrankungen oder im stressigen Alltag fehlt nämlich leider oft der Anstoß zu einem spontanen, herzhaften Lachen. Darüber hinaus hat herzhaftes Lachen aber noch andere Einflüsse auf den Körper und das Wohlbefinden des Menschen. Durch das schnellere und tiefe Atmen, das sich beim Lachen automatisch einstellt, wird der Körper sehr gut mit Sauerstoff versorgt. Außerdem schaltet man beim Lachen automatisch um auf die Bauchatmung, die im Gegensatz zur tagsüber meist erfolgenden Brustatmung alle Winkel der Lunge mit frischer Luft füllt. Das Zwerchfell wird bei der Bauchatmung deutlich stärker bewegt, dadurch lockern sich Verspannungen und Verkrampfungen im Bauchraum, die Durchblutung aller Organe wird verbessert und der Stoffwechselprozess angeregt.

Jedem ist bekannt, das Schmerzen und Krankheiten schneller überwunden und als weniger schlimm empfunden werden, wenn man in guter Stimmung ist – auch diese Tatsache wird durch Lachyoga gestärkt. Natürlich stellt sich die Frage, wie es bei den so genannten Lachsitzungen auf Kommando zu echtem, von Herzen kommendem Lachen kommen kann.

Tatsächlich wird sich vermutlich jeder beim ersten Mal etwas komisch vorkommen, wenn die Gruppe auf das Startzeichen des Trainers hin gemeinsam loslacht. Durch das Sehen und Hören der vielen Lacher um einen herum wir aber aus der anfänglichen Scheu sehr schnell das gewünschte, echte Lachen und mit jedem Mal fällt der Einstieg leichter.

Ein weiterer Vorteil des Lachyoga ist übrigens, das es so gut wie nichts kostet. Auch wenn ein Kurs, der für Einsteiger durchaus zu empfehlen ist, mit einer Gebühr belegt ist, sind die „Regeln“ des Lachyoga so leicht, das man nach kurzer Zeit auch selbstständig und vollkommen kostenlos in einer privaten Gruppe weitermachen kann.

Februar 2nd, 2015 | Leave a Comment

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