Den Körper gut abhärten für den langen kalten Winter

Abhärtung ist wichtig. Dabei bedeutet das nicht, dass man am frühen Morgen ins eiskalte Wasser springen muss. Für die richtige Abhärtung gibt es viele Möglichkeiten. Bei allen Maßnahmen geht es nicht nur darum, das Immunsystem zu stabilisieren, auch Muskeln und Knochen können abgehärtet werden. Nur so bleibt man lange gesund.

Es gibt zwei wichtige Voraussetzungen, eine ist die gesunde Ernährung, die andere die mindestens ausreichende Bewegung. Gesund zu essen bedeutet nicht, viel Gemüse und Rohkost zu essen und die Schokolade nur begrenzt zu genießen. Gesund zu essen heißt, darauf zu achten, was in den Nahrungsmitteln enthalten ist. Nur ein gesund ernährter Organismus hat eine stabile Abwehr. Dazu sollten Obst und Gemüse keine weiten Transportwege hinter sich haben. Sie sollten außerdem möglichst gar nicht mit Pestiziden und Insektiziden behandelt worden sein.

Wer viel Milchprodukte zu sich nimmt sollte bedenken, dass die fast sämtlich so stark verändert worden sind, dass sie mit dem Ausgangsprodukt nicht mehr viel zu tun haben. Auf der Liste der Inhaltsstoffe finden sich neben ungesunden Geschmacksverstärkern auch Farbstoffe und Konservierungsmittel. Oft wird auch zusätzlich raffinierter Zucker zugesetzt.

Sich abzuhärten beginnt daher damit, dass man sich fragt, was man eigentlich isst. Ist die Ernährung geklärt und notfalls umgestellt, fühlen sich die meisten Menschen sehr schnell sehr viel besser, damit fällt auch die Bewegung leichter. Ein gesunder Körper ist belastbarer und erholt sich schneller.

Abhärtende Bewegungsprogramme sollten daher möglichst an der frischen Luft stattfinden. Wer in der Stadt wohnt, wird auf Fitnessstudios ausweichen müssen, sollte aber gerade dort viel Wert auf das Herz-Kreislauftraining legen. So oft wie möglich sollte man jedoch aufs Land fahren oder in den nächsten Park, um sich dort aktiv zu betätigen. Einmal am Tag sollte der Mensch ins Schwitzen geraten. Das tut dem Blutdruck gut und härtet ab. Spazieren, schnelles Walking oder Laufen ist gesund. Man sollte stets versuchen, etwas mehr Leistung zu bringen, als man mit leichter Vorbereitung schaffen kann. Wer noch nie Sport getrieben hat geht spazieren und kann nach sechs Wochen mit dem Walking-Training beginnen.

Alle anderen, sofern sie gesund sind, dürfen gleich mit dem Laufen anfangen. Laufen trainiert den ganzen Körper. Es ist nicht sinnvoll, im Winter darauf zu verzichten.

Bei kalter Witterung wird das Immunsystem strapaziert, lernt aber, sich den Bedingungen anzupassen. Schwitzen bei Eiseskälte gehört dazu. Ein Fehler wäre es, zu dünn oder zu dick angezogen zu laufen.

Nach dem Laufen gehört die Dusche zum Abhärtungsprogramm. Kaltes Wasser auf warme Muskeln ist ungesund, eine Dusche nach dem Sport sollte angenehm warm sein. Sobald sich der Körper etwas heruntergekühlt hat, darf kurz kalt geduscht werden. Wer kalte Duschen nicht mag, kann auch ausschließlich die Waden mit dem kalten Wasser abduschen. Der Strahl sollte dabei in Bewegung bleiben. Nach dem Duschen sollte man sich gut abtrocknen und so warm anziehen, so dass man sich wohlfühlt. Frieren nach dem Sport ist ungesund, im Alltag aber normal. Auch Kinder sollten durchaus kurz frieren dürfen und müssen nicht gleich dick eingepackt werden, wenn sie nur kurz vor die Tür gehen. Gefährlich wird es erst, wenn sie auskühlen.

Dezember 22nd, 2015 | Leave a Comment

Allergien bekämpfen – am besten durch Hyposensibilisierung

Tränende Augen, dauerhaftes Niesen, Atemnot, Hautausschlag, es gibt viele allergische Reaktionen des Körpers. Aber nicht immer lässt sich der Kontakt mit den Allergieauslösern vermeiden. Besonders schwierig ist es, wenn die vom Facharzt festgestellten Allergene z.B. Pollen, Hausstaub und Insektengift sind.

Wenn hierdurch Heuschnupfen oder Asthma bronchiale verursacht wird, das zu chronischen Krankheiten führen kann, raten die Ärzte oft zur Hyposensibilisierung, ebenso auch bei Insektengiftallergien. Die Hyposensibilisierung, auch Spezifische Immuntherapie (SIT) genannt, ist eine Behandlung der Allergieursache und zur Zeit die einzige Kausaltherapie. Dem Körper wird hierbei nach dem Ergebnis des Allergietests ein individuell hergestelltes Mittel mit den Allergenen zugeführt. Hierdurch soll erreicht werden, dass sich der Körper an diese Stoffe gewöhnt, und die allergischen Reaktionen gar nicht mehr oder auch nicht mehr so intensiv auftreten. Dieses Verfahren ist besonders in den letzten Jahrzehnten oft Gegenstand von Studien gewesen und gilt heute als wirksam bewiesen, die Anforderungen der evidenzbasierten Medizin werden erfüllt.

Es gibt zwei Formen der Hyposensibilisierung, die subkutane und die sublinguale. Bei der subkutanen Hyposensibilisierung wird die nach den Allergenen individuell hergestellte Injektionslösung im Oberarm unter die Haut gespritzt, zu Beginn der Behandlung wöchentlich. Um festzustellen, ob allergische Reaktionen auftreten, muss der Patient nach der Injektion mindestens noch 30 Minuten unter fachärztlicher Beobachtung bleiben. Wird die Injektionslösung vertragen, kann die Dosis langsam erhöht werden, damit der Körper mehr Antikörper produziert. Der Abstand der Spritzen wird auf maximal 4 Wochen erhöht, die gesamte Hyposensibilisierung muss über einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren durchgeführt werden.

Nach den Studien muss der Zeitplan für die Injektionen peinlich genau eingehalten werden, damit ein Erfolg der Behandlung eintritt. Bei einer Insektengiftallergie wird zu Beginn häufig eine Schnellhyposensibilisierung durchgeführt, bei der die Dosis innerhalb weniger Tage erhöht wird. Dieses erfolgt zunächst unter stationärer Beobachtung und wird dann ambulant fortgeführt.

Bei der sublingualen Hyposensibilisierung werden anhand der festgestellten Allergien anstelle der Injektionslösung individuelle Tropfen hergestellt. Dieses Mittel wird unter die Zunge gegeben. Nach den bisher durchgeführten Studien ist die sublinguale Hyposensibilisierung nur etwa halb so wirksam wie die subkutane, über die Dauer der Wirksamkeit liegen noch keine genauen Kenntnisse vor. Die Anwendung dieser Therapie für Kinder wird nach dem heutigen Stand von den allergologischen Fachverbänden noch nicht empfohlen, da die vielen Studien über die Wirksamkeit bei Kindern noch nicht abgeschlossen sind.

Vor 5 Jahren wurde mit Studien über die Wirksamkeit der sog. Gräsertablette begonnen, einer Tablette gegen Gräser- und Roggenpollenallergien. Diese schnell lösliche Tablette muss täglich über einen Zeitraum von 3 Jahren genommen werden. Nach der ersten umfangreichen Studie kann zunächst nur beurteilt werden, dass die Wirksamkeit auch 2 Jahre nach Abschluss der Behandlung erhalten bleibt, weitere Erfahrungen müssen abgewartet werden.

Der Erfolg der Hyposensibilisierung ist am größten bei jungen Menschen, da das Abwehrsystem noch besonders veränderungsfähig ist. Insektengiftallergien können hiermit nahezu beseitigt werden. Dieses Verfahren ist allerdings nicht geeignet bei Neurodermitis, und es wirkt auch nicht bei Allergien gegen Schimmelpilz und Federn.

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Durch den Winter ganz ohne eine Erkältung

Gegen den Winter kann man nichts machen, er kommt einfach jedes Jahr wieder, und damit auch die Kälte, Regen, dunkle Tage und der Schnee. Leider kommt so ganz selbstverständlich auch immer die eine oder andere Erkältung gleich mit dazu. Wer sich gegen solche eine fiese Erkältung wappnen möchte, kann dies mit recht einfachen Tipps auf jeden Fall sehr wirkungsvoll durchführen.

Eigentlich ist ja das Immunsystem dafür da, uns vor allen schädlichen Angreifern zu schützen. Das kann es für gewöhnlich auch ganz gut, denn insgesamt besteht das Immunsystem aus einer Reihe sehr raffinierter körpereigener Schutzwälle. Den ersten Wall bilden hier die Haut und auch die Schleimhäute. Sie verhindern, dass die Krankheitserreger überhaupt in den Körper eindringen können. Sie haben ein Sekret auf der Oberfläche, und dieses befördert die Erreger fast noch schneller wieder heraus, wie sie überhaupt hineingekommen sind. Sollte es doch einmal vorkommen, dass Erreger eindringen können, stehen als nächstes die weißen Blutkörperchen auf dem Plan. Dazu kommen noch diverse Helfer, und zusammen versuchen sie dann, die Erreger unschädlich zu machen.

In Studien konnte gezeigt werden, dass eine regelmäßige Bewegung dabei hilft, den Stoffwechsel im menschlichen Körper zu aktivieren. Schon einfaches Walken, Radfahren oder auch Schwimmen sind hier bestens geeignet. Das ist sehr wichtig, denn je stärker der gesamte Blutfluss des Körpers ist, desto besser ist es auch für das Immunsystem möglich zu arbeiten. Dennoch können auch alle Sportmuffel beruhigt sein, denn man sollte es hier auf keinen Fall übertreiben, denn auch ein Zuviel an Sport kann die Abwehr komplett überfordern.

Um mögliche Krankheitserreger von den Schleimhäuten zu spülen, haben sich Nasensprays oder auch Nasenduschen bewährt, die Meersalz enthalten. Zur Abhärtung empfehlen sich regelmäßige Saunabesuche, Wechselbäder und auch gute frische Luft. Es gibt aber auch eine ganz einfache Methode, sein Immunsystem in Schuss zu halten, und diese funktioniert so ganz nebenbei im Schlaf. Während man so schön vor sich hinschlummert, arbeiten unsere Zellen und auch die Antikörper unserer Abwehr ganz besonders intensiv.

Natürlich gibt es auch Hilfe aus der Natur für das Immunsystem. Sehr beliebt ist dafür ein Wirkstoff, der aus der Kapland-Pergonie gewonnen wird, die aus Südafrika stammt. Dieser hat sich bereits bewährt als guter Mitstreiter im Kampf gegen die fiesen Erkältungserreger. Hierzu gibt es nun aktuelle Studien, die zeigen, dass dieser Extrakt aus der Wurzel einen effektiven Schutz bietet, und das gleich auf dreifache Weise. Zum einen aktiviert er die Abwehrzellen, und die so typischen Erkältungssymptome werden effektiv gelindert. Sind akute Infekte vorhanden, dann hemmt er auch gleich die Viren- und die Bakterienvermehrung, und das direkt in den Zellen der Schleimhaut. So kann eine Ausbreitung der Infektion im ganzen Körper effektiv verhindert werden. Damit verkürzt man auch die Dauer der Erkrankung um einige Tage.

Im Alltag und auch auf der Arbeit sind es meistens recht kleine Tipps, die einen aber effektiv gegen diese Erkältungen schützen. Da viele Viren und auch Bakterien oft durch einen direkten Kontakt übertragen werden empfehlen Experten, dass man sich die Hände auf jeden Fall mehrmals am Tag waschen sollte. Dies sollte für gut zwanzig bis dreißig Sekunden erfolgen, und eine einfache Seife reicht hier vollkommen aus. Vergessen sollte man allerdings auch nicht die Regionen zwischen den Fingern.

Um gesund durch die kalte und nasse Jahreszeit zu kommen, sind Obst und Gemüse bestens geeignet. Sie sind hier eine ideale Grundlage, denn auch einige Teile des Immunsystems benötigen Vitamine und natürlich auch Nährstoffe, um wirklich ihre volle Leistung bringen zu können. Wenn man im Supermarkt kistenweise Nüsse angeboten bekommt, sollte man beispielsweise sofort zugreifen. In ihnen ist viel Vitamin E enthalten, und das ist ein sehr wichtiger Schutz für die Membranen der Zelle. Ebenfalls gut zu sein scheint Fischöl, denn dieses enthält sehr viele Omega-3-Fettsäuren. Natürlich ist auch eine intakte Darmflora sehr wichtig. Hier kann man dem Darm auch ein klein wenig auf die Sprünge helfen, indem man Milchsäurebakterien zu sich nimmt, die man in Joghurts und auch anderen Produkten finden kann. Auch Ballaststoffe sind bestens geeignet, um den Aktivität des Darms so richtig anzukurbeln. So kommt man wunderbar und wahrscheinlich ohne Erkältungen durch die Winterzeit.

Dezember 22nd, 2015 | Leave a Comment

Wärme für Wellness und Gesundheit

Eisige Temperaturen wechseln sich ab mit Nieselregen und dunklen Tagen – kein Wunder, dass man irgendwie ständig friert oder sich zumindest durchgehend unwohl fühlt. So werden der Körper und auch die Seele so richtig aus dem Gleichgewicht gebracht. Dabei ist es so, dass Wärme wirklich wichtig ist, und zwar nicht nur für die entspannende Wellness, also zum Wohlfühlen, sondern auch für die Gesundheit. Durch die Wärme werden Gefäße geweitet, und gleichzeitig verbessert sich dann die Durchblutung. Als Folge dessen lösen sich dann auch gleich die Schmerzen und Verspannungen auf.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um sich etwas Wärme zu gönnen, sowohl von innen als auch von außen.

Die beliebteste Methode ist wohl ein wärmendes Bad. Das steht bei den meisten sicherlich ganz oben auf der Liste. In einem wunderbaren Schaumbad kann man einmal so richtig abspannen, abtauchen und die ganze Welt um sich herum einfach nur vergessen. Dabei ist ein Vollbad nicht nur dazu geeignet, die Körperwärme zu steigern, es sorgt auch gleich dafür, dass sich die Muskeln entspannen und dabei auch gleich die Abwehrkräfte gestärkt werden. Auch auf die Psyche wirkt sich ein solches Vollbad absolut positiv aus. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Temperatur hier nicht über 37 Grad liegt, und auch eine Badedauer von zwanzig Minuten sollte man nicht überschreiten.

Dazu kann man noch ätherische Öle nutzen. Diese fördern ganz besonders gut den Wohlfühl-Effekt. Hier empfehlen sich zur Entspannung auf jeden Fall Zedernholz, Lavendel und auch Rose. Gegen den gefürchteten Winterblues sind Neroli oder auch Bergamotte bestens geeignet, denn diese heitern die Stimmung gut auf.

Nach dem Bad sollte man darauf achten, dass man einige Sekunden duscht, und zwar mit kaltem Wasser. Danach nur trocken tupfen und auch eincremen oder einölen. Danach kann man sich dann in den Bademantel einkuscheln. Schön warm halten aber auch Fußbäder, wenn es einmal schnell gehen soll und einfach die Zeit für ein ausgiebiges Vollbad fehlt.

Für die Abwehr ist das Schwitzen ja bekanntlich sehr gut. Das Immunsystem wird gerade durch einen Wechsel von kalt und warm richtig gut angeregt. So wird man weitaus weniger anfällig für Infekte. Ganz klar, dass die Sauna hier ganz vorne liegt, wenn es um das Schwitzen geht. Wichtig ist allerdings, dass man nicht abgehetzt zu seinem Saunabesuch kommt. Vorher sollte man sich immer abduschen und hinterher auch immer gut abtrocknen. Optimal ist es, wenn man einmal in der Woche drei Saunagänge absolviert. Für den ersten Gang sollte man zehn Minuten einplanen, die anderen beiden sollten dann je 15 Minuten lang sein. Dazwischen ist es ganz wichtig, dass man kalt duscht.

Eine sehr angenehme Wärme ist auf jeden Fall das Rotlicht. Durch diese Rotlichtlampe wird die Temperatur des Gewebes an der bestrahlten Körperstelle erhöht. Die Folge ist, dass der Stoffwechsel und auch die Durchblutung angeregt werden. Gleichzeitig unterstützt das Licht auch unterschiedliche Heilungsprozesse. Dies ist beispielsweise bei Rückenschmerzen der Fall. Diese roten Lämpchen kann man bereits ab einem Preis von fünf Euro im Handel bekommen. Alternativ kann man natürlich auch eine Infrarottherapie absolvieren bei einem Fachmann, oder auch in einem guten Kurhotel.

Auch von innen kann man sich wärmen, dafür sollte man aber nicht unbedingt Kaffee oder auch Glühwein nehmen, sondern vielmehr zum Tee greifen. Dabei wird einem dann Schluck für Schluck so richtig schön warm. Sehr gut eignet sich hier der Rosmarintee. Das ist deshalb so, weil er die Durchblutung verbessert, und er bringt zudem auch gleich einen niedrigen Blutdruck in Schwung. Ebenfalls geeignet ist hier auch Ingwertee. Wer diese beiden Sorten nun so gar nicht mag, der kann es natürlich auch mit Kräutertee, Rooibostee oder auch Schwarztee versuchen. In einem solchen Fall kann man diese Tees am besten mit schönen wärmenden Gewürzen mischen, hier eignen sich beispielsweise Anis, Fenchel, Kardamom, Kümmel, Zimt oder auch Nelken. Wer keine Lust hat, selbst zu mischen, der kann auch eine bereits fertige Mischung aus Kräutertee und Gewürzen kaufen, er ist auch bekannt als Yogi-Tee.

Durch eine richtige Ernährung kann man auch das innere Feuer anfachen. Eine gute wärmende Wirkung haben hier Gewürze. Hier kommen beispielsweise Chili, Ingwer, Muskat oder auch Paprika in Frage. Aber auch bei den typischen Weihnachtsgewürzen findet man einiges Passendes, wie Sternanis, Nelken oder Zimt. Ebenfalls geeignet um dem Körper so richtig einzuheizen sind rotes Fleisch und auch Gemüse. Ein guter Warmmacher für die Winterzeit ist sicherlich auch ein einfacher Eintopf oder eine Suppe.

Dann gibt es ja noch die Möglichkeit, heiße Auflagen zu nutzen. Sehr beliebt sind hier zur Zeit Moorwärmflaschen. Diese sind eigentlich nichts anderes als Fango-Packungen, die man für zu Hause nutzen kann. Daher sind sie als wärmende Auflagen absolut ideal geeignet. Darin enthalten ist ein Naturmoor, und das kann man sowohl in der Mikrowelle als auch im Backofen erwärmen. Hier gibt es sicherlich einen Vorteil gegenüber den Wärmflaschen, die sonst handelsüblich sind, denn hier gibt es keine unnötige Gefahrenquelle wie dies beim Einfüllen des heißen Wassers der Fall ist. Zudem ist das Moor auch dafür bekannt, dass es die Wärme ganz besonders lange speichern kann. Hier eignen sich auch Getreidekissen und Kirschkernkissen sehr gut. Noch eine Alternative sind dann die Wärmepflaster. Als heiße Auflage sind diese eine gute Wahl. Man klebt sie einfach auf die Haut auf, das entspannt dann gleich, und der Körper wird mit neuer Energie versorgt. Abziehen sollte man sie wieder nach sechs oder sieben Stunden.

Dezember 22nd, 2015 | Leave a Comment

Die Körpersprache – nun hat man sie entschlüsselt

Früher musste man beim Arzt als erstes einmal die Zunge herausstrecken und ein lautes „Aaahhh“ sagen. Heute sieht dies oft ganz anders aus, nun weiß man, dass Augen, Füße und Hände so einiges über die Gesundheit verraten, und daher braucht man sich nicht zu wundern, wenn einem der Arzt zunächst einmal tief in die Augen schaut oder auch die Hände und Füße betrachtet. Man weiß jetzt, dass dies genau die Körperteile sind, die der menschliche Organismus nutzt als Frühwarnsystem.

Hat man einen erfahrenen Mediziner vor sich, dann sollte es für ihn auf jeden Fall ein Leichtes sein, von solchen äußerlichen Anzeichen auf mögliche Risiken oder auch Erkrankungen zu schließen.

Dennoch ist es auch gut möglich, dass man selbst erkennt, welche der eigenen Organe vielleicht geschwächt sind und eventuell auch geschützt werden sollten. Hier ein paar Tipps, wie man die Sprache des Körpers besser verstehen kann.

Die Augen sind nicht nur der Spiegel der Seele, in Studien konnte nun belegt werden, dass die Beschaffenheit der Gewebe, die es im Auge gibt, repräsentativ ist für den ganzen Körper. Daher lassen sie auch Rückschlüsse zu auf den Zustand von unseren Organen. So gesehen sind die Augen wirklich ein Fenster in das Körperinnere. Heute gibt es neuartige Laser-Mikroskope, und mit denen kann man wirklich bis in die kleinsten Blutgefäße und auch Nervenzellen in der Netzhaut vordringen. So ist es dann möglich, Alarmsignale frühzeitig zu entdecken.

Ein gutes Beispiel dafür ist eine Arterienverengung. Findet man auf der Netzhaut feine Arterien, die sich vermehrt schlängeln und zudem auch noch extrem verengen, dann kann dies auf einen hohen Blutdruck hinweisen, aber auch ein Schlaganfall- oder Herzinfarktrisiko ist nicht ausgeschlossen.

Auch Arterienverschlüsse sind als Warnungen zu sehen. Wenn sich Arterien und Venen verschließen, dann kann dies ein Hinweis sein auf Herzerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen und auch Fettstoffwechselstörungen.

Eine Gefäßaufweitung oder auch Gefäßverdichtung sind Warnzeichen. Treten Blutungen im Gewebe der Netzhaut auf, und gibt es kleine, geschwollene Bereich in den Blutgefäßen, die auch Mikroaneurysmen genannt werden, dann kann dies auf Diabetes hinweisen.

Findet man Knötchen und Entzündungen im Auge, dann kann dies auf Rheuma hindeuten. Verfärbt sich das Weiß in den Augen gelb, dann kann dies ein Zeichen sein für Gelbsucht, aber auch Leberschäden sowie Gallenprobleme sind möglich.

Wenn der Hornhautring gräulich ist, dann zeigt er Fettstoffwechselstörungen an, und zwar bei jüngeren und auch mittelalten Patienten. Hervortretende Augen sind dagegen oft ein Anzeichen für eine Schilddrüsenerkrankung.

Aber auch ohne die ganzen modernen Bildgebungsverfahren wird das Auge als Spiegel der Gesundheit betrachtet, das kann man schon daran erkennen, wenn man ein Blick auf die Alternativmedizin wirft.

Auch die Heilpraktiker analysieren die Iris, die auch unter Regenbogenhaut bekannt ist. Hier kann man Hinweise bekommen auf Risiken und Erkrankungen. Findet man hier vielleicht braune Flecken, dann weist dies auf eine Funktionsschwäche der Leber hin. Weiße Flecke zeigen rheumatoide und auch allergische Entwickelungen an. Gelbe Flecken geben Aufschluss über den Zustand der Nieren, und orangefarbene zeigen ein Manko der Bauchspeicheldrüse auf.

An den Händen gibt es ebenso Reflexzonen wie an den Füßen auch. Auch zwischen diesen Zonen und den Organen bestehen Nervenverbindungen. Daher sind auch die Hände sehr gute Hilfsmittel, wenn es um die Diagnose von Krankheiten geht.

Handrötungen sieht man vor allen Dingen bei dynamischen und auch hektischen Menschen, die sehr viel an innerer Hitze haben. Wer dann noch oft ein starkes Hitzeempfinden in den Händen hat und vielleicht des Nachts öfter die Hände aus dem Bett streckt, der kann damit rechnen, dass dies ein Zeichen ist für eine Schilddrüsenüberfunktion. Bei Frauen in den Wechseljahren können deutlich gerötete und auch heiße Hände eine Begleiterscheinung der Wechseljahre sein, und zwar von den gefürchteten Hitzewallungen. Hat man dazu aber noch eine Weißfärbung der Nägel zu verzeichnen, dann kann dies auch durchaus auf eine Leberzirrhose hindeuten.

Bei geschwollenen Fingergelenken kommt es darauf an, wo die Verdickungen denn genau sitzen. Verdickungen der Fingerendglieder sind meistens Abnutzungserscheinungen, die sogenannten Arthrosen. Sind andere Gelenke betroffen und immer wieder verschiedene, dann kann Rheuma dafür verantwortlich sein. Für diese Erkrankung sind auch starke Schmerzen beim Händedruck ein Indiz.

Wenn die Hände nachts im Schlaf kribbeln, dann ist dies meistens ein Kardinalsymptom für Verspannungen an der Halswirbelsäule. Wenn ein solches Kribbeln nur einseitig auftritt und nur die Finger betrifft, dann kommt auch das Karpaltunnelsyndrom in Betracht. Dies ist eine Verengung des Nervenkanals oberhalb des Handgelenks.

Eine bläuliche Verfärbung der Finger und der Nägel deutet darauf hin, dass das Blut nicht richtig fließt oder auch alternativ nicht genug Sauerstoff hat. Dies kann passieren, wenn es draußen kälter wird, aber es kann auch durchaus ein Zeichen sein für eine Herz-Lungen-Schwäche. Von Seiten der Mediziner ist es aber auch so, dass die Hände und die Fingernägel als eine Einheit gesehen werden. Löffelnägel, also Hohlnägel, können beispielsweise ein Zeichen sein für einen Vitaminmangel oder auch einen Eisenmangel. Auch brüchige Nägel sind ein Hinweis auf einen Vitaminmangel, hier fehlen dann insbesondere B-Vitamine, Biotin und auch Zink. Sind Nägel auffällig gewölbt, dann spricht man von Uhrglasnägeln. Daran kann man auch sehen, dass hier nicht genug Sauerstoff transportiert wird in die Blutbahnen der Finger. Hier können Lungenerkrankungen oder auch eine Herzinsuffizienz mögliche Ursachen sein.

Sehr oft unterschätzt man auch die Bedeutung der Füße. Sie sind nicht nur dazu da, dass man schöne Schuhe anziehen kann, sondern man kann auch an ihnen ablesen, ob irgendwelche Leiden vorliegen. Ist der Fuß beispielsweise kalt und weiß, dann kann dies ein eindeutiges Zeichen für eine Durchblutungsstörung sein. Ist damit auch ein Verschluss der Arterien verbunden, dann kann dies auch ein Hinweis sein auf eine Herzerkrankung.

Ist der große Zeh dick und rot und fühlt sich dann auch noch heiß an, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich dabei um einen akuten Gichtanfall handelt. Eine Störung des Harnstoffwechsels kommt hier auf jeden Fall dafür in Frage.

Unter Fußschweiß leiden sehr viele Menschen, und schaut man sich einmal die naturheilkundliche Seite an, dann sind solche Schweißfüße auch ein Hinweis darauf, dass der Körper gerade dabei ist, sich über die Füße von Giftstoffen zu befreien. In der Alternativmedizin spricht man dann von einer sogenannten energetischen Entgleisung. Dies kann passieren durch Übergewicht und auch nach eine recht schweren Erkrankung.

Sind Fuß und auch der Unterschenkel stark geschwollen, und das an beiden Beinen, und verfärben sie sich dann noch bläulich, dann scheint das Blut wohl in den Beinen zu versacken. Dies ist auch eine recht schmerzhafte Angelegenheit. Hierbei ist es so, dass die Venen nicht in der Lage sind, das Blut schnell genug wieder zum Herz zu pressen. Eine mögliche Folge können hier Krampfadern sein. Hat man diese Beschwerden aber nur auf einer Seite, sollte man gleich den Arzt aufsuchen, denn hier kann dann eine akute Thrombose vorliegen.

Dezember 22nd, 2015 | Leave a Comment

Bachblüten – auch wunderbar geeignet für Wellness und Harmonie

Viele haben schon davon gehört, von den sogenannten Bachblüten. Meistens denkt man allerdings, dass es sich bei diesen Bachblüten um Mittel handelt, die man gegen Erkrankungen einsetzt. Das ist so nicht ganz richtig. Zumindest ist der Ansatz anders als in der Schulmedizin, und auch für Wellness und Wohlbefinden können die Bachblüten eingesetzt werden.

In der Schulmedizin ist es ja so, dass beispielsweise bei Kopfschmerzen ein Schmerzmittel verordnet wird, und bei Fieber schreibt der Arzt mit Sicherheit ein Mittel auf, das dieses senken soll. Das ist auch ganz normal, denn die meisten der heute bekannten Heilmethoden gehen bei einer Therapie immer von den Krankheitsanzeichen aus. Bei der Bachblüten-Therapie ist das ganz anders. Diese Therapie richtig sich einzig und ausschließlich nach der Gemüts- und Stimmungslage, die ein Mensch aufweist. Das Prinzip ist ganz einfach, denn die Bachblüten-Therapie versucht ausgleichend und auch harmonisierend zu wirken. So soll die Gesundheit positiv beeinflusst werden, und das natürlich ganzheitlich.

Der Erfinder dieser Bachblüten-Therapie ist der Arzt Dr. Edward Bach. Er war ein britischer Arzt und gründete diese sehr sanfte Heilmethode. Seine Theorie sagt aus, dass eine Krankheit eine Reaktion auf einen negativen Seelenzustand. Aus seiner Praxis wusste er, dass beispielsweise zehn Patienten ein und dieselbe Krankheit vollkommen anders erleben können. Einige reagieren vielleicht unruhig und gereizt, andere ziehen sich eher zurück. Daraus folgerte er, dass so unterschiedlich die Reaktionen sind, auch die Therapien ganz unterschiedlich sein sollten.

Er unternahm viele Wanderungen durch die walisische Natur, und davon ließ er sich inspirieren, welche Pflanze denn bei welcher Stimmung helfen könnte. Er stellte beispielsweise fest, dass die Samenkapseln des Springkrauts schon bei einer noch so kleinen Berührung platzen. Somit ordnete er dies der Gemütslage „ungeduldig“ zu. Das ist genau die Basis, auf der er seine eigene Therapie aus 38 Blüten entwickelte.

Zusätzlich erfand er noch eine bestimmte Rezeptur für Notfallsituationen. Dieses sogenannte „Rescue Remedy“ enthält ganze fünf Blüten, und zwar Impatiens, Cherry Plum, Rock Rose, Star of Bethlehem und Clematis. Zweifler mögen jetzt sagen, natürlich, der Glaube versetzt Berge. Allerdings werden diese Tropfen heute auch bei Hunden eingesetzt, und die wissen nicht, was sie zu sich nehmen, und es wirkt trotzdem. Hier spielt keine Einbildung eine Rolle, wenn sich ängstliche Hunde bei Gewitter schnell wieder beruhigen. Auch im Blumenwasser angewandt konnte man feststellen, dass sich die Schnittblumen weitaus länger halten als ohne die Bachblüten.

Die Zutaten, die er für seine Präparate benötigte, sammelte er ganz einfach in der Nähe seines Hauses in Oxfordshire. Es ist bis heute noch üblich, dass viele Blüten für diese Produkte genau dort geerntet werden.

Bei der Herstellung seiner Präparate nutzte Bach zwei ganz natürliche Verfahren. Zum einen ließ er die Blüten in Quellwasser kochen, oder er ließ sie von der Sonne erhitzen und seihte sie dann ab.

Er konservierte das Ganze dann mit Brandy, und diese Auszüge hießen dann Muttertinktur. Es gibt hier für jede einzelne Blüte eine Uressenz. Diese 38 Präparate werden verdünnt, und dann kommen sie als sogenannte „Stockbottles“ in die Apotheke. Ein einziges Fläschchen davon kostet zwischen zwölf und fünfzehn Euro. Vor dem Einnehmen werden sie allerdings gemischt und auch verdünnt. Von dem „Stockbottle“-Produkt nimmt man zwei Tropfen und gibt sie in ein Fläschchen mit Pipette. Das füllt man dann mit 30 Milliliter Wasser auf. Davon nimmt man dann viermal täglich jeweils vier Tropfen ein.

Um herauszufinden, welche der 38 Blüten denn nun die richtige für einen selbst ist, kann man mit Schlüsselbegriffen herausfinden, oder man kann auch einen Fragenkatalog dazu nutzen. Falsch machen kann man dabei gar nichts, das ist von Dr. Bach auch genauso vorgesehen worden. Natürlich gibt es auch eigens geschulte Bachblüten-Behandler, die man auf jeden Fall auch kontaktieren kann, wenn man sich seiner Sache nicht so sicher ist. Wichtig ist auch zu wissen, dass Bachblüten einen Menschen nicht verändern können, sie sind dazu konzipiert worden, um die positiven Eigenschaften zu verstärken.

Es ist auch so, dass man gar nicht krank sein muss, um auch von der Wirkung der Bachblüten profitieren zu können. Auch negative Grundstimmungen und schwierige Lebensphasen können durch Bachblüten begleitet werden, sie unterstützen in dem Fall, weil sie das innere Gleichgewicht wiederherstellen, und zwar bevor der Körper überhaupt reagieren kann. Also gehören Bachblüten auf jeden Fall auch zum Bereich Wellness dazu.

Die Rescue-Tropfen können immer im Notfall angewandt werden. Hier ein paar Tipps, wofür welche der fünf enthaltenen Bachblüten wirksam ist.

Cherry Plum oder auch Kirschpflaume ist sehr hilfreich, wenn man innerlich nur sehr schwer loslassen kann. Auch wenn man unter einem starken inneren Druck steht oder auch Angst hat, die Selbstkontrolle zu verlieren, hilft die Kirschblüte sehr gut.

Clematis oder die Weisse Wegwarte ist gut, wenn man gerne einmal so einfach vor sich hinträumt. Oft ist man gedanklich nicht so wirklich präsent, oder man hat auch sehr wenig Interesse am Hier und Jetzt. Als Ausgleich dafür hat man meistens sehr viel Phantasie, und oft ist man mit den herrschenden Zuständen einfach unzufrieden. Das sind genau die passenden Einsatzgebiete der Clematis.

Impatiens – wie bereits zuvor erwähnt beruhigt dieses Springkraut diejenigen Charaktere, die sehr schnell ungeduldig werden. Sie hasten hierhin und dorthin, sehr oft fällt es ihnen schwer, bei langsameren Menschen die nötige Geduld aufzubringen. Sie betrachten Langsamkeit als eine echte Zeitverschwendung. Wer solche Symptome aufweist, der sollte die Bachblüte Impatiens ausprobieren.

Rock Rose, auch bekannt als Gelbes Sonnenröschen ist gut für alle, die eine sehr große Angst erleben mussten. Dies kann beispielsweise ein Unfall sein, oder auch traumatische Ereignisse und Krisensituationen. Auch wenn man sehr leicht in Panik gerät und nicht mehr genau weiß, wo einem der Kopf steht, ist Rock Rose genau die richtige Bachblüte.

Der Star of Bethlehem – hier in Deutschland ist diese Blüte auch bekannt unter Doldinger Milchstern. Jeder, der Kummer hat oder sich gerade in einer Situation befindet, die einen einfach nur unglücklich macht, sollte diese Bachblüte nutzen. Auch wenn man mit schlechten Nachrichten nicht so gut klarkommt oder etwas nicht verkraftet hat ist diese Blüte absolut ideal geeignet.

Dezember 21st, 2015 | Leave a Comment

Passend zur Weihnachtszeit – Hilfe bei Problemen mit dem Magen

Es ist nicht nur zur Weihnachtszeit so, dass es viele Menschen gibt, die Probleme mit dem Magen haben. Aber gerade zu dieser Zeit tritt es noch verstärkt auf, denn dieses unangenehme Brennen, das man hinter dem Brustbein verspürt, und das allgemein als Sodbrennen bekannt ist, wird meistens durch zu fettes oder auch zu hastiges Essen verursacht, und das hat man ja zu Weihnachten des öfteren.

Dann produziert der Magen zu viel an Säure, und diese steigt dann bis in die Speiseröhre hinauf. Die Folge davon ist altbekannt, das saure Aufstoßen kennen sehr viele Menschen.

Mittel gegen Sodbrennen gibt es ja reichlich, aber bei manchen Menschen reicht es auch schon aus, wenn sie einen größeren Schluck an Sprudelwasser zu sich nehmen. Am besten wirkt dies, wenn man gleich zum Essen ein Glas Mineralwasser trinkt. Sehr gut ist es zudem auch, wenn dieses Wasser viel Hydrogencarbonat enthält, denn dieses Salz ist sehr magenfreundlich und zudem auch bestens dazu geeignet, um die überschüssige Magensäure gut abzupuffern. Gar nicht hilfreich sind hier alkoholische Getränke oder auch Kaffee. Ganz im Gegenteil, durch sie wird die Säurebildung noch angeregt. Wer öfters unter solchem Sodbrennen leidet, der sollte besser auch ein Mittel aus der Apotheke zu Hause haben, um die Säure möglichst schnell zu binden. Pflanzliche Tropfen wirken etwas anders, sie sorgen dafür, dass der Nahrungstransport gefördert wird durch Magen und Darm. So kann dieses Leiden auch gelindert werden. Ist dieses Leiden dauerhaft, gibt es auch passende Mittel in der Apotheke, sinnvoller ist es aber dann, mit dem Arzt darüber zu sprechen.

Auch vielen Menschen bekannt ist das berühmte Völlegefühl. Wenn dieses Auftritt, oder auch Schmerzen im Oberbauch, dann deutet dies meistens darauf hin, dass die Fettverdauung ganz einfach vollkommen überfordert ist. Das ist der Grund, warum dieses Symptom meistens auftritt, wenn man ein schweres und ungewohntes Essen zu sich genommen hat. Im Gegensatz zum Sodbrennen kann es hier recht hilfreich sein, einen Kaffee zu trinken oder auch einen Schnaps. Hier sollte es am besten ein Magenbitter sein, der Engelwurz, Enzian oder auch Wermut enthält. Alle diese Bitterstoffe haben eine Gemeinsamkeit, sie regen die Bildung von Speichel und auch Magen- sowie Gallensaft verstärkt an. So wird die Verdauung erleichtert. Den gleichen Effekt kann man auch erreichen mit Extrakten aus der Artischocke und dem Gelbwurz.

Sehr unangenehm, nicht nur für den Betroffenen, sind auch Blähungen. Die Ursache ist klar, es ist einfach zu viel Luft in den Bauch. Nur fragen sich die meisten oft, wie das denn überhaupt passieren kann. Bereits beim Essen und auch Trinken gelangen kleine Mengen an Gasen in den Körper. Das ist ganz besonders dann der Fall, wenn man beim Essen auch noch sehr viel redet. Dann kommt noch ein weiteres Problem dazu, nämlich das Lebensmittel an sich. Stark blähend sind auf jeden Fall Kohl, Hülsenfrüchte und natürlich Zwiebeln. Allerdings kann man diese stark blähende Wirkung verhindern, und zwar indem man ganz einfach Gewürze wie Kreuzkümmel, Ingwer oder auch Koriander mit im Gericht verarbeitet. Krampflösend nach einem recht schweren Essen wirken auch Pflanzentees, beispielsweise mit Kümmel, Anis oder auch Fenchel. Natürlich gibt es auch für diesen Fall Präparate aus der Apotheke, die eine Linderung verschaffen.

Sollte man ständig unter solchen Blähungen leiden sollte man auf jeden Fall beim Arzt prüfen lassen, ob dies vielleicht an einer Unverträglichkeit von bestimmten Lebensmitteln liegen kann. Ist dies der Fall, ist der Verdauungsprozess des öfteren gestört.

Sehr oft, auch gerade an Weihnachten, tritt auch die Verstopfung auf. Man sitzt gemütlich zusammen, isst sehr gut, trinkt auch einiges, und das üppige Essen fordert dann seinen Tribut. Bei einer Verstopfung gibt es ein sehr gutes und noch dazu kostenloses Gegenmittel, und zwar Bewegung. Das ist auch der Grund, warum man so gerne nach dem Essen einen Spaziergang unternimmt. Der macht nicht nur Spaß, auch der Darm kommt dabei so richtig in Schwung. Eine gute Hilfe sind auch die Joghurts mit den speziellen Milchsäurebakterien, die dabei helfen, die Verdauung zu regulieren. Aber es gibt auch einige Hausmittel, die bewährt sind in diesem Fall, und zwar getrocknete Pflaumen oder auch ein Esslöffel Leinsamen. Auch hier gibt es wieder Mittel aus der Apotheke, die eine schnelle Hilfe versprechen und auch bringen, dennoch sollte man diese Mittel nicht zu oft nutzen, um einen Gewöhnungseffekt zu vermeiden.

Dezember 21st, 2015 | Leave a Comment

Warnsignale des Körpers – man sollte sie beachten

Oft wundert man sich, wenn eine Erkrankung scheinbar urplötzlich kommt. Dennoch hat es vorher meistens bereits einige Warnzeichen gegeben, die man aber einfach nicht wahrgenommen hat. Dabei macht es sehr viel Sinn, auf die Zeichen des Körpers zu achten, denn so kann einiges verhindert werden, oder zumindest rechtzeitig erkannt werden.

Dabei müssen es nicht immer stechende Schmerzen sein, die als Warnsignal dienen, oft sind es die kleinen Signale, die fast unauffällig sind, mit denen der Körper anzeigt, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Dies kann ein leichtes Kribbeln sein, vielleicht in den Spitzen der Finger, oder auch ein Blitzen vor den Augen ganz ohne Grund.

Sicherlich wäre es verkehrt, bei jedem Knacken in einem Gelenk gleich etwas Schlimmes zu vermuten, wenn solche Zipperlein allerdings doch etwas länger anhalten macht es Sinn, den Arzt aufzusuchen. Daher ist es immer gut, wenn man auch in der heute so hektischen Zeit ab und zu doch einmal in sich hineinhört und dann auch auf die Botschaften hört, die der Körper so von sich gibt. Hier werden einmal ein paar Warnzeichen aufgeführt, die auf eine Erkrankung hinweisen können.

Sehr häufig leiden Menschen unter Augenringen. Dies ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern kann auch oft ein Hinweis sein auf eine Schwäche von Leber, Nieren oder auch der Galle. Körpereigene Abfallstoffe können in diesem Fall nicht richtig entsorgt werden.

Stress ist in den meisten Fällen die Ursache dafür, wenn es zu Herzrasen kommt. Die Ursache kann aber auch eine Erkrankung des Herzmuskels oder der Herzklappen sein. Sehr oft unerkannt bleibt eine Unverträglichkeit von Histamin als Ursache.

Schwere Beine sind weiter verbreitet, als man denkt. Wenn die Verkäuferin am Abend nach Hause kommt und darunter leidet, mag dies noch als normal gelten, aber rund 22 Millionen Menschen in ganz Deutschland leiden unter einer Venenschwäche. Anzeichen dafür sind kribbelnde, schwere und auch juckende Beine, die so manches Mal auch durchaus einmal schmerzen können.

Sehr lästig ist immer ein Gerstenkorn. Dieses ist eigentlich immer ein Zeichen für eine Bakterieninfektion. Hier entsteht meistens eine eitrige Entzündung der Augenliddrüsen, die mitunter auch recht schmerzhaft sein kann. Die Ursache sind Staphylokokken, und die Therapie erfolgt durch Antibiotika.

Kleine Lichtblitze vor den Augen – viele haben dieses Symptom, wenn sie zu lange auf ein und dieselbe Stelle starren. Tritt das Symptom aber sehr häufig auf, dann kann es ein Warnzeichen sein, eine Netzhautablösung liegt dann im Bereich des Möglichen.

Wenn man schnell Gewicht verliert, mag das den einen oder anderen freuen, aber wenn dies ohne Grund geschieht, dann ist oft eine Überfunktion der Schilddrüse daran Schuld. Möglich ist auch eine Krebserkrankung. Auch eine Depression kann schon einmal mit einer Appetitlosigkeit beginnen.

Ein absolut klassisches Zeichen für einen fieberhaften Infekt oder auch eine Magenschleimhautentzündung ist die belegte Zunge. Ist der Belag allerdings weißlich, kann dies ein Zeichen sein für eine Pilzbesiedlung, dann ist Soor im Spiel, eine Infektionskrankheit.

Gelbe Augen deuten nicht immer auf eine Leberentzündung hin, wie viele dies vielleicht kennen. Auch eine Entgiftungsstörung beziehungsweise eine Fettstoffwechselstörung kommen hier in Betracht.

Bei trockenen Augen liegt sehr oft eine Funktionseinschränkung vor von der Tränendrüse. Ausgelöst werden kann diese durch einen Mangel an Vitamin A, oder auch durch einen Mangel an Östrogen, dies tritt häufig auf bei Frauen nach den Wechseljahren.

Mundgeruch ist nicht nur sehr unangenehm, sondern kann auch auf Störungen hinweisen von der Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse. Möglich ist aber auch durchaus ein Magengeschwür.

Es gibt noch viele weitere Warnsignale, die darauf hinweisen, dass etwas im Körper nicht stimmt. Wer sich nicht sicher ist, und wenn einige Symptome länger anhalten, der sollte dazu auf jeden Fall den Arzt konsultieren, der kann dann nähere Informationen dazu geben, ob wirklich ein Warnsignal vorliegt oder nicht.

Dezember 21st, 2015 | Leave a Comment

Ein Vergnügen der heißen und kalten Art – die Sauna

Trotz des ganzen Geschenkewahnsinns, der sich jedes Jahr zur Weihnachtszeit wieder in den Geschäften abspielt, gibt es doch immer Wünsche, die sich nicht durch einen Gang in ein Geschäft erfüllen lassen. Bei den meisten Menschen ganz oben auf der Wunschliste steht ganz eindeutig eine gute und stabile Gesundheit.

Natürlich sollte auch das Wohlbefinden sehr gut sein. Daher unternehmen sie sehr gerne einmal einen Gesundheitsurlaub. Um den unangenehmen Erkältungskrankheiten vorzubeugen nutzen viele sehr gerne die Sauna.

Geht man wöchentlich in die Sauna, dann kann dieses Saunabaden dazu beitragen, dass den Erkältungskrankheiten vorgebeugt wird, und auch das Immunsystem wird dabei sehr gut gestärkt. Gleichzeitig erhält man auch noch eine körperliche Erholung dabei, und auch die psychische Entspannung sorgt für ein gutes Wohlbefinden. Einen ganz besonderen Reiz bekommt das Saunieren allerdings in der Winterzeit. Hier sind es die äußeren Temperaturunterschiede, die viele Saunagänger begeistern.

Allein in Deutschland sind es rund 30 Millionen Menschen, die regelmäßig in die Sauna gehen. So viele Menschen können ja eigentlich nicht irren, daran muss ja doch etwas sein. Im Frühjahr des Jahres 2007 führte der Deutsche Sauna-Bund eine Umfrage durch, und demnach ist es so, dass rund 74 Prozent der Saunagänger wirklich ganz gezielt in die Sauna gehen, um Erkältungen vorzubeugen und auch um in der Sauna abzuhärten. Auch die körperliche Erholung ist sehr beliebt, 79 Prozent der Befragten gab hier an, dass dies auch ein Grund sei, in die Sauna zu gehen. Sechzig Prozent konnten sich für das Entspannen in geselliger Gemeinschaft entscheiden. Eine sehr hohe Prozentzahl erreichte das uneingeschränkte Wohlbefinden, hier gaben 94 Prozent an, dass dies auf jeden Fall ein Grund ist, um in die Sauna zu gehen.

Auch zu allen anderen Menschen hat es sich nun schon herumgesprochen, dass das Saunabaden richtig gesund ist und zudem auch gleich noch Freude macht. Durch das regelmäßige Saunieren ist es möglich, dass die allgemeine Abwehrlage des Körpers gestärkt wird. Wichtig ist aber auch, dass die Durchblutung von Zehen, Fingern, Ohren und auch der Nase angeregt wird. Durch die verstärkte Durchblutung der Atemwege, ganz besonders im Nasen- und Rachenraum werden Krankheitserreger sehr viel besser bekämpft. Gleichzeitig kann hier auch eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems beobachtet werden. Im biochemischen Bereich kann man dazu auch noch nachweisen, dass freie Radikale besser abgewehrt werden können.

Diese freien Radikale sind recht aggressive Sauerstoffmoleküle, und diese sind durchaus in der Lage, die Zellmembranen zu schädigen.

Um diesen gewünschten abhärtenden Effekt der Sauna zu erreichen, sind verschiedene Faktoren notwendig. Zudem wird hier auch eine Art von Auffrischung vorausgesetzt. Geht man wirklich immer regelmäßig Saunabaden, dann kann es durchaus sein, dass man bereits nach einem Vierteljahr die erste merkbare Stabilisierung der Gesundheit feststellen kann.

Regelmäßige Saunagänger verfügen zudem auch nachweislich über eine größere Widerstandskraft gegenüber vielen Zivilisationskrankheiten, wie beispielsweise Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Bereichs.

Wenn man in die Sauna geht, dann kommt zuerst die sogenannte Aufheizphase, die höchstens 15 Minuten dauern sollte. Dabei steigt die Kerntemperatur des Körpers auf circa 38 Grad an, also einen Grad mehr als für gewöhnlich. Bei der Haut sieht es etwas anders aus, hier steigt die Temperatur auf rund vierzig Grad an.

Die anschließende Abkühlung findet danach erst an der frischen Luft statt und danach dann im kalten Wasser. Dabei werden auch die erwärmten Schleimhäute der Atemwege gekühlt, und die Blutgefäße, die zuvor in der Wärme schön geweitet wurden, werden wieder verengt. Ganz besonders interessant wird es im Winter, wenn es geschneit hat, denn dann schätzt man in Saunakreisen auch das Abreiben mit Schnee sehr, und das nicht nur in Finnland. Dieses Abkühlerlebnis ist wahrlich prickelnd. Dieses Erlebnis kann man aber auch im Sommer haben, und zwar wenn man statt des Schnees einfach Crush-Eis nutzt. Wer wirklich jede Woche in die Sauna geht wird auf jeden Fall bestätigen können, dass er kaum von virusbedingten Erkältungsinfekten oder auch einigen anderen Wehwehchen belastet wird.

In der Umfrage des Sauna-Bundes kam sogar heraus, dass es rund 78 Prozent der Befragten waren, die selten oder gar gar nicht an einem solchen grippalen Infekt leiden. Und auch wenn es doch einmal zu Schnupfen oder Husten kommt, dann sind Saunagänger in der Lage, diese Symptome viel schneller wieder zu überwinden.

Dennoch sollte man mit einem akuten Infekt keinesfalls die Sauna aufsuchen. Das regelmäßige Saunieren ist sicherlich ein sehr wirksames Mittel, um die Gesundheit zu erhalten, dennoch sollte man auch nicht vergessen, dass eine gesunde Lebensführung ebenfalls sehr wichtig ist. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass man eine gesunde vitaminreiche Vollwertkost zu sich nimmt. Dazu sollte ein leichter Ausdauersport, am besten an der frischen Luft, selbstverständlich sein. Auch ausreichend Schlaf und die angemessene Flüssigkeitszufuhr gepaart mit einer positiven Lebenseinstellung sorgen zusätzlich dafür, dass man seine gute Gesundheit auf jeden Fall erhalten kann.

Dezember 20th, 2015 | Leave a Comment

Ein Geraniengewächs aus dem Süden Afrikas gegen Erkältungen

Sie kommt vom schönsten Ende der Welt. Sie schützt vor Schnupfen, vor Husten. Und sie heilt bei Infekten der Atemwege. Die Rede ist von der Wurzel der wilden Geranie aus Südafrika.

Das Wunder wurzelt am südlichen Ende Afrikas. Hier gedeiht auf kargem Boden eine weltweit einmalige Heide-Vegetation, artenreicher als der Amazonas-Regenwald. Und nur hier wächst in freier Wildbahn die Kapland-Pelargonie – eine entfernte Verwandte unserer Balkon-Geranien, die lila blüht und in ihren Knollen erstaunliche Heilkräfte bergen soll. Im Jahr 1897 kam der Engländer Charles Stevens todkrank in diese Gegend, weil er sich vom südafrikanischen Klima Linderung seiner Lungentuberkulose erhoffte. Ein Zulu-Medizinmann flößte ihm vier Monate lang den abgekochten Wurzelsud einer Pflanze ein – danach reiste der Engländer gesund in seine Heimat zurück.

Stevens nahm die Wurzel mit nach England, verkaufte sie als TBC-Mittel und nannte sie „Umckaloabo“ – den Begriff hatte er von dem Medizinmann immer wieder gehört. Der aber meinte nicht die Pflanze, sondern die Diagnose. In der Zulusprache bedeutet „Umkhane Hlabo“ einfach nur „schwerer Husten“.

In den zwanziger Jahren geriet die Wurzel in Vergessenheit – bis zu ihrem sensationellen Comeback in Deutschland als hochwirksame Arznei gegen alle Atemwegserkrankungen und grippale Infekte.

Die Hitze des Afrika-Sommers brütet über dem sanft gewellten Hügelland rund um Peddie. Etwa 300 Sammler schürfen hier nach den Wurzeln der Kapland-Pelargonie. Galawa ist an diesem Morgen schon früh aufgebrochen, als die Hitze noch erträglich war. Ein Kind auf dem Rücken, eines im Bauch, zwei an den Rockzipfeln: So läuft die junge Xhosa-Frau stundenlang auf der Suche nach den begehrten Wurzeln. Sie hackt von jeder Pflanze nur einige Knollen heraus, um den Weiterwuchs – und ihren Nebenerwerb – nicht zu gefährden. Nachhaltigkeit nennt sich das.

Das halbe Dorf ist im Schatten eines riesigen Feigenbaums versammelt, wo die Säcke von einem Ankäufer gewogen werden. Galawa macht einen Freudensprung, als sie 45 Rand für ihre Ausbeute erhält – fünf Euro, doppelt so viel wie ein Tagelöhner auf einer Farm verdient. Der Boom einer Arznei im fernen, reichen Europa sichert vielen Familien das Überleben in dieser bitterarmen Gegend.

Der Anbau ist schwierig, denn das Geraniengewächs ist eine launische Diva. Die Stecklinge werden auf Nährboden gebettet, mit Feuchtnebel verwöhnt und vor zu viel Sonne geschützt, dann in langen Reihen eingepflanzt, künstlich berieselt, mit Stroh bedeckt – bis nach drei Jahren die wertvollen Wurzeln endlich geerntet werden können.

Dezember 18th, 2015 | Leave a Comment

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