Allergien bekämpfen – am besten durch Hyposensibilisierung

Tränende Augen, dauerhaftes Niesen, Atemnot, Hautausschlag, es gibt viele allergische Reaktionen des Körpers. Aber nicht immer lässt sich der Kontakt mit den Allergieauslösern vermeiden. Besonders schwierig ist es, wenn die vom Facharzt festgestellten Allergene z.B. Pollen, Hausstaub und Insektengift sind.

Wenn hierdurch Heuschnupfen oder Asthma bronchiale verursacht wird, das zu chronischen Krankheiten führen kann, raten die Ärzte oft zur Hyposensibilisierung, ebenso auch bei Insektengiftallergien. Die Hyposensibilisierung, auch Spezifische Immuntherapie (SIT) genannt, ist eine Behandlung der Allergieursache und zur Zeit die einzige Kausaltherapie. Dem Körper wird hierbei nach dem Ergebnis des Allergietests ein individuell hergestelltes Mittel mit den Allergenen zugeführt. Hierdurch soll erreicht werden, dass sich der Körper an diese Stoffe gewöhnt, und die allergischen Reaktionen gar nicht mehr oder auch nicht mehr so intensiv auftreten. Dieses Verfahren ist besonders in den letzten Jahrzehnten oft Gegenstand von Studien gewesen und gilt heute als wirksam bewiesen, die Anforderungen der evidenzbasierten Medizin werden erfüllt.

Es gibt zwei Formen der Hyposensibilisierung, die subkutane und die sublinguale. Bei der subkutanen Hyposensibilisierung wird die nach den Allergenen individuell hergestellte Injektionslösung im Oberarm unter die Haut gespritzt, zu Beginn der Behandlung wöchentlich. Um festzustellen, ob allergische Reaktionen auftreten, muss der Patient nach der Injektion mindestens noch 30 Minuten unter fachärztlicher Beobachtung bleiben. Wird die Injektionslösung vertragen, kann die Dosis langsam erhöht werden, damit der Körper mehr Antikörper produziert. Der Abstand der Spritzen wird auf maximal 4 Wochen erhöht, die gesamte Hyposensibilisierung muss über einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren durchgeführt werden.

Nach den Studien muss der Zeitplan für die Injektionen peinlich genau eingehalten werden, damit ein Erfolg der Behandlung eintritt. Bei einer Insektengiftallergie wird zu Beginn häufig eine Schnellhyposensibilisierung durchgeführt, bei der die Dosis innerhalb weniger Tage erhöht wird. Dieses erfolgt zunächst unter stationärer Beobachtung und wird dann ambulant fortgeführt.

Bei der sublingualen Hyposensibilisierung werden anhand der festgestellten Allergien anstelle der Injektionslösung individuelle Tropfen hergestellt. Dieses Mittel wird unter die Zunge gegeben. Nach den bisher durchgeführten Studien ist die sublinguale Hyposensibilisierung nur etwa halb so wirksam wie die subkutane, über die Dauer der Wirksamkeit liegen noch keine genauen Kenntnisse vor. Die Anwendung dieser Therapie für Kinder wird nach dem heutigen Stand von den allergologischen Fachverbänden noch nicht empfohlen, da die vielen Studien über die Wirksamkeit bei Kindern noch nicht abgeschlossen sind.

Vor 5 Jahren wurde mit Studien über die Wirksamkeit der sog. Gräsertablette begonnen, einer Tablette gegen Gräser- und Roggenpollenallergien. Diese schnell lösliche Tablette muss täglich über einen Zeitraum von 3 Jahren genommen werden. Nach der ersten umfangreichen Studie kann zunächst nur beurteilt werden, dass die Wirksamkeit auch 2 Jahre nach Abschluss der Behandlung erhalten bleibt, weitere Erfahrungen müssen abgewartet werden.

Der Erfolg der Hyposensibilisierung ist am größten bei jungen Menschen, da das Abwehrsystem noch besonders veränderungsfähig ist. Insektengiftallergien können hiermit nahezu beseitigt werden. Dieses Verfahren ist allerdings nicht geeignet bei Neurodermitis, und es wirkt auch nicht bei Allergien gegen Schimmelpilz und Federn.

Dezember 22nd, 2015 | Leave a Comment

Bei Pollenalarm braucht auch die Haut Hilfe

In der Heuschnupfenzeit trieft nicht nur die Nase und jucken nicht nur die Augen, auch die Haut leidet. Bei Neurodermitikern kann es vorkommen, dass sie einen Schub erleiden.

Im Moment ist es ja wieder so, dass viele unter den typischen Symptomen des Heuschnupfens leiden wie triefende oder völlig verstopfte Nasen oder auch das unangenehme Rachenkitzeln.

Da sich das Wetter verändert hat ist es heute nicht mehr nur der Frühling, wo die Pollen fliegen, auch schon vorher oder später zum Sommer hin können viele Pollen unterwegs sein.

Diese Symptome sind sehr vielen geläufig, aber die wenigsten wissen, dass auch die Haut eine sehr wichtige Eintrittspforte ist für Pollen, und dementsprechend kann auch sie sehr empfindlich reagieren.

Da ist es dann wirklich nicht mehr verwunderlich, dass viele Neurodermitiker gerade in der Pollenzeit sehr oft häufige und auch schlimme Schübe haben. Selbst wenn sie eigentlich gar nicht unter Heuschnupfen leiden kann es sein, dass die Pollen als sogenannte „Trigger“ einen Schub auslösen können. Der Grund ist, dass auch die Neurodermitis, genauso wie der Heuschnupfen, zum „atopischen Formenkreis“ gehören. Bei den sogenannten Atopikern reagiert das Immunsystem überschießend auf Stoffe, die an sich völlig ungefährlich sind. Dies können beispielsweise Tierhaare sein, oder auch ganz bestimmte Lebensmittel oder auch Hausstaubmilben. Auch Zusätze in Kosmetika oder Blütenpollen gehören dazu. Es reichen schon kleinste Hautrisse, damit die Pollen in den Körper eindringen können. Daher gilt es in einem solchen Fall, die Haut, die unsere wichtigste Schutzbarriere darstellt, gegen alle Angriffe von außen zu schützen. Das gilt nicht nur bei Neurodermitis, aber ganz besonders dann, wenn man unter dieser Erkrankung leidet.

Wichtig ist hier eine Basispflege. So absurd es eigentlich auch klingen mag, aber der Kontakt mit Wasser sorgt dafür, dass die Haut ausgetrocknet wird. Daher ist es wichtig, dass man sich nach jedem Duschen auch eincremt. Je kürzer dabei die Zutatenliste der Creme ist, desto besser ist sie für die Haut. Harnstoff ist bestens geeignet, um der Haut nachhaltig Feuchtigkeit zu spenden. Leider kommt es aber oft vor, dass dieser Urea auch oft auf angegriffener Haut brennt. Daher ist es besser, wenn man Spezialcremes nutzt, die körpereigene Fettsäuren und auch Ceramide sowie Cholesterol enthalten. Diese Cremes lieber dünner, aber dafür öfter auftragen. Verzichten sollte man aber vollständig auf Vollbäder.

Im Freien ist man leider ganz unvermeidlich den ganzen Pollen ausgesetzt, aber zu Hause sollte man auf jeden Fall versuchen, die Wohnung pollenfrei zu halten. Das gilt ganz besonders für das Schlafzimmer. Dies geht beispielsweise durch spezielle Gitter an den Fenstern, und natürlich sollte man vor dem Zubettgehen gründlich duschen und auch die Haare waschen, denn nur so kann man alle Pollen richtig wegspülen. Die Tageskleidung zieht man am besten gleich im Bad aus. In der Hochphase des Heuschnupfens sollten weder Hund noch Katze mit im Schlafzimmer schlafen, denn in ihrem Fell sammeln sich ebenfalls eine ganze Menge Pollen.

Als erste Hilfe werden hier Allergie-Blocker, die sogenannten Anti-Histaminika, eingesetzt. Diese lindern die Symptome an Augen und auch Atemwegen. Gegen den Juckreiz und auch brennende sowie entzündete Hautstellen werden meistens Kortisoncremes empfohlen. Diese lindern meist sehr schnell die Beschwerden, aber auf Dauer machen sie die Haut auch dünner. Somit wird sie noch empfindlicher. Man kann alternativ auch versuchen, den Juckreiz mit kalten Lappen zu lindern.

Als dauerhafte Hilfe gegen die Pollenallergie mit den bekannten Heuschnupfen-Symptomen hat sich bisher die Hyposensibilisierung bewährt. Diese Spritzenbehandlung findet normalerweise über mehrere Wochen in der pollenfreien Zeit statt. Dafür ist es dieses Jahr leider schon zu spät. Allerdings gibt es nun auch gute Nachrichten für Neurodermitiker. Es gibt die neue proaktive Erhaltungs-Therapie, und diese wirkt ähnlich wie Kortison, nur ganz ohne die übliche Hautverdünnung. Diese Salbe enthält den Wirkstoff Tacrolimus, der in die ekzemauslösenden Prozesse eingreift, und dann die Entzündung bekämpft. Gleichzeitig kittet er auch die Hautbarriere. Experten raten bei dieser Salbe, dass man sie auch zwischen den Schüben anwenden sollte, und zwar zweimal die Woche. Alle Allergene haben dann kaum Chancen einzudringen und damit einen Schub auszulösen. Das ist eine gute Gelegenheit, um die Zeit zwischen den Schüben zu verlängern.

Allerdings gibt es auch hier ein Manko. Vielen Neurodermitikern tut UV-Licht sehr gut, aber durch diesen neuen Wirkstoff wird die Haut lichtempfindlicher. Daher sollte man vor Sonnenbädern und auch dem Besuch im Solarium immer erst den Hautarzt kontaktieren.

 

 

 

Mai 31st, 2015 | Leave a Comment

Die besten Tipps bei Heuschnupfen

Eigentlich ist der Frühling eine der schönsten Jahreszeiten. Die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf, Bäume und Blumen erblühen und duften lieblich. Doch nicht alle Menschen können das Erwachen der Natur genießen.

Für sie beginnt jetzt die Zeit, in denen ihre Augen jucken und tränen, die Nase läuft, ist verstopft und sie müssen ständig niesen, hinzu kommen quälender Husten, zum Teil Atemnot, die Haut reagiert empfindlich und sie fühlen sich abgeschlagen und müde. Dies alles sind Symptome für Heuschnupfen und Allergien.

Sollte man unter einigen dieser Symptome leiden, ist es ratsam einen Arzt aufsuchen. Dieser kann dann feststellen ob und um welche Allergien es sich handelt. Der behandelnde Arzt wird ein entsprechendes Antihistaminikum verschreiben, welches die Symptome abschwächt oder ganz verschwinden lässt. Wenn man weiß, dass man auf verschiedene Pollen und Gräser allergisch reagiert, kann man bereits im Vorfeld und während der Pollenflugsaison viel tun, um die allergische Reaktion so gering wie möglich zu halten.

Sehr bewährt haben sich Nasenspülungen mit Salzwasser. Die Nasenduschen spülen die Pollen und den Schleim aus der Nase und halten die Nasenschleimhäute feucht. Nasenduschen kann man in den Apotheken kaufen. Die benötigte Salzwasserlösung gibt es hier ebenfalls. Man kann diese aber auch leicht selbst herstellen. Dazu löst man einen Teelöffel normales Kochsalz in einem Viertelliter lauwarmen Wasser auf.

Wichtig ist, dass man jeden Abend vor dem zu Bett gehen gründlich mit Shampoo duscht. So werden die Pollen aus den Haaren und von der Haut gespült. Die Kleidung, welche man getragen hat sollte in einem anderen Zimmer aufbewahrt werden, da sich hier ebenfalls viele Pollen befinden. Auch das richtige Lüften ist sehr wichtig. Tagsüber ist die Konzentration der Pollen besonders hoch, deshalb sollten die Fenster geschlossen bleiben. Abends und nachts sind kaum Pollen unterwegs. Es ist ratsam bei geöffnetem Fenster zu schlafen und nur in den frühen Morgenstunden zu lüften. Wobei man hier unterscheiden muss, ob man eher ländlich oder in der Stadt wohnt. Hier kann es zu unterschiedlichen Pollenflugzeiten kommen.

Haus und Wohnung sollten mehrmals in der Woche gründlich gereinigt werden. Idealerweise befinden sich keine „Pollenfänger“ wie Teppiche, Polstergarnituren oder Gardinen im Wohn- und Schlafbereich. Alles im Haus sollte feucht abwaschbar sein, da so die Pollen problemlos aufgenommen werden können und nicht nur aufgewirbelt werden.

Durch Stress können die Symptome von Heuschnupfen verstärkt werden. Deshalb kann man mit Yoga, autogenem Training oder verschiedenen Meditationstechniken das Nervensystem beruhigen und die Histaminausschüttung verringern.

Wichtig ist auch ein intaktes Immunsystem. Saunagänge und Wechselduschen auch während der heißen Jahreszeit sind sinnvoll. Die richtige Ernährung kann einen guten Schutz vor übermäßigen allergischen Reaktionen bilden. Besonders in der Pollenflugzeit sind Nahrungsmittel, die reich sind an Zink, Selen und Magnesium, wichtig. Dies sind zum Beispiel Fisch, Vollkornprodukte, Sonnenblumenkerne oder Haferflocken.

Vitamin-C-haltige Lebensmittel sind enorm wichtig, da diese zum Teil das Histamin binden und in ungefährliche Säuren umwandeln. Durch das Trinken von viel Mineralwasser werden die Schleimhäute feucht gehalten und die Pollen werden besser abgefangen. Histaminhaltige Lebensmittel wie Salami, Käse und Tunfisch sollten vermieden werden.

 

Mai 25th, 2015 | Leave a Comment

Die Pollen sind wieder unterwegs – schnelle Hilfe ist gefragt

Der Winter war ja dieses Jahr etwas länger als erwartet, und auch der Frühling kommt nicht so recht in Schwung. Solange es regnet, ist dies auch nicht so schlimm, zumindest für alle Pollenallergiker, aber wenn dann das Wetter doch schöner wird, kommt eine geballte Ladung an Pollen auf die geplagten Menschen zu.

Rund 15 Millionen Deutsche sind es, die jedes Jahr wieder unter dem Blütenstaub leiden müssen. Jetzt wird wieder der Atem knapp, die Augen jucken, und natürlich will auch die Nase nicht aufhören zu laufen. Zu den größten Auslösern gehören die Pollen von Ulme, Weide, Birke, Erle und Haselnuss. Für gewöhnlich ist es ja so, dass diese Pollen alle nacheinander fliegen, aber in diesem Jahr ist alles anders. Dadurch, dass der Winter so sehr lang gewesen ist, haben sie sich nun zusammengeschlossen und greifen die Allergiker gemeinsam an. Viele Betroffene haben gerade noch mit einer Erkältung zu kämpfen, so dass die Nasen sowieso bereits entsprechend geschwächt sind. Dazu kommt noch, dass die Pollen mittlerweile immer aggressiver werden. Gerade einmal zehn Jahre ist es her, dass pro Kubikmeter Luft fünf bis zehn Pollen der Haselnuss dafür zuständig waren, den Allergikern den Frühling zu vermiesen, heute reicht bereits ein einzelner dieser Pollen aus. Dies zeigt eine Studie von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung mit Sitz in Berlin.

Natürlich gibt es einige Methoden, um die Allergien zu bekämpfen. Als absolut erfolgreichste Methode ist hier die Hyposensibilisierung zu nennen. Dies ist eine Immuntherapie, die durchgeführt wird mit Hilfe von Spritzen, Tabletten und auch Tropfen. Nach wie vor ist dies die einzige wirklich gesicherte Methode. Diese ermöglicht es, bei bis zu achtzig Prozent aller Pollenallergiker diese Erkrankung zu stoppen für rund acht Jahre, und zudem ist es damit möglich, das gefürchtete Asthma zu verhindern. Allerdings gibt es auch einen großen Nachteil bei dieser Behandlung, und das ist die Dauer. Bis zu fünf Jahre kann sie dauern, aber mittlerweile gibt es auch Verfahren, die ein klein wenig schneller sind. Dazu zählt die sogenannte Kurzzeit-Hyposensibilisierung. Dabei werden lediglich vier bis sieben der Injektionen nötig, und diese werden verabreicht über wenige Monate. Allerdings muss dabei gesagt werden, dass für diese Therapie nur eine recht dünne Studienlage vorhanden ist. Es ist noch nicht wirklich bekannt, wie lange man damit eine Allergie im Griff halten kann.

Die sanfte Medizin ist immer mehr im Kommen, und auch im Bereich der Allergien ist dies nicht anders. Mittlerweile versucht ein großer Teil der Allergiker, ihre Erkrankung in den Griff zu bekommen mit natürlichen Heilmethoden.

Zu den sehr beliebten Methoden in diesem Bereich zählt die Akupunktur. An deren Wirksamkeit gibt es keine Zweifel, denn sie ist bereits bestätigt worden durch die WHO, die Weltgesundheitsorganisation. Bei dieser Methode ist es wichtig darauf zu achten, dass sie mindestens fünf Wochen bevor der Pollenflug beginnt gestartet wird.

Bei Allergien gibt es immer das Problem der Atmung. Wer auch in der Hochzeit der Pollen richtig tief und gut durchatmen möchte, der sollte eine Atemtherapie durchführen. Dort können ganz spezielle Techniken erlernt werden, die das Durchatmen erheblich erleichtern.

Aus dem fernen Amerika kommt die sogenannte NAET-Technik zu uns. Diese Technik vereint unterschiedliche Heilmethoden, diese stammen aus der Kinesiologie, der Akupressur, der Ernährungslehre und der Chiropraktik.

Auch der gute alte Pfarrer Kneipp hat etwas erfunden, das gut wirkt bei Allergien, und das sind die Kneipp´schen Güsse. Diese habe eine regulierende Wirkung auf das Immunsystem, das bei Allergikern ja überschießt. Sehr gut sind hier kalte Kniegüsse geeignet und auch Oberkörperwaschungen.

Die beste Methode ist natürlich die Prophylaxe. Im Falle der Allergiker bedeutet dies, dass man möglichst den Kontakt vermeiden sollte zu den Pollen. Aus der Wohnung kann der Blütenstaub entfernt werden mit feuchten Tüchern und natürlich dem Staubsauger. Wer etwas weiter gehen möchte, der sollte sich vor den Fenstern spezielle Pollengitter anbringen, diese sind in der Lage, bis 85 Prozent der Pollen gleich draußen zu lassen. Kommen Allergiker nach Hause, sollte immer als erstes die Kleidung gewechselt werden. Natürlich sollte die getragene Kleidung nicht aufbewahrt werden im Schlafzimmer oder Wohnzimmer. Gegen die juckenden Augen gibt es ganz spezielle Brillen, diese sind rund um das Auge herum geschlossen und verhindern so, dass Pollen ins Auge kommen können.

Mai 24th, 2015 | Leave a Comment

Spaß im Frühling trotz Heuschnupfen

Für alle Allergiker war der lange Winter eine echte Wohltat, denn dies war eine absolute Schonzeit für die von Heuschnupfen geplagten. Aber jetzt ist es wieder soweit, die Nasen laufen wieder. Und das sogar recht heftig, denn dieses Jahr fliegen die Pollen von Birke, Erle und Hasel fast gleichzeitig. Auch bei den Menschen, die eigentlich noch keine Allergie haben, aber wo vielleicht bereits die genetische Veranlagung gegeben ist, kann durch diese geballte Ladung an Pollen das Fass zum Überlaufen gebracht werden, und der Heuschnupfen bricht aus.

Dann kann man eigentlich nur noch das Ganze etwas in Grenzen halten. Zum Glück gibt es da sehr probate Mittel.

Wirklich helfen kann bei Heuschnupfen die spezifische Immuntherapie, kurz SIT. Dies ist eine Hyposensibilisierung, die das Übel direkt an der Wurzel bekämpft. So kann der Heuschnupfen sogar geheilt werden. Zier dieser Therapie ist es, eine Toleranz zu erzeugen, die der Körper gegen den Auslöser braucht. Dabei werden die Allergene in einer immer mehr steigenden Dosierung dem Körper zugeführt. Der Erfolg dieser Methode, die allerdings eine Langzeit-Methode ist, ist durch Studien belegt und liegt sogar bei 70 bis 80 Prozent. Langzeit-Methode bedeutet in diesem Fall Injektionen über drei Jahre, zunächst werden diese im Wochenrhythmus gegeben, danach dann monatlich. Erste Erfolge in Form einer Besserung der Beschwerden können bereits nach einem Jahr bezeichnet werden. Das lässt sich dadurch erkennen, dass der Patient weitaus weniger Medikamente benötigt, und zudem kann das Auftreten weiterer Allergien verhindert werden.

Auch eine Kurzzeit-SIT kann Erfolge bringen. Diese Methode startet man sechs Wochen, bevor die Pollensaison beginnt. Dann gibt es noch etwas für die ganz Bequemen, die SLIT. Hierbei werden die Allergene per Lösung unter die Zunge geträufelt. Auch eine neuartige Gräsertablette gibt es nun im Angebot.

Sind die Symptome erst einmal da, schaffen Antihistaminika Abhilfe. Nasenspray, Augentropfen und Tabletten gibt es in den Apotheken im Angebot. Und die modernen Präparate machen auch nicht mehr müde, so wie das früher einmal der Fall war. Wenn die Wirkung dieser Präparate nicht ausreicht, sollte man sich zusätzlich beim Arzt Kortisontropfen oder -sprays verschreiben lassen.

Natürlich gibt es auch noch einige alternative Methoden, auf die zwar viele Betroffene schwören, deren Wirksamkeit aber nicht wissenschaftlich bewiesen ist.

In der Homöopathie werden Mittel wie Calcium carbonicum und auch Apis D12 angeboten. Auch Rhus toxicodendron D30 sowie das indische Lungenkraut sollen helfen, die Symptome des Heuschnupfens zu lindern.

Auch Erfolge in der Reizstrom-Akupunktur sind zu verzeichnen. Dazu werden zwei Punkte des Blasenmeridians einmalig behandelt. Zwei Drittel der behandelten Betroffenen berichteten danach über zum Teil deutliche Linderungen der Beschwerden.

Außerdem gibt es auch Anzeichen, dass auch die Psyche einen großen Einfluss auf allergische Reaktionen haben kann. Um dem vorzubeugen, sollen die Patienten lernen, die allergischen Reaktionen einfach „wegzudenken“.

Viele Sportler fragen sich, ob Allergie und Sport auch wirklich zusammen passen. Schließlich atmen gerade Sportler ja durch die körperliche Belastung tiefer ein und auch noch häufiger. Daher sind gerade Sportler der Pollenbelastung besonders stark ausgesetzt. Aber keine Angst, mit dem Sport aufhören müssen sie deswegen nicht.

Man sollte nur in Absprache mit dem Arzt die Symptome bekämpfen, und gerade hier ist es ratsam, über eine Hyposensibilisierung nachzudenken. Wer allerdings unter Heuschnupfen leidet sollte in Zeiten erhöhter Pollenbelastung vielleicht lieber auf Schwimmen ausweichen oder auch Sport in der Halle vorziehen.

Eine gute Nachricht gibt es aber, denn Freizeitsportler haben kein erhöhtes Risiko, dass sich aus dem Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickeln kann wie etwas ein Nicht-Sportler.

Alle Allergiker mussten zur Feststellung der Allergie beim Arzt den klassischen Pricktest über sich ergehen lassen, wobei der Arzt die Haut anritzt und dann verschiedene Allergene aufträgt. So kann man feststellen, ob die Haut mit Quaddeln oder Juckreiz und ähnlichem reagiert. Wenn man aber über einen längeren Zeitraum mit allergischen Symptomen reagiert und sich vielleicht sogar Allergien mischen, gibt es einen neuen Check, der für mehr Klarheit sorgt, der ImmunoCAP ISAC. Die Betroffenen müssen dafür Blut abgeben und dieses wird dann auf einen Mikrochip aufgetragen. So kann man sehr präzise die Empfindlichkeit auf verschiedene Allergenbestandteile nachweisen. Wer mit diesem Test allerdings Klarheit bekommen möchte, der wird die Kosten von rund 150 Euro selbst tragen müssen, denn die Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht.

Mai 7th, 2015 | Leave a Comment

Effektive Hilfe bei Heuschnupfen

Der Frühling ist endlich wieder da. Vorbei die langen, trüben Wintertage. Die Natur erblüht, Blumen sprießen, die Sonne lacht und die Pollen fliegen wieder! Sie sind Schuld, dass der Allergiker die Schönheit der Natur nicht genießen kann. Triefnase, rote und juckende Augen und unkontrollierbare Niesattacken machen dem Heuschnupfen-Geplagten das Leben zur Hölle.

Apotheken genießen daher zu dieser Zeit einen wahren Run. Anti-Histamine, Nasen- und Augentropfen und, wenn nötig, Asthmasprays gehen weg wie warme Semmeln. Es muss jedoch nicht immer zu teuren Tabletten gegriffen werden. Zur Behandlung und Verbesserung bei allergischen Reaktionen haben sich einige natürliche Wirkstoffe erwiesen, die in jedem Reformhaus erhältlich sind.

Natürliche Heilmittel gegen Heuschnupfen und dem damit oft verbundenem Asthma sind Magnesium und Zink. Studien haben ergeben, dass diese beiden Spurenelemente allergische Reaktionen deutlich verbessern. Zink hat entzündungshemmende Eigenschaften vorzuweisen. Das Beste daran ist, dass Magnesium in diversen Lebensmitteln zu finden ist. Somit reicht der Weg in den nächsten Supermarkt aus. Das Spurenelement findet man beispielsweise in Bananen, Hülsenfrüchten und Nüssen vor. Zusätzlich wirken sich die Vitamine C und B6 ebenfalls positiv auf den lästigen Heuschnupfen aus. Das Vitamin B6 spielt daher eine wichtige Rolle, da es sich unterstützend auf ein Enzym auswirkt, das die allergischen Substanzen, Histamine, verringert.

Vitamin C unterstützt die natürliche Abwehr. Auch Schwarzkümmelöl hat sich bei Heuschnupfen bestens bewährt, da es einen hohen Anteil an Linolensäure beinhaltet. Zusätzlich enthält es das ätherische Öl Nigelon. Diese beiden Wirkstoffe sind natürliche Gegner der Histamine und bremsen somit die allergischen Reaktionen. Als positiven Gegeneffekt weiten sich die Bronchien und Entzündungen werden gehemmt. Die allergischen Beschwerden nehmen somit deutlich ab.

Heuschnupfengeplagte sollten zur Pollensaison dreimal am Tag jeweils 2 Kapseln oder 1 TL Schwarzkümmelöl zu sich nehmen. Für Neurodermitiker oder Asthmatiker empfiehlt sich sogar eine permanente Einnahme.

Auch Pro- und Prebiotika haben einen wichtigen Einfluss bei allergischen Reaktionen. Probiotika kennt man zum größten Teil aus der Gruppe der Milchsäurebakterien. Genauer gesagt handelt es sich um lebende Bakterien, die wichtig für die Beschaffenheit der Darmflora sind. Dieser Bereich des Darms spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem. Prebiotika sind Ballaststoffe, die sich unterstützend auf die positiven Darmbakterien auswirken. Es empfiehlt sich, ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Pro- und Prebiotika herzustellen um somit die Immunabwehr anzukurbeln und somit die Allergien zu lindern. Somit eignen sich Pro- und Prebiotika nicht nur für Allergiker, sondern auch für nichtallergische Menschen, die ihre Immunabwehr stärken möchten.

Jeder Heuschnupfengeplagte weiß: Bei allergischen Niesattacken helfen Nase putzen und Nasensprays nur vorübergehend. Die vielen Flimmerhärchen in der Nase sind immer noch mit Pollen besetzt. Um diese vorübergehend zu entfernen, eignet sich daher eine Nasenspülung. Diese kann man am besten mit einer Nasendusche vornehmen, die zweimal am Tag angewendet wird.

Als effektivste Spülung hat sich das Halit-Salz aus dem Himalaya erwiesen. Die Nasendusche setzt man an ein Nasenloch an, atmet durch den Mund und lässt die Lösung durch das andere Nasenloch wieder hinaus laufen.

Für Asthmatiker und Allergiker lohnt sich außerdem der Gebrauch von Meeresluft-Inhalatoren. Hierbei setzt man das Mundstück an die Lippen, atmet dabei durch den Mund ein und durch die Nase wieder aus. Durch Einsatz der oben genannten Möglichkeiten wird der Allergiker eine deutliche Besserung der durch Heuschnupfen bedingten Beschwerden bemerken. Wer viel unter den Beschwerden eine Allergie zu leiden hat, der sollte auch einmal über eine wohltuende Polen Kur nachdenken, denn hier kann dem Betroffenen wirklich gut geholfen werden. Viele Kurhotels an der Ostsee sind auf diese Erkrankung spezialisiert.

Es liegt sicherlich im Interesse eines jeden Allergikers, nicht permanent zu Anti-Histaminen zu greifen. Denn jedes zusätzliche Medikament kostet nicht nur Geld, es enthält leider auch die ein oder andere Nebenwirkung, wie z.B. Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche. Letztendlich sollte man daher statt auf Chemie, eher auf die Kraft der Natur setzen, um die ihre Schönheit wieder in vollen Zügen genießen zu können.

April 19th, 2015 | Leave a Comment

Frühlingszeit – Allergiezeit – die besten Tipps

Alle freuen sich auf den Frühling, mit ein paar warmen Tagen hatte er sich ja bereits angekündigt, auch wenn er sich momentan noch etwas versteckt hält. Allerdings sind es doch nicht alle, die das Frühlingserwachen so gut finden, eine immer größer werdende Gruppe ist gar nicht

erfreut, denn für sie bedeutet der Frühling nichts anderes als triefende Nasen und rote Augen.

Es sind mittlerweile schon 15 Millionen Pollenallergiker, die durch den Ausbruch des Frühlings im wahrsten Sinne zu Tränen gerührt werden. Viele greifen dann zu Medikamenten wie Augentropfen, Schnupfenspray und Tabletten, die die Produktion des Histamins hemmen sollen, diesem körpereigenen Botenstoff, der für diese ganzen Allergiesymptome verantwortlich ist.

Es muss aber nicht immer gleich die chemische Keule sein, auch viele sanfte Methoden bringen den gewünschten Erfolg. Sehr oft helfen auch sogenannte grüne Arzneien weiter, und manchmal müssen es nicht einmal die sein, denn auch kleine Veränderungen im Alltag des Allergikers können große Veränderungen bringen.

Die meisten Menschen ärgern sich, wenn es regnet, ganz anders die Pollen-Allergiker, denn eine halbe Stunde nach einem kräftigen Schauer ist die Luft erst einmal so richtig rein gewaschen, die Pollen sind dann quasi herausgewaschen worden. Das ist dann der beste Zeitpunkt, um einen schönen Spaziergang zu unternehmen. An windstillen, eher kühlen Tagen befindet sich auch nicht so viel Blütenstaub in der Luft. Dies ist vor allen Dingen in Nadelwäldern der Fall. Meiden sollte man dagegen auf jeden Fall Laubwälder und Felder, denn diese sind das bevorzugte Terrain aller Pollen. Auch beim Lüften sollte man etwas beachten, denn die niedrigste Pollenkonzentration in einer Stadt ist morgens zu finden in der Zeit zwischen sechs und acht Uhr. Auf dem Land ist die beste Zeit zwischen 19 und 24 Uhr.

Auch sollte man sich nicht so stressen lassen. Die neuesten Studien, die von der Ohio State University stammen belegen, dass Stress im gesamten Allergiegeschehen eine weitaus größere Rolle einnimmt, als man dies bisher angenommen hatte. Durch diese psychische Belastung sollen nicht nur die bereits vorhandenen Symptome verstärkt werden, gleichzeitig soll man, wenn man gestresst ist, auch noch auf mehr Allergene reagieren als ohne Stress. Daher ist es sehr wichtig, dass man auch immer Auszeiten einplant mit einer guten Regelmäßigkeit.

Man sollte sich als Pollen-Allergiker auch immer Zonen schaffen, die pollenfrei sind. Durch Staubsaugen und auch feuchtes Wischen kann einiges Blütenstaub entfernt werden, der sich in der Wohnung befindet. Rund 85 Prozent der Pollen kann man mit entsprechenden Schutzgittern, die man vor den Fenstern anbringt, ausgrenzen. Jeder Allergiker sollte auf jeden Fall die Kleidung wechseln, sobald er nach Hause kommt. Diese Kleidung auf keinen Fall im Schlafzimmer aufbewahren, das ist sehr wichtig.

Bevor man sich abends zur Nacht begibt, ist eine Dusche sehr ratsam, denn sie spült den Blütenstaub komplett ab. Nicht vergessen sollte man das Eincremen, denn die Pollen gelangen auch in die Haut, und zwar durch ganz winzige Öffnungen an den Haarfollikeln. Um die Hautbarriere zu stärken gibt es ganz spezielle Cremes in den Apotheken zu kaufen.

Eine deutliche Linderung bei den Betroffenen bringt auf jeden Fall die Akupunktur, dies konnte in Studien gezeigt werden. Über 90 Prozent der Patienten stellten eine Besserung fest. Durch die Akupunktur wird das Immunsystem gestärkt.

Bei Heuschnupfen haben sich Kneipp´sche Güsse bewährt. Kalte Gesichtsgüsse nach Pfarrer Kneipp bringen eine gute Erleichterung bei Triefnasen. Zuerst duscht man die Stirn ab mit der Dusche, danach dann die rechte Gesichtshälfte, anschließend die linke. Abschließend wird dann das gesamten Gesicht abgebraust, und zwar in Kreisen.

Man kann die Histaminausschüttung auch dämpfen durch rohe Zwiebeln, die man in das Essen gibt. Auch Sonnenblumenkerne, Käse und Kalbfleisch sind gut, denn diese Lebensmittel enthalten viel Zink, und dieses Mineral ist es, welches das Andocken von den Pollen an die Schleimhaut erschwert. Um diese überschießenden Immunreaktionen regulieren zu können, sind auch Bakterienkulturen sehr gut geeignet, die im Joghurt zu finden sind.

Auch einige grüner Helfer gibt es, die in der Not helfen. Harntreibend wirkt der Brennnesseltee, und zudem blockiert er auch die Produktion des Histamins. Bewährt hat sich auch eine Wirkstoff, der aus der Adhatoda-Pflanze gewonnen wird, einigen sicher auch bekannt als Indisches Lungenkraut. Aus der Homöopathie kommt das Galphimia glauca, dieses lindert ebenso die akuten Beschwerden.

Wer Urlaub nehmen kann, sollte den Pollen auf jeden Fall davonreisen. Ein ausgiebiger Ostsee Urlaub, ein Trip auf eine Insel oder auch nach Bayern in das Hochgebirge, all dies sind die besten Reiseziele für Allergiker. Dort kann man sich einmal eine richtige Verschnaufpause gönnen, denn an diesen Orten ist die Pollenbelastung doch deutlich geringer.

Sicher kann man im akuten Fall auch zurückgreifen auf Medikamente, aber auch andere Methoden kann man durchaus nutzen, um den Pollen ein Schnippchen zu schlagen.

April 11th, 2015 | Leave a Comment

Kontaktallergien – was tun wenn die Haut juckt und sich rötet

Monatelang, vielleicht sogar über Jahre hinweg hat es den Tag versüßt: Das Lieblingsparfüm. Doch wie aus dem Nichts tauchen plötzlich Hautrötungen auf, gefolgt von lästigen Niesanfällen. Auch die bunten Ohrstecker, die als modisches Accessoire für den Abend dienten, sind nicht mehr länger tragbar. Nicht, weil sie nicht mehr schön aussehen, sondern weil die Ohren stark röten und man sich ständig kratzen muss.

Spülmittel, das immer wieder gerne zur Reinigung des Geschirrs diente, hinterlässt auf einmal stark rötende und juckende Hände. Doch warum ist das so? Warum lösen Düfte, Kleidungs- und Schmuckstücke, die einem über Jahre ans Herz gewachsen sind, urplötzlich starke, negative Reaktionen aus?

Grund hierfür ist die sogenannte Kontaktallergie, deren Veranlagung in den Genen zu finden ist und von der bereits ca. 15 bis 20 % der deutschen Bevölkerung betroffen ist. Ist man zudem noch psychisch stark belastet, wird dieses Phänomen der Überempfindlichkeit zusätzlich gefördert. Manchmal reagiert der Körper sofort auf die allergische Reaktion, ein anderes Mal aber auch erst nach einigen Tagen. Tritt der letztere Fall ein, wird es schwierig für den Betroffenen nachzuvollziehen, was die Allergie ausgelöst hat.

Hierfür empfiehlt sich ein sogenannter Epikutantest, der vom Dermatologen oder Allergologen durchgeführt wird. Hier werden dem Patienten eventuelle allergische Substanzen in kleinsten Mengen zugefügt. Nach ca. 20 bis 30 Minuten Einwirkzeit kann der Arzt dann anhand der allergischen Reaktion schnell den Botenstoff ausfindig machen. Wenn die Sache sehr kompliziert ist, können auch gezielte Kuraufenthalte helfen genau herauszufinden, was die Reaktionen auslöst und auf welche Stoffe man noch reagiert.

Die einzige Lösung, dem lästigen Jucken ein Ende zu bereiten, ist das Meiden des Allergieauslösers. Interessant ist, dass deutlich mehr Frauen als Männer an einer Kontaktallergie leiden. Die Erklärung hierfür ist einfach: Frauen kommen mit mehr allergieauslösenden Stoffen in Berührung. Im Haushalt tummeln sich ganze Allergieherde. Putz-, Reinigungs- und Waschmittel enthalten viele künstlich hergestellte Duftstoffe und zusätzliche Chemikalien. Frauen benutzen außerdem Kosmetikartikel, die ebenso allergieauslösende Substanzen enthalten können.

Männer reagieren da wahrscheinlich eher auf Farben, Lacke oder Stoffe, die in Kleidungsstücken vorhanden sind. Es ist daher kaum verwunderlich, dass eine Kontaktallergie ein Phänomen der Neuzeit ist. Schließlich fanden Chemikalien und zusätzliche Duftstoffe in der Vergangenheit so gut wie keine Verwendung.

Die Rangliste der Kontaktallergien wird übrigens mit Nickel angeführt. Bei einer Kobalt-Nickel-Allergie empfiehlt es sich daher, nickelhaltigen Schmuck sowie Knöpfe und Gürtelschnallen zu meiden. Wer nicht gänzlich auf die Lieblingsjeans verzichten möchte, dem kann ein Shirt helfen, das zwischen Körper und Knopf liegt und somit für einen Schutz sorgt.

Man sollte sich generell bewusst machen, dass alles, was bunt und duftintensiv ist, die meisten allergieauslösenden Substanzen enthält. Daher empfiehlt es sich, ruhig einmal tiefer in die Tasche zu greifen, aber dafür natürliche Substanzen zu bekommen.

Auch beim Schmuck sollte man sich nicht von der Optik täuschen lassen. Bei einer Neigung zu Kontaktallergien gilt auch hier: Lieber mehr Geld ausgeben, als billigen Schmuck erwerben, den man am Ende doch niemals tragen kann. Um dem möglichen Stress zu entfliehen empfiehlt es sich, auch einmal eine erholsame Reisen Kur zu unternehmen. Einfach mal ein paar Tage wegfahren, die Seele baumeln lassen, pure Natur genießen und während der Kur so zu neuen Kräften kommen!

April 6th, 2015 | Leave a Comment

Die Behandlungsmethode Lichttherapie bei Heuschnupfen

Heuschnupfen ist eine große Belastung für die Betroffenen. Sind Kinder erkrankt, leidet die Familie mit, denn der Heuschnupfen hat großen Einfluss auf das Familienleben, den Alltag, die Schule und sogar die Wahl des Urlaubsortes. Obwohl es mittlerweile eine Urlaubsort gibt, der als Urlaubsort für Allergiker bezeichnet werden kann, ist mit einer Allergie nicht zu spaßen. Das Ostseebad Baabe auf der schönen Insel Rügen bietet alles, was Allergiker brauchen, die Hotels sind dementsprechend ausgestattet, und auch beispielsweise beim Bäcker wird auf Allergiker Rücksicht genommen, denn dort werden auch Produkte ohne Nüsse angeboten. Auch für alle Heuschnupfen-Allergiker ist dieser Ort bestens geeignet.

Der Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion. Der Auslöser ist für den Körper eigentlich ungefährlich, aber durch eine Irritation des Immunsystems verhält es sich, als gilt es, einen lebensbedrohlichen Krankheitserreger zu bekämpfen. Starker Schnupfen, Kopfschmerzen, tränende Augen und Hautausschläge sind die Folge. Auch Fieber ist möglich. Schlimmstenfalls kommt Atemnot hinzu. Wer Heuschnupfen hat, freut sich nicht auf die warme Jahreszeit. Zumindest nicht so lange die jeweiligen Hauptauslöser fliegen, und das können alle möglichen Gräser und Pollen sein.

Dabei gibt es Pflanzen, die als häufige Auslöser bekannt wurden. An erster Stelle wird hier das Traubenkraut genannt. Die Pflanze breitet sich stark in den Gärten aus und inzwischen wird empfohlen, dass sie unbedingt aus den Gärten entfernt werden sollte.

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Allergie zu behandeln. Was dann aber im Einzelfall zum Erfolg führt, dafür gibt es keine Garantie. Je schwerer die Symptome, desto dringender empfiehlt sich eine Behandlung. Da bei Allergien das Immunsystem nicht zuverlässig zwischen echten Krankheitserregern und ungefährlichen Stoffen unterscheiden kann, muss bei jeder Behandlung das Immunsystem konsequent gestärkt werden.

Bei Kindern, die in Großstädten leben kann das bedeuten, dass ein Wegzug aus der Innenstadt notwendig wird. Allergien sind immer ein ernst zu nehmendes Signal für eine allgemeine Immunschwäche. Inzwischen weiß man, dass konservierte Nahrung, schlechte Luft und kein Kontakt zu normalen Haushaltsbakterien die Gefahr einer Allergie deutlich anhebt. Aus diesem Grunde erkranken Kinder, die auf Bauernhöfen groß werden, selten an Allergien. In Versuchsreihen wurden Stadtkindern mit allergiebelasteten Eltern Bakterienkulturen von Bauernhöfen gegeben, um das Allergierisiko zu senken. Denn, sind beide Eltern Allergiker, steigt das Risiko besonders stark. In diesem Fall sollte man sich bemühen, den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Das Baby sollte möglichst lang, mindestens sechs Monate, gestillt werden, chemische Reiniger, die sämtliche Haushaltsbakterien vernichten, sind tabu. Viel Aufenthalt an gesunder Luft, Sport für eine gute Belüftung der Atemwegsorgane und frisch zubereitetes Essen ohne denaturierten Zucker und Geschmacksverstärker kann den Ausbruch der Allergie hinauszögern. Doch nicht nur Kinder erkranken an Allergien. Aber je jünger der Erkrankte ist, desto schwerer ist die Allergie oft zu bekämpfen.

Doch auch bei Erwachsenen kann sie unangenehme bis gefährliche Folgen haben. Ist die Allergie erst da, können die Symptome mit verschiedenen Medikamenten unterdrückt werden. In schweren Fällen bleibt den Betroffenen auch nichts anderes übrig. Eine neue Therapieform gegen Allergien ist die Lichttherapie. Dabei werden die Patienten über 14 Tage insgesamt 6 Mal bestrahlt. Die jeweilige Bestrahlung dauert nur wenige Minuten. Die Behandlung ist absolut schmerzfrei. Die Kosten muss bisher jeder selbst übernehmen. Allerdings ist die finanzielle Belastung nicht allzu hoch. Meist werden nicht mehr als 40 Euro insgesamt verlangt. Die Therapieform wird inzwischen nicht nur bei Heuschnupfen sondern auch bei anderen Allergien erfolgreich angewandt. Jedem hilft sie zwar nicht, dennoch ist es eine neue Möglichkeit die hohen Belastungen der Allergie wenigstens zu reduzieren.

März 9th, 2015 | 1 Comment

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