Die perfekte Alleskönnerin für Gesundheit und Wellness – die Heilerde

Bereits bei den alten Ägyptern war es absolut üblich, dass sie sich gegen rheumatische Beschwerden in Bädern wälzten, die aus Nilerde hergestellt wurden. Schon Hippokrates verordnete eine solche Heilerde, und zwar als Brei, und auch der große Paracelsus nutzte sie, und zwar in den Zeiten von Cholera und Pest. In Deutschland war es später Pfarrer Kneipp, der diese Heilerde nutzte, um Hautausschläge zu behandeln. Eine gesamte Kur entwickelte dann sogar Pfarrer Felke aus der Heilerde, und das war auch der Grund, warum er auch den Beinamen Lehmpastor bekam.

Diese Heilerde hat wahrlich bereits eine sehr lange Tradition.

Bereits seit einigen Jahrtausenden wird sie sowohl zu medizinischen Zwecken eingesetzt als auch zu pflegenden. Diese Heilerde ist ein Naturprodukt und ist auch bekannt als Mineralerde, Tonerde oder auch Löss. Sie entstand während der letzten Eiszeit, die vor 10.000 Jahren stattfand, und zwar dadurch, dass zu der Zeit tonnenschwere Eisbrocken Felsen und auch Steine zermalmten. Als Verfeinerer kamen dann noch Wind und Wasser dazu. Durch sie schrumpften sie bis auf die Größe von Staubkörnern.

Die Zusammensetzung von diesem Löss unterscheidet sich immer etwas, es kommt immer darauf an, wo er herkommt. Zum größten Teil ist es aber so, dass sie aus Quarzkörpern und auch kalkigen Bruchstücken bestehen. Dass es hier auch unterschiedliche Farben gibt liegt daran, dass auch der Anteil an Eisen- oder Magnesiumoxiden unterschiedlich ist, so kann es zu einem Grün, Gelb, Weiß oder auch Braun kommen. In der Tonerde sind aber auch Mineralstoffe enthalten, wie beispielsweise Magnesium, Kalzium, Natrium und auch Kalium. Dazu kommen noch Spurenelemente wie Kupfer, Chrom, Zink, Selen und auch Lithium. Dazu kommt auch noch, dass vor allen Dingen die grüne Tonerde sehr reicht ist an der wichtigen Kieselsäure.

Allerdings ist es nicht so, dass dieser gesundheitsfördernde Effekt der Tonerde hauptsächlich dem Reichtum an Mineralien zu verdanken ist. Die Heilerde hat eine sehr unregelmäßige Oberflächenstruktur, und dadurch bekommt sie eine sehr hohe Absorptionsfähigkeit. Daher ist sie in der Lage, Nahrungsgifte und auch schädliche Stoffwechselprodukte ganz einfach an sich zu binden. Dadurch wird die Heilerde so gesund. Allerdings muss man auch dabei sagen, dass sich diese Eigenschaft ungünstig auswirken kann, wenn gleichzeitig Medikamente eingenommen werden müssen. Daher sollte man immer darauf achten, dass zwischen der Einnahme der Medikamente und der Einnahme der Heilerde mindestens zwei Stunden liegen.

Heilerde ist ein Produkt, das man sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden kann. Nutzt man sie innerlich, dann wirkt sie zuallererst antibakteriell. Sehr gerne verwendet man sie daher zum Gurgeln, wenn es zu Entzündungen im Mund- und Rachenraum gekommen ist. In diesem Fall verrührt man einen Teelöffel der Heilerde mit einem halben Glas Wasser, das lauwarm sein sollte. Damit spült man dann mehrmals am Tag den gesamten Mundraum und Rachenraum aus. Sehr gut wirkt die Heilerde auch bei Magenübersäuerung, Sodbrennen und für die Darmsanierung. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte jetzt belegt werden, dass die Heilerde in der Lage ist, die überschüssige Magensäure zu binden. Mehrfach untersucht wurde auch bereits die Wirkung im Darm, und dabei konnte herausgefunden werden, dass durch die schöne feine Heilerde die Darmperistaltik angeregt wird. Dadurch sorgt die Heilerde dann für eine gut funktionierende Verdauung.

Die Palette der Anwendungen, die man äußerlich durchführt, ist wirklich sehr umfangreich. Bäder, Einpudern, heiße Umschläge, hier ist fast alles dabei. Und sie wird nicht nur im Bereich der Heilung eingesetzt, auch im Wellnessbereich findet die Heilerde immer mehr Anklang. Beispielsweise verfeinert eine Heilerde-Maske für das Gesicht die Poren, und auch der Zellstoffwechsel wird gut angeregt. Jeder, der eine unreine Haut hat, die recht oft zur Bildung von Mitessern neigt, sollte des öfteren eine Maske mit Heilerde nutzen, denn diese ist in der Lage, überschüssigen Talg gut zu binden. Man verrührt für eine solche Maske einfach ein bis zwei Teelöffel dieser Erde mit genauso viel Wasser. Dann auf das Gesicht auftragen und trocknen lassen. Ist die Maske dann getrocknet, dann kann man sie mit warmem Wasser wieder abwaschen.

Für die Heilerde gibt es in Deutschland sehr strenge Auflagen. Als Heilerde darf hier wirklich nur diejenige Tonerde genannt werden, die ein spezielles Prüfverfahren durchlaufen hat nach dem Arzneimittelgesetz. Wenn sie das geschafft hat, dann besitzt sie auch die Anerkennung als Arzneimittel. Und dafür gibt es wirklich sehr strenge Auflagen. Dafür muss die Heilerde auf jeden Fall so gut wie es irgendwie geht keimfrei sein. Die Tonerden, die in einer Tiefe von bis zu 30 Metern abgebaut werden, enthalten zwar sowieso schon fast keinerlei Keime, um aber auf Nummer sicher zu gehen, werden sie zusätzlich noch bei 133 Grad keimfrei gemacht. Nur so ist es möglich, dass sie auch wirklich als Arzneimittel zugelassen werden.

Anders sieht es beispielsweise aus bei der grünen Mineralerde, die aus Frankreich stammt. Sie ist insgesamt sehr viel feiner als die braune, aber sie darf nur als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden, denn sie wird in der Provence lediglich unter der Sonne getrocknet, aber danach nicht mehr noch zusätzlich sterilisiert. Aber auch alle Mineralerden ohne absolviertes Prüfverfahren unterliegen sehr strengen Qualitätsvorschriften. Auch diese Erden müssen keimfrei sein, und auch Zusätze oder Schwermetalle sind streng verboten. Allerdings unterscheiden sich das Arzneimittel Heilerde und die Mineralerde ohne das genannte Prüfverfahren nicht bei der Wirkung und auch nicht bei den Anwendungsgebieten.

Dezember 30th, 2015 | Leave a Comment

Die Heilpflanze des Jahres 2009 – die vielseitige Ringelblume

Die Ringelblume ist die Heilpflanze des Jahres 2009, und das nicht ohne Grund. Sie ist sehr vielseitig und hilft sowohl von innen als auch von außen. Die Ringelblume strahlt mit Blüten von hellem Gelb bis hin zu kräftigem Orange. Das ist pure Lebenskraft. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum diese Pflanze gewählt wurde. Das beste an der Heilkraft der Ringelblume ist, dass sie wissenschaftlich bewiesen wurde. In der Apotheke bekommt man Salben, Öle und Tinkturen mit Ringelblume.

Auch selber kann man einige Heilmittel herstellen, wenn man die getrockneten Blüten nutzt. Diese sollte man sich auch am besten aus der Apotheke besorgen, denn dort gibt es sie in Arznei-Qualität.

Bei Halsschmerzen wird die Ringelblume sehr gerne eingesetzt, denn sie sind entzündungshemmend. Auch bei wunden Stellen im Mund und entzündetem Zahnfleisch wird sie oft eingesetzt. Am besten nutzt man bei diesen Beschwerden eine Gurgellösung. Die stellt man sich ganz einfach her, indem man einen halben bis einen Teelöffel Blüten mit einer Tasse heißem, aber nicht mehr kochenden Wasser übergießt. Dann lässt man das ganze 15 Minuten ziehen und seiht es ab. Mit der noch warmen Lösung sollte man täglich drei bis vier Mal am Tag für zwei bis drei Minuten gurgeln.

Auch auf der Haut sind Produkte mit den Wirkstoffen der Ringelblume sehr wirkungsvoll. Sie töten Bakterien ab, auch Pilze halten ihnen nicht Stand. Sie wirkt reizlindernd, abschwellend und fördert die Wundheilung. Wunderbar einsetzbar ist sie bei Sonnenbrand, Wunden, Ekzemen und auch bei trockener Haut. Genutzt wird die Ringelblume dann beispielsweise als Umschlag. Dafür nimmt man einen Esslöffel getrocknete Blüten und setzt sie in einem Topf mit einem halben Liter kaltem Wasser an. Das ganze dann kurz aufkochen und abseihen. Wenn dieser Sud eine angenehme Wärme erreicht hat, dann tränkt man ein Leinentuch damit und wickelt es ganz einfach um die betroffene Stelle. Danach einfach ein Handtuch locker darüber legen. Den Umschlag lässt man drauf, bis er kalt wird. Mehrmals täglich sollte man diese Umschläge wiederholen. Auch bei Prellungen und Zerrungen wirken diese Umschläge sehr gut.

Eine Salbe zur täglichen Hautpflege oder auch zur Linderung bei Ekzemen kann man sich auch selbst herstellen. Um sich diese Salbe herzustellen, gibt man 50g getrocknete Blüten zusammen mit zweieinhalb Liter Wasser in einen Topf und lässt das über Nacht stehen. Dann bringt man das Wasser zum Kochen und lässt es so lange köcheln, bis das Wasser fast ganz verdampft ist. Dann gibt man 250 g Lanolin hinzu, das ist ein medizinisches Fett, das man in der Apotheke bekommt.

Alles muss dann gut verrührt werden, dann presst man die Masse durch ein Leinentuch und gibt sie in ein Schraubglas. Wenn man diese Salbe fest verschlossen in den Kühlschrank gibt, ist sie ohne weiteres bis zu sechs Monate haltbar. Die Ringelblume wird auch sehr gerne in der Naturkosmetik eingesetzt. In vielen Wellnesshotels, die mit Naturprodukten arbeiten, wie beispielsweise in einem Wellnessurlaub Österreich, kann man Produkte finden, in denen die Wirkstoffe der Ringelblume enthalten sind.

Aber nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich kann die Ringelblume angewandt werden. Auch hier kann die entzündungshemmende und keimtötende Wirkung der Ringelblumenblüten wahre Wunder vollbringen bei Magenreizungen, Sodbrennen oder auch Blähungen. Dafür muss man sich einfach nur einen Tee zubereiten, indem man ein bis zwei gehäufte Teelöffel der Blüten mit 250 ml Wasser überbrüht und den Tee zehn Minuten zugedeckt ziehen lässt. Über den Tag verteilt sollte man zwei bis drei Tassen trinken, am besten für diesen Zweck nach dem Essen. Wenn die Beschwerden sich allerdings länger als zwei Tage hinziehen, sollte man den Arzt aufsuchen.

Dezember 30th, 2015 | Leave a Comment

Impfschutz gegen Grippeviren – was ist wichtig?

Normalerweise erreicht die Grippesaison ihren Höhepunkt im Februar und März. Doch dieses Jahr sieht die Sache anders aus. Schuld ist die Schweinegrippe. Es besteht die Gefahr, dass sich Menschen neben der saisonalen Grippe gleichzeitig mit der Schweinegrippe anstecken könnten. Weshalb empfohlen wird, jetzt zur Schutzimpfung zu gehen.

Die saisonale Impfung gegen Grippe schützt nicht vor der neuen pandemischen, auf der ganzen Welt auftretenden Schweinegrippe. Es handelt sich nämlich um verschiedene Viren. Eine Impfung gegen die „normale“ Grippe verringert jedoch das Risiko, dass ein neues gefährliches Virus entsteht, wenn sich bei einer Ansteckung saisonale sowie pandemische Grippeviren vermischen.

Hierzulande starten die Epidemien üblicherweise im Herbst, als September bis November, und dauern während der Wintermonate von Dezember bis März an. Noch bis Ende November sollte man sich impfen lassen und den Schutz gegebenenfalls Anfang 2010 noch einmal auffrischen.

Wer es bis November nicht schafft, dem sei gesagt: Später Schutz ist besser als gar keiner, auch eine Impfung nach November kann nutzen.

Eine Injektion reicht aus, um innerhalb von 14 Tagen einen Impfschutz gegen die aktuellen Grippeviren aufzubauen. Er besteht über die gesamte Dauer der Grippe-Saison.

Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) empfiehlt die Impfung allen über 60-Jährigen, medizinischem Personal sowie Menschen, die beruflich viel Kontakt zu anderen pflegen. Wie beispielsweise in Schulen, Behörden, Einzelhandel. Aber auch chronisch Kranken mit ohnehin geschwächtem Immunsystem wird angeraten, sich impfen zu lassen.

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für chronisch Kranke und alle über 60-Jährigen. Die Praxisgebühr wird nicht fällig. Wer den Impfstoff selbst zahlen muss, sollte mit rund 23 Euro rechnen.

Impfen lässt man sich am besten beim Hausarzt. Fragen Sie Ihre Kasse, ob sie die Kosten übernimmt.

Die „echte“ Grippe sollte man nicht mit einer relativ harmlosen Erkältung verwechseln. Eine Erkältung kann sich nicht zu einer Grippe ausweiten. Grippeviren schädigen die Schleimhaut der Atemwege, mindern die Abwehrkräfte. Der Körper wird allgemein anfällig. Deshalb auch bei scheinbar leichten Erkältungskrankheiten lieber zum Arzt gehen.

Dezember 29th, 2015 | Leave a Comment

Schöne winterliche Gewürze für die Gesundheit und Wellness

Nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern eigentlich den ganzen Winter hindurch begleiten und schöne köstliche Düfte. Das ist nicht nur in der Weihnachtsbäckerei so, denn typische Wintergewürze wie Zimt, Kardamom oder auch Piment schicken nicht nur unsere Nase auf ausgiebige Wellnessreisen, sondern sind auch für den Körper sehr gut.

In vielen dieser Gewürze stecken sogar gesundheitsfördernde Eigenschaften. Wenn man diese Eigenschaften erhalten möchte, sollte man die Gewürze immer richtig lagern. Grundsätzlich kann man sagen, dass ganze Gewürze immer länger halten als die gemahlene Variante. Wenn man dann einmal das Pulver benötigt, kann man auch ganz einfach den Mörser dafür nutzen.

Alle Sorten sollte man immer einzeln und am besten luftdicht verpackt aufbewahren, und zwar an einem kühlen und trockenen Ort. Darauf achten sollte man auch immer, dass die Gewürze auch wirklich separat gestellt werden, so dass sie gar nicht erst Fremdgerüche annehmen können.

Wer seine Gewürzdosen über dem Herd platziert hat wird oft feststellen, dass dies zwar sehr praktisch ist, aber dass durch den feuchten Dampf der Inhalt schnell verklumpt, und zudem verdirbt er auch noch rasch.

Hier ein paar der wichtigsten Wintergewürze:

Kardamom gibt es in Kapseln, diese enthalten wiederum Samen, die unreif geerntet und dann getrocknet werden. Dieses Gewürz ist süßlich-scharf, und es regt den Appetit an. Zudem wird die Verdauung gefördert. Gibt man eine Prise Kardamom in den Kaffee, dann wird dieser gleich bekömmlicher.

Sternanis ist ganz besonders als Deko sehr beliebt. Aber auch das schöne Aroma lieben die Gourmets, denn dieses sehr pfeffrige und lakritzartige Aroma ist viel feiner als dies bei einfachem Anis der Fall ist. Wenn man ihn mahlen möchte, dann vermahlt man Fruchthülle und Samen gemeinsam.

Vanille ist das zweitteuerste Gewürz. Es beruhigt und kräftigt auch dazu. Die kleinen schwarzen Schoten sind die fermentierten Früchte der Vanillepflanze, und sie haben weitaus mehr Aroma als das Mark. Zudem können sie auch mehrfach verwendet werden.

Orangeat und Zitronat – eigentlich täuschen diese Namen der klassischen Stollen-Zutaten schon etwas, denn diese Zutaten sind eigentlich die kandierten Fruchtschalen von der Pomeranze bzw. von der Zedrat-Zitrone. Beides ist gut dazu geeignet, um den Appetit anzuregen.

Piment wurde bereits bei den Azteken genutzt. Diese beerenartigen Früchte haben ein mild-scharfes Aroma und stammen vom Nelkenpfefferbaum. Genutzt wurden sie bereits damals zum Heilen und Würzen. Piment fördert die Verdauung, und insgesamt wirkt es sehr belebend.

Safran ist nicht nur das weltweit kostbarste, sondern auch wohl teuerste Gewürz, das auf der ganzen Welt zu finden ist. Die Stempelfäden einer Krokusart werden alle von Hand abgezupft. Durch Safran erhalten Gerichte ein sanft-herbes Aroma und auch eine sehr intensive Gelbfärbung.

Muskatnuss ist ein feurig-bitteres Gewürz und sollte immer nur sparsam verwendet werden. Bereits nur eine einzige ganze Nuss kann dafür sorgen, dass Krämpfe und Schwindel ausgelöst werden.

Durch die Inhaltsstoffe werden Entzündungen gehemmt und der Appetit angeregt.

Ingwer ist allgemein auf dem dritten Platz der importierten Gewürze. Die Ingwerwurzel ist scharf-würzig, und durch sie erhalten Plätzchen ein sehr raffiniertes Aroma. Ingwer hilft aber auch sehr gut bei Magen- und auch Kopfschmerzen sowie bei Übelkeit.

Zimt ist wohl allgemein das beliebteste Wintergewürz. Es wird gewonnen aus der Innenrinde des Zimtbaumes, und es kann auch gut bei Blähungen oder Völlegefühl helfen. Anhand neuer Studien hat man auch festgestellt, dass Zimt auch den Blutzucker senken kann.

Nelken sind die getrockneten Blüten des Gewürznelkenbaums. Sie sind absolut unersetzbar, wenn es um Glühwein und auch Spekulatius geht. Die enthalten aber auch ätherische Öle, die Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern.

Dezember 29th, 2015 | Leave a Comment

Heilpflanzen gegen Infekte wie Grippe, Schweinegrippe und Erkältungen

Die moderne Medizin hat sehr viel erreicht und zahlreiche bedrohliche Krankheiten besiegt. Eine besonders wertvolle Erfindung waren die Antibiotika, mit denen sich Bakterien bekämpfen lassen, die Infektionskrankheiten wie eine Lungenentzündung auslösen. Doch bei einer anderen Sorte von Krankheitserregern, den Viren, stoßen sie an ihre Grenzen.

Viren sind weit verbreitet und schuld an ebenso weit verbreiteten Krankheiten. So verursachen sie 90 Prozent aller Erkältungen. Und auch die echte Grippe wird von Viren, nämlich den Influenza-Viren, verursacht.

Antibiotika können nichts gegen sie ausrichten. Und auch mit anderen chemisch-synthetischen Arzneimitteln lassen sich nur Symptome behandeln, etwa das Fieber senken oder mir Schnupfensprays die Nase freimachen. Doch es gibt Heilpflanzen, die Viren direkt bekämpfen können.

Bei der Zistrose konnte wissenschaftlich bewiesen werden, dass sie die Ausbreitung von Grippeviren stoppen und so eine Erkrankung verhindern kann. Forscher gehen sogar davon aus, dass ein Pflanzenextrakt namens Cystus 052 gegen Schweinegrippe wirkt. Sinnvoll ist eine vorbeugende Anwendung.

Eine andere Wirkweise zeigt die südafrikanische Kapland-Pelargonie. Sie stärkt das Immunsystem gezielt so, dass es mit eingedrungenen Viren besser fertig wird. Wissenschaftler wiesen nach, dass sich nach Einnahme des Extrakts die Anzahl der natürlichen Killerzellen im Blut erhöhte. Zusätzlich kann der Extrakt aber auch die Vermehrung von Bakterien bremsen und wirkt schleimlösend. Man sollte ihn bei den ersten Krankheitszeichen einnehmen.

Der Granatapfel enthält Polyphenole, die unser Immunsystem ebenfalls fit gegen Viren machen. Selbst Grippeviren können sie eindämmen. Der Granatapfel hilft vorbeugend, aber auch, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist.

Egal ob Grippe, Erkältung oder Schweinegrippe – die Krankheitserreger dringen über die Atemwege in den Körper ein. Daher sind der Rachen mit Halskratzen und die Nase mit Schnupfen als Erstes betroffen. Zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen gehört daher, viel zu trinken. Das hält die Schleimhäute der Atemwege feucht und fördert ihre natürliche Abwehrfunktion. Das gleiche gilt für Bewegung an der frischen Luft, während trockene Raumluft ein Austrocknen fördert.

Dezember 28th, 2015 | Leave a Comment

Tipps gegen Diabetes – echte Geheimwaffen im Einsatz

Wer unter Diabetes leidet, wird die Tipps, die man vom Arzt bekommt, wahrscheinlich im Schlaf ganz leicht aufsagen können. Immer dabei sind auf jeden Fall abnehmen, sehr streng auf die Ernährung achten, und natürlich auch Sport treiben. Viele Diabetiker können dies schon fast nicht mehr hören. Doch die ganz einfachen Alltags-Tricks, die erzählt einem kein Mediziner.

Es gibt wirklich so einige Dinge, die gegen Diabetes wirken, und das sogar absolut natürlich. Natürlich darf man solche Tipps nicht dahingehend verstehen, dass sie einen gesunden Lebensstil ersetzen, und natürlich auf gar keinen Fall die verordneten Medikamente. Aber es ist durchaus möglich, auch bei bisher gesunden Menschen das generelle Risiko zu senken, überhaupt erst an Diabetes zu erkranken. Wer bereits Diabetes hat bekommt damit entscheidende Schritte geliefert, mit denen man die Erkrankung durchaus gut in den Griff bekommen kann. Auch wer als Diagnose die Vorstufe zur Diabetes, die Insulinresistenz, bekommen hat profitiert, denn in diesem Fall kann sehr oft noch eine Diabetes abgewendet werden.

Zunächst sollte man auf jeden Fall den Stress abbauen, den wir ja alle heute in irgendeiner Art und Weise haben. Hat man Stress, dann schüttet der Körper Stresshormone aus, die dann wiederum den Zuckerspiegel erhöhen. Daher sollte man sich überlegen, ob man nicht bestimmte Entspannungstechniken wie das autogene Training oder auch Yoga in den normalen täglichen Plan einarbeiten sollte. Es reichen bereits wenige Minuten jeden Tag aus. Kurse für diese Techniken findet man an sehr vielen Volkshochschulen, und in vielen Fällen ist es sogar so, dass die Kosten hierfür oft von den Krankenkassen übernommen werden, wenn auch vielleicht nur teilweise. Um diesen Stresspegel wenigstens ein wenig in Grenzen zu halten, sollte man immer regelmäßige Schlafzeiten und auch Essenszeiten einhalten.

Dass ein Apfel am Tag den Doktor fernhalten soll, das erzählt uns immer ein Sprichwort. Dass drei Äpfel am Tag aber sehr gut bei Diabetes sind, das wissen die wenigsten. Am besten verfeinert man sie auch etwas mit Zimt, das bringt noch eine bessere Wirkung. Der Grund dafür ist, dass in Äpfeln ein Stoff enthalten ist, der einigen bekannt vorkommen wird, zumindest wenn man des öfteren Marmelade einkocht, hier wird das Pektin nämlich als Geliermittel genutzt. Im Körper hat das Pektin eine andere Funktion, hier sorgt es dafür, dass der Blutzucker nicht zu schnell ansteigt. Man kann daraus beispielsweise ein Apfel-Müsli machen, oder auch ein Kompott, nur sollte man auf jeden Fall etwas Zimt hinzugeben. Durch dieses Gewürz wird die Funktion der Zellen der Bauchspeicheldrüse verbessert, die das Insulin produzieren. Durch dieses Insulin wird dann wiederum der Blutzucker gesenkt. Wem täglich drei Äpfel einfach zu viel sind, der kann auch alternativ vor jeder Mahlzeit einen Teelöffel Pektin einnehmen, das man in einem Schnapsglas mit Wasser gelöst hat.

Als Beilage zum Essen eignen sich hervorragend Hülsenfrüchte. Linsen, Erbsen oder Bohnen erhöhen den Blutzucker wirklich kaum, aber sie machen sehr lange satt. Das macht sie zu wunderbaren Helfern beim Abnehmen. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass jedes Gramm weniger, das man mit sich herumträgt, entscheidend sein kann im Kampf gegen die Krankheit. Man muss ja nicht nur Hülsenfrüchte essen, aber so ab und zu sollte man einmal Nudeln, Reis und Kartoffeln durch Hülsenfrüchte ersetzen.

Erwiesen ist auch, dass jeder, der des öfteren Nüsse isst, viel bessere Blutwerte hat, und er erleidet auch sehr viel seltener einen Herzinfarkt. Daher sollte man ruhig täglich eine kleine Handvoll dieser Nüsse knabbern, selbstverständlich sollten sie nicht gesalzen sein und auch ganz ohne Fett geröstet.

Nudeln und Kartoffeln enthalten sehr viel Stärke beziehungsweise Kohlenhydrate, daher ist es sehr sinnvoll, wenn man sie vorkocht. Durch die beiden Stoffe steigt der Blutzucker immer sehr schnell an. Eigentlich sind Kohlenhydrate und auch Stärke nichts anderes als einfacher Zucker. Es ist aber möglich, diese Zuckerfalle ganz einfach zu umgehen, und zwar indem man Kartoffeln, Reis und Nudeln immer auf Vorrat kocht. Dann sollten sie einmal abgekühlt werden, und wenn man sie dann wieder erwärmt, dann hat sich ein Teil der darin enthaltenen Stärke bereits verändert, und das in einer Weise, dass der Körper gar nicht mehr in der Lage ist, sie überhaupt zu verwerten. So steigt dann auch der Blutzuckerspiegel viel langsamer und zudem auch nicht so dermaßen stark.

Es gibt auch Nährstoffe, die zum einen den gefürchteten Spätfolgen der Diabetes entgegen wirken können, und sie sind gar in der Lage, das Ausbrechen der Krankheit selbst zu verhindern. Zu diesen Stoffen zählen das Vitamin C und das Vitamin B, Magnesium und auch Zink. Wichtig ist zu wissen, dass Diabetiker einiges mehr an diesen Stoffen brauchen als der gesunde Mensch, denn sie scheiden sehr viel davon wieder vermehrt aus über den Urin. Daher sollte man sich entsprechende Präparate aus der Apotheke holen, um dies auszugleichen.

Man kann auch vor jeder Mahlzeit ein Glas Essigwasser zu sich nehmen. Gibt man ein kleines Schnapsglas voll mit Essig auf einen Viertelliter Wasser, dann erhält man einen Trunk, den man vor jeder Mahlzeit zu sich nehmen sollte. Dadurch ist man um einiges schneller satt, und der Zucker aus der Nahrung geht dadurch auch nur ganz langsam in das Blut über.

Allerdings sollte man hier nicht zu den oft angepriesenen Essigkapseln greifen, denn diese sind wirklich nur eine reine Geldverschwendung.

Auch Ingwer ist etwas, auf das man ruhig setzen sollte. Einer der Hauptwirkstoffe dieses Ingwers trägt den Namen Gingerol, und dieser ist in der Lage, die Reaktion der Körperzellen zu verbessern, die diese auf das Insulin haben. Daher sollte man auf jeden Fall so oft es geht Gerichte oder auch Suppen mit der so schönen scharfen Wurzel. Morgens brüht man sich am besten gleich einen Tee, indem man ein walnussgroßes Stück Ingwer klein schneidet und mit einem Liter Wasser übergießt. Man kann dieses Getränk mit Süßstoff süßen, einfach in die Thermoskanne geben und über den ganzen Tag verteilen.

Dezember 28th, 2015 | Leave a Comment

Heilung und Linderung ohne Medizin durch die Heilstollen-Therapie

Wer träumt nicht davon, seine gesundheitlichen Beschwerden im Schlaf zu verlieren, einfach ohne Medizin und weiteres Zutun eine Linderung zu verspüren? Es gibt Krankheiten, bei denen kann eine Besserung durch einen Aufenthalt in einem Stollen oder einer Höhle eintreten.

Ein täglicher Aufenthalt in einem Heilstollen, auf einer Liege in Decken gehüllt bei einem schönen Buch oder entspannender Musik, ist eine sehr angenehme Therapie, die trotzdem wirkungsvoll ist.

Die positive Wirkung der Untertage-Aufenthalte wurde auffällig im Zweiten Weltkrieg. In Ennepetal wurde die Kluterthöhle als Luftschutzbunker eingerichtet, und nach häufigen Aufenthalten bemerkten einige Asthmatiker unter den Schutzsuchenden eine Besserung ihrer Beschwerden. Der Arzt Dr. Spannagel baute daraufhin die Höhle zu einer Therapiestation aus und legte hiermit in Deutschland den Grundstein für die Untertage-Klimatherapie, auch Speläotherapie genannt.

Seit 1990 gibt es den deutschen Heilstollenverband, dem zur Zeit zehn Orte angehören, für die mit gleichen Standards die Wirksamkeit der Stollenluft durch klimatische Untersuchungen nachgewiesen werden soll. Auch andere Heilstollen führen wissenschaftliche Untersuchungen durch, um die positive Wirkung auf die verschiedenen Krankheiten festzustellen.

Eine große Studie wurde bei 4–10jährigen asthmakranken Kindern von der Uniklinik Ulm durchgeführt mit dem Ergebnis, dass u.a. eine Steigerung des Lungenvolumens und eine Reduzierung der Anfälle erreicht wurde.

Das Besondere an Heilstollen ist die reine Luft, frei von Pollen und Allergenen, Pilzen und Keimen. Die Temperatur in den meisten Heilstollen beträgt beständig 10-13 Grad bei einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 %. Bereits das Einatmen wirkt in diesem Umfeld entspannend und beruhigend auf den Körper, besonders spürbar ist das für Menschen mit Atemwegerkrankungen. Empfohlen wird eine Heilstollentherapie besonders bei Atemwegerkrankungen wie Asthma bronchiale, chronischer Bronchitis, Pseudo-Krupp, Keuchhusten, Heuschnupfen sowie bei Sinusitis, Nasennebenhöhlenentzündungen, Schlafstörungen und zur Stärkung des Immunsystems. Sie sollte allerdings nicht durchgeführt werden bei akuten Infekten der Atemwege, schwerer Herzinsuffizienz, Lungenemphysem, Panikstörungen, Klaustrophobie und Mukoviszidose.

Eine Heilstollentherapie wird grundsätzlich in Form einer Kur empfohlen für die Dauer von 3 Wochen. Viele unterschiedliche Kurhotels und auch Wellness-Hotels haben besonders attraktive Angebote inklusive der Besuche in den Heilstollen, hier kann der Familienurlaub auch für die Therapie eines Kindes genutzt werden. Die Behandlung erfolgt durch den Aufenthalt, man hält sich 5 – 6 mal die Woche ca. 2 Stunden im Heilstollen auf. Vor dem ersten Besuch in einem Heilstollen ist eine Grunduntersuchung durch den Kurarzt erforderlich.

Der Transport in den Stollen oder die Höhle wird organisiert, in dem Stollen stehen Liegen und Decken oder Schlafsäcke bereit, damit ein entspannter Aufenthalt möglich ist. Vielfach werden dort auch atemgymnastische Übungen angeboten oder es können fachtherapeutische Gespräche geführt werden.

Während der Therapiezeit sollte sich fachkundiges Personal um die Gäste kümmern und auch für Beratungen zur Verfügung stehen. Die Luft in den Stollen wirkt entzündungshemmend, antiallergisch, schleim- und krampflösend sowie beruhigend. Es gibt eine Vielzahl an Studien, die die positive Wirkung belegen können, immer neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden gewonnen.

Eine Anerkennung der Heilstollentherapie als Heilmittel ist bisher noch nicht erfolgt, so dass die Krankenkassen nur auf freiwilliger Basis die Kosten dieser Behandlung übernehmen, aber eine Anfrage kann sich lohnen.

Dezember 28th, 2015 | Leave a Comment

Mit Hormon-Yoga und pflanzlichen Mitteln durch die Wechseljahre

Was wird heute nicht alles angestellt, um dem Älterwerden zu entkommen. Man lässt an sich herumschneiden, lässt sich Nervengift spritzen und investiert viel Geld in irgendwelche Wundermittel, die dann sowieso nichts bringen. Dabei kann es eigentlich recht einfach sein, die Zeichen der Zeit etwas aufzuhalten, und dabei auch gleich auftretende Wechseljahrsbeschwerden zu lindern. Natürlich ist nichts bisher wirklich in der Lage, das Altern aufzuhalten, dennoch kann man die Prozesse schon etwas verlangsamen, beispielsweise mit Hormon-Yoga.

Beim Hormon-Yoga handelt es sich um ganz spezielle Übungen, die den ganzen Körper wirkungsvoll verjüngen können, und gleichzeitig kann man die unterschiedlichen Beschwerden, die durch die Wechseljahre entstehen, sehr wirkungsvoll mindern. Es ist jede dritte Frau, die unter den typischen Begleiterscheinungen der Wechseljahre wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder auch den immer schwankenden Launen leidet. Es ist allerdings recht unterschiedlich, wann die Frauen in die Wechseljahre kommen, die einen beginnen damit bereits ab 40, andere sind erst Mitte 50 dran. Dabei ist es eigentlich auch egal, wann die Phase nun eintritt, ein Umbruch ist es immer, und nur die wenigsten Frauen möchten gleich zu den harten Hormon-Präparaten greifen, wenn es denn soweit ist. Die gute Nachricht ist, dass dies auch gar nicht nötig ist. Als eine sehr gesunde und auch nebenwirkungsfreie Methode wird das Hormon-Yoga angesehen. Diese Art von Yoga ist ein komplettes Workout, das einen Mix darstellt zwischen den klassischen Yoga-Bewegungen und auch tibetischen Energieübungen. Erfunden wurde dieses Yoga von der Yoga-Therapeutin und Psychologin Dinah Rodrigues, die heute bereits 84 ist.

Die Wirkung dieser Yoga-Art ist eigentlich recht simpel, denn durch diese Übungen wird die Hormonbildung von ganz bestimmten Organen angeregt, wie beispielsweise den Nebennieren, der Schilddrüse und auch der Eierstöcke. Der Effekt ist mehr als erstaunlich. Hierzu gibt es eine Studie der Universität Sao Paulo, und diese zeigt, dass der Östrogenspiegel der Frauen, die vier Monate lang Hormon-Yoga praktizierten, um das 2,5-fache anstieg. Hier konnte festgestellt werden, dass es hier die Produktivität der Eierstöcke war, die um ganze 75 Prozent gesteigert werden konnte. Das Beste daran ist, dass man dies sogar sehen kann. Ein Östrogenspiegel, der sehr hoch ist, hat eine direkte Auswirkung auf die Kollagenfasern der Haut, und zwar eine durchaus positive. Dadurch wird sie gleich viel elastischer und fester. Auch bei einigen anderen sogenannten frauentypischen Beschwerden wie beispielsweise dem prämenstruellen Syndrom, Stimmungsschwankungen oder auch Regelschmerzen kann das Hormon-Yoga helfen. Man sollte auch nicht erst mit diesem Yoga beginnen, wenn man bereits in den Wechseljahren ist, sondern bereits ab 30 Jahren. Dies empfiehlt die Gründerin dieses Yogas. Dies ist eine wunderbare Vorbeugung vor den Wechseljahrsbeschwerden.

Wenn man sich dann noch etwas mit den pflanzlichen Helfern beschäftigt, ist es durchaus möglich, dass man die Wechseljahre unbeschadet übersteht. Es gibt einige Kräuter, die man dagegen einsetzen kann.

Rotklee ist sehr gut geeignet, denn er enthält vier sehr wirksame Isoflavone von den fünf, die man kennt. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben hormonähnliche Effekte. Besonders gut verarbeiten kann der Körper diese Substanzen vom Rotklee, weil sie hier an Zucker gebunden sind. Anstatt Fertigprodukte sollte man hier immer besser zum Rotklee-Tee greifen.

Die Brennnessel kann man auch sehr gut einsetzen gegen unterschiedliche Beschwerden während der Wechseljahre. Es kann unter anderem eine gute Wirkung zeigen bei Hitzewallungen, depressiven Stimmungen und auch bei der Schlaflosigkeit. Die Brennnessel kann sogar bei einer trockenen Haut helfen, die oft eine Begleiterscheinung dieser Wechseljahre ist, am besten nimmt man sie als Tee zu sich.

Pflanzenöstrogene sind ein natürlicher Hormonersatz, und sie lindern die Symptome, die durch den Abbau des Östrogens im Körper ausgelöst werden. Man findet diese Pflanzenöstrogene vor allen Dingen in Trauben, tropischen Früchten, Kaffee und auch Artischocken. Einen sehr hohen Anteil findet man auch in den Sojabohnen.

Auch Ginseng wird sehr gerne eingesetzt. Was dem Gedächtnis auf die Sprünge hilft, ist auch gut einsetzbar bei Erschöpfung und Konzentrationsschwäche. Gerade bei hormonellen Veränderungen treten diese Symptome immer recht häufig auf. Zudem ist der Ginseng auch in der Lage, die Cholesterinwerte zu senken, und damit kann man auch davon ausgehen, dass Herz und Kreislauf gesund erhalten werden.

In Soja ist sehr viel an hochwertigem Eiweiß enthalten, das auch muskelstärkend wirkt. Zudem sind hier auch pflanzliche Östrogene enthalten, die dabei helfen, den Hormonhaushalt auszubalancieren.

Oft schwitzt man auch während der Wechseljahre recht heftig, hier hat sich der Salbei bewährt. In welcher Variante man ihn zu sich nimmt, ist hierbei eigentlich egal, frisches Kraut oder auch Tee haben sich auf jeden Fall bewährt. Der Salbei ist eine recht milde Pflanze, und daher ist es auch problemlos möglich, dass man sie mit anderen Heilmitteln einnimmt. Sie wird auf keinen Fall die Wirkung anderer Mittel hemmen.

Bei den depressiven Phasen ist es das Johanniskraut, das sehr gut weiterhelfen kann. Hier macht man am besten eine Kur, denn so kann man den Körper wieder richtig in den Einklang bringen. Allerdings sollte man hier wissen, dass eine Wirkung erst nach etlichen Wochen einsetzt, daher sollte man auf jeden Fall viel Geduld haben.

Während der Wechseljahre trocknet die Haut sehr oft recht stark aus. Durch die bekannte Aloe vera wird die Haut wieder regeneriert und auch beruhigt. Außerdem spendet die Aloe vera auch sehr viel Feuchtigkeit. Das Ergebnis ist überzeugend, denn die Haut wird wieder richtig schön prall und glatt.

Die Traubensilberkerze wächst ursprünglich in Nordamerika. Hier nutzt man sie schon sehr lange als Heilpflanze. Auch in Deutschland wird sie jetzt immer öfter verwendet. Ihre Extrakte sind sehr gut geeignet, um Krämpfe zu lindern, und auch auf den Hormonhaushalt haben sie eine sehr gute regulierende Wirkung. Helfen kann diese Pflanze sehr gut bei nächtlichen Schweißausbrüchen, Hitzewallungen und auch den Stimmungsschwankungen. Bezüglich der Dosierung ist es sinnvoll, sich umfangreich in der Apotheke beraten zu lassen.

Dezember 27th, 2015 | Leave a Comment

Schnell den Alltag vergessen mit der Anti-Stress-Massage

Stress ist kein Phänomen der heutigen Zeit, schon immer haben Menschen unter Stress gestanden. Doch heute stehen alle zudem unter dem Druck, den Stress selbstverständlich zu kompensieren und trotzdem mehr Leistung zu bringen. Zwar kann der Organismus mit Stress umgehen, doch nur dann, wenn es genügend Erholungsphasen gibt.

Solche notwendigen Freiräume beschränken sich nicht nur auf die möglichst ungestörte Nachtruhe, auch am Tag sollte auf Stress immer eine Phase der Entspannung und damit der Regeneration folgen. Auch die Wochenenden gehören der Auszeit. In der Realität ist das jedoch kaum durchführbar. Überbelastet sind auch die, die chronisch krank sind, Angehörige pflegen oder selbst unter ständigen Schmerzzuständen leiden. Alle brauchen Maßnahmen, die ihnen helfen, sich auszuruhen und auch innerhalb kurzer Zeit zu entspannen.

Die Anti-Stress-Massage ist eine solche Maßnahme. Sie wirkt nicht nur entspannend, sondern hat durch ihr Konzept eine ganzheitliche Wirkung, mit der sie nicht nur in der Zeit der Anwendung wirken, sondern auch darüber hinaus. Eine Anti-Stress-Massage dient zwar nur der Entspannung, erfüllt jedoch gerade deshalb einen besonders wichtigen Zweck.

Bei einer Anti-Stress-Massage liegt der Kunde auf einer Liege in warmer, angenehmer Umgebung. Wichtig ist außerdem die bequeme Lagerung des Kopfes, wie auch der Arme und Beine. Der Therapeut steht am Kopfende und beginnt mit einer sanften Massage des Kopfes. Mit langsamen streichenden Bewegungen werden Spannungskopfschmerzen beseitigt, die weitere Massage, bei der auch der Nacken und die Schultern mit eingebunden werden können, sorgt für ein Maximum an Entspannung.

Zu Beginn werden die Muskeln nur leicht berührt. Schon das löst eine gewisse Entspannung aus. Ausgebildete Masseure können schon bei den ersten Berührungen Verspannungen feststellen, die sich durch eine angespannte Hautoberfläche, eine veränderte Temperatur oder auch durch Verhärtungen unter der Haut ertasten lassen. Alle massierenden Bewegungen werden dann immer in Richtung Brustkorb ausgeführt. Der Druck der Massage kann dann etwas gesteigert werden, sollte aber niemals schmerzhaft sein. Schmerzhafte Stellen werden zunächst ganz ausgespart, dafür wird das umgebende Gewebe massiert. Mit der zunehmenden Entspannung lockern sich auch viele Verspannungen. Zu schmerzhafte Muskelpartien können außerdem durch leichtes Klopfen behandelt werden.

Eine Anti-Stress-Massage kann eine Stunde dauern. Die Kunden sind anschließend oft so ausgeruht, dass sie das Bedürfnis haben zu schlafen. In vielen Kurhäusern wird das auch ermöglicht.

Die Massage wird mit einem angenehm duftenden Öl durchgeführt und dieser Duft schwebt noch lange über der Haut. Werden die Gäste nach der Massage warm zugedeckt, so sorgt das Gefühl der Entspannung und der angenehme Duft schnell dafür, dass sie einschlafen.

Eine solche Anti-Stress-Massage kann jeden Tag genossen werden. Sie wird von Massagepraxen, Heilpraktikern und von Fachkräften in Kurhäusern angeboten. Die Massage ist nicht kompliziert. Paare, die einen gemeinsamen Wellnessurlaub buchen, können sich in der Anti-Stress-Massage unterrichten lassen und sich dann so gegenseitig zu mehr Entspannung verhelfen. Die Massage ist auch für Personen geeignet, die bettlägerig sind und deshalb unter einer besonderen Art von Stress stehen. Für sie kommt noch der Aspekt der menschlichen Zuwendung dazu, die vielen älteren Menschen fehlt.

Dezember 27th, 2015 | Leave a Comment

Weihnachten keine Karies riskieren – Tipps für die richtige Zahnpflege

Während wir uns so richtig auf das Weihnachtsfest freuen, sieht das bei den Zähnen meistens ganz anders aus. Während wir so richtig mit Herzenslust schlemmen und es uns gutgehen lassen, erfahren die Zähne einen ständig andauernden Angriff. Die meisten wissen, dass Zucker, der sich in den Plätzchen und im Lebkuchen versteckt, ein wahres Festmahl ist für alle Kariesbakterien, das ist wohl so ziemlich jedem klar.

Aber die wenigsten wissen wohl, dass auch Alkohol und sogar Fleisch in der Lage sind, gefährliche Säuren zu erzeugen, die dann den Zahnschmelz angreifen. Und gibt man normalen Honig in einen schwarzen Tee, dann kann dies durchaus auch schädlicher sein als dies bei reinem Zucker der Fall wäre. Natürlich kann man die Zähne auch schützen, man muss nur wissen, wie man das machen muss.

Wichtig ist auf jeden Fall immer, dass man Karies gar nicht erst genug Futter gibt. Hier macht es nicht die Menge, sondern die Häufigkeit. Wenn man schon gerne Süßkram zu sich nehmen möchte, sollte man lieber einmal gleich so richtig zuschlagen, und dann anschließend legt man erst einmal eine kleine Pause vom Zucker ein. Jede Schokolade, jede Art von Plätzchen und noch vieles mehr liefern den Kariesbakterien den für sie so wichtigen Zucker. Daraus werden dann von ihnen Säuren produziert, und diese sind es wiederum, die den Zahnschmelz unserer Zähne angreifen und über kurz oder lang dann den Weg zum Zahnarzt dringend notwendig machen.

Während der Feiertage sollte man auch ruhig einmal mehr zur Zahnbürste greifen, das ist zu dieser Zeit sicherlich nicht verkehrt. Zweimal am Tag putzen wir ja für gewöhnlich die Zähne, aber während der Weihnachtsfeiertage ist es sicherlich besser, auch nach den Hauptmahlzeiten einmal die Beißerchen zu wienern. Man sollte aber auf jeden Fall darauf achten, dass zwischen dem Essen und dem Zähneputzen mindestens eine halbe Stunde Zeit liegt, denn Säuren aus dem Essen, wie sie beispielsweise in Wein enthalten sind, weichen den Zahnschmelz auf, aber nach einer halben Stunde hat dieser sich auch wieder erholt, und man kann die Zähne putzen.

In der Weihnachtszeit wird aber nicht nur jede Menge Süßes verzehrt, auch Mandarinen, Orangen und Co. sind in dieser Zeit sehr beliebte Nahrungsmittel. Aber auch darin sind Säuren enthalten, und eigentlich sollten unsere Zähne mit diesen Säuren überhaupt nicht in Berührung kommen. Dennoch kann man ja nicht übersehen, dass das Obst ja auch sehr gesund ist. Daher sollte man es auf jeden Fall richtig genießen, aber nach dem Genuss sollte man mit einem Schluck Wasser etwas nachspülen.

Wenn man mit der Familie unterwegs ist und das Festessen im Restaurant stattfindet, kann man nicht immer gleich die Zähne putzen. Dann kann man natürlich auch zurückgreifen auf einige alternative Methoden, wie beispielsweise die neuartigen Zahnpflegekaugummis. Sie sind in diesem Fall eine sehr gute Alternative, denn durch das Kauen wird hier der Speichelfluss angeregt, und dadurch wird dann auch der Säuregehalt reduziert, der im Mund herrscht.

Sehr wichtig ist es auch, dass man sein Essen immer mit einem Salz würzt, das gut ist für die Zahngesundheit. Eine stärkende Wirkung auf den Zahnschmelz hat fluoridiertes Salz. Dadurch, dass die Zähne das Fluorid aufnehmen, werden sie geschützt vor den Angriffen durch die schädlichen Säuren.

Daher sollte man auf jeden Fall das Essen würzen mit einem Jodsalz mit Fluor, und dazu kann man auch noch eine fluoridhaltige Zahnpasta nutzen.

Nüsse sind nicht nur in der Weihnachtszeit sehr beliebt, aber gerade jetzt gibt es reichlich von ihnen. Dennoch sollte man in Ermangelung eines Nussknackers dann doch lieber die Idee verwerfen, die Nüsse mit den Zähnen knacken zu wollen. Das ist etwas, das so richtig teuer werden kann. Zwar sind unsere Zähne sehr hart, aber sie sind nicht dazu gemacht, um mit Nussschalen fertig zu werden. Es kann schnell passieren, dass Schneidezähne splittern oder auch Füllungen oder gar Kronen durch diese Aktion beschädigt werden. Kommt es ganz schlimm, fallen sie vielleicht gar ganz raus. Aber auch wenn keine offensichtlichen Schäden zu sehen sind, können ganz feine Risse direkt im Zahn entstehen, die man gar nicht sehen kann, und diese sind dann das Tor für jede Art von Kariesbakterien.

Wenn man ein klein wenig auf seine Zähne aufpasst, kommt man auch problemlos durch die Weihnachtszeit.

Dezember 23rd, 2015 | Leave a Comment

Powered by WordPress | Blue Weed by Blog Oh! Blog | Entries (RSS) and Comments (RSS). | Impressum