Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund

SaftfastenFasten – für viele steht dieses Wort für Verzicht, Entbehrungen und eine schlimme Zeit ohne Genuss. Es stimmt, beim Fasten wird auf all die Genüsse verzichtet, die man sich sonst im Leben so gönnt. Und es stimmt auch, dass dies zu Beginn sicher nicht ganz einfach ist. Dennoch gibt es so viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden, dass viele Menschen dies gerne regelmäßig auf sich nehmen weil sie wissen, dass sie sich hinterher sehr viel wohler fühlen.

Was genau ist Fasten?

Generell versteht man unter Fasten den bewussten Verzicht auf feste Nahrung, entweder teilweise oder auch ganz, und das über einen zuvor festgelegten Zeitraum. Beim Heilfasten ist es zusätzlich noch so, dass hier das Ziel eines besseren Wohlbefindens oder einer besseren Gesundheit erreicht werden soll. Viele Fastenwillige führen eine solche Fastenkur zu Hause durch. Dies ist auf jeden Fall durchführbar, aber nicht unbedingt ratsam. Wer sich zu solch einer Kur zu Hause entscheidet, sollte auf jeden Fall während der Zeit Urlaub nehmen. Zudem sollte auch immer zuvor der Hausarzt konsultiert werden. Der Beginn einer jeden Fastenkur ist eine gezielte Darmentleerung. Je nach Art der Fastenkur gibt es danach entweder nur Flüssigkeit wie Wasser und Tee, oder auch kleine Mengen an Obst und Gemüse. Weitere Arten des Fastens sehen auch andere Vorgehensweisen vor.

Der Frühling – die ideale Zeit für eine Fastenkur

Gerade im Frühling streben viele Menschen eine Fastenkur an. Im Vordergrund steht hier der Winterspeck, der sich im Laufe der Monate und vor allen Dingen über die Weihnachtsfeiertage angesammelt hat, und sich hartnäckig auf den Hüften hält. Gleichzeitig kann man den Körper von allen Giftstoffen und unnötigem Ballast befreien. Der beste Weg für eine erfolgreiche Fastenkur ist hier das Heilfasten in einem darauf spezialisierten Hotel.

Hier stehen qualifizierte Ärzte zur Verfügung, die den gesamten Verlauf der Fastenkur überwachen und gegebenenfalls entsprechende Schritte einleiten können. Viele Hotels bieten solche Fastenkuren an, allerdings unterscheiden sich die meisten voneinander.

Unterschiedliche Fastenkuren

Es gibt einige sehr beliebte Fastenkuren, die sehr häufig angeboten werden. Dazu zählt auf jeden Fall das Heilfasten nach Buchinger, diese Fastenkur ist ein absoluter Klassiker. Hier ist es so, dass während der Kur lediglich Gemüsebrühe, Wasser und Säfte zu sich genommen werden dürfen. Mit Hilfe von Einläufen und Darmspülungen wird der Körper zudem entgiftet und entschlackt.

Eine andere Art der Fastenkur ist das Fasten nach F.X. Mayr. Wer sich nicht an den Gedanken gewöhnen kann, gar nichts essen sondern nur trinken zu dürfen, ist mit dieser Kur sicherlich besser bedient. Die F.X. Mayr Kur ist auch bekannt als „Milch-Semmel-Diät“. Aber Vorsicht, dies bedeutet nicht, dass man den ganzen Tag nach Herzenslust Semmeln und Milch zu sich nehmen darf. Die Semmeln werden gegessen, dazu gibt es nur löffelweise die Milch. Die restliche Milch wird auf keinen Fall getrunken.

Am einfachsten ist sicherlich das bekannte und beliebte Saft-Fasten. Wie der Name es schon andeutet, nimmt man während der Fastenzeit nur Obstsäfte und Gemüsesäfte zu sich. Etwas komplizierter dagegen ist die klassische Schrothkur. Hier wechseln sich nicht nur Trocken- und Trinktage ab, auch Packungen, Diät und Bewegung gehören zu dieser Kur dazu. Daher empfiehlt sich bei der Schrothkur immer eine Aufenthalt in einem speziellen Kurhotel.

F.X. MayrDie Fastenkur mit dem Urlaub verbinden

Viele Menschen entscheiden sich heute dafür, ihren Urlaub mit Heilfasten zu verbinden. So kann man nicht nur unter ärztlicher Aufsicht seinen Körper richtig reinigen und entschlacken, sondern kann auch gleichzeitig die vielen Sportmöglichkeiten nutzen und die reizvolle Umgebung genießen. Abnehmen, entschlacken, mehr Bewegung und den Stress abschütteln – ganz einfach den Urlaub mit einer Fastenkur kombinieren!

März 29th, 2016 | Kommentare deaktiviert für Heilfasten – darum sind Fastenkuren so gesund

„Heilfasten intensiv“ ein hervorragendes Programm der Malteser-Klinik von Weckbecker

Heilfasten Intensiv hat mich als Programm gleich interessiert. In jüngeren Jahren habe ich regelmäßig gefastet, es dann aber irgendwann nicht mehr hinbekommen. Mein früheres Fasten hat mir immer gut getan. Die Allergien haben nachgelassen, es gab keine Probleme mehr mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten, ich war deutlich entspannter und hatte kaum Kopfschmerzen.

Nach zwei Jahren ohne Heilfasten und mit nachlässiger Ernährung, waren alle Krankheiten und auch die Kopfschmerzen wieder da. Mir fehlte nur noch der richtige Anreiz, endlich wieder meinen Körper zu entgiften. Mein Programm „Heilfasten intensiv“ in der Malteser Klinik von Weckbecker sollte zwei Wochen dauern. Die Klinik liegt im schönen Bayern in Bad Brückenau. Die Malteser Klinik ist keine Klinik im klassischen Sinn. Die Gäste werden dort nicht nur schulmedizinisch, sondern auch ganzheitlich betreut. Naturheilkunde wird dort viel angewendet.

Wer in der Klinik normal essen möchte, also nicht fastet, der kann drei Mal täglich das Menü essen oder sich auch spezielle Nahrung zubereiten lassen. Die Fastenkuren unterscheiden sich nach Buchinger oder Mayr. Ich habe mich für Mayr entschieden und konnte am Tag nach meiner Anreise gleich anfangen, und das passierte durch die medizinische Untersuchung und das Beratungsgespräch.

Die Colontherapie, die ich anschließend bekommen habe, ist sehr wichtig. Ohne die richtige Vorbereitung ist kein gesundes Heilfasten möglich. Wenn ich früher gefastet habe, dann habe ich mich nicht sehr viel bewegt. Während meines Heilfasten-Urlaubes habe ich aber erfahren, dass leichte Belastung eigentlich gut tut. Deshalb war ich jeden Tag beim Ergometertraining. Außerdem habe ich die Kneipptherapie genutzt. Da ich ständig kalte Füße habe, hat man mir gezeigt was mit den Kneipp-Güssen dagegen tun kann.

Die feucht-heißen Packungen sind ein wichtiger Bereich des Fastens. Morgens gingen die ersten Gäste schon vor dem Frühstück zur Frühgymnastik. Ich habe manchmal daran teilgenommen, und manchmal einfach nur da gesessen und entspannt zugesehen.

Was mir wesentlich besser gefallen hat, das war die Klangschalen-Entspannung. Man legt sich auf eine Liege und der Therapeut legt Schalen an verschiedenen Körperstellen. Die werden dann angeschlagen. Das Vibrieren fühlt man bis tief in den Körper. Ein unglaublich entspannendes Gefühl.

Weitere Angebote waren zum Beispiel der meditative Tanz. Wenn man so etwas noch nicht kennt, dann ist das erst etwas merkwürdig, macht dann aber nicht nur Spaß, sondern befreit auch.

All diese Angebote gehören zum Gesundheitstraining. Viele der Urlauber, wie ich auch, treiben im Alltag gar keinen Sport. Deshalb bietet man in der Malteser- Klinik so viel an. Irgendwas passendes ist immer dabei. Ohne Sport geht es aber auch. Neben den vielen Bewegungsangeboten werden im Haus auch Vorträge über die Gesundheit gehalten, und es gibt eine Lehrküche. Die Vorträge waren sehr hilfreich. Ich habe in vielen Dingen meine Ansicht geändert.

Das Heilfasten blieb aber trotzdem im Vordergrund. Mir ging es in erster Linie nicht ums Abnehmen und gerade bei der Mayr-Kur kann es auch passieren, dass man in den ersten Tagen gar kein Gewicht verliert. Das regelt sich dann etwas später. Ich bin nämlich nach 14 Tagen einige Kilogramm leichter und völlig gesund und ohne Kopfschmerzen abgereist.

Oktober 18th, 2015 | Leave a Comment

Buchinger Fasten im Seehotel Dreiklang – Erfahrungen mit dem Heilfasten-Programm

Bei unserer Reise ging es eigentlich um meinen Mann. Er ist in den letzten Jahren immer wieder krank geworden, und ständig kam eine neue Krankheit dazu. Zuletzt war es dann Rheuma. Unser Hausarzt hat schließlich eine Kur mit Buchinger Fasten empfohlen.

Er hat uns erklärt, dass ein gesundes Immunsystem viel mit einem gut funktionierenden Darm zu tun hat und dass Heilfasten helfen kann, wieder gesund zu werden.

Wir haben uns dann um eine Kur im Seehotel Dreiklang bemüht und relativ schnell eine Zusage bekommen.

Das Hotel Dreiklang ist ein Gesundheitshotel und liegt wunderschön direkt am Plöner See. Es gibt sogar einen eigenen Steg, auf dem man stehen und auf das Wasser sehen kann. Wir hatten ein Appartement mit Balkon. Darin standen neben zahlreichen Extras sogar ein Kühlschrank und ein Herd. Wir haben allerdings nicht selbst gekocht, sondern sind jeden Tag in eines der zwei Restaurants gegangen, in denen man sehr gut essen konnte, denn ich musste ja nicht fasten.

Das Programm Buchinger Fasten sollte eine Woche dauern. Wir haben aber drei Wochen gebucht, weil wir auch einen schönen Urlaub verleben wollten. Mein Mann ging gleich am ersten Tag zur Eingangsuntersuchung. Hinterher hat er mir erzählt, dass er noch nie so gründlich zu seiner Gesundheit befragt und untersucht worden ist. Ihm wurde auch Blut abgenommen, was für eine genaue Diagnose wichtig ist. So konnte ihm dann auch ein eigener Kurplan erstellt werden. 08/15 gibt es im Hotel Dreiklang nicht. Jeder Gast bekommt seinen eigenen Behandlungsplan.

Ich selbst achte sehr auf eine gesunde Ernährung. Mein Mann hat aber sein fettes Essen geliebt. Bei den Schulungen im Hotel hat er dann seine Meinung gründlich geändert. Durch die Betreuung durch Heilpraktiker hat er viel über gesunde Ernährung gelernt, und schließlich wusste er mehr als ich. Er bekam natürlich auch seine Anwendungen. Mit der Bauchmassage wurde der Darm angeregt und die Leberwickel sollten den Stoffwechsel anregen.

Er hat mir in den ersten Tagen erzählt, dass er nicht so viel merkt. Aber von außen sieht man alles etwas besser. Mir fiel schon am zweiten Tag auf, dass sich seine Gesichtsfarbe geändert hat. Sie war sonst eher grau und wurde nun heller und frischer. Drei Mal durfte er ein Dampfbad mit basischer Körperpflege nehmen. Davon war er richtig begeistert.

Dadurch, dass er in der ersten Woche auch noch eine Salz-Öl-Massage und eine Heilfasten-Bürstenmassage bekam, hab ich ihn fast nur zu den Mahlzeiten gesehen.

Während er schon zu ersten Behandlung ging, saß ich noch gemütlich mit der Tageszeitung im Bett. Die Zeitung bekommt man nämlich aufs Zimmer. Das Buchinger Fasten hat meinem Mann sehr gut getan. Nach einer Woche war er wie ausgewechselt, Gewicht hat er auch verloren.

Seine Einstellung zum Essen hat er auch geändert und deshalb war es gut, dass wir auch nach der Kurwoche noch bleiben konnten. Wir haben dann noch zwei Wochen die sehr gute und gesunde Küche genossen, was meinem Mann noch einmal bei der Ernährungsumstellung geholfen hat. Außerdem konnten wir die vielen Freizeitangebote nutzen.

September 23rd, 2015 | Leave a Comment

Basenfasten ganz einfach auch zu Hause durchführen

Viele kennen es nur zu gut, man fühlt sich einfach nur müde und schlapp, und hat dazu vielleicht auch noch oft Kopfschmerzen und Gliederschmerzen. Andere kämpfen eher mit den Pfunden, und man möchte einige davon loswerden. Die gute Nachricht ist, dass man mit einer ganz sanften Entsäuerungskur hier so einiges dran ändern kann, und das sogar ohne gleich in ein Kurhaus gehen zu müssen.

Auch zu Hause kann man dieses sogenannte Basenfasten ganz einfach durchführen.

Pro Tag und Person sollte man für diese Kur etwa zwei faustgroße Portionen an Obst und dazu noch fünf Einheiten Gemüse, Salat und Kartoffeln im Haus haben. Besser ist es, dass man hier genug von einkauft, denn daran darf man sich satt essen. Dann führt der Weg noch ins Reformhaus, denn dort bekommt man Sesamsalz. Zudem sollte man auch Olivenöl oder Rapsöl im Haus haben und natürlich auch frische Kräuter. Hier bieten sich vor allen Dingen Schnittlauch, Kresse, Basilikum und Petersilie an, am besten kauft man hier je nach Geschmack ein. Mangeln sollte es während dieser Fastenzeit auch nicht an Kräutertee und Mineralwasser.

Es gibt hier natürlich ein paar Regeln das Essen betreffend, aber diese sind sehr einfach umzusetzen. Zunächst einmal sollte man für sieben Tage alle Lebensmittel weglassen, die säurebildend sind, dazu zählen Fleisch, Brot, Fisch, Milchprodukte, Reis, Nudeln, Gebäck, Müsli und auch Süßes. Pro Tag sollte man drei Mahlzeiten zu sich nehmen, und dazwischen immer nur trinken, keine kleinen Snacks.

Nach 15 Uhr sollte kein Obst mehr gegessen werden oder auch Rohkost, denn gedünstetes Gemüse ist sehr viel einfacher verdaulich. Es ist zwar viel, aber dennoch sollte man auf jeden Fall versuchen, jeden Tag 2,5 Liter Wasser und auch Kräutertee zu trinken. Tabu sind dagegen Früchtetee, Schwarztee und auch Kaffee, und natürlich auch alle Arten von süßen Limos und Säften. Wichtig ist auch der Verzicht auf normales Salz, dafür wird das Sesamsalz eingesetzt.

Wichtig sind aber nicht nur die Ernährungsgewohnheiten, sondern auch die Hautpflege.

Gleich morgens sollte man sich mit einer weichen Körperbürste abbürsten. Dabei beginnt man an den Füßen. Nachdem man geduscht hat, massiert man am besten ein schön duftendes Körperöl in die Haut ein, dabei sollte diese noch feucht sein.

Wer bereits unter den ersten Anzeichen einer Übersäuerung leidet wie beispielsweise Erschöpfung oder auch unerklärlichen Schmerzen, der wird es recht schwer haben, dieses Problem nur über die Ernährung in den Griff zu bekommen, es wird sehr langsam gehen, bis alles wieder im Lot ist. In einem solchen Fall sollte man zu einem guten Basenpulver greifen, dieses kann den Vorgang unterstützen.

Hat man seine Mini-Kur daheim hinter sich gebracht, möchte man den positiven Effekt, den das Basenfasten auf den Körper hatte, natürlich recht lange erhalten. Dazu ist es empfehlenswert, einmal in der Woche einen Kurtag einzulegen. An diesem Tag sollte man sich wieder an die zuvor genannten Regeln halten. Grundsätzlich sollte man immer darauf achten, dass der meiste Platz auf dem Teller eingenommen wird von Gemüse.

Juni 17th, 2015 | Leave a Comment

Die passende Fastenkur finden – welche ist die richtige?

Wie befinden uns mitten in der kirchlichen Fastenzeit. Noch bis Ostern nutzen viele Menschen diese Zeit, um für einige Tage auf die Nahrung zu verzichten. Gelobt wird hier immer der reinigende Effekt, der auch gleichzeitig verjüngend sein soll.

Auch die bei der Fastenkur entstehenden Glücksgefühle sowie der Verlust von unnötigem Gewicht sind noch weitere Effekte dieser Kur.

In Studien hat man zudem jetzt herausgefunden, dass eine solche Kur auch vor unterschiedlichen Krankheiten schützen können, wie beispielsweise Herzproblemen. Allerdings gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für eine solche Fastenkur, und hier sollte jeder für sich selbst herausfinden, welche für einen selbst perfekt geeignet ist.

Als grundsätzliche Vorbereitung steht immer der Besuch beim Arzt an erster Stelle. Eine Untersuchung, ob man wirklich gesund ist ist sehr wichtig, bevor man mit dem Fasten startet. Zudem kann man sich auf die Fastenkur gut vorbereiten, indem man ein bis zwei Tage vor dem Start bereits auf leicht verdauliche und auch ballaststoffreiche Speisen umstellt, die Reis, Kartoffeln und auch gedünstetes Gemüse beinhalten. Wichtig ist es aber bereits hier, dass man schon einmal anfängt, etwas mehr als sonst üblich zu trinken. Drei bis vier Liter pro Tag sollten hier schon zusammen kommen. Außerdem sollte man versuchen, auch innerlich zur Ruhe zu kommen.

Der Start einer jeden Fastenkur ist zwar nicht sonderlich angenehm, aber auf jeden Fall nötig – die Darmreinigung ist immer der Start des Fastens. Diese kann mit einem Einlauf, mit Heilerde oder auch einem ganz speziellen Abführmittel durchgeführt werden. Und ab dem Zeitpunkt heißt es dann: Keine Nahrung mehr!

Recht beliebt bei den Fastenden ist das Saftfasten. Durch Säfte oder Brühe aus Obst und auch Gemüse nimmt man täglich rund 300 Kalorien zu sich. Dazu gibt es dann noch Mineralwasser und auch Fasten-Kräutertees.

Die Molke-Kur bietet dem Fastenden neben ungezuckerten Säften und auch Wasser einen Liter Molke, der in schönen kleinen Portionen über den Tag verteilt getrunken wird. Diese Molke enthält kaum Kalorien und ist daher bestens für eine solche Fastenkur geeignet.

Dann gibt es noch das Basenfasten. Gerade beim Fasten verbrennt der Körper viel Fett, und dadurch entstehen Säuren. Dadurch werden Müdigkeit und auch Kopfschmerzen ausgelöst. Daher wird bei dieser Form des Fastens ein basenreiches Heilwasser eingesetzt, das mindestens 1300 Milligramm an Hydrogen-Karbonat enthält. Auch Basenpulver wird hier gerne eingesetzt. Hier steht am Ende der Fastenkur auch immer das „Fastenbrechen“, das ist dann das stufenweise Gewöhnen an Nahrung.

Wer fest entschlossen ist, eine solche Fastenkur auch einmal für längere Zeit durchzuführen, sollte dies auf jeden Fall nur in einer spezielle Klinik unter der Aufsicht eines erfahrenen Arztes tun.

 

 

April 6th, 2015 | Leave a Comment

Sie hat bereits begonnen – die Fastenzeit

Die Fastenzeit – sie beginnt für gewöhnlich am Aschermittwoch. Lange Jahre war es so, dass sich eigentlich niemand dafür interessierte, aber in der letzten Zeit steht das Thema Heilfasten und auch Fasten generell immer mehr im Fokus. Es ist ja auch etwas Schönes, denn wenn man freiwillig einmal ein paar Wochen auf Chips und Schokolade verzichtet, dann kann man so ganz einfach sein eigenes Ego stärken und sich auch vollkommen frei machen von irgendwelchen Abhängigkeiten.

Daraus resultiert für jeden sein ganz eigenes Glücksgefühl.

Fasten ist eigentlich eine jahrtausendealte Tradition, die in allen möglichen Weltreligionen verankert ist. Jesus, Moses, Buddha und auch Mohammed folgten dem Weg der Erleuchtung durch diese Askese. Und bis heute ist es so, dass allein diese Idee der Enthaltsamkeit gar nichts an ihrer ursprünglichen Faszination verloren hat. Und zudem ist Fasten mittlerweile auch wieder absolut trendy. Einer Umfrage nach möchte sich jeder vierte Deutsche für die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag darauf festlegen, dass er sich von kleinen oder auch großen lieb gewordenen Lastern trennen möchte. Genügsamkeit ist heute angesagt.

Früher schrieb die Kirche den Menschen ganz genau vor, was sie essen durften, und auf was sie verzichten mussten. Milch, Fleisch, Eier und Wein waren absolut tabu. Heute ist es eher so, dass jeder auf die Art und Weise fastet, wie es ihm eben am besten gefällt. Die religiösen Motive, die früher oft im Vordergrund standen, wie beispielsweise die Annäherung zu Gott, spielen heute nicht mehr die große Rolle.

Eher angesagt ist die Light-Version des Fastens, denn sie muss schon alltagstauglich sein. Die wenigsten haben heute die Zeit, um sich lange frei zu nehmen, damit man eine ganz ausgiebige Fastenkur durchführen kann.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Art des Fastens für jeden etwas ganz anderes ist. Die einen lassen ihr Auto stehen und fahren mit dem Bus, andere versuchen, nicht mehr zu viel Zeit vor dem Rechner zu vergeuden, und auch das Handy wird sehr oft in der Tasche gelassen.

Andere wiederum verzichten auf das Feierabend-Bier, und auch die Chips werden gar nicht erst aus der Tüte herausgelassen. Erlaubt ist hier auf jeden Fall, was auch gefällt. Für die meisten ist es einfach nur sehr reizvoll, einmal seine eigene Willenskraft zu testen und auch den inneren Schweinehund zu besiegen. Manchmal ist dies auch der Auslöser,

um wirklich auch seine Ernährung umzustellen, denn wer es schafft, sieben Wochen ohne Süßigkeiten auszukommen oder auch auf weniger Zigaretten zurückgreift, der ist auch der festen Überzeugung, dass man dies auch noch viel länger schafft, auf jeden Fall ist der Ehrgeiz da.

Man sieht, es gibt ganz unterschiedliche Motive für das Fasten, aber eines ist allen gemeinsam, und zwar der Glaube an die reinigende Kraft der Askese für den Körper und auch den Geist. Das hat sich durch die ganzen Jahre immer erhalten. Durch den Verzicht auf die kleinen und großen Annehmlichkeiten des Lebens und auch den mehr oder minder großen Abhängigkeiten erhält man eine gewisse Klarheit. Zudem schärft es die Sinne für all die versteckten Alltagsmarotten, wie beispielsweise das Salz in der Suppe, die ständig voll aufgedrehte Heizung, obwohl niemand zu Hause ist, oder auch den laufenden Wasserhahn beim Zähneputzen. Ein solcher Verzicht auf alles Liebgewonnene, das aber nicht lebensnotwendig ist, bedeutet etwa einen mentalen Abenteuerurlaub, bei dem man sich vom Alltagstrott entfernt und gleichzeitig eine Reise zu sich selbst unternimmt. Dabei überdenkt man auch gleich seinen Lebensstil.

Wichtig ist hierbei, dass jeder aus seinen ganz eigenen Gründen auf etwas verzichtet, und nicht nur zu fasten, weil die beste Freundin es auch tut.

Das gezielte Heilfasten ist eine Art des Fastens, bei der man neue Energie tanken kann, und auch die Gesundheit wird gestärkt. Auch mentale und psychische Kräfte sollen durch das Heilfasten freigesetzt werden. Allerdings ist es hierbei nicht immer nötig, gleich ganz auf Nahrung zu verzichten, denn es reicht schon absolut aus, wenn man einige Lebensmittel für eine gewisse Zeit vom Speiseplan streicht und diese durch eine natürliche und energiereiche Nahrung ersetzt.

Beispielsweise kann man basenreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen, so kann man aufgestaute Säuren neutralisieren. Gut geeignet sind hier Gemüse, Blattsalate, Sojabohnen, Sauerkraut und auch kalt gepresste Öle.

Ballaststoffe sind sehr wichtig, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Hier sind Vollkornprodukte, Weizenkleie, Leinsamen, Kichererbsen, getrocknete Feigen, Rosinen sowie Obst und Gemüse geeignet.

Auch die Spurenelemente Zink und Selen sind sehr wichtig, denn sie binden Schwermetalle und schleusen sie auch aus dem Körper heraus. Enthalten sind sie in Thunfisch, Hering, Weizenkleie, Austern und auch Rinds- und Kalbsleber.

Natürlich darf man auch die Vitamine nicht vergessen. Die wichtigsten Vitamine stecken in Äpfeln, Holundersaft, Brunnenkresse, Johannisbeeren, Kohl, Paprika und auch Spinat.

Tabu sind bei dieser Ernährung alle sauren Nahrungsmittel wie Salami, Speck, Schinken, und auch Weißmehl ist absolut tabu. Pasta, Pizza, Fertiggerichte, Fast Food und auch Nahrungsmittel mit viel tierischem Eiweiß wie rotes Fleisch, Wurst, Eier und Milchprodukte sollten ebenfalls gemieden werden.

 

März 14th, 2015 | Leave a Comment

Die Fastenzeit beginnt – warum nicht auch einmal mit einer Fastenkur?

Jetzt ist es wieder soweit, die Karnevalszeit ist vorbei, und die Fastenzeit bricht an. Sicher, die meisten halten sich gar nicht oder nur ein wenig daran, dennoch ist Fasten heute sehr beliebt. Wer nicht bis Ostern verzichten möchte, was ja eigentlich auch eher eine religiös orientierte Fastenzeit ist, kann sich auch für eine Fastenkur entscheiden.

Gerade die Karnevalszeit war für viele wieder sehr reichhaltig, zumindest was das Essen betrifft. Die traditionellen Berliner und Krapfen sind sicherlich nichts, das gut ist für die Figur, und durch den hohen Zucker- und Fettgehalt auch nicht für die Gesundheit. Viele Menschen sind ja oft der Meinung, dass man sich mit einem reichhaltigen Essen etwas sehr Gutes tut.

Dies trifft allerdings nur zu, wenn die Mahlzeit auch richtig vollwertig zusammengestellt ist.

Es gibt aber noch eine andere Art und Weise, dem Körper etwas Gutes zu tun, und das ist eine ausgiebige Fastenkur. Dabei wird das Essen ganz drastisch reduziert, und während dieser Fastenkur erhält der Körper dann die Gelegenheit, sich einmal so richtig zu regenerieren. Giftstoffe und auch viele Schlacken werden dabei so richtig ausgespült, denn der Körper muss sich während dieser Zeit ja nicht um die Verdauung kümmern und kann sich auf das Entschlacken konzentrieren.

Zu diesem Zweck gibt es ganz unterschiedliche Fastenkuren. Vier von diesen Fastenkuren gehören zu den wohl bekanntesten in Deutschland. Das ist zum einen die Fastenkur nach Franz X Mayr, die Schrothkur, Heilfasten nach Buchinger und auch die ganz einfache Fastenkur mit Brühe und Saft. Recht beliebt ist hier auch das Obstfasten. Hier ist nicht alles gleich, denn bei jeder Kur gibt es ganz bestimmte Regeln, die nur eins gemeinsam haben, und das ist die Strenge.

Die Franz X. Mayr Kur ist so ausgelegt, dass man hier in mehreren unterschiedlichen Stufen fastet. Einer der wichtigsten Bestandteile dieser Kur sind die Brötchen, die man zu den Mahlzeiten verzehrt, und zwar zusammen mit Milch.

Beim Heilfasten nach Buchinger ist es so, dass man mit einem Obsttag oder auch einem Reistag beginnt. An den nächsten Tagen gibt es dann Tee, und zu den Hauptmahlzeiten die bekannte Gemüsebrühe.

Die Schrothkur ist wieder eine ganz andere Art des Fastens, denn diese Kur besteht aus Flüssigtagen und Trockentagen. An den Flüssigtagen nimmt man, wie man sich bereits denken kann, Getränke zu sich, und zwar in Form von Wasser, Kräutertees und auch Säften. An den Trockentagen gibt es dann eine Mischkost, die eiweißarm und fettarm ist.

Der Name ist beim Saft- und Brühe-Fasten ganz eindeutig auch gleich Programm, denn das ist genau das, was auf der Karte steht für diese Zeit. Zum Verzehr gibt es dann frische Obstsäfte und auch Gemüsesäfte, Tee, Wasser und auch Gemüsebrühe. Bei dieser Art von Fastenkur gibt es gar keine feste Nahrung, und daher ist diese Kur auch bestens für den Einsatz zu Hause geeignet, denn der Aufwand ist mehr als gering.

Zudem ist diese Fastenkur auch noch sehr einfach durchzuführen. Am besten beginnt man den Tag mit einem oder auch zwei Gläsern an frisch gepresstem Saft, der aus unterschiedlichem Obst bestehen kann. Mittags macht man sich eine Gemüsebrühe, aus der allerdings die festen Bestandteile vor dem Verzehr herausgefiltert werden müssen. Erlaubt ist bei dieser Art von Fasten nur die absolut reine Brühe, und nicht die Gemüseeinlage. Abends kann man sich aussuchen, ob man Obst- oder Gemüsesäfte nutzen möchte, und wer lieber eine Tasse der Gemüsebrühe trinken möchte, kann dies ebenfalls tun. Während des Tages sind natürlich auch Wasser und der beliebte Kräutertee erlaubt.

Auch das Obstfasten ist immer sehr beliebt, vor allen Dingen wohl deshalb, weil man dabei etwas essen kann. Man ernährt sich dabei ganz einfach für eine gewisse Zeit, vielleicht eine Woche lang, nur von unterschiedlichen Früchten. Nur Gemüse ist dazu noch erlaubt, vielleicht in gedünsteter Form.

Wer nicht gleich eine ganze Woche von Obst leben möchte, kann auch zunächst einmal ausprobieren, wie sich das anfühlt, indem man einen Obsttag einlegt.

All diese Fastenkuren sind so ausgelegt, dass sie auch mit Kuranwendungen kombiniert werden sollten, und auch Bewegung und Gymnastik sind etwas, auf das dabei sehr viel Wert gelegt wird. Daher bietet es sich immer an, eine solche Fastenkur in einem Hotel zu verbringen, das auf die Durchführung solcher Fastenkuren spezialisiert ist. Hier gibt es für gewöhnlich auch immer eine ärztliche Betreuung dazu, so dass man sich sicher sein kann, auch nur das Beste für sich selbst zu tun. Auch die Sportprogramme sind hier genau auf die Fastenkuren ausgerichtet. Wer unter Vorerkrankungen leidet, sollte auf jeden Fall diese Variante wählen.

Wer vielleicht nicht die Zeit hat, um für solch eine Kur extra Urlaub zu nehmen, der kann natürlich auch alternativ zu Hause eine kürzere Fastenkur durchführen, und das am besten auch nur unter bestimmten Bedingungen. Wichtig ist es bei einer Fastenkur immer, dass man sich so weit es geht einfach aus dem Alltag ausklinkt. Ganz optimal ist es hier, wenn man sich Urlaub nehmen kann. Geht dies nicht, dann ist auch ein verlängertes Wochenende sehr gut für die Entschlackung geeignet.

Während dieser Tages des Fastens sollte man sich unbedingt Ruhe gönnen, denn bei einer Fastenkur wird nicht nur der Körper gereinigt, sondern ganz oft auch gleich die Seele. In vielen Fällen ist es so, dass eine Fastenkur auch ein Einstieg sein kann, und zwar in ein neues bewusstes Leben. Dabei trennt man sich nicht nur von dem einen oder anderen ungeliebten Pfund, sondern auch gleich von vielen Gewohnheiten und Verhaltensweisen.

 

Februar 23rd, 2015 | Leave a Comment

Die besten Detox-Methoden für die unterschiedlichen Detox-Typen

Nicht jede Detox-Methode ist für jeden Typen geeignet. Nachdem wir bereits die unterschiedlichen Detox-Typen vorgestellt haben, gibt es hier die besten Methoden passend zu den Typen.

Im Bereich Ayurveda nimmt das Entgiften einen sehr großen Bereich ein. Hier gibt es spezielle, auf den Typ abgestimmte Rezepte, die dabei helfen, Gifte abzutransportieren. Dabei reinigt man auch gleich den Geist und die Psyche mit, und zwar durch Yoga und Meditation. Zur Anwendung kommen hier Ölgüsse, Schwitzrituale und auch Ausleitungstherapien, die Krankheitserreger entfernen und auch das Gewicht reduzieren.

Empfohlen wird Ayurveda für die Aufbrausende, denn Frauen, die ein solches Temperament haben, brauchen immer einen Energie-Nachschub.

Die Basendiät ist eine recht sanfte Fastenvariante, mit der sich ohne hungern zu müssen das Gewicht reduzieren lässt. Das Ziel dieser Basendiät besteht darin, den körpereigenen Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das ist auch gut so, denn die meisten Menschen konsumieren eindeutig viel zu viele Säurebildner wie Fast Food, Fleisch, Kaffee, Alkohol oder auch den sogenannten Naschkram. Für diese Diät lässt man einfach für ein oder auch zwei Wochen alle säurebildenden Lebensmittel weg. Stattdessen soll die Verdauung durch frisches Obst und Gemüse wieder in Schwung gebracht werden. Dies isst man dreimal am Tag, und zwar immer bis zur Sättigungsgrenze. Diese Basendiät wird ebenfalls für die Aufbrausende empfohlen, denn diese Ernährung mit vielen Basen baut den Stress ab. Aber auch für die Gemütliche ist dies eine gute Methode, denn sie kann ihren gewohnten regelmäßigen Mahlzeitenrhythmus beibehalten.

Das Buchinger Fasten wird für gewöhnlich in einer guten Atmosphäre unter ärztlicher Aufsicht abgehalten. Seit 90 Jahren ist dieses Heilfasten, das von Dr. Otto Buchinger erfunden wurde, nun bei uns beliebt. Bis zu vier Wochen wird hier als einzige Nahrung flüssige Lebensmittel zu sich genommen, also beispielsweise Suppen oder Säfte. Daher gibt es täglich auch nur 250 kcal. Dazu gibt es dann noch Wasser und Kräutertee. Durch die Flüssignahrung bekommt der Körper viele Vitalstoffe, aber dennoch weder Fett noch Eiweiß. So werden Verdauung und Stoffwechsel geschont. Diese Methode wird für die Nachdenkliche empfohlen. Sie kommt besonders gut mit der langen Fastenzeit zurecht, denn alles, was sie anfasst, macht sie wirklich ganz besonders gründlich.

Die Colon-Hydro-Therapie ist eine weiterentwickelte Form der Darmspülung, und sie soll die Verdauung verbessern. So wird eine schleichende Vergiftung des Körpers durch Fäulnisstoffe verhindert. Dadurch wird der Darm richtig vollständig entleert, und so werden schädliche Bakterien und auch Hefepilze herausgeschwemmt. Bei dieser Anwendung werden gut zehn Liter Wasser ganz ohne Druck durch einen Schlauch in den Darm geleitet. Die Temperatur liegt bei 21 oder auch 41 Grad Celsius. Dieser Wechsel wirkt dann sehr positiv auf die Darmtätigkeit. Während des Ganzen wird dann auch die Bauchdecke massiert. Eine solche Behandlung dauert eine gute Stunde. Wer diese Behandlung wirklich effektiv machen möchte, der sollte eine Serie von sechs Behandlungen in Betracht ziehen. Gut ist diese Therapie auf jeden Fall für die Nachdenkliche, denn sie ist auch gewillt, gewisse Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen.

Dr. Franz Xaver Mayr hat erkannt, dass der Schlüssel der Gesundheit auf jeden Fall im Darm liegt. Daher entwickelte er ein Ernährungskonzept, das den Darm von Grund auf regenerieren soll. Die F.-X.-Mayr-Kur hat drei Eckpfeiler, das sind die „drei großen S“, Schonung, Säuberung und Schulung. Für die Schonung der Verdauung nimmt man während der Kur nur Milch und auch trockene Semmeln zu sich. Der Verdauungstrakt wird bei dieser Kur mit einem Bittersalz entschlackt. Geschult wird hier das gründliche Kauen. Empfohlen wird diese Methode für die Nachdenkliche, denn sie ist diejenige, die die nötige Disziplin dazu aufbringt. Auch für die Gemütliche ist diese Kur geeignet, denn sie trinkt gerne Milch und wird sich damit sehr wohl fühlen.

Die Homöopathie ist bestens geeignet, um den Körper anzuregen, sich von Schlacken und auch überflüssigem Gewicht zu lösen. Das Prinzip der Homöopathie ist ganz einfach, denn hier schafft ein Mittel in einer kleinen Dosierung Linderung, das in einer hohen Dosierung die Beschwerden verschlimmern würde. Hier erfolgt die Entgiftung in drei Phasen, und zwar Ausleiten, Entgiften und auch Aufbauen. Dabei kommen ganz individuell verschiedene Mittel zum Einsatz. Unterstützt wird das Ganze von einer gesunden Ernährung und auch einem leichten Ausdauersport. Die Homöopathie ist geeignet für die Temperamentvolle und auch die Gemütliche, denn beide haben sensible Gemüter, bei denen homöopathische Mittel gleich wunderbar anschlagen.

Das Credo von Pfarrer Kneipp war ein ganz einfaches: Geist und Seele können sich nur in einem gesunden Körper richtig entfalten. Die von ihm entwickelte Kneipptherapie basiert auf den berühmten fünf Säulen, die dem Körper richtig helfen, zu entgiften. Zum einen ist dies eine leicht und vor allen Dingen ausgewogene Ernährung. Sie sollte viel Obst und auch Gemüse beinhalten. Die zweite Säule sind die Wasseranwendungen, denn diese in Zusammenhang mit Bewegung, der dritten Säule, bringen den Körper ins Schwitzen. So werden Giftstoffe und auch Krankheitserreger ausgeleitet. Die vierte Säule ist die Pflanzenmedizin, und die fünfte ein strukturierter Tagesablauf. Das alles entschlackt auch gleich die Seele. Empfohlen wird die Kneipp-Kur für die Aufbrausende, denn sie findet solche Wassergüsse als wunderbar erfrischend.

Auch Schüßler-Salze werden immer gerne für die Entschlackung genutzt. Viele Krankheiten entstehen, weil der Mineralstoffhaushalt gestört ist. Die Schüßer-Salze können dann dem Körper helfen, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Anwendung erfolgt nach der Anweisung auf dem Produkt. Sehr gut wirken diese Schüßler-Salze, wenn sie nach einer Darmreinigung angewandt werden. Auch eine basische Ernährung sollte man zusätzlich dazu ins Auge fassen. Empfohlen wird diese Methode für die Temperamentvolle und auch für die Gemütliche, denn solch sanfte Anreize können sehr viel bei diesen beiden Typen erreichen.

Weniger bekannt ist hier das TCM-Fasten. Hier geht es im das Qi, das in der Traditionellen Chinesischen Medizin eine sehr große Rolle spielt. Qi ist die universelle Energie, und wenn diese gestört ist, dann führt dies zu Krankheiten. Durch Akupunktur wird hier die Entschlackung angeregt. Wenn die Gifte ausgeleitet werden, dann helfen dabei Meridianmassagen und auch spezielle Heiltees, die extra für den Patienten zusammengestellt werden. Diese Methode wird für die Nachdenkliche empfohlen, denn sie findet diese umfassende und auch gründliche Art der Behandlung sehr gut.

Zu guter Letzt gibt es noch die Thalasso-Methode. Hier wird mit Meerwasser behandelt, und auch Algen, Schlick, Sonne, Sand und die frische Meeresluft gehören bei dieser Behandlung dazu. Allein schon das jodhaltige Meeresklima regt den Entgiftungsprozess an. Alle Detox-Anwendungen der Thalasso-Therapie wie beispielsweise Algenpackungen werden mit dem frisch erwärmten Meerwasser durchgeführt. Empfohlen wird diese Methode für die Temperamentvolle, denn diese profitiert eindeutig von dieser umhüllenden Wärme. Und die Gemütliche fühlt sich hier einfach nur wohl, denn sie ist in ihrem Element, dem Wasser.

Nun kann sich jeder die zu seinem Typ passende Detox-Methode heraussuchen. Nun werden vielleicht auch viele verstehen, warum die eine oder andere Methode gar nicht so richtig funktioniert hat.

Februar 18th, 2015 | Leave a Comment

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