Andalusien entdecken auf der Straße der Kalifen

Eines der faszinierendsten Reiseziele in ganz Europa ist Andalusien. Schneeweiße Dörfer und schier endlose Olivenwälder machen diese Provinz im südlichen Spanien zu etwas ganz besonderem, natürlich auch nicht zu vergessen das vielfältige kulturelle Erbe aus der Zeit des Kalifats, genauer gesagt aus dem 8. bis 11. Jahrhundert. Wer Andalusien entdecken möchte, der macht das am besten mit dem Auto. Dafür bietet sich die „Straße der Kalifen“ an, sie führt von Córdoba in Richtung der Küste. Hierfür kann man sogar bereits gegliederte Rundreisen buchen, die man mit einem Mietwagen absolvieren kann.

Wie bereits erwähnt beginnt man die Reise in Córdoba. Zur Zeit, als die islamische Herrschaft vorherrschte, war Córdoba eine der größten Metropolen der Welt. Diese tausendjährige Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Laufe der Geschichte haben sich dort mehrere Kulturen niedergelassen, Juden, Römer und die Mauren gehören dazu. Ihr Vermächtnis ist heute noch dort zu finden. Verwinkelte Gassen in der Altstadt, eine Synagoge, eine Universität und die Henkersgasse sind hier zu finden. In Córdoba wird sehr gerne gefeiert. Ein Beispiel ist hier das „Festival de los Patios Cordobeses“, übersetzt heißt das das Festival der Hinterhöfe, und es findet im Mai statt. Dabei wandelt sich die Stadt in ein Blumenmeer, hunderte Geranien kann man hier finden. Das beste Restaurant der Stadt ist das „Bandoleros“, es lädt alle Besucher mit seinen schmackhaften Speisen zu einem Besuch ein. Eine Spezialität ist hier die Gazpacho Andaluz, die man sich im schattigen Innenhof besonders gut schmecken lassen kann.

Von hier aus ist es auch nicht mehr weit zur Mezquita, dies ist eine Moscheekathedrale, die weltweit einzigartig ist. In der Gebetshalle gibt es sage und schreibe 900 Säulen. Erbaut wurde das islamische Gotteshaus im 8. Jahrhundert, im Jahre 1236 wurde es zur Kirche geweiht. Danach erfolgte ein allmählicher Umbau. Heute kann diese Moscheekathedrale eine Grundfläche von 23.000 Quadratmeter aufweisen.

Wenn man sich auf der „Straßen der Kalifen“ weiterbegibt, dann sollten zumindest die Filmfans einen Stop-over in Palma del Rio machen, denn im hiesigen Pontocarrero-Palast wurde der Film „Königreich der Himmel“ gedreht.

Baena ist das passende Mekka für Gourmets. Hier gibt es die berühmteste Bio-Ölmühle des ganzen Landes. Der Besitzer Francisco Nunez de Prado zeigt hier gerne, was man mit einem guten Olivenöl alles anfangen kann.

Dezember 21st, 2015 | Leave a Comment

Die Costa Azahar – Urlaub an Spaniens Orangenküste

Wer die iberische Halbinsel einmal abseits der normalen Touristenpfade erleben möchte, der sollte die Costa del Azahar besuchen. Hier erstreckt sich bis zum Horizont landeinwärts das spektakulärste Merkmal von Spaniens Mandarinenküste – ein Meer aus orangen und grünen Farbtönen. Dieser Küstenabschnitt ist 112 Kilometer lang und befindet sich zwischen der Costa Brava und der Costa Blanca. Und das Schönste ist, dass diese Küste immernoch einen Geheimtipp darstellt. Dies ist der Bereich, wo Spanien wirklich noch spanisch ist. Deutsch hört man hier kaum irgendwo. Wer gerne einmal richtig einsam baden möchte, fernab von überfüllten Stränden, der kann zu den Buchten südlich von Peniscola fahren. Direkt beim alten Leuchtturm an der Steilküste kann man dann den tollen Weitblick genießen. Danach begibt man sich über holprige Schotterpisten hinunter zum Strand und kann ganz ungestört Sonne tanken.

Peniscola hat den Beinamen „Perle der Costa Azahar“ bekommen. In dieser Stadt hat sich seit dem Mittelalter fast gar nichts verändert. Die Altstadt, die sehr verwinkelt ist, lässt sich nur zu Fuß erkunden. Am Ende der Landzunge thront wie ein Adlerhorst die Burg, die man nur durch enge Kopfsteinpflaster-Gassen erreichen kann. Im Jahre 1411 diente diese Burg dem Papst Benedikt XIII als Sitz, in die er sich nach der Kirchenspaltung zurückgezogen hatte. So rebellierte er gegen das korrupte Rom. Er wurde vom Volk nur Papa Luna genannt, denn mit bürgerlichem Namen hieß er Pedro Martinez de Luna.

Auch für Feinschmecker gibt es hier viel zu entdecken. In Vinaros beispielsweise gibt es nicht nur die größte Stierkampfarena Spaniens, sondern gelebte Tradition, die in der Hafenstadt den Alltag bestimmt. Fischfang und Handwerk ist hier sehr oft zu finden. Im Hafen werden Langusten, Seezunge und Goldbrasse oder auch Tintenfisch immer frisch versteigert. Auch von der Portionsgröße her sind Vinaros, Peniscola und Alcossebre absolute Paradiese für Feinschmecker, denn hier gibt es noch recht große Portionen für kleines Geld.

Wer gerne einen Ausflug ins Gebirge unternehmen möchte, der kann das hier auch tun, denn nur etwa zehn Kilometer hinter der Küste und auch den Orangen-Plantagen beginnt bereits das Gebirge. Von Ort zu Ort kommt man am besten über schmale Pässe. Salbei- und Thymianduft liegen in der Luft. Ein herrliches Wanderrevier liegt am Stauwerk Ulldecona in 900 Meter Höhe. Fährt man von hier aus zurück, dann sollte man am besten die Route über Morella wählen, denn da gibt es noch schöne gotische Bauten zu sehen. Alte Adelshäuser säumen bei San Mateu mit ihren mächtigen Säulengängen die Straßen. Auch Kinder kommen hier nicht zu kurz. Die Entfernungen zwischen den Orten sind recht kurz, sie liegen circa jeweils fünf Kilometer auseinander. Und die flach abfallenden Strände die mit die sichersten am ganzen Mittelmeer.

Dezember 14th, 2015 | Leave a Comment

Gran Canaria – dem Frühling entgegenreisen

Gran Canaria – sie ist die drittgrößte Kanareninsel, hier herrschen Sonne, Meer, Strand und vor allem ein herrlich mildes Klima. Das ist es auch, was die meisten Menschen von dieser Insel erwarten, und sie werden nicht enttäuscht. Wer in der kälteren Jahreszeit dorthin fliegt, der reist dem Frühling direkt entgegen. Die „Insel des ewigen Frühlings“ – so nannte man Gran Canaria bereits im Altertum. Auch der Name „Insel der Seligen“ bezeichnete Gran Canaria. Allerdings ist sie heute nicht mehr so schwer zu erreichen wie im Altertum, ein einfacher Flug reicht, und schon ist man in rund vier Stunden vor Ort.

Die meisten Gäste kann man in den großen Touristenorten finden. Im Süden der Insel gelegen bestechen sie durch ihre herrlichen Strände wie beispielsweise Playa del Ingles, San Augustin oder auch Maspalomas, das gerade durch seine Sanddünen berühmt wurde.

An der Nordküste befindet sich die Hauptstadt Las Palmas. Hier gibt es sehr viele interessante Bauwerke zu betrachten. Am Strand dieser Metropole der Insel, die Playa de las Canteras, gibt es Bars, Boutiquen, Restaurants und auch Souvenirläden. Der Strand wird auch als „Copacabana Europas“ bezeichnet. Auch hier ist immer das Motto: Sehen und gesehen werden.

Im Südwesten der Insel geht es weitaus ruhiger zu. Beispielsweise in Puerto de Mogán, hier wird man kaum die bekannten Bettenburgen oder große Apartmentanlagen finden. Dieser malerische Fischerort bietet den Besuchern eine schöne Altstadt mit blumengeschmückten Häusern und sehr schmalen Gassen. Wer baden möchte, der geht zum Playa de Morgán oder auch zum Playa del Diablito. Auch zur einsam gelegenen Insel Playa de Veneguera kann man sich per Boot bringen lassen.

Wer aber jetzt denkt, dass Gran Canaria nur viel für Badeurlauber zu bieten hat, der liegt falsch. Die Nordhälfte der ehemaligen Vulkaninsel bietet grüne Bergregionen, die man selbst erkunden kann, entweder per Bus, zu Fuß oder auch mit dem Leihwagen. Der höchste Berg der Insel, der Pico de las Nieves mit 1949 Metern Höhe, kann ganz bequem mit dem Auto erreicht werden. Wenn man erst einmal oben ist, dann kann man den wunderbaren Blick genießen, der bis zur Nachbarinsel Teneriffa reicht.

Einige Kilometer entfernt liegt der Ort Tejeda auf 1000 Metern, umgeben von Palmenhainen und Mandelbaumplantagen. Dieser Ort ist der beste Ausgangspunkt für Wanderungen. Ein ebenfalls ideales und auch reizvolles Wandergebiet ist die wildromantische Tirajana-Schlucht.

Ebenfalls weit entfernt von den Touristenhochburgen liegt das Bilderbuch-Dorf Santa Lucia. Hier kann man Stärke und Entspannung finden. Gran Canaria – vielfältiges Urlaubsparadies.

Dezember 8th, 2015 | Leave a Comment

Lanzarote – eine Insel für Genießer

Das heiße Temperament der Kanareninsel Lanzarote bekommt man nirgendwo besser zu spüren als im Nationalpark Timanfaya im Westen der Insel. Diese 5000 Hektar umfassende Fläche mit mehr als 100 Vulkanen und 300 Kratern entstand vor mehr als 200 Jahren nach andauernden Vulkanausbrüchen und ähnelt bis heute einer Mondlandschaft. Knapp unter der Oberfläche herrschen immer noch gewaltige Temperaturen (140 Grad Celsius) – was Mitarbeiter des Nationalparks eindrucksvoll demonstrieren: In Erdlöcher geworfenes Reisig entflammt nach wenigen Sekunden, auch Fleisch lässt sich in der vulkanischen Hitze garen. Die einzigartige Landschaft der „Montanas del Fuego“ (Feuerberge) können Sie auf geführten Bus- oder Dromedartouren bewundern.

Von der Kargheit der Insel darf man sich nicht täuschen lassen. Zwar herrscht auf Lanzarote das ganze Jahr über ein trockenes und mildes Klima, sobald es aber im Winter regnet, breitet sich vor allem im Norden ein üppiger Blütenteppich aus. Auch Weinreben gedeihen gut in der Vulkanerde, wie man in La Geria bei Uga sehen kann. Probieren Sie in einer Bodega ein Glas Malvasier oder Moscatel. Besonders interessant ist die Art des Anbaus. Reihe für Reihe, in trichterförmigen, ummauerten Ausbuchtungen, bildet das leuchtende Grün der Reben einen beeindruckenden Kontrast zur schwarzen Erde.

Ob zu Ehren des Weins oder eines Heiligen – die Canarios, wie die Inselbewohner genannt werden, feiern fröhlich mit Tanz und Musik auf den Straßen. Nicht selten dauern die ausgelassenen Feste bis tief in die Nacht.

Die Schönheit dieser bizarren Landschaft wusste auch ein berühmter Inselbewohner zu schätzen und zu bewahren. Der Künstler und Architekt César Manrique verband traditionelle Bauweise mit Natur und schuf beeindruckende Oasen wie die Jameos des Agua, ein Kulturzentrum, eingebettet in eine Höhlenlandschaft, oder den Kakteengarten Jardin de Cactus. Der Jardin de Cactus wurde in Anlehnung an japanische Zengärten angelegt. Die mehr als 14000 verschiedenen Kakteenarten wurden im Abstand gepflanzt, damit die Schönheit der einzelnen Exemplare besser zur Geltung kommt. Auch das Wohnhaus von César Manrique ist sehenswert.

Das ursprüngliche Lanzarote finden Sie in dem Fischerort El Golfo, dem denkmalgeschützten Teguise oder dem Künstlerdorf Yaiza. Und ein echtes Badeparadies findet man in Playa Blanca. Der palmengesäumte Sandstrand liegt im Süden der Insel.

Dezember 1st, 2015 | Leave a Comment

Der Sommer ist gar nicht so weit weg – La Gomera als Geheimtipp

Hierzulande wird jetzt gebibbert, und der Winter ist mit Schnee und Kälte längst eingezogen. Dabei ist der Sommer eigentlich gar nicht so weit weg, wie man das vielleicht glaubt, denn nur vier Flugstunden weiter kann man den Sommer finden. Die Kanareninsel La Gomera verzaubert die Besucher mit einer ungezähmten Natur, schönen urigen Dörfern und natürlich jeder Menge Sonne.

Schaut man sich diese Insel von oben an, dann sieht es eher aus wie ein Haufen buschigen Grüns, steinige Strände und karstige Felsen sind ebenfalls zu erblicken. Eigentlich sieht diese Insel von oben gar nicht so einladend aus. Das scheint aber genau der Trick dieser zweitkleinsten kanarischen Insel zu sein, sie will ganz einfach nicht jeden haben. Wenn man einmal hinüberblickt nach Gran Canaria und die Bettenburgen sowie die Touristenströme sieht, kann man das wohl verstehen. Diese Insel ist eigentlich eine kleine Wilde, die sich einfach gerne ungezähmt gibt. Hier gibt es dichte Dattelpalmen mitten im Tal von Las Hayas, schöne schmale Wege an wundersam verschlungenen Flächen und auch viele Wasserfälle. Und im verwunschenen Immergrün der Lorbeerblätter zwitschern die lieblichen Kanarien. Auf Gomera ist es eindeutig so, dass die Natur hier das Sagen hat.

Die Mitte der Insel ist recht wundersam, es ist ein richtiger Märchenwald im Dunst des Nebels, und das bis hoch zum 1487 Meter hohen Vulkan Garajonay. Auf dem Boden wachsen Moose, es duftet nach Feuchtigkeit von den uralten Bäumen, und Flechten wehen von den Bäumen wie Feenhaare. Überall rundherum wächst Lorbeer. In den dunklen Höhlen gibt es Fledermäuse, und auch Eidechsen kann man reichlich sehen. Es ist fast so, als wenn man einen Blick in die Vergangenheit wirft.

Das hübscheste Dorf der Insel ist Agulo. Es befindet sich auf einer mächtigen Felsplatte, ganze 250 Meter über dem Meer, und ist eingerahmt von grünen Terrassenfeldern und auch Dattelpalmen. Verwinkelte Gassen drängen sich den Hügel hinauf, und stolze Kolonialbauten recken sich nach oben. Überall gibt es hier seltsame Töne, beispielsweise Kopfsteinpflaster, auf dem jeder einzelne Schritt zu einem richtigen Klappern wird. Dazu kommt dann noch das Pfeifen. „El Silbo“ ist eine Pfeifsprache und auch gleichzeitig ein ganz einzigartiges Erbe dieser Insel. In den hiesigen Schulen ist sie mittlerweile sogar wieder zur Pflicht geworden. Von hier aus kann man die maurische, schneeweiße Kirche San Marcos in der Sonne gleißen sehen, auch sieht man das unendliche Blau und zudem den Teide-Vulkan der Nachbarinsel Teneriffa. Ab und zu kann man hier im Meer sogar ein paar Wale erspähen. Dieses Dorf ist wahrlich der schönste Balkon der ganzen Insel.

Weit ist es auch nicht bis zum Valle Gran Rey, dies ist das Tal des großen Königs. Dies ist wohl La Gomeras lieblichste Seite. Hier gibt es üppig bepflanzte Terrassen, schönen Blumengärten und ein wogendes Meer aus Palmen. Dies ist eine grüne Oase voller Mangobäume, Bananenstauden und auch Maracujas, und die Häuschen machen den Eindruck, dass sie einfach wild mitten hinein geworfen wurden. Früher war das eher ein Paradies für Hippies, und der schönste Strand der Insel ist in der Tat tiefschwarz. Am Playa des Inglés findet der Urlauber feinsten Lavasand vor. Weiterhin findet man unzählige Felsnischen, die mächtige Steilwand von La Merica und auch tolle Dünen. Hier ist es wirklich wild und romantisch.

Eines der schönsten Hotels, und das sogar von ganz Spanien, ist auf La Gomera eindeutig das „Parador de la Gomera“. Wenn man hier am Pool liegt und über das Meer schaut, und dann von den sonnigen Innenhöfen träumt und auch von den subtropischen Gärten oder wilden Bächen, dann erkennt man, dass sich diese Insel wirklich nie richtig zähmen ließ.

November 30th, 2015 | Leave a Comment

Wellness und Urlaub auf Mallorca im Herbst

Hähne krähen, Schafe blöken, weit strecken sich die Hügel mit Legionen akkurat gepflanzter Oliven- und Mandelbäumchen vor den terrakottafarbenen Terrassen des „Can Calco“ – eine Panoramapostkarte könnte nicht schöner sein. Nur vier Pärchen und eine Familie teilen sich die Idylle in Moscari, fast in der geografischen Mitte Mallorcas. Vor asiatisch anmutenden Liegeplattformen spenden leichte weiße Naturvorhänge ein wenig Schatten Den Pool hat man für sich alleine.

Abends überraschen Jaume und Juan, Ex-Fischer und heute Landhotel-Besitzer, im eigenen Restaurant mit einem raffinierten Vier-Gänge-Menü mit Paprikasuppe, Barsch in Salsa Verde und Truthahn mit Mango. Wollen die Gäste die beiden Enddreißiger, die es immer noch aufs Meer zieht, morgen zum Fischen begleiten und eine garantiert einsame Bucht ansteuern? Na klar! Oder lieber im nahen Inca ausgiebig Lederklamotten einkaufen?

Sich wohlfühlen ohne Rummel, mediterrane Natur neu entdecken – das ist Mallorca im Herbst. Wenn alle weg sind, wenn es in Deutschland acht und hier 21 Grad sein kann, wenn das Mittelmeer die letzte Sommerwärme fest gespeichert hält. Und wird es doch mal kühler, gibt es inzwischen Yoga-Klassen, Tapas-Kochkurse und Rosmarin-Relaxmassagen. Immer mehr Hotels und Fincas setzen auf Wellness. Auf der Edel-Finca „Son Brull“ etwa, im Norden bei Pollenca gelegen, rubbeln zarte Hände mit heimischen Olivenmassagen Alltagsstress weg – zumindest fühlt man sich danach um Jahre jünger!

Längst ist das Hinterland und nicht mehr nur der Strand das Ziel. Durch die grünen Hügel von Moscari etwa kann man ins Dorf Selva radeln. 18 Kilometer lang ist der Rundkurs, Radel- und Wanderwege, von gemütlichen Pfaden mit Meerblick bis hin zu aufregenden Mondscheintouren, gibt es Hunderte. Kein Mallorca-Urlaub ist perfekt ohne einen Besuch der mit Gotik und Jugendstil überbordenden Hauptstadt Palma, deren Zentrum gerade ein fußgängerfreundliches Lifting hinter sich hat. Wenn die Hitze des Sommers gewichen ist, macht das Bummeln doppelt Spaß. Schuhe! Taschen! Entlang der Avenida Jaime III ist die Auswahl riesig – und merklich günstiger als bei uns. Keine Frau, die ohne eine Schuhtüte nach Hause fährt.

Im Oktober erwacht Palma zu neuem Leben. Beseelt von lichten Einkaufsnachmittagen auf dem Born flanieren. Die filigranen Schattenmuster bewundern, die der baumbestandene Prachtboulevard von Palma auf das Pflaster zaubert: Das lieben die Mallorquiner um diese Jahreszeit. Hier ein Gläschen Rosada kosten, dort ein paar frische Muscheln. Dem Klick-Klick von Hunderten strahlend weißer Yachten lauschen, die an der erweiterten Uferpromenade der Hauptstadt im Wind ihre Masten aneinanderreiben.

Knapp 400 000 Einwohner, und damit die Hälfte der Inselbewohner, leben in Palma. Im Santa-Catalina-Viertel westlich der Stadtmauer, früher Seemannszubehör vorbehalten, trifft sich heute die Szene in munteren Kneipen entlang der Calle Fabrica. An der anderen Seite der Stadt, im Trend-Viertel Portixol, ballen sich Fischrestaurants und smarte Lunchtreffs wie das “Portixol Hotel“. Wie die Fischer aus Moscari hat auch die Deutsche Ute Delissen, 41, ihren Beruf gewechselt und im Hinterland Mallorcas eine neue Heimat gefunden. Nahe Sóller, dem alten Handels-Städtchen an der Nordwestküste, betreibt sie mit ihrem holländischen Mann Theo die gemütliche Berg-Finca „Can Poma“. Unter Zypressen und Palmen unterrichtet sie Yoga. Sie hat ihren Umzug nie bereut. Schon die Römer verwandelten Sóller in einen Garten Eden. Mit blank gescheuertem Kopfsteinpflaster und einer Dorf-Placa mit mindestens acht Kneipen hat er noch den Charme der 60er-Jahre und ist das heimliche In-Ziel Mallorcas.

Zudem ist die „Stadt hinter den Bergen“ per Tunnel von Palma in zwanzig Minuten erreichbar, ein prima Ausgangspunkt für Touren. Per Boot geht’s in die Bucht von Sa Calobra, im Sommer überlaufen, im Herbst eindrucksvoll. Eine hundertjährige Holzbimmelbahn verbindet Sóller mit dem neu ausgebauten Hafen. Ein ebenso alter Zug schaukelt über die Berge bis nach Palma und erlaubt fantastische Ausblicke. Im Jugendstil-Bahnhof sind echte Picasso-Keramikteller zu bewundern. Eine kuschelige Sauna und Grace-Kelly-Feeling bietet das „Esplendido“, ein Grand Hotel von 1954, direkt an der Uferpromenade von Port de Sóller gelegen. Auch Bob Geldof wurde hier schon gesichtet. Samstags gibt’s auf Mallorca nur eine Adresse, wo sich alle treffen – der hippiehafte Straßenmarkt von Santanyi im Südosten der Insel. Auf dem Flohmarkt stöbern Tausende, in witzigen Boutiquen wie „Annagramma“ ersteht man romantische Insel-Kleider, um zum Abschluss im Öko-Deli der Deutschen Katja Wöhr gewürztes Natursalz und die neuen Insel-Weine zu verkosten. Kann der Herbst noch schöner werden?

November 25th, 2015 | Leave a Comment

Sechs Wochen auf Fuerteventura – der neue Trend Langzeiturlaub

Diesem Urlaub ist eine lange Planung vorangegangen. Wir wollten einen Langzeiturlaub und dafür natürlich die richtige Umgebung. Spanien sollte es auf jeden Fall sein, denn wir schätzen die freundlichen Menschen, das tolle Wetter, die günstigen Preise und die vielen Angebote.

Schließlich haben wir uns für Fuerteventura entschieden. Die Insel ist gut 100 km lang, an ihrer schmalsten Stelle nur 5 km und an der breitesten 30 km breit. Auf Fuerteventura gibt es viel vulkanisches Gestein, und das gibt der Insel etwas sehr exotisches. Es gibt dort 144 Sandstrände, man muss also keine Sorge haben, dass man keinen Platz bekommt.

Die Insel wird natürlich von Touristen aus aller Welt besucht, das ist aber überhaupt kein Nachteil. Direkt nach unserer Anreise trafen wir ein amerikanisches Paar, das völlig begeistert vor dem Flughafen stand. Sie hatten die Reise gewonnen, sprachen kein Wort spanisch und hatten gleich ihren Bus verpasst. Das ist aber auf der Insel kein Problem. Es geht so international zu, dass man sich immer und überall verständigen kann.

Wir hatten das gleiche Ziel und haben das Paar zum passenden Bus mitgenommen. Sie waren schon sehr überrascht, dass wir tatsächlich sechs Wochen im Villas Dunas Paradise Stella bleiben würden, und das hat uns wieder vor Augen geführt, wie glücklich wir uns für unseren ausgiebigen Langzeiturlaub schätzen konnten.

Im Hotel haben wir in Ruhe unser schickes Zimmer bezogen, uns frisch gemacht und sind dann unten in der Lobby gleich den Amerikanern wieder in die Arme gelaufen. Spontan haben wir uns entschieden, die Umgebung gemeinsam zu erkunden. Es gibt ja überall um die Hotels Ferienorte, in denen man viel unternehmen kann. Vor allem in den Abendstunden ist es ideal für alle Touristen, die richtig was erleben wollen, und wir wollten was erleben.

Gleich am ersten Abend haben wir unser Dinner verpasst, weil wir an einem Restaurant vorbeikamen, in dem gerade eine Show begann. Bis in die frühen Morgenstunden haben wir getanzt und gefeiert. Entsprechend müde waren wir natürlich am nächsten Morgen und sind dann nach dem Frühstück zum Pool gegangen. Da begann gerade ein Wasserpolospiel. Eh wir uns versahen, waren wir im Wasser und spielten mit. Das war unser erstes Spiel dieser Art, machte aber richtig wach und viel Spaß. Nach dem Mittagessen haben wir uns dann erst mal ausgeschlafen.

Später gab es ein Animationsprogramm, das wir auf keinen Fall verpassen wollten und das war auch gut. Wir sind aus dem Lachen nicht mehr herausgekommen. Wir haben uns mit unseren neuen amerikanischen Freunden dann zu einem Tanzkurs angemeldet und dort noch mehr nette Gäste kennen gelernt.

Im Spanienurlaub färbt die offene und herzliche Art schnell auf alle Urlauber ab. Man geht aufeinander zu, ohne sich zu bedrängen und hat einfach Spaß, und wer lieber Ruhe will, der wird auch nicht missverstanden. Das war sehr angenehm. Unsere Amerikaner sind leider nach einer Woche abgereist, wir durften uns noch ganze fünf Wochen so richtig gut erholen. Die Zeit haben wir auch genutzt, unsere spanischen Sprachkenntnisse zu verbessern. Verabschieden konnten wir uns nach sechs Wochen traurig, aber in fließendem Spanisch.

November 23rd, 2015 | Leave a Comment

Teneriffa – die Insel für Golfer

Die bezaubernde Kanareninsel im Atlantik bietet außer umwerfenden Golfplätzen eine herrliche Landschaft, unterhaltsames Nightlife und vielseitige kulinarische Köstlichkeiten.

Besonders Golfliebhaber aus den nordwesteuropäischen Ländern küren die Kanareninsel zu ihrem „Golf-Paradies“.

Die Inselregierung Santa Cruz de Tenerife erkannte frühzeitig, dass Golfer Vielreisende sind, die die Insel häufiger besuchen und für ein gutes Angebot gerne etwas mehr Geld ausgeben als Nichtgolfer. Die vom Tourismusamt initiierte Bewegung „Tenerife-Golf“ machte Golf daher auf der Insel populär – mit gutem Erfolg.

Heute gibt es neun Golfplätze auf Teneriffa und einen zehnten Platz auf der nahe gelegenen Nachbarinsel La Gomera, alle mit unterschiedlichem Charakter und Anspruchsniveau. Eingebettet in herrliche Landschaften entweder direkt am Meer oder an sich zum Meer neigenden Berghängen gelegen, bieten die Plätze zu den meist gut gepflegten Fairways ein grandioses Naturerlebnis.

Befragungen von Reisenden ergaben, dass vor allem Golfer die Insel immer wieder besuchen. Und dieses nicht nur, um zu golfen. Die Insel erfreut sich einer milden Temperatur zwischen 18 bis 22 Grad im Winter und zwischen 24 bis 30 Grad im Sommer bei sehr geringer Luftfeuchtigkeit. Die Meerwasser-Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt zwischen 19 bis 24 Grad und bietet samt der gut aufgebauten Infrastruktur ganzjährig beste Voraussetzungen für Sportarten wie Wandern und Biken. Strandurlauber, Surfer, Segler, Kitesurfer, Taucher und Schnorchler finden im Süden zahlreiche sahara-gelbe sowie lava-schwarze Strände mit besten Wind- und Wellenverhältnisse. Whale-Watching zwischen der Insel La Gomera und Teneriffa ist ein unvergessliches Erlebnis. Wählen Sie hierfür ein Ausflugsboot ab Los Gigantes, einem malerischen Ort an der Südwestküste.

Außergewöhnlich sind auch landschaftlich einzigartige Wanderwege um den Vulkanberg Teide mit seinen erstarrten Lavafeldern und bizarr emporragenden zackigen Spitzen. Im Süden ist ein Wanderweg durch den Naturpark Barranco del Infierno, der sogenannten Höllenschlucht, ein unvergessliches Abenteuer. Viele kleine, oft versteckte Plätze wie das Örtchen Masca faszinieren auf dem Weg vom Süden zum Golfplatz Buenavista.

Kulinarische Freuden erwarten Besucher in Gourmet-Restaurants wie auch in einfachen Traditionslokalen. Verlangen Sie nach Gofio, dem Gericht der Guanchen, Teneriffas ehemaliger Ureinwohner oder nach Papas con Mojito, in der Schale gekochten kleinen Kartoffeln mit zwei Soßen. Ein Genuss für Fotofreunde sind die über das Jahr verteilten farbenprächtigen Feste. Das spektakulärste ist der Karneval im Frühling. Erkundigen Sie sich nach den Terminen in Ihrem Hotel.

Die Hotellerie ist auf Teneriffa in allen Kategorien exzellent vertreten. Die anspruchsvollen Häuser verfügen dabei alle über erstklassige Anlagen wie Tennisplätze, Süß- oder Meerwasserpools und oft über eigene Strände. Auch Fitness, Spa- und Wellnessbehandlungen werden von den meisten Hotels und Resorts angeboten. Über ihr Hotel haben Golfer meist eine gute Anbindung zu einem oder mehreren nahe gelegenen Plätzen. Es empfiehlt sich sehr, stets mehrere Plätze zu spielen. Das bringt Abwechslung und man kann auf Fahrten zu den anderen Plätzen auch gleich die Schönheit der Insel und ihrer kleinen Ortschaften kennenlernen.

November 13th, 2015 | Leave a Comment

Eine Insel voller Traumstrände – Fuerteventura

Die Insel Fuerteventura hat wirklich sehr viele Fans, die jedes Jahr wiederkehren, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Und für diese Fans ist diese Insel noch weitaus mehr als ein Reiseziel, für sie ist Fuerteventura ein Lebensgefühl.

Hier finden die Urlauber über 50 Kilometer Strand vor, und das sind wahre Traumstrände, und an fast jedem Tag im Jahr lacht hier die Sonne.

Hektik ist auf dieser Insel ein absolutes Fremdwort. Nach knapp vier Stunden Flug ist man auf den Kanaren angekommen, und dann will man eigentlich nur noch eines, und zwar den ewigen Sommer genießen.

Wenn man sich bei Corralejo befindet, dann kommt man sich fast so vor, als wäre man hier in der Wüste. Hier dient ein 20 Quadratkilometer großes Dünengebiet als toller Bilderbuchstrand. Wenn man hier Spuren im Sand sieht, sind es in den meisten Fällen die eigenen. Hier kann man sich auch ruhig nahtlos bräunen, wenn man mag. Durch die recht gewaltigen Dünen kann man davon ausgehen, dass hierbei nicht jeder zusehen wird.

Fisch vom Grill bekommt man im äußeren Süden der Insel, und zwar bei Jandia Playa. Hier befindet sich das Fischerdorf Morro Jable. Tagsüber werden hier die Fische gefangen, und alles was am Tag gefangen wurde landet abends auch gleich auf dem Grill und dann dem Teller. Zu diesem herrlichen Gericht gibt es dann noch den Blick auf die Sonne, die gerade im Meer versinkt. Am nächsten Tag kann man sich hier auch gleich wieder auf die Strände freuen. Im Süden der Insel sind es die Playas de Sotavento, diese sind über 20 Kilometer lang und auch sehr feinsandig. Das Wasser des Atlantiks leuchtet hier meistens in einem wunderbaren Türkis.

Die gesamte Insel ist auch bestens dazu geeignet, um sie mit einem Mietwagen zu entdecken. Es gibt hier sehr wenig Verkehr, und die Entfernungen sind hier auch eher als gering zu bezeichnen. Wer hier jetzt großartige Sehenswürdigkeiten erwartet, der liegt leider falsch, denn die hat Fuerteventura nicht zu bieten. Aber dafür gibt es hier recht viele Ausflugsziele, die eine sehr ursprünglichen Charme zu bieten haben. Besucht haben sollte man dabei auf jeden Fall den Ort Antigua, der sich mitten im Herzen des Eilands befindet. Auch die recht gebirgige Natur im Westen, die teilweise auch recht bizarr wirkt, sollte man erlebt haben.

Auch Betancuria mit seine 600 Seelen wird sehr gerne besucht, und man kann eigentlich kaum glauben, dass dieser Ort einmal die Hauptstadt war.

Auch zum Bummeln gibt es auf Fuerteventura natürlich sehr schöne Orte. Tuineje, La Oliva und auch Pajara gehören auf jeden Fall dazu. Eher unspektakulär ist dagegen die heutige Inselhauptstadt Puerto del Rosario. Auch wenn eine solche Rundreise sehr interessant ist haben sehr viele Fans der Insel immense Schwierigkeiten, sich überhaupt von ihren Traumstränden zu trennen. Dabei ist es egal ob sich der Traumstrand nun bei Corralejo oder auch an der Costa Calma in Jandia befindet, diese Plätze, an denen man das sogenannte „Fuerte-Feeling“ richtig genießen kann, verlassen die wenigsten Fans sehr gerne.

Oktober 26th, 2015 | Leave a Comment

Barcelona – die heimliche Hauptstadt Spaniens

Direkt am Mittelmeer gelegen befindet sich die Stadt Barcelona. Die französische Grenze ist hier nicht sehr weit entfernt. Barcelona strotzt nur so vor lauter Charme, das pralle Leben und spannende Gegensätze kann man hier erleben. Wer ein unvergessliches Erlebnis machen möchte, der besucht Barcelona, denn der einzigartige Mix von Vergangenheit und Moderne machen diese Stadt so beliebt. Barcelona ist die Hauptstadt von Katalanien. Für viele gilt sie aber als heimliche Hauptstadt Spaniens, und zwar in kultureller Hinsicht und auch in Hinsicht auf die Wirtschaft.

In Barcelona finden sich historische Prachtbauten, Strandleben, Palmenhaine, Museen mit vielen Kulturschätzen, aber auch sehr moderne Einkaufszentren und Modegeschäfte mit einer sehr exklusiven und ausgefallenen Auswahl an Produkten. Natürlich ist auch für den Gaumen gesorgt, denn die köstliche Küche wird in vielen Restaurants angeboten. Auch das Nachtleben lässt hier nichts zu wünschen übrig. Die Flaniermeile in Barcelona ist die Las Ramblas. Sie ist etwa zwei Kilometer lang und steht für ein Shopping-Vergnügen der besonderen Art bereit.

Die Mischung ist hier sehr breit gefächert, es gibt Cafés, Straßenkünstler, Blumengeschäfte aber auch sehr ausgefallene, junge Modegeschäfte. Für alle, die es lieber etwas ruhiger lieben, gibt es die schmalen Gassen des Barrio Gotico. In Barcelona gibt es auch ein Picasso-Museum. Hier kann man vor allem die Werke des Künstlers besichtigen, die er in seinen Jugendjahren kreiert hat.

Barcelona hat ein ganz besonderes Wahrzeichen, das weithin bekannt ist, dies ist die Kirche Sagrada Familia, eines der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der ganzen Stadt. Sie ist ein Lebenswerk, und zwar das des katalanischen Architekten Antonio Gaudi. Im Jahre 1882 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen, und sie ist immernoch nicht fertiggestellt. Mit der Fertigstellung rechnet man im Jahre 2026. Die Werke Gaudis befinden sich auf der Liste der Weltkulturerbes des UNESCO, und auch diese Kirche gehört dazu. Barcelona ist auch die Heimat eines der wichtigsten Opernhäuser auf der ganzen Welt, das Gran Teatre de Liceu. Es wurde durch einen Brand fast zerstört, aber wieder aufwändig restauriert. Seit dem Jahre 2002 steht es wieder in vollem Glanz zur Verfügung.

Jeder Gourmet weiß, dass die katalanische Küche eine der besten des ganzen Landes Spanien ist. Barcelona hat den großen Vorteil, dass es durch den schönen großen Hafen auch wirklich immer mit frischem Fisch und Meeresfrüchten versorgt werden kann. Typisch für die spanische Küche sind auch hier das Olivenöl und Knoblauch, ohne die es nicht geht. Wer es lieber süß mag, der probiert die Crema Catalana, dies ist eine Eiermilch-Creme mit Karamell, und zudem außerordentlich köstlich. Sogar einen Strandurlaub Spanien kann man in Barcelona erleben, denn die Stadt hat eigens dafür einen künstlichen Sandstrand angelegt.

In Barcelona gibt es wahrlich viel zu entdecken, langweilig wird es in dieser Stadt voll mit buntem Treiben nie.

Oktober 20th, 2015 | Leave a Comment

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